Das tägliche Wort Gottes | „Nur diejenigen, die Gott und Sein Werk kennen, können Gott zufriedenstellen“ | Auszug 136

Das Werk des fleischgewordenen Gottes besteht aus zwei Teilen. Als Er das erste Mal Fleisch wurde, haben die Menschen nicht an Ihn geglaubt oder Ihn erkannt und nagelten Jesus ans Kreuz. Auch das zweite Mal haben die Menschen nicht an Ihn geglaubt, und noch viel weniger haben sie Ihn erkannt, und sie nagelten Christus noch einmal ans Kreuz. Ist der Mensch nicht der Feind Gottes? Wenn der Mensch Ihn nicht erkennt, wie könnte der Mensch der beste Freund Gottes sein? Wie könnte er sich dafür eignen, Zeugnis für Gott abzulegen? Gott zu lieben, Gott zu dienen, Gott zu verherrlichen – sind dies nicht hinterlistige Lügen? Wenn du dein Leben diesen unrealistischen und unpraktischen Dingen widmest, arbeitest du dann nicht vergeblich? Wie könntest du Gottes bester Freund sein, wenn du nicht einmal erkennst, wer Gott ist? Ist so ein Streben nicht vage und abstrakt? Ist es nicht hinterlistig? Wie kann man ein bester Freund Gottes sein? Was ist die praktische Bedeutung davon, Gottes bester Freund zu sein? Kannst du ein bester Freund von Gottes Geist sein? Kannst du sehen, wie groß und erhaben der Geist ist? Ist es nicht vage und abstrakt, der beste Freund eines unsichtbaren und nicht greifbaren Gottes zu sein? Was ist die praktische Bedeutung eines solchen Strebens? Sind dies nicht alles hinterlistige Lügen? Was du anstrebst, ist Gottes bester Freund zu werden, tatsächlich bist du aber der Schoßhund Satans, weil du Gott nicht erkennst und den nicht vorhandenen „Gott aller Dinge“ anstrebst, der unsichtbar und nicht greifbar ist und deinen eigenen Vorstellungen entspricht. Vage ausgedrückt ist so ein „Gott“ Satan – und praktisch gesehen, bist du es selbst. Du strebst danach, dein eigener bester Freund zu sein, sagst jedoch immer noch, dass du danach strebst, der beste Freund Gottes zu sein – ist dies nicht Gotteslästerung? Was ist so ein Streben wert? Wenn der Geist Gottes nicht Fleisch wird, dann ist das Wesen Gottes nur ein unsichtbarer, nicht greifbarer Geist des Lebens, formlos und ohne Gestalt, eine nicht materielle Art, für den Menschen unerreichbar und unbegreiflich. Wie könnte der Mensch der beste Freund eines solchen körperlosen, wundersamen und unergründlichen Geistes sein? Ist das nicht ein Scherz? So eine unsinnige Argumentation ist gegenstandslos und unpraktisch. Der erschaffene Mensch ist von Natur aus anders als der Geist Gottes. Wie könnten diese beiden also beste Freunde sein? Wenn der Geist Gottes nicht im Fleisch verwirklicht wäre, wenn Gott nicht Fleisch geworden wäre und sich Selbst demütigen würde, indem Er zum Geschöpfe wird, wäre der erschaffene Mensch sowohl ungeeignet als auch untauglich, Sein bester Freund zu sein. Außer jenen gottesfürchtigen Gläubigen, die vielleicht die Chance haben, Gottes beste Freunde zu werden, nachdem ihre Seelen den Himmel betreten haben, wären die meisten Menschen außerstande, die besten Freunde von Gottes Geist zu werden. Ist der Mensch nicht ein erstaunlich törichter Nicht-Mensch, wenn er unter der Führung des fleischgewordenen Gottes der beste Freund von Gott im Himmel werden will? Der Mensch strebt nur nach der „Treue“ zu einem unsichtbaren Gott. Dem Gott, der gesehen werden kann, schenkt er nicht die geringste Beachtung, weil es so einfach ist, einem Unsichtbaren zu folgen; der Mensch kann dies machen, wie immer er will. Das Streben nach dem sichtbaren Gott, ist jedoch nicht so einfach. Der Mensch, der einen vagen Gott sucht, ist absolut außerstande, Gott zu gewinnen, weil der Mensch sich alle vagen und abstrakten Dinge einbildet und diese nicht vom Menschen gewonnen werden können. Wenn der Gott, der unter euch gekommen ist, ein hochmütiger und erhabener Gott und für euch unerreichbar wäre, wie würdet ihr dann Seinen Willen suchen? Und wie könntet ihr Ihn erkennen und verstehen? Wenn Er nur Seine Arbeit täte und keinen normalen Kontakt mit den Menschen hätte oder von keiner normalen Menschlichkeit besessen und für den normalen Sterblichen unzugänglich wäre und sogar, wenn Er viel Arbeit für euch täte, ihr aber keinen Kontakt mit Ihm hättet und Ihn nicht sehen könntet, wie könntet ihr Ihn erkennen? Wäre dieses Fleisch nicht von normaler Menschlichkeit besessen, hätte der Mensch keine Möglichkeit, Gott zu erkennen. Es ist nur wegen Gottes Menschwerdung, dass der Mensch geeignet ist, der beste Freund dieses fleischgewordenen Gottes zu sein. Der Mensch wird Gottes bester Freund, weil der Mensch mit Ihm in Kontakt kommt; weil der Mensch mit Ihm zusammenlebt und Ihm Gesellschaft leistet. Somit erkennt der Mensch Ihn allmählich. Wenn dem nicht so wäre, wäre dann das Streben des Menschen nicht vergeblich? Das heißt, der Mensch ist nicht nur wegen Gottes Werk imstande, Gottes bester Freund zu sein, sondern wegen der Wirklichkeit und Normalität des fleischgewordenen Gottes. Nur weil Gott Fleisch wird, hat der Mensch die Gelegenheit, seine Pflicht zu erfüllen und die Chance, den wahren Gott anzubeten. Ist dies nicht die wirklichste und praktischste Wahrheit? Willst du jetzt immer noch der beste Freund von Gott im Himmel sein? Nur wenn Gott Sich bis zu einem bestimmten Punkt demütigt, das heißt, nur wenn Gott Fleisch wird, kann der Mensch Sein bester Freund und Vertrauter sein. Gott ist aus dem Geiste: Wie eignet sich der Mensch dafür, der beste Freund dieses erhabenen und unergründlichen Geistes zu sein? Nur wenn der Geist Gottes ins Fleisch hinabsteigt und ein Geschöpf mit dem gleichen Äußeren wie der Mensch wird, kann der Mensch Seinen Willen verstehen und tatsächlich von Ihm gewonnen werden. Er spricht und arbeitet im Fleisch und teilt die Freuden, Leiden und Sorgen des Menschen. Er lebt in derselben Welt wie der Mensch, beschützt und führt ihn und reinigt ihn dadurch. Er ermöglicht dem Menschen, Seine Erlösung und Seinen Segen zu gewinnen. Wenn er diese Dinge gewonnen hat, versteht der Mensch wirklich Gottes Willen und nur dann kann er ein bester Freund Gottes sein. Nur dies ist praktisch. Wie könnte der Mensch Gottes bester Freund sein, wenn Gott für den Menschen unsichtbar und nicht greifbar wäre? Ist dies nicht eine leere Glaubenslehre?

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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