Das tägliche Wort Gottes | „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ | Auszug 27

Beim Werk der letzten Tage ist das Wort mächtiger als die Manifestation von Zeichen und Wundern und die Autorität des Wortes übersteigt die der Zeichen und Wunder. Das Wort enthüllt all die verdorbenen Dispositionen, die tief im Herzen des Menschen begraben sind. Du hast keine Möglichkeit, sie selbst zu erkennen. Wenn sie dir durch das Wort offengelegt werden, wirst du sie automatisch erkennen. Du wirst sie nicht leugnen können und du wirst absolut überzeugt sein. Ist dies nicht die Autorität des Wortes? Das ist das Ergebnis, das durch das gegenwärtige Werk des Wortes erreicht wird. Demzufolge kann der Mensch nicht gänzlich von seinen Sünden durch Heilung von Krankheit und Austreibung von Dämonen gerettet werden noch kann er durch die Manifestation von Zeichen und Wundern nicht gänzlich vollkommen gemacht werden. Die Autorität, Krankheit zu heilen und Dämonen auszutreiben, verleiht dem Menschen nur Gnade, doch das Fleisch des Menschen gehört noch immer Satan und die verdorbene satanische Disposition verweilt weiterhin im Menschen. In anderen Worten gehört das, was noch nicht gereinigt wurde, noch immer der Sünde und dem Schmutz an. Erst wenn der Mensch durch die Wirkung des Worts gereinigt worden ist, kann er von Gott gewonnen und geheiligt werden. Als die Dämonen aus dem Menschen ausgetrieben wurden und er erlöst wurde, bedeutete das lediglich, dass er den Händen Satans entrissen und zu Gott zurückgebracht wurde. Allerdings bleibt er ein verdorbener Mensch, wenn er von Gott nicht gereinigt oder geändert wird. Im Menschen besteht noch immer Schmutz, Widerstand und Aufsässigkeit; der Mensch ist nur durch Gottes Erlösung zu Ihm zurückgekehrt, doch er hat nicht die geringste Gotteskenntnis und ist weiterhin imstande, sich Ihm zu widersetzen und Ihn zu verraten. Bevor der Mensch erlöst wurde, waren bereits viele von Satans Giften in ihn gepflanzt worden und nach tausenden von Jahren unter der Verdorbenheit Satans wohnt dem Menschen eine ausgeprägte Natur inne, die sich Gott widersetzt. Deshalb handelt es sich um nichts weiter als einen Fall der Erlösung, als der Mensch erlöst wurde, wobei der Mensch zu einem hohen Preis gekauft wird, jedoch die vergiftete Natur in ihm nicht ausgelöscht worden ist. Ein Mensch, der so verunreinigt ist, muss sich einer Veränderung unterziehen, bevor er würdig ist, Gott zu dienen. Durch dieses Werk des Urteils und der Züchtigung wird der Mensch das ihm innewohnende schmutzige und verdorbene Wesen voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und rein zu werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig werden, vor den Thron Gottes zurückzukehren. Das ganze Werk, das heute getan wird, dient dazu, dass der Mensch gereinigt und geändert werden kann. Sowohl durch Urteil und Züchtigung des Wortes als auch durch Verfeinerung kann der Mensch seine Verdorbenheit vertreiben und rein gemacht werden. Anstatt diese Phase des Werks als die der Rettung zu erachten, wäre es passender, zu sagen, dass es das Werk der Reinigung ist. Tatsächlich ist diese Phase sowohl eine Phase der Eroberung als auch die zweite Phase im Werk der Errettung. Der Mensch gelangt durch das Urteil und die Züchtigung des Wortes an den Punkt, von Gott gewonnen zu werden, und durch den Gebrauch des Wortes, um zu verfeinern, zu richten und zu offenbaren, werden alle Unreinheiten, Auffassungen, Motive und individuellen Ansprüche im Herzen des Menschen komplett enthüllt. Obwohl der Mensch möglicherweise von seinen Sünden erlöst wurde und sie ihm vergeben wurden, kann dies nur so erachtet werden, dass kann sich an die Verfehlungen des Menschen nicht erinnern kann und den Menschen nicht seinen Verfehlungen entsprechend behandelt. Wenn der Mensch jedoch, der in einem Körper aus Fleisch lebt, nicht von der Sünde befreit worden ist, so kann er nur weiterhin sündigen und endlos seine verdorbene satanische Disposition enthüllen. So ist das Leben, das der Mensch führt: ein endloser Kreislauf von Sünde und Vergebung. Die meisten Menschen sündigen am Tag, nur um dann am Abend zu beichten. Auch wenn das Sündopfer auf ewig für den Menschen gültig ist, wird es nicht in der Lage sein, den Menschen von der Sünde zu retten. Nur die Hälfte des Werks des Errettung ist vervollständigt worden, denn der Mensch hat immer noch eine verdorbene Disposition. Als die Menschen zum Beispiel erkannten, dass sie von Moab abstammten, brachten sie klagende Worte hervor, sie hörten auf, nach Leben zu streben und wurden restlos negativ. Beweist das nicht, dass die Menschheit noch immer unfähig ist, sich gänzlich der Herrschaft Gottes zu unterwerfen? Ist das nicht genau ihre verdorbene satanische Disposition? Als du nicht der Züchtigung unterworfen wurdest, wurden deine Hände höher erhoben als alle anderen, sogar höher als die von Jesus. Und du riefst mit lauter Stimme: „Sei ein geliebter Sohn Gottes! Sei ein Vertrauter Gottes! Wir würden eher sterben, als uns Satan zu unterwerfen! Rebellion gegen den alten Satan! Rebellion gegen den großen, roten Drachen! Möge der große rote Drache völlig gestürzt werden! Möge Gott uns vollkommen machen!“ Deine Rufe waren lauter als alle anderen. Doch dann kam die Zeit der Züchtigung und wieder wurde die verdorbene Disposition der Menschheit enthüllt. Dann verstummten ihre Rufe und ihre Entschlossenheit verschwand. Das ist die Verdorbenheit des Menschen. Sie ist tiefer als die Sünde, etwas, was von Satan gepflanzt wurde, und liegt tief im Inneren des Menschen verwurzelt. Für den Menschen ist es nicht einfach, sich seiner Sünden bewusst zu werden. Er hat keine Möglichkeit, seine eigene, tiefverwurzelte Natur zu erkennen und er muss sich auf das Urteil durch das Wort verlassen, um dieses Ergebnis zu erreichen. Nur so kann der Mensch von diesem Punkt an allmählich geändert werden. Der Mensch hat früher so geschrien, weil er kein Verständnis von seiner ursprünglichen verdorbenen Disposition hatte. Dies sind die Unreinheiten, die im Menschen bestehen. Während solch eines langen Zeitraums des Urteils und der Züchtigung lebte der Mensch in einer Atmosphäre der Anspannung. Wurde all dies nicht durch die Wirkung des Worts erreicht? Riefst du vor der Prüfung der Dienenden nicht auch mit einer sehr lauten Stimme? „Geh in das Königreich ein! All jene, die diesen Namen annehmen, werden in das Königreich eingehen! Alle werden an Gott teilhaben!“ Als die Prüfung der Dienenden kam, riefst du nicht mehr. Zuerst riefen alle: „Gott! Was auch immer Du mit mir anstellst, ich werde mich Deiner Führung unterwerfen.“ Nachdem die Menschen die Worte Gottes „Wer wird Mein Paulus sein?“ gelesen hatte, sagten sie: „Ich bin dazu bereit!“ Dann sahen sie die Worte „Und was ist mit dem Glauben Hiobs?“ und sagten: „Ich bin dazu bereit, den Glauben Hiobs anzunehmen. Gott, bitte prüfe mich!“ Als die Prüfung der Dienenden kam, brachen sie sofort zusammen und konnten fast nicht mehr aufstehen. Daraufhin wurden allmählich die Unreinheiten in ihren Herzen weniger. Wurde dies nicht durch das Wort erreicht? Das, was ihr also heute erfahren habt sind Ergebnisse, die durch das Wort erreicht wurden, sogar noch großartiger als jene, die durch Jesus Werk der Zeichen und Wunder erreicht wurden. Die Herrlichkeit Gottes, die du siehst, und die Autorität von Gott Selbst, die du siehst, werden nicht nur durch die Kreuzigung, Heilung von Krankheit und Austreibung von Dämonen gesehen, sondern mehr noch durch das Urteil Seines Wortes. Das zeigt dir, dass die Autorität und Kraft Gottes nicht nur im Wirken von Zeichen, Heilung von Krankheit und Austreibung von Dämonen bestehen, sondern dass das Urteil von Gottes Wort besser vermag, die Autorität Gottes darzustellen und Seine Allmacht zu offenbaren.

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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