9. Sie führen ihre Pflicht nur deshalb aus, um sich hervorzuheben und ihre eigenen Interessen und Ambitionen zufriedenzustellen; nie berücksichtigen sie die Interessen von Gottes Haus, sie verraten diese Interessen sogar und tauschen sie gegen persönlichen Ruhm ein (Teil 5) Abschnitt Drei

Fall vier: auf betrügerische Weise Opfergaben benutzen, um Schulden zu begleichen

Als Ich damals noch auf dem chinesischen Festland war, mussten wir einmal einen relativ sicheren Ort für die Versammlungen der Mitarbeiter finden, also suchten wir uns eine Gastfamilie. Diese Familie war bereit, uns aufzunehmen, und half dabei, diesen Ort abzusichern. Doch nach einiger Zeit fing die Familie an zu denken: „Es sieht so aus, als würdet ihr euch langfristig hier treffen wollen. Ihr könnt euch nirgendwo anders treffen als in unserem Haus, also sollten wir die Gelegenheit ergreifen, um einen Nutzen daraus zu ziehen. Wäre es nicht dumm, das nicht zu tun?“ Einmal, als wir uns zu einer Mitarbeiterversammlung trafen und noch nicht alle Teilnehmer eingetroffen waren, kam jemand aus unerfindlichem Grund zum Haus der Gastfamilie, setzte sich ins Wohnzimmer und blieb dort. Die Gastfamilie kam dann zu uns und sagte, dass der Mann hier sei, um eine Schuld einzutreiben, dass sie sich von ihm vor mehreren Jahren Geld geliehen und es noch nicht zurückgezahlt hätten. Was glaubt ihr, ging hier vor? Er hätte früher kommen können oder später, doch er kam ganz zufällig genau zu diesem Zeitpunkt, um seine Schulden einzutreiben. War das bloß ein Zufall, oder hat das jemand absichtlich so arrangiert? Da konnte man ja nur misstrauisch werden. Irgendetwas war da faul. Was ging hier vor? War es nicht eigentlich so, dass die Familie schlechte Absichten hatte und ihn absichtlich hergebeten hatte? (Ja.) Ich sagte: „Schafft ihn sofort hier raus.“ Die Familie entgegnete: „Er wird erst gehen, wenn er sein Geld hat.“ Ich fragte: „Warum zahlt ihr ihm nicht selbst das Geld zurück?“ Die Familie druckste herum und ließ durchblicken, dass sie das Geld selbst dann nicht zahlen würde, wenn sie es hätte – sie hatte es auf ein kostenloses Darlehen abgesehen. Der Schuldeneintreiber wartete weiter und war immer noch da, als einige der anderen Mitarbeiter kurz davor waren, einzutreffen. Was hatte die Gastfamilie vor? War das nicht ein vorsätzlich geschmiedeter Plan? (Ja.) Später sagte ich jemandem, er solle der Familie Geld geben, damit sie den Schuldeneintreiber sofort loswird. Nachdem er der Familie das Geld gegeben hatte, verließ der Schuldeneintreiber innerhalb einer halben Stunde das Haus. Der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass dieser Schuldeneintreiber nicht hätte zurückkommen dürfen, doch diese Angelegenheit war noch nicht erledigt. Einen Monat später kam der Schuldeneintreiber erneut kurz vor einer Mitarbeiterversammlung vorbei. Die Gastfamilie sagte, dass beim letzten Mal nur ein Teil der Schulden beglichen worden sei, nicht die gesamte Summe. Was bezweckte sie damit? Sie wollte, dass Gottes Haus erneut ihre Schulden bezahlt. Es lief genauso ab wie beim letzten Mal – nachdem er das Geld erhalten hatte, verschwand der Schuldeneintreiber. Wenn wir uns danach dort versammelten, ließ sich der Schuldeneintreiber nie wieder blicken, weil wir die Schulden der Familie bereits in zwei Zahlungen beglichen hatten. Die Familie hatte befürchtet, dass wir nicht einverstanden wären, wenn sie direkt einen so hohen Geldbetrag fordern würde, also verlangte sie diesen in zwei Teilbeträgen. Wie sollte man dieses Geld betrachten? Hatte Gottes Haus es der Familie geliehen, oder hatte die Familie Gottes Haus manipuliert, damit es ihr das Geld gab? (Sie hat Gottes Haus manipuliert.) Tatsächlich hatte die Familie Gottes Haus hinters Licht geführt und dazu gebracht, ihr das Geld zu geben. Warum aber gab Gottes Haus ihr dieses Geld? Hätten wir die Möglichkeit gehabt, ihr das Geld nicht zu geben? Es wäre schließlich völlig gerechtfertigt und rechtmäßig gewesen, es ihr nicht zu geben, aber das hätte bedeutet, dass sich die Mitarbeiter nicht hätten treffen können. Was war also unser Beweggrund, es der Familie zu geben? Damals dachte Ich Mir, dass man dieses Geld als Miete betrachten konnte. Würden wir eine Herberge oder eine Sporthalle mieten, würde das doch auch Geld kosten, oder? An solchen Orten können wir uns nicht versammeln, und es wäre dort auch nicht sicher. Hier hilft die Familie hingegen, diesen Ort zu schützen, und unsere Sicherheit ist gewährleistet – ist es also angemessen, dass Gottes Haus etwas Geld ausgibt, um ihre Schulden zu begleichen? (Ja.) Es war nur so, dass ihnen das Geld nicht in einer offenen und ehrlichen Weise gegeben wurde. Doch in einer Umgebung wie dem Land des großen roten Drachen ist es oft notwendig, so etwas zu tun.

Manche Menschen haben eine böse Menschlichkeit und sind nicht voll und ganz bereit, eine Gastgeberpflicht zu übernehmen. Wir setzen sie ein, um unseren Aufenthaltsort zu schützen, also müssen wir ihnen zugestehen, sich einen gewissen Nutzen aus der Situation zu verschaffen. Doch können sie noch Rettung erlangen, nachdem sie sich diesen Nutzen verschafft haben? Nein, das können sie nicht. Es liegt nicht daran, dass Gott sie nicht retten würde, sondern daran, dass eine solche Art von Mensch keine Rettung erlangen kann. Solche Menschen betrügen jeden und nutzen jeden aus. Wenn sie ihre Pflichten ausführen und versuchen, einige gute Taten vorzubereiten, müssen sie dabei stets etwas Begehrenswertes für sich erschwindeln, und ganz egal, mit wem sie zu tun haben, sie halten sich an ihr Prinzip, sich immer einen Nutzen zu verschaffen und niemals den Kürzeren zu ziehen. An dieses Prinzip halten sie sich, wenn sie ihre Pflichten in Gottes Haus ausführen. Woher stammen also diese „guten Taten“? Diese Menschen bereiten diese guten Taten nicht selbst vor, vielmehr werden sie von Gottes Haus gekauft und bezahlt; solche Menschen bereiten keine guten Taten vor. Sie stellen einen Ort zur Verfügung, und Gottes Haus gibt Geld aus und betrachtet dieses Geld als Miete. Das hat nichts mit guten Taten zu tun, und es ist keine gute Tat ihrerseits. Was ist das für ein Verhalten, wenn jemand vorgibt, Brüdern und Schwestern im Namen von Gottes Haus einen Ort zur Verfügung zu stellen, um damit auf betrügerische Weise Geld oder Gegenstände von Gottes Haus zu erlangen? Was für einen Charakter hat eine solche Person? Ist es möglich, dass Gott ihrem Verhalten gedenkt? Welchen Stellenwert hat ihr Charakter in den Herzen der Menschen und in Gottes Herz? Gute Taten vorzubereiten ist etwas, das du vorbereiten solltest – du bereitest gute Taten für deinen Bestimmungsort vor, und alles, was du tust, ist für dich selbst, nicht für andere. Indem du getan hast, was du tun solltest, hast du bereits eine Belohnung erhalten und die begehrenswerte Sache erlangt, die du haben wolltest – also wie betrachtet dich Gott in Seinem Herzen? Du tust gute Dinge, um etwas zu bekommen, das in deinem eigenen Interesse liegt, nicht um die Wahrheit oder das Leben zu erlangen, geschweige denn, um Gott zufriedenzustellen. Kann Gott solche Menschen dennoch retten? Nein, das kann Er nicht. Sie bereiten nur eine kleine gute Tat vor, kommen nur einer kleinen Verpflichtung nach und führen nur eine kleine Pflicht aus, und doch strecken sie die Hände aus und verlangen eine Bezahlung von Gottes Haus. Sie ziehen Gottes Haus das Geld in vielen kleinen Beträgen aus der Tasche, denken sich alle möglichen Methoden aus, um Gottes Haus zu betrügen und begehrenswerte Sachen zu erlangen, und stellen sicher, dass sie niemals den Kürzeren ziehen, als würden sie hier Geschäfte machen. Folglich ist diese gute Tat keine gute Tat mehr – sie hat sich in eine böse Tat verwandelt, und nicht nur wird Gott ihrer nicht gedenken, Er wird auch das Recht dieser Menschen auf Rettung annullieren und es ihnen entziehen. Als diese Gastfamilie Gottes Haus dazu brachte, ihre Schulden für sie zu begleichen, war das nicht in gewissem Maße in seiner Natur betrügerisch? Genau das ist es, was Antichristen tun. Wenn sie Geld wollen, bemühen sie sich nicht auf eine offene und ehrliche Weise darum, sondern auf eine in ihrer Natur betrügerische Weise, indem sie Gelegenheiten nutzen, um etwas für sich zu erpressen. Rettet Gott Menschen, die für sich die Opfergaben Gottes erpressen? (Nein, das tut Er nicht.) Wenn diese Menschen Buße tun und wahren Glauben haben, sollten sie dann gerettet werden? (Nein.) Warum nicht? (Die Tatsache, dass diese Menschen betrügerisches Verhalten gegenüber Gottes Haus zeigen konnten, bedeutet, dass Gott in ihren Herzen keinen Platz hat – sie sind typische Ungläubige.) Werden Ungläubige Buße tun? Die Antichristen unter den Ungläubigen werden keine Buße tun. Bei allem, was sie tun, stehen ihre eigenen Interessen im Mittelpunkt, und sie werden niemals Buße tun, selbst wenn sie sterben. Sie geben nicht zu, dass sie etwas falsch gemacht haben, noch geben sie zu, dass sie etwas Böses getan haben – wofür sollten sie also Buße tun? Buße zu tun ist für Menschen mit Menschlichkeit, mit Gewissen und Vernunft, für Menschen, die ihre Verdorbenheit klar erkennen und sie eingestehen können. Als diese Gastfamilie eine kleine Pflicht tat, musste sie etwas Begehrenswertes für sich erschwindeln und ließ sich nicht einmal eine solche Gelegenheit entgehen. Diese Familie bestand aus durchtriebenen Betrügern. Das ist der vierte Fall.

Fall fünf: Lohn für die Arbeit in Gottes Haus verlangen

In Festlandchina gibt es einige Arbeiten, die relativ gefährlich und riskant sind und Menschen mit einem gewissen Maß an Verstand und bestimmten Qualifikationen erfordern. Es gab damals jemanden mit diesen Qualifikationen, also arrangierte der Obere etwas Arbeit für ihn. Während er diese Arbeit tat, hatte er eine Bitte und sagte, dass er, sobald er mit dieser Arbeit begonnen hatte, nicht mehr jeden Tag seiner regulären Arbeit nachgehen könne und dass seine Familie etwas Probleme hatte, über die Runden zu kommen. Gottes Haus gab ihm etwas Geld für seinen Lebensunterhalt, worüber er sehr glücklich war, und er nahm die ihm übertragene Arbeit an. Allerdings war seine Arbeitsleistung nur durchschnittlich. Nach einer gewissen Zeit hatte seine Familie keine finanziellen Probleme mehr, doch dann gab es ein anderes Problem, das er Gottes Haus vorbrachte, und Gottes Haus gab ihm erneut etwas Geld für seinen Lebensunterhalt, um sicherzustellen, dass er über die Runden kam. Er stimmte widerwillig zu, weiterhin seine Arbeit zu tun – aber wie gut machte er sie? Es war ein einziges Durcheinander. Wenn ihm danach war, hat er ein bisschen gearbeitet, und wenn nicht, tat er gar nichts. Das hielt die Arbeit auf und führte dazu, dass die Arbeit der Kirche einigen Schaden nahm, den andere Leute dann beheben mussten. Später kontaktierte ihn Gottes Haus, um ihm zu sagen, dass er sich in seiner Arbeit anstrengen solle und dass Gottes Haus ihm weiterhin dabei helfen würde, eventuell auftretende Schwierigkeiten zu bewältigen. Gottes Haus hat er das zwar nicht direkt erzählt, aber privat sagte er einigen Brüdern und Schwestern: „Fehlt es mir etwa an Lebensunterhalt? Was für ein großes Problem kann diese kleine Summe Geld schon lösen? Wenn ich diese Arbeit mache, löse ich ein gewaltiges Problem für Gottes Haus. Also sollte Gottes Haus auch meine großen Probleme lösen. Mein Sohn kann sich gerade die Studiengebühren nicht leisten, und dieses Problem wurde nicht gelöst. Diese kleine Summe brauche ich nicht.“ Diese Worte waren das, was er wirklich dachte, doch er brachte es nicht über sich, Gottes Haus das direkt ins Gesicht zu sagen. Stattdessen wurde es enthüllt, als er sich privat Luft machte. Wie sollte diese Situation bewältigt werden? Sollte Gottes Haus ihn weiterhin einsetzen oder jemand anderen finden? (Jemand anderen finden.) Warum? Sein Charakter und sein Wesen sind bereits enthüllt worden. Er wollte nicht nur, dass Gottes Haus den Lebensunterhalt für seine Familie bereitstellt, sondern auch, dass Gottes Haus die Studiengebühren für seinen Sohn bezahlt. Später sagte er sogar, seine Frau sei krank, und wollte, dass Gottes Haus für ihre Behandlung aufkommt. Verlangte er nicht immer mehr? Er dachte, dass er durch diese kleine Arbeit für Gottes Haus einen großen Beitrag geleistet hatte und dass Gottes Haus ihm bedingungslos alles bereitstellen sollte, was er brauchte. Wenn er einer regulären Arbeit nachginge, könnte er es sich dann leisten, seinen Sohn auf die Universität zu schicken? Könnte er sich die Behandlung seiner Frau leisten? Nicht unbedingt. Warum also verlangte er, als er diese kleine Arbeit in Gottes Haus übernahm, ständig Geld von Gottes Haus? Was dachte er sich dabei? Was war seine Sichtweise dazu? Er dachte, dass Gottes Haus ohne ihn niemanden hätte, der diese Arbeit tun könnte, und dass er diese Gelegenheit nutzen müsse, um Gründe zu finden, mehr Geld von Gottes Haus zu verlangen, und dass er sich diese Chance auf keinen Fall entgehen lassen dürfe, und wenn er sie verpasste, wäre sie für immer weg. Hat er nicht genau das gemeint? Er dachte, diese Arbeit sei wie ein Job, wie Geld zu verdienen, also sollte er Gottes Haus ausnehmen. Später, als er merkte, dass er Gottes Haus nicht ausnehmen konnte, machte er seine Arbeit nicht. Ist so jemand ein wahrer Gläubiger? (Nein.)

Menschen, die wahrhaft an Gott glauben, haben keine Angst davor, beim Ausführen ihrer Pflicht Mühsal zu ertragen. Manche Menschen reden bei der Ausführung ihrer Pflicht nicht über die Probleme ihrer Familie. Einige Menschen in armen Gegenden nehmen Gastgeberpflichten auf sich, und wenn Brüder und Schwestern zu ihnen kommen und kein Reis mehr da ist, gehen sie los und leihen sich Geld, sagen aber nichts. Wenn sie etwas sagen würden, könnte Gottes Haus ihnen dann das Geld geben? (Ja.) Gottes Haus kann für die Dinge, die sie für das Beherbergen der Brüder und Schwestern brauchen, aufkommen. Also, warum sagen sie nichts? Würdest du es ihnen anbieten, würden sie es ablehnen. Nachdem sie losgegangen sind und sich das Geld geliehen haben, zahlen sie es nach und nach selbst zurück. Sie wollen vom Haus Gottes kein Geld. Antichristen sind das genaue Gegenteil. Sie stellen Bedingungen, halten die Hände auf und stellen Forderungen, noch bevor sie überhaupt irgendeine Arbeit getan haben. Wie können sie so leicht ihre Hand aufhalten? Wie können sie das auf so „selbstbewusste“ Weise tun? Solche Menschen haben doch überhaupt keine Scham, oder? Sobald sie um etwas Geld gebeten haben, wollen sie mehr. Wenn man ihnen kein Geld gibt, leisten sie keine Arbeit – sie lassen den Falken erst fliegen, wenn sie den Hasen gesehen haben: „Ich mache genau so viel Arbeit, wie ihr bezahlt. Wenn ihr mich nicht bezahlt, dann könnt ihr euch aus dem Kopf schlagen, dass ich irgendeine andere Arbeit für euch tue. Für mich ist das ein Job, und wenn ich keinen Nutzen daraus ziehe, dann mache ich ihn nicht. Ich setze mich einem Risiko aus, um meine Pflicht zu tun, also muss auch etwas für mich dabei herausspringen, und zwar entsprechend dem, was ich reinstecke. Ich lasse mich nicht über den Tisch ziehen!“ Also müssen sie verlangen, was sie ihrer Meinung nach verdient haben, und sie müssen nach Ausreden suchen, um es zu verlangen – sie müssen sich dafür den Kopf zerbrechen und sich alle möglichen Methoden einfallen lassen, um es zu verlangen. Wenn es ihnen gegeben werden kann, umso besser, und wenn es ihnen nicht gegeben wird, dann lassen sie alles stehen und liegen und verschwinden und haben so keinen Verlust erlitten. Außerdem denken sie, dass all diese Arbeiten, die Gottes Haus tut, riskant sind, und dass Gottes Haus, wenn es ihnen nicht gibt, was sie verlangen, Angst hätte, dass sie es melden würden, und dass es keine anderen geeigneten Personen hätte und deshalb sie einsetzen müsse – und wenn Gottes Haus sie einsetzt, dann müsse es sie auch bezahlen. Ist so ein Verhalten in seiner Natur nicht etwas betrügerisch? Ist es in seiner Natur nicht leicht ausbeuterisch? Gelten solche Menschen als Gläubige? Sie sind Ungläubige, die nicht zu Gottes Haus gehören – sie sind nicht einmal Freunde der Kirche. Wenn Freunde der Kirche sehen, dass Gläubige an Gott gute Menschen sind, dann helfen sie, sie zu decken, und helfen ihnen, gewisse Dinge zu erledigen. Solche Menschen können ein wenig Segen erhalten. Antichristen hingegen glauben nur an Gott, um begehrenswerte Sachen zu erhalten. Wenn sie keine begehrenswerten Sachen bekommen können, dann werden sie weder eine Pflicht ausführen noch irgendeiner Verpflichtung nachkommen oder sich in irgendeiner Weise aufwenden. Wenn Gottes Haus ihnen eine Pflicht zuteilt, fragen sie erst einmal, was diese Pflicht für begehrenswerte Dinge bietet, und wenn sie nichts Begehrenswertes bietet, dann tun sie sie nicht. Worin unterscheiden sich diese Menschen von den Trickbetrügern der Welt der Nichtgläubigen? Diese Menschen wollen trotzdem noch gerettet und von Gott gesegnet werden. Wollen sie damit nicht etwas Unmögliches haben? Wenn diese Menschen nicht von niedrigem Charakter und nicht komplett schamlos wären, wie könnten ihre Herzen dann in der Lage sein, sich solche verdrehten Verhaltensweisen auszudenken? Wie können sie so eine Haltung gegenüber der Ausführung ihrer Pflicht haben? Seid ihr in der Lage, so etwas zu tun? (Ja, wir sind dazu auch in der Lage.) In welchem Maße? Gibt es da eine Grenze? An welchem Punkt würdet ihr denken, dass die Lage wirklich ernst sei und ihr diese Dinge nicht mehr tun könntet? (Manchmal macht mir mein Herz Vorwürfe und mein Gewissen klagt mich an. Es gibt auch Zeiten, in denen ich Angst habe, dass andere aufdecken werden, was ich getan habe, also höre ich auf, diese Dinge zu tun.) Ganz gleich, was Menschen tun: Ihr Charakter ist von äußerster Wichtigkeit. Eine Person, die keinerlei Schamgefühl hat, ist zu jeder Art von schlechter Tat fähig. So jemand ist ein durch und durch böser Mensch. Sein Tun kennt keine Grenzen, und er lässt sich in seinen Handlungen nicht von seinem Gewissen leiten. Was sind das für Menschen, deren Menschlichkeit kein Gewissen hat? Sie sind Bestien und Dämonen, und Gott wird sie nicht retten. Menschen, die in der Lage sind, sich auf betrügerische Weise Opfergaben für Gott anzueignen und Gottes Opfergaben für sich zu erpressen, während Gott Sein Werk ausführt, und die von Gottes Haus eine Bezahlung verlangen, sind keine guten Menschen. Sie denken, dass Gottes Haus leicht zu täuschen ist, dass niemand dafür verantwortlich ist, sich um die Dinge in Gottes Haus zu kümmern, und dass diese Dinge niemandem gehören und sie sich diese Dinge daher nach Belieben aneignen und erschwindeln können. Sie glauben, sie hätten sich damit einen Vorteil verschafft. Ist dieser Vorteil wirklich so leicht zu bekommen? Der Vorteil, den du dir verschafft hast, war nicht groß – aber welche Folgen hat das? Du verlierst dadurch dein Leben.

Wenn ein Mensch wirklich etwas Menschlichkeit und ein bisschen Gewissen besitzt, ist er dann in der Lage, solche Dinge zu tun? Du glaubst an Gott, und trotzdem bist du fähig, Ihn zu betrügen und Opfergaben für Ihn für dich zu erpressen. Was für ein Mensch bist du? Bist du überhaupt ein Mensch? Nur Dämonen tun solche Dinge. Tiere tun so etwas nicht. Schau dir nur einen Hund an. Sein Besitzer hat ihn aufgezogen, und er bewacht für seinen Besitzer das Haus. Wenn ein schlechter Mensch kommt, schlägt er Alarm und greift ihn an. Er jagt jedem nach, der etwas von seinem Besitzer stiehlt. Wenn die Hühner, Enten oder Gänse im Haus seines Besitzers davonlaufen, hilft er, sie zu finden. Wenn die Schweine im Haus seines Besitzers sich bekämpfen, versucht er, sie auseinanderzutreiben. Der Hund weiß, dass sein Besitzer von ihm erwartet, die Schweine zu bewachen, also ist er in der Lage, diese Verantwortung zu erfüllen. Der Hund spricht nicht vernünftig mit seinem Besitzer und sagt nicht: „Ich habe für dich die Schweine bewacht, also warum gibst du mir dann nicht ein Stück Huhn oder etwas in der Richtung zu essen?“ So etwas sagt er nie. Selbst ein Hund kann das Haus seines Besitzers beschützen und seinen Verpflichtungen gegenüber seinem Besitzer ohne eine Gegenleistung nachkommen – doch diese Menschen stehen nicht einmal mit Tieren auf einer Stufe. Nachdem sie einer kleinen Verpflichtung nachgekommen sind, denken sie, sie seien zu kurz gekommen, und nachdem sie einige Verantwortungen erfüllt und einige Anstrengungen unternommen haben, sind sie unzufrieden und denken, dass die Vereinbarung unfair war und man sie ausgenutzt hat. Also denken sie sich alle möglichen Methoden aus, um das auszugleichen. Wenn du an Gott glaubst, beschützt Gott dich, führt dich und schenkt dir so viele Wahrheiten. Wie kannst du nicht einmal daran denken, Ihm das zu vergelten? Du denkst nicht daran, Ihm das zu vergelten, doch Gott unternimmt deswegen nichts weiter. Wenn du aber einer kleinen Verpflichtung nachkommst, wendest du dich an Gott, um das auszugleichen. Wenn du einer kleinen Verpflichtung nachkommst, willst du Dinge für dich erpressen und dir auf betrügerische Weise Dinge aneignen – du denkst dir alle möglichen Methoden aus, um das auszugleichen. Bittest du da nicht geradezu um deinen Tod? Hat Gott dir denn nicht bereits eine Menge gegeben? Wenn man von den Äußerungsformen der Menschen ausgeht, was haben sie dann verdient? Haben die Menschen all das, was sie heute genießen und besitzen, weil sie es sich verdient haben? Nein. Das sind Dinge, die Gott dir gegeben und mit denen Er dich gesegnet hat. Du hast bereits so viel bekommen. Gott hat dir das Leben geschenkt, die Wahrheit und den Weg, ohne etwas als Gegenleistung zu verlangen. Wie hast du Ihm das vergolten? Sobald du ein wenig deine Pflichten ausführst und deinen Verpflichtungen nachkommst, kannst du das in deinem Inneren kaum ertragen, du meinst, du hättest einen Verlust erlitten, und du denkst dir alle möglichen Methoden aus, um einen Ausgleich dafür zu erhalten. Wenn du einen Ausgleich dafür erhalten willst, kann Gott dir etwas im Gegenzug geben – aber wenn du es bekommst, kannst du dann noch gerettet werden? Der Tag wird kommen, an dem diese Menschen ganz genau wissen, was das Wichtigste und was das Kostbarste ist. Menschen, die das Wesen eines Antichristen haben, werden niemals den Wert der Wahrheit kennen. Wenn der Tag kommt, an dem ihr Ende offenbart wird, wenn alles offenbart und öffentlich gemacht wird, dann werden sie es erkennen. Wird es dann nicht zu spät sein? Das Ergebnis aller Dinge ist nahe, und alle Dinge werden vergehen. Nur Gottes Worte und Seine Wahrheit werden in alle Ewigkeit bestehen bleiben. Diejenigen, die die Wahrheit besitzen und Gottes Worte praktizieren, werden zusammen mit Seinen Worten und Seiner Wahrheit bestehen bleiben. Das ist der Wert und die Macht von Gottes Worten. Doch Antichristen werden diese Tatsache niemals klar verstehen, also zerbrechen sie sich den Kopf, denken sich alle möglichen Ansätze aus und nutzen jede erdenkliche Methode, um sich unter dem Deckmantel des Glaubens an Gott verschiedene Vorteile zu erschleichen. Dazu setzen sie auch noch plumpere betrügerische Mittel ein, um sich Opfergaben für Gott anzueignen, sie zu veruntreuen und an sich zu reißen. Jede einzelne Tat und jede Verhaltensweise solcher Menschen werden von Gott exakt in Seinem Notizbuch aufgezeichnet. Wenn der Tag kommt, an dem ihr Ergebnis offenbart wird, wird Gott anhand dieser Aufzeichnungen über das Ergebnis jedes Menschen entscheiden. All das ist wahr. Egal, ob du es glaubst oder nicht: All diese Dinge werden offenbart werden. Das ist der fünfte Fall. Was für ein Mensch ist dieser Mann? Ist er von noblem oder niedrigem Charakter? (Von niedrigem Charakter.) In Gottes Augen ist er kein ehrenhafter Mensch – er ist verachtenswert. In einem Wort kann man ihn als „Abschaum“ bezeichnen.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:30 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

Kontaktiere uns über Messenger