Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (8) Abschnitt Fünf

Diejenigen, die als Leiter dienen, müssen zumindest ein bisschen Wahrheit verstehen und einige praktische Erfahrungen haben. Wenn sie überhaupt keine praktischen Erfahrungen haben, dann verstehen sie mit Sicherheit gar keine Wahrheit. Manche, die als Leiter dienen, sind gut darin, Worte und Glaubenslehren zu predigen, und können von den meisten Menschen Anerkennung und Lob ernten. Obwohl falsche Leiter, oberflächlich betrachtet, Fragen beantworten können, sind sie nicht imstande, über die Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft zu halten. Sie predigen nur leere Theorie, an der überhaupt nichts praktisch ist. Wenn Menschen ihre Predigten hören, dann haben sie das Gefühl, dass diese ihrem eigenen Geschmack entsprechen, und diejenigen, die über kein Urteilsvermögen verfügen, heißen sie äußerst gut. Nachher haben sie jedoch keinen Weg zum Praktizieren und können die Grundsätze des Praktizierens nicht finden. Kann man das also so sehen, dass sie irgendwelche Probleme gelöst haben? Gehen sie nicht oberflächlich vor? Kann der Versuch, Probleme auf diese Weise zu lösen, so betrachtet werden, dass tatsächliche Arbeit geleistet wird? Falsche Leiter leisten keine wirkliche Arbeit, aber sie wissen, wie man sich als Amtsträger aufspielt. Was ist das Erste, was sie tun, sobald sie Leiter werden? Sie erkaufen sich die Gunst der Leute. Sie gehen nach dem Motto „Neue Beamte sind besonders eifrig, Eindruck zu schinden“ vor: Zuerst tun sie ein paar Dinge, um sich bei den Leuten beliebt zu machen, und kümmern sich um einige Angelegenheiten, die dem alltäglichen Wohl aller zugutekommen. Sie versuchen zuerst, bei den Leuten einen guten Eindruck zu hinterlassen, um allen zu zeigen, dass sie auf einer Wellenlänge mit der Masse sind, damit jeder sie lobt und sagt: „Dieser Leiter ist für uns wie ein Elternteil!“ Dann treten sie offiziell ihr Amt an. Sie haben das Gefühl, dass sie die Unterstützung des Volkes haben und ihre Position gefestigt ist; dann beginnen sie, die Vorteile des Status zu genießen, als ob sie ihnen von Rechts wegen zustünden. Ihre Mottos lauten: „Im Leben geht es allein um gutes Essen und schöne Kleidung“, „Das Leben ist kurz, genieße es, solange du kannst“ und „Trink heute den Wein von heute und sorge dich morgen um morgen.“ Sie genießen jeden Tag, wie er kommt, vergnügen sich, solange sie können, und verschwenden keinen Gedanken an die Zukunft, geschweige denn, dass sie darüber nachdenken, welche Verantwortlichkeiten ein Leiter übernehmen und welche Pflichten er ausführen sollte. Sie predigen routinemäßig ein paar Worte und Glaubenslehren und erledigen einige Aufgaben nur zum Schein – sie leisten überhaupt keine wirkliche Arbeit. Sie fördern die wirklichen Probleme in der Kirche nicht zutage und lösen sie nicht vollständig. Welchen Sinn hat es also, wenn sie solch oberflächliche Aufgaben erledigen? Ist das nicht betrügerisch? Können dieser Art von falschem Leiter wichtige Aufgaben anvertraut werden? Entspricht er den Grundsätzen und Bedingungen des Hauses Gottes für die Auswahl von Leitern und Mitarbeitern? (Nein.) Diese Menschen haben weder Gewissen noch Vernunft, ihnen fehlt jegliches Verantwortungsbewusstsein, und dennoch wollen sie in der Kirche ein offizielles Amt bekleiden, ein Leiter sein – warum sind sie so schamlos? Manche Menschen mit Verantwortungsbewusstsein können, wenn sie von geringem Kaliber sind, keine Leiter sein – ganz zu schweigen von nutzlosen Menschen, die überhaupt kein Verantwortungsbewusstsein haben; sie sind noch weniger qualifiziert, Leiter zu sein. Wie faul sind solche gefräßigen und trägen falschen Leiter? Selbst wenn sie ein Problem entdecken und sich bewusst sind, dass es ein Problem ist, nehmen sie es nicht ernst und schenken ihm keine Beachtung. Sie sind so verantwortungslos! Obwohl sie redegewandt sind und ein gewisses Kaliber zu haben scheinen, können sie die verschiedenen Probleme in der Arbeit der Kirche nicht lösen, was dazu führt, dass die Arbeit zum Erliegen kommt; die Probleme häufen sich weiter an, aber diese Leiter kümmern sich nicht darum und bestehen darauf, routinemäßig ein paar oberflächliche Aufgaben zu erledigen. Und was ist das Endergebnis? Machen sie die Kirchenarbeit nicht zu einem Chaos, vermasseln sie sie nicht? Verursachen sie nicht Chaos und Uneinigkeit in der Kirche? Das ist das unvermeidliche Ergebnis. Werden falsche Leiter dem Oberen in dieser Situation Meldung erstatten? Mit Sicherheit nicht. Wenn jemand in der Kirche dem Oberen die Probleme der falschen Leiter melden will, werden sie dann zustimmen? Sie werden diese Person definitiv unterdrücken und abblocken und nicht zulassen, dass irgendwer dem Oberen ein Problem meldet, und werden jeden, der es doch tut, beengen, unterdrücken und isolieren. Sagt Mir, sind diese falschen Leiter nicht so verachtenswert? Egal wie sehr sie der Arbeit der Kirche geschadet haben, sie werden trotzdem nicht zulassen, dass der Obere davon erfährt, geschweige denn, dass er es behebt. Sie interessieren sich nur dafür, den Vorteilen ihres Status zu frönen und ihre eigene Eitelkeit und ihren eigenen Stolz zu schützen – solche Menschen sind so durch und durch verachtenswert und schamlos! Ist es nicht so, dass sie überhaupt kein Gewissen und gar keine Menschlichkeit besitzen? Wenn der Obere sich nach der Arbeit erkundigt, dann sagen sie mit Bestimmtheit, dass es keine Probleme gibt, sie suchen Ausflüchte und wimmeln den Oberen ab – täuschen sie den Oberen damit nicht und verbergen Dinge vor ihren Untergebenen? Die Probleme bei der Arbeit der Kirche häufen sich an, und die falschen Leiter können sie nicht selbst lösen, trotzdem melden sie diese Probleme auch dem Oberen nicht. Unter diesen Umständen handeln sie so, als wäre nichts; sie frönen trotzdem dem Komfort, sitzen den ganzen Tag untätig herum, liegen den ganzen Tag auf der faulen Haut und werden überhaupt nicht unruhig. Und wenn die Probleme aufgedeckt werden und der Obere dabei nachhakt, sagen sie trotzdem: „Ich habe Menschen für diese Arbeiten eingeteilt. Ich habe meine Verantwortlichkeiten erfüllt. Wenn die Arbeit nicht gut erledigt wird, dann liegt das an anderen. Was hat das mit mir zu tun?“ Mit diesen wenigen Worten sprechen sie sich von der Verantwortung komplett frei. Es ist, als hätten sie in dieser Angelegenheit überhaupt keine Verantwortung zu tragen. Sie denken nicht nur nicht über sich nach, sie fühlen sich auch gerechtfertigt, fühlen sich wohl und sagen: „Jedenfalls bin ich, was meine Pflicht angeht, nicht untätig gewesen; ich bin kein Schmarotzer. Falls der Obere mich nicht entlässt, diene ich weiterhin als Leiter. Würde ich Gott nicht verraten, wenn ich meinen Rücktritt einreichen würde? Würde ich damit nicht zeigen, dass ich meiner Pflicht nicht treu bin?“ Wenn du sie zurechtstutzt, werden sie mit vielen Gründen aufwarten, um dich zu widerlegen. Sie werden nicht sagen, dass sie für diese Sache verantwortlich sind, sie werden nicht sagen, was ihre Verantwortlichkeiten sind, und sie werden nicht darüber nachdenken, worin die Natur des Nichtlösens von Problemen und des Nichtverrichtens von tatsächlicher Arbeit liegt. Sind solche Menschen nicht so verabscheuungswürdig? Sie bringen die Arbeit der Kirche zum Stillstand und schaden Gottes auserwähltem Volk für so lange Zeit, ohne einen Funken Reue im Herzen – sind das noch Menschen? Besitzen sie noch ein Fünkchen Gewissen oder Vernunft? Manche Menschen sagen: „Solche Menschen sollten nicht als Leiter gewählt werden.“ Theoretisch ist das so; allerdings gibt es unter den gewählten Leitern und Mitarbeitern wirklich einige solcher Menschen; das ist eine Tatsache. Das alles passiert deshalb, weil es Gottes auserwähltem Volk an Urteilsvermögen mangelt, und auch deshalb, weil die meisten Menschen Jasager mögen und folglich ein paar falsche Leiter und falsche Mitarbeiter wählen. Daher muss vor den Kirchenwahlen mehr über die Grundsätze zur Wahl von Leitern und Mitarbeitern Gemeinschaft gehalten werden, ebenso wie über die Grundsätze, wie man falsche Leiter und falsche Mitarbeiter erkennt; dadurch wird sichergestellt, dass mehr Menschen ihre Stimme im Einklang mit den Grundsätzen abgeben. Nur so können Wahlen in der Kirche zu guten Ergebnissen führen.

Sagt Mir, können solche verachtenswerten und schamlosen Müßiggänger in Bezug auf die Arbeit der Kirche als Leiter und Mitarbeiter gute Arbeit leisten? Können sie die Probleme, die es in der Kirche gibt, oder die Schwierigkeiten, auf die Gottes auserwähltes Volk stößt, lösen? (Nein.) Was solltet ihr also tun, wenn ihr solchen falschen Leitern begegnet? Nehmen wir an, jemand sagt: „Unser Kaliber ist schlecht, und es mangelt uns an Urteilsvermögen, es gibt also nichts, was wir tun können, wenn wir einem falschen Leiter begegnen.“ Ist das korrekt? Bestimmt hat doch nicht jeder in der Kirche ein schlechtes Kaliber und kein Urteilsvermögen, oder? Es muss zumindest mehrere Personen geben, die die Wahrheit einigermaßen verstehen. Wenn also jemand einen falschen Leiter findet, der unfähig ist, tatsächliche Arbeit zu verrichten oder irgendwelche Probleme zu lösen, dann sollte derjenige danach mit denen Gemeinschaft halten, die die Wahrheit verstehen, und sie bitten, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen und ein Urteil zu fällen. Ist das angebracht? (Ja, das ist es.) Warum ist es angebracht? Was werden die Folgen sein, wenn ein Kirchenleiter keine tatsächliche Arbeit verrichten kann? Wer werden die Opfer sein? Wird es nicht Gottes auserwähltes Volk in der Kirche sein? Wenn ein falscher Leiter die Kirche drei oder fünf Jahre kontrolliert, wie viele Menschen werden dann in ihrem Wahrheitsverständnis und in ihrem Eintritt in die Realität betroffen sein? Bei wie vielen Menschen wird dadurch die Errettung durch Gott verzögert? An diese Folgen darf man gar nicht denken. Wenn sich also herausstellt, dass ein falscher Leiter keine tatsächliche Arbeit verrichtet und unfähig ist, irgendein Problem zu lösen, dann ist das für jeden Einzelnen aus Gottes auserwähltem Volk eine große Sache, und sie sollten diesen falschen Leiter umgehend bloßstellen und melden, um zu vermeiden, dass es zu Verzögerungen bei der Arbeit kommt. Wer zu Schaden kommt, weil Kirchenleiter keine tatsächliche Arbeit verrichten, ist Gottes auserwähltes Volk. Wenn niemand aus Gottes auserwähltem Volk ihn bloßstellt oder meldet und sie alle, was das angeht, nur teilnahmslos sind, dann gibt es keine Hoffnung für diese Kirche. Nehmen wir an, ihr hegt im Herzen immer den Gedanken, dass ihr keine Verantwortung übernehmen wollt: „Jedenfalls bist du der Leiter. Du kannst keine tatsächliche Arbeit verrichten und meldest Probleme trotzdem nicht dem Oberen – wenn sich die Arbeit der Kirche dadurch verzögert, wird der Obere dich dafür verantwortlich machen. Was hat das mit uns zu tun? Wozu sollten wir uns deswegen Sorgen machen? Wir sind nicht diejenigen, die die Verantwortung tragen. Diese Verantwortung liegt bei dir.“ Wenn ihr im Herzen immer diese Auffassung hegt, wird das dann die Dinge nicht verzögern? Wird das nicht euer Streben nach der Wahrheit und euren Eintritt in die Realität beeinträchtigen und auch, Gottes Errettung zu erlangen? Wenn niemand in der Kirche Verantwortung übernimmt, dann ist es schwer zu sagen, ob diese Kirche Gott bezeugen und Gottes Segnungen empfangen kann, und es ist noch schwerer zu sagen, wie viele Menschen in dieser Kirche Errettung erlangen werden. Wenn jeder in dieser Kirche so denkt und dieser Ansicht ist, dann besteht für diese Kirche absolut keine Hoffnung. Haben die Filmproduktionsteams momentan nicht dieses Problem? Einige eurer Leiter kümmern sich nicht um Probleme oder melden keine Probleme – sie sind falsche Leiter. Könnt ihr das sehen? Diese Leiter lösen keine Probleme für euch – habt ihr nicht festgestellt, dass das ein Problem ist? Seid ihr eigentlich darüber froh? „Unser Leiter meldet dieses Problem nicht, und dieses Problem kann nicht gelöst werden, das ist also eine gute Gelegenheit, uns auszuruhen. Das ist toll! Außerdem hat der Obere wegen dieser Sache in letzter Zeit nicht persönlich nachgefragt, es ist also auch nicht nötig, dass wir das Problem melden. Warum sollten wir nicht versuchen, uns ein bisschen Freizeit zu verschaffen? Müssen wir den Film so schnell abdrehen und ihn planmäßig drehen? Wir kommen doch gut voran! Was, wenn wir also nicht mit dem Dreh fertig sind? Werden wir deshalb verurteilt?“ Ist das eure Haltung? Glaubt ihr, es gäbe für die Arbeiten von Gottes Haus keinen so strengen Zeitplan, sodass ihr sie endlos in die Länge ziehen könntet? Meint ihr, dass ihr euch keine Sorgen machen oder irgendwie unter Druck fühlen müsstet und dass ihr einfach nur die Probleme lösen könntet, die ihr bewältigen könnt, und die restlichen einfach unter den Tisch fallen lassen könntet, solange der Obere nicht nachfragt oder sich die Sache genauer ansieht? Ist das eure Sicht? (Nein.) Warum also meldet ihr Probleme nicht, wenn ihr sie habt? Liegt es daran, dass diese falschen Leiter euch unter ihrer Kontrolle haben oder dass sie euch heimlich einen Zaubertrank verabreicht haben, der euch betäubt, ins Delirium versetzt und unfähig gemacht hat, zu reden? Was ist hier das Problem? Wenn es Probleme gibt, wisst ihr dann davon? Wenn ihr sagt, ihr wisst nichts davon, dann lügt ihr; wenn ihr davon wisst, sie aber trotzdem nicht meldet, dann geht ihr nachlässig mit eurer Verantwortung um, missachtet eure Verantwortlichkeiten grob fahrlässig und weist nicht die geringste Treue gegenüber eurer Pflicht auf. Selbst wenn du in der Welt arbeitest, um Geld zu verdienen, musst du deines Hungerlohns dennoch würdig sein. Ganz zu schweigen davon, dass du heute das Essen von Gottes Haus zu dir nimmst; du strebst nach Errettung, während du deine Pflicht ausführst, und damit ebnest du den Weg zu deinem eigenen Bestimmungsort und bereitest diesen vor. Du tust das nicht für Gottes Haus, noch für irgendeine Person, geschweige denn für Mich – du tust das für dich selbst. Um es freundlich zu formulieren, die Menschen tun ihre Pflicht, um Errettung zu erlangen, aber genauer gesagt tun sie es für sich selbst, um Segnungen zu erhalten und einen guten Bestimmungsort zu haben. Du musst das klar verstehen; sei kein Narr. Du tust deine Pflicht nicht für andere Menschen oder für deine Eltern, und du tust sie nicht deshalb, um deinen Vorfahren Ruhm zu bringen oder deinen Familiennamen zu ehren – du tust es für dich selbst. Gott hat dich geschaffen, und seit Er die Welt geschaffen hat, hat Er prädestiniert, dass du in den letzten Tagen geboren wirst. Er hat dich in Sein Haus gebracht, Er hat dich Seine Stimme hören lassen, Er hat dich jeden Tag Seine Worte essen und trinken lassen und dir zuteilwerden lassen, dass du mit Leben versorgt wirst, und dir eine Chance gegeben, damit du deine Pflicht in Gottes Haus tun kannst. Das ist deine beste Chance als geschaffenes Wesen, um Errettung zu erlangen, und es ist auch deine einzige Chance. Falls du diese Chance zunichtemachst, während du deine Pflicht tust, dann wirst du es dir selbst zuzuschreiben haben, wenn du letztlich den Katastrophen anheimfällst, und du wirst es verdient haben – egal, ob du dann bestraft wirst oder weinst und mit den Zähnen knirschst! Es wird deine eigene Schuld sein. Es ist nicht nötig, dass andere Menschen deine Verantwortung auf sich nehmen, und es ist nicht nötig, dass du die Verantwortung von anderen auf dich nimmst. Nur du kannst die Verantwortung übernehmen für den Weg, den du heute gehst, und für alles, was du heute tust, und nur du kannst die endgültigen Konsequenzen tragen. Was Ich tun kann, ist, euch dazu zu bringen, dass ihr das versteht, was Ich euch sagen und mitteilen sollte, und den Weg für euch zu ebnen, damit ihr den Weg der Errettung einschlagen könnt. Ich habe alles eindeutig erklärt; wie ihr also etwas konkret angeht, liegt an euch. Ich befasse Mich nicht mit euren Angelegenheiten; Ich erledige nur die Arbeit, die Mir zufällt, und mehr als das tue Ich nicht. Ist es nicht eine Tatsache, dass du deine Pflicht deines eigenen Bestimmungsortes wegen tust? Wenn du sagst, „Es gibt so viele Probleme, aber mein Leiter meldet sie nicht, also werde ich sie auch nicht melden“, ist das dann nicht dumm? Ist das nicht berechnend? Was ist deine Verantwortung, wenn du ein Problem siehst? Deine Verantwortung ist es, alle zusammenzurufen und euch zu beruhigen, um zu suchen und über das Problem Gemeinschaft zu halten, um festzustellen, in welchem Bereich das Problem aufgetreten ist, und um die eigentliche Ursache des Problems zu finden. Wenn nach einigen Diskussionen die eigentliche Ursache gefunden wird, ihr das Problem aber nicht selbst lösen könnt, solltest du es umgehend dem Oberen melden. Wer sollte es melden? Du solltest vortreten und sagen: „Ich werde es melden. Falls das nicht funktioniert, können wir danach ein paar Sprecher auswählen und gemeinsam Meldung erstatten.“ Manche Menschen sagen: „Haben wir nicht einen Leiter?“ Du erwiderst: „Er ist kein Leiter! Er kommt den Verantwortlichkeiten eines menschlichen Wesens überhaupt nicht nach! Er ist nur ein Tier in Menschenhaut, und man sollte ihn in die Wüste schicken und entlassen! Er meldet das Problem nicht, also sollten wir es selbst melden – das ist unsere Verantwortung. Nur wenn wir unsere Verantwortlichkeiten erfüllt haben, wird Gott uns wie menschliche Wesen behandeln. Wenn wir ganz klar wissen, was unsere Verantwortlichkeiten sind, diesen aber nicht nachkommen, dann haben wir es nicht verdient, Menschen zu sein, und Gott wird uns unmöglich als solche betrachten.“ Wenn Gott dich nicht als Mensch betrachtet, als was betrachtet Er dich dann? Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Er dich als Schwein oder Hund betrachtet. Und würde Gott dich dann noch retten? Auf keinen Fall. Wenn du am Ende also keinen guten Bestimmungsort hast, wirst du dir das dann nicht selbst zuzuschreiben haben? Und wirst du dann deine Pflicht nicht vergebens getan haben? Es liegt an dir, deinen Weg zu wählen, und es liegt auch an dir, ihn zu gehen. Egal welchen Weg du wählst oder was am Ende die Folgen sind, du trägst die Verantwortung; niemand wird die Verantwortung für deinen Weg und die daraus entstehenden Konsequenzen übernehmen.

Wenn ihr als Leiter und Mitarbeiter Probleme ignoriert, die bei der Pflichtausführung auftreten, und ihr sogar nach diversen Vorwänden und Ausflüchten sucht, um euch vor der Verantwortung zu drücken, und ihr einige Probleme, die ihr lösen könntet, nicht löst, und die Probleme, die ihr nicht lösen könnt, dem Oberen nicht meldet, als hätten sie nichts mit euch zu tun, ist das dann nicht eine Vernachlässigung eurer Verantwortung? Ist es clever oder dumm, mit der Arbeit der Kirche so umzugehen? (Es ist dumm.) Sind solche Leiter und Mitarbeiter nicht aalglatt? Fehlt ihnen nicht jegliches Verantwortungsbewusstsein? Wenn sie auf Probleme stoßen, ignorieren sie sie – sind das nicht gedankenlose Menschen? Sind das nicht durchtriebene Menschen? Durchtriebene Menschen sind die törichtesten von allen. Man muss ein ehrlicher Mensch sein, man muss Verantwortungsbewusstsein haben, wenn man vor Problemen steht, und man muss alle Mittel ausprobieren und die Wahrheit suchen, um Probleme zu lösen. Man darf keinesfalls ein durchtriebener Mensch sein. Wenn man sich nur damit befasst, der Verantwortung aus dem Weg zu gehen und seine Hände in Unschuld zu waschen, wenn Probleme auftreten, dann würde man wegen dieses Verhaltens sogar unter Nichtgläubigen verurteilt werden, ganz zu schweigen von Gottes Haus! Gott wird dieses Verhalten sicher verurteilen und verfluchen, und Gottes auserwähltes Volk wird es verabscheuen und ablehnen. Gott mag ehrliche Menschen, und Er verabscheut Menschen, die hinterlistig und aalglatt sind. Wenn du ein durchtriebener Mensch bist und aalglatt handelst, wird Gott dich dann nicht verabscheuen? Wird Gottes Haus dich einfach vom Haken lassen? Früher oder später wird man dich zur Rechenschaft ziehen. Gott mag ehrliche Menschen, und durchtriebene Menschen mag Er nicht. Jeder sollte das klar verstehen und aufhören, wirrköpfig zu sein und törichte Dinge zu tun. Zeitweilige Unwissenheit ist entschuldbar, aber wenn ein Mensch die Wahrheit überhaupt nicht annimmt, dann ist er zu halsstarrig. Ehrliche Menschen können Verantwortung übernehmen. Sie erwägen nicht ihren eigenen Gewinn und Verlust; sie schützen einfach die Arbeit und die Interessen von Gottes Haus. Sie haben ein gütiges und ehrliches Herz, das wie eine Schüssel mit klarem Wasser ist, bei der man auf einen Blick den Boden sehen kann. Außerdem liegt auch Transparenz in ihrem Handeln. Ein hinterlistiger Mensch handelt immer aalglatt, täuscht immer etwas vor, vertuscht und verheimlicht Dinge und packt sich unglaublich fest ein. Keiner kann diese Art von Mensch durchschauen. Die Menschen können nicht bis zu deinen inneren Gedanken hindurchsehen, aber Gott kann das, was im Innersten deines Herzens ist, genau prüfen. Wenn Gott sieht, dass du kein ehrlicher Mensch bist, dass du ein aalglattes Etwas bist, dass du nie die Wahrheit annimmst, Ihm immer mit List begegnest und Ihm nie dein Herz gibst, dann mag Er dich nicht, Er verabscheut dich und kehrt dir den Rücken. Was für Menschen sind all jene, die unter den Nichtgläubigen Erfolg haben, und jene, die glattzüngig und schlagfertig sind? Ist euch das klar? Was ist ihr Wesen? Man kann sagen, dass sie alle außergewöhnlich undurchschaubar sind, sie sind alle extrem hinterlistig und durchtrieben, sie sind echte Teufel und Satane. Könnte Gott solche Menschen retten? Gott verabscheut nichts mehr als Teufel – Menschen, die hinterlistig und durchtrieben sind – und solche Menschen wird Er definitiv nicht retten. Ihr dürft keinesfalls zu dieser Sorte Mensch gehören. Diejenigen, die beim Reden immer beobachten und wachsam sind, die aalglatt und gewieft sind, und die in eine Rolle schlüpfen, die zum Anlass passt, wenn sie sich mit irgendwelchen Belangen auseinandersetzen – Ich sage euch, Gott verabscheut solche Menschen am meisten, solche Menschen sind nicht mehr zu retten. Was all jene angeht, die zur Kategorie hinterlistige und durchtriebene Menschen gehören, so sind all ihre Worte, egal wie nett sie klingen mögen, irreführende, teuflische Worte. Je netter ihre Worte klingen, desto mehr sind diese Menschen Teufel und Satane. Sie sind genau die Sorte Mensch, die Gott am meisten verabscheut. Das ist absolut korrekt. Was sagt ihr: Können hinterlistige Menschen, Menschen, die oft lügen, und glattzüngige Menschen das Werk des Heiligen Geistes erhalten? Können sie die Erleuchtung und Erhellung des Heiligen Geistes erlangen? Auf keinen Fall. Was ist Gottes Haltung zu hinterlistigen und durchtriebenen Menschen? Er verschmäht sie, Er tut sie beiseite und schenkt ihnen keine Beachtung, für Ihn gehören sie zur selben Klasse wie Tiere. Aus Gottes Sicht tragen solche Menschen bloß Menschenhaut und sind dem Wesen nach Teufel und Satane, sie sind wandelnde Leichen, und Gott wird sie keinesfalls retten. In welchem Zustand befinden sich diese Menschen also jetzt? Es ist Finsternis in ihren Herzen, es mangelt ihnen an wahrem Glauben, und egal was ihnen passiert, sie werden nie erhellt oder erleuchtet. Wenn sie mit Unglück und Drangsal konfrontiert sind, beten sie zu Gott, aber Gott ist nicht mit ihnen, und sie haben nichts, worauf sie sich im Herzen wirklich verlassen können. Um Segnungen zu erhalten, versuchen sie, eine gute Show abzuziehen, aber sie können nicht anders, weil sie ohne Gewissen und Vernunft sind. Sie könnten keine guten Menschen sein, selbst wenn sie es wollten; selbst wenn sie aufhören wollten, schlimme Dinge zu tun, könnten sie sich nicht beherrschen, es würde nicht funktionieren. Werden sie in der Lage sein, sich selbst zu erkennen, nachdem sie weggeschickt und ausgemustert worden sind? Obwohl sie wissen werden, dass sie das verdient haben, werden sie das niemandem gegenüber zugeben, und selbst wenn es den Anschein hat, als könnten sie eine Pflicht ein Stück weit tun, werden sie trotzdem aalglatt handeln, und ihre Arbeit wird keine klaren Ergebnisse hervorbringen. Also, was sagt ihr? Sind diese Menschen imstande, wirklich Buße zu tun? Auf keinen Fall. Das liegt daran, dass sie weder Gewissen noch Vernunft besitzen und sie die Wahrheit nicht lieben. Gott rettet diese Art von durchtriebenen und bösen Menschen nicht. Welche Hoffnung besteht für solche Menschen, was den Glauben an Gott angeht? Ihr Glaube ist bereits bedeutungslos, und sie werden zwangsläufig nichts daraus gewinnen. Wenn Menschen im Verlauf ihres gesamten Glaubens an Gott nicht nach der Wahrheit streben, dann wird dies keine Wirkung haben, egal, seit wie vielen Jahren sie glauben; selbst wenn sie bis ganz zum Schluss glauben, werden sie nichts gewinnen. Um Gott zu erlangen, müssen die Menschen die Wahrheit erlangen. Nur wenn sie die Wahrheit verstehen, die Wahrheit praktizieren und in die Wahrheitsrealität eintreten, werden sie die Wahrheit gewonnen und Gottes Errettung erlangt haben; und erst dann werden sie Gottes Anerkennung und Segnungen bekommen; und nur das heißt, Gott zu erlangen. Wenn Menschen die Wahrheit erlangen wollen, dann sollten sie im ersten Schritt lernen, ihre Verantwortlichkeiten zu erfüllen, das heißt, sie sollten ihre Pflicht gut ausführen – das ist die wesentlichste Sache. Die Menschen dürfen auf keinen Fall von falschen Leitern lernen, die nur Worte und Glaubenslehren predigen und keine tatsächliche Arbeit verrichten, keine Verantwortung für irgendetwas von dem übernehmen, was sie tun, alles oberflächlich erledigen und am Ende ausgemustert werden. Dass man seine Pflicht tut, ist keine unbedeutende Sache; bei der Ausführung ihrer Pflichten werden die Menschen am meisten offenbart, und Gott bestimmt das Ende der Menschen danach, wie sie ihre Pflichten beständig ausführen. Was bedeutet es, wenn jemand seine Pflicht nicht gut ausführt? Es bedeutet, dass er die Wahrheit nicht annimmt, nicht wirklich Buße tut und von Gott ausgemustert wird. Wenn falsche Leiter und falsche Mitarbeiter entlassen werden, wofür steht das dann? Es steht für die Haltung, die Gottes Haus zu solchen Menschen hat, und natürlich auch für Gottes Haltung zu solchen Menschen. Was also ist Gottes Haltung zu nutzlosen Menschen wie diesen? Er verschmäht sie, verurteilt sie und mustert sie aus. Wollt ihr euch also immer noch den Vorteilen von Status hingeben und falsche Leiter sein?

Was ist das Schmerzlichste und Erschütterndste, das den Menschen passieren kann, nachdem sie zum Glauben an Gott gefunden haben? Die größte Sache ist nichts anderes, als zu erfahren, dass sie entfernt oder ausgeschlossen wurden und dass Gott sie enthüllt und ausgemustert hat – das ist das Schmerzlichste und Kummervollste, und niemand möchte, dass ihm das passiert, nachdem er zum Glauben an Gott gefunden hat. Wie können die Menschen also vermeiden, dass ihnen das passiert? Zumindest müssen sie ihrem Gewissen entsprechend handeln, das heißt, sie müssen zuerst lernen, wie sie ihren Verantwortlichkeiten gerecht werden, sie dürfen auf keinen Fall oberflächlich vorgehen, und sie dürfen das, was Gott ihnen anvertraut hat, nicht verzögern. Da du ein Mensch bist, solltest du überlegen, worin die Verantwortung eines Menschen besteht. Verantwortlichkeiten, die Nichtgläubige am meisten schätzen, wie kindliche Pietät, für die Eltern zu sorgen und sich einen Namen für die Familie zu machen, brauchen nicht erwähnt zu werden. Das ist alles gehaltlos und ohne wirkliche Bedeutung. Was ist die allermindeste Verantwortung, der ein Mensch nachkommen sollte? Das Realistischste ist, wie du jetzt deine Pflicht gut ausführst. Sich damit zufriedenzugeben, nur nach Schema F vorzugehen, ist nicht, seiner Verantwortung nachzukommen, und nur Worte und Glaubenslehren von sich zu geben, ist auch nicht, seiner Verantwortung nachzukommen. Die Wahrheit zu praktizieren und die Dinge gemäß den Grundsätzen zu erledigen – nur das bedeutet, dass man seiner Verantwortung nachkommt. Nur wenn dein Praktizieren der Wahrheit effektiv war und den Menschen zugutekam, bist du deiner Verantwortung wirklich nachgekommen. Ganz gleich, welche Pflicht du tust, nur wenn du in allen Dingen darauf bestehst, nach den Wahrheitsgrundsätzen vorzugehen, bist du deiner Verantwortung wirklich nachgekommen. Wenn man nach menschlicher Art nur nach Schema F vorgeht, ist man oberflächlich; nur wenn man an den Wahrheitsgrundsätzen festhält, bedeutet das, dass man seine Pflicht gut ausführt und seiner Verantwortung nachkommt. Und wenn du deiner Verantwortung nachkommst, manifestiert sich darin dann nicht Treue? Darin manifestiert sich, dass du deine Pflicht treu ausführst. Nur wenn du dieses Verantwortungsbewusstsein, diese Entschlossenheit und dieses Verlangen sowie diese Manifestation der Treue in Bezug auf deine Pflicht aufweist, wird Gott dich wohlwollend betrachten und dich billigen. Wenn du nicht einmal dieses Verantwortungsbewusstsein hast, wird Gott dich als Faulenzer, als Dummkopf behandeln und dich verachten. Aus menschlicher Sicht bedeutet das, dass du nicht respektiert, nicht ernst genommen wirst und auf dich herabgesehen wird. Es ist so, wie wenn du eine Weile mit jemandem Umgang hattest und siehst, wie er über wirklichkeitsfremde, unpraktische Dinge spricht und unrealistische Dinge schwafelt, und du bemerkst, dass er gerne prahlt und große Reden schwingt und dass er nicht zuverlässig ist – würdest du ihn respektieren? Würdest du es wagen, ihm irgendeine Aufgabe anzuvertrauen? Vielleicht würde er die Aufgabe, die du ihm anvertraust, aus dem einen oder anderen Grund verzögern, und deshalb würdest du es nicht wagen, solchen Leuten irgendetwas anzuvertrauen. Du würdest ihn aus tiefstem Herzen verabscheuen, und du würdest es bedauern, jemals mit ihm verkehrt zu haben. Du würdest dich glücklich schätzen, ihm nichts anvertraut zu haben, und denken, dass du es, wenn du es getan hättest, dein Leben lang bereut hättest. Angenommen, du hast mit jemandem Umgang und siehst durch Gespräche mit ihm, dass er nicht nur eine gute Menschlichkeit besitzt, sondern auch Verantwortungsbewusstsein. Wenn du ihm eine Aufgabe anvertraust, prägt er sie sich ein, selbst wenn du es nur beiläufig zu ihm sagst, und überlegt, wie er die Aufgabe gut erledigen kann, um dich zufriedenzustellen. Und wenn er die Aufgabe, die du ihm übertragen hast, nicht gut erledigt, schämt er sich danach, wenn er dich trifft – das ist jemand mit Verantwortungsbewusstsein. Solange ihnen etwas gesagt oder aufgetragen wird – ganz gleich, ob von einem Leiter, einem Mitarbeiter oder dem Oberen –, werden Menschen mit Verantwortungsbewusstsein stets denken: „Nun, da sie so große Stücke auf mich halten, muss ich diese Angelegenheit gut erledigen und darf sie nicht enttäuschen.“ Würdest du dich nicht wohl dabei fühlen, solchen Menschen, die Gewissen und Vernunft besitzen, eine Aufgabe anzuvertrauen? Die Menschen, denen du eine Aufgabe anvertrauen kannst, sind sicherlich diejenigen, die du wohlwollend betrachtest und denen du vertraust. Insbesondere, wenn sie mehrere Aufgaben für dich erledigt und alle sehr gewissenhaft ausgeführt und deine Anforderungen vollständig erfüllt haben, wirst du denken, dass sie vertrauenswürdig sind. In deinem Herzen wirst du sie wirklich bewundern und viel von ihnen halten. Die Menschen sind bereit, mit dieser Art von Person Umgang zu haben, ganz zu schweigen von Gott. Denkt ihr, Gott wäre bereit, die Kirchenarbeit und die Pflicht, die der Mensch zu tun verpflichtet ist, einer Person anzuvertrauen, die nicht vertrauenswürdig ist? (Nein, das wäre Er nicht.) Wenn Gott jemandem eine kirchliche Arbeit zuweist, was ist Gottes Erwartung an ihn? Erstens hofft Gott, dass er fleißig und verantwortungsbewusst ist, dass er diese Arbeit wie eine große Sache behandelt und entsprechend handhabt und sie gut erledigt. Zweitens hofft Gott, dass diese Person vertrauenswürdig ist, dass ihr Verantwortungsbewusstsein nicht ins Wanken gerät und ihre Integrität der Prüfung standhält, ganz gleich, wie viel Zeit vergeht und wie sich die Umgebung verändert. Wenn diese Person vertrauenswürdig ist, wird Gott beruhigt sein, und Er wird diese Angelegenheit nicht länger beaufsichtigen oder nachverfolgen. Das liegt daran, dass Er ihr in Seinem Herzen vertraut und sie die ihr übertragene Aufgabe gewiss erledigen wird, ohne dass etwas schiefgeht. Ist es nicht das, was Gott hofft, wenn Er jemandem eine Aufgabe anvertraut? (Das ist es.) Wenn du also Gottes Absicht verstanden hast, solltest du in deinem Herzen wissen, wie du handeln musst, um Gottes Anforderungen gerecht zu werden, in Gottes Augen Gunst zu finden und Gottes Vertrauen zu verdienen. Wenn du deine eigenen Manifestierungen und dein Verhalten sowie die Haltung, mit der du deine Pflicht angehst, klar erkennen kannst, wenn du über Selbsterkenntnis verfügst und weißt, was du bist, ist es dann nicht unvernünftig von dir, zu verlangen, dass Gott dich wohlwollend betrachtet, dir Gnade erweist oder dir eine Sonderbehandlung zukommen lässt? (Ja, das ist es.) Sogar du selbst hältst sehr wenig von dir, sogar du selbst siehst auf dich herab, und doch verlangst du, dass Gott dich wohlwollend betrachtet – das ergibt keinen Sinn. Wenn du daher willst, dass Gott dich wohlwollend betrachtet, solltest du dich zumindest in den Augen anderer Menschen als vertrauenswürdig erweisen. Wenn du willst, dass andere dir vertrauen, dich wohlwollend betrachten, viel von dir halten, dann musst du zumindest Würde und Verantwortungsbewusstsein haben, zu deinem Wort stehen und vertrauenswürdig sein. Darüber hinaus musst du vor Gott gewissenhaft, verantwortungsbewusst und treu werden – dann hast du im Wesentlichen Gottes Anforderungen an dich erfüllt. Dann wird es Hoffnung geben, dass du Gottes Anerkennung erlangst, nicht wahr? (Ja.) Ist das schwer zu erreichen? (Nein.) Selbst die Menschen wollen eine zuverlässige Person finden, die sich um Aufgaben kümmert und mit der man Umgang pflegen kann, ist es also übertrieben, wenn Gott verlangt, dass die Menschen ihre Pflichten gut ausführen und Er diese kleine Anforderung an sie stellt? (Nein, es ist nicht übertrieben.) Es ist keineswegs übertrieben. Das soll den Menschen die Dinge nicht schwer machen, sondern es ist sehr angemessen. Es ist nur so, dass die Menschen nicht das Herz dazu haben, sie denken nicht über Gottes Gedanken nach und würdigen Gottes Absichten nicht. Alles, was sie können, ist, ständig Forderungen an Gott zu stellen und zu sagen: „Du musst mich segnen! Du musst mir Gnade erweisen! Du musst mich führen!“ Was tust du da also? Kannst du deine Pflicht wirklich deinem Gewissen und deiner Vernunft entsprechend erfüllen? Kannst du wirklich gewissenhaft, verantwortungsbewusst und treu sein? Das ist die absolute Mindestbedingung, die du erfüllen musst, damit Gott dich wohlwollend betrachtet. Ist das nicht die Richtung, in die die Menschen ihre harte Arbeit lenken sollten? Da du an Gott glaubst, musst du die Wahrheit und Gottes Anforderungen anstreben – das ist die Richtung, in die die Menschen ihre harte Arbeit lenken sollten. Die Menschen müssen hart und in die richtige Richtung arbeiten. Auf diese Weise wird ihr Streben, Gott zufriedenzustellen, nicht mehr gehaltlos sein.

Haben falsche Leiter in ihren Herzen irgendein Konzept, Gott in ihrem Glauben an Ihn zufriedenzustellen? Haben sie dazu eine Haltung? Eindeutig nicht. Sie haben nur eine Haltung, mit der sie sich durch die Welt wursteln, und sie behandeln Gott genauso, auf eine Art und Weise, die unglaublich respektlos und verächtlich ist. Diese Art von Haltung bringt ernsthaft Schande und Gotteslästerung über Ihn, und Gott verabscheut sie. Gott schenkte ihnen Leben und alles, was ein Mensch besitzt, und dennoch begegnen sie allem, was Gott ihnen gab, den Anordnungen, die Gott für ihr Leben vorgenommen hat, Gottes Auftrag und Wirken und ihren eigenen Pflichten, mit einer geringschätzigen und verächtlichen Haltung. Was bedeutet „verächtlich“? Es bedeutet, dass sie sich durch die Tage wurschteln wollen und nichts ernst nehmen. Gott verabscheut diese Haltung, die sie haben, aufs Äußerste, und deshalb wird Er solche Menschen keinesfalls retten. Was solltet ihr hier verstehen? Ihr solltet verstehen, dass ihr nicht zu dieser Sorte Mensch gehören dürft. Egal ob du Leiter bist oder nicht oder ob du den Ehrgeiz und das Verlangen hast, Leiter zu werden oder nicht, du musst zunächst lernen, wie man sich verhält, und du darfst keinesfalls ein Müßiggänger sein, ein Faulpelz oder ein gemeiner Mensch. In deinem Verhalten musst du eine rechtschaffene Haltung, Würde und Verantwortungsbewusstsein aufweisen – das ist das absolute Minimum. Nur auf dieser Grundlage können die Menschen Gottes Anforderungen erfüllen und Seinen Auftrag zu Ende bringen. Falls du nicht einmal dieses bisschen an Grundlage hast, dann gibt es nichts zu bereden.

3. April 2021

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:30 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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