Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (11) Abschnitt Eins

Bei der vorigen Versammlung haben wir über Punkt 9 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern Gemeinschaft gehalten: „Kommuniziere, erlasse und setze die verschiedenen Arbeitsanordnungen des Hauses Gottes exakt gemäß seinen Anforderungen um, biete anderen Führung, beaufsichtige sie und treibe sie voran, und überprüfe und verfolge den Stand der Umsetzung“. Wir haben über die Verantwortung, der Leiter und Mitarbeiter nachkommen müssen, und über die Arbeit, die sie leisten müssen, Gemeinschaft gehalten, und wir haben außerdem ein paar der Verhaltensweisen falscher Leiter im Detail analysiert. Obwohl wir uns nicht gemeinschaftlich über die Details ausgetauscht haben, wie Leiter und Mitarbeiter jede Arbeitsanordnung umsetzen sollen, haben wir uns gemeinschaftlich über die Details der Grundsätze zur Umsetzung dieser Anordnungen ausgetauscht und auch darüber, was Leiter und Mitarbeiter tun müssen. Seid ihr durch unseren gemeinschaftlichen Austausch über Punkt 9 zu einer konkreteren, genaueren Definition der Arbeit gelangt, die Leiter und Mitarbeiter leisten sollen? Seid ihr euch jetzt im Klaren darüber, welche Arbeit Leiter und Mitarbeiter leisten müssen? Die Hauptsache für sie ist, dass sie die Arbeit gemäß Gottes Anforderungen und den Arbeitsanordnungen Seines Hauses umsetzen. Das ist im Grunde alles. Darüber sind wir uns jetzt im Klaren. Welche Arbeit ein Leiter oder Mitarbeiter in Gottes Haus leisten muss und was seine Verantwortlichkeiten sind, darüber sollte recht spezifisch unter Punkt 9 Gemeinschaft gehalten worden sein. Dieser ist im Grunde umfassend. Der Umfang seiner Verantwortlichkeiten unterliegt Einschränkungen, und die Arbeit, die er tun soll, sowie die Art und Weise, wie er sie ausführen soll, sind ebenfalls klar dargelegt. Wenn jemand jetzt, nachdem das klar dargelegt worden ist, immer noch nicht weiß, wie man konkrete Arbeit verrichtet, dann liegt das Problem darin, dass er ein schlechtes Kaliber hat. Er gehört zu der Sorte falscher Leiter, die keine Arbeit verrichten kann. Es gibt noch eine andere Sorte falscher Leiter, die die Arbeit nur nach ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen einteilt und Menschen willkürlich einsetzt, was dazu führt, dass zu viele Köche den Brei verderben. Die Arbeit wird nicht einfach nur nicht gut erledigt – sie bringen sie vollkommen durcheinander, sodass es keinen Weg nach vorn gibt. Falsche Leiter werden die Arbeitsanordnungen nie umsetzen, geschweige denn echte Arbeit leisten. Sie machen einfach die Arbeit, die ihnen gefällt, und konzentrieren sich nur auf die Arbeit allgemeiner Belange; wenn sie arbeiten, dann wissen sie nur, wie man Befehle erteilt, hohle Phrasen drischt und Glaubenslehren ausruft. Sie verfolgen die Arbeit nie nach, noch kümmert es sie, ob sie effektiv gewesen ist. Das ist eine Sorte falscher Leiter. Kurzum, ob jemand nun als Leiter keine echte Arbeit leisten kann oder keine echte Arbeit leistet – welche Umstände auch immer vorliegen mögen – wenn er der Verantwortung von Leitern und Mitarbeitern nicht nachkommen kann oder die Arbeit von Gottes Auftrag nicht ausführen kann und es nicht schafft, die verschiedenen Arbeiten umzusetzen, die Gottes Haus vorgesehen hat, dann ist er ein falscher Leiter.

Habt ihr jetzt durch unseren gemeinschaftlichen Austausch über die neun Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern und dadurch, dass wir entlarvt haben, welche Manifestationen sich bei falschen Leitern zeigen, ein gewisses Grundwissen und Grundverständnis dahingehend erlangt, wie man der Verantwortung von Leitern und Mitarbeitern nachkommt? (Ja.) Haltet ihr die Arbeit von Gottes Haus also für leicht machbar? Sind die Anforderungen an den Menschen hoch? Sind sie überzogen? (Sie sind nicht hoch; es sind alles Anforderungen, die wir erfüllen können.) Gibt es Leiter und Mitarbeiter, die sagen: „Es gibt zu viele Arbeitsaufgaben und zu viele Arten von Arbeiten, deren Erledigung Gottes Haus von uns verlangt. Je höher der Rang eines Leiters ist, desto größer ist sein Aufgabenbereich und desto mehr Arbeitsaufgaben fallen in seine Zuständigkeit. Diese Arbeit gut erledigen und dafür sorgen zu können, dass sie gemäß den Anforderungen des Oberen umgesetzt wird – daran würden wir vor Erschöpfung sterben, oder nicht?“ Ist irgendjemand vor Erschöpfung in die Knie gegangen, weil er all die konkreten Arbeiten gut erledigt hat, weil er jede Arbeitsaufgabe umgesetzt hat, wo er umgesetzt werden sollte? (Nein.) Ist irgendjemand vor Erschöpfung erkrankt? Ist irgendjemand so beschäftigt, dass er keine Zeit zum Essen oder Schlafen hat? (Nein.) Manche sagen vielleicht: „Was meinst du mit Nein? Manche sind tatsächlich von ihrer Arbeit in der Kirche erschöpft, weil sie lange ohne regelmäßige Mahlzeiten auskommen müssen oder bei der Arbeit keine geregelten Pausen einlegen können und das Schuften und die Ruhepausen nicht ausgewogen sind. Am Ende werden sie vor Erschöpfung krank.“ Habt ihr gehört, dass so eine Situation vorgekommen ist? (Nein.) Ist irgendjemand furchtsam und ängstlich geworden, nachdem er sich Punkt 9 angehört und gesehen hat, was die verschiedenen Arbeitsbereiche in Gottes Haus konkret beinhalten und welche Standards von Leitern und Mitarbeitern verlangt werden, während sie diese konkrete Arbeit verrichten? Empfinden sie so: „Es ist nicht leicht, Leiter oder Mitarbeiter zu sein. Wer könnte die Arbeit gut erledigen, wenn er körperlich nicht fit ist, kein gutes Kaliber hat, kein weites Herz hat und keine übermenschliche Energie und Kraft besitzt?“ Hatte irgendjemand diesen Gedanken? Ist er zulässig? (Nein.) Wodurch wird er unzulässig? Zunächst müssen Leiter und Mitarbeiter, wenn sie die Arbeit in Gottes Haus ausführen, egal welchen Rang sie haben und ob ihr Verantwortungsbereich sehr vieles oder nur eine einzige Aufgabe umfasst, zumindest ihre vorrangige Arbeit gut erledigen und dazu höchstens ein oder zwei zusätzliche Aufgaben. Selbst wenn sie mit umfangreichen Arbeiten betraut werden, bedeutet das nicht, dass sie sie in großem Umfang nachverfolgen oder anleiten müssen. Sie müssen sich darauf konzentrieren, die Verantwortung für die wichtigste Arbeit zu übernehmen oder sich bei bestimmten Aufgaben parallel um die schwächsten Glieder zu kümmern. Manche Menschen sind vielleicht voller Tatkraft, haben ein starkes Verantwortungsgefühl und ein gutes Kaliber und sind in der Lage, eine breite Palette an vielfältigen Arbeiten zu verrichten, aber ihre Haupttätigkeit besteht im Wesentlichen aus nur ein oder zwei Aufgaben. Bei anderen Arbeiten müssen sie nur nachfragen, sich erkundigen und versuchen, sie zu verstehen, und nur solche Probleme lösen, die sie feststellen. Das ist das Eine. Zum anderen ist es so, dass sie sich, selbst wenn sie sich gleichzeitig um mehrere Aufgaben kümmern, nur darauf verlassen müssen, dass die Hauptverantwortlichen diese Aufgaben erledigen. Alles, was sie selbst tun, ist, die verschiedenen Aufgaben zu beaufsichtigen, zu überprüfen und zu leiten; die Hauptarbeit, die sie selbst verrichten sollen, besteht immer noch aus einer einzigen Aufgabe. Und würde eine einzige Aufgabe jemanden erschöpfen? (Nein.) Wenn derjenige über ausreichend Kaliber verfügt und eine flexible Denkweise hat, dann wird er die Arbeit im Hinblick auf Zeiteinteilung und Effizienz vernünftig regeln. Er wird nicht in einem unorganisierten Durcheinander stecken, dem ein Weg nach vorn fehlt. Er wird nicht so geschäftig aussehen – er wird gemäß der vorgeschriebenen Routine arbeiten – aber die Arbeit wird nicht ineffizient sein, und sie wird gute Ergebnisse hervorbringen. Das ist jemand mit Kaliber, der weiß, wie man Personal und Zeit vernünftig einteilt. Menschen ohne Kaliber oder von schlechtem Kaliber sind chaotisch, egal welche Arbeit sie verrichten. Jeden Tag haben sie ziemlich viel zu tun, aber womit sie beschäftigt sind, können sie selbst nicht mit Sicherheit sagen. Sie haben keinen Zeitplan, kein Zeitverständnis; sie wachen recht früh auf und gehen recht spät ins Bett; sie können keine regelmäßigen Mahlzeiten einnehmen – aber wenn man sich die Arbeitseffizienz ansieht, dann verrichten sie überhaupt keine echte Arbeit. Ist das nicht ein Fall von übermäßig schlechtem Kaliber? (Ja.) Dieser Typ Mensch wuselt jeden Tag scheinbar ruhelos umher, kann aber nicht zum Kern der Arbeit vordringen, noch kann er unterscheiden, was dringend ist und was warten kann, und beim Lösen von Problemen ist er ineffizient. Das verlangsamt die Arbeit. Innerlich ist er bis zum Zerreißen angespannt, und er bekommt wunde Stellen im Mund. Doch selbst in solchen Fällen geht er nicht vor Erschöpfung in die Knie. Menschen mit schlechtem Kaliber können täglich mehr als acht Stunden arbeiten, aber sie arbeiten wesentlich ineffizienter als Menschen mit gutem Kaliber. Also müssen sie sehr beschäftigt sein, nicht wahr? Das sollten sie – sie können keine Resultate erzielen, selbst wenn sie sehr beschäftigt sind; wären sie nicht andauernd beschäftigt, wäre die Arbeit lahmgelegt. Das ist jemand mit so schlechtem Kaliber, dass er bei der Arbeit nicht kompetent sein oder sie in Angriff nehmen kann. Überdies gibt es in Gottes Haus viele Arbeitsaufgaben, und die Anforderungen sind, was Personal und Zeit angeht, gewissermaßen streng. Wenn die meisten Menschen ein wenig mehr beschäftigt sind, dann ist das darauf zurückzuführen, dass sie damit Spitzenleistungen und gute Resultate anstreben, denn die Arbeit von Gottes Haus ist anders als in den Betrieben und Fabriken der ungläubigen Welt: Diese verlangen wirtschaftliche Vorteile, wohingegen wir Nachdruck auf die Ergebnisse der Arbeit legen. Da aber die meisten Menschen ein schlechtes Kaliber haben, bei ihrer Arbeit keine Grundsätze befolgen und über alle Maßen ineffizient sind, brauchen sie mehr Zeit, um Ergebnisse hervorzubringen. Hegen die meisten von euch jetzt keine negativen Gedanken hinsichtlich der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern? Eines ist sicher: Leiter und Mitarbeiter werden nicht vor Erschöpfung zusammensacken, weil sie nach den Anforderungen von Gottes Haus arbeiten. Über diese externen, objektiven Faktoren hinaus gibt es noch etwas anderes, dessen man sich sicher sein kann: Wenn ein Mensch eine Bürde trägt und von gewissem Kaliber ist – und man darf die Tatsache nicht übersehen, dass es das Wirken des Heiligen Geistes gibt – dann wird der Heilige Geist bei Problemen, die man sich nicht vorstellen oder nicht vorhersehen kann, und bei Themen, mit denen man vorher nicht in Berührung gekommen ist und keine Erfahrung hat, einen ständig erinnern, erleuchten und einem jederzeit helfen. Die Arbeit der Kirche hängt nicht komplett von menschlicher Kraft, Energie und menschlichen Bürden ab, damit sie erledigt werden kann – zum Teil muss man auch auf das Wirken und die Führung des Heiligen Geistes vertrauen, wie es die meisten Menschen erlebt haben. Wie auch immer man es also betrachtet, ein Leiter oder Mitarbeiter sollte es schaffen, seiner Verantwortung nachzukommen. Es ist keine zusätzliche Anforderung an sie. Wenn Nichtgläubige in der Welt arbeiten, dann beruht ihr Handeln auf ihrem persönlichen Kaliber. Eine Pflicht in Gottes Haus auszuführen, ist etwas anderes: Man macht das nicht einfach auf der Basis seines Kalibers – man muss sich auch auf sein Verständnis der Wahrheitsgrundsätze verlassen, wenn man Resultate erzielen will. Mitunter muss man sich auch gegenseitig helfen und harmonisch zusammenarbeiten, wenn man seine Pflicht gut ausführen will. Manche fragen vielleicht: „Verlangt die Arbeit in Gottes Haus, dass wir uns ‚einer Aufgabe beugen und uns bemühen, unser Äußerstes zu tun, bis wir sterben?‘ ‚Die Seidenraupen spinnen im Frühling, bis sie sterben‘ – ist es das, was wir erreichen müssen? Wird Gottes Haus erst dann mit uns fertig sein, wenn wir an Erschöpfung sterben?“ Ist es das, was Gott vom Menschen verlangt? (Nein.) Unser gemeinschaftlicher Austausch zu den Anforderungen in Bezug auf die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern soll den Menschen lediglich Klarheit verschaffen und ein Verständnis dahingehend vermitteln, wie man mit Gottes Wirken gemäß den Wahrheitsgrundsätzen und Arbeitsmethoden, die Er verlangt, kooperiert, sodass Sein Werk auf geordnete, effektive Weise voranschreiten kann und damit Seine Worte und Sein Wirken bessere Resultate in Seinem auserwählten Volk erzielen können. Ein Aspekt davon ist, dass sich Sein Wirken entfaltet und verbreitet; der andere, dass Gottes Worte und Wirken bei denen, die Ihm folgen, die gewünschten Effekte erzielen. Das sind die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern, und es ist das, was sie mit ihrer Arbeit erreichen sollen.

Punkt 10: Verwahre ordnungsgemäß die verschiedenen Materialien des Hauses Gottes (Bücher, verschiedene Ausrüstungsgegenstände, Getreide usw.) und teile sie sinnvoll auf und führe regelmäßige Überprüfungen, Wartungen und Reparaturen durch, um Schäden und Verschwendung zu verringern; außerdem: Verhindere, dass böse Menschen sie sich zu eigen machen

Heute werden wir zum gemeinschaftlichen Austausch zu Punkt 10 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern übergehen: Verwahre ordnungsgemäß die verschiedenen Materialien des Hauses Gottes (Bücher, verschiedene Ausrüstungsgegenstände, Getreide usw.) und teile sie sinnvoll auf und führe regelmäßige Überprüfungen, Wartungen und Reparaturen durch, um Schäden und Verschwendung zu verringern; außerdem: Verhindere, dass böse Menschen sie sich zu eigen machen. Punkt 9 ist eine relativ umfangreiche Anforderung an Leiter und Mitarbeiter. Punkt 10 ist ein weiterer großer Arbeitsbereich, einer, der weitere konkrete Anforderungen an Leiter und Mitarbeiter hinsichtlich deren Verantwortung enthält. In diesem Arbeitsbereich geht es um Sachen, die Gottes Haus gehören, von denen einige für den täglichen Bedarf der Menschen erworben werden, die ihre Pflichten in Vollzeit ausführen, während es sich bei anderen Dingen um Geräte, Materialien usw. handelt, welche für die Arbeit der Evangeliumsverbreitung gekauft werden. Dann gibt es da noch einige Bücher mit Gottes Worten und solche Dinge, die den Lebenseintritt der Brüder und Schwestern betreffen und von Gottes Haus aufbewahrt werden sollten. Das sind Güter, die mit dem Gottesglauben der Menschen zusammenhängen. Insgesamt gibt es drei Kategorien: Dinge, die zum Leben notwendig sind, Dinge, die für die Arbeit notwendig sind, und Dinge, die für den Glauben an Gott notwendig sind. Ob diese Dinge nun von Gottes Haus erworben oder von den Brüdern und Schwestern gespendet werden, sobald sie in den Besitz von Gottes Haus gelangen, haben sie etwas mit der Frage zu tun, wie Leiter und Mitarbeiter Materialien verwalten und verteilen. Obwohl diese Arbeit im Vergleich zu Kirchenleben, Verwaltungsarbeit oder fachlichen Tätigkeiten von außen nicht so wichtig erscheint und nicht wie etwas, das auf der Agenda stehen muss, ist es trotzdem wichtige Arbeit, die Leiter und Mitarbeiter verrichten müssen. Die verschiedenen Sachen von Gottes Haus haben mit der Arbeit, dem Leben, Lernen und all solchen Dingen des gesamten Personals zu tun, das Pflichten ausführt, also ist die sichere Verwahrung und vernünftige Verteilung dieser sehr wichtig und darf nicht übersehen werden.

Ordnungsgemäße Aufbewahrung

Was für Leiter und Mitarbeiter noch zentraler ist, als die Verwaltungsarbeit der Kirche gut zu erledigen und das Kirchenleben gut zu gestalten, ist, dass sie die Arbeit der Evangeliumsverbreitung gut ausführen und die verschiedenen damit verbundenen Arbeiten gut ausführen. Darüber hinaus sollten die verschiedenen materiellen Dinge von Gottes Haus auch angemessen verwaltet werden. Diese Dinge sollten gut bewahrt werden; du darfst nicht zulassen, dass sie schimmelig oder von Ungeziefer befallen werden, und du darfst nicht zulassen, dass Menschen sie sich aneignen, als wären sie ihr Privateigentum. Gottes Haus stellt auch spezifische Anforderungen und gibt konkrete Schritte vor, wie Leiter und Mitarbeiter diese Arbeit gut erledigen sollen. Sie sollen damit anfangen, zu überprüfen, ob das Personal, das diese Dinge verwaltet, sich aus geeigneten, verantwortungsbewussten Menschen zusammensetzt und ob es weiß, wie man diese Dinge verwaltet, und ob es seiner Verantwortung gewissenhaft nachkommen kann – ob diese Dinge bei ihnen sicher verwahrt sind. Wenn es beispielsweise um die Aufbewahrung von Getreide geht, ist dann der Platz, wo es während der Regenzeit – wenn es feucht ist und viel regnet – gelagert wird, klamm? Überprüfen das die Verwalter rechtzeitig? Wenn das Getreide feucht wird, holen sie es dann zum Trocknen heraus? Verwalten sie diese Sachen so gewissenhaft, als wären es ihre eigenen? Weisen sie eine solche Menschlichkeit auf? Weisen sie eine solche Treue auf? Sie sollen damit anfangen, die Menschen, die diese Dinge verwalten, zu überprüfen, um festzustellen, wie ihre Menschlichkeit ist und ob sie ein Gewissen haben und tugendhaft sind. Wenn jemand dem Anschein nach eine ausgezeichnete Menschlichkeit hat und gutherzig ist, und die meisten anderen Gutes über ihn zu berichten haben, du aber nicht weißt, ob er geeignet ist, die Sachen von Gottes Haus zu verwalten, was ist dann zu tun? Du musst die Dinge nachverfolgen, überprüfen und beaufsichtigen. Du musst nach einer Weile nachfragen, um festzustellen, ob der Verwalter seiner Verantwortung nachgekommen ist. Bei Getreide beispielsweise stellt Feuchtigkeit die größte Besorgnis dar. Der Verwalter sollte überprüfen, ob es in dem Speicher feucht ist und ob das Getreide möglicherweise von Insekten befallen ist, und er sollte jemanden finden, der sich mit so etwas auskennt, sich mit demjenigen beraten und ein Verständnis davon erlangen, mit welcher Vorgehensweise man sicherstellen kann, dass das Getreide nicht feucht wird, schimmelt oder von Insekten befallen wird. Sobald der Verwalter das Getreide eingelagert hat, sollte er regelmäßig den Speicher überprüfen oder die Fenster öffnen, um zu lüften. Damit würde er wahrhaft seiner Verantwortung nachkommen. Falls der Verwalter sich proaktiv um diese Dinge kümmert, ohne dass man ihn dazu drängen oder daran erinnern muss, dann ist er verlässlich, und das ist beruhigend. Was ist dann mit den Menschen, die sich um die sichere Aufbewahrung von diversen Gerätschaften kümmern – sind sie die Richtigen für diese Aufgabe? Das weißt du noch nicht; du musst sie auch überprüfen. Wie wird der überwiegende Teil der Ausstattung – Elektronik, Möbel, Anlagen usw. – sicher aufbewahrt, wenn sie normalerweise nicht in Gebrauch ist? Kümmert sich der Verwalter um sie und hält sie instand? Überprüft er die elektronischen Geräte regelmäßig, schließt sie ans Stromnetz an und schaltet sie ein? Wenn du herumfragst, erfährst du vielleicht, dass derjenige, der diese Dinge verwaltet, das regelmäßig macht. Diese Dinge stehen vielleicht einfach nur herum, aber sie sind nicht staubig, was bedeutet, dass jemand regelmäßig kommt, um sich darum zu kümmern – du wirst feststellen, dass der zuständige Verwalter in Ordnung ist, dass er seiner Verantwortung nachkommt. Dann kannst du beruhigt sein. Außerdem gibt es Bücher mit Gottes Worten. Jedes davon ist schwer zu bekommen, und überdies sind Bücher mit Gottes Worten für jeden, der an Gott glaubt, wichtiger als alles andere – wichtiger als Getreide, elektronische Geräte oder irgendwelche anderen derartigen Dinge. Du solltest also, was diese Dinge angeht, umso mehr den Richtigen für deren Verwaltung finden und den richtigen Platz für deren Lagerung. Eine ordnungsgemäße Belüftung, Kontrolle und Überprüfung sind ebenfalls nötig – die Bücher dürfen nicht feucht oder nass oder von Mäusen angefressen werden. All diese Dinge muss man im Blick haben. Sind also die Personen, die solche Dinge verwalten, die richtigen für diese Aufgabe? Auch das muss häufig überprüft werden. Wenn die Verwalter faul, nachlässig und unachtsam sind, dann wird einiges beschädigt, wenn nicht durch Feuchtigkeit und Schimmel, dann durch Insekten. Das sind alles Verluste, die durch unzulängliche Überwachungen und Überprüfungen seitens der Leiter und Mitarbeiter verursacht werden. Wenn die Verwalter sich richtig um diese Sachen kümmern, dann sind die Leiter und Mitarbeiter dieser Verantwortung nachgekommen. Ob diese Sachen groß oder klein sind und ob sie häufig genutzt werden oder nicht, solange sie als Artikel eingestuft sind, die Gottes Haus gehören, sollte veranlasst werden, dass jemand sie verwaltet. Ein Artikel sollte sicher sein, egal um was es sich handelt und egal wo er gelagert wird, und es sollte sichergestellt werden, dass nichts damit schiefläuft. Das bedeutet, dass man treu und verantwortungsbewusst ist. Wenn jemand, der Dinge verwaltet, für ungeeignet befunden wird, was ist dann zu tun? Seine Pflicht muss sofort angepasst werden, und es muss jemand als Ersatz gefunden werden. Einige Menschen sind beispielsweise untätige Müßiggänger, die gern essen, aber nicht gern arbeiten und keine Verantwortung übernehmen. Sie gehen mit den Dingen der Kirche lässig um, als handle es sich um Gemeingut, und denken, das ginge in Ordnung, solange die Sachen nicht verloren gehen. Wenn es darum geht, ob diese Dinge schimmeln oder von Insekten befallen sind oder etwas davon beschädigt worden ist – das kümmert sie nicht, noch erkundigen sie sich danach. Wann immer du sie fragst, sagen sie, sie seien dort gewesen, um danach zu sehen, und dass alles in Ordnung ist. Tatsächlich haben sie lange nicht nach diesen Dingen gesehen. Eines Tages stellt jemand plötzlich fest, dass das Getreide schimmelig geworden ist und die Verkabelung einiger Geräte von Mäusen angenagt worden ist, und selbst Bücher mit Gottes Worten sind so feucht geworden, dass die Schrift darin verschwommen und undeutlich ist. Wenn man das erst dann feststellt – ist das nicht zu spät? (Ja, der Schaden ist bereits entstanden.) Das ist das Ergebnis unsachgemäßer Verwaltung. Ist derjenige, der die Sachen verwaltet, dann also nicht ungeeignet? Weist er dann nicht eine schlechte Menschlichkeit auf und ist er dann nicht unmoralisch? (Ja.) Nichtgläubige würden so einen Menschen als unmoralisch bezeichnen; was sagen wir? Dass dieser Mensch eine schlechte Menschlichkeit aufweist, dass er nicht treu ist. Er kann nicht einmal dieser kleinen Verantwortung nachkommen; er schafft nicht einmal etwas, das jemand schaffen könnte, der sich nur ein bisschen bemüht, der nur ein bisschen Gewissen und Menschlichkeit hat. Ist er trotzdem jemand, der an Gott glaubt? Selbst Nichtgläubige sind der Ansicht: „Tu dein Bestes, um alles dir Anvertraute gewissenhaft zu erledigen.“ Diese Person entspricht nicht einmal den moralischen Mindestanforderungen von Nichtgläubigen, also ist sie offensichtlich ungeeignet, als Teil des für die Güterverwaltung verantwortlichen Personals zu dienen. Mit ungeeigneten Personen muss man sich unverzüglich befassen und geeigneten Ersatz für sie finden. Wenn du deinem Personal in der Güterverwaltung nicht vertraust und keine Zeit hast, die Dinge selbst zu überprüfen, oder sie aufgrund bestimmter Umstände nicht weiterverfolgen oder überprüfen kannst, was ist dann in diesem Fall zu tun? Du kannst veranlassen, dass derjenige, der Dinge verwaltet, schriftlich garantiert, dass er, falls Schäden an den von ihm verwalteten Dingen entstehen, dafür aufkommen wird oder bereit ist, vonseiten des Hauses Gottes jegliche Art von Strafe zu akzeptieren. Die Angelegenheit muss gemäß dem Verwaltungssystem gelöst werden. Wenn ein Leiter oder Mitarbeiter seine Arbeit auf diesem Niveau erledigen kann, dann kommt er seiner Verantwortung nach.

Egal, um welche Materialien von Gottes Haus es geht, ob groß oder klein, teuer oder billig, ob sie dir von Nutzen sind oder nicht, wenn du mit der Verwaltung betraut bist, dann ist es deine Verantwortung. Diese Arbeit fällt in den Verantwortungsbereich von Leitern und Mitarbeitern, also solltest du die richtige Person und den richtigen Platz finden, damit die Sachen sicher und ordnungsgemäß aufbewahrt werden können. Du darfst nicht zulassen, dass die Sachen von Gottes Haus beschädigt werden. Nehmen wir beispielsweise die sichere Verwahrung der Bücher mit Gottes Worten – sobald ein Leiter oder Mitarbeiter geeignetes Personal dafür eingeteilt hat, sollte er trotzdem von Zeit zu Zeit nachfragen: „In letzter Zeit wurden eine Menge Bücher ausgegeben, aber sei nicht leichtsinnig, auch wenn jetzt weniger übrig sind. Wenn du Bücher aufbewahrst, darfst du nicht zulassen – und das ist die Hauptsache – dass sie feucht oder vom Sonnenlicht beschädigt werden oder eingedrückt und verformt werden.“ Der Leiter oder Mitarbeiter muss nachfragen und von Zeit zu Zeit Erkundigungen einziehen. Wenn neue Bücher ankommen, muss er fragen, wie gut sie aufbewahrt werden, ob sie alle an den ursprünglichen Platz passen und wenn nicht, ob dafür ein anderer Platz gefunden wurde und wie dieser ist, ob er sicher und trocken ist, ob die Bücher gut gelagert werden und ob man sich wegen Mäusen Sorgen machen muss und es notwendig ist, eine Katze zu halten. All diese Dinge sind das, was Leiter und Mitarbeiter tun müssen, und stellen die Verantwortung dar, der sie nachkommen müssen. Diese Arbeit wirkt vielleicht ein wenig unbedeutend, aber sie ist auch eine der Aufgaben, die Leiter und Mitarbeiter regelmäßig erledigen sollten. Unterschätze sie nicht – sie muss ernst genommen werden. Mag sein, dass diese Sachen Gemeingut sind und keiner einzelnen Person gehören, aber sie müssen gut geschützt sein; egal, ob sie dir in Zukunft etwas nützen werden und egal, ob du sie benutzen darfst, es ist deine Verantwortung, sie zu schützen, etwas, das dir zufällt, und du solltest nicht nach irgendeinem Grund oder irgendeiner Ausrede suchen, um diese Verantwortung zu umgehen und nicht auf sie zu achten. Solange etwas deine Verantwortung ist, stellt es etwas dar, das du verwalten solltest, Arbeit, die du erledigen solltest. Du solltest bei allem Erkundigungen einholen und versuchen, die Dinge zu verstehen, oder persönlich mitzuwirken. Wenn du Zeit hast, dich vor Ort zu begeben und selbst nachzusehen, dann wäre das natürlich besser. Wenn es die Umstände und Bedingungen aber nicht zulassen oder du zu sehr mit Arbeit beschäftigt bist, dann solltest du dich trotzdem zeitnah erkundigen und nachfragen, in dem Bestreben, dafür zu sorgen, dass die Sachen von Gottes Haus in keiner Weise beschädigt oder verschwendet werden. Wenn du das tust, bedeutet das, dass du der Verantwortung von Leitern und Mitarbeitern nachgekommen bist.

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