Die Vision von Gottes Werk (3) (Teil Zwei)

Am Anfang war die Führung des Menschen während des alttestamentlichen Zeitalters des Gesetzes, als leite man das Leben eines Kindes an. Die früheste Menschheit wurde von Jehova frisch geboren. Es waren die Israeliten. Sie hatte kein Verständnis davon, wie man Gott verehrt oder wie man auf Erden lebt. Das bedeutet, Jehova erschuf die Menschheit, das heißt, Er erschuf Adam und Eva, aber Er gab ihnen nicht die Fähigkeiten, zu verstehen, wie man Jehova verehrt oder wie man die Gesetze Jehovas auf Erden befolgt. Ohne die direkte Führung Jehovas konnte dies niemand direkt wissen, denn am Anfang besaß der Mensch derartige Fähigkeiten nicht. Der Mensch wusste nur, dass Jehova Gott war, doch er hatte keine Ahnung, wie man Ihn verehrt, was für eine Art von Verhalten, Ihn zu verehren genannt werden konnte, mit welcher Art von Geist man Ihn verehren sollte oder was man Ihm in der Verehrung darbringen sollte. Der Mensch wusste nur das zu genießen, was von allen von Jehova erschaffenen Dingen genossen werden konnte, doch der Mensch hatte nicht die leiseste Ahnung, welche Art von Leben für ein Geschöpf Gottes auf Erden würdig war. Ohne jemanden, der sie anleitete, ohne jemanden, der sie persönlich führte, hätte diese Menschheit niemals ein sich der Menschheit angemessenes geziemendes Leben geführt, sondern wäre nur heimlich von Satan gefangen gehalten worden. Jehova erschuf die Menschheit, das heißt, Er erschuf die Urahnen der Menschheit, Eva und Adam, aber Er verlieh ihnen keinen weiteren Intellekt oder keine weitere Weisheit. Auch wenn sie bereits auf der Erde lebten, verstanden sie fast nichts. Und so war Jehovas Werk bei der Erschaffung der Menschheit nur zur Hälfte abgeschlossen und war keineswegs vollständig. Er hatte nur ein Modell des Menschen aus Lehm geformt und ihm Seinen Atem eingehaucht, ohne dem Menschen genügend Bereitschaft zu verleihen, Ihn zu verehren. Am Anfang besaß der Mensch nicht den Geist, Ihn anzubeten oder Ihn zu fürchten. Der Mensch wusste nur, wie man Seinen Worten zuhört, war aber des Grundwissens für das Leben auf Erden und der normalen Regeln menschlichen Lebens unkundig. Und so vollendete Er, obwohl Jehova Mann und Frau schuf und Sein Projekt der sieben Tage beendete, keinesfalls die Schöpfung des Menschen, denn der Mensch war nur eine Hülle und es mangelte ihm an der Wirklichkeit des Menschseins. Der Mensch wusste nur, dass es Jehova war, der die Menschheit geschaffen hatte, aber er hatte keine Ahnung, wie man sich an Jehovas Worte oder Gesetze zu halten hatte. Nachdem die Menschheit also ins Dasein gekommen war, war Jehovas Werk bei Weitem noch nicht beendet. Er musste die Menschheit noch vollauf führen, vor Ihn zu kommen, damit sie in der Lage sein könnten zusammen auf Erden zu leben und Ihn zu verehren und damit sie in der Lage sein könnten, mit Seiner Führung den richtigen Weg eines normalen menschlichen Lebens auf Erden einzuschlagen. Nur auf diese Weise war das Werk, das vornehmlich unter dem Namen Jehova geleitet worden war, völlig abgeschlossen; das heißt, nur auf diese Weise war Jehovas Werk der Weltschöpfung völlig abgeschlossen. Und so musste Er nach der Erschaffung der Menschheit das Leben der Menschheit auf Erden über mehrere tausend Jahre hinweg führen, damit die Menschheit fähig sein könnte, Seine Verordnungen und Gesetze zu befolgen und an allen Tätigkeiten eines normalen menschlichen Lebens auf Erden teilzunehmen. Erst dann war Jehovas Arbeit völlig abgeschlossen. Er unternahm dieses Werk, nachdem Er die Menschheit erschaffen hatte, und setzte es bis zur Lebenszeit Jakobs fort, als Er die zwölf Söhne Jakobs in die zwölf Stämme Israels verwandelte. Von diesem Zeitpunkt an wurden alle Menschen Israels zur Menschheit, die offiziell von Ihm auf Erden geführt wurde, und Israel wurde zu dem besonderen Ort auf Erden, an dem Er Sein Werk tat. Jehova machte dieses Volk zur ersten Gruppe von Menschen, an der Er offiziell Sein Werk auf Erden tat, und Er machte das gesamte Land Israel zum Ursprungspunkt für Sein Werk, wobei Er sie als den Anfang eines sogar noch größeren Werks benutzte, damit alle von Ihm geborenen Menschen auf Erden wüssten, wie man Ihn verehrt und wie man auf Erden lebt. Und so wurden die Taten der Israeliten zu einem Beispiel, dem die Menschen nichtjüdischer Nationen folgen sollten, und das, was unter dem Volk Israel gesagt wurde, wurde zu Worten, denen Menschen nichtjüdischer Nationen zuhören sollten. Denn sie waren die Ersten, die die Gesetze und Gebote Jehovas erhielten und sie waren auch die Ersten, die wussten, wie man Jehovas Wege verehrt. Sie waren die Urahnen der Menschheit, die die Wege Jehovas kannten, sowie die Vertreter der von Jehova erkorenen Menschheit. Als das Zeitalter der Gnade kam, führte Jehova den Menschen nicht mehr auf diese Weise. Der Mensch hatte gesündigt und sich selbst der Sünde hingegeben und so begann Er, den Menschen aus der Sünde zu erretten. So wies Er den Menschen zurecht, bis der Mensch gründlich von der Sünde erlöst worden war. In den letzten Tagen ist der Mensch in ein derartiges Ausmaß der Verderbtheit versunken, dass das Werk dieser Phase nur durch Urteil und Züchtigung ausgeführt werden kann. Nur auf diese Weise kann das Werk vollbracht werden. Das war das Werk über mehrere Zeitalter hinweg. Mit anderen Worten, Gott verwendet Seinen Namen, Sein Werk und die verschiedenen Abbilder Gottes, um Zeitalter voneinander zu trennen und den Übergang zwischen ihnen zu schaffen; der Name Gottes und Sein Werk repräsentieren Sein Zeitalter und repräsentieren Sein Werk in jedem Zeitalter. Angenommen, dass das Werk Gottes in jedem Zeitalter dasselbe ist und Er immer beim gleichen Namen gerufen wird, wie würde der Mensch Ihn erkennen? Gott muss Jehova genannt werden und außer einem Gott, der Sich Jehova nennt, ist ein Beliebiger, der irgendeinen anderen Namen hat, nicht Gott. Oder ansonsten kann Gott nur Jesus sein und abgesehen vom Namen Jesus kann Er nicht bei einem anderen Namen genannt werden; außer Jesus ist Jehova nicht Gott und der Allmächtige Gott ist auch nicht Gott. Der Mensch glaubt, dass es wahr ist, dass Gott allmächtig ist, aber Gott ist ein Gott, der beim Menschen ist, und Er muss Jesus heißen, denn Gott ist bei dem Menschen. Dies zu tun, bedeutet, einer Glaubenslehre zu entsprechen und Gott auf einen gewissen Rahmen zu begrenzen. So befolgen in jedem Zeitalter das Werk, das Gott tut, der Name, mit dem Er gerufen wird, und die Erscheinung, die Er annimmt – das Werk, das er in jeder Phase bis heute tut –, keine einzige Regelung und unterliegen keinerlei Begrenzungen. Er ist Jehova, aber Er ist auch Jesus sowie Messias und der Allmächtige Gott. Sein Werk kann sich einer schrittweisen Verwandlung unterziehen, mit entsprechenden Veränderungen bezüglich Seines Namens. Kein einzelner Name kann Ihn vollkommen repräsentieren, aber all die Namen, bei denen Er genannt wird, können Ihn repräsentieren, und das Werk, das Er in jedem Zeitalter vollbringt, repräsentiert Seine Disposition. Angenommen, dass, wenn der letzte Tag kommt, der Gott, den du erblickst, immer noch Jesus ist, und Er reitet zudem auf einer weißen Wolke und Er hat immer noch die Erscheinung Jesu und die Worte, die Er spricht, sind noch immer die Worte Jesu: „Ihr sollt euren Nächsten lieben, wie euch selbst, ihr sollt fasten und beten, eure Feinde lieben, wie ihr euer eigenes Leben schätzt, mit Anderen Nachsicht üben und geduldig und bescheiden sein. Ihr müsst all diese Dinge tun, bevor ihr Meine Jünger werden könnt. Und indem ihr all diese Dinge tut, könnt ihr in Mein Königreich eintreten.“ Würde dies nicht zum Werk des Zeitalters der Gnade gehören? Würde das, was Er sagt, nicht zum Wege des Zeitalters der Gnade passen? Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr diese Worte hören würdet? Würde es euch nicht so vorkommen, als wäre dies noch das Werk Jesu? Wäre das nicht eine Kopie davon? Könnte der Mensch daran Freude finden? Es würde euch so erscheinen, als könnte das Werk Gottes nur so bleiben, wie es jetzt ist, und nicht weiter fortschreiten. Er hat nur so viel Macht und es gibt kein neues Werk mehr zu tun und Er hat Seine Macht bis an ihre Grenze gebracht. Zweitausend Jahre vor heute war das Zeitalter der Gnade und zweitausend Jahre später predigt Er noch immer den Weg des Zeitalters der Gnade und bringt die Menschen noch immer dazu, Buße zu tun. Die Menschen würden sagen: „Gott, Du hast nur so viel Macht. Ich glaubte, Du wärst so weise, und trotzdem kennst Du nur Nachsicht und achtest nur auf Geduld, Du weißt nur, wie Du Deinen Feind lieben kannst, und nichts weiter.“ Im Denken des Menschen wäre Gott ewiglich so, wie Er im Zeitalter der Gnade war, und der Mensch würde immer glauben, dass Gott liebevoll und barmherzig ist. Denkst du, dass Gottes Werk für immer denselben alten Boden betreten wird? Und so wird Er in dieser Phase Seines Werks nicht gekreuzigt werden und alles, was ihr seht und berührt, wird sich von allem unterscheiden, was ihr euch vorgestellt und was ihr aus Erzählungen gehört habt. Heute befasst Sich Gott nicht mit den Pharisäern noch erlaubt Er der Welt, es zu wissen, und jene, die Ihn kennen, seid nur ihr, die Ihm folgen, denn Er wird nicht erneut gekreuzigt werden. Während des Zeitalters der Gnade predigte Jesus für Sein Evangeliumswerk überall im Land öffentlich. Er ließ Sich um des Werks der Kreuzigung willen mit den Pharisäern ein; wenn Er Sich nicht mit den Pharisäern eingelassen hätte, und jene, die an der Macht waren, nie von Ihm gewusst hätten, wie hätte Er dann verurteilt werden, dann verraten und ans Kreuz genagelt werden können? Und so ließ Er Sich mit den Pharisäern um der Kreuzigung willen ein. Heute tut Er Sein Werk heimlich, um Versuchung zu vermeiden. Bei beiden Menschwerdungen Gottes sind das Werk und die Bedeutung alle verschieden und der Schauplatz ist auch verschieden, wie also könnte das Werk, das Er tut, gänzlich das gleiche sein?

Könnte der Name Jesus – „Gott mit uns“ – Gottes Disposition in ihrer Gesamtheit repräsentieren? Könnte er Gott in vollem Maße verdeutlichen? Wenn der Mensch sagt, dass Gott nur Jesus genannt werden kann und keine anderen Namen haben darf, weil Gott Seine Disposition nicht verändern kann, sind diese Worte in der Tat Gotteslästerung! Glaubst du, dass der Name Jesus, Gott mit uns, allein Gott in Seiner Gesamtheit repräsentieren kann? Gott mag mit vielen Namen benannt werden, aber unter diesen vielen Namen gibt es nicht einen, der alles von Gott einfangen kann, nicht einen, der Gott in vollem Maße repräsentieren kann. Und somit hat Gott viele Namen, aber diese vielen Namen können Gottes Disposition nicht voll und ganz darlegen, denn Gottes Disposition ist so reichhaltig, dass sie die Fähigkeit des Menschen, Ihn zu kennen, einfach übersteigt. Es gibt keine Möglichkeit für den Menschen, die Sprache der Menschheit zu nutzen, um Gott in vollem Maße einzufangen. Die Menschheit verfügt nur über ein begrenztes Vokabular, mit dem sie alles, was sie von Gottes Disposition weiß, einfangen kann: groß, geehrt, erstaunlich, unergründlich, allwaltend, heilig, gerecht, weise und so weiter. So viele Worte! Dieses begrenzte Vokabular ist untauglich, um das Wenige zu beschreiben, das der Mensch von Gottes Disposition bezeugt hat. Im Laufe der Zeit fügten viele andere Worte hinzu, die sie besser geeignet hielten, um die Leidenschaft in ihren Herzen zu beschreiben: Gott ist so groß! Gott ist so heilig! Gott ist so liebenswert! Heutzutage haben menschliche Redensarten wie diese ihren Höhepunkt erreicht, trotzdem ist der Mensch noch immer unfähig, sich selbst deutlich auszudrücken. Und somit hat Gott für den Menschen viele Namen, trotzdem hat Er nicht einen Namen, und das liegt daran, dass Gottes Wesen so reichlich und die Sprache des Menschen so ärmlich ist. Ein bestimmtes Wort oder ein bestimmter Name hat nicht die Fähigkeit, Gott in Seiner Gesamtheit zu repräsentieren, denkst du also, Sein Name kann festgelegt sein? Gott ist so groß und so heilig, trotzdem wirst du es Ihm nicht erlauben, Seinen Namen in jedem neuen Zeitalter zu ändern? Deshalb verwendet Gott in jedem Zeitalter, in dem Er persönlich Sein eigenes Werk verrichtet, einen Namen, der dem Zeitalter angemessen ist, um das Werk, das Er zu verrichten beabsichtigt, zusammenzufassen. Er verwendet diesen bestimmten Namen, einen, der zeitliche Bedeutung hat, um Seine Disposition in diesem Zeitalter zu repräsentieren. So benutzt Gott die Sprache der Menschheit, um Seine eigene Disposition auszudrücken. Dennoch denken viele Menschen, die eine spirituelle Erfahrung hatten und Gott persönlich gesehen haben, trotzdem noch immer, dass dieser eine bestimmte Name Gott in Seiner Gesamtheit unmöglich repräsentieren kann – leider ist dem nicht mehr zu helfen – daher nennt der Mensch Gott nicht länger bei einem Namen, sondern nennt Ihn einfach „Gott“. Es ist, als ob das Herz des Menschen voller Liebe wäre und dennoch auch von Widersprüchen befallen, denn der Mensch weiß nicht, wie er Gott erklären kann. Was Gott ist, ist so reichlich, dass es einfach keine Möglichkeit gibt, es zu beschreiben. Es gibt keinen einzelnen Namen, der Gottes Disposition zusammenfassen kann, und es gibt keinen einzelnen Namen, der alles beschreiben kann, was Gott hat und ist. Wenn Mich jemand fragt: „Welchen Namen benutzt Du genau?“, werde Ich ihnen sagen: „Gott ist Gott!“ Ist das nicht der beste Name für Gott? Ist das nicht die beste Zusammenfassung für Gottes Disposition? Da dem so ist, warum betreibt ihr einen so großen Aufwand, nach Gottes Namen zu suchen? Warum sollte man sich ohne zu essen und zu schlafen den Kopf zerbrechen, alles um eines Namens willen? Der Tag wird kommen, an dem Gott weder Jehova noch Jesus oder Messias genannt wird – Er wird einfach der Schöpfer sein. Dann werden alle Namen, die Er auf Erden annahm, ein Ende finden, denn Sein Werk auf Erden wird zu Ende gekommen sein, woraufhin Seine Namen nicht mehr sein werden. Wenn alle Dinge unter die Herrschaft des Schöpfers gelangen, welches Bedürfnis hat Er nach einem äußerst passenden, jedoch unvollständigen Namen? Suchst du jetzt noch immer nach Gottes Namen? Wagst du es noch immer, zu sagen, dass Gott nur Jehova heißt? Wagst du es noch immer, zu sagen, dass Gott nur Jesus genannt werden kann? Kannst du die Sünde der Blasphemie gegen Gott ertragen? Du solltest wissen, dass Gott ursprünglich keinen Namen hatte. Er nahm nur einen oder zwei oder viele Namen an, weil Er ein Werk zu tun und die Menschheit zu führen hatte. Bei welchem Namen auch immer Er genannt wird, hat Er ihn nicht Selbst frei ausgewählt? Würde Er dich – eine Seiner Schöpfungen – brauchen, um es zu entscheiden? Der Name, bei dem Gott genannt wird, ist ein Name, der dem entspricht, was der Mensch begreifen kann, mit der Sprache der Menschheit, jedoch ist dieser Name nichts, was der Mensch zusammenfassen kann. Du kannst nur sagen, dass es einen Gott im Himmel gibt, dass Er Gott genannt wird, dass Er Gott Selbst mit großer Macht ist, der so weise ist, so erhaben, so erstaunlich, so mysteriös und so allmächtig und dann kannst du nichts weiter sagen; dieses kleine Bisschen ist alles, was du wissen kannst. Da dem so ist, kann der bloße Name Jesu Gott Selbst vertreten? Obwohl es noch immer Gott ist, der Sein Werk tut, muss Sein Name sich ändern, wenn die letzten Tage kommen, denn es ist ein anderes Zeitalter.

Da Gott der Größte im ganzen Universum und über dem Universum ist, könnte Er Sich gänzlich erklären, indem Er das Abbild eines Fleisches benutzt? Gott kleidet Sich in diesem Fleisch, um eine Phase Seines Werks zu tun. Dieses Abbild des Fleisches hat keine besondere Bedeutung, es steht nicht in Bezug zum Vergehen der Zeitalter noch hat es etwas mit Gottes Disposition zu tun. Warum ließ es Jesus nicht zu, dass Sein Abbild bestehen bleibt? Warum ließ Er den Menschen Sein Bildnis nicht malen, damit es späteren Generationen weitergegeben werden konnte? Warum ließ Er nicht zu, dass die Menschen Sein Abbild als das von Gott anerkannten? Wäre es für die Erscheinung des Menschen möglich gewesen, das erhabene Abbild Gottes zu repräsentieren, auch wenn das Abbild des Menschen nach dem Bilde Gottes erschaffen wurde? Wenn Gott Fleisch wird, steigt Er lediglich vom Himmel in ein bestimmtes Fleisch herab. Es ist Sein Geist, der in ein Fleisch herabsteigt, durch das Er das Werk des Geistes tut. Es ist der Geist, der im Fleisch zum Ausdruck gebracht wird, und es ist der Geist, der Sein Werk im Fleisch tut. Das im Fleisch getane Werk repräsentiert den Geist voll und ganz und das Fleisch dient dem Werk, aber das bedeutet nicht, dass das Abbild des Fleisches ein Ersatz für das wahre Abbild von Gott Selbst ist; das ist nicht der Zweck oder die Bedeutung der Fleischwerdung Gottes. Er wird nur Fleisch, damit der Geist einen Wohnort finden kann, der sich für Sein Wirken eignet, damit Er Sein Werk im Fleisch besser erreichen kann, damit die Menschen Seine Taten sehen können, Seine Disposition verstehen, Seine Worte hören und das Wunder Seiner Arbeit kennen können. Sein Name steht für Seine Disposition, Sein Werk steht für Seine Identität, aber Er hat nie gesagt, dass Seine Erscheinung im Fleisch für Sein Abbild steht; das ist lediglich eine Vorstellung des Menschen. Und somit sind die wesentlichen Aspekte der Menschwerdung Gottes Sein Name, Sein Werk, Seine Disposition und Sein Geschlecht. Diese werden benutzt, um Seine Führung in diesem Zeitalter zu repräsentieren. Seine Erscheinung im Fleisch hat keinen Bezug zu Seiner Führung, sie dient lediglich Seinem derzeitigen Werk. Allerdings ist es für den menschgewordenen Gott unmöglich, keine bestimmte Erscheinung zu haben, und so wählt Er die geeignete Familie, um Seine Erscheinung zu bestimmen. Wenn die Erscheinung Gottes repräsentative Bedeutung haben sollte, dann würden alle, die den Seinen ähnliche Gesichtszüge haben, ebenfalls Gott repräsentieren. Wäre das nicht ein ungeheuerlicher Fehler? Das Porträt Jesu wurde vom Menschen gemalt, damit der Mensch Ihn anbeten konnte. Damals erteilte der Heilige Geist keine besonderen Anweisungen und so reichte der Mensch dieses fiktive Porträt bis heute weiter. In der Tat hätte der Mensch dies nach Gottes ursprünglicher Absicht nicht tun sollen. Es ist nur der Eifer des Menschen, der verursacht hat, dass das Porträt Jesu bis heute geblieben ist. Gott ist Geist und der Mensch wird in der abschließenden Analyse nie fähig sein, zusammenzufassen, was Sein Abbild ist. Sein Abbild kann nur von Seiner Disposition repräsentiert werden. Was das Aussehen Seiner Nase, Seines Mundes, Seiner Augen und Seines Haares betrifft, so übersteigt es deine Fähigkeit, diese zusammenzufassen. Als die Offenbarung über Johannes kam, erblickte er das Abbild des Menschensohnes: Aus Seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert, Seine Augen waren wie Feuerflammen, Sein Kopf und Haar waren weiß wie Wolle, Seine Füße waren wie polierte Bronze und um Seine Brust lag eine goldene Schärpe. Obwohl seine Worte äußerst anschaulich waren, war das Abbild Gottes, das er beschrieb, nicht das Abbild eines erschaffenen Wesens. Was er sah, war nur eine Vision und nicht das Abbild einer Person der materiellen Welt. Johannes hatte eine Vision gesehen, aber er hatte nicht die wahre Erscheinung Gottes gesehen. Das Abbild von Gottes menschgewordenem Fleisch, das das Abbild eines erschaffenen Wesens ist, kann Gottes Disposition in ihrer Gesamtheit nicht repräsentieren. Als Jehova die Menschheit erschuf, sagte Er, dass Er dies nach Seinem eigenen Bilde tat, und erschuf Mann und Frau. Damals sagte Er, dass Er Mann und Frau nach dem Bilde Gottes machte. Auch wenn das Abbild des Menschen dem Abbild Gottes ähnelt, kann dies nicht als Bedeutung ausgelegt werden, dass die Erscheinung des Menschen das Abbild Gottes ist. Noch kannst du die Sprache der Menschheit dazu benutzen, um das Abbild Gottes völlig zu versinnbildlichen, denn Gott ist so erhaben, so groß, so erstaunlich und unergründlich!

Als Jesus kam, um Sein Werk zu tun, war es unter der Anleitung des Heiligen Geistes; Er tat, wie der Heilige Geist wollte, und nicht dem alttestamentlichen Zeitalter des Gesetzes oder dem Werk Jehovas entsprechend. Obwohl das Werk, welches Jesus zu tun kam, nicht die Gesetze Jehovas oder die Gebote Jehovas zu befolgen hatte, war Ihr Ursprung ein und derselbe. Das Werk, das Jesus tat, repräsentierte den Namen Jesu und es repräsentierte das Zeitalter der Gnade; was das von Jehova getane Werk angeht, repräsentierte es Jehova und es repräsentierte das Zeitalter des Gesetzes. Ihr Werk war das Werk eines Geistes in zwei verschiedenen Zeitaltern. Das Werk, das Jesus tat, konnte nur das Zeitalter der Gnade repräsentieren, und das Werk, das Jehova tat, konnte nur das alttestamentliche Zeitalter des Gesetzes repräsentieren. Jehova führte nur die Völker von Israel und von Ägypten, und von allen Nationen jenseits von Israel. Das Werk Jesu im neutestamentlichen Zeitalter der Gnade war das Werk Gottes unter dem Namen Jesu, als Er das Zeitalter führte. Wenn du sagst, dass das Werk Jesu auf dem Jehovas gründete, dass Er keinerlei neues Werk begann, und dass alles, was Er tat, den Worten Jehovas, dem Werk Jehovas und den Prophezeiungen von Jesaja entsprach, dann wäre Jesus nicht der Fleisch gewordene Gott. Wenn Er Sein Werk auf diese Art und Weise durchgeführt hätte, dann wäre Er ein Apostel oder ein Arbeiter des Zeitalters des Gesetzes gewesen. Wenn es so ist, wie du sagst, dann könnte Jesus kein Zeitalter begonnen haben und noch hätte er ein anderes Werk tun können. In gleicher Weise muss der Heilige Geist Sein Werk hauptsächlich durch Jehova tun und außer durch Jehova hätte der Heilige Geist keinerlei neues Werk tun können. Es ist falsch für den Menschen, das Werk Jesu auf diese Art und Weise zu verstehen. Wenn der Mensch glaubt, dass das von Jesus getane Werk den Worten Jehovas und den Prophezeiungen des Jesaja entsprechend getan wurde, war Jesus dann der menschgewordene Gott oder war Er einer der Propheten? Dieser Ansicht nach gäbe es das Zeitalter der Gnade nicht und Jesus wäre nicht die Menschwerdung Gottes, denn das Werk, das Er tat, könnte das Zeitalter der Gnade nicht repräsentieren und könnte nur das alttestamentliche Zeitalter des Gesetzes repräsentieren. Es konnte nur ein neues Zeitalter geben, als Jesus kam, um ein neues Werk zu tun, um ein neues Zeitalter einzuführen und das Werk zu durchbrechen, das zuvor in Israel getan wurde, und um Sein Werk nicht in Übereinstimmung mit dem von Jehova in Israel getanen Werk oder mit Seinen alten Regeln oder im Einklang mit Vorschriften durchzuführen, sondern vielmehr, um das neue Werk zu vollbringen, das Er tun sollte. Gott Selbst kommt, um ein neues Zeitalter einzuführen und Gott Selbst kommt, um das Zeitalter zu Ende zu bringen. Der Mensch ist unfähig, das Werk des Beginns des Zeitalters und des Abschlusses des Zeitalters zu tun. Wenn Jesus das Werk Jehovas nicht zu Ende gebracht hätte, nachdem Er gekommen war, dann wäre das der Beweis, dass Er nur ein Mensch war und nicht imstande war, Gott zu repräsentieren. Genau weil Jesus kam und das Werk Jehovas abschloss, Jehovas Werk weiterführte und außerdem Sein eigenes Werk, ein neues Werk, durchführte, beweist das, dass dies ein neues Zeitalter war und dass Jesus Gott Selbst war. Sie vollbrachten eindeutig zwei verschiedene Phasen des Werks. Eine Phase wurde im Tempel durchgeführt und die andere wurde außerhalb des Tempels ausgeführt. Eine Phase diente dazu, die Lebensweise des Menschen gemäß dem Gesetz anzuleiten, und die andere dazu, ein Sühneopfer darzubringen. Diese beiden Phasen des Werks waren merklich verschieden; dies trennt das neue Zeitalter vom alten und es ist absolut richtig, zu sagen, dass sie zwei unterschiedliche Zeitalter sind. Der Ort Ihres Werks war anders und der Inhalt Ihres Werks war anders und die Zielsetzung Ihres Werks war anders. Als solche können sie in zwei Zeitalter aufgeteilt werden: das Neue und das Alte Testament, das heißt, das neue und das alte Zeitalter. Als Jesus kam, ging Er nicht in den Tempel, was beweist, dass das Zeitalter von Jehova geendet hatte. Er trat nicht in den Tempel ein, da das Werk Jehovas im Tempel geendet hatte und nicht erneut getan werden musste, und es erneut zu tun, hätte somit bedeutet, es zu wiederholen. Nur durch das Verlassen des Tempels, das Beginnen eines neuen Werks und die Einführung eines neuen Wegs außerhalb des Tempels, konnte Er Gottes Werk zu seinem Höhepunkt bringen. Wenn Er nicht aus dem Tempel gegangen wäre, um Sein Werk zu tun, hätte Gottes Werk auf dem Fundament des Tempels stagniert und es hätte niemals irgendwelche Veränderungen gegeben. Und als Jesus kam, trat Er somit nicht in den Tempel ein und tat Sein Werk nicht im Tempel. Er tat Sein Werk außerhalb des Tempels und machte Sich ungehindert an Sein Werk, wobei er die Jünger führte. Gottes Verlassen des Tempels, um Sein Werk zu tun, bedeutete, dass Gott einen neuen Plan hatte. Sein Werk sollte außerhalb des Tempels durchgeführt werden und es sollte ein neues Werk sein, das in der Art seiner Durchführung zwanglos war. Sobald Jesus ankam, brachte Er das Werk Jehovas während des Zeitalters des Alten Testaments zu Ende. Auch wenn Sie bei zwei verschiedenen Namen genannt wurden, war es derselbe Geist, der beide Phasen des Werks vollbrachte und das Werk, das getan wurde, war stetig. Da der Name anders war und der Inhalt des Werks anders war, war das Zeitalter anders. Als Jehova kam, war es das Zeitalter Jehovas, und als Jesus kam, war es das Zeitalter Jesu. Und somit wird Gott mit jeder Ankunft mit einem Namen benannt, repräsentiert Er ein Zeitalter und leitet Er einen neuen Weg ein; und auf jedem neuen Weg nimmt Er einen neuen Namen an, der zeigt, dass Gott immer neu und niemals alt ist und dass Sein Werk nie aufhört, vorwärtszuschreiten. Die Geschichte bewegt sich immer vorwärts und Gottes Werk bewegt sich immer vorwärts. Damit Sein sechstausendjähriger Führungsplan sein Ende erreicht, muss er weiter vorwärtsschreiten. Jeden Tag muss Er ein neues Werk tun, jedes Jahr muss Er ein neues Werk tun; Er muss neue Wege einführen, muss neue Ären einführen, ein neues und größeres Werk beginnen und zusammen mit diesen neue Namen und ein neues Werk bringen. Von Augenblick zu Augenblick tut der Geist Gottes immer ein neues Werk, klammert Sich niemals an alte Wege oder Regeln. Noch hat Sein Werk je aufgehört, sondern ereignet sich mit jedem vorübergehenden Moment. Wenn du sagst, dass das Werk des Heiligen Geistes unveränderlich ist, warum hat Jehova die Priester dann dazu aufgefordert, Ihm im Tempel zu dienen, jedoch trat Jesus nicht in den Tempel ein, trotz der Tatsache, dass, als Er kam, die Menschen auch sagten, Er sei der Hohepriester und dass Er aus dem Hause Davids und auch der Hohepriester und der große König sei? Und warum brachte Er keine Opfer dar? Den Tempel zu betreten oder den Tempel nicht zu betreten – ist dies alles nicht das Werk von Gott Selbst? Wenn, wie es sich der Mensch vorstellt, Jesus wieder kommen wird und in den letzten Tagen noch immer Jesus genannt wird und noch immer auf einer weißen Wolke kommen und unter die Menschen im Abbild Jesu herabsteigen wird: Wäre das dann nicht eine Wiederholung Seines Werks? Ist der Heilige Geist fähig, sich am Alten festzuklammern? Alles, was der Mensch glaubt, sind Auffassungen, und alles, was der Mensch versteht, entspricht der wörtlichen Bedeutung und entspricht auch Seiner Vorstellung; sie stehen im Widerspruch mit den Prinzipien des Werks des Heiligen Geistes und entsprechen nicht den Absichten Gottes. Gott würde auf diese Weise nicht wirken; Gott ist nicht so töricht und dumm und Sein Werk ist nicht so simpel, wie du es dir vorstellst. Beruhend auf allem, was der Mensch sich vorstellt, wird Jesus auf einer weißen Wolke kommen und in eurer Mitte herabsteigen. Ihr werdet Ihn erblicken, der euch auf einer weißen Wolke reitend mitteilen wird, dass Er Jesus ist. Ihr werdet auch die Narben der Nägel auf Seinen Händen erblicken und ihr werdet wissen, dass Er Jesus ist. Und Er wird euch erneut erlösen und wird euer mächtiger Gott sein. Er wird euch retten, euch einen neuen Namen zukommen lassen und jedem von euch einen weißen Stein geben, woraufhin es euch gestattet sein wird, in das himmlische Königreich einzutreten und im Paradies empfangen zu werden. Sind derartige Überzeugungen nicht die Auffassungen des Menschen? Wirkt Gott den Auffassungen des Menschen entsprechend oder wirkt Er den Auffassungen des Menschen zuwider? Sind die Auffassungen des Menschen nicht alle von Satan abgeleitet? Wurden nicht alle Menschen von Satan verdorben? Wenn Gott Sein Werk den Auffassungen des Menschen entsprechend täte, würde Er dann nicht zu Satan werden? Wäre Er nicht von der gleichen Art wie Seine eigenen Schöpfungen? Da Seine Schöpfungen nun derart von Satan verdorben wurden, dass der Mensch Satans Verkörperung wurde, wäre Gott dann nicht mit Satan im Bunde, wenn Er in Übereinstimmung mit den Dingen Satans wirken würde? Wie kann der Mensch das Werk Gottes ergründen? Deshalb würde Gott nie nach den Auffassungen des Menschen wirken und Er würde nie so wirken, wie du es dir vorstellst. Es gibt jene, die sagen, dass Gott Selbst sagte, dass Er auf einer weißen Wolke ankommen würde. Es ist wahr, dass Gott Selbst das so sagte, aber weißt du nicht, dass kein Mensch die Mysterien Gottes ergründen kann? Weißt du nicht, dass kein Mensch die Worte Gottes erklären kann? Bist du dir sicher, ohne den geringsten Zweifel, dass du vom Heiligen Geist erleuchtet und erhellt wurdest? Gewiss war es nicht so, dass dir der Heilige Geist auf solch unmittelbare Weise aufgezeigte? War es der Heilige Geist, der dich anleitete, oder haben dich deine eigenen Auffassungen dazu veranlasst, so zu denken? Du sagtest: „Dies wurde von Gott Selbst gesagt.“ Aber wir können unsere Auffassungen und Geister nicht dazu benutzen, um die Worte Gottes zu messen. Was die von Jesaja gesprochenen Worte betrifft, kannst du seine Worte mit absoluter Gewissheit erklären? Wagst du es, seine Worte zu erklären? Da du es nicht wagst, die Worte Jesajas zu erklären, warum wagst du es, die Worte Jesu zu erklären? Wer ist erhabener, Jesus oder Jesaja? Da die Antwort Jesus lautet, warum erklärst du die von Jesus gesprochenen Worte? Würde Gott dir Sein Werk im Voraus verraten? Kein einziges Geschöpf kann das wissen, noch nicht einmal die Himmelsboten noch der Menschensohn, wie also könntest du es wissen? Der Mensch ist zu beschränkt. Was für euch jetzt ausschlaggebend ist, ist die drei Phasen des Werks zu kennen. Vom Werk Jehovas bis zu dem Jesu, und vom Werk Jesu bis zu dem dieses aktuellen Zeitalters, decken diese drei Phasen in einem fortlaufenden Faden die gesamte Skala der Führung Gottes ab und sie sind allesamt das Werk eines Geistes. Seit der Schöpfung Welt war Gott immer damit beschäftigt, die Menschheit zu führen. Er ist der Anfang und das Ende, Er ist der Erste und der Letzte und Er ist der Eine, der ein Zeitalter beginnt, und der Eine, der das Zeitalter beendet. Die drei Phasen des Werks, in verschiedenen Zeitaltern und an verschiedenen Orten, sind zweifelsohne das Werk von einem Geist. All jene, die diese drei Phasen trennen, widersetzen sich Gott. Jetzt obliegt es dir, zu verstehen, dass das gesamte Werk, von der ersten Phase an bis heute, das Werk eines einzigen Gottes ist, das Werk eines Geistes. Daran kann es keinen Zweifel geben.

Weißt du es schon? Der Herr ist vor langer Zeit im Geheimen vor den Katastrophen gekommen. Kontaktiere uns jetzt gerne, um den Weg zu finden, den Herrn willkommen zu heißen.
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