Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (6) Abschnitt Vier

IV. Wie man mit Menschen umgeht, die entlassen wurden

Es gibt eine andere Art von Menschen, nämlich jene, die entlassen wurden. Wie sollten wir sie behandeln? Ganz gleich, ob diese Menschen entlassen werden, weil sie unfähig sind, wirkliche Arbeit zu leisten, und als falsche Leiter gelten, oder weil sie dem Weg der Antichristen folgen und als solche eingestuft werden – es ist notwendig, ihnen vernünftig andere Arbeiten zuzuweisen und angemessene Vorkehrungen für sie zu treffen. Wenn es sich um Antichristen handelt, die viele böse Taten begangen haben, dann sollten sie natürlich ausgeschlossen werden; wenn sie nicht viele böse Taten begangen haben, aber das Wesen eines Antichristen haben und als Antichrist charakterisiert werden, dann brauchen sie nicht ausgeschlossen zu werden, solange sie noch einen geringen Dienst erweisen können, ohne Unterbrechung oder Störung zu verursachen – lasst sie weiterhin einen Dienst erweisen und gebt ihnen eine Chance zur Buße. Wurden falsche Leiter entlassen, sollte man für sie, basierend auf ihren Stärken und den Pflichten, für die sie geeignet sind, andere Arbeit organisieren, aber es ist ihnen nicht länger erlaubt, als Kirchenleiter zu dienen. Wurden Leiter und Mitarbeiter entlassen, weil ihr Kaliber außerordentlich schlecht ist und sie unfähig sind, irgendeine Arbeit zu leisten, sollte man auch für sie, basierend auf ihren Stärken und den Pflichten, für die sie geeignet sind, andere Arbeit organisieren, aber sie können nicht länger zu Leitern oder Mitarbeitern befördert werden. Warum können sie das nicht? Sie wurden bereits erprobt. Sie wurden offenbart, und es ist bereits klar zu sehen, dass das Kaliber und die Arbeitsfähigkeit solcher Menschen sie ungeeignet machen, Leiter zu sein. Wenn sie ungeeignet sind, Leiter zu sein, sind sie dann unfähig, andere Pflichten zu tun? Nicht unbedingt. Ihr schlechtes Kaliber macht sie ungeeignet, Leiter zu sein, aber sie können andere Pflichten tun. Nachdem solche Menschen entlassen worden sind, können sie tun, wofür auch immer sie geeignet sind. Ihnen sollte nicht das Recht entzogen werden, eine Pflicht zu tun; sie können weiterhin erneut eingesetzt werden, sobald ihre Größe in der Zukunft gewachsen ist. Einige werden entlassen, weil sie jung sind und keine Lebenserfahrung haben und auch keine Arbeitserfahrung, sodass sie unfähig sind, die Arbeit zu schultern, und letztendlich entlassen werden. Bei der Entlassung dieser Art von Menschen gibt es einen gewissen Spielraum. Wenn ihre Menschlichkeit dem Maßstab entspricht und ihr Kaliber ausreicht, können sie nach einer Herabstufung eingesetzt werden, oder sie können für andere, für sie geeignete Arbeiten eingesetzt werden. Sobald ihr Verständnis der Wahrheit klar ist und sie ein wenig mit der Arbeit der Kirche in Berührung gekommen sind und Erfahrung darin gesammelt haben, können solche Menschen weiterhin befördert und gefördert werden, basierend auf ihrem Kaliber. Wenn ihre Menschlichkeit dem Maßstab entspricht, aber ihr Kaliber außerordentlich schlecht ist, dann hat es keinerlei Wert, sie zu fördern, und sie können absolut nicht gefördert oder behalten werden.

Unter jenen, die entlassen worden sind, gibt es zwei Arten von Menschen, die auf keinen Fall wieder befördert und gefördert werden können. Die einen sind Antichristen, die anderen jene, deren Kaliber zu niedrig ist. Dann gibt es einige Menschen, die nicht als Antichristen gelten, sondern lediglich eine schlechte Menschlichkeit haben, selbstsüchtig und betrügerisch sind. Einige von ihnen sind zudem faul, begehren fleischliche Bequemlichkeit und können keine Mühsal ertragen. Selbst wenn solche Menschen ein überaus gutes Kaliber haben, können sie nicht wieder befördert werden. Wenn sie ein wenig Kaliber besitzen, dann sollen sie tun, was immer sie tun können, solange dafür geeignete Vorkehrungen getroffen werden; kurz gesagt, man sollte sie nicht zu Leitern oder Mitarbeitern befördern. Abgesehen davon, dass sie über Kaliber und Arbeitsvermögen verfügen, müssen Leiter und Mitarbeiter die Wahrheit verstehen, eine Bürde für die Kirche haben, in der Lage sein, hart zu arbeiten und Leid zu ertragen, und sie müssen fleißig und dürfen nicht faul sein. Darüber hinaus müssen sie verhältnismäßig ehrlich und aufrichtig sein. Man darf auf keinen Fall Menschen auswählen, die betrügerisch sind. Jene, die zu verschlagen und betrügerisch sind, schmieden ständig Pläne gegen die Brüder und Schwestern, gegen ihre Oberen und gegen das Haus Gottes. Sie verbringen ihre Tage damit, nur hinterhältige Gedanken zu hegen. Wenn man mit einem solchen Menschen zu tun hat, muss man ständig raten, was er wirklich denkt, man muss sich ständig erkundigen, was genau er in letzter Zeit getan hat, und man muss ihn ständig im Auge behalten. Ihn einzusetzen, ist zu anstrengend und zu besorgniserregend. Wenn diese Art von Person befördert wird, um Pflichten auszuführen, wird sie, selbst wenn sie ein wenig von der Glaubenslehre versteht, diese nicht praktizieren, und sie wird für jedes bisschen Arbeit, das sie leistet, Vorteile und Begünstigungen erwarten. Solche Menschen einzusetzen, ist zu besorgniserregend und zu mühsam, daher können solche Menschen nicht befördert werden. Deshalb gilt für Antichristen, für jene mit überaus schlechtem Kaliber, für jene mit schlechter Menschlichkeit, für jene, die faul sind, fleischliche Bequemlichkeit begehren und keine Mühsal ertragen können, und für jene, die extrem verschlagen und betrügerisch sind: Sobald solche Menschen enthüllt und entlassen worden sind, nachdem man sie eingesetzt hatte, sollte man sie kein zweites Mal befördern; man sollte sie nicht wieder falsch einsetzen, nachdem sie durchschaut worden sind. Manche mögen sagen: „Diese Person wurde zuvor als Antichrist charakterisiert. Wir haben bemerkt, dass sie sich seit einer Weile gut verhält, sie kann normal mit den Brüdern und Schwestern umgehen und schränkt andere nicht mehr ein. Kann sie befördert werden?“ Man sollte nicht so voreilig sein – sobald sie befördert wird und Status erlangt, wird ihre antichristliche Natur zum Vorschein kommen. Andere mögen sagen: „Das Kaliber dieser Person war vorher überaus schlecht; als sie gebeten wurde, die Arbeit von zwei Personen zu beaufsichtigen, wusste sie nicht, wie sie die Aufgaben verteilen sollte, und wenn zwei Dinge gleichzeitig passierten, wusste sie nicht, wie sie vernünftige Vorkehrungen treffen sollte. Jetzt, da sie etwas älter ist, wird sie in diesen Dingen besser sein, nicht wahr?“ Ist diese Behauptung stichhaltig? (Nein, ist sie nicht.) Wenn zwei Dinge gleichzeitig geschehen, gerät diese Person durcheinander und weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Sie kann niemanden und nichts durchschauen. Ihr Kaliber ist so schlecht, dass sie kein Arbeitsvermögen oder Begriffsvermögen hat. Eine solche Person kann auf keinen Fall wieder zum Leiter befördert werden. Das ist keine Frage des Alters. Menschen mit schlechtem Kaliber werden auch mit achtzig Jahren noch ein schlechtes Kaliber haben. Es ist nicht so, wie die Leute es sich vorstellen, dass jemand, wenn er älter wird und mehr Erfahrung sammelt, alles verstehen kann – so ist es nicht. Sie werden nur etwas Lebenserfahrung haben, aber Lebenserfahrung ist nicht gleichbedeutend mit Kaliber. Egal, wie viele Dinge man erlebt oder wie viele Lektionen man lernt, es bedeutet nicht, dass sich das eigene Kaliber verbessert.

Kann sich eine solche Person ändern, deren Menschlichkeit zu selbstsüchtig, zu betrügerisch und zu niederträchtig ist, und die voll von listigen Plänen steckt und nur an sich selbst denkt? Sie wurde aus diesen Gründen entlassen; jetzt sind zehn Jahre vergangen und sie hat viele Predigten gehört – ist ihre Menschlichkeit nicht mehr selbstsüchtig, verschlagen und betrügerisch? Ich sage dir: Diese Art von Person wird sich nicht ändern, sie wird auch in 20 Jahren noch dieselbe sein. Wenn du sie also in 20 Jahren wiedertriffst und sie fragst, ob sie immer noch so selbstsüchtig und betrügerisch ist, wird sie es sogar selbst zugeben. Warum ändern sich Menschen mit schlechter Menschlichkeit nicht? Können sie sich ändern? Angenommen, sie könnten sich ändern, was müssten die Grundlage und die Bedingungen dafür sein? Sie müssen in der Lage sein, die Wahrheit anzunehmen. Menschen mit schlechter Menschlichkeit nehmen die Wahrheit nicht an, und innerlich verachten, verabscheuen, verspotten sie positive Dinge und stehen ihnen feindselig gegenüber – sie können sich einfach nicht ändern. Egal, wie viele Jahre also vergangen sind, man sollte sie nicht befördern, denn sie sind unfähig, sich zu ändern. Es ist möglich, dass sie in 20 Jahren gelernt haben werden, noch aalglatter zu sein und noch besser darin zu sein, nett klingende Dinge zu sagen, sowie Dinge, die andere täuschen. Aber wenn du mit diesen Menschen Umgang hast und ihre Handlungen beobachtest, wirst du eine Tatsache entdecken, nämlich dass sie sich überhaupt nicht verändert haben. Du meinst, dass sie sich nach so vielen Jahren, nachdem sie so viele Predigten gehört und so lange im Haus Gottes Pflichten ausgeführt haben, hätten ändern sollen – du irrst dich! Sie werden sich nicht ändern. Warum? Sie haben so viele Predigten gehört und so viele von Gottes Worten gelesen, aber sie nehmen keinen einzigen Satz an oder praktizieren ihn, also haben sie sich kein bisschen verändert, es ist unmöglich für sie, sich zu ändern. Nachdem solche Menschen offenbart und entlassen worden sind, können sie nicht wieder eingesetzt werden, und wenn du sie doch einsetzt, schadest du dem Haus Gottes und den Brüdern und Schwestern. Wenn du dir nicht sicher bist, beobachte einfach, wie sie handeln, und sieh, wessen Interessen sie verteidigen, wenn sie mit Dingen konfrontiert werden, die ihre eigenen Interessen in Konflikt mit den Interessen des Hauses Gottes bringen; sie werden auf keinen Fall ihre eigenen Interessen opfern und alles daransetzen, die Interessen des Hauses Gottes zu verteidigen. Von diesem Standpunkt aus betrachtet sind sie nicht vertrauenswürdig, und sie verdienen es nicht, vom Haus Gottes befördert und eingesetzt zu werden. Deshalb ist es solchen Menschen bestimmt, nicht eingesetzt zu werden. Können sich Menschen, die die Wahrheit nicht annehmen, noch ändern? Das ist nicht möglich, und es ist ein törichter Traum!

Was Menschen betrifft, die faul sind, fleischliche Bequemlichkeit begehren und nicht einmal die geringste Mühsal ertragen können, so sind sie noch weniger fähig, sich zu ändern. Während ihrer Zeit als Leiter erleiden sie keine Mühsale; sie ertragen nicht einmal die Mühsale, die gewöhnliche Brüder und Schwestern ertragen können. Bei der Ausführung ihrer Pflicht gehen sie nur pro forma vor – sie halten Versammlungen ab und predigen einige Glaubenslehren, dann gehen sie zu Bett, um sich gut auszuruhen. Wenn sie abends auch nur ein wenig später zu Bett gehen, schlafen sie morgens immer noch tief, wenn die Brüder und Schwestern aufstehen. Sie sind nicht bereit, auch nur ein bisschen müde oder ein bisschen beschäftigt zu sein oder auch nur ein bisschen Mühsal zu ertragen. Sie zahlen keinerlei Preis und leisten keinerlei wirkliche Arbeit. Wohin sie auch gehen, sobald sie gutes Essen und Trinken sehen, werden sie so glücklich, dass sie alles andere vergessen, und sie gehen nirgendwohin, sondern bleiben einfach dort, essen, trinken und genießen das Leben und leisten keinerlei Arbeit. Sie hören nicht zu, wenn sie vom Oberen gestutzt werden, noch nehmen sie Erinnerungen und Bloßstellungen von den Brüdern und Schwestern an. Sie entscheiden sich, das Leben auf die bequemste Art und Weise zu leben, ohne irgendeinen Preis zu zahlen und ohne ihre Verantwortlichkeiten zu erfüllen oder ihre Pflicht zu tun, und so werden sie zu Nichtsnutzen. Sind solche Menschen fähig, sich zu ändern? Menschen dieser Art sind zu faul, begehren fleischliche Bequemlichkeit; sie können sich nicht ändern. So sind sie jetzt und so werden sie auch in Zukunft sein. Manche mögen sagen: „Diese Person hat sich geändert, sie hat sich in letzter Zeit sehr um ihre Arbeit bemüht.“ Man sollte nicht so voreilig sein. Wenn man sie zum Leiter befördert, werden sie in alte Gewohnheiten zurückfallen – so sind sie eben. Sie sind wie ein Spieler, der weiterspielt, wenn ihm das Geld ausgeht, selbst wenn er sich Geld leihen, sein Haus oder sogar seine Frau und seine Kinder verkaufen muss. Wenn er in letzter Zeit nicht gespielt hat, könnte es daran liegen, dass das Kasino geschlossen wurde und es keinen Ort zum Spielen gibt, oder weil all seine Spielkumpane gefasst wurden und es niemanden mehr gibt, mit dem er spielen kann, oder weil er alles verkauft hat, was er verkaufen konnte, und kein Geld mehr zum Spielen hat. Sobald er Geld in den Händen hat, wird er wieder anfangen zu spielen und nicht aufhören können – so ist er eben. Ebenso sind jene, die faul sind und fleischliche Bequemlichkeit begehren, auch unfähig, sich zu ändern. Sobald sie etwas Status erlangen, nehmen sie sofort ihre ursprüngliche Form wieder an, und ihre wahre Natur wird enthüllt. Wenn sie keinen Status haben, schätzt sie niemand hoch ein und niemand bedient sie, und wenn sie nichts tun, dann sollten sie entfernt werden, denn die Kirche unterstützt keine Müßiggänger, also haben sie keine andere Wahl, als widerwillig einige Dinge zu tun. Sie tun die Dinge anders als andere. Andere tun die Dinge proaktiv, während sie sie passiv tun. Obwohl es äußerlich keinen Unterschied gibt, gibt es im Wesen einen Unterschied. Wenn andere Status haben, tun sie, was sie tun sollen, und sind in der Lage, ihre Verantwortlichkeiten zu erfüllen; sobald diese Menschen Status haben, ergreifen sie die Gelegenheit, sich den Vorteilen ihres Status hinzugeben und leisten keine Arbeit, und ihre Wesensnatur der Faulheit und des Begehrens nach Bequemlichkeit wird dadurch aufgedeckt. Daher werden sich Menschen dieser Art unter keinen Umständen ändern, und sobald sie enthüllt und entlassen sind, sollten solche Menschen niemals wieder befördert und eingesetzt werden – das ist der Grundsatz.

Wenn es um Menschen in unterschiedlichen Lagen geht, sind dies die Grundsätze für ihre Beförderung und ihren Einsatz. Der Mindeststandard ist, dass sie in der Lage sind, sich im Haus Gottes anzustrengen und ihm einen Dienst zu erweisen, ohne eine Störung zu verursachen; in diesem Fall können sie im Haus Gottes eine Pflicht tun. Wenn sie nicht einmal diesen Mindeststandard erfüllen können, dann sind sie unabhängig von ihrer Menschlichkeit und ihren Stärken nicht geeignet, eine Pflicht zu tun, und Menschen dieser Art sollten aus den Reihen derer, die Pflichten tun, ausgemustert werden. Wenn die Menschlichkeit einer Person böswillig ist und der eines Antichristen gleichkommt, dann wird sie das Haus Gottes, sobald bestätigt ist, dass sie ein Antichrist ist, niemals einsetzen, noch sie befördern oder fördern. Manche mögen sagen: „Ist es in Ordnung, sie einen Dienst erweisen zu lassen?“ Das hängt von der Situation ab. Wenn ihr Diensterweisen eine negative Auswirkung haben und dem Haus Gottes nachteilige Konsequenzen bringen könnte, dann wird das Haus Gottes ihnen nicht einmal die Gelegenheit geben, einen Dienst zu erweisen. Wenn Menschen wissen, dass sie selbst eine böse Person oder ein Antichrist sind, die ausgeschlossen wurden, aber bereit sind, einen Dienst zu erweisen, und die Dinge so tun werden, wie die Kirche es für sie veranlasst, und sie ihren Dienst auf anständige Weise erweisen können, ohne die Interessen des Hauses Gottes zu schädigen, dann können sie in diesem Fall behalten werden. Wenn sie nicht einmal in der Lage sind, einen Dienst ordnungsgemäß zu erweisen, und ihr Dienst mehr schadet als nützt, dann werden sie nicht einmal die Gelegenheit haben, ihn zu erweisen, und selbst wenn sie einen Dienst erweisen, wird das Haus Gottes sie dennoch nicht einsetzen, weil sie nicht einmal die Voraussetzungen oder die Kriterien für das Erweisen eines Dienstes erfüllen. Solche Menschen sollten also nicht zurückkommen – man sollte sie gehen lassen, wohin sie wollen. Manche mögen sagen: „Wenn das Haus Gottes mich nicht einsetzt, dann werde ich selbst das Evangelium predigen, und ich werde die Menschen, die ich durch das Predigen des Evangeliums gewinne, dem Haus Gottes übergeben.“ Wäre das in Ordnung? (Ja.) Manche mögen sagen: „Du würdest diese Person nicht einmal einen Dienst erweisen lassen, auf welcher Grundlage sollte sie Dir also die Menschen geben, die sie durch das Predigen des Evangeliums gewinnt? Auf welcher Grundlage sollte sie für Dich das Evangelium predigen?“ Das Haus Gottes setzt sie aus verschiedenen Gründen nicht ein. Einer ist, dass sie nicht den Grundsätzen des Hauses Gottes für den Einsatz von Menschen entspricht. Ein anderer ist, dass das Haus Gottes es nicht wagt, Menschen dieser Art einzusetzen, denn sobald sie eingesetzt werden, wird der Ärger kein Ende haben. Wie sollen wir also diese Angelegenheit erklären, nämlich dass sie bereit sind, das Evangelium zu predigen? Was sie beim Predigen des Evangeliums bezeugen, ist Gott, und es ist wegen Gottes Worten und Gottes Werk, dass sie in der Lage sind, Menschen zu gewinnen. Obwohl diese Menschen gewonnen wurden, weil diese Person das Evangelium gepredigt hat, zählt dies keineswegs als ihr Verdienst. Wenn überhaupt, erfüllt es nur ihre Verantwortlichkeiten als Mensch. Es spielt keine Rolle, ob du ein Antichrist oder ein böser Mensch bist oder ob du entfernt oder ausgeschlossen wurdest: Deine Verantwortung als Mensch zu erfüllen, ist etwas, das du tun solltest. Warum sage Ich, dass es etwas ist, das du tun solltest? Du wurdest von Gott so umfangreich mit Wahrheiten versorgt, was gleichermaßen Gottes Herzblut darstellt. Gottes Haus hat dich so viele Jahre lang bewässert und versorgt, aber verlangt Gott irgendetwas von dir? Nein. Alle verschiedenen Bücher, die von Gottes Haus ausgegeben werden, sind kostenlos, niemand muss auch nur einen einzigen Cent bezahlen. Ebenso sind auch der wahre Weg des ewigen Lebens und die Worte des Lebens, die Gott den Menschen schenkt, kostenlos, und die Menschen müssen auch nichts dafür bezahlen, sich all die Predigten und Gemeinschaften von Gottes Haus anzuhören. Du hast also, ob du nun ein gewöhnlicher Mensch bist oder zu einer bestimmten Gruppe gehörst, so viele Wahrheiten von Gott umsonst erhalten – da ist es doch sicher nur recht und billig, dass du Gottes Worte und Gottes Evangelium unter den Menschen verbreitest und die Menschen vor Gott bringst, nicht wahr? Gott hat der Menschheit alle Wahrheiten geschenkt; wer kann es sich leisten, eine so große Liebe zu vergelten? Gottes Gnade, Gottes Worte und Gottes Leben sind von unschätzbarem Wert, und kein Mensch kann es sich leisten, sie zu vergelten! Ist das Leben des Menschen so kostbar? Kann es so viel wert sein wie die Wahrheit? Daher kann es sich niemand leisten, Gottes Liebe und Gottes Gnade zu vergelten, und das gilt auch für jene Menschen, die von der Kirche entfernt, ausgeschlossen und ausgemustert wurden – sie sind davon nicht ausgenommen. Solange du etwas Gewissen, Vernunft und Menschlichkeit besitzt, solltest du, egal wie Gottes Haus mit dir umgeht, deine Verpflichtung erfüllen, Gottes Worte zu verkünden und Sein Werk zu bezeugen. Das ist die unabwendbare Verantwortung der Menschen. Es ist also egal, wie vielen Menschen du Gottes Worte und Sein Evangelium predigst oder wie viele Menschen du gewinnst – das ist nichts, wofür du gelobt werden solltest. Gott hat so viele Wahrheiten kundgetan, und dennoch hörst du nicht auf sie und nimmst sie nicht an. Solltest du nicht einen kleinen Dienst leisten und anderen das Evangelium predigen? Da du heute bis an diesen Punkt gekommen bist, solltest du nicht Buße tun? Solltest du nicht nach Möglichkeiten suchen, Gottes Liebe zu vergelten? Das solltest du wirklich! In Gottes Haus gibt es Verwaltungsverordnungen, und das Entfernen, Ausschließen und Ausmustern von Menschen geschieht gemäß den Verwaltungsverordnungen und gemäß Gottes Anforderungen – es ist richtig, diese Dinge zu tun. Manche Menschen sagen vielleicht: „Es ist schon etwas peinlich, Menschen in die Kirche aufzunehmen, die gewonnen wurden, weil ihnen von entfernten oder ausgeschlossenen Leuten das Evangelium gepredigt wurde.“ Tatsächlich ist genau das aber die Pflicht, die die Menschen ausführen sollten, und daran ist nichts Peinliches. Alle Menschen sind geschaffene Wesen. Selbst wenn du entfernt oder ausgeschlossen wurdest, als böser Mensch oder als Antichrist verurteilt wurdest oder ein Ziel für die Ausmusterung bist, bist du nicht trotzdem ein geschaffenes Wesen? Ist Gott denn nicht mehr dein Gott, wenn du einmal entfernt wurdest? Sind die Worte, die Gott zu dir gesprochen hat, und die Dinge, mit denen Gott dich versorgt hat, mit einem Schlag ausgelöscht? Gibt es sie auf einmal nicht mehr? Es gibt sie weiterhin – du hast sie einfach nicht geschätzt. Egal, wer sie bekehrt hat: Alle bekehrten Menschen sind geschaffene Wesen und sollten sich dem Schöpfer ergeben. Wenn also diese Menschen, die entfernt oder ausgeschlossen wurden, bereit sind, das Evangelium zu predigen, werden wir sie darin nicht beschränken; doch wie sie auch predigen, die Grundsätze von Gottes Haus für den Einsatz von Menschen und die Verwaltungsverordnungen von Gottes Haus sind unveränderlich, und das wird sich niemals, niemals ändern.

Unter diesen verschiedenen Arten von Menschen, die entlassen worden sind, ist es bei der Mehrheit unwahrscheinlich, dass sie wirklich Buße tun, und sie dürfen nicht wieder eingesetzt werden. Es gibt nur Raum, jene zu befördern und einzusetzen, die entlassen wurden oder deren Pflichtzuweisungen angepasst wurden, weil es ihnen an Arbeitserfahrung mangelte und sie daher vorübergehend nicht in der Lage waren, ihre Arbeit zu verrichten. Menschen dieser Art haben ein ausreichendes Kaliber und es gibt keine größeren Probleme mit ihrer Menschlichkeit, sie haben nur einige geringfügige Mängel, Laster oder schlechte Gewohnheiten, die sie von ihrer Familie geerbt haben – nichts davon ist ein großes Problem. Wenn das Haus Gottes sie braucht, können sie zur richtigen Zeit wieder befördert und eingesetzt werden; das ist vernünftig, denn sie sind keine bösen Menschen und werden nicht zu Antichristen werden. Ihr Kaliber ist ausreichend, es ist nur so, dass sie nicht lange gearbeitet hatten und keine Erfahrung hatten, sodass sie nicht kompetent waren, die Arbeit zu verrichten, was kein ernstes Problem ist. Wenn sie aus diesen Gründen entlassen wurden, dann haben sie Raum zur Entwicklung in der Zukunft und können sich ändern. Menschen dieser Art, die Arbeitsvermögen haben, Kaliber besitzen und deren Menschlichkeit dem Standard entspricht, werden sich während der Zeit, in der sie Gottes Werk erfahren und ihre Pflicht tun, allmählich ändern, ihre Menschlichkeit wird sich ändern, sie werden in ihrem Lebenseintritt wachsen, es wird einige entsprechende Veränderungen in ihrer Disposition geben, und es wird einige Fortschritte in ihrem Verständnis der Wahrheit geben. Abhängig von der Umgebung, den Pflichten, die sie tun, und ihrer persönlichen Entschlossenheit werden sie sich in unterschiedlichem Maße ändern und wachsen, sodass man sagen kann, dass Menschen dieser Art befördert und eingesetzt werden können. Dies sind im Allgemeinen die Grundsätze für die erneute Beförderung und den Einsatz der verschiedenen Arten von Menschen, die zuvor entlassen wurden.

Punkt sieben der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern lautet: „Teile und setze die verschiedenen Arten von Menschen vernünftig nach ihrer Menschlichkeit und ihren Stärken ein, damit jeder von ihnen bestmöglich eingesetzt wird.“ In unserer Gemeinschaft gerade eben wurde die Bedeutung, Menschen bestmöglich einzusetzen, bereits klar erklärt. Solange es den geringsten Wert hat, jemanden zu fördern, und vorausgesetzt, dass seine Menschlichkeit dem Standard entspricht, wird das Haus Gottes ihm Gelegenheiten geben. Solange jemand nach der Wahrheit strebt und positive Dinge liebt, wird das Haus Gottes ihn nicht so leicht aufgeben oder ausmustern. Solange deine Menschlichkeit und dein Kaliber den Standards entsprechen, über die Ich gerade Gemeinschaft gehalten habe, wird das Haus Gottes definitiv einen Platz für dich haben, um eine Pflicht zu tun, und wird dich definitiv sinnvoll einsetzen und dir genügend Raum geben, deine Fähigkeiten zur Geltung zu bringen. Kurz gesagt, wenn du Stärken und Fachkenntnisse in einem bestimmten Beruf hast, die für die Arbeit der Kirche benötigt werden, wird das Haus Gottes dich definitiv eine geeignete Pflicht tun lassen. Wenn du jedoch keine Entschlossenheit oder keinen Willen hast und nicht nach oben streben willst, dann tu einfach, was immer du kannst, tu eine Pflicht, zu der du fähig bist, und nichts weiter. Wenn du Entschlossenheit hast und sagst: „Ich möchte mehr Wahrheiten verstehen und erlangen und so schnell wie möglich den Weg zur Errettung einschlagen und in die Wahrheitsrealität eintreten. Ich bin bereit, auf Gottes Bürde Rücksicht zu nehmen, bereit, eine schwere Bürde im Haus Gottes zu tragen, mehr Mühsal zu erleiden als andere, mich mehr anzustrengen und mehr zu entsagen als andere“, und wenn du in jeder Hinsicht geeignet bist, aber dich dennoch niemand empfiehlt, dann kannst du dich auch selbst vorschlagen. Ist das nicht vernünftig? Zusammenfassend sind dies alle Grundsätze des Hauses Gottes für den Einsatz aller Arten von Menschen, wobei das Ziel nichts anderes ist, als die Menschen zu befähigen, in die Wahrheitsrealität einzutreten. Was sind die Äußerungsformen des Eintritts in die Wahrheitsrealität? Sie sind das Verstehen der Wahrheit, das Verstehen der Wahrheitsgrundsätze bei der Ausführung aller verschiedenen Arbeitsaufgaben und die Fähigkeit, die entsprechenden Wahrheiten zu praktizieren, wenn man im täglichen Leben mit allen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen zu tun hat, anstatt verwirrt und ratlos zu sein, wann immer einem etwas widerfährt – das ist das Ziel. Da dies das Ziel ist, das gesetzt wurde, solltet ihr danach streben!

Hier endet unsere Gemeinschaft über Punkt sieben der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern. Manche mögen sagen: „Du hast die Gemeinschaft noch nicht beendet, Du hast falsche Leiter in Bezug auf diesen Punkt nicht offengelegt.“ Ich würde antworten, dass es nicht nötig ist, sie offenzulegen. Einerseits haben falsche Leiter ein schlechtes Kaliber und sind unfähig, wirkliche Arbeit zu leisten; andererseits sind sie ohne Gewissen und Vernunft, tragen keine Bürde, legen überhaupt kein Herz in ihre Arbeit und können nicht einmal einige einfache Dinge gut machen. Wann immer sie auf ein komplexes Problem oder ein Problem stoßen, das sich auf Wahrheitsgrundsätze bezieht, können sie es überhaupt nicht erkennen, und noch weniger können sie das Wesen des Problems durchschauen. Es ist also nicht nötig, sie offenzulegen. Selbst wenn sie offengelegt würden, würden sie es nicht annehmen, und es wäre eine Verschwendung von Worten. Außerdem wäre es widerlich, von den Dingen zu sprechen, die sie getan haben, und es würde die Leute innerlich wütend machen. Diesen falschen Leitern eine so wichtige Arbeit zuzuweisen, war ein Fehler beim Einsatz von Menschen. Sie fühlen sich bereits nutzlos, weil sie unfähig sind, ihre Arbeit zu verrichten, und wenn sie offengelegt und im Detail analysiert werden, werden sie sich noch gequälter fühlen. Also sollten diese falschen Leiter sich selbst zum Vergleich heranziehen und ihre eigenen Probleme so gut wie möglich prüfen. Wenn du deine Probleme entdecken kannst, sieh, ob du in Zukunft Verbesserungen vornehmen kannst; wenn du sie nicht entdecken kannst, dann musst du weiter prüfen, und du kannst auch die Leute um dich herum bitten, dir bei der Analyse und Klärung zu helfen. Wenn andere mit dir Gemeinschaft gehalten haben und du dein Herz hineingelegt hast, aber immer noch deine eigenen Probleme nicht entdecken kannst und immer noch nicht weißt, wie du sie erkennen oder lösen sollst, dann bist du wirklich ein falscher Leiter und solltest ausgemustert werden.

6. März 2021

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

Kontaktiere uns über Messenger