Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (23) Abschnitt Vier

G. Um einen Rückhalt zu finden

Das siebte Ziel, das Menschen mit ihrem Glauben an Gott verfolgen, ist, einen Rückhalt zu finden. Habt ihr jemals solche Leute gesehen? Das ist eine eher spezielle Situation; auch wenn es nicht viele sind, gibt es sie definitiv. Das liegt daran, dass Gottes Kirchen nicht nur in China aufgetaucht sind, sondern auch in Asien, Europa, Nord- und Südamerika und verschiedenen Ländern Afrikas, und mit ihnen treten dementsprechend auch diese Opportunisten und Ungläubigen auf. Ganz gleich, wie wahrscheinlich es ist, dass solche Leute auftauchen: Sobald sie es tun, müsst ihr euch ihnen auf jeden Fall stellen und sie durchschauen, und ihr dürft nicht zulassen, dass diese Ungläubigen jeglichen Status erlangen und in der Kirche Störungen verursachen. Wenn ihr denkt, dass diese Probleme nicht existieren, nur weil sie noch nicht aufgetreten sind oder ihr ihnen noch nicht begegnet seid, ist das ein törichter Gedanke. Wenn du kein Urteilsvermögen besitzt und nicht weißt, wie du diese Probleme lösen kannst, dann werden sie, sobald sie auftreten, große verborgene Gefahren für die Kirche, für Gottes Haus, für die Brüder und Schwestern und für die Arbeit der Kirche mit sich bringen. Bevor also etwas passiert, musst du wissen, welche Probleme man konfrontieren sollte und wie man sie lösen kann. Das ist die beste Vorgehensweise; das dient dir als unsichtbarer Schutz. Von den Menschen, die im siebten Ziel des Glaubens an Gott erwähnt werden – jene Menschen, die an Gott glauben, um einen Rückhalt zu finden –, gibt es nicht wenige. In dieser Gesellschaft gibt es überall Ungerechtigkeit, Diskriminierung und Unterdrückung. Menschen aus allen Gesellschaftsschichten sind erfüllt von Abscheu und Hass gegenüber den verschiedenen Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft und auch voller Wut. Es ist jedoch nicht einfach, den Ungerechtigkeiten der menschlichen Welt zu entkommen, es sei denn, du verschwindest aus ihr. Solange man in dieser Welt lebt, solange man unter diesen Menschen lebt, wird man – mehr oder weniger und in größerem oder geringerem Maße – schikaniert und gedemütigt und vielleicht sogar von einigen einflussreichen Mächten gejagt und verfolgt. Diese verschiedenen Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten haben die Psyche der Menschen enorm belastet, setzen sie erheblichem psychologischem Druck aus und bringen natürlich auch viele Unannehmlichkeiten für ihr normales Leben mit sich. Infolgedessen entwickeln manche Menschen zwangsläufig eine bestimmte Vorstellung: „Um sich in der Gesellschaft zu etablieren, muss man eine Macht hinter sich haben, auf die man sich stützen kann. Wenn sie Schwierigkeiten haben und Hilfe brauchen oder wenn sie allein und hilflos sind, dann ist da eine Gruppe von Menschen, die ihnen Rückhalt bietet und für sie das Ruder in die Hand nimmt, die die Schwierigkeiten und Probleme, denen sie sich gegenübersehen, aus der Welt schafft oder die ihre essenziellen Bedürfnisse gewährleistet.“ Deshalb bemühen sie sich, eine derartige Unterstützung zu finden. Einige dieser Leute stoßen natürlich irgendwann auf die Kirche. Sie glauben, dass die Menschen in der Kirche eines Herzens sind und auf dasselbe Ziel hinarbeiten, dass jeder dort Glauben hat, gute Absichten hegt und gütig zu anderen ist, sich von sozialen Konflikten fernhält und sich von den bösen Trends der Gesellschaft distanziert. Für jene Menschen, die an Gott glauben, ist die Kirche in dieser Gesellschaft und in der Welt zweifellos ein Symbol großer Gerechtigkeit; Zudem haben die Leute auch ein positives, gutes und gütiges Bild von Menschen in der Kirche. Manche Leute entscheiden sich, an Gott zu glauben, weil sie am untersten Rand der Gesellschaft stehen, keinerlei Macht in der Gesellschaft haben und über keinen guten familiären Hintergrund verfügen. Sie sehen sich bei ihrer schulischen Ausbildung, beim Knüpfen von Freundschaften, bei der Arbeitssuche oder bei anderen Dingen verschiedenen Problemen gegenüber und glauben deshalb, um in dieser Gesellschaft zu überleben und sich zu etablieren, brauchen sie Menschen, die ihnen helfen. Wenn sie zum Beispiel nur auf sich allein gestellt eine Arbeit suchen und ziellos ein Jobangebot nach dem anderen durchschauen, kann es sein, dass sie fast ihre gesamten Ersparnisse aufbrauchen, ohne dabei unbedingt eine passende Stelle zu finden. Wenn ihnen aber bei ihrer Suche von einigen zuverlässigen Menschen geholfen wird, die sie aufrichtig unterstützen können, ist der damit verbundene Aufwand viel geringer, und der Zeitaufwand für die Arbeitssuche wird erheblich reduziert. Deshalb glauben sie, sie würden, wenn sie einen solchen Rückhalt finden können, bei allem, was sie in der Gesellschaft bewältigen müssen – ihrer schulischen Ausbildung, der Arbeitssuche oder sogar ihrem Alltag und ihrer Lebensgrundlage – Leute haben, die für sie Beziehungen spielen lassen und sie unterstützen, eine Gruppe enthusiastischer Menschen, die ihnen hinter den Kulissen hilft. Wenn sie also auf die Kirche stoßen, glauben sie, den richtigen Ort gefunden zu haben. Die Kirche wird für sie eine sehr gute Wahl, um sich in der Gesellschaft zu etablieren und ein friedliches Leben führen zu können. Ob es sich zum Beispiel um Arztbesuche, Einkäufe, den Abschluss einer Versicherung, den Kauf eines Hauses, die Schulwahl für ihre Kinder oder auch um die Erledigung aller anderen Angelegenheiten handelt: Sie können in der Kirche immer liebevolle Menschen finden, die ihnen eine helfende Hand reichen und ihnen bei der Lösung dieser Probleme helfen. Auf diese Weise wird ihr Leben viel bequemer, sie sind in der Gesellschaft nicht mehr so allein und jegliche Schwierigkeiten bei der Erledigung irgendwelcher Angelegenheiten werden erheblich verringert. Der Kirche beizutreten und an Gott zu glauben, bietet ihnen dementsprechend wirklich konkrete Vorteile. Selbst wenn sie zum Arzt gehen, werden die Brüder und Schwestern Bekannte im Krankenhaus finden, um ihnen zu helfen; sie können durch die Brüder und Schwestern die besten Angebote bei Einkäufen erhalten und sogar Häuser zu Freundschaftspreisen kaufen. Mit der Hilfe der Brüder und Schwestern in der Kirche werden all diese Probleme gelöst. Sie denken sich: „An Gott zu glauben, ist wirklich großartig! Eine Arbeit zu finden, irgendwelche Angelegenheiten zu regeln und etwas zu kaufen, ist jetzt alles so unkompliziert! Wann immer ich etwas brauche, muss ich nur jemanden anrufen oder eine Nachricht an die Gruppe schicken, und schon packen alle mit an, um zu helfen. Es gibt so viele gütige Menschen in der Kirche; es ist so unkompliziert, sich um irgendwelche Angelegenheiten zu kümmern! Es war nicht einfach, einen solchen Rückhalt zu finden, also werde ich die Kirche auf keinen Fall verlassen. Aber bei den Versammlungen im Haus Gottes geht es immer darum, Gottes Worte zu lesen und über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, was mich in Verlegenheit und in einen Zwiespalt bringt. Ich bin nicht bereit, Gottes Worte zu essen und zu trinken, und ich empfinde Abneigung, wann immer ich Gemeinschaft über die Wahrheit höre. Aber wenn ich nicht zuhöre, wird das nicht funktionieren – ich kann die Leute hier nicht verlassen. Sie sind mir eine so große Hilfe. Wenn ich mich weigere, zuzuhören, wird mir das peinlich sein, und zu sagen, dass ich nicht mehr glaube, wäre mir auch unangenehm, also muss ich einfach mitmachen und nette Dinge sagen.“ In ihrem Herzen wollen sie eigentlich gar nicht glauben, aber sie können dieses Gefühl nur verstecken. Manche Leute sagen: „Nur weil du siehst, dass sie immer die Brüder und Schwestern bitten, Angelegenheiten für sie zu erledigen, und sich sehr freuen, wenn ihnen geholfen wird, kannst du allein daraus schließen, dass ihr Ziel im Glauben an Gott ist, einen Rückhalt zu finden?“ Abgesehen von diesen Äußerungsformen solltest du betrachten, ob sie für gewöhnlich Gottes Worte lesen und über die Wahrheit Gemeinschaft halten, ob sie ihre Pflicht erfüllen können und ob sie irgendwelche echten Veränderungen aufweisen; daran wirst du erkennen, ob sie aufrichtig an Gott glauben. Menschen, die einen Rückhalt suchen, glauben an Gott, nur um die Kirche und die Brüder und Schwestern zu benutzen, damit diese ihre Angelegenheiten und die Schwierigkeiten in ihrem Leben regeln. Aber sie sprechen nie davon, ihre Pflicht zu tun, noch essen und trinken sie Gottes Worte oder halten über sie Gemeinschaft. Sobald sie von einer cleveren Methode erfahren, etwas zu erledigen, werden sie ganz aufgeregt; sie plappern sofort unaufhörlich darüber und lassen sich nicht einmal unterbrechen. Aber wenn es darum geht, eine Pflicht zu tun oder ehrlich zu sein, nicht zu lügen und andere nicht zu betrügen, werden sie still. In ihrem Herzen haben sie kein Interesse für diese Dinge – egal, wie leidenschaftlich deine Worte sind, sie zeigen keine Reaktion und gehen nicht darauf ein; sie versuchen sogar ständig, dich zu unterbrechen und das Thema auf etwas zu lenken, das sie interessiert. Sie zerbrechen sich den Kopf darüber, wie sie die Brüder und Schwestern dazu bringen können, Dinge für sie zu tun und sich für sie anzustrengen, und wollen den Brüdern und Schwestern keine Gelegenheit geben, das Ausführen der Pflicht oder das Aufwenden für Gott anzusprechen. Wenn ihnen jemand nahelegt, dass sie ihre Pflicht tun und sich für Gott aufwenden sollen, suchen sie sich schnell eine dringende Privatangelegenheit, die im Austausch dafür erledigt werden soll; während die Brüder und Schwestern diese Angelegenheit für sie erledigen, strengen sie sich widerwillig ein wenig für Gottes Haus an und erfüllen gerade so die Bitte der Brüder und Schwestern. Sobald ihre Privatangelegenheit erledigt wurde, zeigen sie den Brüdern und Schwestern die kalte Schulter. Um den Kontakt zur Kirche aufrechtzuerhalten, um diesen Rückhalt, den die Kirche darstellt, und die Helfer in Person der Brüder und Schwestern nicht zu verlieren, bleiben sie mit allen Leuten in engem Kontakt, die für sie nützlich sind, erkundigen sich oft fürsorglich nach ihnen und sagen heuchlerisch aufmerksame Worte, um diese Beziehungen zu pflegen. Sie reden davon, wie sehr sie an die Existenz Gottes glauben, wie sehr Gott sie segnet, wie viel Gnade Gott ihnen schenkt und wie sie oft Tränen vergießen, sich Gott gegenüber verschuldet fühlen und bereit sind, Gottes Liebe zu erwidern – all das, um die Brüder und Schwestern zu täuschen und ihre Hilfe zu bekommen. Sobald es sich nicht mehr für sie lohnt, jemanden auszunutzen, blockieren sie diese Person sofort und löschen ihre Kontaktinformationen. Sie schmeicheln sich voller Eifer bei den Menschen ein, die ihnen am nützlichsten sind, bei denen es sich am meisten lohnt, sie auszunutzen, und sie gehen auf sie ein und suchen ihre Nähe. Die Menschen, die es andererseits nicht wert sind, sie auszunutzen, die wie sie selbst keinen Einfluss oder Status in der Gesellschaft haben und ebenfalls ohne jeglichen Rückhalt auf der untersten Sprosse der gesellschaftlichen Leiter stehen, würdigen sie keines Blickes. Sie geben sich ausschließlich mit den Menschen ab, bei denen es sich lohnt, sie auszunutzen, die Beziehungen in der Gesellschaft haben und die sie für fähig halten. Sie können sich nur dann für die Kirche anstrengen und Mühsal ertragen, wenn sie etwas von der Kirche oder den Brüdern und Schwestern brauchen. Tatsächlich sind die Äußerungsformen solcher Ungläubigen sehr deutlich zu erkennen. Sie lesen zu Hause niemals Gottes Worte, beten nie zu Gott, solange sie keine Schwierigkeiten haben, und sie nehmen nur sehr widerwillig am Kirchenleben teil. Sie bitten nicht darum, Pflichten übernehmen zu können, und beteiligen sich nicht von sich aus an der Kirchenarbeit; insbesondere beteiligen sie sich niemals aktiv an gefährlicher Arbeit. Selbst wenn sie zustimmen, sind sie enorm ungeduldig, und nur wenn man sie ruft oder auffordert, strengen sie sich widerwillig ein wenig an. Das sind die Äußerungsformen von Ungläubigen. Sie lesen Gottes Worte nicht, tun ihre Pflicht nicht – und obwohl sie widerwillig am Kirchenleben teilnehmen, tun sie das nur, um die Gemeinschaft der Brüder und Schwestern in der Kirche nicht einzubüßen, die für sie einen enormen Rückhalt darstellt. Sie pflegen die Beziehungen zu diesen Menschen nur, damit es für sie bei der Erledigung von Angelegenheiten in Zukunft bequemer ist. Sobald solche Menschen in der Gesellschaft Fuß gefasst und einen Ort gefunden haben, an dem sie sich niederlassen und ihr Leben verfolgen können, sobald sie es in der Welt zu etwas gebracht haben, Einfluss errungen und sich Aussichten auf eine glänzende Zukunft erarbeitet haben, werden sie die Kirche schnell und ohne Zögern verlassen, jegliche Beziehung zu den Brüdern und Schwestern beenden und den Kontakt abbrechen. Wenn es einen Evangeliumsempfänger gibt, mit dem sie eine gute Beziehung haben, und du sie kontaktieren willst, um dieser Person das Evangelium zu predigen, wirst du sie nicht erreichen können. Sie brechen nicht nur den Kontakt zur Kirche ab, sondern beenden auch Freundschaften mit bestimmten Personen. Haben sie sich damit nicht bereits selbst als Ungläubige verraten? (Ja.) Wie sollte die Kirche also mit solchen Menschen umgehen? (Sie sollte sie entfernen.) Sollten wir ihnen eine Chance geben, ihnen Verständnis für ihre Schwäche und für die Schwierigkeiten in ihrem Leben entgegenbringen, sie mehr unterstützen und ihnen mehr helfen, damit sie an die Existenz Gottes glauben, sich für die Wahrheit interessieren und sich aufrichtig für Gott aufwenden können? Ist diese Arbeit notwendig? (Nein.) Warum nicht? (Weil diese Menschen nicht hier sind, um in irgendeiner Weise an Gott zu glauben.) Das ist richtig, sie sind nicht gekommen, um an Gott zu glauben; ihr Ziel ist sehr klar – sie sind hier, um einen Rückhalt zu finden. Kann man also irgendwelche Ergebnisse erzielen, wenn man mit solchen Menschen über die Wahrheit Gemeinschaft hält? (Nein.) Sie werden das nicht verinnerlichen; sie schätzen es nicht, brauchen es nicht und interessieren sich nicht dafür.

Wie sollten wir die Menschen beschreiben, die nur an Gott glauben, um einen Rückhalt zu finden? Es ist ziemlich zutreffend, sie als Menschen zu beschreiben, die ihre eigenen Interessen über alles andere stellen. Solange sie sehen, dass jemand für sie nützlich und vorteilhaft ist, werden sie alles tun, was diese Person verlangt; sie werden sogar absolut jeden Befehl befolgen, den sie ihnen gibt. Sie stellen ihre eigenen Interessen über alles andere; solange etwas ihren Interessen dient, ist es in Ordnung. Wenn du ihnen sagst, dass der Glaube an Gott Segnungen und Vorteile bringt, werden sie definitiv an Ihn glauben und alles tun, was du von ihnen verlangst. Solange du in der Lage bist, ihren Bedürfnissen entsprechend Angelegenheiten in der Gesellschaft zu regeln, und sie daraus einen Vorteil ziehen können, werden sie mit Sicherheit mit dir verkehren. Dass sie mit dir verkehren, bedeutet jedoch nicht, dass sie wirklich an Gott glauben können, noch bedeutet es, dass sie sich so wie du aufrichtig für Gott aufwenden werden. Selbst wenn sie gut mit dir auskommen und ihr eine besonders gute Beziehung habt, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass ihr dieselbe Sprache sprecht, demselben Weg folgt oder dieselben Bestrebungen habt. Deshalb dürft ihr euch nicht von solchen Menschen in die Irre führen lassen. Diese Menschen sind gerissen und beherrschen Taktiken für den Umgang mit anderen Menschen. Das Ziel ihres Glaubens an Gott ist es, einen Rückhalt zu finden, und nicht, nach der Wahrheit zu streben und Rettung zu erlangen. Das zeigt, wie nieder und finster ihr Charakter ist! Sie kommen in die Kirche, um Menschen zu finden, die sie ausnutzen können, und schmieden Pläne, um sich verschiedene Vorteile zu verschaffen. Bedeutet das nicht, dass solche Menschen fähig sind, ohne jegliche Skrupel zu handeln und alle erdenklichen schamlosen Dinge zu tun? (Ja.) Allein aus der Tatsache, dass das Ziel ihres Glaubens an Gott darin besteht, einen Rückhalt zu finden und ihren Lebensunterhalt zu sichern, geht klar hervor, dass diese Menschen nichts Gutes sind, dass sie von niederem Charakter, selbstsüchtig, verachtenswert und verkommen sind und in tiefer Finsternis leben. Daher besteht der Grundsatz der Kirche für den Umgang mit ihnen ebenfalls darin, sie zu durchschauen und dann zu entfernen oder auszuschließen. Sobald ihr erkennt, dass sie keine wahren Gläubigen sind, dass sie in die Kirche gekommen sind, um für sich einen Ausweg zu suchen und sich Vorteile zu verschaffen, und die Brüder und Schwestern ausnutzen wollen, damit diese für sie Angelegenheiten erledigen und ihnen einen Dienst erweisen, dann sollten Leiter, Mitarbeiter und die Brüder und Schwestern in solchen Fällen die Situation umgehend und korrekt handhaben. Entfernt oder schließt diese Leute so schnell wie möglich aus, ohne die Sicherheit der Kirche oder der Brüder und Schwestern zu gefährden. Es sollte ihnen nicht erlaubt werden, weiterhin unter den Brüdern und Schwestern zu lauern. Sie sind keine Ziele von Gottes Errettung. Wenn solche Menschen unter euch lauern, haben sie stets ein wachsames und begieriges Auge auf alle anderen Leute, um zu sehen, bei wem es sich lohnen würde, ihn auszunutzen. Sie stellen ständig Berechnungen an, ob es in der Kirche Menschen gibt, die sie sich zunutze machen können: Wer Verwandte hat, die in einem Krankenhaus arbeiten, wer Krankheiten behandeln kann oder geheime Heilrezepte kennt, wer in Geschäften Großhandelspreise bekommen kann, welche Familie eines Bruders ein Autohaus betreibt, wer Häuser zu Freundschaftspreisen bekommen kann – diese Dinge ermitteln sie ganz gezielt. Diese Menschen rechnen sich alles akribisch aus! Sie stellen selbst bei kleinen Angelegenheiten Berechnungen an, und sie wollen auch gegen die Brüder und Schwestern intrigieren und Pläne schmieden, um sie auszunutzen. Sie recherchieren den familiären Hintergrund jedes Einzelnen und sorgen dafür, dass alle im Einflussbereich ihrer Pläne und Verschwörungen bleiben. Können eure Herzen Frieden empfinden, wenn ihr mit solchen Menschen verkehrt? (Nein.) Was sollte getan werden, wenn es keinen Frieden gibt? Ihr solltet euch vor solchen Menschen in Acht nehmen. Diese Menschen hegen Hintergedanken bei ihrem Glauben an Gott; sie sind nicht hier, um nach der Wahrheit oder Errettung zu streben, sondern um einen Rückhalt, einen Lebensunterhalt und einen Ausweg zu finden. Solche Menschen sind besonders selbstsüchtig, verachtenswert und heimtückisch. Sie führen keine Pflicht aus und wenden sich nicht für Gott auf. Wenn die Kirche sie für etwas braucht, sind sie nirgends zu finden, aber sobald die Angelegenheit erledigt ist, tauchen sie wieder auf. Diese Menschen wissen nur, wie man eine Situation zum eigenen Vorteil ausnutzt, und es hat keinen Sinn, sie in der Kirche bleiben zu lassen; es müssen verschiedene Methoden angewandt werden, um die Kirche so schnell wie möglich von ihnen zu bereinigen. Manche Leute sagen: „Braucht es wirklich verschiedene Methoden, um mit einer Person umzugehen?“ In der Kirche gibt es alle möglichen Leute; viele von ihnen glauben nur an Gott, um einen Rückhalt und einen Ausweg zu finden, um Segnungen zu erlangen oder um Katastrophen zu entgehen. Was sich ändert, ist nur, wie ausgeprägt diese Motivationen sind; manche Menschen zeigen eine Art von Verhalten, während andere Menschen eine andere Verhaltensweise zeigen. Deshalb muss mit unterschiedlichen Menschen unterschiedlich umgegangen werden; nur das entspricht den Grundsätzen. Was diese Ungläubigen betrifft, die nach einem Rückhalt suchen, so muss die Kirche umgehend von ihnen bereinigt werden. Lasst sie nicht in der Kirche schmarotzen. Sie bitten die Brüder und Schwestern, Angelegenheiten für sie zu erledigen – da es tatsächlich nur einen geringen Aufwand erfordert, ihnen bei der Erledigung ihrer Angelegenheiten zu helfen, warum sollte man ihnen dann nicht einmal diese kleine Hilfe gewähren? Der erste Punkt ist, dass diese Menschen keine wahren Gläubigen sind – das ist entscheidend; sie sind durch und durch Ungläubige. Der zweite Punkt ist, dass diese Menschen nicht in der Lage sind, sich vom Nicht-an-Gott-Glauben zu wahren Gottgläubigen zu wandeln. Sie gehören nicht zu den Menschen, die Gott vorherbestimmt und auserwählt hat; sie sind nicht Ziele Seiner Errettung – vielmehr sind sie Übeltäter, die sich in die Kirche eingeschlichen haben. Der dritte Punkt ist, dass diese Menschen in der Kirche hin und herrennen und immer Brüder und Schwestern um Hilfe bitten, egal wie groß das Problem, das sie haben, auch sein mag. Das stellt für die Brüder und Schwestern eine unmerkliche Belästigung dar und schafft gleichzeitig eine äußerst negative Atmosphäre in der Kirche, die für alle schädlich ist. Deshalb ist es am besten, die Kirche so schnell wie möglich von diesen Teufeln, die nur an Gott glauben, um einen Rückhalt zu finden, zu bereinigen. Wenn ihr sie noch nicht identifiziert habt oder noch nicht wahrgenommen habt, dass es sich bei ihnen um diese Art von Mensch handelt, könnt ihr sie zur Beobachtung bleiben lassen. Sobald ihr sie erkennt und durchschaut habt, dass sie zu den verschiedenen Arten böser Menschen gehören, die Gottes Haus entfernen muss, zögert nicht und zeigt ihnen keine Nachsicht. Nachdem ihr die Sache mit allen besprochen und einen Konsens erzielt habt, könnt ihr sie entfernen. Wenn die Leiter und Mitarbeiter in der Kirche diese Angelegenheit ignorieren, habt ihr das Recht, solange die Mehrheit der Brüder und Schwestern bestätigt, dass sie zu der Sorte Mensch gehören, die nur an Gott glaubt, um einen Rückhalt und einen Ausweg zu finden, sie direkt zu entfernen, ohne falsche Leiter miteinzubeziehen. Das ist die richtige Vorgehensweise und entspricht voll und ganz den Wahrheitsgrundsätzen. Das ist euer Recht, eure Verpflichtung und eure Verantwortlichkeit; das dient eurem eigenen Schutz. Wenn die Brüder und Schwestern, die wahre Gläubige sind, Schwierigkeiten haben, dann ist es natürlich unsere Verantwortung und Verpflichtung, unser Möglichstes zu tun, um ihnen nach besten Kräften zu helfen, sei es mit liebevoller Hilfe und Unterstützung oder durch materielle Hilfeleistung. Das ist die Liebe unter Brüdern und Schwestern, die Liebe derer, die an Gott glauben. Wir haben jedoch keine Verantwortung oder Verpflichtung, Ungläubigen zu helfen, denn sie sind keine Brüder und Schwestern und verdienen weder diese Gnade noch eine solche Hilfe. So geht man mit Menschen gemäß den Grundsätzen um. Hiermit ist unsere Gemeinschaft über das siebte Ziel im Glauben an Gott abgeschlossen. Es ist nicht nötig, weitere konkrete Beispiele für diese Art von Menschen anzuführen. Kurz gesagt: Jeder, dessen Ziel im Glauben an Gott darin besteht, einen Rückhalt zu finden, ist jemand, der aus der Kirche entfernt oder ausgeschlossen werden sollte. Sobald Leiter und Mitarbeiter erkennen, dass es solche Menschen in der Kirche gibt, sollten sie sie umgehend entfernen. Entfernt jeden einzelnen von ihnen, ohne Ausnahme. Wenn die Mehrheit der Brüder und Schwestern bereits so sehr belästigt wurde, dass sie sich hilflos fühlt und es nicht mehr ertragen kann, und die Leiter und Mitarbeiter diese Menschen immer noch verteidigen und sagen: „Sie haben Probleme; wir sollten ihnen helfen“, dann sollte man solchen Leitern sagen: „Das sind überhaupt keine wahren Gottgläubigen. Sie ignorieren jeden, der mit ihnen über Gottes Worte Gemeinschaft hält, und wenn man ihnen sagt, sie sollen ihre Pflicht tun, weigern sie sich. Sie hatten nie die Absicht, sich für Gott aufzuwenden, und wollen nur die Brüder und Schwestern benutzen, um ihre Angelegenheiten zu regeln. Es ist weder unsere Verantwortung noch unsere Verpflichtung, solchen Ungläubigen zu helfen!“ Selbst wenn der Kirchenleiter nicht zustimmt, habt ihr das Recht, euch mit der Mehrheit zusammenzuschließen, um sie aus der Kirche zu entfernen. Wenn der Kirchenleiter zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht zustimmt, dann meldet die Angelegenheit nach oben; isoliert den Leiter und lasst ihn über sich selbst nachdenken. Sobald er zustimmt, könnt ihr seine Leitung wieder annehmen. Wenn er weiterhin nicht zustimmt, könnt ihr ihn absetzen und einen neuen Leiter wählen. Das ist das siebte Ziel des Glaubens an Gott: einen Rückhalt zu finden.

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