8. Sie wollen, dass die anderen sich nur ihnen unterwerfen, nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 1) Abschnitt Vier
Eines der offensichtlichsten Merkmale des Wesens eines Antichristen ist, dass er die Macht monopolisiert und seine eigene Diktatur führt: Er hört auf niemanden, respektiert niemanden und schenkt anderen Menschen keine Beachtung, ganz gleich, über welche Stärken sie verfügen oder was für korrekte Ansichten oder kluge Meinungen sie äußern könnten, oder welche geeigneten Vorgehensweisen sie vorschlagen könnten; es ist, als ob niemand qualifiziert wäre, mit ihm zusammenzuarbeiten oder sich an irgendetwas zu beteiligen, was er tut. Eine solche Disposition haben Antichristen. Manche Menschen sagen, das hieße, über eine schlechte Menschlichkeit zu verfügen – aber wie könnte das gewöhnliche schlechte Menschlichkeit sein? Es handelt sich hier um eine voll und ganz satanische Disposition, und diese Art von Disposition ist höchst bösartig. Warum sage ich, dass ihre Disposition höchst bösartig ist? Antichristen enteignen alles aus dem Haus Gottes und vom Eigentum der Kirche und behandeln es als ihren persönlichen Besitz, der ausschließlich von ihnen verwaltet werden darf, und sie lassen nicht zu, dass sich irgendjemand anderes da einmischt. Das Einzige, woran sie denken, wenn sie die Arbeit der Kirche verrichten, sind ihre eigenen Interessen, ihr eigener Status und ihr eigener Stolz. Sie lassen nicht zu, dass jemand ihren Interessen schadet, geschweige denn, dass jemand von Kaliber oder jemand, der in der Lage ist, über eigene Erfahrungszeugnisse zu sprechen, ihren Ruf und ihren Status bedroht. Und so versuchen sie, diejenigen, die von einem Erfahrungszeugnis sprechen können und über die Wahrheit Gemeinschaft halten und für Gottes auserwähltes Volk sorgen können, als Konkurrenten zu unterdrücken und auszugrenzen, und sie versuchen verzweifelt, diese Menschen völlig von allen anderen zu isolieren, ihre Namen gründlich durch den Dreck zu ziehen und sie zu Fall zu bringen. Nur dann werden die Antichristen Frieden finden. Wenn diese Menschen nie negativ sind und in der Lage sind, ihre Pflicht weiter auszuführen, von ihren Zeugnissen zu sprechen und andere zu unterstützen, dann greifen die Antichristen zu ihrem letzten Mittel: Sie finden an diesen Menschen etwas auszusetzen, verurteilen sie oder dichten ihnen etwas an und erfinden Gründe, um sie zu quälen, bis sie es schaffen, dass diese Menschen aus der Kirche entfernt werden. Erst dann werden sich die Antichristen ganz entspannen. Das ist das Heimtückischste und Bösartigste an den Antichristen. Was ihnen mehr als alles andere Angst und Sorgen macht, sind Menschen, die nach der Wahrheit streben und über wahre Erfahrungszeugnisse verfügen, denn es sind Menschen mit solchen Zeugnissen, die von Gottes auserwähltem Volk am meisten gebilligt und unterstützt werden, und nicht jene, die leeres Gerede über Worte und Glaubenslehren von sich geben. Antichristen verfügen über keine wahren Erfahrungszeugnisse, noch sind sie in der Lage, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen; bestenfalls sind sie fähig, ein paar gute Taten zu tun, um sich bei den Menschen einzuschmeicheln. Doch egal, wie viele gute Taten sie vollbringen oder wie viele schön klingende Worte sie sprechen, all dies ist immer noch nicht vergleichbar mit den Vorteilen und Vorzügen, die ein gutes Erfahrungszeugnis den Menschen bringen kann. Nichts kann die Wirkung der Versorgung und Bewässerung ersetzen, die Gottes auserwähltem Volk durch diejenigen zuteilwird, die von ihren Erfahrungszeugnissen sprechen können. Wenn Antichristen also jemanden sehen, der von seinem Erfahrungszeugnis erzählt, wird ihr Blick zu einem Dolch. Wut explodiert in ihren Herzen, Hass steigt in ihnen auf, und sie können es gar nicht erwarten, dem Sprecher den Mund zu stopfen und zu verhindern, dass er noch mehr sagt. Sollte er weiterreden, wird das den Ruf der Antichristen völlig ruinieren und ihre hässliche Fratze für alle sichtbar enthüllen, also suchen sich die Antichristen einen Vorwand, um die Person, die Zeugnis ablegt, zu stören und zu unterdrücken. Antichristen erlauben nur sich selbst, Menschen mit Worten und Glaubenslehren in die Irre zu führen; sie gestatten den Mitgliedern von Gottes auserwähltem Volk nicht, Gott durch das Mitteilen ihrer Erfahrungszeugnisse zu verherrlichen. Das zeigt, welche Art Mensch die Antichristen am meisten hassen und fürchten. Wenn jemand sich durch etwas Arbeit auszeichnet oder wenn jemand über ein wahres Erfahrungszeugnis sprechen kann, und Gottes auserwähltes Volk dadurch einen Nutzen, Erbauung und Unterstützung erhält, und es von allen großes Lob erntet, kommt Neid und Hass in den Herzen der Antichristen auf, und sie versuchen, diese Person auszugrenzen und zu unterdrücken. Sie lassen unter keinen Umständen zu, dass solche Menschen irgendeine Arbeit übernehmen, damit sie ihren Status nicht bedrohen können. Durch die Anwesenheit von Menschen, die die Wahrheitsrealität besitzen, wird die geistliche Armseligkeit, Erbärmlichkeit, Hässlichkeit und Niederträchtigkeit von Antichristen deutlich hervorgehoben und in den Mittelpunkt gestellt. Wenn Antichristen also einen Arbeitspartner oder Mitarbeiter wählen, suchen sie sich deshalb niemals Menschen aus, die die Wahrheitsrealität besitzen oder die von ihren Erfahrungszeugnissen sprechen können, und sie suchen sich niemals ehrliche Menschen aus oder Menschen, die in der Lage sind, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Das sind die Menschen, die die Antichristen am meisten beneiden und hassen, sie sind ihnen ein Dorn im Auge. Ganz gleich, wie viel Gutes diese Menschen, die die Wahrheit praktizieren, für die Arbeit von Gottes Haus tun oder wie sehr sie ihr von Nutzen sind: Die Antichristen setzen alles daran, diese Taten unter den Teppich zu kehren. Sie verdrehen sogar die Tatsachen, um sich selbst den Verdienst für gute Dinge zuzuschreiben und gleichzeitig anderen die Schuld für schlechte Dinge in die Schuhe zu schieben, um sich selbst zu erhöhen und andere herabzusetzen. Antichristen verspüren große Eifersucht und großen Hass gegenüber jenen, die nach der Wahrheit streben und von ihren Erfahrungszeugnissen erzählen können. Sie fürchten, dass diese Menschen ihren eigenen Status bedrohen werden, und deshalb setzen sie alles daran, sie anzugreifen und auszugrenzen. Sie verbieten den Brüdern und Schwestern, diese Menschen, die über ihre Erfahrungszeugnisse sprechen können, zu kontaktieren, ihnen näherzukommen oder sie zu unterstützen oder zu loben. Das offenbart am deutlichsten die satanische Natur der Antichristen, die der Wahrheit abgeneigt ist und Gott hasst. Zudem beweist es auch, dass die Antichristen eine bösartige Gegenbewegung in der Kirche ausmachen, dass sie die Schuld daran tragen, dass die Arbeit der Kirche gestört und Gottes Wille behindert wird. Darüber hinaus erfinden die Antichristen den Brüdern und Schwestern gegenüber oft Lügen und verdrehen die Fakten und erniedrigen und verurteilen jene, die über ihre Erfahrungszeugnisse sprechen können. Ganz gleich, welche Arbeit diese Menschen verrichten: Die Antichristen finden einen Vorwand, um sie auszugrenzen und zu unterdrücken, sie verurteilen sie und behaupten, sie seien arrogant und selbstgerecht, würden sich gern zur Schau stellen und seien voller Ehrgeiz. In der Tat haben diese Menschen ein gewisses Erfahrungszeugnis und besitzen etwas Wahrheitsrealität. Sie sind von relativ guter Menschlichkeit, haben Gewissen und Vernunft und sind in der Lage, die Wahrheit zu akzeptieren. Und obwohl sie einige Unzulänglichkeiten, Mängel und gelegentliche Offenbarungen einer verdorbenen Disposition haben mögen, sind sie in der Lage, über sich selbst nachzudenken und Buße zu tun. Diese Menschen sind diejenigen, die Gott retten wird und die Hoffnung haben, von Gott vervollkommnet zu werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Menschen geeignet sind, eine Pflicht auszuführen. Sie erfüllen die Anforderungen und Grundsätze für die Ausführung einer Pflicht. Aber die Antichristen denken sich: „Ich werde das auf keinen Fall hinnehmen. Du willst eine Rolle in meinem Geltungsbereich haben, um mit mir zu konkurrieren. Das ist unmöglich, denk nicht mal dran. Du bist gebildeter, sprachgewandter und beliebter als ich, und du strebst mit größerem Eifer nach der Wahrheit. Wenn ich mit dir zusammenarbeite und du mir dann die Show stiehlst, was mache ich dann?“ Nehmen solche Leute auf die Interessen von Gottes Haus Rücksicht? Nein. Worum geht es ihnen? Sie denken nur daran, wie sie ihren eigenen Status behalten können. Obwohl sich Antichristen bewusst sind, dass sie selbst keine echte Arbeit verrichten können, werden sie keine Menschen von gutem Kaliber, die nach der Wahrheit streben, befördern oder in ihrer Entwicklung unterstützen; die einzigen Menschen, die sie befördern, sind jene, die ihnen schmeicheln, die dazu neigen, andere Menschen zu verehren und deren Herzen voller Anerkennung und Bewunderung für sie sind, aalglatte Menschen, die kein Verständnis für die Wahrheit haben und weder Einsicht noch Urteilsvermögen entwickeln können. Die Antichristen befördern diese Menschen in ihre Reihen, damit sie ihnen dienen, für sie durch die Gegend rennen und ihre Aufmerksamkeit sich den ganzen Tag nur um sie dreht. Das verschafft den Antichristen Macht in der Kirche, was bedeutet, dass viele Menschen ihnen näherkommen und ihnen folgen und es niemand wagt, sie zu kränken. All diese Menschen, die von den Antichristen gefördert werden, sind Menschen, die nicht nach der Wahrheit streben. Die meisten von ihnen besitzen kein geistliches Verständnis und wissen nur, wie man Regeln befolgt. Sie folgen gern Trends und den herrschenden Mächten. Menschen von diesem Schlag fühlen sich durch einen mächtigen Herrn besonders stark – sie sind ein Haufen verworrener Menschen. Wie heißt es so schön unter den Nichtgläubigen? Lieber der Knappe eines guten Menschen sein als der verehrte Ahne eines schlechten. Die Antichristen machen das genaue Gegenteil: Sie spielen den verehrten Ahnen solcher Menschen und machen sich daran, sie zu ihren Bannerträgern und Leuten, die sie anfeuern, heranzuziehen. Immer wenn ein Antichrist in einer Kirche an der Macht ist, wird er stets verworrene Menschen und solche, die ziellos Quatsch machen, als seine Helfer rekrutieren, während er Menschen mit Kaliber, die die Wahrheit verstehen und praktizieren können und in der Lage sind, Arbeit zu übernehmen, ausgrenzt und unterdrückt – dazu gehören insbesondere jene Leiter und Mitarbeiter, die echte Arbeit leisten können. Auf diese Weise bilden sich zwei Lager in der Gemeinde: In einem Lager sind die Menschen mit vergleichsweise ehrlicher Menschlichkeit, die ihre Pflicht aufrichtig ausführen und nach der Wahrheit streben. Im anderen Lager findet sich ein Haufen verworrener und ziellos Quatsch machender Menschen unter der Führung von Antichristen. Diese beiden Lager werden sich weiter bekämpfen, bis die Antichristen enthüllt und ausgemustert werden. Antichristen kämpfen immer gegen diejenigen, die ihre Pflicht aufrichtig ausführen und nach der Wahrheit streben, und gehen gegen sie vor. Stellt das nicht eine schwerwiegende Störung der Arbeit der Kirche dar? Ist das nicht eine Störung und Unterbrechung von Gottes Werk? Sind diese antichristlichen Mächte nicht ein Stolperstein und ein Hindernis für die Ausführung von Gottes Willen in der Gemeinde? Stellen sie nicht niederträchtige Mächte dar, die sich Gott entgegenstellen? Warum verhalten sich Antichristen auf diese Weise? Weil sie in ihrem Kopf sehr genau wissen, dass diese positiven Menschen, wenn sie aufstehen und Leiter und Mitarbeiter werden würden, die Rivalen der Antichristen wären; sie wären die Gegenmacht der Antichristen und würden keinesfalls auf ihre Worte hören oder ihnen gehorchen; sie würden keinesfalls jeden ihrer Befehle ausführen. Diese Menschen wären ausreichend, um für die Antichristen eine ernsthafte Bedrohung ihres Status darzustellen. Wenn Antichristen solche Menschen sehen, steigt Hass in ihren Herzen auf; solange sie diese Menschen nicht ausgrenzen, besiegen und ihren Ruf ruinieren, wird ihr Herz weder Ruhe noch Frieden finden. Daher müssen sie rasch ihre eigene Macht ausbauen und ihre Reihen stärken. So können sie mehr Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk kontrollieren und müssen sich nie wieder Sorgen machen, dass eine Handvoll Menschen, die nach der Wahrheit streben, ihren Status bedroht. Die Antichristen bilden in der Kirche ihre eigenen Mächte, indem sie diejenigen, die auf sie hören und ihnen gehorchen, sowie ihre Speichellecker befördern und ihnen so die Verantwortung für jeden Aspekt der Arbeit übertragen. Ist das für die Arbeit von Gottes Haus von Nutzen? Nein. Nicht nur, dass es nicht von Nutzen ist, es verursacht auch Störungen und Unterbrechungen in der Arbeit der Kirche. Wenn diese niederträchtige Macht mehr als die Hälfte der Menschen auf ihrer Seite hat, besteht die Gefahr, dass sie die Kirche zu Fall bringt. Denn die Menschen, die nach der Wahrheit streben, sind in der Kirche zahlenmäßig in der Minderheit, während Arbeitskräfte und Ungläubige, die nur dort sind, weil sie von dem Brot essen und satt werden wollen, mindestens die Hälfte ausmachen. Wenn die Antichristen in einer solchen Situation ihre Anstrengungen darauf konzentrieren, diese Menschen in die Irre zu führen und auf ihre Seite zu ziehen, haben sie selbstverständlich die Oberhand, wenn die Kirche Leiter wählt. Deshalb betont Gottes Haus stets, dass bei den Wahlen so lange über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten werden muss, bis sie klar und deutlich ist. Wenn man die Antichristen nicht durch die Gemeinschaft über die Wahrheit entlarven und besiegen kann, könnten sie die Menschen in die Irre führen und zu Leitern gewählt werden, wodurch sie die Macht und die Kontrolle über die Kirche ergreifen würden. Wäre das nicht gefährlich? Wenn in der Kirche ein oder zwei Antichristen auftauchten, wäre das kein Grund zur Panik, aber wenn die Antichristen zu einer Macht werden und ein gewisses Maß an Einfluss erlangen würden, dann wäre es gerechtfertigt, Angst zu haben. Deshalb müssen Antichristen ausgemerzt und aus der Kirche ausgeschlossen werden, bevor sie dieses Maß an Einfluss erlangen. Diese Aufgabe hat oberste Priorität und ist notwendig. Darüber hinaus müssen die Ungläubigen in der Kirche, insbesondere jene, die dazu neigen, Menschen zu verehren und ihnen zu folgen, die sich gerne mächtigen Menschen anschließen, gern Komplizen und Schergen von Teufeln sind, gern Cliquen bilden – solche Ungläubigen und Teufel müssen schnellstens entfernt werden. Nur so lässt sich verhindern, dass sich dieses Gesindel zu einer Macht formiert, um die Kirche zu stören und zu kontrollieren. Das ist etwas, das Gottes auserwähltes Volk klar erkennen muss, eine Last, die alle, die die Wahrheit verstehen, auf sich nehmen sollten. Alle, die die Last der Arbeit der Kirche auf sich nehmen, alle, die auf Gottes Absichten Rücksicht nehmen, müssen die wahre Natur dieser Dinge erkennen. Vor allem müssen sie Menschen vom Schlag der Antichristen richtig einschätzen – ebenso wie die unbedeutenden Teufel, die gern Menschen schmeicheln und sie vergöttern – und ihnen dann Einschränkungen auferlegen oder sie aus der Kirche entfernen. Eine solche Praxis ist wirklich dringend nötig. Menschen wie Antichristen machen sich gezielt daran, sich mit solchen verworrenen Menschen, nutzlosen Tunichtguten und widerwärtigen Menschen, die die Wahrheit nicht annehmen oder lieben, anzufreunden. Sie ziehen sie auf ihre Seite und arbeiten mit ihnen äußerst harmonisch, äußerst eng und äußerst eifrig „zusammen“. Was für Kreaturen sind diese Menschen? Gehören sie nicht zur Meute der Antichristen? Wenn der Obere ihren „verehrten Ahnen“ entlässt, dann akzeptieren das diese pflichtbewussten Nachkommen nicht – sie verurteilen den Oberen als ungerecht und rotten sich zusammen, um den Antichristen zu verteidigen. Kann Gottes Haus ihnen erlauben, damit Erfolg zu haben? Es bleibt dem Haus Gottes nichts anderes übrig, als sie alle in einen Topf zu werfen und alle zusammen zu entfernen. Sie sind eine Meute von Antichristen, von bösen Dämonen, und kein Einziger von ihnen darf ungeschoren davonkommen. Menschen wie Antichristen handeln selten allein; meistens bilden sie eine Gruppe von mindestens zwei oder drei Personen, mit der sie gemeinsam in Aktion treten. Es gibt jedoch einige Einzelfälle von Antichristen, die als Einzelgänger auftreten. Das liegt daran, dass sie keine Talente haben oder ihre Chance noch nicht hatten. Was sie aber mit den anderen gemeinsam haben, ist ihre besondere Liebe zum Status. Glaube nicht, dass sie Status nicht lieben, nur weil sie keine Fähigkeiten oder keine Ausbildung haben. Das ist falsch. Du hast das Wesen eines Antichristen noch nicht klar durchschaut – solange jemand ein Antichrist ist, liebt er Status. Aber warum ziehen sich Antichristen dann eine solche Gruppe von verworrenen Menschen, von Abfall und Abschaum heran, die ihnen die Stiefel lecken, wenn sie doch mit niemandem zusammenarbeiten können? Haben sie vor, mit diesen Menschen zusammenzuarbeiten? Wenn sie wirklich mit ihnen zusammenarbeiten könnten, dann wäre die Aussage, dass „Antichristen nicht imstande sind, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten“, nicht haltbar. Sie sind nicht imstande, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten – „irgendjemand“ bezieht sich hier in erster Linie auf positive Menschen, aber wenn man die Disposition der Antichristen bedenkt, können sie auch mit ihren eigenen Komplizen nicht zusammenarbeiten. Was also bezwecken sie damit, solche Leute heranzuziehen? Sie ziehen eine Gruppe verworrener Menschen heran, die sich leicht herumkommandieren lassen, leicht zu manipulieren sind, die keine eigene Meinung haben, die alles tun, was die Antichristen sagen – die bereit sind, zusammen den Status der Antichristen zu verteidigen. Würde sich ein Antichrist nur auf sich selbst verlassen, stünde er alleine da, und es wäre nicht leicht für ihn, seinen Status zu schützen. Deshalb ziehen Antichristen eine Gruppe verworrener Menschen auf ihre Seite, die sich jeden Tag um sie schart und für sie Dinge erledigt. Sie führen sogar Gottes auserwähltes Volk in die Irre: Sie erzählen, wie diese Menschen nach der Wahrheit streben und wie sie leiden; sie sagen, diese Menschen verdienten es, gefördert zu werden; sie behaupten sogar, dass diese Menschen, wenn sie ein Problem haben, sich bei ihnen erkundigen und sie um Rat fragen – dass sie allesamt gehorsame, unterwürfige Menschen seien. Führen sie ihre Pflicht zusammen aus? Der Antichrist sucht sich eine Gruppe von Menschen, die für ihn handeln, seine Handlanger und Komplizen sind, um seinen Status zu festigen. Das ist keine Zusammenarbeit – das ist die Durchführung eines persönlichen Vorhabens. Das ist die Macht der Antichristen.
Was würdet ihr sagen? Ist es schwer, mit anderen zusammenzuarbeiten? Es ist eigentlich nicht schwer. Man könnte sogar sagen, es ist leicht. Warum halten es dann viele für so schwierig? Weil sie eine verdorbene Disposition haben. Für diejenigen, die über Menschlichkeit, Gewissen und Vernunft verfügen, ist es vergleichsweise leicht, mit anderen zusammenzuarbeiten, und sie können dies als etwas Erfreuliches empfinden. Das liegt daran, dass es für niemanden einfach ist, etwas allein zu bewerkstelligen, und in welchem Bereich er tätig ist oder was er auch tut, es ist immer gut, jemanden zu haben, der auf Probleme hinweist und Hilfe anbietet – das ist viel einfacher, als es alleine zu machen. Zudem gibt es Grenzen für das, wozu das Kaliber der Menschen fähig ist oder was sie selbst erfahren können. Niemand kann ein Meister in allen Bereichen sein: Es ist unmöglich, dass ein Mensch alles weiß, alles kann, alles schafft. Das ist unmöglich und jeder sollte diese Vernunft besitzen. Und so wirst du, egal was du tust, ob es wichtig oder unwichtig ist, immer jemanden brauchen, der dir hilft, dir Hinweise und Ratschläge gibt oder mit dir zusammenarbeitet. Nur so kannst du sicher sein, dass du Dinge korrekter zum Abschluss bringst, weniger Fehler machst und es weniger wahrscheinlich ist, dass du vom Weg abkommst. Das ist eine gute Sache. Insbesondere Gott zu dienen ist eine enorm wichtige Angelegenheit, und wenn du deine verdorbene Disposition nicht beseitigst, könnte dich das in Gefahr bringen! Wenn Menschen satanische Dispositionen haben, können sie sich jederzeit und an jedem Ort gegen Gott auflehnen und sich Ihm widersetzen. Menschen, die nach satanischen Dispositionen leben, können Gott jederzeit leugnen, sich Ihm widersetzen und Ihn verraten. Die Antichristen verstehen das nicht, sie sind sehr dumm und denken: „Es war schwer genug, eine Machtposition zu erlangen, warum sollte ich meine Macht mit jemand anderem teilen? Sie anderen zu überlassen bedeutet doch, dass ich dann keine mehr habe, oder etwa nicht? Wie kann ich meine Talente und Fähigkeiten zur Schau stellen, wenn ich keine Macht habe?“ Sie verstehen nicht, dass es nicht Macht oder Status ist, womit Gott den Menschen beauftragt hat, sondern eine Pflicht. Antichristen akzeptieren nur Macht und Status, sie legen ihre Pflichten beiseite und verrichten keine wirkliche Arbeit. Stattdessen streben sie ausschließlich nach Ruhm, Gewinn und Status und wollen unbedingt eine Machtposition einnehmen, Gottes auserwähltes Volk kontrollieren und sich den Vorteilen ihres Status hingeben. Es ist sehr gefährlich, sich so zu verhalten – man widersetzt sich Gott! Jeder, der Ruhm, Gewinn und Status verfolgt, anstatt seine Pflicht gut auszuführen, spielt mit dem Feuer und mit seinem Leben. Und wer mit dem Feuer und dem eigenen Leben spielt, kann sich jederzeit selbst ins Verderben stürzen. Als Leiter oder Mitarbeiter dienst du heutzutage Gott, und das ist keine gewöhnliche Sache. Du arbeitest nicht für irgendeine Person, geschweige denn, um deine Rechnungen zu bezahlen und Essen auf den Tisch zu bringen; stattdessen führst du deine Pflicht in der Kirche aus. Und wenn man insbesondere bedenkt, dass dir diese Pflicht von Gott anvertraut wurde, was bedeutet es dann, sie auszuführen? Dass du dich vor Gott für deine Pflicht verantworten musst, ob du sie nun gut erledigst oder nicht; am Ende muss vor Gott Rechenschaft abgelegt werden, es muss ein Ergebnis geben. Was du von Gott angenommen hast, ist ein Auftrag, eine heilige Verantwortung. Es spielt also keine Rolle, wie wichtig oder unwichtig diese Verantwortung ist, es handelt sich um eine ernsthafte Angelegenheit. Wie ernst? Im Kleinen geht es darum, ob du die Wahrheit in diesem Leben erlangen kannst und wie Gott dich sieht. Im Großen hat es direkten Einfluss auf deine Aussichten und dein Schicksal, auf dein Ende; wenn du Böses tust und dich Gott widersetzt, wirst du verurteilt und bestraft werden. Alles, was du bei der Ausführung deiner Pflicht tust, wird von Gott aufgezeichnet, und Gott hat Seine eigenen Grundsätze und Maßstäbe dafür, wie es bewertet und benotet wird; Gott bestimmt dein Ende auf der Grundlage all dessen, was du bei der Ausführung deiner Pflicht an den Tag legst. Ist das eine ernste Angelegenheit? Das ist es in der Tat! Wenn dir also eine Aufgabe zugewiesen wird, ist es dann deine Privatangelegenheit, diese zu erledigen? (Nein.) Diese Arbeit ist nichts, das du alleine durchführen kannst, aber es ist notwendig, dass du die Verantwortung dafür übernimmst. Du trägst die Verantwortung; du musst diesen Auftrag ausführen. Auf was bezieht sich das? Es bezieht sich auf Zusammenarbeit, darauf, wie du mit anderen bei deinem Dienst zusammenarbeitest, wie du mit anderen zusammenarbeitest, um deine Pflicht auszuführen, wie du mit anderen zusammenarbeitest, um deinen Auftrag zu erledigen, und wie du auf eine Weise mit anderen zusammenarbeiten kannst, die Gottes Willen befolgt. Auf diese Dinge bezieht sich das.
Harmonische Zusammenarbeit umfasst viele Dinge. Eines dieser Dinge ist zumindest, andere zu Wort kommen und unterschiedliche Vorschläge machen zu lassen. Wenn du wirklich Vernunft hast, musst du, egal welche Arbeit du machst, zuerst lernen, die Wahrheitsgrundsätze zu suchen, und du solltest auch von dir aus die Meinungen anderer Leute erfragen. Solange du jeden Vorschlag ernst nimmst und dann einmütig mit allen anderen Probleme löst, wirst du im Wesentlichen harmonische Zusammenarbeit erreichen. Auf diese Weise wirst du bei deiner Pflicht auf viel weniger Schwierigkeiten stoßen. Egal, welche Probleme auftauchen: Sie werden leicht zu lösen und zu bewältigen sein. Das ist die Wirkung harmonischer Zusammenarbeit. Manchmal gibt es Streitigkeiten über belanglose Dinge, aber solange diese die Arbeit nicht beeinträchtigen, werden sie kein Problem darstellen. Bei wichtigen Angelegenheiten sowie großen Angelegenheiten, die die Arbeit der Kirche betreffen, musst du jedoch mit anderen zu einem Konsens kommen und die Wahrheit suchen, um sie zu beseitigen. Wenn du als Leiter oder Mitarbeiter immer denkst, dass du über anderen stehst, und in deiner Pflicht schwelgst, als wäre sie ein Regierungsposten, dich immer den Vorteilen deines Status hingibst, immer deine eigenen Pläne machst, immer deinen eigenen Ruhm, Gewinn und Status abwägst und genießt, immer deine eigenen Vorhaben durchführst und immer danach strebst, einen höheren Status zu erlangen, mehr Menschen zu leiten und zu kontrollieren und den Umfang deiner Macht zu erweitern, dann bedeutet das Ärger. Es ist sehr gefährlich, eine wichtige Pflicht als eine Gelegenheit zu betrachten, deine Position zu genießen, als wärest du ein Regierungsbeamter. Wenn du immer so handelst, dass du nicht mit anderen zusammenarbeiten willst, dass du deine Macht nicht verwässern und mit anderen teilen willst, dass du nicht willst, dass andere dich in den Schatten stellen, dass sie dir das Rampenlicht stehlen, wenn du die Macht nur für dich allein genießen willst, dann bist du ein Antichrist. Wenn du aber oft die Wahrheit suchst, es praktizierst, gegen dein Fleisch, deine Motivationen und deine Ideen zu rebellieren, und es auf dich nehmen kannst, mit anderen zusammenzuarbeiten, dein Herz öffnest, um dich mit anderen zu beraten und mit ihnen zu suchen, aufmerksam den Ideen und Vorschlägen anderer zuhörst und Ratschläge akzeptierst, die korrekt sind und mit der Wahrheit übereinstimmen, ganz gleich, von wem sie kommen, dann praktizierst du auf kluge und richtige Weise und kannst es vermeiden, den falschen Weg einzuschlagen, was dich selbst schützt. Du musst den Titel deiner Führungsposition aufgeben, die schmutzigen Allüren des Status ablegen, dich als einen gewöhnlichen Menschen betrachten, mit anderen auf Augenhöhe stehen und eine verantwortungsvolle Haltung gegenüber deiner Pflicht einnehmen. Wenn du deine Pflicht immer als offiziellen Titel und als Status betrachtest oder als eine Art Auszeichnung, und dir vorstellst, dass andere Leute nur dafür da sind, um für deine Position zu arbeiten und ihr zu dienen, dann ist das ein Problem, und Gott wird dich abscheulich und widerwärtig finden. Wenn du glaubst, dass du anderen gleichgestellt bist und lediglich einen etwas größeren Auftrag und etwas mehr Verantwortung von Gott bekommen hast, wenn du lernen kannst, dich auf dieselbe Stufe wie sie zu stellen und dich sogar dazu herablassen kannst, nach ihren Meinungen zu fragen, und wenn du ernsthaft, aufmerksam und von Herzen dem zuhören kannst, was sie sagen, dann wirst du in Harmonie mit anderen zusammenarbeiten. Welche Wirkung wird diese harmonische Zusammenarbeit erzielen? Die Wirkung ist enorm. Du wirst Dinge erlangen, die du nie zuvor hattest, nämlich das Licht der Wahrheit und die Realitäten des Lebens; du wirst die Vorzüge anderer Leute entdecken und von ihren Stärken lernen. Aber da gibt es noch eine weitere Sache: Du hältst andere für dumm, begriffsstutzig, töricht und dir unterlegen, aber wenn du ihren Meinungen zuhörst oder sie sich dir öffnen, wirst du, ohne es zu beabsichtigen, entdecken, dass niemand so gewöhnlich ist, wie du dachtest, dass jeder Mensch verschiedene Gedanken und Ideen anzubieten hat und seine eigenen Stärken besitzt. Wenn du lernst, harmonisch mit anderen zusammenzuarbeiten, hilft dir das nicht nur, von den Stärken anderer zu lernen, sondern es kann dir auch deine eigene Arroganz und Selbstgerechtigkeit offenbaren und dich davor bewahren, zu denken, dass du schlauer bist als andere. Wenn du nicht mehr glaubst, klüger und besser als alle anderen zu sein, wirst du aufhören, in diesem narzisstischen und selbstgefälligen Zustand zu leben. Und wird dich das nicht beschützen? Das ist die Lektion, die du aus der Zusammenarbeit mit anderen lernen, und der Nutzen, den du daraus ziehen solltest.
Wenn Ich mit Menschen zu tun habe, höre Ich den meisten aufmerksam zu. Ich achte ganz besonders darauf, Menschen aller Art zu beobachten, ihnen beim Reden zuzuhören und dabei die von ihnen verwendete Ausdrucksweise und ihren Sprachstil zu studieren. Du hast früher zum Beispiel angenommen, dass die meisten Menschen nur eine geringe Bildung haben, aber keine handwerklichen Fähigkeiten, und dass es deshalb nicht nötig ist, dich mit ihnen abzugeben. Tatsächlich ist das aber nicht richtig. Wenn du mit diesen Menschen Kontakt hast, oder auch mit gewissen speziellen Menschen, dann wirst du imstande sein, Dinge zu verstehen, die sie tief in ihrem Herzen tragen und die du nicht sehen oder wahrnehmen kannst – Dinge wie ihre Gedanken und Ansichten, von denen manche verzerrt sind und manche richtig. Natürlich kann diese „Richtigkeit“ weit von der Wahrheit entfernt sein; sie hat vielleicht überhaupt keinen Bezug zur Wahrheit. Aber du wirst mehr Aspekte der Menschheit kennenlernen können. Ist das für dich nicht von Vorteil? (Doch, das ist es.) Genau das ist Einsicht; es stellt einen Weg dar, deine Einsicht zu vertiefen. Manche Leute sagen vielleicht: „Was bringt es, unsere Einsicht zu vertiefen?“ Es hilft dir dabei, die verschiedenen Arten von Menschen zu verstehen, es ist deinem Urteilsvermögen und deiner detaillierten Analyse der verschiedenen Arten von Menschen zuträglich, und vor allem deiner Fähigkeit, den verschiedenen Arten von Menschen zu helfen. Das ist der Weg, auf dem viel Arbeit getan wird. Manche Menschen sind falsch geistlich und glauben: „Da ich nun an Gott glaube, höre ich keine Radiosendungen oder Nachrichten mehr und lese keine Zeitungen mehr. Ich habe keinen Kontakt mit der Außenwelt. Alle Menschen, egal, aus welcher Gesellschaftsschicht oder welchem Berufsbereich, sind Teufel!“ Nun, da liegst du falsch. Wenn du über die Wahrheit verfügst, hast du dann immer noch Angst davor, mit Teufeln zu tun zu haben? Selbst Gott hat manchmal im geistlichen Reich mit Satan zu tun. Verändert Er sich deshalb? Kein bisschen. Du hast Angst, mit Teufeln zu tun zu haben, und in dieser Angst findet sich ein Problem. Wovor du eigentlich Angst haben solltest, ist, dass du die Wahrheit nicht verstehst, dass du ein unzutreffendes Verständnis und eine unzutreffende Meinung vom Glauben an Gott und von der Wahrheit hast, dass du viele Auffassungen und Einbildungen hast und dass du zu dogmatisch bist. Deshalb musst du lernen, mit anderen zusammenzuarbeiten und mit ihnen zu tun zu haben, und zwar ganz gleich, ob du ein Leiter bist oder ein Mitarbeiter oder Teamleiter, und ganz gleich, welche Aufgabe du übernimmst und welche Rolle du spielst. Gib keine hochtrabenden Ideen von dir, und tu nicht immer so vornehm, nur damit die Leute auf dich hören. Wenn du immer hochtrabende Ideen von dir gibst und nie imstande bist, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen oder mit anderen zusammenzuarbeiten, dann machst du dich lächerlich. Wer würde dir dann noch Beachtung schenken? Wie kam es zum Fall der Pharisäer? Sie predigten ständig theologische Theorien und gaben hochtrabende Ideen von sich. Sie machten damit weiter und weiter, und irgendwann war Gott nicht mehr in ihrem Herzen – sie verleugneten Ihn und haben sogar menschliche Auffassungen, Gesetze und Vorschriften benutzt, um Ihn zu verurteilen, sich Ihm zu widersetzen und Ihn ans Kreuz zu schlagen. Den ganzen Tag hielten sie ihre Bibeln in den Händen, lasen darin und erforschten sie, und sie konnten die Schrift fließend aufsagen. Und was war am Ende das Ergebnis? Sie wussten nicht, wo Gott ist, noch verstanden sie Seine Disposition, und obwohl Er viele Wahrheiten kundgetan hatte, akzeptierten sie keine einzige davon, sondern widersetzten sich Ihm und verurteilten Ihn. Haben sie damit nicht ihr Schicksal besiegelt? Ihr wisst offensichtlich, was die Folgen davon waren. Habt ihr solch abwegige und absurde Ansichten in eurem Glauben an Gott? Seid ihr nicht abgeschottet? (Doch, das sind wir.) Siehst du, dass Ich Mich abschotte? Ich lese manchmal die Nachrichten, und manchmal sehe Ich mir Interviews mit speziellen Gästen und ähnliche Programme an; manchmal unterhalte Ich Mich zwanglos mit den Brüdern und Schwestern, und manchmal unterhalte Ich Mich mit jemandem, der gerade kocht oder sauber macht. Ich unterhalte Mich ein wenig mit jedem, den Ich sehe. Glaube nicht, dass du, nur weil du eine Aufgabe übernommen hast, ein besonderes Talent hast oder sogar weil du eine besondere Mission übernommen hast, im Vergleich zu anderen etwas Besonderes bist. Das ist falsch. Sobald du dich im Vergleich zu anderen für etwas Besonderes hältst, wird dich diese irrige Meinung unmerklich in einen Käfig sperren – sie wird dich von außen mit Eisen und Bronze einkerkern. Dann wirst du der Meinung sein, du würdest über allen anderen stehen, dürftest dies und jenes nicht tun, dürftest mit dieser oder jener Person nicht sprechen oder zu tun haben, ja, du dürftest nicht einmal lachen. Und was ist am Ende die Folge? In was verwandelst du dich? (In einen abgeschotteten Einzelgänger.) Du wirst zu einem abgeschotteten Einzelgänger. Schau dir an, wie die Kaiser früher immer Dinge sagten wie: „Ich allein bin so und so“; „Ich, einsam und allein, bin dieses oder jenes“; „Ich allein denke“ – sie verkündeten immer, dass sie alleine waren. Für wie großartig musst du dich halten, wenn du ständig verkündest, dass du alleine bist? Für so großartig, dass du tatsächlich zum Himmelssohn geworden bist? Bist du das etwa? Vom Wesen her bist du ein gewöhnlicher Mensch. Wenn du dich ständig für großartig und außergewöhnlich hältst, steckst du in Schwierigkeiten. Das wird ein schlechtes Ende nehmen. Wenn du anhand so einer irrigen Sichtweise mit der Welt umgehst und dich in deinem Verhalten nach ihr richtest, dann werden sich deine Vorgehensweisen und Handlungsmethoden verändern – deine Grundsätze werden sich verändern. Wenn du ständig denkst, du seist etwas Besonderes, du stündest über allen anderen, du solltest dies oder jenes nicht tun und du dürftest solche Dinge nicht tun, weil sie deinem Status und deiner Stellung nicht entsprechen, ist es mit dir dann nicht bergab gegangen? (Doch, das ist es.) Du wirst denken: „Mit einem Status wie dem meinen kann ich anderen nicht einfach alles sagen!“ – „Mit einem Status wie dem meinen kann ich anderen nicht sagen, dass ich rebellisch bin!“ – „Mit einer Stellung wie der meinen kann ich anderen nicht von solch erniedrigenden Dingen wie meinen Schwächen, meinen Mängeln, meinen Fehlern und meinem Mangel an Bildung erzählen – davon darf absolut niemand erfahren!“ Wäre das nicht erschöpfend? (Doch, das wäre es.) Wenn du auf so erschöpfende Weise leben würdest, könntest du deine Pflicht gut ausführen? (Nein.) Wo liegt das Problem? Das Problem liegt in deinen Ansichten über deine Pflicht und deinen Status. Ganz gleich, was für ein großartiger „Beamter“ du bist, ganz gleich, welche Position du bekleidest, und ganz gleich, für wie viele Menschen du verantwortlich bist, im Grunde handelt es sich nur um eine andere Pflicht. Du unterscheidest dich nicht von anderen. Du bist nicht imstande, es als das zu erkennen, was es ist, sondern denkst ständig in deinem Herzen: „Es ist keine andere Pflicht – hier besteht wirklich ein Unterschied in Bezug auf die Stellung. Ich muss über anderen stehen; wie könnte ich da mit anderen zusammenarbeiten? Vielleicht können die mit mir zusammenarbeiten, aber ich kann nicht mit ihnen zusammenarbeiten!“ Wenn du immer so denkst, immer über allen anderen stehen willst, immer auf den Schultern der anderen stehen willst, über ihnen und auf sie herabblickend, dann wird es dir nicht leichtfallen, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten. Du wirst ständig denken: „Was weiß dieser Mensch schon? Wenn er etwas wüsste, hätten die Brüder und Schwestern ihn zum Leiter gewählt. Warum haben sie dann mich gewählt? Weil ich besser bin als er. Deshalb sollte ich nichts mit ihm besprechen. Wenn ich es täte, würde das bedeuten, dass ich nicht großartig bin. Um zu beweisen, dass ich großartig bin, darf ich mit niemandem etwas besprechen. Es gibt niemanden, der geeignet ist, mit mir die Arbeit zu besprechen – absolut niemanden!“ So denken Antichristen.
In Festlandchina unterdrückt die Kommunistische Partei religiösen Glauben. Es ist ein schreckliches Umfeld. Gläubige sehen sich ständig der Gefahr ausgesetzt, verhaftet zu werden, daher versammeln sich Leiter und Mitarbeiter nicht so häufig. Manchmal können sie nicht einmal eine Mitarbeiterversammlung pro Monat abhalten; sie warten, bis es die Umstände erlauben, oder bis sie einen geeigneten Ort gefunden haben. Wie wird also die Arbeit durchgeführt? Wenn es Arbeitsanordnungen gibt, muss jemand gefunden werden, der sie überbringt. Einmal fanden wir einen Bruder in der Nähe, der die Arbeitsanordnungen an einen regionalen Leiter überbringen sollte. Dieser Bruder war ein gewöhnlicher Gläubiger, und als er die Arbeitsanordnungen überbrachte, las der regionale Leiter sie und sagte: „Hm. Genau das hatte ich erwartet.“ Mit was protzte er da vor dem Bruder? Er ließ den großen Macker raushängen, sodass alle, die das sahen, sagen würden: „Wow, das war so würdevoll. Und mit so viel Stil!“ Aber das war noch gar nichts – gleich darauf sagte er: „Sie schicken diesen Kerl, um mir die Arbeitsanordnungen zu überbringen? Sein Rang ist nicht hoch genug!“ Womit er meinte: „Ich bin ein Regionalleiter, ein bedeutender Leiter. Wie kann man einen gewöhnlichen Gläubigen schicken, um mir etwas zu überbringen? Geht das nicht zu weit? Der Obere schaut wirklich auf mich herab. Ich bin ein Regionalleiter – sie hätten wenigstens einen Bezirksleiter schicken sollen, um mir das zu überbringen, aber stattdessen haben sie einen gewöhnlichen Gläubigen von niedrigstem Rang geschickt – sein Rang ist nicht hoch genug!“ Was für eine Art Mensch dieser Leiter ist! Wie sehr muss er an seinem Status hängen, dass er sagt, der Rang des Überbringers sei nicht hoch genug? Er benutzt seinen Titel als Vorwand, um seine Autorität geltend zu machen. Ist er nicht eine teuflische Kreatur? (Das ist er.) Er ist in der Tat eine teuflische Kreatur. Sind wir bei der Arbeit der Kirche wählerisch, wenn es darum geht, wer geschickt wird, um etwas zu überbringen oder jemanden zu informieren? In einem Umfeld wie Festlandchina gehen die Brüder und Schwestern jedes Mal, wenn sie etwas überbringen, ein so großes Risiko ein, und doch wurde diesem Bruder, als er mit den Arbeitsanordnungen eintraf, von diesem Leiter gesagt, sein Rang sei nicht hoch genug, womit er implizit sagte, dass man jemanden mit ausreichend hohem Rang hätte finden müssen, jemanden, der dem Leiter in Stellung und Status entsprach. Wenn man das nicht täte, würde man auf den Leiter herabschauen – ist das nicht die Disposition eines Antichristen? (Das ist es.) Das ist die Disposition eines Antichristen. Dieser teuflische Mensch kann keine echte Arbeit verrichten, hat keinerlei Fähigkeiten, und doch stellt er solche Forderungen – und doch misst er Status eine solche Bedeutung bei. Was ist sein Lieblingsspruch? „Sein Rang ist nicht hoch genug.“ Ganz gleich, wer mit ihm spricht, als Erstes fragt er: „Auf welcher Ebene bist du Leiter? Bist du Leiter einer kleinen Gruppe? Verschwinde – dein Rang ist nicht hoch genug!“ Wenn der Obere Bruder eine Versammlung abhält, drängt er sich stets ganz nach vorne und sagt: „Dieser Bruder ist der höchste unter den Leitern der Kirche, und ich komme als nächstes. Wo immer er auch sitzt, gemäß der Rangordnung gehöre ich direkt neben ihn.“ So eindeutig ist die Sache in seinem Kopf. Ist das nicht schamlos? (Doch.) Es ist enorm schamlos – ihm fehlt jegliche Selbsterkenntnis! Wie schamlos ist er? So sehr, dass er die Leute anekelt. Er mag zwar den Titel eines Leiters tragen, aber was kann er tun? Und wie gut erledigt er es? Bevor er mit seinen Qualifikationen protzen kann, muss er Ergebnisse vorweisen können – das wäre angebracht; das wäre logisch. Doch er unterscheidet Menschen nach ihrem Rang, ohne irgendwelche Ergebnisse vorweisen zu können, ohne irgendeine Arbeit getan zu haben! Und was genau ist denn sein Rang? Als Regionalleiter hat er nicht viel tatsächliche Arbeit geleistet – er wird diesem Rang nicht gerecht. Wenn Ich Menschen nach Rang unterscheiden würde, gäbe es dann jemanden, der an Mich herankäme? Nein. Habt ihr je gesehen, dass Ich nach Rang unterscheide, wenn Ich mit Menschen zu tun habe? Nein – ganz gleich, wem Ich begegne: Wenn Ich Zeit habe, spreche Ich ein wenig mit ihm, und wenn Ich keine Zeit habe, grüße Ich ihn einfach, und das war’s. Dieser Antichrist jedoch denkt nicht so. Für ihn sind Stellung, Status und gesellschaftlicher Wert wichtiger als alles andere, sogar noch kostbarer als sein eigenes Leben. Unterscheidet ihr nach Rang, wenn ihr gemeinsam eure Pflichten ausführt? Manche Menschen unterscheiden bei allem, was sie tun, nach Rang; mir nichts dir nichts sagen sie, andere hätten sich mit ihrer Arbeit und ihren Mitteilungen über ihren Rang erhoben. Über welchen Rang erheben sie sich denn? Führe du erstmal deine eigene Pflicht gut aus. Du kannst keine Pflicht gut ausführen und keine Arbeit verrichten, und trotzdem unterscheidest du nach Rang – wer hat dich dazu aufgefordert? Es ist noch nicht an der Zeit, nach Rang zu unterscheiden. Du bist damit zu früh dran; dir fehlt jegliche Selbsterkenntnis. Manchmal reisen wir irgendwohin und suchen Leute vor Ort, um ein Problem zu lösen. Suchen wir da anhand des Ranges nach geeigneten Personen? Das tun wir im Grunde nicht. Wenn du für die Arbeit verantwortlich bist, dann suchen wir dich auf – und wenn du nicht da bist, dann suchen wir uns jemand anderen. Wir unterscheiden weder nach Rang noch nach hohem oder niedrigem Status. Wenn jemand sich anmaßt, solche Unterscheidungen zu treffen, dann fehlt ihm jegliche Selbsterkenntnis, und er versteht die Grundsätze nicht. Wenn du in Gottes Haus genauso minuziös nach Status, Rang und Titeln unterscheidest wie die Nichtgläubigen, dann mangelt es dir wirklich an Vernunft! Du verstehst die Wahrheit nicht; dir fehlt es an so vielem. Du verstehst nicht, worum es im Glauben an Gott geht.
Wir haben gerade über die Praxis der Zusammenarbeit mit anderen gesprochen. Ist eine solche Zusammenarbeit leicht zu bewerkstelligen? Jeder, der die Wahrheit suchen kann, der ein wenig Schamgefühl, Menschlichkeit, Gewissen und Vernunft besitzt, kann die Zusammenarbeit mit anderen praktizieren. Es sind jene Menschen ohne Menschlichkeit, die immer ein Monopol auf den Status haben wollen, die immer an ihre eigene Würde, ihren Status, ihren Ruhm und ihren Gewinn denken; sie können mit niemandem zusammenarbeiten. Natürlich ist dies auch eine der Hauptäußerungsformen der Antichristen: Sie arbeiten mit niemandem zusammen und können auch mit niemandem eine harmonische Zusammenarbeit erreichen. Sie praktizieren diesen Grundsatz nicht. Was ist der Grund dafür? Sie sind nicht bereit, auf Macht zu verzichten; sie sind nicht bereit, andere wissen zu lassen, dass es Dinge gibt, die sie nicht durchschauen können, dass es Dinge gibt, bei denen sie Rat suchen müssen. Sie gaukeln den Menschen eine Illusion vor und lassen sie glauben, dass es nichts gibt, was sie nicht können, nichts, was sie nicht wissen, nichts, von dem sie keine Ahnung haben. Sie lassen sie glauben, dass sie alle Antworten haben, dass für sie alles machbar, möglich und erreichbar ist – dass sie weder andere Menschen noch Hilfe, Erinnerungen oder Ratschläge von anderen Menschen brauchen. Das ist ein Grund. Was ist daneben die eklatanteste Disposition von Antichristen? Das heißt, welche Disposition kannst du durchschauen, wenn du mit ihnen in Kontakt kommst, nachdem du nur ein oder zwei ihrer Sätze gehört hast? Überheblichkeit. Wie überheblich sind sie? Überheblich über alle Vernunft hinaus – wie eine Geisteskrankheit. Wenn sie zum Beispiel einen Schluck Wasser trinken und dabei eine gute Figur machen, bringen sie es fertig, damit anzugeben: „Schau nur, was für eine gute Figur ich mache, wenn ich Wasser trinke.“ Sie sind besonders gut darin, sich zur Schau zu stellen und anzugeben; sie sind besonders schamlos und unverfroren. Solche Kreaturen sind Antichristen. So wie sie das sehen, kann ihnen niemand das Wasser reichen. Sie sind besonders gut darin, anzugeben, und es fehlt ihnen völlig an Selbsterkenntnis. Einige Antichristen sind besonders hässlich, denken aber, dass sie gut aussehen, mit einem ovalen Gesicht, mandelförmigen Augen und geschwungenen Brauen. Ihnen fehlt selbst der kleinste Hauch von Selbsterkenntnis. Mit 30 oder 40 Jahren hat ein durchschnittlicher Mensch sein eigenes Aussehen und seine Fähigkeiten mehr oder weniger genau einzuschätzen gelernt. Antichristen verfügen jedoch nicht über eine derartige Rationalität. Welches Problem ist hier im Spiel? Es ist so, dass ihre arrogante Disposition die Grenzen der normalen Rationalität überschritten hat. Wie überheblich sind sie? Selbst wenn sie wie eine Kröte aussehen, werden sie sagen, dass sie wie ein Schwan aussehen. Darin liegt eine gewisse Unfähigkeit, zwischen dem zu unterscheiden, was ist, und dem, was nicht ist, und die Dinge auf den Kopf zu stellen. Ein solches Maß an Arroganz ist Arroganz bis zur Schamlosigkeit; sie ist unbezähmbar. Wenn gewöhnliche Menschen ihr eigenes Aussehen loben, finden sie es unaussprechlich und sie werden verlegen. Sobald sie es ausgesprochen haben, schämen sie sich für den Rest des Tages und erröten. Antichristen erröten nicht. Sie loben sich selbst für die guten Dinge, die sie getan haben, und für die Stärken, die sie haben, und für alles, was sie gut und besser als andere können – diese Worte fließen nur so aus ihrem Mund, als wären es ganz normale Äußerungen. Sie werden nicht einmal rot! Das ist eine Überheblichkeit, die jenseits von Maß, Scham oder Rationalität liegt. Deshalb ist in den Augen der Antichristen jeder normale Mensch – insbesondere jeder Mensch, der nach der Wahrheit sucht und das Gewissen und die Vernunft der normalen Menschlichkeit sowie normales Denken besitzt – ein Durchschnittsmensch, hat kein nennenswertes Talent, ist niedriger als sie und hat nicht ihre Stärken und Vorzüge. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass sie, weil sie hochmütig sind und glauben, dass es niemanden gibt, der ihnen ebenbürtig ist, bei allem, was sie tun, nicht mit anderen zusammenarbeiten oder diskutieren wollen. Sie mögen sich Predigten anhören, Gottes Worte lesen, die Offenlegung Seiner Worte sehen oder manchmal zurechtgestutzt werden, aber in jedem Fall werden sie nicht zugeben, dass sie Verdorbenheit offenbart und Verfehlungen begangen haben, geschweige denn, dass sie überheblich und selbstgerecht sind. Sie sind nicht in der Lage zu verstehen, dass sie nur ein gewöhnlicher Mensch von gewöhnlichem Kaliber sind. Sie können solche Dinge nicht verstehen. Egal, wie sehr du sie zurechtstutzt, sie werden immer noch denken, dass sie von gutem Kaliber sind und dass sie höher stehen als gewöhnliche Menschen. Ist das nicht hoffnungslos? (Das ist es.) Es ist jenseits der Hoffnung. Das ist ein Antichrist. Wie man sie auch zurechtstutzt, sie können einfach nicht den Kopf senken und zugeben, dass sie nichts taugen, dass sie unfähig sind. Ihre Probleme, ihre Fehler oder ihre Verdorbenheit einzugestehen, wäre in ihren Augen gleichbedeutend damit, verurteilt und vernichtet zu werden. So denken sie. Sie denken, sobald andere ihre Fehler sehen oder sobald sie selbst zugeben, dass ihr Kaliber gering ist und sie kein geistliches Verständnis haben, werden sie ihre Energie für den Glauben an Gott verlieren und ihn für bedeutungslos halten, weil ihr Status dann nicht mehr garantiert ist – sie werden ihren Status verloren haben. Sie denken: „Macht es Sinn, ohne Status zu leben? Da wäre es besser, zu sterben!“ Und wenn sie Status haben, dann sind sie in ihrer Arroganz nicht mehr zu bremsen, sie laufen Amok und tun schlechte Dinge; und wenn sie an ihre Grenzen stoßen und zurechtgestutzt werden, dann wollen sie ihrer Arbeit den Rücken kehren und werden negativ und nachlässig. Von ihnen verlangen, dass sie nach den Wahrheitsgrundsätzen handeln? Das kann man sich abschminken. Was glauben sie? „Wie wäre es, wenn du mir eine Position zuteilst und mich einfach machen lässt? Du willst, dass ich mit anderen zusammenarbeite? Das ist unmöglich! Such mir keinen Arbeitspartner – ich brauche keinen; niemand ist geeignet, mein Arbeitspartner zu sein. Oder setz mich einfach nicht ein – lass es jemand anderen machen!“ Was für eine Kreatur ist das? „Es kann nur einen Leitwolf geben“ – Das ist die Mentalität der Antichristen und das sind ihre Äußerungsformen. Sind sie nicht hoffnungslos? (Ja.)
Was ist im ersten Punkt, der besagt, dass Antichristen unfähig sind, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten, in diesem „unfähig“ enthalten? Dass sie mit niemandem zusammenarbeiten und dass sie keine Zusammenarbeit mit anderen erreichen können – sind das nicht zwei Aspekte davon? Diese beiden Bedeutungen sind darin enthalten, bestimmt durch das Wesen der Antichristen. Obwohl Menschen vielleicht mit ihnen zusammenarbeiten, ist das Wesen davon keine echte Zusammenarbeit – sie sind nur Lakaien, Unterstützer, erledigen Botengänge und Angelegenheiten für sie. Es kommt nicht annähernd dafür in Frage, als Zusammenarbeit zu gelten. Wie wird „Zusammenarbeit“ dann definiert? Tatsache ist, dass das letztendliche Ziel der Zusammenarbeit darin besteht, ein Verständnis der Wahrheitsgrundsätze zu erlangen, nach ihnen zu handeln, jedes Problem zu lösen und die richtigen Entscheidungen zu treffen – Entscheidungen, die mit den Grundsätzen übereinstimmen, ohne Abweichung, und die Fehler in der Arbeit zu reduzieren, sodass alles, was du tust, die Ausführung deiner Pflicht ist, und du nicht nach Belieben und nicht zügellos handelst. Die erste Erscheinungsform davon, dass Antichristen andere nur sich selbst und nicht der Wahrheit oder Gott unterwerfen, ist, dass sie unfähig sind, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten. Manche mögen sagen: „Unfähig zu sein, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten, ist nicht dasselbe wie, andere dazu zu bringen, sich nur ihnen zu unterwerfen.“ Unfähig zu sein, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten, bedeutet, dass sie auf niemandes Worte hören oder niemandes Vorschläge einholen – sie suchen nicht einmal Gottes Absichten oder die Wahrheitsgrundsätze. Sie handeln und verhalten sich einfach nach ihrem eigenen Willen. Was ist darin implizit enthalten? Sie sind diejenigen, die in ihrer Arbeit herrschen, nicht die Wahrheit, nicht Gott. Der Grundsatz ihrer Arbeit besteht also darin, andere dazu zu bringen, auf das zu hören, was sie sagen, und sie so zu behandeln, als wären sie die Wahrheit, als wären sie Gott. Ist das nicht seine Natur? Manche sagen vielleicht: „Wenn sie nicht imstande sind, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten, dann liegt das vielleicht daran, dass sie die Wahrheit verstehen und mit niemandem zusammenarbeiten müssen.“ Ist es das, was hier vor sich geht? Je mehr jemand die Wahrheit versteht und sie in die Praxis umsetzt, desto mehr Quellen fragt er bei seinem Handeln um Rat und sucht bei ihnen. Er bespricht Dinge häufiger mit anderen und hält häufiger mit anderen Gemeinschaft, um Schaden und die Wahrscheinlichkeit von Fehlern zu minimieren. Je mehr jemand die Wahrheit versteht, desto mehr Vernunft besitzt er und desto eher ist er bereit und in der Lage, mit anderen zusammenzuarbeiten. Ist das nicht so? Und je weniger Menschen bereit und in der Lage sind, mit anderen zusammenzuarbeiten – sie hören auf niemanden, erwägen keine Vorschläge anderer, berücksichtigen bei ihrem Handeln nicht die Interessen von Gottes Haus und sind nicht bereit zu suchen, ob ihr Handeln den Wahrheitsgrundsätzen entspricht – desto weniger suchen sie nach der Wahrheit und desto weniger verstehen sie diese. Was glauben diese Menschen fälschlicherweise? „Die Brüder und Schwestern haben mich zum Leiter gewählt; Gott hat mir diese Chance gegeben, Leiter zu sein. Also stimmt alles, was ich tue, mit der Wahrheit überein – egal, was ich tue, es ist richtig.“ Ist das nicht ein Missverständnis? Warum würden sie das auf diese Weise missverstehen? Eines steht fest: Solche Menschen lieben die Wahrheit nicht. Und noch etwas: Solche Menschen verstehen die Wahrheit schlichtweg nicht. Das steht außer Zweifel.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?