8. Sie wollen, dass die anderen sich nur ihnen unterwerfen, nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 2) Abschnitt Eins

Anhang: Eine kurze Erörterung dreier Aspekte der normalen Menschlichkeit

In unserem gemeinschaftlichen Austausch werden wir diesmal keine Geschichten erzählen. Wir beginnen mit einem Thema, das oft diskutiert wird: Was ist Menschlichkeit? Wir haben in der Vergangenheit viel zu diesem Thema gesagt und tun es auch jetzt noch. Es ist ein häufig erwähntes Thema, eine Frage, mit der man täglich im Alltag konfrontiert wird, ein Thema, auf das man täglich stoßen und das man täglich erfahren kann. Das Thema ist: Was ist Menschlichkeit? Die Menschlichkeit umfasst mehrere wichtige Dinge. Welches sind die üblichen Erscheinungsformen der Menschlichkeit im täglichen Leben? (Integrität und Würde.) Was noch? Gewissen und Vernunft, nicht wahr? (Ja.) Davon sprecht ihr oft. Welche anderen gibt es, von denen ihr nicht oft sprecht? Das heißt, welche Themen berührt ihr in euren üblichen Gesprächen über Menschlichkeit im Grunde nicht? Gewissen und Vernunft, Integrität und Würde – das sind altbekannte Themen, denen man regelmäßig begegnet. Wie groß ist die Verbindung zwischen den Themen Gewissen, Vernunft, Integrität und Würde, die ihr oft besprecht, und eurem wirklichen Leben? Welchen erbaulichen Nutzen und welche Hilfe hat euch dieses Material für eure Praxis und euren Eintritt im wirklichen Leben gebracht? Wie nützlich ist es gewesen? Welche anderen Punkte gibt es also, die eng mit eurem alltäglichen, normalen menschlichen Leben zusammenhängen? Ich werde einige nennen, und wir werden sehen, ob das Themen sind, auf die ihr regelmäßig stoßt. Bei unserem Material, das die Menschlichkeit betrifft, lassen wir zunächst beiseite, ob das Material positiv oder negativ ist und ob es sich auf normale oder anormale Menschlichkeit bezieht. Über die bereits genannten Punkte hinaus gibt es noch die Haltung des Menschen gegenüber den verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen des Alltags. Ist das nicht ein solcher Punkt? Betrifft das nicht die Menschlichkeit? (Doch.) Es gibt einen weiteren, nämlich den Umgang des Menschen mit seiner persönlichen Umgebung im Alltag, und noch einen weiteren: die Haltung und das Verhalten des Menschen im Kontakt mit dem anderen Geschlecht. Stehen diese drei Punkte in Beziehung zur Menschlichkeit? (Ja.) Das tun sie alle. Für das Thema, das wir jetzt besprechen werden, werden wir die Themen, wie der Mensch nach der Wahrheit strebt, wie man in seinem Glauben an Gott in die Wahrheitsrealität eintritt und wie man all die verschiedenen Grundsätze wahrt, beiseitelegen und nur von der Menschlichkeit sprechen. Ist die Verbindung dieser drei Punkte zur Menschlichkeit also wesentlich? (Ja.) Was sind diese drei Punkte? Wiederholt sie. (Der erste ist die Haltung des Menschen gegenüber den verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen des Alltags. Der zweite ist der Umgang des Menschen mit seiner persönlichen Umgebung im Alltag. Der dritte ist die Haltung und das Verhalten des Menschen im Kontakt mit dem anderen Geschlecht in seinem Alltag.) Und was beinhalten diese drei Punkte? (Menschlichkeit.) Warum sagen wir, dass diese drei Punkte Menschlichkeit beinhalten, dass sie mit ihr in Beziehung stehen? Warum sollten wir diese drei Punkte herausstellen? Warum sprechen wir nicht über Gewissen und Vernunft? Warum legen wir die Aspekte, die wir üblicherweise besprechen, beiseite, um über diese drei Punkte zu sprechen? Sind diese drei Punkte fortgeschrittener oder elementarer als das Gewissen, die Vernunft, die Integrität und die Würde, die sich auf die Menschlichkeit beziehen und die wir zuvor besprochen haben? (Sie sind elementarer.) Ist es dann herabsetzend für euch, diese Dinge zu besprechen? (Nein.) Warum sollten wir sie also besprechen? (Sie sind praktisch.) Sie sind praktischer. Das ist der Grund, den ihr habt? Warum werden wir darüber sprechen? Weil ich Probleme gefunden habe; im Hinblick auf die tatsächlichen Gegebenheiten und verschiedene Verhaltensweisen, die im täglichen Leben der Menschen auftreten, habe ich einige Probleme gefunden, die eng mit dem wirklichen Leben der Menschen verknüpft sind, und es ist notwendig, sie einzeln für den gemeinschaftlichen Austausch darzulegen. Wenn Menschen in ihrem Glauben an Gott das wirkliche Leben und die verschiedenen Verhaltensweisen einer normalen Menschlichkeit und des alltäglichen Lebens beiseitelegen, um nur hartnäckig nach der Wahrheit zu streben – und zwar solch tiefgründige Wahrheiten, wie eine von Gott geliebte Person zu sein –, sagt Mir, zu welchen Problemen wird das führen? Unter welcher Grundbedingung kann jemand bei seinem Streben nach der Wahrheit in die Wahrheitsrealität eintreten? (Er muss es im wirklichen Leben tun.) Was noch? (Er braucht normale Menschlichkeit.) Das ist richtig – er muss normale Menschlichkeit besitzen, die, abgesehen von Gewissen, Vernunft, Integrität und Würde, aus den drei Punkten besteht, die wir gerade erwähnt haben. Es wäre etwas hohl für jemanden, davon zu sprechen, dass er nach der Wahrheit strebt und diese sucht, wenn er in diesen drei Punkten, die die Menschlichkeit berühren, nicht den Standards entsprechen oder Normalität erreichen könnte. Nach der Wahrheit zu streben, den Eintritt in die Wahrheitsrealität zu verfolgen, die Errettung zu verfolgen – dies ist nicht für jeden erreichbar, sondern nur für die Minderheit der Menschen, die die Wahrheit lieben und normale Menschlichkeit besitzen. Wenn jemand nicht weiß, was jemand mit normaler Menschlichkeit besitzen sollte, oder was er tun sollte, oder welche Art von Haltung und Standpunkt er in Bezug auf bestimmte Menschen, Ereignisse und Dinge haben sollte, ist diese Person dann fähig, den Eintritt in die Wahrheitsrealität zu erreichen? Kann ihr Streben nach der Wahrheit Ergebnisse hervorbringen? Leider nein.

(1) Die Haltung des Menschen gegenüber den verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen

Beginnen wir mit dem gemeinschaftlichen Austausch über den ersten Punkt, der die Menschlichkeit betrifft: die Haltung des Menschen gegenüber den verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen in seinem Alltag. Was mit „Alltag“ gemeint ist, versteht jeder; das bedarf keiner weiteren Erläuterung. Was also sind die wesentlichen Menschen, Ereignisse und Dinge, die mit der Menschlichkeit in Beziehung stehen? Das heißt, was davon erreicht die Ebene der normalen Menschlichkeit, was steht in Beziehung zu ihrem Umfang, was berührt sie? (Der Umgang mit Menschen und Dingen.) Das ist ein Teil davon. Hinzu kommen das Wissen und die beruflichen Fähigkeiten, die man lernen sollte, und das Allgemeinwissen für das tägliche Leben. Dies sind alles Teile dessen, was jemand mit normaler Menschlichkeit verstehen und besitzen sollte. Manche lernen zum Beispiel das Zimmermanns- oder das Maurerhandwerk, und andere lernen Autos zu fahren oder zu reparieren. Dies sind Fertigkeiten, Handwerkskünste, und eine solche Handwerkskunst zu beherrschen bedeutet, in dem betreffenden Gewerbe bewandert zu sein. Bis zu welchem Grad und nach welchem Standard muss man also eine Fertigkeit erlernen, um als Fachmann zu gelten? Man muss zumindest in der Lage sein, ein fertiges Produkt herzustellen, das einem annehmbaren Standard entspricht. Es gibt Leute, die recht schlampige Arbeit leisten. Ihre Arbeit ist mangelhaft, mitunter sogar bis zu dem Punkt, dass sie unerträglich anzusehen ist. Worin liegt da das Problem? Das berührt ihre Haltung zu ihrem Handwerk. Manche Menschen haben keine gewissenhafte Haltung. Sie denken: „Solange das, was ich mache, irgendwie funktioniert, ist das gut genug. Man kommt damit ein paar Jahre über die Runden und repariert es dann eben.“ Sollten Menschen mit normaler Menschlichkeit eine solche Ansicht besitzen? (Nein.) Manche Menschen haben eine unbekümmerte, gleichgültige Haltung. „Gut genug“ ist für sie in Ordnung. Das ist eine verantwortungslose Haltung. Es ist etwas in einer verdorbenen Disposition, Dinge derart gedankenlos und verantwortungslos zu behandeln: Es ist Schäbigkeit, von der die Menschen oft sprechen. Sie tun alles, was sie tun, bis zu dem Punkt von „das stimmt in etwa“ und „passt schon“; es ist eine Einstellung von „vielleicht“, „möglicherweise“ und „80 Prozent“; sie arbeiten oberflächlich, geben sich mit dem Mindestmaß zufrieden und sind zufrieden, wenn sie sich durchbluffen; sie sehen keinen Sinn darin, die Dinge ernstzunehmen oder akribisch zu sein, geschweige denn darin, nach den Wahrheitsgrundsätzen zu suchen. Gehört das nicht zu einer verdorbenen Disposition? Zeigt sich so normale Menschlichkeit? Das tut es nicht. Zu Recht nennt man es Arroganz, und es zügellos zu nennen, ist völlig angemessen – aber man kann es nur mit dem Wort „schäbig“ perfekt ausdrücken. Die meisten Menschen weisen in ihrem Inneren Schäbigkeit auf, nur eben in unterschiedlichem Ausmaß. In allen Belangen möchten sie oberflächlich und schlampig handeln, und ein Hauch von Betrug liegt in allem, was sie tun. Sie betrügen andere, wenn sie es können, nehmen Abkürzungen, wenn sie dazu in der Lage sind, sparen Zeit, wenn es ihnen möglich ist. Sie denken sich: „Solange ich es vermeiden kann, entlarvt zu werden, und keine Probleme verursache und nicht zur Rechenschaft gezogen werde, kann ich mich hier irgendwie durchwursteln. Ich muss keine besonders gute Arbeit leisten, das ist zu mühsam.“ Solche Menschen lernen nichts meisterhaft, und bringen sich beim Lernen nicht ein oder leiden und zahlen dabei einen Preis. Sie wollen nur an der Oberfläche eines Themas kratzen und sich dann als kompetent darin bezeichnen, in dem Glauben, alles verstanden zu haben, was es zu wissen gibt, woraufhin sie hierauf bauen, um sich durchzuwursteln. Ist das nicht die Einstellung, die die Menschen anderen Menschen, Ereignissen und Dingen gegenüber haben? Ist das eine gute Einstellung? Das ist es nicht. Einfach gesagt heißt das, „sich durchzuwursteln“. Eine solche Schäbigkeit existiert in der ganzen verdorbenen Menschheit. Menschen, die in ihrer Menschlichkeit Schäbigkeit aufweisen, nehmen bei allem, was sie tun, „sich durchwursteln“ als Standpunkt und Einstellung an. Sind solche Menschen in der Lage, ihre Pflicht gut zu tun? Nein. Können sie prinzipientreu handeln? Das ist sogar noch unwahrscheinlicher.

Manche Leute zeigen bei nichts, was sie tun, Engagement, sondern sind schlampig, oberflächlich und verantwortungslos. Da gibt es zum Beispiel Leute, die lernen, Auto zu fahren, aber nie erfahrene Fahrer fragen, worauf man beim Fahren achten muss oder welche Geschwindigkeit dem Motor schadet. Sie fragen nicht, sie fahren einfach drauflos – und machen dadurch ihr Auto kaputt. Sie treten gegen das Auto und sagen: „Das Ding hier ist aber spröde! Gib mir einen Mercedes oder einen BMW, diese alte Klapperkiste taugt nichts – die gehört auf den Schrott!“ Was ist das für eine Haltung? Sie behandeln materielle Dinge nicht liebevoll und denken nicht daran, sie in gutem Zustand zu erhalten, sondern ruinieren und verschandeln sie absichtlich. Manche Menschen führen ein schlampiges, nachlässiges Leben. Den ganzen Tag lang erledigen sie alles überstürzt und achtlos. Was für Leute sind das? (Unaufmerksame Leute.) „Unaufmerksame Leute“ ist noch nett ausgedrückt – man sollte sie „nachlässige Leute“ nennen; „minderwertige Leute“ passt auch. Ist das übertrieben? Woran kann man den Unterschied zwischen edlen und niederen Menschen erkennen? Man betrachte einfach ihre Haltung und ihre Handlungsweise gegenüber Pflichten sowie, wie sie mit Dingen umgehen und sich verhalten, wenn Probleme auftreten. Menschen mit Integrität und Würde sind in ihrem Handeln akkurat, gewissenhaft und sorgfältig und sind bereit, dafür einen Preis zu zahlen. Menschen ohne Integrität und Würde handeln nachlässig und schlampig, haben immer irgendeinen Trick auf Lager und wollen sich nur durchmogeln. Egal, welche Fertigkeit sie erlernen, sie lernen sie nicht fleißig, sie sind unfähig, sie zu erlernen, und egal, wie viel Zeit sie mit dem Lernen verbringen, sie bleiben völlig unwissend. Das sind Menschen mit niedrigem Charakter. Die meisten Menschen sind beim Ausführen ihrer Pflichten oberflächlich. Welche Disposition spielt da eine Rolle? (Schäbigkeit.) Wie behandeln schäbige Menschen ihre Pflicht? Sicherlich haben sie nicht die richtige Haltung dazu, und sie sind mit Sicherheit oberflächlich dabei. Das bedeutet, sie haben keine normale Menschlichkeit. Menschen mit ausgeprägter Schäbigkeit sind wie Tiere. Es ist, als ob man einen Hund als Haustier hält: Wenn du ihn nicht im Auge behältst, zerkaut er Dinge und zerstört all deine Möbel und Geräte. Das wäre ein Verlust. Hunde sind Tiere; sie kommen nicht auf die Idee, Dinge liebevoll zu behandeln und du kannst sie dafür nicht zur Rechenschaft ziehen – du musst sie einfach bändigen. Wenn du das nicht tust, sondern ein Tier Amok laufen und dein Leben stören lässt, zeigt das, dass in deiner Menschlichkeit etwas fehlt. Du unterscheidest dich dann nicht sehr von einem Tier. Dein IQ ist zu niedrig – du bist ein Taugenichts. Wie also bändigst du sie richtig? Du musst einen Weg finden, sie in bestimmten Grenzen zu halten, oder sie in einem Käfig halten und sie zu zwei oder drei festen Zeiten am Tag herauslassen, damit sie genug Aktivität bekommen. Das wird ihr mutwilliges Kauen eindämmen und ihnen auch Bewegung verschaffen, um sie gesund zu halten. Auf diese Weise ist der Hund gut versorgt, und auch deine Umgebung ist geschützt. Wenn eine Person nicht mit den Dingen umgehen kann, denen sie begegnet, und nicht die richtige Haltung hat, fehlt ihr etwas in ihrer Menschlichkeit. Sie kann den Standard normaler Menschlichkeit nicht erreichen. Ähnlich ist es beim Kochen: Gewöhnliche Leute benutzen nur ein bisschen Öl, wenn sie im Wok braten, aber es gibt Frauen, die ganz viel verwenden. Selbst wenn du reich bist, kannst du kein Öl verschwenden – du musst eine vernünftige Menge verwenden. Aber diese Frauen schert das nicht; wenn ihnen die Hand ausrutscht und sie zu viel Öl in ein Wokgericht gießen, schöpfen sie das überschüssige einfach ab und kippen es auf den Boden. Das ist verschwenderisch, nicht wahr? Wie nennt man jemanden mit einer solchen Haltung gegenüber materiellen Dingen im Volksmund? „Verschwenderisch“ – oder, als Beleidigung, eine „Prasserin“. Woher kommen materielle Dinge? Sie sind von Gott gegeben. Manche sagen, sie hätten ihre Dinge verdient – aber wie viel könntest du verdienen, wenn es nicht von Gott gegeben wäre? Er hat dir dein Leben gegeben. Wenn Er dir dein Leben nicht gegeben hätte, hättest du nichts und wärst du nichts, könntest du dann also noch deine materiellen Dinge haben? Gott mag dir mehr gegeben haben als dem durchschnittlichen Haushalt, aber ist die Haltung und der Standpunkt, mit dem du es verschwenden würdest, der richtige? Wie ist das in Bezug auf die Menschlichkeit zu definieren? Eine solche Person ist von schlechter Menschlichkeit. Verschwendungssucht, Dinge vergeuden, nicht wissen, wie man Dinge liebevoll behandelt – eine solche Person hat keine normale Menschlichkeit. Manche Leute denken nicht einmal daran, die Dinge des Hauses Gottes sorgfältig zu behandeln. Etwas gehört zum Haus Gottes. Sie sehen das. Doch wenn es regnen würde und es schlecht wäre, wenn dieses Ding nass würde, was würden sie denken? „Es ist keine große Sache, wenn es nass wird. Es ist ja nicht meins. Ich lasse es einfach liegen.“ Dann würden sie weggehen. Wie nennt man diese Haltung? Selbstsucht. Sind sie gerade in ihrem Denken? Wenn nicht, was sind sie dann? (Krumm.) Wenn das Denken einer Person nicht gerade ist, ist sie dann nicht krumm? Haben Menschen, deren Denken krumm ist, normale Menschlichkeit? Sicherlich nicht. Was unseren ersten Punkt betrifft, die Haltung des Menschen gegenüber den verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen, wie viele Dinge haben wir nun besprochen? Da ist die Schäbigkeit, der schäbige Mensch. Was noch? (Minderwertig und krumm sein.) Solche Umgangssprache – benutzt ihr solche Worte, wenn ihr im Alltag über euch selbst nachdenkt, euch selbst erkennt und seziert? (Nein.) Niemand tut das. Welche Worte benutzt ihr also? Ihr sprecht in hochtrabenden Worten – niemand benutzt solch eine Alltagssprache.

Viele Leute halten sich für erhaben, weil sie an Gott glauben. Insbesondere diejenigen mit ein paar Fähigkeiten, Fachkenntnissen oder sogar Hochschulabschlüssen haben das Gefühl, über gewöhnlichen Menschen zu stehen. Sie sind mit sich selbst zufrieden und denken: „Ich habe sogar die solide Karriere aufgegeben, die ich in der Welt hatte, und ich bin nicht ins Haus Gottes gekommen, um umsonst zu essen. Jemand, der so fähig ist wie ich, kann im Haus Gottes einen Beitrag leisten. Ich wende mich für Gott auf und leide für Ihn. Ich teile im Gemeinschaftsleben sogar Unterkunft und Verpflegung mit diesen gewöhnlichen Leuten. Von welch grandioser Qualität ich doch bin!“ Sie denken, sie hätten eine besonders ehrenhafte Integrität, dass sie nobler als alle anderen seien. Daran erfreuen sie sich ständig. Tatsächlich fehlen ihrer Menschlichkeit so viele Dinge, und sie wissen es nicht nur nicht, sie schweben auf Wolke sieben und denken, sie seien großartig, ihr Charakter sei größer als der von gewöhnlichen Menschen. Tatsächlich gibt es bei ihnen nicht eine Sache, die der Definition des Wortes „normal“, das dem Wort „Menschlichkeit“ in „normale Menschlichkeit“ vorangeht, gerecht werden würde. Nichts davon entspricht diesem Standard; alles bleibt so weit dahinter zurück. Ihr Gewissen? Sie haben keins. Ihr Charakter? Er taugt nichts. Ihre Integrität und ihre Eigenschaften? Nichts davon ist gut. Wenn alle zusammenleben und manche Leute etwas Kostbares haben, wagen sie nicht, es offen liegenzulassen. Warum ist das so? Ein Grund ist, dass sie anderen nicht trauen, und der andere ist, dass es dort, wo viele Menschen sind, unzuverlässige Leute gibt, und einige von ihnen könnten lange Finger haben – sie könnten sogar stehlen. Diese Leute haben einen schlechten Charakter. Manche Leute suchen sich beim Essen die besten Bissen aus und essen sich daran satt, egal wie viele Leute nach ihnen noch nicht gegessen haben. Ist das nicht zu selbstsüchtig? Manche denken beim Essen an andere. Was veranschaulicht das? Es zeigt, dass Letztere vernünftige Menschen sind, die andere im Blick behalten. Sie essen ein bisschen weniger, um anderen etwas übrigzulassen. Das bedeutet es, Charakter zu haben. Im Haus Gottes haben manche Leute Menschlichkeit, während andere etwas zurückbleiben. Sie können nicht einmal die Standards normaler Menschlichkeit erfüllen. Gibt es mit Blick auf die Verhaltensweisen, die ich erwähnt habe, unter euch viele Leute mit normaler Menschlichkeit? Oder gibt es nicht viele? Wenn ihr normalerweise solche Verhaltensweisen zeigt, seid ihr dann fähig zu erkennen, dass das Probleme sind? Wenn du eine verdorbene Disposition offenbarst, bist du dir dessen bewusst? Wenn du dir dessen bewusst bist, es spüren kannst und bereit bist, dich zu ändern, dann hast du ein bisschen Menschlichkeit – sie hat nur noch nicht die Normalität erreicht. Wenn du dir dessen nicht einmal bewusst bist, kannst du dann als jemand mit Menschlichkeit gelten? Das kannst du nicht. Das ist keine Frage von guter oder schlechter, normaler oder anormaler Menschlichkeit – du hast keine Menschlichkeit. Beim Essen zum Beispiel gibt es Leute, die sehen, wie ein Teller mit geschmortem Schweinefleisch gebracht wird, und anfangen, danach zu greifen, egal ob fette oder magere Stücke, und nicht aufhören, bis alles weg ist. Habt ihr schon einmal gesehen, wie sich Tiere über ihr Fressen streiten? (Ja.) Das ist dieselbe Szene, nur mit Tieren; ist dieses Streiten bei Menschen aber Teil der normalen Menschlichkeit? (Es ist keine normale Menschlichkeit.) Was würden Menschen mit normaler Menschlichkeit tun? (Sie wären zufrieden mit dem, was sie bekommen, und nicht gierig.) Das ist ziemlich sachlich ausgedrückt. Wie kann man also nicht gierig sein? Welche Gedanken und welche Haltung zu dieser Angelegenheit umfassen das Denken, das Menschen mit normaler Menschlichkeit haben sollten, durch das man dann mit Genauigkeit handeln kann? Zuerst muss dein Denken korrekt sein. Eine Frau zum Beispiel würde denken: „Heute gibt es viel geschmortes Schweinefleisch. Ich würde gerne mehr davon essen, aber es ist mir ein wenig peinlich, da ich von meinen Brüdern umgeben bin. Was soll ich tun? Ich schätze, ich warte mit dem Essen, bis sie sich bedient haben. Ich möchte nicht, dass andere sich fragen, wie eine Dame wie ich so ein Vielfraß sein kann. Wie demütigend das wäre!“ So zu denken wäre normal für eine Frau, da diese im Allgemeinen etwas dünnhäutig sind. Die meisten Männer würden denken: „Das geschmorte Schweinefleisch ist unglaublich. Ich greife einfach mal zu.“ Sie wären die Ersten, die mit ihren Stäbchen danach greifen, ohne darauf zu achten, was andere denken. Aber manche Männer sind rationaler als das. Nachdem sie einen Bissen gegessen haben, denken sie darüber nach: „Hinter mir sind so viele Leute, die noch nicht gegessen haben. Ich muss aufhören und den anderen etwas übriglassen.“ Die Tatsache, dass sie so denken und handeln können, zeigt, dass sie eine Person mit Vernunft sind, dass sie von Natur aus normale Menschlichkeit besitzen. Manche Leute kommen auf einen absurden Gedanken: „Gott will nicht, dass die Leute geschmortes Schweinefleisch essen, also nehme ich nicht einmal einen einzigen Bissen. Das bedeutet, ich habe noch mehr Menschlichkeit, nicht wahr?“ Das ist absurdes Denken. Was demonstriere ich mit diesem Beispiel? Dass Menschen gegenüber jeder Art von Person, Ereignis und Ding eine korrekte Haltung einnehmen sollten. Man gelangt zu dieser korrekten Haltung durch Denken, das aus der Perspektive der Rationalität, des Gewissens, der Integrität und der Würde der Menschheit unternommen wird. Wenn du mit einer solchen Denkweise praktizierst, wirst du im Grunde mit der normalen Menschlichkeit im Einklang sein.

Die Haltung, die man Menschen, Ereignissen und Dingen gegenüber einnimmt, äußert sich schlicht darin, wie der Umgang mit Menschen und Dingen im Alltag erscheint. Diese Erscheinungsformen mögen nicht viel mit der Arbeit zu tun haben, die du zu tun hast, oder sie mögen davon entfernt sein, aber der Glaube an Gott ist nicht hohl: Gottesgläubige leben nicht in einem Vakuum, sondern im wirklichen Leben. Sie dürfen nicht vom wirklichen Leben losgelöst sein. Welche Art von Haltung und Denkweise sollten Menschen haben, sei es gegenüber beruflichen Fähigkeiten oder gegenüber Allgemeinwissen oder Kenntnissen über etwas? Ist es richtig, immer eine Haltung des Sich-Durchwurstelns zu haben? Manche Leute gehen bei diesen Dingen immer planlos vor – kann das gut gehen? Haben sie kein Problem mit ihrem Standpunkt? Ein Problem mit ihrem Standpunkt ist ein Teil davon; darüber hinaus hat es mit ihrem Charakter zu tun. Der große rote Drache hat China seit Tausenden von Jahren regiert und war immer mit Kampagnen und Kämpfen beschäftigt. Er entwickelt die Wirtschaft nicht und macht sich keine Gedanken über das Leben der einfachen Leute. Schließlich entwickelten die Menschen eine Art Schäbigkeit des reinen Sich-Treiben-Lassens. Bei allem, was sie tun, sind sie oberflächlich und hegen eine kurzsichtige Perspektive. Sie streben bei keiner ihrer Studien nach Exzellenz, noch können sie sie erreichen. Sie handeln immer mit einer kurzsichtigen Perspektive: Sie schauen, was der Markt braucht, und stürzen sich dann auf die Produktion, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, bis sie ihr Vermögen gemacht haben. Sie entwickeln sich von dieser Grundlage aus nicht weiter, betreiben keine weitere wissenschaftliche Forschung und streben nicht nach vollkommenerer Exzellenz, mit dem Endergebnis, dass Chinas Leichtindustrien, Schwerindustrien und jeder andere Sektor gleichermaßen keine Spitzenprodukte auf der Weltbühne haben. Und doch prahlen die Chinesen: „Wir haben hier in China 5.000 Jahre erstklassiger traditioneller Kultur. Wir Chinesen sind freundlich und fleißig.“ Warum stellt China dann ständig Fälschungen her, um die Leute übers Ohr zu hauen? Warum haben sie so gut wie nichts, das auf dem globalen Markt konkurrieren könnte? Was ist da los? Hat China Spitzenprodukte? Die Chinesen haben tatsächlich eine „Spitzenleistung“, und das ist ihre Fähigkeit zur Nachahmung und Fälschung – zum Betrug. Darin zeigt sich ihre Schäbigkeit. Manche werden sagen: „Warum stellst Du uns so dar? Findest Du nicht, dass uns das herabsetzt und herabwürdigt?“ Ist das so? Betrachtet man einige der Dinge, die die Chinesen tun, kann man durchaus sagen, dass der Schuh passt. Gibt es irgendwelche Chinesen, auf dem Markt oder unter den gewöhnlichen Leuten, die ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen? Sehr wenige, und diejenigen, die versuchen, ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen, geben ihre Versuche auf und resignieren, wenn sie sehen, wie widrig das soziale Umfeld ist und dass nichts Gutes dabei herauskommt.

Die Dinge, die die Menschlichkeit berühren – die Haltungen, Gedanken und Meinungen, die Menschen in ihrem Umgang mit anderen Menschen, Ereignissen und Dingen offenbaren – sind sehr aufschlussreich. Worüber geben sie Aufschluss? Sie lassen erkennen, welchen Charakter eine Person hat und ob sie anständig und aufrichtig ist. Was bedeutet es, anständig und aufrichtig zu sein? Ist es anständig und aufrichtig, traditionell zu sein? Ist es anständig und aufrichtig, zivilisiert und wohlerzogen zu sein? (Nein.) Ist es anständig und aufrichtig, sich buchstabengetreu an Regeln zu halten? (Nein.) Nichts von alledem gehört dazu. Was also bedeutet es, anständig und aufrichtig zu sein? Wenn jemand eine anständige und aufrichtige Person ist, dann hat er in allem, was er tut, eine bestimmte Mentalität: „Egal, ob ich diese Sache gerne tue oder nicht, noch ob sie in den Bereich meiner Interessen fällt oder etwas ist, an dem ich wenig Interesse habe – sie wurde mir aufgetragen, und ich werde sie gut machen. Ich werde anfangen, sie von Grund auf zu lernen, und werde sie bodenständig und Schritt für Schritt in Angriff nehmen. Am Ende werde ich, egal wie weit ich mit der Aufgabe gekommen bin, mein Bestes gegeben haben.“ Du musst zumindest eine bodenständige Einstellung und Mentalität besitzen. Wenn du vom ersten Moment an, in dem du eine Aufgabe übernimmst, sie nachlässig erledigst und dich nicht im Geringsten dafür interessierst – wenn du sie nicht ernsthaft behandelst, keine relevanten Quellen zu Rate ziehst, keine detaillierten Vorbereitungen triffst und dich nicht mit anderen berätst oder ihren Rat einholst; und wenn du darüber hinaus nicht mehr Zeit aufwendest, um diese Sache zu lernen, sodass du dich ständig darin verbessern kannst, um diese Fähigkeit oder diesen Beruf zu meistern, sondern eine leichtfertige Haltung des reinen Sich-Durchwurstelns bei ihrer Behandlung beibehältst, dann ist das ein Problem in deiner Menschlichkeit. Ist das nicht einfach nur ein Sich-Durchwursteln? Manche sagen: „Ich mag es nicht, wenn du mir diese Art von Pflicht gibst.“ Wenn du sie nicht magst, nimm sie nicht an – und wenn du sie annimmst, solltest du mit einer ernsthaften, verantwortungsbewussten Haltung an sie herangehen. Das ist die Art von Haltung, die du haben solltest. Ist das nicht das, was Menschen mit normaler Menschlichkeit besitzen sollten? Das ist es, was es bedeutet, anständig und aufrichtig zu sein. In diesem Aspekt der normalen Menschlichkeit brauchst du zumindest Aufmerksamkeit, Gewissenhaftigkeit und die Bereitschaft, einen Preis zu zahlen, sowie eine bodenständige, ernsthafte und verantwortungsbewusste Haltung. Diese Dinge zu haben, ist genug.

In der Kirche gibt es alle möglichen Leute. Diejenigen, die die Wahrheit lieben, haben eine bessere Menschlichkeit, und wenn sie eine verdorbene Disposition offenbaren, lassen sie sich bereitwillig korrigieren. Diejenigen, die das nicht tun, haben eine viel schlechtere Menschlichkeit. Wenn eine Person keinen Einsatz zeigt und mit Gottes Auftrag unverantwortlich umgeht, ist sie dann nicht vertrauensunwürdig? Eine solche Menschlichkeit ist wertlos und ohne Wert. Sie ist gering. Du glaubst an Gott. Wenn du an deinen Auftrag mit einer oberflächlichen und unverantwortlichen Haltung herangehst, sei es Gottes Auftrag an dich oder der der Kirche, hast du dann die Haltung, die jemand mit normaler Menschlichkeit haben sollte? Manche mögen sagen: „Ich nehme die Dinge, die mir Brüder und Schwestern auftragen, nicht ernst, aber ich garantiere, dass ich bei den Dingen, die Gott mir aufträgt, erfolgreich sein werde. Die werde ich gut behandeln.“ Ist das die richtige Einstellung? (Nein.) Inwiefern nicht? Ein Mensch, der vertrauensunwürdig ist und dem es an Tugend mangelt, dessen Menschlichkeit es an diesen Dingen mangelt – wem gegenüber könnte er aufrichtig sein? Niemandem. Selbst bei seinen eigenen Angelegenheiten schummelt er und handelt nur nachlässig. Ist eine solche Person nicht minderwertig und wertlos? Wenn jemand sich bemühen und Verantwortung übernehmen und bei Dingen, die andere Leute ihm auftragen, vertrauenswürdig sein kann, würde er es dann bei einem Auftrag, den er von Gott angenommen hat, viel schlechter machen? Wenn jemand mit Gewissen und Vernunft die Wahrheit versteht, dann sollte er es bei einem Auftrag, den er von Gott angenommen hat, und beim Ausführen seiner Pflicht nicht schlechter machen. Er wird es mit Sicherheit viel besser machen als diejenigen ohne Gewissen, denen es an Tugend fehlt. Das ist der Unterschied in ihrem Charakter. Manche sagen: „Ich würde es nicht ernst nehmen, wenn du mich bittest, auf einen Hund oder eine Katze aufzupassen, aber wenn ich mit einer wichtigen Angelegenheit für das Haus Gottes beauftragt würde, würde ich sie mit Sicherheit gut erledigen.“ Ist das stichhaltig? (Nein.) Warum nicht? Wenn jemand einen korrekten Standpunkt hat, bei großen wie bei kleinen Dingen gleichermaßen, was auch immer sein Auftrag sein mag, und wenn er im Herzen aufrichtig und von edlem Charakter ist, Integrität besitzt, vertrauenswürdig und moralisch handelt, dann ist das kostbar, und es ist anders. Solche Leute gehen jede Angelegenheit mit ihrer Moral und ihrer Vertrauenswürdigkeit an. Wenn jemand, der unmoralisch und vertrauensunwürdig ist, sagen würde: „Wenn Gott mich direkt mit etwas beauftragt, werde ich es mit Sicherheit gut erledigen“, wäre das glaubwürdig? Es wäre etwas überzogen und trügerisch. Wie kannst du ohne Gewissen oder Vernunft für andere vertrauenswürdig sein? Deine Worte klingen hohl – sie sind ein Trick. Das Haus Gottes hatte einmal zwei kleine Hunde, um einen Ort zu bewachen. Es wurde jemand beauftragt, auf sie aufzupassen, und diese Person kümmerte sich um sie und ging mit ihnen um, als wären es ihre eigenen. Diese Person mochte Hunde nicht besonders, aber sie kümmerte sich gut um sie. Wurde einer der Hunde krank, behandelte diese Person ihn, sie badete die Hunde und fütterte sie pünktlich. Sie mochte Hunde vielleicht nicht, aber sie betrachtete die Pflege dieser Hunde als ihren Auftrag und ihre Verantwortung. Ist da nicht etwas, das zur Menschlichkeit gehören sollte? Sie hatte Menschlichkeit, also erledigte sie die Sache gut. Später kamen die beiden Hunde in die Obhut eines anderen, und innerhalb eines Monats waren sie erbärmlich dünn. Was war geschehen? Niemand kümmerte sich darum oder bemerkte es, wenn die Hunde krank wurden, und ihre schlechte Stimmung beeinträchtigte ihren Appetit. So wurden sie am Ende so dünn; es war die Weise, auf die sich die Person um sie gekümmert hatte. Gibt es einen Unterschied zwischen den Menschen? (Ja.) Wo? (In ihrer Menschlichkeit.) Verstand derjenige, der die Hunde gut versorgte, eine große Anzahl von Wahrheiten? Nicht unbedingt. Und derjenige, der sie schlecht versorgte, hatte nicht unbedingt kürzer an Gott geglaubt. Warum also gibt es einen so großen Unterschied zwischen den beiden? Weil ihr Charakter unterschiedlich ist. Manche Menschen sind vertrauenswürdig. Wenn sie jemandem ihr Wort geben, werden sie am Ende Rechenschaft ablegen können, egal ob sie die Sache gerne tun oder nicht. Wenn sie eine Aufgabe übernehmen, werden sie sie mit Sicherheit erledigen, Schritt für Schritt. Sie werden dem Vertrauen gerecht, das andere ihnen entgegenbringen, und sie werden ihrem eigenen Herzen gerecht. Sie haben ein Gewissen, und damit messen sie alle Dinge. Manche Menschen haben kein Gewissen. Sie geben ihr Wort und tun danach nichts, um es zu halten. Sie sagen nicht: „Sie haben mir geglaubt. Ich muss die Sache gut machen, damit sie mir weiter vertrauen.“ Das ist nicht das Herz, das sie haben, und so würden sie nicht denken. Ist das nicht ein Unterschied in der Menschlichkeit? Sagt Mir, fand die Person, die es gut gemacht hat, es mühsam? Sie fand es nicht zu ermüdend oder mühsam. Sie zerbrach sich nicht den Kopf darüber, wie sie die Sache gut machen sollte, und sie betete nicht oft wegen der Sache. Sie wusste im Herzen, was das Richtige zu tun wäre, also nahm sie diese Bürde auf sich. Derjenige, der nicht bereit war, die Bürde zu tragen, nahm die Pflicht ebenfalls an und empfand sie, nachdem er sie angenommen hatte, als ein Ärgernis. Es störte ihn, wenn die Hunde bellten, und er fuhr sie an: „Na, willst du bellen? Bell noch einmal und ich trete dich tot!“ Gibt es hier nicht einen Unterschied in der Menschlichkeit? Den gibt es, und er ist groß. Bei manchen Leuten ist es so, wenn du ihnen eine Aufgabe überträgst, empfinden sie es als irritierend, als eine Belästigung, dass du ihnen wenig Freiheit lässt. „Noch eine Arbeit? Ich habe schon genug zu tun – ich liege hier nicht einfach auf der faulen Haut herum!“ Und so erfinden sie alle möglichen Ausreden, um die Sache abzuschieben, um ihre Verantwortungslosigkeit zu rechtfertigen. Sie haben kein Gewissen und keine Vernunft, noch prüfen sie sich selbst, stattdessen geben sie Rechtfertigungen und Ausreden, um ihre schlechte Menschlichkeit zu entschuldigen. So verhalten sich Menschen mit schlechter Menschlichkeit. Kann eine solche Person dann in die Wahrheitsrealität eintreten? (Nein.) Warum nicht? Sie lieben die Wahrheit nicht, und sie lieben keine positiven Dinge. Ist das nicht so? Sie besitzen weder normale Menschlichkeit noch die Realität positiver Dinge. Sie haben diese Essenz nicht in sich. Was also ist die Beziehung zwischen der Wahrheit und normaler Menschlichkeit? Was muss in der Menschlichkeit von jemandem sein, damit er in die Wahrheitsrealität eintreten und die Wahrheit praktizieren kann? Er muss zuerst ein Gewissen und Vernunft haben. Was auch immer er tut, er muss die korrekte Haltung, die korrekte Denkweise und den korrekten Standpunkt haben. Nur mit diesen Dingen kann man normale Menschlichkeit haben – und nur durch den Besitz normaler Menschlichkeit kann man die Wahrheit annehmen und praktizieren.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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