Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (14) Abschnitt Eins
Wie lange halten wir schon Gemeinschaft über die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern? (Viereinhalb Monate.) Habt ihr nach diesem langen gemeinschaftlichen Austausch jetzt ein etwas klareres Verständnis von der konkreten Arbeit, die Leiter und Mitarbeiter tun sollten? (Ja, unser Verständnis davon ist etwas klarer.) Es sollte klarer sein als zuvor. Mein gemeinschaftlicher Austausch ist so konkret und klar, dass es, wenn jemand ihn immer noch nicht versteht, bedeuten würde, dass er intellektuell minderbemittelt ist, richtig? (Ja.) Wenn ihr das jetzt betrachtet, denkt ihr, es ist einfach, ein guter Leiter oder Mitarbeiter zu sein? (Es ist nicht einfach.) Welche Eigenschaften sind erforderlich? (Man muss das Kaliber und die Menschlichkeit besitzen, die für Leiter und Mitarbeiter notwendig sind, sowie die Wahrheitsrealität und Verantwortungsbewusstsein.) Zumindest muss man Gewissen, Vernunft und Treue haben und zudem Kaliber und Arbeitsvermögen. Wenn eine Person all diese Eigenschaften besitzt, kann sie ein guter Leiter oder Mitarbeiter sein und ihre Verantwortlichkeiten erfüllen.
Punkt 12: Identifiziere umgehend und korrekt die verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge, die Gottes Werk und die normale Ordnung der Kirche unterbrechen und stören; halte sie auf und schränke sie ein und wende die Dinge zum Guten; halte außerdem Gemeinschaft über die Wahrheit, damit Gottes auserwähltes Volk durch solche Dinge Urteilsvermögen entwickelt und daraus lernt (Teil 2)
Bei der letzten Versammlung hielten wir Gemeinschaft über den zwölften Punkt der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: „Identifiziere umgehend und korrekt die verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge, die Gottes Werk und die normale Ordnung der Kirche unterbrechen und stören; halte sie auf und schränke sie ein und wende die Dinge zum Guten; halte außerdem Gemeinschaft über die Wahrheit, damit Gottes auserwähltes Volk durch solche Dinge Urteilsvermögen entwickelt und daraus lernt.“ Innerhalb dieses Punktes hielten wir zunächst hauptsächlich Gemeinschaft darüber, welche Menschen, Ereignisse und Dinge das Werk Gottes und die normale Ordnung der Kirche unterbrechen und stören. Wenn Leiter und Mitarbeiter die verschiedenen Personen, Ereignisse und Dinge, die innerhalb der Kirche Unterbrechungen und Störungen verursachen, aufhalten und einschränken und diese Arbeit gut ausführen wollen, müssen sie zuerst wissen und herausfinden, welche Menschen, Ereignisse und Dinge das Werk Gottes und die normale Ordnung der Kirche unterbrechen und stören. Danach müssen sie diese auf die Menschen, Ereignisse und Dinge in der tatsächlichen Kirchenarbeit und im Kirchenleben abstimmen und dann verschiedene Aufgaben ausführen, wie das Aufhalten und Einschränken. Dies ist eine Anforderung an Leiter und Mitarbeiter. Bei unserer letzten Versammlung hielten wir Gemeinschaft über einige der verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge, die das Werk der Kirche und das Kirchenleben unterbrechen und stören, beginnend mit jenen, die sich auf das Kirchenleben beziehen. Wir haben auch die Menschen, Ereignisse und Dinge im Kirchenleben, die von Natur aus Unterbrechungen und Störungen verursachen, kategorisiert. Wie viele Punkte gab es insgesamt? (Elf. Erstens, häufiges Abkommen vom Thema beim gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit; zweitens, das Sprechen von Worten und Glaubenslehren, um Menschen irrezuführen und ihre Hochschätzung zu gewinnen; drittens, das Schwätzen über häusliche Angelegenheiten, das Knüpfen persönlicher Beziehungen und das Erledigen persönlicher Angelegenheiten; viertens, das Bilden von Cliquen; fünftens, das Wetteifern um Status; sechstens, das Säen von Zwietracht; siebtens, das Angreifen und Quälen von Menschen; achtens, das Verbreiten von Auffassungen; neuntens, der Negativität freien Lauf lassen; zehntens, das Verbreiten haltloser Gerüchte; und elftens, die Verletzung von Wahlgrundsätzen.) Der sechste Punkt ist das Säen von Zwietracht, was seiner Natur nach Unterbrechungen und Störungen verursacht, aber im Vergleich zu den anderen bösen Taten ist das ein geringeres Problem. Ändern wir es in „das Eingehen unangemessener Beziehungen“; das ist seiner Natur nach schwerwiegender als das Säen von Zwietracht. Der siebte Punkt ist das Angreifen und Quälen von Menschen. Ändern wir das in „gegenseitige Angriffe und Wortgefechte“ – ist das nicht von Natur aus schwerwiegender und zudem konkreter und passender? (Ja.) Gegenseitige Angriffe und Wortgefechte sind eine häufig auftretende Art von Problem im Kirchenleben, das mit Unterbrechungen und Störungen zusammenhängt. Wenn man diese beiden Punkte so abändert, werden sie passender und kommen den Problemen, die innerhalb des Kirchenlebens entstehen, näher. Der elfte Punkt ist das Verletzen von Wahlgrundsätzen. Ändern wir das in „Manipulation und Störung von Wahlen“. Dies ist lediglich eine Änderung der Wortwahl; die Natur bleibt dieselbe, nur der Grad ist intensiver – es bezieht sich nun mehr auf die Natur des Unterbrechens und Störens.
Die verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge, die das Kirchenleben unterbrechen und stören
V. Um Status wetteifern
Letztes Mal haben wir bis zum vierten Punkt, dem Bilden von Cliquen, Gemeinschaft gehalten. Diesmal setzen wir den gemeinschaftlichen Austausch mit dem fünften Punkt fort: um Status wetteifern. Die Frage des Wetteiferns um Status stellt ein Problem dar, das im Kirchenleben oft auftritt, und etwas ist, das man nicht nur selten sieht. Welche Zustände, Verhaltensweisen und Äußerungsformen gehören zu der Praxis des Wetteiferns um Status? Welche Äußerungsformen des Wetteifers um Status gehören zu dem Problem der Unterbrechung und Störung von Gottes Werk und der normalen Ordnung der Kirche? Egal, über welche Angelegenheit oder über welche Kategorie wir Gemeinschaft halten, sie muss das betreffen, was in Punkt zwölf über „die verschiedenen Menschen, Ereignisse und Dinge, die Gottes Werk und die normale Ordnung der Kirche unterbrechen und stören“ gesagt wird. Es muss die Ebene der Unterbrechung und Störung erreichen, und es muss diese Natur betreffen – nur dann ist es der Gemeinschaft und der detaillierten Analyse wert. Welche Äußerungsformen des Wetteiferns um Status sind mit dieser Natur der Störung und Unterbrechung der Arbeit von Gottes Haus verbunden? Am häufigsten wetteifern Menschen mit Kirchenleitern um deren Status, was sich hauptsächlich dadurch äußert, dass sie bestimmte Dinge über die Leiter und ihre Fehler aufgreifen, um sie zu verunglimpfen und zu verurteilen, sowie dadurch, gezielt deren Offenbarungen der Verdorbenheit und die Mängel und Unzulänglichkeiten ihrer Menschlichkeit und ihres Kalibers aufzudecken, vor allem, was Abweichungen und Fehler bei ihrer Arbeit oder im Umgang mit Menschen betrifft. Das ist die meist gesehene und eklatanteste Äußerungsform des Wetteiferns mit Kirchenleitern um Status. Außerdem kümmern sich diese Menschen nicht darum, wie gut die Kirchenleiter ihre Arbeit erledigen, ob sie nach den Grundsätzen handeln oder nicht oder ob es Probleme mit ihrer Menschlichkeit gibt oder nicht, und sind einfach trotzig gegenüber diesen Leitern. Warum sind sie trotzig? Weil sie auch Kirchenleiter sein wollen – das ist ihr Ehrgeiz und ihr Verlangen, und deshalb sind sie trotzig. Wie auch immer die Kirchenleiter arbeiten oder mit Problemen umgehen, diese Menschen greifen immer Dinge über sie auf, richten und verurteilen sie, und gehen sogar so weit, dass sie die Dinge unverhältnismäßig aufblähen, die Tatsachen verdrehen und die Dinge so weit wie möglich übertreiben. Sie verwenden nicht die Maßstäbe, die Gottes Haus für Leiter und Mitarbeiter vorschreibt, um zu bemessen, ob diese Leiter nach den Grundsätzen handeln, ob sie Menschen vom richtigen Schlag sind, ob sie Menschen sind, die nach der Wahrheit streben, und ob sie Gewissen und Vernunft aufweisen. Sie beurteilen Leiter nicht nach diesen Grundsätzen. Stattdessen sind sie, ihren eigenen Absichten und Zielen entsprechend, ständig spitzfindig und erfinden Beschwerden, finden Dinge, die sie Leitern und Mitarbeitern vorwerfen können, verbreiten hinter ihrem Rücken Gerüchte darüber, dass sie Dinge tun, die nicht der Wahrheit entsprechen, oder stellen ihre Unzulänglichkeiten bloß. Zum Beispiel könnten sie sagen: „Leiter So-und-so hat einmal einen Fehler gemacht und wurde vom Oberen zurechtgestutzt, und keiner von euch wusste davon. Seht ihr, so gut ist er darin, etwas vorzuspielen.“ Sie kümmern sich nicht darum und ignorieren, ob dieser Leiter oder Mitarbeiter ein Ziel für die Förderung durch Gottes Haus ist oder ob er als Leiter bzw. Mitarbeiter dem Maßstab entspricht. Stattdessen beurteilen sie ihn einfach hinter seinem Rücken weiter, verdrehen die Tatsachen und machen kleinliche Manöver gegen ihn. Und zu welchem Zweck tun sie diese Dinge? Sie wetteifern um Status, oder nicht? Mit allem, was sie sagen und tun, zielen sie auf etwas ab. Sie denken nicht an die Arbeit der Kirche, und ihre Bewertung von Leitern und Mitarbeitern beruht nicht auf Gottes Worten oder auf der Wahrheit, geschweige denn auf den Arbeitsanordnungen von Gottes Haus oder den Grundsätzen, die Gott vom Menschen verlangt, sondern auf ihren eigenen Absichten und Zielen. Sie widersprechen allem, was Leiter oder Mitarbeiter sagen, und bringen dann ihre eigenen „Einsichten“ vor. Ganz gleich, wie sehr das, was Leiter und Mitarbeiter sagen, mit der Wahrheit übereinstimmt, sie nehmen nicht das Geringste davon an. Sie weisen alles zurück, was die Leiter und Mitarbeiter sagen, und vertreten ihre eigenen, abweichenden Meinungen. Insbesondere wenn ein Leiter oder Mitarbeiter sich öffnet und sich selbst offenbart und über seine Selbsterkenntnis spricht, sind sie umso erfreuter und denken, sie hätten ihre Chance gefunden. Welche Chance? Die Chance, diesen Leiter oder Mitarbeiter zu verunglimpfen, um alle wissen zu lassen, dass dieser Leiter oder Mitarbeiter ein geringes Kaliber hat, dass er schwach sein kann, dass er auch ein verdorbener Mensch ist, dass er bei dem, was er tut, auch oft Fehler macht und dass er nicht besser ist als irgendjemand sonst. Das ist ihre Chance, etwas zu finden, das sie gegen diesen Leiter oder Mitarbeiter verwenden können, ihre Gelegenheit, alle dazu anzustacheln, diesen Leiter oder Mitarbeiter zu verurteilen, zu stürzen und zu Fall zu bringen. Und der Beweggrund für all diese Verhaltensweisen und Handlungen ist nichts anderes als das Wetteifern um Status. Wenn die Wahlgrundsätze und die Grundsätze der Förderung und des Einsatzes von Menschen im Haus Gottes befolgt werden, werden solche Leute unter normalen Umständen niemals als Leiter oder Mitarbeiter gewählt werden. Das ist etwas, was sie durchschaut und klar verstanden haben, also greifen sie zu jeglichen Mitteln, um die Leiter und Mitarbeiter anzugreifen und zu verurteilen. Ganz gleich, wer Leiter oder Mitarbeiter wird, sie sind ihnen gegenüber einfach aufsässig, mäkeln immer an ihnen herum und machen unverantwortliche, kritische Bemerkungen über sie. Selbst wenn an den Handlungen oder Worten dieser Leiter und Mitarbeiter nichts auszusetzen ist, finden sie immer etwas, das sie an ihnen bemängeln können – tatsächlich sind die Probleme, die sie herauspicken, keine grundsätzlichen, sondern rein triviale Angelegenheiten. Warum halten sie sich also mit diesen trivialen Angelegenheiten auf? Warum sind sie in der Lage, Leiter und Mitarbeiter wegen solcher Dinge so offen zu beurteilen und zu verurteilen? Sie haben nur ein Ziel, und das ist, um Macht und Status zu wetteifern. Ganz gleich, wie sehr das Haus Gottes über die verschiedenen Äußerungsformen von falschen Leitern und Antichristen Gemeinschaft hält, sie beziehen diese Äußerungsformen niemals auf sich selbst, sondern ausschließlich auf die Leiter und Mitarbeiter auf allen Ebenen. Sobald sie eine Übereinstimmung finden, denken sie: „Jetzt habe ich Beweise; ich habe endlich etwas gefunden, das ich als Druckmittel gegen sie verwenden kann, und eine gute Gelegenheit erhalten.“ Dann werden sie noch hemmungsloser darin, alles, was diese Leiter und Mitarbeiter tun, zu entlarven, zu beurteilen, kritisch zu bewerten und zu verurteilen. Einige der Angelegenheiten, die sie ansprechen, mögen oberflächlich betrachtet etwas problematisch erscheinen, aber gemessen an den Grundsätzen sind sie nicht von Bedeutung. Warum also bringen sie sie zur Sprache? Aus keinem anderen Grund, als die Leiter und Mitarbeiter zu entlarven, mit dem Ziel, sie zu verurteilen und zu besiegen. Wenn die Leiter und Mitarbeiter in die Negativität getrieben werden, um Gnade flehen und sich vor ihnen verneigen, wenn die Brüder und Schwestern sehen, dass diese Leiter immer negativ und schwach sind und dass sie bei ihrem Handeln oft Fehler machen und sie daher nicht mehr als Leiter wählen, wenn die Brüder und Schwestern nicht mehr so aufmerksam zuhören, wenn diese Leiter über die Wahrheit Gemeinschaft halten, und wenn die Menschen nicht mehr so aktiv und ernsthaft mitwirken, wenn diese Leiter Arbeit umsetzen, dann werden diejenigen, die um Status wetteifern, erfreut sein, und sie werden eine Gelegenheit haben, die sie ausnutzen können. Das ist das Szenario, das sie sich am meisten wünschen und von dem sie am meisten hoffen, dass es eintritt. Welches Ziel verfolgen sie mit all dem? Es geht ihnen weder darum, den Menschen zu helfen, die Wahrheit zu verstehen und falsche Leiter und Antichristen zu erkennen, noch darum, die Menschen vor Gott zu führen. Stattdessen ist es ihr Ziel, die Leiter und Mitarbeiter zu besiegen und zu Fall zu bringen, sodass jeder in ihnen den geeignetsten Kandidaten für das Amt eines Leiters sieht. An diesem Punkt ist ihr Ziel erreicht, und sie warten nur noch darauf, dass die Brüder und Schwestern sie zum Leiter wählen. Gibt es solche Menschen in der Kirche? Wie ist ihre Disposition? Diese Personen haben eine bösartige Disposition; sie lieben die Wahrheit überhaupt nicht und praktizieren sie auch nicht. Sie verlangen nur danach, Macht zu haben. Was ist mit denjenigen, die etwas von der Wahrheit verstehen und ein gewisses Urteilsvermögen besitzen – wären sie bereit, solche Menschen an die Macht zu lassen? Wären sie bereit, unter ihren Machteinfluss zu fallen? (Nein.) Warum nicht? Wenn die meisten Menschen die Wesensnatur solcher Leute klar erkennen könnten, würden sie sie dann immer noch als Leiter wählen? (Nein.) Das würden sie nicht, es sei denn, alle haben sich gerade erst kennengelernt und sind noch nicht sehr vertraut miteinander. Aber sobald sie vertraut miteinander werden und klar erkennen, welche Leute ein geringes Kaliber haben und wirrköpfig sind, welche böse Menschen mit bösartigen und hinterlistigen Dispositionen sind, welche begierig darauf sind, um Status zu wetteifern und den Weg der Antichristen zu gehen, welche nach der Wahrheit streben und ihre Pflichten treu ausführen können und so weiter – sobald sie die Wesensnatur und die Kategorien der verschiedenen Menschen begriffen haben, wird die Wahl der Leiter relativ genau und im Einklang mit den Grundsätzen sein.
Würden die meisten Menschen lieber jemanden als Leiter wählen, der ständig um Status wetteifert, oder würden sie jemanden wählen, dessen Kaliber und Arbeitsvermögen relativ durchschnittlich sind, der aber fleißig und standhaft ist? Wenn nicht klar ist, wie der Charakter dieser beiden Personen ist, was ihre Wesensnatur ist oder welchen Weg sie gehen, wen würden die meisten Menschen lieber als Leiter wählen? (Den Zweiten, den, der standhaft ist.) Die meisten Menschen würden den Zweiten wählen. Die Äußerungsformen derer, die ständig um Status wetteifern, sind ein Beweis für ihre Menschlichkeit und ihr Wesen. Können die meisten Menschen ihre Äußerungsformen nicht durchschauen und erkennen? Die Leute werden sagen: „Dieser Mensch macht der Kirchenleiterin immer das Leben schwer; seine Ambitionen sind darauf ausgerichtet, den Status eines Kirchenleiters zu erlangen, er will sie als Leiterin ersetzen. Seit dieser Mensch zum Kirchenleiter gewählt wurde, hat er sie immer ins Visier genommen und fand sie unangenehm. Er widerspricht ihr immer, findet an allem, was sie tut, etwas auszusetzen, ergreift jede Gelegenheit, die er kann, und urteilt auch hinter ihrem Rücken über sie und deckt ihre Schwächen hinter ihrem Rücken auf. Besonders bei Versammlungen oder beim gemeinschaftlichen Austausch über die Arbeit unterbricht er sie und zeigt große Ungeduld, wenn sie sich einen Moment lang nicht klar ausdrückt. Er verachtet sie sogar, verspottet sie, verhöhnt sie und lacht über sie; er macht ihr bei jeder Gelegenheit das Leben schwer und bringt sie in peinliche Situationen.“ Wenn diese Verhaltensweisen allen offenbart werden, werden die meisten Menschen diese Person dann nicht erkennen können? (Ja.) Ist das dann förderlich für ihr Bestreben, die Position des Leiters zu ergreifen? Definitiv nicht. Sind diese Menschen, die um Status wetteifern, klug oder töricht? Offensichtlich sind sie Idioten, Narren. Es gibt noch ein weiteres ernstes Problem: Diese Personen sind Teufel, und ihre Natur ist unveränderlich! Ihr Verlangen nach Macht und Status ist unkontrollierbar, sogar bis zu dem Punkt, an dem sie den Verstand verlieren, was etwas ist, das in der normalen Menschlichkeit nicht vorkommt. Dieses Verlangen überschreitet die Grenzen der Rationalität und des Gewissens der normalen Menschlichkeit und erreicht ein Maß an Skrupellosigkeit. Diese Menschen werden sich unabhängig von Zeit, Ort oder Kontext so verhalten, ohne die Konsequenzen zu bedenken, geschweige denn die Auswirkungen ihres Handelns. Dies sind die typischsten Äußerungsformen und Vorgehensweisen derer, die um Status wetteifern. Wann immer es eine Versammlung oder einen gemeinschaftlichen Austausch über die Arbeit gibt, verursachen diese Personen, sobald alle zusammenkommen, Störungen wie lästige Fliegen, und zerstören das Kirchenleben und die normale Ordnung des gemeinschaftlichen Austauschs über die Wahrheit. Solche Verhaltensweisen und Vorgehensweisen haben die Natur, Unterbrechungen und Störungen zu verursachen. Sollten solche Personen nicht eingeschränkt werden? Sollten sie in schweren Fällen nicht entfernt oder ausgeschlossen werden? (Ja.) Manchmal ist es ein etwas schwacher, isolierter Versuch, sich allein auf die Stärke der Kirchenleiter zu verlassen, um böse Menschen einzuschränken. Wäre es nicht effektiver, wenn die Brüder und Schwestern – nachdem sie klar erkannt haben, wie schwerwiegend die von bösen Menschen verursachten Unterbrechungen und Störungen sind, und deren Wesen gründlich durchschaut haben – sich mit den Kirchenleitern zusammenschließen könnten, um solche bösen Personen aufzuhalten und einzuschränken? (Ja.) Wenn jemand sagt: „Böse Menschen einzuschränken ist die Verantwortung von Leitern und Mitarbeitern; das hat nichts mit uns gewöhnlichen Gläubigen zu tun. Wir werden uns nicht darum kümmern! Böse Menschen wetteifern mit den Kirchenleitern um Status; sie wetteifern mit denen um Status, die Status haben. Wir haben keinen Status; sie versuchen nicht, uns etwas wegzunehmen. Jedenfalls betrifft es uns nicht. Sollen sie wetteifern, wie sie wollen. Wenn die Kirchenleiter die Fähigkeit haben, sollten sie sie einschränken; wenn nicht, sollten sie sie in Ruhe lassen. Was hat das mit uns zu tun?“ Ist diese Sichtweise gut? (Nein.) Warum ist sie nicht gut? (Sie wahren nicht die normale Ordnung der Kirche.) Um es treffender auszudrücken: Worauf bezieht sich die normale Ordnung der Kirche? Bezieht sie sich nicht auf das normale Kirchenleben? (Ja.) Dies betrifft das normale und geordnete Kirchenleben – es betrifft das geordnete Essen und Trinken von Gottes Worten, was bedeutet, dass die Menschen in einem Kirchenleben, in dem der Heilige Geist wirkt, Gott gegenwärtig ist und Gott führt, Gottes Wort betenlesen und darüber Gemeinschaft halten und persönliche Erfahrungen teilen können und gleichzeitig auch Erleuchtung und Führung vom Heiligen Geist empfangen und Licht gewinnen können. Das ist es, was Gottes auserwähltes Volk im Kirchenleben genießen sollte. Wenn einige Leute diese normale Ordnung zerstören, sollten sie gemäß den Grundsätzen aufgehalten und eingeschränkt und nicht toleriert werden. Dies ist nicht nur die Verantwortung und Verpflichtung von Leitern und Mitarbeitern, sondern auch die Verantwortung und Verpflichtung aller, die die Wahrheit verstehen und Urteilsvermögen besitzen. Natürlich wäre es am besten, wenn die Kirchenleiter diese Arbeit anführen könnten, indem sie mit den Brüdern und Schwestern Gemeinschaft darüber halten, welcher Natur die Handlungen dieser Personen sind und zu welcher Art von Menschen sie aufgrund ihrer Äußerungsformen gehören, und wie die Brüder und Schwestern solche Personen erkennen und durchschauen sollten. Wenn diese bösen Menschen nicht eingeschränkt werden und die Brüder und Schwestern alle von ihnen gestört, irregeführt und betört werden und am Ende die Kirchenleiter isoliert werden anstatt dieser bösen Menschen, dann wird diese Kirche gelähmt werden und unweigerlich ins Chaos stürzen. Kann das normale Kirchenleben unter solchen Umständen weitergehen? Wenn es nicht weitergehen kann, werden die Versammlungen der Kirche dann noch fruchtbar sein? Wird Gottes auserwähltes Volk aus solchen Versammlungen noch etwas gewinnen? Wenn Gottes auserwähltes Volk nichts daraus gewinnt, werden solche Versammlungen dann von Gott gesegnet oder von Ihm verabscheut? Natürlich werden sie von Gott verabscheut. Versammlungen ohne das Wirken des Heiligen Geistes und ohne Gottes Segen können nicht mehr als Kirchenleben betrachtet werden, sondern werden zu Treffen einer sozialen Gruppe. Mag jemand ein ungeordnetes Kirchenleben? Ist es für irgendjemanden erbaulich oder nützlich? (Nein.) Wenn du in dieser Zeit bei keiner Versammlung etwas in Bezug auf deinen Lebenseintritt gewonnen hast, dann war diese Zeit für dich ohne Wert oder Bedeutung; du hast diese Zeit verschwendet. Bedeutet das nicht, dass dein Lebenseintritt einen Verlust erlitten hat? (Ja.) Wenn bei einer Versammlung böse Menschen mit einem Kirchenleiter um Status wetteifern, streiten und debattieren und die Menschen sich infolgedessen ängstlich fühlen, die ganze Versammlung von einer üblen Atmosphäre durchdrungen und mit Satans niederträchtiger Energie erfüllt ist, und wenn, abgesehen von Debatten über Themen wie wer Recht und wer Unrecht hat, niemand vor Gott kommt, um zu beten und die Wahrheit zu suchen, und niemand nach den Grundsätzen handelt, wird dann nach einer solchen Versammlung dein Glaube an Gott zugenommen oder abgenommen haben? Wirst du, was die Wahrheit betrifft, mehr verstanden und gewonnen haben, oder wird dein Verstand durch die Streitigkeiten durcheinandergebracht worden sein, ohne dass du überhaupt etwas gewonnen hast? Manchmal denkst du vielleicht: „Ich verstehe nicht, warum Menschen an Gott glauben. Was ist der Sinn des Glaubens an Gott? Wie können diese Menschen sich so verhalten? Sind sie immer noch Gläubige an Gott?“ Wegen einer einzigen Störung durch Satane – böse Teufel – werden die Herzen der Menschen aufgewühlt und getrübt; sie haben das Gefühl, dass der Glaube an Gott sinnlos ist, und kennen den Wert des Glaubens an Gott nicht, und ihre Gedanken werden zerstreut. Wenn alle wachsam und in solchen Angelegenheiten besonders sensibel und scharfsinnig sein können, anstatt gefühllos und langsam zu sein, dann werden die meisten Menschen, wenn böse Menschen im Kirchenleben häufig Dinge sagen oder tun, um um Status zu wetteifern, schnell erkennen, dass es ein Problem gibt, das gelöst werden muss. Sie werden in der Lage sein, schnell zu erkennen, wer diese Situationen manipuliert und was deren Dispositionsessenz ist; sie werden schnell die Ernsthaftigkeit des Problems erkennen und in der Lage sein, die Bösen innerhalb kurzer Zeit aufzuhalten und einzuschränken, sie aus der Kirche zu entfernen und sie daran zu hindern, die Menschen innerhalb der Kirche weiterhin zu stören und einzuschränken. Wäre das für die meisten Menschen nicht nützlich und erbaulich? (Ja.)
Wie werdet ihr damit umgehen, wenn ihr auf Situationen stoßt, in denen böse Menschen um Status wetteifern? Was ist die Ansicht der Mehrheit? (Wir werden dieses Verhalten aufhalten.) Einfach nur aufhalten? Wie werdet ihr es aufhalten? Werdet ihr diesen Menschen verbieten zu sprechen oder sagen: „Wir mögen nicht, was du sagst, also sprich bei zukünftigen Versammlungen weniger!“? Wird das funktionieren? Werden sie auf dich hören? (Nein.) Was solltest du also tun? Du musst ihre Absichten, Beweggründe und ihre Wesensnatur gründlich gemäß Gottes Wort entlarven und im Detail analysieren, damit die Brüder und Schwestern solche Menschen und die Natur ihrer Handlungen erkennen und ihnen und der Natur ihrer Handlungen gegenüber wachsam sein können, anstatt Jasager zu sein und nur darauf zu warten, dass die Leiter und Mitarbeiter der Kirche die bösen Menschen entlarven, bevor du Stellung beziehst und sagst: „Sie sollten nicht mehr zu den Versammlungen zugelassen werden.“ Ist es gut, ein Jasager zu sein? (Nein, das ist es nicht.) Weicht die Mehrheit der Menschen, wenn sie mit solchen Situationen konfrontiert wird, diesen Angelegenheiten nicht lieber aus und geht ihnen aus dem Weg, anstatt mit diesen bösen Menschen zusammenzustoßen, um zu vermeiden, sie zu beleidigen und den späteren Umgang mit ihnen unangenehm zu machen? Hält sich die Mehrheit der Menschen nicht an das Prinzip für weltliche Belange, es allen recht machen zu wollen? (Ja.) Dann ist das ein Problem. Angenommen, achtzig Prozent der Menschen in einer Kirche sind Jasager, und wenn sie sehen, wie solche bösen Leute im Kirchenleben um Status, Überlegenheit und Leiterpositionen wetteifern, steht niemand auf, um sie aufzuhalten oder einzuschränken, wobei die Mehrheit die folgende Ansicht vertritt: „Je weniger Probleme, desto besser. Ich kann es mir nicht leisten, sie zu provozieren; kann ich ihnen also nicht einfach aus dem Weg gehen? Ich werde ihnen einfach aus dem Weg gehen, und damit hat es sich. Sollen sie doch wetteifern; wenn die Zeit gekommen ist, wird Gott sie bestrafen. Was hat das mit mir zu tun!“ Kann das Kirchenleben unter diesen Umständen noch fruchtbar sein? Die meisten Menschen sind faul und abhängig; sobald die Kirchenleiter gewählt sind, betrachten sie ihre Arbeit als erledigt und warten einfach darauf, dass die Kirchenleiter alles tun. Wenn du sie fragst, ob in ihrer Kirche Bücher mit Gottes Worten verteilt wurden, ob es irgendwelche Unterbrechungen oder Störungen im Kirchenleben gab oder ob jemand immer Worte und Glaubenslehren von sich gibt oder mit den Leitern um Status wetteifert, sagen sie: „Die Kirchenleiter wissen über all diese Dinge Bescheid. Ich weiß nichts davon und muss mich nicht darum kümmern. Die Leiter werden sich darum kümmern, wenn die Zeit gekommen ist.“ Sie kümmern sich um nichts und fragen nach nichts, sie sind über nichts informiert, und sie wissen weder etwas über die Menschen, Ereignisse oder Dinge, die mit dem Kirchenleben zu tun haben und über die sie eigentlich Bescheid wissen sollten, noch kümmern sie sich darum. Gegenüber dem, was diese bösen Menschen, die in der Kirche auftauchen, sagen und tun, wenn sie um Status wetteifern, sowie gegenüber den Störungen und Auswirkungen, die sie auf das Kirchenleben haben, sind sie völlig gleichgültig, und sie erkundigen sich nicht nach diesen Dingen und fragen nicht danach. Wenn alles vorbei ist und du sie fragst, ob sie etwas an Urteilsvermögen gewonnen haben, ob sie böse Menschen erkennen können und was die Äußerungsformen böser Menschen sind, können sie nichts anderes sagen als: „Frag die Kirchenleiter; die wissen alles.“ Ist eine solche Person nicht ein Sklave? Sie ist ein Sklave, sie ist feige und nutzlos und lebt ein gemeines Dasein aus. Situationen, in denen böse Menschen um Status wetteifern, erfordern Urteilsvermögen, Handhabung und Lösung. Dies ist nicht allein die Verantwortung der Kirchenleiter; Gottes auserwähltes Volk teilt diese Verantwortung. Die meisten Leiter verstehen ein paar mehr Wahrheiten als der Durchschnittsmensch, sind wachsam gegenüber diesen Problemen und können die Ziele und das Wesen der Handlungen dieser Menschen erkennen. Gleichzeitig sollten die meisten Menschen auch praktisch Lektionen lernen und an Urteilsvermögen wachsen und sich mit denen in der Kirche zusammenschließen, die einen Sinn für Gerechtigkeit haben, die Wahrheit verstehen und nach ihr streben, um angemessene Maßnahmen gegen diese bösen Personen zu ergreifen, die das Kirchenleben unterbrechen und stören. Sie sollten sie isolieren oder entfernen, anstatt tatenlos zuzusehen und sich bei der Konfrontation mit diesen Problemen nur ein wenig Gemeinschaft anzuhören, ihren Horizont ein wenig zu erweitern, ein gewisses Bewusstsein für die Angelegenheit in ihrem Herzen zu haben und ihre Arbeit dann als erledigt zu betrachten. Das liegt daran, dass das Kirchenleben nichts ist, das nur die Kirchenleiter betrifft, und ein gutes Kirchenleben zu führen und die normale Ordnung des Kirchenlebens aufrechtzuerhalten, ist nicht nur die Verantwortung der Kirchenleiter – es erfordert die gemeinsame Anstrengung aller, die sich für seine Aufrechterhaltung einsetzen.
Menschen, die um Status wetteifern – die Art, die im fünften Punkt erwähnt wird – tauchen oft im Kirchenleben auf. Ihre offensichtlichste Äußerungsform ist ihr Wetteifern um Status mit den Kirchenleitern, gefolgt vom Wetteifern um Status mit jenen unter den Brüdern und Schwestern, die ein gutes Kaliber besitzen und die Wahrheit mit relativer Reinheit verstehen, jenen, die geistliches Verständnis haben, und jenen, die die Wahrheitsgrundsätze verstehen, wobei sie diese Personen oft herausfordern. Diese Menschen halten im Kirchenleben häufig Gemeinschaft über einige reine Verständnisse und Licht und teilen einige persönliche Erfahrungen, die wertvoll sind und praktisches Verständnis vermitteln; dies hilft den Brüdern und Schwestern sehr und erbaut sie. Nachdem sie ihren gemeinschaftlichen Austausch gehört haben, haben die Brüder und Schwestern einen Weg und wissen, wie sie Gottes Wort praktizieren und erfahren und wie sie ihre eigenen Probleme lösen können. Sie sind sehr dankbar für Gottes Führung und bewundern und schätzen gleichzeitig jene, die ein reines Verständnis der Wahrheit und praktische Erfahrungen haben. Daher neigen sie dazu, diese Personen hoch zu schätzen und sich ihnen anzunähern. Das Auftauchen dieser positiven Dinge, die Gott im Kirchenleben gefallen, ist das, was jene, die um Status wetteifern, am wenigsten sehen wollen. Wann immer sie sehen, wie jemand über praktische Erfahrungen Gemeinschaft hält, fühlen sie sich unruhig und eifersüchtig und besonders unbehaglich. In ihrem Unbehagen zeigen sie ein Verhalten von Trotz, Verachtung und Unzufriedenheit und kalkulieren oft in ihren Herzen, wie sie jene, die praktische Erfahrungen haben und die Wahrheit verstehen, lächerlich machen können, sowie wie sie die Brüder und Schwestern dazu bringen können, ihre Fehler und Mängel zu sehen, sodass sie sie nicht mehr hoch schätzen oder sich ihnen annähern. Daher werden jene, die um Status wetteifern, zwangsläufig bestimmte Dinge sagen und bestimmte Handlungen ausführen. Sie greifen jene an und grenzen jene aus, die Erfahrungszeugnisse teilen, und jene, deren häufiger gemeinschaftlicher Austausch über die Wahrheit den Lebenseintritt der Brüder und Schwestern versorgt und unterstützt. Sie machen sich oft die Schwächen der positiven Charaktere zunutze und decken deren Mängel auf, mit dem Ziel, Gottes auserwähltes Volk von allen zu distanzieren, die oft über die Wahrheit Gemeinschaft halten und Erfahrungszeugnisse teilen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jene, die um Status wetteifern, negative Charaktere sind, die die Kirche unterwandern und die Rolle von Satans Dienern spielen.
Eine Schwester, die vor ihrem Glauben an Gott Fehler in ihren intimen Beziehungen begangen hatte, tat Buße, nachdem sie gläubig geworden war, und machte solche Fehler nie wieder. Sie empfand besondere Reue im Hinblick auf ihre vergangenen Verfehlungen und öffnete sich daher den Brüdern und Schwestern und hielt Gemeinschaft mit ihnen. Was ist der Zweck und der Grundsatz des Sich-Öffnens und des gemeinschaftlichen Austauschs? Es geht darum, gegenseitiges Verständnis zu fördern und innere Barrieren zwischen den Brüdern und Schwestern zu beseitigen. Die meisten Brüder und Schwestern können sich öffnen, nachdem sie die Wahrheit verstanden haben, und über ihre eigenen Offenbarungen der Verdorbenheit und ihre vergangenen Verfehlungen Gemeinschaft halten, während sie gleichzeitig Dankbarkeit und Lob für die Errettung durch Gott zum Ausdruck bringen. Sind ein solches Sich-Öffnen und ein solcher gemeinschaftlicher Austausch angemessen? (Ja.) Nachdem sie die Wahrheit verstanden haben, sind die meisten Brüder und Schwestern in der Lage, sich auf diese Weise zu öffnen und Gemeinschaft zu halten; stellt dies ein Problem dar? (Nein.) Es ist sehr normal, dass Menschen vor ihrem Glauben an Gott einige Fehler in Bezug auf ihre intimen Beziehungen oder in anderer Hinsicht begangen haben. Einige Menschen können über diese Fehler sprechen, während andere sich verbergen und verstellen, und egal, wie andere praktizieren, sich zu öffnen und sich selbst zu offenbaren, sagen sie selbst nichts. Sie glauben, dass diese Fehler die Leichen in ihrem Keller sind, von denen niemand etwas wissen darf, damit ihr Ruf, ihr Gesicht und ihr Ansehen nicht verlorengehen. Einige Menschen verstehen die Dinge jedoch anders; sie glauben, dass sie, da sie zum Glauben an Gott gekommen sind und Gottes Errettung angenommen haben, sich nun öffnen und über ihre vergangenen Missetaten und die falschen Wege, die sie gegangen sind, Gemeinschaft halten und sie vorbringen sollten, um sie im Detail zu analysieren, und dass dies nur Dinge sind, die sie als von Satan verdorbene Menschen durchgemacht haben. Jetzt sind sie in der Lage, sich zu öffnen, sich selbst zu offenbaren und Gemeinschaft zu halten. Ob es darum geht, die Vergangenheit zusammenzufassen oder mit ihr abzuschließen, die Tatsache, dass diese Menschen dies tun können, beweist, welche Haltung sie gegenüber dem Praktizieren der Wahrheit haben: Sie sind bereit, die Wahrheit zu praktizieren, und sie haben die Entschlossenheit, sie zu praktizieren. Wie genau man praktiziert, hängt vom eigenen Verständnis und der eigenen Entschlossenheit ab. Sich zu öffnen und sich selbst zu offenbaren ist jedoch definitiv kein Fehler und erst recht keine Sünde. Es sollte nicht als Druckmittel gegen jemanden verwendet werden und erst recht nicht zu einem Beweis werden, den eine andere Person benutzt, um denjenigen anzugreifen. Die Mehrheit der Menschen kann diese Angelegenheit richtig behandeln, das heißt, ihr Verständnis davon ist rein und entspricht den Wahrheitsgrundsätzen. Böse Personen hegen jedoch die falschen Absichten; sie bestehen darauf, Dinge an Menschen auszunutzen, um sie zu verspotten, mit ihnen zu spielen und über sie zu urteilen. Solche bösen Taten sind ziemlich offensichtlich. Jene, die in der Lage sind, sich zu offenbaren, sich zu öffnen und über ihre Verdorbenheit und die falschen Wege, die sie gegangen sind, Gemeinschaft zu halten, besitzen Herzen, die bei ihrem Umgang mit der Wahrheit und den Worten Gottes nach Gerechtigkeit hungern und dürsten. Folglich gewinnen sie, während sie Gottes Worte lesen, unbewusst einige praktische Erkenntnisse und Einsichten. Diese praktischen Erkenntnisse und Einsichten helfen ihnen, angesichts von Schwierigkeiten und der vielfältigen Situationen ihres Lebens den Weg zur Praxis zu finden, was zu einem wirklichen, erfahrungsbasierten Verständnis der Wahrheit führt. Der gemeinschaftliche Austausch über diese echten erfahrungsbasierten Erkenntnisse ist für andere erbaulich und hilfreich; die Brüder und Schwestern werden diese Personen mit Bewunderung und Respekt betrachten und sagen: „Deine praktischen Erfahrungen sind wirklich wunderbar. Nachdem ich davon gehört habe, kann ich tief mitfühlen. Ich sehe, dass deine Art der Praxis richtig und von Gott gesegnet ist. Auch ich bin bereit, meine eigenen Auffassungen und Vorurteile loszulassen und meine Lasten abzulegen; ich möchte wie du die Wahrheit auf einfache Weise praktizieren und Gottes Erleuchtung und Führung empfangen. Dieser Weg ist der richtige.“ Sind diese Äußerungsformen nicht ganz normal? Ist es nicht sehr angemessen, dass eine solche Beziehung unter den Brüdern und Schwestern entsteht? Dies ist eine Art von zwischenmenschlicher Beziehung, die sich von der Art unterscheidet, die man unter denen findet, die nicht an Gott glauben; es ist eine, die von Gott gebilligt wird und die Er sehen möchte. Nur wenn eine solche normale Beziehung unter den Brüdern und Schwestern besteht, kann das Kirchenleben normal sein. Es wird jedoch immer einige böse Menschen oder einige mit böswilligen Absichten geben, die aufstehen, um jene mit praktischen Erfahrungen, jene, die nach der Wahrheit dürsten und hungern, und jene, die Menschen mit Erfahrung bewundern und schätzen, anzugreifen, zu verunglimpfen und auszuschließen. Warum greifen sie diese Personen an? Ihr Ziel ist nichts anderes, als innerhalb der Kirche um einen bestimmten Status zu wetteifern. Weil sie die Wahrheit nicht lieben und auch nicht nach ihr streben, geben sie sich als Strebende nach der Wahrheit aus, indem sie falsche Erfahrungen erfinden, um alle irrezuführen und deren hohe Wertschätzung zu gewinnen. Dies ist die Verwendung von Satans Methoden der Irreführung und Kontrolle von Menschen, um ihren gewünschten Status und ihre gewünschte Macht zu erreichen. Solche Vorfälle ereignen sich häufig in Kirchen überall und sind für alle sichtbar. Wenn ihr feststellt, dass einige Brüder und Schwestern etwas von der Wahrheitsrealität besitzen, bei Versammlungen über echtes erfahrungsbasiertes Verständnis von Gottes Worten Gemeinschaft halten können und das Lob vieler gewonnen haben, sich aber aus irgendeinem Grund Menschen an ihnen rächen, sie von einigen angegriffen und ins Leid gestürzt werden, dann solltet ihr wachsam sein und erkennen, welche Art von Menschen dieses Verhalten an den Tag legt. Warum werden jene, die nach der Wahrheit streben, oft angegriffen und ausgegrenzt? Was geht hier wirklich vor sich? Dies deutet definitiv auf ein Problem hin.
Im Kirchenleben sollte man jenen besondere Aufmerksamkeit schenken, die häufig an Leitern und Mitarbeitern etwas auszusetzen haben. Außerdem gibt es einige Leute, die oft diejenigen verspotten, verhöhnen oder angreifen, die vergleichsweise nach der Wahrheit streben und sich nach Gottes Worten sehnen. Solche negativen Charaktere sollten ebenfalls genau überwacht und beobachtet werden, um zu sehen, was ihre nächsten Handlungen sein werden. Wenn jemand bei der Teilnahme am Kirchenleben ohne triftigen Grund die Mängel von Kirchenleitern aufdecken oder Menschen angreifen kann, die die Wahrheitsrealität besitzen, dann stecken dahinter definitiv ein Problem und ein Anlass; das geschieht gewiss nicht ohne Grund. Die Brüder und Schwestern sollten solchen Personen ernsthaft Beachtung schenken, denn das ist keine Kleinigkeit. Manchmal hat man gerade ein Zeugnis praktischer Erfahrung gehört und empfindet vollständige Freude, oder man hat ein wenig Licht und Verständnis gewonnen, doch dann können einen ein paar irreführende Worte von bösen Menschen so durcheinanderbringen, dass man alles verliert, was man gerade gewonnen hatte. Kaum hat man angefangen, ein wenig Glauben aufzubauen, wird man von bösen Menschen gestört und fällt in seinen ursprünglichen Zustand zurück; kaum entwickelt man ein wenig Durst nach der Wahrheit und Gottes Wort sowie ein wenig Entschlossenheit, die Wahrheit zu praktizieren, wird man von bösen Menschen gestört, verliert den Mut und die Motivation und möchte diesen Ort des Streits schnell verlassen. Sind diese Folgen schwerwiegend? Sie sind sehr schwerwiegend. Wenn es also in der Kirche jemanden gibt, der immer Streitigkeiten wegen etwas anfängt, das nicht seinen Wünschen entspricht, darüber streitet, wer im Recht ist, über Richtig und Falsch debattiert und sogar darum wetteifert, wer überlegen oder unterlegen ist, dann sollte man bei solchen Personen hellhörig werden. Seht, welche Rolle sie in der Kirche spielen, welche Folgen sie herbeiführen, und dadurch könnt ihr ihre Wesensnatur durchschauen.
Du hast Glück. Kontaktiere uns durch den Button, du hast 2024 die Chance, den Herrn zu begrüßen und Gottes Segen zu erhalten.