9. Sie führen ihre Pflicht nur deshalb aus, um sich hervorzuheben und ihre eigenen Interessen und Ambitionen zufriedenzustellen; nie berücksichtigen sie die Interessen von Gottes Haus, sie verraten diese Interessen sogar und tauschen sie gegen persönlichen Ruhm ein (Teil 6) Abschnitt Drei

Gott hat in den letzten Tagen so viel gewirkt und so viele Worte gesprochen, und die Menschen haben es erlebt und jeden Schritt von Gottes Werk mit eigenen Augen gesehen. Aus welcher Perspektive man es auch betrachtet – dass Gott so viele Wahrheiten kundtut und so viele Menschen rettet, ist unwiderlegbar, und niemand sollte daran zweifeln. So gewöhnlich und normal der menschgewordene Gott auch ist, so unscheinbar Er den Menschen auch erscheint, sollten die Menschen dennoch Seine Worte als die Wahrheit annehmen. Manche sagen: „Da der menschgewordene Gott so unbedeutend und so gewöhnlich ist und überhaupt nicht erhaben, wie könnte man uns dazu bewegen, ihn zu bewundern? Könnte solch ein gewöhnliches Fleisch zu irgendeinem großen Werk fähig sein? Können wir wirklich große Segnungen von ihm erhalten? Wir wissen es nicht; alles, was wir tun können, ist, ihn wie einen gewöhnlichen Menschen zu behandeln.“ Andere sagen: „Weil einige der Dinge, die du getan hast, uns nicht überzeugt haben und einige in uns Auffassungen entstehen ließen und uns einige unverständlich sind und weil du einige Dinge gesagt hast, die wir nicht akzeptieren können, kannst du nicht den Gott im Himmel repräsentieren – und deshalb müssen wir dich bis zum bitteren Ende bekämpfen. Wenn du uns aufforderst, das Evangelium zu verbreiten, werden wir es nicht tun; wenn du uns aufforderst, unsere Pflicht auszuführen, werden wir es nicht tun; und wenn du uns aufforderst, die Wahrheit anzunehmen, werden wir es nicht tun. Wir werden bis zum bitteren Ende gegen die Person kämpfen, die du bist – mal sehen, was du gegen uns ausrichten kannst.“ Im Herzen dieser Menschen, die die Wahrheit überhaupt nicht annehmen, gibt es tausende – zehntausende – von Gründen, das Werk Gottes zu leugnen, zu leugnen, dass Gottes Worte die Wahrheit sind, und Sein menschgewordenes Fleisch zu leugnen. Aber es gibt eine Sache, die ihnen vielleicht nicht besonders klar ist: Ganz gleich, wie viele Gründe sie haben: Wenn sie diese Wahrheiten nicht annehmen, werden sie nicht gerettet werden. Wenn du die Person, die Ich bin, nicht annimmst oder dich dem Werk Gottes nicht unterwirfst, ist das in Ordnung – Ich werde dich nicht zwingen. Aber wenn du diese Worte Gottes nicht als die Wahrheit anerkennst und sie nicht als die Wahrheit in die Praxis umsetzt, dann sage Ich dir ganz ehrlich: Du wirst niemals gerettet werden, und du wirst auch niemals durch das Tor des Himmelreichs schreiten. Wenn du diese Worte Gottes, diese Wahrheiten und diesen Christus, der wirkt und die Menschheit rettet, umgehst, dann wirst du – ganz gleich, wie viele Glaubenslehren du verstehst oder wie groß die Mühsal ist, die du erleidest – die Wahrheit nicht erlangen; du bist einfach nur ein Stück Müll. Ganz gleich, aus welchem Grund du an Gott glaubst, und ganz gleich, welches Ziel du mit dem Ausführen deiner Pflicht verfolgst: Du kannst nicht gerettet werden. Und wenn du nicht gerettet werden kannst, welche Segnungen kannst du dann empfangen? Manche Menschen konkurrieren mit dem Gott im Himmel, manche konkurrieren mit dem Gott auf Erden und wagen es, Gottes Worte und die Wahrheit anzufechten, bis zu dem Punkt, dass sie sich nicht einmal darum kümmern, wie ihr eigenes Ergebnis und ihr Bestimmungsort aussehen werden. Ist das nicht abscheulich? Diese Degenerierten sind so niederträchtig! Jeder einzelne von ihnen ist ein böser Mensch. Sie sind alle Ungläubige, Opportunisten und schamlose Menschen, und das ist das Wesen von Antichristen.

Ich habe gerade über die Haltung von Antichristen gegenüber Gottes Worten Gemeinschaft gehalten. Wenn Antichristen sich mit Gottes Worten auseinandersetzen, suchen sie in ihnen nicht nach der Wahrheit oder nach den Grundsätzen der Praxis. Sie bemühen sich nicht, aus Gottes Worten zu verstehen, wie man den Weg einschlägt, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, und sie bemühen sich erst recht nicht darum, Gottes Absichten zu verstehen, damit sie ein Mensch werden können, der Gottes Absichten zufriedenstellt. Stattdessen wollen sie in Gottes Worten ihren gewünschten Bestimmungsort finden sowie die verschiedenen Vorteile, die sie begehren. Das beinhaltet, ob sie in diesem Leben Segnungen empfangen können, wie sie in diesem Leben mehr Gnade erhalten können und ob sie in der kommenden Welt das Hundertfache davon empfangen können und so weiter. Das sind die Dinge, nach denen sie in Gottes Worten suchen. Daher betrachten Antichristen, egal aus welcher Perspektive man sich die Sache betrachtet, Gottes Worte niemals als die Wahrheit, noch denken sie, dass Gottes Worte die Wahrheit sind und von der Menschheit angenommen werden sollten. Ihre Haltung gegenüber Gottes Worten ist, dass sie Gottes Worte benutzen wollen, um die von ihnen gewünschten Segnungen und den von ihnen gewünschten Bestimmungsort zu erhalten. Sie wollen Gottes Worte als Sprungbrett benutzen, um die Dinge zu erlangen, nach denen sie streben, und ihre Ziele zu erreichen. Ausgehend von ihrem Streben, dem Weg, dem sie folgen, und ihrer Haltung gegenüber Gottes Worten, sind diese Menschen ein Haufen Ungläubige, ein Haufen Opportunisten. Wenn Antichristen in Gottes Worten ihre gewünschten Vorteile und ihren gewünschten Bestimmungsort nicht finden können oder wenn sie beim Studium der Worte Gottes von Seinen Worten über Zukunftsaussichten und Schicksale oder von Gottes Verheißungen an die Menschheit enttäuscht sind und ihre Sehnsüchte nicht erfüllt werden können, legen sie die Worte Gottes, die sie in den Händen halten, kurzerhand und ohne Zögern beiseite, entsagen Gott und kehren Ihm den Rücken und verfolgen das Leben, das sie sich wünschen. Sie treten nicht vor Gott, um Seine Rettung anzunehmen. Wenn sie Gottes Worte lesen, betrachten sie sie nicht als die Wahrheit – stattdessen wollen sie Gottes Worte benutzen, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen und ihre persönlichen Sehnsüchte und Ambitionen zu erfüllen. Daher durchsuchen sie unermüdlich Gottes Worte nach ihrem Ergebnis und ihrem Bestimmungsort. Sie suchen danach, was Gott über Katastrophen sagt, welche Mysterien Er enthüllt, was Er über die Entwicklung der Menschheit enthüllt, sowie nach einigen Hintergrundinformationen über Sein Werk. Das ist der Inhalt, der ihnen wichtig ist. Alles außerhalb dieses Rahmens interessiert sie nicht. Sie verachten und widersetzen sich sogar häufig einigen Anforderungen Gottes an die verdorbene Menschheit. Sie empfinden sogar Abneigung gegenüber Gottes Entlarvung der verdorbenen Menschheit. Oft haben sie etwas an der Wortwahl und dem Tonfall in Gottes Worten zu beanstanden und versuchen, etwas zu finden, das sie gegen Gott verwenden können. Wenn Gott zum Beispiel die Menschheit als „Huren“ und „Prostituierte“ entlarvt, sagen sie: „Wie können das Gottes Worte sein? Gott würde so etwas nicht sagen! Gott sollte auf eine kultivierte, sanfte und rücksichtsvolle Weise sprechen.“ In Bezug auf einige von Gottes Worten, die nicht mit menschlichen Auffassungen, nicht mit menschlicher Grammatik und nicht mit dem konventionellen Denken verdorbener Menschen übereinstimmen, denken sie: „Das sind nicht Gottes Worte, so würde Gott nicht sprechen! Gott steht über allem, ist so erhaben und unergründlich – wie könnten seine Worte so gewöhnlich sein? Wie könnten sie der konventionellen Denkweise so widersprechen? Wenn Gottes Worte die Wahrheit sind, sollten sie auf eine Art und Weise ausgedrückt werden, dass jeder sie schätzt, anbetet und bewundert. Sie sollten alle unergründlich sein – so sollten Gottes Worte sein!“ Was Gottes Worte betrifft, so haben sie verschiedene Auffassungen, setzen verschiedene Einschränkungen und stellen sogar verschiedene Anforderungen. Anhand ihrer Anforderungen und Einschränkungen kann man sehen, dass das Wesen von Antichristen das Wesen Satans ist. Ihre Haltung gegenüber Gott und Gottes Worten besteht darin, zu untersuchen, sich zu widersetzen, zu verurteilen, nach etwas zu suchen, das sie gegen Gott verwenden können, und etwas zu beanstanden. Sie bemühen sich nicht im Geringsten um die Wahrheit in Gottes Worten, noch unterwerfen sie sich ihr, nehmen sie an oder setzen sie in die Praxis um. Daher ist das Wesen von Antichristen das Wesen Satans und das Wesen böser Geister. So wie Antichristen mit Gottes Worten umgehen, so gehen sie auch mit Gott um. Gottes Worte repräsentieren Gott Selbst. Alle Wahrheiten, die Gott kundtut, repräsentieren Seine Disposition, Sein Wesen und erst recht Seine Identität und Seinen Status. Ganz gleich, ob diese Worte durch Gottes Fleisch oder durch Gottes Geist kundgetan werden, und ganz gleich, welchen Inhalt Er kundtut: Diese Worte repräsentieren zweifellos Gott. Daher sind das Untersuchen und Analysieren von Gottes Worten durch Antichristen und das Entwickeln von Auffassungen über sie gleichbedeutend damit, Auffassungen über Gott zu entwickeln. Sie prüfen Gott genau. Sie glauben nicht an Gottes Worte und nehmen sie nicht an – was bedeutet, dass sie nicht an Gottes Existenz glauben, dass sie ganz sicher nicht glauben, dass Gottes Worte die Wahrheit sind, und dass sie erst recht nicht in der Lage sind, sich Gott zu unterwerfen. Das ist das Wesen von Antichristen.

Manche sagen: „Der menschgewordene Gott ist zu unbedeutend und zu gewöhnlich. Seine Worte und Handlungen führen oft dazu, dass ich Auffassungen entwickle, und sie stimmen überhaupt nicht mit meinen Einbildungen überein. Ich sehe, dass der menschgewordene Gott nur ein gewöhnlicher Mensch ist. Er ist nicht Gottes Stellvertreter, also ist er, ganz gleich, wie viele Wahrheiten er durch seine Worte und sein Werk kundtut, nicht wie Gott.“ Woher kommen diese Worte? Wofür stehen sie? Stehen sie nicht für Satan? Von Anfang bis Ende hat Satan niemals Gottes Identität und Seinen Status anerkannt. Er hat nie geglaubt, dass Gottes Worte die Wahrheit sind, und er hat Gottes Worte erst recht nie angenommen. Deshalb will Satan, wenn er mit Gott spricht, das auf Augenhöhe tun. Seine Ausdrucksweise zielt darauf ab, Gott zu verspotten und zu verhöhnen und zu täuschen, und er hat keinen Platz für Gott in seinem Herzen. Und die Dinge, die Antichristen tun, und die Worte, die Antichristen sagen, sind genau dieselben Dinge und Worte, die Satan tut und sagt. Von ihrem Wesen her sind sie gleich – bis auf die Tatsache, dass Satan für die Menschheit unsichtbar ist, während Antichristen sichtbar und greifbar sind; sie sind Satane in Menschengestalt. Wären sie keine Satane, dann wären sie nicht in der Lage, solche Dinge zu tun und solche Worte zu sagen. Satan lügt oft, und er glaubt, dass auch Gottes Worte Lügen sind. Satan führt die Menschen häufig hinters Licht und ist verschlagen, betrügerisch und niederträchtig, und er glaubt, dass Gott auf dieselbe Weise spricht. Ganz gleich, was Gott sagt: Antichristen fügen Gottes Worten immer etwas hinzu, versehen sie mit ihrer eigenen Bedeutung und geben willkürliche Auslegungen. Mehr noch, sie denken sogar, dass einige von Gottes Worten nicht so brillant seien wie ihre eigenen, nicht ihrem Niveau und ihren hohen Maßstäben entsprächen und nicht ausreichten, um die verdorbene Menschheit zu erobern. Deshalb wollen sie die Ausdrucksweise, den Tonfall und den Inhalt von Gottes Worten vor bestimmte Menschen bringen, damit diese sie analysieren und beurteilen und sie vor allem kritisieren und verurteilen. Welches Ziel verfolgen sie dabei? Während sie Gott folgen, hoffen sie darauf, von diesem Gott die Zukunftsaussichten und das Schicksal zu bekommen, die sie sich wünschen, und warten darauf, von diesem Gott den Bestimmungsort zu bekommen, den sie wollen. Warum handeln sie also trotzdem auf diese Weise? Ist das nicht, als würden sie sich selbst ins Gesicht schlagen? Dafür gibt es nur einen einzigen Grund: In ihren Augen sind die Worte, die ein solcher Gott spricht, zu banal und zu gewöhnlich – auch Seine Handlungen sind zu gewöhnlich. Ein solcher Gott ist weder der Gott, den sie verehren wollen, noch der Gott aus ihren Einbildungen, und Er ist mit ihnen nicht vereinbar. Wenn sie einem solchen Gott folgen, könnten ihr Bestimmungsort und ihre Zukunftsaussichten und ihr Schicksal alle nicht zu Stande kommen. Deshalb trotzen sie einem solchen Gott auf entschiedene Weise. Sie urteilen über Ihn, untergraben Ihn und versuchen, Sein Werk zu sabotieren, zu stören und zu ruinieren, sodass Er es nicht ausführen kann. Dann wäre ihr Ziel erreicht. Manche sagen: „Wenn sie ihr Ziel erreichen, ist dann nicht auch ihr Bestimmungsort dahin?“ Diese Art von Mensch erkennt die Existenz Gottes schlichtweg nicht an, noch erkennt sie Gottes menschgewordenes Fleisch an, geschweige denn die Tatsache von Gottes Führungswerk zur Rettung der Menschheit. Was sie tun, ist, Roulette zu spielen und auf Risiko zu setzen. Sollte dieser Gott wirklich gestürzt werden, können sie tun, was sie wollen, und müssten im Haus Gottes keine derartige Mühsal mehr ertragen. Dann könnten sie beruhigt in die Welt zurückkehren, zurück zu den niederträchtigen Trends und zu dem, was sie ein normales Leben nennen. Sie müssten keine Katastrophen, keine Läuterung und erst recht nicht mehr das Gericht und die Züchtigung von Gottes Worten durchleben. All das würde nicht mehr existieren, und die Welt würde sich wie gewohnt weiterdrehen. Genau danach sehnen sie sich in ihren Träumen. Sind solche Menschen nicht schlechte Menschen? Was ist die Grundursache dafür, dass sie so schlecht sind? (Ihr Wesen ist Satan, und deshalb hassen sie Gott.) Tatsächlich können es diese antichristlichen Dämonen tief in ihren Herzen, in ihrem Geist spüren – sie wissen, wie Gott Menschen wie sie betrachtet. Gott hasst Menschen wie sie. Sie sind mit Gott unvereinbar. Gott verabscheut ihre Menschlichkeit und ihre Wesensnatur. Es spielt also keine Rolle, wie sehr sie sich anstrengen und wie sehr sie sich wünschen, Segnungen zu empfangen: Ihr endgültiges Ergebnis wird nicht von ihrem Willen abhängen. Sie können die Fakten nicht ändern, keinen einzigen. Sie sind mit Gott unvereinbar. Sie sind mit Gottes Worten unvereinbar. Sie sind mit Christus unvereinbar. Welches Ende wird ihnen letztlich zuteilwerden? Sie sind alle dazu bestimmt, umzukommen. Sie haben in ihrem Herzen ein vages Verständnis dieses Ergebnisses, also warum bleiben sie trotzdem im Haus Gottes? Sie sind einfach nicht bereit, auf eine so gute Gelegenheit, Segnungen zu empfangen, zu verzichten, also wollen sie ein Risiko eingehen: „Wenn ich dieses Risiko eingehe, kann ich vielleicht trotzdem Segnungen erhalten. Vielleicht kann ich mich trotzdem durchmogeln und überleben. Vielleicht kann ich, wenn Gott nicht aufpasst und unachtsam ist, durch das Tor des Himmelreichs schlüpfen.“ Mit diesem Wunschdenken von „vielleicht, vielleicht, vielleicht“ treiben sie weiter im Haus Gottes mit dem Strom – aber ihre Sichtweise und ihre Haltung gegenüber Gott ändern sich nie. Sie verachten Gottes Worte, verachten die Wahrheit und verachten alle positiven Dinge.

Gott verlangt von den Menschen, dass sie ehrlich sind. Wenn sie das hören, denken manche Menschen: „Ist das nicht ein sehr niedriger Maßstab? Wir glauben nun schon seit einigen Jahren an Gott – warum sagt Er uns jetzt: ‚Seid ehrlich‘? Wenn das Gottes Wort ist, dann sollte es tiefgründig sein, es sollte immer erhabener, immer undurchdringlicher, immer unerreichbarer für den Menschen sein. Was wir brauchen, sind höhere Anforderungen, nicht solche gewöhnlichen, belanglosen Anforderungen auf niedrigem Niveau.“ Solche Menschen verstehen nicht, was die Wahrheitsrealität ist. Wenn Menschen, die die Wahrheit nicht verstehen, ein solches Predigen hören, fühlen sie sich betrübt, aber durch gemeinschaftlichen Austausch, Erfahrung und eine Phase, in der sie das durchleben, erkennen sie, dass diese Worte von Gott die Worte sind, die die Menschen brauchen. Warum sind sie das, was die Menschen brauchen? Der Mensch ist von Satan bis ins Tiefste verdorben worden, also ist kein Mensch ehrlich; diese Welt ist voller Lügen, und das gilt auch für jene, die an Gott glauben. Tag für Tag erzählen die Menschen eine Lüge nach der anderen; was sie sagen, ist randvoll mit Satans Lügen und seiner Täuschung. Also hat Gott dem Menschen diese einfachste und direkteste aller Anforderungen gestellt: Sei ehrlich. Mit der Zeit und durch Erfahrung entwickeln die Menschen ein Verständnis für Gottes Worte und begreifen auch Seine Anforderungen und Seine Absichten; unter der Führung und Leitung Seiner Worte erkennen sie allmählich, wie praktisch Seine Worte sind, wie jedes einzelne Seiner Worte verstanden werden sollte und wie man in jedes einzelne Wort eintreten sollte, dass keines Seiner Worte leer ist, dass alle Seine Worte das sind, was die Menschheit braucht, dass Gott die Menschen komplett ergründen und durchschauen kann und dass Er ihre Verdorbenheit sehr gut versteht. Das ist der Ablauf, den ein gewöhnlicher Mensch durchlebt. Doch wenn Antichristen diesen Satz sehen, in dem Gott von den Menschen Ehrlichkeit verlangt, betrachten sie ihn mit einer Haltung von Verachtung, Spott, Sarkasmus und sogar Widerständigkeit. Nachdem sie sich eine Meinung zu diesem Satz gebildet haben, verdrängen sie ihn, ihre Verachtung für Gott nimmt zu, und sie sehen auf Ihn und Sein Wort mit wachsender Geringschätzung herab, bis zu dem Punkt, an dem sie Sein Wort nicht einmal mehr studieren. Wenn einige Menschen über ihre Erfahrungen damit sprechen, wie sie ihre betrügerische Disposition offenbart haben und wie sie Buße getan und versucht haben, ehrlich zu sein, dann kommen im Inneren dieser Antichristen Widerständigkeit, Abscheu und Verachtung auf. Sie weigern sich nicht nur, das zu akzeptieren, was diese Menschen sagen, sondern sie verspüren auch Widerständigkeit und Abscheu gegenüber den Erfahrungen und Erkenntnissen, über die die Brüder und Schwestern Gemeinschaft halten, und zwar so sehr, dass sie Hass und Verachtung gegenüber jenen empfinden, die mehr Gemeinschaft halten und über bessere Erkenntnisse verfügen. Sie denken: „Ihr seid Narren. Gott sagt euch, ihr sollt ehrlich sein, und ihr macht es einfach. Wie könnt ihr nur so gehorsam sein? Warum hört ihr nicht auf das, was ich sage? Schaut mich an – keiner von euch kennt meinen wahren Zustand, niemand weiß, wie betrügerisch und gerissen ich bin. Und ich werde euch nicht von diesen Dingen erzählen; denkt ihr etwa, ihr habt es verdient, davon zu hören?“ Diese Haltung hegen sie gegenüber Gottes Anforderung; sie weigern sich nicht nur, sie anzunehmen, sondern sie widersetzen sich ihr und verurteilen sie. Sind das nicht die Äußerungsformen von Ungläubigen? Das sind typische Ungläubige. Nach außen hin haben sie Gottes Wort nicht offen verurteilt, sie haben keine Bücher Seines Wortes in den Ofen geworfen und verbrannt. Nach außen hin lesen sie jeden Tag Gottes Wort und hören sich Predigten an, und sie halten während Versammlungen gemeinschaftlichen Austausch – aber in Wirklichkeit sind in den Tiefen ihres Herzens tiefgehende Abscheu, Ablehnung und Widerstand gegenüber Gottes Wort entstanden. Anders gesagt: In dem Moment, in dem sie Auffassungen über Gottes Wort entwickelten, hatten sie es bereits abgelehnt. Manche Menschen sagen: „Hatten diese Antichristen Gottes Wort schon abgelehnt, bevor Er diese Dinge gesagt hat?“ Zu diesem Zeitpunkt hatten sie es noch nicht abgelehnt. Warum nicht? Weil sie viele Auffassungen und Einbildungen über Gott hatten, und diese ließen sie Gott würdigen und verehren und Ihn als eine große Persönlichkeit betrachten. Doch als Gott Seine Worte kundtat, hat sich ihre Sicht von Ihm komplett geändert, und sie sagten: „Die Worte, die Gott spricht, sind in Wirklichkeit enorm gewöhnlich! Sie sind so einfach, so unkompliziert, so leicht zu verstehen – ich kann solche Worte selbst sprechen! Sagt nicht jeder, dass Gott großartig ist? Warum also sollte er uns sagen, dass wir ehrlich sein sollen? Wenn Gott so großartig ist, wenn er wirklich allwaltend ist, dann sollte er den Menschen keine so geringen und niedrigen Anforderungen stellen!“ Als sie Gottes Wort lasen und es als oberflächlich empfanden und der Meinung waren, dass es weder mit den Auffassungen der Menschen übereinstimmte noch mit dem erhabenen Bild und der erhabenen Identität Gottes, entwickelten sie Auffassungen über Gottes Worte. Als sie diese Auffassungen entwickelten, entstand im Hintergrund in ihnen eine tiefe Abscheu gegenüber Gottes Worten, und daraufhin brach in den Tiefen ihres Herzens der Damm, der ihre Einbildungen und Auffassungen über Gott zurückgehalten hatte, vollständig zusammen. Was ist das Ergebnis dieses Dammbruchs? Aus den Tiefen ihres Herzens lehnten sie Gottes Wort ab und verurteilten es. Was geht also in den Köpfen von Antichristen vor, wenn Menschen Gottes Wort predigen? Sie sind wie Unbeteiligte, die von abseits zuschauen. Wenn sie hören, wie jemand Gottes Worte preist oder über seine Erfahrung mit Gottes Worten Gemeinschaft hält, dann stehen diese Antichristen ebenfalls nur als Unbeteiligte daneben und beobachten das Ganze aus der Distanz – und sie sagen niemals tief in ihrem Herzen „Amen“. Manchmal spotten sie sogar über die Leute und sagen: „Was hast du davon gehabt, ehrlich zu sein? Auch wenn du versuchst, ehrlich zu sein, wird Gott dich nicht zwangsläufig retten, und du wirst auch nicht zwangsläufig gesegnet werden. Sehr wenige Menschen werden Segnungen empfangen. Wenn ich keine Segnungen bekomme, dann sollt ihr auch keine bekommen!“ Die Wesensnatur eines Antichristen steht dem Wort Gottes und Gott Selbst feindlich gegenüber, und aus diesem Grund können Antichristen das Wort Gottes nicht annehmen, geschweige denn sich ihm unterwerfen. Wenn sie das Wort Gottes nicht annehmen und sich ihm nicht unterwerfen, können sie es dann erfahren? Das können sie nicht – also was sind das für persönliche Erkenntnisse, von denen sie sprechen? Das sind alles nur Einbildungen, Rückschlüsse, Glaubenslehren oder Theorien, oder manchmal auch einfach nur ein paar schön klingende Worte, die sie von anderen Leuten übernommen haben, und deshalb kann in ihnen keinerlei Erfahrung mit oder Kenntnis von Gottes Worten entstehen. Aufgrund der unterschiedlichen Haltungen, die Antichristen gegenüber Gott und Seinem Wort hegen, und aufgrund ihrer Wesensnatur – ganz gleich, ob sie seit zehn Jahren, zwanzig Jahren oder sogar noch länger an Gott glauben – wirst du also bis zum heutigen Tag bei ihnen keine Erfahrung mit dem Wort Gottes erkennen können, weder in ihren Worten noch in ihnen selbst, geschweige denn auch nur das geringste Maß an Gotteserkenntnis. In ihrer Ausdrucksweise wirst du nicht hören, dass sie Auffassungen und Missverständnisse über Gott hatten, dass sie durch Gottes Entlarvungen erleuchtet wurden und schließlich an den Punkt gelangten, an dem sie Gott nicht mehr missverstanden oder Auffassungen über Ihn hegten. Sie haben diese Erfahrung nicht, und sie besitzen auch keine solche Erkenntnis. Das ist der Grund, warum Antichristen niemals die Wahrheit erlangen oder über irgendeine persönliche Erfahrung oder Erkenntnis sprechen können, ganz gleich, wie viel Mühe sie sich beim Studium von Gottes Wort geben. Sie machen einfach mit, wenn es darum geht, ein paar berühmte Passagen aus Gottes Wort zu lesen und auswendig zu lernen, die die Brüder und Schwestern häufig zitieren; sie gehen nur nach Schema F vor und schwimmen mit dem Strom, und ihre Denkweise bleibt weiterhin, wie sie schon immer war. Die Auffassungen, die in ihnen über Gott entstehen, sowie die Konflikte und Probleme, die zwischen ihnen und Gott auftreten – ganz gleich, wie schwerwiegend sie sind –, lösen sie nicht. Diese Auffassungen und Probleme sind ihre ständigen Begleiter. Welche Folgen hat es, dass sie diese Probleme nicht beseitigen? Der Groll in ihrem Herzen wird immer tiefer, und ihr Hass auf Gott wächst immer weiter. Was sind also die Konsequenzen, je länger sie weiterhin auf diese Weise an Gott glauben? Können diese aufgestaute Verbitterung und diese Auffassungen sie dazu bringen, auf ihre Zukunftsaussichten, ihr Schicksal und die Absicht, Segnungen zu erlangen, zu verzichten? (Nein.) Wenn diese Probleme nicht beseitigt werden, was wird letztendlich das Ergebnis sein? (Sie werden explodieren.) Das Wort „explodieren“ ist ziemlich eindeutig. Wie werden sie explodieren? Wie viele Möglichkeiten gibt es? (Mich erinnert das an einige Worte Gottes, die ich einmal gelesen habe: „Sogar innerhalb von nur einer Nacht können sie von einer lächelnden, ‚gutherzigen‘ Person zu einem hässlichen und grausamen Mörder werden“ (Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes, Gottes Werk und die Praxis des Menschen).) Vor welchem Hintergrund werden sie zu Mördern? Wenn ihr Verlangen, Segnungen zu erlangen, zerplatzt, ziehen sie die Samthandschuhe aus und sagen: „Keiner von uns wird es leicht haben, also muss ich das nicht länger vertuschen oder verbergen: Ich glaube nur an Gott, um Segnungen zu erlangen. Wenn ich gewusst hätte, dass ich keine Segnungen bekommen werde, wäre ich schon längst verschwunden!“ Sie sagen all die Worte, die in ihrem Herzen sind, und sie fürchten sich nicht davor, verurteilt zu werden. Warum haben sie keine Angst davor, verurteilt zu werden? Warum können sie jede Fassade der Höflichkeit ablegen und explodieren? Weil sie nicht mehr glauben wollen und verschwinden möchten. Sie haben all die Jahre um ihrer Ziele willen Demütigungen und Mühsal auf sich genommen, und sie praktizieren nach diesen Strategien und benutzen sie als ihren geistlichen Halt. Wenn sie dann heute sehen, dass es keine Hoffnung für sie gibt, Segnungen zu erlangen, denken sie, dass sie ebenso gut jede Fassade der Höflichkeit ablegen und offen sagen können: „Ich bin nur ein Ungläubiger. Ich mag keine positiven Dinge. Ich mag es, nach weltlichen Dingen zu streben, und ich mag niederträchtige Trends. Es heißt, dass Gottes Worte die Wahrheit sind und dass Gottes Worte den Menschen verändern und ihn erretten können. Warum habe ich das nicht gesehen? Warum kann ich es nicht erfahren oder spüren? Was haben Gottes Worte in den Menschen verändert? Ich finde, Gottes Worte sind gar nichts. Es gibt da nur eine Sache, die die meisten greifbaren Vorteile bringt, und zwar, dass jene, die Gott folgen, gesegnet werden und ins Himmelreich eintreten. Diese Worte sind wahr. Ich würde nicht an Gott glauben, wenn es nicht darum ginge, Segnungen zu erlangen! Wo ist Gott? Wenn Gott Menschen retten könnte, warum wurde er dann gekreuzigt? Er konnte sich ja nicht einmal selbst retten!“ Sie sagen, was sie wirklich denken – offenbart sich darin nicht ihre dämonische Seite? Die Auffassungen und die Verbitterung, die sich über die Jahre angesammelt haben, brechen aus ihnen heraus. So zeigen Antichristen schließlich ihr wahres Gesicht.

Es gibt einige Antichristen, die oft Dinge sagen wie: „Ich habe in meinem Glauben an Gott meine Familie und Karriere aufgegeben, mich so angestrengt und so viel gelitten – und was hat mir das gebracht? Ist Gott nicht ein Gott, der die Menschen segnet? Ist Gott nicht ein Gott, der den Menschen Gnade gewährt? Was also habe ich bekommen?“ Gott hat den Menschen mit so vielen Wahrheiten versorgt, und Er hat so viel gegeben, ohne etwas zu verlangen; obwohl die Menschen sich Gott so sehr widersetzen und gegen Ihn auflehnen, erinnert Er sich nicht daran und kommt trotzdem, um die Menschen zu retten. Antichristen können nicht erkennen, wie viel der Mensch von Gott erhalten hat. Was meinen sie in Wirklichkeit, wenn sie sagen: „Was habe ich bekommen?“ (Segnungen.) Antichristen wollen alles haben. Sie sind bereit, alles aufzugeben, um an Gott zu glauben und Ihm zu folgen, und sie denken, dass sie dadurch eine Chance auf Erfolg haben und dass sich das lohnen wird. Sie geben die Welt und ihre Zukunftsaussichten auf und wollen, dass ihnen künftig die ganze Welt gehört. Was sie als Gegenleistung erwarten, muss mehr wert sein als das, was sie aufgegeben haben. Es muss wertvoller sein als diese Dinge und ihnen größere Vorzüge bieten – nur dann sind sie bereit, diesen Austausch einzugehen. Glaubt ihr, dass Antichristen solche Worte nur in einem Augenblick des Zorns während ihrer Ausbrüche sagen? (Nein.) Sie halten diese Worte definitiv über eine lange Zeit zurück, bis sie schließlich aus ihnen herausbrechen. Danach sind all die Gedanken und Bestrebungen, die die Antichristen über die Jahre hinweg gehegt haben, aufgedeckt, und ihnen werden all ihre Masken abgenommen. Was ist der zentrale Punkt dessen, was sie sagen? „Diese ganzen Jahre habe ich an Gott geglaubt und bin ihm gefolgt – und was habe ich bekommen?“ Was sie erlangen wollen, ist nicht die Wahrheit. Sie wollen die Wahrheit nicht. Sie wollen das Leben nicht, sie wollen keinen Wandel ihrer Disposition und sie wollen Gottes Rettung nicht. Sie halten sich für vollkommene Menschen und wollen diese Dinge nicht erlangen. Sie wollen etwas Zusätzliches erlangen, einige größere Segnungen als die, die in dieser Welt zu erlangen sind. Das heißt, sie wollen die Dinge, auf die sie in der Welt verzichtet haben, gegen die Segnungen eintauschen, die Gott versprochen hat. Sie wollen die größten aller Segnungen von Gott erhalten. Wenn sie sehen, dass sie ihre Sehnsüchte nicht erreichen können und dass alle Hoffnung verloren ist, müssen sie aufgeben. Aber wenn es so weit ist – können sie angesichts ihrer Disposition wirklich einfach dort aufhören? Das können sie nicht. In manchen Familien, in denen alle gläubig sind, tauchen Antichristen auf. Wenn diese Antichristen sehen, dass sie keine Segnungen empfangen werden, beginnen sie, ihre Familienmitglieder zu stören, um sie an ihrem Glauben zu hindern. Sind das dann noch Familien? Äußerlich, in Bezug auf die leibliche Beziehung und ihre Blutsverwandtschaft, sind sie enge Familien. Aber wenn man den Weg betrachtet, den jedes einzelne Familienmitglied geht – obwohl sie alle seit über zehn Jahren an Gott glauben –, werden einige als Antichristen offenbart, andere streben nach der Wahrheit und führen ihre Pflichten recht gut aus und wieder andere streben durchschnittlich gut nach der Wahrheit – dadurch wird ihre jeweilige Wesensnatur offenbart. Natürlich sind die schlimmsten unter ihnen die Antichristen, die vom Menschen abgelehnt und von Gottes Haus ausgestoßen werden sollten. Sind das also Familien? Sind echte Familien so? Diese Leute gehören nicht einmal zur selben Art von Mensch! Manche Menschen haben so viele Jahre mit Teufeln zusammengelebt und halten sie trotzdem noch für Familienmitglieder. Sie können sie nicht aufgeben und glauben sogar törichterweise, dass es sich bei diesen Menschen um ihre Angehörigen handelt. Was sind das für Angehörige? Nachdem Antichristen sich gezeigt haben, wenden sie sich allerlei Bösem zu. Sie können sogar die wahren Gläubigen in ihren Familien verfolgen – oder noch schlimmer: Sie liefern vielleicht ihre Familienmitglieder an niederträchtige Regierungen aus. Manche Eltern verraten ihre Kinder, und manche Kinder verraten ihre Eltern. Ganz gleich, wie eng oder vertraut ihre Beziehung ist: Es gibt nichts, was Antichristen nicht tun würden. Da Antichristen in der Lage sind, die wahren Gläubigen in ihren Familien zu verraten und zu verfolgen, bedeutet das nicht, dass sie Feinde sind? (Doch.) Wenn ein oder zwei Antichristen in der Kirche auftauchen, stellt das eine Gefahr für die Brüder und Schwestern dar. Sobald die Antichristen erkennen, dass sie keine Segnungen erhalten werden, schreiben sie sich selbst ab, werfen jede Vorsicht über Bord, ziehen die Samthandschuhe aus und beginnen, darüber nachzudenken, andere Brüder und Schwestern zu stören. Einige Brüder und Schwestern sind schwach, besitzen nur geringe Größe und verstehen die Wahrheit nicht. Antichristen zeigen diesen Brüdern und Schwestern dann einige Gerüchte im Internet und schüren das Feuer zusätzlich mit ihren eigenen ausgeschmückten Erklärungen, wodurch sie diese Brüder und Schwestern stören und in die Irre führen – und letztlich zugrunde richten. Natürlich gibt es auch einige Brüder und Schwestern, die über Urteilsvermögen verfügen und die Antichristen sofort erkennen. Wenn sie sich öffentlich mit den Antichristen befassen, wird das Schwierigkeiten verursachen, daher reicht es, wenn sie einfach eine kluge Methode finden, sie zu isolieren, sodass sie andere nicht stören oder quälen können. Man muss weise handeln, wenn man es mit Satanen zu tun hat.

Antichristen glauben an Gott und folgen Gott um ihrer Zukunftsaussichten und ihres Schicksals willen. Sie klammern sich an ihr Verlangen nach Segnungen und bringen ihre Ambitionen mit, wenn sie in Gottes Haus eintreten, und sie lesen Gottes Wort, nehmen es an und predigen es. Um ihrer Zukunftsaussichten und ihres Schicksals willen machen sie Zugeständnisse, ertragen Demütigung und nehmen alle mögliche Mühsal in Gottes Haus auf sich. Und nach vielen Jahren des Wartens und Beobachtens, wenn ihre Hoffnungen zerschlagen sind, verlassen sie auch wegen ihrer Zukunftsaussichten und ihres Schicksals die Kirche und das Haus Gottes – weil sich ihr Verlangen und ihre Absicht, Segnungen zu erlangen, nicht erfüllen lassen. Welches Ergebnis wird solchen Menschen zuteil? Sie werden ausgemustert werden. Und warum werden sie ausgemustert? Hat Gott in dem Moment, als sie in Sein Haus eingetreten sind, entschieden, sie nicht zu retten, oder ist es, weil sie eigene Probleme haben? (Sie haben eigene Probleme.) Wenn Antichristen in das Haus Gottes eintreten, mischen sie sich wie Unkraut unter den Weizen. Manche Leute fragen: „Weiß Gott denn nichts davon?“ Gott weiß davon; Gott prüft das alles ganz genau. Solche Menschen können sich nicht ändern. Selbst wenn sie alle Worte Gottes gelesen haben, selbst wenn sie Worte über die Mysterien, über den Bestimmungsort des Menschen, über die verschiedenen verdorbenen Dispositionen des Menschen, die von Gott enthüllt wurden, und andere derartige Worte gelesen haben, bringt das nichts, weil sie die Wahrheit nicht annehmen. Die Worte, die Gott spricht, richten sich an die gesamte Menschheit. Sie werden vor niemandem verborgen und werden jedem Menschen gleichermaßen gegeben. Jeder kann Gottes Worte lesen und hören, doch letztendlich werden Antichristen sie niemals erlangen, denn sie sind Antichristen, Teufel und Satane. Satan hat sich nach so vielen Jahren an Gottes Seite nicht verändert – wäre es dann bei Antichristen nicht auch so? Selbst wenn du sie jeden Tag Gottes Worte lesen lässt, werden sie sie nicht erlangen, denn sie sind Antichristen, und sie besitzen das Wesen eines Antichristen. Es ist nicht möglich, Antichristen dazu zu bringen, ihre eigenen Interessen oder ihre Zukunftsaussichten und ihr Schicksal aufzugeben. Das ist, als wolle man ein Schwein dazu bringen, auf einen Baum zu klettern. Es ist eine unmögliche Aufgabe. Antichristen wollen sofortige Vorteile sehen, und sie wollen auch künftig ewigwährende Vorteile sehen. Wenn sie eines dieser Dinge nicht erreichen oder befriedigen können, werden sie sofort feindselig und könnten jederzeit verschwinden. Antichristen lesen zwischen den Zeilen von Gottes Worten, achten auf den Tonfall und die Betonung und versuchen, die Bedeutung und Absicht Seiner Worte zu erraten, um damit die verschiedenen Vorteile abzuwägen, die ihnen wichtig sind und die sie erlangen wollen. Wird es für sie möglich sein, die Wahrheit zu verstehen, wenn sie mit einer solchen Haltung an Gottes Wort herangehen? (Nein.) Daher stehen Antichristen in jedem Fall in Opposition zu Gott und zu Seinem Wort, und sie sind Todfeinde von Gott und Seinem Wort. Manche Leute sagen: „Der und der war früher wirklich gut. Warum verhält er sich jetzt so? Nachdem man mit ihm über Gottes Wort Gemeinschaft gehalten hatte, sagte er, er habe es verstanden, und er versprach, sich Mühe zu geben, seine Pflicht auszuführen – warum kann er sich also nicht ändern?“ Ich sage dir die Wahrheit: Es ist nicht nur so, dass er sich jetzt nicht ändern kann – er wird sich auch in Zukunft nicht ändern können. Warum ist das so? Weil er nicht die Absicht hat, sich zu ändern. Denke einmal darüber nach: Wenn ein Wolf kein Schaf findet, das er fressen kann, dann wird er, wenn er enorm hungrig ist, manchmal ein paar Bissen Gras fressen und etwas Wasser trinken, um seinen Hunger zu stillen. Aber bedeutet das, dass sich seine Natur geändert hat? (Nein.) Wenn Antichristen also für eine Weile nichts Böses tun und vorübergehend ein paar gute Verhaltensweisen zeigen, bedeutet das nicht, dass sie sich verändert oder die Wahrheit angenommen haben. Sobald sie ernsthaft in einer Weise zurechtgestutzt werden, die ihre Macht und ihren Status betrifft, und sie sehen, dass für sie keine Hoffnung mehr besteht – dass sie mit Sicherheit ausgemustert werden –, werden sie sofort negativ und werfen ihre Arbeit hin, und ihr wahres, ursprüngliches Gesicht kommt zum Vorschein. Wer kann solche Menschen verändern? Gott hat nicht vor, sie zu retten; Er macht sich schlichtweg die Tatsachen zu Nutze, um sie zu enthüllen und auszumustern. Deshalb müssen diese Diener Satans von allen erkannt und abgelehnt werden.

Das Erkennen von Antichristen ist wie das Erkennen von bösen Menschen und Satan, und das detaillierte Analysieren von Antichristen ist wie das detaillierte Analysieren des unsichtbaren Satans und der Teufel. Die Antichristen, die wir heute im Detail analysieren, können von den Menschen gesehen werden. Du kannst sehen, was sie tun, und hören, was sie sagen; du kannst all ihre Äußerungsformen sehen und ihre Absichten herausfinden. Satan oder die Teufel der geistlichen Welt kannst du nicht sehen oder berühren – sie werden für dich also immer nur ein Konzept und eine Bezeichnung bleiben. Aber die Antichristen, die wir heute im Detail analysieren, sind anders. Das sind lebende Teufel und Satane. Es sind greifbare Teufel und Satane aus Fleisch und Blut. Diese Teufel und Satane stellen sich im geistlichen Reich gegen Gott und lehnen Gott im geistlichen Reich ab, und sie sind jedem einzelnen Wort, das Gott gesprochen hat, abgeneigt. Wenn sie zur Kirche kommen, tun sie diese Dinge immer noch. Sie stellen sich weiterhin gegen Gottes Worte, empfinden gegenüber ihnen weiterhin Abneigung und weisen sie weiterhin zurück, genau wie zuvor. Oft verachten sie Gottes Worte sogar. Solange es aus Gottes Mund kommt, wird selbst eine Kleinigkeit viele Fragen in ihren Herzen aufwerfen. Sie werden es untersuchen und analysieren und mit ihrem Verstand verarbeiten. Deshalb sind Gottes Worte für Antichristen nicht der Gegenstand ihres Glaubens. Sie werden niemals an Gottes Worte glauben. Ganz gleich, wie praktisch, wahr oder verlässlich Gottes Worte sind – sie werden nicht an sie glauben. Sind Antichristen nach diesen Punkten zu urteilen nicht Feinde Gottes? Steht ihre angeborene Natur der Wahrheit nicht feindlich gegenüber? Solche Menschen wurden als Feinde Gottes geboren, sie wurden mit einer Abneigung gegen die Wahrheit geboren. Sie werden Gottes Worte niemals als Wahrheit behandeln oder sich entsprechend an sie halten. Aufgrund ihres Wesens, ihrer verschiedenen Äußerungsformen gegenüber Gott und ihrer verschiedenen Haltungen gegenüber Gottes Worten werden solche Menschen am Ende von Gottes Worten verurteilt und von Gott verschmäht werden. Werden sie also in der Lage sein, den größten Vorteil zu erlangen, den sie anstreben – ihre Zukunftsaussichten und ihr Schicksal? Niemals. Zu wem spricht Gott also von den Verheißungen und Segnungen, die Er der Menschheit schenken wird, und von dem Bestimmungsort, den Er für die Menschheit vorbereitet hat? Haben Antichristen irgendeinen Anteil an diesen Dingen? (Nein.) Der wunderbare Bestimmungsort, von dem Gott spricht und den Er der Menschheit verheißen hat, wird den Zielen von Gottes Rettung zuteilwerden, den Menschen, die an Gottes Worte glauben und Gottes Worte als die Wahrheit annehmen. Antichristen, die Gott feindlich gesinnt sind und Gottes Wort als die Lügen eines Betrügers ansehen, wird er nicht zuteilwerden.

11. April 2020

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