Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (8) Abschnitt Eins

Punkt 8: Melde Unklarheiten und Schwierigkeiten bei der Arbeit umgehend und suche nach Wegen, sie zu beseitigen (Teil 2)

Beim letzten Mal haben wir über Punkt 8 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern Gemeinschaft gehalten: „Melde Unklarheiten und Schwierigkeiten bei der Arbeit umgehend und suche nach Wegen, sie zu beseitigen.“ Obwohl Punkt 8 nur eine Zeile umfasst und von Leitern und Mitarbeitern in Bezug auf ihre Verantwortlichkeiten nur Eines verlangt wird, was ganz einfach ist, haben wir eine Versammlung damit verbracht, uns über dieses Thema gemeinschaftlich auszutauschen. Über welchen Aspekt dieses Themas haben wir beim letzten Mal konkret Gemeinschaft gehalten? Welche sind die wichtigsten Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern, die davon tangiert werden? (Sie sollten zusammenkommen und sich gemeinschaftlich austauschen, wenn es zu Verwirrung kommt und sie auf Schwierigkeiten stoßen, und sofort danach suchen, wie diese beseitigt werden können, und sie umgehend dem Oberen melden, falls sie durch den gemeinschaftlichen Austausch keine Klarheit darüber gewinnen können.) Die wichtigsten Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern, die dieser Punkt tangiert, sind, dass sie sich an der Arbeit beteiligen und sich in verschiedene Bereiche tatsächlicher Arbeiten vertiefen, sodass sie diverse Probleme, die bei der Arbeit auftreten, entdecken können und sie zeitnah lösen. Falls verschiedene Methoden versucht worden sind und die Probleme trotzdem nicht ganz gelöst werden können und immer noch bestehen und daraus Verwirrungen und Schwierigkeiten werden, dann sollten Leiter und Mitarbeiter nicht zulassen, dass sich diese Verwirrungen und Schwierigkeiten anhäufen, oder sie beiseitelegen und ignorieren, sondern müssen sich stattdessen umgehend einen Weg überlegen, um diese zu beseitigen. Der beste Weg, um sie zu beseitigen, besteht natürlich darin, dass man mit den Brüdern und Schwestern sowie mit Leitern und Mitarbeitern auf verschiedenen Ebenen sucht und Gemeinschaft hält, um zu einer Lösung dieser Probleme zu gelangen. Falls die Probleme nicht gelöst werden können, sollten Leiter und Mitarbeiter nicht versuchen, große Probleme wie kleine erscheinen zu lassen und dann diese kleinen Probleme unproblematisch aussehen zu lassen, oder sie einfach beiseitezulegen und zu ignorieren, sondern sie müssen sie umgehend dem Oberen melden und bei dem Oberen nach Lösungen suchen, damit sie gelöst werden können. Auf diese Weise wird die Arbeit reibungslos voranschreiten, ohne Schwierigkeiten und ohne Hürden.

Leiter und Mitarbeiter sollten bei der Arbeit auftretende Unklarheiten und Schwierigkeiten umgehend melden und lösen

I. Die Definition von „umgehend“

Unter Punkt 8 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern heißt es, dass umgehend gemeldet werden muss, wenn bei der Arbeit Unklarheiten und Schwierigkeiten auftreten – das ist sehr wichtig. Wenn heute ein Problem festgestellt wird, sich die Lösung dieses Problems aber acht oder zehn Tage oder sogar sechs Monate oder ein Jahr hinzieht, kann man das dann als „umgehend“ bezeichnen? (Nein.) Was also bedeutet „umgehend“? (Es bedeutet, dass man sich unverzüglich, sofort und augenblicklich um das Problem kümmert.) Ist das nicht ein wenig strikt? Wenn wir zur Erklärung zeitbezogene Vokabeln benutzen, dann bedeutet „umgehend“, das Problem unverzüglich, sofort und jetzt gleich zu lösen, aber wenn man sich die buchstäbliche Bedeutung dieser Wörter ansieht, so ist das für die Menschen nicht leicht zu bewerkstelligen und es ist nicht realistisch. Wie also sollten wir das Wort „umgehend“ definieren, um dies mit Genauigkeit zu tun? Falls das Problem nicht groß ist, aber für die Arbeit dennoch ein Hindernis darstellt und innerhalb von ein paar Stunden gelöst werden kann, dann sollte es innerhalb von ein paar Stunden gelöst werden – kann man das als umgehend erachten? (Ja.) Nehmen wir an, das Problem ist etwas kompliziert und schwierig und kann innerhalb von zwei oder drei Tagen gelöst werden, aber die Menschen strengen sich an, um die Wahrheit zu suchen, schlagen öfter Informationen nach und sind bestrebt, es innerhalb eines einzigen Tages zu lösen – wäre das für die Arbeit nicht vorteilhafter? Sagen wir, da gibt es ein Problem, das man im Moment nicht durchschaut, und es erfordert Untersuchungen und Recherchen, was einige Zeit in Anspruch nimmt. Es wird höchstens drei Tage dauern, dieses spezielle Problem zu lösen. Wenn es länger als drei Tage dauert, kommt der Verdacht auf, dass die Lösung absichtlich hinausgezögert wird, und das bedeutet, dass dabei Zeit vergeudet wird. Man sollte das Problem also innerhalb von drei Tagen melden, diesbezüglich suchen und es lösen. Das bedeutet „umgehend“. Wenn die Lösung des Problems erfordert, dass Stufe um Stufe kommuniziert und nachgeforscht werden muss und dass Stufe um Stufe Informationen gesammelt werden müssen usw. – falls die verschiedenen Prozesse sehr komplex sind – sollte es sich trotzdem nicht einen Monat lang hinziehen. Sagen wir, das Problem kann innerhalb einer Woche gelöst werden, wenn Leiter und Mitarbeiter sich beeilen, schneller arbeiten und ein paar geeignete Leute auswählen und einsetzen, dann bedeutet in dieser Situation „umgehend“, dass die Lösung des Problems auf eine Woche beschränkt wird. Es ist unangemessen, für die Lösung des Problems mehr als eine Woche zu benötigen – das ist nicht umgehend. Das ist das Zeitlimit, um mit solchen relativ komplexen Belangen umzugehen. Worauf basiert dieser Zeitrahmen? Er wird nach Ausmaß und Schwierigkeitsgrad der Angelegenheit bestimmt. Das meiste, wie etwa Probleme im Zusammenhang mit fachlichen Fertigkeiten oder dass den Menschen Grundsätze unklar sind, kann jedoch mit ein paar Sätzen gelöst werden – auf welchen Zeitraum sollte die Lösung dieser Probleme begrenzt werden, damit sie als „umgehend“ gelten kann? Wenn wir „umgehend“ nach Ausmaß und Schwierigkeitsgrad einer Angelegenheit definieren, dann lassen sich die meisten Angelegenheiten in weniger als einem halben Tag lösen, wobei es bei den wenigsten davon vielleicht höchstens eine Woche dauert; wenn ein neues Problem auftritt, dann ist das eine andere Sache. Wenn wir also „umgehend“ als unverzüglich, sofort und jetzt gleich definieren, dann hat es, der buchstäblichen Bedeutung dieser Worte nach, den Anschein, als würde man eine strikte Forderung an die Menschen stellen; wenn wir uns aber den zeitlichen Rahmen ansehen, dann lassen sich die meisten Belange in einem halben oder höchstens einem Tag lösen, wenn die Menschen sie umgehend melden und danach suchen, sie zu lösen. Kann man das als zeitlich schwierig betrachten? (Nein.) Und da es zeitlich nicht schwierig ist, sollte es für Leiter und Mitarbeiter leicht sein, der Anforderung nachzukommen, Unklarheiten und Schwierigkeiten bei der Arbeit umgehend zu melden und nach Wegen zu suchen, sie zu beseitigen. Diese Verwirrungen und Schwierigkeiten sollten nicht ständig vorhanden und ungelöst sein, und schon gar nicht sollte zugelassen werden, dass diese Verwirrungen und Schwierigkeiten sich bei der Arbeit auf lange Sicht ansammeln. Nun solltet ihr alle das Konzept „umgehend“ kennen – es geht hier um die Frage, wie Leiter und Mitarbeiter im Umgang mit Verwirrungen und Schwierigkeiten, die bei der Arbeit auftreten, zeitliche Rahmen einschätzen sollen. Kurzum, die präziseste Definition von „umgehend“ ist, dass man so schnell wie möglich handelt – das heißt, wenn ein Problem innerhalb eines halben Tages gemeldet, danach gesucht und gelöst werden kann, dann sollte es das, und wenn es innerhalb eines Tages gelöst werden kann, dann sollte es das – und man sollte bestrebt sein, keinerlei Verzögerungen zu verursachen und nicht zuzulassen, dass die Arbeit beeinträchtigt wird. Das ist die Verantwortung von Leitern und Mitarbeitern. Wenn bei der Arbeit Probleme auftreten und festgestellt werden, sollten Leiter und Mitarbeiter umgehend darüber Gemeinschaft halten und diese lösen. Falls sie sie nicht lösen können, sollten sie sie dem Oberen so schnell wie möglich melden und bei dem Oberen so schnell wie möglich danach suchen, wie sie gelöst werden können, anstatt die Probleme beiseitezulegen, sie zu ignorieren und nicht ernst zu nehmen. Wenn Probleme auftreten, sollten Leiter und Mitarbeiter diese umgehend lösen, statt sich Zeit zu lassen, abzuwarten oder sich auf andere zu verlassen – diese Manifestierungen sollten Leiter und Mitarbeiter nicht an den Tag legen.

II. Welche Folgen es hat, wenn Probleme nicht umgehend gelöst werden

Der Hauptgrundsatz bei der Problemlösung lautet, dass sie umgehend erfolgen muss. Warum muss es umgehend geschehen? Wenn viele Probleme auftreten und dann nicht umgehend gelöst werden können, werden die Menschen zum einen in einem verwirrten Zustand feststecken und nicht wissen, wie sie vorgehen sollen, und zum anderen stellt sich folgende Frage: Welche Folgen wird es haben, wenn die Menschen anhand einer falschen Methode weiter voranschreiten und die getane Arbeit später noch einmal machen und korrigieren müssen? Dadurch wird ein hohes Maß an Personal, finanziellen und materiellen Mitteln verschwendet und aufgebraucht werden – das ist ein Verlust. Wenn bei der Arbeit Probleme auftreten und Leiter und Mitarbeiter blind und außerstande sind, diese Probleme umgehend festzustellen und zu beheben, werden viele Menschen nach einer falschen Methode weiterarbeiten. Wenn die Menschen diese Probleme dann tatsächlich entdecken und sie lösen wollen und beheben wollen, dann werden diese Probleme bereits zu Verlusten bei der Arbeit der Kirche geführt haben. Werden all dieses Personal und all diese finanziellen und materiellen Mittel dann nicht verschwendet worden sein? Ist, dass solche Verluste verursacht werden, damit verbunden, dass Leiter und Mitarbeiter Probleme nicht umgehend lösen? (Ja.) Wenn Leiter und Mitarbeiter in der Lage sind, Arbeiten weiterzuverfolgen, zu beaufsichtigen, zu inspizieren und Anleitung dazu zu geben, dann werden sie durchaus in der Lage sein, Probleme umgehend festzustellen und umgehend zu lösen. Wenn Leiter und Mitarbeiter oberflächlich vorgehen und Arbeiten nicht weiterverfolgen, beaufsichtigen, inspizieren und keine Anleitung dazu geben, wenn sie in dieser Beziehung sehr passiv sind und abwarten, bis es so viele Probleme gibt, dass es völlig ausufert, bevor sie sich eine Lösung überlegen, bevor sie daran denken, sie dem Oberen zu melden und bei dem Oberen nach Lösungen zu fragen, sind dann solche Leiter und Mitarbeiter ihren Verantwortlichkeiten nachgekommen? (Nein.) Das stellt eine ernste Vernachlässigung der Verantwortung dar; nicht nur haben solche Leiter und Mitarbeiter die Probleme nicht gelöst, sondern sie haben stattdessen auch Verluste im Hinblick auf Personal und materielle Mittel des Hauses Gottes verursacht, und sie haben auch ein enormes Hindernis für die Arbeit der Kirche geschaffen. Weil die Leiter und Mitarbeiter ihre Verantwortlichkeit vernachlässigen, nachlässig, wie benommen und begriffsstutzig sind, und weil sie nicht in der Lage sind, viele Probleme, die bei der Arbeit auftreten, umgehend zu entdecken und zu lösen, und sie nicht einmal imstande sind, sie umgehend dem Oberen zu melden und bei dem Oberen sofort nach Lösungen zu suchen, müssen viele Aufgaben erneut erledigt werden, und nachdem sie erneut erledigt worden sind, treten noch mehr Probleme auf, weil Leiter und Mitarbeiter unfähig sind, die Grundsätze zu finden. Während die Dinge so weiterlaufen, wird der Abschlusstermin der Arbeiten erheblich verzögert, und für eine Aufgabe, die innerhalb eines Monats hätte abgeschlossen werden sollen, sind drei Monate nötig, und für eine Aufgabe, die innerhalb von drei Monaten hätte abgeschlossen werden sollen, sind acht oder neun Monate nötig – das hängt direkt damit zusammen, dass Leiter und Mitarbeiter keine tatsächliche Arbeit verrichten. Weil Leiter und Mitarbeiter keine Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen – das heißt, sie sind außerstande, Probleme umgehend zu entdecken und zu beheben, wenn diese aufkommen – erzielen vielerlei Arbeitsaufgaben weiterhin keine Resultate und verharren in einem Lähmungszustand. Und wer ist für dieses Problem direkt verantwortlich? (Die Leiter und Mitarbeiter.) Deshalb ist es sehr wichtig, dass Leiter und Mitarbeiter tatsächliche Arbeit verrichten, und es ist auch sehr wichtig, dass sie Probleme entdecken, während sie tatsächliche Arbeit verrichten. Bisweilen werden Leiter und Mitarbeiter Probleme entdecken, aber nicht wissen, wie man sie löst, und trotzdem sind sie in der Lage, sie dem Oberen umgehend zu melden und bei dem Oberen umgehend nach Lösungen zu suchen, um diese Probleme zu beheben, was noch wichtiger ist. Viele Leiter und Mitarbeiter denken: „Wir haben unsere eigene Arbeitsweise. Der Obere muss uns einfach nur die Grundsätze sagen, und wir werden die restliche tatsächliche Arbeit selbst erledigen. Falls wir auf irgendwelche Schwierigkeiten stoßen, reicht es uns, wenn wir weiter unten in der Rangordnung miteinander Gemeinschaft halten und zusammen beten.“ Wie viel Kraft hinter der Problemlösung steckt oder ob ihre Lösungen umfassend oder effektiv sind, das kümmert sie einheitlich überhaupt nicht, und sie fragen auch nicht danach. Diese Art von verantwortungsloser Haltung haben sie bei ihrer Arbeit, und letztlich bedeutet das, dass alle Arbeitsbereiche in der Kirche nicht reibungslos vorankommen können und in diesen ernste Probleme vorhanden sind, die nicht gelöst werden. Das ist die Folge, wenn das Kaliber von Leitern und Mitarbeitern zu schlecht ist oder sie andernfalls keine Verantwortung übernehmen und keine tatsächliche Arbeit verrichten.

Eine detaillierte Analyse einiger Arten von falschen Leitern basierend auf der achten Verantwortlichkeit

I. Falsche Leiter, die pseudospirituell sind

Beim letzten Mal haben wir uns gemeinschaftlich darüber ausgetauscht, was Unklarheiten und Schwierigkeiten sind, und bestimmte Probleme definiert, die umgehend gemeldet werden müssen und für die umgehend Lösungen gesucht werden müssen. Im Wesentlichen gibt es zwei Hauptarten von Problemen. Zum einen sind es Probleme bei der Arbeit, über die sich die Menschen unsicher sind oder die sie nicht durchschauen können. Bei diesen Problemen fällt es den Menschen sehr schwer, die Grundsätze zu erfassen. Obwohl sie vielleicht die Grundsätze im Sinne von Glaubenslehre verstehen, wissen sie nicht, wie man sie praktiziert oder anwendet. Diese Probleme haben mit Verwirrung zu tun. Bei der anderen Art handelt es sich um echte Schwierigkeiten und Probleme, bei denen die Menschen nicht wissen, wie man sie löst. Diese Art ist im Vergleich zu Verwirrung etwas ernster, und dabei handelt es sich um Probleme, die Leiter und Mitarbeiter auch melden müssen und für die sie auch nach Lösungen suchen müssen. Beim letzten Mal haben wir hauptsächlich darüber Gemeinschaft gehalten, dass es die Verantwortung von Leitern und Mitarbeitern ist, Probleme, die bei der Arbeit aufgetreten sind, zu melden und nach Lösungen zu suchen, und wir haben aus einem positiven Blickwinkel heraus Gemeinschaft über bestimmte Dinge gehalten, die Leiter und Mitarbeiter tun und beachten sollten. Heute werden wir im Detail analysieren, welche Manifestierungen falsche Leiter in Bezug auf Punkt 8 aufweisen, und ob sie die Arbeit, die Leiter erledigen sollten, erledigen oder nicht, und die Verantwortungen erfüllen, die Leiter erfüllen sollten, oder nicht. Wenn es darum geht, Probleme zu lösen, die bei der Arbeit auftreten, sind falsche Leiter in dieser Hinsicht mit Sicherheit nicht kompetent; sie bewältigen diesen Aspekt der Arbeit nicht, und sie kommen dieser Verantwortung nicht nach. Es gibt einen Typ falscher Leiter, der bei seiner Arbeit eine Auffassung hegt und denkt: „Ich beschäftige mich nicht mit diesen Formalitäten, wenn ich arbeite, und Dingen wie Wissen, Gelehrtheit, Fähigkeiten oder Dogma schenke ich auch keine Beachtung. Ich stelle einfach sicher, dass ich bei Versammlungen klar über die Wahrheit der Worte Gottes Gemeinschaft halte, und das reicht. Jede Woche halte ich zwei Versammlungen für kleine Gruppen ab, alle zwei Wochen halte ich eine Versammlung für Leiter und Mitarbeiter ab, und jeden Monat halte ich eine große Versammlung für alle Brüder und Schwestern ab. Es genügt, dass ich all diese Versammlungsarten gut organisiere.“ Das ist seine Arbeitsgrundlage und -methode. Dieser Typ Leiter und Mitarbeiter übt sich einfach ständig darin, Predigten zu halten, und strengt sich sehr an, um sich mit Worten und Glaubenslehren auszurüsten – er bereitet für jede Versammlung Übersichten, Inhalte, Beispiele und Wahrheiten vor, über die er Gemeinschaft hält, und bereitet auch ein paar Pläne vor, um die Zustände und Probleme bestimmter Personen zu beheben. Leiter und Mitarbeiter dieses Typs denken, dass sie als solche nur gut predigen müssen und dann ihre Verantwortlichkeiten erfüllt haben. Sie denken, dass sie sich nicht mit anderen Dingen befassen müssen, wie etwa damit, ob das Evangelium ordnungsgemäß gepredigt wird oder nicht oder wie das Kirchenpersonal eingeteilt wird oder ob das Personal, das verschiedenartige fachliche Arbeiten verrichtet, kompetent ist und den Anforderungen entspricht – sie glauben, dass es ausreicht, einfach die Verantwortlichen diese Dinge erledigen zu lassen. Deshalb konzentrieren sich Menschen dieses Typs, egal wohin sie gehen, auf Versammlungen und aufs Predigen, und egal was für eine Versammlung abgehalten wird, sie halten immer eine Predigt. Nach außen hin leiten sie die Menschen dabei an, Gottes Worte zu lesen und Hymnen zu singen, und gelegentlich reden sie über die Arbeit. Menschen dieses Typs wissen von den Problemen, über die häufig Gemeinschaft gehalten wird, wie beispielsweise welche Worte Gottes man anwenden sollte, um sie mit den Problemen zu vergleichen, auf die verschiedene Arten von Menschen stoßen, sowie warum Menschen sich schwach fühlen und welche Zustände in ihnen entstanden sind, und über welche Wahrheiten der Worte Gottes man Gemeinschaft halten sollte, um diese Dinge zu beheben. Kurz gesagt, ihre Predigten und ihr gemeinschaftlicher Austausch tangieren viele Aspekte der Wahrheit und der Praxis; manche handeln vom Zurechtstutzen, manche von Prüfungen und Läuterung, manche handeln vom Betenlesen der Worte Gottes, manche davon, wie man Gericht und Züchtigung erfährt usw. – sie können ein bisschen Gemeinschaft über verschiedene Aspekte der Wahrheit halten. Wenn sie sich mit neuen Gläubigen treffen, halten sie Predigten für neue Gläubige, und wenn sie sich mit Menschen treffen, die seit vielen Jahren an Gott glauben, können sie einige Predigten über den Lebenseintritt halten. Aber wenn es um Arbeit geht, die irgendwelche fachlichen Fertigkeiten betrifft, dann erkundigen sie sich nie nach der Arbeit oder studieren nie Dinge, die damit zusammenhängen, geschweige denn verfolgen sie irgendein Arbeitselement weiter, beteiligen sich daran oder befassen sich eingehend mit irgendeinem Arbeitselement, um Probleme zu lösen. Aus ihrer Sicht verrichten sie Arbeit, indem sie Predigten halten, Gottes Worte lesen und Hymnen lernen, und das sind die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern; abgesehen davon sind alle anderen Arbeiten belanglos, anderer Leute Angelegenheit, und haben nichts mit ihnen zu tun, und solange sie gut Predigten halten können, können sie sich beruhigt ausruhen. Was bedeutet „sich beruhigt ausruhen“? Es bedeutet, dass für sie das Beenden einer Versammlung gleichbedeutend damit ist, ihre Arbeit erledigt zu haben, und wenn es Zeit ist, sich auszuruhen, dann ruhen sie sich aus. Egal welche Probleme bei der Kirchenarbeit auftreten, sie ignorieren sie, und wenn die Menschen sie suchen, damit sie ein Problem lösen, sind sie sehr schwer zu finden. Egal wie viel bei der Arbeit zu tun ist, sie müssen ihr Nachmittagsschläfchen halten, und sie geben sich der Bequemlichkeit hin, während andere Menschen in der Lage sind, Leid zu ertragen und einen Preis zu zahlen. Sie denken: „Ich bin mit dem Predigen fertig, die Versammlung ist vorbei, und ich habe alles gesagt, was ich euch sagen sollte. Was soll ich euch sonst noch sagen? Meine Arbeit ist getan. Der Rest ist eure Aufgabe. Ich habe euch Gottes Worte gesagt, also geht einfach nach den Grundsätzen vor. Und was irgendwelche auftretenden Probleme angeht, das ist eure Sache und hat nichts mit mir zu tun. Ihr solltet selbst vor Gott treten und beten, zusammenkommen und Gemeinschaft halten, um Probleme zu lösen. Geht mich nicht suchen.“ Wenn eine Versammlung vorbei ist, lassen sie nie zu, dass irgendwer Fragen stellt, sie wollen nie Probleme lösen, geschweige denn sind sie je imstande, ein Problem zu entdecken. Nach der Versammlung halten sie ihre Arbeit für getan, und sie schlafen, essen und gehen zu festen Zeiten ihrer Erholung nach. Sind das nicht falsche Leiter, die überhaupt keine tatsächliche Arbeit verrichten? (Das sind sie.)

Es gibt einige Fälle, in denen Leiter oder Mitarbeiter ihre Stellung seit sechs Monaten besetzen, und abgesehen von denjenigen, die ihnen näherstehen, die sie oft sehen können, bekommen die meisten Brüder und Schwestern sie nicht zu Gesicht. Sie hören nur oft, wie sie Online-Predigten halten, aber wenn es ein Problem gibt, löst der Leiter oder Mitarbeiter es nicht. Manche Brüder und Schwestern stoßen bei ihren Pflichten auf Schwierigkeiten und wissen nicht, wie sie sie beheben sollen, und sie werden dermaßen unruhig, dass sie nicht stillsitzen können, und wenn sie ihren Leiter suchen gehen, können sie ihn nicht finden. Kann ein Leiter dieser Art seine Arbeit gut erledigen? Die Brüder und Schwestern haben keine Ahnung, womit ihr Leiter jeden Tag so sehr beschäftigt ist, es gibt einen großen Rückstau an Problemen und Schwierigkeiten, und sie wissen nicht, wann ihr Leiter kommen wird, um sie zu beheben. Alle freuen sich sehr darauf, dass der Leiter kommt, um zu helfen, doch der Leiter taucht nie auf, egal wie lange sie warten. Solche Leiter und Mitarbeiter sind schwer zu fassen und gut darin, sich versteckt zu halten! Im Predigen sind sie sehr gut, und nach einer Predigt ziehen sie sich hübsch an und verrichten keine Arbeit, sie stehlen sich heimlich irgendwohin fort, wo sie sich der Bequemlichkeit hingeben können. Und trotz alledem glauben sie immer noch, sie würden sehr gut und ordnungsgemäß arbeiten. Sie denken, dass sie nicht nachlassen, dass sie ihre Predigten gehalten, ihre Versammlungen abgehalten und alles gesagt haben, was sie sagen sollten, und alles erklärt haben, was sie erklären sollten. Sie wollen sich nie eingehend mit den Brüdern und Schwestern auseinandersetzen, um Arbeiten weiterzuverfolgen und sich an diesen zu beteiligen, ihnen zu helfen, indem sie genaue Überprüfungen vornehmen, und ihnen dabei zu helfen, sich umgehend mit Problemen zu befassen und diese umgehend zu lösen. Wenn sie auf ein Problem stoßen, das sie nicht lösen können, wissen sie auch nicht, dass sie es dem Oberen melden und bei dem Oberen nach einer Lösung suchen sollten. Sie überlegen auch in Gedanken nicht: „Können die Brüder und Schwestern die Grundsätze einhalten, nachdem sie sie im gemeinschaftlichen Austausch gehört haben? Und werden sie sich an die Wahrheit halten können und Belange gemäß den Grundsätzen handhaben können, wenn sie bei der Arbeit erneut auf Schwierigkeiten und Verwirrung stoßen? Außerdem, wer spielt bei der Arbeit eine positive Rolle? Und welche Personen spielen eine negative Rolle? Und gibt es da Leute, die Störungen und Unterbrechungen verursachen, oder irgendwelche Leute, die Dinge zerstören, oder irgendwelche absurden Leute, die immer mit schlechten Ideen aufwarten? Welche Fortschritte hat die Arbeit in letzter Zeit gemacht?“ Sie befassen sich einheitlich nicht mit solchen Angelegenheiten oder ziehen Erkundigungen dazu ein. Nach außen hin hat es den Anschein, als würden solche Menschen arbeiten – sie halten Predigen, halten Versammlungen ab, bereiten Entwürfe für Predigten und Übersichten vor und schreiben sogar Arbeitsberichte. Manche Leiter schreiben auch oft Predigten über ihre Lebenserfahrungen; sie bleiben in ihrem Zimmer und schreiben drei oder fünf Tage am Stück und brauchen sogar jemanden, damit er ihnen eigens Wasser eingießt und Essen bringt, und niemand sonst kann sie zu Gesicht bekommen. Wenn du sagst, dass sie keine tatsächliche Arbeit verrichten, fühlen sie sich ungerecht behandelt: „Inwiefern verrichte ich keine tatsächliche Arbeit? Ich lebe mit den Brüdern und Schwestern zusammen, und ich halte immer Versammlungen und Predigten. Ich predige, bis mein Mund staubtrocken ist, und manchmal bleibe ich sogar lange auf.“ Nach außen hat es den Anschein, als wären sie wirklich beschäftigt und nicht untätig – sie halten eine Menge Predigten und wenden viel Mühe für das Sprechen und Schreiben auf, sie übermitteln regelmäßig Nachrichten und Briefe und vermitteln die Grundsätze, die der Obere verlangt, und sie halten während der Versammlungen auch aufrichtig und geduldig Gemeinschaft und heben dabei Inhalte hervor – sie reden in der Tat viel, beteiligen sich aber nie an konkreten Arbeiten, sie verfolgen die Arbeit nie weiter und stellen sich den Problemen niemals gemeinsam mit den Brüdern und Schwestern. Wenn du sie fragst, wie es in dem und dem Arbeitsbereich vorangeht oder wie die Arbeitsergebnisse sind, wissen sie es nicht und müssen zuerst jemanden fragen. Wenn du sie fragst, ob die Probleme vom letzten Mal gelöst worden sind, sagen sie, sie hätten eine Versammlung abgehalten und gemeinschaftlichen Austausch über die Grundsätze gepflegt. Nehmen wir an, du fragst sie dann: „Haben es die Brüder und Schwestern wirklich verstanden, nachdem du über die Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft gehalten hast? Ist es noch möglich, dass sie auf Irrwege geraten? Wer von ihnen weist ein vergleichsweise besseres Verständnis der Grundsätze auf, wer beherrscht fachliche Fertigkeiten besser, und wer hat ein besseres Kaliber und ist es wert, dass man ihn fördert?“ Sie wissen auf keine dieser Fragen eine Antwort; sie wissen absolut nichts darüber. Wann immer du sie nach dem Stand der Arbeit fragst, sagen sie: „Ich habe über die Grundsätze Gemeinschaft gehalten, ich bin gerade mit einer Versammlung fertig, und ich habe die Leute gerade zurechtgestutzt. Sie haben ihr Engagement bekundet und sind entschlossen, diese Arbeit gut zu machen.“ Wenn es jedoch darum geht, wie die Folgearbeit vorankommt, haben sie keine Ahnung. Können sie als Leiter und Mitarbeiter gelten, die den Anforderungen entsprechen? (Nein.) Die Arbeitsweise von Leitern und Mitarbeitern dieser Art besteht darin, den Menschen einfach Gottes Worte vorzulesen und ihnen einfach ein paar Glaubenslehren zu predigen, aber sie schenken dem Lösen echter Probleme keine Beachtung und erst recht haben sie Angst davor, sie dem Oberen zu melden und bei dem Oberen nach Lösungen zu suchen – sie haben große Angst davor, dass der Obere herausfindet, in welcher Lage sie tatsächlich stecken. Welche Natur liegt diesem Handeln zugrunde? Was für Menschen sind sie ihrem Wesen nach? Um genau zu sein, sind solche Menschen mustergültige Pharisäer. Folgende Manifestierungen zeichnen Pharisäer aus: Nach außen hin ist ihr Vorgehen würdevoll, ihre Sprech- und Verhaltensweise ist elegant, sie stützen alle ihre Worte und Handlungen auf die Bibel, und wenn sie Menschen begegnen und mit ihnen reden, zitieren sie Worte aus der Bibel und können so viele Bibelzitate aus dem Gedächtnis wiederholen. Falsche Leiter sind genauso wie Pharisäer – von außen betrachtet, findet man an ihnen keinen Makel, und sie sehen besonders spirituell aus. Daran, wie sie nach außen hin reden, handeln und sich benehmen, gibt es nichts zu bemäkeln, trotzdem sind sie unfähig, viele der Probleme zu lösen, die bei der Arbeit der Kirche bestehen. Was also bedeutet dieses „spirituell“? Streng genommen, handelt es sich um Pseudospiritualität. Pseudospirituelle Menschen halten sich jeden Tag so beschäftigt, flitzen zwischen großen und kleinen Gruppen umher und predigen überall Gottes Worte. Nach außen hin scheint es, als würden sie Gottes Worte mehr als irgendjemand sonst lieben, als gäben sie sich mit Gottes Worten mehr Mühe als sonst irgendjemand, als hätten sie mehr Wissen über Gottes Worte als sonst irgendjemand und könnten die Seitenzahl zu irgendeinem entscheidenden Abschnitt aus Gottes Worten aus dem Kopf aufsagen. Wenn jemand auf ein Problem stößt, nennen sie ihm die Seitenzahl einer damit zusammenhängenden Passage der Worte Gottes und sagen ihm, er solle sie lesen. Nach außen hin hat es den Anschein, als wären Gottes Worte für sie das Kriterium für alles, als würden sie Gottes Worte bezeugen, wenn ihnen etwas widerfährt, und scheinbar gibt es mit ihnen keine Probleme. Wenn du dir aber die Arbeit, die sie erledigen, genauer ansiehst, sind sie dann in der Lage, Probleme zu entdecken und zu lösen, während sie diese Worte und Glaubenslehren predigen? Wenn sie durch den gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit ein Problem feststellen, das in einem Arbeitsbereich noch nicht entdeckt worden ist, und Probleme lösen, die andere nicht lösen konnten, dann zeigt das, dass sie Gottes Worte verstehen und klar über die Wahrheit Gemeinschaft halten. Pseudospirituelle Menschen sind das genaue Gegenteil davon. Sie prägen sich Gottes Worte ein und predigen sie überall, und ihr Kopf und Herz sind voll von Gottes Worten. Doch egal, ob bei der Arbeit ein großes oder ein kleines Problem auftritt, sie können es nicht sehen oder entdecken. Was sie am Ende der Versammlung am meisten fürchten, ist, dass jemand ein echtes Problem anspricht und sie bittet, es zu lösen, und deshalb gehen sie sofort weg, wenn die Versammlung vorbei ist, und denken: „Wenn mir jemand eine Frage stellt und ich darauf nicht antworten kann, dann wäre das so peinlich und blamabel!“ Das sind ihre wahre Größe und ihr wahrer Zustand.

Denkt einmal darüber nach, welche Leiter und Mitarbeiter um euch herum gut darin sind, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, um Probleme zu lösen, und in der Lage sind, die Brüder und Schwestern einzubeziehen und mit ihnen gemeinsam im Zuge ihrer Pflichtausführung die Arbeit ins Rollen zu bringen – diese Leiter und Mitarbeiter sind imstande, ihren Verantwortlichkeiten nachzukommen. Denkt einmal darüber nach, welche Leiter und Mitarbeiter um euch herum gut darin sind, Probleme zu entdecken und zu lösen, und sich am meisten auf wirkliche Arbeit konzentrieren und bei ihrer Arbeit die meisten Resultate erzielen – diese Leiter und Mitarbeiter sind treue Menschen, die sehr verantwortungsvoll und gewissenhaft sind. Wenn im umgekehrten Fall ein Leiter hervorragend Worte und Glaubenslehren predigen kann und logisch, organisiert und strukturiert predigt, es dabei einen zentralen Punkt und Inhalt gibt und die Menschen wegen seiner Predigten begeistert sind, er den Brüdern und Schwestern aber immer aus dem Weg geht, immer Angst hat, dass die Brüder und Schwestern ihm Fragen stellen werden, und Angst hat, Probleme mit den Brüdern und Schwestern gemeinsam zu lösen und zu bearbeiten, dann ist dieser Leiter pseudospirituell, und er ist ein falscher Leiter. Was für Menschen sind die Leiter und Verantwortlichen um euch herum? Abgesehen davon, dass sie Versammlungen besuchen und Predigten halten, verfolgen sie die Arbeit für gewöhnlich weiter und beteiligen sich an dieser, sind sie in der Lage, Probleme bei der Arbeit häufig zu entdecken und zu lösen, oder verschwinden sie einfach, nachdem sie sich bei der Versammlung sehen gelassen haben? Pseudospirituelle falsche Leiter haben immer Angst davor, sie könnten nichts zu predigen haben oder nichts zu sagen haben, wenn sie den Brüdern und Schwestern begegnen, und deshalb praktizieren sie in ihren Zimmern, Gottes Worte auswendig zu lernen und Predigten zu halten. Sie glauben, Predigten zu halten sei etwas, das man lernen kann, und etwas, das man durch Auswendiglernen erreichen kann, so wie man sich Wissen aneignet oder die Uni besucht, und dass sie den Geist unermüdlichen und gewissenhaften Lernens verkörpern müssten. Ist dieses Verständnis, welches diese falschen Leiter haben, nicht verzerrt? (Ja, das ist es.) Solche Menschen predigen Glaubenslehren von ihrem hohen Rang aus und befassen sich mit irgendwelchen Belanglosigkeiten und denken dann, sie würden die Arbeit von Leitern leisten. Sie begeben sich nie zur Arbeitsstätte, um die Arbeit anzuleiten oder Probleme zu lösen, sondern sitzen stattdessen häufig in ihren Zimmern und „schotten sich ab, um sich auf ihre Selbstkultivierung zu konzentrieren“, und rüsten sich mit Gottes Worten aus – ist das nötig? Unter welchen Umständen können Leiter und Mitarbeiter die Arbeit der Kirche und die Brüder und Schwestern vorläufig beiseiteschieben und sich mit der Wahrheit ausrüsten? Wenn es bei der Arbeit nicht viel zu tun gibt und alle Probleme, die gelöst werden sollten, gelöst wurden, und alle Angelegenheiten, die Aufmerksamkeit und Grundsätze erfordern und erklärt werden sollten, erklärt wurden, und die Brüder und Schwestern keine Fragen oder Schwierigkeiten haben und keiner Störungen oder Unterbrechungen verursacht und die Arbeiten reibungslos vonstattengehen können und es keine Hindernisse mehr gibt, dann können Leiter und Mitarbeiter Gottes Worte lesen und sich mit der Wahrheit ausrüsten – nur das gilt als tatsächliche Arbeit. Falsche Leiter arbeiten nicht so; sie konzentrieren sich immer darauf, dass sie selbst im Rampenlicht stehen, und verrichten nur irgendwelche für andere gut sichtbare Arbeiten, um anzugeben. Wenn sie beim Lesen von Gottes Worten oder während sie einer Predigt zuhören ein wenig neues Licht finden, dann glauben sie, sie hätten etwas erlangt, dass sie die Wahrheitsrealität haben, und dann halten sie eilig nach einer Gelegenheit Ausschau, um anderen eine Predigt zu halten. Sie predigen Glaubenslehren auf systematische, logische und gut organisierte Art und Weise, es gibt einen zentralen Punkt und Inhalt, und sie predigen sie so, dass es kraftvoller und tiefgründiger ist als eine Rede, die von einer bekannten Persönlichkeit oder bei einem akademischen Vortrag gehalten wird, und sie sind damit recht zufrieden. Und dennoch überlegen sie sich: „Was werde ich beim nächsten Mal predigen, wenn ich mit dieser Predigt fertig bin? Ich habe nichts anderes.“ Und so eilen sie wieder davon und „schotten sich ab, um sich auf ihre Selbstkultivierung zu konzentrieren“, und suchen nach tiefgründigen Glaubenslehren. Man sieht sie bei der Arbeit der Kirche nie vor Ort, und wenn Menschen Schwierigkeiten haben und darauf warten, dass diese beseitigt werden, sind diese falschen Leiter nirgends zu finden. Fühlen falsche Leiter sich nicht unsicher und unwohl? Sie können keine echten Probleme lösen und wollen trotzdem hochtrabende Predigten halten, um anzugeben. Diese Menschen besitzen überhaupt kein Schamgefühl mehr.

Alle falschen Leiter können Worte und Glaubenslehren predigen, sie sind alle pseudospirituell, sie können keine tatsächliche Arbeit verrichten und verstehen die Wahrheit nicht, obwohl sie seit vielen Jahren an Gott glauben – man kann sagen, dass sie kein geistliches Verständnis haben. Sie denken, Kirchenleiter zu sein, bedeute, sie müssten bloß ein paar Worte und Glaubenslehren predigen, ein paar Slogans rufen und Gottes Worte ein wenig erklären und dann würden die Menschen die Wahrheit verstehen. Sie wissen nicht, was es bedeutet, Arbeit zu verrichten, sie wissen nicht, was genau die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern sind, und sie wissen nicht, warum genau Gottes Haus jemanden als Leiter oder Mitarbeiter auswählt oder welche Probleme damit genau gelöst werden sollen. Egal also wie Gottes Haus darüber Gemeinschaft hält, dass Leiter und Mitarbeiter die Arbeit weiterverfolgen, die Arbeit überprüfen und die Arbeit beaufsichtigen müssen, dass sie Probleme bei der Arbeit umgehend entdecken und lösen müssen, sie nehmen nichts davon auf und sie verstehen es nicht. Sie sind außerstande, die Anforderungen, die das Haus Gottes an Leiter und Mitarbeiter stellt, zu erreichen oder sie zu erfüllen, und sie können Probleme im Zusammenhang mit fachlichen Fertigkeiten, die mit der Pflichtausführung zu tun haben, ebenso wenig verstehen wie die Frage des Grundsatzes bei der Auswahl von Verantwortlichen usw., und selbst wenn sie von diesen Problemen wissen, können sie sie trotzdem nicht bewältigen. Deshalb können unter der Leitung von solchen falschen Leitern alle möglichen Probleme, die bei der Arbeit der Kirche auftreten, nicht gelöst werden. Nicht nur die Probleme, die mit fachlichen Fertigkeiten zusammenhängen und auf die Gottes auserwähltes Volk bei seiner Pflichtausführung stößt, sondern auch Schwierigkeiten beim Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk bleiben lange Zeit ungelöst, und wenn Leiter und Mitarbeiter oder die für verschiedene Arbeitsbereiche Verantwortlichen keine tatsächliche Arbeit leisten können, werden sie nicht umgehend entlassen oder die ihnen zugeteilten Pflichten werden nicht umgehend angepasst usw. Keine dieser Probleme werden zeitnah gelöst, und folglich lässt die Effizienz der verschiedenen Arbeitsbereiche in der Kirche beständig nach, und die Arbeitseffektivität wird immer schlechter. Was das Personal angeht, so werden die, die einigermaßen begabt und gut im Reden sind, Leiter und Mitarbeiter, wohingegen die, die die Wahrheit lieben, die sich in harte Arbeit vertiefen können und unermüdlich ohne Klage arbeiten, nicht befördert und nicht gefördert werden, und man behandelt sie wie Arbeitskräfte, und verschiedenes Fachpersonal, welches bestimmte Stärken besitzt, wird nicht vernünftig eingesetzt. Außerdem werden einige Menschen, die aufrichtig ihre Pflicht tun, nicht mit Leben versorgt und versinken deshalb in Negativität und Schwäche. Dazu kommt, dass, egal wie viel Böses Antichristen und böse Menschen tun, es so wirkt, als hätten falsche Leiter es nicht gesehen. Wenn jemand einen bösen Menschen oder einen Antichristen entlarvt, werden falsche Leiter ihm sogar sagen, er solle dieser Person mit Liebe begegnen und ihr eine Chance geben, Buße zu tun. Dadurch lassen sie zu, dass böse Menschen und Antichristen in der Kirche Böses tun und Störungen verursachen, und das führt dazu, dass es lange dauert, ehe diese bösen Menschen, Ungläubigen und Antichristen entfernt oder ausgeschlossen werden, und sie können weiter in der Kirche Böses tun und die Arbeit der Kirche weiterhin stören. Falsche Leiter sind unfähig, irgendwelche dieser Probleme zu bewältigen oder zu lösen; sie können nicht fair mit Menschen umgehen oder Arbeiten vernünftig einteilen, sondern handeln stattdessen rücksichtslos und verrichten nur irgendeine unnütze Arbeit, was zur Folge hat, dass sie die Arbeit der Kirche durcheinanderbringen und ein Chaos anrichten. Egal wie Gottes Haus über die Wahrheit Gemeinschaft hält oder wie sehr es die Grundsätze betont, an die man sich halten sollte, wenn man die Arbeit der Kirche ausführt – jene einzuschränken, die eingeschränkt werden sollten, und jene unter den verschiedenen Arten von Übeltätern und Ungläubigen zu entfernen, die entfernt werden sollten, und Menschen mit gutem Kaliber und Begriffsvermögen zu befördern und zu fördern – obwohl unzählige Male über diese Dinge Gemeinschaft gehalten wird, verstehen falsche Leiter sie nicht oder begreifen sie nicht, und halten einfach weiterhin an ihren pseudospirituellen Ansichten und „liebevollen“ Ansätzen fest. Falsche Leiter glauben, dass unter ihrer ernsthaften und geduldigen Anweisung alle Arten von Menschen ihre eigene Rolle ordentlich und ohne Chaos ausfüllen und alle ziemlich gläubig sind, bereit sind, ihre Pflichten zu tun, keine Angst davor haben, ins Gefängnis zu kommen und in Gefahr zu geraten, und jeder die Entschlossenheit besitzt, Leid zu ertragen, und kein Judas sein will. Sie glauben, dass sie gute Arbeit geleistet haben, wenn in der Kirche eine gute Atmosphäre herrscht. Egal, ob es in der Kirche vorkommt, dass böse Menschen Störungen verursachen oder Ungläubige dort Irrlehren oder Trugschlüsse verbreiten, sie betrachten diese Dinge nicht als Probleme und sehen keine Notwendigkeit, sie zu lösen. Bei jemandem, dem sie Arbeit anvertraut haben und der rücksichtslos nach seinem eigenen Willen handelt und die Evangeliumsarbeit stört, sind falsche Leiter noch blinder. Sie sagen: „Ich habe die Arbeitsgrundsätze erklärt, die ich erklären sollte, und ich habe ihm immer wieder gesagt, was er tun soll. Wenn irgendwelche Probleme auftreten, hat das nichts mit mir zu tun.“ Allerdings wissen sie nicht, ob diese Person ein rechtschaffener Mensch ist, damit befassen sie sich nicht, und sie wissen nicht, ob das, was sie dieser Person gesagt haben, als sie ihr erklärten und mitteilten, was zu tun ist, positive Resultate erzielen kann oder welche Folgen sich daraus ergeben werden. Wann immer falsche Leiter eine Versammlung abhalten, geben sie einen endlosen Schwall von Worten und Glaubenslehren von sich, aber es stellt sich heraus, dass sie nicht in der Lage sind, irgendwelche Probleme zu lösen. Und dennoch glauben sie immer noch, dass sie großartige Arbeit leisten, sie sind immer noch mit sich zufrieden und halten sich für toll. Tatsächlich können sie mit den Worten und Glaubenslehren, die sie von sich geben, nur jene verworrenen Menschen, dummen Menschen und törichten Menschen abspeisen, die unwissend sind und ein schlechtes Kaliber haben. Nachdem diese Menschen diese Worte gehört haben, sind sie verwirrt und glauben, dass das, was die falschen Leiter gesagt haben, so richtig ist, dass nichts von dem, was sie gesagt haben, falsch ist. Falsche Leiter können nur diese verwirrten Menschen überzeugen und sind im Grunde unfähig, echte Probleme zu lösen. Natürlich sind falsche Leiter erst recht nicht in der Lage, sich mit Problemen auseinanderzusetzen, die mit fachlichen Fertigkeiten und Fachwissen zu tun haben – was diese Dinge betrifft, sind sie völlig unfähig. Nehmen wir die Textarbeiten von Gottes Haus als Beispiel: Das ist die Arbeit, die falschen Leitern die meisten Kopfschmerzen bereitet. Sie können nicht genau erkennen, welche Personen über geistliches Verständnis verfügen, ein gutes Kaliber besitzen und für Textarbeiten geeignet sind, und sie glauben, jeder, der eine Brille trägt und einen hohen Bildungsgrad hat, hätte ein gutes Kaliber und geistliches Verständnis, also teilen sie diese Menschen dafür ein und sagen zu ihnen: „Ihr habt alle ein Talent für Textarbeiten. Ich verstehe nichts von dieser Arbeit, also ruht sie gänzlich auf euren Schultern. Gottes Haus verlangt nichts anderes von euch, nur, dass ihr eure Stärken einsetzt, nichts zurückhaltet und alles beitragt, was ihr gelernt habt. Ihr müsst wissen, euch dankbar zu zeigen und Gott dafür zu danken, dass Er euch erhoben hat.“ Nachdem die falschen Leiter einen Haufen wirkungsloser und oberflächlicher Worte gesagt haben, glauben sie, dass die Arbeit organisiert worden ist und sie alles Nötige getan haben. Sie wissen nicht, ob die Personen, die sie für diese Arbeit eingeteilt haben, geeignet sind oder nicht, noch wissen sie, welche Unzulänglichkeiten diese Personen hinsichtlich ihres Fachwissens aufweisen oder wie sie das wettmachen sollten. Sie wissen nicht, wie sie Menschen betrachten und unterscheiden sollten, sie verstehen fachliche Probleme nicht, noch verstehen sie das Wissen, das mit dem Schreiben zusammenhängt – sie sind, was das angeht, völlig unwissend. Sie sagen, dass sie diese Dinge nicht verstehen oder begreifen, aber im Herzen denken sie: „Seid ihr nicht einfach ein bisschen gebildeter und bewanderter als ich? Obwohl ich euch bei dieser Arbeit nicht anleiten kann, bin ich spiritueller als ihr, ich bin besser im Predigen als ihr, und ich verstehe Gottes Worte besser als ihr. Ich bin derjenige, der euch leitet, ich bin euer Vorgesetzter. Ich muss hier das Sagen über euch haben, und ihr müsst tun, was ich sage.“ Falsche Leiter halten sich für überlegen, dennoch können sie in Bezug auf irgendeine Art von Arbeit, die mit fachlichen Fertigkeiten zusammenhängt, mit keinen lohnenswerten Vorschlägen aufwarten und können auch keinerlei Führung bieten. Allerhöchstens können sie gut Personal einteilen; sie können keine Folgearbeiten leisten. Sie versuchen nicht, Fachwissen zu erwerben, und verfolgen die Arbeiten nicht weiter. Alle falschen Leiter sind pseudospirituell; sie können nur ein paar Worte und Glaubenslehren predigen und denken dann, sie verstünden die Wahrheit, und geben ständig vor Gottes auserwähltem Volk an. Bei jeder Versammlung predigen sie stundenlang, und dennoch stellt sich heraus, dass sie überhaupt keine Probleme lösen können. Sie wissen überhaupt nichts über Probleme, die mit Fachwissen im Zusammenhang mit den Pflichten der Menschen zu tun haben; sie sind eindeutig Laien, tun aber so, als seien sie spirituell, und leiten die Arbeit der Fachleute – wie können sie so die Arbeit gut machen? Dass falsche Leiter nicht versuchen, sich Fachwissen anzueignen, und nicht in der Lage sind, irgendwelche tatsächlichen Arbeiten zu verrichten, widert die Menschen bereits an, und darüber hinaus tun sie so, als wären sie spirituelle Menschen, und protzen mit ihren spirituellen Worten, was dermaßen einen Mangel an Vernunft darstellt! Das ist nicht anders als bei den Pharisäern. Den Pharisäern mangelte es dahingehend am meisten an Vernunft, dass Gott sie verachtete, und dennoch waren sie sich dessen überhaupt nicht bewusst und hielten sich immer noch für ziemlich gut und sehr spirituell. So sehr mangelt es falschen Leitern an Selbsterkenntnis; sie können eindeutig keine tatsächliche Arbeit verrichten und tun trotzdem so, als wären sie spirituell, sie werden zu heuchlerischen Pharisäern. Sie sind genau diejenigen, die Gott verschmäht und ausmustert.

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