Das tägliche Wort Gottes | „Bezüglich der Bibel (2)“ | Auszug 270

Die Bibel wird auch das Alte und das Neue Testament genannt. Wisst ihr, worauf sich „Testament“ bezieht? Das „Testament“ im Alten Testament kommt von dem Bündnis Jehovas mit dem Volk Israel, als Er die Ägypter tötete und die Israeliten vor dem Pharao rettete. Natürlich war der Beweis dieses Bündnisses das Blut des Lammes, das auf Türsturze geschmiert wurde, wodurch Gott einen Bund mit den Menschen schloss. Ein Bund, in dem es hieß, dass alle, mit dem Blut des Lammes auf deren Türsturz und seitlichen Türrahmen, Israeliten seien, sie seien das auserwählte Volk Gottes und sie würden alle von Jehova verschont werden (denn Jehova war damals im Begriff, alle erstgeborenen Söhne Ägyptens und erstgeborenen Schafe und Rinder zu töten). Dieser Bund hat zwei Bedeutungsebenen. Keiner von den Menschen oder keines von dem Vieh Ägyptens würde von Jehova gerettet werden; Er würde alle erstgeborenen Söhne und erstgeborenen Schafe und Rinder töten. Deshalb wurde in vielen Büchern der Prophezeiung vorhergesagt, dass die Ägypter, infolge von Jehovas Bündnis, auf schwere Weise gezüchtigt werden würden. Das ist die erste Bedeutungsebene des Bündnisses. Jehova tötete die erstgeborenen Söhne Ägyptens und all sein erstgeborenes Vieh, und Er verschonte alle Israeliten. Das bedeutete, dass Jehova alle aus dem Land Israel schätzte und alle verschont bleiben würden. Er wünschte ein langfristiges Werk an ihnen zu vollbringen und mit dem Blut des Lammes besiegelte Er das Bündnis mit ihnen. Von da an würde Jehova die Israeliten nicht töten und Er sagte, dass sie für immer Seine Auserwählten sein würden. Er würde Sein Werk für das gesamte Zeitalter des Gesetzes unter den zwölf Stämmen Israels beginnen, Er würde all Seine Gesetze den Israeliten offenbaren und unter ihnen Propheten und Richter auswählen und sie würden der Mittelpunkt Seines Werkes sein. Jehova schloss ein Bündnis mit ihnen: sofern sich das Zeitalter nicht änderte, würde Er nur unter den Auserwählten wirken. Jehovas Bündnis war unumstößlich, denn es war mit Blut und mit Seinem auserwählten Volk besiegelt worden. Wichtiger jedoch war, dass Er ein angemessenes Ausmaß und Ziel gewählt hatte, um Sein Werk für das gesamte Zeitalter zu beginnen, und so erachteten die Menschen dieses Bündnis als besonders bedeutend. Das ist die zweite Bedeutungsebene des Bündnisses. Mit Ausnahme der Genesis vor der Schließung des Bündnisses, ist in allen anderen Büchern im Alten Testament Gottes Werk unter den Israeliten nach der Schließung des Bündnisses aufgezeichnet. Natürlich gibt es vereinzelte Aufzeichnungen der Heiden, aber im Großen und Ganzen dokumentiert das Alte Testament Gottes Werk in Israel. Wegen des Bündnisses zwischen Jehova und Israel wurden die Bücher, die während des Zeitalters des Gesetzes geschrieben wurden, das Alte Testament genannt. Sie sind nach dem Bündnis zwischen Jehova und den Israeliten benannt.

Das Neue Testament ist nach dem Blutvergießen Jesu am Kreuz und Seinem Bündnis mit allen, die an Ihn glaubten, benannt. Das Bündnis Jesu war Folgendes: Wegen des Blutes, das Er vergoss, mussten die Menschen nur an Ihn glauben, damit ihnen ihre Sünden vergeben würden, und somit würden sie gerettet und durch Ihn wiedergeboren werden und keine Sünder mehr sein. Die Menschen mussten nur an Ihn glauben, um Seine Gnade zu erhalten und würden nach ihrem Tod nicht in der Hölle leiden. Alle Bücher, die während des Zeitalters der Gnade geschrieben wurden, erschienen nach diesem Bündnis, und sie alle dokumentieren das Werk und die Kundgebungen, die darin enthalten sind. Sie gehen nicht über die Erlösung durch die Kreuzigung des Herrn Jesus oder das Bündnis hinaus; es sind alles Bücher, die von Brüdern im Herrn geschrieben wurden, die Erfahrungen aufwiesen. Deshalb sind auch diese Bücher nach einem Bündnis benannt: Alle werden „Neues Testament“ genannt. Diese zwei Testamente beinhalten nur das Zeitalter des Gesetzes und das Zeitalter der Gnade und stehen nicht im Zusammenhang mit dem Endzeitalter. Deshalb hat die Bibel für heutige Menschen der letzten Tage keinen großen Nutzen. Im besten Fall dient sie als eine provisorische Referenz, hat aber grundsätzlich keinen großen Nutzwert. Trotzdem schätzen religiöse Menschen sie weiterhin am meisten. Sie kennen die Bibel nicht – sie wissen nur, wie man die Bibel erklärt und sind sich deren Ursprünge überhaupt nicht bewusst. Ihre Haltung gegenüber der Bibel ist diese: Alles in der Bibel ist richtig, sie enthält keine Ungenauigkeiten oder Fehler. Da sie vorab beschlossen haben, dass die Bibel Recht hat und ohne Fehler ist, studieren und untersuchen sie sie mit großem Interesse. Die heutige Phase des Werks wurde nicht in der Bibel vorhergesagt. Das Eroberungswerk im finstersten aller Orte wurde niemals erwähnt, denn dies ist das jüngste Werk. Da das Zeitalter des Werkes anders ist, war sich selbst Jesus nicht bewusst, dass diese Phase des Werkes in den letzten Tagen vollbracht werden würde – wie könnten die Menschen der letzten Tage diese Phase des Werkes demnach durch das Untersuchen der Bibel darin finden?

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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