Das tägliche Wort Gottes | „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ | Auszug 13

Das gesamte im Verlauf des sechstausendjährigen Führungsplans verrichtete Werk ist erst jetzt zu einem Abschluss gekommen. Erst nachdem die Gesamtheit dieses Werks dem Menschen offenbart und unter den Menschen ausgeführt wurde, wird die Menschheit alles über Gottes Disposition und was Er hat und ist wissen. Wenn das Werk dieser Phase komplett ausgeführt wurde, dann werden alle vorher nicht verstandenen Geheimnisse offenbart worden sein, alle vorher nicht verstandenen Wahrheiten werden klar gemacht worden sein und der Menschheit wird von ihrem zukünftigen Weg und Ziel berichtet worden sein. Das ist das gesamte Werk, das im gegenwärtigen Zeitalter ausgeführt werden soll. Obwohl der Weg, den der Mensch heute geht, auch der Weg des Kreuzes und der des Leidens ist, unterscheidet sich das, was der Mensch ausübt, und was er isst, trinkt und genießt, sehr von dem, was dem Menschen nach dem Gesetz und im Zeitalter der Gnade zufiel. Wozu der Mensch heute aufgefordert wird, unterscheidet sich von dem der Vergangenheit und noch mehr von dem, wozu der Mensch im Zeitalter des Gesetzes aufgefordert wurde. Wozu wurde nun der Mensch nach dem Gesetz aufgefordert, als Gott Sein Werk in Israel tat? Es war nichts weiter, als dass der Mensch den Sabbat und die Gesetze Jehovas einhalten sollte. Niemand durfte am Sabbat arbeiten oder die Gesetze Jehovas übertreten. Aber jetzt ist das nicht so. Die Menschen arbeiten am Sabbat, versammeln sich und beten wie gewöhnlich und ihnen werden keine Einschränkungen auferlegt. Diejenigen im Zeitalter der Gnade mussten getauft werden und sie wurden außerdem dazu aufgefordert, zu fasten, Brot zu brechen, Wein zu trinken, ihre Häupter zu bedecken und die Füße anderer für sich zu waschen. Diese Regeln sind nun abgeschafft worden, doch an den Menschen werden größere Anforderungen gestellt, denn das Werk Gottes wird fortlaufend tiefgründiger und der Eintritt des Menschen reicht sogar noch höher. In der Vergangenheit legte Jesus dem Menschen Seine Hände auf und betete, aber nun, da alles gesagt worden ist, was für einen Nutzen hat da das Handauflegen? Worte allein können Ergebnisse erreichen. Als Er dem Menschen Seine Hände in der Vergangenheit auflegte, so war das, den Menschen zu segnen und von seinen Krankheiten zu heilen. Auf diese Weise wirkte damals der Heilige Geist, aber so ist es jetzt nicht. Jetzt benutzt der Heilige Geist Worte, um zu wirken und Ergebnisse zu erzielen. Seine Worte wurden euch klargemacht und ihr sollt sie einfach so in die Praxis umsetzen, wie es euch geheißen wurde. Seine Worte sind Sein Wille. Sie sind das Werk, das Er zu verrichten wünscht. Durch Seine Worte wirst du Seinen Willen und das, wozu Er dich auffordert, es zu erlangen, verstehen, und du kannst Seine Worte einfach unmittelbar in die Praxis umsetzen, ohne dass die Hände aufgelegt werden müssen. Einige könnten sagen: „Lege mir Deine Hände auf! Lege mir Deine Hände auf, damit ich Deinen Segen erhalten kann und an Dir teilnehmen kann.“ All das sind überholte Methoden aus der Vergangenheit, die nun hinfällig sind, denn das Zeitalter hat sich geändert. Der Heilige Geist wirkt im Einklang mit dem Zeitalter, weder nach Belieben noch festgelegten Regeln entsprechend. Das Zeitalter hat sich geändert und ein neues Zeitalter bringt zwangsläufig neues Werk mit sich. Das trifft auf jede Phase des Werks zu und daher wiederholt sich Sein Werk nie. Im Zeitalter der Gnade tat Jesus einen Großteil dieses Werks, wie Krankheiten heilen, Dämonen austreiben und Menschen Seine Hände auflegen, um für ihn zu beten und den Menschen zu segnen. Allerdings wäre es bedeutungslos, dies heute zu wiederholen. So wirkte der Heilige Geist zu jener Zeit, denn es war das Zeitalter der Gnade und es gab genügend Gnade, woran sich der Mensch erfreuen konnte. Keinerlei Bezahlung wurde von ihm gefordert und er hat die Gnade empfangen, solange er Glauben hatte. Alle wurden sehr gnädig behandelt. Jetzt hat sich das Zeitalter geändert und das Werk Gottes ist weiter fortgeschritten. Durch Züchtigung und Urteil werden die Aufsässigkeit und die unreinen Dinge im Menschen vertrieben. Da es die Phase der Erlösung war, ziemte es sich für Gott, auf diese Weise zu wirken, wobei Er dem Menschen ausreichend Gnade zeigte, damit er sich daran erfreuen konnte, damit der Mensch von der Sünde erlöst werden konnte und durch Gnade seine Sünden vergeben werden konnten. Diese gegenwärtige Phase dient sowohl dazu, die Ungerechtigkeit im Menschen durch Züchtigung, Urteil und schlagende Worte zu offenbaren, als auch durch Disziplin und Offenbarung der Worte, damit die Menschheit danach gerettet werden kann. Das ist tiefgründigeres Werk als die Erlösung. Die Gnade im Zeitalter der Gnade war für die Freude des Menschen hinreichend; nachdem der Mensch diese Gnade bereits erfahren hat, darf er sie nicht länger genießen. Dieses Werk ist jetzt veraltet und muss nicht mehr verrichtet werden. Jetzt muss der Mensch durch das Urteil des Wortes gerettet werden. Nachdem der Mensch gerichtet, gezüchtigt und verfeinert wird, wird dadurch seine Disposition geändert. Liegt das nicht gänzlich an den Worten, die Ich gesprochen habe? Jede Phase des Werks wird übereinstimmend mit dem Fortschritt der gesamten Menschheit und dem Zeitalter getan. Das gesamte Werk ist bedeutend und es wird gänzlich um der letzten Erlösung willen getan, damit die Menschheit ein gutes Ziel in der Zukunft hat und damit die Menschheit gemäß der Art am Ende aufgeteilt werden kann.

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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