7. Sie sind niederträchtig, heimtückisch und betrügerisch (Teil 3) Abschnitt Zwei

Manche Menschen glauben an Gott und nach außen hin scheint es, als würden sie Ihm folgen. Aber haben sie tief in ihrem Herzen jemals über den Weg, den sie eingeschlagen haben, und den Preis, den sie gezahlt haben, nachgedacht? Haben sie geprüft und versucht zu erkennen, ob sie die Pflichten, die Gott ihnen anvertraut hat, erfüllt haben? Wie genau ist die Haltung der Menschen im Umgang mit Gott? Wenn man nach den verschiedenen Dingen urteilt, die Menschen an den Tag legen und offenbaren, und sogar nach ihren innersten Machenschaften, ganz zu schweigen von all den Dispositionen, die sich in diesen Dingen offenbaren, die sie im Umgang mit Gott tun – was haben die Menschen für Gott getan? Abgesehen davon, dass sie einen Preis für Dinge zahlen und diese gründlich bedenken, die ihnen selbst nützen, was sind die Haltungen der Menschen Gott gegenüber und was bringen sie Ihm dar? Nichts als Machenschaften, Berechnung, Vorsicht und eine geringschätzige Haltung. Geringschätzung ist eine Haltung, und wie nennt man das Verhalten, das aus dieser Haltung entsteht, wenn man es als Verb ausdrückt? „Verspotten.“ Habt ihr dieses Wort schon einmal gehört? (Ja.) „Verspotten“ ist ein etwas formeller Begriff. Was sagen wir in der Umgangssprache? Wir sagen „jemanden aufziehen“, „jemandem einen Streich spielen“, „jemanden veralbern“. Du erscheinst ihnen unscheinbar, du wirkst arglos; in ihren Augen bist du nichts, und sie wagen es, dich offen zu verspotten – was für eine Disposition ist das? Wohnt bei jemandem mit einer solchen Disposition ein Engel im Herzen oder ein Dämon? (Ein Dämon.) Es ist ein Dämon. Wenn sie Gott so behandeln können, was sind sie dann wirklich? Können sie Gottes Worte praktizieren? Können sie sich Gottes Worten unterwerfen? Nehmen wir zum Beispiel jemanden wie den Mann, der Mir Geschenke schickte – er sucht nicht die Wahrheit und versteht auch nicht Gottes Absichten. Er hat nicht die geringste Ahnung, was Gott vom Menschen verlangt, was Gott sehen will oder was Gott vom Menschen erlangen will. Er ist genau wie jemand, der mit seinem Chef zu tun hat und sich darauf konzentriert, wie er ihm schmeicheln und ihn betrügen kann, und ihn so behandelt, dass er seine Ziele erreicht – wonach lebt ein solcher Mensch wirklich? Er lebt von Speichelleckerei und schmeichelt sich bei seinen Vorgesetzten ein, um sein verachtenswertes Leben zu fristen. Warum hat er Mir eine solche „Fürsorge“ und „Freundlichkeit“ dargebracht? Er konnte nicht anders, oder? Hätte er vorhersagen können, wie Ich darüber denken würde? (Nein.) Das ist richtig; er hat es nicht verstanden. Ihm fehlt gänzlich ein normaler menschlicher Verstand. Er wusste weder, wie Ich sein Verhalten und seine Disposition wahrnehmen, definieren oder bewerten würde, noch kümmerte es ihn. Was kümmert ihn? Ihn kümmert, wie er Mir schmeicheln kann, um seine Ziele zu erreichen und dann einen guten Eindruck bei Mir zu hinterlassen. Das ist seine Absicht, wenn er Dinge angeht. Was für eine Menschlichkeit ist das? Würde ein Mensch mit wahrem Gewissen und wahrer Vernunft so etwas tun? Du hast so viele Jahre gelebt, also solltest du verstehen: Erstens, Ich brauche deine Schmeichelei nicht. Zweitens, Ich brauche nicht, dass du Mir irgendetwas darbringst. Drittens, und das ist das Wichtigste, das du verstehen solltest: dass, ganz gleich, was du tust, ganz gleich, was deine Absichten und Ziele sind und welcher Natur deine Taten sind, Ich werde all dies definieren und darüber eine Schlussfolgerung ziehen. Es ist nicht so, dass du etwas tust und die Sache damit erledigt ist; im Gegenteil, Ich muss deine Absichten und Beweggründe klar erkennen. Ich schaue nur auf deine Disposition. Manche werden wahrscheinlich sagen: „Du bist so streng zu den Menschen!“ Bin Ich das? Ich finde, ganz und gar nicht. Gerade weil Ich überhaupt nicht streng bin, versuchen manche Menschen, die Lage auszunutzen. Ist es nicht so? Sobald manche Menschen mit Mir in Berührung kommen, denken sie bei sich: „Ich sehe dich nur als einen gewöhnlichen Menschen. Ich brauche dich nicht sonderlich zu beachten. Du bist so ziemlich wie ich: Du isst auch drei Mahlzeiten am Tag, und ich sehe nicht, dass du irgendeine Autorität oder Macht hast. Egal wie ich dich behandle, du wirst nichts zu sagen haben. Was kannst du mir schon antun?“ Was ist das für eine Denkweise? Woher kommt sie? Sie kommt aus der eigenen Disposition. Warum haben Menschen eine solche Disposition? Weil Dämonen in ihren Herzen wohnen. Wenn Dämonen in ihren Herzen wohnen, spielt es keine Rolle, wie großartig sie Gott finden, wie edel sie Gottes Status einschätzen, wie sehr sie daran glauben, dass Gott die Wahrheit verkündet, um die Menschen zu retten, wie sehr sie ihre Dankbarkeit in Worten zum Ausdruck bringen und wie sehr sie ihre Bereitschaft zeigen, zu leiden und den Preis zu zahlen – wenn die Zeit kommt, ihre Pflicht zu erfüllen, übernehmen die Dämonen die Kontrolle über ihre Herzen, und es sind die Dämonen, die zur Tat schreiten. Was für ein Mensch wagt es eurer Ansicht nach, sogar Gott zu betrügen und zu verspotten? (Ein Dämon.) Es ist ein Dämon; so viel steht fest.

In unserem gemeinschaftlichen Austausch zuvor, aus welchem Dialog zwischen Satan und Gott können wir Satans Disposition erkennen? Gott sagte: „Satan, wo kommst du her?“ Was antwortete Satan? („Ich habe das Land umher durchzogen“ (Hiob 1,7).) Was für Worte sind das? (Dämonische Worte.) Das sind dämonische Worte! Wenn Satan Gott als Gott behandeln würde, würde er sagen: „Gott hat mich gefragt, also werde ich auf anständige Weise sagen, woher ich komme.“ Ist das nicht vernünftig gesprochen? (Ja.) Es ist ein Satz, der mit dem normalen menschlichen Denken übereinstimmt: ein vollständiger Satz, grammatikalisch korrekt und sofort verständlich. Ist es das, was Satan sagte? (Nein.) Was sagte er? „Ich habe das Land umher durchzogen.“ Versteht ihr diesen Satz? (Nein.) Bis heute hat niemand verstanden, was er bedeutet. Woher kam Satan also? Wo ist er umher durchgezogen? Woher kam er und in welche Richtung ging er? Gibt es auf diese Fragen irgendwelche schlüssigen Antworten? Bis zum heutigen Tag konnten diejenigen, die die Bibel auslegen, nicht herausfinden, woher Satan wirklich kam oder wie lange er gebraucht hatte, um vor Gott zu erscheinen und mit Ihm zu sprechen; nichts von alledem ist bekannt. Wie konnte Satan also auf Gottes Befragung mit einem solchen Ton und in einer solchen Sprache antworten? Hat Gott ihm die Frage ernsthaft gestellt? (Ja.) Hat er dann auf ähnliche Weise geantwortet? (Nein.) Welche Haltung nahm er ein, als er Gott antwortete? Eine Haltung der Verspottung. Es ist genau so, wie wenn du jemanden fragst: „Wo kommst du her?“, und er antwortet: „Rate mal.“ „Ich kann nicht raten.“ Er weiß, dass du es nicht erraten kannst, aber er lässt dich trotzdem raten. Er macht sich nur einen Spaß mit dir. Es ist diese Haltung, die man als „mit jemandem sein Spiel treiben“ oder als „jemanden verspotten“ bezeichnet. Er ist nicht aufrichtig und er will nicht, dass du es weißt; er will dir nur einen Streich spielen und dich veralbern. Satan hat genau solch eine Disposition. Ich sagte, dass bei manchen Menschen Dämonen in ihren Herzen wohnen; ist es nicht so, wie sie Gott behandeln? Nach ihrem äußeren Erscheinungsbild des Herumrennens, des Tuns und des gelegentlichen Ertragens von Mühsal und des Zahlens eines kleinen Preises zu urteilen, würden sie nicht als solche Menschen erscheinen; es scheint, als hätten sie Gott in ihren Herzen. Aber an ihrer Haltung im Umgang mit Gott und der Wahrheit erkennt man, dass in ihren Herzen ein Dämon wohnt, und das ist alles, was es dazu zu sagen gibt. Sie können nicht einmal Gottes Fragen direkt beantworten – sie sind die Art von Menschen, die sich wie Schlangen in Kreisen winden, bis du die Antwort nicht mehr finden kannst und aus ihren Worten nicht mehr schlau wirst. Was genau sind das für Menschen? Können sie in ihrem Umgang mit Gott aufrichtig sein? Mit der Haltung der Verachtung und Geringschätzung, mit der sie Gott behandeln, können solche Menschen Gottes Worte als die Wahrheit praktizieren? (Nein.) Warum nicht? Weil Dämonen in ihren Herzen wohnen. Ist es nicht so? (Ja, sie behandeln Gott überhaupt nicht als Gott.) Das ist die Niederträchtigkeit dieser Menschen. Ihre Niederträchtigkeit liegt darin, zu denken, dass Gottes Integrität, Demut, Normalität und Praktikabilität, die sie sehen, nicht das sind, was Gott liebenswert macht – aber was sind sie dann? Sie denken, dass dies Gottes Mängel sind; dass sie Bereiche sind, die die Menschen anfällig dafür machen, Auffassungen zu entwickeln; dass sie die größten Unvollkommenheiten des Gottes sind, an den sie glauben; dass sie Mängel, Probleme und Fehler sind. Wie sollte man solche Menschen betrachten? Das sind die Art und Weise und die Haltung, mit denen sie Gott behandeln; es ist eine Schande für Gott, aber was ist mit ihnen selbst? Ziehen sie irgendeinen Nutzen daraus? Es ist auch eine Beleidigung für sie selbst. Warum sage Ich das? Wenn dir als gewöhnlichem Menschen jemand beiläufig etwas zu essen gäbe und du es wie ein Dummkopf nehmen und essen würdest, ohne dich um die Tatsachen zu kümmern und ohne auch nur zu fragen, worum es geht, würde das nicht darauf hindeuten, dass deiner Menschlichkeit etwas fehlt? Ist ein Mensch, dem etwas in seiner Menschlichkeit fehlt, ein normaler Mensch? Nein. Wenn der menschgewordene Christus nicht einmal eine normale Menschlichkeit dieser Art besäße, wäre Er dann noch des Glaubens von irgendjemandem würdig? Das wäre Er nicht. Was sind die Zeichen der Menschlichkeit des menschgewordenen Gottes? Seine Rationalität, Sein Denkvermögen und Sein Gewissen sind am normalsten. Besitzt Er Urteilsvermögen? (Ja.) Wenn Ich das nicht hätte, wenn Ich nur ein zerstreuter Kopf ohne gesunden Menschenverstand und ohne Einsicht wäre, unfähig zu denken, wenn Mir Ereignisse widerfahren, könnte Ich dann noch als normaler Mensch gelten? Das wäre eine mangelhafte Menschlichkeit, keine normale Menschlichkeit. Könnte eine solche Person Christus genannt werden? Würde Gott bei Seiner Menschwerdung ein solches Fleisch wählen? (Nein.) Gewiss nicht. Wenn Ich unbedacht so handeln würde, wäre ein solcher Gott, der als menschgewordener Gott bekannt ist, würdig, dass man Ihm nachfolgt? Nein, und ihr wärt auf dem falschen Weg. Das ist ein Aspekt, aus Meiner Perspektive. Andererseits, aus eurer Perspektive: Wenn du Ihn als Gott betrachtest, als das Objekt deiner Nachfolge, und du Ihn als Sein Nachfolger auf diese Weise behandelst – wo stellst du dich dann selbst hin? Ist das nicht schändlich für dich? (Ja.) Wenn der Gott, an den du glaubst, in deinen Augen deines Respektes so unwürdig ist, du aber trotzdem an Ihn glaubst, was macht das dann aus dir? Bist du wirrköpfig? Bist du ein verworrener Nachfolger? Würdest du dir nicht selbst Schande bereiten? (Ja, würden wir.) Aber wenn du denkst, dass Er all diese Aspekte der normalen Menschlichkeit besitzt, dass Er der menschgewordene Gott ist, und du es trotzdem tust, bereitest du dann nicht Gott Schande? Beide Perspektiven sind stichhaltig. Man kann das Problem erkennen, egal ob man es aus Gottes Perspektive oder aus der des Menschen betrachtet – und das Problem hier ist ein ernstes! Ist es nicht so? (Ja, ist es.) Aus menschlicher Perspektive: Wenn du Ihn als Gott betrachtest und Ihn dann so behandelst, dann bereitest du Gott öffentlich Schande. Wenn du denkst, Er ist nicht Gott, sondern ein Mensch, Ihm aber trotzdem folgst, wäre das dann nicht ein Widerspruch? Würdest du dir nicht selbst Schande bereiten? Denkt über diese beiden Aspekte nach; habe Ich recht? Ist es nicht so? Warum können die Menschen nicht an diese Dinge denken? Warum handeln sie trotzdem auf diese Weise? Liegt es nur daran, dass sie die Wahrheit nicht verstehen? Gehen wir nicht zu sehr in die Tiefe; allein aus der Perspektive des Kalibers betrachtet, sind sie Schwachköpfe ohne Verstand. Warum sage Ich, dass sie ohne Verstand sind? Auf welchen Verstand beziehe Ich Mich? Es geht um das Denken. Etwas ohne Nachdenken zu tun, ohne zu wissen, die Vor- und Nachteile abzuwägen, ohne zu wissen, die Natur dessen, was man tut, oder ob man es tun sollte oder nicht, zu bedenken, bedeutet, ohne Verstand zu sein. Was für ein Ding hat keinen Verstand? Tiere und Vieh haben keinen Verstand, aber Menschen würden diese Dinge bedenken. Menschen mögen in einem Anfall von Impulsivität dumme Dinge tun, aber wenn sie dieselben dummen Dinge immer wieder tun, dann können sie als ohne Verstand charakterisiert werden. Ein Mensch ohne Verstand ist jemand mit beeinträchtigter Vernunft oder, umgangssprachlich ausgedrückt, jemand, der eine Schraube locker hat. Aber ihre Selbstsucht ist ausgeprägt, und an listigen Tricks mangelt es ihnen keineswegs, weshalb Ich sage, dass Dämonen in den Herzen der Menschen wohnen.

Meint ihr alle, dass Ich aus einer Mücke einen Elefanten mache, wenn Ich das Thema des Schenkens zur Sprache bringe, um darüber Gemeinschaft zu halten? Wenn Ich nicht darüber Gemeinschaft gehalten, sondern es nur beiläufig erwähnt hätte, hätte es dann, nach dem Zuhören, diese Wirkung auf euch gehabt? (Nein, hätte es nicht.) Höchstens hättet ihr nach dem Zuhören darüber nachgedacht: „Wie konnte dieser Mensch so etwas tun? Ich tue so etwas nicht; es gibt wirklich die verschiedensten Leute!“ Mehr hättet ihr dabei nicht gedacht. Ihr hättet vielleicht ein wenig darüber gesprochen, und dabei wäre es auch geblieben – aber hättet ihr ein so tiefes Verständnis davon erlangt? (Nein.) Ihr hättet kein so tiefes Verständnis davon erlangt. Welchen Nutzen bringen euch Meine Worte also? Welche Wahrheit habt ihr erlangt? Zunächst einmal muss Ich euch erinnern: Was ist die beste Beziehung, die man zwischen Mensch und Gott aufbaut? Wenn sich jemand Gott nähert, wie sollte er dann mit Ihm umgehen, wenn er in engem Kontakt mit Ihm steht? Muss man dafür nicht nach Grundsätzen suchen? (Ja.) Des Weiteren: Im täglichen Leben der Menschen, die so viele Jahre an Gott geglaubt haben – welche Vorfälle sind dort aufgetreten, die von derselben Natur sind wie die Tat des Mannes in der Geschichte? Sind diese Fragen nicht des Nachdenkens wert? Könnte jemand eine Lehre daraus ziehen und sagen: „Gott duldet nicht einmal geringfügige Fehler, das ist also todernst. Wir sollten uns Ihm besser nicht nähern, keinen engen Kontakt mit Ihm haben oder mit Ihm zu tun haben – mit Ihm ist nicht zu spaßen! Wenn du etwas vermasselst, wird Er aus einer Mücke einen Elefanten machen und du kommst in Teufels Küche. Ich werde Ihm ganz bestimmt nichts schenken!“? Ist eine solche Denkweise angebracht? (Nein.) Eigentlich braucht ihr euch keine Sorgen zu machen: Wir haben nicht viele Gelegenheiten für engen Kontakt und noch weniger, um miteinander zu verkehren, also ist das nichts, worüber ihr euch Sorgen machen müsst. Wenn Ich eines Tages doch mit euch zu tun habe, macht euch keine Sorgen; Ich werde dir ein Geheimnis verraten. Ob du mit Mir auskommst oder im Stillen betest und suchst, was ist das allerwichtigste Geheimnis? Was auch immer du tust, messe dich nicht mit Mir; wenn du eine kämpferische Ader hast, halte Abstand zu Mir. Manche Leute reden listig, schmieden im Handumdrehen mehrere Ränke, und jeder Satz, den sie äußern, ist unaufrichtig; wenn sie mehr sagen, weißt du nicht, welche Worte wahr und welche falsch sind. Solche Menschen dürfen Mir auf keinen Fall zu nahe kommen. Was ist, wenn du mit Gott in Kontakt kommst und mit Ihm zu tun hast, das Allerwichtigste, was du tun solltest, und der allerwichtigste Grundsatz, den du befolgen solltest? Begegne Gott mit einem ehrlichen Herzen. Außerdem lerne, Ehrerbietung zu erweisen. Ehrerbietung ist keine Höflichkeit, keine Kriecherei oder Einschmeichelei, noch ist es Anbiederung oder Speichelleckerei. Was genau ist es also? (Es ist, Gott als Gott zu behandeln.) Gott als Gott zu behandeln, ist ein wichtiger Grundsatz. Und die Einzelheiten? (Lernen, auf Gott zu hören.) Das ist ein Aspekt der Praxis. Manche Leute, die mit Mir in Kontakt kommen, fallen Mir ins Wort, also lasse ich sie ausreden, bevor Ich weiterspreche. Und wie behandeln sie Mich, wenn Ich spreche? Sie hören mit geschlossenen Augen zu. Was heißt das im Klartext? Es ist, als würden sie sagen: „Was du da sagst, ist Unsinn. Was weißt du schon?“ Das ist ihre Haltung. Ich weiß vielleicht nicht alles, aber Ich habe Grundsätze, und Ich teile dir mit, was Ich gelernt, gesehen und verstanden habe, sowie die Grundsätze, die Ich kenne, und du kannst eine ganze Menge davon gewinnen. Aber wenn du Mich immer nur von der Seite ansiehst, denkst, dass Ich von nichts eine Ahnung habe, und Mir nicht aufmerksam zuhörst, dann wirst du nichts gewinnen – dann wirst du es eben selbst herausfinden müssen. Ist es nicht so? Also müsst ihr lernen, auf Gottes Worte zu hören. Wenn ihr zuhört, schränke Ich euch darin ein, eure Ansichten zu äußern? Das tue Ich nicht. Wenn Ich ausgeredet habe, frage Ich euch alle, ob ihr irgendwelche Fragen habt, und wenn ja, dann beantworte Ich sie sofort und erkläre euch die Grundsätze, die diese Fragen betreffen. Manchmal erkläre Ich euch nicht nur die Grundsätze, sondern sage euch direkt, was ihr tun sollt, und lege jeden Aspekt im Detail dar. Obwohl es einige Bereiche gibt, von denen Ich nichts verstehe, habe Ich Meine eigenen Grundsätze und Meine eigenen Ansichten und Vorgehensweisen im Umgang mit solchen Angelegenheiten, und so lehre Ich euch auf der Grundlage dessen, was Ich für gute Ansichten und Grundsätze halte. Und warum bin Ich in der Lage, euch zu lehren? Eben weil ihr nicht einmal diese Dinge versteht. Sobald diese Fragen beantwortet sind, frage Ich erneut, ob es noch weitere Fragen gibt; wenn ja, dann beantworte Ich sie erneut ohne Verzögerung. Ich will nicht nur, dass du Mir zuhörst; Ich gebe dir die Gelegenheit zu reden, aber was du sagst, muss vernünftig sein – kein Unsinn und keine Zeitverschwendung. Manchmal unterbreche Ich Leute aus Ungeduld. Unter welchen Umständen? Wenn sie weitschweifig sind und zehn Sätze für etwas benutzen, was man in fünf sagen kann. Tatsächlich verstehe Ich es, sobald Ich sie höre; Ich weiß, was als Nächstes kommt, also müssen sie nichts mehr sagen. Fass dich kurz und komm auf den Punkt; verschwende nicht die Zeit anderer. Sobald du ausgeredet hast, werde Ich dir eine Antwort geben und dir sagen, was du tun sollst und nach welchen Grundsätzen du es tun sollst. Damit sollte die Sache erledigt sein, oder nicht? Aber manche Leute bekommen das nicht mit und sagen: „Nein, Du musst mich respektieren; unser Respekt beruht auf Gegenseitigkeit. Du hast ausgeredet, aber ich habe meinen Standpunkt noch nicht fertig dargelegt. Mein Standpunkt ist der – ich muss wieder von vorne anfangen.“ Sie wollen immer ihre Ansichten äußern, in dem Glauben, dass Ich ihre Ansichten nicht weiß, obwohl Ich in Wahrheit, sobald sie anfangen zu reden, weiß, was ihre Ansichten sind – ist es also nötig, dass sie weitermachen? Es ist nicht nötig. Manche Leute haben einen so niedrigen IQ, dass sie zehn Sätze für eine Sache brauchen, die nur zwei erfordert, und wenn Ich sie nicht unterbreche, reden sie immer weiter. Alle anderen haben es verstanden; verstehe Ich es dann immer noch nicht? Aber trotzdem wollen sie sich äußern, es ist also nicht nur ihr IQ, der niedrig ist – auch ihre Vernunft ist schwach! Habt ihr solche Leute schon einmal getroffen? (Ja.) Sie halten sich für klug, obwohl sie eine schwache Vernunft und einen niedrigen IQ haben. Ist das nicht widerlich? Es ist ekelerregend und widerlich. Wenn Menschen mit Gott in Kontakt kommen, ist das Erste, Ihm mit einem ehrlichen Herzen zu begegnen; das Zweite ist, zu lernen, Ehrerbietung zu erweisen; und das Dritte und Wichtigste ist, zu lernen, die Wahrheit zu suchen. Ist das nicht das Wichtigste? (Ja.) Was nützt es, an Gott zu glauben, wenn du nicht nach der Wahrheit suchst? Welchen Wert hat der Glaube an Ihn? Wo liegt der Sinn darin? Dieser Punkt ist etwas, dem die meisten Menschen vielleicht nicht gerecht werden können, weshalb sollte er also zur Sprache gebracht werden? Es ist eine Vorbereitung für die Zukunft; ihr müsst lernen, auf diese Weise zu praktizieren, wenn euch in Zukunft solche Dinge widerfahren.

In der Kirche kam Ich mit vielen Menschen in Kontakt, von denen Ich einigen bestimmte Aufgaben übertrug. Wenige Tage später gaben sie Mir Rückmeldung und zeigten Mir, dass sie sich alles, was Ich ihnen aufgetragen hatte, notiert hatten und jetzt gerade dabei waren, jeden einzelnen Punkt umzusetzen. Wenn sie Mir begegneten, berichteten sie Mir vom Fortschritt der Umsetzung, davon, bei welchen Problemen nachgesucht werden musste und bei welchen noch auf Ergebnisse gewartet wurde, wobei sie Mir einen vollumfänglichen Lagebericht erstatteten. Sie erklärten die Details mit großer Klarheit, und auch wenn diese manchmal belanglos erschienen, ließ ihre Haltung erkennen, dass sie Gottes Worte mit Ernst und Verantwortung behandelten und genau wussten, worin ihre Verantwortungen, Pflichten und Verpflichtungen bestanden. Manche waren jedoch anders: Ich übertrug ihnen zwei Aufgaben, die sie in ihre Notizbücher schrieben. Doch eine Woche später hatten sie noch nichts davon umgesetzt – sie erinnerten sich erst daran, als Ich sie danach fragte – und dann schrieben sie wieder alles in ihre Notizbücher. Als Ich sie nach einer weiteren Woche fragte, warum die Angelegenheit noch immer nicht abgeschlossen sei, machten sie Ausflüchte, nannten diese und jene Schwierigkeit, woraufhin sie alles erneut gewissenhaft in ihren Notizbüchern vermerkten. Wo haben sie alles vermerkt? (In ihren Notizbüchern.) Aber sie haben sich nichts davon zu Herzen genommen. Hat man da nicht die falsche Person mit etwas betraut? Das sind keine Menschen. Alles, was Ich ihnen anvertraut habe, ging bei ihnen zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus – sie haben es überhaupt nicht ernst genommen. Alle Aufgaben, die Ich den Leuten auftrage, ob sie nun ein bestimmtes Berufsfeld oder allgemeine Angelegenheiten betreffen – und dazu gehören auch einige Angelegenheiten der Kirchenarbeit –, liegen im Rahmen dessen, was sie leisten können; keine einzige davon soll ihnen Schwierigkeiten bereiten. Doch oft, wenn Ich Leitern und Mitarbeitern Aufgaben anvertraute, war es meist so, dass sie sich, nachdem sie den Auftrag angenommen hatten, nicht mehr meldeten, und Ich hörte einfach nichts mehr über den Stand der Dinge. Ob die Arbeit nun eingeteilt worden war, wie sie ausgeführt wurde, welche Fehler aufgetreten waren, was die aktuellen Ergebnisse waren – über all das erstatteten sie nie Bericht und suchten auch nicht um Klärung nach. Sie legten ihre Aufträge einfach beiseite, und Ich bekam nicht einmal die Ergebnisse zu hören. Manche Leute hatten ein noch ernsteres Problem: Sie versäumten es nicht nur, das umzusetzen, was Ich ihnen aufgetragen hatte, sondern kamen auch noch, um sich bei Mir einzuschmeicheln und Mich zu täuschen. Sie erzählten Mir, wohin sie gestern gegangen waren und was sie getan hatten, was sie vorgestern getan hatten und was sie gerade taten. Seht nur, wie gut sie im Vortäuschen und in spitzfindigen Ausreden waren – sie taten nichts von dem, was Ich ihnen ausdrücklich aufgetragen hatte, und beschäftigten sich stattdessen mit nutzlosen Aufgaben, während die entscheidende Arbeit ein einziges Chaos war. Was für ein Verhalten war das? Sie vernachlässigten ihre eigentlichen Aufgaben völlig und waren voller Lügen und Betrug!

Da war einmal ein Mann, der für das Anpflanzen verantwortlich war. Ich stellte ihm die folgende Frage: „Es gibt hier einiges an Grüngemüse, das dieses Jahr wirklich gut aussieht. Hast du einiges von dem Saatgut aufbewahrt?“ „Ja, das habe ich“, antwortete er. Ich sagte: „Ich habe gehört, dass sie vor einiger Zeit das gesamte Grüngemüse geerntet und kein Saatgut aufbewahrt haben.“ Er sagte: „Sie sind noch nicht fertig mit der Ernte. Es ist noch welches übrig!“ Dann fragte Ich: „Wo ist das restliche Grüngemüse? Ich werde mal nachsehen.“ Er sagte: „Ach? Nun … lass mich zuerst einmal nachsehen.“ Hat er tatsächlich Saatgut aufbewahrt oder nicht? Nein, hat er nicht. War seine erste Aussage „Ja, das habe ich“ eine Lüge? (Ja.) Und seine zweite Aussage „Sie sind noch nicht fertig mit der Ernte. Es ist noch welches übrig!“ – war das nicht eine Lüge? Er wusste nicht, ob sie überhaupt Saatgut aufbewahrt hatten, und sagte: „Lass mich zuerst einmal nachsehen.“ Die dritte Aussage war also eine weitere Lüge. Die Lügen wurden von Aussage zu Aussage schwerwiegender. Er reihte Lüge an Lüge, und verstrickte sich dabei immer mehr darin – ein Mund voller Lügen! Wärt ihr alle gewillt, mit jemandem zu verkehren, dessen Mund voller Lügen ist? (Nein.) Wie fühlt ihr euch, wenn ihr mit Menschen sprecht oder arbeitet, die voller Lügen sind? Werdet ihr wütend? Er hatte die Frechheit, jeden zu täuschen; er irrte sich, wenn er dachte, Ich wüsste es nicht! Kann die Sache diesen Betrug wert sein? Was hatte er davon, so hinterlistig zu sein? Wenn du diese Haltung in seinem Verhalten erkennen würdest, wenn er dich so behandeln würde, wie würdest du dich fühlen? Wenn praktisch 99 % von dem, was jemand sagt, eine Lüge ist, ob er nun tratscht oder von der Arbeit oder ernsten Angelegenheiten spricht oder über die Wahrheit Gemeinschaft hält, dann gibt es für diesen Menschen keine Hoffnung mehr. Er kann jeden täuschen; wozu macht ihn das? Wie lange glaubt er schon an Gott? Manche Nichtgläubige sagen immer: „Soweit ich weiß“ oder „Um ehrlich zu sein“, und mit dieser einleitenden Bemerkung sagen sie etwas Wahrhaftiges. Jener Mensch glaubte so viele Jahre an Gott und hörte sich so viele Predigten an, aber er konnte nicht einmal ein wahres Wort sprechen; alles, was er sagte, war eine Lüge. Was für eine Kreatur ist er also? Ist das nicht widerlich und abscheulich? Gibt es viele solcher Leute? Seid ihr so? Unter welchen Umständen würdet ihr Mich anlügen, wenn ihr mit Mir zu tun habt? Wenn du ein Unheil angerichtet hast und weißt, dass die Folgen schwerwiegend sind und dass du ausgeschlossen werden kannst, dann lügst du, um es zu vertuschen, sobald andere es erwähnen. Bei so etwas kann jeder lügen. Worüber können die Leute noch lügen? Sie lügen, um ihr eigenes Ansehen aufzubessern und von anderen hochgeachtet zu werden. Und dann gibt es jene, die wissen, dass sie ihrer Arbeit nicht gewachsen sind, es dem Oberen aber nicht ausdrücklich sagen, aus Angst, dass man sie entlassen wird, wenn sie es tun. Wenn sie dem Oberen über ihre Arbeit berichten, tun sie so, als würden sie nach Wegen suchen, das Problem zu beheben, und vermitteln anderen einen falschen Eindruck. Alles, was sie sagen, ist eine Lüge; sie sind grundsätzlich unfähig, Arbeit zu verrichten. Wenn sie nicht ein paar Fragen stellen, fürchten sie, dass der Obere den Schwindel durchschauen und sie entlassen wird, also setzen sie hastig eine Fassade auf. So ist die Mentalität falscher Leiter und Antichristen.

Denkt über die drei Grundsätze des Umgangs mit Gott nach, über die Ich gerade Gemeinschaft gehalten habe. Welchen davon könnt ihr nicht einhalten, und welcher fällt euch leicht? Tatsächlich ist es nicht leicht, auch nur einen davon wirklich umzusetzen, denn in den Herzen der Menschen wohnen Dämonen. Du wirst sie nicht erreichen können, bevor du den Dämon aus deinem Herzen vertrieben hast. Du musst den Dämon in deinem Herzen bekämpfen, und wenn du ihn jedes Mal besiegst, dann wirst du sie erreichen. Wenn du jedes Mal versagst und von ihm gefangen genommen wirst, dann wirst du es nicht schaffen, sie zu erreichen; du wirst keinen der Grundsätze umsetzen können. Wenn ihr alle drei erfüllen könnt – nicht nur im Auskommen oder im Umgang mit Mir, sondern auch, wenn ihr in eurem alltäglichen Umgang mit den Brüdern und Schwestern nach diesen Grundsätzen handelt –, wird dann nicht jeder davon profitieren? (Ja.) Nun, da die Geschichte zu Ende ist, kommen wir zum eigentlichen Thema.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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