Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (10) Abschnitt Vier

Die Haltung und die Äußerungsformen falscher Leiter in Bezug auf Arbeitsanordnungen

Wir haben gerade darüber Gemeinschaft gehalten, welche Verantwortlichkeiten Leiter und Mitarbeiter in Bezug auf Arbeitsanordnungen haben. Als Nächstes werden wir über die Äußerungsformen, die falsche Leiter aufweisen, Gemeinschaft halten. Welche Haltung nehmen die falschen Leiter, denen ihr begegnet seid, gegenüber Arbeitsanordnungen ein? Welche Handlungen und Äußerungsformen legen sie an den Tag? Falsche Leiter verstehen aus den Worten der Arbeitsanordnungen für gewöhnlich, was zu tun ist, was die konkreten Anforderungen des Oberen sind und worin die konkreten Arbeitsprojekte bestehen – aber sie verstehen es nur in Bezug auf die Glaubenslehre. Die konkreten Grundsätze, Standards und praktischen Wege zur Umsetzung der Arbeitsanordnungen verstehen oder durchschauen sie nicht. Nachdem sie die Arbeitsanordnungen erhalten haben, erledigen sie die Dinge auch nur pro forma, indem sie darüber Gemeinschaft halten, wie die Arbeit zu erledigen ist und wie die Arbeitsanordnungen herauszugeben und umzusetzen sind. Doch egal, wie viel Gemeinschaft sie halten, es bleibt bei einem rein wörtlichen, theoretischen Verständnis der Arbeitsanordnungen. Wie die Arbeitsanordnungen konkret umzusetzen sind, welche Ergebnisse erzielt werden können, wie wirksam die Umsetzung sein wird, wenn sie bestimmte Leute für die Arbeit auswählen oder einen bestimmten Plan für die Umsetzung verfolgen, oder ob die geforderten Ziele und Ergebnisse der Arbeitsanordnungen erreicht werden können – sie sind sich dieser Aspekte nicht bewusst und haben keine klare Vorstellung davon. Wenn falsche Leiter Arbeitsanordnungen umsetzen, halten sie für gewöhnlich nur eine Versammlung ab, um einige Worte und Glaubenslehren zu predigen, die Arbeit zuzuweisen, ein paar von Gottes Anforderungen zu erwähnen und dann alle ihre Entschlossenheit bekunden zu lassen. Das betrachten sie als ihre erledigte Aufgabe. Sie glauben, ihre Verantwortung erfüllt zu haben, solange sie die Arbeit zugewiesen, jemanden als Verantwortlichen ernannt und die vom Haus Gottes geforderten Ergebnisse erwähnt haben. Danach fühlen sie sich völlig beruhigt, als ob die Arbeit getan wäre. Sie haben keine Ahnung, wann sie die Arbeit überprüfen sollen, welche Probleme und Schwierigkeiten bei der Arbeit auftreten könnten und welche Probleme von den Untergebenen gelöst werden können und welche nicht. Sie wissen auch nicht, welche wichtigen Aufgaben Weiterverfolgung und Führung erfordern. Wichtige Schritte wie Beaufsichtigung, Vorantreiben und Überprüfung kommen falschen Leitern zum Beispiel nie in den Sinn. Etwas bessere falsche Leiter, die vergleichsweise etwas Gewissen haben und nicht umsonst essen wollen, meinen, sie sollten etwas Arbeit leisten. Sie besuchen die Kirche und fragen die Brüder und Schwestern, ob sie irgendwelche Probleme haben. Jemand sagt ihnen: „Wir Brüder und Schwestern haben oft Auseinandersetzungen, wenn wir zusammen sind. Wenn unsere Meinungen auseinandergehen, streiten wir endlos und offenbaren Hitzköpfigkeit.“ Die falschen Leiter sagen: „Das ist leicht zu lösen“, und halten dann eine Versammlung ab, in der sie Gemeinschaft halten: „Man sollte Nachsicht und Geduld lernen; man sollte lernen, bescheiden zu sein, nicht arrogant zu sein, und sich zu unterwerfen. Das ist Gottes Absicht. Wer eine verdorbene Disposition offenbart, sollte über sich selbst nachdenken und Zurechtstutzen annehmen, anstatt nach seiner verdorbenen Disposition zu leben.“ Nachdem sie über diese ganze Glaubenslehre Gemeinschaft gehalten haben, sagen sie: „Die übrigen Probleme könnt ihr selbst handhaben. In technischen Angelegenheiten bin ich nicht sehr bewandert. Jedenfalls habe ich diese Versammlung für euch abgehalten; macht die Arbeit einfach so, wie ihr es für richtig haltet. Die entscheidende und wichtige Sache ist, bei der Ausführung eurer Pflichten treu zu sein und nicht an euren eigenen Vorstellungen festzuhalten.“ Nachdem die Leute zugehört haben, denken sie nach und sagen: „Unser Problem ist nicht nur die Offenbarung von Verdorbenheit, Hitzköpfigkeit und selbstsüchtigem Verlangen, sondern auch, dass wir bei einigen technischen Fragen unsicher und unklar sind und nicht wissen, wie wir nach den Grundsätzen handeln sollen. Dieses Problem wurde bisher nicht gelöst!“ Die falschen Leiter antworten: „Lest mehr von Gottes Worten. Sobald eure verdorbenen Dispositionen, die ihr offenbart, gelöst sind, werden sich auch diese Probleme lösen.“ Die Arbeit, in der falsche Leiter am geschicktesten sind, ist, Glaubenslehren von sich zu geben und Parolen zu rufen. Sie rechnen nicht mit den häufigen Problemen, die bei der Arbeit auftreten können. Wenn jemand ein Problem anspricht, haben sie nur eine Lösung: Sie erklären es mit ein paar Worten und Glaubenslehren, geben dann eine Ermahnung oder einen Ratschlag und betrachten die Sache als erledigt. Sie können keine konkreten Pläne vorlegen und keine korrekte Führung und Hilfe bieten. Ist die Arbeit falscher Leiter nicht einfach und bequem? Wo auch immer sie hingehen, predigen sie nur, wobei sie sich hauptsächlich darauf konzentrieren, Glaubenslehren vorzutragen und Parolen zu rufen. Diese Situation ist unter Leitern und Mitarbeitern doch ziemlich verbreitet, oder? Sie können keine konkrete Arbeit umsetzen und wissen nicht, wie sie die herausgegebenen Arbeitsanordnungen ausführen, umsetzen oder weiterverfolgen sollen. Sie wissen nicht, worin ihre Arbeitsverantwortlichkeiten bestehen oder welche Aufgaben sie erfüllen sollten. Wenn sie gebeten werden, konkrete Arbeit zu leisten, rufen sie nur Parolen. Wenn jemand ein Problem anspricht, nutzen sie es als Gelegenheit, um mit dem Predigen zu beginnen. Wenn ein entscheidendes Problem zur Sprache kommt, das sie nicht lösen können, greifen sie darauf zurück, die Leute zurechtzustutzen und zu rügen. Andere Lösungen haben sie nicht und können die Probleme und Abweichungen, die bei der Arbeit auftreten, überhaupt nicht lösen. Das ist ein Hauptmerkmal falscher Leiter. Es gibt auch falsche Leiter, die gebeten werden, eine Arbeitsanordnung umzusetzen und zu überprüfen, welche Schwierigkeiten bei der Durchführung der Arbeit auftreten – wenn sie die Schwierigkeiten lösen können, sollten sie es umgehend tun; wenn sie es nicht können, können sie ein paar Fragen sammeln und sich nach oben wenden, wo der Obere sie lösen wird. Was aber passiert, ist, dass sie, wenn sie vor Ort an dieser Arbeit teilnehmen, den ganzen Tag lang alle zu Versammlungen zusammenrufen. Doch außer herauszufinden, wer mit wem Konflikte hat, wer ständig mit wem streitet, wessen Menschlichkeit zu wünschen übrig lässt, wer ein verdrehtes Verständnis hat, wer arrogant ist und immer an seinen eigenen Vorstellungen festhält, wer gefräßig und faul ist, wer sich wie ein Ungläubiger verhält und wer ein böser Mensch ist, können sie keine Probleme oder Schwierigkeiten, die bei der Umsetzung der Arbeit auftreten, identifizieren. Sie sehen diese Probleme einfach nicht. Glaubt ihr, solche Leiter und Mitarbeiter können ihre Arbeit ausführen? (Nein.) Wo liegt das Problem? (Ihr Kaliber ist zu schlecht, sie haben kein Urteilsvermögen und können keine Probleme erkennen.) Wie viele solcher Leiter gibt es in eurer Umgebung? Können eure Leiter Probleme erkennen? Wenn eine Arbeitsanordnung herausgegeben wird und die Leiter und Mitarbeiter nur Parolen rufen und predigen, ohne konkrete Pläne oder Schritte zur Umsetzung, und nicht wissen, wie sie die Arbeit anpacken sollen, dann kann die Arbeit nicht umgesetzt werden. Sie wird praktisch null und nichtig. Der Schlüssel für die gute Umsetzung und Wirksamkeit einer Arbeitsanordnung in der Kirche liegt darin, ob Leiter und Mitarbeiter echte Arbeit leisten können. Wenn die Leiter und Mitarbeiter ein gutes Kaliber, Arbeitsvermögen und Treue besitzen, dann wird die Arbeitsanordnung gut umgesetzt. Wenn die Leiter und Mitarbeiter jedoch ein schlechtes Kaliber haben, wirrköpfig sind und es ihnen an Arbeitsvermögen mangelt, dann kann die Arbeitsanordnung nicht umgesetzt werden, geschweige denn irgendwelche Ergebnisse erzielen – ganz gleich, ob es in der Kirche talentierte Leute für diesen Bereich gibt oder wie bereit die Brüder und Schwestern sind, ihren Teil beizutragen.

Die Arbeit falscher Leiter beschränkt sich auf das, was man an der Oberfläche sehen kann. Selbst wenn sie Arbeitsanordnungen umsetzen, geschieht dies nur als Formalität, ohne jegliche Nachverfolgung oder Überprüfung im Nachhinein. Ihre Arbeit bleibt auf der Ebene des bloßen pro forma Erledigens; es steckt keine wirkliche Kraft dahinter und erzielt keine Ergebnisse. Zum Beispiel, bei der Arbeit des Schreibens von Artikeln mit Erfahrungszeugnissen, beruft ein falscher Leiter, nachdem er diese Arbeitsanordnung erhalten hat, die Leute zu Versammlungen ein, um Gemeinschaft zu halten und verschiedene Fragen anzusprechen, die sie bezüglich der Arbeitsanordnung nicht verstehen. Nachdem er seine Glaubenslehren zu Ende gepredigt hat und die Leute verstanden zu haben scheinen, denkt der falsche Leiter: „Die Arbeit wurde zugewiesen, was soll ich also tun? Da das Haus Gottes das Schreiben von Artikeln mit Erfahrungszeugnissen verlangt, muss ich auch schreiben. Wenn ich nicht schreibe, werden die Leute dann nicht eine geringe Meinung von mir als Leiter haben?“ Er grübelt zu Hause darüber nach, was er schreiben soll, und nach einem Tag hat er immer noch nichts zu Papier gebracht. Er denkt: „Einen Artikel zu schreiben ist ziemlich anspruchsvoll. Normalerweise habe ich das Gefühl, Erfahrungen zu haben, aber warum verschwinden sie, wenn ich anfange zu schreiben? Wohin sind diese Erfahrungen verschwunden? Nein, ich habe Erfahrungen, es ist nur die Schreibmethode, an der ich scheitere. Ich war unterwegs und habe zu viel mit Leuten interagiert, was mich ablenkt und es schwer macht, mich zu konzentrieren. Ich kann nicht ständig mit Leuten Gemeinschaft halten und über die Arbeit diskutieren; sonst schweifen meine Gedanken immer wieder ab, und ich werde den Artikel nicht schreiben können. Ich muss mir etwas ruhige Zeit nehmen, um sorgfältig darüber nachzudenken, wie ich ihn richtig schreibe, bevor ich schreiben kann.“ Er hat das Schreiben von Artikeln zu seiner Hauptaufgabe gemacht und behandelt die Arbeit, die ein Leiter oder Mitarbeiter tun sollte, als Nebenaufgabe. Er verbringt den ganzen Tag damit, zu Hause Artikel zu schreiben, schenkt der Umsetzung der Arbeit keine Aufmerksamkeit und informiert sich nicht darüber oder erfasst nicht, wie viele Leute in den verschiedenen Kirchen Artikel schreiben können oder ob es geeignete Leute gibt, um die Arbeit zu leiten und zu prüfen – über diese Dinge hat er keine Ahnung. Ein Monat vergeht, und er hat nicht nur selbst keinen Artikel geschrieben, sondern er weiß auch nicht, wie diese Arbeit in der Kirche voranschreitet. Wo liegt hier das Problem? Nachdem die Arbeitsanordnung herausgegeben wurde, wissen einige Kirchenleiter mit schlechtem Kaliber nicht, wie sie echte Arbeit leisten sollen. Wie diese Person predigen sie nur einige Worte und Glaubenslehren und rufen Parolen, und das war’s. Ob die Brüder und Schwestern bereit sind zu schreiben oder nicht, ist ihnen egal; die Leiter treiben sie nicht voran oder führen sie nicht, geschweige denn korrigieren sie sie. Und der falsche Leiter kümmert sich nicht um solche Leiter und Mitarbeiter. Einige Brüder und Schwestern schreiben eine Art von Artikel, und einige schreiben eine andere Art, aber es gibt niemanden, der prüft, ob das, was sie schreiben, praktisch und im Einklang mit den Grundsätzen ist. Die Brüder und Schwestern verstehen die Grundsätze nicht und wissen nicht, wen sie fragen sollen; sie schreiben einfach, weil es ihnen gesagt wurde, sie gehorchen den Anordnungen des Hauses Gottes. Es gibt auch einige, die Erfahrungen haben, aber keine Bildung; diesen Leuten hilft niemand, ihre Artikel zu redigieren, und niemand gibt Anordnungen für diese Angelegenheit. Alle möglichen Probleme treten auf, und wo sind die Leiter und Mitarbeiter? Was tun sie? Sie sind in „Abgeschiedenheit“ und schreiben Artikel! Falsche Leiter wissen nicht, womit sie beschäftigt sein sollten oder welche Aufgaben sie erfüllen sollten. Die Arbeitsanordnungen werden in der Kirche auf vielfältige Weise umgesetzt, mit unterschiedlichen Ansätzen, und sie erkundigen sich nach nichts davon. Wenn Brüder und Schwestern bei der Ausführung ihrer Pflichten auf verschiedene Probleme stoßen und diese Probleme an sie melden, lösen sie sie nicht. Infolgedessen häufen sich viele Probleme und Schwierigkeiten an, und alle möglichen Artikel mit Erfahrungszeugnissen sammeln sich ebenfalls an, ohne dass jemand sie redigiert, überprüft oder prüft. Doch die falschen Leiter verfolgen diese Probleme nicht weiter oder überprüfen sie nicht, und die Brüder und Schwestern können sie nicht finden, wenn sie Probleme haben. Falsche Leiter erkennen nicht, dass diese Arbeit in ihrer Verantwortung liegt und dass sie diese Arbeit weiterverfolgen sollten. Sind sie nicht Müll? (Ja.)

Wie ein Leiter oder Mitarbeiter die Arbeit umsetzt, sowie die Effizienz und die Ergebnisse seiner Arbeit, sind die Prüfung dafür, ob er dem Standard entspricht. Dies prüft auch seine Menschlichkeit, sein Kaliber und sein Arbeitsvermögen und ob er eine Bürde tragen kann. Wenn falsche Leiter eine Arbeitsanordnung erhalten, betrachten sie sie als erledigt, nachdem sie darüber Gemeinschaft gehalten haben. Sie beteiligen sich nicht an der Umsetzung, beaufsichtigen sie nicht, treiben sie nicht voran oder überprüfen sie nicht, noch verfolgen sie sie weiter. Sie verstehen nicht, dass diese Aufgaben das sind, was sie tun sollten; sie verstehen nicht, dass diese Aufgaben ihre Verantwortlichkeiten als Leiter und Mitarbeiter sind. Sie glauben, dass es, um ein Leiter oder Mitarbeiter zu sein, nur erforderlich ist, predigen zu können. Sind sie nicht Holzköpfe? Können Holzköpfe als Leiter und Mitarbeiter dem Standard entsprechen? (Nein.) Sie können als Leiter und Mitarbeiter nicht dem Standard entsprechen, doch sie halten sich für ziemlich gut und glauben, sie könnten die Arbeit erledigen. Haben sie nicht eine Schraube locker? Sie können nicht einmal eine so einfache Aufgabe wie das Schreiben von Artikeln mit Erfahrungszeugnissen umsetzen. Dies ist eine der einfachsten Aufgaben – einfach diejenigen mit gutem Kaliber und Lebenserfahrung mobilisieren, um Zeugnisartikel zu schreiben, und dann weiterverfolgen und Anleitung geben. Einige Leiter und Mitarbeiter haben ein durchschnittliches Kaliber und ein niedriges Bildungsniveau und sind nicht gut in Textarbeiten, aber sie können geeignete Leute als Verantwortliche einsetzen. Auf diese Weise können sie immer noch etwas echte Arbeit leisten. Wenn sie nicht einmal wissen, welche Art von Leuten sie mit der Leitung und der Durchführung von Überprüfungen einteilen sollen, können sie die Arbeit nicht erledigen und sind falsche Leiter. Einige Leute sagen: „Ein falscher Leiter mag aufgrund seines schlechten Kalibers und seiner geringen Bildung vielleicht keine textbasierte Arbeit leisten können, aber er sollte in der Lage sein, andere Arbeiten zu erledigen.“ Hält diese Aussage stand? (Nein.) Warum hält sie nicht stand? (Die Arbeit des Schreibens von Artikeln mit Erfahrungszeugnissen ist einfach. Wenn er es nicht klar erklären oder die Arbeit umsetzen kann, dann kann er sicherlich auch andere Aufgaben nicht handhaben. Er weiß nicht, wie er die Arbeit erledigen oder weiterverfolgen soll.) Das zeigt, dass sein Kaliber zu schlecht ist. Er ist ein Holzkopf. Er denkt, dass ein Leiter oder Mitarbeiter zu sein so ist, als wäre er ein Beamter des großen roten Drachen: Solange er lernt zu schmeicheln, große Reden zu schwingen, Parolen zu rufen und Betrug zu betreiben, seine Vorgesetzten zu täuschen und die Dinge vor denen unter sich zu verbergen, kann er sich etablieren und ein Regierungsgehalt beziehen. Er versteht nicht, dass der entscheidende Aspekt, ein Leiter oder Mitarbeiter zu sein, darin besteht, zu lernen, echte Arbeit zu leisten. Er stellt sich die Aufgabe von Leitern und Mitarbeitern als sehr einfach vor. Infolgedessen leistet er keine echte Arbeit und wird zu einem falschen Leiter.

Welche konkreten Äußerungsformen zeigen falsche Leiter noch? Können falsche Leiter die in den Arbeitsanordnungen geforderten Grundsätze und Standards durchschauen und erfassen? (Nein.) Warum nicht? Sie können nicht durchschauen, worin die Grundsätze dieser Arbeit bestehen, und sie können keine Überprüfung vornehmen. Wenn bei der konkreten Umsetzung der Arbeit besondere Situationen auftreten, wissen sie nicht, wie sie diese lösen sollen. Wenn die Brüder und Schwestern sie fragen, was in einer solchen Situation zu tun ist, sind sie verwirrt: „Das wird in der Arbeitsanordnung nicht erwähnt, woher soll ich wissen, wie man damit umgeht?“ Wenn du es nicht weißt, wie kann diese Arbeit dann umgesetzt werden? Du weißt es selbst nicht und verlangst trotzdem von anderen, sie umzusetzen – ist das realistisch? Ist das vernünftig? Wenn falsche Leiter und falsche Mitarbeiter Arbeitsanordnungen umsetzen, haben sie zum einen keine Ahnung von den Schritten und Plänen zur Umsetzung der Arbeitsanordnungen. Zum anderen können sie bei auftretenden Problemen keine Überprüfung gemäß den in den Arbeitsanordnungen geforderten Grundsätzen durchführen. Wenn also bei der Umsetzung der Arbeitsanordnungen unzählige verschiedenartige Probleme auftreten, sind sie völlig unfähig, diese zu lösen. Da falsche Leiter in der Anfangsphase Probleme weder erkennen noch vorhersehen und nicht im Voraus Gemeinschaft halten können und in der späteren Phase, wenn Probleme auftreten, diese nicht lösen können, sondern nur leere Glaubenslehren predigen und starr Vorschriften anwenden, treten Probleme immer wieder auf und bleiben bestehen. Das führt dazu, dass sich die Umsetzung mancher Arbeiten verzögert und andere Arbeiten nicht in ausreichendem Maße umgesetzt werden. Zum Beispiel, was die Arbeitsanordnung von Gottes Haus zur Entfernung und zum Ausschluss von Menschen betrifft: Wenn falsche Leiter diese Arbeit ausführen, entfernen sie nur die offensichtlich bösen Menschen, Antichristen und bösen Geister, die Störungen und Unterbrechungen verursachen, sowie die Ungläubigen, die alle Brüder und Schwestern abstoßend und widerlich finden. Es gibt jedoch noch einige, die entfernt werden sollten, nämlich jene verborgenen, heimtückischen und listigen bösen Menschen und Antichristen. Die Brüder und Schwestern können sie nicht durchschauen, und die falschen Leiter ebenso wenig. Tatsächlich sind diese Menschen gemäß den Arbeitsanordnungen von Gottes Haus bereits so weit, dass sie entfernt werden sollten. Da falsche Leiter sie jedoch nicht durchschauen können, betrachten sie diese Leute immer noch als gut und befördern, fördern und setzen sie sogar für wichtige Arbeiten ein, sodass sie in der Kirche Macht ausüben und wichtige Arbeitspositionen besetzen können. Kann die Arbeitsanordnung von Gottes Haus zur Entfernung und zum Ausschluss von Menschen dann umgesetzt werden? Können die verschiedenen Probleme gründlich gelöst werden? Kann die Arbeit der Evangeliumsverbreitung normal verlaufen? Offensichtlich können die Arbeitsanordnungen von Gottes Haus nicht gründlich umgesetzt werden, und viele wichtige Arbeiten können nicht gut erledigt werden. Da die von falschen Leitern eingesetzten Leute keinerlei Wahrheitsrealität besitzen und sogar böse Taten begehen können, verhindert dies, dass die verschiedenen Aufgaben der Kirchenarbeit gut ausgeführt werden. Falsche Leiter setzen diese bösen Menschen ein, lassen sie wichtige Pflichten ausführen und wichtige Arbeiten in der Kirche übernehmen und erlauben diesen bösen Menschen sogar, die Opfergaben zu verwalten. Wird das die Arbeit der Kirche nicht unterbrechen und stören? Wird das zu Verlusten bei Gottes Opfergaben führen? (Ja.) Das ist eine sehr ernste Konsequenz. Da falsche Leiter diese Leute nicht durchschauen, sie nicht prüfen können und sie wichtige Aufgaben übernehmen lassen, wird die Arbeit völlig vermasselt. Bei der Ausführung ihrer Pflichten handeln diese bösen Menschen immer oberflächlich, täuschen ihre Vorgesetzten und verbergen die Dinge vor ihren Untergebenen und leisten keine echte Arbeit; sie handeln mit willkürlicher Rücksichtslosigkeit, führen die Leute in die Irre und begehen allerlei böse Taten. Die falschen Leiter können sie jedoch nicht durchschauen, und wenn sie die Probleme bemerken, ist bereits eine große Katastrophe eingetreten. Im Pastoralbereich Henan zum Beispiel bedienten sich einige böse Menschen, die zu Leitern wurden, verschiedener verachtenswerter Methoden, um Gottes Opfergaben zu stehlen; sie stahlen riesige Beträge – und diese Beträge wurden nie wiederbeschafft. Hat das etwas damit zu tun, dass Leiter und Mitarbeiter die falschen Leute ausgewählt und eingesetzt haben? (Ja.) Gemäß den Arbeitsanordnungen kann man, wenn man die ausgewählten Personen nicht durchschauen kann, ihnen zunächst einfache Arbeiten zuweisen und ihre Arbeit dann eine Zeit lang nachverfolgen und sie beobachten. Leuten, die man nicht durchschauen kann, darf auf keinen Fall irgendeine wichtige Arbeit zugewiesen werden, insbesondere wenn diese mit einem Risiko verbunden ist. Erst nach langfristiger Beobachtung und nachdem man ihr Wesen durchschaut hat, sollte entschieden werden, wie man sie behandelt und mit ihnen umgeht. Falsche Leiter arbeiten nicht nach den Arbeitsanordnungen und können die Grundsätze nicht erfassen; erst recht können sie die Menschen nicht durchschauen und setzen die falschen Leute ein. Das führt zu Verlusten sowohl bei der Kirchenarbeit als auch bei Gottes Opfergaben. Das ist die Katastrophe, die falsche Leiter mit sich bringen. Antichristen bedienen sich bewusst böser Menschen, während falsche Leiter wirrköpfig sind, niemanden durchschauen können und auch das Wesen irgendwelcher Probleme, die sie erkennen, nicht durchschauen können. Sie setzen Leute allein nach ihren Gefühlen ein und weisen ihnen Aufgaben zu. Die meisten der von falschen Leitern eingeteilten Leute sind ungeeignet; sie verursachen Verluste für die Kirchenarbeit, mit Konsequenzen, die identisch sind mit denen von Antichristen, die bewusst böse Menschen einsetzen. Falsche Leiter, mit schlechtem Kaliber und der Unfähigkeit zu arbeiten, bringen auch ziemlich ernste Konsequenzen mit sich, oder? (Ja.) Denkt also nicht, dass nur Antichristen gegen Arbeitsanordnungen verstoßen; auch falsche Leiter können das. Selbst wenn es nicht absichtlich geschieht, ist es vom Wesen her letztendlich doch ein Verstoß gegen die Arbeitsanordnungen. Da falsche Leiter die Wahrheitsgrundsätze nicht verstehen und Menschen oder Sachverhalte nicht durchschauen können, verstoßen sie am Ende gegen die Arbeitsanordnungen und sind unfähig, echte Arbeit zu leisten. Das verzögert die Arbeit der Kirche und schadet Gottes auserwähltem Volk. Die Natur und die Konsequenzen ihres Handelns sind die gleichen wie bei Antichristen, die die Arbeit verrichten: Sie verursachen ebenfalls Verluste für die Kirchenarbeit und schaden dem Lebenseintritt der Brüder und Schwestern.

Falsche Leiter erledigen ihre Arbeit und die Umsetzung von Arbeitsanordnungen lediglich pro forma und richten ein einziges Chaos an. Sie sind ziemlich selbstgerecht und suchen niemals Rat oder halten Gemeinschaft, weil sie törichterweise denken, sie hätten ein gutes Kaliber; sie trauen sich zu handeln und können wortgewandt sprechen. Weil die Brüder und Schwestern sie wählen oder das Haus Gottes sie vorübergehend befördert und fördert, denken sie, sie entsprächen als Leiter dem Standard und könnten ihre Verantwortlichkeiten erfüllen. Sie ahnen nicht, dass sie nichts sind und keine einzige der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern erfüllen können. Sie haben kein Maß für ihre eigenen Unzulänglichkeiten; sie wagen es einfach schamlos, Dinge zu tun. Das Ergebnis ist, dass sie nach der Herausgabe verschiedener Arbeitsanordnungen keine einzige davon gemäß den Anforderungen des Oberen umsetzen können. Jede Arbeitsanordnung, die sie in die Hand nehmen, endet in einem kompletten Durcheinander und völligem Chaos. Ihre Umsetzung der administrativen Arbeit ist schlecht; sie sind sich nicht im Klaren darüber, wie viele neue Gläubige durch die Evangeliumspredigt gewonnen wurden, wie Kirchen gegründet, Leiter und Diakone ausgewählt und wie das Kirchenleben gestaltet werden soll. Wenn es darum geht, wer bei der Leitung der Evangeliumsarbeit die besten Ergebnisse erzielt, wer am wirksamsten Zeugnis ablegt, wer am besten geeignet ist, die Kirche zu bewässern, welche Teamleiter wegen ihrer Verantwortungslosigkeit Anpassungen bei ihrer Pflicht bekommen oder entlassen werden sollten und wie auftretende Probleme bei bestimmten Aspekten der Arbeit zu lösen sind – über all diese konkreten Aufgaben sind sich falsche Leiter im Unklaren und richten bei ihrer Arbeit ein einziges Chaos an. Auch bei den verschiedenen Fachaufgaben in der Kirche, die ein höheres Maß an technischem Fachwissen erfordern, richten falsche Leiter ein einziges Chaos an. Sie haben keine Ahnung, wie sie diese Aufgaben konkret ausführen sollen. Selbst wenn sie sich danach erkundigen wollen, wissen sie nicht, wie. Sie wollen den Oberen fragen, wie sie diese Aufgaben angehen sollen, wissen aber nicht einmal, wie sie ihre Fragen formulieren sollen. Infolgedessen kann die Arbeit nicht erledigt werden. Selbst die einfache, in den Arbeitsanordnungen geforderte Aufgabe der Vermögensverwaltung – geeignete Leute zur Sicherung und Zuteilung von Vermögenswerten einzusetzen und verschiedene Systeme zu etablieren – können falsche Leiter nicht handhaben. Sie richten dabei ein einziges Chaos an. Falsche Leiter sind bei jeder Aufgabe, die sie handhaben, in völliger Verwirrung. Fragt man sie, ob sie die Arbeitsanordnungen umgesetzt haben, fühlen sie sich stolz und sagen selbstbewusst: „Ja, das habe ich. Jeder hat eine Kopie der Arbeitsanordnungen, und jeder weiß, welche Arbeit das Haus Gottes verlangt.“ Fragt man sie aber nach dem Wie, bittet sie, die konkreten Arbeitsschritte zu erklären, welche Aufgaben relativ schlecht oder reibungslos erledigt wurden, ob jede Aufgabe ordnungsgemäß ausgeführt wurde, welche Aufgaben kontinuierlich nachverfolgt und überprüft werden müssen und ob bei der Überprüfung Probleme festgestellt wurden – von all dem haben sie keine Ahnung. Manche falsche Leiter wissen seit ihrer Ernennung als Leiter nicht einmal, welche Aufgaben sie zu erfüllen haben oder was der Umfang ihrer Verantwortlichkeit ist. Ist das nicht noch problematischer? Haben die meisten Leiter und Mitarbeiter derzeit dieses Problem in unterschiedlichem Ausmaß? (Ja.)

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