Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (26) Abschnitt Eins

Punkt 14: Erkenne umgehend alle Arten von bösen Menschen und Antichristen und entferne oder schließe sie dann aus (Teil 5)

Die Haltung, die Leiter und Mitarbeiter gegenüber dem Werk der Säuberung der Kirche haben sollten

In diesem Jahr haben wir fortwährend über die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern sowie über die Äußerungsformen all der verschiedenen involvierten Arten von Menschen Gemeinschaft gehalten. Die Themen des gemeinschaftlichen Austauschs wurden immer detaillierter und spezifischer und behandelten die diversen Probleme der verschiedenen Arten von Menschen. Ebenso war der gemeinschaftliche Austausch über die spezifischen Äußerungsformen dieser Menschen und die Kategorien, in die sie eingeteilt werden sollten, sehr konkret und deutlich. Je spezifischer und klarer über diese detaillierten Probleme Gemeinschaft gehalten wird, desto mehr positive Hilfe und Führung sollte das für den Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk darstellen und desto mehr Führung und Unterstützung sollte es Leitern und Mitarbeitern bei ihrer Arbeit und der Ausführung ihrer Pflichten bieten. Doch ganz gleich, wie der gemeinschaftliche Austausch geführt wird und wie spezifisch er ist, einigen Leitern und Mitarbeitern ist immer noch unklar, wie sie mit den verschiedenen Arten von Menschen und Problemen in der Kirche umgehen und sich um sie kümmern sollen. Die Probleme aller Arten von Menschen werden so klar im gemeinschaftlichen Austausch dargestellt, und doch können einige Leiter und Mitarbeiter immer noch nicht begreifen, wie sie die verschiedenen Arten von Menschen erkennen und behandeln sollen. Sie können immer noch nicht gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln, noch können sie die Wahrheit nutzen, um die verschiedenen Arten von Menschen und Problemen in der Kirche zu bewältigen. Was ist der Grund dafür? Solchen Menschen fehlt die Wahrheitsrealität. Durch den gemeinschaftlichen Austausch über die Äußerungsformen aller Arten von Menschen sollte man eine grundlegende Einschätzung der Menschen in der Kirche haben, die ihre Pflichten tun, und der Menschen, die sie nicht tun, der Menschen, die nach der Wahrheit streben, und der Menschen, die es nicht tun, der Menschen, die gehorsam und unterwürfig sind, und der Menschen, die Unterbrechungen und Störungen verursachen, und für sie alle vernünftige Vorkehrungen treffen. Betrachtet man jedoch die Situation in der Kirche in Bezug auf all die Arten von Menschen, so wurden nur die offensichtlich bösen Menschen entfernt; viele Ungläubige sind nicht vollständig entfernt worden. Bei dem Werk der Säuberung der Kirche sollten Leiter und Mitarbeiter mit Gottes Werk zusammenarbeiten, um die Kirche so schnell wie möglich von bösen Menschen und Ungläubigen zu bereinigen, anstatt passiv an die Sache heranzugehen, den Jasager zu geben oder zu denken, dass mit der Bereinigung der offensichtlich bösen Menschen die Sache erledigt und nun alles gut ist. Leiter und Mitarbeiter sollten aktiv die Arbeit jedes Teams begutachten, die Situation der Mitglieder jedes Teams kontrollieren und schauen, ob es Ungläubige gibt, die nur da sind, um die Ränge aufzufüllen, oder Ungläubige, die Negativität und Auffassungen verbreiten, um die Arbeit der Kirche zu stören. Sobald man solche Menschen entdeckt, sollten sie voll und ganz entlarvt und entfernt werden. Das ist die Arbeit, die Leiter und Mitarbeiter tun sollten; sie sollten nicht passiv sein, nicht auf Befehle und Aufforderungen des Oberen warten, um zu handeln, noch sollten sie erst dann ein wenig aktiv werden, wenn alle Brüder und Schwestern es fordern. Leiter und Mitarbeiter sollten bei ihrer Arbeit Gottes Absichten berücksichtigen und Ihm gegenüber treu sein. Am besten verhalten sie sich so, dass sie Probleme proaktiv erkennen und lösen. Sie dürfen nicht passiv bleiben, vor allem nicht, wenn sie diese aktuellen Worte und die aktuelle Gemeinschaft als ihre Grundlage haben. Sie sollten die Initiative ergreifen, um tatsächliche Probleme und Schwierigkeiten gründlich zu lösen, indem sie über die Wahrheit Gemeinschaft halten und ihre Arbeit genau so ausführen, wie sie es tun sollten. Sie sollten umgehend und proaktiv den Fortschritt der Arbeit weiterverfolgen; sie dürfen nicht immer auf Befehle und das Drängen des Oberen warten, bevor sie widerwillig handeln. Wenn Leiter und Mitarbeiter immer negativ und passiv sind und keine tatsächliche Arbeit verrichten, dann sind sie nicht würdig, als Leiter und Mitarbeiter zu dienen, und sie sollten entlassen und ihre zugewiesene Pflicht angepasst werden. Es gibt jetzt viele Leiter und Mitarbeiter, die bei ihrer Arbeit sehr passiv sind. Sie verrichten immer nur dann ein bisschen Arbeit, wenn sie vom Oberen Anweisungen bekommen und der Obere sie zur Arbeit drängt; andernfalls lassen sie es langsam angehen und schieben die Dinge hinaus. Die Arbeit in einigen Kirchengemeinden ist ziemlich chaotisch; einige der Leute, die dort Pflichten ausführen, sind unglaublich lustlos und nachlässig und erzielen keine wirklichen Resultate. Diese Probleme sind an sich schon sehr schwerwiegend und in ihrer Natur schrecklich, doch die Leiter und Mitarbeiter jener Kirchengemeinden benehmen sich noch immer wie bürokratische Beamte und Herrscher. Sie sind nicht nur unfähig, echte Arbeit zu verrichten, sondern können auch Probleme weder erkennen noch lösen. Das lähmt die kirchliche Arbeit und lässt sie stagnieren. Überall, wo die Arbeit einer Kirchengemeinde in einem schrecklichen Durcheinander steckt und es kein Anzeichen von Ordnung gibt, ist definitiv ein falscher Leiter oder ein Antichrist an der Macht. In jeder Gemeinde, in der ein falscher Leiter an der Macht ist, liegt die gesamte kirchliche Arbeit in Trümmern und ist ein völliges Durcheinander – daran besteht kein Zweifel. Zum Beispiel wurden viele der Probleme in den amerikanischen Gemeinden von Meinen eigenen Ohren oder Meinen eigenen Augen entdeckt. Die meisten der Probleme, die Ich gesehen habe, wurden an Ort und Stelle gelöst; bei einigen anderen forderte Ich die Leiter der amerikanischen Gemeinden auf, sie zu lösen. Jedoch verrichten Leiter und Mitarbeiter den Großteil ihrer Arbeit sehr passiv, die Weiterverfolgung erfolgt zu langsam und die Effizienz ist zu gering, sodass die meisten ihrer täglichen Aufgaben erst ausgeführt werden, wenn der Obere es befiehlt oder sie dazu drängt. Nachdem der Obere Arbeit zugewiesen hat, sind sie eine Weile beschäftigt, aber sobald dieses Bisschen Arbeit erledigt ist, wissen sie nicht, was sie als Nächstes tun sollen, weil sie nicht verstehen, welche Pflichten sie ausführen sollten. Sie sind sich nie darüber im Klaren, welche Arbeit, die in den Verantwortungsbereich der Leiter und Mitarbeiter fällt, sie ausführen sollten; in ihren Augen gibt es keine Arbeit, die getan werden müsste. Was ist los, wenn Menschen glauben, dass es keine Arbeit gibt, die getan werden muss? (Sie tragen keine Bürde.) Genau genommen, tragen sie keine Bürde; sie sind auch sehr faul und begehren Bequemlichkeit, machen so viele Pausen wie möglich und versuchen, jegliche zusätzlichen Aufgaben zu vermeiden. Diese faulen Menschen denken oft: „Wieso sollte ich mir so viele Sorgen machen? Wenn ich mir viele Sorgen mache, werde ich nur schneller alt. Was werde ich denn davon haben – und davon, so viel herumzurennen und mich so sehr aufzuarbeiten? Was wird passieren, wenn ich mich kaputtmache und krank werde? Ich habe nicht das Geld, um die Behandlung zu bezahlen. Und wer wird sich um mich kümmern, wenn ich alt bin?“ Diese faulen Menschen sind einfach so passiv und rückständig. Sie besitzen keinen Funken Wahrheit und können nichts klar sehen. Sie sind eindeutig ein Haufen verworrener Menschen, nicht wahr? Sie sind alle wirrköpfig; sie sind der Wahrheit gegenüber blind und interessieren sich nicht für sie – wie könnten sie also gerettet werden? Weshalb sind die Menschen immer undiszipliniert und faul, als ob sie wandelnde Leichen wären? Das berührt das Problem ihrer Natur. In der menschlichen Natur gibt es eine gewisse Faulheit. Egal, welche Aufgabe die Menschen erledigen, sie brauchen immer jemanden, der sie beaufsichtigt und sie drängt. Manchmal nehmen die Menschen Rücksicht auf das Fleisch, begehren körperliches Wohlbefinden und halten immer etwas für sich selbst zurück – diese Menschen sind von teuflischen Absichten und gerissenen Plänen erfüllt, und es gibt wirklich nichts Gutes in ihnen. Sie geben nie ihr Bestes, ganz egal, welche wichtige Pflicht sie gerade ausführen. Das ist unverantwortlich und untreu. Ich habe diese Dinge heute gesagt, um euch daran zu erinnern, bei der Arbeit nicht passiv zu sein. Ihr müsst allem folgen können, was Ich sage. Wenn Ich in verschiedene Gemeinden gehen und herausfinden oder sehen würde, dass ihr viel Arbeit geleistet habt, dass ihr sehr effizient gearbeitet habt und die Arbeit sehr schnell voranschreitet, dass sie ein zufriedenstellendes Niveau erreicht hat und jeder sein Bestes gegeben hat, wäre Ich sehr zufrieden. Wenn Ich in verschiedene Gemeinden gehen und sehen würde, dass der Arbeitsfortschritt in allen Aspekten langsam ist, was beweist, dass ihr eure Pflichten nicht gut ausgeführt und nicht mit dem normalen Tempo der Evangeliumsverbreitung Schritt gehalten habt – was meint ihr, wie Meine Stimmung dann wäre? Würde Ich Mich immer noch freuen, euch zu sehen? (Nein.) Das würde Ich nicht. Diese Arbeit wurde euch anvertraut, und Ich habe alles gesagt, was gesagt werden muss; die spezifischen Grundsätze der Praxis und der Weg wurden euch ebenfalls mitgeteilt. Und doch handelt ihr nicht und ihr arbeitet nicht, sondern wartet nur darauf, dass Ich euch persönlich beaufsichtige und dränge, euch zurechtstutze oder euch sogar befehle, zu handeln. Was ist hier das Problem? Sollte das nicht im Detail analysiert werden? Wenn ihr die Arbeit, die offensichtlich getan werden sollte, nicht tut und nicht in der Lage seid, sie zu übernehmen – kann Ich euch gegenüber dann eine gute Haltung haben? (Nein.) Warum kann Ich euch gegenüber keine gute Haltung haben? (Wir sind bei der Ausführung unserer Pflichten zu unverantwortlich.) Weil ihr eure Pflichten nicht mit ganzem Herzen und ganzer Kraft ausführt, sondern sie nur nachlässig erledigt. Eine Person, die in ihren Pflichten treu ist, sollte sich zumindest mit aller Kraft anstrengen, aber ihr seid nicht einmal dazu in der Lage; ihr bleibt weit dahinter zurück! Es liegt nicht daran, dass euer Kaliber unzureichend ist; es liegt daran, dass ihr die falsche Mentalität habt und unverantwortlich seid. Es gibt einige absurde Dinge in euren Herzen, die euch daran hindern, eure Pflichten auszuführen. Zusätzlich hindert euch eure Jasager-Mentalität daran, das Werk der Säuberung der Kirche durchzuführen. Wisst ihr um die Bedeutsamkeit der Säuberung der Kirche? Warum will Gott die Kirche säubern? Welche Folgen hat es, wenn die Kirche nicht gesäubert wird? Ihr seid euch über all diese Angelegenheiten nicht im Klaren und sucht nicht nach der Wahrheit, was beweist, dass ihr keine Rücksicht auf Gottes Absichten nehmt. Ihr seid nur bereit, etwas von der gewöhnlichen, regulären Arbeit eurer Position zu erledigen, und scheut euch vor speziellen Aufgaben, insbesondere vor denen, die andere kränken könnten. Ihr alle zieht es vor, diese Aufgaben an jemand anderen abzugeben. So denkt ihr doch, nicht wahr? Ist das nicht ein Problem, um das man sich kümmern sollte? Ihr sagt immer: „Mein Kaliber ist schlecht, mein Verständnis der Wahrheit ist begrenzt und ich habe nicht genug Arbeitserfahrung. Ich war noch nie ein Kirchenleiter, noch habe ich je eine Säuberung der Kirche durchgeführt.“ Ist das nicht eine Ausrede? Es wurde so deutlich über die Arbeit der Säuberung der Kirche Gemeinschaft gehalten. Die Kirche von Antichristen, bösen Menschen und Ungläubigen zu bereinigen, ist so eine simple Angelegenheit. Sind diese paar Grundsätze wirklich so schwer zu verstehen? Wenn so einfache Angelegenheiten so klar erklärt werden und die Menschen sie immer noch nicht verstehen, was zeigt das an? Es zeigt, dass entweder ihr Kaliber zu schlecht ist, um die menschliche Sprache zu verstehen, oder dass sie nur Schurken sind, die sich nicht auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren. Unter den Leitern und Mitarbeitern gibt es definitiv einige Menschen von schlechtem Kaliber, und es gibt mit Sicherheit einige Jasager, die keine echte Arbeit verrichten; es gibt definitiv auch einige Schurken, die die eigentlichen Aufgaben vernachlässigen und rücksichtslos Missetaten begehen – all diese Situationen gibt es. Zuerst muss die Kirche von diesen Schurken, die die eigentlichen Aufgaben vernachlässigen, bereinigt werden. Man sollte die Leute einsetzen, die echte Arbeit verrichten können, Jasager, die als Leiter fungieren, sollten definitiv entlassen werden, und Menschen von schlechtem Kaliber, die die menschliche Sprache verstehen und etwas echte Arbeit verrichten können, sollte man bleiben lassen. Auf diese Weise sollten diese Probleme gelöst werden. Wenn du, nachdem Gott Gemeinschaft gehalten hat, die Probleme bei der Arbeit der Kirche, die die Leiter und Mitarbeiter lösen sollten, klar erkennen kannst, dann solltest du sie umgehend und ohne weitere Verzögerung angehen. Du solltest die Initiative ergreifen können, ohne darauf warten zu müssen, dass der Obere persönlich Aufgaben zuweist oder Befehle erteilt. Egal, welche Probleme auftreten, sie sollten gelöst werden, bevor sie die Arbeit beeinträchtigen. Bevor der Obere überhaupt damit beginnt, die Probleme zu untersuchen, solltest du bereits dein Verständnis der Probleme und deine Lösungen dafür gemeldet haben, sowie die Grundsätze für deren Handhabung und die Ergebnisse der Handhabung. Das wäre großartig! Könnte der Obere dann immer noch unzufrieden mit dir sein? Vernachlässigst du nicht deine Verantwortlichkeiten, wenn du als Leiter oder Mitarbeiter ständig nicht erkennst, welche Arbeit es im Rahmen deiner eigenen Verantwortlichkeiten gibt, oder auch wenn du dir dessen gewissermaßen bewusst bist oder eine gewisse Vorstellung davon hast, aber immer wieder zögerst und nicht handelst und immer darauf wartest, dass der Obere dir Aufgaben zuweist? (Ja.) Das ist eine schwerwiegende Vernachlässigung deiner Verantwortlichkeiten! Du hast nicht mehr die Einstellung und Verantwortung gegenüber der Pflicht, die die Rolle eines Leiters oder Mitarbeiters verlangt. Bei ihrer Arbeit sollten Leiter und Mitarbeiter die Anforderungen des Oberen genau befolgen; ihr solltet umsetzen, was auch immer der Obere im gemeinschaftlichen Austausch besprochen hat, und, sobald ihr es verstanden habt, schnell handeln und es umsetzen. Probleme mit der Wahrheit zu lösen, ist die wichtigste Verantwortung von Leitern und Mitarbeitern, und ihr solltet nicht passiv darauf warten, dass der Obere Arbeit für euch arrangiert, bevor ihr etwas tut. Wenn du immer passiv wartest, dann bist du nicht geeignet, ein Leiter oder Mitarbeiter zu sein. Du kannst diese Arbeit nicht schultern, und das einzig Vernünftige wäre es, die Verantwortung dafür zu übernehmen und zurückzutreten.

Die Äußerungsformen und Ergebnisse von drei Arten von Menschen, die an Gott glauben

I. Arbeitskräfte

Es gibt insgesamt fünfzehn Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern, und wir haben bereits bis zur vierzehnten davon Gemeinschaft gehalten. Die Probleme innerhalb der Kirche, die Leiter und Mitarbeiter lösen müssen, sowie die Angelegenheiten aller Arten von Menschen, die in diese Probleme involviert sind – über diese wurde zu etwa achtzig bis neunzig Prozent Gemeinschaft gehalten. Das sind alles Aufgaben, die Leiter und Mitarbeiter übernehmen müssen, und Probleme, die sie lösen müssen. Das betrifft viele Angelegenheiten. Einerseits berührt es die Verantwortlichkeiten, die Leiter und Mitarbeiter erfüllen sollten; andererseits betrifft es auch die verschiedenen Probleme aller Arten von Menschen in der Kirche. Obwohl das Thema unseres gemeinschaftlichen Austauschs momentan die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern und die Aufdeckung falscher Leiter ist, haben wir auch viel über die Probleme verschiedener Arten von Menschen – und die Zustände und Wesen verschiedener Arten von Menschen – Gemeinschaft gehalten, die von diesem Thema berührt werden. Natürlich haben die konkreten, von diesem Thema umfassten Aspekte unterschiedliche Auswirkungen auf alle Arten von Menschen in der Kirche, die Gott folgen. Unter ihnen gibt es eine Art von Mensch, die, selbst nachdem sie all diesen gemeinschaftlichen Austausch gehört hat, immer noch folgende Einstellung hat: „Ich habe eine gute Menschlichkeit, ich glaube wahrhaft an Gott, ich bin bereit, in meinem Glauben an Gott Dingen zu entsagen, und ich bin bereit, einen Preis zu zahlen und Mühsal zu ertragen, um meine Pflicht auszuführen.“ Solche Menschen kümmern sich nicht um die Dinge, über die in dieser Zeit Gemeinschaft gehalten wurde: die verschiedenen Zustände all der verschiedenen Arten von Menschen, die Wahrheit, die in verschiedenen Zuständen enthalten ist, oder die Wahrheitsgrundsätze, die die Menschen verstehen sollten. Das ist doch eine Art von Mensch, nicht wahr? Ist diese Art von Mensch nicht sehr repräsentativ? (Ja.) Diese Art von Mensch vertritt immer einen bestimmten Standpunkt. Woraus setzt sich dieser Standpunkt hauptsächlich zusammen? Aus den drei Punkten, die Ich gerade erwähnt habe: Erstens glauben sie, dass ihre Menschlichkeit nicht schlecht ist – ja sogar, dass sie gut ist. Zweitens denken sie, dass sie wahrhaft an Gott glauben, sprich, dass sie aufrichtig an Gottes Existenz und an Gottes Herrschaft über alles glauben, und glauben, dass das menschliche Schicksal von Gott kontrolliert wird, dass es Gottes Herrschaft unterliegt – eine weit gefasste Auslegung von „wahrhaft an Gott glauben“. Drittens glauben sie, dass sie in ihrem Glauben an Gott Dingen entsagen können sowie für die Ausführung ihrer Pflicht Mühsal ertragen und den Preis zahlen können. Man kann sagen, dass diese drei Punkte die grundlegendsten, primären und zentralen Elemente sind, an denen diese Menschen in ihrem Glauben an Gott festhalten. Natürlich können diese Dinge auch als ihr Kapital im Glauben an Gott betrachtet werden, sowie als die Ziele, die sie verfolgen, und als ihre Motivation und Richtung im Handeln. Sie glauben, über diese drei Punkte zu verfügen, würde sie für die drei grundlegenden Bedingungen der Errettung qualifizieren und sie zu Menschen machen, die von Gott geliebt und akzeptiert werden. Das ist ein schwerwiegender Fehler; über diese drei Punkte zu verfügen, deutet lediglich auf ein bisschen Menschlichkeit hin. Kann man sich allein mit ein bisschen Menschlichkeit Gottes Billigung verdienen? Auf keinen Fall; Gott billigt die Menschen, die Ihn fürchten und das Böse meiden. Diese drei Punkte erfüllen nicht den Standard der Wahrheitsrealität; sie sind lediglich die drei Maßstäbe für Arbeitskräfte. Als Nächstes werde Ich über die Einzelheiten dieser drei Punkte Gemeinschaft halten, damit ihr sie klar versteht. Der erste Punkt ist, eine gute Menschlichkeit zu haben. Sie glauben, dass es ausreicht, nichts Böses zu tun, keine Unterbrechungen und Störungen zu verursachen und den Interessen von Gottes Haus keinen Schaden zuzufügen, und dass das bedeutet, dass sie Gottes Absichten zufriedenstellen und in Übereinstimmung mit den Grundsätzen handeln können. Der zweite Punkt ist, „wahrhaft an Gott zu glauben“. Für sie bedeutet das, was sie „wahrhaft an Gott glauben“ nennen, niemals an Gottes Existenz oder der Tatsache Seiner Herrschaft über alles zu zweifeln und zu glauben, dass das menschliche Schicksal in Gottes Händen liegt, was sie ihrer Meinung nach befähigen wird, Gott bis zuletzt zu folgen. Sie glauben, dass sie, solange sie wahrhaft an Gott glauben, sich Seine Billigung verdienen werden. Deshalb sagen sie, egal wie Gott sie führt oder wie Er handelt oder auf welche Probleme sie stoßen: „Du solltest einfach Gott lieben, Gott folgen und dich Gott unterwerfen.“ Ihre Vorgehensweise zur Lösung von Problemen ist zu simpel; können solche pauschalisierten Worte irgendwelche Probleme lösen? Der dritte Punkt ist, in ihrem Glauben an Gott Dingen entsagen zu können und in der Lage zu sein, Mühsal zu ertragen und einen Preis zu zahlen, um ihre Pflichten auszuführen. Wie setzen sie das in die Praxis um? Weil sie wahrhaft an Gott glauben, können sie, wenn die Arbeit der Kirche es erfordert oder wenn sie Gottes dringliche Absichten spüren, ihren Familien, Ehen und Karrieren entsagen und ihre weltlichen Zukunftsaussichten beiseitelegen sowie mit unerschütterlicher Entschlossenheit Gott folgen und ihre Pflichten ausführen, ohne jemals etwas zu bereuen. Sie sind in der Lage, für jede Pflicht, die das Haus Gottes für sie arrangiert, Mühsal zu ertragen und einen Preis zu zahlen, selbst wenn es bedeutet, weniger zu essen und weniger zu schlafen. Egal wie hart die Lebensbedingungen sind, ja, selbst in gewissen widrigen Umgebungen können sie immer noch beharrlich ihre Pflichten ausführen. Abgesehen von diesen drei Punkten scheint die Praxis aller anderen Aspekte, die mit der Wahrheit zusammenhängen, für sie irrelevant zu sein. Sie tun, was ihnen gut oder richtig erscheint. Was die verschiedenen Grundsätze der Praxis betrifft, die Gott dem Menschen mitgeteilt hat, sowie die Zustände, Äußerungsformen und Wesensarten der verschiedenen verdorbenen Dispositionen der Menschen, die Gott aufgedeckt hat, denken sie, es sei in Ordnung, wenn sie nur ein wenig oder gar nichts wissen; sie verspüren keine Notwendigkeit, spezifisch und akribisch nach verschiedenen Grundsätzen zu suchen, um ihre eigene Verdorbenheit zu prüfen und ihre Mängel auszugleichen, oder irgendeine Notwendigkeit, oft an Versammlungen teilzunehmen, um sich den gemeinschaftlichen Austausch anderer über deren verschiedene Erfahrungszeugnisse anzuhören und dann einen Wandel ihrer selbst zu erreichen und so weiter. Auf diese Weise an Gott zu glauben, empfinden sie als zu mühsam, es ist unnötig. Sie folgen Gott und führen ihre Pflichten mit einem oberflächlichen Verständnis des Glaubens an Gott und des Wandels der Disposition aus sowie mit verschiedenen Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk. Ist diese Art von Mensch nicht ziemlich repräsentativ? (Ja.) Sie stellen eine grundlegende Anforderung an sich selbst und haben eine grundlegende Haltung gegenüber dem Glauben an Gott. Darüber hinaus vernachlässigen sie die Wahrheit, Gottes Gericht und ihre Enthüllung durch Gott und zurechtgestutzt zu werden, sowie die verschiedenen verdorbenen Dispositionen der Menschen und ihre verschiedenen Zustände, Äußerungsformen und so weiter. Sie denken nie über diese Probleme nach, noch wägen sie sie ab. Das heißt, diese Menschen halten sich selbst für Menschen mit guter Menschlichkeit, für gute Menschen und für Menschen, die wahrhaft an Gott glauben; und obwohl sie anerkennen, dass Menschen verdorbene Dispositionen haben, ignorieren sie die spezifischen Zustände und Äußerungsformen der verschiedenen verdorbenen Dispositionen der Menschen, die von Gott aufgedeckt wurden, und bemühen sich nicht, diese Dinge zu untersuchen. Das ist doch eine Art von Mensch, nicht wahr? Sind die Ansichten und spezifischen Äußerungsformen dieser Art von Mensch in ihrem Glauben an Gott nicht ziemlich repräsentativ? (Ja.) Betrachtet man die Standpunkte dieser Menschen zum Glauben an Gott, ihr Verständnis der Errettung und ihre Haltung gegenüber den Worten Gottes, die verschiedene verdorbene Dispositionen der Menschen aufdecken, in welche Kategorie sollten diese Menschen eingeordnet werden? (Menschen mit einem konfusen Glauben, die nicht nach der Wahrheit streben.) Das ist nur, wie sie nach außen hin erscheinen; wie sollten diese Menschen wirklich kategorisiert werden? Gibt es viele solcher Menschen in der Kirche? (Ja.) Immer wenn spezifische Probleme diskutiert und über die entsprechenden Wahrheiten Gemeinschaft gehalten wird, werden sie schläfrig, dösen ein oder werden verwirrt und zeigen kein Interesse. Wenn ihnen irgendeine Arbeit oder Aufgabe zugewiesen wird, krempeln sie die Ärmel hoch und machen sich an die Arbeit, ohne Mühsal oder Erschöpfung zu scheuen. Sie denken, es wäre großartig, wenn an Gott zu glauben genauso wäre wie diese Art von Arbeit – dann wären sie motiviert. Wenn es an der Zeit ist, Mühsal zu ertragen, den Preis zu zahlen und sich bei der Arbeit anzustrengen, zeigen sie aufrichtigen Eifer. Aber sind dieser aufrichtige Eifer und diese Begeisterung dasselbe wie Treue? Ist das die Äußerungsform, die man zeigen sollte, nachdem man die Wahrheitsgrundsätze verstanden hat? (Nein.) Könnt ihr durch Meinen gemeinschaftlichen Austausch erkennen, in welche Kategorie diese Menschen eingestuft werden sollten? (Arbeitskräfte.) Das ist richtig. Diese Menschen sind Arbeitskräfte, und das ist die Art und Weise, wie Arbeitskräfte an Gott glauben.

Wir begannen unseren gemeinschaftlichen Austausch damit, über die Wesensnatur und die verschiedenen Äußerungsformen von Antichristen zu sprechen, sowie über die verschiedenen Äußerungsformen jener Menschen, die die Disposition von Antichristen haben, aber keine wirklichen Antichristen sind. Nun halten wir Gemeinschaft über die Äußerungsformen verschiedener Arten von Menschen, die in den Bereich der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern fallen. Obwohl es bei den Themen unseres gemeinschaftlichen Austauschs um Antichristen und falsche Leiter ging, beziehen sich die spezifischen Probleme und Äußerungsformen, die jeder Punkt behandelt, auf die verdorbenen Dispositionen der verdorbenen Menschheit sowie auf die verschiedenen Zustände und Äußerungsformen, die unter der Herrschaft verdorbener Dispositionen entstehen. Obwohl falsche Leiter und Antichristen nur eine Minderheit darstellen, existieren die Dispositionen falscher Leiter und Antichristen sowie ihre verschiedenen Zustände und Äußerungsformen in unterschiedlichem Ausmaß in jedem Menschen. Da über diese Probleme nun so detailliert Gemeinschaft gehalten wurde, werden die Menschen, die nach der Wahrheit streben, nun für ihr Streben nach der Wahrheit, ihr Praktizieren der Wahrheit, ihr Verständnis der Wahrheitsgrundsätze und ihren Eintritt in die Wahrheitsrealität einen deutlicheren Weg und eine deutlichere Richtung sowie eindeutigere Ziele haben. Das ist eine gute Sache für sie und ein Grund zur Freude. Mit anderen Worten: Sie begeben sich auf den Weg zu einem neuen Meilenstein in ihrem Glauben an Gott. Sie leben nicht mehr unter der Kontrolle von Vorschriften und religiösen Ritualen oder von Worten, Glaubenslehren und Slogans. Stattdessen haben sie konkretere Richtungen und Ziele für ihr Praktizieren und natürlich auch spezifischere Grundsätze, die es zu befolgen gilt. Wie man unter bestimmten Umständen praktiziert, welche Wahrheitsgrundsätze dabei eine Rolle spielen oder welche Zustände und Verdorbenheiten die Menschen haben, wie damit umgegangen werden sollte und wie man die Wahrheit sucht, um sie zu beseitigen – die beiden Hauptthemen des gemeinschaftlichen Austauschs über Antichristen und falsche Leiter behandeln hauptsächlich diese Aspekte. Für die Menschen, die nach der Wahrheit streben, gilt: Je spezifischer über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wird, desto deutlicher wird ihr Weg der Praxis. Je spezifischer über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wird, desto heller und klarer werden die Herzen der Menschen, desto mehr können sie sich selbst erkennen und verstehen, und desto mehr sind sie sich bewusst, in was sie als Nächstes eintreten sollten und welche Probleme sie als Nächstes lösen müssen. Was die Art von Menschen betrifft, von denen wir gerade als Arbeitskräfte gesprochen haben: Selbst nachdem wir ausgiebig über die verschiedenen Zustände, die durch die verdorbenen Dispositionen der Menschheit hervorgerufen werden, und die verschiedenen Probleme der Verdorbenheit, die gelöst werden müssen, Gemeinschaft gehalten haben, lässt sie das immer noch kalt. Was bedeutet es, dass sie das kalt lässt? Es bedeutet, dass sie sich in Bezug auf das Streben nach der Wahrheit und den von Gott verkündeten Weg der Errettung immer noch im Unklaren sind und diese nicht begreifen können. Schlimmer noch, selbst nachdem über so viele wesentliche Äußerungsformen und Probleme Gemeinschaft gehalten wurde, denken sie immer noch: „Ich habe eine gute Menschlichkeit, ich glaube wahrhaft an Gott, ich bin bereit, in meinem Glauben an Gott Dingen zu entsagen, und ich bin bereit, einen Preis zu zahlen und Mühsal zu ertragen, um meine Pflicht auszuführen; das ist ausreichend.“ Wenn sie mit einer Situation konfrontiert werden, prüfen sie sich weder selbst noch vergleichen sie sich mit Gottes Worten. Stattdessen versuchen sie, Probleme allein auf der Grundlage ihrer eigenen menschlichen Gutheit oder des Bisschens an Gewissen und Vernunft, das sie haben, zu lösen. Natürlich gibt es auch Menschen, die sich auf Zurückhaltung und Geduld verlassen und immer wieder durchhalten, während andere sich auf Philosophien für weltliche Belange stützen und große Probleme zu kleinen Problemen herunterspielen und kleine Probleme ganz unter den Tisch kehren. Das Ziel, das sie verfolgen, ist: „An dem Tag, an dem Gottes Werk endet, wenn ich dann immer noch in der Kirche meine Pflicht tue und nicht entfernt worden bin, ist das genug. Ob ich ein wahres Verständnis meiner selbst habe, ob meine verdorbenen Dispositionen beseitigt wurden, ob ich mich Gott wirklich unterwerfe, ob ich jemand bin, der Gott fürchtet und das Böse meidet – das sind Kleinigkeiten und nicht der Rede wert. Du machst aus allem eine große Sache, hältst so detailliert Gemeinschaft über die Wahrheit, bringst selbst die kleinsten Probleme zur Sprache, um endlos Gemeinschaft zu halten, und lässt uns immer Dinge erkennen und durchschauen; ich will mir diese Gemeinschaften über die Wahrheit einfach nicht anhören, ich habe überhaupt kein Interesse daran. Wenn Gottes Tag kommt, wäre es so wunderbar, wenn wir einfach direkt ins Königreich eintreten könnten!“ Obwohl es stimmt, dass die Geduld eines jeden Menschen ihre Grenzen hat, ist die Geduld solcher Menschen grenzenlos. Warum? Weil sie glauben, dass sie gute Menschlichkeit besitzen, wahrhaft an Gott glauben, die Fähigkeit haben, als Gläubige an Gott Dingen zu entsagen, und die Bereitschaft, einen Preis zu zahlen und Mühsal zu ertragen, um ihre Pflicht auszuführen; wenn sie mit irgendetwas konfrontiert werden, haben sie dafür ihre eigenen Lösungen und sind letztendlich immer noch in der Lage, ihre Pflichten unerschütterlich auszuführen und standhaft zu bleiben. Aber egal, wie beharrlich sie ihre Pflichten ausführen oder wie sie es schaffen, bis zuletzt auszuharren – unabhängig von ihrer Motivation steht eines fest: Sie unterwerfen sich nie wirklich Gott, und sie erlangen nie ein Verständnis ihrer eigenen verdorbenen Dispositionen. Genauer gesagt, geben diese Menschen nicht zu, Verdorbenheit in sich zu tragen, noch wollen sie die verschiedenen Zustände und Probleme wahrhaben, die aus den von Gott aufgedeckten verdorbenen Dispositionen der Menschen entstehen. Selbst wenn sie diese Zustände und Probleme gelegentlich auf sich selbst beziehen, legen sie eine gleichgültige Haltung an den Tag und sagen: „Jeder Mensch ist in gleichem Maße verdorben. Die Wesensnatur aller Menschen ist die von Teufeln und Satan; wir sind alle Feinde Gottes. Das ist eine Tatsache, an der niemand etwas ändern kann. Aber solange man beharrlich seine Pflicht ausführt, wird Gott einen sicherlich billigen, und diejenigen, die bis zuletzt durchhalten, werden die Überwinder sein.“ Nach ihren Standpunkten zu urteilen, zeigen sie in ihrem Glauben an Gott recht viel Eifer, aber wenn es darum geht, Erfahrungszeugnisse mitzuteilen, verstummen sie und kriegen kein Wort raus. Wenn es an der Zeit ist, bei Versammlungen über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, werden sie schläfrig und können nichts begreifen. Wenn du sie fragst: „Wie erlebst du Gottes Worte jeden Tag in deiner Pflicht?“, sagen sie: „Ich tue, was auch immer die Kirche für mich arrangiert. Muss man da etwas erleben?“ Sie scheinen die Frage nicht zu verstehen. Wenn du sie dann fragst: „Offenbarst du irgendeine Verdorbenheit? Wie verstehst du dich selbst?“, sagen sie: „Ich unterwerfe mich einfach Gott und liebe Gott; welche Probleme könnte es da geben?“ So simpel ist ihre Denkweise. Ihr Standpunkt ist: „So sollte der Glaube an Gott sein. Warum sollte man sich mit so vielen trivialen Problemen herumschlagen? Ihr macht das alles viel zu kompliziert!“ Deshalb führen sie ihre Pflicht aus und erledigen Aufgaben, ohne jemals nach den Wahrheitsgrundsätzen zu suchen, sondern lassen sich in ihrem Handeln von ihren guten Absichten und ihrer Begeisterung leiten. Genauer gesagt, wird ihr Handeln von Gewissen und Vernunft beherrscht, und sie denken: „Ich habe bereits enorm gelitten und einen hohen Preis gezahlt; ich habe bereits in hohem Maße die Wahrheit praktiziert und Gott zufriedengestellt; verlangt nicht mehr von mir. An mir gibt es nichts auszusetzen, ich bin ein guter Mensch, und ich glaube wahrhaft an Gott.“ Natürlich kommt es vor, dass diese Menschen nicht anders können, als sich irgendwie abzureagieren, und dann kommt ihre wahre Natur zum Vorschein. Sie können eine Menge Worte und Glaubenslehren von sich geben, aber sie haben keine echte Größe; mit anderen Worten, sie haben kein Leben. Was genau meine Ich damit, dass sie „kein Leben haben“? (Sie haben keine Wahrheit.) Wie kommt das zustande, keine Wahrheit zu haben? (Sie lieben die Wahrheit nicht, noch streben sie nach ihr.) Es geht nicht einmal darum, ob sie die Wahrheit lieben oder nicht; um es genau zu sagen: Sie nehmen die Wahrheit nicht an. Manch einer mag nun sagen: „Wie kannst Du sagen, dass sie die Wahrheit nicht annehmen? Sie ertragen so viel Mühsal und zahlen einen so hohen Preis, um ihre Pflicht auszuführen, und jeden Tag arbeiten sie hart von morgens bis abends; wie kannst Du sagen, dass sie keine Wahrheit haben?“ Ist es ungerecht ihnen gegenüber, das zu sagen? Doch wenn du dir diese Menschen ansiehst – liegt bei all ihrem Leid und dem Preis, den sie zahlen, alles, was sie tun, im Rahmen der Wahrheitsgrundsätze? Suchen sie bei allem, was sie tun, nach den Grundsätzen? Treten sie mit einem gottesfürchtigen Herzen vor Gott und erledigen die Dinge gemäß Gottes Worten und den vom Haus Gottes geforderten Grundsätzen? Nein; das sind alles menschliche Handlungen, menschliche Zurückhaltung. Was ist die primäre Äußerungsform davon, dass sie die Wahrheit nicht annehmen? Dass sie, bevor sie etwas tun, nie aktiv nach der Wahrheit suchen, noch je ernsthaft darüber nachdenken, was die Grundsätze der Wahrheit sind, um dann streng laut Gottes Worten zu praktizieren. Hegen sie solche Gedanken und Haltungen? Was ist ihre Haltung gegenüber den verschiedenen Äußerungsformen der verdorbenen Disposition der Menschheit, die von Gott aufgedeckt wurden? Nehmen sie diese Worte an? Gestehen sie ein, dass diese Worte Tatsachen sind? Erkennen sie an, dass sich in diesen spezifischen Äußerungsformen Verdorbenheit offenbart? Nach außen hin nicken sie vielleicht zustimmend oder geben es womöglich zu, aber in ihren Herzen nehmen sie es nicht an; sie ignorieren es. Was ist mit „es ignorieren“ gemeint? Konkret bedeutet es, dass sie diese von Gott gesprochenen Worte nicht annehmen, keine klare Haltung zu ihnen haben und keinen offensichtlichen Widerstand oder Widerspruch gegen sie zeigen, sondern ihnen gegenüber eine gleichgültige Haltung einnehmen. Der Ausdruck „gleichgültige Haltung“ ist ein wenig abstrakt; konkret denken sie: „Du sagst, die Menschen seien arrogant und betrügerisch, aber wer ist denn nicht betrügerisch? Wer ist nicht ein bisschen gerissen? Wer zeigt nicht etwas Arroganz oder Hochmut? Was ist schon dabei? Solange man Mühsal ertragen und den Preis zahlen kann, ist das genug.“ Ist das nicht eine Haltung und eine spezifische Äußerungsform der Akzeptanzverweigerung? (Ja.) Das ist eine Weigerung, die Wahrheit zu akzeptieren. Ihre Haltung gegenüber den Worten über Gottes Gericht und die Entlarvung durch Ihn ist eine der Missachtung und Akzeptanzverweigerung. Was also die Bewertungen und Ermahnungen der Brüder und Schwestern betrifft und auch die Hinweise und die Hilfeleistung, die die Brüder und Schwestern für ihre verdorbenen Dispositionen bereitstellen – können sie diese Dinge annehmen? (Nein.) Sagt Mir also: Was sind ihre spezifischen Äußerungsformen? Warum können sie diese Dinge nicht annehmen? Welche Belege hast du für deine Aussage? Wenn du zum Beispiel zu ihnen sagst: „Du kannst deine Pflicht nicht auf so eine unachtsame Weise ausführen; das ist nachlässig“, welche ihrer Äußerungsformen belegen, dass sie die Wahrheit nicht annehmen? (Sie würden sagen: „Ich habe mich bereits von Herzen bemüht. Ich habe bereits gelitten und den Preis gezahlt. Wie kannst du sagen, dass ich nachlässig bin?“) Das ist ihre Rechtfertigung. Würden sie manchmal nach Ausreden suchen? Selbst wenn sie es sich in ihrem Herzen eingestehen, denken sie immer noch: „Ich war nachlässig – na und? Wer hat nicht mal einen schlechten Tag? Wer hat denn keine normalen Emotionen? Aber ich kann nicht zugeben, nachlässig zu sein; ich muss eine Ausrede finden, um es zu vertuschen. Ich kann nicht mein Ansehen verlieren.“ Also finden sie viele Gründe und Ausreden, um sich fadenscheinig zu verteidigen, indem sie nicht zugeben, dass sie nachlässig waren, ihre eigenen Probleme in dieser Hinsicht nicht anerkennen und auch keine Hinweise von anderen Menschen annehmen. Das ist eine spezifische Äußerungsform der Weigerung, die Wahrheit zu akzeptieren. Wenn ihnen nicht etwas Echtes widerfährt, halten sie sich für „einen guten Menschen, der wahrhaft an Gott glaubt“. Wenn ihnen etwas widerfährt, finden sie, auch wenn sie das nicht mehr als Schutzschild verwenden können, immer noch ausreichend Gründe, um sich zu rechtfertigen und zu verteidigen, kehren das Problem unter den Teppich, legen die Sache zu den Akten und halten sich dann weiterhin für „einen guten Menschen mit guter Menschlichkeit, der wahrhaft an Gott glaubt, Dingen entsagen kann und in der Lage ist, Mühsal zu ertragen und einen Preis zu zahlen, um seine Pflicht auszuführen“. Genauer gesagt: Die Äußerungsformen und das Wesen solcher Menschen entsprechen denen von Arbeitskräften. Diese Gruppe macht einen bedeutenden Anteil der Leute in der Kirche aus. Unabhängig vom Anteil: Wenn diese Menschen letztendlich wirklich leiden und den Preis zahlen können und bis zuletzt ausharren und durchhalten, ohne größere Verfehlungen zu begehen, ohne gegen Gottes Verwaltungsverordnungen zu verstoßen oder Seine Disposition zu kränken, dann sind sie treue Arbeitskräfte, Arbeitskräfte, die verbleiben dürfen. Das ist ein beträchtlicher Segen! Sie streben nicht nach der Wahrheit, noch können sie Gottes Willen befolgen, Zeugnis für Gott ablegen oder als Zeugen für Gottes Worte und Werk agieren – diesen Segen zu erhalten, ist schon ziemlich gut. Was kann man denn erwarten, wenn man nicht nach der Wahrheit strebt? Eine treue Arbeitskraft zu sein, ist schon gar nicht schlecht. Manche Menschen fragen: „Ist es möglich, dass diese Menschen zu Mitgliedern von Gottes Volk werden?“ Ja, das ist es. Die einzige Möglichkeit besteht darin, dass diese Menschen, unter der Voraussetzung, dass sie in der Lage sind, Dingen zu entsagen und zu leiden, die Wahrheit annehmen, ihre eigene Verdorbenheit anerkennen und sich ihr korrekt stellen können und dann die Wahrheit suchen, um sie zu beseitigen, indem sie nicht auf der Grundlage menschlicher Gutheit oder menschlicher Zurückhaltung, Ausdauer und Beharrlichkeit handeln, sondern laut den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren, sodass ihre Disposition am Ende einige Veränderungen durchmachen kann – dann haben sie eine gewisse Chance, zu Mitgliedern von Gottes Volk zu werden. Wenn jedoch ihre Handlungen und ihr Benehmen nichts mit einem Wandel der Disposition, dem Annehmen der Wahrheit und der Errettung zu tun haben, dann ist ihre Chance, zu Mitgliedern von Gottes Volk zu werden, gleich null; das ist eine Tatsache. Was ist der Grundsatz für den Umgang mit treuen Arbeitskräften? Die größtmöglichen Anstrengungen zu unternehmen, um diesen Menschen zu helfen, klar denken zu können. Welchem Zweck dient es, dafür zu sorgen, dass sie klar denken können? Sie daran zu hindern, sich Hirngespinsten hinzugeben. Manch einer mag nun fragen: „Worauf bezieht sich ‚sich Hirngespinsten hingeben‘?“ Darauf, wenn sich jemand für einen Menschen hält, der „eine gute Menschlichkeit hat, wahrhaft an Gott glaubt und die Fähigkeit hat, Dingen zu entsagen, und bereit ist, einen Preis zu zahlen“, und dann erwartet, von Gott gerettet zu werden, was unmöglich ist. Diesen Menschen muss klargemacht werden: Den Standpunkt zu vertreten, dass „eine gute Menschlichkeit zu haben, wahrhaft an Gott zu glauben und die Fähigkeit zu haben, Dingen zu entsagen, und bereit zu sein, einen Preis zu zahlen, dazu führen kann, dass man von Gott gerettet wird“, ist falsch und dumm. Es muss ihnen klargemacht werden, dass diese Eigenschaften zu besitzen nicht bedeutet, dass man seine verdorbene Disposition abgelegt hat, dass ein wenig gutes Verhalten nicht bedeutet, dass man gerettet werden kann, geschweige denn, dass man die Wahrheit erlangt hat, und dass ihre Standpunkte absurd, lächerlich, widersprüchlich und völlig unvereinbar mit der von Gott kundgetanen Wahrheit sind. Diesen Menschen, die hartnäckig an religiösen Auffassungen festhalten, sollte geholfen werden; lest ihnen Gottes Worte vor und haltet Gemeinschaft über die Wahrheit mit ihnen. Wenn sie die Wahrheit immer noch nicht annehmen können, nicht erleuchtet werden und keine Absicht zeigen, zu suchen, ganz gleich, wie du mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, dann gibt es keinen Grund, sie zu zwingen. Sie können nichts anderes tun, als bis zum Ende als Arbeitskräfte zu dienen.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:30 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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