10. Sie verachten die Wahrheit, setzen sich dreist über Grundsätze hinweg und ignorieren die Anordnungen von Gottes Haus (Teil 4) Abschnitt Drei

Überlegt und erkennt, unter welche der zuvor genannten Erscheinungsformen eines Antichristen die folgende Situation fällt. Es gab einmal einen Leiter, der jeden Tag von früh bis spät arbeitete und sehr verantwortungsbewusst zu sein schien. Allerdings bekam man ihn selten zu Gesicht, was den Eindruck erweckte, dass er sehr mit der Arbeit beschäftigt und vermutlich nicht untätig war und scheinbar einen Preis zahlte, um seine Pflicht auszuführen. Später, als in den Wohnräumen und im Hof Arbeit anfiel, ließen wir jemanden kommen, der ihn bei der Arbeit anleiten sollte. Wenn wir nicht vor Ort waren, hätte er einspringen und helfen sollen, die Arbeit anzuleiten, und für sie verantwortlich sein sollen; er hätte die Initiative ergreifen sollen. Ist das nicht vernünftig und angemessen? Sollte Ich immer da sein, um diese häuslichen Arbeiten und Aufgaben zu beaufsichtigen? (Nein.) Aufwendige Arbeiten wie diese berühren meistens nicht wirklich die Wahrheit. Die Menschen müssen nur gewissenhaft arbeiten, dürfen sich nicht auf zerstörerische Handlungen einlassen, müssen folgsam sein und das tun, was von ihnen verlangt wird – das ist einfach und leicht zu erreichen. Später, als die Aufgaben in diesem Bereich im Wesentlichen erledigt waren, aber weiterhin eine kontinuierliche Verwaltung erforderlich war, gab Ich diese Verantwortung an diesen Leiter weiter. Ich sagte ihm, er solle diesen Bereich sauber halten und sicherstellen, dass man sich um alles, was Instandhaltung benötigte, gut kümmern würde. Da gab es hauptsächlich zwei Dinge: Erstens, alle Räume mit festgelegtem Nutzen und Zimmer innen und außen sauber und ordentlich zu halten. Zweitens, sich gut um die Pflanzen zu kümmern; zum Beispiel, jene, die neu gepflanzt worden waren, zu gießen, damit sie nicht sterben würden, sie nach Bedarf und je nach Jahreszeit und Wachstum zurückzuschneiden und sie, falls nötig, zu düngen. Nur diese beiden Aufgaben – haltet ihr das für viel? Könnte das ermüdend sein? (Nein.) Diese beiden Aufgaben sind nicht aufwendig; man konnte sie einfach bei einem Spaziergang nach dem Essen erledigen. Musst du dich außerdem nicht auch um deine eigene Lebensumgebung kümmern? Es verhält sich damit genau so, wie bei einem Leben als Mensch; diese Arten von Aufgaben sind wesentlich für ein normales menschliches Leben. Du musst deine eigene Lebensumgebung verwalten. Wenn du das nicht tust, dann bist du nicht anders als Tiere. Könntest du dann noch Mensch genannt werden? Tiere verwalten ihr Lebensumfeld nicht; sie haben keine für ihre körperlichen Bedürfnisse vorgesehenen Orte, noch haben sie feste Orte, um zu fressen oder zu schlafen. In dieser Hinsicht sind Menschen den Tieren überlegen; Menschen verwalten ihre Umgebung, Sauberkeit ist ihnen wichtig, und sie haben Maßstäbe für ihre Umgebung. Es war also nicht übertrieben, dass Ich ihn darum bat, richtig? (Richtig.) Nachdem Ich diese Aufgaben zugeteilt hatte, brach Ich zu einem andern Ort auf, und der Leiter sollte diese konkrete Arbeit erledigen. Eines Tages ging Ich hin, um nachzusehen, wie die Umgebung verwaltet wurde, wobei Ich Kummer, Verärgerung und Wut empfand! Was denkt ihr, war passiert? Was konnte derartige Emotionen auslösen? (Er hatte Gottes Befehle und Anordnungen nicht umgesetzt.) Genau, nur so kann man es sagen – er setzte sie nicht um. Während Meiner Abwesenheit war das Wetter nicht besonders trocken gewesen, aber viele der neu gepflanzten Setzlinge hatten vergilbende Blätter und einige der Blätter fielen sogar ab. Was ärgerlich war, war dass die Blätter zweier berühmter blühender Bäume sich von sattem Grün in ein purpurfarbenes Rot verwandelt hatten und fast vergilbten. Macht es euch wütend, das zu hören? Noch ärgerlicher war, dass die saubere Zementplattform am Eingang mit Körben, Plastiktüten, Abfall, Holzspänen von abgeschlossenen Arbeiten, Nägeln und Werkzeugen zugemüllt war – alles lag verstreut herum, wodurch ein schmutziges und unordentliches Durcheinander entstanden war! Wer würde sich bei so einem Anblick nicht ärgern? Nur eine Art von Person würde sich nicht ärgern – Menschen, die zur Kategorie der Tiere gehören, die keine Maßstäbe oder kein Feingefühl für ihre Umgebung haben, die sich nicht um Gestank und Sauberkeit oder Behaglichkeit scheren, und denen überhaupt nicht bewusst ist, was gut und was schlecht ist. Jeder mit normaler Menschlichkeit, der für seine Umgebung Maßstäbe hat und denkfähig ist, wäre beim Anblick einer solchen Situation verärgert. Dort lebte eine große Gruppe von Menschen, aber sie konnten noch nicht einmal diese kleine Aufgabe bewältigen. Was sind das für Menschen? So haben sie sie behandelt, das ist es, was sie getan haben, nachdem Ich ihnen Befehle gegeben hatte. Die Umgebung hier zu verwalten und sich um diese wenigen Dinge zu kümmern, ist nicht erschöpfend, oder? Es beeinträchtigt keine deiner Tätigkeiten, oder? Es beeinträchtigt nicht deine Versammlungen, Gebete oder das Lesen von Gottes Worten, oder? Warum kann das also nicht getan werden? Wenn Ich da bin, die Arbeit beaufsichtige und zusehe, erledigen diese Menschen ein wenig davon, doch sobald Ich fortgehe, hören sie damit auf; niemand übernimmt die Verantwortung. Was ist hier los? Halten sie diesen Ort für ihr Zuhause? (Nein.) Sie sagen immer noch, das Königreich Christi sei ihr warmes Zuhause, aber denken sie das wirklich? Verhalten sie sich tatsächlich so? Nein. Sie verwalten noch nicht einmal die Umgebung, in der sie leben. Selbst nachdem Ich ihnen Anweisung gegeben habe, übernimmt niemand die Verantwortung, und keinen kümmert es. Wenn man ihnen sagt, dass sie arbeiten sollen, erledigen sie ein bisschen, aber wenn sie fertig sind, werfen sie die Werkzeuge unachtsam beiseite und denken: „Wen immer es interessiert, der soll sich darum kümmern, es geht mich nichts an. Solange ich etwas zu essen und eine Unterkunft habe, geht es mir gut.“ Was für eine Art von Menschlichkeit ist das? Was für eine Art Moral? Besitzt so ein Mensch denn auch nur einen Funken normaler Menschlichkeit? Es ist wirklich unbegreiflich, dass jemand so viele Jahre lang an Gott geglaubt hat, ohne sich zu verändern! Ich stecke so viel Mühe hinein, diese Dinge für euch zu tun, alles so gut anzuordnen. Ich lebe nicht hier, Ich kann nichts davon genießen – all das ist für euch. Ihr müsst nicht dankbar sein; verwaltet einfach eure eigene Lebensumgebung, und das ist in Ordnung – warum ist es so schwer, das zu tun? Später erkannte Ich, dass es für dieses Verhalten einen Grund gab. Ob sie nun ihre Familien und Karrieren zurückgelassen oder ihr Studium und ihre Zukunftsaussichten aufgegeben haben, die Menschen kommen in Gottes Haus, um ihre Pflicht zu tun, nicht, um Mir als langfristige Arbeiter zu dienen. Warum? Sie verdienen keinen Cent, warum also sollten sie auf Mich hören? Warum sollten sie die Umgebung für Mich verwalten? Warum sollten sie Meinetwegen diese Mühe aufwenden? So denken sie. Sie glauben, es genüge, wenn sie ihre eigene Arbeit gut erledigen und ihre Pflichten gut erfüllen, und dass ihre Verantwortung damit endet, dass sie sich um Angelegenheiten innerhalb ihres Arbeitsbereichs kümmern. Alles andere, worum Ich sie bitte, könnten sie in Betracht ziehen, solange es sich auf ihre Pflichten und ihre Berufe bezieht, aber um den Rest zu erledigen, soll Ich jemand anderen finden. Die damit verbundene Botschaft ist: „Wir sind das Volk des Königreichs; wie können wir eine so schmutzige und ermüdende Arbeit tun? Wir sind überlegene Menschen; es schadet unserem Image, wenn du uns immer niedere und erniedrigende Arbeiten erledigen lässt! Wir sind Menschen mit einer gewissen Identität, warum machst du uns die Dinge andauernd schwer?“ Nachdem Ich das verstanden hatte, kam Ich zu einer gewissen Erkenntnis im Hinblick darauf, warum die meisten Menschen der Arbeit abgeneigt sind, ihr widerstehen und sie nicht erledigen wollen, warum sie sich beim Arbeiten mit anderen vergleichen und auf Tricksereien zurückgreifen und sich vor ihren Pflichten drücken – der Grund ist, dass die meisten nicht nach der Wahrheit streben. Nicht nach der Wahrheit zu streben ist ein geläufiger Ausspruch, doch in Wirklichkeit neigen viele Menschen auf natürliche Weise dazu, Bequemlichkeit zu lieben und Arbeit zu hassen. Zusammen damit, dass sie von einer Denkweise, irgendwie durchs Leben zu treiben, kontrolliert werden, glauben sie, dass es beim Streben nach der Wahrheit darum geht, zusammenzusitzen, zu reden und zu diskutieren, genau wie in der Nation des großen roten Drachen, wo die Menschen ständig Sitzungen abhalten, Zeitung lesen und Tee trinken – dies, so meinen sie, wäre, an Gott zu glauben und ihre Pflicht zu tun. Sobald das Thema aufkommt, wie Bauern zu arbeiten und zu schuften, denken manche, dass so zu leben, nichts mit uns Christen zu tun hat. Das Leben eines Christen ist ein Leben fern von „niederen Freuden“. Sie glauben implizit, sie stünden über den alltäglichen Aufgaben der Welt – Saubermachen, Schädlingsbekämpfung, Landwirtschaft, Zurückschneiden, Blumen pflanzen usw. – das alles hat nichts mit ihnen zu tun; so niedere Lebensweisen haben sie längst hinter sich gelassen. Ist das nicht der Zustand der meisten Menschen? (Ja.) Ist es leicht, einen derartigen Zustand zu korrigieren? Wenn man von manchen Menschen verlangt, zu lernen, wie man Maschinen bedient, nehmen sie das nicht ernst. Sie benutzen die Maschine sogar absichtlich falsch und beschädigen sie innerhalb nur weniger Tage. Neugekaufte Maschinen werden beschädigt, und die Reparaturkosten sind nicht billig. Sie denken: „Hast du nicht von mir verlangt, dass ich das lerne? Da ich die Maschine jetzt kaputt gemacht habe und es keine Maschine mehr gibt, habe ich eine Ausrede, um mich auszuruhen, richtig? Ich muss nicht mehr arbeiten, oder? Du hast ständig von mir verlangt, dass ich das lerne, und das ist das Ergebnis. Ist es das, was du sehen wolltest?“ Bei manchen Maschinen kostet die Reparatur fast genauso viel, wie neue zu kaufen. Manche fühlen sich nicht im Geringsten schlecht oder schuldig, nachdem sie solche Fehler begangen haben. Wenn man das mit der vorher erwähnten Auffassung vergleicht, „Keinen Cent vom Geld des Hauses Gottes ausgeben, weil es eine Opfergabe an Gott ist“, welche Aussage ist dann aufrichtig geäußert und welches Verhalten entspricht dann der Realität? Sie demolieren die Maschinen, und die Kosten weniger Reparaturen sind so hoch, dass man eine neue Maschine kaufen könnte. Dieses verschwenderische Verhalten ist die Realität, während die Aussage dazu, die Opfergaben nicht zu verschwenden, falsch, betrügerisch und irreführend ist. Wenn wir das zuvor besprochene Beispiel der Disposition oder dem Wesen eines Antichristen zuordnen würden, mit welchem Aspekt der heutigen Diskussion wäre das dann verbunden? Unter welchem Aspekt wäre es aufgeführt? Sie sagen: „Ich bin hier, um meine Pflicht zu tun, nicht um dein langfristiger Arbeiter zu sein.“ Stimmt diese Aussage? Du bist hier, um deine Pflicht zu tun, wer aber hat bestimmt, was mit dieser Pflicht verbunden ist und was nicht? Sind diese Aufgaben nicht Teil dessen, was du tun solltest? Genau wie im täglichen Leben liegt es in deiner Verantwortung, hinauszugehen und Geld zu verdienen, um deine Familie zu unterstützen. Wenn du Gemüse willst und beschließt, es selbst anzubauen, ist das deine Entscheidung, aber heißt das, dass andere Hausarbeiten nicht zu deiner Verantwortung gehören? Die Aussage, dass du hier bist, um deine Pflicht zu tun, ist korrekt, doch zu sagen, du seist nicht als langfristiger Arbeiter hier, ist problematisch. Was bedeutet „langfristiger Arbeiter“? Wer behandelt dich wie einen? Niemand betrachtet dich als langfristigen Arbeiter, und nur weil du diese Aufgaben erledigst oder dich ein wenig anstrengst, wirst du noch lange keiner. Ich sehe dich nicht als langfristigen Arbeiter, noch wirst du im Haus Gottes als solcher eingesetzt. Du führst die Arbeit aus, für die du verantwortlich bist; das alles liegt im Rahmen deiner Pflicht. Im Kleinen geht es hier darum, dein tägliches Leben aufrechtzuerhalten, dein körperliches Wohlbefinden und deine normalen körperlichen Funktionen sicherzustellen und sicherzustellen, dass du gut lebst. Im größeren Zusammenhang hängt jede Aufgabe mit der Verbreitung von Gottes Werk zusammen. Warum also bist du bereit, einige dieser Aufgaben zu erledigen, andere aber nicht? Warum bist du wählerisch? Warum hältst du es für die Arbeit eines langfristigen Arbeiters, für niedere Schufterei, wenn du ein wenig Mühe aufwenden, ein bisschen putzen und die Umgebung verwalten sollst? Der Grund ist folgender: Wenn es um Christi Befehle geht und um alle Seine Anforderungen, betrachten die Menschen die Aufgaben, die sie bereitwillig übernehmen, als Teil ihrer Pflicht, während für sie jene Aufgaben, die sie nicht oder nur widerwillig erledigen wollen, als Aufgaben eines langfristigen Arbeiters gelten. Ist das nicht eine Verdrehung der Tatsachen? Das stellt eine Abweichung im Verständnis der Menschen dar. Wodurch wird diese Abweichung verursacht? Durch die Vorlieben der Menschen. Und wohin tendieren diese Vorlieben? Sie sind davon abhängig, ob das Fleisch leidet. Wenn das Fleisch sich nicht an Bequemlichkeit erfreuen kann, wenn es Härten oder Müdigkeit erduldet, werden die Menschen widerständig. Die Aufgaben, die sie zu tun bereit sind und die glamourös und respektabel sind, übernehmen sie widerwillig und werden von ihnen als die Ausführung ihrer Pflicht betrachtet. Kann diese Haltung als Widerstand gegen Christus kategorisiert werden? Die Menschen stellen sich entschieden gegen Aufgaben, die sie nicht tun wollen, und weigern sich, sie auszuführen; egal, wie gut deine Argumentation ist, sie lehnen sie einfach ab und setzen sich dagegen zur Wehr. Sind diese Zustände und Probleme der Menschen leicht zu beheben? Alles hängt davon ab, wie sehr jemand die Wahrheit liebt. Wenn jemand die Wahrheit überhaupt nicht liebt und ihr abgeneigt ist, dann wird er sich nie ändern. Wenn du allerdings Entschlossenheit hast, zu leiden, dich gegen das Fleisch auflehnen kannst und über wahre Unterwerfung und eine unterwürfige Haltung verfügst, dann kann diesen Problemen leicht abgeholfen werden, richtig? (Richtig.) Gar nicht zu arbeiten – so etwas gibt es im Leben nicht. Manche sagen: „Kaiser haben früher überhaupt nicht gearbeitet.“ Ist das wirklich wahr? Die meisten Kaiser verbrachten nicht ihre gesamte Zeit damit, das Leben im Palast zu genießen. Manche fingen im Kindesalter an, Poesie und Literatur zu studieren und arbeiteten von früh bis spät. Nach ihrer Thronbesteigung besuchten sie inkognito das Volk, um die Sorgen der Menschen zu verstehen, und in Zeiten nationaler Krisen, zogen manche sogar aufs Schlachtfeld. Solche Kaiser gab es tatsächlich, wenn auch nicht viele. Auch wenn es Kaiser gab, die, wie manche behaupten, so gut wie gar nichts taten, gab es davon nur sehr wenige. Wer keiner anständigen Tätigkeit nachgeht, aber trotzdem davon träumt, nur das Beste zu genießen, fantasiert bloß.

Viele halten es für würdelos, sich bei der körperlichen Arbeit anzustrengen. Ist diese Ansicht korrekt? Es gibt auch jene, die Anstrengung für Schuften halten, die glauben, dass etwas nur dann als die Ausführung einer Pflicht zählt, wenn Leiter und Mitarbeiter Kirchenarbeiten erledigen – ist ein solches Verständnis korrekt? (Nein.) Du musst diese Sache folgendermaßen verstehen: Menschen werden benötigt, um all das auszuführen, was Gott von ihnen verlangt, und um all die verschiedenen Arten von Arbeit im Hause Gottes zu verrichten – all diese Dinge zählen zu den Pflichten der Menschen. Egal, welche Arbeit die Menschen verrichten, das ist die Pflicht, die sie ausführen sollten. Pflichten decken ein breites Spektrum ab und umfassen viele Bereiche, aber egal, welche Pflicht du ausführst, es ist, kurz gesagt, deine Verpflichtung und etwas, das du tun solltest. Solange du dich von Herzen bemühst, sie gut auszuführen, wird Gott dich gutheißen und dich als jemanden anerkennen, der wahrhaft an Gott glaubt. Egal, wer du bist, wenn du immer versuchst, deine Pflicht zu meiden oder dich davor zu verstecken, dann gibt es ein Problem. Um es milde auszudrücken, du bist zu faul, zu aalglatt, du bist müßig, und du liebst die Freizeit und verabscheust die Schufterei. Um es ernster auszudrücken, du bist nicht bereit, deine Pflicht auszuführen, und du weist keine Treue oder Unterwerfung auf. Wenn du dich nicht einmal körperlich anstrengen kannst, um dieses kleine bisschen Arbeit zu schultern, was kannst du dann? Was kannst du ordentlich tun? Wenn eine Person ihrer Pflicht gegenüber wirklich treu und verantwortungsbewusst ist, dann wird sie alles tun, was von ihr erbeten wird, solange Gott es verlangt und solange es vom Hause Gottes benötigt wird, ohne ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Ist es nicht einer der Grundsätze der Pflichtausführung, das auf sich zu nehmen, was man kann und tun sollte, und es gut zu tun? (Ja.) Manche, die draußen körperliche Arbeit verrichten, sind anderer Meinung und sagen: „Ihr verbringt den ganzen Tag damit, eure Pflicht in eurem Zimmer zu tun, geschützt vor Wind und Sonne. Das ist überhaupt keine Mühsal; eure Pflicht ist viel angenehmer als unsere. Versetzt euch in unsere Lage, mal sehen, ob ihr es aushaltet, mehrere Stunden draußen zu arbeiten und Wind und Regen ausgesetzt zu sein.“ Tatsächlich ist jede Pflicht mit einer gewissen Härte verbunden. Körperliche Arbeit ist mit körperlicher Härte verbunden, und geistige Arbeit mit geistiger Härte; jede hat ihre eigenen Schwierigkeiten. Alles ist leichter gesagt als getan. Wenn Menschen wirklich eine Aufgabe übernehmen, ist einerseits ihr Charakter entscheidend und andererseits, ob sie die Wahrheit lieben oder nicht. Sprechen wir zunächst über den Charakter. Leute mit gutem Charakter sehen von allem die positive Seite, sie können die Dinge aus einer positiven Perspektive annehmen und verstehen, auf der Grundlage der Wahrheit. Das heißt, ihr Herz, ihr Charakter und ihr Geist sind rechtschaffen – dies ist aus der Perspektive des Charakters gesehen. Lasst uns als Nächstes über einen anderen Aspekt reden – ob man die Wahrheit liebt oder nicht. Die Wahrheit lieben bezieht sich darauf, imstande zu sein, die Wahrheit anzunehmen. Das heißt, unabhängig davon, ob du Gottes Worte verstehst oder nicht und ob du Gottes Absicht verstehst oder nicht, unabhängig davon, ob deine Ansicht, Meinung und Sichtweise, was die Arbeit und die Pflicht, die du ausführen sollst, angeht, im Einklang mit der Wahrheit steht, bist du dennoch in der Lage, sie von Gott anzunehmen. Wenn du unterwürfig und aufrichtig bist, dann reicht das schon; es qualifiziert dich, deine Pflicht auszuführen, und es ist die Mindestanforderung. Wenn du unterwürfig und aufrichtig bist, wirst du bei der Ausführung einer Aufgabe nicht oberflächlich sein und nicht betrügerisch nachlassen, sondern dein ganzes Herz und deine ganze Kraft hineinstecken. Wenn der innere Zustand eines Menschen falsch ist und Negativität in ihm aufkommt, verliert er seinen Antrieb und möchte oberflächlich sein; er weiß genau, dass sein Zustand nicht richtig ist, und versucht dennoch nicht, das Problem durch das Suchen nach der Wahrheit zu beheben. Solche Menschen haben keine Liebe zur Wahrheit und sind nur wenig bereit, ihre Pflicht auszuführen. Sie sind nicht bereit, sich anzustrengen oder Mühsal zu ertragen, und sie versuchen immer, auf betrügerische Weise die Zügel schleifen zu lassen. Tatsächlich hat Gott all das bereits genau geprüft – warum beachtet Er diese Menschen also nicht? Gott wartet nur darauf, dass Sein auserwähltes Volk aufwacht, diese Menschen erkennt, enthüllt und ausmustert. Solche Menschen denken jedoch immer noch bei sich: „Seht nur, wie schlau ich bin. Wir essen das gleiche Essen, aber nach der Arbeit seid ihr völlig erschöpft, und ich bin überhaupt nicht müde. Ich bin der Kluge. Ich arbeite nicht so hart; jeder, der hart arbeitet, ist ein Idiot.“ Ist es richtig, dass sie ehrliche Menschen auf diese Weise betrachten? Nein. Tatsächlich praktizieren Menschen, die bei der Ausführung ihrer Pflicht harte Arbeit leisten, die Wahrheit und stellen Gott zufrieden. Deshalb sind sie die klügsten Menschen von allen. Was macht sie klug? Sie sagen: „Ich tue nichts, worum Gott mich nicht bittet, und ich tue alles, worum Er mich bittet. Ich tue, was immer Er verlangt, und ich stecke mein ganzes Herz und meine ganze Energie hinein und gehe nicht im Geringsten nach Schema F vor. Ich tue es nicht für irgendeinen Menschen, ich tue es für Gott. Gott liebt mich so sehr; ich sollte das tun, um Gott zufriedenzustellen.“ Das ist die richtige Geisteshaltung. Wenn die Kirche die Menschen bereinigt, werden diejenigen, die ihre Pflicht aalglatt ausführen, daher im Resultat alle ausgemustert, während die ehrlichen Menschen, die Gottes genaue Prüfung annehmen, bleiben. Die Zustände dieser ehrlichen Menschen verbessern sich stetig, und sie werden von Gott in allem beschützt, was ihnen widerfährt. Und wodurch verdienen sie diesen Schutz? Dadurch, dass sie in ihren Herzen ehrlich sind. Sie fürchten weder Härte noch Erschöpfung bei der Ausführung ihrer Pflicht und sind nicht wählerisch bei dem, was ihnen aufgetragen wird. Sie fragen nicht nach dem Warum; sie tun einfach, was man ihnen sagt, sie gehorchen, ohne Nachforschungen anzustellen oder zu analysieren oder irgendetwas anderes zu bedenken. Sie kalkulieren nicht und sind in allen Dingen zum Gehorsam fähig. Ihr innerer Zustand ist immer ganz normal. Wenn sie einer Gefahr ausgesetzt sind, beschützt Gott sie; wenn eine Krankheit oder Seuche sie heimsucht, beschützt Gott sie ebenfalls, und in Zukunft werden sie nur Segnungen genießen. Manche können diese Angelegenheit einfach nicht durchschauen. Wenn sie sehen, dass ehrliche Menschen bereit sind, beim Ausführen ihrer Pflicht Härten und Erschöpfung zu erdulden, halten sie diese ehrlichen Menschen für töricht. Sagt Mir, ist das Dummheit? Es ist Aufrichtigkeit, es ist wahrer Glaube. Ohne wahren Glauben gibt es viele Dinge, die man nie wirklich verstehen oder erklären kann. Nur diejenigen, die die Wahrheit verstehen, die stets vor Gott leben und normal mit Ihm in Verbindung treten, und diejenigen, die in der Lage sind, sich Gott wirklich zu unterwerfen und Ihn wirklich zu fürchten, wissen im Herzen am klarsten, was wirklich los ist. Warum wissen sie es und andere nicht? Das ist darauf zurückzuführen, dass sie, indem sie Wahrheit praktizieren und ehrliche Menschen sind, an Erfahrung gewonnen haben. Diese Erfahrung kann von niemandem gegeben werden, noch kann irgendwer sie stehlen oder wegnehmen. Ist das nicht ein Segen? Gewöhnliche Menschen können es nicht erreichen, so gesegnet zu sein. Was ist der Grund dafür? Der Grund ist, dass die Menschen zu betrügerisch und niederträchtig sind; es fehlt ihnen an Ehrlichkeit; sie sind unfähig, ehrliche Menschen zu sein, und ihnen fehlt ein aufrichtiges Herz. Somit ist das, was sie empfangen, begrenzt. Was Antichristen betrifft, so sind sie sogar noch weniger erwähnenswert. Aufgrund ihrer Haltung zu verschiedenen Angelegenheiten sowie aufgrund ihrer Wesensnatur und vor allem aufgrund ihrer Haltung zu Christus, werden Menschen wie Antichristen diesen Segen nie empfangen. Woran liegt das? Daran, dass ihre Herzen zu niederträchtig und durchtrieben sind! Sie behandeln Menschen je nach Person unterschiedlich, wechseln ihre Farben wie ein Chamäleon und ihre Gedanken sind immer in Bewegung. Sie lassen den Falken nicht los, bis sie den Hasen gesehen haben, sind Gott gegenüber nicht aufrichtig, bringen Ihm keine Unterwerfung entgegen und treiben nur Geschäfte mit Ihm. Was haben so eine Haltung und so ein Wesen zur Folge? Dass sie in jeder Angelegenheit unfähig sind, das Wesen verschiedener Menschen und Situationen zu durchschauen oder zu verstehen, was auch auf die Wahrheiten zutrifft, die mit diesen Situationen verbunden sind. Gottes Worte liegen vor ihnen, und sie sind gebildet, wissen, wie man liest und analysiert, sie haben Verstand und wissen, wie man genaue Prüfungen anstellt; warum also verstehen sie es nicht? Egal, bis zu welchem hohen Alter sie leben, sogar wenn sie 80 Jahre alt werden, sie werden es trotzdem nicht verstehen. Warum verstehen sie es nicht? Der wichtigste Grund ist, dass ihnen die Augen verbunden worden sind. Manche sagen: „Wir haben aber nicht gesehen, dass ihnen die Augen bedeckt wurden.“ Es sind ihre Herzen, die bedeckt wurden. Was bedeutet „bedeckt sein“? Es bedeutet, dass ihre Herzen unerleuchtet sind; sie sind ewiglich verhüllt worden. Zuvor wurde gesagt, dass das menschliche Herz verfettet ist. Wer hat also die Herzen der Antichristen verfettet? Tatsächlich ist es Gott, der sie nicht erleuchtet hat. Er hat nicht vor, sie zu vervollkommnen oder zu retten. Er greift nur zu passenden Zeiten ein, in kritischen, wichtigen Momenten, um sie ein wenig zurückzuhalten und zu verhindern, dass den Interessen von Gottes Haus geschadet wird. Doch wenn es um Angelegenheiten geht, die mit Gottes Worten zu tun haben, mit der Wahrheit, damit, sich Ihm zu unterwerfen, damit, sich selbst zu kennen und Ihn zu kennen, erleuchtet Er sie die meiste Zeit nicht. Manche könnten sagen: „Das ist nicht richtig. Wie kannst Du sagen, dass Er sie nicht erleuchtet? Manche, die als Antichristen charakterisiert wurden, sind sehr clever. Wenn du, nachdem sie eine Predigt gehört haben, drei Stunden lang gesprochen hast, können sie sechs Stunden lang sprechen. Ist das keine Erleuchtung?“ Egal, wie viele Stunden sie sprechen können, selbst wenn es dreißig Stunden sind, handelt es sich bloß um einen Haufen Worte und Glaubenslehren. Konnten die Pharisäer und Schriftgelehrten besser reden als diese Leute? Jeder von ihnen war Experte im Predigen, und jeder von ihnen konnte sich wortgewandt ausdrücken, aber kam dadurch irgendetwas Gutes zustande? Als Gott kam, widersetzten sie sich Ihm und verurteilten Ihn trotzdem. Was hat es ihnen gebracht? Es brachte ihnen Zerstörung, Verdammnis und große Katastrophen. Von außen betrachtet scheint jeder in Gottes Haus seine Pflicht auszuführen, wobei jeder drei Mahlzeiten am Tag bekommt, tagsüber seine Pflicht ausführt und sich nachts ausruht. Doch nach mehreren Jahren, werden die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten von Menschen deutlich, und die Ergebnisse der verschiedenen Arten von Mensch werden offenbart und unterschieden. Manche verkünden zwar verbal, dass sie an Gott glauben, folgen aber nicht dem richtigen Weg und eilen stattdessen auf die Hölle zu. Andere lieben die Wahrheit und streben unermüdlich nach ihr, sodass sie allmählich in die Wahrheitsrealität eintreten. Einige wollen stets ein bequemes Leben führen und werden bei der Ausführung ihrer Pflichten immer durchtriebener, und am Ende werden sie ausgemustert. Manche können die Wahrheit annehmen, im Herzen immer ehrlicher werden und eine Veränderung in ihrer Lebensdisposition erfahren und werden sowohl von Gott als auch von den Menschen geliebt. Einige konzentrieren sich immer darauf, Worte und Glaubenslehren zu predigen, und auf ihr ganzes Predigen hin werden sie von Gott verschmäht und sind somit ruiniert. Manchen fehlt es an geistlichem Verständnis, und je mehr sie sich Predigten anhören, desto verwirrter werden sie, desto weniger interessiert sie die Wahrheit und desto mehr fehlt es ihnen an Unterwerfung. Sie wollen starrsinnig und launenhaft vorgehen und sind stets darauf aus, ihre eigenen Begierden zu befriedigen und Ruhm, Gewinn und Status nachzujagen – das ist gefährlich. Manche folgen Gott mehrere Jahre lang, und nachdem sie Gottes Worte gegessen und getrunken und vieles erlebt haben, verstehen sie schließlich viele Wahrheiten, haben immer mehr Vertrauen in Gott und verdienen sich Seine Anerkennung. Alle diese Menschen glauben an Gott, leben das Kirchenleben und führen ihre Pflichten aus. Warum also sind ihre Ergebnisse, jeweils ihrer Art entsprechend, nach acht oder zehn Jahren verschieden? Was wird hierdurch verdeutlicht? Sind die Wesensnaturen der Menschen nicht unterschiedlich? (Ja.)

Hier ist noch eine Angelegenheit, die ihr euch anhören solltet. Und ihr solltet euch überlegen, in welche Kategorie der von uns besprochenen Erscheinungsformen der Antichristen sie gehört. In manchen Kirchen gibt es eindeutig böse Menschen, die tyrannisch und unvernünftig handeln. Sie können keine konkrete Arbeit verrichten, wollen aber immer Macht haben. Bei jeder Arbeit, die sie verrichten, verursachen sie Störungen und Zerstörung und halten sich nicht an die Grundsätze. Und bei allem, was sie tun, wollen sie nie den Preis dafür zahlen, wollen aber immer, dass andere auf sie hören. Kurz gesagt, solange es in der Kirche so eine Person gibt, werden viele andere von ihr gestört, und die Arbeit von Gottes Haus und die Ordnung der Kirche werden beeinträchtigt und nehmen Schaden. Solche Menschen haben zwar keine offenkundigen schwerwiegenden Übeltaten begangen oder den Brüdern und Schwestern geschadet, doch wenn man sich ihre Menschlichkeit, ihr Wesen, ihre Ansichten zu verschiedenen Belangen sowie ihre Haltungen den Brüdern und Schwestern, der Arbeit von Gottes Haus und ihren eigenen Pflichten gegenüber anschaut, gehören sie völlig zu den Rängen der Bösen. Wie sollte Ich mit so einem Menschen umgehen, wenn Ich ihm begegne, bevor die Brüder und Schwestern es bemerkt haben? Sollte Ich warten, bis er einen schlimmen Fehler macht oder eine große Katastrophe verursacht, bevor Ich ihn entferne, und ihn wegschicken, wenn er „für Furore sorgt“? Ist das notwendig? (Nein.) Was sollte Ich dann tun? Ich sollte ihn zumindest aus seiner Pflicht entlassen. Als Nächstes sollte Ich ihn isolieren und entfernen und verhindern, dass er seine Pflicht tut, damit andere nicht davon beeinträchtigt werden. Die wichtige Arbeit in Gottes Haus lässt die Anwesenheit solcher bösen Menschen nicht zu – ist dieser Grundsatz richtig? Wenn solche Menschen nicht enthüllt worden sind, dann ist das eben so, aber ist es richtig, sie zu entfernen, sobald sie enthüllt, klar erkannt und als böse Menschen charakterisiert worden sind? (Ja.) Manche Menschen könnten sagen: „Das geht nicht. Du hast sie durchschaut, aber von anderen sind sie nicht durchschaut worden. Wenn sie entfernt werden, wird sich das auf andere auswirken. Wenn du sie einfach entfernst, weil du sie durchschaut hast, bedeutet das dann nicht, dass du die Entscheidung alleine triffst? Lässt man damit wirklich die Wahrheit die Macht haben? Wir sollten uns versammeln und mit den Brüdern und Schwestern Gemeinschaft halten, diejenigen im Detail analysieren, an ihrer Ideologie arbeiten, Materialien zusammentragen und die Zustimmung aller einholen, bevor wir damit weitermachen. Du musst den Abläufen folgen. Wenn du es nicht tust, verstößt du dann nicht gegen die Arbeitsanordnungen der Kirche? Wäre das nicht falsch? Du solltest dich zunächst einmal selbst an die Arbeitsanordnungen der Kirche halten; du kannst sie nicht sabotieren. Erfolgt außerdem nicht alles, was getan wird, egal, was es ist, aus Rücksicht auf die Brüder und Schwestern? Da dies der Fall ist, musst du dafür sorgen, dass sich alle Brüder und Schwestern dessen völlig bewusst sind und dass ihnen dieser Aspekt der Wahrheit absolut klar ist. Du kannst sie nicht verwirrt zurücklassen; du musst allen Brüdern und Schwestern ermöglichen, dies zu erkennen.“ Wenn diese Abläufe nicht befolgt werden und Ich sage, dass jemand entfernt werden soll, wie würdet ihr dann vorgehen? Ihr wärt ratlos, richtig? Dass ihr nicht weiterwüsstet, beweist, dass unter euch solche Ansichten existieren. Worüber Ich gerade spreche, ist passiert. In einem wichtigen Arbeitsumfeld gab es einen Teufel mit schlechter Menschlichkeit. Während er seine Pflicht tat, ließ er mit Hinterlist nach und versuchte, Härten und Erschöpfung zu vermeiden. Bei jeder Gelegenheit unterbrach und störte er die Kirchenarbeit, und wenn er zurechtgestutzt wurde, wurde er widerspenstig und wies die Wahrheit völlig ab. Er wollte immer ein Amt bekleiden und das Sagen haben. Außerdem wollte er andere befehligen, und er berücksichtigte nie die Interessen der Kirche, noch hielt er sich an die Grundsätze. Sein Handeln basierte ausschließlich auf seinen Vorlieben. Während der Zeit, in der er für die Arbeit verantwortlich war, ignorierte er mehrere Dinge, die Ich ihm aufgetragen hatte, und behandelte Meine Worte so, als wären sie Wind in seinen Ohren. Abgesehen davon, dass er seine Aufgaben nicht erledigte, sorgte er für Störungen. Die Kirche ist eine wichtige Arbeitsstätte, an der man seine Pflichten ausführt – wenn er dachte, er sei nicht gekommen, um seine Pflicht zu tun, sondern um in fürstlichem Komfort zu leben oder eine vorzeitige Pensionierung zu genießen, hatte er sich geirrt. Gottes Haus ist weder eine Wohltätigkeitsorganisation noch eine Hilfsunterkunft. Solcher Abschaum wie dieser Mann taugt nichts, egal, wo er hingeht; solche Leute lassen bei keiner ihrer Pflichten Treue erkennen. Sie gehen stets oberflächlich vor und treiben bloß ziellos dahin. Also sagte Ich, dass er sofort entfernt werden sollte. Wäre es einfach gewesen, dies in die Praxis umzusetzen? (Ja.) Doch für einen bestimmten Personentyp ist sogar eine so einfache Sache schwer umzusetzen. Erst drei Monate nachdem Ich Meine Meinung geäußert hatte, wurde dieser böse Mensch endlich gewaltsam weggeschickt. Was war der Grund dafür? Nachdem Ich den Befehl erlassen hatte, diesen Mann zu entfernen, fing der Leiter damit an, diese Aufgabe „umzusetzen“. Wie setzte er sie um? Er berief eine Versammlung ein, damit alle über die Entscheidung abstimmen konnten. Nach langer Diskussion, stimmte die Mehrheit schließlich zu, den Mann zu entfernen. Es gab jedoch einen, der dagegen stimmte, weshalb die Sache auf Eis gelegt wurde. Dieser Leiter sagte, sie müssten diese Person, die nicht zugestimmt hatte, bearbeiten, mit ihr diskutieren und ihre Zustimmung einholen. Inzwischen hatte Ich Mich zweimal erkundigt, ob der Mann weggeschickt worden sei, worauf der Leiter antwortete, dass er ihn nicht weggeschickt hatte, dass er immer noch an Versammlungen teilnahm und Materialien zusammentrug. Außerdem sagte er hinter Meinem Rücken: „Ich kann ihn nicht entfernen, solange mir die Zustimmung einer Person fehlt.“ Mit dieser Aussage meinte er, dass er diesen Mann nicht entfernen wollte. Also dachte er sich diese absurde Begründung aus. In Wirklichkeit trickste er die anderen aus; er befürchtete, diesen Mann zu kränken und traute sich nicht, ihn zu entfernen. Schließlich kam von dem Oberen ein Ultimatum: „Dieser Mann muss weggeschickt werden. Wenn er nicht geht, dann musst du gehen. Einer von euch muss weggehen; du entscheidest!“ Als er das hörte, dachte er: „Ich kann nicht weggehen; ich habe meine Position noch nicht lange genug genossen!“ Erst dann schickte er diesen Teufel weg. Sagt Mir, warum beschützte dieser Leiter den Teufel? Ist das nicht die Vorgehensweise eines Antichristen? Genau so verhält sich ein Antichrist.

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