Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (7) Abschnitt Zwei

Punkt 8: Melde Unklarheiten und Schwierigkeiten bei der Arbeit umgehend und suche nach Wegen, sie zu beseitigen (Teil 1)

Leiter und Mitarbeiter müssen Schwierigkeiten umgehend identifizieren und lösen

Heute halten wir Gemeinschaft zu Punkt 8 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: „Melde Unklarheiten und Schwierigkeiten bei der Arbeit umgehend und suche nach Wegen, sie zu beseitigen.“ Wir werden die verschiedenen Manifestationen falscher Leiter im Hinblick auf diese Verantwortung entlarven. Unklarheiten und Schwierigkeiten bei der Arbeit umgehend zu melden und nach Wegen zu suchen, sie zu beseitigen – ist das nicht Teil der Arbeit und Pflichten von Leitern und Mitarbeitern? (Ja.) Leiter und Mitarbeiter werden bei ihrer Arbeit unweigerlich auf einige heikle Probleme stoßen oder auf Schwierigkeiten treffen, die über den Umfang der Arbeit der Kirche hinausgehen, oder Sonderfällen begegnen, die nicht die Wahrheitsgrundsätze betreffen, und sie werden nicht wissen, wie man mit diesen Situationen umgeht; oder sie stoßen unweigerlich auf einige schwer zu lösende Unklarheiten und Schwierigkeiten, weil sie ein schlechtes Kaliber haben und somit nicht in der Lage sind, die Grundsätze exakt zu erfassen. Diese Unklarheiten und Schwierigkeiten können mit Fragen des Personaleinsatzes zusammenhängen, mit arbeitsbezogenen Themen, mit Problemen, die auf das äußere Umfeld zurückgehen, mit Schwierigkeiten in Bezug auf den Lebenseintritt der Menschen, mit Störungen und Unterbrechungen, die durch böse Menschen verursacht wurden, sowie mit Schwierigkeiten bei der Entfernung oder dem Ausschluss von Menschen usw. Für all diese Themen hat Gottes Haus spezifische Anforderungen und Vorschriften oder es gibt einige mündliche Anweisungen. Über diese spezifischen Vorschriften hinaus gibt es zwangsläufig einige nicht erwähnte Sonderfälle. Was diese Sonderfälle betrifft, können manche Leiter diesen Herr werden, indem sie sich an die von Gottes Haus verlangten Grundsätze halten, wie beispielsweise, die Interessen von Gottes Haus zu schützen, die Sicherheit der Brüder und Schwestern zu gewährleisten und den reibungslosen Verlauf der Kirchenarbeit zu wahren – was sie zudem sehr gut machen – wohingegen manche Leiter das nicht schaffen. Was sollte gegen die Probleme, die nicht bewältigt werden können, unternommen werden? Einige Leiter und Mitarbeiter arbeiten auf eine verworrene Art und Weise, sind nicht in der Lage, Probleme zu identifizieren, und selbst wenn, können sie sie nicht lösen. Sie wursteln sich einfach durch, ohne bei dem Oberen nach Lösungen zu suchen, um sie zu lösen, und sagen einfach zu den Brüdern und Schwestern: „Löst das selbst; vertraut auf Gott und sucht bei Ihm nach Lösungen.“ Und dann betrachten sie all das als erledigt. Egal, wie viele Probleme sich anhäufen, sie können sie selbst nicht lösen, melden es aber nicht nach oben oder suchen nach Lösungen, womöglich weil sie fürchten, dass der Obere sie durchschauen wird und sie ihr Gesicht verlieren werden. Es gibt auch einige Leiter und Mitarbeiter, die dem Oberen nie Probleme melden, und Ich weiß nicht warum. Eine Meldung nach oben zu erstatten, bedeutet nicht unbedingt, dass sie direkt an den Oberen geht; man kann sehr wohl zuerst den Bezirks- oder Regionalleitern Bericht erstatten. Und wenn sie es nicht lösen können, dann kannst du Leiter und Mitarbeiter bitten, es dem Oberen direkt zu melden. Wenn du Leiter oder Mitarbeiter bittest, dem Oberen eine Angelegenheit zu melden und die Situation zu klären, können sie die Sache dann einfach unter den Teppich kehren und ignorieren? Solche Menschen sind selten. Selbst wenn es solche Leiter tatsächlich gibt, kannst du die Angelegenheit trotzdem mit anderen Leitern und Mitarbeitern klären, um denjenigen bloßzustellen, der die Sache ausblendet und nicht meldet. Falls diese anderen Leiter und Mitarbeiter die Sache immer noch nicht melden, dann gibt es einen letzten Ausweg: Du kannst direkt an die Webseite von Gottes Haus schreiben, damit es an den Oberen weitergeleitet wird, und somit sicherstellen, dass dem Oberen die Angelegenheit gemeldet wird. Denn der Obere hat sich unzählige Male zuvor mit solchen Briefen auseinandergesetzt und den Leitern und Mitarbeitern die Angelegenheit direkt anvertraut. Tatsächlich gibt es mehrere Wege, etwas nach oben zu melden; es ist leicht zu praktizieren und hängt nur davon ab, ob die Person das Problem wirklich lösen will. Selbst wenn du einem bestimmten Leiter oder Mitarbeiter nicht vertraust, solltest du dennoch glauben, dass Gott gerecht ist und dass der Obere nach den Wahrheitsgrundsätzen vorgeht. Wenn du keinen wirklichen Glauben an Gott hast und du nicht glaubst, dass die Wahrheit im Hause Gottes regiert, dann kannst du nichts bewerkstelligen. Viele Menschen verstehen die Wahrheit nicht; sie glauben nicht, dass die Wahrheit im Hause Gottes regiert, und sie haben kein gottesfürchtiges Herz. Sie denken immer, dass die Amtsträger der Welt sich alle gegenseitig decken und dass es im Hause Gottes genauso sein muss. Sie glauben nicht, dass Gott die Wahrheit und Gerechtigkeit ist. Deshalb kann man so einen Menschen als Ungläubigen bezeichnen. Eine Minderheit der Menschen ist jedoch in der Lage, tatsächliche Probleme zu melden. Solche Menschen kann man als Menschen bezeichnen, die die Interessen von Gottes Haus schützen; es sind verantwortungsvolle Menschen. Einige Leiter und Mitarbeiter schaffen es nicht nur nicht, gravierende Probleme zu lösen, wenn sie darauf stoßen; sie melden sie auch nicht nach oben. Sie spüren den Schweregrad des Problems erst, wenn der Obere Nachforschungen dazu anstellt. Das verzögert Dinge. Deshalb solltest du, egal ob du ein gewöhnlicher Bruder oder eine gewöhnliche Schwester bist oder ein Leiter oder Mitarbeiter, wann immer du auf ein Problem stößt, das du nicht lösen kannst und das die umfassenderen Arbeitsgrundsätze betrifft, es rechtzeitig nach oben melden und zeitnah eine Lösung suchen. Wenn du auf Unklarheiten oder Schwierigkeiten stößt, sie aber nicht löst, können einige Arbeiten nicht weitergehen; sie müssen zurückgestellt und angehalten werden. Das wirkt sich auf das Vorankommen der Arbeit der Kirche aus. Wenn also solche Probleme auftreten, die das Vorankommen der Arbeit direkt beeinflussen können, müssen sie zeitnah aufgedeckt und gelöst werden. Wenn sich ein Problem nicht leicht lösen lässt, musst du Menschen finden, die die Wahrheit verstehen, und Menschen mit Fachkenntnissen auf dem Gebiet, dich dann mit ihnen zusammensetzen und das Problem gemeinsam untersuchen und lösen. Probleme dieser Art dürfen nicht aufgeschoben werden! Jeder Tag, an dem du die Lösung aufschiebst, ist ein Tag, der das Vorankommen der Arbeit verzögert. Es geht nicht darum, dass der Einzelne in seinen Belangen beeinträchtigt wird; es hat Auswirkungen auf die Arbeit der Kirche und auch darauf, wie Gottes Auserwählte ihre Pflichten tun. Wenn du also auf eine Unklarheit oder Schwierigkeit dieser Art stößt, muss das sofort gelöst werden, man darf es nicht aufschieben. Wenn du es wirklich nicht lösen kannst, dann melde es rasch dem Oberen. Er wird sich direkt melden, um es zu lösen, oder dir den Weg sagen. Wenn ein Leiter oder Mitarbeiter mit Problemen dieser Art nicht umgehen kann und das Problem lieber aussitzt, als es dem Oberen zu melden und bei ihm nach einer Lösung zu fragen, dann ist dieser Leiter blind; er ist hirntot und nutzlos. Er sollte entlassen und von seinem Posten abgesetzt werden. Wenn er nicht von seinem Posten abgesetzt wird, kann die Arbeit der Kirche nicht vorankommen; sie wird in seinen Händen zunichte gemacht werden. Daher muss man sich umgehend damit befassen.

Die Filmproduktionsarbeit stellt für Gottes Haus auch einen wichtigen Arbeitsbereich dar. Filmproduktionsteams haben es oft mit dem Problem zu tun, dass alle über das Drehbuch streiten. Beispielsweise glaubt der Regisseur, dass das Drehbuch anders ist als das echte Leben oder davon abweicht und sich beim Filmen unrealistisch anfühlen würde, und deshalb will er Änderungen vornehmen. Der Drehbuchautor vertritt jedoch entschieden eine andere Meinung und glaubt, das Drehbuch sei angemessen geschrieben, und er verlangt, dass der Regisseur sich beim Dreh an das Drehbuch hält. Die Schauspieler bringen auch ihre Einwände vor und widersprechen sowohl dem Drehbuchautor als auch dem Regisseur. Ein Schauspieler sagt: „Wenn der Regisseur darauf besteht, so zu drehen, dann spiele ich nicht!“ Der Drehbuchautor sagt: „Wenn der Regisseur das Drehbuch ändert, dann seid ihr alle dafür verantwortlich, wenn irgendwelche Probleme aufkommen!“ Der Regisseur sagt: „Wenn man mich zwingt, den Film so zu drehen, wie es das Drehbuch vorschreibt, und Fehler passieren, dann wird Gottes Haus mich dafür zur Verantwortung ziehen. Wenn du willst, dass ich den Film drehe, dann muss das auf meiner eigenen Idee basieren, wenn nicht, dann mache ich es nicht.“ Jetzt befinden sich alle drei Parteien in einer Pattsituation, richtig? Klarerweise kann die Arbeit nicht vorankommen. Ist da nicht eine Unklarheit entstanden? Wer hat eigentlich recht? Jeder hat seine eigenen Theorien, seine eigenen Argumente, und keiner ist gewillt, Kompromisse einzugehen. Wenn die drei Parteien sich in so einer Pattsituation befinden, was nimmt dann Schaden? (Die Arbeit von Gottes Haus.) Die Arbeit von Gottes Haus wird behindert und nimmt Schaden. Wart ihr in solchen Situationen unruhig und besorgt? Wenn nicht, dann beweist das, dass ihr euer Herz nicht wirklich darin eingebracht habt. Wenn solche Unklarheiten und Pattsituationen entstehen, macht das manche so unruhig, dass sie weder essen noch schlafen können, und denken: „Was sollen wir tun? Zu streiten und sich zu weigern, nachzugeben, führt zu nichts. Beeinträchtigt das nicht den Fortschritt der Dreharbeiten? Das hat bereits herbeigeführt, dass sie sich um mehrere Tage verzögert haben, und sie können nicht länger aufgeschoben werden. Wie können wir dieses Problem lösen, um sicherzustellen, dass der Dreh reibungslos abläuft und die Arbeiten sich nicht verzögern? An wen sollten wir uns wenden, um dieses Problem zu lösen?“ Wenn du das Herz dazu hast, solltest du bei den Leitern Rat suchen, um es zu lösen, und wenn die Leiter es nicht lösen können, solltest du es rasch dem Oberen melden. Wenn du wirklich auf Gottes Absichten Rücksicht nimmst, solltest du alles in deiner Macht Stehende tun, um das Problem so schnell wie möglich zu lösen; das ist das Entscheidendste. Und wenn du dir keine Sorgen machst? Vielleicht überlegst du und denkst: „Sie liegen falsch. Ich werde an meinem Standpunkt festhalten – ich bezweifle, dass sie mir irgendetwas tun können. Ich werde etwas essen und mich dann eine Weile hinlegen, am Nachmittag gibt es sowieso nichts zu tun.“ Deine Beine werden schwer, es wird dir schwummrig im Kopf, dein Herz verliert seinen Elan, und du wirst träge. Es gibt einen Haufen Schwierigkeiten, aber du bist unaufmerksam und träge, sodass das Problem unmöglich gelöst werden kann. Warum nicht? Weil dir der Antrieb und das Verlangen fehlen, es zu lösen, also fällt dir keine Lösung ein. Du denkst dir: „Es passiert nicht oft, dass Schwierigkeiten auftreten und die Arbeit zum Stillstand kommt. Ich werde diese Chance nutzen, um mich ein paar Tage auszuruhen und ein bisschen zu entspannen. Warum soll ich die ganze Zeit so müde sein? Wenn ich jetzt eine Pause einlege, kann niemand etwas sagen. Schließlich lasse ich bei meiner Arbeit weder nach noch bin ich dabei verantwortungslos. Ich möchte verantwortungsvoll sein, aber dieses Problem versperrt uns den Weg – wer wird es lösen? Wie können wir ohne eine Lösung drehen? Wenn es Schwierigkeiten gibt, die uns vom Filmdreh abhalten, sollten wir dann nicht einfach eine Pause machen?“ Welche Folgen hat es, wenn so ein großes Problem vor einem liegt und es nicht unverzüglich gelöst wird? Wenn immer wieder Probleme auftreten und keines gelöst werden kann, können die Arbeiten dann fortgesetzt werden? Es wird zu zahllosen Verzögerungen kommen. Der Arbeitsfortschritt kann nur nach vorn verlaufen, nicht nach hinten; da du also weißt, dass dieses Problem Schwierigkeiten mit sich bringt, solltest du die Dinge nicht mehr aufschieben, du musst es rasch lösen. Sobald dieses Problem gelöst ist, musst du schnellstens das nächste lösen, wenn es aufkommt, in dem Bestreben, keine Zeit zu vergeuden, damit die Arbeit reibungslos vorangehen und wie geplant abgeschlossen werden kann. Wie klingt das? (Gut.) Wer ein Herz hat, geht Unklarheiten und Schwierigkeiten mit dieser Haltung an. Er verschwendet keine Zeit, bringt keine Ausflüchte vor und begehrt keine fleischlichen Annehmlichkeiten. Wer hingegen kein Herz hat, wird Schlupflöcher ausnutzen; er wird Ausflüchte machen und nach Gelegenheiten Ausschau halten, um eine Pause einzulegen, und alles in gemächlichem Tempo und ohne einen Sinn für Dringlichkeit oder ohne Sorge angehen, und ihm fehlt jede Entschlossenheit, Leid zu ertragen oder einen Preis zu zahlen. Und was passiert am Ende? Bei einer Unklarheit oder Schwierigkeit finden sich alle tagelang in einer Pattsituation wieder. Weder die Regisseure, Schauspieler noch Drehbuchautoren melden das Problem. Derweil sind die Leiter blind und können es nicht als Problem erkennen; selbst wenn sie es als Problem erkennen, es aber selbst nicht lösen können, melden sie es nicht nach oben. Bis es Ebene für Ebene an den Oberen gemeldet wird, vergehen zehn Tage oder ein halber Monat. Was ist während dieser Zeit von zehn Tagen bis zu einem halben Monat getan worden? Hat irgendwer seine Pflichten getan? Nein, sie haben mit Essen, Trinken und Feiern ihre Zeit vertrödelt! Sind das nicht bloß Schmarotzer? Alle jene Verantwortlichen, die für die Unklarheiten und die Schwierigkeiten, denen sie bei ihrer Arbeit begegnen, nicht umgehend nach Lösungen suchen, schmarotzen nur, verbringen die Tage sinnlos. Solche Menschen werden kurz als „Faulenzer“ bezeichnet. Warum „Faulenzer“? Weil diese Menschen nicht mit einer ernsthaften, verantwortungsvollen, genauen oder positiven Haltung an ihre Pflichten herangehen, sondern vielmehr oberflächlich und negativ sind, nachlassen und einfach hoffen, dass irgendeine Schwierigkeit oder Sackgasse aufkommt, damit sie eine Ausrede haben, um den Laden dichtzumachen und mit der Arbeit aufzuhören.

Leiter und Mitarbeiter sollten nicht nur umgehend die Unklarheiten und Schwierigkeiten lösen, denen sie bei der Arbeit begegnen, sondern diese Probleme auch umgehend prüfen und identifizieren. Warum sollte das geschehen? Es gibt dabei nur ein Ziel: Gottes Wirken und die Arbeit von Gottes Haus zu schützen und sicherzustellen, dass in jedem Arbeitsbereich alles reibungslos abläuft und die Arbeit innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens erfolgreich beendet wird. Welche Probleme müssen gelöst werden, um sicherzustellen, dass die Arbeiten reibungslos vorankommen? Erstens ist es entscheidend, jegliche Stolpersteine oder Hindernisse, die die Arbeit der Kirche stören, gründlich zu entfernen und Ungläubige und böse Menschen in ihre Schranken zu weisen, damit sie keinen Ärger machen. Außerdem müssen die Verantwortlichen für jeden Arbeitsbereich und die Brüder und Schwestern geführt werden, damit sie die Wahrheit verstehen und einen Weg zum Praktizieren finden, damit sie lernen, harmonisch zusammenzuarbeiten und einander zu beaufsichtigen. Nur so kann garantiert werden, dass die Arbeit zu Ende gebracht wird. Egal, welche Schwierigkeiten oder Unklarheiten vor ihnen liegen, wenn Leiter und Verantwortliche sie nicht beseitigen können, sollten sie die Probleme schnell dem Oberen melden und bei ihm Rat zu deren Lösung suchen. Leiter und Verantwortliche sollten, ungeachtet dessen, welcher Arbeit sie nachgehen, Problemlösungen Priorität einräumen, sowohl fachliche Probleme als auch Grundsatzfragen, die die Arbeit betreffen, ansprechen, und auch die diversen Schwierigkeiten, denen die Menschen bei ihrem Lebenseintritt begegnen. Wenn du Unklarheiten und Schwierigkeiten nicht beseitigen kannst, dann wirst du deine Arbeit nicht gut machen können. Wenn du also auf ungewöhnliche Schwierigkeiten oder Unklarheiten triffst, die du nicht lösen kannst, dann solltest du sie dem Oberen unverzüglich melden. Verschwende keine Zeit, da eine Verzögerung von drei bis fünf Tagen bei der Arbeit zu Verlusten führen kann, und bei einem halben oder ganzen Monat Verzug, werden die Verluste zu groß sein. Zudem muss der Umgang mit dem Problem, egal, worum es geht, auf Basis der Wahrheitsgrundsätze erfolgen. In jedem Fall darfst du niemals menschliche Philosophien für weltliche Belange anwenden, um Probleme zu lösen. Mach aus ernsten Problemen keine kleinen, und aus kleinen Problemen keine nichtigen, schimpfe nicht einfach nur mit beiden Parteien, die in die Probleme verwickelt sind, woraufhin du sie dann mit irgendetwas Süßem besänftigst, und immer darauf zurückgreifst, mit ihnen zu verhandeln und sie zu beschwatzen, aus Angst, Probleme könnten eskalieren. Das führt dazu, dass Probleme nicht auf einer grundlegenden Ebene gelöst werden, was anhaltende Schwierigkeiten zur Folge hat. Versucht man damit nicht bloß die Wogen zu glätten? Wenn du das Gefühl hast, dass du alle menschlichen Lösungen für ein Problem ausgeschöpft hast und es wirklich nicht gelöst werden kann, und du die Grundsätze für fachliche Fragen im Rahmen der Arbeit überhaupt nicht finden kannst, dann solltest du diese Probleme ohne Warten oder Aufschub rasch dem Oberen melden, um nach einer Lösung zu suchen. Jedes Problem, das nicht gelöst werden kann, sollte dem Oberen umgehend gemeldet werden, um nach einer Lösung zu suchen. Wie klingt dieser Grundsatz für euch? (Gut.)

Landen die Filmproduktionsteams und Teams für die Drehbuchgestaltung wegen Fragen zum Dreh oft in einer Sackgasse? Alle haben ihre eigenen Argumentationen und sind nicht in der Lage, zu einem Konsens zu gelangen, und geraten immer in verbale Zankereien. Können Leiter diese Probleme lösen, wenn sie auftreten? (Manchmal.) Seid ihr je in eine Situation geraten, in der ein Leiter irgendwelche Probleme durch gemeinschaftlichen Austausch gelöst hat, und es vollkommen vernünftig und theoretisch solide geklungen hat, aber ihr euch trotzdem unsicher gewesen seid, ob es den Anforderungen von Gottes Haus oder den Wahrheitsgrundsätzen entsprochen hat? (Ja.) Wie seid ihr mit solchen Situationen umgegangen? (Manchmal haben wir bei dem Oberen Rat gesucht.) Das ist der richtige Ansatz. Seid ihr je in eine Situation geraten, in der ihr beschlossen habt, wegen eines Problems nicht nachzufragen, weil ihr gesehen habt, dass der Bruder von Oben, ziemlich viel zu tun hatte, und ihr gedacht habt, dies ginge in Ordnung, solange die Sache theoretisch korrekt war, und dann entschieden habt, zunächst mit dem Dreh weiterzumachen, egal, ob es mit der Wahrheit übereingestimmt hat oder nicht? (Wir hatten in der Vergangenheit damit ernste Probleme. Es hat dazu geführt, dass wir Dinge nochmal machen mussten, und es kam bei der Arbeit zu Störungen und Unterbrechungen.) Das ist eine ernste Situation! Viele Probleme, denen die Filmproduktionsteams begegnen, liegen letztlich eigentlich in der Verantwortung des Teams für die Drehbuchgestaltung. Wenn beispielsweise ein Film am Ende aus zweieinhalb Stunden weitschweifiger Erzählung besteht, dann sind in erster Linie die Drehbuchautoren verantwortlich. Aber was ist mit der Verantwortung der Regisseure? Wenn das Drehbuch weitschweifig ist, sollten die Regisseure das dann sehen können? Theoretisch sollten sie das. Regisseure können unter solchen Umständen allerdings noch Monate brauchen, viel Personal und erhebliche materielle Ressourcen und Geldmittel beanspruchen, um den Dreh abzuschließen. Was für ein Problem liegt hier vor? Was ist als Regisseure eure Verantwortung? Sobald ihr ein Drehbuch bekommt, solltet ihr denken: „Dieses Drehbuch ist langatmig und enthält recht viele Inhalte, aber es fehlt das Herzstück, ein Thema; der ganze Aufbau hat keine Seele. Dieses Drehbuch kann man nicht verfilmen; es muss zur Überarbeitung zurück an die Drehbuchautoren.“ Könnt ihr das? Habt ihr je ein Drehbuch zurückgegeben? (Nein.) Liegt das daran, dass ihr die Probleme nicht sehen könnt, oder habt ihr Angst, es zurückzugeben? Oder habt ihr Angst, dass jemand über euch urteilt und sagt: „Sie haben dir dieses fertige Drehbuch gegeben, und du hast es mit nur einem Wort abgelehnt und schickst es zurück – du bist viel zu arrogant, nicht wahr?“ Wovor habt ihr bloß Angst? Ihr seht das Problem, warum also das Drehbuch nicht an die Autoren zurückgeben? (Wir tragen bei der Filmproduktionsarbeit nicht die Verantwortung.) Bei den Filmproduktionsteams sollten neben den Kirchenleitern die Regisseure als die Verantwortlichen auftreten, als diejenigen, die Entscheidungen treffen und das letzte Wort haben. Angesichts der Tatsache, dass du der Regisseur bist, solltest du die volle Verantwortung für diese Sache übernehmen und das Drehbuch ordnungsgemäß und gründlich prüfen, sobald du es erhalten hast. Sagen wir, du bekommst ein Drehbuch, liest es dir von Anfang bis Ende durch und hältst den Inhalt für ziemlich gut. Es gibt ein Herzstück und ein Thema, die Handlung dreht sich um einen Haupterzählstrang, und mit dem Drehbuch scheint es allgemein keine großen Probleme zu geben – es sieht gut aus, ein Dreh würde sich lohnen, also kann das Drehbuch angenommen werden. Falls das Drehbuch allerdings langatmig ist, die Geschichte einer Person ohne einen Fokus oder ein markantes Thema von Anfang bis Ende erzählt wird und unklar bleibt, was das Drehbuch zum Ausdruck bringen will, was es bei den Zuschauern bewirken soll oder was der zentrale Gedanke ist oder was es in spiritueller Hinsicht bedeutet – es im Wesentlichen nur eine weitschweifige Erzählung ist, ein verworrenes Drehbuch – kann man dieses Drehbuch dann annehmen? Was sollten die Regisseure in so einer Situation tun? Sie müssen das Drehbuch zurückgeben und den Drehbuchautoren Vorschläge zur Überarbeitung unterbreiten. Vielleicht haben Leute aus dem Team für die Drehbuchgestaltung Einwände und sagen: „Das ist nicht fair! Wofür halten sie sich, dass sie das Drehbuch prüfen, das wir geschrieben haben? Warum dürfen sie darüber entscheiden? Gottes Haus sollte fair und vernünftig mit den Menschen umgehen!“ Was sollte dann also getan werden? Wenn die Regisseure im Drehbuch Probleme identifizieren können, dann sollten sie keine voreilige Entscheidung treffen, sondern zuerst mit den Kirchenleitern und Mitgliedern des Filmproduktionsteams darüber Gemeinschaft halten. Wenn alle, basierend auf ihrer jahrelangen Erfahrung mit Dreharbeiten und ihrem Drehbuchverständnis, einstimmig der Meinung sind, dass ein Drehbuch nicht den Anforderungen entspricht, und glauben, dass eine Verfilmung nicht nur die Filmproduktionsarbeit verzögern, sondern auch all die damit verbundenen menschlichen, materiellen und finanziellen Ressourcen verschwenden würde und keiner so eine Verantwortung tragen kann, dann sollte dieses Drehbuch zurückgegeben werden. Ein weitschweifiges Drehbuch darf keinesfalls verfilmt werden; das ist ein Grundsatz. Wenn alle im Hinblick auf das Drehbuch dasselbe denken, dann sollten das die Drehbuchautoren ohne Wenn und Aber akzeptieren und das Drehbuch entsprechend den Vorschlägen des Filmproduktionsteams überarbeiten. Wenn es dann immer noch Unstimmigkeiten gibt, dann können Angehörige und Leiter beider Lager gemeinsam debattieren, um festzustellen, wessen Argumente mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen. Wenn eine Pattsituation anhält, ohne dass man zu einem Ergebnis gelangt, dann sollte man zu einem letzten Mittel greifen, welches Punkt 8 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern darstellt, über den wir heute Gemeinschaft gehalten haben: „Melde Unklarheiten und Schwierigkeiten bei der Arbeit umgehend und suche nach Wegen, sie zu beseitigen.“ Probleme, die festgefahren sind und nicht gelöst werden können, werden bekanntlich als Unklarheiten und Schwierigkeiten bezeichnet. Jede Seite hält ihre Argumentation für richtig, und keiner ist in der Lage, eine Entscheidung zu treffen. Dieses Hin und Her macht die Sache verworren und trübt jedermanns Verständnis all der Einzelheiten des Problems und der einzuschlagenden Richtung. An diesem Punkt sollten Leiter und Mitarbeiter ihre Verantwortung wahrnehmen und diese Probleme und Unklarheiten, die bei der Arbeit auftauchen, umgehend melden und Lösungen dafür suchen, und sich bemühen, sie unverzüglich zu beseitigen, um zu verhindern, dass sie den Fortschritt der Arbeit behindern – und erst recht, dass sie sich weiter anhäufen. Diese Probleme umgehend zu melden und nach Lösungen dafür zu suchen – heißt das nicht, dass man Arbeit verrichtet? Heißt das nicht, dass man eine ernsthafte und verantwortungsvolle Haltung zur Arbeit erkennen lässt? Heißt das nicht, dass man mit dem Herzen bei seiner Pflicht ist? Heißt das nicht, dass man treu ist? (Ja.) Das heißt, dass man seiner Pflicht treu ist.

Leiter und Mitarbeiter, die für Arbeiten zuständig sind, müssen jegliche Probleme, die bei der Arbeit auftreten, unverzüglich bemerken und lösen, da nur so das reibungslose Vorankommen der Arbeiten sichergestellt werden kann. Allen Leitern und Mitarbeitern, die Probleme nicht lösen können, fehlt die Wahrheitsrealität, und sie sind falsche Leiter und Mitarbeiter. Jeder, der Probleme entdeckt, es aber nicht schafft, sie zu lösen, sondern ihnen stattdessen aus dem Weg geht oder sie vertuscht, ist ein wertloser Taugenichts, der nur die Arbeit sabotiert. Strittige Fragen müssen durch gemeinschaftlichen Austausch und Debattieren gelöst werden. Wenn das nicht die richtigen Ergebnisse liefert, sondern die Sache noch verworrener macht, dann sollte der vorrangige Leiter sich persönlich der Sache annehmen und umgehend Lösungen und Methoden vorschlagen, während er auch unverzüglich beobachtet, versteht und urteilt, um festzustellen, welche Ergebnisse sich aus dieser Situation am Ende ergeben werden. Wenn Streitigkeiten wegen irgendeines Problems weiter anhalten und man zu keinem Urteil kommen kann, dann muss die Sache rasch dem Oberen gemeldet werden, um bei ihm Rat zu einer Lösung zu suchen, statt einfach zu versuchen, die Wogen zu glätten, die Dinge abzuwarten oder aufzuschieben, und insbesondere, statt das Problem einfach zu ignorieren. Machen eure jetzigen Leiter und Mitarbeiter die Arbeit so? Sie sollten die Fortschritte bei den Arbeiten umgehend nachverfolgen und vorantreiben und gleichzeitig die verschiedenen Konflikte, die bei der Arbeit auftreten, identifizieren, während sie auch die diversen kleineren Probleme nicht übersehen. Wenn große Probleme identifiziert werden, dann sollten die Hauptleiter und Mitarbeiter anwesend sein, um bei der Lösung mitzuwirken, zu einem präzisen Verständnis der Einzelheiten zu gelangen, den Grund für das entstandene Problem und die Sichtweisen der Beteiligten zu verstehen, um genau zu erfassen, was eigentlich vor sich geht. Gleichzeitig sollten sie sich am gemeinschaftlichen Austausch, an der Debatte und sogar am Streit um diese Themen beteiligen. Das ist notwendig; ein Mitwirken ist entscheidend, da es dir hilft, Probleme, die bei der Arbeit auftreten, zu beurteilen und zu lösen. Wenn du nur zuhörst, ohne dich einzubringen, immer mit verschränkten Armen danebenstehst und wie jemand auftrittst, der im Unterricht sitzt, und denkst, dass kein Problem, das bei der Arbeit auftritt, dich irgendetwas angeht, und du in der Sache keine bestimmte Meinung oder Haltung vertrittst, dann bist du eindeutig ein falscher Leiter. Wenn du dich einbringst, wirst du im Detail wissen, welche Probleme bei der Arbeit aufgetreten sind, wodurch sie verursacht worden sind, wer dafür verantwortlich ist, was der Kern des Problems ist und ob es an den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen liegt oder an fachlicher und beruflicher Unzulänglichkeit – all das muss geklärt werden, damit Probleme fair abgearbeitet und gelöst werden können. Wenn du dich bei dieser Arbeit einbringst und feststellst, dass die Probleme nicht hausgemacht sind oder von irgendjemandem absichtlich verursacht wurden, es dir aber schwerfällt, den Kern des Problems genau zu bestimmen und du nicht weißt, wie man es löst, und beide Seiten lange streiten, oder wenn alle Herzblut und Mühe in ein Problem investiert haben, es aber trotzdem nicht lösen können und weder die Grundsätze noch eine Richtung finden können, wodurch die Arbeit zum Stillstand kommt, und auch befürchten, dass ein Weitermachen weitere Fehler, Unterbrechungen und negative Folgen nach sich ziehen würde, was solltest du dann tun? Was Leiter und Mitarbeiter in erster Linie tun sollten, ist, nicht mit jedem über Gegenmaßnahmen oder Lösungen zu diskutieren, sondern stattdessen dem Oberen das Problem so schnell wie möglich zu melden. Leiter und Mitarbeiter sollten die Probleme, die bei der Arbeit auftreten, zusammenfassen und dokumentieren und sie dem Oberen umgehend melden, ohne dies aufzuschieben, abzuwarten oder zu meinen, dass sie auf ihr Glück vertrauen und nur eine Nacht darüber schlafen müssten, damit sich vielleicht Inspiration oder plötzliche Klarheit einstellen – ein seltener Fall, der sehr unwahrscheinlich ist. Die beste Lösung ist also, dem Oberen das Problem zu melden und so schnell wie möglich nach einer Lösung zu suchen, und sicherzustellen, dass das Problem unverzüglich und so schnell wie möglich gelöst wird; das heißt, dass wirklich Arbeit geleistet wird.

Unklarheiten und Schwierigkeiten, denen Leiter und Mitarbeiter bei ihrer Arbeit oft begegnen

I. Unklarheiten

Wir wollen anhand dessen, worüber wir gerade diskutiert haben, zusammenfassen, was genau mit „Unklarheiten“ und „Schwierigkeiten“ gemeint ist. Diese beiden Begriffe sind nicht dasselbe. Zuerst werde Ich den Begriff „Unklarheit“ erklären. Eine Unklarheit liegt dann vor, wenn du irgendeine Sache nicht durchschaust; du weißt nicht, wie man auf eine Art und Weise urteilt oder differenziert, die mit den Grundsätzen übereinstimmt oder exakt ist. Selbst wenn du es einigermaßen durchschaust, bist du dir unsicher, ob deine Sichtweise korrekt ist, du weißt nicht, wie du mit der Sache umgehen oder sie lösen sollst, und es fällt dir schwer, zu einer Schlussfolgerung zu gelangen. Kurzum, du bist dir deswegen unsicher und nicht in der Lage, eine Entscheidung zu treffen. Wenn du nicht einmal ein bisschen Wahrheit verstehst und kein anderer das Problem löst, dann wird es unlösbar. Heißt das nicht, dass man vor einer großen Herausforderung steht? Wenn Leiter und Mitarbeiter vor solchen Problemen stehen, sollten sie sie dem Oberen melden und bei dem Oberen Rat suchen, um die Probleme schneller zu lösen. Stoßt ihr häufig auf Unklarheiten? (Ja.) Wenn ihr regelmäßig auf Unklarheiten stoßt, dann ist das an sich ein Problem. Sagen wir, du stößt auf ein Problem und weißt nicht, wie man richtig damit umgeht. Jemand schlägt eine Lösung vor, die du für vernünftig hältst, während jemand anders eine andere Lösung vorschlägt, die du auch für vernünftig hältst, und wenn du nicht klar erkennen kannst, welche Lösung angemessener ist, und jedermanns Meinungen abweichen und keiner die Hauptursache oder das Wesen des Problems erfasst, dann werden bei der Lösung des Problems zwangsläufig Fehler passieren. Um also ein Problem zu lösen, ist es entscheidend und wichtig, dessen Hauptursache und Wesen festzustellen. Wenn Leiter und Mitarbeiter nicht urteilsfähig sind und es nicht schaffen, das Wesen des Problems zu erfassen, und nicht die richtigen Schlüsse ziehen können, dann müssen sie das Problem unverzüglich dem Oberen melden und bei ihm Rat zu einer Lösung suchen; das ist nötig und keine Überreaktion. Ungelöste Probleme können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und die Arbeit der Kirche beeinträchtigen – das muss eingehend verstanden werden. Wenn du voller Sorge bist und immer befürchtest, dass der Obere vielleicht dein wahres Maß durchschaut oder deine dir zugewiesene Pflicht anpasst oder dich entlässt, wenn er durchschaut, dass du keine echte Arbeit leisten kannst, und du dich deshalb nicht traust, das Problem zu melden, dann kann das leicht zu einer Verzögerung der Dinge führen. Wenn du auf Unklarheiten triffst, die du nicht allein lösen kannst, sie aber nicht dem Oberen meldest und dies schwerwiegende Konsequenzen nach sich zieht und der Obere dich deswegen zur Verantwortung zieht, dann steckst du in ernsten Schwierigkeiten. Heißt das nicht, dass du dir die Schuld selbst zuzuschreiben hast? Wenn Leiter und Mitarbeiter mit solchen Unklarheiten konfrontiert sind und nicht verantwortungsvoll sind und bloß irgendwelche Glaubenslehren reden und irgendwelche Vorschriften anwenden, um das Problem oberflächlich zu klären, dann bleibt das Problem ungelöst und alles bleibt, wie es ist, und die Arbeit kann nicht vorangehen. Das ist genau das, was passiert, wenn Unklarheiten ungelöst bleiben; es kommt ganz leicht zu Verzögerungen.

Wenn Unklarheiten aufkommen, können manche Leiter und Mitarbeiter spüren, dass ein Problem aufgetreten ist, während andere Leiter und Mitarbeiter nicht in der Lage sind, das Problem zu entdecken – diejenigen in der letztgenannten Gruppe weisen ein ausgesprochen schlechtes Kaliber auf, und sie sind wie benommen und begriffsstutzig; sie haben kein Gespür für irgendein Problem. Egal, wie groß die Unklarheit ist, die sich präsentiert, sie legen Benommenheit und Begriffsstutzigkeit an den Tag; sie blenden die Sache aus und versuchen, das Problem zu umgehen – das sind falsche Leiter, die keine echte Arbeit leisten. Jene Leiter und Mitarbeiter, die ein gewisses Maß an Kaliber und Arbeitsvermögen aufweisen, sind in der Lage, das Aufkommen solcher Situationen zu erkennen: „Das ist ein Problem. Ich muss mir dazu Notizen machen. Der Obere hat diese Art von Problem nie zuvor erwähnt, und wir haben das erste Mal damit zu tun. Welche Grundsätze gelten also im Umgang mit so einer Situation? Wie sollte dieses spezifische Problem gelöst werden? Anscheinend kommen mir dazu ein paar intuitive Gedanken, aber sie sind unklar, und ich habe eine gewisse Einstellung zu solchen Fragen, aber es genügt nicht, nur eine Einstellung zu haben; entscheidend ist, die Wahrheit zu suchen, um das Problem zu lösen. Wir müssen diese Sache zur Sprache bringen, damit alle darüber Gemeinschaft halten und diskutieren.“ Wenn sie nach einer Runde des gemeinschaftlichen Austauschs und Diskutierens immer noch nicht wissen, wie sie vorgehen sollen und keinen genauen Plan haben, wie sie praktizieren und das Problem lösen sollen, und die Unklarheit anhält, dann müssen sie bei dem Oberen Rat zu einer Lösung suchen. An diesem Punkt liegt es in der Verantwortung der Leiter und Mitarbeiter, sich die Punkte in Bezug auf die Unklarheit über das Problem aufzuschreiben, sodass sie, wenn es so weit ist, klar erklären können, worin genau das Problem bei dieser Unklarheit liegt und wonach genau gesucht wird. Das sollten Leiter und Mitarbeiter tun.

II. Schwierigkeiten

A. Was Schwierigkeiten sind

Als Nächstes wollen wir uns den Begriff „Schwierigkeiten“ ansehen. Wörtlich genommen, sind Schwierigkeiten gravierender als Unklarheiten. Was genau ist also mit Schwierigkeiten gemeint? Jemand soll das erklären. (Gott, wir verstehen es so, dass Schwierigkeiten die eigentlichen Probleme sind, mit denen wir es zu tun haben, die man bereits versucht hat, zu lösen, aber immer noch nicht lösen kann; diese gelten als Schwierigkeiten.) (Ich möchte noch einen Punkt anfügen: Manchmal stößt man vielleicht auf irgendwelche äußerst verzwickten Probleme, die einem noch nie zuvor begegnet sind, und allen fehlt die Erfahrung, jeder ist vollkommen ratlos und hat weder eine Meinung noch eine Vorstellung – Probleme dieser Art sind sehr herausfordernd.) Sehr herausfordernde Probleme werden als Schwierigkeiten bezeichnet, richtig? Am einfachsten und direktesten erklärt man Schwierigkeiten so, dass sie Probleme sind, die tatsächlich existieren. Beispielsweise stellen das Kaliber eines Menschen, seine fachlichen Fertigkeiten, körperlichen Leiden sowie Fragen des Umfelds und temporäre Probleme usw. tatsächlich existierende Probleme dar, die als Schwierigkeiten bezeichnet werden. In Punkt 8 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern, über den wir jetzt Gemeinschaft halten, geht es allerdings darum, dass sie Unklarheiten und Schwierigkeiten bei der Arbeit umgehend melden und nach Wegen suchen müssen, sie zu beseitigen. Hier sind mit Schwierigkeiten nicht die weit gefassten, tatsächlich existierenden Probleme gemeint, sondern besonders heikle Themen, auf die man bei der Arbeit trifft und die nicht bewältigt werden können. Was für Probleme sind das? Es sind externe Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich mit den Wahrheitsgrundsätzen zusammenhängen. Obwohl diese Fragen nicht die Wahrheitsgrundsätze betreffen, sind sie verzwickter als allgemeine Probleme. Inwiefern sind sie verzwickter? Beispielsweise gehören dazu rechtliche und staatliche Vorschriften oder sie betreffen die Sicherheit einiger Menschen innerhalb der Kirche usw. Das sind alles Schwierigkeiten, auf die Leiter und Mitarbeiter bei ihrer Arbeit treffen. Beispielsweise müssen die ganze Arbeit der Kirche und das Lebensumfeld der Brüder und Schwestern, die im Ausland an Gott glauben, egal, in welchem Land, den staatlichen Vorgaben vor Ort entsprechen, und es ist nötig, dortige Gesetze und Politik zu verstehen. Dazu gehört, dass man mit der Außenwelt kommuniziert und sich mit externen Angelegenheiten auseinandersetzt; verglichen mit internen Personalfragen der Kirche sind sie relativ komplexer. Worin besteht die Komplexität? Es ist nicht so leicht wie den Menschen in der Kirche einfach zu sagen, sie sollen sich Gott unterwerfen, gehorsam sein, die Wahrheit praktizieren, treu ihre Pflichten ausführen, die Wahrheit verstehen und sich mit Belangen gemäß den Grundsätzen auseinandersetzen – diese Dinge bloß zu sagen, wird die Probleme nicht lösen. Stattdessen ist es nötig, unter anderem jeden Aspekt der Landesgesetze, Politik und Vorschriften und die örtlichen Sitten und Gepflogenheiten zu verstehen. Bei diesen externen Angelegenheiten sind viele Faktoren im Spiel, und es kommt häufig vor, dass unerwartete Probleme auftreten oder Probleme, die sich nur schwer anhand der Grundsätze der Kirche lösen lassen, und dass diese Probleme auftreten, erzeugt Schwierigkeiten. Wenn beispielsweise einige Menschen intern und im Rahmen der Kirche ihre Pflichten oberflächlich ausführen, dann lassen sich diese Probleme lösen, indem man über die Wahrheit Gemeinschaft hält, die Betreffenden zurechtstutzt oder Hilfe und Unterstützung anbietet. Aber kannst du diese Grundsätze und Methoden auch extern anwenden? Kann man solche Probleme mit diesem Ansatz lösen? (Nein.) Was sollte also getan werden? Im Umgang mit solchen Fragen und in Reaktion darauf gilt es, einige kluge Methoden anzuwenden. Für den Umgang mit diesen externen Angelegenheiten hat Gottes Haus auch einige Grundsätze dargelegt, aber egal, wie diese erklärt werden, es treten trotzdem häufig alle möglichen Schwierigkeiten auf. Weil diese Welt, diese Gesellschaft und diese Menschheit zu finster und zu kompliziert sind und weil die bösen Mächte des großen roten Drachen Störungen herbeiführen, wird es beim Umgang mit diesen externen Angelegenheiten einige unerwartete und zusätzliche Schwierigkeiten geben. Wenn diese Schwierigkeiten auftreten und ihr nur einen einfachen Grundsatz nennt und sagt, „Unterwerft euch einfach Gottes Anordnungen; alles wird von Gott orchestriert, ignoriert das Problem einfach“, kann das Problem dann damit gelöst werden? (Nein.) Wenn das Problem nicht gelöst werden kann, passiert Folgendes, nämlich, dass das Umfeld, in welchem die Brüder und Schwestern ihre Pflichten tun, und ihr Lebensumfeld, gestört, schikaniert und geschädigt werden. Führt das nicht dazu, dass Schwierigkeiten aufkommen? Was sollte also getan werden? Kann man das mit Impulsivität angehen? Offensichtlich nicht. Manche sagen: „Können wir es dann mit rechtlichen Mitteln lösen?“ Vieles kann nicht auf dem Rechtsweg gelöst werden. Kann beispielsweise dort, wo sich der große rote Drache einmischt und einschreitet, das Gesetz Probleme lösen? Das Gesetz zeigt dort keinerlei Wirkung. Vielerorts übertrifft oft Menschenkraft das Gesetz, erwarte also nicht, dass du Probleme lösen kannst, indem du dich auf das Gesetz verlässt. Sie mit menschlichen Methoden oder Impulsivität zu lösen, ist auch nicht angebracht. Was sollten Leiter und Mitarbeiter in solchen Situationen tun? Können diejenigen, die nur wissen, wie man Worte und Glaubenslehren von sich gibt, auftretende Probleme lösen? Sind das nicht besonders heikle Fragen? Denkst du, es würde funktionieren, einen Anwalt zu engagieren und vor Gericht zu ziehen? Verstehen diese Menschen die Wahrheit? In dieser Welt gibt es keinen Platz für Argumentationen; selbst Richter in einem Rechtsstaat handeln nicht immer nach dem Gesetz, sondern richten sich in ihrem Urteil danach, wer involviert ist, und es mangelt ihnen an Fairness. In dieser Welt, egal wo, vertrauen die Menschen auf Macht, auf Stärke, um ihre Rede zu untermauern. Worauf also sollten wir, die wir an Gott glauben, vertrauen? Wir sollten mit Menschen und Belangen gemäß Gottes Worten und der Wahrheit umgehen. Aber kann für uns in der Welt alles glattlaufen, wenn wir auf Gottes Worte und die Wahrheit vertrauen? Nein, das kann es nicht; das erfordert Weisheit. Wenn Leiter und Mitarbeiter also vor solchen Problemen stehen und die Sache für extrem wichtig halten und befürchten, sie könnten unangemessen damit umgehen und Gottes Haus somit Ärger bereiten, was unerwünschte Auswirkungen oder Konsequenzen nach sich ziehen würde, dann stellen solche Probleme für sie Schwierigkeiten dar. Wenn sie Schwierigkeiten begegnen, die sie nicht lösen können, müssen sie sie unverzüglich dem Oberen melden und nach geeigneten Methoden zur Lösung der Probleme suchen; das sollten Leiter und Mitarbeiter tun.

Du hast Glück. Kontaktiere uns durch den Button, du hast 2024 die Chance, den Herrn zu begrüßen und Gottes Segen zu erhalten.

Kontaktiere uns über Messenger