Das tägliche Wort Gottes | „Wie man die Natur des Menschen kennt“ | Auszug 561

Die gesamte Menschheit wurde von Satan verdorben, und es liegt in der Natur des Menschen, Gott zu verraten. Unter all den Menschen, die von Satan verdorben worden sind, gibt es jedoch einige, die sich dem Werk Gottes unterwerfen und die Wahrheit akzeptieren können; das sind diejenigen, die die Wahrheit erlangen und eine Veränderung ihrer Disposition erreichen können. Es gibt auch diejenigen, die sich nicht auf die Suche nach der Wahrheit konzentrieren. Sie begnügen sich damit, einfach nur Glaubenslehren zu verstehen; sie hören eine gute Glaubenslehre und halten sie ein, und nachdem sie sie verstanden haben, können sie ihre Pflichten erfüllen – bis zu einem gewissen Punkt. Diese Menschen tun, was man ihnen sagt, und haben eine mittelmäßige Menschlichkeit. Sie sind bis zu einem gewissen Grad bereit, sich aufzuwenden, die Weltlichkeit aufzugeben und Leid zu ertragen. Allerdings sind sie in Bezug auf die Wahrheit nicht ernsthaft; sie glauben, es reiche aus, dass sie keine Sünde begehen, und sind unfähig, das Wesen der Wahrheit je zu verstehen. Wenn solche Menschen am Ende standhaft bleiben können, dann können sie auch verschont werden, aber sie können ihre Dispositionen nicht umwandeln lassen. Um die Reinigung von der Verderbtheit zu erlangen und eine Veränderung in der Lebensdisposition zu erfahren, sind die Liebe zur Wahrheit und die Fähigkeit erforderlich, die Wahrheit zu akzeptieren. Was bedeutet es, die Wahrheit zu akzeptieren? Die Wahrheit zu akzeptieren verweist darauf, dass du, ganz gleich, welche Art verdorbener Veranlagung du aufweist, oder welches Gift des großen roten Drachen deiner Natur innewohnt, es eingestehst, wenn es durch Gottes Worte enthüllt wird, und dass du dich diesen Worten unterwirfst; du akzeptierst sie bedingungslos, ohne Ausflüchte oder zu versuchen, dabei wählerisch zu sein, und du lernst dich dem Wort Gottes entsprechend selbst kennen. Das bedeutet es, Gottes Worte zu akzeptieren. Ungeachtet dessen, was Er sagt, ungeachtet dessen, wie sehr Seine Kundgebungen dein Herz durchbohren mögen, und ungeachtet dessen, welche Worte Er benutzt, du kannst sie akzeptieren, solange das, was Er sagt, die Wahrheit ist, und du kannst sie anerkennen, solange sie der Realität entsprechen. Du kannst dich Gottes Worten unterwerfen, ungeachtet dessen, wie tief du sie verstehst, und du akzeptierst das Licht und unterwirfst dich dem Licht, das durch den Heiligen Geist offenbart wird und im gemeinschaftlichen Austausch deiner Brüder und Schwestern weitergegeben wird. Wenn das Streben nach Wahrheit eines solchen Menschen einen gewissen Punkt erreicht hat, kann er die Wahrheit erlangen und die Umwandlung seiner Veranlagung erreichen. Selbst wenn jene, die die Wahrheit nicht lieben, vielleicht eine annehmbare Menschlichkeit besitzen, wenn es um die Wahrheit geht, sind sie verwirrt und nehmen sie nicht ernst. Obwohl sie vielleicht zu ein paar guten Taten fähig sind und sich für Gott aufwenden können und zu Verzicht imstande sind, können sie keine Veränderung in ihrer Gesinnung erreichen. Im Vergleich dazu war die Menschlichkeit des Petrus in etwa die gleiche wie die der anderen Apostel und seiner Brüder und Schwestern, aber er stach in seinem glühenden Streben nach der Wahrheit heraus; er dachte ernsthaft über alles nach, was Jesus sagte. Jesus fragte: „Simon Barjona, liebst du Mich?“ Petrus antwortete aufrichtig: „Ich liebe nur den Vater, der im Himmel ist, und habe den Herrn auf Erden noch nicht geliebt.“ Später verstand er und dachte: „Das ist nicht richtig; der Gott auf Erden ist der Gott im Himmel. Ist es nicht derselbe Gott sowohl im Himmel als auch auf Erden? Wenn ich nur Gott im Himmel liebe, dann ist meine Liebe nicht echt; ich muss Gott auf Erden lieben, denn nur dann wird meine Liebe echt sein.“ So kam Petrus zum Verständnis der wahren Bedeutung dessen, was Jesus gesagt hatte, indem er über Seine Worte nachdachte. Um Gott zu lieben, und damit diese Liebe auch wirklich ist, muss man den menschgewordenen Gott auf Erden lieben. Einen vagen und unsichtbaren Gott zu lieben ist weder realistisch noch praktisch, während die Liebe zum praktischen, sichtbaren Gott Wahrheit ist. Aus den Worten Jesu gewann Petrus die Wahrheit und ein Verständnis von Gottes Willen. Offensichtlich war Petrus’ Glaube an Gott nur darauf ausgerichtet gewesen, nach der Wahrheit zu streben; schließlich erreichte er eine Liebe zum praktischen Gott – dem Gott auf Erden. Petrus ging bei seinem Streben nach der Wahrheit besonders ernsthaft vor. Jedes Mal, wenn Jesus ihm einen Rat erteilte, dachte er ernsthaft über die Worte Jesu nach. Vielleicht dachte er Monate, ein Jahr oder sogar Jahre lang nach, bevor der Heilige Geist ihn erleuchtete und er die Bedeutung der Worte Gottes verstand; auf diese Weise trat Petrus in die Wahrheit ein, und danach wurde seine Lebensdisposition verwandelt und erneuert. Wenn ein Mensch nicht nach der Wahrheit strebt, wird er sie nie verstehen. Man kann die Buchstaben und Glaubenslehren zehntausendmal aussprechen, aber sie werden immer noch nur Buchstaben und Glaubenslehren sein. Manche Menschen sagen einfach: „Christus ist die Wahrheit, der Weg und das Leben“. Selbst wenn du diese Worte zehntausendmal wiederholst, wird das immer noch unnütz sein; du begreifst ihre Bedeutung nicht. Weshalb heißt es, dass Christus die Wahrheit, der Weg und das Leben ist? Kannst du das Wissen, das du darüber aus Erfahrung gewonnen hast, formulieren? Bist du in die Wirklichkeit der Wahrheit, des Weges und des Lebens eingetreten? Gott hat Seine Worte so kundgetan, dass ihr sie erfahren und Wissen erlangen könnt; Buchstaben und Glaubenslehren lediglich auszusprechen ist nutzlos. Du kannst dich selbst erst dann erkennen, wenn du Gottes Worte verstanden hast und in sie eingetreten bist. Wenn du Gottes Worte nicht verstehst, dann kannst du dich selbst nicht kennen. Du kannst nur erkennen, wenn du die Wahrheit besitzt; ohne die Wahrheit kannst du nicht erkennen. Du kannst eine Sache nur dann vollständig verstehen, wenn du die Wahrheit besitzt; ohne die Wahrheit kannst du eine Sache nicht verstehen. Du kannst dich selbst nur erkennen, wenn du die Wahrheit besitzt; ohne die Wahrheit kannst du dich selbst nicht kennen. Deine Disposition kann sich nur verändern, wenn du die Wahrheit besitzt; ohne die Wahrheit kann sich deine Disposition nicht verändern. Erst wenn du die Wahrheit besitzt, kannst du in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes dienen; ohne die Wahrheit kannst du nicht in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes dienen. Erst wenn du die Wahrheit besitzt, kannst du Gott anbeten; ohne die Wahrheit wird deine Anbetung nichts anderes sein als die Durchführung religiöser Riten. All diese Dinge hängen davon ab, die Wahrheit aus den Worten Gottes zu erlangen.

aus „Aufzeichnungen von Vorträgen von Christus der Letzten Tage“

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