12. Wenn sie keinen Status genießen oder nicht darauf hoffen können, Segnungen zu erhalten, wollen sie sich zurückziehen (Abschnitt Drei)
III. Der Umgang von Antichristen damit, entlassen zu werden
Wir haben gerade über zwei Äußerungsformen von Antichristen Gemeinschaft gehalten: die eine ist, wenn sie mit einer Zurechtstutzung konfrontiert werden, und die andere, wenn Anpassungen an ihrer Pflicht vorgenommen werden. Der Schwerpunkt unseres gemeinschaftlichen Austauschs lag darauf, welche Haltung Antichristen einnehmen, wenn ihnen solche Dinge widerfahren, und welche Entscheidungen sie treffen. Selbstverständlich verbinden Antichristen, unabhängig von ihrer Perspektive und Haltung, wenn sie zurechtgestutzt werden oder ihre Pflichten angepasst werden, diese Dinge immer damit, ob sie Segnungen empfangen werden oder nicht. Wenn sie sicher sind, dass sie nicht gesegnet werden, dass sie überhaupt keine Hoffnung mehr haben, dann werden sie sich natürlich zurückziehen. Für eine gewöhnliche Person, für jemanden, der keine Ambitionen oder Sehnsüchte hat, ist weder eine Zurechtstutzung noch eine Anpassung ihrer Pflicht tatsächlich eine große Sache. Beides wird keine großen Auswirkungen auf sie haben. Ihnen wurde weder das Recht entzogen, eine Pflicht auszuführen, noch wurde ihnen die Hoffnung auf Errettung genommen. Für eine gewöhnliche Person besteht also keine Notwendigkeit, überzureagieren, verängstigt oder verletzt zu sein oder damit zu beginnen, sich einen Ausweg zu sichern. Bei einem Antichristen ist dies jedoch nicht der Fall. Er betrachtet diese Dinge als sehr ernste Angelegenheiten, weil er sie mit dem Empfangen von Segnungen in Verbindung bringt, und dies führt letztendlich dazu, dass in ihm alle möglichen aufsässigen Gedanken und Verhaltensweisen entstehen, die wiederum Ideen und Pläne des Sich-Zurückziehens, des Verlassens Gottes, hervorbringen. Antichristen können sogar auf die Idee kommen, sich zurückzuziehen, wenn ihnen Dinge wie diese widerfahren, die überaus gewöhnlich sind. Welche Haltung also würde jemand einnehmen, der in Gottes Haus Status hat und für eine wichtige Arbeit verantwortlich ist, wenn er mit seiner Entlassung konfrontiert wird? Wie würde er damit umgehen und welche Wahl würde er treffen? Solche Dinge sind noch vielsagender. Für einen Antichristen sind Status, Macht und Ansehen die wichtigsten Arten von Interessen und die Dinge, die er mit seinem eigenen Leben gleichsetzt. Deshalb ist es für einen Antichristen, der Status und Macht als das Leben selbst ansieht, absolut inakzeptabel, wenn er entlassen wird, wenn er seinen Titel des „Leiters“ verliert und keinen Status mehr hat, was bedeutet, dass er seine Macht und sein Ansehen verloren hat und dass er nicht mehr die besondere Behandlung erfährt, geschätzt, unterstützt und bewundert zu werden. Wenn ein Antichrist entlassen wird, ist seine erste Reaktion, als wäre er vom Blitz getroffen, als ob der Himmel eingestürzt und seine Welt zusammengebrochen wäre. Das, worauf er seine Hoffnungen setzen konnte, ist verschwunden, ebenso wie seine Chance, mit all den Vorteilen des Status zu leben, zusammen mit dem Antrieb, der ihn dazu bringt, zügellos zu handeln und Übles zu tun. Das ist es, was für ihn am inakzeptabelsten ist. Sein erster Gedanke ist: „Jetzt, wo mein Status weg ist, wie werden mich die Leute ansehen? Was werden die Brüder und Schwestern aus meiner Heimatstadt von mir denken? Wie werden mich alle, die mich kennen, ansehen? Werden sie mir immer noch schmeicheln? Werden sie so freundlich zu mir sein? Werden sie mich weiterhin auf Schritt und Tritt unterstützen? Werden sie mir immer noch überallhin folgen? Werden sie sich immer noch um alle meine Lebensbedürfnisse kümmern? Wenn ich mit ihnen spreche, werden sie immer noch höflich sein und mich mit einem Lächeln willkommen heißen? Wie werde ich ohne meinen Status auskommen? Wie werde ich den Weg gehen, der nun folgt? Wie kann ich unter anderen Menschen Fuß fassen? Jetzt, da ich meinen Status verloren habe, bedeutet das nicht, dass ich weniger Hoffnung habe, gesegnet zu werden? Werde ich große Segnungen erlangen können? Werde ich irgendwelche großen Belohnungen oder eine große Krone bekommen?“ Wenn er denkt, dass seine Hoffnungen auf Segen zerstört wurden oder dass sie sich stark verringert haben, ist es, als ob sein Kopf zu zerspringen droht, als würde sein Herz von Hammerschlägen getroffen, und es ist so schmerzhaft, als würde es mit einem Messer geschnitten. Wenn er, nachdem er sich Tag und Nacht so gesehnt hat, den Segen des Eintritts in das Himmelreich zu verlieren droht, erscheint ihm das wie eine schreckliche Nachricht, die aus dem Nichts gekommen ist. Keinen Status zu haben, ist für einen Antichristen gleichbedeutend damit, keine Hoffnung mehr auf Segnungen zu haben, und er wird wie eine wandelnde Leiche; sein Körper wird wie eine leere Hülle, ohne Seele, ohne etwas, das sein Leben lenkt. Er hat keine Hoffnung und keine Zukunftsaussichten mehr. Wenn ein Antichrist damit konfrontiert wird, entlarvt und entlassen zu werden, ist das Erste, was ihm in den Sinn kommt, dass er jede Hoffnung auf Segnungen verloren hat. Würde er also an diesem Punkt einfach aufgeben? Wäre er bereit, sich zu unterwerfen? Würde er diese Chance nutzen, um sein Verlangen nach Segnungen aufzugeben, den Status loszulassen, bereitwillig ein gewöhnlicher Nachfolger zu sein und gern für Gott zu schuften und seine Pflicht gut auszuführen? (Nein.) Könnte dies ein Wendepunkt für ihn sein? Würde dieser Wendepunkt ihn dazu bringen, sich in eine gute und positive Richtung zu entwickeln, oder würde er ihn dazu bringen, sich in eine schlechtere Richtung und auf negative Weise zu entwickeln? Gemessen an der Wesensnatur eines Antichristen ist es offensichtlich, dass eine Entlassung für ihn absolut nicht der Beginn des Loslassens seines Verlangens nach Segnungen oder der Beginn des Liebens und Suchens der Wahrheit ist. Stattdessen wird er noch härter arbeiten, um für die Gelegenheit und die Hoffnung auf Segnungen zu kämpfen; er wird sich an jede Gelegenheit klammern, die ihm Segnungen bringen kann, die ihm helfen kann, ein Comeback zu inszenieren und ihm ermöglichen kann, seinen Status wiederzuerlangen. Deshalb wird ein Antichrist, wenn er mit seiner Entlassung konfrontiert wird, nicht nur verärgert, enttäuscht und antagonistisch sein, sondern auch mit Händen und Füßen gegen seine Entlassung kämpfen und danach streben, die Situation zu wenden, sie zu verändern. Er wird mit aller Macht darum kämpfen, seine Hoffnung auf Segnungen zu bewahren und seinen Status, sein Ansehen und seine Macht im gleichen Zustand zu erhalten. Wie kämpft er? Indem er versucht, sich zu rechtfertigen, indem er Begründungen liefert, Ausreden vorbringt und darüber spricht, wie er getan hat, was er getan hat, was ihn zu Fehlern verleitet hat, wie er die ganze Nacht wach geblieben ist, um anderen zu helfen und mit ihnen Gemeinschaft zu halten, und was der Grund dafür war, dass er in dieser Angelegenheit fahrlässig war. Er wird jeden Teil dieser Angelegenheit vollständig klären und erklären, damit er die Situation retten und dem Unglück der Entlassung entgehen kann.
In welchen Kontexten und Angelegenheiten neigen Antichristen am ehesten dazu, ihre satanische Natur zu demaskieren und zu offenbaren? Es ist dann, wenn sie entlarvt und entlassen werden, das heißt, wenn sie ihren Status verlieren. Die primäre Äußerungsform, die Antichristen zeigen, ist, dass sie ihr Möglichstes tun, um sich zu rechtfertigen und sich in Sophisterei zu ergehen. Egal, wie du mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, sie sind widerständig und weigern sich, anzunehmen, was du sagst. Wenn sie damit konfrontiert werden, dass Gottes auserwähltes Volk all die Fakten ihrer Übeltaten aufdeckt, geben sie diese Dinge überhaupt nicht zu, aus Angst, dass sie, wenn sie es täten, der Anklage für schuldig befunden und entfernt oder ausgeschlossen würden. Während sie sich weigern, die gegen sie erhobenen Anschuldigungen zuzugeben, wälzen sie sogar ihre Fehler und Verantwortlichkeiten auf die Schultern anderer Leute ab. Diese Tatsache zeigt hinlänglich, dass Antichristen niemals die Wahrheit annehmen, ihre Fehler anerkennen oder sich selbst wirklich kennen, und dies beweist umso mehr, dass ihre Natur arrogant und selbstgerecht ist, dass sie der Wahrheit abgeneigt ist, die Wahrheit hasst und die Wahrheit überhaupt nicht annimmt, und so sind sie unrettbar. Diejenigen mit einem Minimum an Menschlichkeit und etwas Vernunft können ihre eigenen Fehler zugeben und annehmen, ihre Köpfe beugen, wenn sie mit den Tatsachen konfrontiert werden, und Bedauern für die bösen Dinge empfinden, die sie getan haben; Antichristen jedoch sind zu diesen Dingen unfähig. Dies zeigt, dass Antichristen überhaupt kein Gewissen oder keine Vernunft besitzen und dass sie gänzlich ohne Menschlichkeit sind. In ihren Herzen setzen Antichristen immer die Höhe oder Niedrigkeit ihres Status mit der Größe oder Geringfügigkeit ihrer Segnungen gleich. Ob im Haus Gottes oder in irgendeiner anderen Gruppe, für sie sind Status und Klasse der Menschen ebenso abgegrenzt wie ihre endgültigen Ergebnisse; wie hoch jemandes Status ist und wie viel Macht er im Haus Gottes in diesem Leben ausübt, ist gleichbedeutend mit dem Ausmaß der Segnungen, Belohnungen und der Krone, die er in der kommenden Welt empfangen wird – diese Dinge sind miteinander verbunden. Ist diese Ansicht stichhaltig? Gott hat dies nie gesagt, noch hat Er jemals etwas Derartiges versprochen, aber dies ist die Art von Denken, die in einem Antichristen entsteht. Vorerst wollen wir uns nicht mit den Gründen befassen, warum Antichristen solche Gedanken haben. Was jedoch ihre Wesensnatur betrifft, so wurde ihnen die Liebe zum Status in die Wiege gelegt, und sie hoffen auch, in diesem Leben einen glanzvollen Status und hohes Ansehen zu haben, Macht auszuüben, und wollen all dies auch in der kommenden Welt weiterhin genießen. Wie also werden sie all dies erreichen? In den Köpfen der Antichristen werden sie dies erreichen, indem sie einige Dinge tun, zu denen sie fähig sind, und Dinge, die sie tun wollen und lieben, während sie in diesem Leben Status, Macht und Ansehen haben, und diese Dinge dann gegen zukünftige Segnungen, Kronen und Belohnungen eintauschen. Das ist die Philosophie der Antichristen für weltliche Belange, und es ist die Art und Weise, wie sie an Gott glauben, und die Perspektive, die sie in ihrem Glauben an Gott einnehmen. Ihre Gedanken, Ansichten und die Art, wie sie an Gott glauben, haben absolut nichts mit Gottes Worten und Verheißungen zu tun – sie stehen in keinerlei Zusammenhang damit. Sagt Mir, sind diese Antichristen nicht ein bisschen verkehrt im Kopf? Sind sie nicht äußerst niederträchtig? Sie ignorieren alles, was Gottes Worte sagen, und weigern sich, es anzunehmen. Sie meinen, dass die Art, wie sie denken und an Gott glauben, richtig ist, und sie finden Gefallen daran, genießen und bewundern sich selbst. Sie suchen nicht die Wahrheit, noch untersuchen sie, ob Gottes Worte solche Dinge sagen oder ob Gott solche Verheißungen gemacht hat. Antichristen halten es für selbstverständlich, dass sie von Natur aus klüger sind als andere Menschen, von Natur aus weise, talentiert und hochbegabt; sie meinen, sie sollten die herausragende Persönlichkeit unter anderen Menschen sein, sie sollten Vorgesetzte sein, sie sollten von anderen bewundert werden, sie sollten Macht ausüben, sie sollten über andere herrschen, als ob alle Gläubigen an Gott von ihnen kontrolliert werden sollten und jeder für sie da sein sollte, um von ihnen geführt zu werden. Das sind alles Dinge, die sie in diesem Leben erlangen wollen. Sie wollen auch in der kommenden Welt Segnungen erlangen, die andere Menschen nicht erlangen können, und dies betrachten sie als eine Selbstverständlichkeit. Macht die Tatsache, dass Antichristen solche Gedanken und Ansichten haben, sie nicht ziemlich schamlos? Sind sie nicht gewissermaßen für Vernunft unzugänglich? Auf welcher Grundlage denkst du so? Auf welcher Grundlage willst du die hohe Achtung anderer genießen? Auf welcher Grundlage willst du andere kontrollieren? Auf welcher Grundlage willst du Macht haben und eine hohe Stellung unter den Menschen einnehmen? Hat Gott diese Dinge vorherbestimmt, oder besitzt du die Wahrheit und Menschlichkeit? Bist du qualifiziert, deinen Status geltend zu machen und andere zu führen, nur weil du etwas Bildung und Wissen hast und weil du einigermaßen groß und gutaussehend bist? Qualifiziert dich das schon, Befehle zu erteilen? Qualifiziert dich das, andere Menschen zu kontrollieren? Wo in Gottes Worten sagt Er: „Du bist attraktiv, du besitzt Stärken und Gaben, und deshalb solltest du andere Menschen führen und einen dauerhaften Status haben“? Hat Gott dir diese Macht gegeben? Hat Gott dies vorherbestimmt? Nein. Wenn Brüder und Schwestern dich zum Leiter oder Mitarbeiter wählen, geben sie dir dann Status? Ist es ein Segen, den du in diesem Leben verdienst? Manche Menschen interpretieren das Genießen dieser Dinge als Empfang des Hundertfachen in diesem Leben und denken, solange sie Status und Macht haben und Befehle erteilen und viele Menschen kontrollieren können, müssen sie von einem Gefolge von Anhängern umgeben sein und immer Menschen haben, die ihnen dienen und sich überall um sie drehen, wohin sie auch gehen. Auf welcher Grundlage willst du diese Dinge genießen? Brüder und Schwestern wählen dich zum Leiter, damit du diese Pflicht ausführst, nicht damit du Menschen irreführst, von Brüdern und Schwestern hochgeachtet und bewundert wirst, und noch viel weniger, damit du Macht ausübst und die Vorteile des Status genießt, sondern damit du deine Pflicht gemäß den Arbeitsanordnungen und den Wahrheitsgrundsätzen ausführst. Darüber hinaus hat Gott nicht vorherbestimmt, dass jemand, der von Brüdern und Schwestern zum Leiter gewählt wurde, nicht entlassen werden kann. Denkst du, du bist jemand, der vom Heiligen Geist gebraucht wird? Denkst du, niemand kann dich entlassen? Was also ist falsch daran, dich zu entlassen? Wenn du nicht ausgeschlossen wirst, dann geschieht das aus Mitleid und weil man dir eine Chance zur Reue gibt, aber du bist immer noch nicht zufrieden. Worüber versuchst du zu argumentieren? Wenn du dich zurückziehen und nicht mehr an Gott glauben willst, weil deine Hoffnungen auf Segnungen zunichtegemacht wurden, dann tu es doch! Denkst du, Gottes Haus kann ohne dich nicht auskommen? Dass sich ohne dich die Welt nicht mehr dreht? Dass ohne dich die Arbeit von Gottes Haus nicht vollbracht werden kann? Nun, da hast du falsch gedacht! Der Verlust irgendeines Menschen wird die Welt nicht davon abhalten, sich zu drehen, oder die Sonne davon, aufzugehen – nur Gott ist unverzichtbar, kein menschliches Wesen – die Arbeit der Kirche wird wie gewohnt weiterlaufen. Wenn jemand denkt, dass die Kirche ohne ihn nicht auskommt und dass Gottes Haus ohne ihn nicht auskommt, ist er dann nicht ein Antichrist? Du bist es gewohnt, die Vorteile des Status zu genießen, nicht wahr? Du bist es gewohnt, bewundert, hochgeachtet und von anderen umschmeichelt zu werden, nicht wahr? Wie bist du qualifiziert, von anderen bewundert zu werden? Wie bist du qualifiziert, von anderen mit einem Lächeln begrüßt zu werden? Willst du auch, dass die Menschen sich vor dir niederwerfen und dich anbeten? Wenn ja, bedeutet das nicht, dass du gänzlich ohne Scham bist? Wenn manche Leute aus ihrer Pflicht entlassen werden, sind sie betrübt und leiden mehr, als wenn ein Familienmitglied gestorben wäre. Sie kramen alles hervor und streiten mit Gottes Haus, als ob niemand sonst die Kirche leiten könnte, als ob sie die Einzigen gewesen wären, die bis jetzt die Kirchenarbeit unterstützt haben – das ist ein großer Fehler. Dass Gottes auserwähltes Volk Gott nicht verlässt, ist eine Wirkung, die durch Gottes Worte erzielt wird, und es nimmt an Versammlungen teil und lebt das Kirchenleben, weil es an Gott glaubt und wahren Glauben an Gott hat. Es ist nicht so, dass Gottes auserwähltes Volk standhaft bleibt und wie gewohnt an Versammlungen teilnimmt, weil diese Leute die Wahrheit verstanden und es gut bewässert hätten. Kirchenleiter werden immer wieder ersetzt, viele falsche Leiter und falsche Mitarbeiter werden entlassen, und Gottes auserwähltes Volk nimmt wie gewohnt an Versammlungen teil und isst und trinkt Gottes Worte – dies hat überhaupt nichts mit diesen falschen Leitern und falschen Mitarbeitern zu tun. Was für einen Sinn hat es, diese Argumente vorzubringen? Bringst du nicht nur absurde und wirre Argumente vor? Wenn du wirklich die Wahrheitsrealität besitzt und viele Probleme von Gottes auserwähltem Volk mit dem Lebenseintritt gelöst hast, dann wird Gottes auserwähltes Volk dies in seinem Herzen wissen; wenn du nicht die Wahrheitsrealität besitzt und nicht über die Wahrheit Gemeinschaft halten kannst, um Probleme zu lösen, dann hat die normale Entwicklung der Kirchenarbeit nichts mit dir zu tun. Es gibt so viele falsche Leiter und falsche Mitarbeiter, die, sobald sie entlassen werden, ständig Ausreden vorbringen, als ob sie so viel zur Kirche beigetragen hätten, obwohl sie tatsächlich keine wirkliche Arbeit geleistet haben und die normale Ordnung des Kirchenlebens nicht durch ihre Fürsorge aufrechterhalten wurde; ohne sie nimmt Gottes auserwähltes Volk weiterhin normal an Versammlungen teil und führt seine Pflichten wie gewohnt aus. Wenn du nicht die Wahrheitsrealität besitzt und keine wirkliche Arbeit leisten kannst, dann solltest du entlassen werden, um zu verhindern, dass du weiterhin sowohl die Kirchenarbeit als auch den Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk beeinträchtigst und verzögerst. Gottes Haus wird euch falsche Leiter und falsche Mitarbeiter nicht einsetzen – dachtest du, Gottes Haus hätte nicht die Macht, dich zu entlassen? Du hast deine Arbeit so vermasselt, du hast der Kirchenarbeit so viel Ärger und so große Verluste bereitet, du hast dem Oberen so viele Sorgen gemacht, dich einzusetzen ist so mühsam, und es erfüllt die Menschen mit solchem Ekel, Abneigung und Abscheu. Du bist so töricht, unwissend und starrsinnig und verdienst es nicht einmal, zurechtgestutzt zu werden, also will Gottes Haus dich hinauswerfen, dich sofort ausmustern und die Sache damit erledigt haben. Und du willst immer noch, dass der Obere dir eine weitere Chance gibt, weiterhin Leiter zu sein? Vergiss es! Wenn es um falsche Leiter und Antichristen geht, die ohne Gewissen und Vernunft sind und die Böses tun und Störungen verursachen, sind sie, sobald sie ausgemustert werden, für immer ausgemustert. Wenn du wirkliche Arbeit leisten kannst, dann wirst du eingesetzt; wenn du keine wirkliche Arbeit leisten kannst und zudem Böses tust und Störungen verursachst, dann wirst du sofort ausgemustert – das ist der Grundsatz von Gottes Haus für den Einsatz von Menschen. Manche Antichristen geben nicht nach und sagen: „Ihr entlasst mich, weil ich keine wirkliche Arbeit leiste – warum gebt ihr mir keine Chance zur Reue?“ Ist das nicht ein verdrehtes Argument? Du wirst entlassen, weil du viel Böses getan hast, und du wirst erst entlassen, nachdem du so oft zurechtgestutzt wurdest und dich immer noch absolut weigerst, Buße zu tun – welche Argumente kannst du also noch vorbringen? Du hast nach Ruhm, Gewinn und Status gestrebt und keine wirkliche Arbeit geleistet, du hast die Kirchenarbeit zum Stillstand gebracht, und es gab einen Rückstau von so vielen Problemen, und du hast sie nicht gehandhabt – wie viele Sorgen musste sich der Obere deinetwegen machen? Während der Obere dich unterstützte und dir bei deiner Arbeit half, hast du heimlich Dinge getan. Du hast hinter dem Rücken des Oberen so viele Dinge getan, die gegen die Grundsätze verstoßen – Dinge, die das Tageslicht scheuen müssen. Du hast willkürlich Gottes Opfergaben ausgegeben, um so viele Dinge zu kaufen, die du nicht hättest kaufen sollen, und hast durch all diese Taten den Interessen von Gottes Haus so viel Schaden zugefügt und großes Unheil über die Kirchenarbeit gebracht! Warum sprichst du nie über diese bösen Taten? Wenn Gottes Haus dich entlassen will, sagst du völlig schamlos: „Könnt ihr mir noch eine Chance geben?“ Sollte Gottes Haus dir noch eine Chance geben, damit du weiterhin zügellos Böses tun kannst? Bist du nicht jedes Schamgefühls bar, wenn du Gottes Haus bittest, dir noch eine Chance zu geben? Kann dir eine weitere Chance gegeben werden, wenn du deine eigene Natur überhaupt nicht kennst, geschweige denn irgendeine Reue im Herzen hast? Solche Menschen haben keine Scham, sie sind für Scham unempfänglich, und sie sind böse Menschen und Antichristen!
Manche Leiter und Mitarbeiter können überhaupt keine wirkliche Arbeit leisten, und sie können es immer noch nicht, selbst nachdem sie eine Zeit lang vom Oberen angeleitet und unterstützt worden sind. Sie können nicht einmal die Arbeit der allgemeinen Angelegenheiten gut bewältigen, und dies zeigt, dass es ihnen zu sehr an Kaliber mangelt. Der Obere muss auch regelmäßige Nachfragen und Inspektionen bezüglich aller Aspekte der Arbeit durchführen und die Brüder und Schwestern bitten, jegliche Probleme umgehend zu melden; der Obere muss zudem im Hinblick auf alle Aspekte der Arbeit Überprüfungen durchführen, Anleitung geben und über die Grundsätze Gemeinschaft halten. Nachdem der Obere über die Grundsätze Gemeinschaft gehalten hat, wissen manche Leute immer noch nicht, wie sie die Dinge tun sollen, und sie machen sie schlecht, und manche laufen sogar Amok und tun Böses; egal, welche Arbeit sie verrichten, sie suchen nie beim Oberen, sie melden dem Oberen keine Probleme; stattdessen tun sie die Dinge einfach heimlich – was für ein Problem ist das? Welcher Natur sind diese Leute? Lieben sie die Wahrheit? Sind sie es wert, gefördert zu werden? Verdienen sie es immer noch, Leiter und Mitarbeiter zu sein? Erstens suchen sie nicht, bevor sie etwas tun; zweitens erstatten sie nicht Bericht, während sie es tun; und drittens geben sie keine Rückmeldung, nachdem sie es getan haben. Sie verhalten sich so schändlich und wollen trotzdem nicht entlassen werden, und sie geben auch nach ihrer Entlassung nicht nach – sind diese Leute nicht unrettbar? Sagt Mir, sind nicht die meisten Menschen, denen nicht mehr zu helfen ist, völlig schamlos und für jede Vernunft unzugänglich? Sie machen nichts gut, und sie sind faul und geben sich der Bequemlichkeit hin; wenn sie irgendeine Arbeit tun, bewegen sie nur ihren Mund, um Befehle zu erteilen, und sobald sie gesprochen haben, tun sie nichts weiter. Sie überwachen, inspizieren oder verfolgen die Arbeit niemals, und sie empfinden Antipathie und Groll gegenüber jedem, der diese Dinge tut, und wollen diese Person leiden lassen – sind das nicht klassische Antichristen? Das ist die Schändlichkeit der Antichristen; sie wissen nicht, was sie sind, sie verhalten sich so schändlich und wollen immer noch gesegnet werden, sie wollen immer noch mit Gottes Haus und dem Oberen um Überlegenheit wetteifern, und sie wollen immer noch argumentieren – fordern sie damit nicht den Tod heraus? Wenn Abfall dieser Art entlassen wird, ist er sehr entrüstet und widerspenstig. Diese Menschen sind wirklich ohne Scham und ohne einen Funken Vernunft! Wenn sie ihre Pflicht tun, laufen sie Amok und tun Böses und unterbrechen und stören die Kirchenarbeit, und wenn sie entlassen werden, weigern sie sich nicht nur, ihre eigenen Fehler anzuerkennen, sondern wälzen die Verantwortung auch auf die Schultern anderer ab und suchen jemanden, der für sie die Schuld auf sich nimmt, indem sie sagen: „Das hat jener getan, und für die andere Angelegenheit trage nicht ich allein die Verantwortung. Alle haben diese Angelegenheit gemeinsam besprochen, und ich war nicht derjenige, der die Führung übernommen hat.“ Sie übernehmen überhaupt keine Verantwortung, als ob sie, wenn sie Verantwortung übernähmen, verurteilt und ausgemustert würden und jede Hoffnung auf Segen völlig verlören. Deshalb würden sie lieber sterben, als ihre Fehler zuzugeben und zuzugeben, dass sie direkt verantwortlich sind, und bestehen stattdessen darauf, die Verantwortung auf die Schultern anderer abzuwälzen. Ihrer Denkweise nach zu urteilen, werden sie bis zum bitteren Ende gegen Gott kämpfen! Sind das Menschen, die die Wahrheit annehmen? Sind das Menschen, die Gottes Gericht und Züchtigung annehmen? In dieser Weise gegen Gottes Haus kämpfen zu können, zeigt, dass mit ihrer Disposition etwas ernsthaft nicht in Ordnung ist. Was den Umgang mit ihren Fehlern betrifft, so suchen sie erstens nicht die Wahrheit, und zweitens reflektieren sie nicht über sich selbst; sie schieben auch die Verantwortung ab, und wenn Gottes Haus sie auf eine bestimmte Weise charakterisiert und sie aus ihrer Pflicht entlässt, kämpfen sie gegen Gottes Haus, und sie verbreiten überall ihre Beschwerden und Negativität, um das Mitleid von Gottes auserwähltem Volk zu gewinnen. Sie glauben an Gott und dennoch widersetzen sie sich Ihm – fordern sie nicht den Tod heraus? Diese Leute sind wirklich für jede Vernunft unzugänglich! Was wäre also, wenn sie aus ihrer Pflicht entlassen und ihren Status verlieren würden? Sie wurden nicht ausgeschlossen, und ihr Recht zu leben wurde ihnen nicht genommen; sie können Buße tun, neu anfangen und dort wieder aufstehen, wo sie gescheitert und gefallen sind. Antichristen können nicht einmal eine solch einfache Sache akzeptieren – diesen Leuten ist wirklich nicht mehr zu helfen! Wenn natürlich manche Antichristen entlassen werden, gehorchen sie äußerlich widerwillig, und sie wirken nicht zu mutlos oder zeigen irgendeine Feindseligkeit, aber bedeutet das, dass sie die Wahrheit annehmen und sich Gott unterwerfen? Nein, das tut es nicht. Ein Antichrist hat die Disposition und das Wesen eines Antichristen, und das ist es, was ihn von einer normalen Person unterscheidet. Obwohl er nach seiner Entlassung äußerlich nichts sagt, widersetzt er sich in seinem Herzen weiterhin. Er gibt seine Fehler nicht zu, und egal wie viel Zeit vergeht, wird er niemals fähig sein, sich wirklich selbst zu erkennen. Dies ist längst bewiesen. Es gibt auch noch etwas anderes an einem Antichristen, das sich nie ändert: Egal, wo sie Dinge tun, sie wollen anders sein, von anderen bewundert und geschätzt werden; selbst wenn sie keinen legitimen Posten und Titel als Kirchenleiter oder Teamleiter haben, wollen sie dennoch in Bezug auf ihre Stellung und ihren Wert anderen weit überlegen sein. Unabhängig davon, ob sie die Arbeit leisten können, welche Art von Menschlichkeit oder Lebenserfahrung sie haben, werden sie alle möglichen Mittel ersinnen und große Anstrengungen unternehmen, um Gelegenheiten zu finden, sich zur Schau zu stellen, die Gunst der Leute zu gewinnen, die Herzen der Menschen für sich zu gewinnen und Menschen zu locken und irrezuführen, um deren Wertschätzung zu erlangen. Wofür wollen Antichristen von den Menschen bewundert werden? Auch wenn sie entlassen wurden, denken sie, dass „ein geschwächter Bär immer noch stärker ist als ein Hirsch“ und dass sie ein Adler bleiben, der über den Hühnern fliegt. Ist das nicht die Arroganz und Selbstgerechtigkeit der Antichristen und das, was an ihnen anders ist? Sie können sich nicht damit abfinden, ohne Status zu sein, ein regulärer Gläubiger und eine gewöhnliche Person zu sein, einfach ihre Pflicht gut und mit beiden Beinen auf dem Boden stehend auszuführen, an ihrem Platz zu bleiben oder bei der ihnen zufallenden Arbeit einfach gute Arbeit zu leisten, ihre Treue zu zeigen und ihr Bestes zu geben. Diese Dinge stellen sie bei Weitem nicht zufrieden. Sie sind nicht bereit, eine solche Person zu sein oder solche Dinge zu tun. Was ist ihr „großes Bestreben“? Es ist, geschätzt und bewundert zu werden und Macht innezuhaben. Selbst wenn er also nominell keinen bestimmten Titel hat, wird ein Antichrist für sich selbst kämpfen, für sich selbst sprechen und sich rechtfertigen und alles tun, um sich selbst zur Schau zu stellen, aus Angst, dass die Leute ihn nicht bemerken oder ihm keine Aufmerksamkeit schenken werden. Er wird jede Gelegenheit ergreifen, um bekannter zu werden, sein Ansehen zu steigern, mehr Menschen seine Gaben und Stärken sehen zu lassen und zu zeigen, dass er anderen überlegen ist. Während er diese Dinge tut, ist ein Antichrist bereit, jeden Preis dafür zu zahlen, zu prahlen und sich selbst zu loben, um alle denken zu lassen, dass er, auch wenn er kein Leiter ist und keinen Status hat, immer noch gewöhnlichen Menschen überlegen ist. Dann wird ein Antichrist sein Ziel erreicht haben. Er ist nicht bereit, eine reguläre Person, eine gewöhnliche Person zu sein; er will Macht und Ansehen erlangen und anderen weit überlegen sein. Manche Leute sagen: „Das ist unvorstellbar. Was nützt es, Status, Ansehen und Macht zu haben?“ Für jemanden mit Vernunft sind Macht und Status nutzlos, und es sind keine Dinge, die er anstreben sollte. Aber für Antichristen, die vor Ehrgeiz brennen, sind Status, Macht und Ansehen lebenswichtig; niemand kann ihre Perspektive ändern, und niemand kann ihre Lebensweise und die Ziele ihrer Existenz ändern – das ist die Wesensnatur der Antichristen. Wenn du also jemanden siehst, der seine Pflicht proaktiv ausführt und seinen Status schützt, wenn er ihn hat, und der immer noch alles tun will, um seinen eigenen Ruf zu schützen, wenn es ihm an Status fehlt – eine Person dieser Art ist unrettbar, und sie ist durch und durch ein Antichrist.
Wenn es einem Antichristen vor und nach dessen Entlassung, trotz einer Reihe von Bemühungen, immer noch nicht gelungen ist, den Status sowie die gewünschte Macht und das gewünschte Ansehen zu erlangen, wird er weder den Status noch sein Verlangen nach Segnungen aufgeben. Er wird diese Dinge nicht beiseitelegen und umkehren, um nach der Wahrheit zu streben, oder seine Pflicht gut, bodenständig und anständig auszuführen. Er wird niemals wirklich Buße für das tun, was er falsch gemacht hat, und stattdessen wiederholt Einschätzungen vornehmen wie: „Werde ich in Zukunft irgendeine Hoffnung haben, Status zu erlangen? Habe ich ohne Status irgendeine Hoffnung, gesegnet zu werden? Wird mein Verlangen nach Segnungen befriedigt werden? Welchen Rang habe ich in Gottes Haus, in der Kirche? Wo stehe ich in der Hierarchie?“ Wenn er zu dem Schluss kommt, dass er in der Kirche kein großes Ansehen genießt, dass die meisten Leute ihn nicht mit Wohlwollen betrachten und dass viele ihn sogar als negatives Lehrbeispiel verwenden, dann hat er das Gefühl, dass sein Ansehen innerhalb der Kirche völlig ruiniert ist, er bei den meisten keine Unterstützung findet, die meisten ihn unmöglich erneut anerkennen werden und dass er so gut wie gar nicht auf Segnungen hoffen kann. Wenn er das alles sieht, wenn er bei seiner Einschätzung zu diesen Schlussfolgerungen gelangt, werden seine Denkweise und seine Haltung immer noch nicht die sein, seine eigenen Absichten und Sehnsüchte abzulegen und Gott gegenüber wirklich Buße zu tun oder sich voll und ganz dazu zu verpflichten, für Gott zu schuften und seine Pflicht treu auszuführen. Das ist nicht das, was ihm durch den Kopf geht – was also geht ihm durch den Kopf? „Da ich meine Bestrebungen in Gottes Haus, in der Kirche, nicht erreichen und keinen Status erlangen werde, warum sollte ich dann weiter dieser Sackgasse folgen? Ein Ortswechsel kann Menschen guttun. Vielleicht läuft es für mich wirklich besser, wenn ich woanders hingehe. Warum sollte ich diesen Ort, der mir das Herz gebrochen hat, nicht verlassen? Warum nicht diesen Ort hinter mir lassen, an dem ich meine Bestrebungen nicht erfüllen kann, an dem es schwierig ist, meine Bestrebungen zu erreichen?“ Wenn ein Antichrist sich so etwas überlegt, bedeutet das dann nicht, dass er im Begriff ist, die Kirche zu verlassen? Würdet ihr wollen, dass so jemand geht oder bleibt? Sollte man ihn überreden, zu bleiben? (Man sollte ihn nicht überreden, und er wird nicht bleiben, selbst wenn man versucht, ihn zu überreden.) Niemand kann ihn zum Bleiben bewegen – das ist wahr. Was ist die Ursache dafür? Letztendlich lieben Antichristen die Wahrheit nicht, daher bereitet es ihnen nur Schmerz, in Gottes Haus zu bleiben. Es wäre, als würde man versuchen, eine Prostituierte, ein Flittchen, dazu zu bringen, ihrem Mann beizustehen und ihre Kinder zu erziehen, eine tugendhafte Frau und eine gute Ehefrau und gütige Mutter zu sein. Könnte sie so etwas tun? (Nein.) Es ist eine Frage der Natur eines Menschen. Wenn du also siehst, dass ein Antichrist sich zurückziehen will, dann versuche auf keinen Fall, ihn vom Gegenteil zu überzeugen, es sei denn, es liegt eine bestimmte Situation vor, in der er sagt: „Obwohl ich ein Antichrist bin, möchte ich für Gottes Haus schuften. Ich werde mich zwingen, nichts Böses zu tun, und ich werde mich gegen Satan auflehnen.“ Muss man ihn in einem solchen Fall wie eine Fliege mit der Klatsche verscheuchen? (Nein.) In einem solchen Fall können wir die Dinge ihren natürlichen Lauf nehmen lassen, aber eine Vorgehensweise muss zur Anwendung kommen: Mehr Leute müssen diesen Antichristen beaufsichtigen und überwachen, und beim ersten Anzeichen von Schwierigkeiten, beispielsweise, wenn er Böses tun will, muss die Kirche schnell von ihm bereinigt werden. Wenn er es nicht ertragen kann, von anderen beaufsichtigt und überwacht zu werden, und er sich schlecht behandelt fühlt und nicht bereit ist, zu schuften, wie sollte man dann mit so jemandem umgehen? Du solltest ihm auf die Sprünge helfen und sagen: „Du bist talentiert, und du solltest hinaus in die nichtgläubige Welt gehen und deine großen Pläne verwirklichen. Du bist ein zu großer Fisch für diesen Teich, die Kirche passt nicht zu dir. Du kannst hier deine Flügel nicht ausbreiten; diese Arbeit ist deiner Talente unwürdig. Wenn du in die Welt zurückkehrst, wirst du vielleicht befördert, verdienst viel Geld und wirst reich. Vielleicht wirst du eine Berühmtheit!“ Ermutige ihn schnell, zu gehen. Wenn er nach Reichtum und Status strebt und sich nach den Vorteilen des Status sehnt, dann lass ihn in die Welt zurückkehren, um zu arbeiten und Geld zu verdienen, um dann ein Beamter zu werden und sein fleischliches Leben zu genießen. Manche fragen vielleicht, ob einem, wenn man ihn so behandelt, ein liebendes Herz fehlt. Selbst wenn du solche Dinge nicht zu Antichristen sagst, in Wirklichkeit werden sie im Herzen denken: „Hmpf, an einem Tag befördert und am nächsten wieder entlassen. Mir wird Status gegeben, und doch werde ich überwacht, beaufsichtigt und zurechtgestutzt – was für eine Qual das ist! Diese Art von Status ist für mich nicht schwer zu finden, und wenn ich nicht an Gott glauben würde, wäre ich jetzt reich und hätte in der Welt auf der Leiter des gesellschaftlichen Erfolgs längst große Sprünge gemacht; ich wäre zumindest im Kader auf Stadtebene. Ich bin zum Beamten geboren. Ich bin herausragend, egal, was ich draußen in der Welt tue; ich mache alles gut, ich kann mir in jeder Branche einen Namen machen, und ich bin geschäftstüchtig.“ Selbst wenn du so etwas nicht zu ihnen sagst, werden sie solche Dinge sagen, und deshalb solltest du schnell einige wohlklingende Worte sagen, die sie hören wollen, und sie ermutigen, die Kirche schnell zu verlassen – das wird allen zugutekommen. Antichristen streben nach Status, Macht und Ansehen; sie wollen keine gewöhnlichen Menschen sein, sondern wollen anderen stattdessen immer weit überlegen sein, bis sie schließlich ihren Ruf und ihr Ansehen ruinieren und von Gott verflucht werden. Seid ihr also bereit, gewöhnliche Menschen zu sein? (Ja.) Gewöhnliche Menschen zu sein, ist tatsächlich sinnvoll. Nicht nach Ruhm und Gewinn zu streben und sich stattdessen mit dem wirklichen Leben zufriedenzugeben, in Frieden und Freude zu leben, im Herzen bodenständig zu sein – das ist der richtige Weg im Leben. Wenn jemand immer überlegen sein und andere weit überragen will, dann ist das gleichbedeutend damit, dass er sich selbst über dem Feuer röstet und sich selbst in den Fleischwolf begibt – er fordert den Ärger geradezu heraus. Warum haben sie solche Gefühle? Ist es eine gute Sache, anderen weit überlegen zu sein? (Nein, das ist es nicht.) Es ist keine gute Sache. Und doch bestehen Antichristen darauf, diesen Weg zu wählen. Was auch immer ihr tut, folgt nicht diesem Weg!
Wenn eine gewöhnliche verdorbene Person noch keine Grundlage in ihrem Glauben an Gott hat, wenn sie keinen wahren Glauben an Gott entwickelt hat, dann hat sie wenig Glauben oder Größe. Wenn eine solche Person einen Rückschlag erleidet, wird sie schlecht von sich denken und meinen, dass Gott sie nicht liebt, dass Er sie verabscheut. Wenn sie sieht, dass sie gegen eine Wand läuft und auf Schritt und Tritt scheitert und Gott nicht zufriedenstellen kann, wird sie sich entmutigt fühlen; sie wird auch etwas Schwäche und Negativität erfahren, und manchmal werden ihr Gedanken kommen, die Kirche zu verlassen. Aber das ist nicht dasselbe wie aufmüpfig zu sein. Das ist die Art von Gedanken, die jemand bekommt, wenn er mutlos und niedergeschlagen ist, und es ist eine völlig andere Sache, als der Rückzug eines Antichristen. Wenn ein Antichrist sich zurückziehen will, würde er lieber sterben als Buße tun. Wenn jedoch eine gewöhnliche verdorbene Person entmutigt ist und sich überlegt, die Kirche zu verlassen, dann können Gottes Worte, einhergehend damit, dass andere ihr helfen und Gemeinschaft mit ihr halten und dass sie selbst aktiv mitwirkt, betet, sucht und Gottes Worte liest, sie allmählich beeinflussen. Sie können diese Person verändern und ihre Entscheidung, ob sie bleibt oder geht, sowie ihren Entschluss und ihre Meinung ändern. Gleichzeitig können Gottes Worte ihr auch helfen, allmählich Reue, eine positive Haltung und die Entschlossenheit zum Durchhalten zu entwickeln, wodurch sie allmählich stark werden kann. Darin manifestiert sich bei einer normalen Person der Prozess des Lebenseintritts. Ein Antichrist hingegen wird bis zum bitteren Ende kämpfen. Er wird niemals Buße tun und würde lieber sterben, als zugeben, dass er falschlag, als sich selbst kennenzulernen, als sein Verlangen nach Segnungen aufzugeben. Er besitzt nicht das geringste bisschen Lebenseintritt. Rate also jemandem wie ihm, der nicht bereit ist, zu schuften, oder dieses Schuften nicht gut macht, einfach, die Kirche zu verlassen. Das ist eine weise Entscheidung und die weiseste Art, mit einer solchen Angelegenheit umzugehen. Selbst wenn du ihm nicht dazu rätst, wirst du ihn zum Bleiben bewegen können? Kannst du seine Methode des Strebens oder seine Perspektive ändern? Du wirst diese Dinge niemals ändern können. Es gibt einige Leute, die von Gottes Haus gedrängt werden, zu bleiben. Gottes Haus hilft ihnen und unterstützt sie, weil ihre Negativität, Schwäche und die verdorbenen Dispositionen, die sie offenbart haben, allen gewöhnlichen verdorbenen Menschen gemeinsam sind und unter den Normalbereich fallen. Durch gemeinschaftlichen Austausch über Gottes Worte, durch die Hilfe und Unterstützung anderer können sie allmählich stark werden, an Größe gewinnen, Glauben an Gott entwickeln und ihre Pflicht aufrichtig ausführen. Das ist die Art von Person, der wir helfen und die wir zum Bleiben drängen sollten. Antichristen jedoch, die nicht schuften wollen oder nicht gut schuften, solltest du ermutigen, zu gehen, denn lange bevor du ihnen diesen Ratschlag erteilst, haben sie das bereits tun wollen oder haben jederzeit kurz davor gestanden, zu gehen. Dies sind die verschiedenen Manifestierungen und Gedanken von Antichristen, wenn sie mit einer Entlassung konfrontiert werden und sich zurückziehen wollen.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?