Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (17) Abschnitt Zwei

2. Negativität freien Lauf lassen, wenn man sich weigert, Zurechtstutzung anzunehmen

Es gibt noch eine andere Situation, in der Menschen dazu neigen, der Negativität freien Lauf zu lassen: Wenn sie damit konfrontiert werden, zurechtgestutzt zu werden, und einige Worte der Zurechtstutzung nicht annehmen können, hegen sie Ungehorsam, Unzufriedenheit und Groll in ihren Herzen und fühlen sich manchmal sogar ungerecht behandelt. Sie glauben, dass eine Ungerechtigkeit geschehen ist: „Warum darf ich mich nicht erklären oder die Situation klarstellen? Warum werde ich ständig zurechtgestutzt?“ Welchen Arten von Negativität lassen diese Menschen typischerweise freien Lauf? Sie suchen auch nach Gründen, um sich zu rechtfertigen und zu verteidigen. Anstatt ihre Fehler im Detail zu analysieren, wiedergutzumachen oder zu beheben, verteidigen sie ihre Sache und sagen Dinge wie, warum sie etwas nicht gut gemacht haben, welche Ursachen dahintersteckten, wie die objektiven Faktoren und Bedingungen waren und dass sie es nicht absichtlich getan haben; sie benutzen diese Ausreden, um sich zu rechtfertigen und zu verteidigen, um ihr Ziel zu erreichen, die Zurechtstutzung abzulehnen. Diese Menschen erkennen nicht an, dass die Zurechtstutzung korrekt ist, und sie analysieren den Vorfall der Zurechtstutzung mit vielen anderen Menschen und versuchen, die Angelegenheit vor allen klarzustellen. Sie verbreiten sogar Ideen wie: „Diese Art von Zurechtstutzung wird die Menschen davon abhalten, ihre Pflichten zu tun. Niemand wird mehr bereit sein, seine Pflichten zu tun. Die Menschen werden nicht wissen, wie sie vorgehen sollen, und werden keinen Weg der Praxis haben.“ Es gibt sogar einige Leute, die oberflächlich darüber Gemeinschaft halten, wie sie die Zurechtstutzung akzeptieren, aber in Wirklichkeit nutzen sie die Gemeinschaft, um sich selbst zu rechtfertigen und zu verteidigen, und bringen so mehr Menschen dazu zu glauben, dass Gottes Haus bei der Behandlung von Menschen überhaupt keine Rücksicht auf deren Gefühle nimmt und dass selbst ein kleiner Fehler zu einer Zurechtstutzung führen kann. Diejenigen, die dazu neigen, der Negativität freien Lauf zu lassen, reflektieren sich niemals selbst. Selbst wenn sie mit Zurechtstutzung konfrontiert werden, reflektieren sie nicht die Natur ihrer Fehler oder deren Ursachen. Sie analysieren diese Probleme nicht im Detail, sondern argumentieren, rechtfertigen und verteidigen sich stattdessen konsequent. Manche Leute sagen sogar: „Bevor ich zurechtgestutzt wurde, hatte ich das Gefühl, einen Weg zu haben, dem ich folgen konnte. Aber als ich zurechtgestutzt wurde, verwirrte mich das. Ich weiß nicht mehr, wie ich praktizieren oder wie ich an Gott glauben soll, und ich kann den Weg nach vorn nicht mehr sehen.“ Sie sagen auch zu anderen: „Ihr müsst sehr vorsichtig sein, um nicht zurechtgestutzt zu werden; es ist so schmerzhaft, als würde einem eine Hautschicht abgezogen. Folgt nicht meinem alten Weg. Seht, was aus mir geworden ist, nachdem ich zurechtgestutzt wurde. Ich stecke fest, kann mich weder vorwärts noch rückwärts bewegen; nichts, was ich tue, ist richtig!“ Sind diese Worte korrekt? Gibt es irgendein Problem mit ihnen? (Ja. Sie rechtfertigen sich und argumentieren und sagen, sie hätten nichts falsch gemacht.) Welche Botschaft wird durch diese Rechtfertigung und Argumentation vermittelt? (Sie sagen, dass es falsch von Gottes Haus ist, Menschen zurechtzustutzen.) Manche Leute sagen: „Bevor ich zurechtgestutzt wurde, hatte ich das Gefühl, einen Weg zu haben, dem ich folgen konnte, aber nachdem ich zurechtgestutzt wurde, weiß ich nicht mehr, was ich tun soll.“ Warum wissen sie nach der Zurechtstutzung nicht mehr, was sie tun sollen? Was ist der Grund dafür? (Wenn sie mit Zurechtstutzung konfrontiert werden, akzeptieren sie die Wahrheit nicht oder versuchen nicht, sich selbst zu erkennen. Sie hegen einige Auffassungen und suchen nicht die Wahrheit, um sie zu lösen. Das lässt sie ohne einen Weg zurück. Anstatt die Ursache bei sich selbst zu finden, behaupten sie das Gegenteil, nämlich dass die Zurechtstutzung sie vom Weg abgebracht habe.) Ist das nicht eine Gegenbeschuldigung? Es ist, als würde man sagen: „Was ich getan habe, entsprach den Grundsätzen, aber deine Zurechtstutzung macht deutlich, dass du mich nicht nach den Grundsätzen handeln lässt. Wie soll ich also in Zukunft praktizieren?“ Das meinen Leute, die so etwas sagen. Akzeptieren sie die Zurechtstutzung? Akzeptieren sie die Tatsache, dass sie Fehler gemacht haben? (Nein.) Bedeutet diese Aussage nicht eigentlich, dass sie wissen, wie man rücksichtslos Missetaten begeht, aber wenn sie zurechtgestutzt und aufgefordert werden, nach den Grundsätzen zu handeln, wissen sie nicht, was sie tun sollen, und sind verwirrt? (Ja.) Wie haben sie also vorher gehandelt? Wenn jemand mit Zurechtstutzung konfrontiert wird, liegt das nicht daran, dass er nicht nach den Grundsätzen gehandelt hat? (Ja.) Sie begehen rücksichtslos Missetaten, suchen nicht die Wahrheit und handeln nicht nach den Grundsätzen oder Regeln von Gottes Haus, also werden sie zurechtgestutzt. Der Zweck der Zurechtstutzung ist es, die Menschen in die Lage zu versetzen, die Wahrheit zu suchen und nach den Grundsätzen zu handeln, um sie daran zu hindern, erneut rücksichtslos Missetaten zu begehen. Wenn diese Leute jedoch mit Zurechtstutzung konfrontiert werden, sagen sie, sie wüssten nicht mehr, wie sie handeln oder praktizieren sollen – enthalten diese Worte irgendein Element der Selbsterkenntnis? (Nein.) Sie haben nicht die Absicht, sich selbst zu erkennen oder die Wahrheit zu suchen. Stattdessen implizieren sie Folgendes: „Früher habe ich meine Pflichten sehr gut erfüllt, aber seit du mich zurechtgestutzt hast, hast du meine Gedanken durcheinandergebracht und meine Herangehensweise an meine Pflichten verwirrt. Jetzt ist mein Denken nicht mehr normal, und ich bin nicht mehr so entschlossen oder kühn wie früher, ich bin nicht mehr so mutig, und das alles ist auf die Zurechtstutzung zurückzuführen. Seit ich zurechtgestutzt wurde, ist mein Herz tief verwundet. Deshalb muss ich anderen sagen, dass sie bei der Ausführung ihrer Pflichten sehr vorsichtig sein sollen. Sie dürfen ihre Makel nicht offenbaren oder Fehler machen; wenn sie Fehler machen, werden sie zurechtgestutzt, und dann werden sie furchtsam und verlieren den Antrieb, den sie einst hatten. Ihr kühner Geist wird erheblich abgestumpft sein, und ihr jugendlicher Mut und ihr Verlangen, alles zu geben, werden verschwinden und sie kleinlaut, memmenhaft und furchtsam vor ihrem eigenen Schatten zurücklassen, mit dem Gefühl, dass nichts, was sie tun, richtig ist. Sie werden Gottes Gegenwart in ihren Herzen nicht mehr spüren und sich Ihm gegenüber zunehmend distanziert fühlen. Selbst das Beten und Rufen zu Gott wird unbeantwortet scheinen. Sie werden das Gefühl haben, nicht mehr dieselbe Vitalität, denselben Überschwang und dieselbe Liebenswürdigkeit zu besitzen, und werden sogar anfangen, auf sich selbst herabzusehen.“ Sind das die von Herzen kommenden Worte, über die jemand mit Erfahrung Gemeinschaft hält? Sind sie aufrichtig? Erbauen sie die Menschen oder nützen sie ihnen? Ist das nicht einfach eine Verdrehung der Tatsachen? (Ja, diese Worte sind ziemlich absurd.) Sie sagen: „Tretet nicht in meine Fußstapfen oder wiederholt meinen alten Weg! Ihr seht mich jetzt als ziemlich artig an, aber tatsächlich hatte ich nach dieser Zurechtstutzung einfach Angst und bin nicht mehr so frei und befreit wie zuvor.“ Welche Auswirkungen haben diese Worte auf die Zuhörer? (Sie machen die Menschen vorsichtiger gegenüber Gott und veranlassen sie, aus Angst vor Zurechtstutzung vorsichtig zu handeln.) Sie haben diese Art von negativer Auswirkung. Nachdem die Leute das gehört haben, werden sie denken: „Wem sagst du das! Eine kleine Unachtsamkeit, und schon wirst du zurechtgestutzt – du kannst nichts tun, um es zu verhindern! Warum muss es so schwer sein, Pflichten in Gottes Haus zu tun? Immer dieses Gerede über die Wahrheitsgrundsätze – das ist wirklich anspruchsvoll! Ist es nicht in Ordnung, einfach ein schlichtes, beständiges Leben zu führen? Das ist keine hohe Anforderung oder eine extravagante Hoffnung, aber warum ist es so schwer zu erreichen? Ich hoffe wirklich, dass ich nicht zurechtgestutzt werde. Ich bin eine sehr furchtsame Person; normalerweise, wenn Leute mich anstarren und laut sprechen, beginnt mein Herz zu klopfen. Wenn ich wirklich Zurechtstutzung erfahre und die Worte so streng sind und die Tatsachen so im Detail analysiert werden, wie könnte ich das verkraften? Würde es mir nicht Albträume bereiten? Jeder sagt, Zurechtstutzung sei gut, aber ich sehe nicht, wie das der Fall sein soll. Hat die Zurechtstutzung bei dieser Person nicht Angst verursacht? Wenn ich zurechtgestutzt würde, hätte ich auch Angst.“ Ist das nicht die Auswirkung, die durch die Worte derer verursacht wird, die der Negativität freien Lauf lassen? Ist diese Auswirkung positiv oder negativ? (Negativ.) Diese negativen Aussagen können denen, die bereit sind, nach der Wahrheit zu streben, immensen Schaden zufügen! Also, sagt Mir, sind diejenigen, die häufig der Negativität freien Lauf lassen und Tod verbreiten, Diener Satans? Sind es Menschen, die das Werk der Kirche stören? (Ja.)

Manche Menschen handeln nach ihren eigenen Vorstellungen und verstoßen gegen die Grundsätze. Nachdem sie zurechtgestutzt wurden, haben sie das Gefühl, dass sie, obwohl sie so hart gearbeitet und einen hohen Preis gezahlt haben, dennoch zurechtgestutzt wurden, sodass ihre Herzen von Ungehorsam erfüllt sind und sie die Bloßstellung oder detaillierte Analyse nicht akzeptieren. Sie glauben, Gott sei ungerecht und Gottes Haus behandle sie auf unfaire Weise, da eine so nützliche und talentierte Person wie sie, die so viel Leid erträgt und einen so hohen Preis zahlt, von Gottes Haus nicht gelobt und sogar zurechtgestutzt wird. Aus ihrem Ungehorsam entsteht Groll, und sie werden ihrer Negativität freien Lauf lassen: „So wie ich das sehe, gibt es nichts Schwierigeres, als an Gott zu glauben; es ist wirklich schwer, einige Segnungen zu empfangen und ein wenig Gnade zu genießen. Ich habe einen so hohen Preis gezahlt, aber ich wurde zurechtgestutzt, weil ich eine Sache schlecht gemacht habe. Wenn jemand wie ich der Aufgabe nicht gewachsen ist, wie könnte es dann irgendjemand anderes sein? Ist Gott nicht gerecht? Warum bin ich nicht in der Lage, seine Gerechtigkeit zu erkennen? Wie kann Gottes Gerechtigkeit so unvereinbar mit den Auffassungen der Menschen sein?“ Sie analysieren nicht im Detail, was sie getan haben, das gegen die Grundsätze verstößt, oder welche verderbten Dispositionen sie offenbart haben. Es fehlt ihnen nicht nur an jeglichem Anflug von Reue oder Unterwerfung – sie urteilen und widersetzen sich sogar offen. Nachdem sie so eine Aussage von ihnen gehört haben, beginnen die meisten Menschen, etwas mit ihnen zu sympathisieren und werden von ihnen beeinflusst: „Das stimmt doch, oder? Sie glauben seit zwanzig Jahren an Gott und wurden dennoch einer solchen Zurechtstutzung ausgesetzt. Wenn jemand, der seit zwanzig Jahren glaubt, nicht unbedingt gerettet wird, dann haben Leute wie wir noch weniger Hoffnung.“ Wurden sie nicht vergiftet? Sobald man der Negativität freien Lauf lässt, wird Gift gesät, wie ein Same, der in die Herzen der Menschen gepflanzt wird und in ihren Köpfen Wurzeln schlägt, keimt, blüht und Früchte trägt. Ehe die Menschen es merken, sind sie vergiftet, und in ihnen entstehen Widerstand und Beschwerden gegen Gott. Wenn diese Leute zurechtgestutzt wurden, werden sie Gott gegenüber ungehorsam und sind unzufrieden damit, wie Gottes Haus mit ihnen umgegangen ist. Anstatt eine Haltung der Buße und des Bekenntnisses einzunehmen, argumentieren sie, geben Rechtfertigungen ab und verteidigen sich. Sie machen weithin bekannt, wie viele Mühsale sie in ihren vielen Jahren des Glaubens ertragen, welche Arbeit sie geleistet und welche Pflichten sie ausgeführt haben, und dass sie jetzt, anstatt Belohnungen zu erhalten, mit Zurechtstutzung konfrontiert werden. Sie versäumen es nicht nur, durch die Zurechtstutzung ihre eigene Verdorbenheit und die von ihnen gemachten Fehler zu erkennen, sondern verbreiten auch die Idee, dass die Art und Weise, wie Gottes Haus sie behandelt hat, unfair und alles andere als vernünftig ist, dass sie nicht so behandelt werden sollten und dass Gott nicht gerecht ist, wenn dies doch der Fall sei. Der Grund, warum sie dieser Negativität freien Lauf lassen, ist, dass sie die Zurechtstutzung oder die Tatsache, dass sie Fehler gemacht haben, nicht akzeptieren können, geschweige denn die Tatsache akzeptieren oder anerkennen, dass sie dem Lebenseintritt der Brüder und Schwestern und der Arbeit der Kirche geschadet haben. Sie glauben, richtig gehandelt zu haben und dass es falsch von Gottes Haus war, sie zurechtgestutzt zu haben. Indem sie der Negativität freien Lauf lassen, wollen sie den Menschen vermitteln, dass Gottes Haus ungerecht mit den Menschen umgeht: Sobald jemand einen Fehler begeht, wird dieser von Gottes Haus gegen ihn verwendet, um ihn rücksichtslos zurechtzustutzen, bis er gefügig wird und glaubt, nichts beigetragen zu haben. Er hat niemanden mehr, der ihn verehrt, er schätzt sich selbst nicht mehr und wagt es nicht mehr, Gott um Belohnung zu bitten – erst dann wird Gottes Haus sein Ziel erreicht haben. Ihr Ziel, wenn sie der Negativität freien Lauf lassen, ist, mehr Menschen dazu zu bringen, sie zu verteidigen, ihnen „die Wahrheit der Angelegenheit“ vor Augen zu führen und ihnen zu zeigen, wie viel Leid sie in ihren vielen Jahren des Glaubens an Gott ertragen haben, wie bedeutend ihre Beiträge waren, wie qualifiziert sie sind und wie erfahren sie als Gläubige sind. Damit wollen sie andere dazu bringen, sich auf ihre Seite zu stellen, in gemeinsamer Opposition zu den Regeln von Gottes Haus und der Zurechtstutzung, die Gottes Haus ihnen zuteilwerden ließ. Ist die Natur solcher Handlungen nicht, Menschen auf ihre Seite zu ziehen? (Ja.) Ihr Ziel, auf diese Weise der Negativität freien Lauf zu lassen, ist es, Menschen auf ihre Seite zu ziehen und sie irrezuführen, und sie stören die Arbeit der Kirche, um ihrem Groll Luft zu machen. Unabhängig von der Wirkung, die es letztendlich auf die Menschen hat, wenn sie ihrer Negativität freien Lauf gelassen haben, ist die Wirkung und Konsequenz, dass die Menschen irregeführt, gestört und geschädigt werden. Es ist nicht erbaulich. Es ist eine negative Wirkung.

Wenn Menschen mit Zurechtstutzung konfrontiert werden, sind dies im Grunde die Arten von Negativität, denen sie freien Lauf lassen. Sie können die Zurechtstutzung nicht akzeptieren, sind in ihren Herzen unzufrieden und ungehorsam und unfähig, sie von Gott anzunehmen. Ihre erste Reaktion ist nicht, die Wahrheit bezüglich der Zurechtstutzung zu suchen und über sich selbst nachzudenken, sich selbst zu erkennen und sich im Detail zu analysieren, um herauszufinden, was genau sie falsch gemacht haben, ob ihre Handlungen mit den Grundsätzen übereinstimmten, warum Gottes Haus sie zurechtgestutzt hat und ob diese Behandlung auf persönlichem Groll beruhte oder fair und vernünftig war. Ihre erste Reaktion ist nicht, diese Dinge zu suchen – stattdessen ist ihre erste Reaktion, sich auf ihre Qualifikationen, ertragenen Mühsale und Aufwendungen zu verlassen, um sich der Zurechtstutzung zu widersetzen. Dadurch wird alles, was in ihren Herzen aufsteigt, zwangsläufig negativ sein, ohne etwas Positives. Wenn sie also nach der Zurechtstutzung über ihre Gefühle und ihr Verständnis Gemeinschaft halten, lassen sie mit Sicherheit ihrer Negativität freien Lauf und verbreiten Auffassungen. Wenn der Negativität freier Lauf gelassen wird und Auffassungen verbreitet werden, sollte dies umgehend unterbunden und eingeschränkt und nicht geduldet oder ignoriert werden. Diese negativen Dinge werden den Lebenseintritt jeder Person behindern, stören und schädigen, und sie können keine positive Rolle spielen, geschweige denn die Treue der Menschen zu Gott oder ihre treue Ausführung ihrer Pflichten inspirieren. Wenn solche Menschen ihrer Negativität freien Lauf lassen, stören sie daher das Kirchenleben und sollten eingeschränkt werden.

3. Negativität freien Lauf lassen, wenn der eigene Ruf, der eigene Status und die eigenen Interessen geschädigt werden

In welchen anderen Situationen lassen die Menschen, außer nach einer Entlassung oder Zurechtstutzung, ihrer Negativität freien Lauf? (Wenn die Interessen der Menschen geschädigt werden und sie das Gefühl haben, einen Verlust erlitten zu haben.) (Manche Menschen haben ihre Pflichten viele Jahre lang ausgeführt, aber wenn sie krank werden oder Katastrophen ihre Familien heimsuchen, sagen sie: „Was habe ich davon gehabt, so viele Jahre an Gott zu glauben?“) Der übliche „Spruch“ von negativen Menschen ist: „Was habe ich davon gehabt?“ Welche anderen Situationen gibt es? (Manche Menschen erzielen nicht nur keine Ergebnisse in ihren Pflichten, sondern machen auch häufig Fehler, also sagen sie: „Warum erleuchtet Gott andere, aber nicht mich? Warum hat Gott ihnen ein so gutes Kaliber gegeben, während mein Kaliber so schlecht ist?“ Anstatt über ihre eigenen Probleme nachzudenken, schieben sie die Verantwortung auf Gott und sagen, Gott habe sie nicht erleuchtet oder geführt, und dann beschweren sie sich ständig über Gott.) Sie behaupten, Gott sei ungerecht, und fragen, warum Er andere erleuchtet und ihnen Gnade schenkt, ihnen aber nicht, und murren darüber, warum sie in ihren Pflichten keine Ergebnisse erzielen – sie beschweren sich. Die Beispiele, die ihr angeführt habt, sind gut. Gibt es weitere? (Manche Menschen sind voller Groll, wenn ihre Pflichtzuweisungen angepasst werden, und fragen, warum das passiert ist, und vermuten, dass die Leiter und Mitarbeiter es auf sie abgesehen haben und ihnen das Leben schwer machen.) Haben sie das Gefühl, dass Gottes Haus auf sie herabsieht? (Ja.) Einige Leute, die keine tatsächliche Arbeit leisten, werden entlassen und ausgemustert, und sie haben das Gefühl, dass ihr Ansehen und ihr Status beschädigt wurden. Um ihrer Unzufriedenheit Luft zu machen, stänkern sie immer im Privaten: „Ich glaube erst seit Kurzem an Gott, mein Begriffsvermögen ist nicht gut und ich bin von schlechtem Kaliber. Ich kann mit den anderen nicht mithalten. Wenn sie sagen, ich sei nicht fähig, dann bin ich es wohl nicht!“ Oberflächlich betrachtet erkennen sie ihre Mängel an, aber in Wirklichkeit versuchen sie, die verlorenen Vorteile zurückzugewinnen, stänkern unaufhörlich und sagen Dinge, um die Sympathie der Menschen zu gewinnen und sie glauben zu machen, Gottes Haus sei unfair. Sobald ihre Interessen geschädigt werden, werden sie widerwillig und hoffen stets, ihre Verluste auszugleichen und eine Entschädigung zu erhalten. Wenn das nicht passiert, verlieren sie ihren Glauben an Gott und wissen nicht mehr, wie sie an Ihn glauben sollen. Sie sagen Dinge wie: „Früher dachte ich, an Gott zu glauben sei großartig, und dass die Tätigkeit als Leiter oder Mitarbeiter in der Kirche definitiv große Segnungen bringen würde. Ich hätte nie erwartet, entlassen und ausgemustert und von anderen abgelehnt zu werden. Zu denken, dass so etwas im Haus Gottes passieren könnte! Nicht jeder, der an Gott glaubt, ist notwendigerweise ein guter Mensch, und nicht alles, was das Haus Gottes tut, repräsentiert Gott oder Gerechtigkeit.“ Was ist die Natur solcher Aussagen? Ihre Worte vermitteln, sowohl explizit als auch implizit, einen Angriff. Sie vermitteln Urteil und Widerstand. Vordergründig scheinen sie auf einen bestimmten Leiter oder die Kirche abzuzielen, aber in Wirklichkeit richten sie diese Worte in ihren Herzen auf Gott, Seine Worte und die Verwaltungsanordnungen und Regeln Seines Hauses. Sie lassen rein ihrem Groll freien Lauf. Warum lassen sie ihrem Groll freien Lauf? Sie haben das Gefühl, einen Verlust erlitten zu haben; in ihren Herzen empfinden sie Ungerechtigkeit und Unzufriedenheit, und sie wollen Dinge einfordern und eine Entschädigung erhalten. Während die Negativität, der solche Menschen freien Lauf lassen, für die meisten keine erhebliche Bedrohung darstellt, sind diese üblen Worte wie lästige Fliegen oder Wanzen, die eine mäßige Störung für den Verstand der Menschen darstellen. Die meisten Menschen empfinden Abscheu und Abneigung, wenn sie diese Worte gehört haben, aber es wird unweigerlich solche geben, die vom gleichen Schlag sind wie diese Menschen, solche mit den gleichen Dispositionen, dem gleichen Wesen und den gleichen Neigungen, Gleichgesinnte dieser üblen Leute, und die von ihnen beeinflusst und gestört werden. Das ist unvermeidlich. Mehr noch, einige Menschen von geringer Größe, denen es an Urteilsvermögen mangelt, können durch diese negativen Bemerkungen gestört werden, und ihr Glaube an Gott kann beeinflusst werden. Diese Menschen wissen ohnehin nicht genau, wozu der Glaube an Gott dient, und sie sind sich über die Wahrheiten der Visionen im Unklaren, und ihre Fähigkeit, die Wahrheit zu begreifen, ist ebenfalls schlecht. Wenn sie diese negativen Aussagen gehört haben, ist es äußerst wahrscheinlich, dass sie sie unwillkürlich aufnehmen und so unter ihren Einfluss geraten. Diese Worte sind Gift. Sie können leicht in die Herzen der Menschen gepflanzt werden. Sobald jemand diese negativen Bemerkungen akzeptiert hat, reagiert er mit Gleichgültigkeit, wenn Gottes Haus ihn bittet, eine Pflicht auszuführen. Wenn Gottes Haus ihn um sein Mitwirken bei einer Aufgabe bittet, ist er lauwarm. Er nimmt sie nur an, wenn ihm danach ist; andernfalls weigert er sich, immer mit allerlei Gründen und Ausreden. Bevor er diese negativen Bemerkungen hörte, war sein Glaube an Gott noch etwas aufrichtig, und er hatte eine positive, proaktive Haltung bei der Ausführung seiner Pflichten. Aber nachdem er diese negativen Bemerkungen gehört hat, reagiert er mit Gleichgültigkeit und ist auch seinen Brüdern und Schwestern gegenüber kalt. Er ist ihnen gegenüber vorsichtig. Wenn die Kirche ihn beauftragt, eine Pflicht auszuführen, weicht er immer wieder aus und schiebt sie wiederholt von sich und zeigt große Passivität. Früher kam er pünktlich zu den Versammlungen, aber seitdem er diese Bemerkungen gehört hat, ist seine Teilnahme unregelmäßig geworden – er kommt, wenn er in guter Stimmung ist, aber nicht, wenn er es nicht ist. Wenn zu Hause etwas Unangenehmes passiert, macht er sich Sorgen, dass ein Unglück eintreten könnte, also nimmt er an mehr Versammlungen teil und liest mehr von Gottes Worten. Wenn er nach dem Lesen von Gottes Worten begeistert, glücklich und bewegt ist, wird er sogar etwas Geld als Opfer darbringen. Aber sobald sich die Lage zu Hause beruhigt hat, bleibt er den Versammlungen wieder fern. Wenn die Brüder und Schwestern versuchen, mit ihm Gemeinschaft zu halten, in der Hoffnung, ihn zu unterstützen, findet er Ausreden, um abzulehnen; und wenn Brüder und Schwestern zu ihm nach Hause gehen, öffnet er ihnen nicht die Tür, selbst wenn er eindeutig zu Hause ist. Was ist hier los? Er wurde von diesen negativen Bemerkungen beeinflusst – er wurde vergiftet und glaubt, dass Gläubige an Gott unzuverlässig sind. Zuerst vertraute er diesen Menschen sehr, und wenn er Gottes Worte las, dachte er: „Das sind Gottes Worte, diese Menschen sind meine Brüder und Schwestern, das ist Gottes Haus – wie wunderbar!“ Aber nachdem er die negativen Bemerkungen einiger Leute gehört hatte, änderte er sich. Wurde er nicht beeinflusst? Wurde sein Lebenseintritt nicht geschädigt? (Ja.) Wer hat ihn beeinflusst? Es sind die Leute, die der Negativität freien Lauf lassen, diejenigen, die diese Bemerkungen gemacht haben. Wenn jemand noch kein solides Fundament im wahren Weg gelegt oder Gottes Worte nicht bis zu dem Punkt gegessen und getrunken hat, an dem er die Wahrheit versteht, kann er leicht von negativen Dingen beeinflusst werden. Und insbesondere diejenigen, die nicht die Fähigkeit haben, die Wahrheit zu begreifen, sondern einfach nur Trends beobachten, die Situation beobachten und auf oberflächliche Phänomene schauen, lassen sich noch leichter von negativen Worten beeinflussen. Besonders wenn sie hören, dass Leute Irrtümer aussprechen wie: „Gottes Haus ist nicht notwendigerweise fair, und nicht alles, was das Haus Gottes tut, ist positiv“, wächst ihre Vorsicht noch mehr. Eine Aussage, die mit der Wahrheit übereinstimmt, wird nicht immer bereitwillig akzeptiert, aber negative, absurde oder der Wahrheit widersprechende Aussagen können zu leicht in den Herzen der Menschen Wurzeln schlagen, und sie zu entfernen ist nicht einfach. Es ist so schwierig für die Menschen, die Wahrheit zu akzeptieren, und so einfach für sie, Irrtümer zu akzeptieren!

Einige Menschen mit schlechter Menschlichkeit legen großen Wert auf ihr eigenes Ansehen, ihren Ruhm, ihren fleischlichen Genuss sowie auf ihr persönliches Eigentum und ihre Interessen. Wenn ihr Ansehen, ihr Status und ihre direkten Interessen Verluste erleiden, nehmen sie dies nicht von Gott an und auch nicht die von Gott für sie geschaffene Umgebung. Sie sind unfähig, diese Dinge loszulassen und ihren persönlichen Gewinn und Verlust zu ignorieren. Stattdessen nutzen sie verschiedene Gelegenheiten, um ihrer Unzufriedenheit und ihrem Ungehorsam und ihren negativen Emotionen freien Lauf zu lassen, was dazu führt, dass einige Menschen infolgedessen sehr leiden. Wenn solche Menschen also ihrer Negativität freien Lauf lassen, müssen die Kirchenleiter zuerst umgehend die Situation erfassen und diese Menschen rechtzeitig aufhalten und einschränken. Natürlich sollten die Kirchenleiter diese Menschen auch proaktiv bloßstellen und mit den Brüdern und Schwestern darüber Gemeinschaft halten, wie man sie erkennt und warum sie diese negativen und absurden Dinge sagen, sowie wie man mit diesen Worten umgeht und sie erkennt, um zu verhindern, dass man von ihnen irregeführt und schwer geschädigt wird. Es ist notwendig, in der Lage zu sein, solche Menschen zu erkennen und im Detail zu analysieren und sie dadurch zu meiden und abzulehnen und nicht länger von ihnen irregeführt zu werden. Das ist die Arbeit, die Kirchenleiter tun sollten. Natürlich sollten auch gewöhnliche Brüder und Schwestern, wenn sie solche Menschen entdecken und ihre Menschlichkeitsessenz erkennen, Abstand halten. Wenn du nicht über ausreichende Widerstandskraft oder die Größe verfügst, um sie zu unterstützen, ihnen zu helfen und sie zu ändern, und du das Gefühl hast, dass du ihren negativen Bemerkungen und ihren Worten der Unzufriedenheit und des Ungehorsams nicht standhalten kannst, ist der beste Ansatz, sich fernzuhalten. Wenn du das Gefühl hast, dass du sehr stark bist, eine gewisse Größe hast und Urteilsvermögen ausüben und unbeeinflusst bleiben kannst, egal was jemand sagt, dass sich, egal wie schwerwiegend die Negativität ist, der jemand freien Lauf lässt, dein Glaube an Gott nicht verändern wird, dass du solche Menschen erkennen kannst und dass du sie auch bloßstellen und aufhalten kannst, wenn sie ihrer Negativität freien Lauf lassen – dann musst du solche Menschen nicht meiden oder dich vor ihnen in Acht nehmen. Aber wenn du das Gefühl hast, dass du nicht über eine solche Größe verfügst, ist der Weg und der Grundsatz, mit solchen Menschen umzugehen, sich von ihnen fernzuhalten. Ist das leicht zu erreichen? (Ja.) Einige Leute sagen: „Kann ich sie tolerieren, ertragen und ihnen vergeben?“ Das ist auch in Ordnung, und es ist nicht falsch, aber es ist nicht die wichtigste oder die beste Praxis. Angenommen, du erträgst sie, tolerierst sie und lässt sie gewähren, und am Ende wirst du von ihnen irregeführt und auf ihre Seite gezogen. Und angenommen, du spürst es nicht, egal wie Gottes Haus dich versorgt und unterstützt; oder du lässt dich beim Lesen von Gottes Worten oft von ihren Gedanken und Bemerkungen beeinflussen, und sobald du an etwas denkst, was sie gesagt haben, wird dein Verstand beeinflusst und du kannst nicht weiterlesen. Und wenn die Brüder und Schwestern über ihr Verständnis der Wahrheit Gemeinschaft halten – besonders wenn sie darüber Gemeinschaft halten, wie man die Bemerkungen solcher Leute erkennt –, wirst du wieder von ihren Worten beeinflusst und betroffen, was deinen Verstand in Unordnung bringt. Wenn dies der Fall ist, dann solltest du dich von solchen Leuten fernhalten. Deine Toleranz und deine Geduld werden wirkungslos sein und sind nicht der beste Weg, sich gegen solche Leute zu verteidigen. Angenommen, deine Toleranz und deine Geduld sind kein getarntes, äußerliches Verhalten, sondern du hast tatsächlich genug Größe, um solchen Leuten zu begegnen. Was auch immer sie sagen, selbst wenn du nichts sagst, kannst du sie in deinem Herzen immer noch erkennen; du bist in der Lage, Langmut ihnen gegenüber zu üben und sie zu ignorieren, aber keine negativen Worte oder Worte des Missverständnisses und der Beschwerde über Gott, die sie äußern, werden deinen Glauben an Gott im Geringsten beeinflussen, noch werden sie deine Treue bei der Ausführung deiner Pflicht oder deine Unterwerfung unter Gott beeinflussen. In diesem Fall kannst du sie tolerieren und ertragen. Was ist der Grundsatz der Ausübung von Toleranz und Geduld? Nicht geschädigt zu werden. Ignoriere sie, lass sie sagen, was sie wollen – schließlich sind solche Leute nur unvernünftige Unruhestifter, und sie sind schamlos stur. Egal, wie du mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, sie werden sie nicht annehmen; sie gehören zu den Teufeln und Satan, und es ist nutzlos, mit ihnen Gemeinschaft zu halten. Bevor Gottes Haus sie also entfernt und sich mit ihnen befasst, ist es am besten, wenn du die Größe hast, sie zu tolerieren und zu ertragen, ohne geschädigt zu werden. Wendet ihr normalerweise diesen Grundsatz der Toleranz und der Geduld an? Ihr ertragt alle Arten von Menschen, aber manchmal seid ihr nicht vorsichtig und werdet ein wenig irregeführt; danach werdet ihr euch dessen bewusst, fühlt euch Gott gegenüber schuldig, betet ein paar Tage und ändert euren Zustand, und ihr kommt Gott näher. Meistens könnt ihr klar sehen, dass solche Leute nichts taugen und dass sie zu den Teufeln gehören. Obwohl du normal mit ihnen umgehen kannst, bist du innerlich distanziert und von ihnen abgestoßen. Egal, was sie sagen oder welche negativen Bemerkungen und Ansichten sie äußern, du stellst dich taub, ignorierst es und denkst: „Sag, was du willst. Ich kann dich durchschauen. Ich verkehre einfach nicht mit Leuten wie dir.“ Ist das der Grundsatz, dem ihr im Umgang mit solchen Angelegenheiten meistens folgt? Dies zu erreichen ist auch nicht schlecht; es ist nicht einfach und erfordert das Verständnis einiger Wahrheiten und eine gewisse Größe. Wenn du nicht einmal dieses Maß an Größe hast, dann wirst du nicht standhaft bleiben können und du wirst deine Pflicht nicht gut ausführen.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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