6. Ihr Verhalten ist hinterhältig, sie handeln eigenmächtig und sind diktatorisch, sie halten nie mit anderen Menschen Gemeinschaft und erzwingen von den Menschen Gehorsam (Abschnitt Fünf)
Antichristen sind eigenmächtig und diktatorisch, halten niemals mit anderen Gemeinschaft und müssen in allen Angelegenheiten das letzte Wort haben – sind diese Probleme nicht alle klar ersichtlich? Mit anderen Gemeinschaft zu halten und nach den Grundsätzen zu suchen, ist keine Formalität und auch kein oberflächlicher Prozess; was ist das Ziel davon? (Seine Pflichten laut den Grundsätzen auszuführen und einen Weg für deren Ausführung zu haben.) Das ist richtig; es geht darum, für die Ausführung der eigenen Pflichten Grundsätze und einen Weg zu haben. Du musst zuerst verstehen, dass man nur durch das Suchen der Wahrheit in Gottes Worten und das Verstehen der Grundsätze seine Pflicht effektiv ausführen kann. Welchen Ansatz solltest du wählen, wenn du zur Lösung von Problemen über die Wahrheit Gemeinschaft hältst? Welche Leute müssen beteiligt sein? Du solltest die richtigen Personen auswählen; du solltest hauptsächlich mit einigen Leuten von gutem Kaliber Gemeinschaft halten, die die Wahrheit verstehen können, da dies zu effektiven Ergebnissen führen wird. Das ist von entscheidender Bedeutung. Suchst du dir hingegen wirrköpfige, vernunftlose Leute von geringem Kaliber aus, für die die Wahrheit immer außer Reichweite bleiben wird und die sie nie begreifen werden können, egal, wie viel man mit ihnen darüber spricht, wird es selbst dann keine Ergebnisse geben, wenn über eine Fülle von Wahrheit Gemeinschaft gehalten wird. Unabhängig von den Problemen, die in der Kirche auftreten, hat Gottes auserwähltes Volk das Recht, informiert zu werden, sollte wissen, wie es um die Kirchenarbeit steht, und sollte die bestehenden Probleme kennen. Wenn die Leiter und Mitarbeiter ihre Vorgesetzten täuschen und ihren Untergebenen die Wahrheit vorenthalten und Methoden anwenden, die andere verwirren sollen, hat Gottes auserwähltes Volk das Recht, sie zu entlarven und zu melden oder die Situation den Höhergestellten vorzutragen. Das ist sowohl die Pflicht als auch die Verpflichtung von Gottes auserwähltem Volk. Einige falsche Leiter handeln eigenmächtig und diktatorisch und kontrollieren Gottes auserwähltes Volk in der Kirche. Das zu tun bedeutet, sich Gott zu widersetzen und sich gegen Ihn zu stellen, etwas, das Antichristen konsequent praktizieren. Wenn Gottes auserwähltes Volk das nicht entlarvt und meldet und die Arbeit der Kirche behindert wird oder stagniert, tragen nicht nur die Leiter und Mitarbeiter die Verantwortung, sondern auch Gottes auserwähltes Volk, denn es ist Gottes auserwähltes Volk, das leidet, wenn falsche Leiter und Antichristen in der Kirche Macht haben, was seine Chance auf Errettung ruinieren kann. Daher hat Gottes auserwähltes Volk das Recht und die Verantwortung, falsche Leiter und Antichristen zu melden und zu entlarven, was für die Arbeit der Kirche und den Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk von Vorteil ist. Einige Leiter und Mitarbeiter sagen: „Ihr sagt alle, ich sei eigenmächtig und diktatorisch, richtig? Dieses Mal werde ich das nicht sein. Ich werde jeden seine Meinung äußern lassen. Ein Tag, zwei Tage – ich werde so lange warten, wie es auch immer dauert, bis ihr eure Meinungen mitgeteilt habt.“ Manchmal, wenn es um spezielle Probleme geht, ziehen sich Streitigkeiten tagelang ohne eine Lösung hin, und diese Leiter und Mitarbeiter warten einfach weiter. Sie warten, bis alle einen Konsens erreicht haben, bevor sie mit der Arbeit fortfahren. Wie sehr wird die Arbeit dadurch verzögert? Enorm; das ist eindeutig eine Äußerungsform von Verantwortungslosigkeit. Wie kann ein Leiter oder Mitarbeiter die Arbeit der Kirche effektiv führen, wenn er keine Entscheidungen treffen kann? Bei der Kirchenarbeit haben Leiter und Mitarbeiter die Autorität, Entscheidungen zu treffen, und die Brüder und Schwestern das Recht, informiert zu werden. Letztendlich sind es jedoch die Leiter und Mitarbeiter, die die Entscheidungen treffen müssen. Wenn ein Leiter oder Mitarbeiter nicht in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen, dann ist sein Kaliber zu gering, und er ist nicht für eine Führungsposition geeignet. Selbst wenn solche Menschen Leiter sind, können sie keine wirkliche Arbeit leisten oder ihre Pflichten auf eine Art und Weise ausführen, die dem Standard entspricht. Einige Leiter und Mitarbeiter streiten ewig lange über ein einziges Problem, ohne eine Entscheidung treffen zu können, und am Ende geben sie einfach demjenigen ihre Zustimmung, der dominanter ist. Entspricht dieser Ansatz den Grundsätzen? (Nein.) Wie nennt man solche Leitung? Das ist pure Wirrköpfigkeit. Wenn du sagst: „Antichristen sind eigenmächtig und diktatorisch, und ich habe Angst, einer zu werden; ich möchte nicht dem Pfad eines Antichristen folgen. Ich werde warten, bis alle ihre Meinungen geäußert haben, und dann werde ich einen Mittelweg für diese Entscheidung schlussfolgern und zusammenfassen“ – ist das akzeptabel? (Nein.) Warum nicht? Wenn das Ergebnis nicht mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmt, kann es dann, selbst wenn du so vorgehst, effektiv sein? Wird es Gott zufriedenstellen? Wenn es nicht effektiv ist und Gott nicht zufriedenstellt, dann handelt es sich um ein ernsthaftes Problem. Wer nicht nach den Wahrheitsgrundsätzen handelt, bei der Ausführung seiner Pflicht unverantwortlich ist, nachlässig ist und Dinge laut der Philosophie Satans tut, ist Gott gegenüber untreu. So jemand hintergeht Gott! Um zu vermeiden, als Antichrist verdächtigt oder beurteilt zu werden, drückst du dich vor den Verantwortlichkeiten, die du erfüllen solltest, und übernimmst die satanische Philosophie des „goldenen Mittelwegs“. Mit dem Ergebnis, dass du Gottes auserwähltem Volk schadest und die Arbeit der Kirche beeinträchtigst. Steht das nicht im Widerspruch zu den Grundsätzen? Ist das nicht selbstsüchtig und verachtenswert? Als Leiter oder Mitarbeiter musst du dich in Wort und Tat nach den Grundsätzen richten und bei der Erfüllung deiner Pflichten Ergebnisse erzielen und effizient sein. Du solltest auf die Weise handeln, die der Arbeit des Hauses Gottes zugutekommt und mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmt. Zum Beispiel müssen Gegenstände für die Kirche mit Blick auf praktische Ergebnisse gekauft werden. Die Gegenstände sollten preislich angemessen und funktionell sein. Wenn du ohne Rücksicht auf die Grundsätze rücksichtslos Geld ausgibst, kann das den Interessen des Hauses Gottes schaden und Gottes Opfergaben verschwenden. Wie würdet ihr mit einer solchen Situation umgehen? (Führung vom Oberen suchen.) Führung vom Oberen zu suchen, ist eine Möglichkeit. Man sollte außerdem nicht faul sein. Man sollte gründlich recherchieren, ausgiebig nachfragen, sich um mehr Informationen bemühen, sich mit den Details vertraut machen und sich angemessen vorbereiten; vielleicht lässt sich dann eine relativ adäquate Lösung finden. Wenn ihr diese Vorarbeit nicht leistet und unachtsam handelt, ohne die Einzelheiten zu kennen, und das zu einer enormen Geldverschwendung führt, wie nennt man das? Das nennt man „nachlässiges Verhalten“. Manche Leute verhalten sich bei der Ausführung ihrer Pflicht so, und ihren Handlungen fehlt jegliche Transparenz. Sie berichten nur die halbe Wahrheit und verbergen den Rest, weil sie das Gefühl haben, dass völlige Transparenz ihnen Ärger einbringen und sie dazu verpflichten würde, weitere Nachforschungen anzustellen und diese weiter zu verbessern. Also verbergen sie die tatsächliche Situation und die Details einfach vor anderen, beeilen sich, die Aufgabe zu erledigen, und verlangen, dass Gottes Haus es bezahlt. Prüft man das aber nach, kommt heraus, dass die Aufgabe nicht dem Standard entsprechend ausgeführt wurde und Nacharbeit erfordert, wodurch noch mehr Geld verschwendet wird. Schadet das nicht dem Haus Gottes? Ist das nicht das Verhalten eines Judas? (Ja.) Sich wie ein Judas zu verhalten, schließt ausdrücklich mit ein, die Interessen des Hauses Gottes zu verraten. Wenn eine solche Person mit einer Angelegenheit konfrontiert wird, schlägt sie sich auf die Seite der Leute außerhalb der Kirche und denkt nur an ihr eigenes Fleisch und nicht im Geringsten an die Interessen von Gottes Haus. Ist so jemand Gott in irgendeiner Hinsicht treu? (Nein.) Nicht im Geringsten. Solchen Menschen gefällt es, die Interessen des Hauses Gottes zu verraten und der Arbeit der Kirche zu schaden – das ist das Verhalten eines Judas. Dann gibt es noch eine weitere Situation: Einige Pflichten erfordern Fachwissen oder Expertise in anderen Bereichen, die vielleicht nicht jedem vertraut sind. In solchen Fällen darfst du dich nicht davor scheuen, diese Mühe auf dich zu nehmen. Im heutigen Zeitalter der Informationsfülle solltest du nicht faul sein, sondern aktiv nach relevanten Unterlagen und Informationen suchen. Indem du dir zunächst die grundlegendsten Informationen aneignest, erlangst du ein grundlegendes Verständnis des Berufs- oder Fachgebiets, und lernst dann schrittweise mit weiteren Aspekten im Rahmen dieses Gebiets, ob nun Daten oder verschiedene Fachbegriffe, und erreichst eine grundlegende Vertrautheit mit dem Gebiet. Ist es nicht hilfreicher für die maßstabsgerechte und treue Erfüllung deiner Pflichten, wenn du dieses Niveau einmal erreicht hast? (Ja.) Was ist also der Zweck all dieser Vorbereitungsarbeit bei der Ausführung deiner Pflicht? Um deine Pflicht auf maßstabsgerechte Weise zu erfüllen, gehört es zur Vorbereitung, zu recherchieren, sich mit den Einzelheiten vertraut zu machen und dann durch gemeinschaftlichen Austausch und eine kritische Diskussion praktikable Lösungen zu finden. Sich gut auf diese Weise vorzubereiten, zeugt von Treue bei der Pflichtausführung; und zudem werden dadurch die Menschen entlarvt, die nachlässig sind. Wie steht es um die Haltung von Ungläubigen und den Menschen, die sich nicht aufrichtig für Gott aufwenden, wenn sie ihre Pflichten ausführen? Sie sind durch und durch nachlässig; egal, was sie für die Kirche kaufen, sie geben leichtfertig Geld aus, wie es ihnen gefällt, ohne die Führung des Oberen zu suchen, und denken, sie verstünden alles. Mit dem Ergebnis, dass sie das Geld des Hauses Gottes verschwenden. Sind sie nicht Verschwender, Unheilsboten? Sie verschwenden Gottes Opfergaben und merken nicht einmal, dass sie Böses tun und sich Gott widersetzen; ihr Herz empfindet keinerlei Reue. Erst wenn Gottes auserwähltes Volk sie entlarvt und durchschaut und per Abstimmung beschließt, sie zu entfernen und auszuschließen, werden sie sich dessen in gewissem Rahmen bewusst und fangen an, reumütig zu sein. Sie wussten nicht, dass ihre Handlungen so schwerwiegende Konsequenzen haben würden – ganz ehrlich, solche Leute zeigen erst auf dem Sterbebett Reue! Solche Leute sind meistens Dummköpfe und nicht die hellsten Lichter im Hafen, und doch streben sie es an, Leiter und Mitarbeiter zu sein und Aufgaben für das Haus Gottes auszuführen. Wie Schweine, die sich Ballkleider anziehen – an Schamlosigkeit nicht zu überbieten. Sie sind Ungläubige; egal, wie viele Jahre sie schon glauben, sie verstehen keine Wahrheiten. Dennoch wollen sie immer Leiter und Mitarbeiter im Haus Gottes sein, wollen immer Machtpositionen einnehmen und das letzte Wort haben – sind sie nicht unverschämt dreist? Warum gelten solche Leute als Ungläubige? Weil sie, obwohl sie schon viele Jahre an Gott glauben und sich so viele Predigten angehört haben, keine Wahrheiten verstehen und keine Wahrheiten in die Praxis umsetzen können – und das macht sie zu Ungläubigen. Legt von euch jemand dieses Verhalten an den Tag? Alle, die das tun, hebt die Hand. Ihr alle? Dann seid ihr alle Ungläubige, und das ist ein ernsthaftes Problem. Wenn die Menschen, die aufrichtig an Gott glauben, sich regelmäßig Predigten anhören, werden sie einige Wahrheiten verstehen und einige Fortschritte machen und in dem, was sie sagen und tun, zuverlässiger werden. Wenn sich jemand jahrelang Predigten anhört, ohne jeglichen Fortschritt zu machen, ist er ein Wirrkopf, ein Tier, ein Ungläubiger. Es gibt Leute, die schon nach drei bis fünf Jahren des Glaubens an Gott eine ganze Menge verstehen und in Wort und Tat die Wahrheit suchen können. Wenn sie Mängel bei der Ausführung ihrer Pflicht bemerken oder dem Haus Gottes einen Verlust verursachen, sind sie betrübt, machen sich Vorwürfe und hassen sich selbst; sie haben das Gefühl, dass ihre kurzzeitigen Fehler, ihr kurzzeitiger Mangel an Treue, ihre kurzzeitige Faulheit oder ihr kurzzeitiges Frönen in fleischlicher Bequemlichkeit zu solch erheblichen Mängeln geführt und so große Verluste verursacht haben, und sie hassen sich dafür. Solche Menschen mit reumütigem Herzen besitzen eine gewisse Menschlichkeit und können es schaffen, gerettet zu werden. Wenn sich jemand viele Jahre Predigten angehört hat, aber keine Wahrheiten versteht, bei der Ausführung seiner Pflicht ständig Fehler macht, dem Haus Gottes immer Ärger bereitet und der Arbeit der Kirche Verluste verursacht und er nicht einmal ein reumütiges Herz besitzt, dann hat so jemand keinerlei Menschlichkeit und steht unter Schweinen und Hunden. Könnte er seine Pflicht dennoch gut ausführen? Selbst wenn er seine Pflicht ausführen sollte, tut er das nachlässig und wird Gottes Billigung nicht erhalten.
Manche Leute reden von Gottes Haus immer als „unsere Familie“ und erwähnen ständig „unsere Familie“ im Gespräch. Und wie süß sie das sagen! Von was sprechen sie da, wenn sie „unsere Familie“ sagen? Es gibt nur Gottes Haus, Gottes Familie, die Kirche. Ist es angemessen, immer „unsere Familie“ zu sagen? Mir erscheint es nicht angemessen. Der Begriff „unsere Familie“ kann verwendet werden, aber er ist nur dann angemessen, wenn das Gesagte der Realität entspricht. Wenn du nicht jemand bist, der nach der Wahrheit strebt, wenn du deine Pflichten oft nachlässig erfüllst, in keiner Weise für die Arbeit der Kirche einstehst und sie überhaupt nicht ernst nimmst, du aber dennoch immer wieder „unsere Familie“ sagst, dann ist das unangemessen. Das riecht nach Falschheit und Vortäuschung und erregt Ekel und Abscheu; wenn du jedoch jemand bist, der wirklich die Wahrheitsrealität besitzt und für die Arbeit der Kirche einsteht, dann ist es akzeptabel, Gottes Haus als „unsere Familie“ zu bezeichnen. Es klingt für andere aufrichtig, ohne Falschheit, und sie werden dich als Bruder oder Schwester betrachten, dich mögen und bewundern. Wenn du in deinem Herzen die Wahrheit weder liebst noch akzeptierst und bei der Ausführung deiner Pflichten unverantwortlich bist, dann bezeichne Gottes Haus nicht als „unsere Familie“. Du solltest ernsthaft nach der Wahrheit streben, deine Pflichten gut erfüllen und fähig sein, für die Arbeit der Kirche einzustehen, damit Gottes auserwähltes Volk spürt, dass du zu Gottes Haus gehörst. Wenn du dann „unsere Familie“ sagst, verleiht es anderen ein Gefühl der Nähe, ohne jegliche Gefühle der Abscheu, denn in deinem Herzen betrachtest du Gottes Haus wirklich als dein eigenes Zuhause, und bei der Ausführung deiner Pflichten bist du wirklich verantwortungsbewusst und stehst für die Arbeit der Kirche ein. Wenn du dann „unsere Familie“ sagst, bist du dieser Aussage auch würdig, ohne eine Spur von Falschheit. Wenn jemand keine Verantwortung gegenüber der Arbeit der Kirche zeigt, jede Pflicht, die er hat, nachlässig erfüllt, wenn er sich nicht einmal die Mühe macht, Dinge vom Boden aufzuheben, ein schmutziges Zimmer zu putzen oder im Winter Schnee zu räumen oder im Hof Ordnung zu machen, und nicht wie ein Mitglied des Hauses Gottes, sondern eher wie ein Außenstehender erscheint, hat eine solche Person dann das Recht, Gottes Haus „unsere Familie“ zu nennen? Solche Menschen sind lediglich Dienende, Zeitarbeiter, Menschen ohne Leben. Sie sind von Satans Schlag und gehören nicht im Geringsten zum Haus Gottes. Und dennoch bezeichnen sie Gottes Haus oft schamlos als „unsere Familie“, sagen es, sobald sie den Mund aufmachen, und sagen es mit einer solchen Vertrautheit, und sie sprechen die Brüder und Schwestern immer enorm herzlich an – aber sie erledigen keine echten Aufgaben. Wenn sie Aufgaben übernehmen, machen sie Fehler und schaden dem Haus Gottes. Sind sie nicht einfach nur Heuchler? Solche Leute sind absolut unmoralisch, und es fehlt ihnen jegliches Gewissen und jegliche Vernunft. Die grundlegendsten Eigenschaften, die man als Gläubiger an Gott haben sollte, sind Gewissen und Vernunft, und man sollte auch in der Lage sein, die Wahrheit zu akzeptieren. Wenn die Leute nicht einmal Gewissen und Vernunft besitzen und die Wahrheit überhaupt nicht akzeptieren, haben sie es dann noch verdient, Gottes Haus „unsere Familie“ zu nennen? Sie sind nur Zeitarbeiter und Dienende; sie sind von Satans Schlag und haben wenig mit dem Haus Gottes zu tun. Gott erkennt solche Leute nicht an; in Seinen Augen sind sie böse Menschen. Viele Leute glauben an Gott, streben aber überhaupt nicht nach der Wahrheit, und die Angelegenheiten des Hauses Gottes sind ihnen gleichgültig. Sie ignorieren Probleme, auf die sie stoßen, vernachlässigen ihre Verantwortlichkeiten, halten sich von Brüdern und Schwestern fern, die Schwierigkeiten haben, und zeigen keinen Hass gegenüber denen, die schlechte Dinge tun und den Interessen des Hauses Gottes schaden oder die Arbeit der Kirche ruinieren. In Angelegenheiten von großem Recht und Unrecht fehlt ihnen jegliches Verständnis; was auch immer im Haus Gottes geschieht, ist für sie ohne Belang. Behandeln sie Gottes Haus wie ihr eigenes Zuhause? Eindeutig nicht. Diese Leute haben nicht das Recht, Gottes Haus „unsere Familie“ zu nennen; wer es tut, ist nicht mehr als ein Heuchler. Welche Leute sind berechtigt, „unsere Familie“ zu sagen? Kürzlich habe Ich bemerkt, dass einige Leute tatsächlich keine schlechten Menschen sind, obwohl diese natürlich in der Minderheit sind. Wir werden vorerst nicht darüber sprechen, wie viel Wahrheit sie verstehen oder über das Ausmaß ihrer Größe und ihres Glaubens, aber diese Leute haben wahren Glauben an Gott, können echte Aufgaben übernehmen und sind bei allen Pflichten, die sie verrichten, wirklich verantwortungsvoll – sie haben einen Hauch von Menschlichkeit. Nur solche Leute können wirklich als Teil des Hauses Gottes betrachtet werden. Wenn sie „unsere Familie“ sagen, klingt es warm und als ob es wirklich von Herzen kommt. Als die Kirche zum Beispiel einen Tisch brauchte, der neu gekauft sechs- oder siebenhundert Dollar kosten würde. Einige Brüder und Schwestern sagten: „Das ist zu teuer. Wir können eine Menge Geld sparen, wenn wir das Holz kaufen und ihn selbst machen. Der wäre genauso gut, ohne jeden Unterschied.“ Was empfand Ich in Meinem Herzen, nachdem Ich das gehört hatte? Ich war etwas berührt: „Das sind keine schlechten Leute; sie wissen, wie man für Gottes Haus Geld spart.“ Solche Leute sind im Vergleich zu denen, die die Opfergaben verschwenden, viel besser und besitzen zumindest ein gewisses Maß an Gewissen und Vernunft und ein bisschen menschliche Wärme. Manche Leute verursachen dem Haus Gottes Hunderte oder Tausende von Dollar an Verlusten, ohne sich dessen bewusst zu sein. Sie sagen sogar, das sei nicht ihr Problem, und machen sich in ihrem Herzen keinerlei Vorwürfe. Dann gibt es auch andere, die sagen: „Selbst zehn oder acht Dollar zu sparen, ist es wert. Wir sollten nicht unnötig Geld für Dinge ausgeben, die wir selbst regeln können. Wir sollten sparen, wo wir können. Es ist nicht nötig, Geld auszugeben, das nicht ausgegeben werden muss. Es ist angemessen, dass wir ein bisschen Mühsal ertragen und uns etwas abmühen.“ Nur Menschen, die solche Dinge sagen können, sind Menschen mit Gewissen und Vernunft, die normale Menschlichkeit besitzen und wirklich mit dem Haus Gottes in Einklang stehen. Diese Leute können Gottes Haus zu Recht „unsere Familie“ nennen, weil sie auf die Interessen des Hauses Gottes Rücksicht nehmen. Manche Leute verschwenden keinen Gedanken an die Interessen des Hauses Gottes. Liegt das daran, dass sie dazu nicht in der Lage sind? Wenn es um ihr eigenes Leben geht, sind sie extrem sparsam und knausern bei jedem Cent, wollen immer die billigsten und praktischsten Artikel kaufen, sparen, wo sie können, feilschen sogar um Preise, rechnen akribisch nach und haben ihr Leben offensichtlich gut im Griff. Aber wenn es darum geht, Dinge für Gottes Haus zu tun, verhalten sie sich nicht so. Wenn sie das Geld des Hauses Gottes verwenden, geben sie es mit vollen Händen aus, geben es aus, wie es ihnen gefällt, als ob es vergeudet wäre, wenn man es nicht ausgibt. Zeugt das nicht von einem schrecklichen Charakter? Solche Leute sind extrem selbstsüchtig, nehmen überhaupt keine Rücksicht auf Gottes Haus und wollen nur sich selbst zufriedenstellen. Sie hoffen, sich ins Himmelreich einzuschleichen und mit dem kleinstmöglichen Aufwand große Segnungen zu erlangen. Solche selbstsüchtigen und verachtenswerten Leute hegen immer noch solch große Ambitionen und Sehnsüchte; das zeugt von einer schwerwiegenden Charakterschwäche!
Haben wir diese Äußerungsform von Antichristen, dass sie sich hinterhältig, eigenmächtig und diktatorisch verhalten, in unserem gemeinschaftlichen Austausch nun im Grunde vollständig behandelt? (Ja.) Fassen wir also zusammen. Dass Antichristen hinterhältig handeln und dass sie sich eigenmächtig und diktatorisch verhalten, sind zwei verschiedene, aber gleichermaßen bedeutsame und gleichzeitig auftretende unter ihnen verbreitete Verhaltensweisen. Diese Äußerungsform entlarvt zwei der primären Dispositionen der Antichristen – Niederträchtigkeit und Bösartigkeit; sie sind sowohl niederträchtig als auch bösartig. Manchmal kann es sein, dass du ihre bösartige Seite nicht siehst, aber ihre niederträchtige Seite erkennen kannst. Sie mögen behutsam vorgehen, was es schwer macht, irgendein nötigendes oder barbarisches Verhalten bei ihnen zu erkennen. Äußerlich wirken sie nicht grausam, noch zwingen sie dich zu irgendetwas, aber sie ziehen dich durch andere niederträchtige Mittel in ihren Bann, bringen dich dazu, ihren Zwecken zu dienen, und so wirst du von ihnen ausgenutzt. Nichts ahnend tappst du in ihre Falle und unterwirfst dich bereitwillig ihrer Manipulation und ihrem Spiel mit dir. Wie können sie solche Konsequenzen herbeiführen? Antichristen verwenden oft korrekte Aussagen und Sprüche, um dich zu belehren, zu beeinflussen und zu bestimmten Dingen anzustiften. Sie lassen dich glauben, dass alles, was sie sagen, richtig ist und dass du es ausführen und auf diese Weise erledigen solltest. Tust du das nicht, wirst du das Gefühl haben, du hättest gegen die Wahrheit verstoßen und es käme einer Rebellion gegen Gott gleich, ihnen nicht zu gehorchen. Wenn du das tust, gehorchst du ihnen willentlich. Was ist das letztliche Ergebnis davon? Selbst wenn die Menschen ihre Worte befolgen und praktizieren, was sie sagen, verstehen sie dann die Wahrheit? Wird ihre Beziehung zu Gott enger oder distanzierter? Wenn Menschen mit einer Situation konfrontiert werden, versäumen sie es nicht nur, vor Gott zu treten und zu Ihm zu beten, sondern sie wissen auch nicht, wie sie die Wahrheitsgrundsätze in Gottes Worten suchen oder wie sie Gottes Absichten und Anforderungen begreifen sollen. Stattdessen machen sie eine unglaubliche Aussage: „Ich glaube seit so vielen Jahren an Gott und verlasse mich hauptsächlich auf die Leiter für Unterstützung und Versorgung. Was auch geschieht, solange die Leiter Gemeinschaft halten, gibt es einen Weg nach vorn. Ohne die Leiter geht es einfach nicht.“ Sie glauben seit vielen Jahren an Gott, und das ist gerade mal das Ausmaß ihrer Größe: Sie können immer noch nicht ohne die Leiter zurechtkommen. Ist das nicht erbärmlich? Was ist hier die implizierte Bedeutung? Dass sie nicht wissen, wie man zu Gott betet, sich auf Gott verlässt, zu Gott aufblickt oder Gottes Worte isst und trinkt. Bei all diesen Dingen sind sie auf die Unterstützung der Leiter angewiesen, um sie zu verstehen; der Leiter kann den Gott ersetzen, an den sie glauben. Man kann sagen, dass der Glaube einer solchen Person an Gott in Wirklichkeit ein Glaube an ihre Leiter ist. Sie hören auf alles, was die Leiter sagen, und glauben, was auch immer sie sagen. An wen glauben sie wirklich, wem folgen und wem gehorchen sie wirklich – Gott oder den Leitern? Ist das nicht genau wie bei religiösen Menschen, die nominell an den Herrn glauben, aber in Wirklichkeit an ihre Pastoren glauben, ihnen folgen und ihnen vertrauen? Bedeutet das nicht, von Menschen kontrolliert zu werden? Du verehrst die Leiter und hörst in allen Angelegenheiten auf sie. Das bedeutet, an Menschen zu glauben und Menschen zu folgen, von Menschen eingeschränkt und kontrolliert zu werden. Gott hat sich so deutlich geäußert, und doch kannst du Seine Worte nicht verstehen, noch weißt du, wie du sie praktizieren sollst, aber Teufel und Satanen verstehst du schon nach wenigen Worten? Was genau verstehst du eigentlich? Manchmal verstehst du eine Vorschrift oder eine Glaubenslehre – zählt das als Verstehen der Wahrheit? (Nein.) Das ist kein Verstehen der Wahrheit; das ist, in die Irre geführt zu werden. Genau das ist es.
Die primären Dispositionen der Äußerungsform von Antichristen, sich hinterhältig zu verhalten und eigenmächtig und diktatorisch zu sein, sind Niederträchtigkeit und Bösartigkeit. Worin äußert sich ihre Niederträchtigkeit? Sie äußert sich in ihrem hinterhältigen Verhalten. Und worin äußert sich ihre Bösartigkeit? (Im eigenmächtigen und diktatorischen Handeln.) Sie äußert sich hauptsächlich in ihrem eigenmächtigen und diktatorischen Handeln und darin, dass sie andere zwingen, ihnen zu gehorchen; ihr Zwang vermittelt eine bösartige Disposition. Gott verlangt von den Menschen, dass sie sich Ihm und der Wahrheit unterwerfen. Was ist Gottes Art zu wirken? Nachdem Gott Seine Worte kundgetan hat, sagt Er den Menschen, dass das Wichtigste beim Glauben an Gott ist, dass sie sich der Wahrheit und den Worten Gottes unterwerfen sollten. Du kennst diese Wahrheit und weißt, dass dieser Satz richtig ist. Aber was ist Gottes Haltung in Bezug darauf, ob du dich unterwirfst und wie du dich unterwirfst? Du hast einen freien Willen, hast das Recht, selbst zu entscheiden. Wenn du dich unterwerfen willst, unterwirfst du dich; wenn du dich nicht unterwerfen willst, musst du das nicht. Was jedoch die möglichen Konsequenzen betrifft, dich nicht zu unterwerfen, was Gott in den Menschen genau prüft und was Seine Schlussfolgerungen über sie sind – in diesen Angelegenheiten unternimmt Gott nichts Zusätzliches. Er warnt dich nicht, Er bedroht dich nicht und zwingt dich nicht, noch lässt Er dich den Preis dafür zahlen oder bestraft dich dafür. So handelt Gott nicht. Während der Zeit, in der Gott die Menschen rettet, in der Er Worte kundtut, um die Menschen zu versorgen, erlaubt Gott den Menschen, Fehler zu machen, den falschen Weg einzuschlagen, und Er erlaubt den Menschen, gegen Ihn zu rebellieren und törichte Dinge zu tun. Aber durch Seine Worte und einige Seiner Arbeitsmethoden – zum Beispiel durch Zurechtstutzen, Maßregelung und Disziplinierung sowie durch Ermahnungen – lässt Gott die Menschen allmählich verstehen, was Seine Anforderungen sind, was die Wahrheit ist und was richtig und was falsch ist. Manchmal gewährt Er dir etwas Gnade, bewegt dein Herz oder schenkt dir etwas Erhellung und Erleuchtung, damit du weißt, was richtig und was falsch ist, was Gottes Anforderungen wirklich sind, welchen Platz der Mensch einnehmen sollte und was die Menschen praktizieren sollten. Während Er dich diese Dinge verstehen lässt, gibt Er dir auch eine Wahl. Wenn du sagst: „Ich werde rebellisch sein, ich werde eigensinnig sein, ich will mich nicht für das entscheiden, was richtig ist, ich will nicht treu sein, ich will einfach auf diese Weise handeln!“, dann bist du letztendlich selbst für deinen Bestimmungsort und dein Ergebnis verantwortlich. Du musst die Verantwortung für deine Handlungen übernehmen und den Preis dafür zahlen; Gott greift in dieser Hinsicht nicht ein. Gott ist fair und gerecht. Ob du nun nach Seinen Anforderungen handelst und jemand bist, der sich Gott unterwirft, oder ob du nicht nach Seinen Anforderungen handelst und nicht jemand bist, der sich Gott unterwirft – deinen zukünftigen Bestimmungsort, wo auch immer er sein mag, hat Gott in beiden Fällen schon lange im Voraus bestimmt. Gott muss nichts Zusätzliches tun. Es ist nicht so, dass Er dich, wenn du heute nicht nach Gottes Anforderungen handelst, disziplinieren, maßregeln oder bestrafen und Unglück über dich bringen wird – so wirkt Gott nicht. Bei Gott dient die Anforderung, sich zu unterwerfen, einfach dazu, die Menschen die Wahrheit über Unterwerfung verstehen zu lassen; es gibt hier keinen „Zwang“. Gott zwingt die Menschen nicht, sich zu unterwerfen oder diesen Aspekt der Wahrheit zu praktizieren. Daher ist aus Gottes Sicht die Prämisse Seiner Handlungen – ob Er die Menschen nun orchestriert, über ihr Schicksal herrscht, sie führt oder sie mit der Wahrheit versorgt – weder auf Zwang noch auf Notwendigkeit begründet. Wenn du nach Gottes Worten handelst, wird dein Verständnis der Wahrheit immer mehr wachsen und deine Verfassung vor Gott sich weiter verbessern – du wirst eine gute Verfassung beibehalten, und Gott wird dich auch in Aspekten des täglichen Lebens erleuchten, die du nicht verstehst. Wenn du jedoch die Wahrheit nicht praktizierst, dich Gott nicht unterwirfst und nicht bereit bist, nach der Wahrheit zu streben, wird das, was du gewinnst, sehr begrenzt sein. Das ist der gravierende Unterschied zwischen diesen beiden Dingen. Gott ist nicht parteiisch; Er ist jedem gegenüber fair. Manche Leute sagen: „Würde ich denn nicht praktizieren, wenn Gott mich einfach zwingen würde?“ Gott zwingt die Menschen nicht; das tut Satan. Gott wirkt nicht auf diese Weise. Wenn du dich Gott nur unter Zwang unterwerfen kannst, was bist du dann? Unterwirfst du dich wirklich Gott? Das ist nicht die Art von Unterwerfung, die Gott Sich wünscht. Die Unterwerfung, von der Gott spricht, ist, wenn ein Mensch anhand seines Verständnisses der Wahrheit bereitwillig Gottes Worte auf Grundlage seines Gewissens und seiner Vernunft praktiziert. Das ist die eigentliche Bedeutung von Unterwerfung. Sie beinhaltet keinen Zwang, keine Einschränkung, keine Drohungen oder irgendeine Form von Bindung oder Kontrolle. Wenn du dich also in einer Angelegenheit besonders gebunden oder eingeschränkt fühlst, ist das mit Sicherheit nicht das Werk Gottes. Einerseits könnte das von menschlichen Gedanken oder einem verzerrten Verständnis und selbst auferlegten Einschränkungen kommen. Andererseits könnte es sein, dass jemand anderes versucht, dich einzuschränken, indem er Vorschriften oder irgendein richtig klingendes Argument oder eine richtig klingende Theorie benutzt, um dich einzuschränken, was dazu führt, dass du einige Verzerrungen in deinem Denken entwickelst. Das deutet auf ein Problem mit deinem Verständnis hin. Wenn du dich bereitwillig und gerne Gott unterwirfst, kommt das vom Wirken des Heiligen Geistes und auch von echter Menschlichkeit, von Gewissen und Vernunft.
Im Haus Gottes gibt es einige Leute, die sich nicht der Wahrheit unterwerfen, sich nicht den Arbeitsanordnungen des Hauses Gottes unterwerfen und sich nicht den Anordnungen der Kirche unterwerfen. Wie geht das Haus Gottes damit um? Werden irgendwelche Zwangsmaßnahmen angewendet, um das zu lösen? Wenn ein Leiter keine wirkliche Arbeit leistet, nicht gemäß den Arbeitsanordnungen arbeitet und die Wahrheit nicht praktiziert oder keine wirkliche Arbeit leisten kann, wie geht das Haus Gottes damit um? (Das Haus Gottes entlässt ihn.) Sie werden direkt entlassen, aber werden sie auch ausgeschlossen? (Nein.) Diejenigen, die nichts Böses getan haben, werden nicht ausgeschlossen. Was die gewöhnlichen Brüder und Schwestern betrifft: Wenn sie beauftragt werden, eine bestimmte Pflicht auszuführen, und sie sich weigern, gilt das als eine Weigerung, sich zu unterwerfen? Wenn sie es nicht tun, kann jemand anderes gefunden werden; würde irgendjemand gezwungen werden, eine Pflicht auszuführen? (Nein.) Es gibt keinen Zwang. Wenn sie durch gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit bereit sind, es anzunehmen und sich zu unterwerfen, dann ist das in Ordnung. Das wird nicht als Zwang betrachtet; diese Pflicht wird ihnen dann unter der Voraussetzung ihrer persönlichen Zustimmung und Bereitschaft zugewiesen. Zum Beispiel gibt es Leute, die gerne kochen, aber zum Putzen eingeteilt werden, und sie sagen: „Wenn man von mir verlangt, zu putzen, dann werde ich putzen. Ich unterwerfe mich den Anordnungen des Hauses Gottes.“ Gibt es hier irgendeine Form von Zwang? Wird hier irgendjemandem etwas gegen seinen Willen aufgezwungen? (Nein.) Die Zuteilung erfolgt auf Grundlage ihrer Bereitschaft und Unterwerfung, ohne jemanden in eine schwierige Lage zu bringen oder jemanden zu zwingen, etwas auszuführen. Es mag auch Fälle geben, in denen für eine bestimmte Pflicht vorübergehend niemand gefunden werden kann und du beauftragt wirst, vorläufig einzuspringen. Du selbst willst das vielleicht nicht, aber es ist notwendig für die Arbeit, es ist ein Sonderfall. Du bist ein Mitglied des Hauses Gottes, du isst vom Tisch des Hauses Gottes und erfüllst dort deine Pflichten – da du anerkennst, dass du jemand bist, der an Gott glaubt und Ihm folgt; kannst du dich in dieser Kleinigkeit dann nicht gegen dein Fleisch auflehnen? Das zählt nicht einmal wirklich als Unterwerfung oder Mühsal; es ist nur vorübergehend, es wird nicht von dir verlangt, diese Pflicht langfristig auszuführen. Manche Leute beklagen sich, dass die Arbeit, die sie tun sollen, schmutzig und anstrengend ist, und sie wollen sie nicht tun. Wenn sie das ansprechen, sollte man ihnen umgehend eine andere Aufgabe zuweisen. Wenn sie das jedoch nur sagen, aber eigentlich bereit sind, sich zu unterwerfen und zu leiden, dann sollten sie ihre Pflicht weiterhin ausführen. Ist dieser Ansatz angemessen? (Ja.) Ist dieser Grundsatz richtig? (Ja.) Das Haus Gottes zwingt die Menschen absolut nicht, gegen ihren Willen etwas zu tun. Es gibt noch eine andere Situation, wenn manche Leute, egal welche Pflicht sie ausführen, faul und unverantwortlich sind und keine Treue zeigen. Manchmal tun sie sogar heimlich schlechte Dinge. Wenn sie ihre Pflicht nicht gut ausführen, machen sie Ausflüchte und behaupten, die Pflicht sei nicht für sie geeignet, sei nicht ihre Stärke, oder sie verstünden den betreffenden Bereich nicht. Aber in Wirklichkeit ist für alle klar ersichtlich, dass sie nicht aus diesen Gründen scheitern, ihre Pflicht gut auszuführen. Wie sollte man mit solchen Leuten umgehen? Wenn sie darum bitten, eine Pflicht an einem anderen Ort auszuführen, sollte man dem zustimmen? (Nein.) Was sollte man dann tun? Solche Leute sind nicht geeignet, Pflichten auszuführen; sie tun es widerwillig und ohne die richtige Einstellung, also sollten sie weggeschickt werden. Es gibt noch eine andere Art Mensch, die schwierig und widerständig wird, sobald man ihr sagt, sie solle eine Pflicht ausführen. So jemand ist extrem unwillig und widerstrebend, schafft es kaum, seine Unzufriedenheit zu unterdrücken, und denkt: „Ich werde mich hier einfach im Hintergrund halten und mich ein paar Jahre durchwursteln – wer weiß, wo ich danach lande!“ Leuten mit solchen Absichten sollte man nicht gestatten, Pflichten auszuführen, und selbst wenn sie andere Pflichten ausführen wollen, ist das nicht erlaubt. In solchen Fällen muss man hart durchgreifen. Warum? Weil ihr Wesen durchschaut wurde – diejenigen, die sie durchschaut haben, sagen, sie seien Ungläubige; die Leute in ihrem Umfeld sagen auch, sie seien nicht geeignet, Pflichten auszuführen. Solche Leute sind Nichtgläubige, und Gottes Haus muss von ihnen bereinigt werden. Wenn nicht, werden sie in der Kirche nur Störungen verursachen, Missetaten begehen und Gottes auserwähltes Volk schädigen, was absolut nicht akzeptabel ist. Solche Fälle sollten nach den Grundsätzen für den Umgang mit Menschen, die in der Kirche Pflichten ausführen, behandelt werden; ihre Unwilligkeit spielt dabei keine Rolle. Ist das Zwang? Das ist kein Zwang; das ist ein Handeln nach den Grundsätzen, ein Wahren der Interessen und der Arbeit des Hauses Gottes. Hier geht es darum, Gottes Haus von den Ungläubigen zu säubern und von denjenigen, die nur im Haus Gottes schmarotzen. Wenn du schmarotzen willst, tu es woanders, nicht hier. Das Haus Gottes ist kein Altersheim; es hält keine Faulenzer aus. Verstanden?
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?