Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (28) Abschnitt Zwei
Welche anderen Äußerungsformen haben feige Menschen? Diese Menschen können jederzeit Gottes Namen leugnen und ihm abschwören, Gott verraten und zu Judassen werden. Feige Menschen sind unwürdig, ins Himmelreich einzutreten – ist das nicht so? (Ja.) Was ist die fatale Schwäche feiger Menschen? (Sie fürchten den Tod und können Verrat begehen.) Diese Menschen treiben ohne Würde durch ihr Leben, sie begehren das Leben und fürchten den Tod. Die Furcht vor dem Tod ist ihre fatale Schwäche. Solange man sie nicht tötet, sind sie willig, alles zu tun – ob nun, zu einem Judas zu werden, zu einem Sohn des Verderbens oder verflucht zu werden. Sie tun alles, solange sie am Leben bleiben können. Am Leben zu bleiben ist für sie das höchste Ziel. Ganz gleich, wie man darüber Gemeinschaft hält, dass das Leben und der Tod der Menschen in Gottes Händen liegen, dass Gott ihr Schicksal lenkt, darüber herrscht und es orchestriert und dass die Menschen sich Gottes Orchestrierungen und Anordnungen unterwerfen sollten – sie nehmen diese Worte weder an noch glauben sie ihnen. Sie halten es einfach für eine seltene Gelegenheit, als Mensch wiedergeboren zu werden, also dürfen sie auf keinen Fall sterben; sie denken auch, dass, sobald sie sterben und ihr Fleisch vergeht, ihre Seele entweder als Tier wiedergeboren wird oder zu einem umherirrenden Geist wird und sie nie wieder die Chance haben werden, als Mensch wiedergeboren zu werden. Deshalb haben sie besonders große Angst vor dem Tod. Für sie ist der Tod ein katastrophales Unglück und stellt weder eine gute Gelegenheit für die nächste Reinkarnation dar noch einen Neuanfang für eine weitere Wiedergeburt. Deshalb wollen sie um jeden Preis ihr Leben bewahren. Selbst wenn das bedeutet, andere zu verraten oder der Arbeit der Kirche jeden möglichen Schaden zuzufügen, zögern sie nicht; und selbst wenn es bedeutet, Gottes Namen abzuschwören, sind ihnen die Konsequenzen egal – ihnen geht es nur darum, in Sicherheit zu leben. Was für Menschen sind das? (Menschen, die ein unwürdiges Dasein fristen.) Solche Menschen sind Abschaum, der ein unwürdiges Dasein fristet! Sie leben ohne Würde oder Integrität, sind bereit, alles zu tun, um am Leben zu bleiben, und schrecken vor nichts zurück. Manche Menschen haben sich in ihrem Herzen bereits ausgerechnet, was sie tun werden, noch bevor sie sich in einer gefährlichen Umgebung befinden: „Wenn ich verhaftet werde, werde ich einfach alles ausplaudern. Wenn der große rote Drache euch foltert, bedroht und einschüchtert und euch zwingt, die Kirche zu verraten, weigert ihr euch alle, ein Wort zu sagen. Nun, ich bin nicht so dumm wie ihr, die lieber körperliche Schmerzen ertragen, als zu reden. Ich würde schon anfangen zu reden, bevor sie mich überhaupt schlagen oder einschüchtern – seht nur, wie schlau ich bin! Wie das Sprichwort sagt: ‚Ein weiser Mann unterwirft sich den Umständen.‘ Was ist so schlimm daran, wenn ich die Brüder und Schwestern der Kirche verrate? Jeder Mensch muss doch egoistisch sein, oder? Ist es nicht schlichtweg dumm, nicht an sich selbst zu denken?“ Noch bevor irgendetwas passiert, haben sie schon ausgearbeitet, wie sie sich schützen können. Das haben sie sich alles schon vor langer Zeit überlegt. Was ist ihre Verhaltensmaxime? „Warum sollte man sich selbst das Leben schwer machen? Warum so stur sein? Nur wenn man gut zu sich selbst ist, hat man dieses Leben nicht umsonst gelebt!“ Das ist ihre Verhaltensmaxime. Sie haben keine moralischen Grenzen. Was meint ihr: Wie sollte man mit solchen Menschen verfahren? (Wenn solche Menschen entdeckt werden, müssen sie auf weise Art entfernt werden – sie sind tickende Zeitbomben.) Genau, sie sind tickende Zeitbomben. Sie sind durch und durch feige, und wenn es gefährlich wird, werden sie die Kirche verraten. Jemand mit normaler Menschlichkeit wird auf weise Art auf gefährliche Situationen reagieren und wahren Glauben an Gott haben. Er wird nicht zulassen, dass dadurch seine Teilnahme an Versammlungen oder die Ausführung seiner Pflicht behindert wird, und er wird sein Bestes tun, sich für Gott entsprechend seiner Größe und seinen Umständen aufzuwenden. Das ist die Offenbarung einer normalen Menschlichkeit. Aber feige Menschen hängen besonders stark an ihrem Leben; sie begehren das Leben und fürchten den Tod, und sie schätzen ihr Leben über alles. Sie haben keinen wahren Glauben an Gott und können nicht sehen, dass Gott über alles herrscht. Wenn sie also Verfolgung ausgesetzt sind, offenbart sich auf ganz natürliche Weise, dass sie feige Menschen sind. Um sich selbst zu schützen, können feige Menschen zu Judassen werden. Solche Menschen stellen eine Gefahr dar, sie sind furchteinflößende Menschen. Die Kirche darf ihnen auf keinen Fall Arbeit zuweisen und ihnen auch nicht erlauben, irgendeine Pflicht zu tun. Andernfalls wäre, wenn sie Verrat begehen, der Schaden für die Arbeit der Kirche zu groß; das würde mehr Schaden als Nutzen bringen.
Wie äußert sich das Misstrauen von Menschen, die feige und misstrauisch sind? Manche Menschen sind sich nie im Klaren über die verschiedenen Aspekte der Arbeit des Hauses Gottes. Sie wissen nicht, welches Werk Gott genau vollbringt, oder ob die Worte, die Gott spricht, die Wahrheit sind. Sie haben weder ein richtiges Verständnis noch eine richtige Sichtweise dieser Angelegenheiten, sodass sie nicht bestätigen können, was genau bei der Arbeit des Hauses Gottes getan wird, welche Ergebnisse diese Arbeit zu erzielen versucht oder ob sie getan wird, um die Menschen zu retten. Sie sind sich über nichts von alledem im Klaren. Ihnen ist auch nicht klar, was die Kirche ist. Egal, wie viele Predigten sie sich anhören, sie haben nicht das geringste Verständnis der Wahrheit. Sie hegen immer Zweifel gegenüber den Brüdern und Schwestern, die ihre Pflicht tun, und denken bei sich: „Diese Leute sind ständig beschäftigt, gehen jeden Tag ein und aus – was genau tun sie eigentlich?“ Insbesondere vor dem Hintergrund des Glaubens an Gott und der Ausführung der eigenen Pflicht im Land des großen roten Drachen halten Leiter und Mitarbeiter Gemeinschaft über bestimmte Angelegenheiten der kirchlichen Arbeit und besprechen diese – wie Verwaltungsarbeiten, Personalbetreuung, allgemeine Angelegenheiten und insbesondere einige der risikoreichen Arbeiten – ohne die gewöhnlichen Brüder und Schwestern darüber zu informieren. Das geschieht zu ihrem Schutz; es schadet ihnen nicht. Manche Menschen verstehen das jedoch nicht und wollen sich immer nach diesen Dingen erkundigen. Zum Beispiel erkundigen sie sich danach, wo die Bücher gedruckt werden oder wo bestimmte Leiter und Mitarbeiter untergebracht sind. Würde es dir etwas bringen, diese Dinge zu wissen? (Nein.) Büßt du etwas ein, wenn du diese Dinge nicht weißt? (Nein.) Diese Dinge nicht zu wissen, beeinträchtigt weder dein Essen und Trinken von Gottes Worten noch dein Erlangen der Wahrheit, und es behindert gewiss nicht deinen Lebenseintritt oder den Wandel deiner Disposition. Ist es dann nicht unnötig, dass du dich nach diesen Angelegenheiten erkundigst und sie untersuchst? Manche Leute, die als Gastgeber fungieren, sind immer misstrauisch. Wenn Leiter und Mitarbeiter sie nicht in ihre Gemeinschaft und ihre Gespräche über die kirchliche Arbeit einweihen, denken sie: „Wenn sich die Leiter und Mitarbeiter versammeln und Gemeinschaft halten, warum passiert das immer hinter meinem Rücken? Was führen sie im Schilde?“ Sie haben keinen Einblick in die persönlichen Daten einiger Leiter und Mitarbeiter und fangen an, sich zu fragen: „Warum werden mir diese Dinge nicht gesagt? Ich kenne weder ihre Namen noch weiß ich, wo sie wohnen oder wie ihre tatsächliche Situation ist. Könnten diese Leute mich täuschen oder mir schaden, während sie mich in meinem Glauben an Gott führen?“ Es gibt zudem auch gewisse heikle Arbeitsaufgaben, wie zum Beispiel Arbeit, die mit den Opfergaben zu tun hat, oder gewisse Arbeiten, die gefährlich sind – nach diesen Dingen sollte man eigentlich gar nicht erst fragen, und doch wollen sich diese Leute immer danach erkundigen. Wenn andere ihnen keine Antworten geben, werden sie noch misstrauischer. Insbesondere gibt es einige Leute, die von vornherein keinen großen Glauben an Gott hatten – nachdem sie zum Glauben an Gott gekommen sind, sehen sie, dass ihr Familienunternehmen besser läuft und ihre Familienmitglieder gesund sind, und sie denken, dass es sich dabei um Gottes Gnade und Seinen Segen handelt. Aus dieser vorübergehenden Freude heraus bringen sie ein wenig Geld dar, aber dann fangen sie an, sich zu fragen: „Für was wurde das Geld, das ich dargebracht habe, ausgegeben? Wurde es für die Kirchenarbeit verwendet? Wurde es in Unternehmen investiert oder für illegale Zwecke benutzt?“ Immer wollen sie sich nach diesen Dingen erkundigen und Näheres herausfinden und wollen diesen Dingen immer auf den Grund gehen. Manche Leute haben sogar noch stärkere Zweifel. Wenn die Kirche zum Beispiel aufgrund der Erfordernisse der Arbeit einige Geräte oder Apparate kauft oder wenn sie den Leuten, die ihre Pflicht tun, in ihrem täglichen Leben gewisse Zuwendungen zeigt und sie unterstützt, vermutet diese Art von misstrauischer Person immer: „Es wird in so vielen verschiedenen Bereichen Geld ausgegeben – wo kommt das Geld her? Ist die Kirche auch geschäftlich tätig? Hat sie einen reichen Gönner oder einen mächtigen Unterstützer hinter den Kulissen? Gibt es eine Gruppe, die die Kirche unterstützt?“ Insbesondere wenn sie einige haltlose Gerüchte und die teuflischen Worte der Behörden hören, die die Kirche verleumden – Behauptungen wie: „Der-und-der aus der Kirche hat einen Mord begangen und das Gesetz gebrochen“, „Diese-und-jene Person ist ein vom Staat gesuchter Verbrecher“, „Der-und-der ist mit einer riesigen Summe Geld ins Ausland geflohen“ und so weiter – werden ihre Zweifel an der Kirche und an Gottes Werk noch größer. Denken solche Leute wie normale Menschen? Sind sie sich über die Grundsätze, denen Gläubige folgen sollten, im Klaren? Sobald sie sich sicher sind, dass es sich hier um Gottes Werk handelt, hören die meisten Menschen auf, an Gott zu zweifeln. Was für Probleme oder welche Arten von Menschen in der Kirche auch auftauchen, sie sind in der Lage, mit ihnen gemäß Gottes Worten umzugehen. Selbst wenn böse Menschen oder Antichristen Störungen verursachen, können sie das korrekt verstehen. Sie hegen niemals Misstrauen gegenüber Gott oder Gottes Werk oder gegenüber der Kirche oder dem Haus Gottes. Sie haben höchstens vielleicht Meinungen über bestimmte Einzelpersonen oder einige Auffassungen über Gottes Werk, aber diese können sie allmählich durch die Teilnahme am Kirchenleben beseitigen. Misstrauische Menschen sind jedoch anders. Vom ersten Augenblick ihres Glaubens an Gott hegen sie Misstrauen und allerlei Auffassungen. Sie sind sich nicht sicher, ob Gottes Worte die Wahrheit sind, nicht sicher, ob das Kundtun dieser Worte durch Gott Gottes Werk ist, und noch weniger sind sie sich sicher, ob die Brüder und Schwestern, die sich versammeln, Gottes Kirche bilden. Sie hegen ständig Misstrauen und suchen immer nach sachlichen Beweisen, um zu belegen, dass ihr Misstrauen berechtigt ist. Was ist das für eine Haltung? Meinst du, Menschen mit einer solchen Haltung können in ihrem Glauben an Gott die Wahrheit verstehen? (Nein.) Sie werden niemals in der Lage sein, die Wahrheit zu verstehen. Worauf konzentrieren sie sich in ihren Herzen am meisten? Sie denken ständig über folgende Fragen nach: „Wer sind diese Leute? Ist das eine Art gesellschaftliche Organisation? Obwohl das Haus Gottes für den Lebensunterhalt dieser Leute aufkommt, während ich sie beherberge, gehe ich als ihr Gastgeber dennoch ein Risiko ein. Wird Gott sich also an meine guten Taten erinnern? Wenn Gott sich nicht an sie erinnert, war meine Gastgeberpflicht dann nicht umsonst?“ Sie hegen ständig solche Zweifel in ihren Herzen. Meint ihr, sie beherbergen die Brüder und Schwestern bereitwillig? (Nein.) Sie tun es ausschließlich aus ihrer Begierde heraus, Segnungen zu erlangen, während sie von Zweifeln erfüllt sind. Besonders wenn sie gewisse Dinge hören, die sie nicht klar durchschauen können und die sie gemäß ihren Auffassungen für negativ halten, nehmen die Zweifel in ihren Herzen zu. Es kann zum Beispiel sein, dass bei Versammlungen jemand Themen anspricht, die die Handlungen des Regimes des großen roten Drachen und die hässlichen Fratzen der Teufelskönige betreffen, oder dass die Gemeinschaft über die Wahrheit manchmal die Unterdrückung und die Verhaftungen durch den großen roten Drachen und die Wesensnatur des großen roten Drachen berührt und so weiter. Bei diesen Themen geht es eigentlich nicht um Politik – sie helfen den Menschen nur dabei, zu lernen, den großen roten Drachen zu erkennen und sein Gesicht klar zu sehen, damit sie den großen roten Drachen hassen und ablehnen können und nicht länger durch Satans Einfluss eingeschränkt und gebunden sind. Aber wenn misstrauische Menschen solche Themen hören, sind sie feige und verängstigt: „Diese Leute diskutieren sogar Politik! Sind das nicht politische Verbrecher? Sind das nicht Konterrevolutionäre? Diese Themen sind zu heikel! Schnell, schließt die Fenster, verriegelt das Tor, zieht die Internet- und Telefonkabel raus! Wenn das von der Regierung abgehört wird, könnten wir in großen Schwierigkeiten stecken! Wir würden mit Sicherheit lebenslange Haftstrafen bekommen!“ Sie sind nicht bereit, solchen Themen zuzuhören, und werden mit allen Mitteln versuchen, die Gemeinschaft zu unterbrechen, um zu verhindern, dass sie diskutiert werden. Sie denken bei sich: „Was für eine Arbeit machen diese Leute eigentlich genau? Es heißt, Gott mischt sich nicht in die menschliche Politik ein. Warum reden diese Leute also über Politik? Sollen Gläubige nicht nur über Angelegenheiten des Glaubens an Gott sprechen? Warum diskutieren sie diese Dinge? Fordern sie nicht geradezu Ärger heraus? Wenn sie über diese Dinge reden wollen, können sie das tun, wo immer sie wollen, aber sie dürfen es nicht in meinem Haus tun. Ich will nicht unfreiwillig mit reingezogen werden!“ Sie können nichts klar durchschauen. Wenn sie einige von der Regierung erfundene Gerüchte hören, versäumen sie es nicht nur, sie zu erkennen. Stattdessen werden ihre Bedenken sogar noch stärker. Wenn sie gegenüber der Gruppe böser Dämonen an der Macht oder den antichristlichen Kräften und Sekten böser Geister innerhalb der Religion häufig misstrauisch und skeptisch wären, würde ihnen das tatsächlich dabei helfen, sich selbst zu schützen. Aber in der Kirche, in der Gott wirkt, hat Gott so viel Wahrheit kundgetan, und doch können sie sie immer noch nicht verstehen und können nicht feststellen, dass es sich dabei um den wahren Weg handelt. Nachdem sie sich so lange Predigten angehört haben und Gott so viel sprechen gesehen haben, hat ihr Misstrauen immer noch Bestand, und ihre Auffassungen und Einbildungen sind nicht ausgeräumt worden. Es ist offensichtlich, dass ihr Kaliber zu schlecht ist, dass sie keinerlei Begriffsvermögen haben und dass sie keine Menschen sind, die nach der Wahrheit streben. Sie haben in ihrem Glauben an Gott von Anfang an nie geglaubt, dass Gott über alles herrscht, und sie haben nie geglaubt, dass alle Worte Gottes die Wahrheit sind, geschweige denn, dass die Arbeit des Hauses Gottes vollständig unter der Leitung des Heiligen Geistes steht. Infolgedessen lässt alles in ihnen Zweifel aufkommen. Wenn wir zum Beispiel bei Versammlungen darüber Gemeinschaft halten, verschiedene Arten von Menschen zu erkennen, sprechen wir vielleicht darüber, wie Antichristen die Menschen in die Irre führen; wie manche Leute keine wirkliche Arbeit tun, obwohl alles, was sie verbrauchen und genießen, mit Gottes Opfergaben bereitgestellt wird und sie somit auf Kosten der Kirche leben; wie manche Leute Opfergaben stehlen oder verschwenden; wie gewisse Personen in der Kirche zügellose Handlungen begehen; oder wie manche Leute beim Predigen des Evangeliums Dinge tun, die Gott Schande bereiten. Wir besprechen diese Angelegenheiten, damit die Menschen lernen können, wie man andere erkennt, und damit sie Menschen und Angelegenheiten gemäß Gottes Worten und den Wahrheitsgrundsätzen betrachten, daraus Lehren ziehen und etwas lernen können und es vermeiden können, von anderen in die Irre geführt oder eingeschränkt zu werden. Wenn jedoch misstrauische Menschen diese Dinge hören, sagen sie: „Oh nein! Das ist das Haus Gottes, der Ort, an dem Gottes Werk getan wird – wie konnte so etwas hier passieren? Mein vorheriges Misstrauen war anscheinend berechtigt. Ich muss von nun an noch vorsichtiger sein. Alle Menschen sind zu unzuverlässig, und auf das Haus Gottes kann man sich auch nicht verlassen. Ist Gott denn dann zuverlässig? Wer weiß – vielleicht kann man sich auch auf Gott nicht verlassen.“ Wie ihr seht, verstehen sie die Wahrheit nicht und können sie auch nicht begreifen. Ganz gleich, über welchen Aspekt der Wahrheit vom Haus Gottes Gemeinschaft gehalten wird: Zu welchem Schluss kommen sie letztendlich immer? Dass sie all die Jahre Recht hatten, misstrauisch zu sein, und dass es nicht unnötig war. Wenn Menschen, die nach der Wahrheit streben und das Denken der normalen Menschlichkeit besitzen, diese Dinge hören, können sie richtig damit umgehen. Einerseits wird dadurch ihr Horizont erweitert und sie gewinnen durch diese Dinge an Urteilsvermögen. Andererseits können sie daraus Lehren ziehen und etwas lernen, und es lässt sie verstehen, dass Menschen nicht anderen Menschen folgen können, dass sie andere erkennen und mehr von der Wahrheit verstehen müssen und dass man jederzeit und überall in die Irre geführt werden kann, wenn man die Wahrheit nicht versteht, und dass man, sobald man die Wahrheit versteht und Größe hat, nicht von anderen eingeschränkt, in die Irre geführt oder kontrolliert wird. Misstrauische Menschen werden jedoch niemals so denken. Je mehr das Haus Gottes darüber Gemeinschaft hält, verschiedene Arten von Menschen und Angelegenheiten zu erkennen, desto überzeugter sind sie davon, dass ihr Verdacht richtig ist und bestätigt wurde: „Seht ihr, ich bin der Kluge! Gut, dass ich wachsam geblieben bin. Die Leute sagen oft, ich sei misstrauisch und argwöhnisch, aber die Fakten beweisen, dass mein Misstrauen berechtigt war. Schaut nur, wie dumm ihr alle seid – in eurem Glauben an Gott könnt ihr nichts anderes, als eure Pflichten auszuführen und über eure erfahrungsbasierten Erkenntnisse zu sprechen. Was nützt das? Kann euch das schützen? Nein! Egal, welche Situationen für dich eintreten, du kannst dich nur schützen, wenn du wachsamer bist und die Dinge mehr hinterfragst. Du musst dich vor jedem in Acht nehmen. Du kannst dich auf niemanden so sehr verlassen wie auf dich selbst, nicht einmal auf deine Eltern!“ Sagt Mir: Was sind das für Menschen? Sind das Gottgläubige? (Nein.) Ganz gleich, über welche Art von Arbeit das Haus Gottes Gemeinschaft hält oder welche Arten von Menschen es erkennt, und unabhängig davon, welche Umgebungen Gott für die Menschen einrichtet, ist das Ziel, dass Gottes auserwähltes Volk aus diesen Dingen Lehren zieht, dass es im Königreich auf eine praktischere Weise geschult wird und dass es – durch diese praktischen Lektionen – schließlich die Wahrheit versteht und Urteilsvermögen gegenüber Menschen erlangt, Menschen und verschiedene Angelegenheiten klar erkennt und so besser versteht, auf welche Menschen, Ereignisse und Dinge sich die von Gott kundgetanen Worte und Wahrheiten tatsächlich beziehen. Aber misstrauische Menschen sind nicht nur unfähig, irgendwelche Lehren aus diesen Dingen zu ziehen, sie werden stattdessen noch misstrauischer und hinterhältiger.
Es gibt misstrauische Menschen, die jedes Mal, wenn sie im Haus Gottes etwas sagen oder tun, äußerst vorsichtig sind und ständig fürchten, dass die Brüder und Schwestern oder die Leiter und Mitarbeiter sie zurechtstutzen oder sogar quälen werden. Sie sagen: „Wenn ich aufhöre, an Gott zu glauben, und die Kirche verlasse, wird sich die Kirche dann an mir rächen?“ Darüber sollten sie sich keine Sorgen machen. Wenn ein Ungläubiger die Kirche verlässt, ist das für alle Beteiligten ein freudiges Ereignis – es ist für alle von Vorteil. Wenn du also die Kirche verlassen oder deine Pflicht aufgeben willst, um nach Hause zurückzukehren und dein Leben zu leben, solltest du das ohne Sorgen und mutig ansprechen. Du könntest auch eine Erklärung schreiben, in der du sagst: „Ab dem und dem Datum verlasse ich offiziell die Kirche des Allmächtigen Gottes und ziehe mich aus den Reihen derer zurück, die ihre Pflicht tun.“ Das ist voll und ganz erlaubt. Die Türen des Hauses Gottes stehen offen, und du kannst mutig fortgehen, ohne dir Sorgen machen zu müssen, dass sich jemand dafür an dir rächen wird. Es gibt keinen Grund, Angst zu haben oder misstrauisch zu sein. Siehst du irgendwelche bösen Menschen unter diesen Leuten in der Kirche? Absolut nicht. Selbst wenn es böse Menschen gibt, muss die Kirche von ihnen bereinigt werden. Die meisten Menschen verhalten sich ziemlich anständig und folgen gerne dem rechten Weg im Leben. Sich an anderen zu rächen oder ihnen zu schaden verstößt gegen die Wahrheitsgrundsätze, und so etwas könnten sie niemals tun. Was meint ihr, was an der Art und Weise, wie sich misstrauische Menschen verhalten, falsch ist? Sie verfügen nur über einen argwöhnischen Verstand, aber keine Intelligenz. Sie glauben, dass ihr hinterhältiger, betrügerischer und argwöhnischer Verstand die höchste Form der Weisheit ist, wenn es um ihr Verhalten geht. Sie interessieren sich weder für die Wahrheitsgrundsätze noch für Gottes Werk und Seine Worte – sie verstehen sie nicht und bemühen sich auch nicht darum. Stattdessen leben sie ausschließlich nach den Philosophien Satans und denken: „Egal, was mir widerfährt, ich sollte die Dinge mehr hinterfragen. Außerdem halte ich es für vernünftig, jedem gegenüber misstrauisch zu sein, ganz gleich, wer es ist, und es spielt keine Rolle, ob mein Misstrauen mit den Tatsachen übereinstimmt, es ist gerechtfertigt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es mir nützt, misstrauischer zu sein, wenn eine bestimmte Situation aufkommt.“ Das führt dazu, dass sie nie die Wahrheit in Gottes Worten suchen, ganz egal wie viele Jahre sie an Gott glauben, noch suchen sie in Gottes Worten nach Antworten, um die verschiedenen Probleme und Bedenken, die sie haben, zu beseitigen. Stattdessen verlassen sie sich auf ihren eigenen Verstand, ihre argwöhnische Mentalität, ihre Philosophien für weltliche Belange oder ihre eigenen Lebenserfahrungen, um diese Angelegenheiten zu analysieren und zu regeln. Am Ende gilt: Je mehr sie auf verschiedene Situationen treffen und je mehr unterschiedliche Informationen sie hören, desto weniger verändert sich ihre misstrauische Natur – vielmehr wachsen ihre Zweifel und Bedenken immer weiter. Wenn diese Art von misstrauischer Person zum Beispiel ein oder zwei Jahre an Gott geglaubt hat und von dem Vorfall in Zhaoyuan hört, der von der KPCh erfunden wurde, um das Haus Gottes zu verleumden, denkt sie: „Vielleicht hat das Haus Gottes das getan. Selbst wenn es nicht vom Haus Gottes angewiesen wurde, muss es von einigen Brüdern und Schwestern der unteren Ränge getan worden sein, und ihr gebt es einfach nicht zu.“ Nachdem sie drei bis fünf Jahre an Gott geglaubt haben, glauben sie immer noch der Version des großen roten Drachen. Selbst nach acht bis zehn Jahren sind ihre Bedenken gegenüber dem Haus Gottes immer noch nicht ausgeräumt. Sie glauben nicht, dass es der große rote Drache war, der die Kirche mit falschen Anklagen belastet und diffamiert hat; sie nehmen einfach an, dass die Leute des Hauses Gottes es getan haben. Du siehst, dass diese Leute, wenn sie eine Angelegenheit betrachten, das niemals auf der Grundlage von Gottes Worten oder den Wahrheitsgrundsätzen tun – sie glauben der Version des großen roten Drachen und betrachten die Angelegenheit vom Standpunkt der Teufel und Satans aus. Egal wie Satan Gottes auserwähltes Volk auch unterdrückt und brutalisiert, sie finden das verständlich. Aber sie glauben nie, dass das Haus Gottes unschuldig ist oder dass die Brüder und Schwestern, die wegen ihres Glaubens an Gott verfolgt werden, schuldlos sind. Obwohl sie mit eigenen Augen sehen, dass die Brüder und Schwestern im Haus Gottes sich alle anständig verhalten und ihren Platz kennen, glauben sie in ihrem Herzen immer und ohne jeden Zweifel die Dinge, die der große rote Drache getan hat, um die Kirche zu verleumden. Obwohl solche Menschen im Glauben an Gott Mühsal ertragen, einen Preis zahlen und sogar Opfergaben darbringen können, sind sie letztendlich doch Ungläubige. Misstrauische Menschen sind tatsächlich problematischer als jene Menschen, die die Wahrheit weder lieben noch annehmen. Inwiefern sind sie problematischer? Die Menschen, die sich nicht für die Wahrheit interessieren, haben auch kein Interesse an der Arbeit der Kirche und der Ausführung einer Pflicht und stehen beidem völlig gleichgültig gegenüber; es spielt keine Rolle, wie Gläubige Gott folgen oder ihre Pflichten tun, für sie hat das keine Bedeutung. Infolgedessen haben sie keine Bedenken bezüglich Angelegenheiten, die mit dem Glauben an Gott oder der Ausführung einer Pflicht zu tun haben, und sie erkundigen sich im Grunde nie nach den Angelegenheiten der Kirche. Misstrauische Menschen sind jedoch das genaue Gegenteil – sie lieben es, sich nach Gerüchten zu erkundigen. Warum wollen sie sich nach diesen Dingen erkundigen? Eines ihrer Ziele ist definitiv: „Wenn ich mich mehr erkundige und mehr weiß, hilft mir das, meinen Plan B im Voraus vorzubereiten und jederzeit zu entscheiden, ob ich bleiben oder gehen sollte.“ Sie konzentrieren sich auch darauf, sich nach bestimmten Angelegenheiten zu erkundigen, wie zum Beispiel danach, wie der wirkliche Name eines bestimmten Leiters oder Mitarbeiters ist, wo er wohnt, welche Art von Karriere er in der säkularen Welt hat oder warum er sein Zuhause verlassen hat, um seine Pflicht zu tun. Sie könnten sich auch nach den Menschen erkundigen, die das Evangelium predigen, zum Beispiel danach, wem sie gepredigt haben, welche Mitglieder ihrer Familie an Gott glauben, wie viele Jahre sie das Evangelium gepredigt haben, wie viele Menschen sie gewonnen haben und so weiter. Sie stellen nach all diesen Dingen ganz genaue Erkundigungen an. Misstrauische Menschen lieben es, diese Art von Informationen zu sammeln, und sobald sie diese zusammengetragen haben, sind sie beruhigt und denken, dass es enorm notwendig ist, diese Dinge zu wissen, und dass sie diese Informationen in entscheidenden Momenten nutzen können. Misstrauische Menschen wissen zu viel. Sie sind „Informationsdatenbanken“, und sie wissen sogar einige Dinge, die Leiter und Mitarbeiter nicht wissen, zum Beispiel, wer ins Ausland gegangen ist, um seine Pflicht zu tun, und in welches Land – sie wissen solche Dinge sogar über Menschen, die in andere Länder gehen. Aber wenn du sie fragst, welche Folge der Predigtreihe zuletzt herausgegeben wurde, werden sie dir das nicht sagen können. Angelegenheiten des Lebenseintritts schenken sie nie Beachtung, aber wenn es um die persönlichen Daten der Brüder und Schwestern und einige der Umstände der Kirche geht, darüber wissen sie genau Bescheid. Eines ihrer Ziele dabei, sich oft nach Dingen zu erkundigen, ist es, mehr über alle Arten von Umständen in Erfahrung zu bringen, wonach sie sich jederzeit einen Ausweg vorbereiten können. Sie glauben, dass es äußerst dumm wäre, sich keine Gedanken über einen Ausweg für sich zu machen – dann würden sie, um es mit den Worten von Nichtgläubigen zu sagen, „jemandem, der sie gerade verraten hat, dabei helfen, das Geld zu zählen, das er dafür bekommen hat“. In Wirklichkeit sind sie wie verdorbenes altes Essen und keinen Cent wert, und doch halten sie sich selbst für sehr wertvoll. Was meint ihr: Sind diese Menschen misstrauisch? (Ja.) Das sind in der Tat misstrauische Menschen. Misstrauische Menschen besitzen eine besonders hinterhältige und betrügerische Menschlichkeit. Manche Leute halten Hinterhältigkeit und Verlogenheit für Zeichen einer hohen Intelligenz, aber das ist falsch. In Wirklichkeit sind diese hinterhältigen und betrügerischen Menschen extrem dumm und ihnen fehlt jegliches Kaliber. Ihr Kaliber ist enorm schlecht, und das ist ohnehin schon schwer zu ändern; dass sie auch noch hinterhältig sind, bedeutet, dass es noch schwerer ist, sie zu heilen. Wenn jemand nur von schlechtem Kaliber ist, aber relativ ehrlich und nicht hinterhältig und seine Pflicht aufrichtig tun kann, besteht für ihn vielleicht noch ein Hoffnungsschimmer, gerettet zu werden. Wenn er von schlechtem Kaliber und in gewissem Maße betrügerisch ist, aber die Wahrheit annehmen und sich selbst erkennen kann, besteht für ihn vielleicht ein Hoffnungsschimmer, seine betrügerische Disposition abzulegen. Wenn er die Wahrheit verstehen, sie allmählich erkennen und in sie eintreten kann, könnte sein Misstrauen nach und nach aufgehoben werden. Leider sind diese Leute aber sowohl von mangelndem Kaliber als auch betrügerisch und hinterhältig, und zudem sind sie enorm dumm. Wie ein Blinder, der an einem Augenproblem leidet – das ist einfach nicht mehr zu heilen, richtig? (Richtig.) Solche Menschen sind nicht mehr zu retten. Da diese Menschen so misstrauisch sind, dass sie nicht mehr zu retten sind, wie sollte man eurer Meinung nach mit ihnen umgehen? (Wenn solche Menschen entdeckt werden, muss man sich vor ihnen in Acht nehmen. Sie sind fähig, die Kirche zu verraten, um sich selbst zu schützen; solche Menschen sind eine Gefahr. Wir können nach Gelegenheiten suchen, sie zu entlarven und zu entfernen, oder wenn wir keine Gelegenheit dazu finden, können wir sie auf weise Art zum Gehen bewegen.) Sobald man sich sicher ist, dass es sich bei jemandem um eine misstrauische Person handelt, sollte man sich nicht mit dieser Person einlassen. Sich mit ihr einzulassen, wird nur Ärger bringen. Wenn du dich mit solchen Menschen einlässt, werden sie immer versuchen, dich auszukundschaften. Wenn du aus dem Haus gehen willst, werden sie dich genau im Auge behalten und ständig fragen: „Wohin gehst du? Wie viele Tage wirst du weg sein? Was wirst du machen?“ Wenn du zurückkommst, werden sie fragen: „Mit wem hast du dich getroffen? Hast du deine Aufgabe erledigt? Worüber habt ihr gesprochen?“ Wenn du ihnen nicht antwortest, werden sie sich beschweren: „Sie lassen mich nichts wissen. Sie vertrauen mir nicht, oder? Sie behandeln mich nicht wie ein Mitglied des Hauses Gottes! Sie sagten, sie würden Kirchenarbeit tun, aber warum haben sie das vor mir geheim gehalten? Sie müssen losgegangen sein, um etwas Illegales zu tun.“ Sie werden dich immer hinter deinem Rücken ausspionieren. Solche Menschen sind wirklich problematisch. Sie erkundigen sich nach einer Vielzahl von Dingen und wollen alles wissen. Aber sobald sie diese Dinge wissen, können sie sie nicht auf reine Weise begreifen oder korrekt damit umgehen, und sie versuchen auch, verdächtige Aspekte darin zu finden, was ihre Zweifel immer größer werden lässt. Angenommen, du willst ihnen einen Ratschlag geben und sagst: „Da du so große Zweifel an Gott hast und nicht glaubst, dass Gottes Worte Wahrheiten sind und dass sie den Menschen reinigen und retten können, solltest du einfach aufhören, an Gott zu glauben!“ Darauf lassen sie sich nicht ein – sie werden immer noch glauben und immer noch Segnungen erlangen wollen. Sind diese Menschen nicht problematisch? (Ja.) Mit diesen Menschen kann man leicht fertigwerden. Wenn sie der Kirche großen Ärger bereiten können, dann bewege sie schleunigst zum Gehen. Diese Menschen sind nicht vertrauenswürdig, sie sind nicht fähig, die Wahrheit zu verstehen, und selbst wenn sie ein wenig eine Pflicht tun können, werden sie dem Haus Gottes großen Ärger bereiten – sie richten mehr Schaden an, als dass sie Nutzen bringen. Daher ist es notwendig, sie zum Gehen zu bewegen.
Feige Menschen sind problematisch, und misstrauische Menschen auch. Aber Menschen, die sowohl feige als auch misstrauisch sind, sind noch problematischer. Diese Menschen sind extrem furchtsam und haben große Angst vor dem Tod, und sie sind allem gegenüber misstrauisch und hegen ständig den Verdacht, dass der Glaube an Gott sie dazu führen könnte, dass sie betrogen werden. Sie haben Angst, dass ihre Zukunftsaussichten beeinträchtigt werden könnten, und halten es nicht wirklich für sinnvoll, verhaftet und verfolgt zu werden und schließlich ihr Leben zu verlieren. Wenn sie in diesem Maße misstrauisch sind, was hat es dann für einen Sinn, dass sie an Gott glauben? Machen sie sich damit nicht nur selbst das Leben schwer? Sie nehmen sich vor den Brüdern und Schwestern und jeder Arbeitsanordnung des Hauses Gottes in Acht, als ob sie sich vor Betrügern in Acht nehmen würden, genau wie sie sich vor dem großen roten Drachen oder Teufeln und Satanen in Acht nehmen. Manche Leute versuchen immer noch, ihnen Ratschläge zu geben, und sagen: „Sorge einfach dafür, dass du gewissenhaft an Gott glaubst, nach der Wahrheit strebst und deine Pflicht gut erfüllst, und Gott wird dich billigen.“ Aber was denken sie in ihrem Inneren? „Du willst, dass ich meine Pflicht gut ausführe, aber sobald man mich überall kennt und der große rote Drache mich verhaftet, ist das dann nicht mein Ende?“ Wenn das wirklich ihre Einstellung ist, dann hat es keinen Sinn, zu versuchen, ihnen Ratschläge zu geben. Sie sind extrem furchtsam und haben immer schreckliche Angst vor dem Tod. Wenn sie hören, dass Gläubige an Gott verhaftet wurden, haben sie solche Angst, dass sie sich in die Hosen machen. Aber wenn es darum geht, Leute im Geschäftsleben zu betrügen und zu täuschen, haben sie überhaupt keine Angst, ganz egal, wie viel Ärger sie bekommen. In dieser Hinsicht sind sie ziemlich verwegen. Doch wenn es um Angelegenheiten des Glaubens an Gott geht, sind sie durch und durch furchtsam. Sie sind von allerlei Bedenken erfüllt, gegenüber den Brüdern und Schwestern, gegenüber dem Haus Gottes und besonders gegenüber Gott und Gottes Worten und Seinem Werk, und egal, wie viel Gemeinschaft mit ihnen gehalten wird, es kann diese Bedenken nicht ausräumen. Egal, wie viele Jahre sie glauben, sie wissen immer noch nicht, was an Gott zu glauben bedeutet oder warum sie sich versammeln und ihre Pflicht tun müssen. Es ist offensichtlich, dass diese Menschen eine beeinträchtigte Intelligenz besitzen und ziemlich hinterhältig und betrügerisch sind. Solche Menschen sollten schnell zum Gehen bewegt werden. Wenn sie aufhören, zu Versammlungen zu kommen, und ihre Pflicht nicht mehr tun wollen, aus Angst oder aus irgendeinem anderen Grund, dann ist das perfekt – das erspart einem die Mühe, sie zu entfernen, und vermeidet den Ärger. Wenn sie eines Tages wieder am Glauben an Gott interessiert sind und wieder an Gott glauben wollen, kannst du ihnen sagen: „Als Gottgläubiger könntest du jederzeit verhaftet und eingesperrt werden, und es besteht sogar die Gefahr, dein Leben zu verlieren. Aber wenn du nicht an Gott glaubst und stattdessen in der Welt ins Geschäftsleben einsteigst und viel Geld verdienst, kannst du vielleicht einige angenehme Tage genießen.“ Nachdem sie das gehört haben, wird sich ihr Herz endgültig beruhigen, und sie werden nicht mehr daran denken, an Gott zu glauben. Sie werden denken: „Endlich sind meine jahrelangen Sorgen und Ängste vorbei. Ich muss der Kirche, den Brüdern und Schwestern oder dem Haus Gottes gegenüber nicht mehr misstrauisch sein. Ich bin endlich frei.“ Und so einfach werden diese feigen und misstrauischen Menschen zum Gehen bewegt. Damit ist das große Problem gelöst, oder? (Ja.) Das ist eine großartige Möglichkeit, die Angelegenheit zu regeln.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?