Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (23) Abschnitt Drei
E. Um auf Kosten der Kirche zu leben
Als Nächstes werden wir Gemeinschaft über das fünfte Ziel halten: an Gott zu glauben, um auf Kosten der Kirche zu leben. Ihr seid alle mit diesem Thema „auf Kosten der Kirche zu leben“ vertraut, nicht wahr? (Ja.) Was sind die Äußerungsformen von Menschen, die auf Kosten der Kirche leben? Anhand welcher Äußerungsformen können wir feststellen, dass das Ziel ihres Glaubens an Gott unrein ist, dass sie Gott nicht aufrichtig nachfolgen oder versuchen, Rettung zu erlangen, und dass sie nicht aus dem Glauben an Gottes Existenz und der Bereitschaft, Gottes Errettung anzunehmen, heraus hier sind, um die Wahrheit anzustreben und anzunehmen und Gottes Worte zu praktizieren, damit sie das Ziel erreichen können, gerettet zu werden, sondern dass sie stattdessen gekommen sind, um auf Kosten der Kirche zu leben? Was bedeutet es, auf Kosten der Kirche zu leben? Die oberflächliche Bedeutung ist klar verständlich. Es bedeutet, sich auf Grundlage von religiösem Glauben einer Konfession anzuschließen, um Angelegenheiten des täglichen Lebens zu bewältigen und das Problem der eigenen Versorgung mit Essen zu lösen. Das ist die prägnanteste und zutreffendste Definition von „auf Kosten der Kirche zu leben“, und es ist auch die eindeutigste Definition. Welche Äußerungsformen legen diese Menschen also an den Tag, die bestätigen, dass sie keine wahren Gläubigen sind, sondern stattdessen gekommen sind, um auf Kosten der Kirche zu leben? Manche Menschen verfügen über eine spezielle Fertigkeit und sind in der Lage, wie ein normaler Mensch zu arbeiten, aber sie erkennen, dass diese Gesellschaft ungerecht ist und es nicht einfach ist, sich in ihr seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Um durch Arbeiten das Geld zu verdienen, um alle Familienmitglieder zu versorgen, muss man früh aufstehen und lange wach bleiben, viel Mühsal ertragen und eine Menge Missstände hinnehmen – dazu muss man nicht nur taktvoll und flexibel sein, sondern auch hinreichend rücksichtslos und schlecht, und man muss über Strategien und Fähigkeiten verfügen – nur dann kann man einen stabilen Lebensunterhalt gewährleisten und sich in der Gesellschaft etablieren. Schaut man sich die arbeitende Bevölkerung an – ganz gleich, in welcher Branche die Leute arbeiten oder ob sie zur oberen, mittleren oder unteren Gesellschaftsschicht gehören – erkennt man, dass es nicht einfach ist, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Diese Büroangestellten zeigen nach außen die Maske des Abbilds eines Menschen, mit ihrem glamourösen Erscheinungsbild, ihren hochrangigen Titeln, ihren hohen Bildungsabschlüssen und ihren tollen Gehältern und Vergünstigungen, und jeder beneidet sie, aber jede Hürde, mit der sie am Arbeitsplatz konfrontiert werden, ist eine Tortur. Egal, in welchem Berufsfeld man arbeitet, es ist nicht einfach. Bauer zu sein und das Land zu bestellen, ist sogar noch schwieriger. Landwirte mühen sich so heftig ab und doch bringt es ihnen nur genug Essen, um ihre Familien zu ernähren. Sie haben kein Geld, um Kleidung und andere notwendige Dinge zu kaufen oder ihre Häuser zu reparieren, und wenn sie etwas Geld ausgeben wollen, müssen sie dafür Gemüse verkaufen oder Vieh züchten – ein Landwirt zu sein, ist sogar noch elender! Wie die Nichtgläubigen sagen: „Geld ist schwer zu verdienen – auf die Welt zu kommen, ist leicht, aber auf der Welt zu leben, schwer“ – es ist sehr schwierig, den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten. Manche Menschen haben keine Möglichkeit, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und sie erkennen, dass Nichtgläubige sehr schlecht sind, und denken, dass Menschen mit religiösem Glauben arglos sind und dass es in der Kirche ein bisschen einfacher sein könnte, den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten. Deshalb nutzen sie die Gelegenheit, die ihnen Gottes Haus durch das Predigen des Evangeliums bietet, um sich in die Kirche einzuschleichen. Und wenn sie erfahren, dass die Menschen, die Pflichten ausführen, mit Essen versorgt werden, kommen sie in die Kirche, um eine Pflicht auszuführen. Manche Menschen, die eine Pflicht ausführen wollen, denken: „Ich bin der Ernährer meiner Familie. Solange es zuhause Leute gibt, die das Land bestellen, und die Lebenshaltungskosten meiner Familie gedeckt sind, werde ich meine Pflicht tun.“ Das Hauptziel ihres Glaubens an Gott und ihrer Pflichtausführung ist es, genug Essen und warme Kleidung zu erhalten, um ihr weiteres Überleben zu sichern – um täglich drei Mahlzeiten zu bekommen und sich nicht länger auf Arbeit und Geldverdienen verlassen zu müssen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern; solange sie die Unterstützung der Kirche und der Brüder und Schwestern haben, sind sie zufrieden. Um dieses Ziel zu erreichen, tun sie alles, was die Kirche ihnen zuweist. Es gibt auch einige Menschen, die nach dem Eintritt in die Kirche lernen, wie man Leiter wird und Predigten hält. Sie lesen viele von Gottes Worten, schreiben sich viele von Gottes Worten auf und lernen sie auswendig, und nachdem sie sie auswendig gelernt haben, lernen sie, anderen Leuten zu predigen und Menschen bei der Lösung ihrer Probleme zu helfen. Sie versuchen, auf jede erdenkliche Weise allen Menschen zu helfen, und hoffen, dass die Leute ihnen, nachdem sie von ihnen Hilfe erhalten haben, eine helfende Hand reichen werden, und dass die Menschen ihnen, nachdem sie sich ihre Predigten und die Worte Gottes, die sie predigen, angehört haben, dankbar sein werden und ihnen somit Spenden und Unterstützung zukommen lassen. Wenn sie zum Beispiel kein Geld haben, um ihre Wasser- und Stromrechnungen zuhause zu bezahlen, können die Brüder und Schwestern ihnen damit helfen, und wenn sie kein Geld haben, um die Schulgebühren ihrer Kinder zu bezahlen oder um für die Behandlungskosten für ihre kranken Eltern aufzukommen, können die Kirche oder die Brüder und Schwestern die nötigen Mittel bereitstellen, weil diese Menschen eine Pflicht ausführen. Auf diese Weise machen sie sich in ihrem Glauben an Gott keine Sorgen und haben das Gefühl, dass sich ihr Glaube an Gott lohnt, dass er ihnen keine Verluste eingebracht hat und dass sie ihr Ziel erreicht haben. Sie danken Gott pausenlos in ihren Herzen und sagen: „Das ist alles Gottes Gnade, Gottes Gunst. Dank sei Gott!“ Um Gottes Liebe zu „erwidern“, „fügen“ sie sich den Anweisungen der Kirche, und solange sie mit Essen und Lebenshaltungskosten versorgt werden, führen sie jede Art von Aufgabe aus – ihr Ziel ist schlicht und einfach, sich im Gegenzug einen stabilen Lebensunterhalt zu sichern. Sobald die Kirche ihre Lebensbedürfnisse nicht berücksichtigt und ihre Schwierigkeiten nicht rechtzeitig beseitigt, verärgert sie das. Ihre Haltung gegenüber der Kirchenarbeit und den ihnen von Gottes Haus zugewiesenen Pflichten ändert sich schlagartig. Sie sagen: „Das wird nicht funktionieren, ich muss los und Geld verdienen. Früher hatte ich nicht die Möglichkeit, Geld zu verdienen, weil ich die Arbeit der Kirche verrichtete. Ich bin sogar oft das Risiko eingegangen, vom großen roten Drachen verhaftet zu werden, indem ich diese Arbeit persönlich vor Ort getan habe, und ich bin überall bekannt. Jetzt ist es für mich ungünstig, Geld zu verdienen. Was soll ich tun?“ In einer solchen Situation werden sie den Brüdern und Schwestern ihre Schwierigkeiten und Forderungen aktiv vorbringen und wenden sich sogar mit Forderungen direkt an Gottes Haus. Manche Menschen haben nicht genug Geld für ihren Lebensunterhalt oder für ihre Rente, kümmern sich aber nicht selbst um die Lösung dieser Probleme. Stattdessen wollen sie durch ihre Anstrengungen im Haus Gottes Geld für ihren Lebensunterhalt verdienen. Manche Menschen gehen noch einen Schritt weiter – sie verlangen von Gottes Haus nicht nur, für ihre Lebenshaltungskosten aufzukommen und für die Kosten der Kindererziehung und der Versorgung ihrer Eltern, sie verlangen auch Geld für ihre Behandlungskosten. Manche Menschen verlangen sogar von Gottes Haus Geld, um ihre Kredite zurückzuzahlen – ihre Forderungen werden immer übertriebener, und es ist wirklich schamlos von ihnen, solche Dinge zu verlangen. Nachdem manche Menschen zum Glauben an Gott gekommen sind und sich der Kirche angeschlossen haben, übersteigen die Geldbeträge, die Gottes Haus zahlt, um ihre Ausgaben zu decken, und die zusätzlichen Gelder, die sie aktiv einfordern, das Geld, das sie durch ihre Arbeit verdienen. Unter der Voraussetzung, dass diese Bedingungen erfüllt sind, scheinen sie nach außen hin die ihnen von Gottes Haus zugewiesene Arbeit mit Hingabe und voller Treue zu verrichten. Sobald diese Vorteile jedoch reduziert werden oder verschwinden, ändert sich ihre Haltung. Ihre Haltung gegenüber der ihnen von der Kirche zugewiesenen Arbeit hängt sowohl von der Haltung der Brüder und Schwestern ihnen gegenüber ab als auch vom Ausmaß der finanziellen Hilfe, die ihnen von Gottes Haus bereitgestellt wird. Sobald ihnen die Gnade, die sie genießen, entzogen oder nicht mehr gewährt wird, tun sie ihre Pflichten nicht mehr. Vom ersten Moment ihres Glaubens an Gott an stellen diese Menschen Berechnungen an, wie sie sich einen Platz in Gottes Haus erschummeln können und, nachdem sie dort Fuß gefasst haben, „rechtmäßig“ die Spenden und Hilfe der Brüder und Schwestern genießen und sich von Gottes Haus helfen und in ihrem Alltag versorgen lassen können. Sie wenden sich absolut nicht aufrichtig für Gott auf, sie sind ganz sicher nicht hier, um sich bedingungslos aufzuwenden – stattdessen treten sie der Kirche mit nur einem Ziel bei: sich ihren Lebensunterhalt zu sichern und auf Kosten der Kirche zu leben. Sobald dieses Ziel nicht in der Art erreicht werden kann, wie sie es sich wünschen, legen sie schnell Feindseligkeit an den Tag und zeigen bald ihr wahres Gesicht: das Gesicht eines Ungläubigen. Seit Anbeginn ihres Glaubens an Gott, kommen sie nicht voller Aufrichtigkeit; sie folgen Gott nicht aufrichtig, noch entsagen sie Dingen bereitwillig für Gott oder wenden sich bereitwillig für Ihn auf, ohne eine Belohnung zu verlangen oder eine Gegenleistung zu fordern. Stattdessen kommen sie mit ihren eigenen Forderungen, Absichten und Zielen zum Glauben an Gott – mit dem Ziel, resolut auf Kosten der Kirche zu leben und, da sie ja an Gott glauben, sich auf die Kirche und die Brüder und Schwestern zu verlassen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Sobald dieses Ziel nicht in der Art erreicht oder erfüllt werden kann, wie sie es sich wünschen, finden sie einen anderen Weg, indem sie entweder arbeiten gehen oder Geschäfte machen. Solche Menschen gibt es doch, nicht wahr? (Ja.) In der Kirche gibt es einige Menschen dieser Art. Anfangs, wenn Gottes Haus oder die Brüder und Schwestern ihnen einige Dinge spenden, wie Kleidung, alltägliche Erfordernisse oder Geld, wirken sie nach außen hin beschämt, sind aber innerlich überglücklich. Nehmen wir zum Beispiel an, sie fungieren als Gastgeber für ein oder zwei Brüder und Schwestern oder führen ihre Pflicht in Vollzeit aus, und Gottes Haus oder die Brüder und Schwestern lassen ihren Familien dementsprechend Spenden und finanzielle Unterstützung zukommen. Darüber sind sie sehr glücklich und zufrieden, und sie denken, dass sich der Glaube an Gott lohnt und profitabel ist und dass sie keinen Verlust erlitten haben. Mit der Zeit werden ihre Herzen immer gieriger, sie strecken ihre Hände immer weiter aus und werden immer schamloser – ganz gleich, wie viel man ihnen gibt, sie sind nie zufrieden. Anfangs sind sie beschämt, Dinge anzunehmen, aber mit der Zeit halten sie es für mehr oder weniger gerechtfertigt, und dann kommt in ihnen Verbitterung auf, dass es nicht genug ist. Später verlangen sie direkt, dass Gottes Haus ihnen eine bestimmte Summe zahlen muss; andernfalls werden sie nicht über die Runden kommen und somit auch ihre Pflichten nicht ausführen können. Wird ihre Gier denn nicht immer größer? (Ja.) Obwohl sie so viel Gnade genießen, verschwenden sie nicht nur keinen Gedanken daran, sie zu erwidern, sondern fordern auch immer mehr von Gottes Haus. Sie glauben, dass Gottes Haus ihnen etwas schuldig ist, dass die Brüder und Schwestern ihnen etwas schuldig sind und dass es ihr gutes Recht ist, dass ihnen Spenden und finanzielle Unterstützung zukommen. Wenn ihnen weniger gegeben wird oder sie es später erhalten, missfällt ihnen das. Sie nehmen all das Geld und all die Dinge, die man ihnen gibt, an und haben das Gefühl, dass das ihr gutes Recht ist. Während sie ihre Pflicht über einen längeren Zeitraum weiter ausführen, sind sie immer mehr davon überzeugt, einen Anspruch auf diese Dinge zu haben, und beginnen, zu fordern, dass Gottes Haus ihnen Handys und Computer der Spitzenklasse zur Verfügung stellt. Sie verlangen auch, dass Gottes Haus Klimaanlagen in ihrem Zuhause installiert und ihnen Geräte wie Mikrowellen und Geschirrspüler bereitstellt. Sie verlangen sogar, dass Gottes Haus ihnen ein Haus kauft und ein Auto gibt, und einige fragen nach einer Haushaltshilfe. Ihre Forderungen werden immer größer, und ihre Gier nimmt zu, und irgendwann stellen sie komplett überzogene Forderungen und wagen es, absolut alles zu verlangen. Sie glauben: „Ich habe mich für Gottes Haus in meinem Glauben an Gott aufgewendet und mich angestrengt. Ich bin Teil von Gottes Haus. Ihr Leute gebt Gott so viele Opfergaben – wo ist das Problem, mir einen Teil davon abzugeben? Außerdem: Wenn ihr mir etwas davon abgebt, ist das nicht für die Katz; auch ich strenge mich im Haus Gottes an und gehe Risiken ein, auch ich ertrage Mühsal und zahle einen Preis. Ist es nicht mein gutes Recht, diese Dinge zu genießen? Daher muss Gottes Haus meine Forderungen bedingungslos erfüllen, es sollte mir alles geben, was ich brauche, und es sollte nicht geizig sein.“ Sagt Mir: Sind das nicht die Äußerungsformen davon, auf Kosten der Kirche zu leben? Sind solche Menschen nicht Ungläubige? (Ja.) Die zutreffende Charakterisierung dieser Verhaltensweisen ist „auf Kosten der Kirche zu leben“. Was bedeutet es, auf Kosten der Kirche zu leben? Es bedeutet, unter dem Deckmantel des Glaubens an Gott Geld und Güter von Gottes Haus zu erpressen und unter dem Deckmantel, sich für Gottes Haus anzustrengen und eine Pflicht auszuführen, eine Vergütung von Gottes Haus zu fordern. Das bedeutet es, auf Kosten der Kirche zu leben. Können solche Menschen nach der Wahrheit streben? (Nein.) Warum entsagen sie Dingen, strengen sich an und ertragen Mühsal? Um eine Pflicht zu tun? Praktizieren sie die Wahrheit? (Nein.) Ihre Anstrengungen und die Mühsal, die sie erdulden, haben überhaupt nichts mit dem Ausführen ihrer Pflicht zu tun, sondern ausschließlich damit, ihren Lebensunterhalt zu sichern, und sie lassen es absolut nicht zu, dass man sie kritisiert – sie wollen einfach, dass ihr Leben auf Kosten der Kirche komplett gerechtfertigt ist. Das sind Menschen, die auf Kosten der Kirche leben.
Die Menschen, die auf Kosten der Kirche leben, glauben einzig und allein an Gott, um sich ihren Lebensunterhalt zu sichern, um eine Lebensgrundlage zu haben. Gibt es in eurem Umfeld Menschen, die auf Kosten der Kirche leben? Sagt etwas zu ihren Äußerungsformen. (Ich bin so jemandem begegnet. Zuerst schien er über eine gewisse Intelligenz und Begeisterung zu verfügen, also teilte ihn die Kirche zum Predigen des Evangeliums ein. Seine Familie machte damals eine schwere Zeit durch, also ließ ihm die Kirche etwas Hilfe zukommen. Später wurde jedoch festgestellt, dass er sich bei seinen Ausgaben an keine Prinzipien hielt, dass er Geld für Dinge ausgab, die er sich nicht hätte kaufen sollen, und nicht sparte, wo er konnte. Als die Brüder und Schwestern mit ihm Gemeinschaft über die Wahrheitsgrundsätze hielten, missfiel ihm das und er sträubte sich innerlich sehr dagegen. Weil er das Geld von Gottes Haus missbrauchte, nahm die Kirche angemessene Anpassungen gemäß den Anweisungen und Bestimmungen von Gottes Haus vor und verringerte die ihm gewährte finanzielle Hilfe. Infolgedessen verschwand seine frühere Energie für die Ausführung seiner Pflicht, und er wurde immer nachlässiger. Später stellte die Kirche ihre Hilfe ein, und er war nicht mehr mit dem Herzen bei der Ausführung seiner Pflicht. Er verbrachte seine ganze Zeit damit, darüber nachzudenken, wie er eine Arbeit aufnehmen und Geld verdienen könnte. Er hat sich sogar Geld von den Brüdern und Schwestern geliehen und behauptet, er müsse ein Auto kaufen und in die Gründung eines Unternehmens investieren, und er sagte, das sei praktischer für das Predigen des Evangeliums und er könne so mehr Menschen gewinnen. Mit diesen Worten hat er ganz klar die Menschen getäuscht und in die Irre geführt; er erschwindelte sich unter dem Vorwand, das Evangelium zu predigen, Geld von den Brüdern und Schwestern.) Wie wurde mit dieser Person verfahren? (Er wurde direkt ausgeschlossen.) Das war richtig so. Das heißt es, auf Kosten der Kirche zu leben. Wenn Menschen, die auf Kosten der Kirche leben, gerade zum Glauben an Gott gekommen sind, verfügen sie über eine gewisse Begeisterung und wenden sich ein wenig auf und stellen zu diesem Zeitpunkt keine großen Forderungen – es reicht ihnen, einfach nur ihre Mahlzeiten zu bekommen. Aber mit der Zeit sind sie nicht mehr zufrieden mit dem, was ihnen gegeben wird, und stellen immer höhere Forderungen, und wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden, legen sie aalglattes Verhalten an den Tag und sind nicht mehr bereit, einen Dienst zu erweisen. Man muss sie sogar beaufsichtigen, wenn sie einen kleinen Teil ihrer Pflichten tun, sonst sind sie dabei nachlässig. Und wenn schließlich festgestellt wird, dass der Dienst, den sie erweisen, mehr schadet als nützt, werden sie ausgemustert. Manche Leute sagen: „Warum erweist ihnen das Haus Gottes keine Liebe?“ Auch für das Erweisen von Liebe gibt es Grundsätze. Diese Leute sind Ungläubige, sie lesen weder Gottes Worte noch nehmen sie die Wahrheit an, sie legen bei der Ausführung ihrer Pflichten durchweg aalglattes Verhalten an den Tag und sind nachlässig. Außerdem hören sie nicht zu, wenn über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wird, noch nehmen sie irgendeine Form des Zurechtstutzens an, und man kann sagen, dass sie unverbesserlich sind. Dementsprechend ist die einzige Art, mit ihnen zu verfahren, sie zu entfernen und auszumustern. Wenn Leiter und Mitarbeiter eine solche Person entdecken, sollten sie umgehend gegen sie vorgehen, und wenn die Brüder und Schwestern eine solche Person entdecken, sollten sie das umgehend den Leitern und Mitarbeitern melden. Das ist die Verantwortung eines jeden Mitglieds von Gottes auserwähltem Volk. Sobald bestätigt wurde, dass diese Person auf Kosten der Kirche lebt, dass sie nur darauf aus ist, sich ihren Lebensunterhalt zu sichern, und dass sie ein Ungläubiger ist, und sobald bestätigt wurde, dass sie sich weigert, zu arbeiten, wenn man ihr kein Geld gibt, sie sich sträubt und feindselig wird, wenn sie das Gefühl hat, nicht genug Geld zu bekommen, und nur dann ein wenig Arbeit verrichtet, wenn sie ausreichend bezahlt wird, sollte einer solchen Person gegenüber keine Nachsicht gezeigt werden – sie muss entfernt werden! Genau genommen sind solche Menschen nicht einmal würdig, im Haus Gottes einen Dienst zu erweisen. Wenn du sie nicht bezahlst, werden sie nicht bereit sein, einen Dienst zu erweisen; aber solange du sie bezahlst, werden sie, obwohl sie wissen, dass sie nur einen Dienst erweisen, dennoch bereit sein, es zu tun. Aber was für einen Dienst können diese Ungläubigen denn erweisen? Sie taugen nicht einmal dazu, gut einen Dienst zu erweisen, und ihr Dienst entspricht nicht den Anforderungen, also sollten sie ausgemustert werden. Sobald also erkannt wird, dass sie zu der Art von Menschen gehören, die auf Kosten der Kirche leben, sollte man als Erstes gegen sie vorgehen und sie als böse Menschen aus der Kirche ausschließen. Das ist keineswegs übertrieben; es steht voll und ganz im Einklang mit den Grundsätzen von Gottes Haus für das Entfernen und Ausschließen von Menschen. Muss man solchen Menschen eine Chance geben, Buße zu tun? Muss man sie zur Beobachtung bleiben lassen? (Nein.) Sind sie in der Lage, Buße zu tun? (Nein.) Genau das macht ihre Natur aus; sie werden niemals Buße tun. Sie sind von Satans Sorte. Unter den Menschen von Satans Sorte gibt es eine Art von Mensch mit der Natur eines teuflischen Schurken, die überall, wo sie ist, auf Kosten anderer leben will, die nirgendwo der Arbeit nachgeht, die sie eigentlich tun sollte, und die nur darauf aus ist, Menschen zu betrügen und zu täuschen. Solche Menschen sehen, dass Gläubige an Gott Menschlichkeit besitzen, und nehmen an, dass diese Menschen leichte Beute sind, und so kommen sie in Gottes Haus, um auf Kosten der Kirche zu leben. Sie ahnen nicht, dass Gottes Haus sie längst durchschaut hat und vor ihnen auf der Hut ist und Grundsätze für den Umgang mit Menschen wie ihnen hat. Wenn ihre Versuche, auf Kosten der Kirche zu leben, scheitern, bekommen sie einen beschämten Wutanfall und zeigen ihr wahres Gesicht. Wenn das passiert, wirst du verstehen, warum Gottes Haus solchen Menschen keine Chance zur Buße gibt – der Grund ist, dass sie keine Menschlichkeit besitzen und unfähig sind, sich zu ändern. Diese Menschen sind die teuflischen Schurken, von denen Nichtgläubige sprechen. Daher verfährt Gottes Haus mit solchen Menschen, indem es sie direkt entfernt oder ausschließt und sie niemals wieder in die Kirche aufnimmt. Ist es angemessen, mit ihnen wie mit bösen Menschen zu verfahren? (Ja.) Damit ist unser gemeinschaftlicher Austausch zu diesem Thema abgeschlossen.
F. Um Zuflucht zu suchen
Als Nächstes werden wir über das sechste Ziel Gemeinschaft halten, über die sechste Art von Ungläubigen, die aus der Kirche entfernt oder ausgeschlossen werden sollten: diejenigen, deren Ziel in ihrem Glauben an Gott darin besteht, Zuflucht zu suchen. Manche Menschen fragen: „Was sind die Äußerungsformen davon, Zuflucht zu suchen? Gibt es Menschen, die an Gott glauben, um Zuflucht zu suchen? Gibt es solche Menschen wirklich?“ Habt ihr jemals jemanden sagen hören: „Die Kirche ist ein Ort der Zuflucht; Menschen glauben an Gott, um Zuflucht suchen zu können“? Viele Menschen in der Religion sagen das. Gibt es in Bezug auf das Wesen dieser Aussage einen Unterschied zwischen ihr und dem Ziel, das wir im Detail analysieren werden – „an Gott zu glauben, um Zuflucht zu suchen“? (Ja.) Was ist der Unterschied? Wovor suchen sie Zuflucht? (Die Menschen, die aufrichtig an Gott glauben, weisen beim Streben nach der Wahrheit ebenfalls einige Unreinheiten auf; sie hoffen auch, Katastrophen oder Schwierigkeiten zu entgehen und ein wenig Frieden zu finden. Doch die Art von Person, um die es bei diesem sechsten Ziel geht, glaubt an Gott ausschließlich, um Zuflucht zu suchen, und sie trägt nicht das geringste Maß an wahrem Glauben an Gott in sich. Das ist der Unterschied.) Der Unterschied besteht hier im Aufweisen unreiner Absichten im Glauben an Gott, im Gegensatz zu einem Glauben an Gott, dessen einziges Ziel es ist, Zuflucht zu suchen. Abgesehen davon unterscheidet sich auch, wovor sie Zuflucht suchen. Manche Menschen weisen unreine Absichten in ihrem Glauben an Gott auf; sie glauben an Gott, um Katastrophen zu vermeiden, Katastrophen zu entkommen oder damit Gott sie schützt und über sie wacht und sie dann objektiv einigen Gefahren und Katastrophen entgehen können. Sie wollen diesen Katastrophen entkommen. Die Art von Person, die wir in diesem sechsten Ziel im gemeinschaftlichen Austausch behandeln – die Menschen, deren Ziel beim Glauben an Gott darin besteht, Zuflucht zu suchen – sucht vor einer größeren Bandbreite von Dingen Zuflucht. Die Dinge, die für sie am konkretesten sind, gehen weit über das Vermeiden der großen Katastrophen hinaus, die noch eintreten werden. Was sind also die konkretesten Probleme für sie? Dinge wie in der Gesellschaft mit furchteinflößenden Feinden konfrontiert zu werden, sich mit Gerichtsprozessen herumzuschlagen, Regierungsbeamte oder einflussreiche Menschen zu beleidigen, Gesetze zu brechen, Krieg oder verschiedene Katastrophen, die in ihrem Land eintreten, oder gewisse Ereignisse oder Menschen, die ihr Leben oder die Sicherheit ihrer Familie gefährden, und so weiter. Wenn ihnen solche Situationen widerfahren sind, suchen sie sich eine Kirche, von der sie glauben, dass sie vertrauenswürdig und verlässlich ist, um dort Zuflucht zu suchen; das ist das Suchen nach Zuflucht, von dem im sechsten Ziel die Rede ist. Das heißt, wenn sie in ihrem täglichen Leben mit Schwierigkeiten konfrontiert werden, die eine Gefahr für ihr Leben, ihre Familie, ihre Arbeit, ihre Karriere und so weiter darstellen, kommen sie in die Kirche, um Zuflucht zu suchen, und suchen die Hilfe einer Macht, die eine große Anzahl von Menschen umfasst. Das heißt es, an Gott mit dem Ziel zu glauben, Zuflucht zu suchen, wie es im sechsten Ziel erwähnt wird. Unterscheidet sich das nicht von den Unreinheiten wahrer Gottgläubiger? (Ja.) Das Ziel, das diese Art von Person in ihrem Glauben an Gott verfolgt, ist es, Zuflucht zu suchen, Hilfe von der Kirche zu ersuchen. Das heißt, sie hoffen, dass die Kirche ihnen eine helfende Hand reichen kann, und abgesehen von finanzieller Unterstützung verlangen sie auch, dass die Kirche ihnen Schutz, Unterstützung und Beistand zukommen lässt. Manche Menschen dieser Art wollen auch den gesellschaftlichen Einfluss, Status und Ruf der Kirche nutzen, um gegen die niederträchtigen Regimes oder niederträchtigen Mächte anzukämpfen, die Gottgläubige unterdrücken und ihnen schaden, damit ihr Leben oder ihr Lebensunterhalt geschützt werden kann. Das ist das Ziel ihres Glaubens an Gott. Gibt es solche Menschen? Sie glauben, dass die Kirche ein guter Zufluchtsort ist, abseits von Politik und Gesellschaft, und sie denken, dass die Kirche, wenn sie Hilfe brauchen, ihnen aufrichtig und gütig eine helfende Hand reichen kann, um ihnen jedwede finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen, sich für sie einzusetzen, sie zu verteidigen, sie in Gerichtsprozessen zu vertreten und für ihre Rechte und Interessen zu kämpfen. Das ist das Ziel, das diese Menschen mit ihrem Glauben an Gott verfolgen. Gibt es solche Menschen auch heute noch in der Kirche? Habt ihr schon einmal gehört, dass es solche Menschen gibt? In Kirchen in Übersee gibt es definitiv solche Menschen. Diese Menschen glauben an Gott und treten der Kirche bei mit dem alleinigen Ziel, Zuflucht zu suchen. Sie verstehen nicht, was Glaube ist, geschweige denn, dass sie an der Wahrheit interessiert sind. Wenn sie sich jedoch Schwierigkeiten gegenübersehen und in der Gesellschaft keine Hilfe finden können, kommt ihnen die Kirche in den Sinn, und sie glauben, dass die Kirche ein Ort ist, an dem sie sichere Zuflucht finden können, dass sie den besten Fluchtweg und den sichersten Ort für sie darstellt, und so entscheiden sie sich dafür, an Gott zu glauben und in die Kirche einzutreten, um ihr Ziel zu erreichen, Katastrophen zu entgehen.
Katastrophen werden nun ständig größer, und der Mensch hat keine Möglichkeit, zu leben. Es gibt einige, die sich nur deshalb dazu entschließen, an Gott zu glauben, um Katastrophen zu entgehen. Sie glauben, dass Gott existiert, aber sie haben kein bisschen Liebe zur Wahrheit. Wenn solche Menschen zum Glauben an Gott kommen, sollte die Kirche sie aufnehmen? Viele Menschen erkennen dieses Problem nicht eindeutig und denken, dass überhaupt jeder, der glaubt, dass Gott existiert, von der Kirche aufgenommen werden sollte. Das ist ein schrecklicher Fehler. Die Entscheidung der Kirche, jemanden aufzunehmen, sollte darauf beruhen, ob diese Person die Wahrheit annehmen kann und ob sie Ziel von Gottes Rettung ist, nicht darauf, ob sie bereit ist, an Gott zu glauben. Es gibt viele Teufel, die gern Segnungen erlangen und einen Weg nach vorn durch Glauben an Gott finden würden – sollte die Kirche solche Menschen auch aufnehmen? Das ist nicht wie beim Predigen des Evangeliums im Zeitalter der Gnade, als jeder aufgenommen wurde, solange er gläubig war; was die Frage betrifft, wer von der Kirche im Zeitalter des Königreichs aufgenommen wird, gibt es Grundsätze und die Einschränkungen durch Gottes Verwaltungsverordnungen. Wer auch immer jemand ist, er kann nicht aufgenommen werden, wenn er die Wahrheit nicht liebt oder annimmt. Warum werden solche Menschen nicht aufgenommen? Solche Menschen können in erster Linie deshalb nicht aufgenommen werden, weil wir ihren Hintergrund oder welche Art von Mensch sie sind, nicht wirklich klar erkennen können. Würde die Kirche einen Teufel aufnehmen oder einen bösen Menschen von abscheulicher Niederträchtigkeit, wüsste jeder, welche üblen Folgen das für die Kirche hätte. Außerdem sollten wir aufgrund unseres Glaubens an Gott Seine Absichten verstehen, verstehen, wen Er rettet und wen Er ausmustert. Aus welchen Menschen setzt sich die Kirche zusammen? Sie setzt sich aus jenen Menschen zusammen, die Gottes Rettung annehmen, aus denen, die die Wahrheit lieben, aus jenen, die Gott akzeptiert. Gott rettet diejenigen nicht, die nicht aufrichtig an Ihn glauben und die Wahrheit nicht annehmen, denn die Wahrheit nicht anzunehmen, zeugt von einem Problem mit der Natur eines Menschen, und diese Art von Mensch ist des Satans und wird sich niemals ändern. Solchen Menschen darf niemals Zutritt zur Kirche gewährt werden. Wenn jemand einem bösen Menschen, einem Teufel, Zutritt zur Kirche gewährt, dann ist diese Person ein Diener Satans. Solche Menschen sind ganz bewusst gekommen, um das Werk der Kirche niederzureißen und zu zerstören, und sie sind Feinde Gottes. Einem solchen Teufel, einem Feind Gottes, Einlass in die Kirche zu gewähren, bedeutet, Gottes Disposition zu kränken und gegen Seine Verwaltungsverordnungen zu verstoßen, und Gottes Haus wird das auf keinen Fall tolerieren. Bösen Menschen, Teufeln, darf kein Einlass in die Kirche gewährt werden – das ist eine der klaren Haltungen und Anforderungen der Kirche, was die Arbeit des Predigens des Evangeliums betrifft. Die Kirche hat keinerlei Verantwortlichkeit, diejenigen aufzunehmen, die sich entscheiden, an Gott zu glauben, um dem Unheil zu entkommen, noch darf sie jemals denen Einlass gewähren, die die Wahrheit nicht im Mindesten akzeptieren, denn solche Menschen rettet Gott nicht. Jeder, der die Worte des Allmächtigen Gottes nicht als die Wahrheit anerkennt, jeder, der sich gegen die Wahrheit sträubt und ihr abgeneigt ist, ist ein böser Mensch, und Gott rettet solche Menschen nicht. Was diejenigen angeht, die Gott in ihren Herzen anerkennen, aber die Wahrheit nicht lieben und als Ungläubige eingestuft wurden, die von dem Brot essen und satt werden, so darf die Kirche keinen von ihnen je aufnehmen. Ganz zu schweigen von jenen skrupellosen Leuten der Gesellschaft, die gern Zuflucht in der Kirche suchen würden – sie sollten erst recht nicht aufgenommen werden. Das liegt daran, dass die Kirche keine Wohltätigkeitsorganisation ist, sondern der Ort, an dem Gott die Arbeit der Rettung der Menschen vollbringt. Die Arbeit der Kirche hat nichts mit der Regierung des Landes zu tun. Sozialverbände überzeugen die Menschen davon, gute Taten zu vollbringen und ihre Waffen niederzulegen – das passiert um des Staates willen und hat überhaupt nichts mit der Kirche zu tun. Wenn es irgendwer wagt, einen nichtgläubigen bösen Menschen, einen Teufel oder einen Ungläubigen in die Kirche hineinzuziehen, so wird diese Person Gottes Disposition gekränkt und gegen Seine Verwaltungsverordnungen verstoßen haben. Jeder, der einen bösen Menschen, einen Teufel, in die Kirche hineinzieht, muss von Gottes Haus entfernt oder ausgeschlossen werden. Das ist ein klarer Standpunkt der Kirche, was die Arbeit des Predigens des Evangeliums betrifft. Wenn diese bösen Menschen, diese Teufel, gern in Gottes Haus Zuflucht suchen wollen, sollte ihnen gesagt werden, dass sie an die falsche Tür geklopft haben, dass sie sich den falschen Ort ausgesucht haben. Die Kirche wird sie sicher nicht aufnehmen. Das ist die klare Haltung der Kirche in Bezug auf Nichtgläubige, die gerne Zuflucht suchen würden. Wurde das nun klar und deutlich erklärt? (Ja.) Wie sollten wir dann mit solchen Menschen umgehen? Was ist die angemessene Art und Weise, ihnen das zu sagen? Du sagst: „In jedem Land gibt es das Rote Kreuz, Wohlfahrtseinrichtungen, Notunterkünfte und buddhistische Tempel sowie einige Freiwilligengruppen in der Gesellschaft. Wenn du dich Problemen gegenübersiehst und denkst, dass du eine Ungerechtigkeit erlitten hast, die geklärt werden muss, kannst du bei diesen Organisationen Hilfe suchen. Zusätzlich kannst du bei der Regierung politisches Asyl oder Flüchtlingsasyl beantragen, und wenn deine finanzielle Situation es zulässt, kannst du einen Anwalt beauftragen, der dir bei deinem Fall hilft. Aber das hier ist die Kirche; sie ist ein Ort, an dem Gott wirkt, ein Ort, an dem Gott Menschen rettet, aber kein Ort, an dem du Zuflucht suchen kannst. Daher ist es unangemessen, dass du in die Kirche eintrittst, und es macht keinen Sinn, dass du hierbleibst. Gott akzeptiert solche Menschen nicht, und die Kirche nimmt sie auch nicht auf. Egal, welche Schwierigkeiten Nichtgläubige haben, sie sollten in der Gesellschaft bei wohltätigen Organisationen, Hilfsorganisationen oder Ämtern für zivile Angelegenheiten Hilfe suchen – diese Organisationen befassen sich damit, dem Volk zu dienen, Spenden auszugeben und anderen Leuten zu helfen. Welche Beschwerden oder Forderungen du auch haben magst, du kannst sie bei ihnen vorbringen oder dich an die Regierung wenden. Das sind die angemessensten Orte für dich.“ Die Kirche nimmt keine Ungläubigen und Nichtgläubigen auf. Wenn jemand besonders „barmherzig“ ist, soll er solche Menschen persönlich aufnehmen, und damit hat es sich; er kann solche Menschen selber hüten, und Gottes Haus wird sich da nicht einmischen. Manche Menschen fragen vielleicht: „Warum predigt die Kirche dann das Evangelium? Zu welchem Zweck wird das Evangelium gepredigt?“ Das Predigen des Evangeliums ist Gottes Auftrag. Die potenziellen Evangeliumsempfänger sind jene Menschen, die Gott und den wahren Weg suchen, die sich nach Gottes Erscheinen sehnen, die die Wahrheit lieben und die Wahrheit annehmen können und die wirklich an Gott glauben – nur diesen Menschen kann das Evangelium gepredigt werden. Was diejenigen betrifft, die Gott nicht suchen, die nicht hierherkommen, um die Wahrheit anzunehmen, sondern um Zuflucht zu suchen: Ihnen wird das Evangelium nicht gepredigt. Es gibt verworrene Menschen, die diese Angelegenheit nicht durchschauen können und die verwirrt sind, wenn ihnen etwas widerfährt – das sind die wirrköpfigen Menschen, die Gottes Absichten niemals verstehen werden.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?