Das tägliche Wort Gottes | „Der Mensch kann nur unter Gottes Führung gerettet werden“ | Auszug 357

Obwohl Gottes Führung dem Menschen tiefgründig erscheinen mag, so ist sie doch nicht unverständlich für den Menschen. Die gesamte Arbeit Gottes ist mit Seiner Führung verbunden, steht im Zusammenhang mit der Arbeit zur Rettung der Menschheit und betrifft das Leben, die Lebensweise und die Bestimmung der Menschheit. Man kann behaupten, dass die Arbeit, die Gott unter und am Menschen vollbringt, sehr praktisch und bedeutungsvoll ist. Sie kann vom Menschen gesehen, vom Menschen erlebt werden und ist keineswegs abstrakt. Wenn der Mensch nicht dazu fähig ist, die gesamte Arbeit Gottes zu akzeptieren, was ist dann der Sinn Seiner Arbeit? Wie kann dann eine solche Führung zur Rettung des Menschen führen? Viele, die Gott folgen, machen sich nur Gedanken darüber, wie sie himmlische Geschenke erhalten oder Unheil vermeiden können. Sobald die Arbeit und Führung Gottes erwähnt werden, verstummen sie und verlieren jegliches Interesse. Sie glauben nicht, dass die Kenntnis solcher langweiligen Fragen ihr Leben bereichern oder irgendeinen Vorteil bringen wird. Obwohl sie Botschaften über die Führung Gottes vernommen haben, behandeln sie diese beiläufig. Sie halten sie nicht für etwas Wertvolles, das akzeptiert werden sollte, geschweige denn nehmen sie sie als einen Teil ihrer Leben an. Solche Leute, die Gott folgen, haben nur eine sehr simple Absicht: Segen zu erlangen, und sie sind zu faul, an irgendetwas teilzunehmen, das dieses Ziel nicht beinhaltet. Für sie ist es das berechtigteste aller Ziele, an Gott zu glauben, um Segen zu erlangen und der tatsächliche Wert ihres Glaubens. Sie bleiben von allem, was diesen Zweck nicht erfüllen kann, unberührt. Dieser Fall trifft auf die meisten zu, die heute an Gott glauben. Ihr Ziel und ihre Motivation erscheinen berechtigt, da sie an Gott glauben und gleichzeitig auch für Gott aufwenden, sich Gott widmen und ihre Pflicht erfüllen. Sie geben ihre Jugend auf, stellen ihre Familie und Karriere zurück und verbringen sogar Jahre damit, sich aushäusig zu betätigen. Ihres ultimativen Zieles halber ändern sie ihre Interessen, ändern ihre Lebenseinstellung und wechseln sogar die Führung, die sie suchen. Trotzdem können sie die Absicht ihres Glaubens an Gott nicht ändern. Sie rennen zur Führung ihrer eigenen Ideale umher. Ungeachtet dessen, wie weit entfernt die Straße liegt und egal wie viele Mühen und Hindernisse sich entlang des Weges befinden, sie halten sich an ihre Waffen und fürchten den Tod nicht. Welche Macht bringt sie dazu, sich auf diese Weise hinzugeben? Ist es ihr Bewusstsein? Ist es ihr starker und nobler Charakter? Ist es ihre Entschlossenheit gegen die bösen Mächte bis zum letzten Ende zu kämpfen? Ist es ihr Glaube, mit dem sie Gott bezeugen, ohne eine Belohnung zu erwarten? Ist es ihre Loyalität, für die sie bereit sind, alles aufzugeben, um Gottes Willen zu erlangen? Oder ist es ihr Geist der Frömmigkeit, in welchem sie stets auf persönliche, extravagante Ansprüche verzichtet haben? So viel zu geben ist für Leute, die niemals die Führungsarbeit Gottes gekannt haben, ganz einfach ein erstaunliches Wunder! Lasst uns vorerst nicht darüber reden, wie viel diese Leute gegeben haben. Ihr Verhalten jedoch ist unserer Analyse äußerst würdig. Könnte es außer den Vorteilen, die so eng mit ihnen verbunden werden, noch andere Gründe dafür geben, dass diese Menschen, die Gott nie verstehen, Ihm soviel geben? Darin entdecken wir ein zuvor nicht identifiziertes Problem: Die Beziehung des Menschen zu Gott beruht lediglich auf Selbstinteresse. Es ist die Beziehung zwischen dem Empfänger und dem Geber von Segnungen. Um es schlicht auszudrücken, ist es wie die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer arbeitet nur, um den Lohn zu erhalten, den ihm der Arbeitgeber entgegenbringt. In einer derartigen Beziehung gibt es keine Zuneigung, sondern nur ein Abkommen. Es gibt kein lieben und geliebt werden, nur Wohltätigkeit und Erbarmen. Es gibt kein Verständnis, nur Resignation und Täuschung. Es gibt keine Intimität, nur eine Kluft, die nicht überbrückt werden kann. Wenn die Dinge diesen Punkt erreichen, wer ist dann dazu fähig, eine solche Entwicklung rückgängig zu machen? Wie viele Menschen sind dazu fähig, wirklich zu verstehen, wie aussichtslos diese Beziehung geworden ist? Ich glaube, dass wenn die Menschen in der Freude gesegnet zu sein untertauchen, keiner dazu in der Lage ist sich vorzustellen, wie beschämend und unansehnlich eine solche Beziehung zu Gott ist.

Das Traurigste am Glauben der Menschen an Gott ist, dass der Mensch seine eigene Führung unter der Arbeit Gottes leitet und Gottes Führung gegenüber achtlos ist. Der größte Fehler des Menschen liegt darin, sein eigenes, ideales Ziel aufzubauen und zu berechnen, wie er den größten Segen und das beste Ziel erreichen kann, während er sich gleichzeitig darum bemüht, sich Gott zu unterwerfen und zu Ihm zu beten. Selbst wenn die Leute verstehen würden, wie bemitleidenswert, abscheulich und pathetisch sie sind, wie viele von ihnen würden bereitwillig ihre Ideale und Hoffnungen aufgeben? Wer ist dazu fähig, seine eigenen Schritte aufzuhalten und damit aufzuhören, nur an sich selbst zu denken? Gott braucht solche, die eng mit Ihm zusammen arbeiten und Seine Führung vervollständigen werden. Er bedarf jener, die ihren Verstand und ihren Körper der Arbeit Seiner Führung hingeben, um sich Ihm zu unterwerfen. Er braucht keine Leute, die jeden Tag die Hände ausstrecken um Ihn anzubetteln, noch weniger braucht Er jene, die ein wenig geben und dann darauf warten, im Gegenzug dafür entlohnt zu werden. Gott verachtet jene, die einen kleinen Beitrag leisten und sich dann auf den Lorbeeren ausruhen. Er hasst jene kaltblütigen Leute, die Ihm Seine Führungsarbeit verübeln und nur darüber reden wollen, in den Himmel zu kommen und Segen zu erlangen. Er hegt eine sogar noch größere Abscheu gegen jene, die die Chancen ausnutzen, welche durch Seine Arbeit zur Rettung der Menschheit entstanden sind. Das liegt daran, dass diese Leute sich nie darum gekümmert haben, was Gott zu erreichen wünscht und sich durch die Arbeit Seiner Führung bereichern. Es kümmert sie nur, wie sie die durch Gottes Arbeit entstandene Gelegenheit dazu nutzen können, um Segen zu erlangen. Gottes Herz ist ihnen gleichgültig, da sie völlig in ihre eigene Zukunft und in ihr eigenes Schicksal vertieft sind. Diejenigen, die die Führungsarbeit Gottes verübeln, und nicht das geringste Interesse an Seinem Willen haben oder daran wie Gott die Menschheit rettet, machen alle unabhängig von der Führungsarbeit Gottes das, was ihnen gefällt. Ihr Verhalten wird nicht von Gott gewürdigt, wird von Gott nicht gebilligt und noch weniger wird es von Gott befürwortet.

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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