9. Sie führen ihre Pflicht nur deshalb aus, um sich hervorzuheben und ihre eigenen Interessen und Ambitionen zufriedenzustellen; nie berücksichtigen sie die Interessen von Gottes Haus, sie verraten diese Interessen sogar und tauschen sie gegen persönlichen Ruhm ein (Teil 5) Abschnitt Zwei
Fall zwei: Verbitterung darüber, nicht ins Ausland gehen zu dürfen
Als Ich in Festlandchina wirkte, gab es einen Leiter, der dachte, er könnte mit uns ins Ausland kommen, und er war darüber sehr glücklich. Er dachte: „Ich habe es endlich geschafft. Endlich kann ich mit Gott große Segnungen genießen! Früher habe ich mit Gott Mühsal ertragen. Heute bin ich endlich belohnt worden. Ich habe mir das verdient. Ich bin immerhin ein Leiter und habe viele Widrigkeiten erfahren, also sollte ich, wenn sich mir so eine gute Sache eröffnet, daran teilhaben können – ich sollte diese begehrenswerte Sache genießen können.“ Das dachte er sich. Doch nachdem Ich eine Zeit lang in seiner direkten Gesellschaft verbracht hatte, stellte Ich fest, dass er sich in seinen Worten und Taten nicht an die Grundsätze hielt, keine gute Menschlichkeit hatte, seine Absicht, Segnungen zu erhalten, und sein Verlangen nach Segnungen sehr ausgeprägt waren und er manchmal zurechtgestutzt werden musste. Nachdem er mehrmals zurechtgestutzt worden war, dachte er: „Jetzt bin ich erledigt. Der Obere hat mich durchschaut und mit mir nicht mehr über einen Auslandsaufenthalt gesprochen. Anscheinend gibt es für mich keine Hoffnung mehr, ins Ausland zu gehen.“ Diese Gedanken wälzte er ständig in seinem Herzen. Tatsächlich konnten wir sehen, dass er nicht jemand war, der nach der Wahrheit strebte, dass er von Grund auf ungeeignet war, ins Ausland zu gehen, und dass er selbst dann, wenn er ins Ausland ginge, keine Arbeit verrichten könnte. Deshalb sprachen wir nicht mit ihm darüber. Da er der Meinung war, dass für ihn keine Hoffnung bestand, ins Ausland zu gehen, begann er, andere Pläne zu schmieden. Eines Tages zog er los und kam nicht mehr zurück. Er ließ nur einen Brief zurück, in dem stand: „Ich habe so viele Jahre an Gott geglaubt und einiges an Arbeit verrichtet. Jetzt geht ihr ins Ausland, aber ich bin nicht geeignet, euch zu begleiten. In den folgenden Tagen, werde ich Zeit damit verbringen, das wettzumachen. Gott verabscheut mich, also werde ich ihn verlassen. Ich werde ihn nicht zwingen, jemanden anzuschauen, den er verabscheut. Ich werde mich verstecken.“ Diese Worte klangen vernünftig, und es gab kein großes Problem mit ihnen. Als nächstes sagte er: „So war es immer schon, seit ich geboren wurde. Egal, mit wem ich zusammen bin, ich werde nur ausgenutzt. Ich bin gut genug, um mit anderen Mühsal zu ertragen, aber nicht, um Segnungen mit ihnen zu genießen.“ Was meinte er damit? (Er dachte, dass Gott ihn ausgenutzt habe.) Das ist genau das, was er meinte. Insbesondere, als er sagte: „Egal, mit wem ich zusammen bin, ich bin nur gut genug, um mit ihnen zu leiden, aber nicht, um Segnungen mit ihnen zu genießen“, meinte er damit: „Ich habe zusammen mit euch so viel Mühsal ertragen und so viele Risiken auf mich genommen, doch wenn es darum geht, mit euch Segnungen zu genießen, lasst ihr mich nicht.“ Er beklagte sich durch diese Worte, und in ihm war aufgrund dieser Angelegenheit Verbitterung entstanden. Sein Mund sagte: „Gott verabscheut mich. Ich werde Gott verlassen. Ich werde ihn nicht zwingen, Abscheu zu empfinden“, doch in seinem Herzen war er tatsächlich voller Verbitterung: „Ihr geht ins Ausland, um Segnungen zu genießen, und wollt mich loswerden!“ War das wirklich so? (Nein.) Was hat sich also zugetragen? Er dachte, wir hätten ihn zurechtgestutzt, weil wir ihn loswerden wollten, nicht weil er nicht nach der Wahrheit strebte oder sich in seinen Worten und Taten nicht an die Grundsätze hielt. Er verstand nicht, dass er ein Problem hatte. Stattdessen dachte er: „Ich habe mit dir Mühsal ertragen, also sollte ich auch mit dir Segnungen genießen. Du musst mich definitiv ins Königreich eintreten lassen und mich zu einem Mitglied des Volks des Königreichs machen. Ganz gleich, was ich tue, du solltest mir niemals den Rücken kehren.“ Genau das dachte er doch, oder? (Ja.) Was ist das Wesen dieser Denkweise? (Es ist dasselbe Wesen wie bei Paulus, als er versuchte, mit Gott zu handeln, um eine Krone zu erhalten.) Genau, hier zeigt sich das Wesen von Paulus. Er glaubte an Gott, folgte Gott, ertrug Mühsal und zahlte einen Preis, um eine Krone zu erhalten und gesegnet zu werden. Er hatte keinen wahren Glauben, noch strebte er nach der Wahrheit. Er versuchte lediglich, mit Gott zu handeln. Wenn der Handel scheiterte, wenn er nicht gesegnet wurde und das Gefühl hatte, er wäre zu kurz gekommen, dann wurde er wütend, hielt das Ganze für eine aussichtslose Sache und warf alle Vorsicht über Bord und in seinem Herzen kam Verbitterung auf. Diese Dinge legte er mit seinen Worten an den Tag. Was tat diese Person als Nächstes? Danach wurde er ein Unternehmer, und es schwirrten mehrere junge Frauen um ihn herum. Obwohl er nicht sagte, dass er nicht an Gott glaubte, tat er seine Pflicht nicht und folgte Gott nicht nach. Niemand hätte je gedacht, dass er seine Chance, Gott zu folgen, einfach aufgeben und stattdessen ein Unternehmer werden würde, nur weil er ein wenig zurechtgestutzt wurde. Sein wütendes Verhalten und die Art, wie er sich zuvor gegeben hatte, waren wie zwei verschiedene Menschen. Hier enthüllte sich seine Natur. Dass er das zuvor nicht getan hatte, lag schlichtweg daran, dass nie die richtige Situation aufkam. Das ist ein Aspekt. Ein anderer Aspekt ist, dass er verbarg, wer er wirklich war, so tat, als wäre er nicht so, und sich selbst davon abhielt, sich so zu verhalten. Wenn du wirklich ein guter Mensch bist, dann musst du, ganz gleich, in was für eine Situation du gerätst, zuerst einmal fest an deinem Platz stehen und wissen, wer du bist. Außerdem, können Menschen, die wirklich etwas Menschlichkeit besitzen, Taten und Missetaten begehen, die ohne jede Menschlichkeit sind? (Nein.) Das können sie definitiv nicht. Anhand dieser Angelegenheit kann man klar erkennen, dass es nichts Aufsässigeres und nichts Gefährlicheres für die Menschen gibt, als wenn sie die Wahrheit nicht akzeptieren können. Wenn Menschen niemals in der Lage sind, die Wahrheit zu akzeptieren, dann sind sie Ungläubige. Wenn das Verlangen eines solchen Menschen, gesegnet zu werden, zerschlagen wird, dann wird er Gott verlassen. Warum ist das so? (Weil solche Menschen danach streben, gesegnet zu werden und Gnade zu genießen.) Sie glauben an Gott, aber streben nicht nach der Wahrheit. Für sie ist Rettung nur ein Zierelement, ein schön klingendes Wort. Was ihr Herz anstrebt, sind Belohnungen, eine Krone und begehrenswerte Dinge – sie wollen in diesem Leben das Hundertfache erhalten und in der kommenden Welt das ewige Leben. Wenn sie diese Dinge nicht bekommen können, dann werden sie nicht gläubig sein; dann kommt ihr wahres Gesicht zum Vorschein, und sie werden Gott verlassen. Woran sie in ihrem Herzen glauben, ist nicht Gottes Werk, noch sind es die Wahrheiten, die Gott kundtut, und wonach sie streben, ist nicht Rettung, geschweige denn, ihre Pflicht als geschaffenes Wesen gut auszuführen; vielmehr streben sie nach denselben Dingen wie Paulus – reich gesegnet zu werden, große Macht zu haben, eine große Krone zu tragen und auf derselben Stufe wie Gott zu stehen. Das sind ihre Ambitionen und Sehnsüchte. Und jedes Mal, wenn es in Gottes Haus irgendeinen Vorteil oder eine begehrenswerte Sache gibt, kämpfen sie deshalb darum, diese zu bekommen, fangen an, die Menschen nach ihren Qualifikationen und ihrer Seniorität einzustufen, und denken sich: „Ich bin qualifiziert. Ich sollte davon etwas abbekommen. Ich muss darum kämpfen.“ Sie setzen sich in Gottes Haus an erste Stelle und halten es dann für selbstverständlich, dass sie diese Vorteile von Gottes Haus genießen dürfen. Zum Beispiel dachte dieser Mann in Bezug auf die Frage eines Auslandsaufenthalts als Erstes, dass ihm das erlaubt werden sollte, daran teilzunehmen, dass die meisten Menschen nicht so gut waren wie er, nicht so viel Mühsal ertragen hatten wie er, nicht so qualifiziert waren wie er, nicht so viele Jahre an Gott geglaubt hatten wie er und nicht so lange Leiter gewesen waren wie er. Er nutzte jede Ausrede und jede Bewertungsmethode, um sich selbst einzustufen. Ganz gleich, wie er andere Menschen einstufte, er stellte sich immer an die Spitze und in die Reihen der Qualifizierten. Schließlich war er der Meinung, es sei selbstverständlich, dass er diese Behandlung genießen sollte. Sobald das nicht geschah und seine Vorstellung, gesegnet zu werden und etwas zu gewinnen, das in seinem Interesse lag, zerschlagen wurde, tat er etwas dagegen, wurde wütend und diskutierte mit Gott, anstatt sich zu unterwerfen und die Wahrheit zu suchen. Sein Herz war offensichtlich bereits von den Dingen erfüllt, nach denen er strebte, und das reicht aus, um zu zeigen, dass diese Dinge völlig unvereinbar mit der Wahrheit sind. Ganz gleich, wie viel Arbeit er verrichtete, sein Ziel und seine Absicht bestanden ausschließlich darin, eine Krone zu erhalten – genau wie das Ziel und die Absicht von Paulus –, und er klammerte sich daran fest und gab diese Dinge nie auf. Ganz gleich, auf welche Art und Weise mit ihm über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wurde, ganz gleich, auf welche Art und Weise er zurechtgestutzt, bloßgestellt und im Detail analysiert wurde, hielt er dennoch hartnäckig an seiner Absicht fest, gesegnet zu werden, und ließ nicht davon ab. Als er Gottes Anerkennung nicht erhielt und sah, dass sein Verlangen, gesegnet zu werden, zerschlagen wurde, wurde er negativ und zog sich zurück, kehrte seiner Pflicht den Rücken und lief davon. Er hatte bei der Verbreitung des Evangeliums des Königreichs weder seine Pflicht wirklich erfüllt noch einen guten Dienst dabei erwiesen, und das enthüllte voll und ganz, dass er keinen wahren Glauben an Gott hatte, sich nicht wirklich unterwarf und kein Fünkchen eines wahren Erfahrungszeugnisses besaß – er war nur ein Wolf im Schafspelz, der in einer Herde von Schafen lauerte. Letztendlich wurde jemand, der durch und durch ein Ungläubiger war, vollständig enthüllt und ausgemustert, und sein Leben als Gläubiger nahm ein Ende. Das ist ein Fall.
Das war kein Einzelfall. Das war nicht die einzige Person, die durch die Aussicht auf einen Auslandsaufenthalt ins Straucheln geriet und dadurch enthüllt wurde. Bei dem Beispiel gerade ging es um einen Mann, doch es gab eine weitere Person, eine Frau. Zunächst war auch geplant, dass diese Frau mit uns ins Ausland gehen würde. Sie war darüber innerlich sehr glücklich und begann, Pläne zu machen und Vorbereitungen dafür zu treffen, doch am Ende konnte sie aus verschiedenen Gründen nicht mitkommen. Sie wurde damals nicht darüber informiert, weil die Lage zu gefährlich war. Schließlich erfuhr sie dann bei einer Mitarbeiterversammlung von dieser Entscheidung. Gebt Mir eure Analyse: Was könnte das Ergebnis gewesen sein, als diese Frau davon erfuhr? (Eine Person mit der Denkweise eines normalen Menschen würde wahrscheinlich nicht besonders stark reagieren, wenn sie das erfährt. Sie würde berücksichtigen, dass die gefährliche Situation der Grund war, warum sie nicht ins Ausland gehen konnte, und sie wäre in der Lage, mit der Angelegenheit richtig umzugehen. Wenn diese Frau jedoch davon erfahren hätte, wäre sie möglicherweise wütend geworden und hätte versucht, mit Gott zu diskutieren.) Genau, ihr habt den Charakter solcher Menschen einigermaßen begriffen. So sind Menschen dieser Art – um was es auch geht, sie lassen nicht zu, dass sie den Kürzeren ziehen, sondern versuchen, sich einen Nutzen zu verschaffen. Sie müssen in allem alle anderen übertreffen und besser sein als alle anderen. Sie müssen in allem die Besten sein; sie müssen alles Begehrenswerte bekommen, und es ist für sie inakzeptabel, von etwas nichts abzubekommen. Als die Frau davon erfuhr, wurde sie augenblicklich wütend und wälzte sich in einem Wutanfall auf dem Boden. Ihre dämonische Seite kam zum Vorschein, und sie hielt ihren Mitarbeitern eine Standpauke und ließ ihre Wut an ihnen aus. Woher kam ihre Wut? Augenscheinlich war sie wütend auf die Brüder und Schwestern, aber wer war wirklich das Ziel ihrer Wut? (Sie war wütend auf Gott.) Genau so war es. Was war also die Ursache ihrer Wut? Wo lag ihre Wurzel? (Darin, dass ihre Sehnsüchte nicht erfüllt wurden.) Es lag daran, dass sie etwas Begehrenswertes nicht bekommen und ihr Ziel nicht erreicht hatte. Diesmal hatte sie es nicht geschafft, einen Nutzen für sich zu erlangen; stattdessen hatten andere die Vorzüge erhalten, und sie konnte nicht daran teilhaben, also wurde sie wütend. Sie konnte sich nicht länger verstellen; sie ließ all der Unzufriedenheit und der Verbitterung in ihrem Herzen freien Lauf und legte sie offen. Früher musste sie immer als Erste wissen, was der Obere tat. Sie wollte immer mit dem Oberen Umgang haben und gab sich nicht mit den Brüdern und Schwestern ab. Sie hielt sich stets für jemanden von hohem Rang und nicht für ein gewöhnliches Gemeindemitglied, also dachte sie, dass sie dieses Mal mit ins Ausland kommen sollte – wenn überhaupt jemand mitkommen sollte, dann sie. Sie war die Hauptkandidatin und sollte in den Genuss einer entsprechenden Behandlung kommen. Das dachte sie wirklich in ihrem Herzen. Nun sah sie, dass sie diese Behandlung nicht genießen würde, und all die Mühsal, die sie über die Jahre ertragen hatte, war umsonst gewesen. Sie konnte weder den Status genießen, den sie sich mühsam erarbeitet hatte, noch die von ihr gewünschte Behandlung. In diesem einen Augenblick brach all das in sich zusammen. Unglaublich, dass sie sich etwas so enorm Begehrenswertes nicht erschwindeln konnte; unglaublich, dass sie fallen gelassen wurde, also dachte sie, dass sie keinen hohen Platz in Gottes Herzen einnahm und nur ein gewöhnlicher Mensch war. Die Verteidigungsmauer in ihrem Herzen war vollständig zusammengebrochen, und sie verstellte sich nicht mehr und verbarg nichts mehr. Sie bekam einen Wutanfall, schrie die Leute an, machte ihrem Frust Luft, wurde wütend und enthüllte sich in ihrer wahren Natur, ohne sich darum zu kümmern, was andere sagten oder was sie davon hielten. Danach wurde sie in eine Gruppe geschickt, um eine Pflicht auszuführen. Während sie ihre Pflicht ausführte, tat sie viele schlechte Dinge, und die Brüder und Schwestern in der Gruppe schrieben schließlich gemeinsam einen Brief und forderten ihren Ausschluss. Was war der Grund für ihren Ausschluss? Die Brüder und Schwestern berichteten, dass das Böse, das sie tat, mit einem Satz beschrieben werden konnte: so viel, dass man es nicht alles aufschreiben konnte! Mit anderen Worten, sie tat zu viel Böses, und die Natur der Dinge, die sie tat, war zu schwerwiegend – man konnte es nicht in nur ein oder zwei Sätzen klar vermitteln, noch in nur einer oder zwei Geschichten erzählen. Sie tat unzählige böse Dinge, und das erzürnte die Menschen, und so wurde sie von der Kirche ausgeschlossen. Diese bösen Dinge, die sie tat – vor der Sache mit dem Auslandsaufenthalt tat sie sowas nicht. Warum war sie also danach in der Lage, diese Dinge zu tun? Weil die Sache mit dem Auslandsaufenthalt nicht so abgelaufen war, wie sie es sich wünschte. Es ist offensichtlich, dass die bösen Dinge, die sie tat, und die Hässlichkeit, die sie offenbarte, eine Art Rache und Entladung waren, die allein dadurch verursacht wurden, dass sie diese begehrenswerte Sache nicht bekam. Sagt Mir, wenn eine Person, die wirklich nach der Wahrheit strebt und Menschlichkeit besitzt, mit einer solchen Situation konfrontiert wird, ist sie dann in der Lage, solche Äußerungsformen hervorzubringen, selbst wenn sie nicht viele Wahrheiten versteht? Ist sie in der Lage, solche Dinge zu offenbaren? Jeder, der ein wenig Menschlichkeit, ein wenig Gewissen und ein wenig Schamgefühl besitzt, wird solche Dinge nicht tun, sondern sich zurückhalten. Auch wenn ihr Herz unzufrieden, ein wenig verletzt und nicht glücklich ist, denkt sie daran, dass sie ja nur ein gewöhnlicher Mensch ist, dass sie nicht um diese Sache kämpfen sollte, dass diejenigen, die an Gott glauben, nach der Wahrheit streben und sich in allem Gottes Orchestrierungen unterwerfen sollten, dass sie keine Wahl haben sollten und dass Menschen geschaffene Wesen sind und in keiner Weise beeindruckend. Sie wird für ein paar Tage unglücklich sein, aber dann wird das Schnee von gestern sein. Sie wird weiterhin so glauben, wie sie es sollte, und wird nichts Böses tun oder aufgrund dieser Angelegenheit Rache üben, noch wird sie wegen dieser Angelegenheit ihrem Frust Luft machen. Im Gegensatz dazu sind Menschen, die nicht nach der Wahrheit streben und deren Charakter abscheulich ist, in der Lage, schon allein wegen einer solch kleinen Angelegenheit all diese bösen Taten zu zeigen, die sie zuvor nie offenbart haben. Damit wird dieses Problem erklärt. Es erklärt das Menschlichkeitswesen und die wahren Bestrebungen von Menschen dieser Art, und ihr wahres Gesicht wird durch die Offenbarung dieses Problems vollständig ans Licht gebracht. Erstens ist ihr Wesen durch und durch das Wesen eines Antichristen. Zweitens haben sie nie nach der Wahrheit gestrebt, noch haben sie sich jemals als Zielobjekt der Rettung betrachtet oder sich Gottes Orchestrierungen und Anordnungen unterworfen. Sie streben nicht danach, sich Gott zu unterwerfen; sie streben nur nach Status und Genuss; sie streben nur nach guter Behandlung und danach, mit Gott auf einer Stufe zu stehen. Was auch immer Gott genießt, genießen auch sie. Auf diese Weise folgen sie Gott nicht umsonst. Das sind die Dinge, nach denen sie streben. Das ist die Wesensnatur von Menschen dieser Art, das ist ihr wahres Gesicht und so sieht es wirklich in ihren Herzen aus. Diese Angelegenheit besiegelte für diese Frau zwanzig Jahre des Glaubens – es ging alles den Bach runter.
Sagt Mir, wo sollten diese beiden Personen jetzt sein? In der Kirche oder woanders? (In der Welt der Nichtgläubigen.) Warum sagt ihr das? Wie kamt ihr zu diesem Entschluss? Worauf gründen eure Worte? (Darauf, dass sie Ungläubige sind und ihr Glaube an Gott nicht dem Zweck dient, die Ausführung ihrer Pflichten als geschaffene Wesen anzustreben. Letztendlich sind solche Menschen nicht in der Lage, in ihrem Glauben standhaft zu bleiben, und kehren zwangsläufig in die Welt zurück.) Letztendlich können sie in ihrem Glauben nicht standhaft bleiben, aber wir sind noch nicht am Ende angelangt, also warum sind sie verschwunden? Du musst betrachten, was in ihnen gedanklich vorging. Sie konnten solche Dinge nur tun und solche Entscheidungen nur treffen, wenn etwas in ihrem Herzen vor sich ging. Auf welche Weise haben sie diese Sache analysiert und bewertet, die sie dazu brachte, einen solchen Weg einzuschlagen? In ihren Herzen dachten sie: „Ich habe all diese Jahre an Gott geglaubt und so viel Mühsal ertragen. Ich habe mich immer nach dem Tag gesehnt, an dem ich mir einen Namen machen kann. Wenn ich mit dem Oberen zusammen bin, kann ich mir einen Namen machen und mich profilieren. Jetzt habe ich endlich die Chance, ins Ausland zu gehen. Das ist eine große Sache! Bevor ich anfing, an Gott zu glauben, hätte ich mir das nie zu träumen gewagt. Das ist genauso, als würde ich durch den Glauben an Gott eine Krone erhalten. Aber leider stellt sich heraus, dass mir so eine enorm begehrenswerte Sache nicht zuteilwerden wird. Ich kann sie nicht bekommen. Früher dachte ich, ich hätte einen festen Platz in Gottes Herzen, aber jetzt sehe ich, dass dem nicht so ist. Es scheint, als könnte ich als Anhänger Gottes nichts Begehrenswertes erlangen. Sie haben bei einer so großen Sache wie einem Auslandsaufenthalt nicht an mich gedacht – ist es dann nicht noch unwahrscheinlicher, dass ich in Zukunft eine Krone erhalten werde? Wer sie bekommen wird, steht nicht fest, und es sieht so aus, als bestünde keine Hoffnung, dass ich es sein werde.“ Waren sie noch bereit, Gott zu folgen, als sie dachten, es gäbe keine Hoffnung mehr? Zu welchem Zweck haben sie zuvor Mühsal ertragen und einen Preis gezahlt? Sie haben nur wegen dieses winzigen Fünkchens Hoffnung, wegen dieser kleinen Vorstellungen, die sie in ihren Herzen hegten, so gehandelt und diese Äußerungsformen gezeigt. Doch können sie jetzt, wo ihre Hoffnungen zerschlagen wurden und ihre Vorstellungen hinfällig sind, weiterhin gläubig sein? Können sie weiterhin damit zufrieden sein, im Haus Gottes zu bleiben und ihre Pflicht auszuführen? Können sie bereit sein, nichts zu gewinnen und sich Gottes Orchestrierungen und Anordnungen zu unterwerfen? Die Ambitionen und Sehnsüchte von Antichristen sind so enorm, dass sie absolut nicht bereit sein werden, ihre Bemühungen und den Preis, den sie gezahlt haben, mit diesem Ergebnis enden zu lassen. Sie träumen davon, dass die Bemühungen, die sie aufwenden, und der Preis, den sie zahlen, ihnen im Gegenzug eine Krone und begehrenswerte Dinge einbringen, dass sie, egal welche begehrenswerte Sache es im Haus Gottes gibt, etwas davon abbekommen sollten – wenn andere Leute nichts davon abbekommen, ist das in Ordnung, aber sie müssen definitiv etwas davon abbekommen. Können Menschen mit solch großen Ambitionen und Begierden ihre Pflicht ausführen, ohne dafür etwas zu bekommen, und sich anstrengen, ohne etwas als Gegenleistung zu erhalten? Das können sie definitiv nicht. Einige Menschen sagen: „Lass sie nach der Wahrheit streben. Wenn sie sich einmal viele Wahrheiten angehört haben, sollten sie doch dazu in der Lage sein, oder?“ Andere sagen: „Wenn Gott sie züchtigt und richtet, wird sie das dann nicht verändern?“ Ist das so? Gott züchtigt und richtet solche Menschen nicht, und Er rettet solche Menschen nicht. Solche Menschen sind genau die Art von Mensch, die Er ausmustern wird. Worin unterscheidet sich das, was Ich gesagt habe, von dem, was ihr gerade gesagt habt? Drückt das, was ihr gesagt habt, aus, was wirklich in ihren Herzen vorgeht? Drückt es die Äußerungsform des Wesens von Menschen dieser Art aus? (Nein.) Was habt ihr dann mit euren Worten ausgedrückt? (Gefühle und gehaltlose Theorien.) Die Natur eurer Worte tendiert eher in Richtung einer Analyse und Bewertung und bewertet und definiert diese Menschen auf einer theoretischen Grundlage. Sie drücken nicht ihre wahren Gedanken und Offenbarungen aus, noch ihre wahren Ansichten. Das ist eine Äußerungsform von Menschen dieser Art, die das Wesen eines Antichristen haben. Wenn es eine begehrenswerte Sache gibt, die sie nicht bekommen haben, einen Vorteil, den sie nicht genießen konnten, oder einen Vorzug, den sie nicht erlangt haben, dann werden sie wütend, verlieren ihr Vertrauen in ihren Glauben an Gott und ihr Vertrauen in das Streben nach der Wahrheit, sind nicht mehr bereit, an Gott zu glauben, und möchten davonlaufen und schlechte Dinge tun. Sie tun schlechte Dinge, um ihrem Frust Luft zu machen und sich zu rächen – um ihren Missverständnissen und ihrer Verbitterung über Gott Luft zu machen. Sollte man sich mit diesen Menschen beschäftigen? Sollte man ihnen erlauben, weiterhin ihre Pflicht in der Kirche auszuführen? (Nein.) Wie sollte mit diesen Menschen also verfahren werden? (Sie sollten ausgeschlossen werden.) Gibt es Menschen, die aufgehört haben zu glauben, weil sie nicht ins Ausland gehen konnten? (Ja.) Was sind das für Menschen? (Ungläubige. Sie glauben nur an Gott, um nach Segnungen zu streben, und wenn ihre Ambitionen und Sehnsüchte nicht erfüllt werden, verraten sie Gott.) Sie sind in der Lage, ihren Glauben an Gott wegen einer solch kleinen Sache aufzugeben. Von solchen Menschen kann man nicht sagen, dass sie wahren oder falschen Glauben haben – so verkommen ist ihr Charakter!
Fall drei: Das Leben auf dem Land nach der Rückkehr nach Hause als unerträglich empfinden
Manche Menschen werden auf dem Land geboren, und ihre Familien haben nicht viel Geld zum Leben. Die Dinge, die sie im Alltag benutzen, sind schlicht, und abgesehen von einem harten Bett, einem Schrank und einem Schreibtisch gibt es keine weiteren Möbel in ihrem Haus. Der Boden dort besteht aus Ziegeln oder ist bloße Erde – sie haben nicht einmal Betonböden. Ihre Lebensumstände sind sehr bescheiden. Nachdem sie zum Glauben an Gott kommen, führen sie ihre Pflicht der Verbreitung des Evangeliums aus und besuchen einige wohlhabendere Gegenden. Eine solche Frau sah sich dort um und stellte fest, dass die meisten Brüder und Schwestern in ihren Häusern entweder Hartholz- oder Fliesenböden hatten; die Wände waren tapeziert; ihre Häuser waren sehr sauber, und sie konnten jeden Tag baden. Zudem hatten sie viele Möbel in ihren Häusern: Fernsehschränke und große Kleiderschränke sowie Sofas und Klimaanlagen. In den Schlafzimmern standen Simmons-Betten, und ihre Küchen waren mit allen erdenklichen Geräten ausgestattet: Kühlschränke, Mikrowellen, Öfen, Herde, Dunstabzugshauben usw. Es war ein schwindelerregender Anblick. Darüber hinaus gab es in solch großen Städten sogar einige Orte, an denen sie mit einem Aufzug zwischen den Stockwerken hoch- und runterfahren konnte. Diese Stadt öffnete ihr die Augen, und nachdem sie eine Weile dort gearbeitet und das Evangelium verbreitet hatte, wollte sie nicht mehr nach Hause zurück. Warum war das so? Sie dachte: „Das Lehmhaus meiner Familie kann mit diesem Ort in keiner Weise mithalten. Wir alle glauben an Gott, warum also leben diese Menschen so viel besser als meine Familie? Diese Menschen leben wie im Himmel. Meine Familie lebt in einem Schweinestall – ihr Leben ist so viel schlimmer als das Leben dieser Menschen!“ Nachdem sie diesen Vergleich angestellt hatte, war sie betrübt, hing noch mehr an diesem Ort und hatte noch weniger Lust, nach Hause zurückzukehren. Sie dachte: „Wenn ich hier langfristig arbeiten könnte, dann müsste ich doch nicht nach Hause zurück, oder? Dieses Erdloch ist für Menschen doch nicht zumutbar.“ Eine Zeit lang blieb sie in der großen Stadt und lernte, sich wie die Stadtmenschen zu ernähren und zu kleiden und wie sie das Leben zu genießen, sie lernte, wie die Stadtmenschen zu leben. Sie fand das Leben in jenen Tagen wirklich schön. Es war schön, Geld zu haben. Für arme Menschen gab es keine Zukunft. Arme Menschen wurden von anderen nur verachtet, ja, sie verachteten sich sogar selbst. Je mehr sie darüber nachdachte, desto weniger wollte sie zurück, aber sie hatte keine Wahl – sie musste zurück nach Hause. Nach ihrer Rückkehr nach Hause herrschte in ihrem Herzen ein Wechselbad der Gefühle, und sie konnte es kaum ertragen. Sobald sie das Haus betrat, sah sie den Erdboden, und als sie sich auf das Ofenbett setzte, kam es ihr schrecklich hart und unbequem vor. Wenn sie die Wände berührte, wurden ihre Hände ganz dreckig. Wenn sie von etwas Leckerem sprach, das sie essen wollte, verstand niemand, von welchen Speisen sie sprach, und es gab keine Möglichkeit, zu baden, wenn sie sich vor dem Schlafengehen waschen wollte. Sie empfand dieses Leben als zu erbärmlich und hegte einen Groll gegen ihre Eltern, weil sie so arm waren, dass sie sich nicht alles leisten konnten, was sie sich wünschte, und wurde ihnen gegenüber ständig wütend. Seit ihrer Rückkehr war sie wie ein komplett anderer Mensch. Sie schaute mit einem missbilligenden Blick auf ihre Familienmitglieder, und sie schaute mit einem missbilligenden Blick auf alles in ihrem Haus, weil für sie alles hier so rückständig war, dass sie dort nicht mehr leben konnte, und sie war überzeugt, dass sie vor Kummer sterben würde, wenn sie weiterhin dort lebte. Von zuhause wegzugehen hatte ihren Horizont erweitert, aber nun stellte sich das als etwas Schlechtes heraus und machte ihre Eltern sehr wütend auf sie. In diesem Moment kam ihr ein Gedanke: „Wenn meine Eltern nicht an Gott glauben würden und wenn ich nicht an Gott glauben würde, dann wäre unser Leben definitiv besser als jetzt. Selbst wenn wir nicht in Simmons-Betten schlafen könnten, könnten wir zumindest besser essen und den Boden fliesen.“ Sie dachte, dass es am Glauben an Gott liegen würde, dass an Gott zu glauben heißen würde, man müsse arm sein, könne kein gutes Leben haben und könne weder gutes Essen genießen noch schöne Kleidung tragen. Von diesem Moment an konnte sich diese herausragende, heldenhafte Frau, die in mehreren Provinzen etwas erreicht hatte, nicht mehr aufraffen und fühlte sich den ganzen Tag schläfrig. Morgens fiel es ihr enorm schwer, aus dem Bett zu kommen, und das Erste, was sie tat, war, sich zurechtzumachen und zu schminken; dann zog sie sich Kleidung an, wie sie in der Stadt getragen wurde. Danach runzelte sie die Stirn und dachte darüber nach, wann sie dieses provinzielle Leben endlich hinter sich lassen und so leben konnte, wie die Menschen in der Stadt. Die Predigten, die sie früher gehalten hatte, und ihre frühere Entschlossenheit waren verschwunden – sie hatte alles davon vergessen. Sie wusste nicht einmal mehr, ob sie eine Gläubige war. So schnell hatte sie sich verändert. Sie wurde enthüllt, weil sich ihr Horizont ein wenig erweitert hatte und sich ihre Lebensumgebung und Lebensqualität verändert hatten.
Früher zog diese Frau kreuz und quer durchs Land und predigte und leistete Arbeit. Sie war sehr entschlossen und hatte große Kraft, aber das war nur nach außen hin. Nicht einmal sie selbst wusste, wonach sie tief in ihrem Inneren strebte, was sie mochte und was für eine Art Mensch sie war. Durch einen einzigen Aufenthalt in der Stadt wurde ihr Lebenszustand grundlegend verändert, und eine Phase, in der sie ein wohlhabendes Leben genoss, hatte den Kurs ihres Lebens völlig umgeworfen. Was genau war der Grund dafür? Wer hatte sie verändert? Gott konnte es doch nicht gewesen sein, oder? Natürlich nicht. Was war also der Grund? Dass die Umgebung sowohl sie selbst als auch ihre Wesensnatur, ihr Streben und den Weg, dem sie folgte, enthüllt hatte. Welchem Weg folgte sie? Es war weder der Weg des Strebens nach der Wahrheit noch der Weg des Petrus, noch der Weg derjenigen, die gerettet und vervollkommnet werden, noch der Weg des Strebens danach, die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu erfüllen; stattdessen folgte sie dem Weg eines Antichristen. Konkret ist der Weg eines Antichristen der Weg des Strebens nach Ruhm, Status und materiellen Genüssen. Das ist das Wesen solcher Menschen. Wären das nicht die Dinge, nach denen sie strebte, und wäre sie eine Person, die nach der Wahrheit strebt, dann hätte eine so kleine Veränderung ihrer Umgebung sie auf keinen Fall enthüllt. Im schlimmsten Fall wäre ihr Herz ein wenig schwach geworden, sie hätte sich etwas betrübt gefühlt, es wäre für sie etwas schmerzhaft gewesen oder sie hätte einige törichte Äußerungsformen gezeigt, aber sie wäre nie so umfassend und schonungslos enthüllt worden. Was ist das Wesen des Strebens solcher Menschen? Sie streben nach denselben Dingen wie Nichtgläubige und wie all jene Menschen in dieser Welt, die nach Ruhm und Gewinn streben und bösen Trends folgen. Ihnen gefallen die modischen Outfits der Nichtgläubigen, es gefällt ihnen, dass Nichtgläubige bösen Trends folgen, und erst recht gefällt ihnen, wie besessen Nichtgläubige davon sind, ein luxuriöses fleischliches Leben zu führen. Und so führte eine einzige Veränderung ihrer Umgebung dazu, dass sich das Lebensbild dieser Frau sowie ihre Einstellung zu dieser Welt und zum Leben völlig veränderten. Sie dachte, dass der Glaube an Gott und das Streben nach der Wahrheit nicht das Wichtigste seien und dass Menschen, solange sie in dieser Welt lebten, das Fleisch genießen und das Leben genießen, Trends nachjagen und so sein sollten wie die charismatischen und schneidigen Persönlichkeiten der Gesellschaft, nach denen sich die Leute umdrehen, die von anderen beneidet und von Menschen verehrt werden. Es gibt einige Menschen, die, nachdem sie mehr Umgebungen erlebt, alle möglichen Menschen getroffen und ihren Horizont erweitert haben, umso besser in der Lage sind, diese bösen Trends und die Menschheit zu durchschauen, eben weil sie nach der Wahrheit streben und Gottes Absichten verstehen. Ihre Herzen sind umso mehr in der Lage, den Weg der weltlichen Menschen zu verabscheuen, ihn zu durchschauen und ihm vollständig den Rücken zu kehren, um stattdessen den Weg zu beschreiten, den Gott sie entlangführt. Doch was diejenigen betrifft, die nicht nach der Wahrheit streben und die das Wesen eines Antichristen haben, so werden ihre Ambitionen und Sehnsüchte nicht nur nicht geringer, sondern wachsen und werden größer, sobald ihr Horizont erweitert wird und sie verschiedene Umgebungen erlebt haben. Wenn ihre Ambitionen und Sehnsüchte größer werden, beneiden diese Menschen umso mehr das Leben der Menschen in der Welt, die gute Dinge genießen und Geld und Einfluss haben, und tief in ihrem Herzen entwickeln sie eine Verachtung für das Leben der Gläubigen. Sie denken, dass die meisten Gläubigen nicht nach der Welt streben, kein Geld, keinen Status und keinen Einfluss haben und nicht viel von der Welt gesehen haben, dass sie nicht so charismatisch sind wie Nichtgläubige, das Leben nicht so gut zu genießen wissen wie Nichtgläubige und nicht so sehr angeben wie Nichtgläubige. Infolgedessen kommt tief in ihrem Herzen Widerstand und Feindschaft gegen den Glauben an Gott auf. Daher ist es bei vielen Menschen mit dem Wesen eines Antichristen so, dass man von dem Moment an, als sie zum Glauben an Gott gekommen sind, bis zum heutigen Tag nicht erkennen kann, ob sie tatsächlich jemand mit dem Wesen eines Antichristen sind. Doch eines Tages, wenn sie sich in der richtigen Umgebung wiederfinden, werden diese Menschen durch sie enthüllt werden. Früher, als die Menschen, die enthüllt wurden, noch nicht enthüllt worden waren, haben auch sie die Regeln befolgt und getan, was sie tun sollten. Was Gottes Haus auch von ihnen verlangte, sie taten es, und sie waren in der Lage, Leid zu ertragen und einen Preis zu zahlen. Sie schienen pflichtbewusst zu sein und Menschen zu sein, die auf dem rechten Weg waren und die das Abbild und Auftreten von Menschen hatten, die an Gott glauben. Doch egal, was sie nach außen hin taten, ihr Wesen und der Weg, dem sie folgten, hielten dem Test der Zeit und der Prüfung durch verschiedene Umgebungen nicht stand. Egal, wie viele Jahre jemand an Gott glaubt und egal, wie stark das Fundament seines Glaubens ist, wenn er das Wesen eines Antichristen hat und dem Weg eines Antichristen folgt, dann wird er zwangsläufig nach materiellen Genüssen streben, nach einem luxuriösen Lebensstil, nach üppiger materieller Behandlung und darüber hinaus auch nach allen erdenklichen begehrenswerten Dingen, während er gleichzeitig die Haltung und die Herangehensweise beneidet, die weltliche Menschen gegenüber dem Leben haben. Das steht fest. Daher werden Menschen, die diese Dinge tun, aber nicht nach der Wahrheit streben, zwangsläufig nach materiellen Dingen streben, auch wenn sie sich jetzt gerade alle Predigten anhören, die Worte Gottes essen und trinken und ihre Pflichten ausführen. Diese Dinge werden in ihren Herzen Vorrang haben, und sobald die richtige Umgebung oder die richtigen Umstände eintreten, werden ihre Sehnsüchte wachsen und ins Spiel kommen. Wenn es soweit gekommen ist, werden sie enthüllt. Wenn Menschen nicht nach der Wahrheit streben, dann wird dieser Tag für sie früher oder später kommen. Wer aber nach der Wahrheit strebt, die Wahrheit versteht und die Wahrheit als sein Fundament hat, der wird in der Lage sein, wenn er solchen Versuchungen und Situationen begegnet, richtig mit ihnen umzugehen, sie abzulehnen und in seinem Zeugnis für Gott standhaft zu bleiben. Wenn diese Versuchungen eintreten, sind solche Menschen auch in der Lage zu erkennen, was positiv und was negativ ist, und ob diese Sache etwas ist, was sie wollen. Das ist genau wie bei manchen Frauen, die sich nicht für Männer interessieren, die sie umwerben, egal wie viel Geld diese Männer haben. Warum interessieren sie sich nicht für sie? Weil diese Männer keinen guten Charakter haben. Andere Frauen suchen sich keinen Partner, weil sie von keinem reichen Mann umworben werden. Würde jedoch ein wohlhabender Mann um sie werben und ihnen ein Designerkleid im Wert von 20.000 Yuan kaufen, würden sie sich zu ihm hingezogen fühlen, und würde er ihnen dann noch einen Nerzmantel für 100.000 Yuan oder einen großen Diamanten, ein wunderschönes Haus und ein Auto kaufen, wären sie sofort bereit, ihn zu heiraten. War es also wahr oder unwahr, als diese Frauen damals sagten, sie würden nie heiraten? Das war eine Lüge. Es gibt also viele Menschen, die behaupten, sie würden weder nach der Welt noch nach weltlichen Zukunftsaussichten und Vergnügungen streben, aber das liegt nur daran, dass sie bisher keiner Versuchung ausgesetzt waren; die Umgebung ist dem nicht förderlich. Sobald sich jedoch eine günstige Situation ergibt, tappen sie voll und ganz in die Falle und können sich nicht mehr daraus befreien. Es ist genau wie in dem Beispiel, das wir gerade gegeben haben. Diese Frau hat sich nicht aus dieser Situation befreit. Nachdem sie eine Weile das Leben in der Stadt genossen hatte, wusste sie nicht mehr, wer sie war, und kam vom Weg ab. Wenn man sie in einem Palast unterbringen würde, sollte sie dann ihre Eltern so schnell wie möglich dazu bringen, sich das Leben zu nehmen, damit sie ihren Namen nicht beschmutzen? Solche Menschen sind bereit, für ihr Vergnügen, ihren Ruf, ihren extravaganten Lebensstil und ihre hohe Lebensqualität jede noch so dumme Sache zu tun. Sie sind wertlos und haben einen niederen Charakter. Haben solche Menschen jemals nach der Wahrheit gestrebt? (Nein.) Woher kamen dann die Predigten, die sie hielt? Verfügte sie über Predigten, die sie halten konnte? Sie hielt keine Predigten, sondern predigte Glaubenslehren. Sie stellte sich nur zur Schau und führte die Leute in die Irre, anstatt Predigten zu halten. Sie hat so viele Predigten gehalten – warum konnte sie dann nicht einmal ihre eigenen Probleme lösen? Wusste sie, dass sie an diesen Punkt gelangen könnte? Konnte sie die Dinge klar erkennen? Sie hielt so viele Predigten, doch nachdem sie eine Weile das Leben in der Stadt genossen hatte, konnte sie diese Versuchungen nicht überwinden und in ihrem Zeugnis nicht standhaft bleiben. Waren das also Predigten, die sie gehalten hatte? Offensichtlich nicht. Das ist der dritte Fall.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?