7. Sie sind niederträchtig, heimtückisch und betrügerisch (Teil 2) Abschnitt Vier

Antichristen lieben Lügen und Täuschung – was lieben sie sonst noch? Sie lieben Taktiken, Intrigen und Listen. Sie handeln nach der Philosophie Satans, suchen niemals die Wahrheit und verlassen sich vollständig auf Lügen, Täuschung und den Einsatz von Intrigen und Listen. Egal, wie klar du über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, selbst wenn sie zustimmend nicken, werden sie nicht nach den Wahrheitsgrundsätzen handeln. Stattdessen werden sie sich den Kopf zerbrechen und mit Intrigen und Listen handeln. Es spielt keine Rolle, wie klar du über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, es scheint, als könnten sie sie nicht verstehen; sie tun die Dinge einfach so, wie sie es wollen, wie sie es sich vorstellen und auf jede Weise, die ihrem eigenen Interesse dient. Ihre Worte sind aalglatt und sie verbergen ihr wahres Gesicht und ihre wahren Farben, narren und betrügen die Menschen, und wenn andere darauf hereinfallen, fühlen sie sich zufrieden, und ihre Ambitionen und Begierden sind erfüllt. Dies ist die durchgängige Methode und Vorgehensweise von Antichristen. Gegenüber ehrlichen Menschen, die in ihrer Ausdrucksweise direkt sind, die ehrlich sprechen und offen über ihre eigene Negativität, Schwäche und ihre rebellischen Zustände Gemeinschaft halten und die von Herzen sprechen, empfinden Antichristen inneren Widerwillen. Außerdem diskriminieren sie sie. Sie mögen Menschen, die wie sie auf eine verschlagene und betrügerische Weise sprechen und nicht die Wahrheit praktizieren. Wenn sie auf solche Menschen treffen, freuen sie sich im Herzen, als hätten sie ihresgleichen gefunden. Sie sorgen sich nicht mehr darum, dass andere besser sein könnten als sie oder sie durchschauen könnten. Ist dies nicht eine Äußerungsform der niederträchtigen Natur der Antichristen? Kann es nicht beweisen, dass sie niederträchtig sind? (Ja, das kann es.) Warum können diese Dinge verdeutlichen, dass Antichristen niederträchtig sind? Positive Dinge und die Wahrheit sind das, was jedes rationale geschaffene Wesen mit Gewissen lieben sollte. Wenn es jedoch um Antichristen geht, betrachten sie diese positiven Dinge als einen Dorn im Auge. Jeder, der sich daran hält oder sie praktiziert, wird zu ihrem Feind, und sie hegen solchen Individuen gegenüber Feindseligkeit. Ähnelt dies nicht der Natur von Satans Feindseligkeit gegenüber Hiob? (Ja.) Es ist dieselbe Natur, dieselbe Disposition wie die von Satan und dasselbe Wesen. Die Natur der Antichristen hat ihren Ursprung in Satan, und sie gehören zur selben Kategorie wie Satan. Daher stecken Antichristen mit Satan unter einer Decke. Ist diese Aussage übertrieben? Keineswegs; sie ist vollkommen richtig. Warum? Weil Antichristen keine positiven Dinge lieben. Sie haben Freude daran, Betrügereien zu begehen, sie mögen Lügen, trügerische Erscheinungen und Verstellung. Wenn jemand ihr wahres Gesicht enthüllt, können sie sich dann unterwerfen und es freudig annehmen? Sie können es nicht nur nicht annehmen, sondern würden stattdessen in wüste Beschimpfungen ausbrechen. Menschen, die die Wahrheit sagen oder ihr wahres Gesicht enthüllen, würden sie erzürnen und sie in Wut geraten lassen. Zum Beispiel gibt es vielleicht einen Antichristen, der sehr geschickt in der Verstellung ist. Jeder nimmt ihn als einen guten Menschen wahr: liebevoll, fähig, mit Menschen mitzufühlen, die Schwierigkeiten anderer zu verstehen, und oft unterstützend und hilfreich für jene, die schwach und negativ sind. Wann immer andere irgendwelche Schwierigkeiten haben, ist er in der Lage, Rücksicht zu nehmen und sie zu entschuldigen und zu dulden. In den Herzen der Menschen ist dieser Antichrist großartiger als Gott. Wenn du bei dieser Person, die sich als tugendhaft ausgibt, ihre Verstellung und Heuchelei enthüllst, wenn du ihr die Wahrheit sagst, kann sie es annehmen? Sie wird es nicht nur nicht annehmen, sondern sie wird anfangen, ihre Verstellung und Heuchelei noch zu verstärken. Sag Mir, wenn du die Heuchelei der Pharisäer entlarven würdest, als sie ihre Schriften zu den Straßenecken trugen, um zu beten und sie anderen vorzulesen, und du ihnen sagen würdest, dass sie es zur Schau stellen, würden sie dann das eingestehen, was du gesagt hast? Würden sie es freudig annehmen? Würden sie über deine Worte nachdenken? Könnten sie zugeben, dass das, was sie getan haben, Heuchelei und Betrug war? Könnten sie nachdenken, Buße tun und nie wieder so handeln? Auf keinen Fall. Wenn du fortfahren und sagen würdest: „Deine Handlungen führen die Menschen in die Irre, und du wirst in die Hölle kommen und bestraft werden“, wäre das nicht die Wahrheit? (Ja.) Es ist die Wahrheit. Würden sie sie annehmen? Nein, sie würden sofort wütend werden und sagen: „Was? Du sagst, ich werde in die Hölle kommen und bestraft werden? Das ist wirklich ein starkes Stück! Ich glaube an Gott, nicht an dich! Deine Worte bedeuten nichts!“ Ist die Sache damit erledigt? Was würden sie als Nächstes tun? Sie würden fortfahren und sagen: „Ich bin weit gereist, habe so vielen Menschen das Evangelium gepredigt, so viel Frucht getragen, so viele Kreuze auf mich genommen und so viel im Gefängnis gelitten – du Kind, als ich anfing, an den Herrn zu glauben, warst du noch im Mutterleib!“ Ihre Natur wird entlarvt, richtig? Predigen sie nicht Geduld und Toleranz – warum können sie dann diese kleine Angelegenheit nicht tolerieren? Warum können sie sie nicht tolerieren? Weil du die Wahrheit gesagt hast, du ihr wahres Ich aufgedeckt hast und sie keinen Bestimmungsort haben. Können sie das noch tolerieren? Wenn sie keine Antichristen sind, wenn sie auf dem Weg der Antichristen sind, aber die Wahrheit annehmen können, und sie auch eine Äußerungsform der Heuchelei zeigen, was werden sie tun, wenn du ihre Heuchelei enthüllst? Sie denken vielleicht nicht sofort über sich nach, und zu sagen, dass sie es tun, mag unrealistisch und hohl klingen. Jedoch ist die erste Reaktion der meisten normalen Menschen, wenn sie das hören, dass sie einen Stich ins Herz verspüren. Was bedeutet dieser stechende Schmerz? Er bedeutet, dass sie von dem, was sie hören, betroffen sind; sie haben nicht erwartet, dass jemand es wagen würde, vor ihnen so übereilt zu handeln, die Wahrheit zu sagen und sie so zu verurteilen – diese Worte sind etwas, das sie nie erwartet und nie zuvor gehört haben. Außerdem haben sie Schamgefühl und wollen ihr Gesicht wahren. Wenn sie darüber nachdenken, dass du ihnen sagst, an der Straßenecke zu beten und die Schrift zu lesen, würde die Menschen in die Irre führen, entdecken sie nach der Selbstprüfung, dass sie dies tatsächlich taten, um den Menschen zu zeigen, wie ergeben sie sind, wie sehr sie den Herrn lieben und wie sehr sie leiden können, dass dies Heuchelei ist und dass das, was du gesagt hast, wahr war. Sie entdecken, dass sie sich, wenn sie weiterhin so handeln, vor anderen Menschen nicht mehr blicken lassen können. Sie haben Schamgefühl, und mit diesem Schamgefühl können sie sich vielleicht etwas zurückhalten und ihre bösen Taten oder ihre schamlosen Handlungen, durch die sie ihr Gesicht verlieren würden, beenden. Was bedeutet es, wenn sie nicht mehr so handeln? Es deutet auf einen Anflug von Reue hin. Es ist nicht sicher, dass sie definitiv Buße tun werden, aber zumindest besteht die Möglichkeit zur Reue, was viel besser ist als bei Antichristen und Pharisäern. Was macht es besser? Weil sie ein Gewissen und Schamgefühl haben, verspüren sie bei den entlarvenden Worten anderer einen Stich ins Herz. Obwohl sie sich vielleicht beschämt fühlen und ihre Würde verletzt wurde, können sie zumindest anerkennen, dass diese Worte richtig sind. Selbst wenn sie ihr Gesicht nicht wahren können, haben sie diese Worte tief im Inneren bereits anerkannt, sich ihnen unterworfen und sie bereits akzeptiert. Wodurch unterscheiden sich Antichristen? Warum sagen wir, dass Antichristen niederträchtig sind? Die Niederträchtigkeit der Antichristen liegt darin, dass sie, wenn sie etwas Richtiges hören, es nicht nur nicht annehmen können, sondern es im Gegenteil hassen. Zusätzlich greifen sie auf ihre eigenen Methoden zurück, suchen nach Ausreden, Gründen und verschiedenen objektiven Faktoren, um sich zu verteidigen und zu erklären. Welches Ziel wollen sie erreichen? Sie zielen darauf ab, negative Dinge in positive und positive Dinge in negative umzuwandeln – sie wollen die Situation umkehren. Ist das nicht niederträchtig? Sie denken: „Egal wie Recht du hast oder wie sehr deine Worte mit der Wahrheit übereinstimmen, kannst du meiner Redegewandtheit standhalten? Obwohl alle Worte, die ich spreche, eindeutig falsch, trügerisch und irreführend sind, werde ich dennoch leugnen und verurteilen, was du sagst.“ Ist das nicht niederträchtig? Ja, das ist niederträchtig. Glaubt ihr, dass Antichristen, wenn sie gute Menschen sehen, diese in ihren Herzen nicht für ehrlich halten? Sie halten sie tatsächlich für ehrliche Menschen und für solche, die nach der Wahrheit streben, aber was ist ihre Definition von Ehrlichkeit und dem Streben nach der Wahrheit? Sie halten ehrliche Menschen für dumm. Sie empfinden Widerwillen, Abscheu und Feindseligkeit gegenüber dem Streben nach der Wahrheit. Sie halten das für eine Lüge und glauben, dass niemand so dumm sein könnte, im Streben nach der Wahrheit allem zu entsagen, jedem alles zu sagen und alles Gott anzuvertrauen. Niemand ist so dumm. Sie empfinden all diese Handlungen als falsch, und sie glauben an nichts davon. Glauben Antichristen, dass Gott allmächtig und gerecht ist? (Das tun sie nicht.) Also setzen sie hinter all diese Dinge in ihren Köpfen Fragezeichen. Was steckt also dahinter? Wie interpretieren wir diesen Haufen von Fragezeichen? Sie zweifeln nicht nur daran oder stellen es infrage; am Ende leugnen sie es auch und zielen darauf ab, die Situation umzukehren. Was meine ich mit „die Situation umkehren“? Sie denken: „Was nützt es, so gerecht zu sein? Wenn eine Lüge tausendmal wiederholt wird, wird sie zur Wahrheit. Wenn niemand die Wahrheit sagt, dann ist sie keine Wahrheit und hat keinen Nutzen – sie ist nur eine Lüge!“ Ist das nicht ein Verdrehen von Recht und Unrecht? Das ist die Niederträchtigkeit Satans – Tatsachen zu verdrehen und Recht und Unrecht zu verdrehen – das ist es, was sie mögen. Antichristen sind Meister der Verstellung und der Täuschung. Worin sie sich auszeichnen, ist natürlich tief in ihrem Kern verwurzelt, und was tief in ihrem Kern verwurzelt ist, ist genau das, was in ihrer Wesensnatur liegt. Mehr noch, es ist das, wonach sie sich sehnen und was sie lieben, und es ist auch die Regel, nach der sie in der Welt überleben. Sie glauben an Sprüche wie „Die Guten sterben jung, während die Bösen tausend Jahre leben“, „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“, „Dein Schicksal liegt in deinen Händen“, „Der Wille des Menschen kann die Natur bezwingen“ und so weiter. Stimmt auch nur eine dieser Aussagen mit der Menschlichkeit oder den Naturgesetzen überein, die normale Menschen begreifen können? Nicht eine einzige. Wie können Antichristen also so sehr von diesen teuflischen Sprüchen Satans angetan sein und sie sogar als ihre Mottos behandeln? Man kann nur sagen, dass es daran liegt, dass ihre Natur zu niederträchtig ist.

Es gab einen bestimmten Kirchenleiter, mit dem ich im Laufe von ungefähr einem Jahr einige Male Kontakt hatte. Wir hatten mehrere Gelegenheiten, uns zu treffen, aber unsere Gespräche waren begrenzt, weil er nicht frei heraus sprach. Was bedeutet „nicht frei heraus sprechen“? Es bedeutet, dass er nicht viel sagte, selbst wenn man ihn etwas fragte. War er nun in seinem Umgang mit anderen in der Kirche auch so? Es gab zwei mögliche Situationen. Bei Gleichgesinnten hatte er viel zu sagen. Gegenüber Andersdenkenden jedoch wurde er zurückhaltend und sprach nicht mehr so offen. Später fasste ich zusammen, dass er während Meines Umgangs mit ihm insgesamt fünf „klassische“ Sätze sprach. Er sprach zwar nicht offen, aber wenn er etwas sagte, dann wurde es zu einem „klassischen“ Satz. Was für ein Mensch ist das? Können wir ihn eine „vornehme Persönlichkeit“ nennen? Es ist doch ganz normal, dass Kirchenleiter oder Mitarbeiter Kontakt mit Mir haben und Angelegenheiten besprechen, nicht wahr? Dieser Mensch war jedoch einzigartig. Er sprach nur fünf Sätze, fünf unglaublich „klassische“ Sätze. Hört euch an, was diese Sätze so „klassisch“ macht. Jeder seiner Sätze hat seinen eigenen Kontext und eine kleine Geschichte dahinter. Beginnen wir damit, woher sein erster Satz kam.

In der Kirche, die von diesem Leiter geführt wurde, gab es einen bösen Menschen, der einige schlechte Dinge getan und die Arbeit der Kirche gestört hatte. Alle erkannten, dass er ein böser Mensch war, und begannen daher, über ihn Gemeinschaft zu halten und zu diskutieren. Wenn er ausgeschlossen und weggeschickt werden sollte, musste dies in der Kirche bekannt gemacht werden, damit jeder wusste, welche schlechten Taten er begangen hatte und warum er als böser Mensch charakterisiert und weggeschickt wurde. Während einige der schlechten Taten, die dieser böse Mensch begangen hatte, aufgedeckt wurden, ergriff dieser Leiter, der normalerweise nicht viel redete, das Wort und sagte: „Er meinte es gut“. Wie sah er es, dass dieser böse Mensch diese schlechten Dinge tat und die Arbeit der Kirche störte? „Der Kerl meinte es gut.“ Er glaubte, dass die schlechten Dinge, die ein schlechter Mensch tut, mit der Wahrheit vereinbar sind, solange dieser Mensch gute Absichten hegt. Für ihn waren, ungeachtet der guten oder schlechten Natur seiner Handlungen oder der Konsequenzen daraus, selbst die von ihm verursachten Unterbrechungen und Störungen im Einklang mit der Wahrheit, solange er gute Absichten hegte. „Er meinte es gut.“ Das war der erste Satz, den dieser Leiter sagte. Habt ihr schon einmal solche Worte gehört? Ein böser Mensch tut eindeutig Böses, und doch sagt jemand, dass diese Person bei ihren schlechten Taten gute Absichten hegte. Hat jeder von euch Urteilsvermögen bezüglich dieses Satzes? Ich glaube, einige Menschen könnten von diesem Satz in die Irre geführt werden, denn die Mehrheit der Menschen denkt, solange jemand es gut meint, sollte nicht mit ihm verfahren werden, und wenn jemand aus guten Absichten heraus etwas Schlechtes tut, tut er nicht absichtlich Böses. Nachdem sie jedoch von diesem Leiter derart aufgehetzt und in die Irre geführt worden waren, war es möglich, dass sich einige Leute auf die Seite des Leiters schlugen und anfingen, mit dem bösen Menschen zu sympathisieren. Ohne die Irreführung dieses Leiters hätte die Mehrheit der Menschen diese Angelegenheit richtig verstanden und gedacht, dass dieser böse Mensch für seine bösen Taten ausgeschlossen und weggeschickt werden sollte. Nachdem sie jedoch von diesem Leiter aufgehetzt und in die Irre geführt worden waren, dachten einige Leute: „Er meinte es gut, das macht Sinn. Manchmal sind wir auch so. Wenn wir also aus guten Absichten heraus etwas Schlechtes tun, werden wir dann auch entfernt und weggeschickt?“ Infolgedessen schlugen sie sich auf die Seite dieses Leiters. Warum? Sie dachten an ihre eigene Zukunft. War es für die Menschen nicht leicht, den Satz anzunehmen, den dieser Leiter sprach? Was waren die Konsequenzen davon, dass sie ihn annahmen? Sie entwickelten Zweifel an Gott, an Seiner gerechten Disposition und an Seinen Handlungsgrundsätzen. Sie entwickelten Zweifel an den Grundsätzen, nach denen das Haus Gottes handelt, stellten sie infrage und verurteilten sie dann. Sie hegten diese Zweifel in ihren Herzen. In Wirklichkeit wurde dieser böse Mensch nicht weggeschickt, weil er eine einzige schlechte Tat begangen hatte. Im Haus Gottes wird niemand nur deshalb weggeschickt, weil er einen gelegentlichen Fehler gemacht hat, ganz gleich, ob er körperliche Arbeit verrichtet, eine besondere Pflicht oder eine Pflicht, die Fachkenntnisse erfordert. Sie alle werden einer gemeinsamen Charakterisierung ihres beständigen Verhaltens durch die Kirchenleiter und die Brüder und Schwestern unterzogen, und dann wird mit ihnen verfahren. Wenn zum Beispiel jemand bei der Arbeit immer faul ist und Ausreden findet, um der Arbeit zu entgehen, ist es dann angemessen, ihn aufgrund dieses Verhaltens wegzuschicken? (Ja, das ist es.) Das stimmt, das ist angemessen. Wenn du zum Beispiel zum Putzen eingeteilt bist und du häufig Sonnenblumenkerne isst, Tee trinkst, Zeitung liest und die Schalen der Sonnenblumenkerne achtlos wegwirfst, vernachlässigst du dann nicht deine Verantwortung? Du putzt nicht nur nicht, du machst auch noch Dreck, was bedeutet, dass du deine Verantwortung vernachlässigst. Wenn du in deiner Arbeit inkompetent bist, entspricht es voll und ganz den Grundsätzen, dich wegzuschicken, und du solltest nicht darüber streiten. Dieser Kirchenleiter behauptete jedoch, die Person habe es gut gemeint, was die Leute in die Irre führte. Nachdem der Leiter die Leute so aufgewiegelt und in die Irre geführt hatte, folgten ihm einige von ihnen, und sie gelangten zu einem Konsens. Aber wo ließen sie Gott und die Wahrheitsgrundsätze, als sie so handelten? Sie wurden wie eine Familie und sprachen von „unserer Kirche“ und „unserem Haus Gottes“. Wie werden „Kirche“ und „Haus Gottes“ definiert? Kann es ein Haus Gottes geben, wo es keinen Gott gibt? (Nein.) Wenn es an einem Ort keinen Gott gibt, kann dort eine Kirche existieren oder gegründet werden? (Nein, das kann sie nicht.) Was bedeutete es also, als sie „unser“ sagten? Es bedeutete, dass sie sich von Gott getrennt hatten. Die Kirche wurde zur Kirche dieses verworrenen Leiters, er wurde zum Herrn der Kirche, während die sogenannten Brüder und Schwestern und verwirrten Leute mit ihm eine Bande bildeten und sich ihm gegenüber wie Verwandte verhielten. Sie distanzierten sich von Gott, und so nahm Gott eine Rolle außerhalb des „Hauses Gottes“ ein. Dies waren die Konsequenzen, die sich entwickelten, als dieser Leiter unter diesen Umständen jenen ersten Satz äußerte. Alle hießen ihn besonders gut und dachten: „Unser Kirchenleiter ist gerecht, er ist rücksichtsvoll uns gegenüber, hat Nachsicht mit unseren Schwächen und ergreift sogar Partei für uns. Wenn wir Fehler machen, deckt Gott uns immer auf und stutzt uns zurecht. Aber unser Leiter beschützt uns immer, genau wie eine Henne ihre Küken beschützt. Wenn er da ist, wird uns kein Unrecht widerfahren.“ Alle waren ihm dankbar. Das waren die Konsequenzen des ersten Satzes, den dieser Leiter sprach.

Kommen wir zum zweiten Satz dieses Leiters. Es gab in der Kirche einige Arbeiten, die Angelegenheiten mit der Außenwelt betrafen und die die meisten Leute nicht ausführen konnten oder für die sie aufgrund ihrer Pflichten zu beschäftigt waren. Es gab einige Leute, die nur dem Namen nach gläubig waren und geschickt darin, externe Angelegenheiten zu regeln, also wies das Haus Gottes ein wenig Geld zu, um jemanden wie sie dazu zu bringen, diese Aufgaben zu erledigen, und manchmal gab das Haus Gottes etwas mehr für eine solche Person aus, damit sie in seinem Namen eine ganze Reihe von Aufgaben erledigte. Sagt Mir, verstieß es gegen die Grundsätze, dass das Haus Gottes zweihundert Yuan mehr ausgab, um solche Angelegenheiten zu regeln? Dies war der einzige Weg, diese Angelegenheiten zu regeln, und er führte zu guten Ergebnissen, also wurden sie auf diese Weise gehandhabt. Indem man dieser Person zweihundert Yuan mehr gab, erleichterte man es dem Haus Gottes, diese Angelegenheiten zu regeln, und viele Probleme wurden gelöst. War es das wert, diese zusätzlichen zweihundert Yuan auszugeben? (Es war es wert.) Es war es absolut wert. Es war angemessen, die Dinge auf diese Weise zu tun. Wenn das Haus Gottes diese zweihundert Yuan jemandem gegeben hätte, der diese Aufgaben nicht erledigen konnte, wäre es nur Verschwendung gewesen. Dieser Person diese zweihundert Yuan zu geben, bedeutete, dass diese Aufgaben gut erledigt werden konnten – entsprach es also den Grundsätzen, dass das Haus Gottes die Dinge auf diese Weise handhabte? (Es entsprach den Grundsätzen.) Entsprach es also den Grundsätzen, dies nicht mit den Brüdern und Schwestern zu besprechen oder ihnen gegenüber zu kommunizieren? (Es entsprach den Grundsätzen.) Hat der Obere die Befugnis, die Dinge auf diese Weise zu handhaben? (Ja.) Ja, das ist sicher. Aber dieser Kirchenleiter sagte: „Die Brüder und Schwestern sagten, dass dieser Person weitere zweihundert Yuan gegeben wurden … Ich erkundige mich nur im Namen der Brüder und Schwestern nach dieser Angelegenheit. Sie verstehen diesen Grundsatz nicht, und wir wollen suchen, wie wir über diesen Aspekt der Wahrheit Gemeinschaft halten sollen.“ Er sprach nur in halben Sätzen. Das war sein zweiter Satz. Offensichtlich war dieser Satz eine Frage, die Folgendes bedeutete: „Du sagst, alles, was du tust, entspricht den Grundsätzen, aber diese Sache entspricht ihnen nicht, und einige Brüder und Schwestern haben Meinungen und Auffassungen dazu, also muss ich dich in ihrem Namen zur Rede stellen. Wie erklärst du diese Angelegenheit? Gib mir eine Erklärung.“ Das ist eine Frage, nicht wahr? Nun, analysiert einmal, wie viele Botschaften darin enthalten waren – was ist eure Ansicht, wenn ihr so etwas hört? Wie seht ihr diese Person aufgrund dieser Angelegenheit? (Gott, seine Worte hatten einen fragenden Ton. Er hinterfragte Gott. Tatsächlich hatte er selbst seine eigenen Auffassungen zu dieser Angelegenheit. Er drückte nicht seine eigenen wahren Gedanken aus, sondern sagte, es seien die Brüder und Schwestern, die die Entscheidung des Oberen nicht akzeptieren könnten, dass sie Meinungen dazu hätten. Als Kirchenleiter hätte er, wenn die Brüder und Schwestern Auffassungen hatten, mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft halten sollen, um dieses Problem zu lösen, aber er löste es nicht nur nicht, sondern kam auch noch mit diesen Auffassungen an, um Gott zu hinterfragen. In ihm steckt eine betrügerische und niederträchtige Disposition.) Zwei Punkte wurden erwähnt: Erstens, dass er den Oberen hinterfragte, und zweitens, dass er bereits Auffassungen in sich trug, aber sagte: „Die Brüder und Schwestern verstehen die Grundsätze nicht, und sie wollen nach ihnen suchen.“ Gibt es ein Problem mit diesem Satz? Waren ihm die Brüder und Schwestern so wichtig? Da er den Lebenseintritt der Brüder und Schwestern für so wichtig hielt, warum beseitigte er dann nicht ihre so starken Auffassungen, als sie diese entwickelten? Vernachlässigte er da nicht seine Verantwortung? Doch, das tat er. Er löste das Problem nicht und brachte schamlos die Auffassungen der Brüder und Schwestern vor, um den Oberen zur Rede zu stellen. Wozu war er also gut? Was befähigte ihn, Fragen zu stellen? Hatte er nicht auch Auffassungen? Hatte er nicht auch seine eigenen Gedanken zu der Entscheidung des Oberen? Fand er nicht auch, dass diese Angelegenheit unangemessen gehandhabt wurde? Diese 200 Yuan wurden nicht für ihn ausgegeben, also fühlte er sich benachteiligt, nicht wahr? Er dachte: „Diese zusätzlichen 200 Yuan hätte ich bekommen sollen, wir haben sie verdient. Dieser Kerl ist ein Ungläubiger, er sollte sie nicht bekommen. Wir glauben wahrhaftig an Gott und wir sind Menschen aus Gottes Haus, er nicht.“ Ist es nicht das, was er meinte? (Ja.) Genau das hat er gemeint. Und das sagte er nicht direkt, sondern stotterte herum. Nachdem ihr das gehört habt, versteht ihr es oder nicht? Was ist eure Meinung zu dieser Sache mit dem Geldausgeben? Die meisten Leute können diese geringfügige Angelegenheit verstehen. Angesichts der immensen Arbeit des Hauses Gottes, musste dieser Leiter wirklich Notiz von zusätzlichen 200 Yuan nehmen, die ausgegeben wurden? Außerdem kam es nicht aus seiner eigenen Tasche, warum also war er so bekümmert darüber? Wurde er nicht einfach nur neidisch, als er sah, wie andere sich wie gute Menschen verhielten? War es nicht das, was er meinte? Könnt ihr verstehen, was ich euch gerade erklärt habe? Gibt es jemanden unter euch, der nicht zustimmt und sagt: „Nein! Ohne unser Wissen zweihundert Yuan mehr auszugeben – es ist schrecklich, dass wir nicht das Recht haben, darüber Bescheid zu wissen. Ist das nicht eine Verschwendung der Opfergaben des Hauses Gottes?“ Was versteht man unter dem Haus Gottes? Was versteht man unter Opfergaben? Ich sage dir, die Opfergaben gehören nicht allen, sie gehören nicht den Brüdern und Schwestern; wenn es nur Brüder und Schwestern gäbe und keinen Gott, würde es nicht das Haus Gottes genannt. Wenn Gott erscheint und wirkt, wenn Er die Menschen vor Sich ruft und die Kirche gründet – das ist das Haus Gottes. Wenn die Brüder und Schwestern einen Zehnten opfern, wird er nicht dem Haus Gottes geopfert, auch nicht der Kirche und schon gar nicht einer Einzelperson. Sie opfern diesen Zehnten Gott. Im Klartext, dieses Geld wird Gott gegeben; es ist Sein Privatbesitz. Was bedeutet Sein Privatbesitz? Dass Gott das Geld nach Belieben zuteilen kann und dass der Leiter nicht qualifiziert war, sich darin einzumischen. Wegen dieser Sache Fragen zu stellen und die Wahrheit suchen zu wollen, Ich sage dir, das war etwas übertrieben und unnötig; das war von ihm geheuchelt und vorgetäuscht! Es gab so viele wichtige Angelegenheiten, bei denen dieser Leiter nicht nach der Wahrheit gesucht hatte, doch bei dieser Angelegenheit entschied er sich, danach zu suchen. Warum handhabte er nicht diesen bösen Menschen? Warum suchte er nicht und sagte: „Diese Person hat einige Erscheinungsformen des Bösen gezeigt; die Brüder und Schwestern sind alle angewidert von ihm. Sollte ich mich nicht darum kümmern?“ Das fragte der Leiter nicht; er war diesem bösen Menschen gegenüber völlig blind. Ist das nicht ein Problem? Was war der erste Satz, den dieser Leiter sprach? (Er meinte es gut.) „Er meinte es gut.“ Seht, wie „barmherzig“ dieser Kerl war; was für ein Heuchler! Er war niederträchtig, doch seine Worte waren voller Wohlwollen und Moral; er hatte Honig im Mund, aber Galle im Herzen, und sein Handeln war unmenschlich. Was war sein zweiter Satz? „Das Haus Gottes hat jemandem zusätzliche 200 Yuan gegeben, um eine Aufgabe zu erledigen. Ich möchte im Namen der Brüder und Schwestern danach suchen, wie wir den Grundsatz in dieser Angelegenheit verstehen und begreifen sollten.“ Ich habe dies als eine vollständige Aussage wiedergegeben; natürlich hat er es nicht so gesagt. Er sprach zögerlich, sodass es schwer zu verstehen war, was er meinte. Das war eben seine Art, zu reden. Dies war der zweite Satz, den dieser Leiter sprach.

Jetzt hört euch den dritten Satz an, den dieser Leiter sprach. Alle arbeiteten zusammen und gruben. Jedem war zugeteilt worden, einen Korb mit Erde zu füllen. Es gab eine Person, die schnell arbeitete, zuerst fertig war und dann dasaß, Wasser trank, sich ausruhte und auf alle anderen wartete. Dann lief etwas schief. Was lief schief? Das dritte Problem tauchte auf. Dieser Leiter kam erneut, um den Oberen zu befragen, und sagte: „Wir haben hier jemanden, der schnell arbeitet und sich flink bewegt, aber eine Sache stimmt mit ihm nicht. Nachdem er die Arbeit beendet hat, sitzt er nur da und hilft niemand anderem, weshalb alle anfangen, sich Meinungen über ihn zu bilden.“ Der Obere Bruder fragte: „Ist er bei der Arbeit normalerweise faul?“ Dieser Leiter antwortete: „Nein, das ist er nicht. Er arbeitet einfach nur schnell, und wenn er fertig ist, sitzt er einfach da und wartet, ohne jemandem zu helfen, also haben die Brüder und Schwestern bestimmte Meinungen über ihn; sie sagen, ihm fehle es an Mitgefühl.“ Als die Brüder und Schwestern das erwähnten, war dieser Leiter betroffen. Er dachte: „Meine Güte, seht euch an, wie grausam dieser Mensch ist! Meine Brüder und Schwestern sind müde von der Arbeit, sie arbeiten langsam, und niemand hilft ihnen.“ Die ganze Gruppe war missmutig, also wurde er auch missmutig. Wie „einfühlsam“ von ihm! Er brachte diese „Bürde“ mit, um dem Oberen Bericht zu erstatten. Das Erste, was er fragte, war: „Kann man so jemanden bestrafen?“ Sagt Mir, denkt ihr, man kann so jemanden bestrafen? (Nein.) Also, wie ist eure Reaktion, nachdem ihr das gehört habt? Habt ihr gemischte Gefühle dabei? Seid ihr verärgert? (Ja.) Im Haus Gottes wurde immer darüber Gemeinschaft gehalten, dass die Menschen die Wahrheit verstehen und andere fair behandeln müssen, aber er konnte nicht einmal diese Kleinigkeit tun. Er glaubte, es wäre fair, diese Person zu bestrafen. Ist das nicht niederträchtig? (Doch, das ist es.) Er dachte: „Meine Brüder und Schwestern leiden, und sie haben mir berichtet, dass es dieser Person an Mitgefühl mangelt. Wie kann ich als Leiter diese Leute für mich gewinnen, sie besänftigen, sie beschützen und sie davor bewahren, dass ihnen Unrecht getan wird oder sie sich gekränkt fühlen?“ Seine erste Reaktion war, diese Person zu bestrafen, in dem Glauben, dass durch die Bestrafung der Volkszorn gestillt und alles fair und gerecht würde. Wollte er das nicht tun? (Doch.) Er dachte: „Wir essen alle dasselbe, wohnen am selben Ort und werden alle gleich behandelt. Welches Recht hast du, so schnell zu arbeiten? Wenn du schnell arbeitest, warum hilfst du dann nicht den anderen?“ Sagt Mir, wie fühlen sich die Leute, nachdem sie das hören? „Schnell zu arbeiten ist eine Sünde. Es scheint, dass wir niemals schnell arbeiten dürfen – unter diesem Leiter wird uns das nichts Gutes bringen. Schnell zu arbeiten ist nicht gut, und proaktiv zu sein auch nicht. Es ist gerechtfertigt, langsam zu sein!“ Der Obere fragte den Leiter: „Und was ist mit denen, die langsam arbeiten? Belohnst du sie?“ Der Leiter war ratlos, aber er war nicht wirrköpfig. Er sagte: „Nein, ich kann sie nicht belohnen. Aber dieser Kerl, der schnell arbeitet, sollte bestraft werden. Die Brüder und Schwestern sagen alle, er müsse bestraft werden.“ Das war der Satz, den er äußerte. Sagt Mir, repräsentiert dieser Satz wirklich die Brüder und Schwestern, oder repräsentiert er den Leiter selbst? (Er repräsentiert den Leiter selbst.) Lassen wir die Brüder und Schwestern einmal beiseite – unter ihnen gibt es alle möglichen wirrköpfigen Menschen: solche, die die Wahrheit nicht lieben, solche, die auf verschlagene Weise sprechen, solche, die egoistisch und eigennützig sind, solche, die Streit anzetteln, solche, die ohne Grundsätze sprechen, und solche, die ohne moralische Grundlage handeln. Welche Art von Mensch findet man nicht unter ihnen? Was war also seine Verantwortung als Kirchenleiter? War es seine Verantwortung, für die einflussreichen Brüder und Schwestern zu sprechen, um diese niederträchtigen Strömungen und bösen Praktiken zu verteidigen? (Nein.) Was war dann seine Verantwortung? Als er Probleme der Verzerrung und Abweichung unter den Brüdern und Schwestern entdeckte, war es seine Verantwortung, diese Probleme mithilfe der Wahrheit zu lösen, damit diese Leute verstehen konnten, wo die Probleme lagen und welche Schwierigkeiten es mit ihrem Zustand gab, um sie so zur Selbsterkenntnis und zum Verständnis der Wahrheit zu führen und sie vor Gott zu bringen. Ist das nicht die Verantwortung eines Kirchenleiters? (Das ist sie.) Hat er sie erfüllt? Er hat sie nicht nur nicht erfüllt, sondern diese niederträchtigen Strömungen und bösen Praktiken sogar gefördert, indem er ihre Entstehung und Verbreitung in der Kirche schützte, anstachelte und duldete. Ist das nicht niederträchtig? (Doch.) Sagt Mir, nachdem der Obere eine Person mit dieser Art von niederträchtiger Disposition zurechtstutzt und enthüllt, wird sie in ihrem Herzen dann trotzig sein? (Ja.) Sie wird mit Sicherheit trotzig sein. Wird sie die Menschen fair behandeln, gemäß der Grundsätze, die ihr vom Oberen gegeben wurden? Auf keinen Fall. An den Worten, die er sprach, kann man sehen, dass er durch und durch verschlagen war. Später dachte ich bei Mir: „Wenn diejenigen, die schnell arbeiten, bestraft werden, wer wird es dann noch wagen, schnell zu arbeiten? Alle werden so langsam wie Schildkröten werden und selbst nach drei Tagen Herumtrödeln nicht ans Flussufer klettern können.“ Wird es nicht so sein? Abgesehen von seiner Unfähigkeit, Menschen fair zu behandeln, war der fatalste und schwerwiegendste Aspekt dieses Leiters und derjenige, der die Menschen am meisten irreführen konnte, dass er, ganz gleich, welche schlechten Dinge die Brüder und Schwestern taten oder welche irrigen und absurden Ansichten sie verbreiteten, diese nicht nur nicht erkannte und korrigierte, sondern sie duldete, ihnen Schutz bot und sogar versuchte, ihnen zu gefallen. War er nicht ein gefährliches Individuum? (Das war er.) Er war extrem gefährlich! Das war der dritte Satz, den dieser Leiter sprach.

Fahren wir mit dem vierten Satz fort. Ich besuchte häufig die Kirche, für die dieser Leiter zuständig war, und sie hielten dort einige Hühner. Jedes Mal, wenn ich zu Besuch kam, schlachtete er ein Huhn. An einem Tag wurde ein Huhn in klarer Brühe geschmort, am nächsten Tag wurde es in dunkler Sojasoße geschmort und am übernächsten Tag geräuchert. Ich dachte mir, wenn ich weiterhin jeden Tag dorthin ginge, würde diese Hühnerschar wohl in ein paar Tagen verschwunden sein. Warum? Wenn ein Huhn zubereitet wurde, aß ich manchmal ein Stück, und manchmal wollte ich nichts davon, aber diese Leute aßen es trotzdem, und jedes Mal wurde ein ganzes Huhn verzehrt. Später dachte ich darüber nach: Wenn bei jedem meiner Besuche ein ganzes Huhn verzehrt würde, würden die Hühner, egal wie viele es dort gäbe, nicht lange reichen, wenn sie so gegessen würden. Also sagte ich dem Leiter, dass er keine Hühner mehr schlachten dürfe. War das nicht richtig so? (Ja, das war es.) Das brachte ihn nun wirklich in eine Zwickmühle. Er stellte eine Frage und sagte: „Wenn wir keine Hühner schlachten können, dann …“ Ihr habt keine Ahnung, was er als Nächstes fragte. Was würgte er schließlich heraus? „Was willst du denn dann essen?“ Ich sagte: „Gibt es außer Hühnern nichts anderes zu essen? Ist der Garten nicht voller Gemüse? Ich bin mit allem davon zufrieden.“ Er meinte, wenn sie keine Hühner schlachten dürften, müsste ich trotzdem Fleisch haben. „Rücksichtsvoll“, nicht wahr? Ich sagte: „Was für Fleisch! Wenn es Gemüse gibt, esse ich kein Fleisch. Wenn ich dir nicht sage, dass du die Hühner schlachten sollst, dann schlachte sie nicht!“ Das hätte doch leicht zu verstehen sein sollen, oder? (Ja.) Aber für ihn wurde es zu einem Dilemma. Keine Hühner schlachten zu können, war ihm wirklich unangenehm; er begann, sich sehr seltsam zu verhalten, wie besessen. Da er dieses Mal kein Huhn essen konnte, stellte er mir bei meinem nächsten Besuch eine weitere Frage, was uns zum fünften Satz bringt. Hört euch an, wie seine Fragen immer lächerlicher wurden. Was war die Frage? Er sagte: „Da wir keine Hühner schlachten können und wir auch Kaninchen halten – würdest du stattdessen die essen?“ Das hat Mich wirklich wütend gemacht. Ich sagte: „Die kleinen Kaninchen, die wir halten, sind so niedlich, mit ihren leuchtend roten Augen und ihrem reinweißen Fell. Sie haben eine tolle Zeit beim Herumtollen. Warum denkst du ständig nur daran, Fleisch zu essen? Kannst du nicht ohne Fleisch auskommen?“ Ich verstand es nicht. In ihrer Küche mangelte es nie an Fleisch; es gab Hähnchenschenkel und Schweinekoteletts ohne Ende. Es war nicht so, dass es für ihn kein Fleisch zu essen gab, warum also fragte er ständig danach, Kaninchen schlachten und deren Fleisch essen zu dürfen? Ich entgegnete ihm nur mit diesen Worten: „Du darfst sie nicht schlachten! Was soll die ganze Schlachterei!“ Als er Mich so antworten sah, bekam er Angst, zurechtgestutzt zu werden, und traute sich nicht mehr, weitere Fragen zu stellen. Welche Mahlzeiten bereitete er danach zu? In der Jahreszeit von Juni und Juli gab es im Garten alle möglichen Dinge; Blattgemüse und fruchttragendes Gemüse waren im Überfluss vorhanden. Eines Tages bereitete dieser Leiter einen Tisch voller Gerichte vor. Was bereitete er vor? Gebratene Mungobohnensprossen, Sojasprossensuppe, mit Fisch geschmorter Tofu, gebratene grüne Erbsen mit Eiern, gebratene Mu-Err-Pilze – es war kein einziges grünes Blattgemüse auf dem Tisch. Ich warf einen Blick auf all die Gerichte, denen es an frischem Grün fehlte. Die Jahreszeit verlangte nach etwas Frischem, aber die Speisen, die er zubereitete, waren absolut nicht der Saison entsprechend. Ich dachte, ist dieser Mensch nicht niederträchtig? Es gab alle Arten von Gemüse im Garten; warum hat er kein Blattgemüse zubereitet? Am Ende sagte ich, man solle ihn schnell wegschicken. Mit jemandem wie ihm als Koch würden die Leute niemals saisonale Speisen zu essen bekommen. Stattdessen würden sie immer Lebensmittel essen, die nicht der Saison entsprechen. Ist das normal? Das ist absolut nicht normal!

Durch die Fragen, die dieser Leiter stellte, und seine Art zu kochen, beobachtete ich, dass erstens sein Charakter schlecht war, zweitens, dass er eine niederträchtige und heimtückische Disposition hatte und drittens, dass er nicht nach der Wahrheit strebte. Es gab jedoch eine unerwartete, man könnte sogar sagen bizarre, Sache. Früher erhielt er bei jeder Wahl in dieser Kirche die meisten Stimmen, und selbst bei Wiederwahlen erhielt er immer noch die meisten Stimmen. Was war da los, dass eine solche Person wiederholt die höchste Stimmenzahl erhielt? Gab es dafür nicht Gründe auf beiden Seiten? (Ja.) Es gab Gründe auf beiden Seiten. Was waren die Hauptgründe? Einerseits strebten die meisten Brüder und Schwestern nicht nach der Wahrheit oder verstanden sie nicht, und es fehlte ihnen an Urteilsvermögen im Hinblick auf die Menschen. Andererseits war dieser Kirchenleiter äußerst fähig, Menschen in die Irre zu führen. Ihr wisst nicht, wer diese Person war, ihr habt nicht gesehen, was sie getan hat, und ihr wisst nicht, was für ein Mensch sie hinter verschlossenen Türen war. Aber für was für eine Art Mensch würdet ihr diese Person nur auf der Grundlage der Dinge, über die ich gesprochen habe, zusammen mit den fünf Sätzen, die sie sprach, halten? War dieser Mensch geeignet, Kirchenleiter zu sein? (Nein.) Warum wählten ihn diese Brüder und Schwestern dann immer wieder? Weil er seine Tricks hatte und diese Menschen in die Irre führte. Er war absolut nicht so arglos und bodenständig, wie er oberflächlich erschien; er hatte definitiv seine Strategien. Später sagte ich, dass es in dieser Kirche keine Leute gäbe, die geeignet wären, um als Leiter zu fungieren, und dass jemand anderes entsandt werden sollte, um in dieser Position zu dienen. Aber manche Leute verstanden das nicht; sie meinten, dieser neue Leiter sei ja nicht von den Brüdern und Schwestern gewählt worden. Wie sollte man „Brüder und Schwestern“ definieren? Repräsentieren die Brüder und Schwestern die Wahrheit? Werden sie so definiert? (Nein.) Wenn die Brüder und Schwestern gemeinsam eine Forderung, eine Vorschrift oder eine Meinung und ein Argument aufstellen, stehen diese Dinge dann zwangsläufig im Einklang mit der Wahrheit? Sollte Gott ihre Probleme berücksichtigen und sich zuerst um sie kümmern? Kann Gott das tun? (Nein.) Wie sollte man also mit ihnen umgehen? Wie sollten diese Brüder und Schwestern definiert werden? Die meisten von ihnen sind bereit, ihre Pflichten zu tun, zu schuften und zu arbeiten, aber sie streben nicht nach der Wahrheit. Es fehlt ihnen an der Fähigkeit und dem Kaliber, die Wahrheit zu begreifen, sie sind töricht, abgestumpft und begriffsstutzig, sie sind unfähig, Menschen zu erkennen oder Dinge zu durchschauen, und sie sind egoistisch und eigennützig. Was ist ihre fatale Schwäche, obwohl sie einige gute Absichten besitzen und bereit sind, für Gott Dingen zu entsagen, sich für Ihn aufzuwenden und zu plagen? Sie verstehen die Wahrheit nicht und akzeptieren sie nicht. Sie halten sich an den Grundsatz: „Wer auch immer mich ernährt, ist meine Mutter, und wer auch immer mir Geld gibt, ist mein Vater.“ Wer gut zu ihnen oder vorteilhaft für sie ist, wer sich für sie ausspricht und sie beschützt, den wählen sie. Wenn man solchen Leuten erlauben würde, ihren eigenen Leiter zu wählen, könnten sie dann einen guten Leiter wählen? Sicherlich nicht. Könnten sie in ihrem Lebenseintritt irgendwelche Fortschritte machen? Wenn der Obere ihnen erlauben würde, so eigensinnig zu sein und weiterhin so mutwillig zu handeln, wäre das nicht unverantwortlich? (Doch.) Sie waren verwirrt, aber der Obere ist es nicht, und der Leiter, den diese Leute gewählt hatten, wurde abgesetzt und durch jemand anderen ersetzt. Auch wenn diese Leute nicht bereit waren, den neuen Leiter anzunehmen, war er, solange er etwas echte Arbeit leisten konnte, viel besser als dieser falsche Leiter, der die Menschen in die Irre führte. Obwohl diese Brüder und Schwestern die Anordnung des Oberen nicht verstanden, wird der Tag kommen, an dem sie einige Wahrheiten begreifen und ein gewisses Verständnis für die Dinge haben, und dann werden sie wissen, wer gut und wer schlecht war. Indem der Obere so handelte, übernahm er vollständig die Verantwortung für sie. War dieses Vorgehen angemessen? (Es war angemessen.) Auch wenn sie es nicht verstanden, konnte man ihnen nicht erlauben, einfach nach Belieben zu wählen, wen sie wollten. Wollen sie rebellieren? Wenn sie Böses tun wollen, um Satans Komplizen zu werden, werden sie vollständig vernichtet. Also traf der Obere die Entscheidung für sie und wählte einen anderen Leiter aus. Aber sie akzeptierten das nicht; sie bestanden darauf, dass die Person, die sie gewählt hatten, geeignet sei. Ist das nicht niederträchtig? Warum dachten sie immer, dass er gut sei? Was war so gut an ihm? Warum waren sie so entschlossen, ihn zu behalten? Da gab es ein Problem: Sie waren von diesem falschen Leiter in die Irre geführt und geschädigt worden, ohne es zu merken. Sie waren wirklich ein Haufen Narren. Damit ist diese Angelegenheit abgeschlossen. Dass wir Menschen wie diesen falschen Leiter als einen typischen Fall nehmen, um ihn innerhalb dieses Themas zu sezieren und zu analysieren, ist angemessen. Schließlich ist die Niederträchtigkeit in ihren Dispositionen selbst typisch.

Ist dieses Thema für euch nun, da wir diese konkreten Beispiele einbezogen, analysiert und verglichen haben, im Hinblick auf unsere Gemeinschaft über die Niederträchtigkeit innerhalb der siebten Erscheinungsform der Antichristen etwas klarer geworden? Ob dieser Mensch, den ich gerade besprochen habe, in der Zukunft fähig sein wird, nach der Wahrheit zu streben, ist ungewiss; es ist schwer zu sagen, und wir werden vorerst davon absehen, irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen. Eines ist jedoch sicher: Seine Disposition, sein Wesen und seine Natur waren allesamt niederträchtig. Was liebte er also? Liebte er Fairness und Gerechtigkeit? Liebte er die verschiedenen Wahrheiten, die Gott sprach? Liebte er es, ein ehrlicher Mensch zu sein, andere fair zu behandeln, nach den Grundsätzen zu handeln und nach der Wahrheit zu suchen? Liebte er diese Dinge? Er liebte nichts davon – das ist hundertprozentig sicher. Durch diese wenigen Sätze, die er sprach, und diese wenigen Fragen, die er stellte, wurden die Dinge, die er tief in seinem Herzen und in seinen Knochen liebte, enthüllt. Es gab darunter keine einzige Sache, die mit positiven Dingen übereinstimmte. Wer waren die Menschen, die er mochte und die er bereit war, zu beschützen? Er beschützte diejenigen, die Böses taten, die die Arbeit der Kirche störten, denen es bei der Ausführung ihrer Pflichten völlig an Treue mangelte und die dabei viele böse Taten begingen. Er betrachtete solche Menschen nicht mit Zorn oder Hass; er sprach sich sogar für sie aus und verteidigte sie. Was zeigt das an? Dass sie von derselben Sorte waren: Sie teilten gemeinsame Interessen und ein gemeinsames Wesen. Sie stimmten von Natur aus miteinander überein, und sie waren zwei Schurken vom selben Schlag. Wie fühlte sich dieser Leiter, als einige Brüder und Schwestern ständig Auffassungen und Missverständnisse über Gottes Worte und Handlungen hegten? Trug er eine Bürde, wenn es darum ging, diese Probleme zu lösen? (Nein.) Er trug diese Bürde nicht; er ging diese Probleme nicht an, schenkte diesen Angelegenheiten keine Beachtung – er verschloss die Augen davor. Konnte er es als Problem erkennen, wenn jemand den Namen Gottes entehrte, die Arbeit des Hauses Gottes unterbrach und störte, seine Pflicht untreu und oberflächlich tat, bei der Ausführung seiner Pflicht die Interessen des Hauses Gottes schädigte, Störungen und Zerstörung verursachte oder seiner Negativität freien Lauf ließ und Auffassungen verbreitete? Er konnte sie nicht als Probleme identifizieren; er dachte: „Es ist normal, dass diese Probleme existieren; wer hat keine Offenbarungen von Verdorbenheit?“ Was deutete er damit an? Er deutete an, dass diese Menschen so handeln müssten, da er dann nicht so schlecht dastehen würde – er könne sich „verstecken“ und „geschützt“ werden. Ist das nicht niederträchtig? Diese Leute verursachten ununterbrochen Störungen und Unterbrechungen, und er kümmerte sich nicht um sie. Sagt Mir auf dieser Grundlage: Hatte er Gerechtigkeitssinn? Liebte er die Wahrheit? Wofür hielt er das Haus Gottes? Er wollte nicht, dass Gottes Haus mit ehrlichen Menschen gefüllt ist, mit Menschen, die Gott treu sind, mit Menschen, die Gottes Weg folgen und ihren Platz kennen, während sie ihre Pflichten tun. Er wollte nicht, dass alle sich öffnen und über Gottes Worte Gemeinschaft halten, sich Gott unterwerfen und für Ihn Zeugnis ablegen. Er wollte nicht, dass jeder im Haus Gottes so war. Was wollte er also? Er wollte, dass alle eigennützige Beziehungen knüpfen, die gegenseitigen Interessen wahren, niemanden verletzen und nicht die dunklen Geheimnisse eines anderen aufdecken. Er wollte, dass alle sich gegenseitig beschützen und decken, alle schlechten Taten anderer vor Außenstehenden verbergen und fest zusammenhalten. Das war es, was er wollte. Er hasste und verabscheute es, wenn jemand die Missetaten und wahren Umstände eines anderen aufdeckte, diese Dinge öffentlich machte, direkt aussprach und alle darüber informierte. Er mochte es, wenn Missetaten verborgen und verschleiert blieben, wenn Lügen unentdeckt blieben und wenn jeder, der Betrügereien beging oder die Interessen von Gottes Haus schädigte, nicht gemäß den Grundsätzen behandelt wurde. Was wurde in der von ihm beaufsichtigten Kirche aus Gottes Worten und den Verwaltungsverordnungen und Arbeitsanordnungen von Gottes Haus? Sie wurden zu leeren Worten und konnten nicht umgesetzt werden. Warum konnten sie nicht umgesetzt werden? Weil er sie blockierte; er wurde zu einer Mauer, die sie abschnitt. Dies ist die niederträchtige Disposition, die Antichristen offenbaren, indem sie die Tatsachen verdrehen, bestimmte Taktiken anwenden und sich auf bestimmte Machenschaften und Listen einlassen, um andere zu täuschen und zu betrügen, um ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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