12. Wenn sie keinen Status genießen oder nicht darauf hoffen können, Segnungen zu erhalten, wollen sie sich zurückziehen (Abschnitt Vier)

IV. Das Verhalten von Antichristen, wenn sie nicht befördert werden

Es gibt noch eine andere Art von Mensch, die nicht nach der Wahrheit strebt. Weil Menschen dieser Art nicht nach der Wahrheit streben, übernehmen sie keine wichtigen Pflichten. Infolgedessen erleben sie im Haus Gottes nur selten eine Zurechtstutzung; sie haben auch nie erlebt, aus ihren Pflichten entlassen zu werden, und ihre Pflicht wird natürlich nur sehr selten geändert. Wenn sie jedoch nach mehreren Jahren des Glaubens an Gott immer noch nicht befördert worden sind, beginnen sie häufig abzuwägen, wie groß ihre Hoffnung ist, Segnungen zu empfangen. Besonders wenn sie Gottes Worte lesen, die besagen: „Diejenigen, die nicht nach der Wahrheit streben, können keine Errettung erlangen“, empfinden sie ihre Hoffnung auf Segnungen als sehr gering und fangen an, über einen Rückzug nachzudenken. Einige dieser Menschen, die niemals nach der Wahrheit streben, verfügen über ein gewisses Wissen und bestimmte Stärken. Weil sie aber nicht befördert wurden, fühlen sie sich unzufrieden und beginnen, sich zu beklagen. Sie wollen sich zurückziehen, fürchten aber, ihre Chance auf Segnungen zu verlieren; wenn sie sich jedoch nicht zurückziehen, werden sie trotzdem nicht befördert werden – sie stecken in einer Zwickmühle. Was denkt ihr über diese Angelegenheit? Obwohl diese Menschen nicht nach der Wahrheit streben, sind einige unter ihnen relativ lernbegierig und ehrgeizig. Egal, welche Pflicht sie ausführen, sie sind stets bereit, sich das relevante Fachwissen anzueignen, wollen immer vom Haus Gottes befördert werden und sehnen den Tag herbei, an dem sie sich hervortun und dadurch den von ihnen erwünschten Status und die verschiedenen Vorteile, die sie wollen, erlangen können. Oberflächlich betrachtet erscheinen Menschen dieser Art in Gegenwart anderer ruhig, unauffällig, fleißig und gewissenhaft, doch ihre Herzen sind von Ehrgeiz und Verlangen erfüllt. Was ist ihr Lebensmotto? „Die Gelegenheit begünstigt den Vorbereiteten.“ Äußerlich bleiben sie völlig unbemerkt und stellen sich nicht zur Schau, sie wetteifern nicht oder greifen nach Dingen, doch in ihren Herzen haben sie „große Bestrebungen“. Deshalb sind sie, wenn sie sehen, dass jemand in der Kirche befördert und zum Leiter oder Mitarbeiter ernannt wird, umso mehr bekümmert und enttäuscht. Ganz gleich, wer befördert, gefördert oder mit einer wichtigen Aufgabe betraut wird, für sie ist es immer ein Schlag. Selbst wenn jemand von Brüdern und Schwestern hochgeachtet, gelobt und unterstützt wird, empfinden sie im Herzen Eifersucht und Unmut. Einige von ihnen vergießen sogar heimlich Tränen und fragen sich oft: „Wann werde ich hochgeachtet und nominiert werden? Wann wird der Obere auf mich aufmerksam werden? Wann wird ein Leiter meine Stärken, meine Vorzüge, meine Gaben und meine Talente erkennen? Wann werde ich befördert und gefördert werden?“ Sie fühlen sich bekümmert und sind negativ eingestellt, aber sie wollen nicht so weitermachen. Also ermutigen sie sich im Stillen, nicht negativ zu sein, Willenskraft zum Durchhalten zu besitzen, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen und niemals aufzugeben. Sie ermahnen sich oft selbst: „Ich bin ein Mensch mit einer großen Bestrebung. Ich darf mich nicht mit der Rolle einer gewöhnlichen, einfachen Person zufriedengeben; ich darf mich nicht mit einem geschäftigen, mittelmäßigen Leben abfinden. Mein Glaube an Gott muss herausragend sein und große Errungenschaften hervorbringen. Wenn ich weiterhin ein so ruhiges und durchschnittliches Leben führe, dann ist das so feige und bedrückend! So ein Mensch kann ich nicht sein. Ich werde doppelt so hart arbeiten, jeden Augenblick gut nutzen, Gottes Worte häufiger lesen und aufsagen, mehr Wissen erwerben und mich intensiver mit diesem Fachgebiet befassen. Was andere Menschen erreichen können, muss ich auch erreichen, und ich muss über die Dinge Gemeinschaft halten können, über die andere Menschen Gemeinschaft halten können.“ Nachdem sie eine Zeit lang hart gearbeitet haben, kommt es zu einer Kirchenwahl, doch sie werden immer noch nicht gewählt. Jedes Mal, wenn die Kirche jemanden sucht, der gefördert, befördert und mit einer wichtigen Aufgabe betraut werden kann, fallen sie nicht in die Auswahl. Jedes Mal, wenn sie glauben, Hoffnung auf eine Beförderung zu haben, werden sie letztendlich enttäuscht, und jede Enttäuschung macht sie mutlos und negativ. Sie glauben, dass der Segen in ihrem Glauben an Gott in weite Ferne gerückt ist, und so kommt ihnen der Gedanke, sich zurückzuziehen. Sie sind jedoch nicht bereit, sich zurückzuziehen, sondern wollen sich stattdessen erneut anstrengen und kämpfen. Je mehr sie sich auf diese Weise anstrengen und kämpfen, desto stärker sehnen sie sich danach, von jemandem empfohlen und befördert zu werden. Diese Sehnsucht wird immer stärker, doch was sie am Ende dafür bekommen, ist wiederum Enttäuschung. So werden sie von ihrer Eitelkeit und ihrem Verlangen, gesegnet zu werden, gequält. Jede Enttäuschung fühlt sich für sie an, als würden sie in einem Feuer verbrannt und geläutert. Sie können nicht bekommen, was sie wollen; sie wollen sich zurückziehen, spüren aber, dass sie es nicht können; sie können nicht ergreifen, was sie ergreifen wollen, und alles, was ihnen bleibt, sind Enttäuschung, Mutlosigkeit und endloses Warten. Sie wollen sich zurückziehen, fürchten aber, große Segnungen zu verlieren; je verzweifelter sie jedoch versuchen, diese Segnungen zu ergreifen, desto weniger gelingt es ihnen. Das Ergebnis ist, dass sie in einen Zustand geraten, in dem sie ständig zwischen ihrer Hoffnung auf Segnungen und der Qual der Enttäuschung kämpfen, was ihre Herzen sehr schmerzt. Aber werden sie wegen dieser Angelegenheit zu Gott beten? Nein, das werden sie nicht. Sie denken: „Was wird Beten schon nützen? Die Brüder und Schwestern loben mich nicht, und die Leiter schätzen mich nicht hoch ein, kann Gott da eine Ausnahme machen und mir eine wichtige Rolle zuteilen?“ Sie wissen, dass sie enttäuscht werden, wenn sie ihre Hoffnungen auf andere setzen, und dass es auch nicht sicher ist, ihre Hoffnung auf Segen auf Gott zu setzen. Denn weil sie Gottes Worte gelesen haben, die besagen: „Diejenigen, die nicht nach der Wahrheit streben, können keine Errettung erlangen“, fühlen sie sich niedergeschlagen und enttäuscht. In der Kirche beachtet sie niemand, und sie sehen keine Hoffnung. Wenn sie ihre eigenen Gesichter betrachten, sehen sie immer noch keine Hoffnung, Segnungen zu erlangen, und sie denken: „Soll ich mich zurückziehen oder bleiben? Habe ich wirklich keine Hoffnung, gesegnet zu werden?“ Jahre vergehen, in denen sie immer wieder zögern und über diese Dinge nachdenken, doch sie werden trotzdem nicht befördert oder in eine wichtige Position eingesetzt. Sie wollen um Status wetteifern, aber sie empfinden das nicht als sehr rational oder angemessen, es ist ihnen peinlich, es zu tun; aber wenn sie nicht um Status wetteifern, wann werden sie dann jemals befördert und mit einer wichtigen Rolle betraut? Sie denken an die Menschen, die zusammen mit ihnen an Gott glauben, die gemeinsam mit ihnen an Versammlungen teilnehmen und Pflichten ausführen. So viele von ihnen wurden befördert und ihnen wurden wichtige Aufgaben übertragen, während sie selbst, trotz aller Anstrengungen, keine wichtige Rolle erlangen können, und sie fühlen sich verwirrt und ihnen fehlt ein Weg nach vorne. Sie sprechen niemals mit jemandem offen über ihre Ideen, ihren Zustand, ihre Gedanken und Ansichten, ihre Abweichungen und Mängel, noch halten sie darüber Gemeinschaft – sie sind völlig verschlossen. Sie scheinen recht vernünftig zu sprechen, und sie scheinen auf eine etwas rationale Weise zu handeln, doch ihre inneren Ambitionen und Begierden sind sehr intensiv. Sie strengen sich sehr an und kämpfen, ertragen Leid und zahlen einen Preis, um ihre Ambitionen und Wünsche zu verwirklichen, und sie können alles für ihre Hoffnung auf Segnungen aufwenden. Wenn sie jedoch das gewünschte Ergebnis nicht sehen können, werden sie von Feindseligkeit und Wut gegenüber Gott, dem Haus Gottes und sogar gegenüber jedem in der Kirche erfüllt. Sie hassen jeden dafür, dass niemand sieht, wie sehr sie sich bemühen, ihre Stärken und ihre guten Seiten nicht erkennt, und sie hassen auch Gott dafür, dass Er ihnen keine Gelegenheiten gibt, sie nicht befördert oder ihnen keine wichtige Rolle gibt. Können sie mit solch ungeheurer Eifersucht und solchem Hass im Herzen ihre Brüder und Schwestern lieben? Können sie Gott preisen? Können sie ihre Ambitionen und Verlangen aufgeben, um die Wahrheit anzunehmen, ihre Pflicht mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehend gut zu erfüllen und ein gewöhnlicher Mensch zu sein? Können sie einen solchen Entschluss fassen? (Nein.) Sie haben nicht nur nicht diese Entschlossenheit, sondern sie haben auch nicht einmal den Wunsch zu bereuen. Nachdem sie sich so viele Jahre auf diese Weise verstellt haben, wird ihr Hass auf Gottes Haus, auf die Brüder und Schwestern und sogar auf Gott immer stärker und stärker. Wie stark wird ihr Hass? Sie hoffen, dass ihre Brüder und Schwestern ihre Pflichten nicht gut erfüllen können, wünschen sich, dass die Arbeit des Hauses Gottes zum Erliegen kommt und Gottes Führungsplan zu nichts führen wird, und hoffen sogar, dass ihre Brüder und Schwestern vom großen roten Drachen gefangen genommen werden. Sie hassen ihre Brüder und Schwestern und sie hassen auch Gott. Sie beklagen sich, dass Gott nicht gerecht sei, sie verfluchen die Welt dafür, dass es keinen Erlöser gibt, und ihre teuflische Fratze wird vollständig entlarvt. Diese Art von Mensch ist normalerweise tief verborgen, und sie ist sehr gut darin, sich oberflächlich zu verstellen, so zu tun, als wäre sie demütig, sanft und liebevoll, obwohl sie in Wirklichkeit ein Wolf im Schafspelz ist. Solche Menschen offenbaren niemals ihre geheime bösartige Absicht, niemand kann sie durchschauen, und niemand weiß, wie sie wirklich sind oder was sie denken. Diejenigen, die eine Zeit lang mit ihnen Umgang haben, können erkennen, dass sie sehr eifersüchtige Menschen sind, stets mit anderen wetteifern und sich ins Rampenlicht drängen, darauf brennen, andere zu übertreffen, und bei allem, was sie tun, unbedingt den ersten Platz belegen wollen. So sehen sie von außen aus, aber sind sie wirklich so? Tatsächlich ist ihr Verlangen nach Segen noch stärker; sie hoffen, dass andere, während sie im Stillen hart arbeiten, sich aufwenden und einen Preis zahlen, ihre guten Seiten und ihre Arbeitsvermögen sehen können und dass sie dadurch eine wichtige Rolle im Haus Gottes bekommen können. Und was ist das Ergebnis davon, wenn sie eine wichtige Rolle bekommen? Es ist, dass sie von allen hochgeachtet werden und endlich ihre große Bestrebung verwirklichen können; sie können eine herausragende Persönlichkeit unter anderen sein, jemand, den alle hochachten und zu dem alle aufschauen, und all ihre Jahre harter Arbeit, des Preiszahlens und Strebens werden es wert gewesen sein – das sind die Ambitionen und Begierden, die diese Menschen in ihrem tiefsten Herzen hegen.

Menschen dieser Art streben nicht nach der Wahrheit, und doch wollen sie im Haus Gottes immer befördert werden und eine wichtige Rolle erhalten. In ihren Herzen glauben sie, je mehr Arbeitsvermögen eine Person hat, je mehr wichtige Positionen sie erhält, je mehr sie im Haus Gottes befördert und geschätzt wird, desto größer sind ihre Chancen, Segnungen, eine Krone und Belohnungen zu empfangen. Sie glauben, wenn jemandem das Arbeitsvermögen fehlt oder er kein besonderes Talent hat, dann sei er nicht qualifiziert, gesegnet zu werden. Sie denken, dass die Gaben, Talente, Fähigkeiten und Fertigkeiten einer Person, ihr Bildungsniveau und ihr Arbeitsvermögen, ja sogar die sogenannten Stärken und Vorzüge innerhalb ihrer Menschlichkeit, die in der weltlichen Sphäre geschätzt werden – wie beispielsweise ihre Entschlossenheit, andere zu übertreffen, und ihre unbeugsame Haltung – als Kapital dienen könnten, um Segnungen und Belohnungen zu empfangen. Was für ein Maßstab ist das? Ist es ein Maßstab, der mit der Wahrheit übereinstimmt? (Nein.) Er stimmt nicht mit den Maßstäben der Wahrheit überein. Ist das also nicht die Logik Satans? Ist das nicht die Logik eines niederträchtigen Zeitalters und niederträchtiger weltlicher Trends? (Das ist es.) Gemessen an der Logik, den Methoden und den Kriterien, die Menschen wie diese verwenden, um Dinge zu beurteilen, zusammen mit ihrer Haltung und ihrem Vorgehen bei diesen Dingen, scheint es, als hätten sie Gottes Worte nie gehört oder gelesen, als wären sie ihnen völlig unbekannt. Aber tatsächlich hören, lesen und betenlesen sie Gottes Worte jeden einzelnen Tag. Warum also ändert sich ihre Perspektive nie? Eines ist sicher – egal, wie sehr sie Gottes Worte hören oder lesen, sie werden in ihren Herzen niemals davon überzeugt sein, dass Gottes Worte die Wahrheit sind und dass sie der Maßstab sind, um alles zu messen; sie werden diese Tatsache in ihren Herzen nicht verstehen oder akzeptieren. Deshalb werden sie, egal wie absurd und verzerrt ihre Ansichten auch sein mögen, für immer daran festhalten, und egal wie richtig Gottes Worte sind, sie werden sie ablehnen und verurteilen. Das ist die bösartige Natur von Antichristen. Sobald sie eine wichtige Rolle nicht bekommen und ihre Begierden und Ambitionen unerfüllt bleiben, zeigen sich ihre gespaltenen Füße, ihre bösartige Natur tritt zutage, und sie wollen Gottes Existenz leugnen. Tatsächlich leugnen sie bereits, dass Gottes Worte die Wahrheit sind, noch bevor sie überhaupt Gottes Existenz leugnen. Gerade weil ihre Wesensnatur die Wahrheit leugnet und leugnet, dass Gottes Worte der Maßstab sind, an dem alles gemessen wird, sind sie fähig, Gott auf diese Weise feindselig gegenüberzustehen und darüber nachzudenken, Gott zu leugnen, zu verraten und abzulehnen und Gottes Haus zu verlassen, wenn sie nach all ihrem Kalkulieren, Planen und ihrer harten Arbeit immer noch nicht in eine wichtige Position eingesetzt werden. Obwohl sie nicht den Anschein erwecken, mit anderen Menschen um Macht und Profit zu kämpfen, ihren eigenen Weg zu gehen oder offen ihr eigenes unabhängiges Königreich zu errichten oder ihre eigene Stellung zu pflegen, können wir an ihrer Wesensnatur sehen, dass sie durch und durch Antichristen sind. Sie denken, dass jede ihrer Bestrebungen richtig ist, und egal, was Gottes Worte sagen, für sie sind diese Worte weder der Rede noch des Anhörens wert, und schon gar nicht der Anwendung. Was für ein Abschaum sind solche Leute? Gottes Worte haben keinerlei Wirkung auf sie; sie bewegen sie nicht, berühren weder ihre Herzen noch sprechen sie sie an. Was also schätzen sie? Die Gaben, Talente, Fähigkeiten, das Wissen und die Strategien der Menschen sowie ihre Ambitionen und ihre großen Pläne und Unternehmungen. Das sind die Dinge, die sie schätzen. Was sind all diese Dinge? Sind das Dinge, die Gott schätzt? Nein. Das sind Dinge, die verdorbene Menschen verehren und hochachten, und es sind auch Dinge, die Satan hochachtet und anbetet. Sie laufen genau Gottes Weg, Seinen Worten und dem, was Er von den Menschen verlangt, die Er rettet, zuwider. Aber Menschen wie diese haben nie gedacht, dass diese Dinge von Satan sind, dass sie niederträchtig sind und gegen die Wahrheit verstoßen. Stattdessen werten sie all diese Dinge hoch, halten sich fest und entschlossen daran, stellen sie über alles andere und benutzen sie, um das Streben nach der Wahrheit und die Annahme der Wahrheit zu ersetzen. Ist das nicht unerhört rebellisch? Und was wird am Ende das einzige Ergebnis ihrer unerhörten Rebellion sein, ihrer völligen Unvernunft? Dass diese Menschen unrettbar sein werden und niemand sie wird ändern können. Sie sind für ein solches Ergebnis bestimmt. Sagt Mir, sind das nicht Menschen, die nur im Geheimen ihre Kräfte sammeln und ihre Zeit abwarten? Der Grundsatz, an den sie sich halten, ist, dass echtes Gold dazu bestimmt ist, dereinst zu glänzen, und dass sie lernen müssen, im Geheimen ihre Kräfte zu sammeln, ihre Zeit abzuwarten und auf die richtige Gelegenheit zu warten, während sie sich in der Zwischenzeit vorbereiten und für ihre Zukunft sowie für ihre Wünsche und Träume planen. Gemessen an den Grundsätzen, an die sie sich halten, ihren Überlebensprinzipien, den Zielen, die sie verfolgen, und dem, wonach sie sich in ihrem innersten Wesen sehnen, sind diese Menschen durch und durch Antichristen. Manche Leute sagen: „Aber errichten Antichristen nicht ihre eigenen unabhängigen Königreiche und kämpfen um Status?“ Nun, sind Menschen wie diese fähig, ein unabhängiges Königreich zu errichten, nachdem sie Macht erlangt haben? Sind sie fähig, Menschen zu quälen? (Ja.) Wären sie, sobald sie an der Macht sind, dann fähig, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln? Wären sie fähig, nach der Wahrheit zu streben? Wären sie in der Lage, Menschen vor Gott zu bringen? (Nein.) Was würde geschehen, wenn Menschen wie diese eine wichtige Position erhielten? Sie würden Menschen befördern, die begabt, wortgewandt und kenntnisreich sind, ungeachtet dessen, ob diese Menschen die Arbeit leisten können; sie würden Menschen fördern, die ihnen selbst ähnlich sind, während sie all jene korrekten Leute, die geistliches Verständnis haben, nach der Wahrheit streben und ehrlich sind, unterdrücken. Wenn eine solche Situation eintritt, wird dann nicht das antichristliche Wesen von Menschen wie diesen entlarvt? Wird es nicht sehr offensichtlich? Manche Leute haben es nicht wirklich verstanden, als ich anfangs sagte, dass all jene, die sich zurückziehen wollen, wenn sie keine wichtige Rolle bekommen und keine Hoffnung auf Segnungen haben, Antichristen sind. Aber könnt ihr jetzt sehen, dass sie Antichristen sind? (Ja.)

Wenn manche Menschen von ihrem Posten als Leiter entlassen werden und hören, wie der Obere sagt, dass sie nicht wieder gefördert oder eingesetzt werden, fühlen sie sich unglaublich traurig und weinen bitterlich, als ob sie ausgemustert würden – was für ein Problem ist das? Bedeutet es, dass sie ausgemustert werden, wenn sie nicht mehr gefördert oder eingesetzt werden? Bedeutet es, dass sie dann keine Errettung erlangen können? Sind ihnen Ruhm, Gewinn und Status wirklich so wichtig? Wenn sie Menschen sind, die nach der Wahrheit streben, dann sollten sie über sich selbst nachdenken, wenn sie ihren Ruhm, Gewinn und Status verlieren, und wahre Reue empfinden; sie sollten den Weg des Strebens nach der Wahrheit wählen, ein neues Blatt wenden und nicht so bestürzt sein oder so viel weinen. Wenn sie in ihren Herzen wissen, dass sie vom Haus Gottes entlassen wurden, weil sie keine wirkliche Arbeit leisten und nicht nach der Wahrheit streben, und sie hören, wie Gottes Haus sagt, dass sie nicht wieder befördert oder eingesetzt werden, dann sollten sie sich schämen, das Gefühl haben, bei Gott in der Schuld zu stehen und Gott enttäuscht zu haben; sie sollten wissen, dass sie es nicht verdienen, von Gott eingesetzt zu werden, und so kann man sagen, dass sie ein Mindestmaß an Vernunft besitzen. Wenn sie jedoch negativ und bestürzt werden, sobald sie hören, dass Gottes Haus sie nicht wieder fördern oder einsetzen wird, zeigt dies, dass sie nach Ruhm, Gewinn und Status streben und dass sie keine Menschen sind, die nach der Wahrheit streben. Ihr Verlangen nach Segnungen ist so stark, und sie schätzen den Status so sehr und leisten keine tatsächliche Arbeit, also sollten sie entlassen werden, und sie sollten über ihre eigenen verdorbenen Dispositionen nachdenken und sie verstehen lernen. Sie sollten wissen, dass der Weg, dem sie folgen, falsch ist, dass sie den Weg eines Antichristen gehen, indem sie nach Status, Ruhm und Gewinn streben, und dass Gott sie deshalb nicht nur nicht gutheißen wird, sondern sie auch Seine Disposition verletzen werden. Und wenn sie allerlei Böses tun, werden sie auch von Gott bestraft werden. Habt ihr nicht auch dieses Problem? Wäret ihr nicht unglücklich, wenn Ich jetzt sagen würde, dass ihr kein geistliches Verständnis habt? (Ja.) Wenn manche Menschen einen höhergestellten Leiter sagen hören, dass sie kein geistliches Verständnis haben, fühlen sie, dass sie nicht fähig sind, die Wahrheit zu verstehen, dass Gott sie sicher nicht will, dass sie keine Hoffnung auf Segnungen haben; doch obwohl sie sich traurig fühlen, sind sie immer noch in der Lage, ihre Pflicht normal auszuführen – solche Menschen haben ein wenig Vernunft. Wenn manche Menschen jemanden sagen hören, dass sie kein geistliches Verständnis haben, werden sie negativ und wollen ihre Pflicht nicht mehr tun. Sie denken: „Du sagst, ich habe kein geistliches Verständnis – bedeutet das nicht, dass ich keine Hoffnung auf Segnungen habe? Da ich in Zukunft keine Segnungen bekommen werde, wofür glaube ich dann noch? Ich werde nicht akzeptieren, dass man von mir verlangt, einen Dienst zu leisten. Wer würde sich für dich umsonst abmühen? So dumm bin ich nicht!“ Besitzen solche Menschen Gewissen und Vernunft? Sie genießen so viel Gnade von Gott und wissen doch nicht, dass sie diese vergelten sollen, und sie wollen nicht einmal einen Dienst erweisen. Solche Leute sind erledigt. Sie können nicht einmal bis zum Ende einen Dienst erweisen und haben keinen wahren Glauben an Gott; sie sind Ungläubige. Wenn sie ein aufrichtiges Herz für Gott und wahren Glauben an Gott haben, dann wird dies ihnen, egal wie sie bewertet werden, nur ermöglichen, sich selbst wahrhaftiger und genauer zu erkennen – sie sollten diese Angelegenheit richtig angehen und ihre Nachfolge Gottes oder die Ausführung ihrer Pflicht davon nicht beeinflussen lassen. Selbst wenn sie keine Segnungen empfangen können, sollten sie dennoch bereit sein, bis zum Ende einen Dienst für Gott zu erweisen, und dies gerne und ohne Klagen tun, und sie sollten Gott erlauben, sie in allen Dingen zu orchestrieren – nur dann werden sie jemand mit Gewissen und Vernunft sein. Ob ein Mensch Segnungen empfängt oder Unglück erleidet, liegt in Gottes Händen, Gott herrscht darüber und arrangiert dies, und es ist nichts, was Menschen erbitten oder durch eigene Anstrengung erreichen könnten. Stattdessen hängt es davon ab, ob diese Person Gottes Worten gehorchen, die Wahrheit annehmen und ihre Pflicht gemäß Gottes Anforderungen gut erfüllen kann – Gott wird jeden Menschen entsprechend seiner Taten entlohnen. Wenn jemand dieses bisschen Aufrichtigkeit besitzt und all seine Kraft, die er aufbringen kann, der Pflicht widmet, die er tun sollte, dann ist das genug, und er wird Gottes Anerkennung und Segnungen erlangen. Umgekehrt, wenn jemand seine Pflicht nicht dem Maßstab entsprechend ausführt und sogar allerlei Böses tut, und dennoch Segen von Gott empfangen möchte, ist es dann nicht höchst unvernünftig, so zu handeln? Wenn du das Gefühl hast, dass du es nicht gut genug gemacht hast, dass du dich sehr angestrengt, aber Angelegenheiten immer noch nicht grundsatzgetreu gehandhabt hast, und du fühlst, dass du bei Gott in der Schuld stehst, Er dich aber segnet und dir Gnade erweist, bedeutet das nicht, dass Gott dir Gunst erweist? Wenn Gott dich segnen will, dann ist das etwas, das dir niemand nehmen kann. Du magst denken, dass du es nicht sehr gut gemacht hast, aber in Gottes Bewertung sagt Er, dass du aufrichtig bist und dein Bestes gegeben hast, und Er möchte dir Gnade erweisen und dich segnen. Nichts, was Gott tut, ist falsch, und du musst Seine Gerechtigkeit preisen. Egal, was Gott tut, es ist immer richtig, und selbst wenn du Auffassungen über Gottes Taten hegst und glaubst, dass Sein Handeln keine Rücksicht auf menschliche Gefühle nimmt oder dir nicht gefällt, solltest du Gott dennoch preisen. Warum solltest du das tun? Ihr kennt den Grund nicht, oder? Das ist eigentlich sehr leicht zu erklären: Es ist, weil Gott Gott ist und du ein Mensch; Er ist der Schöpfer, du bist ein geschaffenes Wesen. Du bist nicht qualifiziert zu fordern, dass Gott auf eine bestimmte Weise handelt oder dass Er dich auf eine bestimmte Weise behandelt, wohingegen Gott qualifiziert ist, Anforderungen an dich zu stellen. Segen, Gnade, Belohnungen, Kronen – wie und wem all diese Dinge gegeben werden, das entscheidet Gott. Warum entscheidet das Gott? Diese Dinge gehören Gott; sie sind kein gemeinsames Vermögen von Mensch und Gott, das gleichmäßig unter ihnen verteilt werden könnte. Sie gehören Gott, und Gott schenkt sie denen, denen Er verspricht, sie zu schenken. Wenn Gott dir nicht verspricht, dir diese zu gewähren, solltest du dich Ihm dennoch unterwerfen. Wenn du aus diesem Grund aufhörst, an Gott zu glauben, welche Probleme wird das lösen? Wirst du aufhören, ein geschaffenes Wesen zu sein? Kannst du der Herrschaft Gottes entkommen? Gott herrscht immer noch über alle Dinge, und das ist eine unveränderliche Tatsache. Die Identität, der Status und das Wesen Gottes können niemals mit der Identität, dem Status und dem Wesen des Menschen gleichgesetzt werden, noch werden diese Dinge jemals eine Veränderung erfahren – Gott wird für immer Gott sein, und der Mensch wird für immer Mensch sein. Wenn ein Mensch dies verstehen kann, was sollte er dann tun? Er sollte sich Gottes Souveränität und Seinen Anordnungen unterwerfen – das ist die rationalste Vorgehensweise, und daneben gibt es keinen anderen wählbaren Weg. Wenn du dich nicht unterwirfst, dann bist du rebellisch, und wenn du trotzt und argumentierst, dann bist du unerhört rebellisch und solltest vernichtet werden. Fähig zu sein, sich Gottes Souveränität und Seinen Anordnungen zu unterwerfen, zeigt, dass du Vernunft hast; das ist die Haltung, die Menschen haben müssen, und nur das ist die Haltung, die geschaffene Wesen haben sollten. Sagen wir zum Beispiel, du hast eine kleine Katze oder einen kleinen Hund – ist diese Katze oder dieser Hund qualifiziert zu fordern, dass du ihr oder ihm verschiedenes leckeres Futter oder lustiges Spielzeug kaufst? Gibt es Katzen oder Hunde, die so unvernünftig sind, Anforderungen an ihre Besitzer zu stellen? (Nein.) Und gibt es irgendeinen Hund, der sich entscheiden würde, nicht mehr bei seinem Besitzer zu sein, nachdem er gesehen hat, dass ein Hund im Haus eines anderen ein besseres Leben hat als er? (Nein.) Der natürliche Instinkt dieser Tiere lässt sie denken: „Mein Besitzer gibt mir Futter und einen Platz zum Bleiben, also muss ich das Haus für meinen Besitzer bewachen. Selbst wenn mein Besitzer mir kein Futter gibt oder mir Futter gibt, das nicht sehr gut ist, muss ich dennoch sein Haus bewachen.“ Der Hund hat keine anderen ungebührlichen Gedanken, seine Stellung zu überschreiten. Egal, ob sein Besitzer gut zu ihm ist oder nicht, der Hund ist überglücklich, wann immer sein Besitzer nach Hause kommt; sein Schwanz wedelt unaufhörlich, er ist so glücklich wie nur möglich. Ob sein Besitzer ihn mag oder nicht, ob sein Besitzer ihm leckere Dinge zu essen kauft oder nicht, er verhält sich seinem Besitzer gegenüber immer gleich, und er bewacht immer noch dessen Haus. Sind die Menschen, gemessen daran, nicht schlechter als Hunde? (Ja.) Die Menschen stellen immer Anforderungen an Gott und rebellieren immer gegen Ihn. Wo liegt die Wurzel dieses Problems? Sie liegt darin, dass die Menschen verdorbene Dispositionen haben, sie können nicht am Platz von geschaffenen Wesen bleiben, und so verlieren sie ihre Instinkte und werden zu Satanen; ihre Instinkte verwandeln sich in einen satanischen Instinkt, sich Gott zu widersetzen, die Wahrheit abzulehnen, Böses zu tun und sich Gott nicht zu unterwerfen. Wie können ihre menschlichen Instinkte wiederhergestellt werden? Man muss sie dazu bringen, Gewissen und Vernunft zu haben, die Dinge zu tun, die ein Mensch tun sollte, die Pflicht zu tun, die er tun sollte. Es ist so, wie ein Hund ein Haus bewacht und eine Katze Mäuse fängt – egal, wie ihr Besitzer sie behandelt, sie setzen all ihre Kraft ein, um diese Dinge zu tun, sie stürzen sich in diese Aufgaben, bleiben an ihrem Platz und nutzen ihre Instinkte voll aus, und so mögen ihre Besitzer sie. Wenn die Menschen dies schaffen könnten, dann müsste Gott all diese Worte nicht sagen oder all diese Wahrheiten äußern. Die Menschen sind so tief verdorben, sie sind ohne Vernunft und Gewissen, und sie haben eine niedrige Integrität; ihre verdorbenen Dispositionen verursachen immer Ärger, offenbaren sich in ihnen und beeinflussen ihre Entscheidungen und ihr Denken. Sie bewirken, dass sie sich gegen Gott auflehnen und sich Ihm nicht unterwerfen können, und dass sie immer ihre eigenen subjektiven Wünsche, Ideen und Vorlieben haben, sodass die Wahrheit niemals die Führung in ihnen übernehmen und nicht zu ihrem Leben werden kann. All dies ist der Grund, warum Gott sie mit Seinen Worten richten, prüfen und läutern muss, damit sie gerettet werden können. Andererseits spielen Antichristen unter den Menschen immer negative Rollen. Sie sind durch und durch Dämonen und Satane; sie nehmen nicht nur die Wahrheit nicht an, sie erkennen auch nicht an, dass sie verdorbene Dispositionen haben, und sie sind zudem gewaltsam raubgierig und wollen Segen, eine Krone und Belohnungen von Gott erhalten. Wie weit gehen sie in ihrem Kampf? Bis zu dem Punkt, absolut schamlos und völlig unvernünftig zu sein. Wenn sie, nachdem sie allerlei Böses getan haben, entlarvt und ausgemustert werden, werden sie Groll in ihren Herzen hegen. Sie werden Gott verfluchen, die Leiter und Mitarbeiter verfluchen und die Kirche und alle wahren Gläubigen hassen. Dies legt das hässliche Antlitz aller bösen Menschen und Antichristen vollständig bloß.

Punkt zwölf der verschiedenen Äußerungsformen von Antichristen ist: Sie wollen sich zurückziehen, wenn sie keinen Status oder keine Hoffnung auf Segnungen haben. Wir werden in einfachen Worten darüber sprechen, was Sich-Zurückziehen bedeutet. Die wörtliche Bedeutung von Sich-Zurückziehen ist, sich von einem Ort an einen anderen zurückzuziehen – das nennt man „Sich-Zurückziehen“. Es gibt im Haus Gottes immer einige Leute, die die Wahrheit nicht lieben und die freiwillig die Kirche und die Brüder und Schwestern verlassen, weil sie eine Abneigung dagegen haben, Versammlungen beizuwohnen und Predigten zuzuhören, und sie sind nicht bereit, ihre Pflicht zu tun – das nennt man Sich-Zurückziehen. Das ist Sich-Zurückziehen im wörtlichen Sinne des Wortes. Wenn jemand aus Gottes Sicht wirklich als jemand definiert wird, der sich zurückgezogen hat, dann geht es eigentlich nicht nur darum, dass er Gottes Haus verlassen hat, dass man ihn nicht mehr sieht oder dass er aus den Kirchenlisten gestrichen wurde. Tatsache ist, dass, wenn eine Person niemals Gottes Worte liest, dies, unabhängig vom Ausmaß ihres Glaubens und unabhängig davon, ob sie sich als Gottesgläubige begreift, ein Beweis dafür ist, dass sie in ihrem Herzen weder anerkennt, dass Gott existiert, noch dass Seine Worte die Wahrheit sind. Für Gott hat sich diese Person bereits zurückgezogen und zählt nicht mehr als Seinem Haus zugehörig. Diejenigen, die Gottes Worte nicht lesen, sind eine Sorte Mensch, die sich zurückgezogen hat. Eine andere Art sind Menschen, die niemals am Kirchenleben teilnehmen und die niemals an Aktivitäten teilnehmen, die mit dem Kirchenleben zusammenhängen, wie zum Beispiel, wenn die Brüder und Schwestern Hymnen singen, Gottes Worte betenlesen und gemeinsam über ihr persönliches Erfahrungsverständnis Gemeinschaft halten. Gott betrachtet diese Menschen als Menschen, die sich bereits zurückgezogen haben. Es gibt eine andere Sorte: diejenigen, die sich weigern, ihre Pflichten zu tun. Was auch immer das Haus Gottes von ihnen verlangt, welche Arbeit sie auch immer erledigen sollen, welche Pflicht sie auch immer tun sollen, im Großen wie im Kleinen, selbst bei etwas so Einfachem wie dem gelegentlichen Weitergeben einer Botschaft – sie wollen es nicht machen. Sie, die selbsternannten Gottgläubigen, können nicht einmal Aufgaben übernehmen, für die ein Nichtgläubiger aushilfsweise gesucht werden könnte. Das ist eine Weigerung, die Wahrheit anzunehmen und eine Weigerung, eine Pflicht zu tun. Ganz gleich, wie sehr die Brüder und Schwestern sie ermahnen, sie lehnen ab und nehmen es nicht an. Wenn die Kirche eine Pflicht für sie arrangiert, die sie tun sollen, ignorieren sie sie und bringen reichlich Ausreden vor, um sie abzulehnen. Das sind Menschen, die sich weigern, ihre Pflichten zu tun. Für Gott haben sich solche Menschen bereits zurückgezogen. Ihr Rückzug hat nichts damit zu tun, dass das Haus Gottes sie entfernt hätte oder von seinen Listen gestrichen hätte, vielmehr haben sie selbst keinen wahren Glauben – sie bekennen sich nicht als Gottesgläubige. Jeder, der in eine dieser drei Kategorien passt, ist jemand, der sich bereits zurückgezogen hat. Ist das eine genaue Definition? (Ja.) Wenn du Gottes Worte nicht liest, zählst du dann als Gottesgläubiger? Wenn du das Kirchenleben nicht lebst, wenn du nicht mit deinen Brüdern und Schwestern interagierst oder verkehrst, zählst du dann als Gläubiger? Noch weniger. Wenn du dich zudem weigerst, deine Pflicht zu tun, und nicht einmal deine Verpflichtungen als geschaffenes Wesen erfüllst, dann ist das noch ernster. Diese drei Arten von Menschen sind diejenigen, die Gott als Menschen ansieht, die sich bereits zurückgezogen haben. Es ist nicht so, dass sie aus Gottes Haus ausgeschlossen oder entfernt worden wären; stattdessen haben sie sich aus eigenem Antrieb zurückgezogen und aus eigenem Antrieb aufgegeben. Ihr Verhalten offenbart gründlich, dass sie die Wahrheit nicht lieben oder annehmen und dass sie klassische Beispiele für Menschen sind, die nur darauf aus sind, sich am Brot satt zu essen und auf Segnungen zu hoffen.

17. Oktober 2020

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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