12. Wenn sie keinen Status genießen oder nicht darauf hoffen können, Segnungen zu erhalten, wollen sie sich zurückziehen (Abschnitt Zwei)

II. Der Umgang von Antichristen mit Anpassungen ihrer Pflicht

Antichristen haben eine unglaublich hartnäckige Haltung, wenn es darum geht, Segnungen zu erlangen. Sie klammern sich mit aller Macht an ihre Absicht, Segnungen zu erlangen, und wenn sie zurechtgestutzt werden, fühlen sie Widerstand und versuchen mit aller Kraft, dagegen anzukämpfen und sich zu verteidigen. Daraus können wir schließen, dass Antichristen die Wahrheit überhaupt nicht akzeptieren. Wenn sie entlassen oder ihre Pflichten angepasst werden, reagieren sie sehr empfindlich auf die Angelegenheit der Erlangung von Segnungen. Warum reagieren sie empfindlich darauf? Weil die Herzen solcher Menschen von dem Verlangen und dem Ehrgeiz erfüllt sind, Segnungen zu erlangen. Alles, was sie tun, geschieht um der Erlangung von Segnungen willen, nicht aus irgendeinem anderen Grund. Ihr größter Wunsch im Leben ist es, Segnungen zu erlangen. Deshalb haben sie, wenn sie entlassen oder ihre Pflichten angepasst werden, das Gefühl, ihre Hoffnung auf die Erlangung von Segnungen sei dahin, und sie weigern sich natürlich, sich zu unterwerfen, und argumentieren weiterhin zu ihren eigenen Gunsten. Sie berücksichtigen nur ihre eigenen Interessen und nicht das Werk von Gottes Haus. Manche Leute glauben zum Beispiel, sie seien im geschriebenen Wort bewandert, und verlangen daher energisch, eine damit zusammenhängende Pflicht zu tun. Natürlich wird das Haus Gottes sie nicht enttäuschen; das Haus Gottes schätzt talentierte Personen, und welche Gaben oder Stärken die Menschen auch haben, das Haus Gottes wird ihnen den Raum geben, sie einzusetzen, und so sorgt die Kirche dafür, dass sie Textarbeit verrichten. Aber nach einiger Zeit stellt sich heraus, dass sie diese Fähigkeit tatsächlich nicht besitzen und nicht in der Lage sind, diese Pflicht gut auszuführen; sie sind völlig ineffektiv. Ihr Talent und ihr Kaliber machen sie für diese Arbeit völlig inkompetent. Was sollte also unter solchen Umständen getan werden? Ist es möglich, sie einfach zu dulden und zu sagen: „Du hast Leidenschaft, und obwohl du nicht viel Talent besitzt und von durchschnittlichem Kaliber bist, wird das Haus Gottes dich dulden und dich diese Pflicht weiterhin ausführen lassen, solange du willens bist und dich nicht scheust, hart zu arbeiten. Es spielt keine Rolle, ob du es nicht gut machst. Das Haus Gottes wird ein Auge zudrücken, und es ist nicht nötig, dich zu ersetzen“? Ist das der Grundsatz, nach dem das Haus Gottes Angelegenheiten handhabt? Offensichtlich nicht. Unter solchen Umständen werden ihnen normalerweise geeignete Pflichten entsprechend ihrem Kaliber und ihren Stärken zugewiesen; das ist die eine Seite davon. Aber es reicht nicht aus, sich allein darauf zu verlassen, denn in vielen Fällen wissen die Menschen selbst nicht, für welche Pflicht sie geeignet sind, und selbst wenn sie denken, sie seien gut darin, muss das nicht unbedingt stimmen, und deshalb müssen sie es ausprobieren und eine Zeit lang üben; auf der Grundlage zu entscheiden, ob sie effektiv sind oder nicht, ist das Richtige. Wenn sie eine Zeit lang üben und keine Ergebnisse erzielen oder keine Fortschritte machen und bestätigt wird, dass es sich nicht lohnt, sie zu fördern, sollte ihre Pflicht angepasst und ihnen eine geeignete Pflicht neu zugewiesen werden. Die Pflichten der Menschen auf diese Weise neu zu ordnen und anzupassen, ist das Richtige und entspricht auch dem Grundsatz. Aber manche Menschen sind unfähig, den Anordnungen von Gottes Haus zu gehorchen, und folgen stattdessen immer ihren fleischlichen Vorlieben bei der Ausführung ihrer Pflichten. Nehmen wir zum Beispiel an, jemand sagt: „Mein größter Traum war es, zu den Literaten zu gehören oder Journalist zu sein, aber aufgrund meiner familiären Umstände und anderer Gründe konnte ich ihn nicht verwirklichen. Aber jetzt verrichte ich Textarbeit in Gottes Haus. Ich habe endlich bekommen, was ich wollte!“ Sein Verständnis der Wahrheit ist jedoch einfach nicht gut genug, er hat nicht viel geistliches Verständnis und ist der Textarbeit nicht gewachsen, sodass ihm nach einer Weile der Pflichtausführung eine andere Pflicht zugewiesen wird. Er beschwert sich: „Warum darf ich nicht einfach die Arbeit machen, die ich machen will? Ich mag keine andere Art von Arbeit!“ Was ist hier das Problem? Gottes Haus hat seine Pflicht gemäß den Grundsätzen angepasst, warum kann er also die Veränderung nicht akzeptieren? Ist das nicht ein Problem mit seiner Menschlichkeit? Er kann die Wahrheit nicht akzeptieren und unterwirft sich Gott nicht – das ist einfach ein Mangel an Vernunft. Er tut seine Pflicht immer nach seinen persönlichen Vorlieben und will immer seine eigenen Entscheidungen treffen. Ist das nicht eine verderbte Disposition? Garantiert die Tatsache, dass du etwas gerne tust, dass du es gut machen kannst? Bedeutet die Tatsache, dass du eine bestimmte Pflicht gerne tust, dass du sie auf eine dem Maßstab entsprechende Weise ausführen kannst? Nur weil du etwas gerne tust, heißt das nicht, dass du dafür geeignet bist, und du bist vielleicht nicht in der Lage, zu durchschauen, wofür du geeignet bist. Deshalb musst du Vernunft besitzen und lernen zu gehorchen. Wie solltest du also Gehorsam praktizieren, wenn deine Pflicht angepasst wird? Einerseits musst du glauben, dass Gottes Haus deine Pflicht gemäß den Wahrheitsgrundsätzen angepasst hat und nicht aufgrund deiner Vorlieben oder der Vorurteile irgendeines Leiters oder Mitarbeiters. Du musst darauf vertrauen, dass die Anpassung deiner Pflicht auf der Grundlage deiner Gaben, Stärken und anderer tatsächlicher Umstände entschieden wurde und dass sie nicht den Vorstellungen einer einzelnen Person entsprang. Wenn deine Pflicht angepasst wird, solltest du lernen, zu gehorchen. Nachdem du eine Weile in deiner neuen Pflicht geschult wurdest und Ergebnisse bei ihrer Ausführung erzielt hast, wirst du feststellen, dass du dich für die Ausführung dieser Pflicht besser eignest, und erkennen, dass es ein Fehler war, dir Pflichten nach deinen eigenen Vorlieben auszusuchen. Ist das Problem damit nicht gelöst? Das Wichtigste ist, dass das Haus Gottes den Menschen nicht auf Grundlage ihrer Vorlieben die Ausführung bestimmter Pflichten zuteilt, sondern nach den Arbeitsbedürfnissen und danach, ob die Ausführung einer Pflicht durch eine bestimmte Person Ergebnisse erzielen kann. Würdet ihr sagen, dass das Haus Gottes Pflichten nach individuellen Vorlieben anordnen sollte? Sollten Menschen unter der Bedingung eingesetzt werden, dass es ihre persönlichen Vorlieben befriedigt? (Nein.) Welche dieser Vorgehensweisen entspricht den Grundsätzen des Hauses Gottes bei der Verwendung von Menschen? Welche entspricht den Wahrheitsgrundsätzen? Die Auswahl von Menschen gemäß den Erfordernissen der Arbeit im Haus Gottes und gemäß den Ergebnissen, die sie bei der Ausführung ihrer Pflichten erzielen. Du hast gewisse Vorlieben und Interessen, und du hast ein gewisses Verlangen, deine Pflichten auszuführen, aber sollten deine Wünsche, Interessen und Vorlieben Vorrang vor der Arbeit des Hauses Gottes haben? Wenn du stur darauf bestehst und sagst: „Ich muss diese Arbeit machen; wenn ich sie nicht machen darf, will ich nicht leben, will ich meine Pflicht nicht ausführen. Wenn ich diese Arbeit nicht machen darf, werde ich für nichts anderes Begeisterung und auch nicht vollen Einsatz zeigen“, beweist das nicht, dass es ein Problem mit deiner Einstellung zur Ausführung deiner Pflicht gibt? Zeugt das nicht von einem kompletten Mangel an Gewissen und Vernunft? Um deine persönlichen Wünsche, Interessen und Vorlieben zu befriedigen, zögerst du nicht, die Kirchenarbeit zu beeinträchtigen und zu verzögern. Stimmt das mit der Wahrheit überein? Wie sollte man mit Dingen umgehen, die nicht mit der Wahrheit übereinstimmen? Es gibt Leute, die sagen: „Man sollte das individuelle Selbst zugunsten des Kollektivs opfern.“ Ist das richtig? Ist das die Wahrheit? (Nein.) Was für eine Art von Aussage ist das? (Es ist ein satanischer Irrglaube.) Es ist eine abwegige und absurde Aussage, eine irreführende und tarnende Aussage. Wenn du den Satz „Man sollte das individuelle Selbst zugunsten des Kollektivs opfern“ im Rahmen deiner Pflichtausführung anwendest, dann widersetzt du dich Gott und lästerst Ihn. Warum ist das Gotteslästerung? Weil du Gott deinen Willen aufzwingst, und das ist Gotteslästerung! Du versuchst, dein persönliches Opfer gegen Gottes Vervollkommnung und Segnungen einzutauschen; es ist deine Absicht, mit Gott zu handeln. Gott hat es nicht nötig, dass du irgendetwas von dir opferst; was Gott verlangt, ist, dass die Menschen die Wahrheit praktizieren und sich gegen das Fleisch auflehnen. Wenn du die Wahrheit nicht praktizieren kannst, dann lehnst du dich gegen Gott auf und widersetzt dich Ihm. Du hast deine Pflicht schlecht ausgeführt, weil du dabei die falschen Absichten verfolgt hast, weil deine Sicht der Dinge inkorrekt war und weil deine Aussagen im kompletten Gegensatz zur Wahrheit standen. Aber das Haus Gottes hat dir nicht das Recht genommen, eine Pflicht auszuführen; es ist nur so, dass deine Pflichten angepasst wurden, weil du für die letzte Pflicht nicht geeignet warst, und so wurdest du einer Pflicht neu zugewiesen, die für dich geeignet ist. Das ist ganz normal und leicht zu verstehen. Du solltest mit dieser Angelegenheit richtig umgehen. Was ist der korrekte Umgang mit dieser Angelegenheit? Wenn dies geschieht, musst du zuerst die Bewertung des Hauses Gottes akzeptieren. Obwohl du deine Pflicht subjektiv vielleicht magst, bist du ihr tatsächlich nicht gewachsen und auch nicht darin geübt, sodass du diese Arbeit nicht ausführen kannst. Das bedeutet, dass deine Pflicht neu zugewiesen werden muss. Du solltest gehorchen und deine neue Pflicht annehmen. Übe dich zuerst eine Zeit lang darin – wenn du immer noch denkst, dass du nicht gut genug bist und dass dein Kaliber dafür nicht ausreicht, solltest du der Kirche sagen: „Ich bin dieser Pflicht nicht gewachsen. Wenn das so weitergeht, wird es die Arbeit behindern.“ Das ist eine sehr vernünftige Handlungsweise! Was auch immer du tust, versuche nicht, an dieser Pflicht festzuhalten. Dies würde die Arbeit behindern. Wenn du das Problem frühzeitig ansprichst, wird die Kirche dir entsprechend deiner Situation eine geeignete Pflicht zuweisen. Gottes Haus zwingt niemanden, Pflichten auszuführen. Ist es nicht eine gute Sache für dich, zu erleben, wie deine Pflicht angepasst wird? Zunächst einmal kann es dich befähigen, deine eigenen Vorlieben und Wünsche rational anzugehen. Du hattest vielleicht in der Vergangenheit eine Vorliebe dafür und magst Literatur und Schreiben, aber Textarbeit erfordert auch geistliches Verständnis. Zumindest musst du geistliche Terminologie verstehen. Wenn dir auch nur das geringste Verständnis der Wahrheit fehlt, wird ein wenig Geschick im geschriebenen Wort nicht ausreichen. Durch eine Zeit der Erfahrung wirst du geistliches Verständnis erlangen, den geistlichen Wortschatz verstehen und die Sprache des geistlichen Lebens erlangen müssen. Erst dann wirst du in der Lage sein, Textarbeit in Gottes Haus auszuführen. Durch eine Zeit der Erfahrung und des Durchlebens von Dingen wirst du feststellen, dass dir die Sprache der Lebenserfahrung fehlt, du wirst deine erstaunliche Unzulänglichkeit sehen, du wirst deine wahre Größe erkennen, und du wirst es Gottes Haus und deinen Brüdern und Schwestern ermöglichen, dein Kaliber und deine Größe klar zu sehen. Das ist eine gute Sache für dich. Zumindest wird dir dies zeigen, wie hoch oder niedrig dein Kaliber ist, und dich befähigen, dich selbst korrekt zu behandeln. Du wirst keine Einbildungen mehr über dein eigenes Kaliber und deine Vorlieben haben. Du wirst deine wahre Größe kennen, du wirst genauer und klarer sehen, wofür du geeignet bist und wofür nicht, und du wirst standhafter und praktischer sein, wenn du deine Pflicht ausführst. Das ist ein Aspekt davon. Der andere, der wichtigste, ist, dass du, egal welchen Grad an Verständnis du erlangst oder ob du diese Dinge verstehen kannst, wenn Gottes Haus Anordnungen für dich trifft, zumindest zuerst eine Haltung des Gehorsams einnehmen musst, anstatt wählerisch oder pingelig zu sein oder deine eigenen Pläne und Entscheidungen zu haben. Das ist die Vernunft, die du vor allem besitzen musst. Wenn du nicht in der Lage bist, darüber zu reflektieren, welche Verunreinigungen bei der Ausführung deiner Pflicht vorhanden sind, ist das in Ordnung. Alles, was zählt, ist, dass du Unterwürfigkeit in deinem Herzen hast und die Wahrheit annehmen kannst, deine Pflicht ernst nimmst und deine Treue zeigst, und dass du, wenn Probleme auftreten oder wenn du Verdorbenheit offenbarst, über dich selbst reflektieren, deine eigenen Mängel und Unzulänglichkeiten verstehen und die Wahrheit suchen kannst, um deine Probleme oder Offenbarungen von Verdorbenheit zu beseitigen. Auf diese Weise werden, ohne dass du es merkst, dein Leben und deine Größe allmählich wachsen, während du deine Pflicht ausführst, und du wirst dazu gelangen, deine Pflicht auf eine Weise auszuführen, die dem Maßstab entspricht. Solange du dich aufrichtig für Gott aufwendest und niemals aufhörst, die Wahrheit zu suchen, um deine Probleme zu lösen, während du Gottes Werk erfährst, wirst du Seine Segnungen empfangen, und Er wird dich nicht schlecht behandeln.

Wenn ihre Pflichten angepasst werden und die Entscheidung von der Kirche getroffen wurde, sollten die Menschen dies akzeptieren und gehorchen; sie müssen über sich selbst reflektieren und das Wesen des Problems sowie ihre eigenen Mängel verstehen. Das ist für die Menschen sehr vorteilhaft, und es ist etwas, das praktiziert werden sollte. Bei etwas so Einfachem können gewöhnliche Menschen es durchschauen und korrekt behandeln, ohne auf zu viele Schwierigkeiten oder unüberwindbare Hürden zu stoßen. Wenn ihre Pflichten angepasst werden, sollten die Menschen sich zumindest unterwerfen, davon profitieren, über sich nachzudenken, sowie eine genaue Einschätzung davon haben, ob sie ihre Pflichten maßstabsgerecht ausführen. Doch auf Antichristen trifft das nicht zu. Was sie manifestieren, unterscheidet sich von normalen Menschen, ganz gleich, was ihnen widerfährt. Worin besteht dieser Unterschied? Sie gehorchen nicht, sie leisten nicht proaktiv ihren Beitrag, und sie suchen nicht im Geringsten nach der Wahrheit. Stattdessen empfinden sie Antipathie gegenüber der Anpassung, sträuben sich dagegen, analysieren, überlegen, zerbrechen sich den Kopf und spekulieren: „Warum darf ich diese Pflicht nicht tun? Warum werde ich einer unwichtigen Pflicht zugewiesen? Ist das ein Mittel, um mich zu enthüllen und auszumustern?“ Sie denken immer weiter darüber nach, was passiert ist und analysieren und grübeln deswegen ohne Ende. Wenn nichts passiert, geht es ihnen bestens, wenn aber etwas passiert, beginnt es, in ihren Herzen zu toben, als befänden sie sich in stürmischen Gewässern, und sie haben viele Fragen im Kopf. Von außen betrachtet mag es den Anschein haben, dass sie besser als andere darin sind, über Probleme nachzudenken, aber in Wirklichkeit sind Antichristen einfach niederträchtiger als normale Menschen. Wie äußert sich diese Niederträchtigkeit? Ihre Überlegungen sind extrem, komplex und geheimnisvoll. Dinge, die einer normalen Person, einer Person mit Gewissen und Vernunft, nie in den Sinn kommen würden, sind für einen Antichristen gang und gäbe. Wenn eine einfache Anpassung ihrer Pflicht vorgenommen wird, dann sollten die Menschen mit einer Einstellung des Gehorsams darauf reagieren, das tun, was das Haus Gottes ihnen aufträgt, und das tun, wozu sie imstande sind, und unabhängig davon, was sie tun, es so gut erledigen, wie es in ihrer Macht steht, mit ihrem ganzen Herzen und all ihrer Kraft. Was Gott getan hat, ist kein Irrtum. Eine so einfache Wahrheit kann von Menschen mit ein wenig Gewissen und Vernunft praktiziert werden, allerdings übersteigt dies die Fähigkeiten von Antichristen. Wenn es um die Anpassung der Pflichten geht, warten Antichristen sofort mit Argumenten, Spitzfindigkeiten und Trotz auf, und tief in ihrem Inneren, weigern sie sich, diese zu akzeptieren. Was genau befindet sich in ihrem Herzen? Misstrauen und Zweifel, und dann bohren sie bei anderen mit allen möglichen Mitteln nach. Sie sondieren die Lage durch ihre Worte und Handlungen und nötigen und verleiten die Menschen sogar mit skrupellosen Mitteln dazu, die Wahrheit zu sagen und ehrlich zu sprechen. Sie versuchen, herauszufinden: Warum nur wurden sie neu zugewiesen? Warum wurde ihnen nicht erlaubt, ihre Pflicht zu tun? Wer genau war der Drahtzieher? Wer hat versucht, ihnen das Leben schwer zu machen? In ihrem Herzen fragen sie sich andauernd nach dem Grund. Sie versuchen ständig, herauszubekommen, was eigentlich vor sich geht, damit sie herausfinden können, mit wem sie sich streiten oder abrechnen können. Sie wissen nicht, wie man vor Gott tritt, um über sich selbst nachzudenken, wie man überprüft, wo das Problem in einem liegt, sie suchen nicht nach einem Grund in sich selbst und sie beten nicht zu Gott und denken nicht über sich nach und sagen: „Wo lag bei der Art und Weise meiner Pflichtausführung das Problem? War ich oberflächlich und fehlten mir die Grundsätze? Hat es überhaupt irgendein Ergebnis gegeben?“ Anstatt sich jemals diese Fragen zu stellen, zweifeln sie Gott in ihrem Herzen unentwegt an: „Warum wurde meine Pflicht angepasst? Warum werde ich so behandelt? Warum sind sie so rücksichtslos? Warum sind sie unfair zu mir? Warum denken sie nicht an meinen Stolz? Warum greifen sie mich auf diese Weise an und grenzen mich aus?“ Diese ganzen „Warums“ sind eine lebhafte Offenbarung der verdorbenen Disposition und des Charakters von Antichristen. Niemand kann sich vorstellen, dass Antichristen wegen so einer Kleinigkeit wie der Anpassung ihrer Pflichten so einen Aufstand machen, für so viel Unruhe sorgen und jedes ihnen zur Verfügung stehende Mittel probieren, um so große Wellen zu schlagen. Warum sollten sie eine einfache Sache so kompliziert machen? Es gibt nur einen Grund: Antichristen gehorchen den Anordnungen von Gottes Haus nie, und sie verknüpfen ihre Pflicht, ihren Ruhm, Gewinn und Status immer eng mit der Hoffnung darauf, Segnungen zu erlangen, und mit ihrem zukünftigen Bestimmungsort, als hätten sie, sobald sie ihren Ruf und Status verlieren, keine Hoffnung, Segnungen und Belohnungen zu erlangen, und das fühlt sich für sie an, als würden sie ihr Leben verlieren. Sie denken, „Ich muss aufpassen, ich darf nicht unvorsichtig sein! Auf Gottes Haus, die Brüder und Schwestern, die Leiter und Mitarbeiter und selbst auf Gott, kann man sich nicht verlassen. Ich kann keinem davon trauen. Die Person, auf die du dich am meisten verlassen kannst und die am vertrauenswürdigsten ist, bist du selbst. Wenn du keine Pläne für dich selbst machst, wer wird sich dann um dich kümmern? Wer wird deine Zukunft berücksichtigen? Wer wird berücksichtigen, ob du Segnungen erhalten wirst oder nicht? Deshalb muss ich um meiner selbst willen sorgfältig planen und berechnen. Ich darf keine Fehler machen oder nicht einmal im Geringsten unvorsichtig sein, was werde ich sonst tun, wenn jemand versucht, mich auszunutzen?“ Deshalb schützen sie sich vor den Leitern und Mitarbeitern des Hauses Gottes, mit der Befürchtung, dass jemand sie erkennen oder durchschauen wird und dass sie dann entlassen werden und ihr Traum von Segnungen zerstört werden wird. Sie denken, sie müssten ihren Ruf und Status aufrechterhalten, damit sie darauf hoffen können, Segnungen zu erlangen. Ein Antichrist sieht die Erlangung von Segnungen als höher als die Himmel an, größer als das Leben, wichtiger als das Streben nach der Wahrheit, Änderung der Disposition oder persönliche Rettung und wichtiger als seine Pflicht gut zu erfüllen und ein geschaffenes Wesen zu sein, das dem Standard entspricht. Antichristen denken, dass ein dem Standard entsprechendes geschaffenes Wesen zu sein, seine Pflicht gut zu erfüllen und gerettet zu werden allesamt belanglose Dinge sind, kaum einer Erwähnung oder Bemerkung wert, während Segnungen zu erlangen das Einzige in ihrem Leben ist, das nie vergessen werden darf. Egal, worauf sie treffen, ganz gleich, wie groß oder klein, sie verknüpfen es damit, Segnungen zu erlangen, sind unglaublich vorsichtig und aufmerksam, und sie lassen sich immer einen Ausweg offen. Wenn also ihre Pflicht angepasst wird, wenn es sich um eine Beförderung handelt, wird ein Antichrist denken, dass er Hoffnung auf Segen hat. Wenn es sich um eine Degradierung handelt, vom Teamleiter zum stellvertretenden Teamleiter oder vom stellvertretenden Teamleiter zu einem normalen Gruppenmitglied, sehen sie dies als ein großes Problem an und glauben, dass ihre Hoffnung, Segnungen zu erlangen, gering ist. Was ist das für eine Einstellung? Ist das eine richtige Einstellung? Ganz und gar nicht. Diese Sichtweise ist absurd! Ob jemand Gottes Anerkennung findet oder nicht, hängt nicht davon ab, welche Pflicht er ausführt, sondern davon, ob er im Besitz der Wahrheit ist, ob er sich Gott aufrichtig unterwirft und ob er treu ist. Das sind die wichtigsten Dinge. Während der Zeit, in der Gott die Menschen errettet, müssen sie viele Prüfungen erleiden. Vor allem bei der Ausführung ihrer Pflichten müssen sie viele Misserfolge und Wendungen hinnehmen, aber am Ende, wenn sie die Wahrheit verstehen und sich Gott wirklich unterwerfen, werden sie Menschen sein, die Gottes Anerkennung genießen. Wenn es um die Anpassung ihrer Pflicht geht, zeigt sich, dass Antichristen die Wahrheit nicht verstehen und dass sie absolut nicht über Begriffsvermögen verfügen.

Unter all denen, die eine Pflicht tun, wird es immer einige geben, die nichts gut machen. Sie sind nicht gut darin, Artikel zu schreiben, weil sie die Wahrheit nicht verstehen und nicht einmal die geistliche Terminologie beherrschen, die Sprache, die Christen oft verwenden. Sie mögen zwar Schreibfähigkeiten und eine gewisse Bildung haben, aber sie sind der Aufgabe nicht gewachsen. Wenn du sie Dokumente Korrektur lesen lässt, wird nach kurzer Zeit klar, dass sie auch darin nicht gut sind. Ihr Kaliber ist mangelhaft, und sie übersehen ständig Dinge, also weist du ihnen wieder eine andere Aufgabe zu. Sie sagen, dass sie Computerkenntnisse haben, aber nachdem sie eine Zeit lang eine Pflicht in diesem Bereich getan haben, erweisen sie sich auch darin als nicht gut. Es scheint, als wären sie gute Köche, also lässt du sie Essen für die Brüder und Schwestern zubereiten. Es stellt sich heraus, dass jeder berichtet, dass die Mahlzeiten, die sie zubereiten, entweder zu salzig oder zu fad sind, und sie kochen entweder zu viel oder zu wenig. Da du siehst, dass sie nicht gut zum Kochen geeignet sind, arrangierst du, dass sie das Evangelium predigen, aber in dem Moment, in dem sie hören, dass sie dem Evangeliumsteam beitreten sollen, fühlen sie sich entmutigt und denken: „Das war’s. Ich werde aufs Abstellgleis geschoben, und es gibt keine Hoffnung auf Segen. Es bleibt nichts anderes übrig, als zu weinen.“ Dann, mit einer negativen und niedergeschlagenen Stimmung, verfallen und degenerieren sie und können ihren Geist nicht auf das Predigen des Evangeliums und das Bezeugen von Gottes neuem Werk richten. Stattdessen denken sie ständig: „Wann kann ich zur textbasierten Pflicht zurückkehren? Wann werde ich wieder stolz sein können? Wann werde ich wieder mit dem Oberen sprechen oder an der Entscheidungsfindung auf höherer Ebene teilnehmen können? Wann wird jeder wissen, dass ich wieder ein Leiter bin?“ Sie warten einige Jahre, ohne wieder eingesetzt zu werden, und beginnen dann nachzudenken: „Es hat keinen Sinn, an Gott zu glauben. Ich bin genau wie diese Leute, die auf dem Weg, Beamte in der Welt draußen zu werden, viele Rückschläge erleben, nicht wahr?“ Bei dem Gedanken an diese vielen Rückschläge werden sie noch niedergeschlagener und fühlen sich völlig entmutigt. Sie sagen: „Nach all diesen Jahren als Gläubiger bin ich nicht ein einziges Mal ein bedeutender Leiter geworden. Nachdem ich es endlich geschafft hatte, als Teamleiter zu dienen, wurde ich entlassen, und ich habe auch in anderen Pflichten keine gute Arbeit geleistet. Ich habe wirklich schreckliches Pech – nichts läuft jemals so, wie ich es will. Es ist genau wie das Kämpfen mit unzähligen Rückschlägen auf dem Weg, ein Beamter zu werden. Warum will mich das Haus Gottes nicht befördern? Mein Status und mein Ansehen haben wirklich einen Tiefpunkt erreicht. Niemand erinnert sich auch nur daran, wer ich bin, und der Obere erwähnt mich nie. Meine glorreichen Tage sind vorbei. Was soll ich mit meinem mangelnden Erfolg tun? Ich liebe Gott so sehr, und ich liebe die Kirche und das Haus Gottes wirklich, warum also hatte ich keinen Erfolg? Es hat keinen Sinn, an Gott zu glauben. Ich wollte hier im Haus Gottes wirklich meine großen Pläne verwirklichen, meine Energie und meine Stärken einsetzen, aber Gott setzt mich einfach nicht in wichtige Positionen oder sieht mich. Es hat keinen Sinn.“ Was wollen sie damit sagen, wenn sie ständig Lärm darüber machen, dass es keinen Sinn hat? Sie wollen sagen, dass es keinen Sinn hat, ihre Pflicht zu tun, eine Änderung der Disposition anzustreben, die Wahrheit und Predigten anzuhören, Gottes Worte zu lesen und nach Wahrheitsgrundsätzen zu suchen. Was hat für sie dann einen Sinn? Eine offizielle Position zu haben, Segnungen zu erlangen, ihr Verlangen und ihren Ehrgeiz nach Segen erfüllt zu bekommen, sich bei jeder Gelegenheit zur Schau zu stellen, bewundert zu werden und Ansehen zu haben. Für sie hat nichts anderes einen Sinn. Wenn sie das Gefühl haben, dass es keinen Sinn hat, wenn sie entmutigt sind, dann bewegen sich ihre Füße von selbst zur Tür. Sie wollen Gottes Haus verlassen, sich zurückziehen. Das bedeutet, dass sie in Gefahr sind. Es gibt einige Leute, die eine Pflicht tun, insbesondere diejenigen, die eine unscheinbare Pflicht tun, die sie in häufigen Kontakt mit Nichtgläubigen bringt, und einige Mitglieder dieser Gruppe stehen mit einem Bein drinnen und mit einem Bein draußen. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass diese Leute sich jederzeit zurückziehen könnten, und wenn ihre letzte Verteidigungslinie zusammenbricht, wird ihr anderes Bein einen entscheidenden Schritt nach draußen machen, und sie werden sich gründlich von Gottes Haus lossagen und die Kirche ganz verlassen. Wenn es um die Anpassung ihrer Pflichten geht, werden Dinge wie, wohin sie versetzt werden, welche Pflicht sie tun, ob die Pflicht ihre persönlichen Wünsche befriedigt, ob sie es ihnen ermöglicht, geschätzt zu werden, und was die Position und der Rang ihrer neuen Pflicht sind, von diesen Leuten alle mit ihrer Absicht und ihrem Verlangen verbunden, Segnungen zu erlangen. Wo liegt, basierend auf der Haltung und Ansicht, die Antichristen gegenüber der Anpassung ihrer Pflichten hegen, ihr Problem? Ist das ein großes Problem oder nicht? (Das ist es.) Was ist das Problem? (Sie verbinden die normale Anpassung ihrer Pflichten mit ihrem Status in der Kirche und damit, ob sie Segnungen erlangen können oder nicht. Wenn ihre Pflichten angepasst werden, denken sie, anstatt die Anordnungen von Gottes Haus zu akzeptieren und zu befolgen, dass sie ihren Status verlieren und keine Segnungen mehr erlangen können, und dann haben sie das Gefühl, dass es keinen Sinn hat, an Gott zu glauben, und wollen Gottes Haus verlassen.) Ihr größter Fehler hierbei ist, die Anpassung ihrer Pflichten mit dem Erlangen von Segnungen zu verbinden. Das war das absolut Letzte, was sie hätten tun sollen. Tatsächlich gibt es überhaupt keine Beziehung zwischen den beiden, aber weil die Herzen von Antichristen von dem Verlangen erfüllt sind, Segnungen zu erlangen, werden sie, egal welche Pflicht sie tun, diese damit verbinden, ob sie Segnungen erlangen können oder nicht, was bedeutet, dass es für sie unmöglich ist, eine Pflicht gut zu erfüllen, und sie können nur offenbart und ausgemustert werden. Damit schaffen sie sich einfach selbst Probleme und begeben sich auf einen dem Untergang geweihten Pfad.

Wie solltest du die Angelegenheit der Pflichtausführung behandeln? Du musst die richtige Einstellung haben, was die Voraussetzung dafür ist, deine Pflicht gut auszuführen. Welche Pflicht für dich angemessen ist, sollte an deine eigenen Stärken angelehnt sein. Wenn die Pflicht, die von der Kirche für dich angeordnet wird, nichts ist, worin du gut bist, oder nichts, was du machen möchtest, kannst du das Problem ansprechen und durch Kommunikation lösen. Wenn du aber die Pflicht ausführen kannst und es eine Pflicht ist, die du ausführen solltest, und du sie nicht machen willst, nur weil du Leid fürchtest, dann gibt es ein Problem mit dir. Wenn du bereit bist zu gehorchen und dich gegen dein Fleisch auflehnen kannst, dann kann man dich als relativ vernünftig bezeichnen. Wenn du allerdings immer versuchst, dir auszurechnen, welche Pflichten prestigeträchtiger sind, und du davon ausgehst, dass bestimmte Pflichten dazu führen werden, dass andere auf dich herabsehen, dann beweist das, dass du eine verdorbene Disposition hast. Warum bist du so voreingenommen, was dein Pflichtverständnis angeht? Könnte es sein, dass du eine Pflicht gut ausführen kannst, wenn es eine ist, die du dir aufgrund deiner eigenen Vorstellungen aussuchst? Das trifft nicht unbedingt zu. Was hier am meisten zählt, ist, deine verdorbene Disposition aufzulösen, und wenn du das nicht tust, wirst du deine Pflicht nicht gut tun können, selbst wenn es eine ist, die dir Spaß macht. Manche Menschen führen ihre Pflichten ohne Grundsätze aus, und ihre Pflichtausführung fußt immer auf ihren eigenen Vorlieben, daher können sie Schwierigkeiten nie lösen, sie wursteln sich immer durch jede Pflicht, die sie ausführen, und letztlich werden sie ausgemustert. Können solche Menschen gerettet werden? Du musst die Pflicht wählen, die zu dir passt, sie gut ausführen und fähig sein, die Wahrheit zu suchen, um deine verdorbenen Dispositionen zu beseitigen. Nur dann wirst du in der Lage sein, in die Wahrheitsrealität einzutreten. Wenn du immer nach fleischlichem Wohlbehagen strebst und danach trachtest, in deiner Pflicht gut dazustehen, wirst du nicht in der Lage sein, deine Pflicht gut auszuführen. Wenn du nicht in der Lage bist, irgendeine Pflicht gut auszuführen, dann wirst du ausgemustert werden müssen. Manche Menschen sind unzufrieden, egal welche Pflicht sie ausführen; sie betrachten ihre Pflichten immer als vorübergehend, sie sind oberflächlich und suchen nicht die Wahrheit, um die verdorbenen Dispositionen zu lösen, die sie offenbaren. Infolgedessen führen sie ihre Pflichten mehrere Jahre lang aus, ohne irgendeinen Lebenseintritt zu gewinnen. Sie werden zu Arbeitskräften und werden ausgemustert. Haben sie sich das nicht selbst zuzuschreiben? Böse Menschen und Antichristen haben nie die richtige Einstellung in ihren Pflichten. Was denken sie, wenn ihre Pflichten angepasst werden? „Denkst du, ich bin nur ein Dienender? Wenn du mich benutzt, lässt du mich einen Dienst für dich verrichten, und wenn du mit mir fertig bist, schickst du mich einfach weg. Nun, so werde ich keinen Dienst erbringen! Ich will ein Leiter oder Mitarbeiter sein, weil das hier der einzig respektable Job ist. Wenn du mich nicht Leiter oder Mitarbeiter sein lässt und trotzdem willst, dass ich mich abmühe, dann kannst du’s gleich vergessen!“ Was für eine Haltung ist das? Unterwerfen sie sich? Auf welcher Grundlage gehen sie an die Anpassung ihrer Pflichten heran? Auf der Grundlage ihrer Impulsivität, ihrer eigenen Vorstellungen und ihrer verdorbenen Disposition, nicht wahr? Und was sind die Konsequenzen, wenn man so an die Sache herangeht? Zunächst einmal, werden solche Menschen bei ihrer nächsten Pflicht treu und aufrichtig sein können? Nein, das werden sie nicht. Werden sie eine positive Einstellung haben? In welchem Zustand werden sie sich befinden? (In einem Zustand der Niedergeschlagenheit.) Was ist das Wesen der Niedergeschlagenheit? Es ist Antagonismus. Und was ist das Endergebnis einer antagonistischen und niedergeschlagenen Stimmung? Kann jemand, der so empfindet, seine Pflicht gut erfüllen? (Nein.) Wenn jemand immer negativ und antagonistisch ist, taugt er dann dazu, eine Pflicht zu tun? Egal, welche Pflicht er tut, er kann sie nicht gut tun. Das ist ein Teufelskreis, der nicht gut ausgehen wird. Warum ist das so? Solche Menschen befinden sich auf keinem guten Weg; sie suchen nicht nach der Wahrheit, sie sind nicht unterwürfig, und sie können die Haltung und das Vorgehen von Gottes Haus ihnen gegenüber nicht richtig verstehen. Das bedeutet Ärger, nicht wahr? Es ist eine vollkommen angebrachte Anpassung ihrer Pflicht, aber Antichristen sagen, sie wäre vorgenommen worden, um sie zu quälen, dass sie nicht wie Menschen behandelt werden, dass es dem Haus Gottes an Liebe mangelt, dass sie wie eine Maschine behandelt werden, gerufen werden, wenn man sie braucht, und dann weggestoßen werden, wenn sie nicht gebraucht werden. Ist das nicht ein verdrehtes Argument? Hat jemand, der solche Dinge sagt, ein Gewissen oder Vernunft? Solche Leute besitzen keine Menschlichkeit! Sie verzerren eine vollkommen korrekte Sache; sie verdrehen ein völlig angebrachtes Vorgehen in etwas Negatives – ist das nicht die Niederträchtigkeit eines Antichristen? Kann jemand, der so niederträchtig ist, die Wahrheit verstehen? Keinesfalls. Das ist das Problem von Antichristen; was auch immer ihnen widerfährt, sie werden auf eine verdrehte Weise darüber denken. Warum denken sie auf eine so verdrehte Weise? Weil ihre Wesensnatur so niederträchtig ist. Die Wesensnatur eines Antichristen ist in erster Linie niederträchtig, gefolgt von seiner Bösartigkeit, und das sind seine Haupteigenschaften. Die niederträchtige Natur der Antichristen hindert sie daran, irgendetwas richtig zu verstehen, und stattdessen verdrehen sie alles, sie gehen bis zum Äußersten, betreiben Haarspalterei, und sie können mit Dingen nicht richtig umgehen oder nach der Wahrheit suchen. Als Nächstes wehren sie sich aktiv und sinnen auf Rache, verbreiten sogar Auffassungen und lassen der Negativität freien Lauf, stacheln andere auf und ziehen sie mit, um die Arbeit der Kirche zu stören. Sie verbreiten heimlich einige Beschwerden, urteilen darüber, wie Menschen von Gottes Haus behandelt werden, über einige seiner Verwaltungsregeln, darüber, wie bestimmte Leiter Dinge handhaben, und verurteilen diese Leiter. Was für eine Disposition ist das? Sie ist bösartig. Antichristen sind nicht nur widerständig und trotzig, sie ziehen sogar noch mehr Menschen auf ihre Seite, um gemeinsam mit ihnen trotzig zu sein, sich auf ihre Seite zu stellen und sie anzufeuern. So ist die Wesensnatur eines Antichristen. Sie können nicht einmal die einfache Anpassung ihrer Pflicht korrekt behandeln oder sie rational akzeptieren und sich ihr unterwerfen. Stattdessen machen sie viel Aufhebens und bringen verschiedene Ausreden für sich selbst vor, von denen einige unziemlich sind und bei anderen Abscheu und Ekel hervorrufen. Nachdem sie einige Trugschlüsse und Irrlehren verbreitet haben, werden Antichristen versuchen, die Situation für sich selbst zu retten und andere dazu zu bringen, ihnen zu glauben. Wenn diese Maßnahmen keinen Erfolg haben, werden Antichristen dann fähig sein, umzukehren? Wenn sie diesen Pfad nicht weitergehen können, werden sie dann in der Lage sein, die Wahrheit zu suchen? Werden sie irgendeinen Willen zur Reue besitzen? Absolut nicht. Sie werden sagen: „Wenn du mich daran hinderst, Segnungen zu erlangen, werde ich euch alle daran hindern, sie zu erlangen! Wenn ich keine Segnungen erlangen kann, werde ich aufhören zu glauben!“ In der Vergangenheit habe ich darüber gesprochen, dass Antichristen völlig unvernünftig sind; die Wesensnatur hinter dieser Unvernunft ist, dass diese Menschen extrem niederträchtig und bösartig sind. Der Punkt, über den wir jetzt Gemeinschaft halten, sind die Erscheinungsformen und Offenbarungen, die diese Wesensnatur vollständig zur Schau stellen, und es ist der authentischste Beweis für diese Wesensnatur. Einige dieser Leute werden wütend, wenn ihre Pflichten auch nur einmal angepasst werden, und einige von ihnen, nachdem sie mehrmals versetzt wurden und von einer Pflicht zur anderen gewechselt sind, sind nicht in der Lage, irgendeine davon gut zu erfüllen, und denken letztendlich, dass sie keine Hoffnung mehr auf Segen haben, und wollen sich zurückziehen. Kurz gesagt, unabhängig davon, wie ihre Pflichten angepasst werden, wenn irgendwelche Anpassungen auftreten, werden diese Leute sie in ihren Herzen analysieren, beurteilen und darüber grübeln und werden erst dann beruhigt sein, wenn sie feststellen, dass die Anpassungen nichts mit ihrem Segnungserlangen zu tun haben. Sobald sie feststellen, dass die Anpassungen auch nur die geringste Beziehung zum Segnungserlangen haben oder ihre Hoffnung auf Segnungen beeinträchtigen, werden sie sich sofort im Trotz erheben und ihre Wesensnatur offenbaren. Wenn sie in diesem Trotz scheitern und entlarvt und zurückgewiesen werden, werden sie Notfallpläne für sich selbst vorbereiten und Gottes Haus entschieden und ohne Zögern verlassen, nicht länger glaubend, dass es einen Gott gibt, und nicht länger anerkennend, dass sie an Gott glauben. Ihr alltägliches Leben wird sich sofort ändern, und jegliches Abbild eines Gläubigen an Gott verschwindet von ihnen. Sie werden sofort wieder anfangen zu trinken, zu rauchen, ungewöhnliche Kleidung und starkes Make-up zu tragen und sich aufs Äußerste herauszuputzen. Da sie diese Dinge als Gläubige an Gott nicht genießen konnten, werden sie sich beeilen, diese verlorene Zeit nachzuholen. Wenn sie einen Rückzug in Erwägung ziehen, werden sie sofort über ihren nächsten Schritt nachdenken, darüber, wie sie in der Welt hart arbeiten können, um voranzukommen, einen Platz für sich selbst zu finden und ein gutes Leben zu führen, sowie darüber, wo ihr Ausweg liegt. Sie werden bald einen Ausweg für sich selbst finden, einen Platz für sich selbst inmitten dieser bösen Trends und innerhalb dieser bösen Welt ausfindig machen und bestimmen, was sie tun werden, sei es im Geschäftsleben, in der Politik oder in einer anderen Art von Unternehmung, die es ihnen ermöglicht, ein besseres Leben als andere zu führen, die ihnen Glück und Freude für den Rest ihres Lebens bringt, ihr Fleisch komfortabler macht, ihnen ermöglicht, das Leben in vollen Zügen zu genießen, und an Unterhaltung und Freizeit teilzuhaben.

Wenn ein Antichrist zurechtgestutzt wird und wenn seine Pflicht angepasst wird, denkt er darüber nach, Segnungen zu empfangen, die sehr eng mit ihm verbunden sind. Wenn er denkt, dass dafür keine Hoffnung mehr besteht, wird er sich zurückziehen wollen, Gottes Haus verlassen und in das Leben eines Nichtgläubigen zurückkehren wollen. Darauf basierend ist es offensichtlich, dass die Wesensnatur eines Menschen extrem wichtig ist, also sind sein Streben und seine Entscheidungen nicht auch sehr wichtig? Es ist lediglich der Unterschied eines einzigen Gedankens: Eine richtige Entscheidung, und du könntest am Ende weiterhin Gottes Errettung annehmen, während eine falsche Entscheidung dich im Handumdrehen in einen Nichtgläubigen verwandeln kann, in jemanden, der nichts mit dem Haus Gottes, mit Gottes Werk oder seiner Pflicht zu tun hat. Nur ein Gedanke, ein einziger Augenblick oder eine kleine Angelegenheit kann das Schicksal eines Menschen vollständig verändern. Eine beiläufige Entscheidung, ein beiläufiger kleiner Gedanke oder eine einfache Perspektive kann das Schicksal eines Menschen ändern und bestimmen, wo er im nächsten Augenblick landet. Wenn Menschen keinerlei Problemen begegnet sind, wenn sie keiner Entscheidung gegenübergestanden haben, fühlen sie, dass sie viele Wahrheiten verstehen, Größe besitzen und standhaft bleiben können. Aber wenn du vor einer Entscheidung, einem wichtigen Grundsatz oder einem großen Problem stehst, wird deine tatsächliche Wahl, deine Haltung gegenüber Gott und deine Perspektive und Haltung gegenüber der Angelegenheit dein Schicksal bestimmen und ob du bleibst oder gehst. Die Entscheidungen, die Antichristen tendenziell treffen, und ihre tiefsten subjektiven Wünsche in ihren Herzen stehen alle im Widerspruch zur Wahrheit; in diesen Dingen gibt es keine Unterwerfung, nur Antagonismus, es gibt keine Wahrheit oder Menschlichkeit, nur menschliche verderbte Dispositionen und menschliche Trugschlüsse und Irrlehren. Diese Dinge führen oft zu Gedanken wie dem, das Haus Gottes hinter sich zu lassen und sich in böse Trends zu vertiefen, und können sie jederzeit und jederorts dazu bringen, zu denken: „Wenn ich keine Hoffnung habe, Segnungen zu erlangen, warum sollte ich Gottes Haus nicht verlassen? Wenn das der Fall ist, werde ich nicht weiter glauben oder meine Pflicht tun. Wenn mich Gottes Haus so behandelt, dann werde ich nicht länger anerkennen, dass es einen Gott gibt.“ Diese Arten von unerhört rebellischen Gedanken, diese Irrlehren und Trugschlüsse, diese niederträchtigen Ideen sind oft im Herzen eines Antichristen präsent und verweilen dort. Deshalb ist es, selbst wenn sie sich auf ihrem Weg des Folgens Gottes nicht auf halbem Wege zurückziehen, sehr schwierig für sie, den Pfad bis ganz zum Ende zu gehen, und die meisten von ihnen werden aufgrund der vielen bösen Taten, die sie begangen haben, und der Unterbrechung und Störung, die sie verursacht haben, aus der Kirche entfernt und ausgeschlossen werden. Selbst wenn sie sich zwingen können, bis zum Ende durchzuhalten, können wir tatsächlich anhand der Wesensnatur von Antichristen sehen, dass es unvermeidlich ist, dass sie sich aus der Kirche zurückziehen werden. Sie mögen tief im Inneren sogar denken: „Ich kann Gottes Haus absolut nicht hinter mir lassen. Selbst wenn ich solche Gedanken habe, kann ich nicht gehen. Ich werde hier bleiben, sogar bis zu meinem Tod. Ich werde mich an Gottes Haus klammern; ich werde Gott bis zum Ende folgen.“ Egal wie sehr ihr subjektiver Wille sie zwingt, Gottes Haus nicht zu verlassen, und wie sehr sie in ihrem subjektiven Willen darauf bestehen, dass sie bleiben müssen, sind sie letztendlich dazu bestimmt, von Gott verschmäht zu werden und Gottes Haus aus eigenem Antrieb zu verlassen, weil sie der Wahrheit abgeneigt und bis ins Mark niederträchtig sind.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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