10. Sie verachten die Wahrheit, setzen sich dreist über Grundsätze hinweg und ignorieren die Anordnungen von Gottes Haus (Teil 5) Abschnitt Vier
Antichristen halten sich für grandios, groß und erhaben. Wenn sie Gottes Worte lesen wollen, müssen sie sich die göttlichen Kundgebungen aussuchen, die Worte, die Gott aus dem dritten Himmel gesprochen hat, oder irgendwelche tiefgründigen Worte Gottes lesen, die für gewöhnliche und einfache Menschen nur schwer zu verstehen und gründlich zu erfassen sind. Es ist nicht die Wahrheit, die sie sich in Gottes Worten ersehnen, oder ein Weg zum Praktizieren, sondern die Befriedigung ihrer Neugier, ihrer leeren Gedanken und ihrer Ambitionen und Begierden. Wenn du also einige Menschen um dich herum siehst, die die alltäglicheren und leichter verständlichen Teile von Gottes Worten – die Worte Gottes, die aus der Perspektive der Menschlichkeit gesprochen werden – außer Acht lassen oder sie nicht einmal singen, wenn sie vertont sind, und stattdessen Gottes Worte nur wählerisch ansehen, anhören oder lesen, dann haben solche Menschen ein Problem. Manche fragen vielleicht: „Was für ein Problem? Ist es ein Problem mit ihrer Denkweise oder ein psychologisches Problem?“ Weder das eine noch das andere; solche Menschen haben ein Problem mit ihrer Disposition. Habt ihr bemerkt, dass manche Menschen, wenn sie Loblieder der Worte Gottes singen, bei denen, die mit Wahrheiten über das tägliche Leben zu tun haben, nicht mitsingen, dass sie nicht bereit sind, Loblieder über Selbsterkenntnis zu singen, Loblieder, mit denen die verdorbenen Dispositionen der Menschen, ihre religiösen Auffassungen und ihre falschen Ansichten zum Glauben an Gott entlarvt werden, sowie die, in denen Gott von den Menschen verlangt, ehrlich zu sein? Insbesondere, wenn es um die Worte und Inhalte über Gottes Menschwerdung geht, um die Loblieder, die die Bescheidenheit und Verborgenheit Gottes bezeugen, die den menschgewordenen Gott preisen und bezeugen – von diesen werden sie kein Wort singen, und sobald jemand anderes anfängt, sie zu singen, fühlen sie sich davon abgestoßen. Aber wenn sie darüber singen, den Gott im Himmel, den Geist Gottes, zu bezeugen und zu preisen, darüber, Gottes gerechte Disposition, Seine Transzendenz, Taten, Seine Verwaltungsverordnungen und Seinen Zorn zu bezeugen, singen sie mit großer Begeisterung und lassen sogar einen unbeschreiblichen Gesichtsausdruck erkennen. Wenn sie solche Loblieder singen, werden sie skurril; ihre Gesichtszüge verzerren sich, und ihre böse Art kommt zum Vorschein. Wenn sie über Gottes gerechte und majestätische Disposition singen, schlagen sie mit der Faust auf den Tisch, stampfen mit den Füßen und singen sich in Rage; wenn es darum geht, dass Gottes Zorn entfesselt wird und große Katastrophen über die ganze Menschheit gebracht werden, singen sie mit zusammengebissenen Zähnen, mit roten und geschwollenen Gesichtern. Gibt es da nicht ein Problem mit dem Geist solcher Menschen? Zum Beispiel sagt Gott: „Wenn Ich großen Zorn entfessle, wird jedes Land erschüttert werden“. Nachdem diese Aussage mit einer Melodie unterlegt worden ist, verwandelt sich die erste Person in die dritte Person und wird somit zu „Wenn Gott großen Zorn entfesselt, wird jedes Land erschüttert werden“. Wenn man eine normale Geisteshaltung hat, dann sind dies Gottes Worte, man versteht Gottes Disposition durch das Singen Seiner Worte und versteht Gottes Disposition und die Geisteshaltung und den Zusammenhang, dass von der dritten Person aus, aus menschlicher Perspektive, gesprochen wird. Das ist die Vernunft und Reaktion normaler Menschlichkeit. Aber wie singen Antichristen es? Sie ändern die dritte Person nicht, aber ihre Denkweise unterscheidet sich von der normaler Menschen. Wenn normale Menschen „Gott“ singen, denken sie: „Das sind Gottes Taten, Gottes Worte; das ist, was Gott sagt.“ Aber was ist, wenn Antichristen singen? Ihre Denkweise ist: „Das ist, was ich getan habe, was ich gesagt habe, der Zorn, den ich entfesseln werde, die Disposition, die ich offenbaren werde.“ Ist das nicht ein Unterschied? Obwohl sie es nicht wagen, offen vor allen zu singen: „Wenn ich großen Zorn entfessle, wird jedes Land erschüttert werden“, singen sie es so im Herzen. Sie denken, dass sie selbst den Zorn entfesseln und jedes Land erschüttern lassen, daher singen sie diese Worte mit echter Emotion. Deutet das nicht auf ein Problem in ihrem Inneren hin? Der Grund, warum Antichristen Gott von Anfang bis Ende nicht anerkennen, ist, dass sie Gott sein wollen. Sie wollen sich selbst etablieren, während sie Gott verleugnen, um die Menschen dazu zu bringen, sie für Gott zu halten und sie als den Gott der Menschheit anzuerkennen. Genau darum geht es. Wenn Menschen, die die Vernunft normaler Menschlichkeit aufweisen, also eine Passage lesen, in der Gott in Seiner Göttlichkeit spricht, verstehen und betenlesen sie diese aus der Perspektive einer dritten Person und sinnen über Gottes Absichten nach. Bei Antichristen ist das jedoch anders. Während sie diese Worte singen oder lesen, verspüren sie den Drang, eine solche Disposition zum Ausdruck zu bringen, selbst innerhalb einer solchen Disposition und einem solchen Wesen zu leben. Sie wollen Gott ersetzen und versuchen, Gottes Tonfall, Art, Wortwahl und Disposition nachzuahmen, die in Seinen Kundgebungen vorkommen, den Ton Seiner Rede, alle Seine Äußerungen und die Dispositionen, die Er offenbart. Sie sind durch und durch Antichristen. Da sie nicht sprechen können wie Gott, Gottes Disposition nicht zum Ausdruck bringen können und ihr Nachahmen fehlschlägt, sehen Antichristen, wenn Gott in Seiner Göttlichkeit spricht, darin endlich ihre Chance, Gott nachzuahmen und zu versuchen, Gott zu sein. Gottes Kundgebungen aus der Perspektive Seiner Göttlichkeit liefern Antichristen Anhaltspunkte und eine Richtung und lassen sie wissen, wie Gott spricht, welchen Tonfall Er benutzt, um sich an die Menschen zu richten, und welche Art und Weise, welche Perspektive und welche Intonation Er verwendet, um sich an die Menschen zu richten. Das ist eines ihrer Ziele, wenn sie Gottes Worte, die in Seiner Göttlichkeit kundgetan wurden, wertschätzen und verehren. Daher kann man im täglichen Leben oft beobachten, wie irgendwelche Menschen unter dem Vorwand, für die Arbeit von Gottes Haus oder für das Leben der Brüder und Schwestern verantwortlich zu sein, Gottes Tonfall nachahmen, um andere zu belehren. Sie zitieren Gottes Worte sogar wortwörtlich, um Menschen zu belehren, zu verurteilen, zurechtzustutzen und zu entlarven. Wenn man den Zweck hinter ihren Handlungen anhand zahlreicher Fakten an der Wurzel und im Zusammenhäng mit diesen prüft, stützt sich dieser nicht wirklich auf Treue, Gerechtigkeitssinn oder Verantwortungsgefühl – stattdessen versuchen sie, Gottes Werk von Gottes Position und aus Gottes Perspektive zu verrichten, und zielen darauf ab, Gott zu ersetzen. Manche sagen: „Sie haben nie gesagt, dass sie Gott ersetzen wollen.“ Das müssen sie nicht aussprechen; das lässt sich allein schon dadurch feststellen, dass man das Wesen, den Ursprung und den Beweggrund ihres Handelns beobachtet; man kann bestimmen, dass es sich hierbei um die Störung und Methoden eines Antichristen handelt. Ganz gleich, wie es sich manifestiert, Gott sein zu wollen und diese Absicht in irgendeiner Weise zu hegen – ist das etwas, was ein Mensch, der die Vernunft normaler Menschlichkeit aufweist, tun sollte? (Nein.) Kann man einen solchen Menschen allein auf dieser Grundlage als Antichristen charakterisieren? (Ja.) Dieser Punkt allein genügt. Ganz gleich, wie beträchtlich deine Größe ist, wenn du immer Gott sein willst und Gott hemmungslos nachahmst und von anderen verlangst, dich als Gott zu betrachten und wie Ihn zu behandeln, dann stellen solche Handlungen, Verhaltensweisen und Dispositionen das Wesen eines Antichristen dar. Allein dieser Punkt reicht aus, um jemanden als Antichristen zu charakterisieren. Das ist keine Disposition eines Antichristen und keine Spur antichristlichen Verhaltens, sondern eine Äußerungsform des Wesens eines Antichristen.
Sagt Mir, was vom Wesen her schwerwiegender ist: Gott sein zu wollen oder die Ambition und das Verlangen zu haben, ständig nach Status zu streben? (Gott sein zu wollen.) Menschen haben Ambitionen, arrogante Dispositionen und behaupten gerne ihren Status, genießen manchmal die Vorteile, die dieser Status mit sich bringt, und schätzen ihn hoch – das ist eine verdorbene Disposition, und sie kann sich ändern. Aber Gott sein zu wollen, den Tonfall Gottes nachzuahmen, die Sprechweise Gottes nachzuahmen und sogar Gottes Worte vollständig zu zitieren, sie wortwörtlich aufzusagen, um andere fälschlicherweise denken zu lassen, man könne genau wie Gott sprechen und handeln, wobei der eigene Ton und die eigene Sprechweise denen Gottes so ähneln, dass andere letztlich fälschlicherweise glauben, man sei Gott oder Ihm so gut wie gleich, und manche einen sogar wie Gott behandeln – das ist problematisch; es ist ein unheilbares Problem, eine unheilbare Krankheit. Ist Gott sein zu wollen eine Kleinigkeit? Gottes Identität wird durch Sein Wesen bestimmt. Das Wesen und die Disposition des Fleisches, in dem Gott Mensch wird, werden nicht durch Seine persönlichen Bemühungen erlangt oder von der Gesellschaft, den Nationen, der Menschheit oder irgendeinem Individuum gefördert, und erst recht nicht von Gott Selbst gefördert. Vielmehr besitzt Gott das Wesen Gottes von Natur aus. Er braucht weder menschliche Hilfe noch Unterstützung, noch irgendwelche umweltbedingten oder zeitlichen Veränderungen. Gott hat Seine Identität als Gott, also ist Sein Wesen längst vorherbestimmt; es ist etwas Angeborenes. Seine Fähigkeit, die Wahrheit auszudrücken, ist weder etwas, das Er von Menschen gelernt hat, noch etwas, das von ihnen gefördert wurde. Antichristen durchschauen diese Angelegenheit nicht gründlich. Törichterweise glauben sie, wenn sie Gottes Tonfall und Sprechweise so gut nachahmen können, dass die Menschen sie eher als gottähnlich betrachten, und sie dann qualifiziert sind, Gott zu sein. Darüber hinaus glauben sie, indem sie einige leere, unpraktische, unverständliche sogenannte „Worte Gottes“ äußern, die die Menschen ratlos und verloren zurücklassen, dass die Menschen sie vielleicht für Gott halten und sie die Chance haben könnten, selbst zu Gott zu werden. Ist das nicht eine gefährliche Angelegenheit?
Das Verlangen und die Ambition, Gott zu werden, regen sich in den Herzen von Antichristen unablässig. Während sie Gottes Worte leugnen und verurteilen, ahmen sie gleichzeitig Seinen Tonfall nach. Welch eine verachtenswerte, niederträchtige, schamlose und gemeine Tat! Sie sind besessen und verrückt nach dem Verlangen, Gott zu sein. Ist das nicht widerlich? (Ja.) Hegt irgendjemand von euch das Verlangen, Gott zu sein? Wer auch immer Gott sein will, wird verurteilt werden! Wer auch immer Gott sein will, wird zugrunde gehen! Das ist eine Tatsache, keine Übertreibung oder ein Versuch, dich einzuschüchtern. Du glaubst es nicht? Versuch es doch. Denk in diese Richtung und handle dann danach und dann sieh, ob du es innerlich ertragen kannst, sieh, wie es sich in deinem Inneren anfühlt. Wenn du dich bei solchen Handlungen innerlich freust und dich stolz und zufrieden fühlst, dann taugst du nichts und bist in Gefahr. Aber wenn dich ein solches Handeln dazu bringt, dir selbst Vorwürfe zu machen, Gewissensbisse zu haben und dich zu sehr zu schämen, anderen Menschen oder Gott gegenüberzutreten, dann hast du etwas Gewissen, etwas Rationalität einer normalen Menschlichkeit. Viele Menschen streben danach, Gott zu sein. Ohne zu verstehen, was die Menschwerdung Gottes ist, ohne den Ton und die Redeweise Gottes zu kennen, ohne diese Informationen zu begreifen, mögen sie an der Idee interessiert sein und Ambitionen und Pläne haben, aber da sie nicht wissen, wie sie vorgehen sollen, wagen sie es nicht, leichtfertig zu handeln. Sie geben höchstens vor, geistlich zu sein, gerettet, heilig oder für die Errettung geeignet zu sein. Sobald sie jedoch einige Informationen über Gott erlangen, beginnen ihre Ambitionen zu sprießen und sie fangen an zu handeln. Was tun sie? Eine deutliche Äußerungsform ist, dass sie vermehrt die tiefgründigen und unergründlichen Worte lesen, die Gott gesprochen hat. In diesen Worten machen sie sich mit der Haltung, der Art, dem Ton und der Wortwahl von Gottes Rede vertraut und versuchen dann, diese nachzuahmen und sie eingehend zu studieren. Je vertrauter, desto besser, bis zu dem Punkt, an dem sie den Ton und die Redeweise Gottes sogar mit geschlossenen Augen erfühlen können. Sie prägen sich diese ernsthaft ein und üben und proben gleichzeitig unter Menschen, indem sie diesen Stil, diese Redeweise, diesen Ton und diese Wortwahl in ihrer Rede nachahmen, und erfahren dann zutiefst, ob das Handeln und Sprechen auf diese Weise ihnen das Gefühl gibt, Gott zu sein. Während sie im Hinblick auf die Praxis vertrauter und geschickter werden, versetzen sie sich unbewusst in die Position Gottes. Plötzlich, eines Tages, sagt jemand: „Das Gefühl und der Tonfall ihrer Rede scheinen dem Gefühl und dem Tonfall der Rede Gottes nahezukommen. Mit ihnen zu sprechen fühlt sich an, als wäre man mit Gott zusammen; ihre Worte haben den Anklang von Gottes Rede.“ Nachdem sie unbeabsichtigt solche Bemerkungen gehört haben, erfüllen sich ihre Herzen mit grenzenloser Genugtuung und dem Gefühl, dass sie ihren Wunsch endlich erreicht und endlich Gott geworden sind. Sind sie nun nicht erledigt? Warum den Weg der Zerstörung wählen, wenn es andere Wege gibt, die man gehen kann? Bedeutet das nicht, den Tod zu suchen? Schon solche Gedanken zu hegen, ist gefährlich – diese Gedanken in Taten umzusetzen, ist noch gefährlicher. Wenn die eigenen Handlungen außer Kontrolle geraten und man dieser Richtung bis zum Ende folgt, entschlossen, darin erfolgreich zu sein und es Wirklichkeit werden zu lassen, dann wird man zu einem Ziel der vollständigen Zerstörung. Einige Antichristen arbeiten und streben tatsächlich in diese Richtung. Habt ihr solche Menschen gesehen oder seid ihr mit ihnen in Kontakt gekommen? (Als ich in Festlandchina war, traf ich eine Person, die Gottes Tonfall nachahmte und oft den Gedanken hegte, Gott zu sein. Damals betrachteten zwei oder drei Leute sie als Gott, und eine Person kniete sogar nieder und warf sich vor ihr zu Boden, als er sie sah.) Ganz gleich, in welchem Ausmaß eine Person versucht, Gott zu sein, es ist eine Sackgasse. Habt ihr das durchschaut? Die Äußerungen all der Worte Gottes und die Versorgung der Menschheit durch all die Worte Gottes sollen den Menschen helfen, Gottes Absichten zu verstehen und so Errettung zu erlangen. Wenn die Menschen fälschlicherweise glauben, dass sie, da Gott diese Botschaften kundgetan hat, daraus die Einzelheiten darüber erfahren sollten, wie man Gott wird und somit danach streben sollten, Gott zu sein, Gott nachzuahmen und Gott zu werden, dann ist es um sie geschehen. Das ist der Weg der Zerstörung; du darfst das auf keinen Fall nachahmen. Manche Leute sagen: „Es ist ein bisschen schwierig, Gott nicht nachzuahmen. Jedes Mal, wenn ich Gott sprechen höre, denke ich, wie würdevoll und eindrucksvoll es klingt, aus Gottes Identität heraus zu sprechen. Warum klingt es so angenehm und fesselnd? Warum denke ich, dass es sich so gut anfühlen muss, Gott zu sein, wenn Gott spricht? Es klingt so anders, wenn die Person mit Gottes Identität spricht.“ So beginnen sie unbewusst, etwas von Gottes Tonfall und Seiner Wortwahl nachzuahmen. Worin wurzelt ihre Nachahmung, obwohl sie in ihrem subjektiven Verlangen vielleicht nicht so ausdrücklich Gott sein oder werden wollen? Kommt diese daher, dass sie die Wahrheit und Gottes Worte wertschätzen? (Nein.) Woher kommt sie dann? (Sie entspringt dem Motiv, Gott sein zu wollen.) Wenn Ich diese Identität oder diesen Status nicht hätte und diese Worte sprechen würde, würde Mich irgendjemand nachahmen? Niemand würde sich um Mich scheren, niemand würde Mich hochachten; ist das nicht eine Tatsache? Als Ich diese Identität und diesen Status nicht hatte, habe Ich auch mit Menschen geredet und Gemeinschaft gehalten. Wer hat Mich damals ernst genommen? Sobald sie sahen, dass Ich jung war, keine höhere Bildung oder Qualifikationen und keinen gesellschaftlichen Status besaß, nahm Mich niemand wirklich ernst – weder aus Meiner eigenen Kirche noch aus irgendeiner anderen, noch irgendeiner der Menschen, die ihre Pflicht taten und mit Mir zu tun hatten. Selbst wenn Ich korrekt oder aufrichtig sprach, schenkte Mir niemand Beachtung. Warum? Ohne Identität oder Status fehlt es dir an Präsenz; was immer du sagst, ist belanglos, selbst wenn es richtig oder die Wahrheit ist. Es könnte sogar sein, dass die Leute alles leugnen, was du sagst, und behaupten, es sei alles falsch. Würde dich dann jemand nachahmen? Wenn du eine ganz durchschnittliche und gewöhnliche Person, ohne Identität oder Status wärst – wer würde sich die Mühe machen, dich nachzuahmen? In den Augen der Menschen fehlt es einer solchen Person an Präsenz, und sie ist es nicht wert, bewundert zu werden; du hast Glück, wenn sie dich nicht schikanieren. Was würde es nützen, dich nachzuahmen? Würden sie dich nachahmen, nur damit andere auf sie herabsehen, sie schikanieren und diskriminieren können? Wen ahmen die Menschen nach? Sie ahmen jene nach, die in ihren Augen Präsenz und Erhabenheit aufweisen, jene mit Status und Identität. Solche Personen werden von den Menschen nachgeahmt. Warum scheint dieselbe Person, sobald sie eine bestimmte Identität und einen bestimmten Status erlangt hat, in den Augen anderer anders zu wirken, wenn sie dieselben Dinge sagt? Wie kommt es, dass sie plötzlich den Anschein erwecken, von Präsenz und nachahmenswert zu sein? Was ahmen die Menschen wirklich nach? Die Dinge, die sie akzeptieren, nachahmen und über alles lieben, sind nicht die Wahrheit oder positive Dinge, sondern vielmehr die äußerliche Erhabenheit, der äußerliche Status. Ist das nicht der Fall? Wenn Ich keine Identität bzw. keinen Status hätte, ganz gleich, wie sehr Ich im Einklang mit der Wahrheit sprechen würde oder wie viele geistliche Worte Ich sprechen würde, könnten diese Worte dann unter euch verbreitet werden? Nein; niemand würde sich darum scheren. Aber sobald Ich Meine Identität und Meinen Status habe, fangen viele Menschen an, einige der Worte, die Ich oft sage, Meine alltäglichen Redewendungen, Meine Wortwahl, Meine Sprechweise und Meinen Sprechstil nachzuahmen. Ich empfinde Ekel, wenn Ich das höre. Wie sehr? So sehr, dass Ich Mich übergeben möchte, wenn Ich das höre. Wer immer Mich nachahmt, den verabscheue Ich; wer immer Mich nachahmt, widert Mich an, bis hin zu dem Punkt, dass Ich ihn verurteile! Was ist die Absicht und das Ziel dahinter, dass Menschen diese Dinge nachahmen? Es geht darum, den Tonfall von Gottes Rede nachzuahmen, einen Vorgeschmack davon zu bekommen, wie es sich anfühlt, Gott zu sein; ist das nicht eine Tatsache? Es geht darum, Status zu wollen, aus einer Position des Status heraus sprechen zu wollen, mit dem Tonfall und der Sprechweise von jemandem mit Identität und Status zu sprechen und zu handeln, um den Anschein zu erwecken, als hätte man ebenfalls Status, Identität und Wert – ist es nicht genau das? Wenn du eine gewöhnliche Person nachahmst, ist das keine große Sache; es ist höchstens nur eine arrogante Disposition. Aber wenn du Gottes Tonfall und Seine Sprechweise nachahmst, dann fängt das Unheil an. Lass Mich dir sagen, du trittst auf eine Tretmine.
In Gottes Worten gibt es einen Satz: Gott ist ein Gott, der Böses verabscheut. Worauf bezieht sich „Böses verabscheuen“? Gottes Identität und Status sind einzigartig. Gottes Heiligkeit, Gerechtigkeit, Autorität und Liebe sind Eigenschaften, die kein geschaffenes oder ungeschaffenes Wesen besitzt; der Versuch, diese nachzuahmen, ist Gotteslästerung. Da du diese Eigenschaften nicht besitzt, warum solltest du versuchen, sie nachzuahmen? Da du sie nicht besitzt, warum solltest du versuchen, Gott zu sein? Hegst du beim Nachahmen nicht die Absicht, Gott zu sein, Gott zu werden? Oder tust du es, weil du Gott verehrst, weil du Seine Liebenswürdigkeit und Sein Wesen beneidest und Ihn deshalb nachahmst? Absolut nicht; dir fehlt der Charakter und die Größe dafür. Du willst nur die Begierde, Gott zu sein, befriedigen, um die Bewunderung und den Respekt der Menschen zu erlangen und unter den Menschen eine Behandlung wie Gott zu erfahren. Ist das nicht eine schändliche Tat? Es ist absolut schmachvoll! Nachahmung an sich ist abstoßend, und danach zu streben, Gott zu sein, ist nicht nur widerlich; es ist verurteilenswert. Deshalb sage Ich euch heute feierlich, dass, ganz gleich, was Ich gesagt habe, ganz gleich, was Ich getan habe, ganz gleich, was Ich sage oder tue, das in euren Herzen Ehrfurcht, Neid oder Eifersucht hervorruft, es eine Sache gibt, an die ihr euch erinnern müsst: Ahmt Mich niemals nach. Ihr müsst die Absicht, nachzuahmen, loslassen, ihr müsst euch gegen die Mentalität der Nachahmung auflehnen und es vermeiden, Gottes Disposition zu verletzen. Das ist eine ernste Angelegenheit! Ein verdorbener Mensch, der Gottes Tonfall, Seine Sprechweise und Seine Disposition als eine unbedeutende Angelegenheit betrachtet, über die man nur leere Worte verliert, um sie willkürlich zu manipulieren und damit zu spielen, ist für Gott abscheulich. Wenn du so handelst, dann verletzt du Gottes Disposition – tu das niemals! Selbst wenn Ich nicht hören kann, wie du die Sprechweise und den Tonfall des menschgewordenen Gottes nachahmst, allein das Wissen, dass du eine solche Disposition hast und solche Gedanken hegst, widert Mich zutiefst an. Wenn du den Tonfall des Geistes Gottes nachahmst, in der Absicht, die gesamte Menschheit oder die Öffentlichkeit anzusprechen, suchst du dann nicht den Tod? Das ist etwas, worauf jedermann aufmerksam achten sollte; tut das niemals! Manche Leute fragten früher: „Was bedeutet es, Gottes Disposition zu verletzen?“ Heute sage Ich dir eines: Die Nachahmung von Gottes Tonfall und Sprechweise sowie eine Reihe von Dingen, die mit Gottes Identität und Status zusammenhängen, ob äußerlich oder innerlich, stellen alle eine Kränkung der Disposition Gottes dar. Ihr müsst euch absolut daran erinnern und diesen Verstoß niemals begehen! Wenn ihr diesen Verstoß begeht und euch umgehend korrigieren, euch dagegen auflehnen und euch wandeln könnt, dann gibt es noch Hoffnung. Wenn du jedoch hartnäckig auf diesem Weg weitergehst, wirst du als Antichrist charakterisiert werden, und lass dir von Mir die Wahrheit sagen: In Gottes Augen wird es dann keinen Spielraum für eine Umkehr mehr geben – du wirst völlig erledigt sein. Denk daran, Gott ist ein Gott, der Böses verabscheut. Du musst jeden Aspekt, der mit Gottes Identität und Wesen zusammenhängt, mit äußerster Vorsicht behandeln und ihn nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn Gottes Sprechweise und Sein Tonfall vom Mund eines verdorbenen Menschen ausgedrückt werden, ist das eine immense Schande für und Lästerung gegen Gott, etwas, das Gott absolut nicht tolerieren kann. Menschen dürfen diesen Verstoß nie und nimmer begehen. Verstehst du? Wenn du diesen Verstoß begehst, stirbst du! Wenn du nicht zuhörst und Mir nicht glaubst, dann versuch es, und wenn du dann wirklich Unheil über dich bringst, gib Mir nicht die Schuld, es dir nicht gesagt zu haben.
15. August 2020
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?