15. Sie glauben nicht an die Existenz Gottes und leugnen das Wesen Christi (Teil 1) Abschnitt Drei

B. Sie weigern sich, Gottes Herrschaft über alle Dinge anzuerkennen

Als Nächstes wollen wir über die zweite Manifestation Gemeinschaft halten, die zu der Aussage gehört, „Sie glauben nicht an die Existenz Gottes und leugnen das Wesen Christi“: Antichristen weigern sich, Gottes Herrschaft über alle Dinge anzuerkennen. Für Antichristen existiert der Schöpfer, der die Identität Gottes besitzt, schlichtweg nicht, Er ist nur ein Mythos. Können Antichristen also die Tatsache anerkennen, dass der Schöpfer die Herrschaft über alle Dinge hat? Es versteht sich von selbst, dass sie diese Tatsache nicht anerkennen. Sie erkennen sie nicht an, und auch das ist faktenbasiert. Der Gottesglaube, die Gotteskenntnis und das Gottesverständnis von Antichristen basieren auf menschlichen Auffassungen und Vorstellungen, auf irgendwelchen menschlichen Erkenntnissen und Verständnissen von Götzen, und auch auf den Irrlehren und Trugschlüssen, mit denen diese Götzen Menschen in die Irre führen. Stehen die Auffassungen, Vorstellungen, Irrlehren, Trugschlüsse und anderes in den Herzen der Antichristen mit der Tatsache im Einklang, dass Gott über alle Dinge herrscht, oder im Widerspruch dazu? Sie stehen natürlich im Widerspruch zu dieser Tatsache. Die Götzen, denen die Menschen Opfergaben bringen, führen sie dadurch in die Irre, dass sie mit einigen Irrlehren und Trugschlüssen aufwarten, die mit menschlichen Auffassungen, Vorstellungen und Geschmäckern übereinstimmen, damit sie inmitten der Menschheit festen Fuß fassen. Beispiele dafür sind: „Der Buddha ist wohlwollend“, „Der Himmel schätzt Lebewesen“, „Ein Leben zu retten, ist mehr wert als der Bau einer siebenstöckigen Pagode“ und „Was vorherbestimmt ist, muss geschehen, und was nicht vorherbestimmt ist, soll man nicht erzwingen.“ Was noch? (Gott ist einen Meter über dir.) Wo ist ein Meter über dir? Das ist mitten in der Luft, wo Satan lebt. Was ist dieser „Gott“? (Das ist Satan.) Und welchen Spruch benutzen Buddhisten häufig? (Gutes wird mit Gutem vergolten und Böses mit Bösem; so wird es sein, die Zeit ist nur noch nicht gekommen.) Die Menschen erachten diese relativ positiven Sprüche und philosophischen Theorien, die oft in der Welt gesagt werden, als die Wahrheit, aber sind diese Worte tatsächlich die Wahrheit? Besteht irgendein Zusammenhang zwischen ihnen und der Wahrheit? (Nein.) Nehmen wir das Beispiel „Gutes wird mit Gutem vergolten und Böses mit Bösem; so wird es sein, die Zeit ist nur noch nicht gekommen“ – was bedeutet „Gutes wird mit Gutem vergolten“? Was ist mit „Gutes“ gemeint? Ist es Gerechtigkeit, die Wahrheit oder das kleine bisschen Wohlwollen des Menschen? (Es ist des Menschen Wohlwollen.) Wird das kleine bisschen Wohlwollen des Menschen wirklich mit Gutem vergolten? Nicht unbedingt. „Wer Brücken schlägt und Wege erneuert, wird blind“ – Brückenschlag und Wegerneuerung, das sind Akte der Güte, warum also werden sie blind? Gibt es dafür einen Lohn? (Nein.) „Böses mit Bösem“ – Mord und Brandstiftung sind böse, werden sie also mit Bösem vergolten? (Nein.) Warum nicht? „Während sich die Nachkommen von Mördern und Brandstiftern vermehren“ – diese Worte widerlegen „Böses mit Bösem“. „So wird es sein, die Zeit ist nur noch nicht gekommen“ – was bedeutet „die Zeit ist nur noch nicht gekommen“? Was bedeutet es, dass sie kommt? Wenn Menschen die Wahrheit nicht verstehen, dann erachten sie diese Worte und Sprüche als positive Dinge und Wahrheiten. Menschen mit leeren Herzen und ohne einen Quell geistlicher Nahrung erachten diese sogenannten richtigen Worte als ihre geistliche Nahrung, als eine Art von geistlichem Trost, um sich trösten: „Es ist okay, im Leben gibt es Hoffnung, in dieser Welt gibt es noch Fairness und Gerechtigkeit, und es gibt immer noch jemanden, der das Recht hochhalten wird. Es ist immer noch möglich, ein faires Ergebnis zu erzielen, und letztlich wird zu all dem eine Lösungserklärung abgegeben werden.“ Stellen diese Sprüche wahre Verständnisse davon dar, dass Gott über alle Dinge herrscht? Manifestiert sich darin wirklich, dass Menschen die Tatsache anerkennen, dass Gott über alle Dinge herrscht? (Nein.) Haben die Redewendungen oder Sprüche, die die Menschen sagen, mit der Tatsache zu tun, dass Gott über alle Dinge herrscht? (Nein.) Warum nicht? (Diese Worte sind nicht die Wahrheit.) Eure Antwort beweist das auf einer theoretischen Ebene, aber was ist die eigentliche Ursache? Die eigentliche Ursache ist bei Weitem nicht so einfach wie diese Glaubenslehre, sie ist weit davon entfernt, als dass man sie in nur diesem einen Satz erklären könnte. Da die Sache, dass Gott über alle Dinge herrscht, nicht so einfach ist, wie sollte man sie auffassen? Wie wir vorhin Gemeinschaft hielten, erkennen Antichristen nicht an, dass Gott über alle Dinge herrscht. Ganz gleich, worauf Antichristen blicken, sie prüfen es stets genau und analysieren es immer, aus dem Blickwinkel eines Zuschauers und eines Materialisten, der Geld und Macht als das Leben erachtet. Wenn ein Mensch irgendetwas von so einem Blickwinkel und Standpunkt aus betrachtet, wird sich dann das Wesen der Angelegenheit nicht ändern? Wird es nicht anders sein? Was wird letztlich das Ergebnis sein, wenn jemand die Gesetze und Regeln zur Entwicklung aller Dinge aus dem Blickwinkel eines Materialisten betrachtet? Wird die Weltsicht eines Materialisten nicht menschliche Philosophien, Strategien, Methoden und Herangehensweisen hervorbringen, die weltlichen Belangen gelten? Wird sie nicht Spielregeln hervorbringen? (Ja.) Das ist das Ergebnis, und das Wesen des Problems.

Wie sieht ein Materialist Macht? Er glaubt, dass ein Mensch, wenn er Macht erlangen will, erstens Strategien haben muss, zweitens in der Lage sein muss, alle möglichen Menschen zu manipulieren, drittens grausam sein muss, und viertens wandelbar sein muss. Ist das nicht der Standpunkt eines Materialisten? Gibt es darin irgendeinen Hinweis auf Unterwerfung unter Gottes Herrschaft? (Nein.) Wie kamen Materialisten auf diese Machtansichten? Hat nicht das Wesen der Antichristen diese Ansichten hervorgebracht? (Ja.) Welches Wesen von Antichristen betrifft das? Sagt Mir, hätten Antichristen kein niederträchtiges Wesen, würden sie dann mit den Worten aufwarten „in der Lage sein, Menschen zu manipulieren“? Würden sie denken, sie müssen „Strategien haben“? Würden sie sagen, dass sie „wandelbar sein müssen“? Hätten sie kein bösartiges Wesen, würden sie dann sagen, dass sie „grausam sein müssen“? (Nein.) Das ist durch das Wesen der Antichristen bestimmt. Sind die verschiedenen Gedanken, die ihr Wesen hervorbringt, nur Vorstellungen, die in ihren Köpfen existieren, oder sind ihre Grundsätze für weltliche Belange und ihr Verhalten im Alltag gleich? (Ihre Grundsätze für weltliche Belange sind gleich.) Ständig erstellen sie in ihrem Alltag und in Gruppen Zusammenfassungen, sodass ihre Strategien immer ausgereifter und ausgeklügelter und am Ende diabolisch werden. Was bedeutet diabolisch? Es bedeutet, grausam genug zu sein, rücksichtslos genug und bösartig genug. Können ihre Manifestationen von Grausamkeit, Rücksichtslosigkeit und Bösartigkeit sie dazu bringen, sich Gottes Herrschaft und Anordnungen zu unterwerfen? Auf keinen Fall. Daher tun Antichristen, ganz gleich, ob sie jung oder alt sind, alles auf Basis ihrer eigenen Philosophien, Gesetze, Spielregeln, Strategien und Erfahrungen. Steht all das im Einklang mit der Tatsache, dass Gott über alle Dinge herrscht, oder im Widerspruch dazu? (Im Widerspruch dazu.) Wenn Antichristen all diese Gesetze umsetzen, die sie aufgrund ihrer Zusammenfassungen hervorgebracht haben, was ist dann ihr Grundsatz und Ziel? Was ist ihre Motivation? Sie sagen: „Um das zu bekommen, was du willst, musst du lernen, zu tun, was auch immer dafür nötig ist, und du darfst vor nichts zurückschrecken; du musst grausam genug sein, rücksichtslos genug und bösartig genug, so wie es in dem Spruch heißt: ‚Ein Kleingeist macht keinen Gentleman aus; ein echter Kerl muss skrupellos sein.‘“ Was bedeutet das? Es bedeutet: „Welche Herrschaft Gottes? Wozu auf das warten, was der Himmel arrangiert? So etwas gibt es nicht! Welcher Amtsträger oder Monarch ist denn nicht durch grausame und brutale Mittel dorthin gekommen, wo er ist? Kommt man an diese Positionen nicht durch Kämpfen und Morden?“ Wenn man sich ihren Standpunkt ansieht, erkennen Antichristen dann die Tatsache an, dass Gott über alle Dinge herrscht? (Nein.) In der nicht-gläubigen Welt nehmen Antichristen, was dieses Gesetz zum Überleben angeht, so eine Perspektive ein. Werden sie also, während sie in der Kirche sind, für ihr Vorgehen dieselben Strategien einsetzen? Werden sie dieselben Lebensregeln befolgen? Das wird sich nicht im Geringsten ändern. Selbst wenn Antichristen in die Kirche kommen, halten sie sich nie zurück oder bessern sich, das tun sie keineswegs. Sie sagen: „Wenn du andere übertreffen willst, musst du dir Strategien aneignen. Wenn alle da sind, insbesondere angesehene Leute, musst du dein Bestes versuchen, um dich hervorzutun und die, die das Sagen haben, die Leiter und den Oberen, das sehen zu lassen. Dann wirst du die Chance haben, befördert und an wichtige Positionen versetzt zu werden, und hast die Chance, andere zu übertreffen. Außerdem musst du lernen, dich anders zu verhalten, wenn du mit Menschen zusammen bist, als wenn du allein bist, du musst lernen, zu täuschen. Tue vor den Augen der Menschen Gutes, und schreckliche, böse, finstere Dinge und Dinge, die Menschen nicht mögen, im Geheimen. Keiner darf dich je durchschauen. Du musst den Menschen deine beste Seite zeigen, und du musst dich gut verstellen. Ganz gleich, wie schlecht du wirklich bist, du musst es gut kaschieren. Du darfst die Unterstützung der Menschen nicht verlieren. Sobald du ihre Unterstützung verlierst, ist es zu spät – dann wirst du keine Chance haben.“ Antichristen leben auch in der Kirche nach solchen Strategien und Überlebensgesetzen.

Wie sehen Antichristen die Zeugnisse all der Brüder und Schwestern, die Gottes Herrschaft über alle Dinge erlebt und kennengelernt haben? Antichristen sagen: „Die Menschen haben Verstand, Gedanken und Bildung, und indem sie Texte bearbeitet und zusammengestellt haben, kamen diese Erfahrungszeugnisse zustande. Tatsächlich haben sich die Menschen diese Erfahrungszeugnisse alle ausgedacht, sie sind allesamt unecht, und sie sind allesamt unmöglich. Ich könnte auch ein Erfahrungszeugnis vorlegen, wenn ich mir eins ausdenken würde. Ich könnte zehn oder zwanzig Artikel mit Erfahrungszeugnissen vorlegen. Ich habe nur keine Lust dazu. Denkt ihr, ich kann eure mickrigen Intrigen nicht durchschauen? Tut ihr das nicht bloß, um euch hervorzutun? Ihr bezeichnet das so schön als ‚Gott bezeugen‘, ‚den Namen Gottes bezeugen‘ und ‚Gottes Herrschaft über alle Dinge bezeugen‘ und sagt, dass ihr Zeugnis für Gott ablegt, aber tatsächlich macht ihr das bloß, um euch selbst zu bezeugen und andere zu überragen.“ Sie erkennen die Richtigkeit der ganzen Zeugnisse für das Werk, das Gott an den Menschen vollbracht hat, nicht an. Wenn es um die verschiedenen Lebensumfelder und Situationen in der Außenwelt geht und um die Zustände in jedem Land, so können Antichristen nicht durchschauen, wie Gott am Wirken ist, und wenn es darum geht, dass Gott die Lebensumfelder der Außenwelt aufrechterhält, verändert oder einrichtet, so können sie nicht durchschauen, was all das, was Er da tut, bedeutet. Sie glauben: „‚Gott herrscht über alle Dinge‘, das ist nur eine leere, hochtrabende Behauptung. In Wirklichkeit musst du, ganz gleich in welches Land du gehst, der Regierung dieses Landes gehorchen, richtig? Du unterliegst den Einschränkungen der Regierung und Gesetze dieses Landes, nicht wahr? Bedeutet das nicht, dass die Aussage, dass Gott über alle Dinge herrscht, fehlschlägt? Egal, wie er seine Herrschaft ausübt, kann sie die Regierung und Gesetze irgendeines Landes übertrumpfen?“ Sobald das Umfeld und die Situation in der Welt da draußen für die Kirche und die Arbeit der Kirche ungünstig sind, freuen sich Antichristen also insgeheim und lachen darüber, wodurch sie ihre dämonischen Gesichter offenbaren. Wenn die Arbeit der Kirche reibungslos verläuft und Gott diese segnet und lenkt und alles seinen Gang geht, wenn sich das Umfeld der Außenwelt nicht einmischt und der Zustand der Brüder und Schwestern immer besser wird, dann sind die Herzen der Antichristen ruhelos und ungeduldig, sie sind extrem neidisch, fühlen sich unbehaglich und sind hasserfüllt. Warum sind sie hasserfüllt? Sie glauben nicht, dass Gott über all das herrschen kann. Die Kirche ist Gottes Haus, sie ist der Ort, an dem Gott Sein Führungswerk verrichtet, wo Gott die Menschheit rettet, wo Gottes Wille unbeeinträchtigt ist und wo Gottes Worte in den Menschen verwirklicht und untermauert werden können. Wenn es der Kirche gut geht, dann demonstriert das die Realität von Gottes Autorität und untermauert auch die Tatsache, dass Gottes Herrschaft über alle Dinge existiert und wahr ist. Wenn dieser Fakt einmal existiert und verifiziert ist, ist es für Antichristen ein Schlag ins Gesicht. Empfinden Antichristen nach einem Schlag ins Gesicht Freude, Frieden und Trost im Herzen oder sind sie trotzig und entrüstet? (Sie sind trotzig und entrüstet.) Worüber denken sie im Herzen nach? Sie hassen Gott und verleugnen Gott. Wenn es, oberflächlich betrachtet, den Anschein hat, dass die Lage der Kirche und die der Brüder und Schwestern nicht sehr gut ist und diese Menschen verfolgt, unterdrückt und ausgegrenzt werden und sie keinen Status in der Gesellschaft haben, dann sind Antichristen im Herzen recht glücklich und zufrieden; wenn aber Gottes Werk und das Kirchenleben florieren und sich ständig weiterentwickeln, dann sind Antichristen nicht glücklich. Warum sind sie nicht glücklich? Weil das zu sehr ihren Auffassungen widerspricht, es ist etwas, was sie nicht erwartet haben. Gottes Herrschaft und Gottes Worte haben sich erfüllt und verwirklicht, womit ihre Ansichten untergraben wurden, und somit sind sie traurig. Wenn wir von den Gedanken und Ansichten ausgehen, die Antichristen an den Tag legen, sowie von ihren Gefühlen der Unzufriedenheit, nehmen sie dann nicht dieselbe Perspektive ein wie der große rote Drache? Ist ihre Wesensnatur nicht dieselbe wie die des großen roten Drachen? Sie ist komplett dieselbe.

Im Hinblick auf die gesamte Welt, alle Dinge und die Gesetze und Regeln, die von allen geschaffenen Wesen befolgt werden, denken Antichristen: „Die Natur und die Jahreszeiten entstanden vor langer Zeit. Wenn es lange Zeit kalt ist, wird es heiß werden; wenn es lange Zeit heiß ist, wird es kalt werden. Wenn es Zeit wird, dass die Blätter herabfallen, dann werden sie herabfallen, wenn der Wind weht. Ist das nicht alles ganz normal? Inwiefern ist das Gottes Herrschaft? Inwiefern ist das ein von Gott festgelegtes Gesetz? Was kann Gottes Gesetz? Die Menschen haben ohne große Konsequenzen so viele Tiere getötet; die Menschheit lebt immer noch so weiter wie zuvor, richtig? Sie sagen, dass Gott über alle Dinge herrscht, wie kommt es also, dass ich nicht sehe, wie Gott die Herrschaft darüber hat? Sie sagen, dass Gott über alle Dinge herrscht, aber warum gedeihen böse Menschen immer, wohingegen die Guten nie die Oberhand gewinnen?“ Am Ende kommen sie zu folgendem Schluss: „Es gibt keinen Retter in dieser Welt; es ist die Menschheit, die die Welt manipuliert. Es sind die großen Persönlichkeiten und Anführer der Länder der Welt, die diese Welt beherrschen, und es sind diese Menschen, die die Landschaft dieser Welt verändern. Ohne diese großen und fähigen Leute wäre die Welt dem Untergang geweiht. Dass Gott über alle Dinge herrscht, kann ich nicht sehen. Inwiefern herrscht Gott darüber? Warum kann ich das nicht spüren? Warum kann ich das nicht verstehen? Warum ist in Gottes Herrschaft über alle Dinge vieles enthalten, was menschlichen Auffassungen widerspricht?“ Sie können es weder anerkennen noch akzeptieren. Wenn es um Gottes Herrschaft über alle Dinge geht, die Art und Weise, wie Gott über alle Dinge herrscht, die Disposition, die Gott in Seiner Herrschaft über alle Dinge offenbart, Gottes Handlungsgrundsätze, Gottes Wesen usw., so können Menschen, die nach der Wahrheit streben, zu Lebzeiten nur einen Bruchteil davon erfassen. Doch das genügt, um sie dazu zu bringen, sich der Herrschaft und den Anordnungen des Schöpfers zu unterwerfen, sich all den Worten zu unterwerfen, die der Schöpfer spricht, und den Schöpfer als Gott anzuerkennen. Selbst wenn einige Menschen einen Bruchteil davon verstehen können, ist es unmöglich, dass sie es ganz verstehen, weil viele der Werke, die Gott vollbringt, aus Seinem Status und Seiner Identität heraus geschehen, und zwischen diesen Werken und dem Denken und Erkenntnisvermögen der geschaffenen Menschen wird immer eine Unstimmigkeit vorhanden sein. Und das Wenige, das Menschen durch das, was sie zu Lebzeiten erleben, verstehen können, kann nur von denen begriffen werden, die nach der Wahrheit streben, von denen mit Erkenntnis und der Fähigkeit, die Wahrheit zu verstehen. Für diejenigen von dürftigem Kaliber, denen Erkenntnis fehlt und die die Wahrheit überhaupt nicht lieben, ist sogar dieser Bruchteil an Verständnis unerreichbar. Oft heißt es, Gottes Gedanken seien höher als die des Menschen. Das bedeutet, dass Menschen bei den Gedanken des Schöpfers immer zu kurz greifen, und dass sie einen Bruchteil an Verständnis erlangen, ist Gottes Gnade. Was diejenigen betrifft, die nach der Wahrheit streben, so kann dies nur von jenen erreicht werden, die die letzte Stufe von Gottes Werk akzeptieren, nachdem sie viele von Gottes Worten gehört und viele Wahrheiten verstanden und erlebt haben – das erfordert ein lebenslanges Bemühen. Was Antichristen angeht, die Gottes Identität grundsätzlich ablehnen, so lieben sie, was ihr Wesen anbelangt, weder die Wahrheit noch positive Dinge, und erst recht lieben sie nichts, was mit Gottes Identität und Wesen zusammenhängt, also werden sie nie den Punkt erreichen, an dem sie die Tatsache von Gottes Herrschaft über alle Dinge anerkennen. Die Anerkenntnis dieser Tatsache baut auf der Grundlage auf, dass man die Wahrheit versteht und nach ihr strebt, aber Antichristen leugnen die Wahrheit, sind der Wahrheit abgeneigt, hassen Gott, und erst recht hassen sie Gottes Identität und Wesen. Für sie wird also die Tatsache von Gottes Herrschaft über alle Dinge immer nicht existent sein. Was bedeutet „nicht existent“? Es bedeutet, dass diese Dummköpfe die Tatsache von Gottes Herrschaft über alle Dinge niemals sehen oder verstehen werden. Deshalb können sie sie nicht erfassen. Vieles ist in der Tatsache enthalten, dass Gott über alle Dinge herrscht, und es tangiert viele Wahrheiten als auch Gottes Weisheit und Gottes Identität und Wesen. Wie orchestriert Gott alle Dinge inmitten von allem, worüber Er Herrscher ist? Was Gottes Methoden, Timing und Erwägungen in dieser Sache betrifft, wie wird das von Seinen Gedanken geplant und zum Einsatz gebracht? Wenn man es anhand dieser Aspekte beurteilt, so ist Gottes Herrschaft über alle Dinge keine einfache Sache; sie umfasst recht komplexe Zusammenhänge. Dummköpfe wie Antichristen, die schlichtweg kein geistliches Verständnis haben und die Wahrheit nicht akzeptieren, werden niemals die Art und Weise verstehen, wie Gott die Herrschaft über alle Dinge hat. Sie werden es nie verstehen, können sie es also anerkennen? (Nein.) Einige sagen: „Sie erkennen es nicht an, weil sie es nicht verstehen können. Könnten sie es verstehen, würden sie es dann anerkennen?“ Das ist bloß eine Schlussfolgerung; Schlussfolgerungen stimmen nur mit Logik überein, sie entsprechen nicht zwangsläufig den Fakten. Was also ist die Wahrheit der Fakten? Antichristen werden niemals die Tatsache von Gottes Herrschaft über alle Dinge anerkennen. Wir wollen fürs Erste nicht über Antichristen reden und stattdessen über den Erzengel, Satan, den Teufel und den großen roten Drachen reden. Sie verfolgen Gottes auserwähltes Volk, fügen der Kirche Schaden zu und stören Gottes Werk. Wenn Gott Unheil über sie bringt, was zur Folge hat, dass sie in Panik umherstolpern, außer sich geraten und mit ihrer Weisheit am Ende sind, dann sind sie außerstande, damit fertig zu werden, und bitten schließlich um Gnade: „Ich werde nie wieder gegen den Himmel kämpfen.“ Welche Information kann man dieser Aussage entnehmen? Der große rote Drache erkennt die Existenz des Himmels und Gottes an, aber seine Natur ändert sich nicht; obwohl er Gottes Existenz anerkennt, stellt er sich Gott trotzdem entgegen und widersetzt sich Ihm. Wenn er Gott nicht besiegen kann, bettelt er um Gnade und sagt, dass er nicht länger gegen den Himmel kämpfen wird. Aber ist er wirklich unterworfen und fleht um Gnade? Nein, wenn er sich erholt hat, wird er weiterkämpfen; das ist seine Natur, und seine Natur ändert sich nicht. Antichristen weisen dieselbe Natur auf.

Wie betrachten Antichristen Gottes Herrschaft über das Schicksal der Menschheit im Rahmen Seiner Herrschaft über alle Dinge? Das betrifft eine äußerst mikroskopische Sache. Wenn es um Gottes Herrschaft über alle Dinge geht, so ist die Vorstellung von „allen Dingen“ makroskopisch und zu unermesslich; Antichristen können sie nicht akzeptieren, sie sind blind dafür und können sie nicht durchschauen. Unterwerfen Antichristen sich also der Art und Weise, wie Gott die Herrschaft über ihr eigenes Schicksal hat? Begreifen sie das? Verstehen sie es? Können sie es anerkennen? Erst recht nicht. Antichristen glauben, dass sie all die guten Dinge in ihrem wirklichen Leben durch ihre eigenen Anstrengungen erworben haben. Wenn sie es beispielsweise an die Uni geschafft haben, schreiben sie das der Tatsache zu, dass sie bei ihrem Studium gute Leistungen erbracht haben, und glauben, dass sie dazu geboren wurden, eine prestigeträchtige Universität zu besuchen. Wenn sie ein gutes Leben führen und Geld verdient haben, dann denken sie, sie seien dafür gemacht, reich zu werden, da Wahrsager ihnen erzählt haben, ihr Leben würde wohlhabend sein und sie sowohl das Glück hätten, Beamte zu werden als auch finanziellen Wohlstand zu genießen. Wenn etwas schiefgeht oder nicht so läuft, wie sie es sich erhofft hatten, und sie leiden, dann fangen sie an, sich zu beklagen. „Warum läuft es für mich so schlecht? Warum ist mein Schicksal so schlimm? Ich habe überhaupt kein Glück!“ Sie interpretieren und betrachten diese Dinge aus menschlicher Perspektive. Wenn alles glattläuft, dann geraten sie in Hochstimmung und fühlen sich mächtig, tun sich bei jeder Gelegenheit hervor, nehmen eine grimmige und bedrohliche Pose ein und verhalten sich dreist und arrogant; wenn die Dinge aber nicht so laufen, wie sie es wollen, dann geben sie Gott und anderen Menschen die Schuld und versuchen, einen Weg zu finden, um die Dinge umzukehren und der Situation zu entkommen. Sie sagen, dass alles, was Gott bestimmt und tut, gut ist, aber insgeheim zerbrechen sie sich den Kopf und versuchen, die Dinge mit allen Mitteln umzukehren und der Situation zu entkommen oder sie zu ändern. Sie sagen: „Ich weigere mich, zu glauben, dass mein Schicksal so schlecht ist, dass ich gar kein Glück habe. Ich weigere mich, zu glauben, dass die Welt so unfair ist, dass ein fähiger Mensch wie ich am Ende nicht bekannt wird, dass meine Zeit, zu glänzen, nie kommen wird. Tatsächlich ist das Schicksal nur eine leere Hülle, es ist nur ein Spruch; alles hängt von den eigenen Bemühungen und Anstrengungen ab. Wie es in dem Spruch heißt: ‚Man muss die größten Nöte durchleiden, um unter allen Menschen der größte zu werden‘. Das ist das höchste Credo; ich sollte das nie vergessen, ich muss mich damit motivieren.“ Sie sagen immer wieder, dass alles, was Gott tut, gut ist, dass Gott Herrscher über alles ist und dass sie sich dem unterwerfen, was Gott orchestriert und arrangiert, aber am Ende sagen sie: „Man muss die größten Nöte durchleiden, um unter allen Menschen der größte zu werden“. Oberflächlich betrachtet, reden sie geistliche Worte, aber insgeheim sind die Grundsätze, die sie anwenden, praktizieren und befolgen, Satans Philosophien für weltliche Belange, seine Logik und Denkweise. Liegt darin irgendeine Unterwerfung? (Nein.) So sehen und verstehen Antichristen die Tatsache, dass Gott über alle Dinge herrscht, und so gehen sie an sie heran. Wenn man von diesen Manifestationen und Beispielen ausgeht, erkennen Antichristen dann die Tatsache an und glauben daran, dass Gott über alle Dinge herrscht, oder zweifeln sie sie an und verurteilen sie? (Sie zweifeln sie an und verurteilen sie.) Wenn man von ihren tatsächlichen Manifestationen ausgeht, dann verachten Antichristen, egal, was sie sagen, grundsätzlich die Tatsache, dass Gott über alle Dinge herrscht, und glauben nicht daran. Einige Antichristen machen sogar absurde Aussagen: „Wie kannst du nach nichts streben und nur passiv auf Gottes Herrschaft warten? Musst du nicht dein eigenes Süppchen kochen? Kannst du einfach mit offenem Mund warten, dass Kuchen vom Himmel fällt? Ganz gleich, wie Gott die Herrschaft hat, die Menschen müssen trotzdem hart arbeiten und Maßnahmen ergreifen, richtig?“ Antichristen weigern sich nicht nur, die Tatsache anzuerkennen, dass Gott über alle Dinge herrscht, sie leugnen und interpretieren sie auch falsch. Was bezwecken sie damit, sie falsch zu interpretieren? Sie suchen nach einer Grundlage und Ausrede dafür, dass sie skrupellos um all die Vorteile kämpfen, die sie begehren. Wenn man von den diversen Manifestationen von Antichristen ausgeht, was ist dann ihre wahre Sichtweise zu der Tatsache, dass Gott über alle Dinge herrscht? Unglaube, Leugnung und Verurteilung – das ist ihre wahre Sichtweise.

Bei den beiden Punkten, über die wir heute Gemeinschaft hielten, haben wir in erster Linie die Manifestation von Antichristen seziert, dass sie nicht an die Existenz Gottes glauben. Seid ihr, nachdem ihr euch diesen gemeinschaftlichen Austausch angehört habt, zu irgendeiner Erkenntnis gelangt? Welche Menschen haben diese Probleme? Welche Sorte Mensch weist die Disposition von Antichristen auf, aber nicht das Wesen von Antichristen, und kann sich ändern? Welche Menschen haben dieselben Probleme, weisen aber das Wesen von Antichristen auf, können sich nicht ändern, sind auf ewig Feinde Gottes und nicht Gegenstand der Errettung, sondern der Vernichtung? Weist ihr auch diese Manifestationen auf? Habt ihr das Gefühl, ihr könnt euch ändern? Könnt ihr die Wahrheit akzeptieren und sie anwenden, um diese Gedanken zu ändern und auszutauschen? (Ja.) Welche Menschen können sich nicht ändern? Es gibt eine Sorte Mensch, die, wenn sie sieht, dass Nichtgläubiger ein Luxusleben führen, in riesigen Häusern leben, deren Innenräume wie Paläste dekoriert sind, und mehrere Luxusautos besitzen, in Versuchung gerät und lamentiert: „Es ist toll, reich zu sein, Beamter zu sein, kompetent zu sein! Warum ist er so kompetent? Warum hat er so viel Glück? Wie hat er sein Geld verdient?“ Wann immer sie sehen, dass jemand über gesellschaftlichen Status verfügt, schmeicheln sie demjenigen besonders, katzbuckeln vor ihm und versuchen, sich bei ihm lieb Kind zu machen, sind bereit, alles für ihn zu tun, in jedem Maße kriecherisch zu werden. Besonders lieben sie die bösen Trends in der Gesellschaft und wünschen sich oft, Teil davon zu sein, sind bekümmert, wenn ihr Glaube an Gott sie daran hindert. Erst recht haben sie das Gefühl, die Welt hätte sie im Stich gelassen; sie fühlen sich einsam, hilflos, als gäbe es nichts, was ihnen Kraft gibt, als könnten sie keinen Trost finden, und oft sind sie tief betrübt. Ein anderer Typ Mensch empfindet große Bewunderung, wenn er sieht, wie diejenigen, die Geld und Macht haben, Erfolg genießen, während sie sich um ihre gesellschaftlichen Belange kümmern, und lobt so jemanden oft mit den Worten: „Er hat einen Menschen umgebracht, aber weil er über Geld und Beziehungen verfügt, hat er nur symbolisch ein paar Tage im Gefängnis verbracht und ist dann wieder entlassen worden. Das ist wirkliche Kompetenz!“ Dieser Typ Mensch respektiert solche Menschen in der Gesellschaft und sieht zu ihnen auf. Ein weiterer Typ Mensch schenkt heiklen politischen Themen in der Gesellschaft besondere Beachtung und sorgt sich zutiefst darum, will sogar wirklich darin eingebunden sein und sich in einige Belange stürzen, die mit Politik zu tun haben. Menschen von diesem Schlag und andere ähnliche Typen haben tief im Inneren dieselbe Einstellung zu Gott wie Antichristen: Sie glauben nicht an Gottes Existenz, sie erkennen weder Gottes Identität an noch die Tatsache, dass Gott über alle Dinge herrscht. Diese Menschen gehören zu derselben Bande wie Antichristen. Sie gehören nicht zur Kirche oder Gottes Haus, und schlussendlich werden sie Gegenstände der Bereinigung sein. Sie können nicht mit denen auskommen, die an Gott glauben, und der Weg, den sie gehen, widerspricht Gottes Anforderungen. Diese Menschen sind alle gefährlich; selbst wenn sie noch nichts Böses getan haben und Gott noch nicht offen verleugnet, beurteilt oder verurteilt haben oder in der Kirche Menschen öffentlich in die Irre geführt und um Status gewetteifert haben, so weisen sie doch das Wesen von Antichristen auf, weil sie grundsätzlich Gottes Identität nicht anerkennen, und erst recht erkennen sie die Tatsache nicht an, dass Gott über alle Dinge herrscht. Sie sind Teil der niederträchtigen Mächte und Teil von Satans Bande. Sie verehren Niederträchtigkeit und alle von Teufeln und Satanen propagierten Irrlehren oder Trugschlüsse sowie jeden bösen Trend, der aufkommt, populär ist oder sich in der Welt ausbreitet. Sie gehören nicht zu Gottes Haus oder zur Kirche und sind nicht die Objekte von Gottes Errettung. Diese Menschen sind wahre Feinde Gottes, sie sind Antichristen.

14. November 2020

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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