13. Sie kontrollieren sowohl die Kirchenfinanzen als auch die Herzen der Menschen (Abschnitt Zwei)
Es gibt einen Leiter, der die folgende Tat beging. Versucht, diese Sache, die er tat, zu erkennen und sie im Detail zu analysieren. Eines Tages erhielt Ich ein Päckchen mit chinesischen pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln. Ich dachte bei Mir: „Ich habe niemanden gebeten, Mir das zu kaufen, woher kam es also? Wer hat es gekauft? Wie kommt es, dass Ich keine Ahnung habe?“ Später, nachdem Ich Mich umgehört hatte, erfuhr Ich, dass es ein Leiter war, der eigenmächtig beschlossen hatte, es zu kaufen, ohne den Oberen zu fragen. Er hatte gesagt, dass dieser Artikel vom Oberen benötigt werde. Als die Brüder und Schwestern unten das hörten, sagten sie: „Da der Obere will, dass es gekauft wird, ist das einfach, wir können einfach das Geld der Kirche benutzen, um es zu kaufen. Was auch immer der Obere kaufen will, ist in Ordnung, besonders da es für Gott ist – wir haben keine Einwände.“ Was das Geld betrifft, das ausgegeben wurde – wessen Geld war es? (Gottes Opfergaben.) Wie kam es, dass diese Person so freigebig war, wenn es darum ging, Gottes Opfergaben auszugeben? War dieser Kauf vom Oberen genehmigt worden? Ohne Meine Zustimmung einzuholen, beschloss er für sich allein, loszugehen und das Mittel zu kaufen. Und als er den Kauf tätigte, hielt er nicht inne, um nachzudenken: „Wird das für den Oberen von Nutzen sein? Ist das, was ich kaufe, geeignet? Wie viel sollte ich kaufen? Wird der Obere mir erlauben, dieses Geld auszugeben?“ Hat er diese Dinge gefragt? (Nein.) Ohne auch nur zu fragen, kaufte er diesen Artikel direkt. Woher kam diese Großzügigkeit? Was für eine persönliche Treue soll das sein? Er benutzte Gottes Geld, um etwas für Gott zu kaufen, und betrachtete dies als seine unbedingte Pflicht, tat, was auch immer nötig war, und überwand alle Schwierigkeiten, um diese Sache zu kaufen und Gott zufriedenzustellen. Was bedeutet hier, Gott zufriedenzustellen? Es bedeutet: „Ich kann dir eine angenehme Überraschung bereiten, und das ganz hinter deinem Rücken. Siehst du, ich habe diese Fähigkeit! Du wusstest nicht, dass ich das tun kann, oder? Was meinst du? Ist das nicht eine nette Überraschung? Freust du dich nicht? Fühlst du dich getröstet?“ Wessen Geld war es, das du ausgegeben hast? War es deins? Wenn das, was du ausgegeben hast, Gottes Geld war, hast du dann Gottes Zustimmung eingeholt? Du hast Geld ausgegeben, das du von Gott gestohlen hast, und dann hast du gesagt, dass du Gott eine nette Überraschung bereiten wolltest: Was für eine Logik ist das? Und mit wessen Geld warst du so großzügig? (Mit dem, das dem Haus Gottes gehört.) Mit dem Geld, das dem Haus Gottes gehört, großzügig zu sein, bedeutet, mit Gottes Opfergaben großzügig zu sein. Ist das nicht widerlich? (Das ist es.) Ihr empfindet vielleicht Ekel, wenn ihr das hört, aber die beteiligte Person empfand keineswegs Ekel, sondern war sogar ziemlich zufrieden mit sich selbst. Nachdem der Artikel geliefert worden war, dachte er bei sich: „Wie kommt es, dass keine Antwort kommt? Ich habe diese wundervolle Tat für dich vollbracht, warum hast du mir also nicht gedankt? Wie findest du den Artikel? Bist du damit zufrieden? Möchtest du, dass ich dir in Zukunft noch mehr davon kaufe? Was für eine Bewertung gibst du mir? Wirst du mir von nun an eine wichtige Position geben? Bist du mit dem, was ich getan habe, zufrieden? Ich habe dein Geld benutzt, um etwas für dich zu tun – was hältst du von meiner Güte? Bist du glücklich? Oh, bitte sag doch etwas. Warum gibt es keine Antwort?“ Hätte Ich ihm eine Antwort geben sollen? (Nein.) Warum nicht? Dieser Vorfall ist schon eine ganze Weile her, aber in all dieser Zeit habe Ich nicht aufgehört, davon angewidert zu sein – Ich empfinde Ekel, jedes Mal, wenn Ich diese Sache ansehe, die er gekauft hat. Sagt Mir, ist es vernünftig, angewidert zu sein? Wäre es lohnenswert, diesen Vorfall im Detail zu analysieren? (Ja, das wäre es.) Was für ein Verhalten ist das? Ist es ein Ausdruck von Treue? Von Güte? Oder von einem gottesfürchtigen Herzen? (Nichts von alledem.) Das nennt man, sich einschmeicheln und mit jemandem spielen, und es bedeutet: „Ich gebe dein Geld aus, um etwas zu kaufen, um dir zu gefallen und einen guten Eindruck bei dir zu hinterlassen, damit du mich in einem günstigeren Licht siehst.“ Dieser Anführer wollte sich in Mein Wohlgefallen einschmeicheln, Mir schmeicheln und Honig ums Maul schmieren, aber am Ende scheiterte er, und er wurde durchschaut. Welche Fehler beging er? Zunächst einmal war dies nichts, womit Ich ihn beauftragt hatte; Ich hatte keine Nachricht geschickt, in der Ich ihn angewiesen hätte, dies zu tun. Zweitens, wenn er dies aus gutem Willen hätte tun wollen, hätte er zuerst fragen und Meine Zustimmung einholen sollen, bevor er fortfuhr. Und hätte er sich bei der Ausführung nicht nach den damit verbundenen Angelegenheiten erkundigen sollen, von denen er hätte wissen müssen? Zum Beispiel, welche Menge zu kaufen ist, für wie viel Geld gekauft werden soll, welche Qualität die Ware haben soll, wie das Geld ausgegeben werden soll – hätte er sich nicht nach diesen Dingen erkundigen sollen? Sich nach diesen Dingen zu erkundigen, wäre ein Handeln in Übereinstimmung mit den Wahrheitsgrundsätzen gewesen. Was ist also die Natur seines Versäumnisses, diese Erkundigungen einzuholen? Milde ausgedrückt, war das Selbstüberschätzung; auf einer ernsteren Ebene nennt man das eigenmächtiges Handeln, Gott zu missachten und rücksichtslos zu handeln! Ich habe ihn nie gebeten, diesen Artikel zu kaufen, wozu also diese Zurschaustellung guter Absichten? Bat er damit nicht um Schwierigkeiten? Darüber hinaus war sein größtes Problem die Art und Weise, wie Antichristen Eigentum betrachten, und genau darüber halten wir heute Gemeinschaft und genau das sezieren wir heute. Er glaubte, dass er als Leiter dieser Kirche qualifiziert sei, die Opfergaben zu genießen, die Gott von den Auserwählten Gottes in der Kirche dargebracht werden, und dass er die Macht habe, diese Opfergaben für Gott zu benutzen und zu besitzen, und dass er in Bezug auf sie das letzte Wort habe. In dieser Kirche besaß er die Macht eines Königs und wurde zu einem lokalen Tyrannen. Er dachte: „Ich muss dich nicht über die Dinge informieren, die ich kaufe, oder dich danach fragen; ich werde es einfach für dich erledigen. Ob du zustimmst oder nicht, solange ich das Gefühl habe, dass es gut wäre, es auf diese Weise zu tun, und solange ich es auf diese Weise tun will, dann werde ich es auch so tun.“ Was für eine Kreatur ist er? Ist er nicht ein Antichrist? Antichristen sind genauso schamlos. Als dieser Person Status verliehen wurde und sie zum Leiter wurde, wollte sie ein König werden und die Güter der Kirche an sich reißen. Er war der Meinung, dass er allein das Sagen über das Eigentum der Kirche hatte und die Macht besaß, es in Besitz zu nehmen und zu nutzen. Er dachte sogar, dass er das letzte Wort hätte, wenn es darum ging, Dinge für Mich zu kaufen und welche Dinge gekauft werden sollten. Aber brauche Ich dich, um Dinge für Mich zu kaufen? Was auch immer Ich benutze und wie auch immer Ich es benutze, ist es nötig, dass du dich einmischst? Ist das nicht ein Mangel an Vernunft? Ist das nicht schamlos? Hast du vergessen, wer du bist? Ist das nicht genau wie der Erzengel, der, nachdem ihm Status verliehen wurde, mit Gott auf Augenhöhe sein wollte? Wie viele Fehler hat die Person begangen, die das getan hat? Der erste war, dass er die Güter der Kirche so zuteilte, als wären sie sein persönliches Eigentum; der zweite war, dass er es auf sich nahm, Entscheidungen über den Kauf von Dingen für Mich zu treffen; der dritte war, dass er, nachdem er diese Entscheidung allein getroffen hatte, den Oberen nicht darüber informierte und weder bei ihm nachfragte noch ihm Bericht erstattete. Jeder einzelne dieser Fehler war für sich genommen ziemlich schwerwiegend. Dieser Antichrist schien dort eine ziemlich reibungslose Operation durchzuführen. Sobald er etwas sagte, führten seine Lakaien brav seine Befehle aus. Sie hielten nicht einmal inne, um zu fragen: „Wir geben so viel Geld aus, um diesen Artikel zu kaufen – hat Gott das befohlen? Kann das Geld auf diese Weise verwendet werden? Wäre das angemessen? Wer hat das eigentlich befohlen?“ Diese Lakaien fragten nicht einmal diese Dinge. Übernahmen sie irgendeine Verantwortung? Hatten sie irgendeine Treue? Nein, sie hatten keine Treue, und sie sollten ausgemustert werden. Dies ist ein vergangenes Beispiel dafür, wie jemand Opfergaben nach seinen eigenen Wünschen und ohne jegliche Grundsätze verwendete. Die Opfergaben Gottes auszugeben, um Dinge für Gott zu kaufen, ohne Meine Zustimmung einzuholen: dies zu tun, bedeutet, einen schweren Fehler zu begehen.
Hier ist noch ein Beispiel; hört euch an, was diese Leute getan haben, und urteilt selbst, ob das nicht empörend ist. Während der Kirchenversammlungen war der Stuhl, auf dem Ich saß, zu weich, und wenn Ich Mich daraufsetzte, sank Ich ziemlich tief ein. Der Tisch war außerdem so hoch, dass Ich Meinen Rücken ständig gerade halten musste, und über längere Zeit so zu sitzen, ermüdete Mich. Also bat Ich sie, einen etwas höheren Stuhl mit einer etwas festeren Sitzfläche zu kaufen. Sollte das nicht einfach zu erledigen sein? (Ja.) Das ist eigentlich eine ganz einfache Angelegenheit. Zuerst hätten sie die Höhe des Stuhls, auf dem Ich damals saß, ausmessen und dann nach einem suchen müssen, der um zwei Zoll (etwa fünf Zentimeter) oder vielleicht noch etwas höher war. Danach hätten sie prüfen müssen, wie weich die Sitzfläche war, und nach einer suchen müssen, die etwas fester war. Zuerst hätten sie sich in den Geschäften umsehen können, und wenn sie nichts Passendes gefunden hätten, hätten sie online weitersuchen können. Lässt sich das nicht einfach erledigen? Bereitet das irgendwelche Schwierigkeiten? Geld auszugeben, um etwas zu kaufen, kann man nicht als Herausforderung bezeichnen, und außerdem sollte es, wenn sich mehrere Leute beraten, eine einfach zu bewältigende Aufgabe sein. Nach einer Weile ging Ich also zu einer anderen Versammlung in dieser Kirche und fragte sie, ob sie losgegangen seien und einen neuen Stuhl gekauft hätten. Sie sagten: „Wir haben geschaut, aber nichts wirklich Passendes gefunden, und wir wussten nicht, was für einen Stuhl du wolltest.“ Als Ich das hörte, zuckte Ich innerlich zusammen. Ich dachte: „So wie Ich das verstehe, gibt es hier eine riesige Auswahl an Geschäften, die alle möglichen Dinge in allen möglichen Qualitäten verkaufen, also sollte es nicht allzu schwierig sein, einen Stuhl zu kaufen. Meine Anforderungen sind ja auch nicht zu hoch.“ Aber die Person, die für den Kauf verantwortlich war, sagte: „Es ist nicht leicht, einen zu kaufen; es gibt keinen einzigen mit den von dir gewünschten Spezifikationen. Vielleicht kannst du dich einfach mit dem begnügen, der schon hier ist.“ Ich dachte bei Mir: „Nun, wenn ihr keinen gekauft habt, ist es auch gut, das spart etwas Geld, also werde Ich Mich vorerst mit diesem hier begnügen.“ Nach einiger Zeit ging Ich an einen anderen Ort, wo es mehrere ziemlich gute Stühle gab, auf denen sich bequem sitzen ließ, und man sah ihnen auf den ersten Blick an, dass sie altmodisch und von guter Qualität waren. Also machte Ich ein Foto und bat sie, sich beim Kauf des Stuhls an diesem Modell zu orientieren, wobei die Farbe keine Rolle spiele, und Ich sagte ihnen, wenn es in den Geschäften keine gäbe, sollten sie online nachsehen. Ich gab sogar an, dass sie an Orten suchen sollten, die Bürobedarf verkaufen. Danach gaben sie die folgende Antwort: „Wir haben online gesucht, aber es gab keine. Die Hersteller sagten alle, dass dies ein überholtes Modell sei und heutzutage niemand mehr Stühle in diesem Stil herstellt, sodass wir keinen kaufen konnten.“ Das zu hören, versetzte Mir wieder einen Stich, und Ich dachte: „Diese Leute sind wirklich unfähig, Dinge zu erledigen, und man kann sich wirklich nicht auf sie verlassen. Ich hatte ihnen nur diese kleine Aufgabe anvertraut, und zweimal haben sie gesagt, sie könnten nicht kaufen, was Ich wollte, und haben Mich abgewiesen.“ Ich bat sie, weiterzusuchen und zu prüfen, ob auf anderen Websites welche verfügbar wären. Während Ich wartete, stieß Ich in einem der Lagerräume der Kirche auf einen Stuhl. Der Stuhl, der mit einem Schaumstoffkissen mit einem rosa Blumenmuster ausgestattet war, war noch nicht ganz fertig. Er hatte eine kerzengerade Rückenlehne, kerzengerade Armlehnen, kerzengerade Beine und eine ganz flache Sitzfläche. Jeder Teil des Stuhls war gerade; er hatte nur rechte Winkel und rechtwinklige Ecken. Ich sagte: „Hat jemand diesen Stuhl selbst gebaut?“ Jemand eilte herbei und antwortete: „Brauchtest du nicht einen Stuhl? Wir haben diesen für dich gemacht und wollten es dir gerade sagen und dich bitten, ihn auszuprobieren.“ Angesichts solch großer Freundlichkeit dachte Ich: „Sicher, Ich probiere ihn aus.“ Ich setzte Mich fest auf den Stuhl und spürte ein starkes Unbehagen, als ob Ich auf einem Stein säße, denn der Schaumstoff im Kissen war extrem hart. „Das ist in Ordnung“, sagte die Person, die neben Mir stand, „man kann ihn etwas weicher machen. Er ist noch nicht fertig. Wir werden ihn verbessern, und dann kannst du ihn noch einmal testen.“ Noch einmal testen? Auf einem kleinen Holzhocker zu sitzen, wäre eine Verbesserung gegenüber diesem Stuhl gewesen; zumindest würde es sich nicht so anfühlen, als säße man auf einem Stein. Ich sagte: „Nein, das geht nicht. Sucht weiter, wenn ihr könnt. Wenn ihr nichts finden könnt, dann vergesst es einfach.“ Also ließ Ich sie weitersuchen. Die Leute, die den Stuhl gemacht hatten, verstanden es vielleicht nicht. Sie dachten vielleicht: „Wir haben dir so viel Freundlichkeit erwiesen, das Material, den Stil und die Größe ausgewählt und einen Stuhl für dich maßgefertigt. Warum weißt du diese freundliche Geste nicht zu schätzen? Und obendrein sagst du, es fühle sich an, als säßest du auf einem Stein, dass er hart sei. Wie kommt es, dass du so pingelig bist? Was auch immer wir für dich machen, du solltest es einfach benutzen, und damit hat es sich. Aber du willst stattdessen immer noch einen Stuhl kaufen. Wir haben dir mehrmals gesagt, dass die Art von Stil, die du willst, nirgends zu finden ist, aber du bestehst darauf, dass wir einen solchen kaufen. Würde das nicht Geld kosten? Wie wäre es, ein bisschen Geld zu sparen? Einen Stuhl zu bauen ist so viel wirtschaftlicher; die Materialien kosten nicht viel. Was wir selbst machen können, sollten wir machen, anstatt es zu kaufen. Wie kommt es, dass du nicht weißt, was es heißt, sparsam zu sein?“ Sagt ihr Mir, wäre es besser für Mich, diesen Stuhl zu benutzen oder nicht? (Es wäre besser für Dich, es nicht zu tun.) Als sie sahen, dass Ich den Stuhl, den sie gemacht hatten, nicht benutzen würde, warfen sie ihn zur Seite, und auch von ihnen benutzte ihn keiner. Sagt Mir, wenn Ich ihn nicht benutzen würde, würde Ich dann die Gefühle der Leute verletzen? (Nein, würdest Du nicht.) In all Meinen Jahren habe Ich noch nie auf einem so harten Polsterstuhl gesessen – es war eine ziemliche Erfahrung. Das ist die große „Freundlichkeit“, die Mir diese Leute erwiesen haben. Einige Zeit später wurde, durch welch unerwartete Fügung auch immer, tatsächlich ein Stuhl für Mich gekauft, also haben Mir die Leute doch noch etwas „Freundlichkeit“ gezeigt. Das war das erste Mal, dass Ich sie bat, etwas für Mich zu kaufen, und sie hörten es direkt von Mir, und die Art und Weise, wie sie die Aufgabe erledigten, war so widerlich. Mein Kauf eines einzigen Stuhls war so schwierig und mühsam; alles musste über sie laufen und mit ihnen besprochen werden, und außerdem war Ich von ihrer Laune abhängig. Wenn sie guter Laune waren, kauften sie ihn vielleicht für Mich, und wenn nicht, vielleicht auch nicht, und dann könnte Ich keinen benutzen. „Du willst einen bequemen Stuhl benutzen, aber wir haben noch nicht einmal einen, also träum weiter. Benutze einfach den, den der Schreiner gebaut hat. Wenn wir bequeme Stühle zum Benutzen haben, kannst du auch einen benutzen.“ Sind diese Menschen nicht genau so eine Kreatur? Was für Leute sind das? Sind das nicht verachtungswürdige Menschen? Ich bat sie nur, einige Opfergaben auszugeben, um etwas zu kaufen; alles, was sie tun mussten, war, ihre Hände und Augen ein wenig zu bewegen, aber es war so schwierig, so mühsam, sie dazu zu bringen, diese Aufgabe zu erledigen. Was wäre, wenn sie gebeten worden wären, ihr eigenes Geld auszugeben? Am Anfang sagte Ich nicht, wessen Geld ausgegeben werden sollte – dachten sie, Ich meinte, sie sollten ihr eigenes Geld ausgeben, und bekamen deshalb einen solchen Schreck, dass sie sich weigerten, den Kauf zu tätigen? Könnte das ein Grund gewesen sein? Wenn Ich dich bitte, etwas zu kaufen, wie könnte Ich dich dazu bringen, dein eigenes Geld auszugeben? Wenn die Kirche die Mittel hat, dann geh und tätige den Kauf, und wenn nicht, dann nicht. Es gibt keine Möglichkeit, dass Ich dich dazu bringen würde, dein eigenes Geld auszugeben. Nun denn, wie kommt es, dass es so viel Mühe kostete, sie dazu zu bringen, diese kleine Aufgabe auszuführen? Diese Leute haben keine Menschlichkeit! Wenn sie nicht versuchen, etwas zu erledigen, und Ich nicht mit ihnen interagiere, scheint es, als wären sie freundlich und vernünftig, aber nachdem sie anfangen, eine Aufgabe auszuführen, fehlen diese Freundlichkeit und Vernunft. Diese Leute sind einfach nur verwirrt! Wie kann Ich mit ihnen auskommen?
Hier ist noch ein weiteres Beispiel, das das Thema der Opfergaben betrifft. Es gibt einen Ort mit einer kleinen Küche, in der die Kochutensilien und das Geschirr gemeinsam genutzt werden, und manchmal, im Winter, können es die Leute dort nicht vermeiden, sich eine Grippe einzufangen. Ich wies sie an, einen Sterilisationsschrank oder ein Ozondesinfektionsgerät zu kaufen, um die Kochutensilien und das gesamte gemeinschaftlich genutzte Geschirr zu sterilisieren. Das wäre sicher und hygienisch. War das eine große Forderung? (Nein.) Ich vertraute diese Aufgabe jemandem an und hörte kurze Zeit später, dass ein Ozondesinfektionsgerät gekauft worden war. Ich war beruhigt und ging der Sache danach nicht weiter nach. Aber es stellte sich heraus, dass etwas schiefgelaufen war. Die Maschine, die diese Person gekauft hatte, war gar kein Ozondesinfektionsgerät, sondern ein Trocknungsgerät. Es war ein betrügerischer Kauf, und zudem von außergewöhnlich schlechter Qualität; es hatte keinerlei sterilisierende Wirkung. Wusste die Person, die diese Aufgabe erledigte, davon? (Sie hätte es wissen müssen.) Aber dieser Mistkerl wusste es wahrscheinlich nicht. Warum? Die Person, der Ich diese Aufgabe anvertraut hatte, hatte sie nicht selbst ausgeführt, sondern einen Zwischenhändler damit beauftragt. Sie wusste also gar nicht, was für ein Gegenstand überhaupt gekauft worden war oder ob er von guter oder schlechter Qualität war. Was haltet ihr davon, wie diese Angelegenheit erledigt wurde? Wurde sie gewissenhaft ausgeführt oder nicht? War diese Person vertrauenswürdig? Verdiente sie es, dass man sich auf sie verlässt? (Nein.) Was für eine Art Mensch war das? War das jemand mit Integrität oder Menschlichkeit? (Nein.) Das war ein wirrköpfiger Mensch, ein ausgemachter Mistkerl. Und das war noch nicht das Ende der Geschichte. Kurz darauf begann die für diese Aufgabe zuständige Person zu überlegen: „Es ist großartig, Dinge mit einem Ozondesinfektionsgerät zu sterilisieren. Da unsere Speisesäle von vielen Menschen genutzt werden, sollten wir vielleicht auch für diese Ozondesinfektionsgeräte anschaffen. Du hast eins gekauft, also kaufen wir auch welche. Du hast ein kleines Gerät für deine kleine Küche, also kaufen wir große für unsere großen Speisesäle.“ Kaum hatte er diesen Gedanken ausgeheckt, besprach er ihn mit mehreren anderen Mistkerlen, und dann war die Sache beschlossen. Und es stellte sich heraus, dass die Brüder und Schwestern nach dem Kauf dieser Ozondesinfektionsgeräte meinten, da jeder sein eigenes Geschirr benutze und keine Utensilien gemeinsam benutze, sei eine Sterilisation nicht nötig und überflüssig. Am Ende standen die Maschinen ungenutzt herum, und selbst jetzt gibt es noch einige, die originalverpackt im Lager stehen. Was meint ihr dazu, wie diese Angelegenheit erledigt wurde? Wurde dabei rational gehandelt? War das nicht ein Fall von jemandem, der nichts Besseres zu tun hatte, als wahllos Geld zum Fenster hinauszuwerfen? Einige Leute, die dachten, der Befehl für diese Käufe sei vom Oberen gekommen, sagten sogar: „Kein Murren! Wir müssen dies von Gott annehmen. Gott liebt die Menschen so sehr, dass Er uns sogar Dinge kauft, für die wir keine Verwendung haben. Er ist bereit, Unsummen für uns auszugeben. Gott ist zu gut zu uns!“ Aber jetzt wissen sie, dass diese Käufe das Ergebnis der geheimen Machenschaften einer Bande von Mistkerlen waren. Sie verschwendeten die Opfergaben auf diese Weise, ohne dass jemand die Verantwortung übernahm, ohne dass jemand die Dinge überprüfte und ohne dass jemand prüfte, ob diese Käufe angemessen waren, oder die Käufe meldete, nachdem sie getätigt worden waren. Unter welcher Prämisse hat diese Person diese Dinge gekauft? Unter der Prämisse, dass Ich sie gebeten hatte, einen Sterilisationsschrank für die kleine Küche zu kaufen. Habe Ich sie gebeten, sie für alle Speisesäle zu kaufen? Ich habe sie nie mit einer solchen Aufgabe beauftragt. Nun denn, was war ihr Motiv, sie für alle Speisesäle zu kaufen? Betrachtete sie die Opfergaben nicht als ihr persönliches Eigentum und verteilte sie, wie es ihr beliebte? Hatte sie die Autorität, sie zu verteilen? (Nein.) Bevor sie diese Maschinen kaufte, hat sie Mich nie gefragt: „Da wir eine für die kleine Küche gekauft haben, sollten wir auch welche für die großen Speisesäle kaufen?“ Und sie meldete nach dem Kauf weder, wie viele Ozondesinfektionsgeräte sie gekauft hatte und wie viel diese insgesamt gekostet hatten, noch meldete sie die Tatsache, dass die Brüder und Schwestern keine Verwendung für sie fanden. So abstoßend wurde diese Angelegenheit erledigt! Und solch ein Wirrkopf war immer noch aufsässig, als er zurechtgestutzt wurde. Wie sollte man mit einer solchen Person umgehen? (Sie aus der Kirche ausschließen.) Angesichts der Natur dieses Vorfalls wäre es nicht übertrieben, sie aus der Kirche auszuschließen, denn dies ist eine Angelegenheit, die Opfergaben berührt, und da sie Opfergaben berührt, verstößt sie gegen die Verwaltungsverordnungen. Das war rücksichtsloses Handeln! Dachte diese Person, das Geld gehöre ihr? Hatte sie die Autorität, es zu benutzen und zu verschwenden? Bei dem Kauf, den Ich den Leuten anvertraut habe, haben sie alle möglichen Schwierigkeiten gemacht, und es war für sie ein enormer Kampf, die Aufgabe zu erledigen, und obendrein musste Ich alles mit ihnen besprechen. Was aber die Dinge betraf, mit deren Erledigung und Kauf Ich die Leute nicht beauftragt hatte, die kauften sie, ohne mit der Wimper zu zucken, machten nie einen Plan oder befragten die Mehrheit, ob es sich um nützliche Dinge handeln würde – sie verschwendeten einfach nach Belieben Geld. Vor einiger Zeit gab es einige besondere Umstände, unter denen einige Leute gebeten wurden, aus Angst vor Nahrungsmittelknappheit Lebensmittel für sechs bis zwölf Monate zu kaufen. Die Angelegenheit wurde ihnen auf diese kurze und einfache Weise erklärt, und innerhalb einer Woche meldeten sie zurück, dass sie ihre Einkäufe in drei Tagen erledigt und sowohl Bioprodukte als auch solche, die kurz vor der Bio-Zertifizierung standen, gekauft hatten. Wie hatten sie das gemacht? Hatten sie nicht hervorragende Arbeit geleistet? Ich brauchte nichts weiter zu sagen; die Angelegenheit war erledigt. Sie erledigten diese Aufgabe für sich selbst mit freudiger Bereitschaft und wirkten dabei besonders geschickt, schnell, klug und umsichtig. Sie hatten nicht nur die benötigten Lebensmittel, sondern auch Dinge des täglichen Bedarfs gekauft. Diese Dinge des täglichen Bedarfs umfassten alles, was sie brauchten; sie waren in der Lage alles zu kaufen, was du dir nur vorstellen kannst, sogar Dinge wie Bonbons, Melonenkerne und andere Knabbereien. Ich dachte bei Mir, dass diese Leute wirklich wussten, wie man lebt; sie wussten, wie man Geld ausgibt, und sie wagten es auch, Geld auszugeben. Sie waren fähig und hatten sehr starke Überlebensfähigkeiten, stärker als die von wilden Tieren, und sie handelten sehr schnell, schneller als Ich erwartet hatte. Um zu überleben, konnten sie Berge und Meere versetzen – es gab nichts, was sie nicht tun konnten. Durch diesen Vorfall erkannte Ich, dass diese Leute nicht völlig hirnlos oder unfähig waren, Aufgaben zu erledigen, sondern dass es hauptsächlich davon abhing, für wen sie die Aufgaben erledigten. Wenn sie Aufgaben für sich selbst erledigten, wirkten sie besonders aktiv, klug, schnell in ihren Handlungen und effizient – man musste sie nicht antreiben, und Ich brauchte Mir keine Sorgen um sie zu machen. Aber wenn sie im Haus Gottes eine Pflicht ausführten, fiel es ihnen schwer, irgendeine Aufgabe zu erledigen; sie konnten nie die Grundsätze finden und machten immer alles falsch. Es stellt sich heraus, dass es dafür einen Grund gab, und es gab einen gewaltigen Unterschied zwischen dem, was sie für sich selbst taten, und dem, was sie für das Haus Gottes taten. Sprechen wir vorerst nicht darüber, was für eine Disposition oder was für ein Wesen diese Leute besaßen. Allein die zwei völlig unterschiedlichen Haltungen, die diese Leute bei der Erledigung von Dingen an den Tag legten, offenbarten, dass sie wirklich verachtenswert waren. Wie verachtenswert war ihr Charakter genau? Lasst Mich das für euch definieren: Diese Leute waren keine Menschen, sie waren einfach eine Horde Bestien! Passt diese Definition auf sie? (Ja.) Diese Worte sind vielleicht schwer zu ertragen, und es mag verletzend sein, sie zu hören, aber genau auf diese Weise erledigten diese Leute ihre Aufgaben, und genau solche Kreaturen sind sie. Was Ich sage, beruht auf Tatsachen und ist keine grundlose Verleumdung. Wenn das Haus Gottes jemanden einsetzt, der jung ist, ein etwas schwaches Kaliber hat und dem es an Grundlage und Größe mangelt, wird es ihm kontinuierlich helfen und mit ihm Gemeinschaft über die Wahrheit und die Grundsätze halten. Aber am Ende ist ein niedriger Charakter eben ein niedriger Charakter, eine Bestie ist eben eine Bestie, und diese Leute werden sich niemals ändern. Sie werden nicht nur die Wahrheit nicht in die Praxis umsetzen, sondern werden immer dreister werden und den ganzen Arm nehmen, wenn man ihnen den kleinen Finger reicht, und nicht einmal das kleinste Fünkchen Schamgefühl besitzen, das zu einer normalen Menschlichkeit gehört. Wenn sie für das Haus Gottes etwas kaufen oder eine Aufgabe ausführen, fragen sie nie um Rat, wie man diese Dinge billig kaufen und Geld sparen und gleichzeitig etwas Praktisches bekommen kann. Das tun sie nie. Sie geben nur blind Geld aus, kaufen achtlos ein und erwerben nur einige nutzlose Produkte. Aber wenn es an der Zeit ist, für Mich persönlich eine Aufgabe zu erledigen oder etwas zu kaufen, fangen sie an, es ernst zu nehmen und denken darüber nach, Kosten zu senken und wie man mit weniger Geld mehr erledigen kann. Sie denken, auf diese Weise zu handeln, bedeute, sich an die Grundsätze zu halten und die Wahrheit zu praktizieren. Haben diese Leute auch nur ein Fünkchen Vernunft? Wessen Geld das ist und für wen es ausgegeben werden sollte – selbst diese Dinge sind ihnen unklar. Ist das nicht das Vorgehen eines Mistkerls? Gibt es solche Leute in eurer Umgebung? All jene, die beim Kauf von wertvollen oder teuren Dingen für die Kirche keine Absprachen mit dem Finanzpersonal oder den Brüdern und Schwestern, mit denen sie zusammenarbeiten, treffen, sondern einfach die Opfergaben nach Belieben verschwenden; die wissen, dass sie sparen und ihre Ausgaben planen müssen, wenn sie ihr eigenes Geld ausgeben, aber willkürlich Geld verschwenden, wenn sie Gottes Opfergaben ausgeben – Leute wie diese sind einfach zu abscheulich! Sie sind zu widerlich! Richtig? (Ja.) Solche Dinge widern Mich an, wann immer Ich daran denke. Diese Bestien sind sogar noch schlimmer als Wachhunde. Verdienen sie es, im Haus Gottes zu leben?
Es gab einmal einen Leiter, der alle Gegenstände, die Brüder und Schwestern an verschiedenen Orten Gott darbrachten, in seine „Obhut“ nahm. Dazu gehörten Wertgegenstände, gewöhnliche Kleidung, essbare Gesundheitsprodukte und so weiter. Markentaschen landeten auf seinem Rücken, Lederschuhe an seinen Füßen, Ringe steckte er an seine Finger und Halsketten legte er um seinen Hals und so weiter – alles, was er gebrauchen konnte, nahm er in Besitz und benutzte es, ohne die Zustimmung von irgendjemandem einzuholen. Eines Tages fragte ihn der Obere Bruder, warum all die Gegenstände, die Brüder und Schwestern Gott an verschiedenen Orten dargebracht hatten, nicht übergeben worden waren. Er erwiderte: „Die Brüder und Schwestern sagten, diese Dinge seien der Kirche gegeben worden, sie sagten nicht, dass sie Gott dargebracht wurden.“ Er legte sogar besonderen Nachdruck auf den Punkt, dass diese Dinge der Kirche gegeben worden seien – mit der unausgesprochenen Andeutung, dass, da er selbst der bevollmächtigte Vertreter der Kirche sei, Gott besser aufhören möge, darauf zu hoffen, diese Dinge in Seine Hände zu bekommen; denn sie seien nicht für Gott, sondern für die Kirche bestimmt. Konkreter ausgedrückt meinte er: „Diese Dinge sind dazu da, dass ich sie benutze, sie sind nicht dazu dargebracht worden, dass Gott sie benutzt. Was gibt es da zu fragen? Bist du qualifiziert, das zu fragen?“ Macht es euch wütend, das zu hören? (Ja.) Das zu hören, würde jeden wütend machen. Sagt Mir, gibt es irgendjemanden, der glaubt, dass die Dinge, die Brüder und Schwestern der Kirche geben, den Leitern der Kirche dargebracht werden? Gibt es irgendjemanden, der sagt, er bringe, wenn er Dinge der Kirche darbringt, diese diesem oder jenem Kirchenleiter dar? Hat jemand diese Absicht? (Nein.) Es sei denn, sie schreiben bei der Darbringung: „Bitte leiten Sie dies an Soundso weiter.“ – nur dann geht dieser Gegenstand in den Privatbesitz dieses Leiters über. Andernfalls werden alle Dinge, die dargebracht werden, seien es Geld oder Gegenstände, von den Brüdern und Schwestern Gott gegeben. Dinge, die Gott dargebracht werden, werden zusammenfassend als Opfergaben bezeichnet. Sobald sie als Opfergaben bezeichnet werden, sind sie für Gottes Gebrauch bestimmt. Wenn sie für Gottes Gebrauch bestimmt sind, wie benutzt Gott sie dann? Wie teilt Gott diese Dinge zu? (Er gibt sie der Kirche, damit sie sie in ihrer Arbeit verwenden kann.) Das ist richtig. Es gibt Grundsätze und spezifische Details für ihre Verwendung in der Arbeit der Kirche, einschließlich der Lebenshaltungskosten für jene, die ihre Pflichten vollzeitig in der Kirche ausführen, und der verschiedenen Ausgaben der Arbeit der Kirche. Während der Zeit der Menschwerdung Gottes umfasst diese Verwendung folgende zwei Punkte: die täglichen Ausgaben Christi und alle Kosten der Arbeit der Kirche. Nun, gibt es unter diesen beiden Punkten einen, der besagt, dass Opfergaben in persönliche Gehälter, Belohnungen, Ausgaben und Vergütungen umgewandelt werden können? (Nein, den gibt es nicht.) Opfergaben gehören keiner einzelnen Person. Die Verwendung und Zuweisung von Opfergaben muss vom Haus Gottes geregelt werden, und sie werden hauptsächlich in der Kirchenarbeit verwendet: Darin ist nicht inbegriffen, dass ein Kirchenleiter, nur weil er ein Leiter ist, die Befugnis hat, Opfergaben in Besitz zu nehmen oder zu verwenden. Nun, wie genau sollen sie dann verwendet werden? Diese Opfergaben müssen gemäß den Grundsätzen, die die Verwendung des Kircheneigentums regeln, zugewiesen werden. Ist es aus dieser Perspektive betrachtet nicht beschämend, dass Antichristen stets wünschen, sich vorrangig Opfergaben anzueignen und diese zu nutzen? Antichristen denken stets, dass das Geld und die Gegenstände, die von den Brüdern und Schwestern dargebracht wurden, demjenigen gehören, der in der Führungsposition ist. Ist das nicht eine schamlose Denkweise? (Ja, das ist es.) Das ist extrem schamlos! Antichristen sind nicht nur niederträchtig und bösartig in ihrer Disposition, sondern ihr Charakter ist auch gemein, niedrig und ohne jegliches Schamgefühl.
Indem man über diese Themen Gemeinschaft hält und über diese Angelegenheiten spricht, werden die Wahrheiten, die die Menschen verstehen und in die Praxis umsetzen sollten, klar. Wenn wir jedoch über diese Dinge keine Gemeinschaft halten, bleibt das Verständnis der Menschen für einige Wahrheiten ausnahmslos auf einer wörtlichen Ebene bzw. auf einer Ebene der Glaubenslehre stehen und relativ hohl. Wenn wir einige reale Angelegenheiten in unseren gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit einbeziehen, wird es für die Menschen viel einfacher sein, die Dinge zu durchschauen, und ihr Verständnis der Wahrheit wird konkreter und praktischer sein. Deshalb ist der gemeinschaftliche Austausch über diese Dinge keineswegs dazu gedacht, jemanden zu verunglimpfen oder ihm Schwierigkeiten zu bereiten. Dies sind Dinge, die tatsächlich stattgefunden haben, und darüber hinaus stehen sie in Verbindung mit dem Thema, über das wir Gemeinschaft halten. So sind bestimmte Menschen zu lebendigem Lehrmaterial geworden und zu den Figuren und Charakteren in den typischen Beispielen, über die wir Gemeinschaft halten und die wir im Detail analysieren. Dies ist sehr normal. Die Wahrheit ist per Definition mit den Worten, Gedanken, Ansichten, Handlungen und Dispositionen verbunden, die sich im Laufe des menschlichen Lebens offenbaren. Wenn wir uns nur über die wörtliche Bedeutung der Wahrheit gemeinschaftlich austauschen und diese auslegen und vom realen Leben loslösen würden, wann könnten die Menschen dann jemals ein echtes Verständnis der Wahrheit erlangen? Auf diese Weise würde es für die Menschen viel schwieriger werden, die Wahrheit zu verstehen, und die Menschen würden große Mühe haben, in die Wahrheitsrealität einzutreten. Ein paar typische Beispiele zu nennen, über die man sich gemeinschaftlich austauschen und die man im Detail analysieren kann, wird den Menschen eher helfen, die Wahrheit, die Grundsätze, die sie in die Praxis umsetzen sollen, Gottes Absichten und den Weg, dem sie folgen sollen, zu verstehen. Aus diesem Grund ist diese Methode in jeder Hinsicht sowohl angemessen als auch vorteilhaft für die Menschen. Wenn diese Angelegenheiten nicht die Wahrheit oder die Disposition der Antichristen berühren würden, die wir im Detail analysieren, wäre Ich nicht bereit, darüber zu sprechen. Aber die Dispositionen und die Wesensarten der Menschen, die diese Dinge getan haben, berühren das Thema, über das wir Gemeinschaft halten, also müssen wir darüber Gemeinschaft halten, wenn es notwendig ist. Der Zweck, darüber Gemeinschaft zu halten, ist nicht, Menschen zu unterdrücken oder ihnen Schwierigkeiten zu bereiten, noch ist es, sie öffentlich zu demütigen; vielmehr ist es, die Disposition und das Wesen der Menschen im Detail zu analysieren und, was noch wichtiger ist, die Disposition der Antichristen in den Menschen im Detail zu analysieren. Wenn euch, wann immer unser gemeinschaftlicher Austausch diese Themen berührt, nur in den Sinn kommt, dass dieser oder jener Mensch dies oder jenes getan hat, und ihr nicht darüber nachdenkt, wie dies mit der Wahrheit und den verdorbenen Dispositionen der Menschen zusammenhängt, beweist dies dann, dass ihr die Wahrheit verstanden habt? (Nein.) Wenn ihr euch nur an eine Angelegenheit oder eine bestimmte Person erinnert und in euch Vorurteile, Meinungen und Voreingenommenheit gegenüber dieser Person entstehen, kann dann gesagt werden, dass ihr zu einem Verständnis der Wahrheit gelangt seid? Dies ist kein Verständnis der Wahrheit. Nun, unter welchen Bedingungen kann dann davon ausgegangen werden, dass ihr zu einem Verständnis der Wahrheit gelangt seid? Fast jedes Mal, wenn wir über die verschiedenen Äußerungsformen des Wesens von Antichristen Gemeinschaft halten und sie im Detail analysieren, führe Ich eine Reihe von Geschichten als typische Beispiele an, und Ich halte mit euch Gemeinschaft darüber, wo in diesen Geschichten die Fehler liegen und welchem Weg die Menschen folgen sollten. Wenn ihr es nach dieser Art von gemeinschaftlichem Austausch immer noch nicht versteht, dann bedeutet dies, dass es ein Problem mit eurem Begriffsvermögen gibt, dass euer Kaliber zu gering ist, und dass es euch an geistlichem Verständnis mangelt. Nun, unter welchen Bedingungen kann dann davon ausgegangen werden, dass ihr Begriffsvermögen und geistliches Verständnis besitzt und die Wahrheit in den Beispielen, über die wir Gemeinschaft gehalten haben, verstanden habt? Zunächst einmal müsst ihr in der Lage sein, euch mit den Beispielen, über die wir Gemeinschaft halten, zu vergleichen und Selbsterkenntnis zu erlangen, um zu prüfen, ob ihr auch diese Art von Disposition habt und ob ihr fähig sein könntet, solche Dinge zu tun, wenn ihr Status und Autorität hättet, und ob ihr auch solche Gedanken und Meinungen besitzt oder diese Art von Disposition offenbart. Dies ist ein Aspekt. Darüber hinaus müsst ihr unter den Beispielen, über die wir Gemeinschaft halten, auf positive Weise die Wahrheitsgrundsätze suchen, die ihr verstehen und einhalten solltet. Das bedeutet, den Weg zu finden, den ihr in die Praxis umsetzen solltet, und unter diesen Umständen zu wissen, welche Position ihr einnehmen solltet und wie man so praktiziert, dass es korrekt ist und Gottes Absichten entspricht. Des Weiteren müsst ihr durch detaillierte Analyse in der Lage sein zu erkennen, dass eure Disposition dieselbe ist wie die der Antichristen, diese Verbindung herzustellen und zu wissen, wie ihr diese Disposition beseitigen könnt. Auf diese Weise werdet ihr zu einem Verständnis der Wahrheit gelangt sein; ihr werdet Personen sein, die geistliches Verständnis besitzen und die Fähigkeit haben, die Wahrheit zu verstehen. Wenn ihr euch, nachdem ihr eine Geschichte gehört habt, an alle Einzelheiten, alle Ursachen und Wirkungen erinnert und sie darlegen könnt, aber die Wahrheitsgrundsätze, die die Menschen in die Praxis umsetzen und in die sie eintreten sollten, nicht versteht und wenn ihr angesichts einer Situation nicht wisst, wie ihr diese Wahrheiten anwenden sollt, um Menschen und Dinge zu durchschauen und Selbsterkenntnis zu erlangen, dann bedeutet dies, dass es euch an Begriffsvermögen mangelt. Und eine Person, der es an Begriffsvermögen mangelt, ist eine Person, der es an geistlichem Verständnis mangelt.
Ich gebe euch ein anderes Beispiel. Es gab diesen Mann, der gerade zum Leiter gewählt worden war. Bevor er die tatsächliche Situation der verschiedenen Aspekte der Arbeit wirklich verstanden und erfasst hatte, das heißt, bevor er sich richtig in jeden einzelnen Aspekt der Arbeit eingearbeitet hatte, begann er, sich privat zu erkundigen: „Welche Personen sind in unserer Kirche für die Aufbewahrung der Gott dargebrachten Opfergaben zuständig? Meldet mir eine Liste ihrer Namen. Gebt mir auch alle Kontonummern und Passwörter. Ich möchte einen Überblick darüber bekommen, wie viel Geld vorhanden ist.“ Er zeigte kein Interesse an irgendeiner Arbeit. Das Einzige, woran er am meisten interessiert war und worauf er am stärksten fixiert war, waren die Namen der Personen, die die Opfergaben verwahrten, sowie die Kontonummern und Passwörter. Bahnte sich da nicht etwas Schlimmes an? Er wollte die Opfergaben in die Finger bekommen, nicht wahr? Was solltet ihr tun, wenn ihr auf eine solche Situation stoßt? Folgt daraus, dass er ein Leiter geworden ist, dass das Eigentum der Kirche an ihn übergeben werden sollte und dass er das Recht haben sollte, darüber Bescheid zu wissen, und die Macht, es zu kontrollieren? (Nein, diese Informationen sollten ihm nicht gegeben werden.) Warum nicht? Wärst du nicht der Insubordination schuldig, wenn du sie ihm nicht geben würdest? (Die Tatsache, dass er diese Äußerungsformen zeigte, ist ein Beweis dafür, dass etwas mit ihm nicht stimmt, und deshalb können wir ihm, um die Gott dargebrachten Opfergaben zu schützen, diese Informationen nicht geben.) Das ist richtig: Da etwas mit ihm nicht stimmt, könnt ihr sie ihm nicht geben. Eure Antwort beweist, dass Mein vorheriger gemeinschaftlicher Austausch nicht umsonst war und dass ihr ihn verstanden habt. Warum könnt ihr ihm diese Informationen nicht geben? Die Verantwortlichkeiten und Pflichten eines Leiters bestehen nicht darin, seine Aufmerksamkeit auf die Opfergaben zu richten oder zu versuchen, Informationen im Zusammenhang mit den Opfergaben in Erfahrung zu bringen. Dies sind nicht die Pflichten oder Verantwortlichkeiten eines Leiters. Alle Kirchen haben Personen, die dazu bestimmt wurden, die Opfergaben zu verwalten und zu verwahren. Darüber hinaus hat die Kirche strenge Regeln und Grundsätze für die Verwendung von Opfergaben. Niemand hat die Befugnis, vorrangig die Opfergaben zu nutzen, geschweige denn die Befugnis, sich diese vorrangig anzueignen. Dies gilt ausnahmslos für alle. Ist das nicht eine Tatsache? Ist das nicht korrekt? (Ja.) Wenn Antichristen wünschen, sich vorrangig Opfergaben anzueignen oder diese vorrangig zu nutzen, ist dies an sich schon falsch. Sie denken, dass sie als Leiter das Recht haben sollten, die Nutzung von Opfergaben frei zu genießen: Ist das die Wahrheit? Dieses Geld gehört Gott – warum missbrauchen sie es? Warum genießen sie die Nutzung, wie es ihnen gefällt? Sind sie qualifiziert, dies zu tun? Stimmt Gott ihrer Nutzung von Opfergaben auf diese Weise zu? Würde Gottes auserwähltes Volk es billigen? Dass Antichristen Opfergaben an sich reißen und sie verschwenden, wird durch ihre bösartige Disposition bestimmt; es ist eine Betrachtungsweise, die aus ihrer Gier entsteht, und es ist nichts, was durch Gottes Wort vorgeschrieben wurde. Dieser Antichrist wollte stets die Kontrolle über alle Opfergaben erlangen, sowie alle Informationen über die Personen, die für ihre Aufbewahrung zuständig sind, und alle Kontonummern und Passwörter. Dies ist ein ernstes Problem, nicht wahr? Wollte er die zugrunde liegenden Fakten über Gottes Opfergaben kennen, diese gut verwahren und sie dann auf eine Weise zuweisen, die vernünftig ist und sie intakt hält, ohne jemandem zu erlauben, sie frei und rücksichtslos auszugeben? Hatte er die Absicht, dies zu tun? Kann man aus seinen Handlungen irgendein Anzeichen guter Absichten erkennen? (Nein.) Was wird also eine Person, die die Opfergaben nicht wirklich begehrt, tun, wenn sie zum Leiter gewählt wird? (Sie wird sich zuerst über die Effektivität der verschiedenen Aspekte der Arbeit in der Kirche informieren, sowie darüber, wie die Opfergaben verwahrt werden und ob der Ort, an dem sie aufbewahrt werden, sicher ist. Sie wird sich jedoch nicht nach den Kontonummern, Passwörtern oder den vorhandenen Beträgen erkundigen.) Richtig, aber da fehlt noch etwas. Nachdem eine Person, die die Opfergaben wirklich nicht begehrt, zum Leiter gewählt wurde, wird sie prüfen, ob der Ort, an dem die Opfergaben aufbewahrt werden, sicher ist, sowie ob die Personen, die für ihre Aufbewahrung zuständig sind, geeignet und zuverlässig sind, ob sie die Opfergaben veruntreuen würden und ob sie die Opfergaben gemäß den Grundsätzen verwahren. Sie wird zuerst diese Dinge prüfen. Was sensible Informationen wie die Menge der Opfergaben und die Passwörter betrifft, so würden Personen ohne Gier – anständige und ehrenwerte Menschen – sich davon fernhalten. Aber eine Person, die gierig ist, würde sich nicht davon fernhalten; sie würde den folgenden Vorwand nutzen: „Ich bin der Leiter. Sollte ich nicht jeden Aspekt der Arbeit übernehmen? Alles andere wurde mir übergeben, warum dann nicht die Opfergaben?“ Mit der Macht, die sie hat, würde sie unter diesem Vorwand versuchen, die Finanzen der Kirche unter ihre Kontrolle zu bringen. Das ist ein Problem. Sie wird weder ihre Arbeit ordnungsgemäß ausführen oder ihre Verantwortlichkeiten ordnungsgemäß erfüllen, noch wird sie die Finanzen der Kirche gemäß den normalen Verfahren und Grundsätzen verwalten. Stattdessen wird sie eigene Pläne dafür haben. Jeder normal denkende Mensch kann dies erkennen. Sobald dieser Leiter damit begann, meldete es jemand, und er wurde aufgehalten. Danach erstattete diese Person Mir Bericht und fragte, ob es richtig gewesen sei, dies zu tun, und Ich sagte, dass es richtig gewesen sei. Dies nennt man den Schutz der Interessen des Hauses Gottes; jene Informationen dürfen einer solchen Person nicht gegeben werden. Zuerst das Geld des Hauses Gottes kontrollieren zu wollen, ohne auch nur einen Finger krumm gemacht zu haben – ist das nicht ein bisschen wie der große rote Drache? Wenn der große rote Drache die Brüder und Schwestern verhaftet, ist das Erste, was er tut, nicht, sie zu schlagen, aus Angst, sie könnten, wenn sie bewusstlos geschlagen werden, nicht mehr klar sprechen – er fragt zuerst, wo das Geld der Kirche aufbewahrt wird, wer es verwahrt und wie viel es ist. Erst dann wird er fragen, wer die Leiter der Kirche sind. Sein Ziel ist es einfach, Geld zu ergattern. Was dieser Leiter tat und was der große rote Drache tut, ist der Natur nach dasselbe. Er erkundigte sich nach keiner Arbeit, übernahm keine Bürde für eine einzige Sache, und er achtete nur auf die Finanzen – ist das nicht abscheulich niederträchtig? Die Handlungen dieser gemeinen Person waren so offensichtlich! Bevor ihr Status überhaupt gesichert war, wollte sie sich das Geld schnappen. War sie nicht zu sehr in Eile? Sie wusste nicht, dass andere sie durchschaut hatten, und sie wurde bald entlassen. Wenn es um diese Art von Mensch geht, die sich auf so offensichtliche Weise verhält, müsst ihr euch Folgendes merken: Entlasst sie schnell. Es ist nicht nötig, irgendetwas anderes über diese Art von Mensch zu erkennen, wie ihre Dispositionen, ihre Menschlichkeit, ihre Bildung, ihren familiären Hintergrund, die Dauer ihres Glaubens an Gott, ob sie ein Fundament haben oder nicht, wie ihre Lebenserfahrungen sind – ihr braucht nichts davon zu erkennen, diese eine Sache allein genügt, um zu bestimmen, dass eine solche Person ein Antichrist ist. Ihr solltet euch alle zusammentun, um diese Person zu entlassen und abzusetzen. Ihr braucht sie nicht als Leiter. Warum? Wenn du ihr erlaubst, dich zu leiten, wird sie, egal wie viel Geld die Kirche hat, alles verschwenden und veruntreuen, und dann wird die Arbeit der Kirche zum Stillstand kommen und unmöglich auszuführen sein. Wenn du dieser Art von Mensch begegnest, die darauf fixiert ist, Geld zu ergattern, deren Aufmerksamkeit stets unerschütterlich auf Reichtum gerichtet ist und die habgierig ist, und wenn die Anzeichen ihrer wahren Natur noch nicht hervorgetreten sind, und alle sie auf verworrene Weise gewählt haben, in dem Glauben, dass sie einige Begabungen besitzt, dass sie ein gewisses Arbeitsvermögen besitzt, dass sie fähig ist, jeden in den Eintritt in die Wahrheitsrealität zu führen, ohne zu erwarten, dass sie, sobald sie Leiter wird, das Geld in die eigene Tasche stecken wird, dann solltest du dich beeilen und sie von ihrer Position stoßen. Dies ist das absolut Richtige. Danach kannst du jemand anderen wählen. Die Kirche wird nicht auseinanderfallen, wenn sie einen Tag ohne Leiter ist. Gottes auserwähltes Volk glaubt an Gott, nicht an irgendeinen bestimmten Leiter. Sagt Mir, gibt es Zeiten, in denen die Brüder und Schwestern ein Fehlurteil fällen? Bevor diese Person Leiter wurde, war es unmöglich zu erkennen, dass sie gierig war. In ihren Interaktionen mit anderen versuchte sie nicht, sich einen Vorteil zu verschaffen, sie gab ihr eigenes Geld aus, wenn sie Dinge kaufte, und sie gab sogar Almosen. Doch das Erste, was sie nach ihrer Ernennung zum Leiter tat, war, Informationen über die Kirchenfinanzen einzufordern. Die meisten Menschen können diese Art von niederträchtigem Drang nicht unterdrücken – es ist ziemlich unglaublich! Wie konnte diese Person sich über Nacht verändert haben? Es ist nicht so, dass sie sich über Nacht verändert hat, sondern dass sie von Anfang an einfach diese Art von Kreatur war; der einzige Unterschied ist, dass sie sich zuvor nicht in Umständen befand, die sie offenbaren konnten, und nun wurde sie durch diese Situation offenbart. Da diese Person offenbart wurde, warum solltet ihr ihr noch Gnade erweisen? Gebt ihr einfach einen ordentlichen Tritt, um sie von hier zu vertreiben, je weiter weg, desto besser! Traut ihr euch, dies zu tun? (Ja.) Wenn es um eine Person geht, die ständig Pläne in Bezug auf das Kircheneigentum schmiedet, wählt sie nicht, wenn ihr sie nicht vollständig durchschaut habt. Wenn ihr sie in einem Moment der Unwissenheit wählt, ohne sie gründlich verstanden zu haben, und dann entdeckt, dass sie ein habgieriges Geschöpf und ein Judas ist, solltet ihr euch beeilen, sie hinauszuwerfen und sie zu entfernen. Seid nicht barmherzig und zögert nicht. Es gibt jene, die sagen: „Auch wenn diese Person gierig ist, ist sie in allen anderen Belangen in Ordnung. Sie kann Menschen zu einem Verständnis von Gottes Wort führen, und sie kann Menschen dazu bringen, ihre Pflichten normal auszuführen.“ Aber sie ist nur für einen Moment so. Mit der Zeit wird sie nicht mehr so sein. Es wird nur wenige Tage dauern, bis ihr dämonisches Gesicht zum Vorschein kommt. Alle Äußerungsformen und Dispositionen von Antichristen, über die wir in der Vergangenheit Gemeinschaft gehalten haben, werden nach und nach in ihr offenbart werden. Wäre es dann nicht zu spät, sie zu entlassen? Die Arbeit der Kirche hätte bereits Schaden erlitten. Wenn du nicht glaubst, was Ich gesagt habe, und du zögerst, dann fang nicht an zu flennen, wenn du Reue empfindest. Prüfe zuerst, wie eine Person mit Opfergaben umgeht: Dies ist die einfachste Strategie, sowie die direkteste und unkomplizierteste, um zu erkennen, ob eine Person das Wesen eines Antichristen hat. Bei den Themen, über die wir in der Vergangenheit Gemeinschaft gehalten haben, mussten wir die Dispositionen von Antichristen durch einige Äußerungsformen, Offenbarungen, Perspektiven, Worte und Handlungen erkennen und anhand ihrer Dispositionen sehen, ob sie das Wesen eines Antichristen hatte. Bei dieser einen Sache allein ist es nicht nötig, diese Dinge zu tun: Es ist direkt und unkompliziert, einfach und erfordert weniger Mühe und Zeit. Solange eine Person diese Äußerungsform zeigt – ständig wünscht, sich vorrangig Opfergaben anzueignen oder diese gewaltsam an sich zu reißen –, kann man sicher sein, dass sie zu hundert Prozent ein Antichrist ist. Sie kann als Antichrist charakterisiert werden, und sie kann nicht als Leiter dienen, sondern muss entlassen und von den Brüdern und Schwestern abgelehnt werden.
Wir haben soeben Gemeinschaft über die Äußerungsformen von Antichristen gehalten, dass sie sich vorrangig die Opfergaben aneignen und diese nutzen, und dies dazu genutzt, die Dispositionen und das Wesen, die Antichristen in ihrem Versuch, die Finanzen der Kirche zu kontrollieren, zum Ausdruck bringen, auszulegen und im Detail zu analysieren. Dies ist der erste Punkt. Aneignung und Nutzung – dies sind die vorläufigsten und grundlegendsten Herangehensweisen von Antichristen, wenn es um das Eigentum der Kirche geht. In diesem Punkt haben wir nicht konkret darüber Gemeinschaft gehalten, wie Antichristen sich das Eigentum der Kirche aneignen und dieses nutzen. Wir werden im nächsten Punkt, der sich mit dem Verschwenden, Zweckentfremden, Verleihen, betrügerischen Verwenden und Stehlen von Opfergaben durch Antichristen befasst, detaillierter darauf eingehen.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?