Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (25) Abschnitt Zwei

D. Geneigt sein, sich zu rächen

Unser gemeinschaftlicher Austausch über die Äußerungsformen der dritten Art von Menschen – Menschen, die zügellos und hemmungslos sind – ist abgeschlossen. Abgesehen von dieser Art von Menschen gibt es noch viele andere, die in die Kategorie der bösen Menschen fallen, und die Kirche sollte all diese Arten von bösen Menschen erkennen und entfernen. Als Nächstes werden wir die vierte Art besprechen. Unter den verschiedenen Arten von bösen Menschen, die die Kirche erkennen und entfernen sollte, stellt die vierte Art eine erhebliche Herausforderung und gehörige Schwierigkeiten dar. Was sind das für Menschen? Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen. Der Ausdruck „geneigt sein, sich zu rächen“ macht deutlich, dass diese Menschen keine guten Menschen sind; umgangssprachlich ausgedrückt sind sie schwarze Schafe. Nach den beständigen Äußerungsformen und Offenbarungen ihrer Menschlichkeit sowie nach den Grundsätzen für ihr Handeln zu urteilen, sind ihre Herzen nicht gütig. Sie sind, wie der Volksmund sagt, „echt üble Kerle“. Wir sagen, dass sie keine Menschen der gütigen Sorte sind; genauer gesagt sind diese Personen nicht gutherzig, sondern tragen Bösartigkeit, Böswilligkeit und Grausamkeit in sich. Sobald jemand etwas sagt oder tut, das ihre Interessen, ihr Ansehen oder ihren Status berührt oder sie kränkt, hegen sie einerseits Hass in ihren Herzen und handeln andererseits auf Grundlage dieses Hasses, und zwar mit dem Ziel und der Ausrichtung, ihrem Hass Luft zu machen und ihren Ärger abzureagieren: ein Verhalten, das man als Rache bezeichnet. Unter den Menschen gibt es immer einen Teil, der so ist. Ob es sich nun um Verhalten handelt, das man als kleinlich, herrschsüchtig oder überempfindlich bezeichnet: Welche Worte man auch benutzt, um ihre Menschlichkeit zu beschreiben oder zusammenzufassen, es gibt eine Äußerungsform, die all ihre Interaktionen mit anderen gemeinsam haben, und zwar, dass jeder, der sie – ob absichtlich oder unabsichtlich – verletzt oder kränkt, leiden und die entsprechenden Konsequenzen tragen muss. Es ist genau, wie manche Leute sagen: „Wenn du sie kränkst, wirst du dein blaues Wunder erleben. Wenn du sie reizt oder verletzt, wirst du damit nicht ungeschoren davonkommen.“ Gibt es solche Personen unter den Menschen? (Ja.) Die gibt es zweifellos. Ganz gleich, was passiert und ob es der Aufregung und Kleinkrämerei überhaupt wert ist: Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, machen daraus einen Punkt auf ihrem Tagesplan und behandeln es als eine äußerst wichtige Angelegenheit. Ganz egal, wer sie kränkt, für sie ist das inakzeptabel, und sie verlangen, dass derjenige einen entsprechenden Preis dafür zahlt. Das ist der Grundsatz, nach dem sie sich im Umgang mit anderen Menschen und mit jedem, den sie als Feind betrachten, richten. Zum Beispiel halten manche Menschen im Kirchenleben gemeinschaftlichen Austausch über ihren Zustand oder teilen ganz normal ihre Erfahrungen mit und besprechen dabei ihren Zustand und ihre Verdorbenheit. Dabei beziehen sie unbeabsichtigt den Zustand und die Verdorbenheit anderer mit ein. Die Person, die spricht, mag das nicht beabsichtigen, aber jemand, der ihr zuhört, nimmt es sich zu Herzen. Nachdem diese Person sich das angehört hat, ist sie nicht in der Lage, es auf die richtige Weise zu verstehen oder richtig damit umzugehen, und ist dann geneigt, auf Rache zu sinnen. Wenn sie diese Angelegenheit nicht auf sich beruhen lässt und darauf besteht, anzugreifen und Rache zu üben, wird das der Arbeit der Kirche Probleme bereiten, weshalb diese Angelegenheit umgehend geregelt werden muss. Solange es böse Menschen in der Kirche gibt, werden unweigerlich Störungen auftreten. Daher dürfen Vorfälle, bei denen böse Menschen die Kirche stören, nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Ob nun absichtlich oder unabsichtlich: Solange du solche Menschen reizt oder verletzt, werden sie es nicht einfach so auf sich beruhen lassen. Sie denken bei sich: „Du sprichst über deine eigene Verdorbenheit, warum erwähnst du mich dann? Du sprichst von deiner Selbsterkenntnis, warum stellst du mich dann bloß? Meine Verdorbenheit bloßzustellen, kostet mich Ansehen und Würde, bringt mich vor den Brüdern und Schwestern in Verlegenheit, lässt mich an Geltung verlieren und schadet meinem Ruf. Na schön, dann werde ich mich an dir rächen; du wirst dein blaues Wunder erleben! Denk nicht, dass du mich einfach so schikanieren kannst, denk nicht, dass du mich herumschubsen kannst, nur weil meine Familie in schlechten Verhältnissen lebt und ich keinen hohen sozialen Status besitze. Halte mich nicht für einen Schwächling; mit mir ist nicht zu spaßen!“ Lassen wir die Art und Weise, wie sie ihre Rache ausüben, erst einmal außer Acht und betrachten nur die Menschen an sich: Wenn sie solche geringfügigen Dinge erleben – Dinge, die im Kirchenleben alltäglich sind –, können sie diese nicht nur nicht richtig behandeln oder verstehen, sondern entwickeln auch Hass und warten auf Gelegenheiten, sich zu rächen, und greifen dabei sogar zu skrupellosen Mitteln, um ihre Rache auszuüben. Was sagt das über ihre Menschlichkeit aus? (Sie ist böswillig.) Sind das gütige Menschen? (Nein.) Die beste Art von Menschen sind diejenigen, die die Wahrheit annehmen können. Wenn sie hören, wie andere im gemeinschaftlichen Austausch ihre Erfahrungen teilen, denken sie nach: „Ich habe diese Verdorbenheit auch. Was diese Person beschreibt, hört sich wie mein Zustand an. Ob sie mich absichtlich bloßstellt oder unabsichtlich über etwas spricht, das zufällig meinem Zustand gleicht, ich werde es richtig auffassen – ich werde mir anhören, wie sie es erfahren hat, wie sie die Wahrheit sucht, um diesen Zustand zu beseitigen, und wie sie praktiziert und eintritt.“ Das ist jemand, der die Wahrheit wirklich annimmt. Eine etwas schlechtere Person könnte, nachdem sie das gehört hat, denken: „Wieso ist die verdorbene Disposition, die diese Person erkennt, genau wie mein Zustand? Redet sie über mich? Na ja, soll sie reden. Schließlich habe ich keinen Schaden erlitten, und die meisten Leute wissen es wahrscheinlich sowieso nicht. Vielleicht redet sie nur über sich selbst, und es ist nur Zufall, dass es meinem Zustand gleicht; wir alle haben denselben Zustand.“ Sie nehmen es nicht ernst, hegen keinen Hass in ihrem Herzen und sind nicht geneigt, auf Rache zu sinnen. Bei den ungütigen, bösen Menschen ist es jedoch anders. Andere Menschen würden dieselbe Angelegenheit als alltäglich betrachten und sie entsprechend behandeln und damit umgehen. Natürlich würden gute Menschen, die die Wahrheit annehmen, die Sache proaktiv und auf positive Weise regeln. Gewöhnliche Menschen hegen, auch wenn sie die Sache nicht auf positive Weise regeln, keinen Hass und erst recht sinnen sie nicht auf Rache. Aber diese ungütigen Menschen kann eine so gewöhnliche und völlig alltägliche Angelegenheit innerlich aufwühlen, sodass sie sich nicht beruhigen können. Die Dinge, die sie hervorbringen, sind nicht positiv oder gewöhnlich, sondern bösartig und niederträchtig; sie sinnen auf Rache. Aus welchem Grund wollen sie sich rächen? Sie glauben, dass die Leute sie absichtlich mit böswilligen Bemerkungen verleumden und ihre tatsächlichen Umstände sowie ihre hässliche Seite und ihre Verdorbenheit bloßstellen. Sie halten das, was die Leute sagen, für absichtlich und betrachten sie folglich als ihre Feinde. Dann fühlen sie sich gerechtfertigt, sich an ihnen zu rächen, um die Angelegenheit zu regeln, und setzen verschiedene Mittel ein, um ihre rachsüchtigen Ziele zu erreichen. Ist das nicht eine bösartige Disposition? (Ja.) Wenn die Brüder und Schwestern im Kirchenleben über ihren Zustand sprechen, können die meisten Zuhörer das nachvollziehen und es von Gott annehmen. Nur diejenigen, die der Wahrheit abgeneigt sind und eine niederträchtige Disposition haben, entwickeln Feindseligkeit und sinnen sogar auf Rache, wenn sie das hören, wodurch sie ihre Wesensnatur vollständig offenbaren. Sobald diese rachsüchtige Mentalität entstanden ist, folgt eine Reihe von rachsüchtigen Verhaltensweisen und Handlungen. Was passiert mit den Beziehungen zwischen den Menschen, wenn sich diese Racheakte entfalten? Sie sind nicht mehr ordnungsgemäß. Und wer ist hier das wahre Opfer? (Die Person, an der sie sich rächen wollen.) Richtig. Die wahren Opfer sind diejenigen, die ihr Erfahrungszeugnis im gemeinschaftlichen Austausch mitteilen. Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, werden dann in verschiedenen Situationen mit Worten oder Taten jene Leute verurteilen und angreifen, die sie als jemanden wahrnehmen, der sie bloßstellt und ihnen feindlich gesinnt ist, und ihnen sogar etwas anhängen oder sie verleumden. Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, hegen nicht einfach nur vorübergehend Hass in ihren Herzen und das war’s; sie suchen und schaffen sogar alle möglichen Gelegenheiten, um sich an den Zielen ihrer Vergeltung zu rächen, an denen, denen sie feindlich gegenüberstehen, und an denen, die in ihren Augen für sie nachteilig sind. Während der Wahl von Leitern zum Beispiel: Wenn die Person, der sie feindlich gesinnt sind, den Grundsätzen für den Einsatz von Menschen im Haus Gottes entspricht und qualifiziert ist, zum Leiter gewählt zu werden, wird ihre Feindseligkeit sie dazu veranlassen, diese Person zu verurteilen, zu verdammen und anzugreifen. Sie könnten sogar hinter den Kulissen tätig werden oder Dinge tun, die dieser Person schaden, um ihre Rache auszuüben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sie vielfältige Mittel einsetzen, um ihre Rache auszuüben. Zum Beispiel könnten sie Dinge finden, die sie als Druckmittel gegen jemanden verwenden können, und schlecht über ihn reden, mithilfe von Übertreibung und haltlosem Hörensagen Gerüchte über diese Person erfinden oder Zwietracht zwischen dieser Person und anderen säen. Sie könnten diese Person sogar fälschlicherweise bei den Leitern beschuldigen und behaupten, sie sei bei ihren Pflichten untreu und leiste bei ihrer Ausführung durch Negativität Widerstand. Tatsächlich ist das alles vorsätzlich erfunden und komplett aus der Luft gegriffen. Schaut euch an, wie aus ihren Verdächtigungen und Missverständnissen gegenüber dieser Person so viele ungerechtfertigte Verhaltensweisen und Handlungen entstehen; all diese Vorgehensweisen entspringen ihrer rachsüchtigen Natur. Als diese Person ihre Erfahrungszeugnisse teilte, war das eigentlich überhaupt nicht gegen sie gerichtet; es gab keinerlei böswillige Absicht ihr gegenüber. Dass sie es anderen nicht erlauben, sie bloßzustellen, und auch keine Diskussionen über Selbsterkenntnis, über verderbte Dispositionen oder über die eigene satanische Natur zulassen, liegt nur daran, dass sie der Wahrheit abgeneigt sind und eine bösartige Disposition haben, die zur Rachsucht neigt. Wenn solche Themen diskutiert werden, werden sie wütend und gehen davon aus, dass sie ins Visier genommen und bloßgestellt werden, woraufhin sie eine rachsüchtige Mentalität entwickeln. Die Äußerungsformen dieser Art von Person, wenn sie ihre Rache ausübt, beschränken sich keineswegs nur auf eine einzige Situation. Warum sage Ich das? Weil solche Personen eine bösartige Natur haben; niemand darf sie reizen oder provozieren. Sie sind von Natur jedermann und allen Dingen gegenüber aggressiv, wie ein Skorpion oder ein Tausendfüßler. Und das Resultat ist: Ob jemand sie nun absichtlich oder unabsichtlich durch seine Worte reizt oder verletzt, solange sie das Gefühl haben, dass ihr Stolz oder ihr Ansehen verletzt wurde, werden sie sich Möglichkeiten ausdenken, ihren Stolz und ihr Ansehen wiederherzustellen, was zu einer Reihe von Racheakten führt.

Als Nächstes werde Ich über weitere Äußerungsformen jener Menschen Gemeinschaft halten, die geneigt sind, sich zu rächen. Manche von ihnen werden von Leitern zurechtgestutzt, weil sie ihre Pflichten oberflächlich ausgeführt haben, und diese Zurechtstutzung macht sie unzufrieden. Sagt Mir: Ist es gerechtfertigt, sie zurechtzustutzen? (Ja.) Es ist vollkommen gerechtfertigt und normal. Wenn du deine Pflicht oberflächlich ausführst, der Arbeit der Kirche schadest und nicht im Einklang mit den Grundsätzen handelst, ist es gerechtfertigt, wenn jemand aktiv wird, um dich bloßzustellen und zurechtzustutzen, und du solltest es annehmen. Doch jene Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, weigern sich nicht nur, es anzunehmen, sondern sind damit auch unzufrieden. Sobald die Leiter weg sind, stoßen sie wüste Beschimpfungen aus: „Was machst du dich denn so wichtig? Du hast doch nur ein offizielles Amt, oder? Wenn ich ein solches Amt hätte, würde ich mich besser schlagen als du! Mich zurechtstutzen, wer glaubst du eigentlich, wer du bist? Ich hasse dich dafür, dass du mich zurechtgestutzt hast. Ich verfluche dich, dass du von einem Auto überfahren wirst, an deinem Getränk erstickst und an deinem Essen erstickst. Ich verfluche dich, dass du elendig stirbst! Du wagst es, mich zurechtzustutzen? Kein Mensch auf dieser Welt wagt es, mich zurechtzustutzen!“ Wenn diese Leiter wegen einiger Angelegenheiten von übergeordneten Leitern zurechtgestutzt werden, schwelgen diese Leute im Unglück der Leiter und sind überglücklich, summen ein Lied und denken bei sich: „Sieh mal einer an. Du hast dich wichtig gemacht, und jetzt bekommst du die Quittung! Wer mich zurechtstutzt, dem mache ich das Leben zur Hölle!“ Was denkt ihr über solche Menschen? (Sie sind böswillig.) Egal, wie gerechtfertigt ihre Zurechtstutzung ist, sie können sie nicht annehmen. Sie debattieren und verteidigen sich hartnäckig, und danach tun sie ihre Pflichten weiterhin oberflächlich und bleiben trotz wiederholter Ermahnungen unverbesserlich. Wenn du immer oberflächlich handelst, wirst du im Haus Gottes nur zurechtgestutzt werden; wenn du in deinem Berufsleben in der säkularen Welt oberflächlich handelst, könntest du sogar entlassen werden und deinen Lebensunterhalt verlieren. Meistens gilt im Haus Gottes der Grundsatz, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten und liebevolle Unterstützung anzubieten, um es den meisten Menschen zu erlauben, normal nach der Wahrheit zu streben und ihre Pflichten auszuführen. Tatsächlich müssen nur die wenigsten der Leiter und Mitarbeiter damit rechnen, streng zurechtgestutzt zu werden. Die meisten Menschen handeln auf Grundlage von Glauben, Achtsamkeit, Gewissen und Vernunft, akzeptieren Gottes prüfenden Blick und machen keine schweren Fehler, sodass sie nicht streng zurechtgestutzt werden müssen. Zurechtgestutzt zu werden ist jedoch eine gute Sache; wie viele Menschen werden schon zurechtgestutzt, besonders vom Oberen? Das stellt eine enorme Chance zur Selbsterkenntnis und zum Wachstum im Leben dar. Gläubige müssen zumindest die Bedeutsamkeit davon verstehen, zurechtgestutzt zu werden, und erkennen, dass es etwas Gutes ist. Selbst wenn die Zurechtstutzung durch bestimmte Personen nicht ganz im Einklang mit den Grundsätzen steht und dabei persönliche Neigungen und Hitzköpfigkeit mit einfließen, solltest du dich dennoch selbst prüfen, um zu sehen, welche Aspekte deiner Handlungen nicht mit den Grundsätzen übereinstimmen, und es auf positive Weise akzeptieren; das wird für dich hilfreich sein. Aber diese bösen Menschen können es nicht einmal akzeptieren, wenn sie zu Recht zurechtgestutzt werden. Selbst wenn sie sich nicht aktiv rächen, sind ihre Herzen von immenser Unzufriedenheit erfüllt, und sie fluchen und schimpfen. Wenn jene Menschen, die sie zurechtgestutzt haben, selbst zurechtgestutzt werden oder sich Schwierigkeiten gegenübersehen, sind sie glücklicher als ein Kind am Silvesterabend. Das ist eine Äußerungsform böser Menschen. Es gibt auch Menschen, die bei der Ausführung ihrer Pflicht mit anderen wetteifern; sie halten sich oft nicht an die Grundsätze und handeln oberflächlich, was zu einer fruchtlosen Ausführung ihrer Pflichten führt. Wenn Leiter mit ihnen über ihre Probleme Gemeinschaft halten und sie zurechtstutzen, können Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, mit dieser Angelegenheit nicht richtig umgehen. Obwohl sie innerlich die Oberflächlichkeit und die Nichtbefolgung der Grundsätze bei der Ausführung ihrer Pflichten zugeben, entwickeln sie als Reaktion auf die Zurechtstutzung dennoch rachsüchtige Gedanken und Racheakte. In der Folge verfassen sie Briefe mit falschen Anschuldigungen gegen die Leiter. Darin greifen sie einige Praktiken und Offenbarungen der Verdorbenheit der Leiter auf, bauschen diese auf und melden sie den Führungskräften, in einem Versuch, die Entlassung der Leiter zu erwirken. Wenn ihr Ziel nicht erreicht wird, untergraben sie die Leiter, verursachen hinter den Kulissen Störungen und widersetzen sich hartnäckig deren Anordnungen. Sie berücksichtigen weder die Arbeit der Kirche noch die vom Haus Gottes geforderten Grundsätze oder die Wirksamkeit der Ausführung ihrer Pflicht; sie sind nur darauf bedacht, ihrem Ärger Luft zu machen. Sie weigern sich, auf irgendjemanden zu hören, und weisen sogar die Ermahnungen von Leitern und Mitarbeitern zurück. Sie widersprechen und widersetzen sich ihnen zwar nicht direkt, können aber hinter ihrem Rücken ihrer Negativität freien Lauf lassen, aus Protest ihre Arbeit niederlegen und jedes Druckmittel verwenden, um gegen die Arbeitsanordnungen des Hauses Gottes oder gegen die Leiter und Mitarbeiter vorzugehen. Sie verbreiten sogar Auffassungen; sie selbst sind negativ und unwillig, ihre Pflicht zu tun, versuchen aber auch, andere dazu zu bringen, negativ und faul zu sein und ihre Pflichten zu vernachlässigen. Welchem Grundsatz folgen sie? „Ich habe keine Angst vor dem Tod; ich muss jemanden finden, den ich mit mir in den Abgrund ziehen kann. Die Leiter stutzen mich zurecht und sagen, meine Pflichtausführung sei nicht maßstabsgerecht – dann werde ich dafür sorgen, dass alle ihre Pflichten schlecht ausführen. Wenn es mir nicht gut geht, wird es keinem von euch gut gehen! Die Leiter stutzen mich zurecht, und ihr alle lacht mich aus; ich werde euch allen das Leben schwer machen!“ Wenn sie ihre Pflicht oberflächlich ausführen oder dabei gegen die Grundsätze verstoßen und jemand das den Leitern meldet, fangen sie an, in der Sache zu ermitteln: „Wer hat mich gemeldet? Wer hat mich bei den Leitern verpetzt? Wer hat engen Kontakt zu den Leitern? Wenn ich herausfinde, wer mich bei den übergeordneten Leitern gemeldet hat, dann werde ich denjenigen nicht mit Samthandschuhen anfassen! Ich werde das nicht auf sich beruhen lassen!“ Sie sind nicht nur zu harschen Äußerungen fähig, sondern können solche Drohungen natürlich auch in die Tat umsetzen. Diese Personen haben viele gemeine und hinterhältige Taktiken, um sich zu rächen, nicht nur, indem sie Druckmittel finden, mit denen sie andere verurteilen und verdammen können; manche Leute stehlen gezielt das Laptop-Ladegerät der Person, an der sie sich rächen wollen, sodass diese ihren Laptop nicht mehr aufladen kann und an der Ausführung ihrer Pflicht gehindert wird. Andere geben absichtlich eine große Menge Salz in das Essen von jemandem, um es ungenießbar zu machen. Diese plumpen Rachemethoden, die unter Nichtgläubigen üblich sind, werden auch von bösen Menschen innerhalb der Kirche angewendet. Ihre Rachemethoden gehen aber weit darüber hinaus und beinhalten einige skrupellose Taktiken, die wir noch nie gesehen haben; wir führen nur ein paar einfache Beispiele an. Unter diesen Menschen gibt es einige Personen, die anderen absichtlich Ärger und Schwierigkeiten machen und Hindernisse in den Weg legen; das kommt häufig vor. In jeder Gruppe wird die bösartige Disposition der Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, unter verschiedenen Umständen und in verschiedenen Umgebungen ständig offenbart. Die rachsüchtigen Äußerungsformen böser Menschen und Antichristen sind sogar noch offensichtlicher. Solange es böse Menschen und Antichristen in der Kirche gibt, werden die Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk, die aufrichtig an Ihn glauben und nach der Wahrheit streben, gestört werden. Jeder Tag, an dem böse Menschen und Antichristen anwesend sind, ist ein Tag, an dem in der Kirche kein Frieden herrscht – gute Menschen werden attackiert und ausgeschlossen; insbesondere diejenigen, die nach der Wahrheit streben, sehen sich der Feindseligkeit und Rache böser Menschen und Antichristen gegenüber. Wie quälen böse Menschen und Antichristen andere und wie rächen sie sich an ihnen? Zuerst nehmen sie diejenigen ins Visier, die nach der Wahrheit streben und sich an die Grundsätze halten. Diese bösen Menschen erkennen klar und deutlich, dass nur diejenigen, die nach der Wahrheit streben, für sie am nachteiligsten sind. Zunächst einmal können Menschen, die die Wahrheit verstehen, sie durchschauen; solange sie etwas Schlechtes tun, werden die Menschen, die die Wahrheit verstehen, sie durchschauen. Zweitens werden ihre bösen Taten durch die Anwesenheit von Menschen, die die Wahrheit verstehen, in gewissem Maße eingeschränkt, was es ihnen erschwert, ihre Ziele zu erreichen. Aus dieser Perspektive sind nur diejenigen, die nach der Wahrheit streben, die wahren Beschützer der Kirchenarbeit. In Anwesenheit von Menschen, die nach der Wahrheit streben, wagen Antichristen und böse Menschen es nicht, sich wie Tyrannen zu verhalten, und müssen sich etwas zurücknehmen. Deshalb sind Menschen, die nach der Wahrheit streben, den Antichristen und bösen Menschen ein Dorn im Auge und ein Stachel im Fleisch, weshalb sie sich Wege ausdenken, um ihre Rache nehmen zu können.

Wenn böse Menschen sich an jemandem rächen, legen sie eine bösartige Disposition an den Tag, sind unvernünftig und es fehlt ihnen jegliche Rationalität. Diejenigen, die einige Zeit mit ihnen verbracht haben und sie verstehen, fürchten sich zu einem gewissen Grad vor ihnen. Gespräche mit ihnen erfordern äußerste Vorsicht und Höflichkeit sowie ein übermäßiges Maß an Respekt. Sie müssen sie ständig besänftigen und ihnen entgegenkommen, und jegliche Probleme oder Fehler, die sie haben, dürfen nicht direkt angesprochen werden. Stattdessen müssen sie diese Probleme durch die Blume und auf beschwichtigende Weise ansprechen, und nachdem sie die Probleme ausgesprochen haben, müssen sie diese Menschen auch loben: „Obwohl du diesen Fehler oder Mangel hast, lernst du Fertigkeiten schneller als wir, deine beruflichen Fähigkeiten sind besser als die anderer, und deine Arbeitseffizienz ist höher als unsere. Ich halte all deine Fehler für Stärken.“ Sie müssen ihnen sogar schmeicheln. Warum tun sie das? Aus Angst vor ihrer Rache. Auf diese Weise werden sich diese bösen Personen freuen und sich in ihren Herzen besänftigt fühlen. Um ihre Rache zu vermeiden, wagen es die meisten Menschen nicht, irgendwelche Probleme, die sie bei ihnen feststellen, persönlich anzusprechen, noch wagen sie es, diese Probleme zu melden. Selbst wenn klar ist, dass sie den Interessen des Hauses Gottes schaden und dass die Arbeit der Kirche aufgrund ihrer Sturheit und rücksichtslosen Eigensinnigkeit verzögert wird, oder selbst wenn einige Verzerrungen in ihrer Ausrichtung und ihren Grundsätzen bemerkt werden, wagt es niemand, Einwände zu erheben oder sie der Führungsebene zu melden. Wegen ihrer bösartigen Disposition und ihrer zur Rache neigenden Menschlichkeit haben andere in gewissem Maße Angst vor ihnen – sie sind zwar wütend, trauen sich aber nicht, den Mund aufzumachen. Gespräche mit ihnen müssen besonders höflich und taktvoll geführt werden, mit einer außergewöhnlich freundlichen, sanften und kultivierten Haltung ihnen gegenüber. Wenn die Menschen respektvoll und höflich mit ihnen reden und ihnen nachgeben, gibt ihnen das ein innerliches Wohlgefühl. Wenn jedoch jemand direkt ist, ihre Probleme aufdeckt und Vorschläge macht, finden sie ihn abstoßend und halten es für respektlos, als ob andere an ihnen etwas auszusetzen hätten oder ihnen feindlich gesinnt wären. Das veranlasst sie, sich an dieser Person rächen zu wollen und sie zu quälen; sie müssen sie zu Fall bringen und ihren Namen in den Schmutz ziehen. Gerät diese Person in ihre Fänge, wird das nicht gut für sie ausgehen. Sind solche Menschen furchterregend? (Ja.) Wenn du sie nicht verstehst und sie kränkst, werden sie einen Groll gegen dich hegen und selbst beim Essen und im Schlaf darüber nachdenken, wie sie sich an dir rächen können. Wenn du erst einmal auf ihrem Schirm bist, sind Probleme unvermeidlich, denn sie sind entschlossen, sich zu rächen. Sie mögen nach außen hin vielleicht wie immer mit dir sprechen, aber in dem Moment, in dem sie darüber nachdenken, sich an dir zu rächen, wird alles, was du ihnen je getan oder ihnen gegenüber gesagt hast, für sie zu Munition. Sie werden dich als Feind behandeln und Schritt für Schritt ihre Rache nehmen, bis sie glauben, sich ausreichend gerächt zu haben und vollkommen zufrieden sind. Das ist die Konsequenz davon, mit bösen Menschen zu verkehren.

Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, stellen – gemessen an ihren vielfältigen Verhaltensweisen und den Grundsätzen und Methoden ihres Handelns und ihres Verhaltens – eine Bedrohung für fast jeden dar, ausgenommen jene Menschen, die allen gegenüber gutherzig und liebenswürdig sind und keine Grundsätze für den Umgang mit anderen haben; solche Personen sind in der Nähe von bösartigen Menschen sicher. Jedoch werden sich Menschen, die auch nur ein wenig Gewissen oder etwas Sinn für Gerechtigkeit haben, in der Gegenwart von Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, mehr oder weniger und in unterschiedlichem Maße bedroht fühlen. In schweren Fällen drohen ihnen vielleicht Verletzungen oder sogar Lebensgefahr, während sie in milderen Fällen verbalen Angriffen, Verleumdung oder falschen Anschuldigungen ausgesetzt sein könnten. Das gehört zu den allgemeinen Offenbarungen und Äußerungsformen der bösartigen Disposition von Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen. Aufgrund ihrer allgemeinen Äußerungsformen verursachen solche Menschen auch Störungen unter den Brüdern und Schwestern und innerhalb der Kirche. So gut wie jeder, der mit diesen rachsüchtigen Menschen zu tun hat, wird zum Ziel ihrer Rache und fast ausnahmslos zum Opfer. Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, haben eine bösartige Disposition; sie sind tickende Zeitbomben, die jeden Moment explodieren könnten. Obwohl sie sich der Masse anschließen können, um ihre Pflichten zu erfüllen und ein normales Kirchenleben zu führen, könnten sie sich – nach ihrer Menschlichkeit zu urteilen – jederzeit an anderen rächen, für andere eine Bedrohung darstellen und bewirken, dass die Menschen sie fürchten und sich vor ihnen hüten. Stellt das nicht bereits eine Störung für die Mehrheit der Leute dar? (Ja.) Um sie nicht zu kränken, um ihnen zu gefallen und um ihrem Groll und ihrer Rache zu entgehen, müssen die Menschen ständig auf deren Mimik achten, auf den Unterton ihrer Worte hören und versuchen, ihre Absichten, Ziele und Ausrichtungen herauszufinden, wenn sie etwas sagen. Aus dieser Perspektive betrachtet werden die meisten Menschen von ihnen dann nicht nur gestört, sondern auch von ihnen kontrolliert? (Ja.) Sind solche rachsüchtigen Personen daher, nach der Natur dieser Angelegenheit zu urteilen, keine bösen Menschen? (Doch, das sind sie.) Es ist klar ersichtlich, dass sie als böse Menschen charakterisiert werden sollten. Versucht man, die Situation solcher Personen zu verstehen, haben die meisten Angst, die Wahrheit über sie zu sagen, und werden jede Frage über sie mit unverbindlichen Antworten wie „Ist schon okay“ abtun und es weder wagen, ihre Probleme zu melden, noch über sie zu sprechen oder sie zu bewerten. Ist das nicht eine problematische Situation? Manche Leute sagen: „Solche bösen Menschen können sich jederzeit und überall an anderen rächen; wer würde es wagen, sie zu provozieren? Außerdem behaupten sie immer, Verbindungen sowohl in kriminellen als auch in legitimen Kreisen zu haben, und drohen, dass es für jeden, der sie kränkt, ein böses Ende nehmen wird, dass sie ihm eine Lektion erteilen und seine Familie einen elenden Tod sterben lassen werden. Deshalb wagt es niemand, sie zu provozieren. Lasst sie einfach machen, und wir hoffen einfach auf das Beste für uns.“ Wie ihr sehen könnt, entsteht auf diese Weise in der Kirche eine solche Situation, in der sie diese Menschen praktisch schon unter ihre Kontrolle gebracht haben. Weil sie die bösartige Disposition dieser Leute bei ihrer Rache miterlebt haben, wagen die Menschen nicht, sie zu beschuldigen oder zurechtzustutzen, noch wagen sie, ihre wahren Einschätzungen über sie zu äußern. Im Gespräch muss man „um sie herumreden“, aus Angst, sie zu kränken, und selbst hinter ihrem Rücken über die Einzelheiten ihrer wahren Äußerungsformen zu sprechen, macht ihnen schreckliche Angst. Wovor haben die Menschen Angst? Sie fürchten, dass ihre Worte der rachsüchtigen Person zu Ohren kommen und die sich dann an ihnen rächen wird. Nachdem sie etwas gesagt haben, schlagen sie sich an die Stirn und sagen: „Oh nein, das hätte ich heute nicht sagen dürfen. Wartet nur, dafür werde ich bezahlen. Warum kann ich meinen Mund nicht halten?“ Von da an leben sie in ständiger Furcht und Sorge, gehen wie auf Eierschalen durchs Leben, beobachten die Person ständig, wenn sie in ihrer Nähe sind, und fragen sich: „Weiß er, was ich gesagt habe? Ist es ihm zu Ohren gekommen? Ist seine Haltung mir gegenüber wie vorher?“ Je mehr sie darüber nachdenken, desto unruhiger werden sie, und je länger es andauert, desto größer wird ihre Angst, also beschließen sie, dass es besser ist, ihm komplett aus dem Weg zu gehen, und denken: „Ich kann nicht riskieren, ihn zu provozieren, aber ich kann ihm zumindest aus dem Weg gehen. Ob er nun weiß, was ich gesagt habe oder nicht: Kann ich mich nicht einfach von ihm fernhalten?“ Diese Furcht wird so überwältigend, dass sie es nicht einmal mehr wagen, an Versammlungen teilzunehmen, und jeden Ort meiden, an dem diese bösartige Person sein könnte, selbst wenn sie dort ihre Pflicht tun müssen, und völlig verängstigt sind.

Wie sollte mit diesen bösen Menschen umgegangen werden, die geneigt sind, sich zu rächen? (Entfernt sie.) Es ist ganz einfach: nur zwei Worte – entfernt sie – und die Sache ist erledigt. Wenn sie entfernt werden und die Mehrheit der Leute jubelt und eine tiefe Zufriedenheit empfindet, dann war es die richtige Entscheidung, sie zu entfernen. Früher, während der Versammlungen, führte die Anwesenheit böser Menschen dazu, dass die meisten Menschen sich im gemeinschaftlichen Austausch eingeschränkt fühlten; sie hatten Angst, dass ein falsches Wort die bösen Menschen kränken könnte, also schützten sie sich vor ihnen, wenn sie etwas sagten, und mieden sie. Es kam eine ungeschriebene Regel für die Versammlungen auf: Wenn jemand mit seinem Blick ein Zeichen gab, wurde schnell das Thema gewechselt. Das war die Situation, die sich entwickelt hatte. Nachdem die Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, entfernt worden waren, herrschte in der Kirche Frieden, das Kirchenleben normalisierte sich, und auch die Beziehungen unter den Menschen wurden wieder normal. Die Brüder und Schwestern konnten nun ungezwungen die Worte Gottes teilen und betenlesen und ungezwungen ihre Erfahrungszeugnisse teilen, ohne von jemandem kontrolliert zu werden, ohne jemanden fürchten zu müssen und ohne auf die Mimik von irgendjemandem achten zu müssen. War es, gemessen an diesem Ergebnis, richtig, solche bösen Menschen zu entfernen? (Ja.) Absolut. Sie sollten entfernt werden. Bevor sie entfernt wurden, war das Leben für alle unerträglich geworden, und viele waren zu verängstigt, um an Versammlungen teilzunehmen. Einige ängstliche Personen litten sogar unter Albträumen und träumten immer, von bösen Dämonen erwürgt zu werden. Sie waren während der Versammlungen immer übervorsichtig, trauten sich nie, zu sprechen, und konnten sich nicht befreit und frei fühlen. Seit die bösen Menschen entfernt wurden, haben sie sich komplett verändert: Sie trauen sich jetzt, bei Versammlungen zu sprechen, sie sind im gemeinschaftlichen Austausch aktiver geworden, und sie fühlen sich befreit und frei. Ist das nicht eine gute Sache? (Ja.) Es ist leicht, solche rachsüchtigen Personen mit einer bösartigen Disposition zu erkennen. Im Allgemeinen sollte jeder Mensch, nachdem er mehr als sechs Monate mit jemandem zu tun hatte, in der Lage sein, zu spüren und klar zu erkennen, ob es sich bei diesem Menschen um diese Art von Person handelt; wenn man eine gewisse Zeit mit solchen Menschen verbringt, wird es offensichtlich. Leiter und Mitarbeiter in der Kirche sollten nicht passiv sein, wenn es darum geht, gegen diese bösen Menschen vorzugehen. Was ist mit „nicht passiv sein“ gemeint? Nicht zu warten, bis alle empört sind, weil die bösen Menschen einige Leute in die Irre geführt und böse Taten begangen haben, bevor man gegen sie vorgeht – das wäre zu passiv. Wann ist also die beste Zeit, um gegen böse Menschen vorzugehen? Wenn bereits eine kleine Anzahl von Menschen geschädigt wurde, die eine starke Abneigung ihnen gegenüber empfinden und vor ihnen auf der Hut sind, und sie eindeutig als böse Menschen charakterisiert wurden. Zu diesem Zeitpunkt sollte man sofort gegen sie vorgehen und sie entfernen, um zu verhindern, dass mehr Menschen geschädigt werden, und um zu vermeiden, dass ängstliche Leute Todesängste leiden und von ihnen zu Fall gebracht werden. Was ist hier das Entscheidende? Wenn man bösen Menschen erlaubt, zu lange in der Kirche Störungen zu verursachen, kontrollieren sie am Ende die Kirche und Gottes auserwähltes Volk. Wenn es so weit kommt, werden alle darunter leiden. Um zu vermeiden, dass alle Schaden erleiden, sollten Kirchenleiter diese Menschen umgehend entfernen, sobald ein Teil der Leute geschädigt wurde oder wenn einige Leute eine starke Abneigung gegen solche Personen entwickelt haben und sie durchschaut und als böse Menschen identifiziert haben, die geneigt sind, sich zu rächen. Sie dürfen nicht warten, bis die bösen Menschen zahlreiche Übel begangen und öffentliche Empörung hervorgerufen haben, bevor sie handeln – das wäre zu passiv; und wären solche Kirchenleiter nicht Taugenichtse? (Ja.) Bei der Durchführung solcher Arbeit sollten Kirchenleiter besonders aufmerksam in Bezug auf die Zustände, Äußerungsformen und Offenbarungen solcher Personen sein, ihre Dispositionen schnell durchschauen und dann feststellen, dass sie böse Menschen sind, die entfernt werden sollten, und so schnell wie möglich gegen sie vorgehen. Wenn es anfangs nicht möglich ist, eine Feststellung zu treffen, dann ist es notwendig, sich darauf zu konzentrieren, sie zu beobachten, genau auf ihre Redeweise, ihr Verhalten und ihr Auftreten zu achten und ihre Gedanken und die Tendenz ihrer Handlungen zu verstehen. Sobald entdeckt wird, dass sie beabsichtigen, sich an jemandem zu rächen, sollten umgehend Maßnahmen ergriffen werden, um sie zu entfernen, damit nicht noch mehr Menschen geschädigt werden und unter ihren Racheakten leiden.

Manche Kirchenleiter sagen: „Wir haben keine Angst vor bösen Menschen; außer Gott fürchten wir niemanden. Was scheren uns böse Menschen? Wir haben nicht einmal Angst vor Satan, noch fürchten wir die Verhaftungen und die Verfolgung durch den großen roten Drachen – warum sollten wir also böse Menschen fürchten? Ein böser Mensch ist nur ein niederer Dämon, warum sollten wir ihn fürchten? Wir werden sie einfach in der Kirche behalten und die Mehrheit der Brüder und Schwestern Schaden erleiden lassen. Nachdem sie gelitten haben, werden sie an Urteilsvermögen gewinnen, und mit Urteilsvermögen werden sie nicht länger von solchen bösen Menschen gebunden und eingeschränkt werden. Das wäre großartig!“ Kann die Mehrheit der Leute diese Größe erreichen? (Nein.) Das kann sie nicht. Der Glaube der Leute ist zu schwach, sie verstehen zu wenige Wahrheiten und ihre Größe ist zu gering. Sie meiden böse Menschen, wenn sie sie sehen, und wagen es nicht, sie zu kränken. Abgesehen davon, dass sie Angst vor dem Tod haben und ihnen ihr eigenes Leben wichtig ist, schützen die meisten Menschen auch ihre verschiedenen fleischlichen Interessen; sie sind unfähig, aus den verschiedenen Dingen, die böse Menschen tun, an Urteilsvermögen zu gewinnen oder Lektionen zu lernen. Daher ist diese Idee von Grund auf unpraktisch und kann keine Ergebnisse bringen. Wenn in einer Kirche eine böse Person auftaucht und die meisten Menschen erkannt und festgestellt haben, dass sie böse ist, wie viele Leute besitzen dann den Gerechtigkeitssinn, um Stellung zu beziehen, sich von der bösen Person loszusagen, gegen sie anzukämpfen und die Interessen des Hauses Gottes zu schützen? Wie viele Prozent sind das? Sind es zehn Prozent? Und wenn nicht zehn, dann fünf? (So ungefähr, ja.) Das bedeutet, dass in einer Gruppe von zwanzig Leuten vielleicht eine Person Stellung bezieht, um gegen einen bösen Menschen anzukämpfen, ihn mit den Worten Gottes zu entlarven und herauszufordern, mit ihm zu diskutieren und ihn aus der Kirche zu entfernen. Solche Personen sind die Helden unter Gottes auserwähltem Volk, die Verdienstträger der Kirche. Es gibt Leiter und Mitarbeiter, die Angst haben, gegen böse Menschen vorzugehen. Sind solche Menschen überhaupt als Leiter und Mitarbeiter geeignet? Sind sie qualifiziert, für Gott Zeugnis abzulegen? Wenn sie von einer bösen Person hören, die aus der Kirche entfernt werden muss, sagen sie: „Es ist etwas mühselig, diese Person zu entfernen. Wir kannten uns früher recht gut. Sie weiß, wo ich wohne und wer in meiner Familie an Gott glaubt. Wenn ich sie ausschließe, wird sie sich sicher an mir rächen.“ Was meint ihr: Haben es solche Menschen verdient, Leiter und Mitarbeiter zu sein? (Nein.) Nachdem sie eine böse Person entdeckt haben, die entfernt werden muss, denken sie zuerst an ihre eigenen Interessen und fürchten die Rache der bösen Person. Sie bedenken weder, dass die böse Person, die die Versammlungsorte und Kontaktdaten der Brüder und Schwestern kennt, nach ihrer Entfernung die Kirche oder die Brüder und Schwestern verraten könnte, noch auf welche Weise man das verhindern sollte. Ihre Hauptsorge gilt nicht den Interessen des Hauses Gottes, sondern ihrer Angst, die böse Person könnte, da sie ihre Familiensituation kennt, ihre Familie verraten und ihr schaden. Haben solche Leiter und Mitarbeiter Zeugnis? (Nein.) Manche Leiter und Mitarbeiter sehen, wie böse Menschen sich wie ein Tyrann verhalten und versuchen, die Kirche zu kontrollieren, und wagen es dennoch nicht, etwas dagegen zu sagen. Stattdessen gehen sie Kompromisse ein und weichen aus, und sie wagen es nicht, gegen die bösen Menschen vorzugehen. Wenn sie böse Menschen sehen, sind sie so verängstigt, als hätten sie einen bösen Dämon mit drei Köpfen und sechs Armen gesehen, und versäumen es, die Interessen des Hauses Gottes zu schützen. Gleichzeitig besitzen einige gewöhnliche Brüder und Schwestern einen gewissen Sinn für Gerechtigkeit und haben, nachdem sie die bösen Menschen entdeckt haben, den Mut und den Glauben, Stellung zu beziehen und sie zu entlarven, und haben keine Angst davor, dass die Bösen sich an ihnen rächen werden. Von solchen Menschen gibt es jedoch zu wenige in der Kirche. Die fünf Prozent, die ihr alle vorhin erwähnt habt, könnten eine Übertreibung sein und keine konservative Schätzung. Betrachtet man es aus dieser Perspektive, was ist dann die Haltung der Mehrheit gegenüber Personen mit einer bösartigen Disposition, die geneigt sind, sich zu rächen? (Die meisten Menschen schützen sich selbst.) Ihr erster Gedanke ist, sich selbst zu schützen, anstatt darüber nachzudenken, wie sie Stellung beziehen und gegen die bösen Menschen ankämpfen können, um die Interessen des Hauses Gottes und der Brüder und Schwestern zu schützen; sie konzentrieren sich nur darauf, sich selbst zu schützen. Auf welches Problem weist dieser Selbstschutz hin? (Solche Menschen sind sehr egoistisch.) Einerseits spiegelt das eine zutiefst egoistische Menschlichkeit wider, und andererseits zeigt es, dass die meisten Menschen einen zu schwachen Glauben an Gott haben. Sie behaupten zwar: „Gott herrscht über alles; Gott ist unsere Stütze“, aber wenn sie mit der Realität konfrontiert werden, haben sie das Gefühl, sich nicht auf Gott verlassen zu können und auf sich selbst angewiesen zu sein, und stellen ihren Selbstschutz, den sie als oberste Weisheit betrachten, an erste Stelle. Die Implikation ist: „Niemand kann mich schützen, man kann sich nicht einmal auf Gott verlassen. Wo ist Gott? Wir können Ihn nicht sehen! Außerdem weiß ich nicht, ob Gott mich beschützen wird oder nicht. Was, wenn Er mich nicht beschützt?“ Der Glaube der Menschen ist wirklich erbärmlich. Ständig verkünden sie: „Gott herrscht über alles; Gott ist unsere Stütze“, aber wenn etwas passiert, bemühen sie sich nur, sich selbst zu schützen – sie haben nicht einmal den nötigen Glauben, um Stellung zu beziehen, Satan zu bekämpfen und in ihrem Zeugnis standhaft zu bleiben. Der Glaube der Menschen ist wirklich erbärmlich und wird in dieser Angelegenheit ebenfalls vollständig entlarvt. Ihre Größe ist wirklich nur so gering. Was die bösen Menschen betrifft, die geneigt sind, sich zu rächen: Wenn es einige wenige Personen gibt, die sie entlarven wollen, sich aber isoliert und machtlos fühlen und fürchten, von den bösen Menschen unterdrückt zu werden, sollten sie sich mit mehreren Leitern und Mitarbeitern oder urteilsfähigen Brüdern und Schwestern zusammenschließen. Nachdem sie ihre Kräfte vereint haben, ist ihnen der Sieg gewiss. Dann können sie das Handeln und Verhalten solcher bösen Menschen aufdecken und im Detail analysieren. So ermöglichen sie es der Mehrheit der Leute, das wahre Gesicht böser Menschen zu sehen und zu erkennen, damit alle sich in Herz und Verstand vereinen und diese bösen Menschen gemeinsam entfernen können. Ihr habt vorher erwähnt, dass, wenn böse Personen erscheinen, vielleicht einer von zwanzig unter Gottes auserwähltem Volk den nötigen Gerechtigkeitssinn besitzen könnte, um sich ehrlich gegen sie auszusprechen und für die Wahrheit einzutreten und es zu wagen, Stellung zu beziehen und solche bösen Menschen zu entfernen. Einer von zwanzig ist ein bisschen zu wenig; wenn eine Kirche nur aus zehn Personen besteht, wie würden sie dann die Kirche von bösen Menschen bereinigen? Sie wären dazu nicht in der Lage; diese zehn Personen wären unter der Kontrolle der bösen Menschen und müssten ihre Misshandlung erdulden, was inakzeptabel ist. Es wäre gut, sich als Ziel zu setzen, dass einer von zehn oder sogar einer von fünf Menschen den Mut hat, Stellung zu beziehen und gegen böse Menschen anzukämpfen! Ständig darauf aus zu sein, sich selbst zu schützen, führt nicht nur dazu, dass man vor Satan sein Zeugnis verliert: Noch schlimmer ist, dass man auch die Gelegenheit verliert, vor Gott die Wahrheit zu erlangen. In einer Kirche mit einer einzelnen bösen Person werden mindestens einige Menschen Schaden erleiden; wenn es zwei böse Personen gibt, wird die Mehrheit der Leute Schaden nehmen; und wenn ein Antichrist an der Macht ist, mit mehreren Komplizen und Handlangern unter sich, dann werden alle Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk in der Kirche geschädigt. Ist das so? (Ja.) Eine Person, die gegen die bösen Menschen kämpft, repräsentiert eine Krafteinheit, während zehn Personen, die gegen die bösen Menschen ankämpfen, zehn Krafteinheiten darstellen. Was glaubt ihr, fürchten böse Menschen mehr: eine Person oder zehn Personen? (Zehn Personen.) Wenn dann zwanzig, dreißig oder fünfzig Personen alle gegen die bösen Menschen ankämpfen, wer wird letztendlich gewinnen? (Die Brüder und Schwestern.) Letztendlich werden die Brüder und Schwestern gewinnen. Wird es dadurch nicht viel einfacher, böse Menschen zu entfernen? Gemeinsam ist man stark – dieses simple Konzept solltet ihr alle verstehen. Daher sind das Erkennen und Entfernen böser Menschen nicht allein die Verantwortlichkeit eines bestimmten Leiters oder Mitarbeiters, sondern eine kollektive Verantwortlichkeit aller Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk in der Kirche. Mit den Bemühungen der Leiter und Mitarbeiter und der Mitwirkung von Gottes auserwähltem Volk zur Entfernung böser Menschen können alle gute Zeiten genießen. Wenn böse Menschen nicht entfernt werden und man ihnen, in der Hoffnung, dass sie Buße tun werden, erlaubt, in der Kirche zu bleiben, aber nach sechs Monaten oder einem Jahr keine Besserung zu sehen ist und sie weiterhin unerträgliche Störungen für Gottes auserwähltes Volk verursachen, dann ist das die Folge davon, bösen Menschen Barmherzigkeit zu zeigen. Bösen Menschen zu erlauben, sich wie ein Tyrann zu verhalten und die Kirche zu kontrollieren, ist gleichbedeutend damit, sich selbst sowie die Brüder und Schwestern den bösen Menschen auszuliefern, sodass sie die Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk unbehindert kontrollieren und ihnen schwer schaden können. Ist es leicht, die Wahrheit in einer Umgebung, in der böse Menschen und Antichristen an der Macht sind, zu verstehen und zu erlangen? (Nein.) Zeit ist kostbar. Indem du böse Menschen so schnell wie möglich entfernst, kannst du so schnell wie möglich wieder für Frieden sorgen und ein angemessenes Kirchenleben genießen und mehr von der Wahrheit verstehen. Wenn du böse Menschen nicht entfernst, werden sie wie tollwütige Hunde unter den Menschen Störungen und Verwüstung verursachen und tun und sagen, was sie wollen. Das beraubt dich der Zeit, die Wahrheit zu erlangen, was bedeutet, dass deine Zeit und deine Pflichtausführung von den bösen Menschen kontrolliert werden. Ist das etwas Gutes oder etwas Schlechtes? (Etwas Schlechtes.) In der Theorie wissen alle, dass es etwas Schlechtes ist, aber wenn sie sich dann bösen Menschen gegenübersehen, die die Kirche stören, denken sie nicht mehr so, sondern konzentrieren sich nur darauf, nicht den Intrigen der bösen Menschen zum Opfer zu fallen oder von ihnen schwer geschädigt zu werden. Wenn alle Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk in einer Kirche solche Angst vor bösen Menschen haben, wird die Kirche leicht unter die Kontrolle böser Menschen und Antichristen geraten, und auch die Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk werden von ihnen kontrolliert werden. Können sie dann von Gott gerettet werden? Das ist schwer zu sagen. Wenn es in einer Kirche nicht zwei oder drei Personen gibt, die die Wahrheit verstehen und mit einem Herzen und einem Verstand Zeugnis für Gott ablegen und Ihm dienen, ist es eine Kirche ohne Hoffnung, und das ist eine tragische Situation.

Geneigt zu sein, sich zu rächen, ist eine Äußerungsform von bösem Verhalten, und es ist eine der Verhaltensweisen und Äußerungsformen, die aus einer bösartigen Disposition hervorgehen. Solche Personen sollten, wenn sie dieses spezifische Verhalten zeigen, als böse Menschen charakterisiert werden. Natürlich gab es manche Menschen, die früher aus Kleinlichkeit und mangelnder Einsicht oder weil sie neue Gläubige waren, die die Wahrheit nicht verstanden, immer Haarspalterei mit anderen betrieben, Hass gegen jene Menschen hegten, die ihnen nicht wohlgesonnen waren oder ihnen geschadet hatten, oder einst auf irgendwelche Weise ihre Rache an bestimmten Personen ausübten. Als sie jedoch hörten, dass jene Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen, böse Menschen sind und aus der Kirche entfernt werden sollen, änderten sie ihre Denkweise, wandten sich innerlich heimlich zum Guten und zeigten in ihrem Verhalten eine gewisse Mäßigung und Zurückhaltung. Sagt Mir: Werden solche Menschen zu den Reihen der Bösen gezählt? (Nein.) Woran erkennt man das? (Daran, dass sie in der Lage sind, sich zum Guten zu wenden.) Was zeigt es, dass sie in der Lage sind, sich zum Guten zu wenden? Es zeigt, dass sie die Wahrheit annehmen können; das ist ein gutes Phänomen. Warum sagen wir, dass sie die Wahrheit annehmen können? Weil sie, nachdem sie die Wahrheit in Bezug auf diese Sache gehört haben und erkannt haben, dass Rache eine Äußerungsform böser Menschen ist, über ihren eigenen verdorbenen Zustand nachdenken und ihr verdorbenes Wesen eingestehen und dann vor Gott Buße tun, nach Gottes Worten handeln und ihr Verhalten zügeln. Das ist eine Äußerungsform davon, die Wahrheit anzunehmen. Die bösen Menschen, von denen wir hier sprechen, nehmen die Wahrheit nicht an. Egal, wie klar du ihnen die Wahrheit im gemeinschaftlichen Austausch darlegst, sie nehmen sie nicht an; sie bleiben starrköpfig und weigern sich, auf irgendjemanden zu hören. Selbst wenn du sie warnst: „Dein Handeln wird dazu führen, dass du entfernt wirst“, ist es ihnen egal – sie machen weiter wie bisher und niemand kann sie ändern. Wenn du sie bloßstellst, gestehen sie ihre Fehler nicht ein. Wenn du ihnen sagst, dass sie zu den Menschen gehören, die geneigt sind, sich zu rächen, dass sie böse sind und entfernt werden sollten, werden sie dennoch ihre bösen Taten nicht aufgeben und sich definitiv nicht zum Guten wenden. Was sind das für Menschen? Menschen, die der Wahrheit abgeneigt sind. Sie nehmen die Wahrheit nicht im Geringsten an. Egal, wie ihre Dispositionsessenz charakterisiert wird, wie ihre bösen Taten aufgedeckt werden oder wie man mit ihnen umgeht, sie bleiben davon unberührt, werden absolut nicht den Kopf senken und ihre Fehler eingestehen, und sie werden gewiss nicht loslassen. Das ist eine Unfähigkeit, sich zum Guten zu wenden. Was ist das Wesen davon, sich nicht zum Guten zu wenden? Die Weigerung, die Wahrheit anzunehmen. Wenn sie auch nur eine einzige richtige Aussage oder einen einzigen Aspekt der Wahrheit annehmen könnten, würden sie nicht weiterhin dem falschen Weg folgen, ohne umzukehren. Sie würden das Ruder herumreißen, ihre Fehler eingestehen und bis zu einem gewissen Grad von den Dingen ablassen, auf denen sie zuvor beharrt haben. Da sie böse Menschen sind, böse Menschen mit einer bösartigen Disposition, werden sie sich, nachdem sich ihr rachsüchtiges Verhalten aus eben dieser Disposition entwickelt hat, nicht nur weigern, die Enthüllungen durch Gottes Worte, das Zurechtstutzen oder eine solche Charakterisierung zu akzeptieren, sondern stattdessen bis zum bitteren Ende auf ihrem Weg beharren. Sie haben nicht vor, es zu akzeptieren, charakterisiert oder bloßgestellt zu werden, noch beabsichtigen sie, ihre Verdorbenheit einzugestehen. Natürlich planen sie, ohne ihre Verdorbenheit einzugestehen, auch nicht, ihr rachsüchtiges Verhalten und ihre rachsüchtigen Handlungen oder ihre Verhaltensgrundsätze aufzugeben. Sie sind durch und durch böse. Sind solche bösen Menschen nicht Teufel? (Doch, das sind sie.) Sie sind Teufel, die definitiv das Wesen Satans besitzen. Du kannst sie nicht ändern. Warum kann man sie nicht ändern? Die Grundursache liegt in ihrer absoluten Weigerung, die Wahrheit anzunehmen. Sie lehnen selbst die geringste Wahrheit ab, jede richtige Aussage, jedes positive Wort oder jedes positive Ding. Selbst wenn sie mündlich behaupten, anzuerkennen, dass Gottes Worte die Wahrheit und positive Dinge sind, nehmen ihre Herzen die Wahrheit nicht im Geringsten an, noch haben sie vor, Gottes Worte zu praktizieren und zu erfahren, um die Art und Weise, wie sie sich verhalten und Dinge erledigen, zu ändern. Manchmal geben sie vielleicht mündlich zu, dass ihre Handlungen vollständig auf Satans Philosophie beruhen, aber sie werden die Wahrheit dennoch absolut nicht annehmen. Jeder, der mit ihnen über die Wahrheit gemeinschaftlichen Austausch hält, stößt auf ihre extreme Abneigung und sogar auf Hass und Verurteilung, und jeder, der sie entlarvt und durchschaut, wird zum Ziel ihres Hasses und ihrer Rache, ganz egal, wer es ist – nicht einmal ihre eigenen Eltern sind vor ihnen sicher. Kann man nicht sagen, dass sie nicht mehr zu retten sind? (Ja.) Sie sind nicht mehr zu retten. Ist es schade, sie zu entfernen? (Nein.) Solche Personen müssen entfernt oder ausgeschlossen werden. Das sind im Grunde alle Äußerungsformen jener Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen; das sind ihre Merkmale, ihre Dispositionen, die Art und Weise, wie sie Dinge erledigen, und ihre Denkprozesse sowie ihre Haltung gegenüber der Wahrheit – das ist im Grunde alles. Die Auswirkungen, die sie auf die Kirche und die Brüder und Schwestern haben, wurden bereits besprochen, also ist es nicht nötig, darüber noch einmal Gemeinschaft zu halten. Damit ist der gemeinschaftliche Austausch über die Äußerungsformen der vierten Art von Mensch – jene Menschen, die geneigt sind, sich zu rächen – abgeschlossen.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:30 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

Kontaktiere uns über Messenger