Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (16) Abschnitt Fünf
Diejenigen, die die Wahrheit nicht verstehen, müssen sich zuerst daran erinnern, dass sie, wenn sie Auffassungen haben, die Wahrheit suchen sollten, um sie zu beseitigen. Sie dürfen sie niemals verbreiten oder unbedacht sprechen und sagen: „Ich habe Redefreiheit. Es ist schließlich mein eigener Mund; ich kann sagen, was ich will, zu wem ich will und in jeder Umgebung, in der ich will.“ So zu sprechen ist falsch. Einige gute oder richtige Worte mögen anderen nicht unbedingt nützen, wenn sie ausgesprochen werden, aber Worte, die Auffassungen oder Satans Versuchungen sind, können unermessliche Konsequenzen haben, wenn sie ausgesprochen werden. Aufgrund dieser Konsequenzen werden deine Handlungen als böse Taten charakterisiert werden müssen, wenn du eine Auffassung hast, die du unbedingt äußern musst, und du das Gefühl hast, dass es sich gut anfühlt und dich glücklich macht, und Gott wird sie dir zur Last legen. Warum sollten sie dir zur Last gelegt werden? Dir wurden viele positive Methoden, Wege und Grundsätze der Praxis genannt, aber du hast sie nicht gewählt; stattdessen hast du einen Weg gewählt, der den Menschen Schaden zufügt – das war doch Absicht, oder? Ist es dann übertrieben, deine Handlungen als böse Taten zu bezeichnen? (Nein.) Du kannst dich voll und ganz dafür entscheiden, dieses Problem selbst durch Erfahrung und durch Gebet zu Gott und durch Suchen zu lösen, anstatt deine Auffassungen hervorzubringen, um andere zu stören und irrezuführen. Das ist der Weg, den ein Mensch mit Gewissen und Vernunft wählen sollte. Warum also wählst du diesen Weg nicht? Warum wählst du einen Weg, der andere schädigt und verletzt? Ist das nicht das, was Satan tun würde? Böse Menschen tun Dinge, die anderen und ihnen selbst schaden. Wenn du auch solche Dinge tust, hasst Gott das dann? (Ja.) Selbst wenn Gott deine Auffassungen nicht verurteilt, musst du selbst die Wahrheit suchen, um deine Auffassungen zu beseitigen, und du musst einen Weg haben, um die Wahrheit zu praktizieren. Wenn deine Art, mit Auffassungen umzugehen, darin besteht, sie zu verbreiten, um andere absichtlich irrezuführen und zu schädigen und das Kirchenleben und den Lebenseintritt der Brüder und Schwestern sowie ihre normalen Zustände zu stören, dann sind deine Handlungen böse Taten. Welche Wahl sollte man treffen, wenn man auf eine solche Situation stößt? Ein Mensch mit Menschlichkeit, der nach der Wahrheit strebt, wird keinen Weg wählen, der andere irreführt und schädigt; er wird sich dafür entscheiden, proaktive, positive Grundsätze zu praktizieren und einzuhalten, vor Gott zu treten, um zu beten und die Wahrheit zu suchen, und Gott zu bitten, bei der Lösung des Problems zu helfen. Manche sagen: „Wenn ich Gott bitte, mir zu helfen, habe ich immer das Gefühl, dass Seine Hilfe ungreifbar und unsichtbar ist. Kann ich stattdessen Hilfe bei den Menschen suchen?“ Ja, du kannst jemanden wählen, der die Wahrheit mehr versteht und mehr Größe hat als du, jemanden, von dem du glaubst, dass er dein Problem lösen kann, ohne durch deine Auffassungen gestört und beeinflusst zu werden und schwach zu werden, jemanden, der ähnliche Probleme erlebt hat und dir sagen kann, wie du sie lösen kannst – dieser Weg ist auch angemessen. Wenn du jemanden wählst, der normalerweise ziemlich verworren ist und nichts durchschauen kann, und der, nachdem er von dieser Angelegenheit gehört hat, sofort einen Aufruhr verursacht, die Auffassungen überall verbreiten und Störungen verursachen und den Glauben aufgeben will – dann werden deine Handlungen unbewusst das Kirchenleben gestört haben. Werden deine Handlungen dann nicht als böse Taten charakterisiert? (Doch.) Daher musst du, wenn es darum geht, wie du mit Auffassungen umgehen solltest, vorsichtig und umsichtig sein, darfst nicht verworren oder impulsiv handeln, und darfst Auffassungen absolut nicht als die Wahrheit behandeln – egal, wie richtig menschliche Gedanken sind, sie sind nicht die Wahrheit. Auf diese Weise wirst du dich viel ruhiger fühlen, und deine Auffassungen werden keinen Ärger verursachen können. Auffassungen zu haben, ist nichts, wovor man Angst haben muss – solange du die Wahrheit suchst, werden sie letztendlich beseitigt werden. Manche Leute sagen: „Aber Auffassungen sind nicht leicht zu beseitigen.“ Einige Auffassungen sind in der Tat schwer zu beseitigen. Was also sollte getan werden? Das ist einfach. Einige Auffassungen werden in den Gedanken und im Verstand mancher Menschen nie beseitigt. Das ist bereits eine Tatsache, aber egal wie schwer eine Auffassung zu beseitigen ist, sie ist immer noch nicht die Wahrheit. Solange du diesen Punkt verstehst, ist das Problem leicht zu handhaben. Es gibt hier eine Tatsache, die ich euch mitteilen muss: Gott verlangt nicht von jedem, alles, was Er tut, vollständig zu verstehen oder klar zu erfassen; Er verlangt nicht von jedem, die Wahrheit darin zu kennen oder zu wissen, warum Er auf eine bestimmte Weise handelt. Das ist nicht das, was Gott wünscht; Er fordert diese Maßstäbe nicht von den Menschen. Wenn dein Kaliber gut genug ist, ist jedes Maß an Verständnis, das du erreichst, gut – tu einfach dein Bestes. Wenn du es nicht verstehen kannst, wirst du, wenn du älter wirst und deine Erfahrungen kontinuierlich tiefer und tiefer werden und du mehr Erfahrung sammelst, auch dein Verständnis der Wahrheit allmählich vertiefen, und deine Auffassungen werden abnehmen. Jedoch sind die meisten Menschen unfähig, einige besondere Angelegenheiten zu begreifen, und verstehen sie nie. Zwingt Gott sie, diese Angelegenheiten zu verstehen? Das tut Er nicht; Gott flößt ihnen nicht gewaltsam Verständnis ein. Zum Beispiel gibt es unter all den Dingen, die von Gott geschaffen wurden, viele Mysterien, die die Menschen verstehen wollen, aber nicht verstehen können. In Gottes Worten und Werk konzentriert Er Sich jedoch nur darauf, die Wahrheit auszudrücken, um die Menschen zu reinigen und zu erretten. Er erwähnt selten andere Angelegenheiten, und selbst wenn Er es gelegentlich tut, tut Er das nur kurz; Gott erklärt den Menschen diese Angelegenheiten niemals ausführlich. Warum nicht? Weil die Menschen diese Dinge nicht verstehen müssen. In dem Werk, das Gott an den Menschen tut, offenbart Er einerseits Seine Dispositionsessenz; andererseits hat Gott Seine Gedanken, Seine Pläne, die Quellen und Ziele für die Dinge, die Er tut, die Wege und Methoden, die Er anwendet, um an verschiedenen Menschen zu wirken, die Wege und Methoden, wie Er die Herrschaft über alle Dinge innehat, und so weiter. Gott hat niemals gesagt, dass die Menschen alle Wahrheiten verstehen und in sie eintreten müssen, damit sie als gerettet gelten. Das liegt daran, dass Gott zu allmächtig ist! Seine Arten zu handeln, zu sprechen, zu wirken und die Herrschaft über alle Dinge innezuhaben, offenbaren auf natürliche Weise Seine Disposition, Sein Wesen, Seine Identität und so weiter. Auch wenn Gott diese Dinge, die Er hat und ist, auf natürliche Weise offenbart, verlangt Er nicht, dass die Menschen sie alle verstehen oder begreifen. Das liegt daran, dass Gott immer Gott sein wird und Er allmächtig ist, während die geschaffene Menschheit unbedeutend ist und gänzlich ohne Macht; es gibt eine tiefe Kluft zwischen Mensch und Gott! Daher ist es sehr normal, dass Menschen einige Auffassungen und Einbildungen über Gott entwickeln. Gott nimmt sich das nicht zu Herzen, aber du nimmst es immer so ernst und versteifst dich hartnäckig darauf. Dieser Ansatz wird nicht funktionieren. Wenn du jemand bist, der nach der Wahrheit strebt und ein hohes Kaliber besitzt, werden diese Auffassungen und Einbildungen, solange du die Wahrheit verstehst und wahre Erkenntnis über Gott hast, von selbst beseitigt werden. Was wird die Konsequenz sein, wenn du nicht nach der Wahrheit strebst und sie nicht annimmst und immer an deinen Auffassungen festhältst, egal wer mit dir über die Wahrheit Gemeinschaft hält? Die Konsequenz wird sein, dass du, selbst wenn du das Ende deines Lebens oder den Punkt erreichst, an dem Gottes Werk vollständig beendet ist, nicht die Wahrheit erlangt haben wirst, sondern von deinen Auffassungen und Einbildungen in den Tod geführt worden sein wirst. Selbst wenn du Gottes geistlichen Körper erscheinen siehst, wirst du immer noch nicht in der Lage sein, deine Auffassungen und Einbildungen über Gott zu beseitigen. Würde Gott dir alle Fakten und das, was wahr ist, nur deshalb erzählen, weil du diese Auffassungen nicht beseitigen kannst? Einerseits ist es für Ihn unnötig, das zu tun; andererseits gibt es eine Tatsache, nämlich dass das menschliche Gehirn und der Verstand nicht die enorme Kapazität haben, die notwendig ist, um diese Dinge aufzunehmen. Das Werk, das Gott tut, liegt jenseits der menschlichen Einbildung und jenseits aller Dinge. Verglichen mit allen Dingen sind die Menschen wie ein Sandkorn am Strand. Diese Beschreibung kommt den Fakten nahe und kann als angemessen betrachtet werden. Selbst wenn Gott dir alles erzählen wollte, hast du die Kapazität, alles aufzunehmen? Manche Leute sagen: „Warum kann ich nicht alles aufnehmen? Wenn Gott mehr sagen würde, könnte ich mehr verstehen und mehr gewinnen. In dem Fall wäre ich begünstigt!“ Das ist Wunschdenken; du überschätzt deine eigene Kapazität. So sind die Dinge in Wirklichkeit nicht. In Gottes Augen sind die Dinge, die Er dir sagt, alle sehr einfach und offensichtlich; es sind die Dinge, die die Menschen begreifen können. Tatsächlich gibt es viele Dinge, über die Gott nicht gesprochen hat, weil die Menschen sie nicht begreifen können. Daher ist es sehr normal, dass einige deiner Auffassungen am Ende nicht beseitigt werden können. Die Dinge, die Gott dich verstehen lassen möchte und dir mitteilen will, oder die du ertragen und begreifen kannst, wirst du verstehen. Was die Dinge betrifft, die du nicht ertragen oder begreifen kannst und die deine physischen Augen nicht durchschauen können, so wäre es nutzlos und eine Verschwendung von Mühe, selbst wenn Gott sie dir mitteilen würde. Folglich teilt Gott dir diese Dinge nicht mit. Was solche Auffassungen betrifft – selbst wenn du sie bis zu deinem Tod oder bis zur Vollendung von Gottes Werk noch immer nicht verstehst –, was würde das schon ausmachen? Beeinflusst es deine Unterwerfung unter Gott? Beeinflusst es, dass du deine Rolle als geschaffenes Wesen übernimmst? Beeinflusst es deine Erkenntnis von Gottes Identität und Wesen? Wenn du in keiner dieser Weisen beeinflusst wirst, dann wirst du gerettet worden sein. Muss diese Art von Auffassung also noch beseitigt werden? Das muss sie nicht. Das ist die letzte Art von Auffassung, die Art, die selbst zum Zeitpunkt des Todes nicht beseitigt werden kann. Manche Leute sagen: „O Gott, ich verstehe immer noch nicht dieses Werk, das Du getan hast, diese Worte, die Du gesprochen hast, und diese Umgebung, die Du geschaffen hast. Kannst Du es mir erklären, bevor ich sterbe, damit ich in Frieden sterben kann?“ Gott ignoriert solche Bitten. Du kannst in Frieden gehen; du wirst alles im geistlichen Reich verstehen.
Gott hat Seinen eigenen Maßstab für die Errettung der Menschen; er basiert nicht darauf, wie gut du deine Auffassungen beseitigt hast oder wie viele davon du losgelassen hast. Stattdessen basiert er darauf, wie gottesfürchtig du bist und wie unterwürfig du Gott gegenüber bist, ob du Ihn aufrichtig fürchtest und dich Ihm aufrichtig unterwirfst oder nicht. In allem, was Gott tut, liegt eine Bedeutung, und ob es für dich leicht oder schwer zu akzeptieren ist und wahrscheinlich Auffassungen in dir hervorruft, in jedem Fall ändert sich die Identität Gottes dadurch nicht; Er wird immer der Schöpfer sein, und du wirst immer ein geschaffenes Wesen sein. Wenn du in der Lage bist, dich von keiner Auffassung einschränken zu lassen und dennoch mit Gott die Beziehung eines geschaffenen Wesens und des Schöpfers aufrechtzuerhalten, dann bist du ein wahres geschaffenes Wesen Gottes. Wenn du in der Lage bist, dich von keiner Auffassung beeinflussen oder stören zu lassen und fähig bist, dich Gott aus tiefstem Herzen wahrhaftig zu unterwerfen, und wenn du, unabhängig davon, ob dein Verständnis der Wahrheit tiefgründig oder oberflächlich ist, in der Lage bist, Auffassungen beiseitezulegen und dich nicht von ihnen einschränken zu lassen, und nur glaubst, dass Gott die Wahrheit, der Weg und das Leben ist, dass Gott für immer Gott sein wird und dass das, was Gott tut, niemals falsch ist, dann kannst du gerettet werden. Tatsächlich ist die Größe eines jeden begrenzt. Wie viele Dinge passen in die Gehirne der Menschen? Können sie Gott ergründen? Das ist Wunschdenken! Vergiss nicht: Die Menschen werden vor Gott immer Kleinkinder sein. Wenn du denkst, du seist klug, wenn du immer versuchst, den Klugen zu markieren und alles herauszufinden, und denkst: „Wenn ich es nicht verstehen kann, dann kann ich nicht anerkennen, dass du mein Gott bist, ich kann nicht akzeptieren, dass du mein Gott bist, ich kann nicht anerkennen, dass du der Schöpfer bist. Wenn du meine Auffassungen nicht beseitigst, dann kannst du dir abschminken, dass ich anerkennen werde, dass du Gott bist, dass ich deine Herrschaft akzeptieren werde und dass ich mich dir unterwerfen werde“, dann ist das problematisch. Inwiefern? Gott streitet nicht über solche Dinge mit dir. Dem Menschen gegenüber ist Seine Haltung immer die folgende: Wenn du nicht akzeptierst, dass Gott dein Gott ist, wird Er nicht akzeptieren, dass du eines Seiner geschaffenen Wesen bist. Wenn Gott nicht akzeptiert, dass du eines Seiner geschaffenen Wesen bist, tritt aufgrund deiner Haltung Ihm gegenüber eine Veränderung in deiner Beziehung zu Gott ein. Wenn du nicht in der Lage bist, dich Gott zu unterwerfen und die Identität und das Wesen Gottes sowie alles, was Gott tut, zu akzeptieren, wird es eine Veränderung in deiner Identität geben. Bist du noch ein geschaffenes Wesen? Gott erkennt dich nicht an; es hat keinen Sinn zu streiten. Und wenn du kein geschaffenes Wesen bist und Gott dich nicht will, hast du dann noch Hoffnung auf Errettung? (Nein.) Warum betrachtet Gott dich nicht als ein geschaffenes Wesen? Du bist nicht in der Lage, die Verantwortlichkeiten und Pflichten zu erfüllen, die ein geschaffenes Wesen erfüllen sollte, und du behandelst den Schöpfer nicht aus der Position eines geschaffenen Wesens heraus. Wie also wird Gott dich behandeln? Wie wird Er dich ansehen? Gott wird dich nicht als ein geschaffenes Wesen ansehen, das dem Maßstab entspricht, sondern als einen Verkommenen, einen Teufel und einen Satan. Dachtest du nicht, du wärst klug? Wie kommt es, dass du dich selbst zu einem Teufel und einem Satan gemacht hast? Das ist nicht klug, das ist dumm. Was helfen diese Worte den Menschen zu verstehen? Dass die Menschen sich vor Gott anständig verhalten müssen. Selbst wenn du einen Grund für deine Auffassungen hast, denke nicht, dass du die Wahrheit besitzt und dass du das Recht hast, gegen Gott zu wettern und Ihn einzuschränken. Was auch immer du tust, sei nicht so. Sobald du deine Identität als geschaffenes Wesen verlierst, wirst du vernichtet werden – das ist kein Scherz. Gerade weil die Menschen, wenn sie Auffassungen haben, unterschiedliche Ansätze verfolgen und unterschiedliche Lösungen anwenden, sind die Ergebnisse völlig unterschiedlich.
Habt ihr Grundsätze dafür, wie ihr in Bezug auf Auffassungen praktizieren sollt? Schützen euch diese Grundsätze, damit ihr euch als geschaffene Wesen richtig verhalten könnt? Ist dieser Weg gut? (Ja.) Dann fasst ihn zusammen. (Wenn es sich um eine relativ leicht zu beseitigende Auffassung handelt, müssen wir beten und suchen, die Wahrheit, die diese Art von Auffassung im Detail analysiert, in Gottes Worten finden, und wir können auch mit Brüdern und Schwestern Gemeinschaft halten, die die Wahrheit verstehen; auf diese Weise werden wir in der Lage sein, die abwegigen und absurden Aspekte der Auffassung zu durchschauen und sie so zu beseitigen. Es gibt auch einige Auffassungen, die nicht leicht zu beseitigen sind, aber wir dürfen nicht an ihnen festhalten. Wir müssen eine Haltung einnehmen, die Wahrheit anzunehmen und uns Gott zu unterwerfen, in dem Wissen, dass wir geschaffene Wesen sind und dass das, was Gott tut, definitiv richtig ist, und dass wir dies nur noch nicht erkannt haben. Ob wir es verstehen oder nicht, wir können keine Auffassungen verbreiten. Wir sollten lernen, oft zu Gott zu beten und zu suchen, und allmählich können auch diese Auffassungen beseitigt werden. Die dritte Situation ist, dass einige Auffassungen am Ende unbeseitigt bleiben können. In solchen Fällen ist das in Ordnung, solange wir nicht von diesen Auffassungen eingeschränkt werden und sie nicht verbreiten. Selbst wenn diese Auffassungen am Ende nicht beseitigt werden, solange wir nicht an ihnen festhalten und ihretwegen nichts Böses tun, wird Gott uns nicht verurteilen, und es wird unsere Errettung nicht beeinträchtigen.) Wie viele Grundsätze gibt es insgesamt? (Drei.) Es gibt insgesamt drei Grundsätze. Ihr habt sie alle notiert, ja? Sobald ihr die Wahrheit versteht und die Grundsätze erfasst, werden eure Auffassungen von selbst beseitigt werden. Ihr dürft nicht zulassen, dass Auffassungen euch behindern oder zu Fall bringen; beseitigt die Auffassungen, die beseitigt werden können, so gut ihr könnt, und lasst euch von den Auffassungen, die vorübergehend nicht beseitigt werden können, zumindest nicht beeinflussen. Sie sollten weder eure Ausführung der Pflicht behindern noch eure Beziehung zu Gott beeinträchtigen. Eure unterste Grenze besteht darin, zumindest keine Auffassungen zu verbreiten, nichts Böses zu tun, keine Unterbrechungen oder Störungen zu verursachen und nicht als Diener Satans oder als Sprachrohr für Satan zu handeln. Wenn einige Auffassungen nur oberflächlich und nicht gründlich gelöst werden können, egal wie sehr ihr euch bemüht, dann ignoriert sie einfach. Lasst nicht zu, dass Auffassungen euer Streben nach der Wahrheit oder euren Lebenseintritt beeinträchtigen. Meistert diese Grundsätze, und unter normalen Umständen werdet ihr geschützt sein. Wenn du jemand bist, der die Wahrheit annimmt, positive Dinge liebt, keine böse Person ist, nicht bereit ist, Unterbrechungen oder Störungen zu verursachen, und nicht absichtlich Unterbrechungen und Störungen verursacht, dann wirst du, wenn du typischerweise auf die Angelegenheit stößt, dass Auffassungen aufkommen, im Allgemeinen geschützt sein. Der grundlegendste Grundsatz der Praxis ist dieser: Handle nicht überstürzt aufgrund der Auffassung, wenn eine Auffassung aufkommt, die schwer zu beseitigen ist. Warte zuerst und suche die Wahrheit, um sie zu beseitigen, im Glauben daran, dass das, was Gott tut, nicht falsch sein kann. Erinnere dich an diesen Grundsatz. Lege außerdem deine Pflicht nicht beiseite und lass nicht zu, dass die Auffassung deine Ausführung der Pflicht beeinträchtigt. Wenn du Auffassungen hast und denkst: „Ich werde mich bei dieser Pflicht einfach durchwursteln; ich bin schlecht gelaunt, also werde ich keine gute Arbeit für dich leisten!“, ist das nicht gut. Sobald deine Haltung negativ und oberflächlich wird, wird es problematisch; das sind Auffassungen, die in dir ihr Unwesen treiben. Wenn Auffassungen in dir ihr Unwesen treiben und deine Ausführung der Pflicht beeinträchtigen, bedeutet das, dass sich zu diesem Zeitpunkt deine Beziehung zu Gott tatsächlich bereits verändert hat. Einige Auffassungen können deine Ausführung der Pflicht beeinträchtigen, was ein ernstes Problem ist, und sie müssen umgehend beseitigt werden. Andere Auffassungen beeinträchtigen deine Ausführung der Pflicht oder deine Beziehung zu Gott nicht, also stellen sie keine großen Probleme dar. Wenn die Auffassungen, die du entwickelst, deine Pflichtausführung beeinträchtigen können, sodass du an Gott zweifelst, deine Pflicht nicht gewissenhaft tust – und sogar das Gefühl hast, dass es keine Konsequenzen haben wird, wenn du deine Pflicht nicht ausführst – und keine Furcht oder ein gottesfürchtiges Herz hast, dann ist das gefährlich. Das bedeutet, du wirst in Versuchung geraten und von Satan getäuscht und gefangen genommen werden. Deine Haltung gegenüber deinen Auffassungen und die Entscheidungen, die du triffst, sind entscheidend; unabhängig davon, ob die Auffassungen beseitigt werden können, und ungeachtet des Grades, in dem sie beseitigt werden können, darf sich die normale Beziehung zwischen dir und Gott nicht ändern. Einerseits solltest du in der Lage sein, dich allen von Gott orchestrierten Umgebungen zu unterwerfen und zu bestätigen, dass alles, was Gott tut, richtig und bedeutungsvoll ist, und diese Erkenntnis und dieser Aspekt der Wahrheit sollten sich für dich niemals ändern. Andererseits darfst du die Pflicht, die Gott dir anvertraut hat, nicht beiseitelegen, du darfst dich ihrer nicht entledigen. Wenn du, innerlich oder äußerlich, keinen Widerstand, keinen Widerspruch oder keine Aufsässigkeit gegenüber Gott hast, wird Gott nur deine Unterwerfung sehen und dass du wartest. Du magst immer noch Auffassungen haben, aber Gott sieht deine Aufsässigkeit nicht. Da es keine Aufsässigkeit und keinen Widerstand in dir gibt, betrachtet Gott dich immer noch als eines Seiner geschaffenen Wesen. Wenn dein Herz im Gegensatz dazu voller Klagen und Trotz ist, du nach einer Gelegenheit zur Vergeltung suchst und deine Pflicht nicht ausführen, sondern dich ihrer entledigen willst – sogar bis zu dem Punkt, dass es in deinem Herzen alle Arten von Klagen über Gott gibt und sich bestimmte Äußerungsformen von Trotz und Groll im Laufe der Ausführung deiner Pflicht offenbaren – dann hat sich zu dieser Zeit deine Beziehung zu Gott bereits stark verändert. Du hast bereits deine Position als geschaffenes Wesen gewechselt; du bist kein geschaffenes Wesen mehr, sondern bist zu einem Sprachrohr für Teufel und Satan geworden – und so wird Gott dir keine Gnade mehr erweisen. Wenn jemand an diesen Punkt gelangt, begibt er sich auf gefährliches Terrain. Selbst wenn Gott nichts tut, wird er nicht in der Lage sein, in der Kirche standhaft zu bleiben. Und so müssen die Menschen bei allem, was sie tun – insbesondere wenn es um Probleme wie das Beseitigen von Auffassungen geht – darauf achten, Dinge zu vermeiden, die Gott kränken oder die von Gott verurteilt werden oder die andere verletzen oder schädigen. Das ist der Grundsatz.
Dass Menschen Auffassungen über Gott haben, ist keine geringfügige Angelegenheit! Es ist für die Menschen entscheidend, eine normale Beziehung zu Gott aufrechtzuerhalten, aber was diese Beziehung am meisten beeinträchtigt, sind ihre Auffassungen. Nur wenn die Auffassungen der Menschen über Gott beseitigt werden, kann eine normale Beziehung zu Gott aufrechterhalten werden. Gegenwärtig haben viele Menschen ein ernstes Problem. Unabhängig davon, wie viele Jahre sie an Gott glauben, und obwohl sie bei der Ausführung ihrer Pflichten vielleicht Mühsal ertragen und einen Preis zahlen können, können ihre Auffassungen doch nie vollständig beseitigt werden. Dies beeinträchtigt deutlich ihre Beziehung zu Gott und wirkt sich direkt auf ihre Liebe zu Gott und ihre Unterwerfung Ihm gegenüber aus. Daher ist es, ganz gleich, welche Auffassungen die Menschen über Gott entwickeln, eine ernste Angelegenheit, die nicht übersehen werden darf. Auffassungen sind wie eine Mauer; sie blockieren die Beziehung der Menschen zu Gott, wodurch sie von Gottes Errettungswerk abgeschnitten sind. Dass Menschen Auffassungen über Gott haben, ist also ein sehr ernstes Problem, das nicht ignoriert werden darf! Wenn Menschen Auffassungen haben und nicht umgehend die Wahrheit suchen und sie beseitigen können, kann dies leicht zu Negativität, Widerstand gegen Gott und sogar Feindseligkeit Ihm gegenüber führen. Können sie dann noch die Wahrheit annehmen? Ihr Lebenseintritt wird zum Stillstand kommen. Der Weg, Gottes Werk zu erfahren, ist holprig und steinig. Weil die Menschen verderbte Dispositionen haben, können sie viele Umwege gehen, und es kann passieren, dass sie in jeglicher Situation Auffassungen bilden. Wenn diese Auffassungen nicht durch das Suchen der Wahrheit beseitigt werden, können die Menschen gegen Gott rebellieren und Ihm trotzen und den Weg der Feindseligkeit Ihm gegenüber einschlagen. Meint ihr, es gibt für die Menschen noch eine Chance auf Errettung, sobald sie den Weg der Antichristen einschlagen? An diesem Punkt wird es schwierig, damit umzugehen, und es wird keine Chance mehr geben. Deshalb solltest du, bevor Gott dich als Sein geschaffenes Wesen verleugnet, lernen, wie man ein geschaffenes Wesen Gottes sein kann. Versuche nicht, den Schöpfer genau zu prüfen oder herauszufinden, wie du beweisen und bestätigen kannst, dass der Gott, an den du glaubst, der Schöpfer ist. Das ist nicht deine Verpflichtung oder deine Verantwortung. Worüber du jeden Tag in deinem Herzen nachdenken und grübeln solltest, ist, wie du deine Pflichten erfüllen und ein geschaffenes Wesen werden kannst, das dem Maßstab entspricht, anstatt zu beweisen, ob Gott der Schöpfer ist, ob Er tatsächlich Gott ist, oder genau zu prüfen, was Gott getan hat und ob Seine Handlungen richtig sind oder nicht. Das ist nicht das, was du genau prüfen solltest.
19. Juni 2021
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:30 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?