6. Ihr Verhalten ist hinterhältig, sie handeln eigenmächtig und sind diktatorisch, sie halten nie mit anderen Menschen Gemeinschaft und erzwingen von den Menschen Gehorsam (Abschnitt Vier)

Manche Leute haben das Glück, in der Kirche als Leiter ausgewählt zu werden, aber tatsächlich entsprechen ihr Kaliber und ihre Größe nicht den Anforderungen. Ein Leiter zu sein, ist Gottes Erhöhung, aber sie nehmen es nicht so wahr. Stattdessen denken sie: „Als Leiter bin ich besser als andere und stehe über ihnen; ich bin kein gewöhnlicher Mensch mehr. Während ihr euch alle gehorsam vor Gott verneigen und Ihn anbeten müsst, muss ich das nicht, denn ich bin anders als ihr; ihr seid geschaffene Wesen, aber ich nicht.“ Was bist du dann? Bist du nicht auch aus Fleisch und Blut? Wie unterscheidest du dich von anderen Menschen? Der Unterschied liegt in deiner Schamlosigkeit; dir fehlen jegliches Ehrgefühl und jegliche Rationalität, du bist nicht einmal mit einem Hund zu vergleichen. Du handelst eigenmächtig und diktatorisch und ignorierst jeden Rat von anderen – das ist der Unterschied. Egal wie gering ihr eigenes Kaliber oder wie niedrig ihre Effizienz bei der Erledigung von Dingen ist, sie denken immer noch, sie würden über dem Durchschnittsmenschen stehen, und glauben, sie seien fähig und talentiert. Daher beraten sie sich, ganz gleich, was sie tun, nicht mit anderen, um einen Konsens zu erzielen, da sie denken, sie seien qualifiziert oder absolut in der Lage, alles zu kontrollieren. Ist das nicht Arroganz, die zu einem Verlust von Vernunft führt? Ist das nicht unverschämt dreist? (Ja.) Bevor sie Leiter wurden, verhielten sie sich wie ein Hund mit eingezogenem Schwanz; sie glaubten, sie seien talentiert und fähig, und ihre Handlungen waren von einem gewissen Ehrgeiz geprägt, aber ihnen fehlte einfach die Gelegenheit. Sobald sie Leiter wurden, sonderten sie sich von den Brüdern und Schwestern ab und nahmen eine übergeordnete Stellung ein. Sie begannen, sich überlegen zu verhalten, und zeigten ihr wahres Gesicht; sie fingen an zu denken, sie könnten Großes erreichen, und glaubten: „Gottes Haus hat die richtige Person ausgewählt; ich bin in der Tat talentiert – wahres Gold ist dazu bestimmt, irgendwann zu glänzen. Seht mich jetzt an: Gott hat mich erkannt, nicht wahr?“ Ist das nicht widerlich? (Das ist es.) Du bist nur ein gewöhnliches geschaffenes Wesen unter vielen; unabhängig davon, wie groß deine Gaben oder dein Talent sind: Deine verderbte Disposition ist dieselbe wie die aller anderen. Wenn du denkst, du seist in einzigartiger Weise außergewöhnlich, und du dich für überlegen hältst, dich über alle anderen erheben und über allem stehen willst, dann irrst du dich. Aufgrund dieser falschen Vorstellung handelst du eigenmächtig und diktatorisch, ohne mit anderen Gemeinschaft zu halten oder dich mit ihnen zu beraten, und du wünschst dir sogar, dich im Gehorsam und in der Fügsamkeit anderer dir gegenüber zu sonnen, was falsch ist. Wo liegt der Fehler? (Darin, die falsche Position einzunehmen.) Warum stehen Antichristen immer an der falschen Position? Eine Sache ist sicher, und es mag sein, dass ihr diese nicht erkannt habt: In ihrer Menschlichkeit gibt es im Vergleich zu anderen etwas Zusätzliches; sie haben immer eine Art falscher Vorstellung. Wie entsteht diese falsche Vorstellung? Sie wird ihnen nicht von Gott gegeben, sondern von Satan. Alles, was sie tun, alles, was sie offenbaren und zum Ausdruck bringen, ist kein Instinkt innerhalb der normalen Grenzen der Menschlichkeit, sondern wird von einer externen Macht angetrieben. Warum wird gesagt, dass ihre Handlungen hinterhältig und ihre Ambitionen und Begierden unkontrollierbar sind? Ihr Verlangen, Menschen zu kontrollieren, hat die Grenzen überschritten. Was bedeutet es, die Grenzen zu überschreiten? Es bedeutet, zu jedem verfügbaren Mittel zu greifen, jenseits von Rationalität und Schamgefühl; es ist unbezähmbar, wie eine Sprungfeder – sie mag vorübergehend unten bleiben, wenn du sie herunterdrückst, aber sobald du loslässt, schnellt sie wieder hoch. Das heißt doch, von Begierde verzehrt und zur Besessenheit getrieben zu sein, oder? Das ist überhaupt keine Übertreibung.

Überall, wo Antichristen in einer Kirche in einer Machtposition sind, kann diese Kirche nicht länger als Kirche bezeichnet werden. Wer das schon einmal erlebt hat, sollte eine gewisse Ahnung davon haben. Es herrscht dort keine Atmosphäre der Ruhe, Freude und gemeinschaftlichen Erbauung, sondern vielmehr eine von turbulenter Zwietracht. Jeder fühlt sich ganz rastlos, unruhig und unfähig, Frieden in seinem Herzen zu empfinden, als ob ein großes Unheil unmittelbar bevorstünde. Die Worte und Taten von Antichristen schaffen eine Atmosphäre, in der die Herzen der Menschen umnachtet werden und die Fähigkeit verlieren, positive von negativen Dingen zu unterscheiden. Darüber hinaus führt eine lange Zeit der Irreführung durch Antichristen dazu, dass sich die Herzen der Menschen von Gott entfernen. Das resultiert in abnormalen Beziehungen zu Gott, genau wie bei Menschen in der Religion, die zwar nominell an Gott glauben, aber keinen Platz für Ihn in ihren Herzen haben. Zudem gibt es noch ein echtes Problem, nämlich dass es innerhalb der Kirche zu Spaltung und Chaos kommt, wenn Antichristen dort Macht innehaben. Diejenigen, die die Wahrheit lieben, empfinden bei den Versammlungen weder Freude noch Befreiung und wollen deshalb die Kirche verlassen, um zu Hause an Gott zu glauben. Wenn der Heilige Geist in einer Kirche wirkt, sind alle im Herzen eins und ziehen an einem Strang, unabhängig davon, ob die Menschen die Wahrheit verstehen oder nicht, und schaffen so eine friedlichere und stabilere Atmosphäre, frei von Unruhe. Doch immer, wenn Antichristen handeln, erzeugen sie eine rastlose und unheimliche Atmosphäre. Durch ihre störende Einmischung entstehen Fraktionen, und die Menschen sind einander gegenüber zunehmend auf der Hut, verurteilen und bekämpfen sich gegenseitig und untergraben einander hinterrücks. Welche Rolle spielen Antichristen hier offensichtlich? Sie sind Satans Diener. Das sind die Folgen des Handelns von Antichristen: Erstens: gegenseitige Verurteilung, gegenseitiges Misstrauen und eine gegenseitige Haltung der Vorsicht unter den Brüdern und Schwestern. Zweitens verschwinden die Grenzen zwischen Männern und Frauen, was allmählich zu unangemessenen Kontakten führt. Und drittens verlieren die Menschen in ihren Herzen die Klarheit über die Visionen und hören auf, sich auf das Praktizieren der Wahrheit zu konzentrieren. Sie wissen nicht mehr, wie man im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen handelt. Das geringe Verständnis der Glaubenslehren, das sie einst besaßen, geht verloren, ihr Verstand wird getrübt, und sie folgen blindlings den Antichristen, wobei sie sich nur darauf konzentrieren, geschäftig oberflächliche Aufgaben zu erledigen. Manche Menschen können spüren, dass es zu nichts führt, Antichristen zu folgen; wenn sich doch nur diejenigen, die die Wahrheit suchen, versammeln und gemeinsam ihre Pflichten tun könnten, welch Freude würde das bringen! Sobald Antichristen in einer Kirche Macht innehaben, hört der Heilige Geist auf, zu wirken, und Dunkelheit senkt sich über die Brüder und Schwestern. Der Glaube an Gott und das Ausführen der Pflichten geschehen dann nur noch lustlos. Wenn das eine lange Zeit so weitergeht, wird dann nicht die Mehrheit der Brüder und Schwestern von Gott ausgemustert werden?

Zum einen haben wir heute die Erscheinungsformen des eigenmächtigen und diktatorischen Verhaltens von Antichristen im Detail analysiert. Zum anderen wird durch die detaillierte Analyse dieser Erscheinungsformen jedem bewusst gemacht: Selbst wenn du kein Antichrist bist, besteht durch das Aufweisen solcher Erscheinungsformen eine Verbindung zwischen dir und der Wesensart von Antichristen. Ist eigenmächtiges und diktatorisches Verhalten eine Erscheinungsform normaler Menschlichkeit? Absolut nicht; offensichtlich ist dies eine Offenbarung einer verderbten Disposition. Ganz gleich, wie hoch dein Status ist oder wie viele Pflichten du ausführen kannst: Wenn du lernen kannst, mit anderen Gemeinschaft zu halten, dann vertrittst du die Grundsätze der Wahrheit, und das ist eine Mindestanforderung. Warum wird gesagt, dass das Lernen, mit anderen Gemeinschaft zu halten, dem Vertreten der Grundsätze gleichkommt? Wenn du lernen kannst, Gemeinschaft zu halten, beweist das, dass du deinen Status nicht als Kuh betrachtest, die du melken kannst, oder ihn überbewertest. Unabhängig davon, wie hoch dein Status ist, führst du deine Pflicht aus. Deine Handlungen dienen der Ausführung deiner Pflicht und nicht deinem Status. Wenn du gleichzeitig auch bei auftretenden Problemen lernen kannst, Gemeinschaft zu halten – und zwar unabhängig davon, ob nun mit gewöhnlichen Brüdern und Schwestern oder mit Menschen, mit denen du zusammenarbeitest – und du fähig bist, mit ihnen zu suchen und Gemeinschaft zu halten, was beweist das? Es zeigt, dass du die Haltung hast, die Wahrheit zu suchen und dich ihr zu unterwerfen. Das spiegelt zum einen deine Haltung gegenüber Gott und der Wahrheit wider, und darüber hinaus ist die Ausführung deiner Pflicht deine Verantwortung, und die Wahrheit in deiner Arbeit zu suchen, ist der Weg, dem du folgen solltest. Wie andere auf deine Entscheidungen reagieren, ob sie sich unterwerfen können oder wie sie sich unterwerfen, das ist deren Angelegenheit; aber ob du deine Pflicht gut ausführen und dem Maßstab entsprechen kannst, das ist deine Sache. Du musst die Grundsätze der Pflichtausführung verstehen: Es geht nicht darum, sich irgendeinem Menschen zu unterwerfen, sondern darum, sich den Wahrheitsgrundsätzen zu unterwerfen. Wenn du das Gefühl hast, die Wahrheitsgrundsätze zu verstehen, und durch Gemeinschaft mit allen anderen einen Konsens erreichst, den alle angemessen finden, es aber einige wenige gibt, die sich dagegen sträuben und Ärger machen wollen – was sollte man in einer solchen Situation tun? In diesem Fall sollte die Minderheit der Mehrheit folgen. Da die Mehrheit der Menschen einen Konsens erreicht hat, warum kommen die dann an und machen Ärger? Versuchen sie absichtlich, Zerstörung zu verursachen? Sie können ihre Meinungen äußern, damit jeder sie beurteilen kann, und wenn dann alle sagen, dass ihre Meinungen nicht den Grundsätzen entsprechen und nicht stichhaltig sind, sollten sie ihre Standpunkte aufgeben und nicht länger an ihnen festhalten. Was ist der Grundsatz dafür, mit dieser Angelegenheit umzugehen? Man sollte das vertreten, was richtig ist, und andere nicht zwingen, etwas Falschem zu gehorchen. Verstanden? Tatsächlich haben Antichristen, bevor sie dieses Verhalten und diese Praxis der Eigenmächtigkeit und Diktatur zeigen, bereits ihre eigenen Pläne im Kopf. Eigenmächtig und diktatorisch zu sein, bedeutet definitiv nicht, das Richtige zu tun oder die Wahrheit zu praktizieren. Es bedeutet definitiv, zu tun, was falsch ist und was gegen die Wahrheit verstößt, und den falschen Weg zu gehen sowie falsche Entscheidungen zu treffen, wobei man trotzdem andere dazu bringt, ihnen Folge zu leisten. Das heißt, eigenmächtig und diktatorisch zu sein. Wenn etwas richtig ist und der Wahrheit entspricht, dann muss man sich daran halten. Das ist kein eigenmächtiges und diktatorisches Verhalten, sondern das Festhalten an den Grundsätzen. Man muss zwischen diesen beiden Dingen unterscheiden. Was ist hauptsächlich damit gemeint, dass Antichristen eigenmächtig und diktatorisch sind? (Dass sie Dinge tun, die nicht mit den Grundsätzen oder der Wahrheit im Einklang stehen, und andere trotzdem dazu bringen, mitzumachen.) Richtig. Egal welche Situation auftritt oder mit welchem Problem sich befasst wird, sie suchen nicht nach den Wahrheitsgrundsätzen, sondern treffen Entscheidungen auf der Grundlage ihrer eigenen Auffassungen und Einbildungen. In ihrem Herzen wissen sie, dass das gegen die Grundsätze verstößt, wollen aber trotzdem, dass andere darauf hören und sich unterwerfen. Antichristen gehen konsequent auf diese Weise vor.

Als die Arbeit der Evangeliumsverbreitung gerade begann, nahmen manche Leute „Das Wort erscheint im Fleisch“ mit in religiöse Kreise, um dort das Evangelium zu predigen. Nachdem die religiösen Leute Gottes Worte gelesen hatten, welche Geheimnisse offenbarten, in denen über Visionen Gemeinschaft gehalten wurde und die den Lebenseintritt erörterten, sagten alle, dass diese ziemlich gut seien. Allerdings fanden sie einige Worte des Gerichts und der Bloßstellung von Menschen in ihrer Wortwahl zu hart. Sie fühlten sich, als würden sie gescholten, und konnten es nicht akzeptieren. Sie sagten: „Kann Gott auf eine Weise sprechen, die Menschen beschimpft? Diese Worte scheinen bestenfalls von einer weisen Person geschrieben worden zu sein.“ Der für das Predigen des Evangeliums Verantwortliche meinte, er habe eine Lösung. Später änderte er dann alle Abschnitte von Gottes Worten, die nicht mit den Auffassungen, Einbildungen und dem Geschmack der Leute übereinstimmten, und auch jene Worte, bei denen er befürchtete, sie würden bei den Leuten nach dem Lesen Auffassungen hervorrufen. Zum Beispiel wurden Worte, die Gott benutzte, um die menschliche Natur zu entlarven, wie „Hure“, „Prostituierte“, „Schurke“, und Ausdrücke wie „hinabgestoßen in die Hölle“ und „in den Feuer- und Schwefelsee geworfen“, allesamt gestrichen. Kurz gesagt: Alle Worte, die leicht zu Auffassungen oder Missverständnissen führen konnten, wurden vollständig entfernt. Sagt Mir: Nachdem diese Worte des Gerichts, der Verurteilung und der Verfluchung aus Gottes Worten entfernt wurden, sind diese Worte dann immer noch Gottes ursprüngliche Worte? (Nein.) Sind es immer noch die Worte, die Gott in Seinem Werk des Gerichts kundgetan hat? Dieser „alte Gentleman“ hat, ohne sich mit irgendjemandem zu beraten, viele der sehr harten Worte Gottes in Bezug auf Läuterung und die Bloßstellung der verderbten Dispositionen der Menschen gestrichen, insbesondere jene, die die Zeit der Prüfung der Dienenden betrafen. Als die religiösen Leute dann später die überarbeitete Version lasen, sagten sie: „Nicht schlecht, an einen solchen Gott können wir glauben“, und sie akzeptierten es. Dieser alte Gentleman dachte bei sich: „Sieh mal, wie klug ich bin! Es ist nicht weise, wenn Gottes Worte zu hart sind. Bei solchen Leuten bringt es am meisten, ihnen gut zuzureden – wie konntest du Dinge sagen, die fälschlicherweise als Beschimpfung aufgefasst werden könnten? Das ist nicht weise! Ich habe einige Änderungen vorgenommen, und sieh mal, was passiert ist: Sogar die religiösen Pastoren sind bereit, zu glauben, und immer mehr Leute akzeptieren es. Was sagst du dazu? Bin ich nicht weise? Bin ich nicht klug? Ist das nicht ziemlich beeindruckend?“ Die Ergebnisse seiner Änderungen machten ihn überaus stolz auf sich. Einige religiöse Leute, die in die Kirche eintraten, stellten jedoch fest, dass sie abgeänderte Worte Gottes gelesen hatten, die anders waren als die Originaltexte in der Kirche. Dieses Problem wurde dann angesprochen. Später wurde entdeckt, dass dieser alte Gentleman den Inhalt von Gottes Worten geändert hatte. Was haltet ihr von dem, was dieser alte Gentleman getan hat? Lassen wir alles andere beiseite und sagen wir einfach: Diese Worte waren nicht deine, du hattest kein Recht, sie zu ändern. Selbst wenn es ein von einem Menschen geschriebener Artikel oder ein Buch wäre: Wenn du Änderungen vornehmen willst, musst du zuerst die Zustimmung des ursprünglichen Autors einholen. Stimmt er zu, kannst du Änderungen vornehmen. Stimmt er nicht zu, darfst du absolut kein einziges Wort ändern. Das heißt, Respekt vor dem Autor und den Lesern zu zeigen. Wenn dem Autor die Energie fehlt, Änderungen vorzunehmen, er dich aber dazu autorisiert und sagt, du könntest alles ändern, solange es der ursprünglichen Bedeutung treu bleibt und die gewünschte Wirkung erzielt – kannst du dann Änderungen vornehmen? (Ja.) Wenn der Autor seine Zustimmung oder Genehmigung gegeben hat, dann können Änderungen vorgenommen werden. Wie nennt man ein solches Verhalten? Es ist gerechtfertigt, legitim und angemessen, nicht wahr? Aber was ist, wenn der Autor nicht zugestimmt hat und du es ohne seine Genehmigung änderst? Wie nennt man das? (Rücksichtslos und eigenwillig sein.) Das nennt man rücksichtslos und eigenwillig, eigenmächtig und diktatorisch sein. Also: Was hat dieser alte Gentleman geändert? (Gottes Worte.) Die ursprünglichen Worte Gottes, die Gottes Stimmung, Disposition und Absichten gegenüber der Menschheit beinhalten. Die Art und Weise, in der Gott Seine Worte spricht, ist bedeutungsvoll. Kennst du die Stimmung, den Zweck und die gewünschte Wirkung hinter jedem von Gott gesprochenen Wort? Wenn du das nicht ergründen kannst, warum nimmst du dann blindlings Änderungen vor? Jeder von Gott gesprochene Satz, die Wortwahl, der Tonfall und die Stimmung, die Gemütslage und die Emotionen, die sie bei den Menschen hervorrufen, sind alle sorgfältig formuliert und bedacht. Gott ist weise und bedacht. Was dachte sich dieser alte Gentleman? Er betrachtete Gottes Art zu sprechen als unklug; so sah er Gottes Werk. Er glaubte: „Den Menschen in der Religion, die nur danach trachten, von dem Brot zu essen und satt zu werden, muss man gut zureden und sie mit Liebe und Barmherzigkeit behandeln. Die Worte dürfen nicht so hart sein. Wie kann dann das Evangelium gepredigt werden, wenn sie zu hart sind? Kann das Evangelium dann noch verbreitet werden?“ Weiß Gott das nicht? (Doch.) Gott weiß das sehr wohl. Warum spricht Er dann immer noch auf diese Weise? So ist Gottes Disposition. Was ist Gottes Disposition? Auf Seine Weise zu sprechen, ob du nun glaubst oder nicht. Wenn du glaubst, bist du eines von Gottes Schafen; wenn nicht, bist du ein Wolf. Gottes Worte entlarven und schelten dich ein wenig, und dann weigerst du dich, anzuerkennen, dass du ein Gläubiger an Gott bist? Bist du auf einmal kein geschaffenes Wesen Gottes mehr? Ist Gott nicht mehr Gott? Wenn du Gott deswegen verleugnen kannst, dann bist du ein böser Mensch, ein Teufel. Gott rettet solche Menschen nicht, also sollten sie von der Kirche weder durch Zwang noch durch gutes Zureden angenommen werden. Manche Leute sagen: „Selbst wenn Gott mich schilt, bin ich willens, und das mit Freuden. Wenn Er Gott ist, kann Er mich retten. Wenn Er mich schlägt, ist es verdient. Wenn Er mich einen wirrköpfigen Menschen nennt, dann bin ich das, und sogar noch wirrköpfiger; wenn Er mich eine Hure nennt, obwohl ich scheinbar nichts von dem getan habe, was Huren tun, da Gott es sagt, erkenne ich es an und akzeptiere es.“ Sie haben den schlichtesten Glauben, die schlichteste Anerkennung und Akzeptanz und das schlichteste gottesfürchtige Herz. Solche Menschen will Gott gewinnen. Manche Leute finden Gottes Worte zu hart und schneidend, sie haben das Gefühl, sie würden keine Segnungen empfangen, und deshalb wollen sie nicht mehr glauben. Sie denken: „Selbst wenn du Gott bist, werde ich nicht an dich glauben. Wenn du so sprichst, werde ich dir nicht folgen.“ Dann hau ab! Wenn du Gott nicht einmal anerkennst, wie kann Gott dich dann als Sein geschaffenes Wesen anerkennen? Das ist unmöglich! Gottes Worte werden hier offen dargelegt; ob du sie glaubst oder nicht, das ist deine Entscheidung. Wenn du nicht glaubst, dann mach dich vom Acker; du wirst dir etwas entgehen lassen. Wenn du glaubst, wirst du einen Hoffnungsschimmer auf Errettung haben. Ist das nicht fair? (Doch.) Aber dachte dieser alte Gentleman so? Konnte er Gottes Gedanken verstehen? (Nein.) War er nicht töricht? Menschen, denen es an spirituellem Verständnis mangelt, begehen solch törichte Taten. Er nahm Gott als sehr unbedeutend und einfach wahr und dachte, Gottes Gedanken stünden nicht viel über menschlichem Denken. Er sprach oft davon, dass Gottes Gedanken über denen des Menschen stünden, und predigte in ruhigen Zeiten diese erhabenen Glaubenslehren. Als es dann aber wirklich darauf ankam, schob er diese Worte beiseite. Er hatte nämlich das Gefühl, dass diese Worte Gottes nicht wie etwas klangen, das Gott sagen würde. In seinem Herzen erkannte er diese Worte Gottes nicht an, also konnte er sie einfach nicht akzeptieren. Als das Evangelium gerade gepredigt wurde, nutzte er die Gelegenheit, Gottes Worte schnell zu ändern, und das sogar unter dem Vorwand, „das Evangelium effektiv zu predigen und mehr Menschen zu gewinnen“. Wie habe Ich letztendlich sein Verhalten charakterisiert? Als unerlaubte Änderung von Gottes Worten. Was bedeutet unerlaubte Änderung? Es bedeutet, willkürlich etwas hinzuzufügen, etwas wegzulassen oder die ursprüngliche Bedeutung zu verändern, die beabsichtigte Bedeutung des Autors zu ändern, die ursprünglichen Absichten und den Zweck der Äußerung des Autors zu missachten und sie dann wahllos zu verändern. Das nennt man unerlaubte Änderungen durchführen. Hatte er ein gottesfürchtiges Herz? (Nein.) Welch eine Dreistigkeit! Ist das etwas, was ein Mensch tun würde? (Nein.) Das ist das Werk eines Teufels, nicht eines Menschen. Du darfst nicht einmal beiläufig die Worte eines gewöhnlichen Menschen verändern; du musst die Meinung des Autors respektieren. Wenn du Änderungen vornehmen willst, musst du ihn im Voraus benachrichtigen und seine Zustimmung einholen. Erst nachdem du seine Erlaubnis erhalten hast, kannst du Änderungen vornehmen, die seiner Meinung entsprechen. Das nennt man Respekt. Wenn es um Gott geht, ist viel mehr als nur Respekt erforderlich! Wenn auch nur ein einziger Satz in Gottes Worten falsch gedruckt ist, wenn auch nur ein einziger grammatikalischer Artikel fehlt, musst du fragen, ob das akzeptabel ist; wenn nicht, musst du diese Seite neu drucken. Das erfordert eine sehr ernste und verantwortungsbewusste Haltung; das heißt, ein gottesfürchtiges Herz zu haben. Hatte dieser alte Gentleman ein solches Herz? (Nein.) Er hatte kein gottesfürchtiges Herz. Er betrachtete Gott als unter ihm stehend; er war absolut dreist. So jemand sollte ausgeschlossen werden.

Kürzlich ereignete sich ein ähnlicher Vorfall. Einige Leute benutzten erneut den Vorwand, das Evangelium zu predigen und mehr Menschen zu gewinnen, als Grund, Gottes Worte rücksichtslos zu verändern. Diesmal war es etwas besser als im letzten Fall; im letzten Fall geschah es eigenmächtig und diktatorisch und ohne, dass Gemeinschaft mit anderen gehalten wurde, und man hat sich willkürlich und achtlos an Gottes Worten zu schaffen gemacht. Diesmal fragten die Leute zuerst den Oberen und sagten: „Die Leute einer bestimmten ethnischen Gruppe können einige der Begriffe in Gottes Worten nicht akzeptieren. Wir haben uns eine Strategie ausgedacht: Wir entfernen oder ändern diese Begriffe und die Teile der Sprüche oder Passagen in Gottes Worten, die sie nicht akzeptieren können, und predigen ihnen dann mit einer speziell zugeschnittenen Version von Gottes Worten. Dann würden sie doch glauben, oder?“ Seht euch das an; sie sind wirklich dreist. Was für ein Verhalten ist das? Wenn man der Sache nachsichtig begegnet, könnte man solche Leute einfach als töricht, unwissend und zu jung betrachten; man könnte ihnen einfach sagen, das nicht noch einmal zu tun. Aber wenn wir die Natur dessen charakterisieren, was sie getan haben, so haben sie Gottes Worte leichtfertig verändert, um Satan zu gefallen. Wie nennt man das? Das ist das Verhalten von Judas, von Verrätern und Überläufern, die den Herrn für Ruhm verraten. Sie haben sich an Gottes Worten zu schaffen gemacht, sie für die Menschen schmackhafter und angenehmer gemacht, um ihnen zu gefallen und sie dazu zu bringen, das Evangelium anzunehmen – was kommt das gleich? Selbst wenn kein einziger Mensch auf Erden glaubt, hören Gottes Worte dann auf, Gottes Worte zu sein? Ändert sich die Natur von Gottes Worten? (Nein.) Sind Gottes Worte nur dann die Wahrheit, wenn die Menschen sie akzeptieren, und wenn sie das nicht tun, sind Seine Worte dann nicht die Wahrheit? Kann sich die Natur von Gottes Worten deswegen ändern? Auf keinen Fall. Die Wahrheit ist die Wahrheit; wenn du sie nicht akzeptierst, gehst du zugrunde! Einige der Leute, die das Evangelium predigen, denken: „Wie bedauernswert diese Menschen sind, weil sie es nicht akzeptieren! Was für ein großartiges und edles Volk sie sind. Gott liebt und erbarmt sich ihrer so sehr, wie können wir ihnen nicht etwas Liebe zeigen? Lasst uns Gottes Worte ändern, damit sie sie akzeptieren können. Wie wunderbar diese Leute sind und wie gut und barmherzig Gott zu ihnen ist! Wir sollten auf Gottes Absichten Rücksicht nehmen!“ Ist das nicht Verstellung? (Ja.) Noch ein Hochstapler – wer die Wahrheit nicht versteht, kann nur törichte Dinge tun! Es wurde bereits gesagt, dass man sich um jemanden, der sich an Gottes Worten zu schaffen gemacht hatte, gekümmert hat und er ausgeschlossen wurde. Und jetzt gibt es Leute, die sich wieder an ihnen zu schaffen machen wollen. Was versuchen sie damit zu erreichen? Heißt das nicht, den Herrn für Ruhm zu verraten? (Ja.) Das heißt, den Herrn für Ruhm zu verraten und Satan zu gefallen. Sind Gottes Worte nicht praktisch? Können sie nicht offen dargelegt werden? Erkennst du sie nicht als die Wahrheit an? Wenn du sie nicht anerkennst, warum glaubst du dann noch? Wenn du die Wahrheit nicht akzeptieren kannst, was nützt es dann, an Gott zu glauben? Es ist unmöglich, auf diese Weise Errettung zu erlangen. Ganz gleich, wie Gott spricht oder welche Worte Er benutzt, die nicht mit deinen Auffassungen übereinstimmen: Er ist immer noch Gott, und Sein Wesen ändert sich nicht. Ganz gleich, wie angenehm du sprichst, ganz gleich, was du tust, ganz gleich, für wie gütig, wohlwollend oder liebevoll du dich selbst hältst: Du bist immer noch ein Mensch, ein verderbter Mensch. Du weigerst dich, Gottes Worte als die Wahrheit anzuerkennen, und versuchst, Gottes Worte zu ändern, um Satan zu gefallen. Was ist das für ein Verhalten? Es ist verachtenswert! Ich dachte, dass ein solches Problem nach den vergangenen Gemeinschaften über die Natur der unerlaubten Veränderung von Gottes Worten bei dem Predigen des Evangeliums jetzt nicht wieder auftreten würde. Aber es ist unglaublich: Es gibt immer noch Leute, die es wagen, sich an ihnen zu schaffen zu machen und darüber nachzudenken. Welche Haltung haben diese Leute gegenüber Gottes Worten? (Respektlosigkeit.) Sie sind absolut rücksichtslos! In ihren Herzen sind Gottes Worte so leicht wie Federn, ihnen fehlt jedes Gewicht. Sie denken: „Gottes Worte können auf jede beliebige Weise ausgedrückt werden; ich kann seine Worte nach Belieben ändern. Es ist besser, sie so zu gestalten, dass sie mit menschlichen Auffassungen und Geschmäckern übereinstimmen. So sollten Gottes Worte sein!“ Wer solche Dinge tut, wie sich an Gottes Worten zu schaffen zu machen, den kann man als Antichristen charakterisieren. Solche Menschen handeln rücksichtslos und gedankenlos und nehmen willkürlich Änderungen vor; sie verhalten sich eigenmächtig und diktatorisch und haben dieselbe Disposition und Wesensart wie andere Antichristen. Und es gibt noch einen weiteren Punkt: Was ist ihr erster Gedanke und ihre erste Handlung, wenn sie in Gefahr geraten oder wenn ihre eigenen Interessen geschädigt werden? Für was entscheiden sie sich? Sie entscheiden sich dafür, Gottes Interessen und die Interessen des Hauses Gottes zu verraten, um sich selbst zu schützen. Tun Menschen, die sich an Gottes Worten zu schaffen machen, das wirklich, um das Evangelium effektiv zu predigen? Welcher Hintergedanke versteckt sich in ihrer sogenannten Effektivität? Sie wollen ihre Talente und Fähigkeiten zur Schau stellen, damit die Leute sehen: „Seht, wie kompetent ich bin! Seht, wie effektiv das Predigen des Evangeliums nach meinen Änderungen ist? Ihr habt nicht dieselben Fähigkeiten, ihr würdet euch nicht einmal trauen, so zu denken. Schaut hin, seht ihr, welche Ergebnisse ich mit meinen Ideen und Handlungen erzielt habe?“ Diese Leute missachten Gottes Worte und machen sich an ihnen zu schaffen, um ihren eigenen Ehrgeiz und ihr Verlangen zu befriedigen, nach Ruhm und Status zu streben. Sie haben doch den Charakter eines Antichristen, oder? Sie als Antichristen zu charakterisieren, ist keineswegs ungerecht.

Was ist eine weitere Äußerungsform des eigenmächtigen und diktatorischen Verhaltens von Antichristen? Sie halten niemals mit den Brüdern und Schwestern Gemeinschaft über die Wahrheit, noch lösen sie die tatsächlichen Probleme der Menschen. Stattdessen predigen sie lediglich Worte und Glaubenslehren, um die Leute zu belehren, und zwingen andere sogar, ihnen zu gehorchen. Wie steht es um ihre Haltung und Vorgehensweise in Bezug auf den Oberen und Gott? Diese sind nichts anderes als Betrug und Doppelzüngigkeit. Ganz gleich, welche Probleme es in der Gemeinde gibt, sie melden dem Oberen nie etwas. Was sie auch tun, sie fragen niemals beim Oberen nach. Es scheint, als hätten sie keine Probleme, die die Gemeinschaft oder Anleitung des Oberen erfordern würden – alles, was sie tun, tun sie heimlich, verborgen und hinter den Kulissen. Das nennt man hinterhältige Manipulation, bei der sie das letzte Wort haben und der alleinige Entscheidungsträger sein wollen. Manchmal jedoch tarnen sie sich auch: Sie bringen triviale Angelegenheiten vor, um beim Oberen nachzufragen, und geben sich als jemand aus, der die Wahrheit sucht. Dadurch verleiten sie den Oberen zu dem Trugschluss, sie würden in allem höchst akribisch nach der Wahrheit suchen. In Wirklichkeit bitten sie bei keiner wichtigen Angelegenheit um Führung, treffen einseitige Entscheidungen und lassen den Oberen im Ungewissen. Wenn irgendein Problem auftritt, ist es sogar noch unwahrscheinlicher, dass sie es melden, aus Angst, es könnte ihre Macht, ihren Status oder ihren Ruf beeinträchtigen. Antichristen handeln eigenmächtig und diktatorisch; sie halten niemals mit anderen Gemeinschaft und zwingen andere, ihnen zu gehorchen. Klar und deutlich ausgedrückt: Die hauptsächlichen Äußerungsformen dieses Verhaltens sind wie folgt: Sie führen ihre eigenen Vorhaben durch, bauen ihren Einfluss, ihre persönliche Clique und ihre Verbindungen aus und verfolgen ihre eigenen Unterfangen. Und dann tun sie, was immer ihnen gefällt, tun Dinge, die ihnen selbst nützen, und handeln ohne jegliche Transparenz. Bei Antichristen ist der Wunsch und das Verlangen, dass andere sich ihnen unterwerfen, besonders stark. Sie erwarten, dass die Leute ihnen gehorchen – wie ein Jäger, der seinen Jagdhund dazu bringt, seinen Befehlen zu gehorchen –, lassen dabei nicht zu, dass die Leute versuchen, Richtig von Falsch zu unterscheiden, und sie bestehen auf absolutem Gehorsam und absoluter Unterwerfung.

Eine weitere Äußerungsform des eigenmächtigen und diktatorischen Handelns von Antichristen lässt sich im folgenden Szenario beobachten. Wenn zum Beispiel der Leiter einer bestimmten Kirche ein Antichrist ist und wenn übergeordnete Leiter und Mitarbeiter beabsichtigen, sich über die Arbeit dieser Kirche zu informieren und in diese zu involvieren, würde dieser Antichrist zustimmen? Auf keinen Fall. In welchem Ausmaß kontrolliert er die Kirche? Er macht sie zu einer uneinnehmbaren Festung, die er hermetisch abriegelt, sodass sich niemand anderes einmischen oder erkundigen kann. Wenn er erfährt, dass Leiter und Mitarbeiter kommen, um sich über die Arbeit zu informieren, sagt er zu den Brüdern und Schwestern: „Ich weiß nicht, was das Ziel dieser Leute ist, die hierherkommen. Sie verstehen die tatsächliche Situation unserer Kirche nicht. Wenn sie sich einmischen, könnten sie die Arbeit unserer Kirche stören.“ Auf diese Weise führt er die Brüder und Schwestern in die Irre. Sobald die Leiter und Mitarbeiter ankommen, findet er verschiedene Gründe und Vorwände, um die Brüder und Schwestern daran zu hindern, mit ihnen in Kontakt zu treten, während er sich heuchlerisch um die Leiter und Mitarbeiter kümmert und sie unter dem Deckmantel, ihre Sicherheit zu gewährleisten, irgendwo abschottet; in Wirklichkeit macht er das aber, um sie daran zu hindern, die Brüder und Schwestern zu treffen und von ihnen etwas über die Situation zu erfahren. Wenn die Leiter und Mitarbeiter sich nach der Lage der Arbeit erkundigen, führt sie der Antichrist hinters Licht, indem er eine falsche Fassade präsentiert: Er täuscht seine Vorgesetzten und lässt seine Untergebenen im Dunkeln, er schmückt seine Aussagen aus und übertreibt in Bezug auf die Wirksamkeit der Arbeit, um sie zu täuschen. Wenn die Leiter und Mitarbeiter vorschlagen, sich mit den Brüdern und Schwestern der Kirche zu treffen, antwortet er: „Dafür habe ich keine Vorkehrungen getroffen! Du hast mich nicht benachrichtigt, bevor du hergekommen bist. Hättest du das getan, hätte ich arrangiert, dass einige der Brüder und Schwestern sich mit dir treffen. Aber angesichts der gegenwärtigen feindseligen Umgebung ist es aus Sicherheitsgründen besser, wenn ihr euch nicht mit den Brüdern und Schwestern trefft.“ Obwohl seine Worte vernünftig klingen, kann eine urteilsfähige Person das Problem erkennen: „Er will nicht, dass die Leiter und Mitarbeiter sich mit den Brüdern und Schwestern treffen, weil er Angst hat, entlarvt zu werden, Angst, dass die Mängel und Abweichungen in seiner Arbeit aufgedeckt werden.“ Der Antichrist hält die Brüder und Schwestern der Kirche fest unter seiner Kontrolle. Wenn die Leiter und Mitarbeiter nicht verantwortungsbewusst sind, können sie leicht vom Antichristen getäuscht und zum Narren gehalten werden. Die tatsächliche Situation der Brüder und Schwestern der Kirche, ihre weiterhin ungelösten Schwierigkeiten, ob die gemeinschaftlichen Austausche und Predigten des Oberen und die Bücher mit Gottes Worten zeitnah an die Brüder und Schwestern weitergegeben werden, wie die verschiedenen Arbeitsprojekte der Kirche voranschreiten, ob es Abweichungen oder Probleme gibt – all diese Dinge würden die Leiter und Mitarbeiter nicht erfahren. Die Brüder und Schwestern wissen auch nicht über irgendwelche neuen Arbeitsanordnungen im Haus Gottes Bescheid; auf diese Weise hat der Antichrist die Kirche komplett unter Kontrolle, behält alle Macht für sich und hat in allen Angelegenheiten das letzte Wort. Die Brüder und Schwestern der Kirche haben keine Möglichkeit, die übergeordneten Leiter und Mitarbeiter zu kontaktieren, und da sie die tatsächliche Wahrheit nicht kennen, werden sie vom Antichristen in die Irre geführt und kontrolliert. Diese inspizierenden Leiter und Mitarbeiter besitzen, unabhängig davon, wie der Antichrist spricht, kein Urteilsvermögen und denken immer noch, der Antichrist leiste gute Arbeit, und schenken ihm ihr volles Vertrauen. Das ist gleichbedeutend damit, Gottes auserwähltes Volk in die Obhut des Antichristen zu geben. Wenn die Leiter und Mitarbeiter, während der Antichrist die Menschen in die Irre führt, nicht fähig sind, das zu durchschauen, sie unverantwortlich sind und nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen, behindert das dann nicht die Arbeit der Kirche und schadet Gottes auserwähltem Volk? Sind solche Leiter und Mitarbeiter nicht falsche Leiter und falsche Mitarbeiter? In Bezug auf eine von einem Antichristen kontrollierte Kirche müssen die Leiter und Mitarbeiter eingreifen und Nachforschungen anstellen, und sie müssen sich umgehend um den Antichristen kümmern und ihn entfernen – das steht außer Frage. Wenn es falsche Leiter gibt, die keine wirkliche Arbeit leisten und die Irreführung von Gottes auserwähltem Volk durch den Antichristen ignorieren, sollte das auserwählte Volk diese falschen Leiter und falschen Mitarbeiter entlarven, sie melden, sie absetzen und sie durch gute Leiter ersetzen. Nur so kann das Problem der Irreführung der Leute durch den Antichristen vollständig gelöst werden. Manche Leute mögen sagen: „Solche Leiter und Mitarbeiter haben vielleicht ein geringes Kaliber und es fehlt ihnen an Urteilsvermögen, weshalb sie es versäumt haben, sich um das Problem, das dieser Antichrist darstellt, zu kümmern und es zu beseitigen. Sie tun es nicht absichtlich; sollte man ihnen nicht noch eine Chance geben?“ Solchen wirrköpfigen Leitern sollte man keine weiteren Chancen geben. Wenn man ihnen noch eine Chance gibt, werden sie Gottes auserwähltem Volk nur weiterhin schaden. Das liegt daran, dass sie keine Menschen sind, die nach der Wahrheit streben; es fehlt ihnen an Gewissen und Vernunft, und sie handeln nicht nach den Grundsätzen – sie sind verachtenswerte Menschen, die ausgemustert werden sollten! In den letzten zwei Jahren haben sich einige Brüder und Schwestern in bestimmten Kirchen zusammengeschlossen, um solche falschen Leiter und Antichristen, die keine wirkliche Arbeit leisten, abzusetzen, und zu veranlassen, dass sie entlassen und ausgemustert werden. Ist das nicht eine gute Sache? (Ja.) Es erfreut Mich, solch gute Nachrichten zu hören; es ist der beste Beweis dafür, dass Gottes auserwähltes Volk im Leben wächst und den richtigen Weg des Glaubens an Gott einschlägt. Das zeigt, dass die Menschen ein gewisses Urteilsvermögen und eine gewisse Größe erlangt haben und nicht mehr von falschen Leitern oder von Antichristen, bösen Dämonen, kontrolliert werden. Da Gottes auserwähltes Volk nicht mehr durch Status oder Macht eingeschränkt wird, können gewöhnliche falsche Leiter und Antichristen seine Mitglieder nicht mehr in die Irre führen oder kontrollieren. Die Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk haben den Mut, falsche Leiter und Antichristen zu durchschauen und zu entlarven, und wagen es, sie zu verbannen und abzusetzen. Tatsächlich haben vor Gott alle einen gleichen Status – ob nun Leiter und Mitarbeiter oder die gewöhnlichen Gläubigen unter Gottes Auserwählten – und unterscheiden sich nur in ihren Pflichten. Im Haus Gottes gibt es keinen Unterschied in Bezug auf Status, sondern nur in Bezug auf Pflicht und Verantwortung. Wenn sie mit falschen Leitern und Antichristen konfrontiert werden, die die Arbeit der Kirche stören, sollten sowohl Leiter und Mitarbeiter als auch Gottes auserwähltes Volk sie entlarven und melden, umgehend gegen sie vorgehen und die Antichristen aus der Kirche ausschließen. Diese Verantwortung ist für alle gleich und wird von allen gemeinsam getragen.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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