Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (11) Abschnitt Vier

Falsche Leiter sind bei der Zuteilung der verschiedenen Materialien von Gottes Haus nicht nur außerstande, dies entsprechend den von Gottes Haus verlangten Grundsätzen zu tun, sie lassen auch zu, dass sich viele ihrer persönlichen Gefühle, Vorlieben und Begierden sowie ihr jeweiliges persönliches Verständnis damit vermengen. Sie machen aus dieser Arbeit ein Durcheinander und ein wirres Chaos, ohne dass sie nennenswerte Grundsätze befolgen würden. Wenn also ein falscher Leiter die verschiedenen Sachen von Gottes Haus verwaltet, kommt es in Situationen, in denen niemand weiß, was vor sich geht, oft vor, dass Dinge beschädigt werden, ohne Grund verschwendet werden oder verloren gehen und die Zahlen nicht stimmen. Andere Dinge werden von einzelnen Personen zum eigenen Gebrauch mitgenommen, ohne dass sie sie eintragen oder es melden. Falsche Leiter sind nicht einmal bei einer so simplen Aufgabe allgemeiner Angelegenheiten zu einer guten Verwaltung fähig. Sie machen ein Chaos aus dieser Arbeit, sind aber trotzdem entspannt und denken, dass sie eine Menge Arbeit geleistet haben. Falsche Leiter führen an den verschiedenen Sachen von Gottes Haus nie die regelmäßigen Inspektionen, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durch, im Herzen interessieren diese Dinge sie kein bisschen. Nehmen wir an, du fragst sie: „Kümmert sich irgendjemand um die Wartung und Instandhaltung dieser Geräte? Gab es bei Reparaturen irgendwelche Fälle von Verschwendung bei der Beschaffung von Ersatzteilen? Oder hat irgendjemand zu viel ausgegeben oder sich übers Ohr hauen lassen? Wurde nach diesen Vorfällen irgendjemand zur Verantwortung gezogen? Wurde irgendwer mit einem Bußgeld belegt oder verwarnt?“ Falsche Leiter werden nichts davon wissen und nichts davon wird sie kümmern. Ob beim Kauf von Dingen für Gottes Haus unrechtmäßig Geld ausgegeben wurde, ob irgendwer damit beauftragt wurde, diese Dinge nach dem Kauf zu verwalten, ob die gekauften Sachen geeignet sind und effektiv eingesetzt werden können, und wenn dem nicht so ist, ob sie innerhalb der festgelegten Frist zurückgegeben oder umgetauscht wurden – sie wissen nichts darüber. Sie sind solche Idioten – sie wissen nichts. Das Einzige, woran falsche Leiter denken, ist, wie man bei Versammlungen Glaubenslehren predigt, damit sie von den Menschen hochgeschätzt werden; sie besitzen in Bezug auf die spezifische Angelegenheit der Verwaltung von Materialien kein Arbeitsvermögen, noch haben sie irgendeine Haltung dazu. Sie wissen nicht, dass es sich hierbei um Arbeit handelt, die sie verrichten sollten, noch wissen sie, wie man sie erledigt. Was die Sachen von Gottes Haus betrifft, sind falsche Leiter der Ansicht, dass sie jedem gehören, dass also jeder, der etwas benutzen möchte, das tun kann, und dass jeder, der etwas braucht, es sich nehmen oder bei den Vorgesetzten beantragen kann – dass dies jedermanns Recht ist und dass die Sachen von Gottes Haus nicht von irgendeiner einzelnen Person verwaltet oder kontrolliert werden sollten. Falls also jemand ein Gerät kaputtmacht oder verliert, dann ist es ihnen egal, und sollte jemand den Kauf von etwas beantragen, dann ist ihnen auch egal, ob es teuer oder billig ist. Tatsache ist, dass Gottes Haus Regeln zu diesen Dingen hat. Solange Leiter und Mitarbeiter ihrer Verantwortung nachkommen und eine ordnungsgemäße Überprüfung gemäß den Grundsätzen von Gottes Haus durchführen, können all solche Verluste und Fälle von Verschwendung vermieden werden. Doch falsche Leiter erledigen nicht einmal diese simpelste Aufgabe, die Verluste verhindern kann. Leben sie nicht auf Kosten des Hauses Gottes? Sind sie nicht Schmarotzer? Manifestiert sich darin nicht konkret die „Falschheit“ falscher Leiter? Wie würdet ihr mit so einem Leiter umgehen, wenn ihr einem begegnen würdet? (Wir würden ihn entlassen.) Ihr entlasst ihn einfach, und das war’s? Müsst ihr ihm nicht die eine oder andere Lehre erteilen? „Dieses Gerät wurde dort hingestellt, und es ist feucht geworden, und seit Tagen hat es keiner überprüft. Es ist nicht klar, ob die Stromversorgung noch funktioniert oder ob Mäuse die Kabel angefressen haben. Warum kümmerst du dich nicht um diese Dinge? Der Computer, den ich benutze, ist kaputt und muss repariert werden. Die Arbeit wird sich verzögern, wenn er nicht repariert wird. Aber ich habe das bei dir so oft beantragt – warum hast du dem keine Beachtung geschenkt? Womit bist du denn den ganzen Tag blind beschäftigt, wie ein Huhn, dem man den Kopf abgeschnitten hat? Wenn man sich darauf verlässt, dass ein Leiter wie du seine Arbeit macht, hältst du die ganze Arbeit auf, und deinetwegen gehen alle Geräte und Materialien kaputt. Weder kümmerst du dich um die verschiedenen Sachen von Gottes Haus, noch verwaltest du sie. Du bist als Leiter ungeeignet – du solltest schleunigst abtreten!“ Ist es richtig, ihn so zu belehren? (Ja.) Wie muss ein Mensch sein, der sich traut, Leiter und Mitarbeiter zu belehren? Zunächst einmal muss er mutig sein und er muss einen Sinn für Gerechtigkeit haben. Manche sagen vielleicht: „Ich würde mich nicht trauen, die Leiter und Mitarbeiter zu belehren. Sie sind Offiziere, und ich bin nur ein Soldat und stehe im Rang so viel weiter unten als sie. Sie haben die Wahrheit, und sie können Predigten halten. Ich bin in nichts gut und nicht in der Position, sie zu belehren.“ Ist das nicht die Logik eines Halunken? (Ja.) Wie also würdet ihr so einen Leiter dann belehren? „Wenn du diese Arbeit machen kannst, dann versuch dein Bestes und erledige sie im Einklang mit den Grundsätzen von Gottes Haus. Wofür auch immer du uns einteilst, wir werden gehorchen. Aber wenn du bei dieser Aufgabe nicht dein Bestes versuchst, wenn du sie nicht gemäß den Grundsätzen von Gottes Haus erledigst, dann wirst du uns nie dazu bringen, auf dich zu hören! Außerdem, wenn du keine echte Arbeit leistest, dann haben wir das Recht, dich deines Postens zu entheben und dich zu entfernen! Wenn du jemandem schaden willst, dann schade dir selbst – du darfst nicht versuchen, uns allen zu schaden.“ Würdet ihr euch trauen, ihn so zu belehren? (Ja.) Das sagt ihr jetzt, aber würdet ihr es wirklich tun, wenn es so weit ist? Im Allgemeinen ist es so, dass ihr euch, wenn es um Dinge geht, die die Wahrheitsgrundsätze und wichtige Belange tangieren, nicht traut, ungezwungen zu reden, aus Angst, fehlende Erkenntnis und Klarheit beim Reden könnten bedeuten, dass ihr über die Leiter und Mitarbeiter einfach ein Urteil fällt und für eine Störung sorgt. Ihr solltet allerdings über Erkenntnisse hinsichtlich der Frage der Verwaltung von Materialien verfügen können; ihr solltet euch in dieser Sache Urteilsvermögen aneignen und die dazugehörigen Grundsätze begreifen.

Da gab es einen Mann, der in einem Filmproduktionsteam für die Kostüme zuständig war. Er war in seinem Handeln renitent und veruntreute heimlich immer die Sachen von Gottes Haus. Als er das Filmproduktionsteam verließ, nahm er einige Dinge mit, und eine spätere Überprüfung der Konten ergab, dass viel Geld, das er erhalten hatte, nicht abgerechnet worden war. Außerdem besaß er Geld, obwohl er nicht arbeitete, und er hatte auch viele hochwertige Produkte gekauft. Eine Menge Menschen hatten ihm geschmeichelt, während er dem Filmproduktionsteam angehörte, und sie alle wollten mit ihm auf gutem Fuß stehen, sodass sie ihn, wenn sie Kleidungsstücke brauchten, nur fragen mussten, und er gab sie ihnen. Wenn jemand mit ihm auf Kriegsfuß stand, gab er ihm nicht einmal die Kleidungsstücke, die er bekommen sollte. Was für ein Problem ist das? Es ist ein Problem mit dem Verwaltungspersonal. Zum einen veruntreute er selbst diese Sachen, zum anderen teilte er die Sachen von Gottes Haus nicht im Einklang mit den Grundsätzen zu, sondern richtete sich nach seinen Gefühlen, seinem eigenen Willen und seinen Beziehungen. Gemäß den Grundsätzen hätte in Bezug auf diese Person eine Säuberung vorgenommen werden sollen. Das war ein offenkundiges Problem. Nicht nur tat der falsche Leiter dies nicht, sondern er hielt ihn für einen guten Menschen und veranlasste, dass er woandershin kam, um dort seine Pflicht zu tun. Wurde der Fehler damit nicht schlimmer? Was glaubt ihr, wie diese Arbeit gemacht wurde? Entsprach sie den Grundsätzen? Kam dieser Leiter der Verantwortung nach, der Leiter und Mitarbeiter nachkommen sollten? (Nein.) Stellen wir für den Augenblick zurück, welche Vorteile sich der Leiter dadurch verschaffen konnte, dass er so mit dieser Person umging – wenn wir nur danach urteilen, wie er die Sache handhabte, welche Natur lag dem dann zugrunde? Die, dass er auf Basis seiner Gefühle einem bösen Menschen Unterschlupf gewährte und sich mit ihm nicht gemäß den Grundsätzen von Gottes Haus befasste. Wenn wir das also mit Punkt 10 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern in Verbindung bringen, welchen Fehler macht dann diese Sorte Leiter und Mitarbeiter in ihrem Umgang mit den verschiedenen Materialien von Gottes Haus? Kam dieser Leiter seiner Verantwortung nach? War die Grundlage für seinen Umgang mit der Angelegenheit der Schutz der Sachen von Gottes Haus? Mit Sicherheit nicht. Er nahm die Sachen von Gottes Haus nicht wichtig und drückte sogar ein Auge zu, als er zuließ, dass diese Sachen von der bösen Person ruiniert oder nach Belieben entnommen wurden. Würde er das so handhaben, wenn seine eigenen Sachen von anderen Leuten beschädigt oder in Besitz genommen würden? Nein – dann würde er an Rache und Entschädigung denken. Warum also ging er mit den Sachen von Gottes Haus nicht so um? Er sagte sogar: „Er kann sich ein paar Dinge nehmen, wenn er will – er nimmt ja nicht so viel. Er kann diese Sachen ein bisschen veruntreuen, wenn es ihm gefällt – wer hätte nicht ein leichtes Verlangen danach? Was spielt die kleine Menge, die er veruntreut, denn schon für eine Rolle? Es ist ja nicht so, dass andere weniger bekommen.“ Was für eine Haltung ist das? Ist das die Haltung, die Leiter und Mitarbeiter in Bezug auf die Sachen von Gottes Haus haben sollten? (Nein.) Beißen sie nicht die Hand, die sie füttert? Und welche Logik hatte der falsche Leiter am Ende anzubieten? „Lass ihn doch diese Dinge veruntreuen – wir müssen diese Konten nicht mit ihm abgleichen. Worauf belaufen sich denn diese belanglosen Summen und Sachen? Antichristen veruntreuen so viel mehr als das. Dass er diese Dinge veruntreut hat, ist eine Sache zwischen ihm und Gott – es ist seine Sache, wie er vor Gott für sich selbst Rechenschaft ablegt, wenn die Zeit kommt. Es hat nichts mit uns zu tun.“ Welche Gedanken und Gefühle hegt ihr, nachdem ihr gehört habt, dass ein Leiter so etwas sagt? Jeder, der irgendeinen Sinn für Gerechtigkeit hat, der sich seines Gewissens ein wenig bewusst ist, würde innerlich weinen, wenn er diese Worte hört, und er wäre untröstlich und enttäuscht, selbst wenn es nur ein gewöhnlicher Glaubensanhänger wäre, geschweige denn ein Leiter oder Mitarbeiter! Falsche Leiter von diesem Typ genießen so viel von Gottes Gnade und Schutz und erfreuen sich an so vielen Seiner Wahrheiten, aber sie haben immer noch diese Art von kaltblütiger Haltung zu den Sachen Seines Hauses. Weisen sie Menschlichkeit auf? Sind sie als Leiter oder Mitarbeiter geeignet? (Nein.) Sobald solche Personen entlassen werden, qualifizieren sie sich dann in Zukunft dafür, Leiter oder Mitarbeiter zu sein? (Nein – ihre Menschlichkeit ist schlecht.) Wie manifestiert sich ihre schlechte Menschlichkeit? (Dadurch, dass sie die Interessen von Gottes Haus nicht wahren.) Durch welches konkrete Handeln wahren sie die Interessen von Gottes Haus nicht? Was ist das Wesen dieser konkreten Manifestation? Solche Menschen haben das Herz nicht am rechten Fleck, und sie haben einen schlechten Charakter; sie reden recht schön, tun aber nichts Wirkliches. Solche Menschen dürfen keinesfalls Leiter und Mitarbeiter sein. Wer das Herz nicht am rechten Fleck hat, liebt die Wahrheit nicht, sondern ist auf seinen eigenen Vorteil aus; wer das Herz nicht am rechten Fleck hat, verschwendet absolut keinen Gedanken an Gottes auserwähltes Volk und wahrt keinesfalls die Arbeit der Kirche oder die Interessen von Gottes Haus.

Die erste grundlegende Sache, die Leiter und Mitarbeiter tun müssen, besteht darin, gut auf die verschiedenen Materialien von Gottes Haus aufzupassen, ordnungsgemäße Überprüfungen vorzunehmen und für Gottes Haus Wache zu halten, und nicht zuzulassen, dass irgendwelche Dinge beschädigt werden, verschwendet werden oder in den Besitz böser Menschen geraten. Das ist das Mindeste, was sie tun sollten. Sobald du als Leiter oder Mitarbeiter gewählt wirst, erachtet Gottes Haus dich als seinen Haushalter: Du gehörst zur Kategorie der Verwalter, und die Aufgabe, die du übernimmst, ist schwerer als die von anderen. Du trägst eine große Verantwortung. Deshalb geht es bei jeder Haltung, die du hast, jeder deiner Handlungen, jedem deiner Pläne für den Umgang mit Angelegenheiten und jeder deiner Methoden zur Problemlösung – um die Interessen von Gottes Haus. Wenn du nicht einmal die Interessen von Gottes Haus bedenkst oder sie beherzigst, dann bist du als Haushalter Seines Hauses ungeeignet. Was für ein Mensch ist das? Warum ist er als Haushalter von Gottes Haus nicht geeignet? Unter falschen Leitern gibt es einige, die nicht nur ein schlechtes Kaliber haben – ihr Hauptproblem ist, dass sie keine Bürde tragen; sie wissen nicht, wie man arbeitet, suchen aber nicht nach der Wahrheit, und sie sind unfähig, auch nur der Mindestverantwortung nachzukommen, der ein Haushalter nachkommen sollte. Sie haben weder ein Gewissen noch Vernunft. Das liegt daran, dass sie das Herz nicht am rechten Fleck haben, ihr Charakter schlecht ist und sie egoistisch und gemein sind; sie wahren die Arbeit der Kirche überhaupt nicht, schaden aber häufig den Interessen der Kirche und verraten sie, machen sich bei den Menschen lieb Kind und wahren ihre Beziehung zu anderen Menschen zulasten der Interessen der Kirche, die dadurch Schaden nehmen. Sie lassen zu, dass die Materialien von Gottes Haus beschädigt werden, verschwendet werden, verloren gehen oder sogar in den Besitz von bösen Menschen gelangen, und es ist ihnen völlig egal, und sie haben deswegen auch nicht das geringste Gefühl der Schuldigkeit oder irgendwelche Schuldgefühle. Was ist also, wenn man es von der Perspektive der Menschlichkeit her betrachtet, bei der Auswahl von Leitern und Mitarbeitern das Grundlegendste, das sie aufweisen sollten? Sie müssen ein Gewissen und einen Sinn für Gerechtigkeit haben, und sie sollten angemessene Beweggründe haben. Zuerst muss ihre Menschlichkeit sich bewähren. Egal, wie viel Arbeitsvermögen sie besitzen oder auf welchem Niveau ihr Kaliber ist, wenn solche Menschen als Verantwortliche dienen, werden sie den Anforderungen als Haushalter gerecht. Allermindestens werden sie die Interessen von Gottes Haus und die gemeinsamen Interessen der Brüder und Schwestern wahren können. Sie werden keinesfalls die Interessen der Brüder und Schwestern noch die von Gottes Haus verraten. Wenn die Interessen von Gottes Haus und die der Brüder und Schwestern Gefahr laufen, Schaden zu nehmen oder beeinträchtigt zu werden, werden die Leiter und Mitarbeiter vorher daran gedacht haben, und sie werden als Erstes vortreten und sie schützen, selbst wenn das ihrer eigenen Sicherheit schadet oder sie deswegen einen Preis zahlen oder leiden müssen. Menschen mit einem Gewissen und Vernunft können all das. Einige falsche Leiter und Mitarbeiter versuchen, schnell einen sicheren Ort zu finden, um sich zu verstecken, wenn sie in eine gefährliche Situation geraten, aber was die wichtigen Sachen von Gottes Haus angeht – Bücher mit Gottes Worten, Handys, Computer usw. – diese Dinge sind ihnen egal, und sie erkundigen sich auch nicht danach. Wären sie besorgt darüber, dass ihre Verhaftung Auswirkungen auf die Arbeit der Kirche als Ganzes hätte, dann könnten sie andere schicken, um sich um diese Dinge zu kümmern – aber diese falschen Leiter verstecken sich, und dabei geht es ihnen nur um ihre eigene Sicherheit. Sie fürchten sich zu Tode, und um ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten, tun sie nicht, was sie tun können. Daher kommt es oft vor, dass die Nachlässigkeit, Untätigkeit und Verantwortungslosigkeit von falschen Leitern dazu führt, dass verschiedene Gegenstände von Gottes Haus und Gott dargebrachte Opfergaben vom großen roten Drachen geplündert und eingezogen werden, wenn gefährliche Situationen auftreten, was zu schwerwiegenden Verlusten führt. Wenn diese Situationen gerade erst in der Kirche entstanden sind, sollten Leiter und Mitarbeiter als Erstes daran denken, die Geräte und Materialien von Gottes Haus an geeignete Orte zu bringen und sie zur Verwaltung an geeignete Personen zu übergeben; es darf auf keinen Fall zugelassen werden, dass der große rote Drache sie nimmt. Aber falsche Leiter denken nie an so etwas; sie setzen die Interessen von Gottes Haus nie an erste Stelle, sondern ihre eigene Sicherheit. Dass falsche Leiter keine echte Arbeit verrichten, führt oft dazu, dass es bei verschiedenen wichtigen Sachen von Gottes Haus zu Verlusten kommt oder diese beschädigt werden. Ist das nicht eine ernstzunehmende Verantwortungslosigkeit seitens der falschen Leiter? (Ja.)

Was ist hinsichtlich Punkt 10 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern die wichtigste Manifestation falscher Leiter, die wir gerade enthüllen? Falsche Leiter nehmen in Bezug auf die Sachen von Gottes Haus eine Haltung der Gleichgültigkeit und Nichtbeachtung ein; sie richten sich nicht nach den Grundsätzen, sondern teilen diese Dinge willkürlich zu, auf Basis ihrer eigenen Vorstellungen und Vorlieben. Während sie Dinge verwalten, werden die Sachen von Gottes Haus oft in größerem oder geringerem Ausmaß beschädigt oder verschwendet, was der Arbeit von Gottes Haus Verluste verursacht. Das ist bei falschen Leitern die wichtigste Manifestation. Falsche Leiter können nicht einmal diese einfachste einzelne Aufgabe allgemeiner Angelegenheiten bewältigen; nicht einmal das können sie tun oder gut erledigen – was können sie denn dann? Wenn ihr also seht, dass solche Leute als Leiter agieren, dürft ihr ihre Arbeit inspizieren und beaufsichtigen. Wenn sie aus dieser einzelnen Aufgabe allgemeiner Angelegenheiten ein Chaos machen und nicht einmal das tun, was sie tun können, und keine anderen geeigneten Personen dafür finden, falls sie selbst nicht die Zeit haben, dann sind solche Leiter zu entlassen und sofort von ihrem Posten zu entfernen. Gottes Haus wird sie niemals einsetzen. Ist das angemessen? (Ja.) Warum? Ein Mensch, der das Herz nicht am rechten Fleck hat, der ein verdrehtes Verständnis hat und nur nach seinen Gefühlen und seinen egoistischen, verachtenswerten Ambitionen und Begierden handelt, ist nicht vertrauenswürdig. Welche Arbeiten kann ein nicht vertrauenswürdiger Mensch gut erledigen? Welche Pflicht kann er gut ausführen? Ist er fähig, seine Pflicht treu auszuführen? (Nein.)

Habe Ich heute durch den gemeinschaftlichen Austausch zu Punkt 10 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern nicht klar einen weiteren der Grundsätze und Standards dargelegt, die von Leitern und Mitarbeitern verlangt werden? Worum es hier geht, ist keine Frage des Kalibers, noch eine Frage des Arbeitsvermögens, sondern eine Frage der Menschlichkeit. Beobachtet Menschen, die als Leiter und Mitarbeiter dienen, oder jene, die von der Kirche gefördert werden, und seht, ob es unter ihnen welche gibt, deren Menschlichkeit schlecht ist und die das Herz nicht am rechten Fleck haben, deren Menschlichkeit genauso ist wie bei den falschen Leitern, die wir unter Punkt 10 im Detail analysiert haben. Wenn ihr wirklich solche Leiter und Mitarbeiter findet, dann solltet ihr sie entlassen, und ihr müsst daran denken, solche Leute nie als Leiter zu wählen, und solche Leute nie zu fördern, damit sie Leiter und Mitarbeiter werden. Falls einige Menschen die Qualität der Menschlichkeit dieser Leute nicht verstehen und sie wählen, dann meldet sie umgehend. Gebt ihnen nicht die Gelegenheit, Leiter und Mitarbeiter zu sein. Diese Leute werden nicht Leiter und Mitarbeiter, um echte Arbeit zu leisten, sondern um die Arbeit der Kirche zu zerstören. Wenn sie Leiter werden, werden die verschiedenen materiellen Dinge von Gottes Haus als Folge davon nur ruiniert. Seid ihr bereit, eine solche Konsequenz zu Gesicht zu bekommen? (Nein.) Wie also solltet ihr mit solchen Personen umgehen? Falls sie derzeit als Leiter dienen, dann meldet sie und entfernt sie von ihren Posten. Wenn nicht, falls sie noch nicht gewählt worden sind, dann sagt jedem: „Dieser Mensch ist nicht gut. Was auch immer ihr tut, wählt ihn nicht; es wäre zum Nachteil der Kirche.“ Und falls Menschen so getäuscht und in die Irre geführt worden sind, dass sie diese Person gewählt haben, dann musst du umgehend jeden informieren: „Wir haben heute etwas Falsches getan. Wir haben jemanden zu unserem Leiter gewählt, dessen Menschlichkeit schlecht ist, der das Herz nicht am rechten Fleck hat. Jetzt, da wir das getan haben, werden die Interessen von Gottes Haus Verluste erleiden und Schaden nehmen. Wir müssen denjenigen sofort von seinem Posten entfernen, damit die Interessen und verschiedenen Sachen von Gottes Haus keinen Schaden nehmen. Wir dürfen nicht zulassen, dass er mit seinem Plan Erfolg hat.“ Ist das ein passendes Vorgehen? (Ja.)

Diejenigen, die als Leiter und Mitarbeiter ausgewählt werden, müssen Kaliber und Arbeitsvermögen aufweisen; jetzt gibt es außerdem Anforderungen an die Qualität ihrer Menschlichkeit. Was sagt ihr, ist es der Fall, dass die meisten Menschen die Kriterien, um Leiter und Mitarbeiter zu sein, nicht erfüllen? Welches dieser drei ist das Wichtigste? (Die Menschlichkeit.) Und an zweiter Stelle? (Das Arbeitsvermögen.) Und danach? (Ob sie Kaliber haben oder nicht.) Diese Reihenfolge ist ziemlich zutreffend. Wenn ihr in Zukunft Leiter wählt, messt sie an dieser Reihenfolge. Manche Menschen sagen: „Es gibt ein Problem mit dieser Reihenfolge. Angenommen, die Menschlichkeit kommt an erster Stelle, und es gibt einige Leute, die von guter Menschlichkeit, aber ziemlich schlechtem Kaliber sind, und wenn sie als Leiter ausgewählt werden, werden sie nicht in der Lage sein, irgendeine echte Arbeit zu leisten – ist es dann immer noch in Ordnung, nur die Menschlichkeit der Personen zu berücksichtigen?“ Die Menschlichkeit der Personen ist von größter Bedeutung, und sie ist das Erste, worauf man achten sollte, aber sie ist nicht das Einzige, was man bei der Wahl von Leitern und Mitarbeitern berücksichtigen sollte. Wenn die Menschlichkeit einer Person dem Maßstab entspricht, schaut als Nächstes auf ihr Arbeitsvermögen. Wenn es ihnen an Arbeitsvermögen mangelt und sie keine echte Arbeit leisten können, könnt ihr sie bitten, Arbeit zu übernehmen, die ihre Fähigkeiten nicht übermäßig beansprucht. Wenn ihre Menschlichkeit gut ist und sie in der Lage sind, die Arbeit zu übernehmen und ihr Bestes zu geben, um sie gut zu machen, und sie vertrauenswürdig sind, und das Haus Gottes keine Bedenken haben muss, sie einzusetzen, und sie für die meisten Brüder und Schwestern erbaulich, hilfreich und nützlich sind, dann werden sie den Anforderungen gerecht. Wenn ihr Kaliber schlecht ist und es ihnen an Arbeitsvermögen mangelt, oder ihr Arbeitsvermögen nur durchschnittlich ist, lasst sie eine einfache Arbeit oder eine einzelne Aufgabe ausführen. Wenn sie ein gutes Kaliber und ein starkes Arbeitsvermögen haben, können sie irgendeine wichtige Arbeit oder mehrere verschiedene Aufgaben ausführen. Schafft ihr es nicht einmal Derartiges zu regeln? Wenn sie von schlechter Menschlichkeit sind und sie das Herz nicht am rechten Fleck haben, werden sie dann, egal wie groß ihr Arbeitsvermögen ist, in der Lage sein, die Arbeit gut zu erledigen? (Nein.) Wenn sie eine Firma oder ein paar Angestellte leiten würden, wäre das vielleicht kein Problem – aber welche Probleme würden aufkommen, wenn sie die verschiedenen Materialien des Hauses Gottes verwalten müssten? Zuallererst würden sie diese Dinge keinesfalls gemäß den Grundsätzen, die das Haus Gottes fordert, verwalten oder handhaben. Sie haben das Herz nicht am rechten Fleck, sie lieben die Wahrheit nicht, und in ihren Herzen gibt es nichts als Intrigen, nichts als niederträchtige Vorstellungen und Gedanken, sodass alles, was sie tun, nach ihren eigenen Vorlieben und auf der Grundlage ihrer eigenen Interessen geschieht, nicht auf der Grundlage der Wahrheitsgrundsätze oder von Fairness. Sie bedenken nur, was sie zu verlieren oder zu gewinnen haben, und denken nicht an die Grundsätze, die von Gottes Haus verlangt werden – und so sind sie dazu bestimmt, an der Arbeit als Leiter und Mitarbeiter zu scheitern. Wodurch ist das bestimmt? Durch die Qualität ihrer Menschlichkeit; es wird nicht durch ihr Arbeitsvermögen bestimmt. Wenn ihr also abwägt, ob jemand erhaben oder niedrig ist, und ob er den Maßstäben des Hauses Gottes für die Auswahl von Leitern und Mitarbeitern entspricht, schaut zuerst auf seine Menschlichkeit: Wenn seine Menschlichkeit verlässlich ist und den Anforderungen gerecht wird, dann betrachtet als Nächstes, ob er Arbeitsvermögen besitzt und eine Bürde trägt; betrachtet dann die anderen Aspekte.

Das ist Punkt 10 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern. Das ist mehr oder weniger die detaillierte Analyse von Punkt 10 der verschiedenen Manifestationen, die sich an falschen Leitern zeigen. Man kann anhand der Haltung und Manifestationen, mit denen falsche Leiter mit den Materialien von Gottes Haus umgehen, sehen, dass den meisten ein Gewissen und Vernunft fehlt, dass ihre Menschlichkeit zu schlecht ist und sie keine Verantwortung übernehmen – man könnte sagen, sie haben das Herz am falschen Fleck. Haben wir jetzt nicht ein weiteres Beweisstück, durch das man bestimmen kann, dass jemand ein falscher Leiter ist? Einige falsche Leiter können keine Arbeit leisten, weil ihr Kaliber schlecht ist und weil sie blind sind und keinen Einblick in die Dinge haben. Manche leisten keine tatsächliche Arbeit, weil sie das Herz nicht am rechten Fleck haben und sie ausschließlich auf ihren eigenen Vorteil aus sind – sie wahren die Interessen von Gottes Haus nicht, und es ist ihnen egal, ob Gottes auserwähltes Volk lebt oder stirbt. Jede Sorte falscher Leiter muss so schnell wie möglich entlassen und ausgemustert werden, um zu verhindern, dass sich die Arbeit von Gottes Haus verzögert und Sein auserwähltes Volk Schaden nimmt.

1. Mai 2021

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