Wie man nach der Wahrheit strebt (6) Teil Zwei

Das letzte Mal haben wir über einen Grund Gemeinschaft gehalten, warum in Menschen die negative Emotion des Unterdrücktseins aufkommt. Sie entsteht, weil sie nicht tun können, was sie wollen. Heute werden wir unseren gemeinschaftlichen Austausch fortsetzen und über einen weiteren Grund für das Auftreten dieser negativen Emotion des Unterdrücktseins sprechen, und zwar, dass Menschen oft in dieser Emotion des Unterdrücktseins leben, weil sie ihr Fachwissen nicht einsetzen können. Ist das nicht ein weiterer Grund? (Ja.) Das letzte Mal haben wir darüber gesprochen, dass manche Menschen in der Kirche oder in ihrem täglichen Leben oft tun möchten, was sie wollen und müßig herumlungern und ihre eigentliche Arbeit vernachlässigen. Und wenn dann ihre Wünsche unerfüllt bleiben, fühlen sie sich unterdrückt. Dieses Mal werden wir über die Erscheinungsformen einer anderen Gruppe von Menschen Gemeinschaft halten. Diese Menschen besitzen bestimmte Gaben, Stärken oder berufliche Fähigkeiten und Fertigkeiten oder sie beherrschen einen besonderen technischen Beruf und so weiter, aber in der Kirche können sie ihre Gaben, Stärken und beruflichen Fähigkeiten nicht wie gewöhnlich einsetzen. Infolgedessen sind sie oft niedergeschlagen und haben das Gefühl, dass das Leben in diesem Umfeld unangenehm und traurig ist und dass es ihnen an jeglicher Freude mangelt. Kurz gesagt, das Wort, das dieses Gefühl beschreibt, ist Unterdrücktsein. Wie werden solche Menschen in der weltlichen Gesellschaft genannt? Man nennt sie Fachleute, technische Experten und Spezialisten – kurz gesagt, werden sie Experten genannt. Welche Eigenschaften machen Experten aus? Sie haben eine hohe Stirn und wache Augen, tragen Brillen, laufen schnellen Schrittes und mit erhobenem Haupt, und um Angelegenheiten kümmern sie sich auf entschiedene und effiziente Weise. Ihr auffälligstes Merkmal ist, dass sie egal, wo sie hingehen, immer ihre Laptops in ihren Taschen mit sich führen. Man kann sie sofort als Fachleute und technische Experten erkennen. Kurz gesagt verfügen solche Menschen über bestimmte berufliche Fähigkeiten oder sind in einer bestimmten Art von Technologie relativ versiert. Sie haben eine professionelle Ausbildung und Unterweisung erhalten und eine professionelle Einweisung und Schulung durchlaufen. Einige von ihnen haben möglicherweise keine professionelle Unterweisung und Schulung erhalten, wurden aber mit bestimmten Talenten und Kalibern geboren. Solche Menschen werden als Fachleute und technische Experten bezeichnet. Wenn diese Menschen der Kirche beitreten, tragen sie, genau wie in der Gesellschaft, oft ihre Laptops mit sich herum und möchten überall, wo sie arbeiten, als Fachleute und technische Experten erkannt werden. Sie genießen es, wenn man sie Experten nennt, und bevorzugen es sogar, dass man ihrem Nachnamen den Zusatz „Professor“ voranstellt und so weiter; so möchten sie behandelt und angesprochen werden. Die Kirche ist jedoch ein besonderer Ort und ein Ort besonderer Arbeit. Sie unterscheidet sich von jeder Gruppe, jeder Organisation und jeder Einrichtung in der weltlichen Gesellschaft. Was wird hier normalerweise besprochen? Die Wahrheit, die Grundsätze, die Regeln und Arbeitsanordnungen sowie die Wahrung der Interessen des Hauses Gottes und des Zeugnisses für Gott. Konkreter wird von den Menschen natürlich auch verlangt, die Wahrheit zu praktizieren, sich Gottes Worten und den Wahrheitsgrundsätzen sowie den Anordnungen des Hauses Gottes und den von ihm vermittelten Grundsätzen zu unterwerfen und so weiter. Sobald diese expliziten Regeln propagiert werden und von den Menschen verlangt wird, sie zu praktizieren und einzuhalten, fühlen sich diese Experten, die der Kirche beigetreten sind, irgendwie ungerecht behandelt. Die Fähigkeiten, die sie erlernt haben oder das Wissen, das sie in bestimmten Bereichen haben, bleiben in der Kirche oft ungenutzt. Sie werden in der Regel nicht in wichtige Positionen gesetzt oder hoch angesehen, und sie werden oft ins Abseits gedrängt. Natürlich haben solche Menschen oft das Gefühl, untätig zu sein und dass ihre Fähigkeiten nicht genutzt werden. Was denken sie bei sich? „Oh, das ist genau wie in dem Sprichwort: ‚Wenn ein Tiger in die Steppe kommt, wird er von Hunden beleidigt!‘ Früher, als ich noch für dieses oder jenes staatliche oder ausländische Unternehmen gearbeitet habe, war das wirklich herrlich! Ich brauchte nicht einmal meine eigene Tasche zu tragen, und andere kümmerten sich für mich um jeden Aspekt meines täglichen Lebens und meiner Arbeit. Ich selbst musste mich um gar nichts kümmern. Ich war ein hochrangiger Experte, ein Meistertechniker und demnach ein hohes Tier in der Firma. Was bedeutet es, ein hohes Tier zu sein? Es bedeutet, dass das Unternehmen ohne mich nicht funktionieren könnte, dass es keine Aufträge ergattern könnte, und dass alle Mitarbeiter eine Pause einlegen müssten – das Unternehmen wäre von der Pleite bedroht, es könnte nicht ohne mich auskommen. Das waren die glorreichen Zeiten, in denen ich mich wirklich gesehen fühlte!“ Jetzt, wo sie an Gott glauben, wollen sie immer noch das gleiche Maß an Glorie genießen. Sie denken sich: „Mit meinen Fähigkeiten sollte es doch erst recht einen Platz für mich geben, um im Haus Gottes zu glänzen. Warum werde ich also nicht eingesetzt? Warum übersehen mich die Leiter und Brüder und Schwestern in der Kirche immer? Was fehlt mir im Vergleich zu anderen? Was das Aussehen angeht, sehe ich gut aus; was das Temperament angeht, ist meins nicht schlechter als das der anderen; was Ruf und Ansehen angeht, habe ich überhaupt keine Probleme; und was das Fachwissen angeht, ist meines erstklassig. Warum also schenkt mir niemand Beachtung? Warum hört niemand auf meine Worte und Vorschläge? Warum werde ich im Haus Gottes nicht gut aufgenommen? Könnte es sein, dass das Haus Gottes keinen Experten wie mich braucht? Wie kommt es, dass ich seit meiner Ankunft hier nirgendwo meine Fähigkeiten einsetzen kann? Es muss doch einen Aspekt der Arbeit des Hauses Gottes geben, der die technischen Fähigkeiten erfordert, die ich gelernt habe. Meine Expertise sollte hier geschätzt werden! Ich bin ein Fachmann, ich sollte ein Teamleiter, eine verantwortliche Person, ein Leiter sein – ich sollte andere Menschen leiten. Warum bin ich immer nur ein Untergebener? Niemand beachtet mich, niemand respektiert mich. Was ist hier los? Sollte ich wirklich so behandelt werden, wenn ich die Wahrheit nicht verstehe?“ Diese Fragen stellen sie sich wieder und wieder, aber sie können nie Antworten finden und verfallen so in die Emotion des Unterdrücktseins.

Einmal fragten Mich die Leute vom Chor, als sie zum Singen auf die Bühne kamen, nach ihren Frisuren. Ich sagte: „Schwestern können ihr Haar zu einem Pferdeschwanz binden oder es auf Ohrlänge oder bis zur Schulter schneiden lassen. Natürlich können sie auch einen Dutt oder eine Hochsteckfrisur tragen. Brüder können einen Bürstenschnitt oder einen Scheitel tragen. Schmuck oder Styling sind nicht nötig. Achtet einfach darauf, dass es ordentlich, gepflegt, adrett und natürlich aussieht. Kurz gesagt, solange ihr anständig und würdevoll wirkt und wie Christen ausseht, ist es gut. Das Wichtigste ist, dass ihr gut singt und das Programm gut aufführt.“ Waren Meine Worte klar? Waren sie leicht zu verstehen? (Ja.) Ich habe die Frisuren für Männer und Frauen deutlich erklärt. Was sind die Grundsätze für die Wahl der Frisur? Brüder können gescheiteltes Haar oder einen Kurzhaarschnitt tragen, und Schwestern können kurzes oder langes Haar haben. Langes Haar können sie zu einem Pferdeschwanz zusammenbinden, und wenn es kurz ist, sollen sie einfach darauf achten, dass es nicht zu kurz ist. Das ist ein Grundsatz. Der andere Grundsatz betrifft Gepflegtheit und Ordentlichkeit, ein positives und würdevolles Erscheinungsbild sowie einen positiven Charakter. Wir versuchen nicht, Stars oder Berühmtheiten in der Gesellschaft zu werden. Wir wollen kein glamouröses Image, sondern nur ein anständiges und würdevolles Erscheinungsbild. Kurz gesagt, man sollte gepflegt, ordentlich, anständig und würdevoll aussehen. Habe Ich Mich klar ausgedrückt? Sind diese beiden Grundsätze leicht zu verstehen und umzusetzen? (Das sind sie.) Haben die Menschen sie einmal gehört, haben sie ein klares Verständnis davon im Herzen, und es ist nicht notwendig, sie zu wiederholen. Sie sind wirklich leicht umzusetzen. Etwas mehr als zehn Tage später schickten sie mir ein Video. Ich schaute es mir an und sah drei oder vier Reihen von Schwestern. In der ersten Reihe hatten alle gestylte Haare, jede hatte eine andere Frisur, ein anderes Styling. Alle sahen unterschiedlich aus, jede ihrer Frisuren wirkte seltsam, und einige Schwestern in ihren Zwanzigern schienen in ihren Dreißigern oder Vierzigern zu sein, und manche sahen aus wie alte Damen. Kurz gesagt, jede hatte eine andere Frisur. Die Person, die Mir das Video geschickt hatte, sagte: „Wir haben viele verschiedene Frisuren für Dich zur Auswahl zusammengestellt. Du kannst Dir eine aussuchen, und wir kümmern uns darum. Das ist kein Problem für uns! Wenn Du Dir eine ausgesucht hast, sag einfach Bescheid, und wir erledigen den Rest, kein Problem!“ Was glaubt ihr, wie Ich Mich fühlte, nachdem Ich das Video gesehen hatte? Ich fühlte Mich ein bisschen abgestoßen, und nach genauerer Prüfung war Ich verärgert. Am Ende, als Ich an die Grundsätze zurückdachte, die Ich ihnen erklärt hatte, war Ich sprachlos. Ich wusste nicht, was Ich sagen sollte. Ich dachte: „Oh, diese Leute verstehen die menschliche Sprache nicht.“ Ich dachte darüber nach, was Ich gesagt hatte, und über die Grundsätze, die Ich ihnen vermittelt hatte – alles Dinge, die wirklich jeder verstehen und begreifen konnte. So einfache Dinge waren nicht schwer für die Leute, und sie waren machbar – warum schickten sie Mir so ein Video? Ich untersuchte die Angelegenheit und stellte fest, es lag nicht daran, dass Ich meinen Standpunkt nicht deutlich erklärt hatte, geschweige denn, ihnen angeschafft hätte, verschiedene Frisuren zu probieren. Dieses Verhalten hat zwei Gründe: Ein Grund ist, dass sie meine Worte nicht verstehen konnten. Der zweite Grund ist, dass Menschen, sobald sie in der Lage sind, etwas zu tun, sobald sie etwas verstehen und gewisse Fähigkeiten und Techniken beherrschen, ihren Platz im Universum nicht mehr kennen. Sie respektieren niemanden und wollen sich immer zur Schau stellen. Sie werden extrem arrogant. Selbst wenn sie Meine Worte verstehen, nehmen sie sie weder an noch setzen sie sie in die Praxis um. Sie nehmen sich Meine Worte nicht zu Herzen, halten sie nicht für wichtig und ignorieren einfach, was Ich sage. Sie interessieren sich einfach nicht dafür, was Ich von ihnen verlange oder was Ich brauche. Als sie Mich nach den Grundsätzen fragten, hatten sie in Wirklichkeit bereits entschieden, was sie tun würden und wie sie es tun würden. Mich zu fragen war für sie nur ein Schritt in ihrem Vorgehen. Ist es nicht irgendwie eine Verhöhnung, dass sie Mich das gefragt haben? (Ja.) Egal, was Ich sagte, als sie durch waren mit ihrer Verhöhnung, machten sie am Ende eh, was sie wollten, ohne Meine Worte auch nur im Geringsten zu befolgen. Sie waren so eigensinnig! Was dachten sie sich? „Du unterschätzt uns. Wir sind professionelle Fachleute. Wir haben in der Gesellschaft mit einflussreichen Menschen zu tun. Wir haben diese Fähigkeiten und Fachkenntnisse, und wir können ein gutes Leben führen und uns den Respekt der Leute verdienen, ganz egal, wo wir hingehen. Aber wenn wir dem Haus Gottes beitreten, werden wir zu Arbeitskräften, und man schaut ständig auf uns herab. Wir besitzen Fachkenntnisse, wir sind Experten, keine gewöhnlichen Menschen. Wir sollten im Haus Gottes respektiert werden. Du kannst unser Talent nicht so unterdrücken. Wir nutzen unsere Fachkenntnisse im Haus Gottes, und Du solltest uns fördern und unterstützen.“ Ist das nicht unhöflich und unvernünftig? (Ja.) Zeugt das von normaler Menschlichkeit? (Nein.) Als Ich das sah, dachte Ich: „Oh, mit diesen Menschen kann man nicht vernünftig reden!“ Als Ich ihnen die Grundsätze erklärte, habe Ich sie sogar mehrfach gefragt: „Habt ihr das verstanden? Werdet ihr euch das merken?“ Als sie vor Mir standen, haben sie mir alles hoch und heilig versprochen, doch kaum hatten sie sich umgedreht, brachen sie sofort ihr Wort. Was sie sagten, klang so gut: „Ich bin hier, um meine Pflicht auszuführen, um Gott zufriedenzustellen.“ Nennst du das deine Pflicht auszuführen? Versuchst du wirklich, Gott zufriedenzustellen? Du befriedigst dein Fleisch, deinen Wunsch nach Ansehen. Du bist hier, um deine eigene Karriere zu verfolgen, nicht um deine Pflicht zu erfüllen. Mit anderen Worten: Du bist ins Haus Gottes gekommen, um Unheil anzurichten. Sag Mir, wer hat das letzte Wort, wenn es um die Grundsätze geht, die die Menschen bei allen Aspekten der Arbeit des Hauses Gottes vertreten sollten? Bist du das? Oder Gott? (Gott hat das letzte Wort.) Sind deine Worte die Wahrheit, oder sind Gottes Worte die Wahrheit? (Gottes Worte sind die Wahrheit.) Alles, was ihr sagt, ist eine Art Glaubenslehre. Wenn diese Glaubenslehre nicht mit der Wahrheit übereinstimmt, wird sie zum Trugschluss. Da ihr zugebt, dass was Ich sage, die Wahrheit ist, warum könnt ihr es dann nicht akzeptieren? Warum hat es keine Wirkung, wenn Ich mit euch spreche? Wenn ihr vor Mir steht, sagt ihr gut klingende Sachen, aber hinter Meinem Rücken praktiziert ihr nicht die Wahrheit. Was geht hier vor? Wenn verdorbene Menschen nur ein bisschen Talent und Fachwissen oder ein paar Ideen besitzen, werden sie arrogant und überheblich und weigern sich, irgendjemandem zu gehorchen. Sie hören auf niemanden. Ist das nicht einfach extrem unvernünftig? Wenn ihr glaubt, ihr tut das Richtige, warum lasst ihr es Mich dann überprüfen? Wenn Ich eure Schwächen aufzeige und eure Fehler aufdecke, warum könnt ihr das nicht akzeptieren? Ihr versteht die Wahrheit nicht, aber Ich kann mit euch über die Wahrheit Gemeinschaft halten. Ich weiß, wie man im Einklang mit der Wahrheit, den Grundsätzen und dem Anstand von Heiligen handelt. Ich weiß, wie man sich auf eine Weise verhält, die für andere erbaulich ist. Wisst ihr das? Wenn ihr noch nicht einmal diese Dinge wisst, warum könnt ihr die Wahrheit noch immer nicht akzeptieren? Warum tut ihr nicht, was Ich sage?

Manche Menschen können sehr gut schreiben; sie haben eine natürliche Begabung, Sprache zu gestalten und Ideen zu vermitteln. Vielleicht verfügen sie auch über eine gewisse literarische Kompetenz und verwenden bestimmte Techniken und Stilmittel, wenn sie etwas beschreiben. Doch bedeuten diese Qualitäten, die sie haben, dass sie die Wahrheit verstehen? (Nein.) Dies ist lediglich ein Aspekt von Wissen, ein Teil der Begabungen und Talente einer Person. Es bedeutet, dass du ein gewisses Talent hast, dass du gut im Schreiben und im Vermitteln von Ideen mit Hilfe von Sprache bist und dich gut im Gebrauch von Worten auskennst. Solche Dinge zu beherrschen lässt einige Menschen denken: „Ich führe die Feder im Haus Gottes; ich sollte Textarbeiten übernehmen.“ Es ist gut, wenn mehr Menschen an Texten arbeiten; das Haus Gottes braucht solche Menschen. Doch das Haus Gottes braucht nicht nur das, worin du dich auszeichnest, oder ausschließlich deine beruflichen Fähigkeiten. Deine beruflichen Fähigkeiten und deine Expertise sind lediglich Werkzeuge für die Arbeit, die du ausführst. Unabhängig von deinen beruflichen Fähigkeiten und deiner Kompetenz solltest du dich nach den von Gottes Haus geforderten Grundsätzen richten und die gewünschten Ergebnisse und Ziele erreichen, wie sie das Haus Gottes vorgibt. Gottes Haus hat für diese Ergebnisse und Ziele erforderliche Standards und damit verbundene Grundsätze; es erlaubt dir nicht, nach deinem persönlichen Geschmack oder deinen Vorlieben zu handeln. Zum Beispiel gibt es Menschen, die gut schreiben können und Drehbücher mit kunstvoller Sprache und einer ausgefeilt arrangierten Handlung verfassen. Aber wird dadurch das gewünschte Ergebnis erzielt? Solche Drehbücher sind weit davon entfernt, Zeugnis abzulegen für Gott, und halten einer genaueren Prüfung nicht stand. Dennoch sind diese Drehbuchautoren selbstbewusst und zufrieden damit, dass sie raffinierte Sprache schreiben können, und sie haben eine hohe Meinung von sich selbst. Sie verstehen nicht, dass die Wirkung eines Drehbuchs ein Zeugnis für Gott sein muss, dass es das Wort Gottes verbreiten muss. Das ist das Ziel. Gottes Haus verlangt, dass ein Drehbuch die Worte Gottes, gelesen vom Protagonisten, wiedergibt und das aufrichtige Verständnis spiegelt, das der Protagonist durch das Erfahren und das Praktizieren der Worte Gottes unter der Führung von Gottes Werk gewinnt. Es muss einerseits als Zeugnis für Gott dienen und andererseits Sein Wort verbreiten. Nur dann erzielt das Drehbuch das gewünschte Ergebnis. Das sind die Anforderungen von Gottes Haus. Macht das den Leuten das Leben schwer? (Nein.) Nein, es ist die Arbeit des Hauses Gottes. Dennoch sind diese Drehbuchautoren nicht bereit, es so zu machen. Ihre Einstellung ist: „Was ich geschrieben habe, ist perfekt und konkret genug. Wenn du von mir verlangst, dieses Material hinzuzufügen, durchkreuzt das meine Absicht. Mir gefällt es nicht, und ich will es nicht so schreiben.“ Dieses Material wird zwar später widerwillig hinzugefügt, aber an diesem Punkt haben sich ihre Gefühle erheblich verändert. Manche von ihnen sagen: „Wir fühlen uns so unterdrückt, wenn wir unsere Pflicht in Gottes Haus tun. Ständig stutzt man uns zurecht und kritisiert uns. Ich fühle mich wirklich in die Enge getrieben. Aber wie sagt man so schön: In der Not frisst der Teufel Fliegen. Wenn ich doch nur das letzte Wort haben könnte und schreiben könnte, was ich will, das wäre wirklich großartig! Wenn wir unsere Pflicht im Haus Gottes tun, müssen wir immer auf andere hören und es akzeptieren, dass man uns zurechtstutzt. Es unterdrückt uns so sehr!“ Ist das die richtige Einstellung? Um was für eine Disposition handelt es sich hier? Arrogant und selbstgerecht! Im Chor gibt es auch welche, die ihre Pflicht als Maskenbildner tun. Ihnen gefallen die Frisuren der Ungläubigen, aber das Endresultat, wenn sie die Leute so frisieren, wird abgelehnt. Warum? Weil das Haus Gottes keine dämonischen Frisuren will; es will Frisuren, die normal, würdevoll und anständig sind. All die Frisuren, die du kreierst, die kannst du in der Welt der Ungläubigen präsentieren. Dort brauchen sie solche Fachleute, im Haus Gottes aber nicht. Manche Leute sagen, sie seien bereit, diese Frisuren im Haus Gottes kostenlos zu kreieren, aber selbst dann ist das weder erwünscht noch wird es geschätzt; es ist widerlich, das mit anzusehen. Was das Haus Gottes von dir verlangt, ist, dass du würdevoll und respektabel wirkst, wie ein anständiger Mensch. Gottes Haus verlangt nicht, elegant zu sein, wie ein Adeliger in einem Schloss auszusehen und schon gar nicht wie eine Prinzessin, eine Dame, ein reicher junger Herr oder ein Edelmann. Wir sind gewöhnliche Menschen, ohne jeglichen Status, ohne Stellung, ohne Wert, nicht mehr als die normalsten und gewöhnlichsten Menschen. Ein gewöhnlicher Menschen zu sein ist das Beste, nicht edel oder vornehm zu sein, gewöhnliche Kleidung zu tragen und wie ein gewöhnlicher Menschen auszusehen, niemandem etwas vorzuspielen, Freude zu haben an dem, was man tun kann, und zufrieden damit zu sein, das Leben eines gewöhnlichen Menschen ohne Ehrgeiz oder Verlangen zu leben. Das ist das Beste, das ist das Leben eines Menschen mit normaler Menschlichkeit. Du bist nur ein gewöhnlicher Mensch, aber du versuchst ständig, dich wie ein Adeliger zu verhalten. Ist das nicht widerlich? (Es ist widerlich.) Ständig versuchst du, deine Expertise im Haus Gottes zur Schau zu stellen und anzugeben. Ich frage dich: Ist es von Wert, wenn du deine Expertise zur Schau stellst? Wenn sie wirklich von Wert ist, dann ist es akzeptabel. Aber wenn sie überhaupt keinen Wert hat und stattdessen stört und zerstört, dann zeigst du so nur deine abstoßende Natur und deine nicht wünschenswerten Eigenschaften. Weißt du, welche Konsequenzen es hat, wenn du diese Eigenschaften offenbarst? Wenn du es nicht weißt, dann offenbare sie auch bitte nicht. Was du tun kannst, welche technischen Fähigkeiten du besitzt, welche besonderen Talente du von Natur aus beherrschst oder besitzt, nichts davon wird als nobel angesehen; du bist einfach nur ein gewöhnlicher Mensch. Es gibt Leute, die sagen: „Ich beherrsche mehrere Sprachen.“ Dann arbeite als Übersetzer und mach deine Übersetzungsarbeit gut; dann kannst du als guter Mensch gelten. Andere Leute sagen: „Ich kann das gesamte Xinhua-Wörterbuch auswendig.“ Na und? Selbst wenn du das gesamte Xinhua-Wörterbuch auswendig gelernt hast, kannst du deswegen auch das Evangelium verbreiten? Kannst du deswegen für Gott Zeugnis ablegen? Wiederum andere sagen: „Ich kann mit einem Blick zehn Zeilen lesen. Ich kann an einem Tag 100 Seiten des Wortes Gottes lesen. Was für ein Talent! Ist das nicht beeindruckend?“ Mag sein, dass du 100 Seiten von „Das Wort erscheint im Fleisch“ an einem Tag lesen kannst, aber verstehst du etwas von dem, was du liest? Welchen Aspekt der Wahrheit verstehst du? Kannst du es in die Praxis umsetzen? Dann gibt es Menschen, die sagen: „Ich bin ein Wunderkind. Mit fünf Jahren konnte ich schon singen und Gedichte schreiben.“ Ist das nützlich? Mag sein, dass dich Ungläubige bewundern, aber im Haus Gottes gibt es keine Verwendung für dich. Nehmen wir an, Ich bitte dich, hier und jetzt ein Lied zu komponieren, das Gott lobt. Könntest du das tun? Wenn nicht, bedeutet das, dass du keinen einzigen Aspekt der Wahrheit verstehst. Einfach nur Talent zu haben ist keine große Sache. Wenn du die Wahrheit nicht verstehst, wirst du nichts erreichen können. Es spielt keine Rolle, welche Begabungen, Fähigkeiten oder Talente eine Person besitzt, in Wirklichkeit sind das nur Werkzeuge. Wenn sie für positive Dinge verwendet werden können und eine positive Wirkung haben, kann man sagen, dass sie einen gewissen Wert haben. Wenn sie nicht für positive Dinge verwendet werden können oder keine positive Wirkung haben, dann haben sie keinen Wert, und sie zu erlernen bringt dir nichts und ist für dich belastend. Wenn du deine beruflichen Fähigkeiten oder deine Talente bei der Erfüllung deiner Pflicht anwenden und eine Aufgabe im Haus Gottes gemäß den Wahrheitsgrundsätzen erfüllen kannst, dann kann man sagen, deine beruflichen Fähigkeiten und deine Talente werden am richtigen Ort eingesetzt und dienen einem Zweck – das ist ihr Wert. Wenn du sie andererseits überhaupt nicht bei der Erfüllung deiner Pflicht anwenden kannst, dann haben deine beruflichen Fähigkeiten und deine Talente weder Wert noch Nutzen für Mich. Manche Menschen sind zum Beispiel von Natur aus wortgewandt und können sich gut ausdrücken, sind begabte Linguisten und geistig beweglich, was man als ein Talent sehen kann. Wenn solche Menschen in der Welt als öffentliche Redner, Publizisten oder Unterhändler tätig sind oder als Richter, Anwälte oder in einem ähnlichen Beruf arbeiten, dann haben sie einen Platz für ihre Talente gefunden. Wenn du hingegen im Haus Gottes eine solche Gabe besitzt, aber keinerlei Verständnis für irgendeinen Aspekt der Wahrheit und nicht einmal ein grundlegendes Verständnis der Wahrheit der Visionen hast und nicht in der Lage bist, das Evangelium zu verkünden oder Zeugnis für Gott abzulegen, dann ist deine Begabung oder dein Talent nicht viel wert. Wenn du immerfort von deiner Begabung lebst, dein Talent überall zur Schau stellst, prahlst und Glaubenslehren predigst, werden die Menschen dich abstoßend finden. Denn jedes Wort, das du sagst, ist ekelhaft, und jeder Gedanke oder Standpunkt, den du äußerst, ist lästig. In diesem Fall ist es besser, du schweigst. Je mehr du versuchst, dich selbst zur Schau zu stellen und in Szene zu setzen, desto abstoßender wirst du. Die Menschen werden sagen: „Halt deinen unflätigen Mund! Was du da sagst, ist alles Glaubenslehre, aber wer hat diese Dinge denn nicht schon verstanden? Wie viele Jahre predigst du schon? Deine Worte sind genau wie die der Pharisäer, voll von nichtssagenden Theorien, die das Umfeld der Kirche verunreinigen. Niemand will es hören!“ Wie du siehst, erregt es Wut und stößt die Menschen ab. Daher ist es besser, wenn du dich mehr auf die Wahrheit konzentrierst und danach strebst, mehr von der Wahrheit zu verstehen, und das ist eine echte Fähigkeit. Je mehr ich das betone, desto mehr fühlen sich diese „Fachleute“ und „Experten“ unterdrückt und denken: „Das war’s, es gibt keinen Ausweg mehr. Ich habe mich immer für talentiert und überragend gehalten, und wo immer ich hinging, wurden mir Schlüsselpositionen anvertraut. Gibt es da nicht ein Sprichwort: ‚Wenn es aus Gold ist, wird es früher oder später glänzen‘? Aber im Haus Gottes komme ich unerwarteter Weise nicht weiter. Ich werde so unterdrückt, so unterdrückt! Wie konnte es nur so weit kommen?“ An Gott zu glauben ist etwas Gutes, warum also fühlen sich diese außergewöhnlich begabten und erfahrenen Experten unterdrückt, wenn sie ins Haus Gottes kommen? Sie fühlen sich seit so vielen Jahren unterdrückt, dass sie jetzt an Depressionen leiden. Sie wissen nicht einmal mehr, wie sie reden oder sich verhalten sollen. Manche sagen schließlich: „Ständig stutzt man mich zurecht, ich werde so unterdrückt. Jetzt bin ich viel gehorsamer und stimme allem zu, was die Kirchenleiter oder die Gruppenleiter sagen, antworte immer mit ‚Ja‘ oder ‚Okay‘.“ Es mag so aussehen, als hätten sie gelernt, sich zu unterwerfen und zu gehorchen, aber sie haben noch immer kein Verständnis der Grundsätze oder davon, wie sie ihre Pflichten ordnungsgemäß erfüllen sollen. Sie tragen dieses Gefühl des Unterdrücktseins mit sich herum, sind empört und fühlen sich in ihrem Wert nicht anerkannt. Auf die Frage nach ihrem Bildungsstand sagen manche: „Ich habe meinen Bachelor gemacht“; andere sagen: „Ich habe einen Master-Abschluss“; wiederum andere sagen: „Ich habe einen Doktortitel“, oder „Ich habe ein Medizinstudium abgeschlossen“, „Ich habe Finanzwissenschaft studiert“ oder „Ich habe Business Management studiert“, während andere Programmierer oder Ingenieure sind. Wenn sie keinen „Dr.“ vor ihrem Namen haben, dann einen anderen formellen Titel. Im Haus Gottes werden diese Leute nicht so angesprochen und auch nicht besonders hoch geschätzt. Sie fühlen sich oft unterdrückt und verlieren ihr Identitätsgefühl. In der Kirche gibt es alle möglichen Fachleute, darunter Musiker, Tänzer, Filmemacher, Techniker, Geschäftsleute, Ökonomen und sogar Politiker. Unter den Brüdern und Schwestern sagen diese Leute oft: „Ich bin eine angesehene Führungskraft in einem staatlichen Unternehmen. Ich bin der leitende Angestellte eines multinationalen Konzerns. Ich bin der CEO, hab ich je vor jemandem Angst gehabt? Hab ich mich je unterworfen? Ich bin der geborene Manager, und wohin ich auch gehe, sollte ich eine Führungsposition übernehmen, ich sollte das Sagen haben, immer andere Leute anleiten und nie selbst jemandem unterstehen. Also sollte ich im Haus Gottes zumindest Gruppenleiter oder Betreuer sein!“ Danach dauert es nicht lange, bis allen klar wird, dass diese Leute keine Wahrheitsrealität besitzen, dass sie keine einzige Aufgabe erfüllen können und besonders arrogant und selbstgefällig sind. Sie können keine Pflicht ordnungsgemäß erfüllen, und letztendlich bleibt keine andere Wahl, als einigen von ihnen körperliche Arbeit zuzuteilen, während andere nie bereit sind, sich zu unterwerfen, immer versuchen, ihre Fähigkeiten zur Schau zu stellen, und tun, was sie wollen. Sie verursachen so zu viele Probleme und erregen den Ärger der Gemeinde und werden schließlich hinausgeworfen. Werden sich diese Menschen nicht unterdrückt fühlen? Letztendlich fassen sie ihre Erfahrung in folgender Aussage zusammen: „Das Haus Gottes ist kein Ort für talentierte Menschen wie uns. Wir sind wie Vollblüter, aber im Haus Gottes gibt es niemanden, der uns richtig beurteilen und einschätzen kann. Die Menschen, die an Gott glauben, sind unwissend und schlecht informiert, insbesondere die Leiter der verschiedenen Führungsebenen. Obwohl sie die Wahrheit verstehen, erkennen sie nicht, dass wir Vollblüter sind. Wir müssen hier weggehen und jemanden finden, der unsere Talente erkennt.“ Das ist der Schluss, zu dem sie kommen. Es gibt andere, die sagen: „Das Haus Gottes ist nicht groß genug für Menschen wie uns. Wir sind alle wichtige Persönlichkeiten, während die Leute, die an Gott glauben, bescheidene Menschen aus den unteren Schichten der Gesellschaft sind: Bauern, Straßenverkäufer und Kleinunternehmer. Es gibt unter ihnen keine hochrangigen Fachleute. Die Kirche mag klein sein, doch die Welt ist groß, und in so einer großen Welt muss es einen Platz für uns geben. Wir, die Talentierten, werden irgendwann selber jemanden finden, der uns zu schätzen weiß!“ Wir wollen diesen Menschen viel Glück bei ihrer Suche nach jemandem, der sie zu schätzen weiß, wünschen, ja? (In Ordnung.) Wenn sie sich von uns verabschieden, an dem Tag, an dem sie jemanden gefunden haben, der sie schätzt, wollen wir für sie ein Abschiedsessen veranstalten und hoffen, dass sie ihren rechtmäßigen Platz finden, ohne sich unterdrückt zu fühlen. Auf dass sie besser leben als wir und ein friedliches Leben haben werden. Wenn wir das sagen, werden sich diese Menschen mit unterdrückten Emotionen dadurch etwas erleichtert fühlen? Werden die Enge in ihrer Brust, der Druck in ihrem Kopf, die Schwere in ihrem Herzen und ihr physisches Unbehagen und ihre Unruhe verschwunden sein? Ich hoffe, dass sich ihre Wünsche erfüllen und sie sich nicht mehr unterdrückt fühlen und ein glückliches und freies Leben führen können.

Sagt Mir, glaubt ihr, dass Gottes Haus diesen talentierten Menschen das Leben absichtlich schwer macht? (Nein.) Definitiv nicht. Warum lassen dann die verschiedenen Grundsätze, Arbeitsanordnungen und Anforderungen für jede Aufgabe in Gottes Haus Emotionen des Unterdrücktseins in ihnen aufkommen? Warum sind diese talentierten Individuen im Haus Gottes in Emotionen des Unterdrücktseins gefangen? Hat Gottes Haus einen Fehler gemacht? Oder macht Gottes Haus diesen Menschen das Leben absichtlich schwer? (Weder noch.) Was die Glaubenslehre angeht, wisst ihr alle, dass beide dieser Erklärungen absolut falsch sind. Warum passiert es dann? (Weil Menschen bei der Ausführung ihrer Pflichten ihr berufliches Fachwissen, das sie in der säkularen Welt erworben haben, oder ihre persönlichen Vorlieben über die Grundsätze und Anforderungen von Gottes Haus stellen.) Aber erlaubt Gottes Haus ihnen, diese Dinge über seine Anforderungen und Grundsätze zu stellen? Definitiv nicht. Manche Menschen fühlen sich unterdrückt, weil Gottes Haus es nicht erlaubt. Was denkt ihr, sollten sie dagegen tun? (Bevor sie eine Pflicht tun, müssen sie zuerst die Anforderungen und Grundsätze verstehen, deren Erfüllung Gottes Haus für diese Pflicht verlangt. Nachdem sie diese Grundsätze genau verstanden haben, können sie ihr erworbenes berufliches Fachwissen auf angemessene Weise anwenden.) Dieser Grundsatz ist korrekt. Und nun sagt Mir: Ist es der richtige Ansatzpunkt, wenn man im Haus Gottes ständig sein Fachwissen zeigen und seine Fähigkeiten zur Schau stellen will? (Nein.) Inwiefern? Bitte erklärt Mir, warum. (Die Absicht dieser Leute ist es, sich zur Schau zu stellen und zu profilieren – sie verfolgen ihre eigenen Karrieren. Sie denken nicht darüber nach, wie sie ihre Pflichten gut erfüllen können oder wie sie sich verhalten sollten, um der Arbeit des Hauses Gottes zu nützen. Stattdessen wollen sie nach ihren eigenen Vorlieben handeln, ohne die Interessen des Hauses Gottes zu schützen oder nach den Wahrheitsgrundsätzen zu suchen.) Wie sehen andere dieses Problem? (Sich immer hervorzutun, wenn etwas passiert, ist eine satanische Disposition. Solche Menschen denken nicht darüber nach, wie sie ihre Pflichten tun und für Gott Zeugnis ablegen können; sie wollen immer für sich selbst Zeugnis ablegen, was einen grundsätzlich falschen Weg darstellt.) Dieser Ansatzpunkt ist grundsätzlich falsch, das steht fest. In welcher Hinsicht ist er falsch? Das ist eine Frage, die keiner von euch beantworten kann. Offenbar fühlt ihr euch alle unterdrückt und wollt alle euer Fachwissen zeigen, um eure Fähigkeiten zur Schau zu stellen – ist es nicht so? Unter den Ungläubigen gibt es ein Sprichwort, wie lautet das noch mal? „Eine alte Frau trägt Lippenstift auf, damit du was zum Gucken hast.“ Das ist es doch, was „die eigenen Fähigkeiten zur Schau zu stellen“ bedeutet, oder? (Ja.) Die eigenen Fähigkeiten zur Schau zu stellen bedeutet, seine Fähigkeiten zeigen zu wollen und anzugeben, um Prestige und Status und hohes Ansehen in den Augen anderer zu erlangen. Oder zumindest will man die Gelegenheit zu nutzen, um sich anderen zu zeigen und sie wissen zu lassen: „Ich habe ein paar richtige Fähigkeiten, ich bin kein gewöhnlicher Mensch, schau nicht auf mich herab, ich bin ein begabter Mensch.“ Das ist zumindest der Sinn dahinter. Wenn also jemand solche Absichten hat und immer seine Fähigkeiten zur Schau stellen will, von welcher Natur zeugt das? Sie wollen ihre eigene Karriere verfolgen, die Kontrolle über ihren eigenen Status haben, bei anderen Menschen einen Fuß in die Tür bekommen und an Ansehen gewinnen. Nicht mehr und nicht weniger. Sie tun es nicht, um ihre Pflicht auszuführen oder im Sinne des Hauses Gottes zu handeln, und sie suchen auch nicht nach der Wahrheit und handeln nicht gemäß den Grundsätzen und Anforderungen des Hauses Gottes. Sie tun es für sich selbst, um sich mehr Anerkennung zu verschaffen und ihren Wert und ihren Ruf zu verbessern; sie tun es, damit die Menschen sie zum Betreuer oder Leiter wählen. Wenn sie erst einmal zum Leiter oder einem Gemeindearbeiter gewählt wurden, haben sie dann nicht Status erreicht? Stehen sie dann nicht im Rampenlicht? Das ist ihr Bestreben, schlicht und einfach ihr Ansatzpunkt – es ist nichts weiter als das Streben nach Status. Sie jagen gezielt nach Status, und sie schützen dabei weder die Arbeit des Hauses Gottes noch seine Interessen.

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