Das tägliche Wort Gottes | „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II“ | Auszug 34

Gottes Verheißung an Abraham

(Gen 22,16-18) Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht Jehova, weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont, daß ich deinen Samen segnen und mehren will wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll besitzen die Tore seiner Feinde; und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, darum daß du meiner Stimme gehorcht hast.

Dies ist eine ungekürzte Darstellung von Gottes Segen für Abraham. Obwohl sie kurz ist, ist ihr Inhalt umfangreich: Sie enthält den Grund und die Hintergründe für Gottes Gabe an Abraham, und was es war, das Er Abraham gab. Sie ist auch von der Freude und Begeisterung erfüllt, mit der Gott diese Worte äußerte, sowie mit der Dringlichkeit Seiner Sehnsucht, diejenigen für sich zu gewinnen, die auf Seine Worte hören können. Darin sehen wir Gottes Wertschätzung und Zärtlichkeit gegenüber denen, die Seinen Worten gehorchen und Seinen Geboten folgen. So sehen wir auch den Preis, den Er bezahlt, um Menschen für sich zu gewinnen und die Sorgfalt und die Überlegungen, die Er in die Gewinnung selbiger einbringt. Darüber hinaus vermittelt uns die Passage mit den Worten „Ich habe bei mir selbst geschworen“ ein starkes Gefühl der Bitterkeit und des Schmerzes, das Gott, nur Gott allein, hinter den Kulissen dieser Arbeit Seines Führungsplans ertrug. Es ist eine zum Nachdenken anregende Passage, die für diejenigen, die später kamen, von besonderer Bedeutung war und einen weitreichenden Einfluss auf sie hatte.

Der Mensch gewinnt Gottes Segen durch seine Aufrichtigkeit und seinen Gehorsam

War der Segen, den Gott Abraham gab und über den wir hier gelesen haben, groß? Wie groß denn? Es gibt hier einen Schlüsselsatz: „und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden“, der zeigt, dass Abraham Segnungen erhielt, die niemandem gegeben wurden, der davor oder danach kam. Als Abraham, wie von Gott verlangt, seinen einzigen Sohn – seinen geliebten einzigen Sohn – an Gott zurückgab (Anmerkung: Hier können wir das Wort „opfern“ nicht verwenden, wir sollten sagen, er hat seinen Sohn an Gott zurückgegeben), hinderte Gott Abraham nicht nur daran, Isaak zu opfern, sondern Er segnete ihn auch. Mit welcher Verheißung segnete Er Abraham? Der Verheißung, seine Nachkommen zu vermehren. Und um wie viele sollten sie vermehrt werden? Die Schrift liefert die folgende Aufzeichnung: „wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll besitzen die Tore seiner Feinde; und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden.“ In welchem Zusammenhang äußerte Gott diese Worte? Das heißt, wie empfing Abraham Gottes Segnungen? Er empfing sie genau so, wie Gott es in den Schriften sagt: „darum daß du meiner Stimme gehorcht hast“. Das heißt, weil Abraham das Gebot Gottes befolgt hatte, weil er alles getan hatte, was Gott gesagt, verlangt und befohlen hatte, ohne die geringste Beschwerde, deshalb machte Gott ihm eine solche Verheißung. Es gibt einen entscheidenden Satz in dieser Verheißung, der die Gedanken Gottes zu der Zeit streift. Habt ihr ihn gesehen? Ihr mögt den Worten Gottes „Ich habe bei mir selbst geschworen“ nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt haben. Sie bedeuten, dass Gott, als Er diese Worte aussprach, diese bei Sich Selbst schwor. Bei was schwören Menschen, wenn sie einen Eid ablegen? Sie schwören beim Himmel, das heißt, sie legen Gott einen Eid ab und schwören bei Gott. Die Menschen haben vielleicht nicht viel Verständnis dieses Phänomens, bei dem Gott bei Sich Selbst schwor, aber ihr werdet es verstehen können, wenn Ich euch die richtige Erklärung gebe. Mit einem Menschen konfrontiert zu sein, der nur Seine Worte hören, Sein Herz aber nicht verstehen konnte, fühlte Sich Gott erneut einsam und ratlos. Verzweifelt – und man kann sagen, unbewusst – tat Gott etwas sehr Natürliches: Gott legte Seine Hand auf Sein Herz und richtete Sich an Sich Selbst als Er Abraham die Verheißung zuteilwerden ließ und hieraus hörte der Mensch Gott sagen „Ich habe bei mir selbst geschworen“. Durch Gottes Handeln denkst du vielleicht an dich selbst. Wenn du deine Hand auf dein Herz legst und zu dir selbst sprichst, hast du dann eine klare Vorstellung von dem, was du sagst? Ist deine Haltung aufrichtig? Sprichst du offen, mit deinem Herzen? Also sehen wir hier, dass, Gott als Er mit Abraham sprach, ernsthaft und aufrichtig war. Als Gott mit Abraham sprach und ihn segnete, sprach Gott gleichzeitig zu Sich Selbst. Er sagte zu Sich Selbst: Ich will Abraham segnen und seine Nachkommen so zahlreich machen wie die Sterne am Himmel und so reichlich wie den Sand am Meer, weil er Meine Worte befolgte und er derjenige ist, den Ich auserwähle. Als Gott sagte „Ich habe bei mir selbst geschworen“ beschloss Gott, dass Er in Abraham das auserwählte Volk Israels schaffen würde, wonach Er diese Menschen rasch mit Seinem Werk vorwärts führen würde. Das heißt, Gott würde Abrahams Nachkommen das Führungswerk Gottes ausüben lassen, und das Werk Gottes und das, was Gott verkündet, würde mit Abraham beginnen und in Abrahams Nachkommen fortbestehen, demzufolge Gottes Wunsch, den Menschen zu retten, verwirklichen. Was sagt ihr, ist das kein Segen? Für den Menschen gibt es keinen größeren Segen als diesen; man kann sagen, dass dies der allergrößte Segen ist. Der von Abraham erlangte Segen war nicht die Vermehrung seiner Nachkommen, sondern Gottes Erlangen Seiner Führung, Seines Auftrags und Seines Werkes in den Abkömmlingen Abrahams. Das bedeutet, dass die von Abraham erlangten Segnungen nicht vorübergehend waren, sondern weitergeführt wurden, während Gottes Führungsplan fortschritt. Als Gott sprach, als Gott bei Sich Selbst schwor, hatte Er bereits einen Entschluss gefasst. War der Verlauf dieses Entschlusses wahr? War er wirklich? Gott beschloss, dass von nun an Seine Bemühungen, den Preis den Er bezahlte, was Er hat und ist, Sein Alles und sogar Sein Leben, Abraham und den Nachkommen Abrahams gegeben werden würde. So beschloss Gott auch, dass Er, ausgehend von dieser Gruppe von Menschen, Seine Taten bekunden und es dem Menschen erlaubte würde, Seine Weisheit, Seine Autorität und Seine Kraft zu sehen.

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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