10. Sie verachten die Wahrheit, setzen sich dreist über Grundsätze hinweg und ignorieren die Anordnungen von Gottes Haus (Teil 6) Abschnitt Vier

4. Sie schnüffeln in Gottes Worten herum, in denen es darum geht, wann Er die Erde verlassen wird und Sein großes Werk vollbracht sein wird

Der vierte Punkt lautet, dass Antichristen in Gottes Worten herumschnüffeln, in denen es darum geht, wann Er die Erde verlassen wird und Sein großes Werk vollbracht sein wird. Dazu steht in Gottes Worten nicht viel. Wenn der Inhalt dieser begrenzten Anzahl an Worten für die Menschen ein Thema von besonderem Interesse ist, so werden sie sie finden, ganz gleich wie unscheinbar oder versteckt diese Worte sind. Nachdem sie sie gefunden haben, markieren sie sie mit einem Stift und sehen sie als wichtige Worte an, die es zu lesen gilt. Sie lesen und teilen diese Worte, um sich selbst zu warnen und zu trösten, wann immer sich ihnen die Chance dazu bietet. Natürlich gilt die größere Sorge der Antichristen nicht so sehr der Frage, wann Gott die Erde verlassen wird oder wann Sein großes Werk vollbracht sein wird, sondern den Fakten, die Gott hinter diesen Worten erreichen will. Worauf Antichristen in ihren Herzen am meisten hoffen, ist, zu ihren Lebzeiten selbst Zeuge des grandiosen Schauspiels zu werden, wie Gott die Erde verlässt. Dies würde bedeuten, dass der Gott, dem sie gefolgt sind, der Eine richtige ist, dass sie keinen falschen Gott erwählt und auch nicht das falsche Ziel ihrer Nachfolge gewählt haben. Sobald dies bestätigt ist, glauben sie, dass sich ihre Chancen, gesegnet zu werden, erheblich vergrößern. Wenn sie zudem das Schauspiel von Gottes Weggang von der Erde und das Schauspiel von Gottes großem Werk in ihrer Lebenszeit miterleben können, bedeutet dies, dass ihr Glaube sich noch mehr festigen wird und dass sie Gott ohne jegliche Bedenken folgen werden. Diese Szene zu sehen würde bedeuten, dass ihre früheren Bedenken und ihr Unverständnis gegenüber Gott sowie die Verleumdungen, Urteile und Zurückweisungen, denen sie von anderen ausgesetzt waren, alle hinter ihnen lägen und sie nicht länger einschränken würden. Zum einen freuen sich Antichristen darauf, dass dieser Tag kommt, und zum anderen beobachten sie, was Gott derzeit auf Erden tut, ob Sein Werk fast vollendet ist, ob die Worte, die Er sagen muss, fast fertig gesprochen sind, ob die Menschen, die Ihm nachfolgen, wahre Treue aufweisen und ob sie vervollkommnet worden sind. Wenn Antichristen die Menschen beobachten, die Christus jetzt folgen, stellen sie fest, dass der Glaube der meisten schwach ist, dass sie bei der Ausführung ihrer Pflichten oft Fehler machen und viele regelmäßig zurechtgestutzt werden, weil sie bei der Ausführung ihrer Pflichten verdorbene Dispositionen offenbart haben. Einige werden sogar in B-Gruppen geschickt, isoliert oder ausgeschlossen. Wegen dieser Zeichen spüren sie: „Der Tag, an dem Gottes großes Werk vollendet wird, scheint immer noch weit weg, was zu großer Ungeduld führt! Aber was kann man in Ungeduld tun? Welches Problem kann man damit lösen?“ Weil Antichristen nicht an Gottes Worte glauben, die Wahrheit nicht akzeptieren, es ihnen an geistlichem Verständnis mangelt und sie die Wahrheit nicht verstehen, können sie nicht beurteilen, ob die Wirkung, die Gottes Wirken auf Menschen hat, normal ist oder nicht. Sie können nicht verstehen, ob das, was Gott an den Menschen gewirkt hat, tatsächlich irgendeine Wirkung erzielt hat, ob Gottes Worte Menschen wahrhaft retten und verwandeln können, ob Menschen, während sie diese Worte annehmen, eine Veränderung durchlaufen, wirklich irgendetwas dazugewonnen oder Gottes Anerkennung erhalten haben, noch, ob diese Menschen ins Himmelsreich eingehen und Segnungen erhalten können – und sie können die Tatsachen, die sie mit ihren eigenen Augen beobachten, weder verstehen noch erklären. Jede Begebenheit, die sie sehen, jede Begebenheit, die sie in ihren Gedanken denken, ist in einen Nebel gehüllt, der unmöglich aufzulösen ist. „Diese Dinge sind alle schwer zu fassen und schwer zu durchschauen, schwer zu begreifen. Gibt es das wirklich – das Geschehen von Gottes Weggang von der Erde und die Vollendung von Gottes großem Werk? Können sie wirklich wahr werden?“ Zum einen zwingen Antichristen sich, zu glauben, dass der Gott, dem sie folgen, Gott ist, gleichzeitig aber können sie nicht umhin, zu zweifeln. „Ist er Gott? Er ist ein Mensch, oder nicht? Es ist nicht gut, so zu denken. Die meisten Menschen glauben, dass er Gott ist, also sollte ich das auch tun. Doch nein, ich kann mich nicht dazu durchringen, das zu glauben! Woran kann ich sehen, dass er Gott ist? Kann er dafür sorgen, dass Gottes großes Werk vollbracht wird? Kann er Gottes Werk verrichten? Kann er Gott repräsentieren? Kann er Gottes Plan vollenden? Kann er die Menschheit retten? Kann er Menschen zu einem wunderbaren Bestimmungsort führen?“ All diese Gedanken und ähnliche mehr werden tief in den Herzen der Antichristen zu unauflösbaren, nicht zu knackenden Schlössern. Antichristen denken: „Was soll ich tun? Es gibt immer noch den höchsten Grundsatz: Abwarten und ausharren; wer bis zum Schluss ausharrt, wird gerettet werden. Obwohl ich nicht nach der Wahrheit strebe, habe ich meine eigenen Regeln. Wenn andere nicht weggehen, werde ich nicht weggehen. Wenn andere folgen, werde ich folgen. Ich werde mit dem Strom schwimmen. Wenn alle sagen, dass er Gott ist, dann werde ich ihn Gott nennen. Wenn jeder aufhört, zu glauben, und Gott ablehnt, dann tue ich es auch. Das Gesetz kann nicht durchgesetzt werden, wenn jeder ein Straftäter ist, richtig?“ Wenn sie sehen, dass die Verbreitung von Gottes Werk ihren Höhepunkt erreicht hat, frohlocken sie heimlich in ihren Herzen: „Zum Glück bin ich nicht weggegangen, als ich voller Zweifel und schwach war. Seht her, was mir mein Glaube jetzt gebracht hat. Der Tag ist fast gekommen, und immer mehr Menschen folgen Gott. Insbesondere im Ausland prüfen Menschen aus verschiedenen Ländern den wahren Weg, und die Zahl der Gläubigen steigt. Gottes Haus produziert immer mehr Videos und Filme, Loblieder und Zeugnisse und zieht immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Kein Mensch kann solche Ergebnisse hervorbringen; nur Gottes Wirken kann das erreichen. Dieser gewöhnliche Mensch ist höchstwahrscheinlich Christus, Gott. Da er Christus ist, Gott ist, werden sich seine Worte sicherlich erfüllen. Wenn sich seine Worte nicht erfüllen, dann ist er nicht Gott. Logischem Denken gemäß ergibt diese Schlussfolgerung Sinn, sie ist richtig. Wenn er Gott ist, dann wird ein Tag kommen, an dem er die Erde verlässt; wenn er Gott ist, kann er dieses große Werk vollbringen. All diesen Zeichen nach zu urteilen, bewegen sich die Menschen in der Kirche, die Gott folgen, in eine positive Richtung, einem guten Ziel entgegen. Alles ist ziemlich ideal, es ist alles sehr positiv. Das ist besser, als weltlichen Trends zu folgen; im Streben danach liegt keine Hoffnung, es führt nur dazu, dass man schlecht behandelt und letztlich vernichtet wird. Wenn man an Gott glaubt und Zeuge werden kann, wie er eines Tages die Erde verlässt und sein großes Werk vollbracht wird und man Anteil an Gottes Herrlichkeit haben kann – was für eine Ehre wäre das!“ Wenn sie darüber nachdenken, spüren sie: „Wie kommt es, dass ich so klug bin? Ich habe diesen Weg gewählt; es scheint, dass ich derjenige mit hohem IQ und starkem Verstand bin.“ Sie schreiben es nicht Gottes Gnade zu, sondern ihrer eigenen Intelligenz, ihrer eigenen Cleverness. Was für ein lächerlicher Gedanke das ist!

Antichristen denken: „Die Angelegenheit, dass Gott die Erde verlässt und Gottes großes Werk vollbracht wird, ist anders als Angelegenheiten wie Gottes Verheißungen und Segnungen, seine Flüche und Strafen und seine Weissagungen über die Katastrophen – diese Sache kann man nicht übers Knie brechen; die Menschen brauchen 120 % Ausdauer und 200 % Geduld, um abzuwarten, bis dieser Tag kommt. Denn wenn dieser Tag kommt, wird alles vollendet sein. Wenn ich jetzt nicht ausharren, die Einsamkeit nicht ertragen und dieses Leid nicht aushalten kann, dann werde ich außen vor sein, wenn dieser Tag kommt. Jetzt geht es auf die Zielgerade; nachdem ich so viel gelitten habe, wäre ich ein Narr, wenn ich nicht noch ein kleines bisschen mehr ertragen würde!“ Für Antichristen gibt es also nur eine Möglichkeit, wie sie auf den Anbruch dieses Tages blicken: Gehorsam und geduldig abwarten, nichts überstürzen und lernen, auszuharren. Sie denken: „Da ich beschlossen habe, etwas zu riskieren, sollte ich lernen, auszuharren, weil dieses Ausharren keine Kleinigkeit ist. Wenn ich bis zum Ende durchhalte, wird mir, sobald diese Angelegenheit erledigt ist, ein großer Segen zuteilwerden! Wenn ich während dieses Zeitraums nicht ausharre, dann werde ich großem Unheil entgegensehen. Diese Sache kann so oder so ausgehen; sie kann entweder großen Segen oder großes Unheil bringen.“ Du siehst, Antichristen sind nicht dumm, nicht wahr? Sie haben kein geistliches Verständnis und glauben nicht an die Wahrheit, sie sind Ungläubige – wie aber können sie dann diese Sache so präzise und so detailliert analysieren? Ist diese Art von Analyse angebracht? (Nein.) Sagt Mir, sollten die Menschen so eine „ernste“ Einstellung zu Gottes Worten haben? Manche Menschen sagen: „Das ist eine große Sache, die sich auch um die eigenen Zukunftsaussichten und das eigene Schicksal dreht und die Vollendung von Gottes großem Werk betrifft. Man darf das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Menschen müssen das genaue Jahr und den genauen Monat berechnen, wann Gott die Erde verlässt. Außerdem muss man die Methode und Szene von Gottes Weggang, wie sie in Gottes Worten zwischen den Zeilen offenbart werden, analysieren. Wenn man das nicht ernst nimmt und nicht gründlich analysiert, dann würde es unendliches Bedauern zur Folge haben, wenn man sich so eine gute Sache entgehen ließe; so ein Ereignis sähe man nie wieder. Insbesondere, wenn Gottes großes Werk vollendet ist und der Tag und der Moment von Gottes Verherrlichung kommen, müssen die Menschen noch mehr wissen.“ Woraufhin jemand fragt: „Wie können wir etwas wissen, wenn Gott es nicht sagt?“ „Dann musst du beten, damit Gott es dir im Traum offenbart, genau wie bei Johannes in der Offenbarung. Wenn du eine Vision empfängst, in deinem Traum oder deiner Vision den Tag siehst, an dem Gottes großes Werk vollbracht wird, wird das deinen Glauben in einem Augenblick grundlegend stärken. Deine Geduld, dein Warten werden nicht länger eine Formalität sein oder bloß etwas, was du tust; stattdessen wirst du aus der Tiefe deines Herzens bereitwillig so abwarten und ausharren. Das wäre so großartig!“ Ist dieser Ansatz akzeptabel? (Nein.)

Ganz gleich, wie viele Jahre die Menschheit den menschgewordenen Gott braucht, letztlich wird ein Tag kommen, an dem Sein Wirken im Fleische abgeschlossen ist. Das bedeutet, dass diese Person die Menschheit letztlich verlassen wird; es ist nur eine Frage der Zeit. Das Werk von Gottes sechstausendjährigem Führungsplan kommt an sein Ende. Was die Frage angeht, ob dieses Ende zehn Jahre, zwanzig Jahre, fünfzig Jahre, achtzig Jahre oder hundert Jahre dauert, damit müssen wir uns nicht eingehend befassen. Das ist einfach Gottes Art zu reden. Was bedeutet die Aussage, dies sei Gottes Art zu reden? Sie bedeutet, wie viele Jahre Gottes Vorstellung vom „Ende“ tatsächlich umfasst – Gottes Vorstellung von Zeit unterscheidet sich definitiv von der der Menschen. Ist es sinnvoll, dass wir genau prüfen, wie viele Jahre es sind? Nein, das ist es nicht. Warum nicht? Weil all das in Gottes Hand liegt und weder etwas ist, das Menschen durch Fragen erwirken können, noch etwas, das von den Menschen benutzt werden kann, sobald sie es wissen, um Gott zu beschränken. Gott handelt, wie Er es wünscht. Das Einzige, was Menschen, die Gott nachfolgen, tun sollten, ist, nach der Wahrheit zu streben, ihre Pflichten gut zu erfüllen, Leben zu gewinnen, den Pfad zu betreten, auf dem man Gott fürchtet und das Böse meidet, und geschaffene Wesen zu werden, die wahrhaft dem Maßstab entsprechen. Auf diese Weise wird sich Gottes großes Werk in der Tat zur Gänze vollendet haben, und Gott wird ruhen. Was bedeutet es, dass Gott ruht? Es bedeutet, dass die Menschheit Ruhe haben wird. Sobald die Menschheit einen Ort zum Ruhen hat, kann Gott ruhen. Gottes Ruhe ist die Ruhe der Menschheit. Wenn die Menschheit eine normale Lebensumgebung und Ordnung hat, beschert das Gott Ruhe. Was die Frage angeht, wann die Menschheit so ein Lebensumfeld haben wird, wann sie diese Stufe erreichen wird und wann Gott Sein großes Werk vollendet haben und in Seinen Ruheort einkehren wird, so läuft all das nach Gottes Plan; Er hat einen Zeitplan. In welches Zeitalter dieser Zeitplan von Gott fällt, in welches Jahr, welchen Monat, welche Stunde und welche Minute, das weiß nur Gott Selbst. Die Menschen müssen das nicht wissen, und es nützt nichts, es dir zu sagen. Selbst wenn man dir das genaue Jahr, den genauen Monat, die genaue Stunde und die genaue Minute mitteilen würde, könnte das zu deinem Leben werden? Ist das Leben? Es kann Leben nicht ersetzen. Das Einzige, was geschaffene Wesen tun sollten, ist, auf Gottes Worte zu hören, Gottes Worte zu akzeptieren und sich Gottes Worten zu unterwerfen und dadurch zu Menschen zu werden, die Gott fürchten und das Böse meiden. Aber Gottes Worte immer genau prüfen zu wollen, herumzuschnüffeln, um herauszufinden, ob Gottes Worte sich erfüllen, die Richtigkeit von Gottes Worten zu kontrollieren, zu analysieren und genau zu prüfen – das ist nicht das, was geschaffene Menschen tun sollten. Diejenigen, die darauf bestehen, diesen Weg zu gehen und diese Dinge zu tun, sind eindeutig nicht die geschaffenen Wesen, die Gott will. Sie handeln nicht gemäß Seinen Anforderungen und leben nicht nach den Regeln und Vorschriften, die Gott für die Menschen festgelegt hat. Aus Gottes Sicht sind sie Feinde Gottes; sie sind Teufel und Satane, nicht die Objekte von Gottes Errettung. Was sollte im Hinblick darauf, wann Gott die Erde verlassen wird, wann Sein großes Werk vollbracht sein wird und wann der Tag von Gottes Verherrlichung kommt, die korrekte Sichtweise der Menschheit in Bezug auf diese Worte Gottes und diese Sache sein? Man sollte glauben, dass sich diese Dinge, die Gott gesagt hat, mit Sicherheit erfüllen werden, und gleichzeitig auf die Vollendung von Gottes großem Werk hoffen, auf das kommende Reich Gottes und darauf, dass Gott den unzähligen Völkern in Herrlichkeit erscheinen und Gott früh zu Seiner Ruhe kommen wird. Das ist es, worauf geschaffene Menschen, diejenigen, die Gott folgen, hoffen sollten und wofür sie beten sollten. Das zu tun, ist angebracht und kein Herumschnüffeln. Wenn man allerdings die Frage, ob sich Gottes Worte erfüllen, immer als Druckmittel benutzt, um Gott zu drohen, um Gott Bedingungen zu stellen, dann bezeichnet man das als Schnüffelei, und es ist das, was Gottes Feinde tun; sich immer auf Basis dessen, ob Gottes Worte sich erfüllen, zu entscheiden, ob man den Preis zahlen, ob man allem entsagt und ob man seine Pflicht tut, ist auch etwas, was Feinde tun. Wahre geschaffene Wesen sollten Gottes Worte, Gottes Identität und jeglichen Teil dessen, was Gott sagt, aus der Perspektive von geschaffenen Wesen behandeln, nicht aus der Perspektive von Satan, bösen Teufeln oder von Gottes Feinden.

5. Sie schnüffeln in Gottes Worten über Seine Disposition, Seine Identität und Sein Wesen herum

Der nächste Punkt, über den wir Gemeinschaft halten werden, beinhaltet Gottes Worte über Seine Disposition, Seine Identität und Sein Wesen. Diese Worte decken eine große Bandbreite ab; die meisten Inhalte von Gottes Worten tangieren Seine Disposition, Seine Identität und Sein Wesen. Zum einen ermöglichen Art und Tonfall von Gottes Ansprache sowie deren Inhalt den Menschen, Gottes Disposition, Identität und Wesen zu sehen. Zum anderen hat Gott klare Worte, mit denen Er der Menschheit Seine Disposition, Seine Identität und Sein Wesen mitteilt und offenbart. Was diese beiden inhaltlichen Teile betrifft, so kann man einerseits zwischen den Zeilen von Gottes Worten, dem Inhalt von Gottes Worten, der Natur von Gottes Worten sowie Gottes Tonfall und den Adressaten Seiner Rede Gottes Disposition, Identität und Wesen sehen. Andererseits teilt Gott den Menschen mit klaren Worten mit, welche Art von Disposition und welche Art von Identität und Wesen Er hat. Diese beiden inhaltlichen Teile sind etwas, das Antichristen grundsätzlich ignorieren; sie werden Gottes Disposition, Identität und Wesen anhand dessen nicht begreifen, und sie werden mit Sicherheit nicht an all das im Zusammenhang mit Gott glauben. Weil sie Ungläubige sind, glauben sie nicht, dass Worte, die aus Gottes Mund kommen, Gottes Identität und Wesen repräsentieren können. Allerdings gibt es einen Punkt, den sie nicht leugnen können: Gottes Worte haben den Menschen eindeutig offengelegt, welche Art von Disposition Gott hat, welche Art von Identität Gott hat und wie Sein Wesen ist – diesen Teil von Seinen Worten können sie nicht leugnen. Nur weil sie es nicht leugnen können, heißt das, dass sie es wahrhaft akzeptieren und wahrhaftig anerkennen? Sie erkennen diese Worte nicht an. Im Gegenteil, in Bezug auf das, was Gottes Disposition beinhaltet – Seine Gerechtigkeit, Heiligkeit, Liebe, Autorität und andere Eigenschaften, die mit dem zu tun haben, was Er hat und ist – über die Gott spricht, betrachten Antichristen, abgesehen davon, dass sie Verachtung, Geringschätzung und Gleichgültigkeit erkennen lassen – diese Worte auch aus einer Perspektive des Herumschnüffelns. Wenn Gott beispielsweise sagt, Er sei gerecht, dann wird ein Antichrist anfangen, genau zu prüfen: „Du bist gerecht? Es hat in der Welt noch niemanden gegeben, der es wagt, zu behaupten, er sei gerecht. Da du dich traust, das zu sagen, wollen wir also die Probe aufs Exempel machen. In welcher Hinsicht bist du gerecht? Welche deiner Taten sind gerecht gewesen? Ich weigere mich, mich überzeugen zu lassen! Falls sich diese Aussage wirklich bewahrheitet, falls du wirklich irgendeine gerechte Tat vollbringst, die mich überzeugt, werde ich zugeben, dass du gerecht bist. Aber wenn mich das, was du tust, nicht überzeugt, dann gib mir nicht die Schuld, wenn ich es geradeheraus sage! Ich werde keinesfalls zugeben, dass du eine gerechte Disposition hast!“ Schließlich kommt der Tag, auf den sie gewartet haben: Ein bestimmter Leiter wurde, obwohl er einen hohen Preis gezahlt und viel gelitten hat, letztlich als falscher Leiter charakterisiert und entlassen, weil er nicht in der Lage war, echte Arbeit zu leisten. Nach seiner Entlassung wurde er negativ, entwickelte Missverständnisse, beklagte sich und hatte eine Menge Nachtragendes und Verurteilendes zu sagen. Als dem Antichristen diese Sache zu Ohren kommt und von ihm gesehen wird, sagt er: „Wenn sogar jemand wie du entlassen werden kann, dann ist es für Menschen wie mich noch schlimmer. Wenn du keine Hoffnung auf Errettung hast, wenn du nicht im Einklang mit Gottes Absichten stehst, wer kann dann im Einklang mit Gottes Absichten stehen? Wer sonst kann bei Gott etwas gelten?“ Zum einen verteidigt der Antichrist den falschen Leiter und verlangt Gerechtigkeit für ihn; zum anderen akzeptiert er auch die nachtragenden und verurteilenden Worte, die der falsche Leiter von sich gibt. Gleichzeitig streitet der Antichrist im Herzen insgeheim mit Gott: „Ist Gott gerecht? Warum dann jemanden entlassen, der für die Arbeit der Kirche gelitten und einen Preis für sie gezahlt hat? Dieser Mensch ist dir gegenüber am treuesten. Ich habe niemanden gesehen, der treuer ist als er; ich habe niemanden gesehen, der mehr gelitten oder einen höheren Preis gezahlt hat. Er steht früh auf und geht spät zu Bett, erträgt Krankheit, schiebt seine Gefühle für seine Familie beiseite, schiebt fleischlichen Komfort und die Aussichten des Fleisches beiseite und riskiert sein Leben, um für dich zu arbeiten. Er war sogar früher im Gefängnis und hat keinen Verrat begangen. Und trotzdem entlässt du ihn einfach so, du enthüllst ihn einfach so – bist du wirklich gerecht? Wo ist der Beweis für deine Gerechtigkeit? Warum kann ich ihn nicht sehen?“ Schließlich hat der Antichrist ein Druckmittel gegen Gott ergriffen, mit dem er die Gerechtigkeit von Gottes Disposition infrage stellen kann. Er denkt sich: „Wenn Gott gerecht ist, dann werden die meisten Menschen nicht durchkommen; wenn Gott gerecht ist, dann müssen die Menschen wirklich vorsichtig sein, und das Leben wird ziemlich schwierig werden. Da ich, was Gottes Wirken betrifft, endlich ein Druckmittel ergriffen habe, kann ich heute beweisen, dass Gott nicht gerecht ist, was die Dinge einfacher macht.“ Damit frohlockt er insgeheim im Herzen.

Gottes auserwähltes Volk ist bei der Nachfolge Gottes immer vom großen roten Drachen unterdrückt, brutal verfolgt und gefangen genommen worden. In Kirchen allerorten gibt es oft Gottes Auserwählte, die verhaftet und verfolgt werden. Regelmäßig kommen einige ins Straucheln oder verraten Gott und verlassen infolgedessen die Kirche. Es gibt allerdings auch viele, die inmitten von Verfolgung und Verhaftung standhaft in ihrem Zeugnis bleiben. Gott macht sich den Dienst des großen roten Drachen zunutze, um jene Ungläubigen zu offenbaren, die Gottes Haus auf der Suche nach Segnungen unterwandert haben, während Er gleichzeitig das auserwählte Volk, welches aufrichtig an Gott glaubt, vervollkommnet. Das ist Gottes Allmacht und Weisheit. Aber wie sehen Antichristen diese Sache? Sie zweifeln immer an Gott: „Warum rettet Gott sein auserwähltes Volk nicht davor, dass der große rote Drache es verfolgt und gefangen nimmt?“ Sie zweifeln an dem menschgewordenen Gott und hegen im Herzen immer Auffassungen von Ihm. „Warum sollte Gottes auserwähltes Volk solche Schläge und Folterqualen erdulden? Wegen ihres Glaubens, weil sie nicht bereit sind, Judasse zu sein. Aber wo ist Gott, wenn sie gefoltert werden? Warum rettet Gott sie nicht? Liebt Gott die Menschen nicht? Wo ist Gottes Liebe? Könnte es sein, dass Gott es ertragen kann, wenn diejenigen, die an ihn glauben, von Satanen und bösen Dämonen so wahnsinnig gedemütigt werden und übermäßige Folterqualen erdulden? Ist das Gottes Liebe? Wo genau ist Gottes Schutz für die Menschen? Warum kann ich das nicht sehen? Anscheinend muss ich vorsichtiger sein. Nicht nur kann Gott die Menschen nicht davor bewahren, in Versuchung oder Gefahr zu geraten – im Gegenteil, je mehr man strebt, je mehr Entschlossenheit man hat und je mehr man Gott folgt, desto mehr ist man Prüfungen ausgesetzt und desto wahrscheinlicher ist es, dass man Pein und Qualen erleidet. Da Gott so handelt, habe ich auch meine Gegenmaßnahmen parat. Diese Menschen erleiden eine solche Behandlung, weil sie Opfer gebracht haben; wenn ich nicht so einen Preis zahle, wenn ich nicht auf diese Weise strebe, werde ich dann nicht diesen Prüfungen entgehen? Werde ich ohne diese Prüfungen nicht einem solchen Leid entgehen? Werde ich, wenn ich nicht so leide, nicht ein behagliches Leben führen? Wenn ich gleichwohl Segnungen erhalte, warum sollte ich dann so dumm sein, zuzulassen, dass mein Fleisch alle möglichen Qualen und Schmerzen durchleidet? Gott sagt, er liebt die Menschen, aber diese Art von Gottes Liebe kann ich nicht akzeptieren! Ihr könnt das alles interpretieren, wie ihr möchtet; das geht mich nichts an; ich werde es nicht akzeptieren. Ich muss mich unauffällig verhalten, ich muss das ein bisschen umgehen, ich muss aufpassen und auf der Hut sein; ich darf nicht zulassen, dass Gott mich einfängt und arbeiten lässt.“ Die Antichristen hegen diese Dinge in ihren Herzen, die allesamt Missverständnisse, Widerspruch, Verurteilung und Widerstand gegen Gott sind. Es fehlt ihnen an jeglicher Kenntnis von Gottes Werk. Sie kommen zu derlei Schlussfolgerungen, während sie in Gottes Worten, Seiner Disposition, Seiner Identität und Seinem Wesen herumschnüffeln. Die Antichristen vergraben diese Dinge tief in ihren Herzen und ermahnen sich selbst: „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste; es ist am besten, unter dem Radar zu fliegen; der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, wird abgeschossen; und an der Spitze ist es einsam! Egal in welchem Moment, sei niemals der Vogel, der seinen Hals herausstreckt, klettere niemals zu hoch; je höher der Aufstieg, desto härter der Fall.“ Sie glauben nicht, dass die Worte Gottes die Wahrheit sind, und sie glauben nicht, dass Seine Disposition gerecht und heilig ist. Sie betrachten all dies mit ihren menschlichen Auffassungen und Vorstellungen und sie befassen sich mit dem Werk Gottes aus einer menschlichen Perspektive, mit menschlichen Gedanken und menschlicher Arglist, und sie wenden die Logik und Denkart Satans an, um Gottes Disposition, Identität und Wesen einzuschränken. Es ist offensichtlich, dass die Antichristen nicht nur Gottes Disposition, Identität und Wesen weder akzeptieren noch anerkennen; sie sind im Gegenteil voll von Auffassungen, Widerstand und Rebellion Gott gegenüber und haben nicht das kleinste Fünkchen wirklicher Kenntnis von Ihm. Die Definition der Antichristen von Gottes Werk, Gottes Disposition und Gottes Liebe ist ein Fragezeichen – Zweifelhaftigkeit. Die Antichristen sind voller Skepsis, Verleugnung und Verunglimpfung im Hinblick auf diese Dinge; was ist dann also mit Seiner Identität? Gottes Disposition stellt Seine Identität dar; mit einer solchen Betrachtung von Gottes Disposition, wie sie sie haben, ist offenkundig, welche Betrachtung der Identität Gottes sie haben: es ist direkte Verleugnung. Dies ist das Wesen der Antichristen.

Unabhängig davon, an welchen Teil von Gottes Worten oder an welchen Teil von Gottes Handlungen Antichristen herangehen, ob es Gottes Handlungen in allen Dingen oder bei bestimmten Individuen betrifft, sie benutzen immer menschliche Sichtweisen und Satans Logik sowie die Methoden des Wissens und der Logik, um zu schlussfolgern und zu urteilen, anstatt sie als die Wahrheit und auf akzeptierende Art und Weise zu betrachten. Daher ist die Herangehensweise der Antichristen in Bezug auf die Worte über Gottes Disposition, Identität und Wesen sowie in Bezug auf das Fleisch, in welchem Gott Mensch geworden ist, und Gottes Geist tatsächlich dieselbe, ohne Unterschied. Im Allgemeinen wird alles, was mit Gott Selbst zu tun hat, alles über den Schöpfer ihrer Schnüffelei unterzogen und dann Mutmaßung, genauer Prüfung und Analyse, was schließlich dazu führt, dass sie zu dem Schluss kommen, zu leugnen und zu verleumden. Ganz gleich aus welchem Blickwinkel oder auf welche Art und Weise Antichristen an diese Worte Gottes herangehen, warum kommen sie letztlich immer zu dem Schluss, zu verurteilen und zu verleumden? Warum gelangen sie am Ende zu solchen Schlussfolgerungen? Könnte es wirklich der Fall sein, dass es unter den geschaffenen Menschen niemanden gibt, der Gottes Worte als die Wahrheit ansehen kann? Ist dieses Ergebnis unvermeidlich? Liegt es an Gott? (Nein.) Was genau ist also der Grund? (Es liegt daran, dass die Menschen eine Natur haben, die sich Gott widersetzt.) Jeder hat eine Natur, die sich Gott widersetzt. Warum können einige Menschen, nachdem sie diese Worte gelesen haben, diese als die Wahrheit erkennen und akzeptieren, was Gott sagt, während andere sie leugnen, verurteilen und verleumden können? Das zeigt klar ein Problem auf, was darauf hindeutet, dass das Wesen der Menschen anders ist. In ihrem Umgang mit Gottes Worten akzeptieren Antichristen diese grundsätzlich und subjektiv nicht wirklich. Sie kommen mit Widerstand und Prüfungen daher: „Du sagst, du bist Gott. Dann muss ich sehen, auf welche Weise du Gott gleichst. Du sagst, du besitzt die Disposition Gottes und weist Göttlichkeit auf. Dann muss ich sehen, welche deiner Worte bestätigen, dass du Göttlichkeit besitzt und die Disposition Gottes aufweist, welche deiner Taten bestätigen, dass du die Identität und das Wesen Gottes hast. Hast du Zeichen und Wunder vollbracht oder die Kranken geheilt und Dämonen ausgetrieben? Hast du irgendjemanden verflucht, der dann sofort zu Tode gekommen ist? Hast du irgendwen von den Toten auferweckt? Was genau hast du getan, das bestätigen kann, dass du die Disposition Gottes, die Identität und das Wesen Gottes besitzt?“ Antichristen wollen immer diese Dinge sehen, Dinge, die über die Wahrheit, den Weg und das Leben hinausgehen, und sie nutzen diese Dinge, um Gottes Identität zu bestätigen, um zu bestätigen, dass der, dem sie folgen, Gott ist. Dieser Ausgangspunkt ist an sich falsch. Was ist das Grundsätzlichste, das die Identität und das Wesen Gottes repräsentieren kann? (Gott ist die Wahrheit, der Weg und das Leben.) Das ist das Grundsätzlichste. Warum begreifen Antichristen dieses Grundsätzlichste nicht? Das ist das Thema, über das wir diskutieren müssen. Antichristen verachten die Wahrheit und positive Dinge; sie sind der Wahrheit und allen positiven Dingen abgeneigt; sie hassen die Wahrheit und positive Dinge. In allen Worten Gottes sehen sie nicht, welche Worte die Wahrheit oder positive Dinge sind. Können ihre dämonischen Augen das sehen? Können sie es anerkennen, ohne dass sie es sehen? Dass sie diese Worte nicht als die Wahrheit anerkennen, bedeutet, dass sie Gottes Identität und Wesen nicht anerkennen können. Das steht fest. Bei ihrer Herangehensweise an Gottes Worte über Seine Disposition, Identität und Sein Wesen wenden Antichristen denselben Ansatz an wie bei anderen Worten Gottes: Im Kopf kalkulieren und überlegen sie und schmieden Pläne. Wenn sich etwas, das Gott aus Seiner Identität als Gott heraus sagt, sofort erfüllt, ändert sich ihre Einstellung umgehend; wenn Gott als Gott etwas sagt oder tut, das ihnen ein Druckmittel in die Hand gibt, dann haben sie auch eine entsprechende Gegenmaßnahme parat, und ihre Einstellung ändert sich wiederum umgehend. Sie sind es, die Gott verurteilen, und auch sie sind es, die sagen, Gott ist Gott ähnlich. Aus ihrer Sicht kommen sie in Bezug darauf, ob Gott die Disposition, Identität und das Wesen Gottes besitzt, zu ihren Schlussfolgerungen allein basierend auf dem, was sie mit eigenen Augen sehen und mit ihrem eigenen Verstand analysieren.

In den vergangenen ein oder zwei Jahren hat die Kirche einige Videos mit Erfahrungszeugnissen erstellt. Verschiedene Menschen haben verschiedene Erfahrungszeugnisse abgelegt, was einigen Menschen, die keine stabile Grundlage hatten, und denen, die etwas am Zweifeln waren, geholfen hat, eine gewisse Grundlage zu schaffen. Natürlich spielte es für Antichristen auch eine gewisse Rolle bei ihrer Stabilisierung. Diese bezeugenden Personen kommen aus verschiedenen Altersgruppen, verschiedenen Gesellschaftsschichten und einige sogar aus verschiedenen Ländern und Ethnien. Aus den Erfahrungszeugnissen, die sie geteilt haben, ist ersichtlich, dass sie durch Gottes Worte Veränderungen durchlaufen haben, die Wahrheit und das Leben gewonnen haben und durch das Annehmen von Gottes Worten, durch das Annehmen dieser Phase von Gottes Werk, viele Wahrheiten verstanden haben, wodurch bestätigt wurde, dass das Fleisch, in dem Gott Fleisch geworden ist, Gottes Identität und Wesen besitzt. Natürlich empfanden Antichristen, nachdem sie sich diese Erfahrungszeugnisse angehört hatten, tief im Inneren auch ein bisschen geheime Freude. „Zum Glück habe ich nicht öffentlich über Gott geurteilt. Zum Glück habe ich nicht voreilig Gott geleugnet. Den Zeugnissen so vieler Menschen nach zu urteilen, erscheint dieser Weg richtig. Dieser Christus, dieser gewöhnliche Mensch, könnte also doch Gott sein. Meine Wette war vielleicht richtig. Wenn ich diesen Weg weitergehe, wenn mehr Menschen diese Person bezeugen, vor diese Person treten und die Identität und das Wesen dieser Person bestätigen, dann werden meine Hoffnung und meine Chance auf Segnungen immer größer.“ Während sie unschlüssig am Beobachten sind, sprechen Antichristen sich trotzdem Mut zu und spornen sich an: „Hab es nicht so eilig. Bleibe geduldig. Du musst einfach ausharren. Wer bis zum Schluss ausharrt, wird gerettet werden. Den jetzigen verschiedenen Zeichen, der jetzigen Größe und Dynamik der Kirche nach zu urteilen, sind immer mehr Menschen imstande, sich zu erheben und diesen Gott zu bezeugen und zu bestätigen, dass dieser Weg richtig ist. Warum also wäre ich so dumm, überstürzt aufzufallen und es zu leugnen? Tu das nicht, sei nicht dumm. Warte noch drei bis fünf Jahre. Wenn mehr Menschen, mehr angesehene und kenntnisreiche Menschen und Menschen mit gesellschaftlichem Status stärkere Beweise zur Bestätigung liefern, dass dieser gewöhnliche Mensch Christus ist, oder wenn mehr Menschen mit Ansehen und Status in der Welt der Kirche beitreten und wenn sich die Größe der Kirche mehr über den Globus ausdehnt, werde ich dann nicht etwas gewinnen? Werde ich dann nicht einen großen Vorteil gewonnen haben? Wenn die Kirche Macht hat, werde ich dann nicht auch Macht haben? Ich darf keinesfalls gehen! Wenn all das richtig ist, wenn diese Person wirklich Gott ist und ich sie jetzt ablehne oder leugne, dann werden mir all diese Segnungen entgehen. Ich muss alles auf diese Person setzen. Mich interessiert nicht, wer er in seiner Identität und in seinem Wesen ist und wen seine Disposition repräsentiert. Was mir wichtig ist, ist, ob immer mehr Menschen ihm folgen und ob Macht und Umfang der Kirche zunehmen. Wenn die Entwicklung in eine gute Richtung geht und die Kirche unter normalen Umständen sogar noch größer werden kann, dann muss ich mir keine Sorgen um meine Zukunftsaussichten machen. Wenn er wirklich das Fleisch ist, in welchem Gott Mensch geworden ist, wie es in der Bibel prophezeit wurde, dann werde ich reich gesegnet und sehr begünstigt sein.“ Jedes Mal, wenn sie daran denken, finden Antichristen in ihren Herzen einen gewissen Trost und eine gewisse Freude: „Man stelle sich vor: Auch wenn ich nicht glaube, dass Gottes Worte die Wahrheit sind, kann ich trotzdem Segnungen bekommen. Ohne zu glauben, dass alle Taten Gottes gerecht sind, kann ich trotzdem standhaft bleiben. Ohne zu glauben, dass Gott Menschen retten kann, kann ich trotzdem überleben. Ohne zu glauben, dass Gott das innerste Herz des Menschen beobachtet, kann ich trotzdem normal meine Pflichten in der Kirche tun. Ich glaube nicht an Gottes Allmacht und Autorität; ich glaube nicht, dass alles, was Gott tut, bedeutungsvoll ist, und ich glaube nicht, dass Gott souverän über alle Dinge und über das Schicksal der ganzen Menschheit herrscht – ich glaube nichts davon, na und? Ich glaube nicht an Gottes Identität und Wesen, aber ich kann trotzdem in der Kirche vor mich hin wursteln. Ist Gott nicht gerecht? Ich werde mich einfach durchwursteln; ich werde mich in der Kirche so treiben lassen und einfach ausharren. Wer kann mir irgendwas antun? Kann ich nicht trotzdem bis zum Schluss ausharren und gewiss gerettet werden?“ Was denkt ihr, kann das Wunschdenken der Antichristen Erfolg haben? (Nein.) Wo werden sie sein, wenn der Tag kommt, an dem sie wahrhaft Gottes gerechte Disposition sehen? Wenn sie dazu gebracht werden, Gottes Identität und Wesen wahrhaft anzuerkennen und zuzugeben, dass Gott gerecht ist, wenn ihnen gezeigt wird, dass Gott in der Tat gerecht ist – wo sollten sie dann stehen? Können sie wirklich gerettet werden? Kann ihr Ausharren wirklich wirksam sein? Können sie sich wirklich durchwursteln? Können ihr Ausharren, ihre Kompromisse, ihr standhaftes Ertragen von Härten und ihre durchtriebene Intelligenz wirklich ihr böses Tun, herumzuschnüffeln, ob Gottes Worte sich erfüllen, aufwiegen? Können ihr Wunschdenken, ihre Gegenmaßnahmen, ihre Verschwörungen, ihre Intrigen und alles, was sie in ihren Herzen geplant haben, nebst ihrer Schnüffelei im Hinblick auf Dinge, die Gott betreffen, wirklich ihr Streben nach der Wahrheit ersetzen? Können sie durch diese Dinge gerettet werden? (Nein.) Warum also nimmt es, diesen Äußerungsformen nach zu urteilen, für Antichristen, die so gewitzt sind und die mit allen Dingen so umgehen, dass sie keine Schlupflöcher lassen und alles unter strengster Geheimhaltung tun, also schließlich so ein Ende? Es gibt nur einen Grund: Sie stellen sich Gottes Worten nicht direkt, akzeptieren Gottes Worte nicht als die Wahrheit, unterwerfen sich nicht Gottes Worten, sondern schnüffeln stattdessen in Gottes Worten herum. Das ist der Grund, warum es für Antichristen schließlich so endet. Ihr alle versteht das, richtig? Obwohl Ich euch nicht gesagt habe, wie ihr handeln oder wie ihr mit Gottes Worten umgehen sollt, wisst ihr alle durch das Aussprechen dieser Tatsachen und die detaillierte Analyse der Standpunkte der Antichristen und ihrer Haltung gegenüber Gottes Worten, welche Art von Einstellung zu Gottes Worten und welche Art von Einstellung zum Verstehen von Gottes Worten am korrektesten sind und welche Einstellungen ein geschaffenes Wesen haben sollte, und dass diese Einstellungen das sind, was ein geschaffenes Wesen tun sollte.

22. August 2020

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