6. Ihr Verhalten ist hinterhältig, sie handeln eigenmächtig und sind diktatorisch, sie halten nie mit anderen Menschen Gemeinschaft und erzwingen von den Menschen Gehorsam (Abschnitt Drei)
II. Eine detaillierte Analyse des eigenmächtigen und diktatorischen Verhaltens von Antichristen und wie sie Menschen dazu zwingen, ihnen zu gehorchen
Antichristen handeln eigenmächtig und diktatorisch, halten nie Gemeinschaft oder beraten sich mit anderen, tun, was immer sie wollen, und zwingen andere, ihnen zu gehorchen. Man kann sagen: Egal was Antichristen tun, welche Arrangements oder Entscheidungen sie auch treffen, sie halten nicht mit anderen Gemeinschaft, erzielen keinen Konsens, suchen nicht nach der Wahrheit, um Probleme zu lösen, und suchen auch nicht nach den Grundsätzen, die bei der Ausführung ihrer Pflichten angewendet werden sollten. Darüber hinaus lassen sie die Menschen nicht verstehen, warum sie die Dinge auf eine bestimmte Weise tun, sodass die Menschen verwirrt sind und zwangsweise auf sie hören müssen. Fragt jemand aus Unverständnis nach, ist der Antichrist nicht bereit, Gemeinschaft zu halten oder es zu erklären. Welche Situation will der Antichrist in dieser Angelegenheit aufrechterhalten? Niemand darf die Einzelheiten kennen; niemand hat das Recht, Bescheid zu wissen. Der Antichrist tut, was immer er will, und was er für richtig hält, muss konsequent umgesetzt werden. Andere Leute sind nicht berechtigt, nachzufragen, geschweige denn qualifiziert genug, um mit ihnen zusammenzuarbeiten; ihnen bleibt nur die Rolle des Gehorchens und Sich-Unterwerfens. Wie sieht der Antichrist das? „Da ihr mich als Leiter gewählt habt, steht ihr unter meiner Führung und müsst auf mich hören. Wenn ihr nicht auf mich hören wollt, dann hättet ihr mich nicht wählen sollen. Wenn ihr mich wählt, müsst ihr auf mich hören. Ich habe bei allem das letzte Wort!“ Wie sieht in seinen Augen die Beziehung zwischen ihm und den Brüdern und Schwestern aus? Er ist derjenige, der Befehle erteilt. Die Brüder und Schwestern dürfen nicht analysieren, was richtig oder falsch ist, dürfen nicht nachfragen und dürfen ihn weder anklagen noch durchschauen, ihn weder hinterfragen noch anzweifeln; all das ist verboten. Der Antichrist braucht nur Vorschläge für Pläne, Aussagen und Methoden zu machen, und jeder muss applaudieren und zustimmen, ohne Fragen zu stellen. Ist das nicht ein wenig zwanghaft? Was ist das für eine Taktik? Eigenmacht und Diktatur. Was für eine Disposition ist das? (Eine bösartige Disposition.) Oberflächlich betrachtet bezieht sich „eigenmächtig“ darauf, Entscheidungen allein zu treffen, das letzte Wort zu haben; und „diktatorisch“ heißt: Nachdem man allein ein Urteil gefällt oder eine Entscheidung getroffen hat, müssen alle anderen es ausführen, wobei sie weder abweichende Meinungen haben noch abweichende Aussagen machen oder auch nur Fragen stellen dürfen. Eigenmächtig und diktatorisch zu sein, bedeutet, dass der Antichrist bei jeder Situation, der er sich gegenübersieht, erst selbst darüber nachdenkt und sie abwägt, bevor er entscheidet, was zu tun ist. Er entscheidet eigenständig über die Vorgehensweise, hinter den Kulissen und ohne andere einzubeziehen; nicht einmal seine eigenen Mitarbeiter, Arbeitspartner oder übergeordneten Leiter können sich einmischen – das heißt, eigenmächtig und diktatorisch zu handeln. Ganz gleich, welcher Situation sich so jemand gegenübersieht: Wer so handelt, geht immer auf dieselbe Weise vor, grübelt und zerbricht sich den Kopf darüber, berät sich aber niemals mit anderen. In seinem Kopf macht er sich alle möglichen Gedanken, aber was er tatsächlich denkt, weiß niemand. Warum weiß es niemand? Weil er es nicht sagt. Manche mögen denken, das liege nur an seiner Wortkargheit, aber ist das wirklich so? Das ist keine Frage der Persönlichkeit, sondern eine bewusste Entscheidung, andere im Ungewissen zu lassen. Er will die Dinge alleine machen, er stellt seine eigenen Berechnungen an. Was berechnet er? Seine Berechnungen drehen sich um seine Interessen, seinen Status, seinen Ruhm, seinen Gewinn und sein Ansehen. Er überlegt, wie er zu seinem eigenen Vorteil handeln kann, wie er seinen Status und Ruf vor Schaden schützt, wie er handeln kann, ohne dass andere ihn durchschauen, und – ganz entscheidend – wie er seine Handlungen vor dem Oberen verbirgt, in der Hoffnung, irgendwann einen Nutzen zu erlangen, ohne irgendjemandem irgendwelche Schwachstellen zu offenbaren. Er denkt: „Wenn ich einen Moment unachtsam bin und etwas Falsches sage, wird mich jeder durchschauen. Wenn jemand aus dem Nähkästchen plaudert und mich beim Oberen meldet, könnte der Obere mich entlassen, und mein Status wäre dahin. Und wenn ich immer mit anderen Gemeinschaft halte, werden meine begrenzten Fähigkeiten dann nicht allen ersichtlich? Könnten andere dann auf mich herabsehen?“ Sagt Mir nun: Wenn man sie wirklich durchschauen würde, wäre das gut oder schlecht? Für Menschen, die nach der Wahrheit streben, für ehrliche Menschen, ist es tatsächlich keine große Sache, durchschaut zu werden und etwas von ihrem Ansehen oder Ruf einzubüßen. Sie scheinen sich darum nicht sonderlich zu kümmern, nehmen diese Dinge scheinbar nicht so bewusst wahr und messen ihnen keine allzu große Bedeutung bei. Aber Antichristen sind das genaue Gegenteil: Sie streben nicht nach der Wahrheit und erachten ihren Status sowie die Sichtweise und Haltung anderer ihnen gegenüber als wichtiger als das Leben selbst. Sie zu bitten, zu sagen, was sie wirklich denken, oder die Wahrheit preiszugeben, ist außerordentlich schwierig; selbst wenn man ihnen dafür viele Vorteile anbieten würde, wäre das vielleicht nicht genug. Würde man sie bitten, ihre Geheimnisse oder ihre Privatangelegenheiten zu offenbaren, wäre das noch schwieriger – das würden sie vielleicht nicht einmal tun, selbst wenn es ihr Leben kostet. Was für eine Natur ist das? Kann eine solche Person die Wahrheit annehmen? Kann sie gerettet werden? Definitiv nicht. Schließlich kann ein Leopard seine Flecken nicht ändern.
Für Antichristen sind ihr Selbstwertgefühl, ihr Status, ihr Ansehen und alles, was ihre Macht erhalten kann, von besonderer Bedeutung. Du hältst mit ihnen Gemeinschaft und sagst: „Bei der Verrichtung der Kirchenarbeit – sei es bei externen Angelegenheiten, der internen Verwaltung, Personalveränderungen oder irgendetwas anderem – musst du mit den Brüdern und Schwestern Gemeinschaft halten. Der erste Schritt, um zu lernen, mit anderen zusammenzuarbeiten, besteht darin, zu lernen, Gemeinschaft zu halten. Gemeinschaftlicher Austausch ist kein leeres Gerede oder nur das Ausdrücken deiner eigenen Negativität oder Aufsässigkeit gegen Gott. Du solltest deinen negativen oder aufsässigen Zuständen nicht freien Lauf lassen, um andere zu beeinflussen. Der Hauptpunkt ist, darüber Gemeinschaft zu halten, wie man Grundsätze in Gottes Worten findet und die Wahrheit versteht.“ Doch ganz gleich, wie du mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, es kann sie nicht bewegen oder sie dazu bringen, die Grundsätze und die Ausrichtung ihrer Vorgehensweise und ihres Verhaltens zu ändern. Was für eine Disposition ist das? Gelinde gesagt, ist es Unnachgiebigkeit; ganz direkt gesagt, handelt es sich um Bösartigkeit. Tatsächlich ist es passend, es bösartig zu nennen. Stell dir einen Wolf vor, der ein Schaf im Maul hat und seine Beute genießt; wenn du mit ihm verhandelst und sagst: „Ich gebe dir stattdessen ein Kaninchen, und du lässt das Schaf gehen, okay?“, wird er nicht einwilligen. Du sagst: „Ich gebe dir eine Kuh, wie wäre das?“ Er wird definitiv nicht einwilligen. Er wird zuerst das Schaf fressen und sich dann die Kuh vornehmen. Er ist nicht mit einer Beute zufrieden; er will beide. Was für eine Disposition ist das? (Unersättlich gierig und extrem bösartig zu sein.) Das ist wirklich überaus bösartig! Ähnlich verhält es sich mit der extrem bösartigen Disposition von Antichristen: Gemeinschaft über die Wahrheit zu halten, sie zurechtzustutzen oder ihnen Ratschläge zu geben, funktioniert nicht. Nichts davon kann ihr tief verwurzeltes Streben nach Status oder ihren Wunsch, andere zu kontrollieren, ändern, es sei denn, du lockst sie mit einem höheren Status oder größeren Vorteilen. Andernfalls werden sie von der Beute, die bereits in ihrem Maul ist, absolut nicht ablassen. Was bedeutet diese Weigerung, davon abzulassen? Es bedeutet, dass sie, sobald sie einen gewissen Status haben, sich das zunutze machen werden, um sich mit aller Macht zur Schau zu stellen und hervorzutun. Was wollen sie zur Schau stellen? Ihre verschiedenen Talente und Gaben, ihren Hintergrund, ihre Bildung, ihren Wert und ihren Status in der Gesellschaft, und sie prahlen und geben damit an, wie fähig und qualifiziert sie sind, wie sie mit Menschen spielen und sie manipulieren können, wie sie die Menschen antreiben können. Wer keine Wahrheit und kein Urteilsvermögen besitzt, hält solche Antichristen für enorm beeindruckend, wenn er das hört; sich selbst hält so jemand für minderwertig, und er unterwirft sich bereitwillig der Kontrolle des Antichristen.
Manche Antichristen sind besonders gerissen und ihre Machenschaften liegen tief verborgen. Sie halten sich an eine der obersten satanischen Philosophien: sich in jeglicher Situation nur selten zu Wort zu melden und bei jeder Angelegenheit, mit der sie konfrontiert werden, ihren Standpunkt nicht leichtfertig zu äußern, außer wenn sie absolut dazu gezwungen sind. Sie beobachten einfach nur aufmerksam, was alle anderen tun, als ginge es ihnen darum, die Menschen um sie herum erst gründlich zu verstehen und zu durchschauen, bevor sie selbst handeln oder etwas sagen. Zuerst machen sie aus, wer ihre Beute und wer ihr Helfer werden kann und vor wem sie sich als „politischem Feind“ in Acht nehmen müssen. Manchmal sagen sie nichts oder beziehen keine Stellung und bleiben still, doch innerlich grübeln sie und stellen Berechnungen an; diese Individuen sind zutiefst gerissen und melden sich selten zu Wort. Würdet ihr sagen, dass eine solche Person ziemlich unheilvoll ist? Wenn sie sich nicht oft äußern, wie kannst du sie dann durchschauen? Ist es leicht, sie zu durchschauen? Das ist sehr schwierig. Die Herzen solcher Menschen sind vollständig von satanischer Philosophie erfüllt. Ist das nicht hinterhältig? Antichristen glauben, dass jeder sie durchschauen wird, wenn sie zu viel reden, ständig ihre Ansichten kundtun und gemeinschaftlichen Austausch mit anderen halten; die Leute werden denken, der Antichrist hätte keinen Tiefgang und sei nur ein gewöhnlicher Mensch, und sie würden ihn nicht respektieren. Was bedeutet es für den Antichristen, den Respekt anderer zu verlieren? Es bedeutet, seinen hohen Status in den Herzen der Menschen zu verlieren und mittelmäßig, unwissend und gewöhnlich zu erscheinen. Genau das wollen Antichristen nicht erleben. Daher halten Antichristen andere Leute in der Kirche, die sich ständig öffnen und ihre Negativität und ihre Aufsässigkeit gegen Gott zugeben sowie die Fehler, die sie gestern gemacht haben, oder den unerträglichen Schmerz, den sie fühlen, weil sie heute nicht ehrlich waren, für töricht und naiv, weil sie selbst solche Dinge nie zugeben würden und ihre Gedanken stets verborgen halten. Manche Menschen sagen selten etwas, weil sie ein geringes Kaliber haben oder etwas einfältig sind und es ihnen an komplexen Gedanken fehlt. Aber wenn Antichristen selten etwas sagen, ist der Grund nicht derselbe; es handelt sich hier um ein Problem der Disposition. Bei Treffen mit anderen Leuten sagen sie selten etwas und äußern nicht bereitwillig ihre Ansichten zu dem, was andere Leute sagen. Warum tun sie das nicht? Zunächst einmal fehlt es ihnen definitiv an der Wahrheit, und sie können die Dinge nicht durchschauen. Wenn sie etwas sagen, könnten sie Fehler machen und durchschaut werden; sie fürchten, man könnte auf sie herabschauen, also geben sie vor, schweigsam zu sein, und tun so, als wären sie tiefgründig, damit andere sie schwer einschätzen können und sie weise und erhaben wirken. Aufgrund dieser Fassade wagen es die Menschen nicht, Antichristen zu unterschätzen, und angesichts ihres scheinbar ruhigen und gelassenen Auftretens halten die Leute noch mehr von ihnen und wagen es nicht, sie zu kränken. Das ist der hinterhältige und niederträchtige Aspekt von Antichristen. Sie teilen nicht bereitwillig ihre Ansichten mit, weil die meisten ihrer Ansichten nicht im Einklang mit der Wahrheit stehen, sondern nur menschliche Auffassungen und Einbildungen sind, die es nicht wert sind, offen ausgesprochen zu werden. Also schweigen sie. Innerlich hoffen sie, etwas Licht zu erlangen, das sie dann freisetzen können, um Bewunderung zu gewinnen, aber da ihnen das fehlt, bleiben sie beim gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit still und versteckt, lauern wie ein Geist im Verborgenen und warten auf ihre Gelegenheit. Wenn sie sehen, dass andere Leute in ihren Worten Licht hervorbringen, lassen sie sich Methoden einfallen, um es an sich zu reißen, und drücken es auf andere Weise aus, um anzugeben. So gerissen sind Antichristen. Ganz egal, was sie tun: Sie bemühen sich immer, herauszustechen und allen überlegen zu sein, denn nur dann sind sie zufrieden. Wenn sich ihnen dazu keine Gelegenheit bietet, bleiben sie zunächst im Hintergrund und behalten ihre Ansichten für sich. Hier zeigt sich, wie gerissen Antichristen sind. Wenn zum Beispiel vom Haus Gottes eine Predigt herausgegeben wird, sagen manche Leute, dass sie ihnen wie Gottes Worte erscheint, und andere denken, dass sie eher wie gemeinschaftlicher Austausch des Oberen wirkt. Relativ naive Menschen sagen, was sie denken, aber selbst wenn sie eine Meinung zu der Sache haben, halten Antichristen diese verborgen. Sie beobachten und sind bereit, der Mehrheitsmeinung zu folgen, aber in Wirklichkeit können sie die Angelegenheit selbst nicht komplett begreifen. Können solch aalglatte und listige Menschen die Wahrheit verstehen oder echtes Urteilsvermögen haben? Was kann jemand, der die Wahrheit nicht versteht, denn durchschauen? Er kann nichts durchschauen. Manche Leute können nichts verstehen und tun dennoch so, als seien sie tiefgründig; tatsächlich fehlt es ihnen an Urteilsvermögen, und sie fürchten, dass andere sie durchschauen werden. Die richtige Haltung in solchen Situationen ist: „Wir können diese Angelegenheit nicht durchschauen. Da wir es nicht wissen, sollten wir nichts Unbedachtes sagen. Etwas Falsches zu sagen, kann negative Auswirkungen haben. Ich werde abwarten und sehen, was der Obere sagt.“ Ist das nicht eine ehrliche Aussage? Das sind so einfache Worte, und doch sagen die Antichristen sie nicht – warum? Sie sind sich ihrer eigenen Grenzen bewusst, und wollen nicht, dass man sie durchschaut; dahinter steckt jedoch auch eine verachtenswerte Absicht – bewundert zu werden. Ist das nicht das Widerlichste daran? Nachdem sich alle geäußert haben und er sieht, dass die meisten es für Gottes Worte halten und einige wenige es nicht für Gottes Worte halten, ist der Antichrist zwar auch der Meinung, die Predigt sei vielleicht nicht Gottes Wort, aber er sagt es nicht direkt. Er sagt: „Ich kann in dieser Angelegenheit kein vorschnelles Urteil fällen; ich richte mich nach der Mehrheit.“ Seinen Mangel an Einsicht gibt er nicht zu, sondern benutzt diese Aussage, um sich zu tarnen und zu verbergen, während er die ganze Zeit denkt, er sei sehr weise und seine Methoden seien brillant. Wenn dann zwei Tage später das Haus Gottes verkündet, die Predigt sei Gottes Wort gewesen, sagt der Antichrist sofort: „Seht ihr, was habe ich euch gesagt? Ich wusste die ganze Zeit, dass es Gottes Worte sind, aber ich war besorgt über die Schwäche derjenigen von euch, die sie nicht erkannt haben, also konnte ich es nicht sagen. Wenn ich gesagt hätte, es seien Gottes Worte, hätte ich euch dann nicht verurteilt? Ihr wärt darüber so traurig gewesen! Wenn ich wüsste, wie schwach ihr seid, wie könnte ich mich dabei wohlfühlen? Was für ein Leiter wäre ich dann?“ Was für ein Meister der Verstellung! Allem, was ein Antichrist sagt, liegen seine Absichten und Ziele zugrunde; wann immer er den Mund aufmacht, geht es darum, mit sich selbst zu prahlen, darum, seine Errungenschaften, frühere gute Taten und vergangene Ruhmestaten zur Schau zu stellen. Wann immer er etwas sagt, geht es um diese Dinge. Die Menschen, die ihn nicht durchschauen können, vergöttern ihn, während diejenigen, die ihn durchschauen können, ihn für äußerst heimtückisch und betrügerisch halten – der Antichrist gibt niemals seine Mängel zu. Ein Antichrist agiert im Geheimen, und was er sagt, ist zweideutig; das meiste, was er sagt, ist Unsinn, und er ist unfähig, irgendetwas zu durchschauen oder irgendeine Wahrheit zu verstehen. Noch schlimmer ist, dass er, obwohl er keine einzige Wahrheit versteht, so tut, als würde er sie verstehen, und er will bei allem involviert sein, Entscheidungen treffen und in allen Angelegenheiten das letzte Wort haben, und die Menschen um ihn herum dürfen über nichts Bescheid wissen. Zu welcher Situation führt das letztendlich? Jeder, der mit ihm zusammenarbeitet oder mit ihm seine Pflicht tut, hat das Gefühl, dass er zwar nach außen hin treu erscheint und bereit ist, einen Preis zu zahlen, das aber nicht wirklich der Fall ist. Selbst diejenigen, die dem Antichristen jahrelang nahegestanden haben, können nicht wirklich erkennen, was er denkt, oder wissen, wozu er wirklich fähig ist – die meisten Menschen können ihn nicht durchschauen. Was er sagt, sind alles Unwahrheiten und leere Worte, doppelzüngige und trügerische Worte. Er will bei allem involviert sein und alle Entscheidungen treffen, aber sobald er eine Entscheidung gefällt hat, übernimmt er keine Verantwortung für die möglichen Auswirkungen und findet Gründe, um dieses Verhalten zu entschuldigen. Nachdem er etwas entschieden hat, lässt er andere die Arbeit machen, während er sich neuen Dingen zuwendet, um sich dort einzumischen. Ob die ursprüngliche Angelegenheit weiterverfolgt wird, ob sie umgesetzt wird, wie effektiv die Ausführung ist, ob die meisten anderen irgendwelche Meinungen zu der Vorgehensweise haben, ob diese Angelegenheit den Interessen des Hauses Gottes schadet oder ob die Brüder und Schwestern das erkennen – das kümmert ihn nicht; er tut so, als ginge es ihn nichts an, als hätte es nichts mit ihm zu tun – er zeigt nicht das geringste Interesse. Was ist das Einzige, das ihm wichtig ist? Ihn interessieren nur Angelegenheiten, in denen er sich zur Schau stellen und die Bewunderung anderer gewinnen kann; solche Gelegenheiten lässt er niemals aus. In seiner Arbeit tut er nichts anderes, als Befehle zu erteilen und Vorschriften durchzusetzen. Er kann nichts anderes, als Machtspiele zu spielen und Menschen zu manipulieren, während er sich auf die Schulter klopft und denkt, er sei in seiner Arbeit wirklich gut. Er ist sich der Konsequenzen seiner Arbeitsweise überhaupt nicht bewusst – er schadet Gottes auserwähltem Volk und verursacht Unterbrechungen und Störungen in der Arbeit der Kirche. Er behindert die Ausführung von Gottes Willen und versucht, sein eigenes, unabhängiges Königreich zu errichten.
„Eigenmächtig und diktatorisch zu sein, niemals mit anderen Gemeinschaft zu halten und andere dazu zu zwingen, ihnen zu gehorchen“ – was zeigt das Wesen dieses Verhaltens von Antichristen in erster Linie an? Ihre Disposition ist niederträchtig und bösartig, und sie besitzen einen außergewöhnlich starken Wunsch, andere zu kontrollieren, der die Grenzen normaler menschlicher Rationalität übersteigt. Welches Verständnis oder welche Ansicht und Haltung haben sie darüber hinaus gegenüber der Pflicht, die sie ausführen? Wie unterscheidet sich das von den Menschen, die ihre Pflicht aufrichtig ausführen? Diejenigen, die ihre Pflicht aufrichtig ausführen, suchen nach den Grundsätzen für das, was sie tun, was eine grundlegende Anforderung ist. Aber wie nehmen Antichristen die Pflicht wahr, die sie ausführen? Welche Disposition und welches Wesen werden durch ihre Pflichtausführung offenbart? Sie bekleiden eine hohe Position und blicken verachtend auf die herab, die unter ihnen stehen. Sobald sie einmal zum Leiter gewählt werden, beginnen sie, sich selbst als jemanden von Status und Identität zu sehen. Sie nehmen ihre Pflicht nicht von Gott an. Nachdem sie eine bestimmte Position erreicht haben, denken sie, dass sie einen wichtigen Status besitzen und große Macht und eine einzigartige Identität haben, was es ihnen erlaubt, von ihrer hohen Position auf andere herabzusehen. Gleichzeitig denken sie, dass sie Befehle erteilen und handeln können, wie sie es für richtig halten, und dass sie dabei nicht einmal irgendwelche Bedenken haben müssen. Sie denken, sie können die Gelegenheit, die ihnen die Ausführung einer Pflicht bietet, nutzen, um ihre Gier nach Autorität zu befriedigen, um ihren Wunsch und ihre Ambition zu befriedigen, als jemand mit Macht andere zu beherrschen und zu leiten. Man könnte sagen, sie haben das Gefühl, endlich die Chance zu haben, in ihrer Autorität unangefochten zu sein. Manche Leute sagen: „Die Äußerungsformen von Antichristen sind, eigenmächtig und diktatorisch zu sein und niemals mit anderen Gemeinschaft zu halten. Obwohl unser Leiter auch die Disposition und die Offenbarungen von Antichristen besitzt, hält er oft Gemeinschaft mit uns!“ Bedeutet das, dass er kein Antichrist ist? Antichristen können sich manchmal verstellen; nachdem sie eine Runde Gemeinschaft mit allen gehalten und verstanden und erfasst haben, was alle denken – und ausmachen, wer auf ihrer Seite steht und wer nicht –, stufen sie die Leute ein. In allen künftigen Angelegenheiten kommunizieren sie nur mit denen, die eine gute Beziehung zu ihnen haben und mit ihnen vereinbar sind. Diejenigen, die nicht mit ihnen auf einer Wellenlänge sind, werden über die meisten Angelegenheiten oft im Ungewissen gelassen, und es kann sogar sein, dass die Antichristen ihnen Bücher mit Gottes Worten vorenthalten. Habt ihr jemals auf diese Weise gehandelt, dass ihr eigenmächtig und diktatorisch wart und niemals mit anderen Gemeinschaft gehalten habt? Es kommt sicherlich vor, dass du eigenmächtig und diktatorisch bist, aber das gilt nicht unbedingt dafür, niemals mit anderen Gemeinschaft zu halten; es kann sein, dass du gelegentlich Gemeinschaft hältst. Nach dem gemeinschaftlichen Austausch geht es aber trotzdem so weiter, wie du es gesagt hast. Manche Leute denken: „Trotz unserer Gemeinschaft habe ich eigentlich schon längst einen festen Plan gefasst. Dass ich mit dir Gemeinschaft halte, ist nur eine Formalität, nur um dich wissen zu lassen, dass ich meine Grundsätze habe bei dem, was ich tue. Denkst du, ich weiß nicht, von was für einem Schlag du bist? Letztendlich wirst du trotzdem auf mich hören und dem Weg, den ich vorgebe, folgen müssen.“ Tatsächlich haben sie in ihren Herzen schon längst eine Entscheidung gefällt. Sie glauben: „Ich bin sehr redegewandt und kann jedes Argument zu meinen Gunsten verdrehen; niemand kann mich im Reden übertreffen, also werden sich die Dinge natürlich nach mir richten.“ Sie haben ihre Berechnungen weit im Voraus angestellt. Gibt es solche Situationen? Eigenmächtig und diktatorisch zu sein, ist kein Verhalten, das gelegentlich aus Versehen offenbart wird; es wird von einer bestimmten Disposition kontrolliert. Nach ihrer Sprech- oder Handlungsweise zu urteilen, mag es vielleicht nicht wie eigenmächtiges und diktatorisches Verhalten aussehen, aber wenn man ihre Disposition und die Natur ihrer Handlungen betrachtet, dann handeln sie tatsächlich eigenmächtig und diktatorisch. Sie erledigen die Formalitäten und „hören“ sich die Meinungen anderer an, lassen andere etwas dazu sagen, machen sie mit den Einzelheiten einer Situation vertraut und besprechen, was Gottes Wort verlangt – aber sie benutzen eine gewisse Rhetorik oder Ausdrucksweise, um andere dazu zu bringen, mit ihm einen Konsens zu erzielen. Und was ist das Endergebnis? Alles entwickelt sich, wie sie es geplant haben. Darin liegt ihre Heimtücke; dazu sagt man auch, andere zu zwingen, einem zu gehorchen – es ist eine Art „sanfter“ Zwang. Sie denken: „Du hörst nicht zu, oder? Du verstehst es nicht, oder? Lass es mich erklären.“ Sie flechten beim Erklären ihre Worte so geschickt, dass sie andere dazu bringen, ihrer Logik zu folgen. Nachdem die Leute so von ihnen an der Nase herumgeführt wurden, hören sie ihnen zu und denken: „Was du sagst, ist richtig; wir werden so praktizieren, wie du sagst, es ist nicht nötig, weiter so ernst zu sein“, und der Antichrist ist zufrieden. Die meisten Leute können seine Worte nicht durchschauen. Habt ihr das nötige Urteilsvermögen? Was solltet ihr tun, wenn ihr euch einer solchen Situation gegenüberseht? Sagen wir zum Beispiel, du wirst mit einer Sache konfrontiert und hast das Gefühl, dass es ein Problem gibt; was genau das Problem ist, kannst du im Moment nicht sagen, aber du hast das Gefühl, man würde dich zwingen, zu gehorchen. Was solltest du dann tun? Du solltest nach relevanten Grundsätzen suchen, Rat vom Oberen erbitten oder mit der betreffenden Person Gemeinschaft halten. Zusätzlich können diejenigen, die die Wahrheit verstehen, diese Angelegenheit gemeinsam diskutieren und darüber Gemeinschaft halten. Manchmal wird dir das Wirken und die Leitung des Heiligen Geistes ermöglichen, die Probleme in den Vorschlägen oder Theorien zu verstehen, die von Antichristen oder den Menschen, die den Weg der Antichristen gehen, vorgebracht werden, ebenso wie ihre Hintergedanken. Es kann sein, dass ihr die Sache durch gegenseitige Gemeinschaft verstehen könnt. Aber vielleicht haltet ihr keine Gemeinschaft und denkt stattdessen: „Das ist keine große Sache, soll er doch machen, was er will. Schließlich bin ich nicht der Hauptverantwortliche, ich brauche mich um diese Dinge nicht zu kümmern. Ich werde nicht zur Rechenschaft gezogen, wenn etwas schiefgeht; er wird die Verantwortung dafür tragen.“ Was für ein Verhalten ist das? Das nennt man, seiner Pflicht nicht treu zu sein. Ist es nicht ein Verrat an den Interessen des Hauses Gottes, wenn man seiner Pflicht nicht treu ist? Das ist wie bei Judas! Es gibt viele Menschen, die, wenn sie mit unterdrückender Macht konfrontiert werden, schließlich mit jenen, die diese Macht ausüben, Kompromisse eingehen und mitziehen, was eine Äußerungsform davon ist, der eigenen Pflicht nicht treu zu sein. Ob du einem Antichristen gegenüberstehst oder jemandem, der rücksichtslos handelt und dich zwingt, ihm zu gehorchen: Für welche Grundsätze solltest du dich entscheiden, sie zu vertreten? Welchen Weg solltest du einschlagen? Wenn du das Gefühl hast, dass das, was du tust, nicht mit Gottes Worten und den Arbeitsanordnungen in Konflikt steht oder davon abweicht, musst du standhaft bleiben. Sich an die Wahrheit zu halten, ist richtig und wird von Gott gebilligt; sich jedoch Satan, niederträchtigen Mächten und bösen Menschen zu beugen und mit ihnen Kompromisse einzugehen, ist Verrat, eine böse Tat, die von Gott gehasst und verflucht wird. Wenn Antichristen auf jemanden treffen, der mit ihnen streitet, sagen sie oft: „Ich habe in dieser Angelegenheit das letzte Wort, und es muss auf meine Weise geschehen. Wenn etwas schiefgeht, übernehme ich die Verantwortung!“ Welche Disposition repräsentiert diese Aussage? Kann jemand, der so etwas sagt und so praktiziert, normale Menschlichkeit haben? Warum zwingen solche Menschen andere, ihnen zu gehorchen? Wenn Probleme auftreten, warum suchen sie dann nicht nach der Wahrheit, um sie zu lösen? Warum können sie nicht die Grundsätze des Praktizierens der Wahrheit ermitteln? Das beweist, dass es ihnen an der Wahrheit fehlt. Könnt ihr das Problem in dieser Aussage erkennen? Solche Dinge zu sagen, reicht als Beweis, dass solche Menschen die Disposition eines Antichristen haben; das ist das Verhalten eines Antichristen. Doch ein listigerer Antichrist, der fürchtet, von anderen durchschaut zu werden, muss einige Dinge sagen, denen jeder zustimmt und die richtig erscheinen, um sein Ziel zu erreichen, die Menschen in die Irre zu führen und sich einen festen Stand zu schaffen. Dann wird er darüber nachdenken, wie er Gottes auserwähltes Volk kontrollieren kann.
Es sollte zahlreiche Äußerungsformen von Antichristen geben, die eigenmächtig und diktatorisch sind, denn diese Art von Verhalten, Disposition und Eigenschaft ist bei jeder verderbten Person zu sehen, von Antichristen ganz zu schweigen. Fallen euch Beispiele ein, bei denen ihr eigenmächtig und diktatorisch wart? Wenn zum Beispiel jemand sagt, du siehst mit kurzen Haaren gut aus, und du antwortest: „Was ist so gut an kurzen Haaren? Ich bevorzuge lange Haare und mache, was mir gefällt“ – ist das eigenmächtig und diktatorisch? (Nein.) Das ist nur eine persönliche Vorliebe und gehört zu einer normalen Menschlichkeit. Manche Leute tragen gerne eine Brille, auch wenn sie nicht kurzsichtig sind. Wenn andere Leute sie verurteilen und sagen: „Du versuchst nur, gut auszusehen, du brauchst eigentlich keine Brille!“, und sie antworten: „Na und wennschon? Ich trage sie trotzdem!“ – ist das eigenmächtig und diktatorisch? Nein, das ist eine persönliche Vorliebe, höchstens eigensinnig und zeugt nicht von einem Problem ihrer Disposition; wenn ihnen danach ist, hören sie vielleicht nach ein paar Tagen auf, die Brille zu tragen. Worin zeigt sich also hauptsächlich eigenmächtiges und diktatorisches Verhalten? Das betrifft vor allem den Weg, den man einschlägt, die eigene Disposition sowie die Grundsätze und Motivationen hinter den eigenen Handlungen. Nehmen wir zum Beispiel eine Ehe: Der Mann mag Autos, die Familie hat aber nur 20.000 Yuan. Er leiht sich von überall Geld, um sinnloserweise ein Auto für 200.000 Yuan zu kaufen, sodass die Familie sich kein Essen mehr leisten kann – und die Ehefrau weiß noch nicht einmal davon. Ist dieser Ehemann eigenmächtig und diktatorisch? Das ist in der Tat eigenmächtig und diktatorisch. Eigenmächtig und diktatorisch zu sein bedeutet, die Gefühle, Gedanken, Meinungen, Haltungen oder Standpunkte anderer nicht zu berücksichtigen und sich nur auf sich selbst zu konzentrieren. Im Alltag heißt das, einfach ausgedrückt, seine fleischlichen Vergnügungen und Begierden zu befriedigen, seine Selbstsucht zu befriedigen. Und wenn es die Pflicht betrifft, bezieht es sich darauf, seine Ambition und sein Verlangen zu befriedigen, nach Status und Macht zu streben. Hier ist ein Beispiel: Der Kirche gehörte ein Haus, zu dem eine Straße gebaut werden musste. Die angemessene Breite der Straße sollte sich nach der Größe des Hauses und des Hofes richten und ebenso ästhetisch wie funktionell sein. Angesichts der großen Fläche dieses Hauses und des Hofes musste die Straße mindestens zwei Meter breit sein. Der Verantwortliche sagte: „Ich habe entschieden, dass wir sie einen Meter breit machen.“ Die anderen sagten: „Viele Leute gehen hier jeden Tag ein und aus, und manchmal müssen wir Dinge tragen; ein Meter wird einfach nicht funktionieren, das ist zu schmal.“ Aber der Verantwortliche beharrte auf seiner eigenen Ansicht und ließ nicht mit sich reden. Nach der Fertigstellung sahen alle, dass die Straße zu schmal war; sie passte nicht zum Haus und Hof und war unpraktisch – sie musste neu gemacht werden, was zu nachträglichen Arbeiten führte. Dann beschwerten sich alle über den Verantwortlichen. Tatsächlich hatten vor Beginn des Straßenbaus einige Leute Einwände erhoben, aber er war anderer Meinung, bestand auf seiner eigenen Ansicht und zwang andere, es so zu machen, wie er wollte, was dann diese Konsequenzen mit sich brachte. Warum konnte er die Vorschläge der anderen nicht annehmen? Als es unterschiedliche Meinungen gab, warum konnte er nicht alle Aspekte berücksichtigen und die richtige Vorgehensweise finden? Wenn niemand da gewesen wäre, mit dem er sich hätte beraten können, ist es in Ordnung, alleinige Entscheidungen zu treffen. Aber da es nun Leute gab, mit denen er sich hätte beraten können, und sogar bessere Vorschläge, warum konnte er diese nicht annehmen? Was für eine Disposition ist das? Da gibt es mindestens zwei Möglichkeiten: Die erste ist, dass diese Person gedankenlos ist, ein wirrköpfiger Mensch; die zweite ist, dass ihre Disposition zu arrogant und selbstgerecht ist, dass sie sich immer im Recht fühlt und unfähig ist, das anzunehmen, was andere sagen, egal wie richtig es ist – das ist so arrogant, dass sie ihre Vernunft verlieren. Eine so simple Angelegenheit offenbarte ihre Disposition. Übermäßige Arroganz führt zu einem Verlust von Rationalität. Was bedeutet es, wenn es einem an Rationalität mangelt? Was für einer Kreatur fehlt es an Rationalität? Tieren fehlt es an Rationalität. Wenn einem Menschen die Rationalität fehlt, unterscheidet er sich nicht von einem Tier; seinem Verstand fehlt die Urteilsfähigkeit und die Rationalität. Wenn ein Mensch so arrogant wird, dass er die Vernunft verliert und es ihm an Rationalität fehlt, ist er dann nicht wie ein Tier? (Ja.) Genau das sind solche Menschen; fehlt es jemandem an menschlicher Rationalität, bedeutet das, dass er nicht menschlich ist. Besitzen Antichristen eine solche Rationalität? (Nein.) Antichristen mangelt es sogar noch mehr daran; sie sind schlimmer als Tiere, sie sind Teufel. Wie damals, als Gott Satan fragte: „Wo kommst du her?“ Gottes Frage war eigentlich klar und deutlich; welche Botschaft übermittelte Gott? (Er fragte Satan, woher er kam.) Dieser Satz endet offensichtlich mit einem Fragezeichen; es ist eine Frage, die sich auf „Satan“ mit dem Subjekt „du“ bezieht: „Woher bist du gekommen?“ Die Grammatik ist korrekt, und Gottes Frage ist leicht verständlich. Wie antwortete Satan? („Ich habe das Land umher durchzogen“ (Hiob 1,7).) Das ist Satans berühmtes Zitat. Zeigt Satans Antwort irgendeine Rationalität? (Nein.) Es mangelt ihr an Rationalität. Als Gott ihn erneut fragte, woher er komme, wiederholte er dieselbe Antwort, als ob er Gottes Worte nicht verstehen könnte. Können Menschen verstehen, was Satan sagte? Findet sich in seiner Aussage irgendeine Rationalität? (Nein.) Es mangelt ihr an Rationalität – kann er dann die Wahrheit verstehen? Er hat selbst auf so eine einfache Frage von Gott auf diese Weise geantwortet; er ist sogar noch weniger fähig, die Wahrheiten zu verstehen, die Gott äußert. Man kann sagen, dass auch Antichristen die Rationalität fehlt; die Menschen, die hinterhältig handeln, die Gottes Worte oder die Wahrheit nicht verstehen können, sind alle irrational. Egal wie sehr du darüber sprichst, die Wahrheit zu praktizieren, nach den Grundsätzen zu handeln und bei der Ausführung der eigenen Pflicht nach den Grundsätzen zu suchen und mit anderen Gemeinschaft zu halten – worauf sie sagen, dass sie das verstehen und wissen: Wenn es darum geht, zu handeln, nehmen sie sich deine Worte nicht zu Herzen und tun, was immer sie wollen. Das ist eine dämonische Natur! Menschen mit einer solchen dämonischen Natur verstehen die Wahrheit nicht, und es mangelt ihnen an Rationalität. Was ist ihr unvernünftigster und schamlosester Aspekt? Menschen sind von Gott geschaffen, und Gott wählt Menschen aus und bringt sie vor Sich – zu welchem Zweck? Damit die Menschen Gottes Worte beachten und sie verstehen, den richtigen Weg im Leben gehen, wie Gott ihn weist, und letztendlich fähig sind, Richtig von Falsch sowie positive und negative Dinge zu unterscheiden. Das ist es, was Gott beabsichtigt; auf diese Weise werden diejenigen, die Gott folgen, zunehmend besser. Und in welchem Ausmaß sind Antichristen unvernünftig? Sie denken: „Gott, du bringst Menschen vor dich, also werde ich dasselbe tun; du kannst Menschen auswählen, sie orchestrieren und über sie herrschen, also werde ich dasselbe tun; du kannst Menschen dazu bringen, sich dir zu unterwerfen und auf dich zu hören, du gibst direkte Befehle und lässt sie tun, was du sagst, also werde ich dasselbe tun.“ Ist das nicht irrational? (Ja.) Bedeutet irrational zu sein nicht, dass sie kein Schamgefühl haben? (Ja.) Sind die Menschen dein Eigentum? Sollten sie dir folgen? Warum sollten sie auf dich hören? Du bist lediglich eines der winzigen geschaffenen Wesen – wie könntest du danach streben, über allem zu stehen? Ist das nicht irrational? (Ja.)
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?