15. Sie glauben nicht an die Existenz Gottes und leugnen das Wesen Christi (Teil 2) Abschnitt Vier

C. Wie Antichristen mit der Bescheidenheit und Verborgenheit Christi umgehen

Wie Antichristen mit der Normalität und Praxisnähe Christi umgehen, manifestiert sich auf vielerlei Art und Weise, und wir haben gerade einige konkrete Beispiele dargelegt. Wir werden unseren gemeinschaftlichen Austausch zu diesem Aspekt hier beenden. Im Hinblick auf einen weiteren Aspekt Christi – Seine Bescheidenheit und Verborgenheit – zeigen Antichristen immer noch ihre einzigartige Dispositionsessenz, und sie weisen dieselben wesentlichen Manifestationen und Herangehensweisen auf wie in ihrem Umgang mit der Normalität und Praxisnähe Christi. Sie können diese Dinge immer noch nicht von Gott annehmen oder sie als positive Dinge annehmen, stattdessen verachten sie sie, verspotten und verurteilen sie sogar und leugnen sie dann. Es ist eine dreiteilige Abfolge: Zuerst beobachten sie, dann verurteilen sie, und schließlich leugnen sie. Das sind alles gewohnheitsmäßige Handlungen von Antichristen, dies ist durch das Wesen von Antichristen bestimmt. Was sind Bescheidenheit und Verborgenheit? Es sollte nicht schwer sein, die wörtliche Bedeutung zu verstehen – es bedeutet, dass man keinen Gefallen daran findet, sich hervorzutun, sich nicht zur Schau stellt, sich in Zurückhaltung übt und unbekannt bleibt. Das tangiert die Disposition des menschgewordenen Gottes und die Gott innewohnende Persönlichkeit. Aufgrund des äußeren Erscheinungsbilds sollte es für die Menschen nicht schwer sein, Folgendes festzustellen: Christus hat keinen Ehrgeiz, Er versucht nicht, die Macht an sich zu reißen, Er hat kein Verlangen nach Macht, Er sperrt die Herzen der Menschen nicht ein, noch studiert Er Gedankenlesen; Christus spricht auf eine einfache, deutliche, klare Weise und benutzt nie ausforschende Worte oder Tricks, um den Menschen ihre wahren Gedanken abzuschmeicheln. Wenn die Menschen etwas sagen wollen, können sie es; wenn nicht, zwingt Er sie nicht. Wenn Christus die verdorbenen Dispositionen und verschiedenen Zustände der Menschen aufdeckt, spricht Er direkt und weist klar auf diese hin; zudem ist die Art und Weise, wie Christus die Dinge handhabt, sehr einfach. Diejenigen, die Umgang mit Mir gepflegt haben, sollten diesen Eindruck haben und sagen: „Du bist ziemlich direkt, ohne irgendwelche Taktiken im Umgang mit weltlichen Belangen. Obwohl Du Status genießt, scheinst Du in keiner Gruppe ein Gefühl der Überlegenheit zu empfinden.“ Diese Aussage ist in der Tat exakt; Ich genieße es nicht, im Rampenlicht zu stehen oder Meinen Ruhm vor den Augen anderer zu mehren. Wenn Ich diesen Status wirklich nicht hätte und Gott Mich nicht bezeugt hätte, ist es doch Meine inhärente Persönlichkeit, im Hintergrund der Massen zu bleiben, Mich nicht sehen lassen zu wollen, nicht zu wollen, dass andere Mich erkennen, selbst wenn Ich einige besondere Fähigkeiten habe, denn wenn es die Menschen wüssten, würden sie Mir hinterherlaufen, was lästig und schwierig zu handhaben ist. Ganz gleich also, wohin Ich gehe, sobald Menschen anfangen, Mir hinterherzulaufen, suche Ich nach Wegen, um sie wegzuschicken. Ich diskutiere mit ihnen über Belange, wenn es notwendig ist, und wenn nicht, schicke Ich sie schnell wieder an ihre gebührenden Plätze, damit sie tun, was sie tun sollten. Für verdorbene Menschen ist das unvorstellbar: „Wir Menschen lieben Dich und unterstützen Dich so sehr! Wir sind so vernarrt in Dich! Warum willst Du unsere Zuneigung nicht annehmen?“ Was soll dieses Gerede? Ich habe gesagt, was Ich dir sagen sollte, die Anweisung gegeben, die Ich geben muss, also geh und tu, was du tun solltest, schwirre nicht um Mich herum, das interessiert Mich nicht. Ihrer Meinung nach, denken die Menschen: „Gott, bist Du nicht auch oft selbstzufrieden, da Du so ein großes Werk vollbracht hast? Fühlst Du Dich bei so vielen Anhängern nicht auch immer überlegen? Willst Du nicht immer eine Sonderbehandlung genießen?“ Ich sage, dass Ich nie so empfunden habe; Mir ist nie bewusst, dass Ich so viele Anhänger habe, Ich fühle Mich nicht überlegen, und Ich habe kein Gefühl dafür, wie hoch Mein Ansehen ist. Sagt Mir, wie verzückt wäre ein normaler Mensch gewöhnlicherweise im Alltag, wenn er in so einer Position wäre? Weiß er etwa nicht, was er essen oder tragen soll? Würde er nicht den ganzen Tag mitten in der Luft schweben? Würde er nicht immer hoffen, dass Menschen ihm hinterherlaufen? (Ja.) Insbesondere fänden jene, die einige Fähigkeiten besitzen, immer Wege, um Treffen abzuhalten, um während ihrer Reden das Gefühl von Aufmerksamkeit und Applaus zu genießen, und denken dabei, dass es die Freude, Fleisch zu essen und Wein zu trinken, übertrifft. Ich frage Mich, warum empfinde Ich nicht so? Warum habe Ich nicht das Gefühl, dass das gut ist? Warum ist Mir dieses Gefühl egal? In der weltlichen Musikszene werden diejenigen mit ein bisschen Können, besonders jene, die singen und tanzen können, Göttinnen und Götter, Könige und Königinnen der Musik und sogar Väter, Mütter und Opas der Musik genannt. Das sind keine guten Betitelungen. Außerdem sind manche Menschen unzufrieden, wenn man sie „Xiao Wang[a]“ oder „Xiao Li“ nennt, und denken, dass es ihre Seniorität mindert, und so suchen sie nach Wegen, um ihren Grad an Seniorität zu ändern, damit Menschen sie in Zukunft König oder Königin nennen. Das ist die verdorbene Menschheit. Nachdem sie zum Glauben an Gott gefunden haben, sagen manche Menschen, Gläubige sollten nicht so anmaßend sein wie Nichtgläubige, dass man sie nicht Gott, König oder Königin nennen sollte, dass sie zurückhaltend und bescheiden sein müssten. Sie glauben, dass es ein bisschen vulgär ist, sich selbst direkt den Namen „Bescheidenheit“ zu geben, dass er nicht gering oder niedrig genug ist, also nennen sie sich Herr oder Frau „Winzig“, „Klitzeklein“, „Staub“ oder „Unbedeutend“, und manche geben sich sogar den Namen „Sandkorn“ und „Nanometer“. Sie konzentrieren sich nicht auf die Wahrheit, sondern denken über Vulgarität nach, mit Namen wie „Klein Unkraut“, „Spross“ und sogar „Erdboden“, „Schlamm“, „Dung“ usw. Von diesen Namen ist jeder unerfreulicher und geringer als der vorherige, aber können sie irgendetwas ändern? Ich sehe, dass Menschen mit diesen Namen auch sehr arrogante, sehr schlechte Menschen sind, und manche sogar böse Menschen. Diejenigen, die sich so genannt haben, sind nicht nur nicht unbedeutender oder bescheidener geworden, sondern bleiben anmaßend, niederträchtig und bösartig.

Beim ersten Mal, als Gott Fleisch wurde, um Sein Werk auf Erden zu tun, war Sein Wirken einfach und kurz, aber es war eine unverzichtbare und wichtige Phase Seines Wirkens zur Errettung der Menschheit. Doch nachdem der Herr Jesus gekreuzigt worden war, kehrte Er ins Leben zurück und stieg in den Himmel auf, ohne der Menschheit erneut zu erscheinen. Warum erschien Er der Menschheit nicht erneut? Das ist die Bescheidenheit und Verborgenheit Gottes. Gemäß normaler, menschlicher Logik wurde Gott Fleisch und litt dreiunddreißigeinhalb Jahre, ertrug die Ablehnung der Menschen, ihre Verleumdung, ihre Verurteilung, ihre Beschimpfungen usw., und nach Seiner Kreuzigung und Rückkehr ins Leben hätte Er zu den Menschen zurückkehren sollen, um die Früchte Seines Sieges und Seiner Herrlichkeit zu genießen. Er hätte weitere dreiunddreißigeinhalb Jahre oder sogar länger leben sollen und es genießen, dass die Menschheit Ihn anbetet und zu Ihm aufblickt, und den Status und die Behandlung, die Er verdiente, genießen. Das tat Gott jedoch nicht. In dieser Phase Seines Wirkens kam Gott still und leise, ohne irgendeine Zeremonie, und im Unterschied zu Menschen, die ihre Präsenz spürbar machen wollen, wann immer sie ein bisschen Können aufweisen, würde Gott der Welt nicht verkünden wollen: „Ich bin hier, Ich bin Gott Selbst!“ Gott gab in Bezug auf sich Selbst kein einziges solches Wort von sich, sondern wurde in aller Stille in einem Stall geboren. Abgesehen von den drei Weisen, die kamen, um Gott anzubeten, war das restliche Leben des Herrn Jesus Christus voller Not und Leid, die erst mit Seiner Kreuzigung endeten. Gott erlangte Herrlichkeit und vergab dem Menschen seine Sünden – das bedeutet, dass Er für die Menschheit eine große Tat vollbrachte, weil Er den Menschen half, der Sünde und dem Meer des Leidens zu entkommen, und Er ist der Erlöser der Menschheit. Es liegt also auf der Hand, dass Gott die Anbetung, Bewunderung und Niederwerfung der Menschheit hätte genießen sollen. Doch Gott ging still und leise fort, ohne einen Laut von sich zu geben. Während der vergangenen zweitausend Jahre hat sich Gottes Werk stets weiter ausgebreitet. Der Prozess dieser Ausbreitung ist voller Not, Blutvergießen und der Verurteilung und Verleumdung durch die ganze Menschheit gewesen. Doch ungeachtet dessen, welche Haltung die Menschheit zu Gott hat, hat Er weiter die Wahrheit kundgetan und nie Sein Werk zur Rettung des Menschen aufgegeben. Außerdem hat Gott während dieser zweitausend Jahre nie klare Worte benutzt, um sich Selbst zu verkünden, um zu sagen, dass der Herr Jesus Sein menschgewordenes Fleisch ist und dass die Menschheit Ihn anbeten und annehmen sollte. Gott wendet einfach die simpelste Methode an und schickt Seine Diener, um in allen Nationen und an allen Orten das Evangelium vom Himmelreich zu predigen, wodurch mehr Menschen die Möglichkeit haben, Buße zu tun, vor Gott zu treten und Seine Errettung anzunehmen und somit die Vergebung ihrer Sünden zu erlangen. Gott hat nie irgendwelche überflüssigen Worte benutzt, um zu sagen, dass Er der kommende Messias ist; stattdessen hat Er durch Tatsachen bewiesen, dass alles, was Er getan hat, das Werk von Gott Selbst ist, dass die Errettung durch den Herrn Jesus die Errettung durch Gott Selbst ist, dass der Herr Jesus die ganze Menschheit erlöst hat und dass Er Gott Selbst ist. Bei der jetzigen Menschwerdung kam Gott in derselben Art und Weise und Form unter die Menschen. Gottes Kommen im Fleisch ist ein gewaltiger Segen für die Menschheit, eine unglaublich seltene Gelegenheit, und erst recht ist es für die Menschen ein Glück. Aber was bedeutet es für Gott Selbst? Für Ihn ist es das Schmerzvollste. Könnt ihr das verstehen? Das Wesen Gottes ist Gott. Gott, der Gottes Identität besitzt, haftet keine Arroganz an, und stattdessen ist Er treu, heilig und gerecht. Indem Er unter die Menschen kommt, muss Er den verschiedenen verdorbenen Dispositionen des Menschen entgegentreten, was bedeutet, dass all jene Menschen, die Er retten will, diejenigen sind, die Er hasst und abscheulich findet. Gott weist keine arrogante Disposition, keine Niederträchtigkeit und keine List auf, Er liebt positive Dinge, Er ist gerecht und heilig, aber wem Er gegenübersteht, ist eben eine Gruppe von Menschen, die das Gegenteil Seines Wesens und diesem feindlich gesinnt sind. Was gibt Gott am meisten? Seine Liebe, Geduld, Barmherzigkeit und Toleranz. Gottes Liebe, Barmherzigkeit und Toleranz sind Seine Bescheidenheit und Verborgenheit. Die verdorbene Menschheit denkt: „Gott verrichtet so ein großes Werk, erlangt so große Herrlichkeit, und Er ist Herrscher über so viele Dinge, warum also kündigt Er sich Selbst nicht an oder verkündet sich Selbst?“ Den Menschen erscheint dies so leicht wie ein Fingerschnippen; wenn sie eine gute Tat vollbringen, dann bauschen sie das zehnfach auf, wenn sie ein kleines bisschen Gutes tun, dann blähen sie es doppelt oder dreifach auf, bauschen es endlos auf und halten es für umso besser, je detaillierter sie die Dinge übertreiben. Aber diese Dinge gehören nicht zu Gottes Wesen. Egal, was Gott tut, es ist von nichts behaftet, was Menschen als „Transaktion“ bezeichnen; Gott will nichts anfordern, Er ist auf keine „Entlohnung“ aus, wie es die Menschen nennen. Gott hat kein Verlangen nach Status wie die verdorbene Menschheit, Er sagt nicht: „Ich bin Gott; Ich tue, was Ich will, und ganz gleich, was Ich tue, ihr müsst euch an Meine Güte erinnern, ihr müsst euch Mein Tun zu Herzen nehmen und stets an Mich erinnern.“ Genau diese Art von Wesen weist Gott nicht auf; Er hat keinen Ehrgeiz, Er besitzt nicht die arrogante Disposition der verdorbenen Menschheit, und Er verkündet sich nicht Selbst. Manche sagen: „Wenn Du Dich nicht Selbst verkündest, wie können Menschen dann wissen, dass Du Gott bist? Wie können sie sehen, dass Du den Status Gottes besitzt?“ Es ist unnötig; Gottes Wesen kann das bewirken. Gott besitzt das Wesen Gottes; ganz gleich, wie bescheiden und verborgen Er ist, wie Er im Geheimen wirkt, wie Er der Menschheit Barmherzigkeit und Toleranz zeigt, die ultimative Wirkung Seiner Worte, Seines Wirkens, Seines Handelns usw. muss zwangsläufig die sein, dass geschaffene Menschen die Herrschaft des Schöpfers akzeptieren, sich vor dem Schöpfer verneigen und Ihn anbeten und sich der Herrschaft und den Anordnungen des Schöpfers bereitwillig unterwerfen. Das ist durch Gottes Wesen bestimmt. Und was Antichristen nicht erreichen können, ist genau das. Sie haben Ambitionen und Verlangen sowie arrogante, bösartige und niederträchtige Dispositionen, ihnen fehlt die Wahrheit, und trotzdem wollen sie doch Menschen besitzen und kontrollieren und Menschen dazu bringen, sich ihnen zu unterwerfen und sie zu verehren. Sind Antichristen, ihrem Wesen nach zu urteilen, nicht niederträchtig? Antichristen kämpfen mit Gott um Sein auserwähltes Volk; wird Gott mit ihnen kämpfen? Weist Gott dieses Wesen auf? Gewinnt Gott die Anbetung und Unterwerfung geschaffener Menschen, indem Er darum kämpft? (Nein.) Wie gewinnt Er sie? Geschaffene Wesen werden von Gott erschaffen; nur der Schöpfer weiß, was die Menschheit braucht, haben sollte und wie die Menschheit leben sollte. Sagen wir beispielsweise, dass ein Mensch eine Maschine entwickelt. Nur deren Erfinder kennt ihre Defekte und Fehler und weiß, wie man sie behebt; wer auch immer versucht, eine Fälschung der Maschine herzustellen, weiß das nicht. Gleichermaßen wurde die Menschheit von Gott geschaffen; nur Gott weiß, was die Menschen brauchen, nur Gott kann die Menschheit retten, und nur Gott kann verdorbene Menschen in wahre Menschen verwandeln. All das tut Gott nicht durch Seine Autorität, nicht dadurch, dass Er sich Selbst verkündet, sich rechtfertigt oder indem Er Menschen unterdrückt, in die Irre führt oder kontrolliert; diese Mittel und Methoden setzt Gott nicht ein, nur Satan und Antichristen tun das.

Wie fasst ihr nach so viel gemeinschaftlichem Austausch die Bescheidenheit und Verborgenheit Gottes auf? Was ist Gottes Bescheidenheit und Verborgenheit? Ist Verborgenheit das bewusste Verschleiern Seiner Identität, das absichtliche Verheimlichen Seines Wesens und der wahren Gegebenheiten? (Nein.) Ist Bescheidenheit etwas, das auf künstliche Art und Weise vorgetäuscht wird? Ist es Selbstbeschränkung? Ist es Vortäuschung? (Nein.) Manche Menschen sagen: „Du bist der menschgewordene Gott, wie kann jemand mit einem so vornehmen Status so gewöhnliche Kleider tragen?“ Ich sage, dass Ich nur ein gewöhnlicher Mensch bin und ein gewöhnliches Leben führe; alles an Mir ist gewöhnlich, warum also kann Ich keine gewöhnlichen Kleider tragen? Manche sagen: „Du bist Christus, der menschgewordene Gott. Dein Status ist vornehm – rede Dich nicht klein.“ Ich sage, wieso kleinreden? Weder überhöhe Ich Mich noch rede Ich Mich klein; Ich bin, wer Ich bin, Ich tue, was Ich tun sollte, und Ich sage, was Ich sagen sollte – was ist daran falsch? Weder Überhöhen noch Kleinreden ist richtig; Überhöhen ist Arroganz, Kleinreden ist Heuchelei und Verlogenheit. Manche sagen: „Der menschgewordene Gott sollte die Art eines Prominenten aufweisen, und Dein Reden und Verhalten sollten elegant sein. Sieh Dir die Frisuren, Outfits und das Make-up dieser mächtigen Frauen in der Gesellschaft an, das sind die Menschen, die Status haben, das sind die, von denen die Menschen eine hohe Meinung haben!“ Ich sage: Was ist Status? Was spielt es für eine Rolle, ob die Menschen zu Mir aufsehen? Das kümmert Mich nicht; wenn du zu Mir aufsiehst, finde Ich das widerlich und ekelerregend. Du darfst keinesfalls zu Mir aufsehen. Andere sagen: „Sieh Dir diese Unternehmerinnen in der Gesellschaft an, sie kleiden sich so vornehm und elegant. Man kann auf einen Blick sehen, dass sie einflussreiche, elitäre Persönlichkeiten sind – warum lernst Du nicht von ihnen?“ Warum sollte Ich etwas lernen, was Ich nicht mag? Ich trage Kleider, die Meinem Alter entsprechen, warum sollte Ich anderen etwas vormachen? Warum sollte Ich von anderen lernen? Ich bin Ich, für wen sollte Ich Mich verstellen? Ist das nicht Verlogenheit? Sagt Mir, welche Art von Gestalt, Auftreten, Reden und Verhalten sollte der menschgewordene Gott aufweisen, damit es zu Seiner Identität passt? Habt ihr dafür Maßstäbe? Das müsst ihr wohl, anderenfalls würdet ihr Christus nicht so sehen. Ich habe Meine Maßstäbe – gehen Meine Maßstäbe über den Rahmen der Wahrheitsgrundsätze hinaus? (Nein.) Warum haben manche Menschen immer Auffassungen davon, was auch immer Ich trage oder esse, und nehmen ständig Zusammenfassungen vor und fällen Urteile über Mich? Ist das nicht widerwärtig? Warum sehen sie Mich so? In ihren Augen ist alles, was Christus tut, was immer es auch ist, falsch, es ist alles negativ, immer ist daran etwas faul. Wie niederträchtig müssen sie sein! Dieser Reihe von verschiedenen Identitäten, verschiedenen Sichtweisen von Gott nach zu urteilen – vom Geist Gottes, dem Wesen von Gott Selbst bis hin zur Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes – gibt es in Gottes Wesen keine Arroganz oder irgendwelche von Satans Ambitionen und Verlangen, und erst recht nicht den sogenannten Drang des Menschen nach Status. Abgesehen von dem Wesen von Gott Selbst ist das hervorstechendste Merkmal von dem, was Gott besitzt, von Gottes Geist bis hin zu Seinem menschgewordenen Fleisch, Seine Bescheidenheit und Verborgenheit. Diese Bescheidenheit ist nicht geheuchelt, diese Verborgenheit ist kein absichtliches Ausweichen; das ist Gottes Wesen, das ist Gott Selbst. Ob Gott sich im geistlichen Reich befindet oder als Mensch Fleisch geworden ist, Sein Wesen ändert sich nicht. Wenn jemand anhand dessen nicht sehen kann, dass der menschgewordene Christus das Wesen Gottes besitzt, was für eine Art von Mensch ist er dann? Ihm fehlt geistliches Verständnis, er ist ein Ungläubiger. Wenn Menschen sich Gottes bescheidenes und verborgenes Wesen ansehen, denken sie: „Gott scheint nicht so große Autorität zu besitzen. Die Aussage, dass Gott allmächtig ist, erscheint nicht sehr glaubwürdig, es ist sicherer zu sagen, dass Gott mächtig ist. Wie kann Er die Herrschaft über die Menschheit haben, da Er keine so große Autorität besitzt? Da Er nie Gottes Status und Identität zeigt, kann Er Satan dann besiegen? Es heißt, Gott habe Weisheit – kann Weisheit alles entscheiden? Was ist größer: Weisheit oder Allmacht? Kann Weisheit Allmacht beherrschen? Kann Weisheit Allmacht beeinflussen?“ Menschen denken darüber nach, können es aber weder durchschauen noch verstehen. Manche Menschen hegen in ihren Herzen einige Zweifel, und dann verdauen sie sie allmählich, und anhand ihrer Erfahrungen suchen sie beständig nach und versuchen fortwährend, diese Sache zu verstehen, und sie gelangen unwissentlich zu einer gewissen wahrnehmungsbezogenen Erkenntnis. Nur Antichristen schaffen es nicht, nachdem sie all diese Aspekte von Gottes Wesen, all diese Manifestationen und all Sein Handeln angezweifelt haben, zu verstehen, dass es sich hierbei um Gottes Bescheidenheit und Verborgenheit handelt, um das, was an Gott liebenswert ist, sondern im Gegenteil, sie bekommen mehr Zweifel an Gott, und sie verurteilen Gott noch heftiger. Sie zweifeln Gottes Herrschaft über alles an, sie zweifeln an, dass Gott Satan besiegen kann, sie zweifeln an, dass Gott die Menschheit retten kann, sie zweifeln an, dass Gottes sechstausendjähriger Führungsplan erfolgreich zu Ende geführt werden kann, und erst recht zweifeln sie die Tatsache an, dass Gott sich den unzähligen Menschen in Seiner Verherrlichung offenbaren wird. Was tun sie, nachdem sie diese Dinge angezweifelt haben? Sie leugnen sie. Antichristen sagen also: „Die Bescheidenheit und Verborgenheit Christi bedeuten nichts, sie sind es nicht wert, dass man sie preist oder rühmt, und sie sind nicht Gottes Wesen. Solche Bescheidenheit und Verborgenheit weist Gott nicht auf; die Bescheidenheit und Verborgenheit Christi sind Manifestationen seines Unvermögens. Solange jemand in der Welt ein bisschen Status hat, ist er gekrönter König, Marquis oder Kaiser. Christus hat sein Königreich errichtet und hat so viele Nachfolger, und gleichzeitig breitet sich die Evangeliumsarbeit mit großer Dynamik aus – bedeutet das nicht, dass sich die Macht Christi vergrößert? Aber seinem Handeln nach zu urteilen, hat er nicht vor, seine Macht zu vergrößern oder solche Macht zu besitzen. Es ist, als habe er nicht die Fähigkeit, diese Macht zu besitzen, das Königreich Christi zu besitzen. Kann ich also Segnungen bekommen, indem ich ihm folge? Kann ich der Herrscher des nächsten Zeitalters werden? Kann ich über die unzähligen Länder und Völker herrschen? Kann er diese alte Welt, diese verdorbene Menschheit vernichten? Wie kann er, wenn man sich das gewöhnliche Erscheinungsbild Christi ansieht, Großes zustande bringen?“ In den Herzen von Antichristen kommen immer solche Zweifel auf. Die Bescheidenheit und Verborgenheit Christi sind Dinge, die alle verdorbenen Menschen, insbesondere Antichristen, nicht akzeptieren, gutheißen oder sehen können; Antichristen interpretieren Gottes Bescheidenheit und Verborgenheit als Beweis für ihre Zweifel an Gottes Identität und Wesen, als Beweis und Druckmittel, um Gottes Autorität zu leugnen, und streiten somit Gottes Identität und Wesen und das Wesen Christi ab. Nachdem sie das Wesen Christi abgestritten haben, fangen Antichristen an, innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches gegen Gottes auserwähltes Volk vorzugehen, ohne Erbarmen, ohne Nachsicht und ohne Furcht, und gleichzeitig bestreiten oder bezweifeln sie ihre eigenen Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Ambitionen nicht im Geringsten. Innerhalb ihres Einflussbereichs, innerhalb des Bereichs, in dem sie handeln können, fahren Antichristen ihre Krallen aus und kontrollieren die, die sie kontrollieren können, und führen die in die Irre, die sie irreführen können; sie verwerfen Christus und Gott völlig und sagen sich vollständig von Gott, Christus und Gottes Haus los.

Worüber halten wir in erster Linie Gemeinschaft, wenn es um diesen Punkt geht, wie Antichristen mit der Bescheidenheit und Verborgenheit Christi umgehen? Gottes Bescheidenheit und Verborgenheit – welche die Menschen verstehen sollten – sind in den Augen von Antichristen die vorteilhaftesten Voraussetzungen, um zu tun, was immer sie wollen, und in Gottes Haus ein eigenständiges Königreich zu errichten. Gott ist verborgen im Fleisch, und diese Phase Seines Wirkens in den letzten Tagen unterscheidet sich in ihrer Form von der des Zeitalters der Gnade. Obwohl Gott in dieser Phase keine Zeichen und Wunder vollbringt, hat Er weit mehr Worte gesprochen, unzählige Worte mehr. Ganz gleich, wie Gott wirkt, solange Er Mensch geworden ist, geht mit Seinem Wirken ungeheure Demütigung einher. Nur ein Gott wie dieser, der ein göttliches Wesen besitzt, kann sich wirklich demütigen und verbergen, um ein gewöhnlicher Mensch zu werden und Sein Werk zu verrichten, weil Er das Wesen von Bescheidenheit und Verborgenheit innehat. Im Gegensatz dazu ist Satan absolut nicht dazu in der Lage. Welche Art von Fleisch würde Satan tragen, um unter Menschen zu wirken? Erstens hätte er ein imposantes Erscheinungsbild, und er wäre bösartig, hinterlistig und niederträchtig; dann muss er diverse Strategien und Techniken beherrschen, dazu noch verschiedene hinterlistige Tricks, um mit Menschen zu spielen und sie zu manipulieren, er muss rücksichtslos und boshaft genug sein. Er muss sich ständig unter den Menschen blicken lassen und sich überall ins Rampenlicht stellen, aus Angst, jemand könnte ihn vielleicht nicht kennen, und er muss immer versuchen, seinen Ruhm zu mehren und sich anzupreisen. Wenn die Menschen ihn schließlich König oder Kaiser nennen, wird er zufrieden sein. Was Gott tut, ist genau das Gegenteil von dem, was Satan tut. Gott übt sich fortwährend in Geduld, bleibt im Verborgenen, und während Er das tut, wirkt Er Seine Worte und Sein Leben in die Menschen hinein, indem Er die Barmherzigkeit und liebende Güte des Schöpfers nutzt, sodass die Menschen die Wahrheit verstehen können, gerettet werden können und wahre geschaffene Wesen mit normaler Menschlichkeit und einem normalen menschlichen Leben werden können. Obwohl das, was Gott tut, für die Menschheit unschätzbar ist, betrachtet Gott es als Seine eigene Verantwortung. Also wurde Er persönlich Fleisch und unermüdlich versorgt Er die Menschen, hilft Er ihnen, unterstützt, erhellt und erleuchtet sie, wie eine Mutter oder ein Vater. Natürlich züchtigt, richtet, maßregelt und diszipliniert Er die Menschen auch und beobachtet, wie sie sich Tag für Tag verändern, Tag für Tag ein normales Kirchenleben führen und Tag für Tag im Leben wachsen. Somit ist alles, was Gott tut, die Wirklichkeit positiver Dinge. Inmitten der Menschheit rühmen Menschen den Preis, den Gott gezahlt hat, Seine große Macht und Seine Herrlichkeit, aber wann hat Gott je in Seinen Worten zu den Menschen gesagt: „Ich habe dies und das für die Menschheit getan, Ich habe so viel geopfert; die Menschen müssen Mich preisen und rühmen“? Stellt Gott solche Forderungen an die Menschheit? Nein. So ist Gott Selbst. Gott hat nie Bedingungen benutzt, um Tauschgeschäfte mit den Menschen zu machen, und gesagt: „Ich habe Christus in eure Mitte getan, ihr müsst Ihn gut behandeln, auf Seine Worte hören, euch Ihm unterwerfen und Ihm folgen. Verursacht keine Störungen oder Unterbrechungen, tut, was immer Er euch aufträgt, tut es so, wie Er euch anweist, und wenn alles geschafft ist, wird es euch allen gutgeschrieben.“ Hat Gott je so etwas gesagt? Ist das Gottes Absicht? Nein. Im Gegenteil, es sind Antichristen, die immer versuchen, Menschen mithilfe verschiedener Mittel zu verführen, einzuschränken, zu kontrollieren und alles an ihnen zu beherrschen, um Menschen dazu zu bringen, Gott zu verlassen und vor sie zu treten. Es sind Antichristen, die es überall verkünden und ankündigen, wann immer sie irgendeine Kleinigkeit tun. Antichristen können Gottes Bescheidenheit und Verborgenheit nicht nur nicht verstehen, nicht akzeptieren, nicht preisen oder rühmen, sondern sie verachten diese Dinge auch und lästern über sie. Das ist durch die Dispositionsessenz von Antichristen bestimmt.

Heute haben wir über die drei Manifestationen Gemeinschaft gehalten, wie Antichristen das Wesen Christi leugnen. Wir wollen unseren gemeinschaftlichen Austausch darüber hier beenden. Habt ihr noch irgendwelche Fragen? (Nein.) Gut, auf Wiedersehen!

21. November 2020

Fußnoten:

a. Chinesischsprechende stellen das Wort „Xiao“ vor den Familiennamen einer Person, die jünger ist als sie selbst.

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