Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (19) Abschnitt Drei

Eine Zusammenfassung der verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge, die Unterbrechungen und Störungen verursachen

Die zwölfte Verantwortung der Leiter und Mitarbeiter betrifft die verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge, die Gottes Werk und die normale Ordnung der Kirche unterbrechen und stören. Wir haben diese zur Gemeinschaft in elf Punkte unterteilt. Die in jedem Punkt aufgeführten Probleme oder Vorfälle von Unterbrechungen und Störungen betreffen die Pflichtausführung der Menschen und ihren aufrichtigen Glauben an Gott. Warum sind sie so sorgfältig unterteilt? Warum bringe ich jeden Punkt zur Gemeinschaft und detaillierten Analyse vor? Nach dem Titel jedes Punktes zu urteilen, ist die Menschlichkeit der Menschen, die diese Dinge tun, nicht gut. Außer dem ersten Punkt – „Häufiges Abkommen vom Thema beim gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit“, welcher nicht als schwerwiegend angesehen wird – sind alle von ihrer Natur her ziemlich schwerwiegend. Diese Äußerungsformen haben alle die Natur, Unterbrechungen und Störungen zu verursachen, und sie alle stellen Unterbrechungen und Störungen der Kirchenarbeit dar, weshalb wir sie einzeln zur Gemeinschaft und detaillierten Analyse vorbringen. Wenn diese Probleme im Kirchenleben oder bei der Ausführung der eigenen Pflicht auftreten, sollten die Menschen besonders wachsam sein, sie erkennen und durchschauen. Wenn Menschen sehen, dass solche Ereignisse, die Unterbrechung und Störung verursachen, auftreten, sollten sie aufstehen, um ihnen Einhalt zu gebieten und sie einzuschränken. Was den ersten Punkt „Häufiges Abkommen vom Thema beim gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit“ betrifft, so tun die Menschen dies manchmal unbeabsichtigt, und die damit verbundenen Umstände und die Natur des Vorfalls sind nicht allzu schwerwiegend; aber wenn sie häufig vom Thema abkommen und zusammenhanglos sprechen, was bei ihren Zuhörern Ärger verursacht und somit keine guten Ergebnisse im Kirchenleben erzielt, dann führt dies zu Unterbrechungen und Störungen der Kirchenarbeit. Die übrigen Punkte müssen nicht einmal erwähnt werden; jeder einzelne von ihnen reicht aus, um Unterbrechungen und Störungen der Kirchenarbeit und der Ordnung des Kirchenlebens darzustellen. Daher ist es notwendig, über jedes dieser Probleme im Detail Gemeinschaft zu halten, es zu analysieren und es zu sezieren. Wenn böswillige Vorfälle auftreten und du Urteilsvermögen und Kenntnis über die bösen Taten hast, die die Kirche stören, solltest du aufstehen, um ihnen Einhalt zu gebieten und sie einzuschränken. Im weiteren Sinne entspricht dies der Ausführung der Pflicht eines geschaffenen Wesens; im engeren Sinne ist es zumindest die Ausführung der Pflicht und Verantwortung eines Mitglieds der Kirche. Ist das nicht das, was du tun können solltest? (Ja.) Was sind die Konsequenzen, wenn du dazu nicht in der Lage bist? Wie sollten wir dein Unvermögen dazu charakterisieren? Mindestens bedeutet das, dass du ein Wirrkopf bist; darüber hinaus bist du ein nichtsnutziger Feigling, der Satan fürchtet. Wenn Satane und Teufel erscheinen, um Gottes Werk und die normale Ordnung der Kirche zu stören, bleibst du zudem gleichgültig und machtlos, zeigst keine Reaktion und es fehlt dir am Glauben und Mut, aufzustehen, um gegen Satan zu kämpfen und in deinem Zeugnis für Gott standhaft zu bleiben. In diesem Fall bist du ein nichtsnutziger Mensch, unwürdig, ein Anhänger Gottes zu sein.

Die zwölfte Verantwortung der Leiter und Mitarbeiter listet verschiedene Arten von Vorfällen in der Kirche auf, die Gottes Werk unterbrechen und stören. Jeder Vorfall betrifft die Haltungen der Leiter und Mitarbeiter sowie der gewöhnlichen Brüder und Schwestern gegenüber Gott. Er betrifft auch die Haltung jeder Person gegenüber ihrer Pflicht und ihren Verantwortlichkeiten sowie ihren Standpunkt und ihre Ansicht gegenüber diesen negativen Ereignissen und Dingen, die die Arbeit des Hauses Gottes stören. Natürlich geht es auch darum, ob eine Person, die viele Jahre an Gott geglaubt und Predigten gehört hat, genug Größe und Glauben besitzt, um gegen Satan zu kämpfen und für Gott Zeugnis abzulegen, wenn diese negativen Ereignisse und Dinge auftreten. Berührt dies Schlüsselfragen? Es berührt den Standpunkt einer Person und den Weg, den sie geht, sowie ihre Haltung gegenüber Gott, gegenüber der Wahrheit und gegenüber ihrer Pflicht. Daher solltet ihr nach dem Hören dieser Worte verstehen, dass dies Gottes Anforderungen an die Menschen sind. Behandelt sie nicht als Glaubenslehren, Regeln oder Vorschriften, die es auszuführen und umzusetzen gilt, sondern denkt mehr darüber nach, um die Wahrheit zu verstehen, und praktiziert sie dann und tretet in sie ein, um so Gottes Anforderungen zu erfüllen. Wenn böse Menschen die Arbeit der Kirche unterbrechen und stören, seht nicht untätig zu, entzieht euch euren Verantwortlichkeiten nicht mit verschiedenen Ausreden, wie etwa, dass ihr erst seit kurzer Zeit an Gott glaubt, dass ihr eine geringe Größe habt oder dass ihr noch jung seid usw. Wenn Gott die Arbeit prüft, wenn Er Umgebungen schafft, um deine Haltung zu sehen, schaut Er nicht auf dein Alter oder darauf, wie viele Jahre du an Ihn geglaubt hast oder welchen Preis du einst gezahlt und welche Verdienste du erlangt hast; Gott will deine Haltung im jeweiligen Augenblick. Wenn du für gewöhnlich nie über diese Angelegenheiten nachgedacht oder im Hinblick auf sie gesucht hast und du jede Angelegenheit in einem wirren Zustand durchläufst, ohne etwas zu behalten, ohne die Wahrheit zu suchen, ohne deine Lektion zu lernen oder die verschiedenen von Gott geschaffenen Umgebungen ernst zu nehmen; wenn du fliehst, wenn du siehst, wie böse Menschen Störungen und Unterbrechungen verursachen, und dies niemals dem Haus Gottes meldest oder deine Haltung zeigst, dann hat dein Verhalten in dieser Angelegenheit bereits deinen Standpunkt und deine Ansicht offenbart, obwohl du nicht am Übeltun teilgenommen hast – du bist ein Zuschauer, der sich für Satan einsetzt. Gott prüft alles genau, und du kannst Ihn nicht täuschen. Wenn also diese negativen Angelegenheiten auftauchen, wenn du verschiedene Menschen, Ereignisse und Dinge entdeckst, die die Arbeit der Kirche und die normale Ordnung des Kirchenlebens unterbrechen und stören, offenbart dies deutlich deine Haltung gegenüber Gott. Es mag sein, dass du erst seit kurzer Zeit an Gott glaubst, du ziemlich jung bist und deine Größe gering ist, aber wenn du nach den Grundsätzen handelst, wenn dir solche Dinge widerfahren, und du versuchst, die bösen Menschen aufzuhalten, einzuschränken oder sogar zu entlarven, Risiken eingehst und deine eigene Sicherheit missachtest, um aufzustehen und die Interessen des Hauses Gottes zu schützen – wenn du dieses Herz hast, dann werden deine Haltung gegenüber Gott sowie deine Entschlossenheit, für Gott Zeugnis abzulegen und gegen Satan zu kämpfen, zu einem Zeugnis werden, das von Menschen und Gott gesehen wird. Die bösen Taten der Menschen, ihr Täuschen und Verbergen vor Gott, ihr Vermeiden von Verantwortlichkeiten, ihr Nachgeben gegenüber und ihre Kompromisse mit Satan, wenn dieser Böses tut – Gott wird all dies sehen, und diese bösen Taten werden eines Tages gerichtet und verurteilt werden. Doch gleichermaßen gilt: Wenn jemand in der Lage ist aufzustehen, wenn Satan Störungen und Unterbrechungen verursacht, um sich für das Haus Gottes und für die Brüder und Schwestern einzusetzen und gegen Satan zu kämpfen, um die Interessen des Hauses Gottes zu schützen, und entschlossen, Zeugnis für Gott abzulegen, die Wahrheit sucht: Selbst wenn er manchmal das Gefühl hat, dass er machtlos und allein ist, es ihm an Weisheit fehlt und er nur ein oberflächliches Verständnis der Wahrheit hat, und er, obwohl er über die Wahrheit Gemeinschaft halten will, sich nicht klar ausdrücken kann, was dazu führt, dass manche Leute ihn verspotten und auf ihn herabsehen, sieht Gott seine Aufrichtigkeit, und Er betrachtet diese Handlungen und Verhaltensweisen als gute Taten. Böse Taten werden eines Tages vor Gott ein Urteil und ihren Abschluss erhalten, ebenso wie gute Taten – aber der endgültige Abschluss für jede dieser beiden Verhaltensweisen wird völlig unterschiedlich sein. Böse Taten werden ihre gerechte Strafe erhalten, gute Taten hingegen werden mit Wohltaten vergolten werden. Gott hat dies längst für jeden Menschen festgelegt und wartet nur darauf, dass die verschiedenen Äußerungsformen der Menschen während der Zeit von Gottes Werk zu feststehenden Tatsachen werden, bevor Er das Gute belohnt und das Böse bestraft.

Die zwölfte Verantwortung von Leitern und Mitarbeitern umfasst elf Punkte bezüglich Menschen, Ereignissen und Dingen, die die Arbeit der Kirche unterbrechen und stören. Sind diese elf Punkte wichtig? Offenbaren sie die Menschen deutlich? Wenn ihr über jeden Punkt Gemeinschaft haltet, solltet ihr euch mehr anstrengen, um die Wahrheit klar zu verstehen. Es geht darum, wie Menschen Gerechtigkeit und positive Dinge hochhalten und wie sie Gottes Zeugnis hochhalten; es geht auch darum, wie Menschen aufstehen, um gegen Satan zu kämpfen, Satans Gesicht zu entlarven und aufzudecken und Satans böse Taten zu stoppen und einzuschränken – das sind die beiden Aspekte, die hierbei eine Rolle spielen. Spielst du eine Rolle, wenn Satan die Arbeit der Kirche unterbricht und stört? Welche Rolle spielst du? Hast du getan, was Gott von dir verlangt? Hast du die Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten erfüllt, die ein Anhänger Gottes erfüllen sollte? Gehst du, wenn diese Probleme auftreten, Kompromisse ein, beschwichtigst und nimmst als Jasager den Mittelweg, oder stehst du auf, um Satans böse Taten zu stoppen und einzuschränken, und arbeitest einträchtig mit einer größeren Anzahl wahrer Brüder und Schwestern, um die Interessen des Hauses Gottes zu schützen? Was schützt du? Schützt du die Interessen böser Menschen, Satans Interessen, oder schützt du die Interessen des Hauses Gottes? Wenn irgendetwas geschieht, das die Arbeit der Kirche unterbricht oder stört, und du nichts tust, nur als Jasager handelst und dich selbst schützt, um sicherzustellen, dass du deine zwischenmenschlichen Beziehungen erfolgreich handhaben kannst und unversehrt bleibst, ohne jemals besorgt oder beunruhigt darüber zu sein, dass die Arbeit der Kirche gestört wird, ohne jeglichen Hass oder Zorn gegenüber den bösen Taten böser Menschen, ohne jegliche Bürde für die Interessen des Hauses Gottes und aller Brüder und Schwestern, ohne jegliches Gefühl der Schuld gegenüber Gott und ohne jeglichen Selbstvorwurf, dann bist du in Gefahr. Wenn du in Gottes Augen durch und durch ein Jasager bist – passiv alles mit verschränkten Armen beobachtest und dich vor allem drückst, keinerlei Verantwortung oder Verpflichtung nachkommst – dann bist du wirklich in Gefahr und könntest von Gott ausgemustert werden. Wenn Gott nicht einmal mehr die Absicht hegt, dich schuften zu lassen, und Er dich satt hat, dann bist du an diesem Punkt dazu bestimmt, ausgemustert zu werden, was unglaublich gefährlich ist! Wenn Gott sagt, dass Er Menschen wie dich nicht mehr sehen will und dass Er es nicht schätzt, dass Menschen wie du irgendeine Pflicht tun oder im Haus Gottes schuften, dann könntest du eines Tages, in einem Moment in nicht allzu ferner Zukunft, von der Kirche ausgemustert werden, was dein Schicksal verändern wird. Das liegt daran, dass deine Beziehung zu Gott nicht mehr normal ist oder du dich von Gott distanziert und Ihn verraten hast, was nun zu diesem Ergebnis geführt hat. Kannst du diese Tatsache sehen? Wenn du diese Tatsache erkennst, werden, unabhängig davon, ob du sie akzeptieren kannst, alle schönen Hoffnungen in deinem Herzen augenblicklich verschwinden.

Wenn Menschen anfangs an Gott glauben, sind sie alle voller Inbrunst. Obwohl sie ihr zukünftiges Ziel oder ihre Aussichten nicht sehen können, empfinden sie doch immer eine Art des Sich-Verlassens auf Gott. Sie streben immer nach schönen und positiven Dingen. Woher kommt diese Kraft? Die Menschen wissen es nicht; sie können es sich nicht erklären: „Die Menschen sind alle gleich, leben alle in derselben Luft und unter derselben Sonne. Warum also fehlt es den Nichtgläubigen in ihren Herzen an diesen Dingen, während wir sie besitzen?“ Ist das nicht ein Mysterium? Diese Kraft kommt von Gott. Sie ist ein überaus kostbares Gut; sie ist den Menschen nicht angeboren. Wenn jeder sie von Geburt an hätte, wären alle gleich; es gäbe unter der Menschheit keine Unterscheidungen zwischen hoch oder niedrig, edel oder gemein, und es gäbe keinen Unterschied zwischen denen, die an Gott glauben, und denen, die es nicht tun. Was sie nicht haben, kannst du besitzen; du kannst das Kostbarste besitzen, was die Menschheit zu bieten hat. Warum wird es das Kostbarste genannt? Genau wegen dieser Hoffnung und Erwartung kannst du deinen Sinn darauf richten, deine Pflichten im Haus Gottes zu tun. Dies ist die grundlegendste Bedingung dafür, dass ein Mensch die Errettung erlangen kann. Dank dieser Erwartung hast du eine Gelegenheit und ein wenig Entschlossenheit, dich für Gott aufzuwenden, deine Pflicht als geschaffenes Wesen zu tun und ein guter Mensch zu sein, ein geretteter Mensch. Die Vorteile, die dies mit sich bringt, sind einfach so groß. Woher also kommt diese Sache? Sie kommt von Gott; sie wird von Gott gegeben. Wenn Gott jedoch jemanden nicht mehr will, wird diese Sache weggenommen. Dieser Mensch sehnt sich nicht mehr nach schönen Dingen oder erwartet sie; er setzt seine Hoffnungen nicht mehr in sie. Sein Herz verfinstert sich und ihm wird schwer ums Herz. Er verliert die Begeisterung, nach irgendetwas Schönem oder Positivem und nach Gottes Verheißungen zu streben. Er ist genau wie ein Nichtgläubiger geworden. Kann er im Haus Gottes bleiben und weiterhin an Gott glauben und Ihm folgen, wenn diese Sache einmal verloren ist? Ist sein Weg des Glaubens an Gott dann nicht zu Ende? Wenn du diese Voraussetzung, die Entschlossenheit zum Streben zu haben, verlierst, verwandelst du dich in einen wandelnden Leichnam. Was bedeutet es, ein „wandelnder Leichnam“ zu sein? Es bedeutet, dass du Gottes Worte nicht mehr verstehen kannst. Solange du diese Voraussetzung besitzt, kannst du Gottes Worte verstehen, hast Hoffnung, dein Glaube kann entfacht werden, und diese Voraussetzung kann dir die Motivation geben, nach der Wahrheit zu streben. Wenn du jedoch diese grundlegende Voraussetzung verlierst, verschwindet diese Motivation. Du hast keine Begeisterung, wenn es darum geht, Gottes Worte zu hören, oder kein Interesse daran. Verheißungen und Erwartungen interessieren oder motivieren dich nicht mehr. Für dich sind Gottes Worte zu einer hochtrabenden Theorie geworden. Du strebst nicht nach ihnen, und Gott erleuchtet dich nicht mehr. Du kannst keine Wahrheit aus Gottes Worten gewinnen. Hat dieser Weg des Glaubens an Gott für dich nicht sein Ende erreicht? Wenn die Dinge diesen Punkt erreicht haben, hat Gott dich bereits verschmäht; kannst du Gott noch dazu bringen, Seine Meinung zu ändern? Es wird nicht leicht sein. Wenn Gott bestimmt hat, dass Er eine bestimmte Person nicht mehr will, ist es das, was sie im Inneren fühlt. Wenn diese Sache weggenommen wird, wird sich deine Haltung gegenüber verschiedenen Angelegenheiten wie dem Glauben an Gott, dem Ausführen deiner Pflichten und dem Gerettetwerden völlig verändern. Wenn du über dein einst leidenschaftliches Streben nachdenkst, wirst du es unerklärlich, unbegreiflich und unglaublich finden. Wenn du es unglaublich findest und dein jetziges Selbst mit deinem früheren vergleichst, wird dein innerer Zustand eine qualitative Veränderung durchgemacht haben; du wirst eine völlig andere Person sein, du wirst nicht mehr dieselbe Person sein wie zuvor. Warum wird das geschehen? Es wird nicht daran liegen, dass sich die Umgebung verändert hat; es wird nicht daran liegen, dass du älter und berechnender geworden bist; es wird nicht daran liegen, dass du mehr Erfahrungen und Lebenseinsichten gewonnen hast, die deine Gedanken und Ansichten verändern. Stattdessen wird es daran liegen, dass Gott Seine Meinung geändert hat, Seine Gedanken sich geändert haben und Seine Haltung und Erwartungen dir gegenüber sich geändert haben. So bist du wider Willen ein anderer Mensch geworden. Wenn man es nun betrachtet, so wird eine Person, die das verliert, was Gott ihr gegeben hat, was sie jedoch für das Kleinste und Unbedeutendste hält, an diesem Punkt in Leid gefangen sein, ohne dass von Glück die Rede sein kann. Lass es also niemals so weit kommen. Wenn du das doch tust, magst du dich vielleicht fühlen, als wäre dir eine Last von den Schultern genommen worden, befreit, entspannt, dass du nicht mehr an Gott glauben oder deine Pflichten tun musst und dass du frei und zügellos wie Nichtgläubige leben kannst, wie ein Vogel außerhalb seines Käfigs. Aber das ist nur vorübergehender Trost, flüchtige Freude und Selbstgefälligkeit. Wenn du weiter voranschreitest, schau auf den Weg vor dir – wirst du dann immer noch so glücklich sein? Nein, das wirst du nicht sein. Schwere Zeiten erwarten dich! Wenn du unter der Herrschaft des Schöpfers lebst, unabhängig davon, wie der Schöpfer die Dinge für dich orchestriert, was Er mit dir tut und wie Er es tut, wie viele Prüfungen und Drangsale Er bringt, wie viel Leid du erträgst oder selbst wenn Unverständnis, Missverständnisse und andere Dinge aufkommen, wirst du zumindest das Gefühl haben, in Gottes Händen zu sein; Gott ist dein Halt, und dein Herz ist in Frieden. Aber wenn Gott dich nicht mehr will und du nicht mehr wahrnehmen kannst, wie Gott dich behandelt, und du diesen Halt verlierst, ist es, als bräche die ganze Welt um dich herum zusammen. Es ist wie in deiner Kindheit, als du nur dachtest: „Mama ist die Liebenswerteste, Mama sorgt sich um mich und liebt mich am meisten; Mama darf nicht sterben.“ Du konntest es nicht ertragen, als du hörtest, dass deine Mutter krank war. Du dachtest, wenn deine Mutter wirklich sterben würde, würde der Himmel einstürzen, und du hättest keine Möglichkeit mehr, weiterzuleben. Dieselbe Logik gilt für den Glauben an Gott. Der größte Frieden und die größte Freude im Glauben eines Menschen an Gott entstehen aus dem Verlassen auf Gott, aus dem Glauben, dass das eigene Schicksal in den Händen des Schöpfers liegt. Das Gefühl der Beständigkeit eines Menschen erwächst aus diesem echten Vertrauen und Halt. Wenn du spürst, dass dieses Vertrauen und dieser Halt verschwunden sind und dein Herz sich leer anfühlt, wie ein frisch ausgehobenes Loch, ist dann nicht dein Himmel eingestürzt? Hast du die Kraft, weiterzuleben, wenn du deinen Halt verlierst? Solche Menschen sind wie wandelnde Leichname, die sich nur den Bauch vollschlagen, während sie auf ihr Ende warten.

Nun gibt es einige Menschen, die durchweg schlechtes Verhalten zeigen, und bei der Ausführung ihrer Pflichten unaufhörlich Böses tun und die Arbeit der Kirche unterbrechen, stören und ihr schaden, und das geht sogar so weit, dass sie den Interessen von Gottes Haus große Verluste zufügen. Sie haben Gott gegenüber nie Aufrichtigkeit oder Treue gezeigt, geschweige denn sich Ihm auf irgendeine Weise unterworfen. Daher hat Gott sie nie anerkannt. Sie sind böse Menschen, die sich mit der Absicht, Segnungen zu erlangen, in Gottes Haus eingeschlichen haben. Gott erlaubt es ihnen, in Gottes Haus einzutreten, damit Gottes auserwähltes Volk durch sie Lektionen lernen und in seinem Urteilsvermögen wachsen kann. Obwohl auch sie zu den Berufenen gehören, sind sie wegen des Verhaltens, das sie ständig an den Tag legen, nicht auserwählt worden. In was für einer Verfassung befinden sie sich? Ihr könnt euch erkundigen – keiner von ihnen hat ein gutes Leben. Die Lebensqualität derer, die sich auf Gott verlassen und jederzeit und überall Seine Versorgung erhalten, unterscheidet sich grundlegend von der derer, die, wenn sie mit etwas konfrontiert werden, seine Versorgung und Hilfe nicht empfangen und immer in einen bodenlosen Abgrund stürzen. Wer Gottes Versorgung nicht empfängt, hat weder Frieden noch Freude, sondern erlebt den ganzen Tag Angst, Unruhe, Rastlosigkeit und Sorge. Was für Tage verbringen sie? Ist es leicht, seine Tage im bodenlosen Abgrund zu verbringen? Nein, es ist nicht leicht. Von diesem bodenlosen Abgrund einmal abgesehen: Selbst, wenn du nur einige Tage hintereinander in Negativität verbringst, wirst du enorm leiden. Deshalb solltest du die gegenwärtige Zeit schätzen und diese großartige Gelegenheit nicht verpassen. Es ist eine Ehre, deine Pflicht in Gottes sechstausendjährigem Führungswerk auszuführen. Das ist eine Ehre für jeden Menschen. Es ist keine Sache der Erniedrigung; entscheidend ist, wie du mit dieser Ehre, die du von Gott erhalten hast, umgehst und wie du sie vergiltst. Gott hat dich erhöht – verkenne Seine Güte nicht. Du solltest wissen, dass du Gottes Gnade vergelten solltest. Wie solltest du sie vergelten? Gott will weder dein Geld noch dein Leben, und Er verlangt auch nicht die Erbschätze deiner Familie. Was wünscht sich Gott? Gott wünscht sich deine Aufrichtigkeit und deine Treue. Wie manifestieren sich diese Aufrichtigkeit und Treue? Es äußert sich darin, dass du, ungeachtet dessen, was Gott sagt, dein Äußerstes tun solltest, um ein aufrichtiges Herz aufzubringen und nach Gottes Worten zu handeln. Was sind Gottes Worte? Sie sind die Wahrheit. Wenn du die Wahrheit einmal anerkannt und angenommen hast, wie solltest du sie anwenden? Du solltest nach den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren. Tue genau das, was Gott sagt. Behaupte nicht einfach nur, die Wahrheit zu praktizieren, um dann, wenn du mit etwas konfrontiert wirst, nach deinem eigenen Willen zu handeln, später Ausreden vorzubringen und verschleierte, trügerische Worte zu sprechen – das zeigt von mangelnder Aufrichtigkeit und Treue, und Gott möchte so etwas nicht sehen. Das Kostbarste in einem Menschen ist Aufrichtigkeit. Wie sollte sich ein aufrichtiger Mensch verhalten? Du solltest genau das tun, was Gott von dir verlangt, und beharrlich Gottes Worten folgen. Selbst wenn du es dabei übertreibst und so tust, als würdest du Vorschriften befolgen – und andere dich für etwas töricht halten, wenn sie das sehen – ist es dir weiterhin egal und du handelst weiterhin nach Gottes Worten – das ist die Aufrichtigkeit, die Gott von den Menschen will. Wenn du hingegen ständig intrigierst und aalglatt bist und nie bereit bist, als Tor angesehen zu werden oder auch nur den geringsten Verlust bei deinen eigenen Interessen hinzunehmen, dann bist du unfähig, die Wahrheit zu praktizieren, weil es dir an Aufrichtigkeit fehlt. Menschen, denen es an Aufrichtigkeit mangelt und die dennoch versuchen, betrügerische Tricks anzuwenden, sind übermäßig gerissen, und Gott mag sie nicht. Wenn sie Gottes Worte praktizieren, wählen und praktizieren sie nur das, was ihnen nützt, und vermeiden das, was ihnen nicht nützt. Ihre Worte hören sich meist sehr gut an, und sie geben ausschließlich großartige Ideen von sich, doch wenn es Probleme gibt, verstecken sie sich, sind wie vom Erdboden verschluckt und tauchen erst dann wieder auf, wenn andere die Probleme gelöst haben. Was für ein Schuft ist ein solcher Mensch? Wenn solchen Menschen etwas nützlich ist, ergreifen sie die Initiative, treten vor und sind eifriger als alle anderen. Doch sobald ihre persönlichen Interessen auf dem Spiel stehen, ziehen sie sich zurück und werden negativ. Dann verlieren sie all ihre schönen Worte, ihren Standpunkt und ihre Ansichten. Gott mag diese Art von Menschen nicht. Er hätte lieber jemanden, der in den Augen anderer töricht erscheint, als jemanden, der so verschlagen ist.

XII. Das Diskutieren über Politik

Wir haben unsere Gemeinschaft über die elf Punkte abgeschlossen, die in der zwölften Verantwortung von Leitern und Mitarbeitern enthalten sind. Zusätzlich zu den elf Punkten wollen wir noch einen weiteren hinzufügen. Auch wenn er im Kirchenleben nicht häufig vorkommt, muss er hier zur Sprache gebracht werden, was ihn zum zwölften Punkt macht – das Diskutieren über Politik. Ist es angemessen, im Kirchenleben über politische Themen zu diskutieren? (Nein.) Das Kirchenleben ist dazu da, Gottes Wort zu lesen, Gott anzubeten und das eigene Verständnis von Gott sowie das eigene erfahrungsbasierte Wissen über Gottes Worte zu teilen. Während dieser Zeit reden jedoch einige Leute ausführlich über Politik, wie zum Beispiel die politische Lage, politische Persönlichkeiten, die politische Landschaft, politische Ansichten und politische Standpunkte. Ist das angemessen? Wenn über Themen diskutiert wird, die Gottes Herrschaft über alle Dinge und die Menschheit betreffen, wenden einige Leute mechanisch die Vorstellung an, dass politische Persönlichkeiten ebenfalls in Gottes Händen sind, und sagen, dass bestimmte politische Persönlichkeiten auch an Gott glauben und Ihm folgen und sogar geistliche Notizen und dergleichen schreiben. Verwirrt das nicht andere? Es gibt sogar einige Leute, die sagen: „Wir Christen sollten diesen Politiker unterstützen, denn er ist nicht nur ein Gläubiger, sondern schützt auch die Interessen von uns Gläubigen. Er zieht mit uns an einem Strang, und wir sollten ihn unterstützen und wählen.“ Im Kirchenleben werben sie sogar ausgiebig für diese politische Persönlichkeit. Ist das angemessen? Beteiligen sich Christen an der Politik? (Nein.) Was kann man tun, um eine Beteiligung zu vermeiden? Zunächst einmal gilt: Unabhängig davon, welche Partei du unterstützt oder was deine politischen Ansichten sind, solltest du sie nicht zur Diskussion ins Kirchenleben einbringen. Noch wichtiger ist natürlich, dass auch Debatten zwischen Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten nicht im Kirchenleben stattfinden sollten. Wenn du und jemand anderes zum Beispiel unterschiedliche Ansichten habt und verschiedene politische Persönlichkeiten unterstützt, möchtet ihr vielleicht darüber diskutieren, wenn ihr euch seht; das ist zulässig, aber ihr dürft es auf keinen Fall in den Versammlungen tun. Ihr zwei könnt euch private Nachrichten senden, ihr könnt euch treffen und reden, oder ihr könnt sogar streiten, bis eure Gesichter rot anlaufen, und niemand wird sich einmischen; das ist das Recht eines Bürgers in einem demokratischen System. Aber während des Kirchenlebens bist du nicht nur ein Bürger eines Landes, sondern vor allem ein Mitglied der Kirche des Allmächtigen Gottes. In diesem Rahmen ist das deine Identität. Bringe keine politischen Themen oder Themen, die politische Persönlichkeiten betreffen, in die Kirche. Was du diskutierst, spiegelt nur deinen persönlichen Standpunkt und deine Ansichten wider, nicht die der Kirche. Die Kirche ist nicht an Politik interessiert, und auch nicht an irgendwelchen politischen Systemen, Persönlichkeiten, Führern oder Gruppen, denn diese Angelegenheiten betreffen nicht die Wahrheit und sind für den Glauben an Gott irrelevant. Alle Themen, die die Politik betreffen, sollten im Kirchenleben nicht zur Sprache gebracht werden. Einige sagen: „Ist es also in Ordnung, wenn sich alle außerhalb des Kirchenlebens treffen und darüber diskutieren?“ Es ist am besten, das nicht zu tun. Wenn du an einer Diskussion unter Nichtgläubigen mit unterschiedlichen politischen Ansichten teilnehmen möchtest, liegt das bei dir; das ist deine Freiheit, und das Haus Gottes wird sich nicht einmischen. Aber solange sich Kirchenmitglieder versammeln oder während der offiziellen Versammlungszeiten, sollten diese politischen Ansichten oder Argumente nicht im Mittelpunkt stehen. Täusche nicht heuchlerisch vor, deine politischen Ansichten hätten irgendetwas mit Gottes Worten, der Wahrheit oder Gottes Herrschaft zu tun. Deine politischen Ansichten stehen in keinerlei Beziehung zur Wahrheit; da besteht nicht die geringste Verbindung, also tu nicht so als ob!

Manche Leute wollen über Politik reden, haben aber zu Hause niemanden, mit dem sie dieses Thema besprechen können, sodass ein solches Gespräch nie zustande kommt. Da sie sehen, dass die Brüder und Schwestern alle erwachsen sind, glauben sie, ein Ventil gefunden zu haben, um über Politik zu diskutieren und ihren politischen Ansichten Luft zu machen. Sie freuen sich, diese gute Gelegenheit gefunden zu haben, und wollen über politische Ansichten, aktuelle Ereignisse und die internationale Lage sprechen. Wenn sie darüber diskutieren, beginnen sie mit: „All dies unterliegt Gottes Herrschaft. Die Politik der Menschheit und diese Politiker unterliegen ebenfalls Gottes Herrschaft. Sie sind von Gott bestimmt.“ Nach dieser Einleitung beginnen sie, ausführlich über Politik und aktuelle Ereignisse zu diskutieren, und schließen mit: „Die Politik kann sich Gottes Herrschaft nicht entziehen; in allem liegen Gottes gute Absichten.“ Wenn die Leute diese Angelegenheiten nicht durchschauen können, sollten sie nicht unbedacht darüber sprechen. Über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, bedeutet, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten; diskutiere nicht über Politik oder politische Persönlichkeiten. Über Politik zu diskutieren ist nicht damit gleichzusetzen, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten; es führt die Menschen in die Irre. Wenn du über Politik reden willst, suche dir eine Gruppe von Leuten, die Politik lieben, und unterhalte dich selbst mit ihnen; du wirst nach Herzenslust reden können. Was bezweckst du damit, immer in der Kirche über diese Themen zu reden? Versuchst du absichtlich, die Leute dazu zu bringen, dich zu bewundern und dich zum Leiter zu wählen? Das sind Hintergedanken! Leute, die gerne über Politik sprechen, sind Leute, die sich nicht mit ihren eigentlichen Aufgaben beschäftigen und gewiss nicht nach der Wahrheit streben. Diskutiere in Kirchenversammlungen niemals über politische Themen. Manche Leute sagen: „Wenn wir nicht über die demokratischen Wahlen, politischen Systeme und die Politik freier Länder sprechen dürfen, was ist dann mit der Politik und den Skandalen hoher Beamter im Land des großen roten Drachen? Dinge wie: Wie viel Gold hat zum Beispiel ein korrupter Beamter an sich genommen und wie viele Mätressen hält er? Können wir diese Dinge diskutieren?“ Widern dich diese Themen nicht an? Warum interessierst du dich so sehr für diese widerlichen Dinge? Warum empfinde ich es als widerlich, mich mit diesen Angelegenheiten zu beschäftigen und darüber zu lesen? Manche Leute sind besonders an diesen Dingen interessiert und finden sie überhaupt nicht widerlich. Sie sind bereit, online über diese Dinge zu lesen und tun dies, wann immer sie Zeit haben. Ihr Herz fühlt sich wohl, sicher und erfüllt, wenn sie über diese Dinge lesen. Wie kommt es, dass sie beim Lesen von Gottes Wort nicht dieselbe Erfüllung empfinden? Ist das nicht ein bisschen verwerflich? Vernachlässigt man dadurch nicht die eigentlichen Aufgaben? In so großartigen Zeiten würde selbst ein Spaziergang im Hof, das Atmen frischer Luft und das Bewundern der Aussicht deine Stimmung aufhellen. Aber manche weigern sich, diese Dinge zu tun; stattdessen starren sie, wann immer sie etwas Freizeit haben, nur auf den Computer, suchen nach Nachrichten, sammeln Klatsch – welcher korrupte Beamte wie viele Mätressen hielt, wie viel Vermögen bei welchem korrupten Beamten zu Hause beschlagnahmt wurde, welcher hochrangige Beamte des großen roten Drachen wen gestürzt hat oder wer wen ermordet hat. Das sind die Dinge, mit denen sie sich typischerweise beschäftigen. Sie fühlen sich voller Wissen, nachdem sie diese Informationen gesammelt haben, und schütten diese dann bei Versammlungen über allen aus. Ist das nicht ein Verbreiten von Gift? Ist es nicht nur allzu normal, dass diese bösen Teufel Missetaten begehen? Manche Leute sagen: „Es ist normal, dass sie Missetaten begehen, aber du könntest dir einige der schrecklichen Dinge, die sie tun, nicht einmal vorstellen.“ Was nützt es, sie sich vorzustellen? Wurde dir ein Gehirn gegeben, damit du dir vorstellen kannst, welche niederträchtigen Dinge sie tun? Vernachlässigst du damit nicht deine eigentlichen Aufgaben? Denkst du, das Wissen um eine unvorstellbare Niedertracht mache dich überlegen? Was kannst du daraus gewinnen? Wird es dich nicht nur noch mehr anwidern? Diese Leute, die ihre eigentlichen Aufgaben vernachlässigen, kümmern sich immer um diese unzüchtigen, gemeinen Angelegenheiten der politischen Szene. Sind sie nicht einfältig? Warum sich immer um ihre Angelegenheiten sorgen, anstatt einfach dein eigenes Leben zu leben? Ist das nicht töricht? Heißt das nicht, dass sie nichts Besseres zu tun haben? Manche Leute sagen: „Gläubige werden vom großen roten Drachen verfolgt. Sie müssen den großen roten Drachen hassen. Sicherlich wären Gläubige an den Skandalen, der Korruption, dem Missbrauch und der Promiskuität der hohen Beamten des großen roten Drachen sowie an den zwielichtigen Dingen, die sie treiben, interessiert. Sollten Gläubige nicht in die Hände klatschen vor Freude, wenn diese Skandale aufgedeckt werden?“ Glaubst du an Gott und folgst Ihm, um diese Dinge zu erlangen? Über politische Angelegenheiten in der Kirche zu sprechen, insbesondere über die aufgedeckten Skandale hoher Beamter des großen roten Drachen, ist höchst widerlich. Du darfst so etwas absolut nicht diskutieren! Und rede auch nicht mit Mir darüber; es widert Mich an! Ich sage dir, rede nicht darüber und lies nicht einmal darüber, sonst wird früher oder später ein Tag kommen, an dem du bereuen wirst, diese Dinge gelesen zu haben. Wenn du es bereust, wirst du wissen, wie es sich anfühlt; es gibt kein Ende der Widerlichkeit dieser Dinge. Zu viel über diese Dinge zu hören und zu lesen, bringt keinen Nutzen. Warum sage ich, es bringt keinen Nutzen? Weil du, wenn du deinen Geist mit diesen widerlichen Dingen überflutest, kein Verlangen mehr haben wirst, Gottes Wort zu hören. Obwohl diese Themen mit Politik zu tun haben, sind diese Angelegenheiten noch widerlicher. Wenn du über diese Dinge reden willst, dann sprich dich bei einigen Nichtgläubigen nach Herzenslust aus; sag ihnen, was immer du willst, aber rede auf keinen Fall im Kirchenleben oder unter den Brüdern und Schwestern darüber. Manche Leute sagen: „Über die schmutzigen und niederträchtigen Taten der höhergestellten Beamten des großen roten Drachen zu reden, hilft den Brüdern und Schwestern, ihr Urteilsvermögen zu entwickeln und ihrem Ärger Luft zu machen.“ Was nützt es, seinem Ärger Luft zu machen? Legt man ein Zeugnis ab, wenn man seinem Ärger Luft macht? Ist es deine Verpflichtung oder Pflicht? Über diese Dinge zu reden ist nutz- und wertlos. Egal, wie sehr du die niederträchtigen Taten des großen roten Drachen entlarvst, Gott wird sich nicht daran erinnern. Wenn du hingegen darüber sprichst, wie du im Land des großen roten Drachen dessen Verfolgung erlebt hast und dich von seiner Einschüchterung und seinen Drohungen befreit und sie überwunden hast und wie du dich in einer solchen Umgebung auf Gott verlassen hast und in ihr in deinem Zeugnis standhaft geblieben bist, akzeptiert Gott dies. Aber über Politik zu reden hat nichts mit dem Lebenseintritt zu tun, und Gott akzeptiert es nicht. Manche Leute sagen: „Ich entlarve die Korruption der Beamten des großen roten Drachen, wie sie Zehntausende von Yuan für eine einzige Mahlzeit ausgeben oder wie viel sie für Luxushotels ausgeben; ist das in Ordnung?“ Was hat das überhaupt mit dir zu tun? Ist das nicht einfach die Realität dieser Welt und dieser Gesellschaft? Für wen setzt du dich ein? Das ist weder ein Zeugnis für Gott, noch eine Entlarvung der Substanz des großen roten Drachen, und auch keine Äußerungsform der Rebellion gegen den großen roten Drachen. Verwirre die Leute nicht und sei nicht heuchlerisch; nichts davon ist ein Praktizieren der Wahrheit. Die Korruption von Beamten und Politikern geht uns nichts an, und wir müssen sie auch nicht entlarven. Kümmere dich nicht um diese Angelegenheiten. Diese Dinge gab es im Regime Satans im Laufe der Geschichte schon immer, und was sie tun, hat keinerlei Beziehung zu unserem Erleben von Gottes Werk oder dem Ablegen von Zeugnis für Gott. Vermische diese Themen also auf keinen Fall mit dem Thema „gegen den großen roten Drachen aufbegehren und ihn entlarven, um für Gott Zeugnis abzulegen“, und bringe diese seltsamen, widerlichen und niederträchtigen Angelegenheiten nicht zur Diskussion ins Kirchenleben oder unter die Brüder und Schwestern. Wenn du wirklich über Politik diskutieren willst, tu dies mit Nichtgläubigen. Es ist in Ordnung, egal, wie du es privat mit denen diskutierst, die solche Hobbys und Interessen haben. Das ist dein persönliches Hobby und Interesse; es ist deine Freiheit und dein Recht, und niemand mischt sich ein. Aber diskutiere diese Angelegenheiten nicht während der Versammlungszeiten und vor den Brüdern und Schwestern. Rede, selbst wenn jemand bereit ist zuzuhören, nicht darüber, da es das Kirchenleben und das Verständnis der Wahrheit durch Gottes auserwähltes Volk beeinträchtigt.

Ganz gleich, ob sie die Politik oder die Skandale aus dem Privatleben von Politikern betreffen, bringe diese Themen nicht zur Diskussion ins Kirchenleben ein. Was sollten die Brüder und Schwestern tun, wenn jemand kein Interesse am Inhalt der Versammlungen im Kirchenleben hat und immer gerne über diese Angelegenheiten diskutiert und bei jeder Versammlung darüber spricht? Sie sollten solche Leute einschränken und sagen: „Das hier ist die Versammlungszeit, rede nicht über diesen Müll. Wenn du darüber reden willst, geh nach Hause und tu es dort!“ Was ist, wenn sie sich nicht einschränken lassen und trotzdem darüber sprechen? Werft sie raus und sagt ihnen, sie sollen wiederkommen, wenn sie aufhören. Es gibt auch einen noch wirksameren Weg: Sobald sie den Mund aufmachen, um über Politik zu reden, stehen die Brüder und Schwestern auf und gehen in einen anderen Raum und lassen sie allein weiterreden. Kurz gesagt, Leute, die gerne über Politik reden, gibt es gewiss. Solche Leute vernachlässigen ihre eigentlichen Aufgaben, streben nicht nach der Wahrheit, denken nicht darüber nach, wie sie ihre Pflichten gut ausführen können, denken nicht darüber nach, welche Schwierigkeiten in der Arbeit der Kirche oder bei den Brüdern und Schwestern bestehen, und denken nicht darüber nach, welche ihrer eigenen wirklichen Probleme gelöst werden müssen – sie denken nicht über diese eigentlichen Angelegenheiten nach. Stattdessen denken sie nur über diese gemeinen, verschlagenen Angelegenheiten nach und sind besonders begeistert davon. Besonders jetzt, wo Informationen weit verbreitet und über alle möglichen Kanäle zugänglich sind, können diese Leute ihre Hobbys und Interessen ausleben. Wir mischen uns nicht in ihre Hobbys und Interessen ein, aber das Haus Gottes hat eine Vorschrift, dass das Diskutieren über politische Themen bei Versammlungen unter das Problem der Unterbrechung und Störung der Arbeit der Kirche fällt. Daher sind diese Themen während des Kirchenlebens und wenn Brüder und Schwestern zusammenkommen, streng verboten. Manche Leute sagen: „Diese Themen sind verboten, aber was ist mit unseren verschiedenen politischen Ansichten, welche Partei wir mögen oder nicht mögen, wen wir wählen oder nicht wählen – mischt sich die Kirche da ein?“ Um es klar zu sagen: Wähle, wen immer du willst, mag, wen immer du willst – die Kirche mischt sich nicht in diese Angelegenheiten ein; es ist deine Freiheit. Ist diese Nichteinmischung nicht schon ziemlich nachsichtig? Du hast deine Verpflichtungen und Menschenrechte als Bürger vollumfänglich genossen; ist das nicht genug Respekt? Das ist doch schon gut genug; und doch willst du in der Kirche frei und nach Herzenslust reden? Das verstößt gegen die Regeln. Finde einen Weg, diese Leute einzuschränken, wenn du auf sie triffst. Halte zuerst klar Gemeinschaft mit ihnen und sage: „Bist du neu im Glauben? Ist dies deine erste Versammlung und du kennst die Regeln des Hauses Gottes nicht? Dann muss ich dir sagen: Dieser Ort ist ein Versammlungsort, und diese Zeit ist eine Zeit der Versammlung. Welche politischen Ansichten oder Ideen du auch vertrittst, du darfst sie auf keinen Fall in der Kirche verbreiten und sie nicht bei Versammlungen diskutieren. Wir wollen es nicht hören und sind auch nicht verpflichtet, dir zuzuhören, wenn du über diese Dinge sprichst. Du hast den falschen Ort gewählt. Wenn du nach der Versammlung diesen Ort verlässt, kannst du sagen, was immer du willst; niemand mischt sich ein. Das ist deine Freiheit.“ Wenn sie verstehen und sich merken, was du gesagt hast, und beim nächsten Mal nicht über diese Dinge sprechen, dann ist das in Ordnung, und sie haben gezeigt, dass sie etwas Vernunft haben. Aber wenn sie nach der Gemeinschaft weiterhin so sprechen und bei jeder Versammlung immer politische Ansichten teilen, sollten sie dann am Sprechen gehindert werden? (Ja.) Ob eine Person nun politisch aktiv ist oder nicht: Solange jemand über politische Themen spricht, sollte dies zusammen mit der Bildung von Cliquen, dem Wetteifern um Status, dem Verbreiten von Negativität und anderen derartigen Verhaltensweisen in die Kategorie der verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge eingeordnet werden, die die Arbeit des Hauses Gottes unterbrechen und stören. Solchen Leuten kann keine Höflichkeit entgegengebracht werden; sie müssen aufgehalten und eingeschränkt werden. Natürlich sind Leute, die über Politik reden, nicht notwendigerweise böse oder gut; sie mögen einfach diese Themen und Angelegenheiten. Aber wir können sicher sein, dass diese Leute nicht wirklich nach der Wahrheit streben. Kurz gesagt, über den Grundsatz für den Umgang mit diesen Leuten wurde bereits klar Gemeinschaft gehalten: Nennt ihnen die Vorschriften des Hauses Gottes. Wenn sie nach einer klaren Erklärung weiterhin über politische Themen sprechen und Warnungen nicht beachten, dann isoliert sie. Sie können das Kirchenleben nur fortsetzen, nachdem sie Buße getan haben. Wenn sie niemals Buße tun, dann lasst sie nicht zu den Versammlungen kommen. So einfach sollte mit dieser Angelegenheit umgegangen werden. Verkompliziert eine einfache Angelegenheit nicht; das nützt niemandem.

24. Juli 2021

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