Die Vision von Gottes Werk (3) (Teil Zwei)

Gottes Werk während Seiner gesamten Führung ist vollkommen klar: Das Zeitalter der Gnade ist das Zeitalter der Gnade und die letzten Tage sind die letzten Tage. Es gibt deutliche Unterschiede zwischen jedem Zeitalter, denn in jedem Zeitalter vollbringt Gott ein Werk, das für dieses Zeitalter steht. Um das Werk der letzten Tage zu vollbringen, muss es Verbrennen, Urteil, Züchtigung, Zorn und Zerstörung geben, um das Zeitalter zu beenden. Die letzten Tage beziehen sich auf das letzte Zeitalter. Wird Gott das Zeitalter während des letzten Zeitalters nicht zu Ende bringen? Um das Zeitalter zu beenden, muss Gott Züchtigung und Urteil mit Sich bringen. Nur auf diese Weise kann Er das Zeitalter zu Ende bringen. Es war die Bestimmung Jesu, dass der Mensch weiterhin überleben, leben könnte, und auf eine bessere Art und Weise existieren könnte. Er rettete den Menschen von der Sünde, damit er seinen Abstieg in die Verderbtheit aufgäbe und nicht mehr im Hades und in der Hölle lebte; und durch die Rettung des Menschen vor dem Hades und der Hölle ermöglichte Jesus es ihm, weiterzuleben. Jetzt sind die letzten Tage gekommen. Gott wird den Menschen vernichten und die Menschheit komplett zerstören, das heißt, Er wird die Rebellion der Menschheit umwandeln. Aus diesem Grund wäre es für Gott unmöglich, mit der barmherzigen und liebevollen Disposition der Vergangenheit, das Zeitalter zu beenden oder Seinen sechstausendjährigen Führungsplan zu verwirklichen. Jedes Zeitalter weist eine bestimmte Darstellung von Gottes Disposition auf und jedes Zeitalter umfasst ein Werk, das von Gott getan werden sollte. Somit beinhaltet das von Gott Selbst getane Werk in jedem Zeitalter den Ausdruck Seiner wahren Disposition, und sowohl Sein Name als auch das Werk, das Er tut, verändern sich zugleich mit dem Zeitalter – sie sind alle neu. Während des Zeitalters des Gesetzes wurde das Werk der Führung der Menschheit unter dem Namen Jehova getan und die erste Phase des Werks wurde auf Erden eingeleitet. In dieser Phase bestand das Werk darin, den Tempel und den Altar zu bauen und das Gesetz dazu zu nutzen, um das Volk Israel zu führen und unter ihm zu wirken. Indem Er das Volk Israel führte, schuf Er eine Grundlage für Sein Werk auf Erden. Von dieser Grundlage aus dehnte Er Sein Werk jenseits von Israel aus, das heißt, von Israel ausgehend dehnte Er Sein Werk nach außen aus, sodass spätere Generationen nach und nach erfuhren, dass Jehova Gott war und dass es Jehova war, der die Himmel und die Erde und alle Dinge erschaffen hatte, und dass es Jehova war, der alle Geschöpfe gemacht hatte. Er verbreitete Sein Werk durch das Volk Israel über es hinaus. Das Land Israel war der erste heilige Ort von Jehovas Werk auf Erden und es war im Land Israel, wo Gott zum ersten Mal auf Erden wirkte. Das war das Werk des Zeitalters des Gesetzes. Während des Zeitalters der Gnade war Jesus der Gott, der den Menschen rettete. Was Er hatte und war, waren Gnade, Liebe, Mitgefühl, Nachsicht, Geduld, Bescheidenheit, Fürsorge und Toleranz, und so viel des Werks, das Er vollbrachte, war um der Erlösung des Menschen willen. Seine Disposition war eine der Barmherzigkeit und Liebe und weil Er barmherzig und liebevoll war, musste Er für den Menschen ans Kreuz geschlagen werden, um zu zeigen, dass Gott den Menschen wie Sich Selbst liebte, so sehr, dass Er Sich in Seiner Gesamtheit aufopferte. Während des Zeitalters der Gnade, war der Name Gottes Jesus, das heißt, Gott war ein Gott, der den Menschen errettete und Er war ein barmherziger und liebender Gott. Gott war beim Menschen. Seine Liebe, Seine Barmherzigkeit und Seine Erlösung begleiteten jeden einzelnen Menschen. Nur durch die Annahme des Namens Jesu und Seiner Gegenwart, war der Mensch fähig, Frieden und Freude zu gewinnen, und fähig Seinen Segen, Seine großen und zahlreichen Gnaden zu empfangen und Seine Errettung. Durch die Kreuzigung Jesu empfingen alle, die Ihm folgten, Rettung, und ihre Sünden wurden ihnen vergeben. Während des Zeitalters der Gnade war Jesus der Name Gottes. Mit anderen Worten, das Werk des Zeitalters der Gnade wurde vornehmlich unter dem Namen Jesus getan. Während des Zeitalters der Gnade wurde Gott Jesus genannt. Er unternahm eine neue Phase des Werks, über das Alte Testament hinaus, und Sein Werk endete mit der Kreuzigung. Dies war die Gesamtheit Seines Werks. Deshalb war der Name Gottes während des Zeitalters des Gesetzes Jehova und im Zeitalter der Gnade stand der Name Jesus für Gott. Während der letzten Tage ist Sein Name Allmächtiger Gott – der Allmächtige, der Seine Macht nutzt, um den Menschen zu führen, den Menschen zu erobern und den Menschen zu gewinnen, und am Ende das Zeitalter zum Abschluss zu bringen. In jedem Zeitalter, zu jeder Phase Seines Werks, ist Gottes Disposition offensichtlich.

Am Anfang war die Führung des Menschen während des alttestamentlichen Zeitalters des Gesetzes, als leite man das Leben eines Kindes an. Die früheste Menschheit wurde von Jehova frisch geboren. Es waren die Israeliten. Sie hatte kein Verständnis davon, wie man Gott verehrt oder wie man auf Erden lebt. Das bedeutet, Jehova erschuf die Menschheit, das heißt, Er erschuf Adam und Eva, aber Er gab ihnen nicht die Fähigkeiten, zu verstehen, wie man Jehova verehrt oder wie man die Gesetze Jehovas auf Erden befolgt. Ohne die direkte Führung Jehovas konnte dies niemand direkt wissen, denn am Anfang besaß der Mensch derartige Fähigkeiten nicht. Der Mensch wusste nur, dass Jehova Gott war, doch er hatte keine Ahnung, wie man Ihn verehrt, was für eine Art von Verhalten, Ihn zu verehren genannt werden konnte, mit welcher Art von Geist man Ihn verehren sollte oder was man Ihm in der Verehrung darbringen sollte. Der Mensch wusste nur das zu genießen, was von allen von Jehova erschaffenen Dingen genossen werden konnte, doch der Mensch hatte nicht die leiseste Ahnung, welche Art von Leben für ein Geschöpf Gottes auf Erden würdig war. Ohne jemanden, der sie anleitete, ohne jemanden, der sie persönlich führte, hätte diese Menschheit niemals ein sich der Menschheit angemessenes geziemendes Leben geführt, sondern wäre nur heimlich von Satan gefangen gehalten worden. Jehova erschuf die Menschheit, das heißt, Er erschuf die Urahnen der Menschheit, Eva und Adam, aber Er verlieh ihnen keinen weiteren Intellekt oder keine weitere Weisheit. Auch wenn sie bereits auf der Erde lebten, verstanden sie fast nichts. Und so war Jehovas Werk bei der Erschaffung der Menschheit nur zur Hälfte abgeschlossen und war keineswegs vollständig. Er hatte nur ein Modell des Menschen aus Lehm geformt und ihm Seinen Atem eingehaucht, ohne dem Menschen genügend Bereitschaft zu verleihen, Ihn zu verehren. Am Anfang besaß der Mensch nicht den Geist, Ihn anzubeten oder Ihn zu fürchten. Der Mensch wusste nur, wie man Seinen Worten zuhört, war aber des Grundwissens für das Leben auf Erden und der normalen Regeln menschlichen Lebens unkundig. Und so vollendete Er, obwohl Jehova Mann und Frau schuf und Sein Projekt der sieben Tage beendete, keinesfalls die Schöpfung des Menschen, denn der Mensch war nur eine Hülle und es mangelte ihm an der Wirklichkeit des Menschseins. Der Mensch wusste nur, dass es Jehova war, der die Menschheit geschaffen hatte, aber er hatte keine Ahnung, wie man sich an Jehovas Worte oder Gesetze zu halten hatte. Nachdem die Menschheit also ins Dasein gekommen war, war Jehovas Werk bei Weitem noch nicht beendet. Er musste die Menschheit noch vollauf führen, vor Ihn zu kommen, damit sie in der Lage sein könnten zusammen auf Erden zu leben und Ihn zu verehren und damit sie in der Lage sein könnten, mit Seiner Führung den richtigen Weg eines normalen menschlichen Lebens auf Erden einzuschlagen. Nur auf diese Weise war das Werk, das vornehmlich unter dem Namen Jehova geleitet worden war, völlig abgeschlossen; das heißt, nur auf diese Weise war Jehovas Werk der Weltschöpfung völlig abgeschlossen. Und so musste Er nach der Erschaffung der Menschheit das Leben der Menschheit auf Erden über mehrere tausend Jahre hinweg führen, damit die Menschheit fähig sein könnte, Seine Verordnungen und Gesetze zu befolgen und an allen Tätigkeiten eines normalen menschlichen Lebens auf Erden teilzunehmen. Erst dann war Jehovas Arbeit völlig abgeschlossen. Er unternahm dieses Werk, nachdem Er die Menschheit erschaffen hatte, und setzte es bis zur Lebenszeit Jakobs fort, als Er die zwölf Söhne Jakobs in die zwölf Stämme Israels verwandelte. Von diesem Zeitpunkt an wurden alle Menschen Israels zur Menschheit, die offiziell von Ihm auf Erden geführt wurde, und Israel wurde zu dem besonderen Ort auf Erden, an dem Er Sein Werk tat. Jehova machte dieses Volk zur ersten Gruppe von Menschen, an der Er offiziell Sein Werk auf Erden tat, und Er machte das gesamte Land Israel zum Ursprungspunkt für Sein Werk, wobei Er sie als den Anfang eines sogar noch größeren Werks benutzte, damit alle von Ihm geborenen Menschen auf Erden wüssten, wie man Ihn verehrt und wie man auf Erden lebt. Und so wurden die Taten der Israeliten zu einem Beispiel, dem die Menschen nichtjüdischer Nationen folgen sollten, und das, was unter dem Volk Israel gesagt wurde, wurde zu Worten, denen Menschen nichtjüdischer Nationen zuhören sollten. Denn sie waren die Ersten, die die Gesetze und Gebote Jehovas erhielten und sie waren auch die Ersten, die wussten, wie man Jehovas Wege verehrt. Sie waren die Urahnen der Menschheit, die die Wege Jehovas kannten, sowie die Vertreter der von Jehova erkorenen Menschheit. Als das Zeitalter der Gnade kam, führte Jehova den Menschen nicht mehr auf diese Weise. Der Mensch hatte gesündigt und sich selbst der Sünde hingegeben und so begann Er, den Menschen aus der Sünde zu erretten. So wies Er den Menschen zurecht, bis der Mensch gründlich von der Sünde erlöst worden war. In den letzten Tagen ist der Mensch in ein derartiges Ausmaß der Verderbtheit versunken, dass das Werk dieser Phase nur durch Urteil und Züchtigung ausgeführt werden kann. Nur auf diese Weise kann das Werk vollbracht werden. Das war das Werk über mehrere Zeitalter hinweg. Mit anderen Worten, Gott verwendet Seinen Namen, Sein Werk und die verschiedenen Abbilder Gottes, um Zeitalter voneinander zu trennen und den Übergang zwischen ihnen zu schaffen; der Name Gottes und Sein Werk repräsentieren Sein Zeitalter und repräsentieren Sein Werk in jedem Zeitalter. Angenommen, dass das Werk Gottes in jedem Zeitalter dasselbe ist und Er immer beim gleichen Namen gerufen wird, wie würde der Mensch Ihn erkennen? Gott muss Jehova genannt werden und außer einem Gott, der Sich Jehova nennt, ist ein Beliebiger, der irgendeinen anderen Namen hat, nicht Gott. Oder ansonsten kann Gott nur Jesus sein und abgesehen vom Namen Jesus kann Er nicht bei einem anderen Namen genannt werden; außer Jesus ist Jehova nicht Gott und der Allmächtige Gott ist auch nicht Gott. Der Mensch glaubt, dass es wahr ist, dass Gott allmächtig ist, aber Gott ist ein Gott, der beim Menschen ist, und Er muss Jesus heißen, denn Gott ist bei dem Menschen. Dies zu tun, bedeutet, einer Glaubenslehre zu entsprechen und Gott auf einen gewissen Rahmen zu begrenzen. So befolgen in jedem Zeitalter das Werk, das Gott tut, der Name, mit dem Er gerufen wird, und die Erscheinung, die Er annimmt – das Werk, das er in jeder Phase bis heute tut –, keine einzige Regelung und unterliegen keinerlei Begrenzungen. Er ist Jehova, aber Er ist auch Jesus sowie Messias und der Allmächtige Gott. Sein Werk kann sich einer schrittweisen Verwandlung unterziehen, mit entsprechenden Veränderungen bezüglich Seines Namens. Kein einzelner Name kann Ihn vollkommen repräsentieren, aber all die Namen, bei denen Er genannt wird, können Ihn repräsentieren, und das Werk, das Er in jedem Zeitalter vollbringt, repräsentiert Seine Disposition. Angenommen, dass, wenn der letzte Tag kommt, der Gott, den du erblickst, immer noch Jesus ist, und Er reitet zudem auf einer weißen Wolke und Er hat immer noch die Erscheinung Jesu und die Worte, die Er spricht, sind noch immer die Worte Jesu: „Ihr sollt euren Nächsten lieben, wie euch selbst, ihr sollt fasten und beten, eure Feinde lieben, wie ihr euer eigenes Leben schätzt, mit Anderen Nachsicht üben und geduldig und bescheiden sein. Ihr müsst all diese Dinge tun, bevor ihr Meine Jünger werden könnt. Und indem ihr all diese Dinge tut, könnt ihr in Mein Königreich eintreten.“ Würde dies nicht zum Werk des Zeitalters der Gnade gehören? Würde das, was Er sagt, nicht zum Wege des Zeitalters der Gnade passen? Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr diese Worte hören würdet? Würde es euch nicht so vorkommen, als wäre dies noch das Werk Jesu? Wäre das nicht eine Kopie davon? Könnte der Mensch daran Freude finden? Es würde euch so erscheinen, als könnte das Werk Gottes nur so bleiben, wie es jetzt ist, und nicht weiter fortschreiten. Er hat nur so viel Macht und es gibt kein neues Werk mehr zu tun und Er hat Seine Macht bis an ihre Grenze gebracht. Zweitausend Jahre vor heute war das Zeitalter der Gnade und zweitausend Jahre später predigt Er noch immer den Weg des Zeitalters der Gnade und bringt die Menschen noch immer dazu, Buße zu tun. Die Menschen würden sagen: „Gott, Du hast nur so viel Macht. Ich glaubte, Du wärst so weise, und trotzdem kennst Du nur Nachsicht und achtest nur auf Geduld, Du weißt nur, wie Du Deinen Feind lieben kannst, und nichts weiter.“ Im Denken des Menschen wäre Gott ewiglich so, wie Er im Zeitalter der Gnade war, und der Mensch würde immer glauben, dass Gott liebevoll und barmherzig ist. Denkst du, dass Gottes Werk für immer denselben alten Boden betreten wird? Und so wird Er in dieser Phase Seines Werks nicht gekreuzigt werden und alles, was ihr seht und berührt, wird sich von allem unterscheiden, was ihr euch vorgestellt und was ihr aus Erzählungen gehört habt. Heute befasst Sich Gott nicht mit den Pharisäern noch erlaubt Er der Welt, es zu wissen, und jene, die Ihn kennen, seid nur ihr, die Ihm folgen, denn Er wird nicht erneut gekreuzigt werden. Während des Zeitalters der Gnade predigte Jesus für Sein Evangeliumswerk überall im Land öffentlich. Er ließ Sich um des Werks der Kreuzigung willen mit den Pharisäern ein; wenn Er Sich nicht mit den Pharisäern eingelassen hätte, und jene, die an der Macht waren, nie von Ihm gewusst hätten, wie hätte Er dann verurteilt werden, dann verraten und ans Kreuz genagelt werden können? Und so ließ Er Sich mit den Pharisäern um der Kreuzigung willen ein. Heute tut Er Sein Werk heimlich, um Versuchung zu vermeiden. Bei beiden Menschwerdungen Gottes sind das Werk und die Bedeutung alle verschieden und der Schauplatz ist auch verschieden, wie also könnte das Werk, das Er tut, gänzlich das gleiche sein?

Könnte der Name Jesus – „Gott mit uns“ – Gottes Disposition in ihrer Gesamtheit repräsentieren? Könnte er Gott in vollem Maße verdeutlichen? Wenn der Mensch sagt, dass Gott nur Jesus genannt werden kann und keine anderen Namen haben darf, weil Gott Seine Disposition nicht verändern kann, sind diese Worte in der Tat Gotteslästerung! Glaubst du, dass der Name Jesus, Gott mit uns, allein Gott in Seiner Gesamtheit repräsentieren kann? Gott mag mit vielen Namen benannt werden, aber unter diesen vielen Namen gibt es nicht einen, der alles von Gott einfangen kann, nicht einen, der Gott in vollem Maße repräsentieren kann. Und somit hat Gott viele Namen, aber diese vielen Namen können Gottes Disposition nicht voll und ganz darlegen, denn Gottes Disposition ist so reichhaltig, dass sie die Fähigkeit des Menschen, Ihn zu kennen, einfach übersteigt. Es gibt keine Möglichkeit für den Menschen, die Sprache der Menschheit zu nutzen, um Gott in vollem Maße einzufangen. Die Menschheit verfügt nur über ein begrenztes Vokabular, mit dem sie alles, was sie von Gottes Disposition weiß, einfangen kann: groß, geehrt, erstaunlich, unergründlich, allwaltend, heilig, gerecht, weise und so weiter. So viele Worte! Dieses begrenzte Vokabular ist untauglich, um das Wenige zu beschreiben, das der Mensch von Gottes Disposition bezeugt hat. Im Laufe der Zeit fügten viele andere Worte hinzu, die sie besser geeignet hielten, um die Leidenschaft in ihren Herzen zu beschreiben: Gott ist so groß! Gott ist so heilig! Gott ist so liebenswert! Heutzutage haben menschliche Redensarten wie diese ihren Höhepunkt erreicht, trotzdem ist der Mensch noch immer unfähig, sich selbst deutlich auszudrücken. Und somit hat Gott für den Menschen viele Namen, trotzdem hat Er nicht einen Namen, und das liegt daran, dass Gottes Wesen so reichlich und die Sprache des Menschen so ärmlich ist. Ein bestimmtes Wort oder ein bestimmter Name hat nicht die Fähigkeit, Gott in Seiner Gesamtheit zu repräsentieren, denkst du also, Sein Name kann festgelegt sein? Gott ist so groß und so heilig, trotzdem wirst du es Ihm nicht erlauben, Seinen Namen in jedem neuen Zeitalter zu ändern? Deshalb verwendet Gott in jedem Zeitalter, in dem Er persönlich Sein eigenes Werk verrichtet, einen Namen, der dem Zeitalter angemessen ist, um das Werk, das Er zu verrichten beabsichtigt, zusammenzufassen. Er verwendet diesen bestimmten Namen, einen, der zeitliche Bedeutung hat, um Seine Disposition in diesem Zeitalter zu repräsentieren. So benutzt Gott die Sprache der Menschheit, um Seine eigene Disposition auszudrücken. Dennoch denken viele Menschen, die eine spirituelle Erfahrung hatten und Gott persönlich gesehen haben, trotzdem noch immer, dass dieser eine bestimmte Name Gott in Seiner Gesamtheit unmöglich repräsentieren kann – leider ist dem nicht mehr zu helfen – daher nennt der Mensch Gott nicht länger bei einem Namen, sondern nennt Ihn einfach „Gott“. Es ist, als ob das Herz des Menschen voller Liebe wäre und dennoch auch von Widersprüchen befallen, denn der Mensch weiß nicht, wie er Gott erklären kann. Was Gott ist, ist so reichlich, dass es einfach keine Möglichkeit gibt, es zu beschreiben. Es gibt keinen einzelnen Namen, der Gottes Disposition zusammenfassen kann, und es gibt keinen einzelnen Namen, der alles beschreiben kann, was Gott hat und ist. Wenn Mich jemand fragt: „Welchen Namen benutzt Du genau?“, werde Ich ihnen sagen: „Gott ist Gott!“ Ist das nicht der beste Name für Gott? Ist das nicht die beste Zusammenfassung für Gottes Disposition? Da dem so ist, warum betreibt ihr einen so großen Aufwand, nach Gottes Namen zu suchen? Warum sollte man sich ohne zu essen und zu schlafen den Kopf zerbrechen, alles um eines Namens willen? Der Tag wird kommen, an dem Gott weder Jehova noch Jesus oder Messias genannt wird – Er wird einfach der Schöpfer sein. Dann werden alle Namen, die Er auf Erden annahm, ein Ende finden, denn Sein Werk auf Erden wird zu Ende gekommen sein, woraufhin Seine Namen nicht mehr sein werden. Wenn alle Dinge unter die Herrschaft des Schöpfers gelangen, welches Bedürfnis hat Er nach einem äußerst passenden, jedoch unvollständigen Namen? Suchst du jetzt noch immer nach Gottes Namen? Wagst du es noch immer, zu sagen, dass Gott nur Jehova heißt? Wagst du es noch immer, zu sagen, dass Gott nur Jesus genannt werden kann? Kannst du die Sünde der Blasphemie gegen Gott ertragen? Du solltest wissen, dass Gott ursprünglich keinen Namen hatte. Er nahm nur einen oder zwei oder viele Namen an, weil Er ein Werk zu tun und die Menschheit zu führen hatte. Bei welchem Namen auch immer Er genannt wird, hat Er ihn nicht Selbst frei ausgewählt? Würde Er dich – eine Seiner Schöpfungen – brauchen, um es zu entscheiden? Der Name, bei dem Gott genannt wird, ist ein Name, der dem entspricht, was der Mensch begreifen kann, mit der Sprache der Menschheit, jedoch ist dieser Name nichts, was der Mensch zusammenfassen kann. Du kannst nur sagen, dass es einen Gott im Himmel gibt, dass Er Gott genannt wird, dass Er Gott Selbst mit großer Macht ist, der so weise ist, so erhaben, so erstaunlich, so mysteriös und so allmächtig und dann kannst du nichts weiter sagen; dieses kleine Bisschen ist alles, was du wissen kannst. Da dem so ist, kann der bloße Name Jesu Gott Selbst vertreten? Obwohl es noch immer Gott ist, der Sein Werk tut, muss Sein Name sich ändern, wenn die letzten Tage kommen, denn es ist ein anderes Zeitalter.

Weißt du es schon? Der Herr ist vor langer Zeit im Geheimen vor den Katastrophen gekommen. Kontaktiere uns jetzt gerne, um den Weg zu finden, den Herrn willkommen zu heißen.
Kontakt uns
Kontaktiere uns über Whatsapp