Das tägliche Wort Gottes | „Gottes Erscheinen in Seinem Gericht und Seiner Züchtigung sehen“ | Auszug 536

Jedes von Gottes Worten trifft uns an unserer tödlichen Stelle und lässt uns traurig und ängstlich zurück. Er offenbart unsere Auffassungen, unsere Vorstellungen und unsere verderbte Disposition. Durch alles, was wir sagen und tun, bis hin zu unseren Gedanken und Ideen, wird unsere Wesensnatur in Seinen Worten offenbart, was uns in Angst versetzt und zittern lässt, ohne unsere Scham irgendwo verbergen zu können. Er sagt uns nacheinander alles über unsere Taten, unsere Ziele und Absichten, und sogar über die verderbte Disposition, die wir selbst nie entdeckt haben. Er lässt uns in all unserer erbärmlichen Unvollkommenheit das Gefühl von Bloßstellung spüren, aber mehr noch, vollkommen überzeugt sein. Er richtet uns wegen unseres Widerstands gegen Ihn, züchtigt uns, weil wir gegen Ihn lästern und Ihn verurteilen. Er gibt uns das Gefühl, dass wir in Seinen Augen keine einzige rettende Eigenschaft haben und der lebende Satan sind. Unsere Hoffnungen sind dahin. Wir wagen nicht länger, irgendwelche unvernünftigen Ansprüche an Ihn zu stellen oder irgendwelche Pläne gegen Ihn zu machen; sogar unsere Träume sind über Nacht verschwunden. Das ist eine Tatsache, die sich keiner von uns vorstellen kann und die keiner von uns akzeptieren kann. In nur einem Augenblick, verlieren wir unser inneres Gleichgewicht und wissen nicht, wie wir auf dem Weg, der vor uns liegt, weitergehen sollen, noch wie wir in unserem Glauben fortfahren sollen. Es scheint als ob unser Glaube wieder ganz am Anfang stünde und als ob wir dem Herrn Jesus nie begegnet wären oder Ihn nie kennengelernt hätten. Alles vor unseren Augen stürzt uns in Verwirrung und lässt uns unentschlossen schwanken. Wir sind bestürzt, enttäuscht, und tief in unserem Herzen empfinden wir Groll und Schmach, die nicht zu unterdrücken sind. Wir versuchen, uns Luft zu verschaffen, einen Ausweg zu finden, und zudem warten wir weiterhin auf Jesus, unseren Erlöser, damit wir Ihm unsere Herzen ausschütten können. Obwohl es Momente gibt, in denen wir äußerlich ausgeglichen erscheinen, weder hochmütig noch demütig, wird unser Herz von einem Verlustgefühl heimgesucht, das wir nie zuvor empfunden hatten. Obwohl wir manchmal äußerlich ungewöhnlich ruhig erscheinen, sind unsere Gedanken in quälender Aufruhr, wie ein stürmisches Meer. Sein Gericht und Seine Züchtigung haben uns allen unsere Hoffnungen und Träume entrissen, haben unseren extravaganten Wünschen ein Ende gesetzt und uns unwillig gemacht zu glauben, dass Er unser Erlöser ist und uns retten kann. Sein Gericht und Seine Züchtigung haben eine Kluft zwischen Ihm und uns aufgetan, und niemand ist bereit, sie zu durchqueren. Mit Seinem Gericht und Seiner Züchtigung ist es das erste Mal, dass wir einen so großen Rückschlag, eine so große Erniedrigung erleiden. Sein Gericht und Seine Züchtigung haben bewirkt, dass wir Gottes Ehre und Seine Unduldsamkeit gegenüber der Vergehen des Menschen, wahrlich verstehen, womit verglichen, wir äußerst gering und unrein sind. Sein Gericht und Seine Züchtigung haben uns zum ersten Mal erkennen lassen, wie arrogant und aufgeblasen wir sind, und dass der Mensch nie auf der Augenhöhe mit Gott oder Gott ebenbürtig sein wird. Sein Gericht und Seine Züchtigung haben bewirkt, dass wir uns danach sehnen, nicht länger in solch einer verderbten Disposition zu leben, uns von dieser Wesensnatur so bald wie möglich zu befreien und damit aufzuhören, gemein und widerwärtig zu Ihm zu sein. Sein Gericht und Seine Züchtigung haben bewirkt, dass wir Seine Worten gerne befolgen und nicht länger gegen Seine Orchestrierungen und Anordnungen zu rebellieren. Sein Gericht und Seine Züchtigung haben uns einmal mehr das Verlangen gegeben, zu überleben und uns dazu gebracht, Ihn freudig als unseren Erlöser anzunehmen … Wir sind aus dem Werk der Eroberung hervorgetreten, aus der Hölle, aus dem Schattental des Todes … Der Allmächtige Gott hat uns gewonnen – diese Gruppe von Menschen! Er hat über Satan triumphiert und alle Seine Feinde besiegt!

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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