Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (12) Abschnitt Zwei
Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern hinsichtlich der Verwahrung von Opfergaben
I. Ordnungsgemäße Verwahrung von Opfergaben
Als Nächstes werden wir uns ansehen, welchen Verantwortlichkeiten Leiter und Mitarbeiter bei der Verwahrung von Opfergaben genau nachkommen sollten. Zunächst müssen Leiter und Mitarbeiter verstehen, was Opfergaben sind. Wenn Menschen ein Zehntel von dem, was sie erwirtschaften, darbringen, dann ist das eine Opfergabe; wenn sie deutlich angeben, dass sie Gott Geld oder Gegenstände darbringen, dann sind das Opfergaben; wenn sie deutlich angeben, dass sie der Kirche und Gottes Haus einen Gegenstand darbringen, dann ist das eine Opfergabe. Sobald Leiter und Mitarbeiter die Definition und das Konzept von Opfergaben verstanden haben, müssen sie in Bezug auf die von den Menschen dargebrachten Opfergaben sattelfest sein und diese verwalten und diesbezüglich ordnungsgemäße Überprüfungen vornehmen. Zuerst müssen sie verlässliche Personen finden, deren Menschlichkeit den Anforderungen entspricht, damit diese als Verwalter agieren und Opfergaben systematisch dokumentieren und verwahren. Das ist die erste Aufgabe, die Leiter und Mitarbeiter im Zuge ihrer Arbeit erledigen müssen. Diese Verwalter der Opfergaben mögen von durchschnittlichem Kaliber und als Leiter und Mitarbeiter ungeeignet sein, aber sie werden zuverlässig sein und nichts veruntreuen, solange es sich in ihrem Besitz befindet; die Opfergaben werden nicht verloren gehen oder durcheinandergeraten, und sie werden ordnungsgemäß aufbewahrt werden. In den Arbeitsanordnungen gibt es dafür Regeln. Dafür kommt ausschließlich eine verlässliche Person infrage, deren Menschlichkeit den Anforderungen entspricht. Wenn Menschen, deren Menschlichkeit schlecht ist, etwas Schönes sehen, dann begehren sie es und halten immer nach einer Gelegenheit Ausschau, es an sich zu nehmen. Was immer auch geschieht, sie wollen immer einen Vorteil herausschlagen. Solche Menschen können nicht eingesetzt werden. Ein Mensch, dessen Menschlichkeit den Anforderungen entspricht, muss zumindest ehrlich sein, jemand, dem die Menschen vertrauen. Wenn man ihm die Aufgabe gibt, Opfergaben zu verwahren oder die Vermögenswerte der Kirche zu verwalten, dann wird er das gut, gewissenhaft, fleißig und mit großer Sorgfalt tun. Er hat ein gottesfürchtiges Herz und wird diese Dinge nicht zweckentfremden, verleihen usw. Kurzum, wenn du die Opfergaben in seine Hände gibst, kannst du dir sicher sein, dass kein Cent verschwindet und kein einziger Gegenstand verloren geht. So einen Menschen gilt es zu finden. Überdies gilt in Gottes Haus die Regel, dass nicht nur eine solche Person gefunden werden muss; zwei oder drei sind am besten – wobei ein paar von ihnen die Aufzeichnungen führen und ein paar sich um die sichere Verwahrung kümmern. Sobald diese Personen gefunden worden sind, müssen die Opfergaben kategorisiert werden, und es muss systematisch dokumentiert werden, wer welche Kategorie von Dingen verwahrt und wie viel er verwahrt. Ist die Sache, sobald geeignete Personen gefunden und Dinge nach Kategorie verwahrt und registriert worden sind, erledigt? (Nein.) Was sollte dann als Nächstes getan werden? Alle drei bis fünf Monate müssen die Ein- und Ausgänge von Vermögenswerten überprüft werden, um festzustellen, ob sie stimmen – das heißt, ob derjenige, der die Aufzeichnungen führt, alles exakt dokumentiert hat, ob irgendetwas bei der Registrierung ausgelassen wurde, ob die Gesamtmenge mit den erfassten Ein- und Ausgängen der Vermögenswerte übereinstimmt usw. Eine derartige Buchführung muss akribisch erfolgen. Leiter und Mitarbeiter, die in solchen Tätigkeiten nicht sehr versiert sind, sollten dafür sorgen, dass jemand, der relativ erfahren darin ist, das erledigt, und sollten dann regelmäßige Inspektionen vornehmen und sich ihre Berichte anhören. Kurz gesagt, ob sie selbst etwas von Buchführung und allgemeiner Planung verstehen oder nicht, sie dürfen die Verwahrung von Opfergaben nicht unbeaufsichtigt lassen, noch dürfen sie sie ignorieren und sich einfach nicht danach erkundigen. Stattdessen müssen sie regelmäßige Inspektionen vornehmen, fragen, wie es um die überprüften Geschäftsbücher steht und ob sie stimmen, und dann einige kostenseitige Vermerke stichprobenartig überprüfen, um festzustellen, wie die Ausgabensituation in letzter Zeit gewesen ist, ob irgendetwas verschwendet worden ist, wie es um die Buchführung steht und ob die Eingänge mit den Ausgängen übereinstimmen. Leiter und Mitarbeiter sollten alle diese Dinge fest im Griff haben. Das ist eine Aufgabe, die mit zur Verwahrung von Opfergaben gehört. Würdet ihr sagen, dass diese Aufgabe leicht ist? Liegt darin ein gewisses Maß an Herausforderung? Manche Leiter und Mitarbeiter sagen: „Ich mag keine Zahlen; beim Anblick von Zahlen bekomme ich Kopfschmerzen.“ Nun, dann finde eine geeignete Person, damit sie dir bei den Inspektionen und der Beaufsichtigung hilft; lass sie dir helfen, diese Dinge zu überprüfen. Mag sein, dass dir diese Arbeit nicht gefällt oder du nicht gut darin bist, aber wenn du weißt, wie man Menschen einsetzt, und das richtig machst, dann wirst du diese Arbeit trotzdem gut erledigen können. Setze geeignete Personen dafür ein, und du kannst dir einfach ihre Berichte anhören. Auch das geht. Halte dich an folgenden Grundsatz: Überprüfe und zähle regelmäßig zusammen mit der für diese Arbeit zuständigen Person alle verwahrten Vermögenswerte und stelle anschließend ein paar Fragen zu wichtigen Ausgaben – ist das zu schaffen? (Ja.) Warum müssen Leiter und Mitarbeiter diese Arbeit machen? Weil die Opfergaben damit geschützt werden – dies ist deine Verantwortung.
Gott soll sich an den Opfergaben, die die Menschen Ihm darbringen, erfreuen, aber verwendet Er sie? Hat Gott Verwendung für dieses Geld und diese Gegenstände? Sollen diese Opfergaben an Gott nicht zur Verbreitung der Evangeliumsarbeit eingesetzt werden? Sind sie nicht für all die Ausgaben gedacht, die die Arbeit von Gottes Haus mit sich bringt? Da Verwaltung und das Ausgeben von Opfergaben beide mit der Arbeit von Gottes Haus zusammenhängen, zählen sie gleichermaßen zu den Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern. Egal wer diese Gelder darbringt oder woher diese Gegenstände kommen, solange sie Gottes Haus gehören, solltest du sie gut verwalten, und du solltest diese Tätigkeiten nachverfolgen, Überprüfungen vornehmen und sie wichtig nehmen. Wenn die Gott dargebrachten Opfergaben nicht ordnungsgemäß dafür ausgegeben werden können, Gottes Evangeliumsarbeit zu verbreiten, sondern stattdessen hemmungslos verprasst und verschwendet werden oder böse Menschen sie sogar an sich reißen oder in Besitz nehmen, ist das dann angemessen? Vernachlässigen Leiter und Mitarbeiter damit nicht ihre Verantwortung? (Ja.) Es ist eine Vernachlässigung ihrer Verantwortung. Also müssen Leiter und Mitarbeiter diese Arbeit verrichten. Sie obliegt ihnen. Opfergaben gut zu verwalten und dafür zu sorgen, dass sie für die Verbreitung der Evangeliumsarbeit und bei allen Tätigkeiten, die mit Gottes Führung zusammenhängen, ordnungsgemäß eingesetzt werden können, liegt in der Verantwortung von Leitern und Mitarbeitern, das sollte nicht übersehen werden. Die Brüder und Schwestern schaffen es mühevoll, ein bisschen Geld zu sparen, um es Gott darzubringen. Nehmen wir an, dass dieses Geld bösen Menschen in die Hände fällt, weil Leiter und Mitarbeiter bei ihrer Pflicht achtlos und nachlässig sind – alles wird von bösen Menschen leichtfertig verprasst und verschwendet oder sogar in Besitz genommen. Folglich haben die Leiter und Mitarbeiter nicht genug Geld für ihre Reisekosten oder ihren Lebensunterhalt, und es ist nicht einmal genug Geld da, wenn es an der Zeit ist, Bücher mit Gottes Worten zu drucken oder notwendige Geräte und Arbeitsmittel zu kaufen. Wird die Arbeit damit nicht verzögert? Wenn böse Menschen das von den Brüdern und Schwestern aufgebrachte Geld in Besitz nehmen, anstatt dass es richtig eingesetzt wird, und Geld für die Arbeiten von Gottes Haus ausgegeben werden muss, aber nicht genug da ist, werden die Arbeiten dann nicht behindert? Haben die Leiter und Mitarbeiter nicht darin versagt, ihrer Verantwortung nachzukommen? (Ja.) Weil die Leiter und Mitarbeiter es nicht geschafft haben, ihrer Verantwortung nachzukommen, und die Opfergaben nicht gut verwaltet haben und keine guten Haushalter gewesen sind oder nicht ihr Herz darin eingebracht haben, in Bezug auf diese Arbeit ihrer Verantwortung nachzukommen, sind bei den Opfergaben Verluste entstanden und einige Arbeiten der Kirche sind in einen Zustand der Lähmung geraten oder eine Zeitlang zum Stillstand gekommen. Tragen die Leiter und Mitarbeiter nicht eine große Verantwortung dafür? Das ist eine Ungeheuerlichkeit. Mag sein, dass du dir diese Opfergaben nicht gegriffen und sie nicht verprasst oder verschwendet hast, und mag sein, dass du sie dir nicht in die eigene Tasche gesteckt hast, aber diese Situation ist deshalb entstanden, weil du deine Verantwortung außer Acht gelassen und vernachlässigt hast. Solltest du dafür nicht die Verantwortung tragen? (Ja.) Es ist eine sehr große Verantwortung, die es zu tragen gilt!
II. Abgleich der Abrechnungen
Abgesehen davon, dass Leiter und Mitarbeiter diverse Arbeitsanordnungen richtig umsetzen sollten und in der Lage sein sollten, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, um Probleme zu lösen, sollen sie Opfergaben gut verwahren. Sie müssen, entsprechend den Anforderungen von Gottes Haus, geeignete Personen finden, die die Opfergaben systematisch verwalten, und von Zeit zu Zeit sollen sie die Abrechnungen abgleichen. Manche fragen: „Wie kann ich sie abgleichen, wenn es die Umstände nicht zulassen?“ „Die Umstände lassen es nicht zu“ – ist das ein Grund, die Abrechnungen nicht abzugleichen? Du kannst sie sogar abgleichen, wenn es die Umstände nicht zulassen; wenn du es nicht selbst machen kannst, musst du eine verlässliche, geeignete Person schicken, die die Beaufsichtigung vornimmt, und feststellen, ob der Verwalter die Opfergaben in geeigneter Weise verwahrt, ob es bei den Abrechnungen irgendwelche Diskrepanzen gibt, ob der Verwalter zuverlässig ist, in welchem Zustand er sich in letzter Zeit befand und ob er negativ gewesen ist, ob er in bestimmten Situationen Angst hatte und ob möglicherweise ein Verrat vorliegt. Nehmen wir an, du hörst, dass Geld in seiner Familie knapp gewesen ist – ist es möglich, dass er die Opfergaben vielleicht zweckentfremdet? Durch gemeinschaftlichen Austausch und eine genaue Überprüfung der Situation stellst du vielleicht fest, dass der Verwalter recht zuverlässig ist, weiß, dass die Opfergaben nicht angerührt werden dürfen, und dass er sich, egal wie knapp das Geld in seiner Familie war, nicht an den Opfergaben vergriffen hat, und indem er über einen langen Zeitraum beobachtet wird, kann bewiesen werden, dass der Verwalter vollkommen zuverlässig ist. Außerdem muss überprüft werden, ob die Umgebung des Hauses, in dem die Opfergaben verwahrt werden, gefährlich ist, ob dort irgendwelche Brüder und Schwestern vom großen roten Drachen gefangengenommen wurden, ob der Opfergabenverwalter irgendeiner Gefahr ausgesetzt war, ob die Opfergaben an einem geeigneten Ort gelagert werden und ob man sie woandershin verlegen sollte oder nicht. Welches Umfeld und welche Gegebenheiten das Zuhause von Verwaltern aufweist, muss regelmäßig überprüft werden, damit jederzeit geeignete Gegenmaßnahmen getroffen und Pläne gemacht werden können. Während du das tust, sollst du dich auch von Zeit zu Zeit erkundigen, welche Teams sich in letzter Zeit neue Geräte angeschafft haben und wie diese Geräte beschafft wurden. Wenn sie gekauft wurden, musst du fragen, ob irgendjemand vor dem Kauf die Anträge noch einmal überprüft hat und sie abgezeichnet hat, ob die Geräte zu einem hohen Preis oder zu einem vernünftigen Marktpreis gekauft wurden, ob unnötige Gelder ausgegeben wurden usw. Sagen wir, die Abgleichung und Überprüfung der Abrechnungen hat keine Probleme mit den Büchern ergeben, aber man stellt fest, dass einige Käufer regelmäßig auf verschwenderische Weise Opfergaben verprasst haben. Egal wie teuer etwas ist, sie kaufen es; wenn sie zudem ganz genau wissen, dass ein Produkt in den Schlussverkauf kommen wird, dass sein Preis sinken wird, warten sie nicht, und kaufen es stattdessen sofort, und sie kaufen die guten Sachen, die hochwertigen Sachen, die neuesten Modelle. Diese Käufer geben ohne Rücksicht auf die Grundsätze und verschwenderisch Geld aus und sie geben Opfergaben aus, um Sachen für Gottes Haus zu kaufen, als würden sie Dinge für dessen Feind tun. Nie kaufen sie praktische Dinge im Einklang mit den Grundsätzen, sondern gehen einfach in irgendein Geschäft und kaufen auf der Stelle etwas, egal was es kostet und von welcher Qualität es ist. Sobald die Sachen an Ort und Stelle gebracht worden sind und benutzt werden, gehen sie innerhalb weniger Tage kaputt, und diese Käufer lassen sie nicht reparieren, wenn sie kaputt sind – sie kaufen neue. Falls man beim Abgleich der Abrechnungen und bei der Überprüfung der Ausgaben feststellt, dass einige Personen Opfergaben ernsthaft verprasst und verschwendet haben, wie sollte man dann damit umgehen? Sollten diese Personen eine disziplinarische Verwarnung erhalten oder sollten sie eine Entschädigung zahlen müssen? Beides ist natürlich notwendig. Wenn man feststellt, dass sie das Herz nicht am rechten Fleck haben, dass sie einfach Nichtgläubige, Ungläubige und Teufel sind, dann kann das Problem nicht einfach damit gelöst werden, dass sie eine disziplinarische Verwarnung erhalten oder zurechtgestutzt werden. Egal wie man Gemeinschaft über die Wahrheit hält, sie werden es nicht akzeptieren; egal wie man sie zurechtstutzt, sie werden es nicht ernst nehmen. Wenn man von ihnen verlangt, dass sie eine Entschädigung zahlen, dann tun sie es, aber in Zukunft werden sie genauso weitermachen und sich nicht ändern. Sie werden mit Sicherheit nicht im Einklang mit den Anforderungen von Gottes Haus handeln; stattdessen werden sie mutwillig, rücksichtslos und ohne Einhaltung der Grundsätze vorgehen. Wie gilt es mit so einem Menschen umzugehen? Kann er noch eingesetzt werden? Das sollte er nicht; wenn doch, dann sind die Leiter und Mitarbeiter große Dummköpfe – sie sind einfach zu töricht! Wenn man solche Ungläubigen entdeckt, dann sollten sie sofort entlassen und ausgemustert werden und man sollte die Kirche von ihnen bereinigen. Sie sind nicht einmal qualifiziert, um zu dienen – sie sind dafür ungeeignet!
Wenn Leiter und Mitarbeiter die Abrechnungen und Ausgaben überprüfen, finden sie vielleicht nicht nur Fälle von Vergeudung und Verschwendung oder irgendwelche unangemessenen Ausgaben – sie stellen vielleicht auch fest, dass einige der Personen, die diese Arbeit verrichten, einen niedrigen Charakter haben, dass sie gemein und selbstsüchtig sind und dass sie der Arbeit der Kirche Verluste verursacht haben. Wenn du so etwas feststellst, wie solltest du das dann regeln? Es ist leicht zu regeln: Du musst dich sofort darum kümmern und es auf der Stelle lösen – entlasse diese Leute und wähle dann geeignete Personen aus, damit sie die Arbeit machen. Mit geeigneten Personen sind diejenigen gemeint, deren Menschlichkeit den Anforderungen entspricht, die ein Gewissen und Vernunft haben und in der Lage sind, Dinge entsprechend den Grundsätzen von Gottes Haus zu handhaben. Wenn sie für Gottes Haus einkaufen gehen, kaufen sie kostengünstige Dinge, die auch relativ praktisch und langlebig sind, Dinge, die unbedingt gekauft werden müssen. Sie bestehen nicht unbedingt darauf, billige Dinge zu kaufen, aber sie haben auch nicht das Gefühl, dass sie die teuersten Dinge kaufen müssen; aus einer Gruppe ähnlicher Produkte werden sie die auswählen, die recht gute Bewertungen und einen guten Ruf haben, deren Preis auch angemessen ist, und natürlich ist es noch besser, wenn die Garantie eher länger ist. Menschen von diesem Schlag musst du finden, damit sie die Einkäufe für Gottes Haus erledigen. Sie müssen im Herzen rechtschaffen sein und Gottes Haus in ihrem Handeln berücksichtigen und die Dinge durchdenken; sie müssen Dinge auch entsprechend den Anforderungen von Gottes Haus handhaben, sich anständig benehmen und verhalten, unmissverständlich und mit Klarheit. Sobald du so eine Person gefunden hast, lass sie ein paar Dinge für Gottes Haus erledigen und beobachte sie dabei. Wenn sie relativ geeignet erscheint, kann sie eingesetzt werden. Aber wenn das in die Wege geleitet wurde, ist die Geschichte damit nicht zu Ende – du musst dich weiterhin mit dieser Person treffen, mit ihr Gemeinschaft halten und ihre Arbeit inspizieren. Manche fragen: „Ist der Grund dafür, dass man ihr nicht trauen kann?“ Es liegt nicht nur am fehlenden Vertrauen – mitunter müssen Inspektionen trotzdem vorgenommen werden, auch wenn man dieser Person vertrauen kann. Und was soll inspiziert werden? Stelle fest, ob es in Situationen, in denen diese Person die Grundsätze nicht verstanden hat, in ihrer Praxis Abweichungen gegeben hat oder ob ihr Verständnis verzerrt war. Es ist notwendig, ihr zu helfen, indem man Überprüfungen durchführt. Nehmen wir beispielsweise an, diese Person sagt, dass es auf dem Markt ein sehr beliebtes Produkt gibt, aber sie weiß nicht, ob Gottes Haus dafür Verwendung hat, und macht sich Sorgen, dass es, falls sie es jetzt nicht kauft, dann in Zukunft vielleicht nicht mehr verkauft wird. Sie fragt dich, was sie machen soll. Wenn du es nicht weißt, dann solltest du sie mit dieser Frage zu jemandem schicken, der sich fachlich damit auskennt. Dieser Fachmann sagt dann, dass das Produkt eine Neuheit ist, die die meiste Zeit nicht von Nutzen sein wird und dass man dafür kein Geld ausgeben muss. Mit der Meinung des Fachmanns als Referenz ist entschieden, dass der Artikel nicht gekauft werden muss, dass es eine Verschwendung wäre, ihn zu kaufen, und es kein Verlust wäre, ihn jetzt nicht zu kaufen. In diesem Umfang müssen Leiter und Mitarbeiter ihre Arbeit verrichten. Ganz gleich, wie wichtig oder belanglos etwas ist, wenn sie es sehen können, daran denken oder davon erfahren, dann müssen sie es einheitlich weiterverfolgen und inspizieren, und zwar so, wie es die Anordnungen von Gottes Haus vorschreiben. Das bedeutet, dass man seiner Verantwortung nachkommt.
Manche Personen stellen häufig Anträge, um sich irgendwelche Gegenstände anzuschaffen, und bitten Gottes Haus, diese Produkte zu kaufen, und in der Regel wird durch eine sorgfältige Überprüfung und einen sorgfältigen Abgleich festgestellt, dass nur eins von fünf beantragten Dingen gekauft werden muss und ein Kauf der anderen vier Dinge unnötig ist. Was sollte in solchen Fällen getan werden? Die von ihnen beantragten Gegenstände müssen streng überprüft und erwogen werden, sie dürfen nicht übereilt gekauft werden. Sie dürfen nicht gekauft werden, bloß weil diese Personen sagen, sie seien für die Arbeit erforderlich – es darf nicht zugelassen werden, dass diese Personen unter dem Vorwand, es ginge um ihre Arbeit, willkürlich und nach Belieben Dinge beantragen. Egal, welchen Vorwand diese Leute benutzen und wie dringlich es für sie ist, Leiter und Mitarbeiter oder Personen, die für die Verwaltung von Opfergaben zuständig sind, müssen im Herzen unbedingt standhaft sein. Sie müssen diese Dinge gewissenhaft inspizieren und überprüfen; es darf nicht den geringsten Fehler geben. Bei Dingen, die unbedingt gekauft werden müssen, müssen die Leiter Recherchen anstellen und grünes Licht geben, und wenn der Kauf optional ist, muss er abgelehnt werden und darf nicht genehmigt werden. Wenn Leiter und Mitarbeiter diese Arbeit akribisch, konkret und gründlich erledigen, wird es seltener vorkommen, dass Opfergaben verprasst und verschwendet werden, und erst recht werden dadurch unangemessene Ausgaben reduziert. Bei dieser Arbeit geht es nicht nur darum, sich die in den Geschäftsbüchern dokumentierten Ein- und Ausgänge sorgfältig anzusehen, sich die Zahlen sorgfältig anzusehen. Das ist zweitrangig. Das Wichtigste ist, dass du das Herz am rechten Fleck haben musst und dass du jede Ausgabe und jede Buchung so behandelst, als wäre es eine Buchung auf deinem eigenen Bankkonto. Dann wirst du sie dir im Detail ansehen und dich daran erinnern können und in der Lage sein, sie zu verstehen – und wenn es ein Versehen oder ein Problem gibt, wirst du es erkennen können. Wenn du sie wie die Geschäftsbücher von jemand anderem oder wie öffentlich zugängliche Geschäftsbücher ansiehst, dann werden deine Augen und dein Geist mit Sicherheit blind sein und keinerlei Probleme erkennen können. Manche Menschen sparen auf ihrem Bankkonto ein bisschen Geld an, lesen jeden Monat ihren Kontoauszug und sehen sich die Zinsen an und dann überprüfen sie das Konto – sie überprüfen, wie viel sie jeden Monat ausgeben, wie viele Abhebungen sie vornehmen und wie viel sie einzahlen. Jede Buchung ist in ihrem Kopf vermerkt, sie kennen jede Zahl so gut wie ihre eigene Adresse und haben sie klar im Kopf. Wenn irgendwo ein Problem auftaucht, können sie es auf einen Blick erkennen und übersehen nicht einmal den geringsten Fehler. Die Menschen können mit ihrem eigenen Geld so sorgsam sein, aber sind sie genauso besorgt um Gottes Opfergaben? Meiner Meinung nach sind 99,9 % der Menschen es nicht; wenn Gottes Opfergaben also zur Verwahrung an Menschen ausgehändigt werden, dann kommt es häufig vor, dass etwas verprasst und verschwendet wird, und es gibt verschiedenartige unangemessene Ausgaben, und trotzdem hält keiner das für ein Problem, und die für diese Arbeit verantwortlichen Personen haben auch nie irgendwelche Gewissensbisse. Ganz zu schweigen von dem Verlust von einhundert Yuan – selbst wenn sie tausend, zehntausend verlieren, empfinden sie in ihrem Herzen keine Gewissensbisse, Schuldigkeit oder Anklage. Warum sind die Menschen in dieser Angelegenheit so verworren? Deutet das nicht darauf hin, dass die meisten Menschen das Herz nicht am rechten Fleck haben? Wie kommt es, dass du dir so im Klaren darüber bist, wie viel Geld du auf der Bank angespart hast? Wenn vorübergehend Geld von Gottes Haus auf dein Konto eingezahlt wird, damit du es verwahrst, dann nimmst du das nicht ernst oder kümmerst dich darum. Was für eine Geisteshaltung ist das? Du bist noch nicht einmal dann treu, wenn es um die Verwahrung von Gottes Opfergaben geht – bist du also immer noch jemand, der an Gott glaubt? Die Haltung der Menschen zu Opfergaben beweist ihre Haltung Gott gegenüber – ihre Haltung zu Opfergaben ist sehr aufschlussreich. Den Menschen sind Opfergaben egal und sie kümmern sich nicht darum. Es betrübt sie nicht, wenn Opfergaben verloren gehen; sie übernehmen keine Verantwortung, und es ist ihnen egal. Haben sie also nicht dieselbe Haltung Gott gegenüber? (Ja.) Sagt irgendwer, „Gottes Opfergaben gehören Ihm. Solange ich sie nicht begehre oder sie an mich reiße, ist alles in Ordnung. Wer immer sie sich nimmt, wird bestraft werden – das ist seine Sache, und er hat es verdient. Das hat nichts mit mir zu tun. Ich bin nicht verpflichtet, mich damit zu befassen“? Ist diese Aussage richtig? Klarerweise ist sie das nicht. Worin liegt dann der Fehler? (Ihr Herz ist nicht rechtschaffen; die verteidigen die Arbeit von Gottes Haus nicht und schützen die Opfergaben nicht.) Welche Menschlichkeit weist ein Mensch von diesem Schlag auf? (Er ist selbstsüchtig und gemein. Er nimmt seine eigenen Sachen sehr wichtig und schützt sie sehr gut, aber Gottes Opfergaben sind ihm egal, und er fragt auch nicht danach. Die Menschlichkeit solcher Personen ist von so geringer Qualität.) In erster Linie ist das selbstsüchtig und gemein. Sind Menschen von diesem Schlag nicht kaltblütig? Sie sind selbstsüchtig und gemein, kaltblütig und weisen kein menschliches Gefühl auf. Können solche Menschen Gott lieben? Können sie sich Ihm unterwerfen? Können sie ein gottesfürchtiges Herz haben? (Nein.) Wozu folgen solche Menschen dann Gott? (Um Segnungen zu bekommen.) Heißt das nicht, dass man, was Schamgefühl betrifft, völlig abgestumpft ist? Wie ein Mensch Gottes Opfergaben behandelt, verrät am meisten über seine Natur. Die Menschen sind eigentlich nicht imstande, irgendetwas für Gott zu tun. Selbst wenn sie imstande sind, ein bisschen eine Pflicht zu tun, ist das sehr begrenzt. Wenn du nicht einmal mit Opfergaben – die Gott gehören – richtig umgehen oder sie gut verwahren kannst, wenn du so eine Sichtweise und Haltung hast, bist du dann nicht jemand, dem es am meisten an Menschlichkeit fehlt? Ist es nicht unaufrichtig, wenn du sagst, dass du Gott liebst? Ist es nicht betrügerisch? Es ist dermaßen betrügerisch! In so einem Menschen ist überhaupt keine Menschlichkeit vorhanden – würde Gott solchen Abschaum retten?
III. Nachverfolgung, Untersuchung und Überprüfung von Ausgaben aller Art, Durchführung einer strengen Kontrolle
Damit Leiter und Mitarbeiter gute Haushalter von Gottes Haus sind, müssen sie als Erstes die Opfergaben gut und ordnungsgemäß verwalten. Über die ordnungsgemäße Verwahrung der Opfergaben hinaus sollten sie eine strenge Kontrolle in Bezug auf deren Ausgaben durchführen. Was bedeutet es, eine strenge Kontrolle durchzuführen? In erster Linie bedeutet es, unangemessene Ausgaben unbedingt zu unterbinden und es sich zum Ziel zu setzen, Opfergaben immer vernünftig und effektiv auszugeben, statt dass die Opfergaben verprasst und verschwendet werden. Wenn Fälle von Vergeudung oder Verschwendung festgestellt werden, sollen Leiter und Mitarbeiter diese nicht nur umgehend aufhalten, sondern sie auch zur Rechenschaft ziehen sowie geeignete Personen finden, damit diese die Arbeit erledigen. Leiter und Mitarbeiter sollten innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches genau wissen, wohin die Ausgaben jeweils fließen und wofür jede Ausgabe gedacht ist – sie sollten sie streng nachprüfen. Wenn beispielsweise in einem Raum ein Ventilator fehlt, dann sollten sie Vorgaben festlegen, wer ihn kaufen soll, wie viel Geld dafür ausgegeben werden darf und welche Funktionen das Gerät am besten haben sollte. Manche Leiter und Mitarbeiter sagen: „Wir haben zu tun; wir haben keine Zeit, mitzukommen und einen Ventilator zu kaufen.“ Es wird nicht von dir verlangt, dass du selbst losgehst und ihn kaufst. Du solltest einen guten Menschen, jemanden von Kaliber mit dieser Aufgabe betrauen. Du darfst keinen Dummkopf oder einen schlechten Menschen, der das Herz nicht am rechten Fleck hat, mit dem Kauf beauftragen. Menschen mit normaler Menschlichkeit wissen, dass sie Dinge mit zweckdienlichen Funktionen und einem angemessenen Preis kaufen müssen – zu viele Funktionen sind nutzlos und kosten erheblich mehr. Im Gegensatz dazu kaufen Vergnügungssüchtige, die das Herz nicht am rechten Fleck haben, unpraktische Dinge mit einem Mischmasch aus verschiedenartigen Funktionen, die mehr Geld kosten. Käufer müssen Vernunft besitzen; sie müssen die Grundsätze verstehen. Erworbene Produkte müssen praktisch sein, ohne viel zu kosten, und jeder muss sie für geeignet halten. Wenn du diesen Kauf von einer verantwortungslosen Person tätigen lässt, die gern willkürlich Geld ausgibt und verprasst, dann wird sie für eine Klimaanlage der Spitzenklasse einen hohen Preis bezahlen, zehnmal höher, als ein Ventilator kosten würde. Sie glaubt, dass die Menschen oberste Priorität haben sollten, auch wenn es ein bisschen mehr Geld kostet – dass Klimaanlagen nicht nur die Luft filtern, sie können auch die Luftfeuchtigkeit und Temperatur regeln, und es gibt verschiedene Zeitschaltuhren und Einstellungen. Ist das nicht eine Verschwendung? Das ist Verschwendung und Vergeudung. Diese Person will sich amüsieren und gibt Geld für den Nervenkitzel aus, um anzugeben, nicht um praktische Dinge zu kaufen. Solche Menschen haben das Herz nicht am rechten Fleck. Wenn sie für sich selbst einkaufen gehen, finden sie Möglichkeiten, um Geld zu sparen, suchen nach herabgesetzten Produkten und versuchen, zu feilschen. Sie sparen Geld, wenn sie können – je günstiger, desto besser. Aber wenn sie für Gottes Haus einkaufen gehen, dann ist ihnen egal, wie viel Geld sie ausgeben. Sie machen sich nicht einmal die Mühe, sich preiswertere Dinge anzusehen; sie wollen nur Dinge kaufen, die teuer, hochwertig und auf dem neuesten Stand der Technik sind. Das bedeutet, dass sie das Herz nicht am rechten Fleck haben. Kann man Menschen einsetzen, die das Herz nicht am rechten Fleck haben? (Nein.) Wenn Menschen, die das Herz nicht am rechten Fleck haben, Aufgaben für Gottes Haus erledigen, tun sie nur absurde und wertlose Dinge. Sie geben Geld nicht für die richtigen Dinge aus; sie verschwenden und verprassen die Opfergaben bloß, und jede einzelne ihrer Ausgaben ist unangemessen.
Die Geisteshaltung einiger anderer Menschen ist auf Armut fixiert, und sie glauben, sie müssten, wenn sie für Gottes Haus einkaufen gehen, die billigsten Dinge kaufen, je billiger, desto besser. Sie glauben, dass sie Gottes Haus damit Geld sparen, also kaufen sie ausschließlich veraltete, preisreduzierte Dinge. Infolgedessen kaufen sie die billigsten Geräte, die minderwertig sind. Diese Geräte gehen kaputt, sobald man sie verwendet, sie können nicht mehr repariert werden und sind unbrauchbar. Dann muss man andere kaufen, die von hinreichender Qualität sind und normal verwendet werden können, und so wird eine weitere Geldsumme ausgegeben. Ist das nicht dumm? Solche Menschen sollte man als geizig bezeichnen, und sie besitzen eine Geisteshaltung, die auf Armut fixiert ist. Immer wollen sie Gottes Haus Geld sparen, und was bringt all ihr Knausern und Sparen? Daraus wird Vergeudung, Geldverschwendung. Sie reden sich sogar heraus: „Ich habe das nicht absichtlich gemacht. Meine Absichten waren gut – ich habe nur versucht, Gottes Haus Geld zu sparen – ich wollte nicht willkürlich Geld ausgeben.“ Nützt es irgendetwas, dass sie das nicht wollten? Tatsächlich geben sie willkürlich Geld aus, sie verursachen Verschwendung, und das frisst Geld und Personal. Solche Menschen darf man auch nicht einsetzen – sie sind Dummköpfe, sie sind nicht schlau genug. Kurzum, Menschen, die das Herz nicht am rechten Fleck haben, dürfen nicht eingesetzt werden, um Einkäufe für Gottes Haus zu erledigen, und ebenso wenig Dummköpfe. Die, die eingesetzt werden sollten, sind schlaue Menschen, die gewisse Erfahrung mit Einkäufen und ein gewisses Kaliber haben und die alles ohne Verzerrungen sehen. Egal was gekauft wird, es muss praktisch sein, der Preis muss angemessen sein, und selbst wenn es kaputtgeht, muss es leicht zu reparieren sein, und es muss leicht sein, Ersatzteile dafür zu kaufen. Das ist vernünftig. Manche Menschen kaufen etwas und stellen danach fest, dass die Rückgabefrist einen Monat beträgt und wollen es schnell ausprobieren, und im Laufe des Monats erzielen sie ihre Ergebnisse. Wenn das Gekaufte ein bisschen fehlerbehaftet ist und nicht gut funktioniert, geben sie es sofort zurück und wählen etwas Neues aus, wodurch es weniger Verluste gibt. Diese Menschen weisen eine relativ gute Menschlichkeit auf. Menschen ohne Menschlichkeit kaufen etwas und werfen es dann beiseite. Sie probieren es nicht aus, um festzustellen, ob damit irgendetwas nicht in Ordnung oder ob es langlebig ist, noch sehen sie sich an, wie lange die Garantie gilt oder wie viel Zeit sie haben, um es zurückzugeben – das alles interessiert sie nicht. Wenn sie eines Tages plötzlich Interesse an diesem Produkt haben, probieren sie es aus, und erst dann stellen sie fest, dass es kaputt ist. Sie überprüfen den Kaufbeleg und sehen, dass die Rückgabefrist abgelaufen ist und das Produkt nicht mehr zurückgegeben werden kann. Dann sagen sie: „Dann kaufen wir eben noch eins.“ Ist das nicht eine Verschwendung? „Dann kaufen wir eben noch eins“ – mit diesem Satz muss Gottes Haus eine weitere Geldsumme berappen. Ein weiterer Kaufantrag scheint oberflächlich betrachtet der Arbeit der Kirche dienlich und eine vernünftige Ausgabe zu sein, aber tatsächlich steckt hinter all dem, dass die Person bei ihren Pflichten nachlässig war, indem sie den Artikel nicht sofort nach dem Kauf überprüft hat. Eine dargebrachte Summe wird verschwendet, und eine weitere wird gezahlt, und für das neue Produkt gibt es immer noch niemanden, der geeignet ist, es gut zu verwahren, also wird auch dieses nur kurze Zeit benutzt, bevor es kaputtgeht. Man wundert sich, dass niemand diese Dinge beaufsichtigt, niemand sich um die entstehenden Probleme kümmert – was machen die Leiter und Mitarbeiter? Sie waren im Hinblick auf diese Arbeit völlig pflichtvergessen – sie haben ihre Funktion, die der Beaufsichtigung, Inspektion und Überprüfung gilt, nicht ausgeübt, also werden Opfergaben auf diese Weise verprasst und verschwendet. Wenn die Käufer verantwortungsbewusste Menschen sind, werden sie einen gekauften Artikel umgehend zurückgeben, wenn sie feststellen, dass er nicht praktisch ist. Damit werden Verluste und Verschwendung reduziert. Wenn sie verantwortungslose Menschen sind, die das Herz nicht am rechten Fleck haben, dann kaufen sie minderwertige Dinge und verschwenden damit Opfergaben. Wem genau sollte man also diese finanziellen Verluste zuschreiben? Tragen nicht der Käufer und die Leiter und Mitarbeiter alle dafür die Verantwortung? Hätten die Leiter und Mitarbeiter diese Sache gewissenhaft, konkret und sorgfältig gehandhabt, hätte man diese Probleme dann nicht entdeckt? Hätte man diese Fehler dann nicht ausgebügelt? (Ja.) Wenn Leiter und Mitarbeiter oft zu den Kirchen an den verschiedenen Standorten hingehen, um den Stand der Ausgaben von Opfergaben zu überprüfen, werden sie in der Lage sein, Probleme zu finden und diese Art von Vergeudung und Verschwendung auszuschließen. Wenn Leiter und Mitarbeiter faul und verantwortungslos sind, dann werden solche Fälle von unangemessenen Ausgaben und Vergeudung und Verschwendung wiederholt vorkommen – sie werden weiterhin stark zunehmen. Was führt zu dieser starken Zunahme? Hat es nicht etwas damit zu tun, dass Leiter und Mitarbeiter keine echte Arbeit verrichten und sich stattdessen über andere stellen und sich wie ineffektive Beamte aufführen? (Ja.) Solche Leiter und Mitarbeiter haben weder ein Gewissen noch Vernunft, und sie weisen keine Menschlichkeit auf. Weil all das Geld, das die Kirche ausgibt, Gottes Haus gehört und all dies Gottes Opfergaben sind und sie glauben, es hätte nichts mit ihnen zu tun, interessieren sie sich weder dafür noch fragen sie danach, und sie ignorieren es. Die meisten Menschen glauben, dass das Geld von Gottes Haus ausgegeben werden sollte, dass es in Ordnung ist, es in irgendeiner Weise auszugeben, dass es, solange sie es sich nicht in die eigene Tasche stecken oder veruntreuen, keine Rolle spielt, ob es verschwendet wird, und dass die Menschen sich dadurch einfach Erfahrung erkaufen und ihren Horizont erweitern. Leiter und Mitarbeiter schauen einfach weg: „Jeder kann dieses Geld ausgeben, wie er will, und kaufen, was immer er will. Es spielt keine Rolle, wie viel verschwendet wird – wer auch immer das Geld verschwendet, ist dafür verantwortlich und wird in der Zukunft mit Vergeltung und Bestrafung rechnen müssen – das hat nichts mit mir zu tun. Schließlich bin ich nicht derjenige, der es ausgibt, und es ist nicht mein Geld, das ausgegeben wird.“ Ist das nicht die gleiche Sichtweise und Haltung, die Nichtgläubige haben, wenn es darum geht, öffentliche Gelder auszugeben? Es ist genau so, als würden sie das Geld ihrer Feinde ausgeben. Wenn Nichtgläubige in einem Betrieb arbeiten und die Unternehmensführung lax ist, dann werden immer gemeinsam genutzte Gegenstände gestohlen, die Leute nehmen sie mit nach Hause oder sie zerstören sie einfach leichtfertig, und wenn etwas kaputtgeht, dann bitten sie im Betrieb darum, dass es neu angeschafft wird. Wenn sie für den Betrieb einkaufen gehen, kaufen sie ausschließlich gute, teure Dinge. Jedenfalls wird das Geld willkürlich ausgegeben und ohne dass es irgendeine Obergrenze gäbe. Wenn Menschen, die an Gott glauben, in Bezug auf die Opfergaben auch so eine Mentalität aufweisen, können sie dann gerettet werden? Wird Gott an so einer Gruppe von Menschen wirken? (Nein.) Wenn Menschen so eine Haltung zu Gottes Opfergaben haben, dann solltest du, ohne dass Ich es dir sage, wissen, was Gottes Haltung zu diesen Menschen ist.
Am direktesten manifestiert sich die Haltung eines Menschen zu Gott in seiner Haltung zu den Opfergaben. Welche Haltung du auch immer zu den Opfergaben hast, das ist deine Haltung zu Gott. Wenn du Opfergaben wie die Buchungen auf deinem eigenen Bankkonto behandelst – penibel, sorgfältig, umsichtig, strikt, verantwortungsvoll und aufmerksam – dann ist deine Haltung zu Gott mehr oder weniger genauso. Wenn deine Haltung zu den Opfergaben wie deine Haltung zu Gemeingut, zu Gemüse auf dem Markt ist – du zwanglos ein bisschen von dem kaufst, was du brauchst, und dir nicht einmal irgendetwas von dem Gemüse ansiehst, das du nicht magst, und es ignorierst, egal wo es aufgestapelt ist, es dich nicht kümmert, ob irgendwer es nimmt und verwendet, du so tust, als würdest du es nicht sehen, wenn etwas herunterfällt und jemand darauf tritt, glaubst, all das hätte nichts mit dir zu tun – dann bringt das für dich ernste Probleme mit sich. Wenn das die Art von Haltung ist, die du zu Opfergaben hast, bist du dann ein verantwortungsvoller Mensch? Kann jemand wie du eine Pflicht gut ausführen? Es ist offensichtlich, was für eine Menschlichkeit du aufweist. Kurzum, bei der Verwaltung der Opfergaben ist es, neben deren sicherer Verwahrung, die Hauptverantwortung von Leitern und Mitarbeitern, dass sie die Arbeit im Anschluss daran weiterverfolgen – am allerwichtigsten ist, dass sie regelmäßig die Abrechnungen abgleichen sowie Ausgaben aller Art nachverfolgen, untersuchen und überprüfen und eine strenge Kontrolle durchführen. Sie müssen unangemessene Ausgaben auf jeden Fall ausschließen, bevor sie in Verschwendung und Vergeudung münden; und falls die unangemessenen Ausgaben bereits dazu geführt haben, dann müssen sie die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen, sie verwarnen und von ihnen eine Entschädigung verlangen. Wenn du nicht einmal diese Arbeit gut machen kannst, dann solltest du schleunigst kündigen – du solltest nicht die Position eines Leiters oder Mitarbeiters innehaben, weil du die Arbeit eines solchen nicht ausführen kannst. Wenn du nicht einmal die Verantwortung für diese Arbeit übernehmen und sie nicht gut erledigen kannst, welche Arbeit kannst du dann leisten? Sagt Mir systematisch Folgendes: Wie viele Aufgaben gibt es insgesamt, die Leiter und Mitarbeiter im Hinblick auf die Opfergaben verrichten müssen? (Erstens, Verwahrung von Opfergaben. Zweitens, Abgleich der Abrechnungen. Drittens, Nachverfolgung, Untersuchung und Überprüfung von Ausgaben aller Art, Durchführung einer strengen Kontrolle; unangemessene Ausgaben müssen ausgeschlossen werden, und egal wer etwas verprasst oder verschwendet, er muss zur Rechenschaft gezogen werden und eine Entschädigung zahlen.) Ist es leicht, nach diesen Schritten vorzugehen? (Ja.) Das ist eine klar abgegrenzte Vorgehensweise. Wenn du nicht einmal so eine einfache Arbeit verrichten kannst, was kannst du dann als Leiter oder Mitarbeiter leisten – als Haushalter von Gottes Haus? Es kommt auf Schritt und Tritt vor, dass Opfergaben verschwendet und verprasst werden, und wenn dir das als Leiter oder Mitarbeiter nicht bewusst ist und du dich deswegen überhaupt nicht schlecht fühlst, ist dann Gott überhaupt in deinem Herzen – gibt es da überhaupt einen Platz für Ihn? Das ist fraglich. Du sagst, dass dein gottliebendes Herz groß ist und dass du wirklich ein gottesfürchtiges Herz hast, aber wenn Seine Opfergaben so verprasst und verschwendet werden, du dir dessen irgendwie nicht bewusst bist und dich deswegen keineswegs schlecht fühlst – stellt das nicht deine Liebe zu Gott und deine Gottesfurcht infrage? (Ja.) Selbst dein Glaube ist fraglich, ganz zu schweigen von deiner Liebe zu Gott und deiner Gottesfurcht. Deine Liebe zu Gott und deine Gottesfurcht halten nicht stand – sie sind nicht haltbar! Die sichere Verwahrung von Opfergaben ist eine Verpflichtung, der Leiter und Mitarbeiter nachkommen sollten, und es ist auch ihre unausweichliche Verantwortung. Wenn die Opfergaben nicht gut verwahrt werden, dann stellt das eine Vernachlässigung ihrer Verantwortlichkeit dar – man kann sagen, dass alle, die Opfergaben schlecht verwahren, falsche Leiter und falsche Mitarbeiter sind.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:30 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?