Das tägliche Wort Gottes | „Du sollst wissen, wie sich die gesamte Menschheit bis zum heutigen Tag entwickelt hat“ | Auszug 148

Jul 13, 2020

Das Werk des Heiligen Geistes wird immer spontan vollbracht; Er kann Sein Werk jederzeit planen und es jederzeit ausführen. Warum sage Ich immer, dass das Wirken des Heiligen Geistes realistisch ist und dass es immer neu, niemals alt und stets in höchstem Maße frisch ist? Sein Werk war nicht bereits geplant gewesen, als die Welt erschaffen wurde – das ist ganz und gar nicht das, was geschah! Jede Stufe des Werkes erzielt in ihrer jeweiligen Zeit die passende Wirkung, und keine der Stufen beeinträchtigt eine andere. Häufig sind die Pläne, die du im Sinn haben magst, dem jüngsten Werk des Heiligen Geistes einfach nicht gewachsen. Sein Werk ist nicht so einfach wie das menschliche Denken, noch ist es so komplex wie die menschliche Vorstellungskraft – es besteht darin, die Menschen jederzeit und an jedem Ort ihren derzeitigen Bedürfnissen entsprechend zu versorgen. Niemand ist sich über den Wesenskern der Menschen mehr im Klaren als Er, und gerade deshalb kann nichts den realistischen Bedürfnissen der Menschen so gut entsprechen wie Sein Wirken. Aus menschlicher Perspektive scheint Sein Wirken deshalb mehrere Jahrtausende im Voraus geplant worden zu sein. Während Er jetzt unter euch wirkt, die ganze Zeit über wirkt und spricht, während Er die Zustände beobachtet, in denen ihr euch befindet, verfügt Er beim Antreffen jeder erdenklichen Art von Zustand über genau die richtigen Worte und spricht Worte, die genau das sind, was die Menschen brauchen. Man betrachte die erste Stufe Seines Werkes: die Zeit der Züchtigung. Danach wiesen die Menschen alle möglichen Verhaltensweisen auf und verhielten sich auf verschiedene Weisen rebellisch; diverse positive Zustände traten auf, ebenso wie gewisse negative Zustände. Gott hat Sein Werk auf der Grundlage all dieser Dinge durchgeführt und sie folglich aufgegriffen, um mit Seinem Werk eine viel bessere Wirkung zu erzielen. Das heißt, Er wirkt nährend unter den Menschen, basierend auf ihrem derzeitigen Zustand, wie auch immer dieser sein mag, und zu jeglicher Zeit; Er führt jede Stufe Seines Werkes in Übereinstimmung mit den tatsächlichen Zuständen der Menschen aus. Die ganze Schöpfung ist in Seinen Händen; wie könnte Er die Menschen nicht kennen? Gott führt die nächste Stufe Seines Werkes, die getan werden sollte, jederzeit und an jedem Ort aus, in Übereinstimmung mit den Zuständen der Menschen. Dieses Werk wurde keineswegs vor Tausenden von Jahren im Voraus geplant – das ist eine menschliche Auffassung! Er wirkt, während Er die Wirkungen Seines Werkes beobachtet, und Sein Werk vertieft sich und entwickelt sich ständig weiter. Nachdem Er die Ergebnisse Seines Werkes betrachtet hat, setzt Er jedes Mal die nächste Stufe Seines Werkes um. Er verwendet viele Dinge für einen allmählichen Übergang und um Sein neues Werk nach und nach für die Menschen sichtbar zu machen. Diese Art des Wirkens kann die Bedürfnisse der Menschen versorgen, denn Gott kennt die Menschen nur allzu gut. So führt Er Sein Werk vom Himmel aus durch. So verrichtet auch der menschgewordene Gott Sein Werk auf die gleiche Weise, indem Er den gegenwärtigen Umständen entsprechend Vorkehrungen trifft und unter den Menschen wirkt. Nichts von Seinem Werk war veranlasst worden, bevor die Welt erschaffen wurde, noch war es im Voraus sorgfältig geplant worden. Zweitausend Jahre nach der Weltschöpfung sah Jehova, dass die Menschheit dermaßen verdorben geworden war, dass Er den Mund des Propheten Jesaja verwendete, um vorherzusagen, dass Jehova nach dem Ende des Zeitalters des Gesetzes Sein Werk der Erlösung der Menschheit im Zeitalter der Gnade ausführen würde. Dies war natürlich Jehovas Plan, aber dieser Plan wurde ebenfalls gemäß den Umständen gemacht, die Er zu jener Zeit beobachtete; Er dachte mit Sicherheit nicht sofort daran, nachdem Er Adam erschaffen hatte. Jesaja sprach lediglich eine Prophezeiung aus, aber Jehova hatte keine Vorbereitungen für dieses Werk im Zeitalter des Gesetzes im Vorfeld getroffen. Vielmehr setzte Er es zu Beginn des Zeitalters der Gnade in Gang, als Josef im Traum der Bote erschien, um ihn mit der Botschaft zu erleuchten, dass Gott Fleisch werden würde, und erst dann begann Sein Werk der Menschwerdung. Anders als die Menschen es sich vorstellen, hatte Gott Sich nicht auf Sein Werk der Menschwerdung vorbereitet, nachdem Er die Welt erschaffen hatte; es wurde nur aufgrund dessen beschlossen, wie die Menschheit sich entwickelt hatte und aufgrund der Lage Seines Krieges gegen Satan.

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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