5. Sie führen die Menschen in die Irre, ziehen sie auf ihre Seite, bedrohen und kontrollieren sie (Abschnitt Fünf)
III. Wie Antichristen den Menschen drohen – eine detaillierte Analyse
Wir haben über die beiden Manifestierungen Gemeinschaft gehalten, wie Antichristen die Menschen in die Irre führen und anlocken; wir wollen nun darüber Gemeinschaft halten, wie sie Menschen drohen. Jede dieser Methoden der Antichristen ist schlimmer als die davor. Ist diese Methode, anderen zu drohen, im Vergleich zu Irreführen und Anlocken mehr durchdacht oder weniger? (Weniger.) Wenn Irreführen und Anlocken nicht funktioniert, dann greifen sie auf Drohungen zurück. Wie droht ein Antichrist Menschen? Warum greift er auf so eine Methode zurück? (Weil er seine Ziele nicht erreicht hat.) Er hat seine Ziele nicht erreicht. In der Drohung steckt noch eine andere Bedeutung – mit welcher Formulierung kann man diese zum Ausdruck bringen? (Er zeigt sein wahres Gesicht.) Das ist nicht ganz richtig; versucht es mit einer anderen Formulierung. (Er wird aus Verlegenheit wütend.) Ihr kommt der Sache näher. Gibt es eine passendere Formulierung? (Er ist entnervt und erbost.) Genau, er ist entnervt und erbost. Wie es hier in der Gegend so schön heißt: „Er gerät in Wut“; das bedeutet: „Ich habe es mit freundlichen und harschen Worten probiert. Im Wesentlichen habe ich euch nie unfair behandelt. Warum hörst du nicht auf mich? Da du nicht auf mich hörst, bekommst du jetzt dein Fett ab: Ich werde bei dir folgende Taktik anwenden – Drohungen!“ Er ändert seine Taktik. Satan benutzt verschiedene Taktiken, und sie alle sind verachtenswert. Drohungen werden üblicherweise mit Lockmitteln kombiniert. Wenn nur Drohungen zum Einsatz kommen, haben manche Menschen keine Angst und hören nicht auf ihn. Dann hat er keine andere Option und greift manchmal vielleicht auf Lockmittel zurück. Wenn das nicht funktioniert, dann versucht er es mit Folgendem – er setzt sowohl sanfte als auch harte Taktiken ein. Warum also drohen Antichristen den Menschen? Unter welchen Umständen greifen Antichristen auf Drohungen zurück? Wenn zwei Menschen friedlich koexistieren, jeder seinen eigenen Weg geht und es keine Interessenskonflikte zwischen ihnen gibt, werden sie dann auf Drohungen zurückgreifen? (Nein, das werden sie nicht.) Unter welchen Umständen werden also dieses Verhalten und diese Praxis, Drohungen auszusprechen, anfangen aufzutreten? Natürlich dann, wenn es um ihre Interessen oder ihren Ruf geht, wenn sie ihre Ziele nicht erreichen. Dann fahren sie die schweren Geschütze auf und denken: „Du willst also nicht auf mich hören? Dann werde ich dir die Konsequenzen zeigen!“ Was sind die Konsequenzen? Das, wovor auch immer du Angst hast. Könnt ihr euch an irgendwelche Beispiele für Drohungen erinnern, die ihr miterlebt habt? (Wenn sie sehen, dass Brüder und Schwestern sich ihnen nicht unterwerfen, fangen manche Antichristen damit an, über sie zu urteilen und sie zu verurteilen, und sagen, „Wer sich den Leitern nicht unterwirft, unterwirft sich Gott nicht“, und das benutzen sie, um den Menschen zu drohen.) (Mir fällt noch ein anderes Beispiel ein. Wenn jemand nicht auf die Leitung hört, dann nutzt der Leiter seine Autorität, um denjenigen zu entlassen.) Wie dem auch sei, sie wollen den Menschen begreiflich machen, dass es Konsequenzen nach sich ziehen wird, wenn sie nicht auf sie hören. Auf welcher Grundlage bringen sie die Menschen also dazu, auf sie zu hören? Oft sagen sie: „Sich der Leitung zu unterwerfen heißt, sich Gott zu unterwerfen, weil die Leitung gottgewollt ist. Du musst dich unterwerfen. Wenn du dich nicht unterwirfst oder nicht auf die Leiter hörst, dann ist das Arroganz, Selbstgerechtigkeit und Widerstand gegen Gott. Die Konsequenz, wenn man gegen Gott Widerstand leistet, ist die Ausmusterung. In milden Fällen könntest du isoliert werden, damit du über dich nachdenkst; in schweren Fällen könntest du aus der Kirche ausgeschlossen werden!“ Sie nutzen diese plausiblen Täuschungen, um Menschen dazu zu zwingen, sich ihnen zu unterwerfen. Wie drohen bestimmte andere Antichristen, abgesehen davon, den Menschen noch? Sie stacheln andere dazu an, sich denjenigen, die sich ihnen nicht unterwerfen, entgegenzustellen und sie zurückzuweisen. Außerdem entlassen sie diejenigen, die ihnen nicht gehorchen, oder ändern deren Pflicht. Einige fürchten sich in der Tat davor, dass sie keine Pflicht zu tun haben werden. Sie glauben, dass sie dadurch, dass sie ihre Pflichten tun, vielleicht eine Chance auf Errettung haben und diese vertan sein könnte, wenn sie keine Pflicht ausführen. Antichristen denken im Herzen: „Ich kenne deinen Schwachpunkt. Wenn du nicht auf mich hörst, dann entziehe ich dir das Recht, deine Pflicht zu tun. Ich werde dich deine Pflicht nicht tun lassen!“ Lassen sie die Menschen ihre Pflicht nicht tun, weil sie sie nicht dem Standard entsprechend ausführen, oder weil es den Interessen von Gottes Haus schadet, wenn sie ihre Pflicht tun? (Nein.) Warum also tun sie das? Sie tun das, um Andersdenkende auszugrenzen, und wenden diese Methode an, um den Menschen zu drohen und sie zum Zuhören zu bringen. Wenn es um Drohungen geht, so befolgen Antichristen definitiv nicht die Wahrheitsgrundsätze im Umgang mit Menschen oder Belangen. Stattdessen bedienen sie sich Einschüchterung, Gewalt und Nötigung, um Menschen dazu zu bringen, sich gehorsam zu unterwerfen und auf sie zu hören und ihnen keinerlei Ärger zu bescheren oder ihre Angelegenheiten nicht zu ruinieren.
Dass ein Antichrist Drohungen benutzt, liegt nicht allein daran, dass Menschen ihm nicht gehorchen oder ihn nicht ernst nehmen und missachten – das ist nur ein Aspekt. Es gibt noch einen anderen Grund, nämlich, wenn andere hinter die Probleme des Antichristen kommen und ihn entlarven oder dem Oberen melden wollen. Dann fürchten sie, dass es der Obere vielleicht herausfindet oder mehr Menschen davon erfahren, also tun sie alles in ihrer Macht Stehende, um Dinge zu vertuschen und unter den Teppich zu kehren, und lassen niemals zu, dass man sie entlarvt. Was würde passieren, wenn mehr Menschen davon Wind bekämen? Sie würden den Antichristen zurückweisen und verfluchen, keiner würde ihn mehr verehren, und er würde seine Stellung und Autorität verlieren. Wenn der Antichrist diese Methode anwendet und den Menschen droht, ist es also auch sein Ziel, seine eigene Position und Autorität abzusichern. Er glaubt, dass die Brüder und Schwestern, wenn er das nicht tut, anfangen werden, ihn zu durchschauen, und er bei der nächsten Wahl nicht gewählt wird, wodurch er zu einem gewöhnlichen Gläubigen degradiert würde. Was bedeutet es für ihn, ein gewöhnlicher Gläubiger zu sein? Es bedeutet, dass er keine Autorität besitzt, es keinen gibt, der ihm folgt oder einer seiner Anhänger wird, und dass man ihm seine Position und Autorität weggenommen hat und seine Ambitionen und Begierden ungestillt bleiben. Er will kein gewöhnlicher Gläubiger oder Anhänger sein, also bedient er sich dieser Methode, mit der er den Menschen droht, um sie einzuschüchtern und zu zwingen, auf ihn zu hören und ihm zu gehorchen, was es ihm ermöglicht, weiter an seiner Autorität und Stellung festzuhalten, Menschen weiter zu kontrollieren und die Unterstützung bestimmter Leute zu bekommen. Alles, was der Antichrist tut, dreht sich um seine Position. Wann immer irgendetwas mit seiner Position zu tun hat, wird er bestimmte Mittel oder Methoden anwenden, um diese energisch abzusichern und zu schützen; selbst wenn der Obere einige von ihnen wegen bestimmter Belange befragt, können sie ihm dreist ins Gesicht lügen. Wenn sie beispielsweise von dem Oberen gefragt werden, wie viele Menschen die Kirche diesen Monat durch das Predigen des Evangeliums dazugewonnen hat, dann kann es sein, dass der Antichrist, obwohl er weiß, dass sie niemanden dazugewonnen hat, lügt und sagt, dass fünf Menschen dazugewonnen wurden. Wenn Brüder und Schwestern, die die Wahrheit kennen, den Antichristen konfrontieren und sagen, „Diese fünf Menschen haben bloß Nachforschungen angestellt. Warum hast du gesagt, wir hätten fünf Menschen dazugewonnen? Du solltest dem Oberen die Wahrheit sagen“, was sagt dann der Antichrist? „Warum können wir nicht fünf Menschen dazugewonnen haben? Ich habe fünf gesagt, also sind es fünf. Deine Meinung zählt nicht. Wenn wir sagen, wir haben keinen Einzigen dazugewonnen, wie würde ich das dem Oberen erklären? Wenn du es melden willst, nur zu, aber wenn du die Wahrheit sagst, dann kann es sein, dass der Obere dich zurechtstutzt. Er könnte alle von euch, die an dem Predigen des Evangeliums beteiligt sind, entlassen oder das Evangeliumsteam sogar auflösen. Dann wirst du deine Pflichten nicht tun können, und daran werde ich nicht schuld sein.“ Wenn derjenige das hört, ist er wie vom Donner gerührt und traut sich nicht, es zu melden. Ist das nicht eine Drohung? (Ja.) Es ist eine unverhohlene, so offen ausgesprochene Drohung. Wenn manche das hören, denken sie: „Es hat Konsequenzen, wenn man ein ehrlicher Mensch ist. Wenn ich ehrlich bin, werde ich meine Pflicht nicht tun können, also werde ich es nicht melden. Wir müssen fünf Menschen melden.“ Manchen wird im Herzen unwohl, und sie sagen: „Wenn wir niemanden dazugewonnen haben, dann ist das eben so. Wir sollten uns unterwerfen, wie auch immer der Obere dann beschließt, mit uns umzugehen.“ Welchen Standpunkt vertritt der Antichrist, wenn er das hört? „Unterwerfung? Das hängt von der Situation ab. Weiß der Obere von den Schwierigkeiten, auf die wir jetzt beim Predigen des Evangeliums stoßen? Kümmert ihn das?“ Als der Obere die Situation des Predigens des Evangeliums untersuchte, war es keineswegs so, dass er sich der damit verbundenen Herausforderungen nicht bewusst war. Er wusste, wie viele Menschen man jeden Monat mindestens dazugewinnen kann, und hat nie gesagt, dass das Evangeliumsteam aufgelöst wird, wenn es in einem Monat niemanden dazugewinnt. Wie also kam der Antichrist auf diese Aussage? (Er hat sie sich ausgedacht.) Er hat sie selbst erfunden, um seine Lügen zu vertuschen, um diese Menschen zu kontrollieren, um den Oberen oder die Brüder und Schwestern daran zu hindern, seine Lügen zu durchschauen, und um seine Position abzusichern, damit er nicht entlassen wird – dafür hat er es gewagt, solche teuflischen Worte zu erfinden. Urteilsfähige Personen können ihn entlarven, aber wem es an Urteilsvermögen mangelt, wird in die Irre geführt und denkt: „Diese Pflicht ist in der Tat nicht leicht zu ergattern. Wir können dem Oberen gegenüber nicht ehrlich sein. Wenn du sagst, es sind fünf Menschen gewesen, dann waren es fünf. Obwohl wir diesen Monat keine fünf Menschen dazugewonnen haben, peilen wir das nächsten Monat an. Letzten Endes wird es keine Lüge sein, wenn wir sie nächsten Monat dazugewinnen.“ Der Antichrist verfällt auf Tricksereien, und diejenigen, denen es an Urteilsvermögen mangelt, machen dabei mit; sie sind eine Gruppe von Gaunern. Was ist das Ziel, wenn ein Antichrist Menschen droht? Er will sie dazu bringen, ihm zu gehorchen und auf ihn zu hören. Er lügt und verübt Böses, kontrolliert die Kirche, führt Menschen in die Irre, führt Arbeiten aus, ohne sich an die Grundsätze oder die Arbeitsanordnungen zu halten, und egal wie rücksichtslos er sich verhält, er lässt nicht zu, dass die Brüder und Schwestern ihn entlarven oder dem Oberen melden. Sobald er feststellt, dass jemand vorhat, ihn dem Oberen zu melden, greift er auf Drohungen zurück. Wie droht er demjenigen? Er sagt: „Wir arbeiten weiter unten, und die Arbeit ist schwierig. Wir riskieren sogar, dass wir vom großen roten Drachen verhaftet werden. Der Obere verlangt immer, dass wir uns beim Praktizieren an die Arbeitsanordnungen halten sollen. Wir ertragen so viel Leid und nehmen so viel Risiko auf uns, wenn wir das Evangelium predigen. Wenn die Ergebnisse schlecht sind, willst du sie trotzdem dem Oberen melden; nachdem du Bericht erstattet hast, wird er dich zurechtstutzen. Ich habe keine Angst, als Leiter entlassen zu werden, nachdem er dich zurechtgestutzt hat, ich habe Angst, dass ihr keine Pflicht mehr zu tun haben werdet. Wenn ihr keine Pflicht mehr zu tun habt, dann gebt mir nicht die Schuld!“ Es klingt so vernünftig! Außerdem sagt er: „Wer will das eigentlich melden? Wenn ihr es melden wollt, werde ich euch nicht aufhalten; es wissen sowieso alle darüber Bescheid. Wenn ihr es dem Oberen nicht meldet, wird er uns nicht die Schuld geben. Wenn ihr es aber meldet, dann werden wir zurechtgestutzt. Ihr könnt selbst entscheiden; wenn ihr es dem Oberen melden wollt, dann nur zu. Also, wer auch immer es melden will, soll seine Hand heben.“ Wenn alle seinen Tonfall hören, fangen sie an nachzudenken: „Darf ich das eigentlich melden oder nicht?“ Einige heben, nachdem sie nachgedacht haben, ihre Hände. Der Antichrist sieht das und denkt: „Du willst das immer noch melden? Suchst du etwa Streit? Schön, ich werde dich nicht vergessen.“ Daraufhin fängt er an, über Möglichkeiten nachzudenken, denjenigen zu quälen. Er findet eine Ausrede und sagt: „Du hast in letzter Zeit keine Ergebnisse abgeliefert, während du deine Pflichten getan hast. Jedem, der drei Monate keine Ergebnisse abgeliefert hat, während er seine Pflichten getan hat, wird das Recht entzogen, Pflichten zu tun. Wenn sich seine Leistungen nicht bessern, wird er isoliert. Wenn er immer noch keine Buße tut, dann wird er entfernt oder ausgeschlossen!“ Wagt es dieser Narr, dieser Feigling, immer noch, es zu melden? Er hört es und denkt: „Ich melde das nicht um meiner selbst willen. Was bringt es, wenn ich es melde? Was, wenn ich es melde und der Leiter mich dann attackiert und sich an mir rächt und meine Brüder und Schwestern mich zurückweisen? Dann werde ich innerhalb der Kirche isoliert sein. Für mich ist es wichtiger, auf den Leiter zu hören; ich weiß nicht einmal, wo Gott ist, macht er sich überhaupt etwas aus meinem Leben und Tod?“ Also meldet er es nicht mehr. Ist er nicht von dem Antichristen eingeschüchtert worden? (Ja.) Derjenige glaubt: „Gegen Gott zu sündigen, ist keine große Sache. Gott ist liebevoll, barmherzig, tolerant und geduldig; er gerät nicht leicht in Wut oder verflucht und bestraft Menschen leichthin. Aber wenn ich den Leiter verärgere, dann werde ich leiden müssen. Es wird mir nicht gut bekommen, wenn ich Probleme melde; alle werden mich zurückweisen. So etwas Dummes darf ich nicht tun.“ So jemand hat doch kein Rückgrat, oder? (Ja.) Wie sollte man mit so einem rückgratlosen Menschen umgehen? Ist er es wert, dass man Mitleid mit ihm hat? So ein rückgratloser Mensch sollte Satan ausgehändigt werden, dem Antichristen, damit der Antichrist denjenigen quält – er hat es verdient. Ihm fehlen der Glaube, die Entschlossenheit und die Kraft, die Wahrheit zu praktizieren und sich Gott zu unterwerfen, aber wenn es darum geht, sich dem Antichristen zu unterwerfen, dann wird er besonders stark, tut bereitwillig, was immer man von ihm verlangt, und ist voller Enthusiasmus. Wenn der Antichrist ihm droht und Angst macht, dann traut er sich nicht mehr, Probleme zu melden. Ist das nicht ein Feigling? Wie sagt man umgangssprachlich dazu? Er ist ein Umfaller und knickt ein, wenn er vor dem Antichristen steht. Es gibt eine ganze Menge Leute in der Kirche, die wegen der Drohungen von Antichristen zu Umfallern geworden sind! Diese Menschen wissen nicht, wie man an den Satz „Gott ist Herrscher über alles“ herangeht. Wenn der Antichrist sie bedroht, zurückweist oder isoliert, dann glauben sie, sie hätten keine Unterstützung, glauben nicht an Gottes Herrschaft über alles oder an Gottes Gerechtigkeit und glauben nicht, dass das Leben der Menschen in Gottes Hand ist. Ein paar einschüchternde oder bedrohliche Worte von dem Antichristen, und sie bekommen es mit der Angst zu tun, knicken ein und trauen sich nicht mehr, etwas zu melden.
Wenn ein Antichrist dem Oberen von seiner Arbeit berichtet, lügt er dreist und hintergeht ihn. Einige, die die Wahrheit kennen, halten es nicht aus und wollen dem Oberen die Lage melden. Der Antichrist behält die strenge Kontrolle über die Menschen und hat ein wachsames Auge auf sie. Er kann sofort jeden ausfindig machen, der vielleicht dazu neigt, dem Oberen ein Problem zu melden. Wenn er nichts anderes zu tun hat, dann konzentriert er sich darauf, Menschen, deren Worte und Gesichtsausdrücke zu beobachten, und hält nach denen Ausschau, die Meinungen über ihn haben, nach denen, die untreu sind, nach denen, die ihm nicht gehorchen, nach denen, die für seine Position eine Bedrohung darstellen, nach denen, denen er egal ist, die mit ihm nicht ernsthaft umgehen, die ihm nicht den Ehrenplatz geben und die ihn bei den Mahlzeiten nicht zuerst essen lassen. Das bedeutet für diese Menschen Ärger. Was tut der Antichrist solchen Menschen an? Manche Antichristen, die hinterhältig sind, zeigen nicht sofort ihr wahres Gesicht. Sie warten auf eine Gelegenheit, um sich mit dir zu befassen. Wenn das nicht funktioniert, dann greifen sie auf harsche Drohungen zurück, damit du das Gefühl hast, dass dein Leben sich im eisernen Griff ihrer Hände befindet. Ob du als Gläubiger gerettet werden kannst, ob du das Ende erreichen kannst, ob du in der Kirche bleiben kannst – all das halten sie fest in ihrem Griff, und dazu braucht es nur ein Wort von ihnen. Sie haben das letzte Wort. Wenn du nicht hörst, ihrer Kontrolle nicht gehorchst, sie nicht ernst nimmst und weiter versuchst, ihre Probleme zu melden, dann wirst du leiden. Sie werden anfangen zu planen, wie du gequält werden sollst. Wie sieht der Antichrist das Verhalten von Brüdern und Schwestern, die seine Probleme dem Oberen melden? (Als Petzen.) Genau, er sieht es nicht so, dass eine Situation gemeldet wird, er sieht es als Petzen an. Was bedeutet petzen? Es bedeutet, dass all die verschiedenen Dinge, die er tut, die gegen die Wahrheit verstoßen, und all seine bösen Taten dem Oberen gemeldet werden oder dem Oberen Dinge über ihn berichtet werden, von denen andere nichts wissen. Er betrachtet das als Petzen. Sobald er feststellt, dass jemand petzt, muss derjenige gequält werden. Manche wirrköpfige und rückgratlose Menschen fürchten sich vor den Drohungen des Antichristen, vor seiner herrschsüchtigen und ruchlosen Art. Wenn der Antichrist fragt, wer in Kontakt mit dem Oberen steht, stellen sie, noch bevor er zu ihnen kommt, schnell klar: „Ich bin es nicht.“ Der Antichrist fragt: „Woher weiß der Obere dann von dieser Sache?“ Sie denken darüber nach und sagen: „Ich weiß es auch nicht.“ Der Antichrist quält sie so sehr, dass sie in ständiger Angst leben, immer nervös sind, Angst haben, dass der Antichrist sie vielleicht aus der Kirche ausschließt. Sie sind so beklommen und ängstlich, dass es ihnen schwerfällt, überhaupt den Tag durchzustehen. Hätten sie solche Angst, wenn der Antichrist ihnen nicht so gedroht hätte? Nein. Ist ihr Glaube an Gott außerdem echt? Nein. Sie sind rückgratlose Wirrköpfe. Wenn sie dem Antichristen begegnen, ducken sie sich. Ihr Glaube an Gott ist nicht echt, sondern sie beugen sich bereitwillig dem Antichristen und sind bereit, nach seiner Pfeife zu tanzen. Sie sind von Natur aus Diener Satans.
Was sind ein paar weitere Praktiken, die Antichristen benutzen, um Menschen zu drohen? Manche Antichristen reden gekonnt über bestimmte und verlockende Glaubenslehren, um dich einzuschränken und einzuengen. Sie sagen: „Liebst du denn die Wahrheit nicht? Wenn du die Wahrheit liebst, musst du auf mich hören, weil ich der Leiter bin. Alles, was ich sage, deckt sich mit der Wahrheit. Du musst gehorchen, was auch immer ich sage; wenn ich sage, du sollst nach Osten gehen, dann darfst du nicht nach Westen gehen. Wenn ich etwas sage, dann darfst du keine Zweifel haben; du darfst keinerlei Meinungen haben oder dich blindlings einmischen. Was ich sage, ist die Wahrheit.“ Wenn du nicht auf sie hörst, dann kann es sein, dass sie dich hassen oder verurteilen. Inwiefern verurteilen sie dich? Sie werden sagen: „Du bist nicht wirklich jemand, der die Wahrheit liebt; würdest du die Wahrheit wirklich lieben, dann sind meine Worte als Leiter richtig – warum würdest du dann nicht darauf hören?“ Die Antichristen benutzen diese scheinbar richtigen Theorien und Glaubenslehren, um dich zu kontrollieren und einzuengen. Außerdem bringen manche Antichristen Menschen dazu, sich um ihre Privatangelegenheiten zu kümmern, und sagen: „Ich bin jetzt Leiter, und ich habe keine Zeit für bestimmte Privatangelegenheiten. Zudem bin ich Leiter, und meine Belange sind die Belange von Gottes Haus. Die Belange von Gottes Haus sind auch meine Belange. Wir können sie nicht mehr so klar auseinanderhalten. Daher müsst ihr einen Teil der Bürde, die meine Angelegenheiten zu Hause betrifft, übernehmen, beispielsweise die Kinder betreuen, Landwirtschaft betreiben, Gemüse verkaufen oder ein Haus bauen und etwas gegen den Geldmangel daheim unternehmen. Früher war das meine Pflicht, aber jetzt, da ich Leiter bin, ist es eure Pflicht geworden – ihr müsst die Bürde mittragen. Anderenfalls werde ich mir ständig über meine Belange zu Hause Sorgen machen und von diesen Dingen abgelenkt. Kann ich dann als Leiter noch effektiv sein?“ Je mehr sie sagen, desto schamloser werden sie. Manche hören das und denken: „Wir wussten nicht, dass wir auf das bedacht sein sollten, was dir am Herzen liegt – wir waren wirklich herzlos! Du musst nichts sagen; von jetzt an werden wir uns um all deine Hausarbeiten kümmern.“ Wie wohlklingend bezeichnen diese Antichristen ihre eigenen Belange zu Hause und ihre alltäglichen Belange? Sie nennen sie „Menschenpflicht“, das heißt, die Antichristen nehmen sich Menschen, die für ihre Familie arbeiten, den Jungen und Alten in ihrer Hausgemeinschaft dienen und sich um ihre Privatangelegenheiten kümmern, und machen daraus Belange von Gottes Haus. Da es jetzt Belange von Gottes Haus sind, sollte jeder seinen fairen Beitrag leisten, und wenn der Leiter will, dass du etwas tust, dann wird es deine Pflicht. Klingt das nicht richtig? Menschen ohne Urteilsvermögen halten das vielleicht für richtig. Sie glauben, dass sie, da der Leiter zu beschäftigt ist, um sich um seine eigenen Belange zu Hause zu kümmern, und sie selbst ein geringes Kaliber haben und keine Pflicht tun können, nur dem Leiter helfen und einige seiner Hausarbeiten übernehmen können. Wann immer sie also nichts zu tun haben, arbeiten sie im Haus des Leiters und helfen bei verschiedenen Aufgaben mit. Kann man das als das Ausführen ihrer Pflicht betrachten? Man kann das nur so betrachten, dass sie Menschen enthusiastisch unterstützen. Wenn die Familien von Menschen, die sich wirklich für Gott aufwenden und Gottes Willen befolgen, vor Problemen stehen, sorgt die Kirche dafür, dass Menschen helfen und sich um deren häusliche Belange kümmern. In solchen Fällen kann man das bis zu einem gewissen Grad so betrachten, dass sie ihre Pflicht ausführen. Ergibt das jetzt Sinn? Der Antichrist, der damit beschäftigt ist, in der Kirche Menschen irrezuführen und zu kontrollieren, teilt seine Hausarbeiten den Brüdern und Schwestern zu und behauptet, auch damit würden sie ihre Pflicht tun. Einige Brüder und Schwestern werden, weil es ihnen an Verständnis der Wahrheit mangelt, in die Irre geführt und übernehmen diese Aufgaben bereitwillig und erledigen sie gerne. Schließlich glauben sie sogar, sie würden dem Leiter etwas schulden, und denken: „Unseretwegen ist das Herz des Leiters gebrochen und er hat sich um unseretwillen den Mund fusselig geredet. Wir sind so unwürdig. Wir haben so viel Arbeit geleistet, aber wie kommt es dann, dass wir trotzdem keinerlei Wahrheit verstehen?“ Wenn du den ganzen Tag mit Arbeiten für den Leiter beschäftigt bist und es versäumst, Versammlungen zu besuchen oder dir Predigten anzuhören, kannst du dann die Wahrheit begreifen? Das ist absolut unmöglich. Du schmeichelst dich auf Gedeih und Verderb ein! Du rennst dem Antichristen hinterher und gerätst auf die schiefe Bahn. Der Antichrist bedient sich häufig scheinbar richtiger Aussagen, verpackt sie und macht daraus eine korrekte Ansprache, was die Menschen fälschlicherweise glauben lässt, dass diese Worte tatsächlich die Wahrheit sind, etwas, das sie befolgen und praktizieren sollten, und dass sie diese Worte akzeptieren sollten. So müssen die Menschen nicht unterscheiden, ob das, was der Leiter da macht, richtig oder falsch ist, oder ob das, was sie befolgen, richtig oder falsch ist. Ist das nicht der Fall? Das nennt man Irreführung, und so wird Menschen auch gedroht. Der Antichrist benutzt diese scheinbar richtigen Theorien und Aussagen, um diese Menschen zu kontrollieren. In welchem Ausmaß kontrolliert er sie? Diese Menschen strengen sich bereitwillig für ihn an, rackern sich für ihn ab und kümmern sich um alle seine Privatangelegenheiten. Sie würden eher Versammlungen ausfallen lassen, ihre eigenen Pflichten vernachlässigen, ihre eigenen Aufgaben stehen und liegen lassen, ihre eigene Zeit opfern, die für geistliche Andachten, Versammlungen und das Essen und Trinken von Gottes Worten vorgesehen ist, nur um dem Antichristen in Vollzeit zu dienen und sich für ihn abzurackern. Warum können sie sich so abrackern? Dafür gibt es einen Grund. Welchen Grund? Weil der Antichrist zielbewusst zu ihnen sagt: „Wenn du nicht einmal diese Angelegenheiten richtig erledigen kannst, welche Pflicht kannst du dann tun? Wenn du deine Pflicht nicht tun kannst, bist du dann noch ein Mitglied von Gottes Haus? Nun gut, dann werde ich dich nicht leiten. Wenn ich dich nicht leite, dann wirst du nicht zur Mitgliederzahl von Gottes Haus gerechnet. Da ich als Leiter gewählt wurde, bin ich das Eingangstor zu dieser Kirche. Jeder, der die Kirche betreten möchte, muss meine Zustimmung haben. Ohne mein Einverständnis kann niemand eintreten. Selbst wenn die Kirche jemanden entfernt, muss sie meine Zustimmung haben, bevor derjenige gehen kann. Deshalb stellen die Arbeiten, die ich euch zuteile, und die Aufgaben, die ich euch übergebe, eure Pflicht dar. Wenn ihr diese Pflicht nicht tut, so heißt es in Gottes Worten, dass jemand, der keine Pflicht tut, keine Chance auf Errettung haben wird und er nicht zur Mitgliederzahl von Gottes Haus gerechnet wird!“ Ist das nicht eine Drohung? (Ja, das ist es.) Welche Methode wird hier angewendet, um Menschen zu drohen? (Richtige Worte.) Menschen werden bedroht, indem richtige Worte verwendet werden, Worte, die sich scheinbar mit der Wahrheit decken – hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Der Antichrist benutzt die Ausführung von Pflichten als Vorwand, um seine persönlichen Ziele zu erreichen. Tut man jedoch wirklich eine Pflicht, wenn man Dinge für Antichristen erledigt? Sie drehen es so hin, dass es den Anschein erweckt, als wäre es eine Pflicht, die die Menschen tun sollten, und machen sich dann den Grundsatz und die Standards zur Ausführung von Pflichten zunutze, um zu verlangen, dass Brüder und Schwestern sich für sie abrackern. Sie drohen sogar damit, dass sie, falls sie sich nicht für sie abrackern, keine Chance auf Errettung haben werden und aus der Kirche entfernt und von Gottes Haus abgeschnitten werden. Wenn diese dummen, nicht urteilsfähigen Personen hören, welche schwerwiegenden Konsequenzen drohen, übernehmen sie rasch alle Hausarbeiten des Leiters und seine Tagesgeschäfte und sind erleichtert, wenn diese erledigt sind. Zufrieden mit sich, denken sie sogar: „Jetzt habe ich meine Pflicht gut erfüllt. Ich bin überhaupt nicht faul gewesen, und ich habe Rücksicht auf den Willen des Leiters genommen. Ich habe alles gemacht, was der Leiter mir aufgetragen hat, und ich habe mich um alle Hausarbeiten des Leiters gekümmert. Das bedeutet, Rücksicht auf Gott zu nehmen! Der Leiter ist zufrieden, und Gott ist es auch. Jetzt habe ich Hoffnung auf Errettung!“ Nennt man das Hoffnung? Sind sie nicht Sklaven des Antichristen geworden? Sind sie nicht von dem Antichristen vom rechten Weg abgebracht worden? Welche Rolle spielt der Antichrist hier? Führt er sich nicht auf wie ein Entführer? Er weist eine niederträchtige Disposition auf, und Niederträchtigkeit ist natürlich viel schlimmer als Verlogenheit. Demnach weiß er ganz genau, was er sagen und welche Theorien er anwenden muss, um Menschen einzuengen, seine geheimen Absichten umzusetzen, die Herzen der Menschen für sich zu gewinnen und ihr Verhalten und ihre Gedanken zu kontrollieren. Er ist sich all dessen wohl bewusst. Somit sind die Ziele, die ein Antichrist mit allem, was er sagt und tut, erreichen will, sorgfältig durchdacht und lange im Voraus geplant. Es geht definitiv nicht darum, dass jemand versehentlich etwas sagt oder tut und damit ein unerwartetes Resultat erzielt – so ist es absolut nicht. Diejenigen also, die einem Antichristen bereitwillig dienen und sich für ihn abrackern, werden, abgesehen davon, dass sie von seinen Worten irregeführt werden, auch durch eine Art von Rhetorik von den Antichristen bedroht und genötigt. Vielleicht tun sie diese Dinge für den Antichristen bereitwillig, aber gibt es da nicht ein Problem mit dieser „Bereitwilligkeit“? Sollte man das nicht in Anführungszeichen setzen? (Ja.) Das ist absolut kein echtes Ausführen von Pflichten, sondern vielmehr eine Konsequenz dessen, dass sie von einer bestimmten Theorie, einer bestimmten, korrekten und wohlklingenden Argumentation oder Rhetorik, die Menschen in die Irre führen, irregeführt werden. Weil sie sich Sorgen machen, dass sie ihre Pflicht nicht werden tun können, dass sie ausgeschlossen werden und dass sie nicht gerettet werden, akzeptieren sie bereitwillig die Aufgaben, die der Antichrist für sie ausersehen hat, und denken sogar, dass sie ihre Pflicht für Gott tun! Wie wirrköpfig sie doch geworden sind!
Die Drohungen der Antichristen lassen die Menschen deren wahres Gesicht klar erkennen. Sprecht ihr solche Drohungen aus? Gibt es einen Unterschied zwischen Drohungen und Warnungen oder Ratschlägen? (Ja.) Könnt ihr das erkennen oder nicht? Worin liegt der Unterschied? Findet diesen Unterschied, und ihr werdet es verstehen und erkennen können. (Die Absichten sind unterschiedlich.) Die Absichten und Motive unterscheiden sich mit Sicherheit. Worin genau liegt also der Unterschied? Was ist eine Drohung? Zu einer Drohung gehören Worte, die vielleicht gut und richtig klingen, und die Menschen sind nicht übermäßig bestürzt, wenn sie sie hören, aber deren Ziel ist persönlicher Gewinn. Was ist andererseits das Ziel von Ratschlägen und Warnungen? Sie sollen Menschen helfen, sie daran hindern, Fehler zu machen, vom Weg abzukommen oder einen Umweg zu machen, irregeführt zu werden, und ihnen helfen, Verluste zu reduzieren oder zu vermeiden. Das Ziel ist nicht persönlicher Nutzen, sondern besteht rein darin, andere zu unterstützen. Ist das nicht der Unterschied? (Ja.) In dieser Hinsicht müsst ihr lernen, zu unterscheiden. Nur weil darüber Gemeinschaft gehalten wurde, wie es sich manifestiert, wenn Antichristen den Menschen drohen, bedeutet das nicht, dass ihr euch nicht traut, wenn nötig, im Gespräch mit anderen Warnungen auszusprechen. Wenn eine Warnung nötig ist, solltet ihr sie äußern. Warnungen und Ratschläge sind nicht dasselbe wie Drohungen. Warnungen zielen ehrlich darauf ab, Menschen zu helfen, damit sie ihre Pflichten gut ausführen können, und sicherzustellen, dass die Arbeit von Gottes Haus nicht gefährdet ist. Ihr Ziel ist legitim. Hinter Drohungen hingegen stecken unrechtmäßige und verborgene Absichten – es geht um persönlichen Ehrgeiz und selbstsüchtige Wünsche. Wenn ein Antichrist andere beispielsweise dazu bringt, seine Hausarbeiten zu erledigen, welchen selbstsüchtigen Wunsch hegt er dann? Er will sich einfach an den Vorteilen des Status erfreuen, indem er andere dazu bringt, die Drecksarbeit und die ermüdenden Tätigkeiten zu erledigen, während er nichts tut. Dann muss ihm jemand sogar drei Mahlzeiten am Tag servieren. Er glaubt, dass jetzt, da er eine Position innehat, sein Vergnügen beginnen kann. Es ist jedoch nicht gerechtfertigt, den Menschen direkt zu sagen, dass sie für ihn arbeiten sollen, also denkt sich der Antichrist eine Reihe von Ausreden aus und sagt: „Jetzt, da ich Leiter bin, bin ich sehr mit meinen Pflichten beschäftigt. Wenn ihr eine Bürde tragt und Menschlichkeit besitzt, dann solltet ihr lernen, mitzuwirken. Was könnt ihr tun? Alles, was ihr tun könnt, ist, euch Mühe zu geben, nicht wahr? Niemand kann sich bei mir zu Hause um den Gemüsegarten kümmern, und ihr helft nicht! Wenn ihr helft, dann beweist das, dass ihr ein gütiges Herz habt, und indem ihr mir helft, führt ihr eigentlich eure Pflicht aus. Ich bin euer Leiter – sind meine Belange nicht auch eure? Sind eure Belange nicht Dinge, die ihr tun solltet, und das, was ihr tun solltet, ist doch eure Pflicht, oder etwa nicht?“ Wenn er dir eine so große Verantwortung auflastet und du in Erwägung ziehst, dass das, was der Leiter sagt, Sinn ergibt, dann ziehst du los und machst für ihn die Arbeit. Heißt das nicht, dass du auf einen Schwindel hereinfällst? Ein Antichrist verfolgt seine eigenen Ziele, und bevor er diese Ziele erreichen kann, muss er passende Ausreden und Theorien finden, um einen Vorwand zu schaffen. Dann gehen diejenigen, die diese Theorien akzeptieren, für ihn arbeiten, er erreicht sein Ziel, und dann kann er die Vorteile des Status genießen. Ist das nicht jemand, der auf Kosten der Kirche lebt? (Ja.) So ist es in der Tat. Er ist faul und nicht bereit, zu arbeiten, und will sich an leiblichem Komfort und den Vorteilen des Status erfreuen. Er macht Winkelzüge, und wenn er keine passenden Worte finden kann, dann zieht er sich vernünftige und leichter akzeptierte Sätze aus Gottes Worten und aus der Glaubenslehre, die er versteht. Er benutzt diese Worte, um diejenigen irrezuführen und einzuengen, die die Wahrheit nicht begreifen und dumm sind. Dadurch erreicht er seine verborgenen Ziele und bringt die Menschen dazu, sich bereitwillig von ihm manipulieren zu lassen. Manche denken sogar, dass sie ihre Pflicht nicht gut getan haben, wenn sie die Worte des Leiters nicht beachten oder die ihnen von ihrem Leiter zugeteilten Aufgaben nicht gut erledigen. Sie glauben, dass sie Gott etwas schulden, und vergießen sogar Tränen. Ist das nicht Verwirrtheit auf tiefster Ebene? Sie sind so wirrköpfig, dass es abstoßend ist.
Beim Reden benutzen Antichristen häufig Drohungen, um ihre Ziele zu erreichen, aber manchmal treten ihre Drohungen in Form von richtigen Worten und auf sanfte Weise in Erscheinung, wie eine Schlange, die sich langsam um dich wickelt – sobald du eingewickelt bist, sind sie bereit, dein Leben von dir zu verlangen. Ein andermal sind ihre Drohungen nicht sanft, sondern harsch und bösartig, wie ein Wolf, der ein Schaf sieht und sein scheußliches Gesicht offenbart. Er will den Menschen sagen: „Wenn du nicht auf mich hörst, dann wirst du dein Fett abbekommen, und wenn das Folgen nach sich zieht, dann wirst du die Verantwortung dafür tragen!“ Was sind die typischen Druckmittel, die Antichristen in ihren Drohungen verwenden? Sie nehmen den Bestimmungsort der Menschen ins Visier, deren Pflicht, sogar deren Position und die Frage, ob sie gehen oder in der Kirche bleiben. Diese Taktiken und natürlich auch andere wenden Antichristen an, um einzelnen Menschen zu drohen. Ihre Strategien lassen sich jedoch allgemein in zwei Kategorien unterteilen: Manchmal beschwatzen sie dich mit angenehmen Worten, ein andermal gehen sie gewaltsam und böswillig auf dich los. Welches Ziel verfolgen Antichristen mit ihren Drohungen? In erster Linie wollen sie, dass die Menschen auf sie hören. Sie wollen von anderen profitieren, die Vorteile des Status genießen und den verschiedenen Vergünstigungen und Vergnügungen frönen, die damit einhergehen. Zweitens wollen sie nicht, dass irgendwer ihren wahren Zustand enthüllt oder ihre Position herausfordert. Sie werden es nicht dulden, dass die Menschen irgendetwas tun, was ihre Position bedroht. Wenn bestimmte Personen ihre Lage beispielsweise weiter nach oben melden wollen oder einige sie erkennen und sich mit den Brüdern und Schwestern zusammenschließen wollen, um sie zurückzuweisen und ihres Amtes zu entheben, dann werden Antichristen auf Drohtaktiken zurückgreifen. Ein Aspekt ihres Ziels dahinter, Drohungen auszusprechen, ist, in den Genuss der vielen Vorteile zu kommen, die mit ihrer Position einhergehen, und der andere ist, ihre Position abzusichern. Genau das sind die beiden Ziele, die Antichristen verfolgen, wenn sie Menschen drohen – beide drehen sich um ihre Position. Woher kommen all diese verschiedenen Vorteile? Sie ergeben sich auch aus ihrer Position. Einige Antichristen sagen: „Wenn ihr in dieser Sache nicht Folge leistet, dann werdet ihr die Konsequenzen tragen!“ Wenn jemand sie erkennt und nicht auf sie hören will, überlegen sie sich dann, wie sie damit umgehen? Sie werden sich nicht einfach mit dem abgeben, was da kommen mag. Solange noch ein Fünkchen Hoffnung besteht, dass sie ihre Position behalten, werden sie mit allen Mitteln darum kämpfen. Ihre Gier nach einer Position übertrifft die der meisten Menschen. Es ist so wie bei einem Wolf, der ein Schaf sieht – ihm läuft das Wasser im Maul zusammen, bevor er zu fressen anfängt. Seine Augen funkeln wie wild, und er denkt daran, wie er es frisst; so ein Verlangen überkommt ihn. Ist das nicht seine Natur? (Ja.) Das Verlangen der Antichristen nach einer Position gleicht dem Schmacht eines Wolfes nach einem Schaf, es ist ein Bedürfnis, das ihrer böswilligen Natur innewohnt. Daher sind ihre Drohungen gegenüber anderen unabdingbar.
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