Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (15) Abschnitt Eins

Punkt 12: Identifiziere umgehend und korrekt die verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge, die Gottes Werk und die normale Ordnung der Kirche unterbrechen und stören; halte sie auf und schränke sie ein und wende die Dinge zum Guten; halte außerdem Gemeinschaft über die Wahrheit, damit Gottes auserwähltes Volk durch solche Dinge Urteilsvermögen entwickelt und daraus lernt (Teil 3)

Die verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge, die das Kirchenleben unterbrechen und stören

Bei der letzten Versammlung haben wir über die zwölfte Verantwortlichkeit von Leitern und Mitarbeitern Gemeinschaft gehalten: „Identifiziere umgehend und korrekt die verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge, die Gottes Werk und die normale Ordnung der Kirche unterbrechen und stören; halte sie auf und schränke sie ein und wende die Dinge zum Guten; halte außerdem Gemeinschaft über die Wahrheit, damit Gottes auserwähltes Volk durch solche Dinge Urteilsvermögen entwickelt und daraus lernt.“ Bei dieser Verantwortlichkeit haben wir hauptsächlich über verschiedene Probleme im Zusammenhang mit dem Kirchenleben Gemeinschaft gehalten und diese in elf Punkte unterteilt. Lest sie mal vor. (Erstens: häufiges Abkommen vom Thema beim gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit; zweitens: das Sprechen von Worten und Glaubenslehren, um Menschen irrezuführen und ihre Hochschätzung zu gewinnen; drittens: das Schwätzen über häusliche Angelegenheiten, das Knüpfen persönlicher Beziehungen und das Erledigen persönlicher Angelegenheiten; viertens: Cliquen bilden; fünftens: um Status wetteifern; sechstens: das Eingehen unangemessener Beziehungen; siebtens: gegenseitige Angriffe und Wortgefechte; achtens: das Verbreiten von Auffassungen; neuntens: der Negativität freien Lauf lassen; zehntens: das Verbreiten haltloser Gerüchte; und elftens: Manipulation und Störung von Wahlen.) Letztes Mal haben wir über den fünften Punkt, das Wetteifern um Status, und den sechsten Punkt, das Eingehen unangemessener Beziehungen, Gemeinschaft gehalten. Diese beiden Arten von Problemen führen, wie die vorherigen vier Punkte, ebenfalls zu Störungen und Unterbrechungen des Kirchenlebens und der normalen Ordnung der Kirche. Betrachtet man die Natur dieser beiden Arten von Problemen, den Schaden, den sie dem Kirchenleben zufügen, und ihre Auswirkungen auf den Lebenseintritt der Menschen, so können beide als Menschen, Ereignisse und Dinge angesehen werden, die Gottes Werk und die normale Ordnung der Kirche unterbrechen und stören.

VII. Gegenseitige Angriffe und Wortgefechte

Heute halten wir Gemeinschaft über den siebten Punkt – gegenseitige Angriffe und Wortgefechte. Solche Probleme kommen im Kirchenleben häufig vor und sind für jeden offensichtlich. Wenn Menschen zusammenkommen, um Gottes Wort zu essen und zu trinken, über ihre persönlichen Erfahrungen Gemeinschaft zu halten oder einige tatsächliche Probleme zu besprechen, führen abweichende Standpunkte oder Debatten über Richtig und Falsch oft zu Auseinandersetzungen und Streitigkeiten zwischen den Menschen. Zählt es als gegenseitiger Angriff und Wortgefecht, wenn Menschen uneins sind und unterschiedliche Perspektiven haben, dies aber das Kirchenleben nicht stört? Das fällt nicht darunter; es gehört zum normalen gemeinschaftlichen Austausch. Oberflächlich betrachtet mögen daher viele Probleme mit dem siebten Punkt in Verbindung zu stehen scheinen, aber tatsächlich gehören nur jene dazu, die hinsichtlich ihrer Umstände und ihrer Natur schwerwiegender sind und somit Unterbrechungen und Störungen darstellen. Lasst uns nun darüber Gemeinschaft halten, welche Probleme aufgrund ihrer Natur unter diesen Punkt fallen.

Erstens, wenn man die Äußerungsformen gegenseitiger Angriffe betrachtet, so geht es hierbei gewiss nicht um einen normalen gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit oder das Suchen nach der Wahrheit. Es geht auch nicht darum, auf der Grundlage des gemeinschaftlichen Austauschs über die Wahrheit unterschiedliche Verständnisse oder Licht zu haben, oder darum, in Bezug auf eine bestimmte Wahrheit die Wahrheitsgrundsätze zu suchen, darüber Gemeinschaft zu halten, sie zu diskutieren und einen Weg der Praxis zu suchen. Stattdessen geht es darum, über Richtig und Falsch zu streiten und zu debattieren. Im Grunde genommen äußert es sich so. Kommt diese Art von Problem manchmal im Kirchenleben vor? (Ja.) Allein vom äußeren Erscheinungsbild her ist es offensichtlich, dass eine Handlung wie ein gegenseitiger Angriff gewiss nichts mit dem Suchen nach der Wahrheit zu tun hat, auch nichts mit dem gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit unter der Führung des Heiligen Geistes oder mit harmonischer Zusammenarbeit. Stattdessen wurzelt sie in Hitzköpfigkeit, und die verwendete Sprache enthält Urteil und Verurteilung, ja sogar Flüche – eine solche Äußerungsform ist wahrhaftig eine Offenbarung von Satans verdorbener Disposition. Wenn Menschen sich gegenseitig angreifen, trägt ihre Sprache, unabhängig davon, ob sie scharf oder taktvoll ist, Hitzköpfigkeit, Böswilligkeit und Hass in sich; sie ist frei von Liebe, Toleranz und Nachsicht und natürlich erst recht frei von harmonischer Zusammenarbeit. Die Methoden, die Menschen anwenden, um sich gegenseitig anzugreifen, sind vielfältig. Wenn zum Beispiel zwei Personen eine Angelegenheit besprechen, sagt Person A zu Person B: „Manche Menschen haben eine schlechte Menschlichkeit und eine arrogante Disposition; sie geben an, sobald sie eine Kleinigkeit tun, und sie hören auf niemanden. Sie sind genau so, wie es in Gottes Worten über jene heißt, die so barbarisch und ohne Menschlichkeit sind wie Tiere.“ Nachdem Person B das gehört hat, denkt sie: „War das, was du gerade gesagt hast, nicht auf mich gemünzt? Du hast sogar Gottes Worte herangezogen, um mich bloßzustellen! Da du über mich gesprochen hast, werde ich mich auch nicht zurückhalten. Du warst unfreundlich zu mir, also werde ich dir auch Unrecht tun!“ Und so sagt Person B: „Manche Menschen mögen nach außen hin sehr fromm erscheinen, aber in Wirklichkeit sind sie tief im Inneren hinterhältiger als jeder andere. Sie gehen sogar unangemessene Beziehungen mit dem anderen Geschlecht ein, genau wie die Huren und Prostituierten, von denen in Gottes Worten die Rede ist – Gott ist von solchen Menschen zutiefst angewidert, Er empfindet ihnen gegenüber Abneigung. Was nützt es, fromm zu erscheinen? Das ist alles nur Schein. Gott mag Heuchler am wenigsten; alle Heuchler sind Pharisäer!“ Nachdem Person A das gehört hat, denkt sie: „Das ist ein Gegenangriff gegen mich! Gut, du warst unfreundlich zu mir, also gib mir nicht die Schuld, wenn ich mich nicht zurückhalte!“ So geht es hin und her, und die beiden haben angefangen zu kämpfen. Ist das ein gemeinschaftlicher Austausch über Gottes Worte? (Nein.) Was tun sie? (Sie greifen sich gegenseitig an und kämpfen.) Sie ergreifen sogar einen Hebel und finden eine „Grundlage“ für ihre Angriffe, indem sie Gottes Worte als Grundlage heranziehen – das ist ein gegenseitiger Angriff und gleichzeitig ein Wortgefecht. Tritt diese Form des gemeinschaftlichen Austauschs manchmal im Kirchenleben auf? Ist das ein normaler gemeinschaftlicher Austausch? Ist es ein gemeinschaftlicher Austausch innerhalb der normalen Menschlichkeit? (Nein.) Verursacht diese Form des gemeinschaftlichen Austauschs dann Unterbrechungen und Störungen im Kirchenleben? Welche Art von Unterbrechungen und Störungen verursacht sie? (Das normale Kirchenleben wird gestört, die Menschen verstricken sich in Streitigkeiten über Richtig und Falsch und sind infolgedessen nicht mehr in der Lage, in Ruhe über Gottes Worte nachzudenken und Gemeinschaft zu halten.) Wenn Menschen sich während des Kirchenlebens in solche Kämpfe und Auseinandersetzungen über Richtig und Falsch verwickeln und persönliche Angriffe durchführen, wirkt dann der Heilige Geist noch? Der Heilige Geist wirkt nicht; diese Art von gemeinschaftlichem Austausch stürzt die Herzen der Menschen ins Chaos. Es gibt einige Worte in der Bibel, erinnert ihr euch an sie? („Weiter sage Ich euch: wo zwei unter euch eins werden, warum es ist, dass sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von Meinem Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in Meinem Namen, da bin Ich mitten unter ihnen“ [Matthäus 18,19-20].) Was bedeuten diese Worte? Wenn Menschen vor Gott zusammenkommen, müssen sie in Herz und Verstand eins und vor Ihm vereint sein; nur wenn Menschen in Herz und Verstand eins sind, wird Gott ihnen Segnungen schenken und nur dann wird der Heilige Geist wirken. Aber waren die beiden streitenden Personen, die ich gerade erwähnt habe, in Herz und Verstand eins? (Nein.) Worin waren sie verwickelt? In gegenseitige Angriffe, Kämpfe und sogar Urteil und Verurteilung. Obwohl sie oberflächlich betrachtet keine unflätigen Schimpfwörter benutzten oder Namen nannten, war die Motivation hinter ihren Worten nicht, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten oder sie zu suchen, und sie sprachen nicht im Rahmen des Gewissens und der Vernunft normaler Menschlichkeit. Jedes Wort, das sie sprachen, war verantwortungslos und trug Aggressivität und Böswilligkeit in sich; kein einziges Wort entsprach den Tatsachen oder hatte irgendeine Grundlage. Bei keinem Wort ging es darum, eine Angelegenheit gemäß Gottes Worten und Seinen Anforderungen zu beurteilen, sondern darum, basierend auf eigenen Vorlieben und eigenem Willen persönliche Angriffe, Urteile und Verurteilungen gegen eine Person zu starten, die sie hassten und auf die sie herabsahen. Nichts davon sind Äußerungsformen davon, in Herz und Verstand eins zu sein; vielmehr sind dies Worte und Äußerungsformen, die aus Hitzköpfigkeit und Satans verdorbener Disposition stammen und Gott nicht wohlgefällig sind. Daher gibt es dort kein Wirken des Heiligen Geistes. Dies ist eine Äußerungsform gegenseitiger Angriffe.

Im Kirchenleben entstehen zwischen Menschen oft Streitigkeiten und Konflikte wegen geringfügiger Angelegenheiten oder widersprüchlicher Standpunkte und Interessen. Streitigkeiten treten auch häufig aufgrund unvereinbarer Persönlichkeiten, Ambitionen und Vorlieben auf. Auch wegen Unterschieden im sozialen Status, im Bildungsniveau, in der Menschlichkeit und Natur oder sogar in der Art des Sprechens und des Umgangs mit Angelegenheiten kommt es unter Einzelnen zu verschiedenen Meinungsverschiedenheiten und Zwietracht. Wenn die Menschen nicht nach einer Möglichkeit suchen, diese Probleme mit Gottes Wort zu lösen, wenn es an gegenseitigem Verständnis, Toleranz, Unterstützung und Hilfe mangelt und die Menschen stattdessen Vorurteile und Hass in ihren Herzen haben und sich gegenseitig aus ihren verdorbenen Dispositionen heraus mit Hitzköpfigkeit behandeln, dann führt dies wahrscheinlich zu gegenseitigen Angriffen und Urteilen. Manche Menschen haben ein wenig Gewissen und Vernunft; wenn Streitigkeiten auftreten, können sie Geduld üben, vernünftig handeln und der anderen Partei mit Liebe helfen. Manche Menschen können dies jedoch nicht erreichen; ihnen fehlt es sogar an grundlegendster Toleranz, Geduld, Menschlichkeit und Vernunft. Sie entwickeln oft wegen trivialer Angelegenheiten oder aufgrund eines einzigen Wortes oder Gesichtsausdrucks verschiedene Vorurteile, Verdächtigungen und Missverständnisse gegenüber anderen, was dazu führt, dass sie in ihren Herzen verschiedene Arten von Gedanken, Zweifeln, Urteilen und Verurteilungen ihnen gegenüber hegen. Diese Phänomene treten in der Kirche häufig auf und beeinträchtigen oft die normalen Beziehungen zwischen den Einzelnen, das harmonische Miteinander der Brüder und Schwestern und sogar ihren gemeinschaftlichen Austausch über Gottes Worte. Es ist üblich, dass Streitigkeiten entstehen, wenn Menschen miteinander interagieren, aber wenn solche Probleme im Kirchenleben häufig auftreten, können sie das normale Kirchenleben beeinträchtigen, stören und sogar zerstören. Wenn zum Beispiel jemand bei einer Versammlung einen Streit anfängt, wird diese Versammlung gestört, das Kirchenleben wird keine Frucht tragen, und die Teilnehmer der Versammlung werden nichts gewinnen; sie werden im Grunde genommen umsonst zusammenkommen und ihre Zeit verschwenden. Folglich werden diese Probleme bereits die normale Ordnung des Kirchenlebens beeinträchtigt haben.

A. Verschiedene Äußerungsformen gegenseitiger Angriffe und Wortgefechte
1. Gegenseitiges Bloßstellen von Unzulänglichkeiten

Manche Leute schwatzen bei Versammlungen immer gerne über häusliche Angelegenheiten und belanglose Themen; wann immer sie Brüder und Schwestern treffen, reden sie über triviale Haushaltsangelegenheiten und halten ein Schwätzchen, was diese hilflos zurücklässt. Jemand mag aufstehen, um sie zu unterbrechen, aber was geschieht dann? Wenn sie ständig unterbrochen werden, werden sie unzufrieden, und ihre Unzufriedenheit bedeutet Ärger. Sie denken: „Du unterbrichst mich ständig und lässt mich nicht reden. Gut, dann unterbreche ich dich eben, wenn du sprichst! Wenn du über Gottes Worte Gemeinschaft hältst, funke ich mit einer anderen Passage aus Gottes Worten dazwischen. Wenn du über Selbsterkenntnis Gemeinschaft hältst, halte ich über Gottes Worte Gemeinschaft, die die Menschen richten. Wenn du über das Verständnis deiner arroganten Disposition Gemeinschaft hältst, halte ich über Gottes Worte Gemeinschaft, die die Ergebnisse und die Bestimmungsorte der Menschen festlegen. Egal, was du sagst, ich sage etwas anderes!“ Nicht nur das, wenn andere mit einstimmen, um sie zu unterbrechen, dann stehen diese Personen auf und greifen sie an. Da sie gleichzeitig Groll und Hass in ihrem Herzen hegen, stellen sie während der Versammlungen oft die Unzulänglichkeiten der Person bloß, die sie unterbrochen hat. Sie reden darüber, wie diese Person vor ihrem Glauben an Gott andere im Geschäftsleben betrogen hat, wie skrupellos sie im Umgang mit anderen war und so weiter – über diese Dinge reden sie, wann immer diese Person spricht. Zuerst kann diese Person Geduld üben, aber mit der Zeit beginnt sie zu denken: „Ich helfe dir immer, ich zeige dir gegenüber immer Toleranz und Geduld, aber du zeigst mir gegenüber keinerlei Toleranz. Wenn du mich so behandelst, dann gib mir nicht die Schuld, wenn ich mich nicht zurückhalte! Wir leben schon so lange im selben Dorf – wir kennen uns doch beide gut. Du hast mich angegriffen, also greife ich dich an; du hast meine Unzulänglichkeiten bloßgestellt, aber du hast selbst jede Menge davon.“ Und so sagt sie: „Du hast sogar gestohlen, als du jung warst; diese kleinen Diebstähle, die du begangen hast, sind noch viel schändlicher! Wenigstens war das, was ich tat, ein Geschäft, es diente alles dem Lebensunterhalt. Wer macht in dieser Welt nicht ein paar Fehler? Und was ist mit deinem Verhalten? Dein Verhalten ist das eines Diebes, eines Räubers!“ Ist das nicht ein gegenseitiger Angriff? Was ist die Methode dieser Angriffe? Es ist ein gegenseitiges Bloßstellen von Unzulänglichkeiten, nicht wahr? (Ja.) Sie denkt sogar bei sich: „Du stellst ständig meine Unzulänglichkeiten bloß, lässt jeden von ihnen und von meiner unehrenhaften Vergangenheit wissen, sodass andere mich nicht mehr hochachten werden – na schön, dann werde ich mich auch nicht zurückhalten. Ich weiß alles darüber, wie viele Partner du hattest, mit wie vielen Menschen des anderen Geschlechts du zusammen warst; ich habe all diese Munition gegen dich in der Hand. Wenn du meine Unzulänglichkeiten noch einmal bloßstellst und mich zu weit treibst, werde ich all deine Missetaten ans Licht bringen!“ Das gegenseitige Bloßstellen von Unzulänglichkeiten ist ein häufiges Problem unter denen, die miteinander vertraut sind und sich gut kennen. Vielleicht weil sie sich uneinig waren oder weil es Konflikte oder Groll zwischen ihnen gibt, zerren zwei Personen während der Versammlungen alte und triviale Angelegenheiten hervor, um sie als Waffen für gegenseitige Angriffe zu benutzen. Diese beiden Personen stellen gegenseitig ihre Unzulänglichkeiten bloß, greifen sich gegenseitig an und verurteilen sich gegenseitig, nehmen damit die Zeit aller in Anspruch, die Gottes Wort essen und trinken wollen, und beeinträchtigen das normale Kirchenleben. Können solche Versammlungen Frucht tragen? Haben die Menschen um sie herum noch Lust, sich zu versammeln? Einige Brüder und Schwestern fangen an zu denken: „Diese beiden sind wirklich lästig; was soll es bringen, diese alten Geschichten aufzuwärmen! Sie glauben doch beide jetzt an Gott; sie sollten diese Dinge loslassen. Wer hat keine Probleme? Sind sie nicht beide jetzt vor Gott gekommen? All diese Probleme können mit Gottes Wort gelöst werden. Unzulänglichkeiten bloßzustellen ist nicht das Praktizieren der Wahrheit, und es ist auch nicht das Lernen von den Stärken des einen, um die Schwächen des anderen auszugleichen; es sind gegenseitige Angriffe und satanisches Verhalten.“ Ihre gegenseitigen Angriffe stören und zerstören das normale Kirchenleben. Niemand kann sie aufhalten, und sie hören nicht zu, egal wer mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hält. Manche Leute raten ihnen: „Hört auf, gegenseitig eure Unzulänglichkeiten bloßzustellen. Eigentlich ist das Ganze keine so große Sache; ist es nicht nur eine kurze verbale Meinungsverschiedenheit? Es gibt keinen tiefen Hass zwischen euch beiden. Wenn ihr beide euch öffnen, euch offenbaren und eure Vorurteile, euren Groll und euren Hass loslassen könntet, um vor Gott zu beten und die Wahrheit zu suchen, könnten all diese Probleme gelöst werden.“ Aber die beiden Personen befinden sich immer noch in einer Sackgasse. Einer von ihnen sagt: „Wenn er sich zuerst bei mir entschuldigen und sich zuerst öffnen und offenbaren würde, dann würde ich dasselbe tun. Aber wenn er, wie zuvor, diese Sache nicht loslässt, dann werde ich mich ihm gegenüber auch nicht zurückhalten! Du verlangst von mir, dass ich die Wahrheit praktiziere – warum praktiziert er sie nicht? Du verlangst von mir, die Dinge loszulassen – warum tut er es nicht zuerst?“ Ist das nicht unvernünftig? (Ja.) Sie fangen an, unvernünftig zu handeln. Niemandes Rat zeigt bei ihnen Wirkung, und sie hören nicht auf den gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit. Sobald sie sich sehen, streiten sie, stellen gegenseitig ihre Unzulänglichkeiten bloß und greifen sich an. Es kommt zwar nicht zu Schlägen, doch in allem, was sie einander antun, steckt Hass, und jedes Wort, das sie sagen, enthält Andeutungen von Angriff und Flüchen. Kann dieses Kirchenleben Frucht tragen, wenn es in diesem zwei solche Menschen gibt, die sich gegenseitig angreifen und Wortgefechte führen, sobald sie sich sehen? Können die Menschen etwas Positives daraus gewinnen? (Nein.) Wenn solche Situationen auftreten, machen sich die meisten Menschen Sorgen und sagen: „Jedes Mal, wenn wir uns versammeln, streiten diese beiden, und sie hören auf keinen Rat. Was sollen wir tun?“ Solange sie da sind, sind die Versammlungen nicht friedlich, und jeder wird von ihnen gestört. In solchen Fällen sollten die Kirchenleiter eingreifen, um das Problem zu lösen; sie dürfen nicht zulassen, dass solche Personen das Kirchenleben weiterhin stören. Wenn nach wiederholten Ratschlägen, gemeinschaftlichen Austauschen und positiven Anleitungen keine Ergebnisse erzielt werden, beide Parteien weiterhin an ihren Vorurteilen festhalten, sich weigern, einander zu vergeben, und fortfahren, sich gegenseitig anzugreifen und das Kirchenleben zu stören, dann muss die Angelegenheit gemäß den Grundsätzen behandelt werden. Ihnen sollte gesagt werden: „Ihr beide befindet euch schon lange in diesem Zustand, und das hat zu ernsthaften Störungen des Kirchenlebens und für alle Brüder und Schwestern geführt. Die meisten Menschen sind wütend über euer Verhalten, aber sie fürchten sich, etwas zu sagen. Angesichts eurer gegenwärtigen Haltung und eurer Äußerungsformen muss die Kirche gemäß den Grundsätzen eure Teilnahme am Kirchenleben aussetzen und euch absondern, damit ihr über euch selbst nachdenkt. Erst wenn ihr in der Lage seid, harmonisch miteinander auszukommen, normalen gemeinschaftlichen Austausch zu pflegen und normale zwischenmenschliche Beziehungen zu führen, könnt ihr zum Kirchenleben zurückkehren.“ Unabhängig davon, ob sie dem zustimmen oder nicht, sollte die Kirche diese Entscheidung treffen; das ist es, was es bedeutet, die Angelegenheit auf Grundlage der Grundsätze zu behandeln. Solche Angelegenheiten sollten auf diese Weise behandelt werden. Einerseits ist dies für die beiden Personen von Vorteil; es kann sie dazu anregen, über sich nachzudenken und sich selbst zu erkennen. Andererseits schützt es vor allem mehr Brüder und Schwestern davor, von bösen Menschen gestört zu werden. Manche Leute sagen: „Sie haben nichts Böses getan; von ihrem Wesen her sind sie auch keine bösen Menschen. Sie haben nur geringfügige Mängel in ihrer Menschlichkeit, sind nur eigensinnig und neigen zu Unvernunft, zu Eifersucht und zu Streitigkeiten. Warum sie nur deswegen absondern?“ Unabhängig davon, wie ihre Menschlichkeit beschaffen ist, solange sie eine Störung für das Kirchenleben darstellen, sollten Kirchenleiter eingreifen, um das Problem anzugehen und zu lösen. Wenn diese beiden Personen böse sind, dann sollten sie, sobald dies erkannt wird, nicht einfach abgesondert werden; es muss sofort die Entscheidung getroffen werden, sie direkt zu entfernen. Wenn sich ihre Handlungen darauf beschränken, sich gegenseitig anzugreifen und über Richtig und Falsch zu streiten, ohne anderen Schaden zuzufügen oder andere schlechte Taten zu begehen, die den Interessen des Hauses Gottes Verluste zufügen würden, und sie nicht böse sind, dann müssen sie nicht entfernt werden. Stattdessen sollte ihr Kirchenleben ausgesetzt und sie sollten abgesondert werden, damit sie über sich selbst nachdenken. Diese Vorgehensweise ist am angemessensten. Der Zweck dieser Vorgehensweise ist es, die normale Ordnung des Kirchenlebens sicherzustellen und zu garantieren, dass die Kirchenarbeit normal fortschreiten kann.

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