9. Sie führen ihre Pflicht nur deshalb aus, um sich hervorzuheben und ihre eigenen Interessen und Ambitionen zufriedenzustellen; nie berücksichtigen sie die Interessen von Gottes Haus, sie verraten diese Interessen sogar und tauschen sie gegen persönlichen Ruhm ein (Teil 10) Abschnitt Eins
II. Die Interessen der Antichristen
D. Ihre Zukunftsaussichten und ihr Schicksal
Worüber haben wir bei unserer letzten Versammlung Gemeinschaft gehalten? (Gott hat Gemeinschaft darüber gehalten, wie Antichristen mit der Bezeichnung „Dienender“ umgehen. Zuerst hat Gott darüber Gemeinschaft gehalten, wie Gott die Bezeichnung „Dienender“ definiert. Gott hat auch über den Unterschied zwischen jemandem, der den Zustand eines Dienenden hinter sich gelassen hat, und jemandem, der noch ein Dienender ist, Gemeinschaft gehalten, und letztlich hat Gott die Auffassungen und Bestrebungen von Antichristen in Bezug auf die Bezeichnung „Dienender“ im Detail analysiert.) Welche Perspektive und welche Haltung haben Antichristen also gegenüber der Bezeichnung „Dienender“? Was sagen und tun sie? (Die Haltung von Antichristen gegenüber der Bezeichnung „Dienender“ ist eine der Ablehnung und Abscheu. Sie akzeptieren die Bezeichnung nicht, ganz gleich, von wem, und sie glauben, dass es erniedrigend ist, ein Dienender zu sein. Sie glauben, dass Dienende von Gott nicht anhand des Wesens der Menschheit bestimmt werden, sondern dass es vielmehr Gottes Anfechtung und Verachtung der Identität und des Wertes der Menschen darstellt.) (Antichristen sagen diesen bekannten Spruch: „Ich mühe mich doch nicht im Hintergrund ab, während andere sich ins Rampenlicht stellen.“ Antichristen wollen einfach nur andere dazu bringen, ihnen Dienste zu erweisen, und sie halten es für eine beschämende Sache, Gott Dienst zu erweisen, weswegen sie, wenn sie erkennen, dass sie selbst Dienende sind, in Gottes Haus nicht weiter einen Dienst erweisen wollen. Stattdessen fangen sie an, nach einem Ausweg zu suchen, und sie verursachen sogar Störungen und Unterbrechungen und tun zerstörerische Dinge.) Wenn man nach der Haltung der Antichristen gegenüber der Bezeichnung „Dienender“ urteilt, was für ein Wesen kann man dann in ihnen erkennen? (Ihr Wesen ist eines, das Gott feindlich gesinnt ist und die Wahrheit hasst.) Und von was für einer Disposition zeugt das, wenn ihr Wesen Gott und der Wahrheit feindlich gesinnt ist? (Das ist eine niederträchtige und bösartige Disposition.) Ganz genau, es ist eine niederträchtige und bösartige Disposition. Was sind die Ausgangsmotivation und Absicht der Antichristen in ihrem Glauben an Gott? Was wollen sie erlangen? Was sind ihre Ambitionen und Begierden? Kommen sie, um Dienende zu sein? Kommen sie aufgrund ihrer Haltung, gute Menschen sein und durch den Glauben an Gott den richtigen Weg gehen zu wollen? (Nein.) Für was kommen sie dann also? Genau genommen kommen sie, um Segnungen zu erlangen, und um es noch konkreter zu sagen, streben sie danach, als Könige zu herrschen, danach, gemeinsam mit Gott als Könige zu herrschen, und sie streben nach hochtrabenden und großartigen Dingen. Wenn Gott also sagt, dass Menschen Dienende sind, dann steht das im kompletten Widerspruch zu den Ambitionen und Begierden der Antichristen, nach Segnungen zu streben und als Könige zu herrschen, und stellt sich diesen völlig entgegen. Das hatten sie nicht erwartet, und sie hätten nie gedacht, dass Gott den Menschen eine solche Bezeichnung geben würde. Antichristen sind unfähig, diese Tatsache zu akzeptieren. Und wenn sie diese Tatsache nicht akzeptieren können, wozu sind sie dann fähig? Streben sie danach, diese Tatsache zu akzeptieren und sich zu ändern? Sie streben weder danach, diese Tatsache zu akzeptieren, noch streben sie danach, ihre Ambitionen und Dispositionen zu ändern. Wenn ihnen also gesagt wird, dass sie Dienende sind, und ihre Absicht und ihr Verlangen, Segnungen zu erlangen, zunichtegemacht werden, können sie in der Kirche nicht mehr standhaft bleiben. In dem Moment, in dem sie sich der Wahrheit bewusst werden und erkennen, dass Menschen wie sie, die solche Äußerungsformen an den Tag legen, Dienende sind, geben sie alle Hoffnung auf und zeigen ihr wahres Gesicht. Sie streben nicht danach, ihren Zustand als Dienende zu ändern, noch streben sie danach, ihre falsche Haltung und Perspektive gegenüber der Bezeichnung „Dienender“ zu ändern und den Weg des Strebens nach der Wahrheit zu gehen. Deshalb werden solche Menschen, ganz gleich, welche Vorkehrungen Gott trifft, sich diesen nicht unterwerfen oder sie annehmen, und sie werden nicht nach der Wahrheit suchen. Stattdessen zermartern sie sich das Gehirn nach einem menschlichen Weg, um diese Kennung loszuwerden, und sie setzen alles daran, diese Identität abzulegen. Wenn man nach dieser Äußerungsform urteilt, die Antichristen zeigen, dann sind Antichristen bis ins Mark der Wahrheit abgeneigt. Sie lieben die Wahrheit nicht, sie akzeptieren die Wahrheit nicht, und sie haben ihre eigenen Vorstellungen und Auffassungen von der Wahrheit – jedoch nicht auf normale Art und Weise. Vielmehr empfinden sie tief in ihrem Herzen eine tiefgreifende Abneigung, Hass und sogar Feindseligkeit gegenüber positiven Dingen und der Wahrheit. Darin zeigt sich das Wesen der Antichristen.
Aus den Antworten, die ihr gerade gegeben habt, erkenne Ich, dass ihr den Inhalt der einzelnen Gemeinschaften nicht aufgearbeitet und danach auch nicht betengelesen oder darüber nachgegrübelt habt. Letztes Mal haben wir über drei Hauptaspekte Gemeinschaft gehalten: Der erste war die Definition dessen, was Dienende sind; der zweite war, wie Antichristen mit der Bezeichnung „Dienender“ umgehen – oder genauer gesagt, mit welchen Äußerungsformen und welchem Verhalten sie zeigen, dass sie nicht gewillt sind, Dienende zu sein, und was genau die Gründe dafür sind; und der dritte war, was dann – da sie nicht gewillt sind, Dienende zu sein – die Absichten der Antichristen sind, sprich, was sie tun wollen, was ihre Ambitionen sind und welches Ziel sie mit ihrem Glauben an Gott verfolgen. Im Wesentlichen haben wir unter diesen drei Aspekten über den Unterpunkt „Wie Antichristen mit der Bezeichnung ‚Dienender‘ umgehen“ Gemeinschaft gehalten. Und unter diesen drei Aspekten führten wir eine detaillierte Analyse der verschiedenen Praktiken und Verhaltensweisen durch, die Antichristen in ihrem Umgang mit der Bezeichnung „Dienender“ zeigen, sowie eine detaillierte Analyse ihrer Gedanken und Sichtweisen darüber. Ihr denkt nicht über den Inhalt jedes gemeinschaftlichen Austauschs nach, nachdem ihr ihn gehört habt. Ihr merkt euch diese Dinge nur kurzfristig; wenn aber eine längere Zeit vergeht, könnt ihr euch nicht einmal mehr an sie erinnern. Wenn die Menschen die Wahrheit verstehen und erlangen wollen, dann müssen sie sich in ihrem Herzen bemühen und häufig betenlesen und nachdenken – sie müssen diese Angelegenheiten in ihren Herzen tragen. Wenn du das nicht tust, wenn du dir diese Dinge nicht zu Herzen nimmst und du dich nicht bemühst, und wenn du über diese Dinge nicht in deinem Herzen nachdenkst, dann wirst du nichts gewinnen. Manche Leute sagen: „Das Thema Antichristen betrifft mich so gut wie gar nicht. Ich habe nicht vor, ein Antichrist zu werden, und ich bin kein schlechter Mensch, wie Antichristen es sind. Ich werde einfach pflichtbewusst der unbedeutendste aller Menschen sein, und das ist für mich in Ordnung. Ich mache einfach, was man mir aufträgt, und werde nicht dem Weg eines Antichristen folgen. Außerdem werde ich, selbst wenn ich ein wenig von der Disposition eines Antichristen besitze, diese mit der Zeit allmählich ändern, und es ist nur eine gewöhnliche verdorbene Disposition und nicht so schlimm. Es ist sinnlos, sich das anzuhören.“ Ist diese Perspektive richtig? (Nein.) Warum nicht? Wenn jemand einen Wandel seiner Disposition erreichen will, dann muss er mehr als alles andere begreifen, welche Zustände, Gedanken und Sichtweisen in allen möglichen Situationen durch seine verdorbene Disposition auftreten können. Nur wenn er diese Dinge begreift, kann er erkennen, welche verdorbenen Dispositionen er selbst besitzt, in welchen Bereichen er sich Gott widersetzt und sich gegen die Wahrheit stellt und welche Dinge sich in ihm finden, die mit der Wahrheit im Widerspruch stehen. Sobald er diese Dinge erkannt hat, kann er diese Probleme und verdorbenen Dispositionen beseitigen und Eintritt in die Wahrheitsrealität erlangen. Wenn du kein Verständnis der verschiedenen verdorbenen Dispositionen hast, die in verschiedenen Situationen offenbart werden, oder der verschiedenen Zustände, die in verschiedenen Situationen entstehen können, und wenn du kein Verständnis davon hast, auf welche Weise sich diese Dinge gegen die Wahrheit stellen oder wo die Probleme auftreten, wie wirst du dann diese Probleme beseitigen? Wenn du diese Probleme beseitigen willst, musst du zuerst begreifen, wo ihre Wurzel liegt, welche Zustände zu ihnen gehören und wo die konkreten Probleme auftreten, und dann beginnen, die Frage zu beantworten, wie du eintreten sollst. Auf diese Weise können deine verdorbenen Dispositionen und die verschiedenen Zustände, die entstehen, nach und nach beseitigt werden. Es scheint, als ob ihr euch noch immer nicht wirklich im Klaren über den Eintritt in die Wahrheitsrealität oder über das Beseitigen verdorbener Dispositionen und das Erreichen eines Wandels der Disposition seid; ihr seid noch immer nicht auf dem richtigen Weg.
5. Wie Antichristen mit ihrem Status in der Kirche umgehen
Heute werden wir über das letzte Thema in Bezug auf die Interessen der Antichristen Gemeinschaft halten: wie Antichristen mit ihrem Status in der Kirche umgehen. Was ihren Status in der Kirche betrifft, welche Äußerungsformen Antichristen zeigen, welche Dinge sie tun und was ihre Sichtweisen und ihre Dispositionsessenz sind, wenn sie diese Dinge tun, so werden wir diese in drei Aspekte unterteilen und sie nacheinander im Detail analysieren. Der erste Aspekt ist „Vortäuschung“, der zweite ist „Hochstapelei“, und der dritte ist „Sich über alles stellen“. Jeder dieser drei Aspekte ist mit wenigen Worten beschrieben und kann als eine Zusammenfassung angesehen werden, dennoch sind in jedem viele der unterschiedlichen Handlungen, Äußerungsformen und Sprüche der Antichristen ebenso enthalten wie ihre Haltungen und Dispositionen. Denkt jetzt einmal kurz darüber nach, warum Ich diese drei Aspekte festgelegt habe, um über das heutige Thema Gemeinschaft zu halten. Wie habt ihr in euren Gedanken dieses Thema – wie Antichristen mit ihrem Status in der Kirche umgehen – für euch selbst definiert, nachdem ihr es gelesen habt? Welche Vorstellungen hattet ihr? Die meisten Menschen haben zweifellos die Tyrannei der Antichristen in der Kirche im Sinn sowie dass sie in der Kirche ihren Status geltend machen, Leute auf ihre Seite ziehen und Macht an sich reißen, sprich: Sie wollen immer ein Amt bekleiden, ihren Status geltend machen, Macht innehaben und Menschen kontrollieren – das sind im Wesentlichen die Dinge, an die die Menschen denken. Bei diesen Dingen handelt es sich um relativ offensichtliche Aspekte, die Antichristen häufig in der Kirche an den Tag legen. Wenn man also von diesen mal absieht, welche anderen Äußerungsformen gibt es, die die Menschen nicht sehen können? Was tun Antichristen sonst noch, um sich in der Kirche einen festen Stand zu verschaffen, um Status und hohes Ansehen zu gewinnen, ja sogar, um Macht zu erlangen und mehr Menschen zu kontrollieren? Welche anderen Äußerungsformen zeigen sie? Das sind die irreführenderen, heimtückischeren und verborgeneren Mittel und Wege, die die Antichristen einsetzen, und könnten auch die unbekannten Gedanken und verborgenen Absichten und Ziele in ihrem innersten Herzen sein, oder? Dann lasst uns nun über diese Dinge eins nach dem anderen Gemeinschaft halten.
a. Vortäuschung
Der erste Aspekt ist „Vortäuschung“. Die wörtliche Bedeutung des Wortes „Vortäuschung“ ist leicht zu verstehen, und sie ist ganz offensichtlich kein Lob. Wenn von jemandem gesagt wird, dass er gut darin ist, etwas vorzutäuschen, dass alles, was er tut, vorgetäuscht ist, dass alles, was er tut, für andere nicht durchschaubar ist und dass er mit anderen nur auf oberflächlicher Ebene redet und umgeht, dann ist jemand, der sich so verhält, mit Sicherheit eine sehr hinterlistige Person. So jemand ist keine ehrliche Person und keine schlichte, arglose Person, sondern vielmehr jemand, der sehr gut im Manipulieren anderer ist, sehr subtil und sehr geschickt darin, andere zu täuschen. Das ist das grundlegendste Verständnis des Wortes „Vortäuschung“. Was also ist die Verbindung zwischen dem Verhalten und den Handlungen von Antichristen und dieser Art von Verhalten? Welche der Dinge, die sie tun, zeigen auf, dass sie ein vortäuschendes Wesen besitzen? Was genau ist ihr Ziel, wenn sie etwas vortäuschen? Was genau ist ihre Absicht? Warum müssen sie anderen etwas vortäuschen? Diese Dinge stehen in engem Zusammenhang mit dem Thema, über das wir heute Gemeinschaft halten werden.
Antichristen sind Menschen, die nicht hinter anderen zurückbleiben wollen. Sie wollen nicht von anderen abhängig sein, sie wollen keine Anordnungen, Anweisungen und Befehle von anderen annehmen, und sie wollen nicht gewöhnlich sein und von anderen verachtet werden. Sie sind vielmehr Menschen, die Ansehen haben wollen und wollen, dass andere eine hohe Meinung von ihnen haben und sie schätzen. Außerdem wollen sie in der Kirche und unter anderen Leuten erst recht diejenigen Menschen sein, die Befehle geben und anderen Anweisungen erteilen, damit diese Dinge für sie erledigen. Sie wollen ihre Wünsche mit Hilfe ihres eigenen Ansehens, ihres Einflusses und der Macht, die sie innehaben, durchsetzen, und sie wollen keine gewöhnlichen Menschen sein, die jeder herumkommandieren und mit Aufgaben betrauen kann. Das sind die Bestrebungen und Begierden, die Antichristen unter den Menschen haben. Antichristen sind sehr empfindlich, was ihren Status unter den Menschen betrifft. Wenn sie sich in einer Gruppe befinden, dann halten sie ihr Alter und ihre körperliche Gesundheit für bedeutungslos. Was sie für wichtig halten, ist, wie die Mehrheit sie sieht, ob die Mehrheit der Leute ihnen in ihren Taten und Worten Zeit schenkt und ihnen einen Platz einräumt, ob sie in den Herzen der Mehrheit einen hohen oder gewöhnlichen Status haben und eine hohe oder gewöhnliche Stellung einnehmen, ob die Mehrheit sie für erhaben oder gewöhnlich oder für nichts Besonderes hält und so weiter; welche Meinung die Mehrheit von ihren „Qualifikationen“ im Glauben an Gott hat, wie viel Gewicht ihre Worte unter den Menschen haben, sprich, wie viele Menschen ihre Worte gutheißen, sie loben, ihnen zustimmen, aufmerksam zuhören und sie sich zu Herzen nehmen; außerdem wollen sie wissen, was die Mehrheit zu folgenden Fragen denkt: ob sie Menschen von großem oder geringem Glauben sind, wie groß ihre Entschlossenheit ist, Leid zu ertragen, wie viel sie aufgeben und aufwenden, was für einen Beitrag sie in Gottes Haus leisten, ob der Posten, den sie in Gottes Haus innehaben, hoch oder niedrig ist, was sie in der Vergangenheit erlitten haben und welche wichtigen Dinge sie getan haben – das sind die Dinge, die ihnen am wichtigsten sind. Antichristen machen in ihren Köpfen oft eine Rangordnung von Stellung und Abfolge; sie vergleichen oft, wer in der Kirche die meisten Gaben hat, wer am redegewandtesten und wortgewaltigsten ist, wer gute berufliche Fähigkeiten besitzt und am versiertesten mit Technik ist. Während sie diese Dinge vergleichen, wenden sie ständig Mühe auf, um verschiedene berufliche Fähigkeiten zu erlernen, und streben danach, in ihnen kompetent zu sein und sie zu meistern. Ihre Anstrengungen konzentrieren Antichristen hauptsächlich auf das Predigen und darauf, Gottes Worte so auszulegen, dass sie sich selbst zur Schau stellen und andere sie bewundern. Im Rahmen dieser Anstrengungen bemühen sie sich nicht darum, herauszufinden, wie man die Wahrheit versteht oder wie man in die Wahrheitsrealität eintritt, sondern überlegen, wie sie sich diese Worte merken können und wie sie ihre eigenen Stärken vor noch mehr Menschen präsentieren können, sodass noch mehr Menschen erkennen, dass sie wirklich etwas Besonderes sind, dass sie nicht nur gewöhnliche Menschen sind, dass sie kompetent sind und über gewöhnlichen Menschen stehen. Mit solchen Vorstellungen, Absichten und Ansichten leben Antichristen inmitten der Menschen und tun alle möglichen Dinge. Und weil sie diese Ansichten haben und weil sie diese Bestrebungen und Ambitionen haben, bringt das in ihnen unweigerlich, im großen wie im kleinen Rahmen, gutes Verhalten, korrekte Aussagen und allerlei gute Handlungen hervor. Diese Verhaltensweisen und Handlungen bringen jene Menschen, die kein geistliches Verständnis haben, die im Grunde genommen nicht nach der Wahrheit streben und nur auf gutes Verhalten achten, dazu, die Antichristen zu beneiden, zu bewundern und ihnen sogar nachzueifern und zu folgen – und so erreichen die Antichristen ihr Ziel. Wenn Antichristen solche Absichten und Ambitionen hegen, wie verhalten sie sich dann? Das ist es, worüber wir heute Gemeinschaft halten werden. Es ist ein Thema, über das es sich lohnt, Gemeinschaft zu halten, und erst recht ist es ein Thema, auf das jeder von euch achten und über das jeder von euch Bescheid wissen sollte.
Antichristen sind der Wahrheit abgeneigt und akzeptieren sie nicht im Geringsten, was eine Tatsache ganz deutlich erkennen lässt: Antichristen handeln niemals gemäß den Wahrheitsgrundsätzen und praktizieren niemals die Wahrheit – das ist die offensichtlichste Äußerungsform eines Antichristen. Abgesehen von Ruf und Status sowie davon, gesegnet und belohnt zu werden, streben sie außerdem noch nach dem Genuss fleischlicher Annehmlichkeiten und nach den Vorteilen von Status; und so ist es selbstverständlich, dass sie Störungen und Unterbrechungen verursachen. Diese Tatsachen zeigen, dass das, was sie anstreben, und ihr Verhalten und ihre Äußerungsformen Gott nicht lieb sind. Und es handelt sich dabei ganz sicher nicht um die Handlungen und das Verhalten von Menschen, die nach der Wahrheit streben. Einige Antichristen zum Beispiel, die wie Paulus sind, besitzen die Entschlossenheit, bei der Ausführung ihrer Pflicht zu leiden; sie können bei ihrer Arbeit die ganze Nacht wach bleiben und auf Essen verzichten, sie können ihren eigenen Körper unterwerfen und jede Krankheit und jedes Unwohlsein überwinden. Und was ist ihr Ziel dabei? Allen zu zeigen, dass sie sich selbst zurückstellen, sich selbst entsagen können, wenn es um Gottes Auftrag geht; dass es für sie nur die Pflicht gibt. All das zeigen sie vor anderen Menschen. Wenn Menschen in der Nähe sind, ruhen sie sich nicht aus, wenn sie es sollten, sondern arbeiten sogar absichtlich länger, stehen früh auf und gehen spät ins Bett. Doch wie steht es um die Arbeitseffizienz und die Effektivität ihrer Pflicht, wenn Antichristen sich auf diese Weise von morgens bis abends abrackern? Diese Dinge werden bei ihren Erwägungen nicht berücksichtigt. Sie bemühen sich nur darum, all das vor anderen zu tun, damit andere sehen, wie sie leiden und sich selbstlos für Gott aufwenden. Was aber die Frage betrifft, ob die Pflicht, die sie tun, und die Arbeit, die sie verrichten, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen ausgeführt werden – daran denken sie überhaupt nicht. Ihre Gedanken drehen sich einzig und allein darum, ob ihr äußerlich gutes Verhalten von allen gesehen wurde, ob alle davon wissen, ob sie alle beeindruckt haben und ob dieser Eindruck Bewunderung und Anerkennung bei ihnen auslösen wird, ob diese Menschen ihnen hinter ihrem Rücken ihre Zustimmung geben und sie loben werden, indem sie sagen: „Sie können wirklich Mühsal ertragen; mit ihrem Durchhaltevermögen und ihrer außergewöhnlichen Ausdauer kann keiner von uns mithalten. Das sind Menschen, die nach der Wahrheit streben, die leiden und schwere Lasten tragen können – sie sind eine Säule der Kirche.“ Wenn sie das hören, sind die Antichristen zufrieden. In ihrem Herzen denken sie: „Das so vorzutäuschen, war so schlau von mir, das war so klug, das zu machen! Ich wusste, dass alle nur auf das Äußere achten würden und dass ihnen diese guten Verhaltensweisen gefallen. Ich wusste, dass es mir die Anerkennung und Zustimmung der Menschen einbringt, wenn ich mich so verhalte, dass sie mich dadurch aus tiefstem Herzen bewundern und in einem völlig neuen Licht sehen würden und dass mich dann niemand mehr verachten würde. Und wenn eines Tages der Obere entdeckt, dass ich keine echte Arbeit geleistet habe und mich entlässt, werden sich mit Sicherheit viele Menschen für mich einsetzen, meinetwegen weinen, mich zum Bleiben anhalten und für mich eintreten.“ Sie freuen sich heimlich über ihr vorgetäuschtes Verhalten – und offenbart diese Freude nicht auch die Wesensnatur eines Antichristen? Und um was für eine Art Wesen handelt es sich dabei? (Um Niederträchtigkeit.) Ganz genau – das ist das Wesen der Niederträchtigkeit. Beherrscht von diesem Wesen der Niederträchtigkeit entwickeln Antichristen einen Zustand von Selbstzufriedenheit und Selbstbewunderung, der sie dazu bringt, in ihrem Herzen heimlich gegen Gott zu zetern und sich gegen Ihn zu stellen. Nach außen hin scheint es, als würden sie einen hohen Preis zahlen und als würde ihr Fleisch viel Leid ertragen, aber nehmen sie wirklich Rücksicht auf Gottes Last? Wenden sie sich wirklich aufrichtig für Gott auf? Können sie ihre Pflicht treu ausführen? Nein, das können sie nicht. In ihrem Herzen konkurrieren sie heimlich mit Gott und denken: „Hast du nicht gesagt, ich besäße keine Wahrheit? Hast du nicht gesagt, ich hätte verdorbene Dispositionen? Hast du nicht gesagt, ich sei arrogant und eingebildet und versuche, mein eigenes Königreich zu errichten? Hast du nicht gesagt, ich hätte kein geistliches Verständnis, würde die Wahrheit nicht verstehen und sei daher ein Dienender? Ich werde dir zeigen, wie ich Dienst erweise und was die Brüder und Schwestern von mir denken, wenn ich auf diese Art Dienst erweise und mich so verhalte. Ich werde dir zeigen, ob ich mit einem solchen Verhalten nicht die Bewunderung von noch mehr Menschen gewinnen kann. Und wenn du mich eines Tages wegschicken und verurteilen willst, dann werde ich ja sehen, wie genau du das schaffen willst!“ Auf diese Weise konkurrieren Antichristen in ihrem Herzen mit Gott, und sie versuchen, das Streben nach der Wahrheit durch dieses gute Verhalten zu ersetzen. Damit versuchen sie, die praktische Wirkung davon zu negieren, dass Gott die Menschen durch Sein Wirken in den Menschen und Seine Führung der Menschen zur Praxis der Wahrheit bringt, damit sie einen Dispositionswandel erreichen. Im Grunde verwenden sie diese Auslegung, um Gottes Werk der Errettung des Menschen durch Gericht und Züchtigung zu negieren und zu verurteilen, und sie glauben, dass es falsch und wirkungslos sei, dass Gott Menschen richtet. Diese Vorstellungen und Perspektiven, die Antichristen haben, sind niederträchtig und heimtückisch, Gott widerstrebend und gegen Gott gerichtet. Wenn Gott sie nicht ausdrücklich verurteilt hat, beginnen sie, in ihrem Herzen mit Gott zu konkurrieren; wenn Gott sie nicht entlarvt und ihr Verhalten nicht verurteilt hat, beginnen sie, mithilfe von Vortäuschung andere in die Irre zu führen und die Herzen der Menschen zu gewinnen, um Gottes Worte sowie die Tatsache, dass nur das Streben nach der Wahrheit zu einem Dispositionswandel und zur Zufriedenstellung von Gottes Absichten führen kann, zu leugnen. Das ist doch das Wesen ihrer Auslegung, nicht wahr? Haben Antichristen nicht eine niederträchtige Disposition? Solche Ambitionen und Verfälschungen verbergen sich hinter ihrem Leiden, und deshalb verabscheut Gott solche Menschen und eine solche Disposition. Doch Antichristen sehen diese Tatsache nicht, noch erkennen sie sie an. Gott schaut den Menschen tief in ihr Herz, während der Mensch nur das äußere Erscheinungsbild der Leute sieht – das Dümmste an Antichristen ist, dass sie diese Tatsache weder anerkennen noch sehen können. Und so tun sie ihr Möglichstes, sich mit gutem Verhalten eine Fassade aufzubauen und sich zu verherrlichen, sodass andere Leute denken, dass sie leiden und Mühsal erdulden können, Leid, das gewöhnliche Menschen nicht ertragen können, dass sie Arbeit verrichten können, die gewöhnliche Menschen nicht verrichten können, um andere Leute denken zu lassen, dass sie Durchhaltevermögen besitzen, sie ihren eigenen Körper unterwerfen können und keine Rücksicht auf ihre eigenen fleischlichen Interessen oder ihren fleischlichen Genuss nehmen. Manchmal tragen sie sogar absichtlich ihre Kleidung so lange, bis sie schmutzig ist, und waschen sie nicht, ja, waschen sie nicht einmal, selbst wenn ihre Sachen anfangen zu riechen; was immer andere Leute dazu bringt, sie zu verehren, das tun sie. Je öfter sie unter Menschen sind, desto mehr tun sie alles, was sie können, um sich zu zeigen, damit andere Leute sehen, dass sie sich von gewöhnlichen Menschen unterscheiden, dass ihr Verlangen, sich für Gott aufzuwenden, größer ist als das gewöhnlicher Menschen, dass ihre Entschlossenheit zu leiden größer ist als die gewöhnlicher Menschen und dass ihr Durchhaltevermögen für das Ertragen von Leid größer ist als das gewöhnlicher Menschen. Das sind die Verhaltensweisen, die Antichristen unter diesen Umständen entwickeln, und hinter diesen Verhaltensweisen steht das tief in ihren Herzen verankerte Verlangen der Antichristen, von Menschen verehrt und geschätzt zu werden. Und wenn sie ihr Ziel erreichen, wenn sie hören, wie die Menschen sie loben, und sehen, wie die Menschen sie mit neidischen, bewundernden und anerkennenden Augen anblicken, dann empfinden sie in ihrem Herzen Freude und Genugtuung.
Inwiefern unterscheiden sich die oberflächlich guten Verhaltensweisen der Antichristen, Leid zu ertragen und einen Preis zu zahlen, davon, aufrichtig Gottes Absichten zu berücksichtigen, treu zu sein und sich wirklich für Gott aufzuwenden? (Die Absicht ist eine andere. Menschen, die sich aufrichtig für Gott aufwenden, werden ihr Augenmerk auf das Suchen der Grundsätze sowie auf Arbeitsergebnisse und Arbeitseffizienz legen. Nach außen hin scheinen sich Antichristen zwar für Gott aufzuwenden, aber sie tun das nur, um andere dazu zu bringen, eine hohe Meinung von ihnen zu haben. Auf Arbeitseffizienz oder Arbeitsergebnisse nehmen sie überhaupt keine Rücksicht.) Genau, die Absicht, die Motivation und der Ausgangspunkt ihrer Worte und Handlungen sind anders – sie sind komplett verschieden. Menschen, die so wie sie Leid ertragen und nach der Wahrheit streben, suchen im Verlauf dieses Leidens nach den Grundsätzen. Nach den Grundsätzen zu suchen, zeigt zumindest, dass sie eine Geisteshaltung der Unterwerfung haben; sie versuchen nicht, ihre eigenen Dinge zu machen oder etwas für sich zu tun, ihre Handlungen zeugen von Unterwerfung und einem gottesfürchtigen Herzen, und sie wissen ganz genau, dass sie ihre Pflicht tun und nicht menschliche Vorhaben durchführen. Obwohl Antichristen ebenso Leid zu ertragen scheinen, gehen sie nur nach Schema F vor und ziehen eine Schau für die Leute ab; sie suchen nicht nach den Wahrheitsgrundsätzen, ihre Handlungen zeugen weder von Unterwerfung noch von einem gottesfürchtigen Herzen, ihr Herz lebt nicht vor Gott, und sie versuchen, mit solchen Verhaltensweisen und solchen Äußerungsformen Menschen für sich zu gewinnen und sich bei ihnen einzuschmeicheln. Da besteht ein Unterschied, nicht wahr? Wenn man nach dem Wesen des Verhaltens der Antichristen urteilt, kann man dann sagen, dass es nur vorgetäuscht ist, wenn sie Leid ertragen? (Ja.) Das genügt, um zu beweisen, dass ihr Verhalten und ihre Äußerungsform des Leidertragens nur ein Vorgehen nach Schema F und eine Show ist, die sie für die Menschen abziehen – sie handeln nicht vor Gott. Das ist ein Aspekt. Ein weiterer Aspekt ist, dass niemand geschickter darin ist, etwas vorzutäuschen und vorzuschwindeln als die Antichristen – also sind sie äußerst anpassungsfähig und greifen oftmals zu gewissen gerissenen Mitteln, um die Menschen zu täuschen und in die Irre zu führen, um so ihr Ziel zu erreichen, die Menschen dazu zu bringen, sie zu verehren. Das können sie am besten, es liegt ihnen im Blut; dieses listige und wandelbare Wesen ist ihnen angeboren. Es gibt zum Beispiel einige Antichristen, deren Worte und Verhaltensweisen sehr freundlich und demütig wirken, die nie die Schwächen anderer bloßstellen, die entgegenkommend sind, die nicht dazu neigen, andere zu richten oder zu verurteilen, und die sofort eine helfende Hand reichen, wenn jemand negativ und schwach ist. Sie erwecken den Eindruck, warm- und gutherzig und ein guter Mensch zu sein. Wenn jemand in Schwierigkeiten steckt, helfen sie manchmal mit Worten und manchmal tun sie ein paar Dinge; manchmal spenden sie sogar etwas Geld oder materielle Dinge, um den Leuten zu helfen. Nach außen hin scheinen ihre Handlungen gut zu sein. In den Köpfen der meisten Menschen ist das genau die Art von Mensch, die sie kennenlernen und mit der sie verkehren wollen; solche Menschen werden sie nicht bedrohen oder stören, und sie können viel Hilfe von ihnen erhalten – zum Beispiel materielle oder seelische Unterstützung, ja, sogar Hilfe mit höheren geistlichen Theorien und so weiter. Nach außen hin tun solche Menschen nichts Schlechtes: Sie verursachen in der Kirche keine Störungen oder Unterbrechungen und scheinen jeder Gruppe von Menschen, in der sie sich befinden, Harmonie zu bringen; wenn sie die Leute leiten und zwischen ihnen schlichten, scheinen alle glücklich zu sein; die Menschen verstehen sich gut und haben keine Auseinandersetzungen oder Streitigkeiten. Wenn sie da sind, können alle spüren, wie gut sie miteinander auskommen, wie nahe sie sich stehen. Wenn sie abwesend sind, fangen einige Menschen an zu tratschen, sich gegenseitig auszugrenzen, eifersüchtig zu werden und sich zu streiten; nur wenn diese Antichristen bei ihnen sind und sie anhalten, friedlich zu sein, hören alle auf zu streiten. Diese Antichristen scheinen in ihrer Arbeit sehr kompetent zu sein, aber es gibt eine Sache, die aufzeigt, was sie wirklich im Schilde führen: Alle Menschen, die sie lehren und führen, sind in der Lage, Worte und Glaubenslehren zu sprechen; sie alle wissen, wie man sich auf ein hohes Ross setzt und andere belehrt, wie man anderen Honig ums Maul schmiert und sich bei ihnen einschmeichelt, wie man aalglatt und betrügerisch ist. Sie wissen, was sie zu wem sagen müssen, sie werden zu Jasagern, und nach außen hin scheinen sie völlig friedfertig. Was haben diese Antichristen aus dieser Kirche gemacht? Eine religiöse Organisation. Und das Ergebnis? Die Menschen leben gemäß ihrer satanischen Philosophie, wollen nicht nach der Wahrheit streben, haben keinen Lebenseintritt und haben das Wirken des Heiligen Geistes völlig eingebüßt. Auf diese Weise schaden die Antichristen den Brüdern und Schwestern und führen sie ins Verderben – und dennoch glauben sie weiterhin, sie hätten große Beiträge geleistet, Großes für die Brüder und Schwestern getan und ihnen große Segnungen gebracht. Sie lehren die Brüder und Schwestern häufig, demütig und geduldig zu sein und sich duldsam und rücksichtsvoll zu verhalten, wenn sie sehen, dass ein Bruder oder eine Schwester ein Problem hat, keine vulgären Worte zu wählen oder verletzend anderen gegenüber zu sein, und sie weisen andere an, welche Haltung sie beim Sitzen oder Stehen einnehmen oder welche Kleidung sie tragen sollen. Das, was sie den Brüdern und Schwestern oft beibringen, ist nicht, wie man die Wahrheit versteht oder in die Wahrheitsrealität eintritt, sondern wie man Vorschriften befolgt und sich gut benimmt. Unter ihrer Anleitung beruhen zwischenmenschliche Beziehungen nicht auf Gottes Worten und nicht auf den Wahrheitsgrundsätzen, sondern auf der Philosophie für weltliche Belange eines Jasagers. Nach außen hin ist niemand anderen gegenüber verletzend, niemand weist auf die Fehler anderer hin, aber es sagt auch niemand, was er wirklich denkt, und die Menschen öffnen sich nicht, um über ihre Verdorbenheit, Aufsässigkeit, Mängel und Verfehlungen Gemeinschaft zu halten. Stattdessen schwafeln sie nur oberflächlich darüber, wer gelitten und einen Preis gezahlt hat, wer bei seiner Pflichtausführung treu war, wer für die Brüder und Schwestern von Nutzen war, wer im Haus Gottes beachtliche Beiträge geleistet hat und wer verhaftet und verurteilt wurde, weil er das Evangelium gepredigt hat – das sind die einzigen Dinge, über die sie sprechen. Antichristen verwenden nicht nur gutes Verhalten – äußerliche Demut, Geduld, Duldsamkeit und Hilfsbereitschaft –, um sich eine Fassade aufzubauen und sich zu tarnen; sie versuchen außerdem, mit diesem guten Verhalten ein persönliches Beispiel abzugeben und andere anzustecken und sie dazu zu bringen, ihnen nachzueifern. Das Ziel hinter ihrem guten Verhalten ist nichts anderes, als sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen und die Menschen dazu zu bringen, eine hohe Meinung von ihnen zu haben. Wenn Gottes Auserwählte über ihre Selbsterkenntnis sprechen und ihre eigenen verdorbenen Dispositionen im Detail analysieren, schweigen die Antichristen und machen keinerlei Anstalten, ihre eigene Verdorbenheit zu sezieren. Wenn die Brüder und Schwestern gegenseitig ihre Offenbarungen von Verdorbenheit bloßstellen und zurechtstutzen, sind sie die Einzigen, die Demut, Geduld und Duldsamkeit gegenüber allen praktizieren; sie stellen die von anderen offenbarten Verdorbenheiten nicht bloß, ja, sie loben und preisen die Brüder und Schwestern sogar für ihr gutes Verhalten und dafür, dass sie sich verändert hätten; sie geben den Jasager und tun so, als seien sie liebevoll, rücksichtsvoll und duldsam und würden Trost spenden. Diese Äußerungsformen zeigen, dass Antichristen enorm gut darin sind, anderen etwas vorzutäuschen und die Menschen zu beschwindeln und in die Irre zu führen.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:30 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?